Trainingseindrücke
31.07.2008 - 17:34 Uhr
19.08.2016 - 21:05 Uhr
Zitat von Sgt_Salty
(...)
Insgesamt wirkte das Training sehr strukturiert, konzentriert und flüssig. Ich sah schon mehrmals Trainingseinheiten der Vorgänger, welche, ohne nachtreten zu wollen, wesentlich lethargischer wirkten. Weinzierl hingegen scheint sehr akribisch und strukturiert zu sein, aber delegiert eben auch viele Übungen und beobachtet aus der Distanz.
Erst in einer Übung, in der offensive Spielzüge trainiert wurden, kam Weinzierl so richtig aus sich raus.
Mit scharfem bestimmendem Ton kommandierte er Spielzüge, pfiff zum Angriff und fauchte die Abwehrspieler an, wenn diese nicht schnell genug rausrückten.
An dieser Übung nahmen nur die vermeintlichen Stammspieler, wenn nicht sogar die morgige Stamm11, teil. Ziel der Übungen war es schnell aus der Abwehr auf die Außen zu spielen und von dort den Ball an die Abnehmer (Stürmer) zu flanken oder alternativ scharf zu passen. Die Stürmer sollten ohne Rückpass schnell nach vorne stürmen und den sofortigen Abschluss suchen. Das hatte was von Blitzkrieg
Eine gegnerische Abwehr gab es nicht. Das Team bestand aus einer 4er Abwehrkette mit Caicara, Benny, Naldo und Kola, einer Mittelfeldzentrale mit Geis und Aogo und einer Offensivreihe mit Embolo, Huntelaar, Di Santo und Baba. Dieses Team trat ab der Mittellinie alleine gegen die alternierenden Torhüter an.
Interessanterweise waren in erster Linie Di Santo, Embolo und Baba die Vollstrecker, wohin gegen sich Huntelaar oft auf die Position des 10ers zurück fallen ließ. Ich mag mich irren und solche Eindrücke sind sowieso sehr subjektiv, aber es wirkte auf mich als ob dies quasi die Generalprobe für das morgige Spiel gewesen ist.
(...)
Insgesamt wirkte das Training sehr strukturiert, konzentriert und flüssig. Ich sah schon mehrmals Trainingseinheiten der Vorgänger, welche, ohne nachtreten zu wollen, wesentlich lethargischer wirkten. Weinzierl hingegen scheint sehr akribisch und strukturiert zu sein, aber delegiert eben auch viele Übungen und beobachtet aus der Distanz.
Erst in einer Übung, in der offensive Spielzüge trainiert wurden, kam Weinzierl so richtig aus sich raus.
Mit scharfem bestimmendem Ton kommandierte er Spielzüge, pfiff zum Angriff und fauchte die Abwehrspieler an, wenn diese nicht schnell genug rausrückten.
An dieser Übung nahmen nur die vermeintlichen Stammspieler, wenn nicht sogar die morgige Stamm11, teil. Ziel der Übungen war es schnell aus der Abwehr auf die Außen zu spielen und von dort den Ball an die Abnehmer (Stürmer) zu flanken oder alternativ scharf zu passen. Die Stürmer sollten ohne Rückpass schnell nach vorne stürmen und den sofortigen Abschluss suchen. Das hatte was von Blitzkrieg
Eine gegnerische Abwehr gab es nicht. Das Team bestand aus einer 4er Abwehrkette mit Caicara, Benny, Naldo und Kola, einer Mittelfeldzentrale mit Geis und Aogo und einer Offensivreihe mit Embolo, Huntelaar, Di Santo und Baba. Dieses Team trat ab der Mittellinie alleine gegen die alternierenden Torhüter an.
Interessanterweise waren in erster Linie Di Santo, Embolo und Baba die Vollstrecker, wohin gegen sich Huntelaar oft auf die Position des 10ers zurück fallen ließ. Ich mag mich irren und solche Eindrücke sind sowieso sehr subjektiv, aber es wirkte auf mich als ob dies quasi die Generalprobe für das morgige Spiel gewesen ist.
Spannend, diese Übung habe ich das letzte Mal auch beobachtet und konnte die gleichen/ähnlichen Eindrücke gewinnen.- sehr gut beschrieben
Es war auffällig, dass bei dieser Trainingsform Weinzierl sehr engagiert und auch lautstark coachte- das gefiel mir persönlich sehr gut, weil er da schon ein starkes Korrektiv ansetzte. Diese Übung sah so aus, als ob Weinzierl sehr darauf bedacht war/ist, dass sich bestimmte offensive Strukturen herausbilden, die dann irgendwann in Fleisch und Blut der Spieler übergehen sollen/ ritualisiert werden, um einfach Routine in das Iffensivspiel zu bekommen.
Zitat von Sgt_Salty
Nach dieser Übung war eigentlich Feierabend. Fährmann übte noch ein wenig Abschläge mit Franco Di Santo, während Geis, Aogo, Huntelaar und Ayhan dem jungen Nübel ein paar Freistöße um die Ohren knallten.
Ich stärkte mich derweil für die Rückfahrt, besuchte zu diesem Zwecke die legendären Imbissbude am Seitenrand und machte mich danach auf dem Heimweg.
Training unter Weinzierl wirkt auf den ersten Eindruck sehr interessant, ich werde in naher Zukunft wieder kommen!
Nach dieser Übung war eigentlich Feierabend. Fährmann übte noch ein wenig Abschläge mit Franco Di Santo, während Geis, Aogo, Huntelaar und Ayhan dem jungen Nübel ein paar Freistöße um die Ohren knallten.
Ich stärkte mich derweil für die Rückfahrt, besuchte zu diesem Zwecke die legendären Imbissbude am Seitenrand und machte mich danach auf dem Heimweg.
Training unter Weinzierl wirkt auf den ersten Eindruck sehr interessant, ich werde in naher Zukunft wieder kommen!
Ich finde Trainingseindrücke auch immer sehr spannend, ohne diese im Einzelnen überbewerten zu wollen- komme nur leider zu selten dazu. ( diese Möglichkeit wahrzunehmen scheint ja keine Selbstverständlichkeit zu sein - wie wir nach der PK von Weinzierl in Bezug auf unsere geliebten Nachbarn erfahren haben
) Noch eine kurze Anmerkung meinerseits: ich mag generell keine Kriegsrhetorik beim Fußball - finde das Wort "Blitzkrieg" einfach unpassend.- Man könnte bspweise einfach Überfallfussball oder ähnliche Begriffe schreiben, die nicht so geschichtlich belastet sind.
19.08.2016 - 21:21 Uhr
Zitat von Riesenmade
Ich mag generell keine Kriegsrhetorik beim Fußball - finde das Wort "Blitzkrieg" einfach unpassend.- Man könnte bspweise einfach Überfallfussball oder ähnliche Begriffe schreiben, die nicht so geschichtlich belastet sind.
Ich mag generell keine Kriegsrhetorik beim Fußball - finde das Wort "Blitzkrieg" einfach unpassend.- Man könnte bspweise einfach Überfallfussball oder ähnliche Begriffe schreiben, die nicht so geschichtlich belastet sind.
Alles klar, ich werde es mir auf meiner unsichtbaren Schreibmaschine notieren
19.08.2016 - 21:32 Uhr
Zitat von Sgt_Salty
Alles klar, ich werde es mir auf meiner unsichtbaren Schreibmaschine notieren
Zitat von Riesenmade
Ich mag generell keine Kriegsrhetorik beim Fußball - finde das Wort "Blitzkrieg" einfach unpassend.- Man könnte bspweise einfach Überfallfussball oder ähnliche Begriffe schreiben, die nicht so geschichtlich belastet sind.
Ich mag generell keine Kriegsrhetorik beim Fußball - finde das Wort "Blitzkrieg" einfach unpassend.- Man könnte bspweise einfach Überfallfussball oder ähnliche Begriffe schreiben, die nicht so geschichtlich belastet sind.
Alles klar, ich werde es mir auf meiner unsichtbaren Schreibmaschine notieren

Nichts für ungut
19.08.2016 - 23:41 Uhr
Zitat von Riesenmade
Nichts für ungut
Zitat von Sgt_Salty
Alles klar, ich werde es mir auf meiner unsichtbaren Schreibmaschine notieren
Zitat von Riesenmade
Ich mag generell keine Kriegsrhetorik beim Fußball - finde das Wort "Blitzkrieg" einfach unpassend.- Man könnte bspweise einfach Überfallfussball oder ähnliche Begriffe schreiben, die nicht so geschichtlich belastet sind.
Ich mag generell keine Kriegsrhetorik beim Fußball - finde das Wort "Blitzkrieg" einfach unpassend.- Man könnte bspweise einfach Überfallfussball oder ähnliche Begriffe schreiben, die nicht so geschichtlich belastet sind.
Alles klar, ich werde es mir auf meiner unsichtbaren Schreibmaschine notieren

Nichts für ungut

Du weißt aber schon, dass so ziemlich alle Fußballbegriffe "Kriegsrhetorik" sind wie du es nennst? Oder meinst du Vokabular, naja jedenfalls: Hast du dir mal Gedanken über die Begriffe: Schuss, Flanke, Verteidiger, Angreifer, Konter, Sturm und andere gemacht?
Blitzkrieg ist sicherlich unglücklich gewählt, aber "Überfall" ist jetzt auch nicht gerade harmlos^^
19.08.2016 - 23:52 Uhr
Zitat von Brahman
Du weißt aber schon, dass so ziemlich alle Fußballbegriffe "Kriegsrhetorik" sind wie du es nennst? Oder meinst du Vokabular, naja jedenfalls: Hast du dir mal Gedanken über die Begriffe: Schuss, Flanke, Verteidiger, Angreifer, Konter, Sturm und andere gemacht?
Blitzkrieg ist sicherlich unglücklich gewählt, aber "Überfall" ist jetzt auch nicht gerade harmlos^^
Zitat von Riesenmade
Nichts für ungut
Zitat von Sgt_Salty
Alles klar, ich werde es mir auf meiner unsichtbaren Schreibmaschine notieren
Zitat von Riesenmade
Ich mag generell keine Kriegsrhetorik beim Fußball - finde das Wort "Blitzkrieg" einfach unpassend.- Man könnte bspweise einfach Überfallfussball oder ähnliche Begriffe schreiben, die nicht so geschichtlich belastet sind.
Ich mag generell keine Kriegsrhetorik beim Fußball - finde das Wort "Blitzkrieg" einfach unpassend.- Man könnte bspweise einfach Überfallfussball oder ähnliche Begriffe schreiben, die nicht so geschichtlich belastet sind.
Alles klar, ich werde es mir auf meiner unsichtbaren Schreibmaschine notieren

Nichts für ungut

Du weißt aber schon, dass so ziemlich alle Fußballbegriffe "Kriegsrhetorik" sind wie du es nennst? Oder meinst du Vokabular, naja jedenfalls: Hast du dir mal Gedanken über die Begriffe: Schuss, Flanke, Verteidiger, Angreifer, Konter, Sturm und andere gemacht?
Blitzkrieg ist sicherlich unglücklich gewählt, aber "Überfall" ist jetzt auch nicht gerade harmlos^^Ja, so ist es! Aber "Blitzkrieg" weist neben der "üblichen Kriegsrhetorik"(vllt besser: -Vokabular) wie Überfallfussball, Stürmer oder gar Panzerabwehr auch noch eine spezifisch geschichtlich begründete Komponente auf (2.WK/ Naziherrschaft), die dieses "Unwort" deutlich von den anderen Begrifflichkeiten abgrenzt und somit für mich persönlich (!) als nicht benutzbar/ schreibbar in einem Fussbalkontext macht.
Wollte da jetzt aber auch eigentlich keine große Sache raus machen, war mir nur eine Herzensangelegenheit, so dass ich diese Problematik wenigstens anmerken wollte.- deshalb sorry für OT
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Riesenmade am 19.08.2016 um 23:53 Uhr bearbeitet
19.08.2016 - 23:54 Uhr
Zitat von Sgt_Salty
Ich besuchte heute mal wieder das Training der Schalker Profis. Es ist doch immer wieder erstaunlich wie viele Anhänger während der Woche um 13:00 Uhr zum Training erscheinen. Ich war zwar noch nie beim Training eines anderen Bundesligisten, aber ich sag einfach mal frei von der Leber weg, dass die Anzahl der Trainingskiebitze auf Schalke seines Gleichen sucht. Nun gut, die Stadt Gelsenkirchen ist nicht gerade für Vollbeschäftigung bekannt und außerdem sind Sommerferien, aber besonders an so schönen Tagen wie heute geht man doch lieber zum Baggerloch oder lieg ich da so falsch?
Wie auch immer: Ich finds geil! Ein bisschen weniger Andrang wäre aber auch ok, denn beim Training in der prallen Sonne lange Anstehen um ein kühles Getränk zu erhalten ist eher suboptimal.
Nun ja kommen wir zum wesentlichen Teil: Ich wollte mir heute, nach dem ich beim letzten Mal nur Konditionsübungen sah, endlich mal die Trainingsmethoden des so über den Klee gelobten Markus Weinzierl geben und beäugte jede Bewegung und Aktion des neuen Übungsleiters und lauschte gespannt seinen Kommentaren.
Desto mehr ich diesen Mann studiere, desto mehr erinnert er mich an einen meiner damaligen Jugendtrainer. Ein Pfundskerl, ein Kumpeltyp, der sich mit jedem gut verstand, immer die richtig Worte fand und trotzdem nie distanzlos wirkte. Für diesen Mann rissen wir uns früher so richtig den ***** auf und noch heute rede ich mit alten Weggefährten gerne über den mit Abstand besten Trainer unserer Jugend.
Weinzierl schlenderte heute zu Beginn des Trainings gemütlich über den Platz, ließ seine Blicke umherschweifen, redet vereinzelt mit den Spielern und Betreuern und beobachtet das Geschehen. Mir viel ein intensiveres Gespräch mit Baba auf, bei dem er väterlich beide Arme auf die Schultern des Ghanaers legte und ihn, auf was immer auch, ein schwor. Danach schritt MW wieder lässig über den Platz.
Bevor ein falscher Eindruck entsteht: Während Weinzierl so über den Platz wandelte liefen in sehr zügig Abläufen die unterschiedlichsten Übungen, die alle von Konditions- und Co-Trainern gesteuert wurden.
Insgesamt wirkte das Training sehr strukturiert, konzentriert und flüssig. Ich sah schon mehrmals Trainingseinheiten der Vorgänger, welche, ohne nachtreten zu wollen, wesentlich lethargischer wirkten. Weinzierl hingegen scheint sehr akribisch und strukturiert zu sein, aber delegiert eben auch viele Übungen und beobachtet aus der Distanz.
Erst in einer Übung, in der offensive Spielzüge trainiert wurden, kam Weinzierl so richtig aus sich raus.
Mit scharfem bestimmendem Ton kommandierte er Spielzüge, pfiff zum Angriff und fauchte die Abwehrspieler an, wenn diese nicht schnell genug rausrückten.
An dieser Übung nahmen nur die vermeintlichen Stammspieler, wenn nicht sogar die morgige Stamm11, teil. Ziel der Übungen war es schnell aus der Abwehr auf die Außen zu spielen und von dort den Ball an die Abnehmer (Stürmer) zu flanken oder alternativ scharf zu passen. Die Stürmer sollten ohne Rückpass schnell nach vorne stürmen und den sofortigen Abschluss suchen. Das hatte was von Blitzkrieg
Eine gegnerische Abwehr gab es nicht. Das Team bestand aus einer 4er Abwehrkette mit Caicara, Benny, Naldo und Kola, einer Mittelfeldzentrale mit Geis und Aogo und einer Offensivreihe mit Embolo, Huntelaar, Di Santo und Baba. Dieses Team trat ab der Mittellinie alleine gegen die alternierenden Torhüter an.
Interessanterweise waren in erster Linie Di Santo, Embolo und Baba die Vollstrecker, wohin gegen sich Huntelaar oft auf die Position des 10ers zurück fallen ließ. Ich mag mich irren und solche Eindrücke sind sowieso sehr subjektiv, aber es wirkte auf mich als ob dies quasi die Generalprobe für das morgige Spiel gewesen ist.
Nach dieser Übung war eigentlich Feierabend. Fährmann übte noch ein wenig Abschläge mit Franco Di Santo, während Geis, Aogo, Huntelaar und Ayhan dem jungen Nübel ein paar Freistöße um die Ohren knallten.
Ich stärkte mich derweil für die Rückfahrt, besuchte zu diesem Zwecke die legendären Imbissbude am Seitenrand und machte mich danach auf dem Heimweg.
Training unter Weinzierl wirkt auf den ersten Eindruck sehr interessant, ich werde in naher Zukunft wieder kommen!
Ich besuchte heute mal wieder das Training der Schalker Profis. Es ist doch immer wieder erstaunlich wie viele Anhänger während der Woche um 13:00 Uhr zum Training erscheinen. Ich war zwar noch nie beim Training eines anderen Bundesligisten, aber ich sag einfach mal frei von der Leber weg, dass die Anzahl der Trainingskiebitze auf Schalke seines Gleichen sucht. Nun gut, die Stadt Gelsenkirchen ist nicht gerade für Vollbeschäftigung bekannt und außerdem sind Sommerferien, aber besonders an so schönen Tagen wie heute geht man doch lieber zum Baggerloch oder lieg ich da so falsch?
Wie auch immer: Ich finds geil! Ein bisschen weniger Andrang wäre aber auch ok, denn beim Training in der prallen Sonne lange Anstehen um ein kühles Getränk zu erhalten ist eher suboptimal.
Nun ja kommen wir zum wesentlichen Teil: Ich wollte mir heute, nach dem ich beim letzten Mal nur Konditionsübungen sah, endlich mal die Trainingsmethoden des so über den Klee gelobten Markus Weinzierl geben und beäugte jede Bewegung und Aktion des neuen Übungsleiters und lauschte gespannt seinen Kommentaren.
Desto mehr ich diesen Mann studiere, desto mehr erinnert er mich an einen meiner damaligen Jugendtrainer. Ein Pfundskerl, ein Kumpeltyp, der sich mit jedem gut verstand, immer die richtig Worte fand und trotzdem nie distanzlos wirkte. Für diesen Mann rissen wir uns früher so richtig den ***** auf und noch heute rede ich mit alten Weggefährten gerne über den mit Abstand besten Trainer unserer Jugend.
Weinzierl schlenderte heute zu Beginn des Trainings gemütlich über den Platz, ließ seine Blicke umherschweifen, redet vereinzelt mit den Spielern und Betreuern und beobachtet das Geschehen. Mir viel ein intensiveres Gespräch mit Baba auf, bei dem er väterlich beide Arme auf die Schultern des Ghanaers legte und ihn, auf was immer auch, ein schwor. Danach schritt MW wieder lässig über den Platz.
Bevor ein falscher Eindruck entsteht: Während Weinzierl so über den Platz wandelte liefen in sehr zügig Abläufen die unterschiedlichsten Übungen, die alle von Konditions- und Co-Trainern gesteuert wurden.
Insgesamt wirkte das Training sehr strukturiert, konzentriert und flüssig. Ich sah schon mehrmals Trainingseinheiten der Vorgänger, welche, ohne nachtreten zu wollen, wesentlich lethargischer wirkten. Weinzierl hingegen scheint sehr akribisch und strukturiert zu sein, aber delegiert eben auch viele Übungen und beobachtet aus der Distanz.
Erst in einer Übung, in der offensive Spielzüge trainiert wurden, kam Weinzierl so richtig aus sich raus.
Mit scharfem bestimmendem Ton kommandierte er Spielzüge, pfiff zum Angriff und fauchte die Abwehrspieler an, wenn diese nicht schnell genug rausrückten.
An dieser Übung nahmen nur die vermeintlichen Stammspieler, wenn nicht sogar die morgige Stamm11, teil. Ziel der Übungen war es schnell aus der Abwehr auf die Außen zu spielen und von dort den Ball an die Abnehmer (Stürmer) zu flanken oder alternativ scharf zu passen. Die Stürmer sollten ohne Rückpass schnell nach vorne stürmen und den sofortigen Abschluss suchen. Das hatte was von Blitzkrieg
Eine gegnerische Abwehr gab es nicht. Das Team bestand aus einer 4er Abwehrkette mit Caicara, Benny, Naldo und Kola, einer Mittelfeldzentrale mit Geis und Aogo und einer Offensivreihe mit Embolo, Huntelaar, Di Santo und Baba. Dieses Team trat ab der Mittellinie alleine gegen die alternierenden Torhüter an.
Interessanterweise waren in erster Linie Di Santo, Embolo und Baba die Vollstrecker, wohin gegen sich Huntelaar oft auf die Position des 10ers zurück fallen ließ. Ich mag mich irren und solche Eindrücke sind sowieso sehr subjektiv, aber es wirkte auf mich als ob dies quasi die Generalprobe für das morgige Spiel gewesen ist.
Nach dieser Übung war eigentlich Feierabend. Fährmann übte noch ein wenig Abschläge mit Franco Di Santo, während Geis, Aogo, Huntelaar und Ayhan dem jungen Nübel ein paar Freistöße um die Ohren knallten.
Ich stärkte mich derweil für die Rückfahrt, besuchte zu diesem Zwecke die legendären Imbissbude am Seitenrand und machte mich danach auf dem Heimweg.
Training unter Weinzierl wirkt auf den ersten Eindruck sehr interessant, ich werde in naher Zukunft wieder kommen!
Erst mal Kompliment zum Artikel.
Am Donnerstag war das Training genauso aufgebaut - will nur zwei Sachen ergänzen.
1. Bei der Angriffsübung hat MW extrem viel wert auf den "zweiten" Ball gelegt und hat den Gewinn diesen lautstark immer wieder eingefordert (mit Erfolg).
2. Die Aufstellung war etwas anders:
Fährmann - Caicara Naldo Bene Baba - Aogo Geis - Embolo Schöpf - di Santo Hunter.
Besonders gut gefiel mir die linke Seite mit Baba und Schöpf und interessant war das Aogo RDM gespielt hat (nicht besonders aufgefallen und hat in der zweiten Hälfte der Übung das Team gewechselt).
Eine Frage habe ich noch: Gestern sowie heute hat an der Übung Choupo (wie Nastasic) nicht teilgenommen. Ist er angeschlagen? Hab das nicht mitbekommen - hing an der Wurstbude fest
20.08.2016 - 00:04 Uhr
Zitat von Wesser-Jung
Eine Frage habe ich noch: Gestern sowie heute hat an der Übung Choupo (wie Nastasic) nicht teilgenommen. Ist er angeschlagen? Hab das nicht mitbekommen - hing an der Wurstbude fest
Eine Frage habe ich noch: Gestern sowie heute hat an der Übung Choupo (wie Nastasic) nicht teilgenommen. Ist er angeschlagen? Hab das nicht mitbekommen - hing an der Wurstbude fest

Haben laut S04 TV beide Probleme in der Leiste. Choupo ist morgen im Kader, Nastasic nicht.
20.08.2016 - 00:05 Uhr
Zitat von Riesenmade
Ja, so ist es! Aber "Blitzkrieg" weist neben der "üblichen Kriegsrhetorik"(vllt besser: -Vokabular) wie Überfallfussball, Stürmer oder gar Panzerabwehr auch noch eine spezifisch geschichtlich begründete Komponente auf (2.WK/ Naziherrschaft), die dieses "Unwort" deutlich von den anderen Begrifflichkeiten abgrenzt und somit für mich persönlich (!) als nicht benutzbar/ schreibbar in einem Fussbalkontext macht.
Wollte da jetzt aber auch eigentlich keine große Sache raus machen, war mir nur eine Herzensangelegenheit, so dass ich diese Problematik wenigstens anmerken wollte.- deshalb sorry für OT
Zitat von Brahman
Du weißt aber schon, dass so ziemlich alle Fußballbegriffe "Kriegsrhetorik" sind wie du es nennst? Oder meinst du Vokabular, naja jedenfalls: Hast du dir mal Gedanken über die Begriffe: Schuss, Flanke, Verteidiger, Angreifer, Konter, Sturm und andere gemacht?
Blitzkrieg ist sicherlich unglücklich gewählt, aber "Überfall" ist jetzt auch nicht gerade harmlos^^
Zitat von Riesenmade
Nichts für ungut
Zitat von Sgt_Salty
Alles klar, ich werde es mir auf meiner unsichtbaren Schreibmaschine notieren
Zitat von Riesenmade
Ich mag generell keine Kriegsrhetorik beim Fußball - finde das Wort "Blitzkrieg" einfach unpassend.- Man könnte bspweise einfach Überfallfussball oder ähnliche Begriffe schreiben, die nicht so geschichtlich belastet sind.
Ich mag generell keine Kriegsrhetorik beim Fußball - finde das Wort "Blitzkrieg" einfach unpassend.- Man könnte bspweise einfach Überfallfussball oder ähnliche Begriffe schreiben, die nicht so geschichtlich belastet sind.
Alles klar, ich werde es mir auf meiner unsichtbaren Schreibmaschine notieren

Nichts für ungut

Du weißt aber schon, dass so ziemlich alle Fußballbegriffe "Kriegsrhetorik" sind wie du es nennst? Oder meinst du Vokabular, naja jedenfalls: Hast du dir mal Gedanken über die Begriffe: Schuss, Flanke, Verteidiger, Angreifer, Konter, Sturm und andere gemacht?
Blitzkrieg ist sicherlich unglücklich gewählt, aber "Überfall" ist jetzt auch nicht gerade harmlos^^Ja, so ist es! Aber "Blitzkrieg" weist neben der "üblichen Kriegsrhetorik"(vllt besser: -Vokabular) wie Überfallfussball, Stürmer oder gar Panzerabwehr auch noch eine spezifisch geschichtlich begründete Komponente auf (2.WK/ Naziherrschaft), die dieses "Unwort" deutlich von den anderen Begrifflichkeiten abgrenzt und somit für mich persönlich (!) als nicht benutzbar/ schreibbar in einem Fussbalkontext macht.
Wollte da jetzt aber auch eigentlich keine große Sache raus machen, war mir nur eine Herzensangelegenheit, so dass ich diese Problematik wenigstens anmerken wollte.- deshalb sorry für OT
Du weisst aber schon das Blitzkrieg im anglo-amerikanischen Sprachraum mittlerweile ein vollkommen normales Wort ist, um schnelle z.B. wirtschaftliche Entwicklungen aufzuzeigen. Es ist im englischen ein gängiges eingebürgertes Wort, wie bei uns auch die ganzen Anglizismen. Peinlich ist es dann eher nur deutschen, die die internationale, mittlerweile normale Bedeutungsweise nicht kennen.
20.08.2016 - 07:16 Uhr
Kann man hier wieder zurück zum Thema kommen ? Ich klicke eher auf den Trainingsthread um Abläufe der Trainings mitzubekommen als Analogien über Kriege und den Wirtschaftsabläufen !
Wer war denn im Abschlusstraining in der ersten Mannschaft beim Abschlussspiel ? Falls dies immer noch mit den Leibchen prognostiziert wird !
Wer war denn im Abschlusstraining in der ersten Mannschaft beim Abschlussspiel ? Falls dies immer noch mit den Leibchen prognostiziert wird !
20.08.2016 - 07:54 Uhr
Zitat von Doenermann16
Kann man hier wieder zurück zum Thema kommen ? Ich klicke eher auf den Trainingsthread um Abläufe der Trainings mitzubekommen als Analogien über Kriege und den Wirtschaftsabläufen !
Wer war denn im Abschlusstraining in der ersten Mannschaft beim Abschlussspiel ? Falls dies immer noch mit den Leibchen prognostiziert wird !
Kann man hier wieder zurück zum Thema kommen ? Ich klicke eher auf den Trainingsthread um Abläufe der Trainings mitzubekommen als Analogien über Kriege und den Wirtschaftsabläufen !
Wer war denn im Abschlusstraining in der ersten Mannschaft beim Abschlussspiel ? Falls dies immer noch mit den Leibchen prognostiziert wird !
Wie oben beschrieben, gab es kein klassisches Abschlussspiel (11 gegen 11), sondern nur ein reines Offensivspiel mit 10 gegen Fährmann. Es spielten Fährmann, Caicara, Naldo, Benny, Kola, Aogo, Geis, Embolo, Hunter, Di Santo und Baba. Dies könnte auch die heutige Start11 sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sgt_Salty am 20.08.2016 um 08:00 Uhr bearbeitet
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