| Geburtsdatum | 22.11.1976 |
|---|---|
| Alter | 49 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Torsten Frings [Trainer]
27.12.2016 - 16:12 Uhr
08.12.2017 - 12:43 Uhr
Zitat von HPlilie
Erst ist die Rede von einem neuen spielerischen Stil den er uns verpassen will und plötzlich redet er von Schönspielerei. Weis er eigentlich noch was er redet ?
Was soll das heute Abend werden ?
Erst ist die Rede von einem neuen spielerischen Stil den er uns verpassen will und plötzlich redet er von Schönspielerei. Weis er eigentlich noch was er redet ?
Was soll das heute Abend werden ?
Den Artikel-Ausschnitt finde ich gut.
Aber die Anmerkung zur Schönspielerei finde ich falsch.
Aktuell wird jedes Wort von 10 Seiten betrachtet. Und findet sich nur eine einzige, die nicht passt, regt man sich auf.
Das Statement von Frings ist mMn völlig normal. Letztlich sagt er nach meinem Verständnis, dass man die spielerische Weiterentwicklung auf Eis legt, solange das Kämpferische fehlt und man so tief im Abstiegskampf steckt. Zudem war es in Richtung der Spieler gerichtet. In der aktuellen Lage suchen wir nicht den filigranen Hackentrick als Lösung, sondern den vollen Einsatz. Über kreative Momente denken wir später nach, wenn wir aus dem Sumpf rausgekommen sind.
Egal was man sonst von seiner Arbeit hält, an diesem Punkt kann ich absolut nichts negatives finden.
Andere haben schon angemerkt, dass man ja keine "Schönspielerei" hinbekommt. Das ist ein Punkt, den ich auch sehe. Aber Du sprichst ja was anderes an.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAbleiben am 08.12.2017 um 12:45 Uhr bearbeitet
08.12.2017 - 22:43 Uhr
Spannend wäre die Frage, ob der langfristige Frings–Vertrag auch für Liga 3 gilt. Sollte das nicht der Fall sein, würde sich die viel diskutiert Finanzfrage im Falle seines Abgangs aus meiner Sicht so darstellen: Schafft ein neuer Trainer mit einem leistungsbezogenem Vertrag den Klassenerhalt, könnte man sich Frings Gehalt irgendwie zusätzlich leisten. Jedenfalls wäre der Schaden geringer, als im Abstiegsfall. Steigt man trotzdem ab, hätte man keinen Trainer mehr zu bezahlen (auch nicht den dann gescheiterten Retter) und könnte den dann ohnehin nötigen, kompletten Neuanfang planen.
Das wäre aber ein Horrorszenario, denn die 3. Liga ist zum Überleben eigentlich noch härter als die 2. Deshalb gilt es wie ich finde alles zu tun, die Lilien in der 2. Liga zu halten. Sonst stehen wir bald wieder da, wo wir vor den Märchenjahren gestanden haben. Für mich gehört der 11. der ewigen Zweitligatabelle aber in eben diese 2. Liga – weil ja immer wieder der Spruch kommt, man dürfe nicht vergessen, wo wir herkommen.
Für den ehemaligen Klassespieler Frings scheint der Trainerjob im Profifußball mit dem damit normaler Weise einhergehenden Erfolgsdruck leider doch (noch) eine Nummer zu groß zu sein. In der Bundesliga hatte er angesichts der Ausgangslage kaum Druck und es lief auch dort erst dann etwas besser, als tatsächlich jede Hoffnung auf den Klassenerhalt erloschen war. Heute wieder mit 3 Mittelstürmern auf den „Lucky Punch“ zu hoffen, war mal wieder ein taktischer Offenbarungseid. Das defensive Zentrum so extrem langsam zu besetzen, mit Spielern, denen momentan auch die eigentlich vorhandene Übersicht abgeht, mit der man einiges kompensieren kann (Sulu, Altintop), ist grob fahrlässig. Ohne Heuer hätte das heute zu 5 Gegentoren geführt. Natürlich waren das nun auch zuletzt zwei Spiele mit eigentlich irregulären Platzverhältnissen, aber das gilt eben immer für beide Mannschaften.
Wenn ich daran denke, dass Leitl mal als Co–Trainer bei uns im Gespräch war und auf welchem Coachingniveau wir uns nun zumindest meiner Wahrnehmung nach bewegen! Fürth ist definitiv die letzte Chance für Frings und auch nur deshalb, weil eine hektische Panikreaktion ohne Plan am Ende die Misere nur noch schlimmer machen würde. Das alleinige Vertrauen auf die tatsächlich momentan auf dem Platz schwer erkennbare individuelle Klasse der Spieler, so nach dem Motto „der Kader ist zu gut, um abzusteigen“ ist definitiv kein guter Plan, man muss nur Lacazette mal fragen (ist der eigentlich noch im Verein?)...
Das wäre aber ein Horrorszenario, denn die 3. Liga ist zum Überleben eigentlich noch härter als die 2. Deshalb gilt es wie ich finde alles zu tun, die Lilien in der 2. Liga zu halten. Sonst stehen wir bald wieder da, wo wir vor den Märchenjahren gestanden haben. Für mich gehört der 11. der ewigen Zweitligatabelle aber in eben diese 2. Liga – weil ja immer wieder der Spruch kommt, man dürfe nicht vergessen, wo wir herkommen.
Für den ehemaligen Klassespieler Frings scheint der Trainerjob im Profifußball mit dem damit normaler Weise einhergehenden Erfolgsdruck leider doch (noch) eine Nummer zu groß zu sein. In der Bundesliga hatte er angesichts der Ausgangslage kaum Druck und es lief auch dort erst dann etwas besser, als tatsächlich jede Hoffnung auf den Klassenerhalt erloschen war. Heute wieder mit 3 Mittelstürmern auf den „Lucky Punch“ zu hoffen, war mal wieder ein taktischer Offenbarungseid. Das defensive Zentrum so extrem langsam zu besetzen, mit Spielern, denen momentan auch die eigentlich vorhandene Übersicht abgeht, mit der man einiges kompensieren kann (Sulu, Altintop), ist grob fahrlässig. Ohne Heuer hätte das heute zu 5 Gegentoren geführt. Natürlich waren das nun auch zuletzt zwei Spiele mit eigentlich irregulären Platzverhältnissen, aber das gilt eben immer für beide Mannschaften.
Wenn ich daran denke, dass Leitl mal als Co–Trainer bei uns im Gespräch war und auf welchem Coachingniveau wir uns nun zumindest meiner Wahrnehmung nach bewegen! Fürth ist definitiv die letzte Chance für Frings und auch nur deshalb, weil eine hektische Panikreaktion ohne Plan am Ende die Misere nur noch schlimmer machen würde. Das alleinige Vertrauen auf die tatsächlich momentan auf dem Platz schwer erkennbare individuelle Klasse der Spieler, so nach dem Motto „der Kader ist zu gut, um abzusteigen“ ist definitiv kein guter Plan, man muss nur Lacazette mal fragen (ist der eigentlich noch im Verein?)...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von baumzaehler am 08.12.2017 um 22:48 Uhr bearbeitet
09.12.2017 - 15:14 Uhr
Wie sich gestern die Auer Spieler gestern gegenseitig aufgerafft haben, fand ich bemerkenswert. Und bei uns? Ach vergessen wir das.
Momentan ist uns wirklich jeder Zweitligist haushoch überlegen und es ist eine Frechheit, dass bis jetzt noch nicht mal irgendwer den Anstand besitzt den Abstiegskampf auszurufen. Aber klar, die Situation unter Frings ist ja eine völlig andere als unter Meier und wir haben uns alle lieb.
Jetzt haben wir unnötigerweise eins von zwei Endspielen vor der Brust. Fürth ist uns zurzeit in allen Belangen überlegen, wie man heute sehen konnte. Das Kleeblatt wird vor Selbstbewusstsein strotzen. Jetzt haben wir noch die Gelegenheit einen Trainer einzustellen, der hier was bewegen kann. Selbst die Situation noch einen einstelligen Tabellenplatz zu erringen, ist gegeben, da es in dieser Liga furchtbar eng zugeht. Aber jetzt muss ein Schlussstrich gezogen werden. Seeberger hatte man ebenfalls zu spät entlassen. Da konnte Schuster offiziell auch nichts mehr retten. Den Offenbachern sei dank. Wir dürfen uns jetzt keine Fehler mehr erlauben.
Mit Frings jetzt noch eine Winterpause zu vergeuden, wäre der Anfang vom Ende. Wenigstens haben wir uns alle lieb.
Momentan ist uns wirklich jeder Zweitligist haushoch überlegen und es ist eine Frechheit, dass bis jetzt noch nicht mal irgendwer den Anstand besitzt den Abstiegskampf auszurufen. Aber klar, die Situation unter Frings ist ja eine völlig andere als unter Meier und wir haben uns alle lieb.
Jetzt haben wir unnötigerweise eins von zwei Endspielen vor der Brust. Fürth ist uns zurzeit in allen Belangen überlegen, wie man heute sehen konnte. Das Kleeblatt wird vor Selbstbewusstsein strotzen. Jetzt haben wir noch die Gelegenheit einen Trainer einzustellen, der hier was bewegen kann. Selbst die Situation noch einen einstelligen Tabellenplatz zu erringen, ist gegeben, da es in dieser Liga furchtbar eng zugeht. Aber jetzt muss ein Schlussstrich gezogen werden. Seeberger hatte man ebenfalls zu spät entlassen. Da konnte Schuster offiziell auch nichts mehr retten. Den Offenbachern sei dank. Wir dürfen uns jetzt keine Fehler mehr erlauben.
Mit Frings jetzt noch eine Winterpause zu vergeuden, wäre der Anfang vom Ende. Wenigstens haben wir uns alle lieb.
10.12.2017 - 10:07 Uhr
Ich glaube man darf nicht den Fehler begehen, „Beliebtheit“ als ein Attribut zu verstehen, welches einen guten Chef auszeichnet. Vielleicht ist das Frings‘ eigentliches Problem gewesen, nämlich dass schwierige Entscheidungen, die menschlich weh tun, nicht zu seinen Stärken zählen und letztlich gegen sein Naturell gehen. Da kann er mal bei Tedesco hospitieren. Rein Führungstechnisch war dieser aufgeblähte Kader definitiv eine ganz harte Nuss, insbesondere dann, wenn es mal nicht so gut laufen würde. Dazu kommt, dass die Aktionen mit Großkreutz und Altintop extrem riskant waren und nur dann funktionieren konnten, wenn die beiden unantastbare Leistungen bringen. Ich bin eigentlich ein großer Bewunderer von Hamit und hatte bei seiner Präsentation auch leicht feuchte Augen. Ohne echte Vorbereitung reicht es aber eben in dieser knochenharten 2. Liga im gesetzten Alter nicht mehr, zumindest nicht für eine tragende Rolle. Das konnte man recht schnell sehen. Eine Reaktion des Trainers erfolgte freilich nicht, bzw. folgten Worten keine entsprechenden Taten.
Das Bild hinsichtlich der Bewertung seines Verhältnisses zur Mannschaft stellt sich für mich im Moment aus der Ferne betrachtet absolut diffus dar. Einzelne Spieler schieben nun Posts nach wie leid Ihnen die Sache tut. Aussagen, dass es zwischen Trainer und Team bis zuletzt gepasst hätte stehen solche gegenüber, die genau das Gegenteil behaupten. Die ganze Wahrheit wird man wahrscheinlich nie erfahren. Auch die Trainingsarbeit kann ich nicht beurteilen, aber augenscheinlich kann diese nicht so genial gewesen sein wie es immer verkündet wurde. Weder erschien mir das Team besonders fit noch konnte man nach 17 Spieltagen Automatismen erkennen. Gegen Aue sah das in Sachen Raumaufteilung phasenweise so aus, als stünde da eine Schülermannschaft auf dem Platz. Dabei war Darmstadt vor nicht zu langer Zeit vielleicht wie kein anderes deutsches Profiteam in der Lage, den Fußballplatz für den Gegner extrem eng zu machen.
Profifußball ist letztlich auch in Darmstadt – Achtung Phrase – ein Ergebnissport und die waren unter dem Strich miserabel, ja inakzeptabel. Dafür trägt – hier fand ich Fritsch’ Aussage auch absoluten Quark – natürlich der Trainer Frings wesentliche Verantwortung. Ein Mall Patzer weniger und ohne die bisher einzige statistisch relevante Saisonhandlung von Rosi würde die Lage vielleicht ganz anders bewertet. Wenige Sekunden bzw. Augenblicke können also in diesem Geschäft unheimlich große Wirkung entfalten. Frings‘ hatte also zumindest zum Ende hin wie Napoleon es ausgedrückt hätte zu allem Überfluss auch „kein Fortune“ mehr.
Er hat aber auch tatsächlich Fehler gemacht und nicht wenige davon waren seiner Erfahrung geschuldet eben Anfängerfehler. Co Müller war dann offenbar auch nicht der Typ im Hintergrund, der dies richten konnte. Vielleicht – ich spinne mal ganz bewusst – hätte man Frings auch ins 2. Glied zurücknehmen können (siehe Nemeth in Dresden), weil im die Rolle als Chef (noch) eine Nummer zu groß ist. Thomas Schaaf, der seine Trainerkarriere sicher nicht mit dem Hannover Desaster beenden möchte, wäre vielleicht eine gewagte Option gewesen, um gesichtswahrend unter neuen Vorzeichen den Karren aus dem Dreck zu ziehen.
Ich wünsche Frings alles Gute und werde seinen Weg weiter verfolgen. Auch wenn er vielleicht eine Weile daran zu knabbern haben wird, dürfte Darmstadt für ihn eine wertvolle Erfahrung darstellen. Aus der muss er nun aber auch die richtigen Schlüsse ziehen. Dann kann es mit der erfolgreichen Trainerkarriere noch etwas werden.
Das Bild hinsichtlich der Bewertung seines Verhältnisses zur Mannschaft stellt sich für mich im Moment aus der Ferne betrachtet absolut diffus dar. Einzelne Spieler schieben nun Posts nach wie leid Ihnen die Sache tut. Aussagen, dass es zwischen Trainer und Team bis zuletzt gepasst hätte stehen solche gegenüber, die genau das Gegenteil behaupten. Die ganze Wahrheit wird man wahrscheinlich nie erfahren. Auch die Trainingsarbeit kann ich nicht beurteilen, aber augenscheinlich kann diese nicht so genial gewesen sein wie es immer verkündet wurde. Weder erschien mir das Team besonders fit noch konnte man nach 17 Spieltagen Automatismen erkennen. Gegen Aue sah das in Sachen Raumaufteilung phasenweise so aus, als stünde da eine Schülermannschaft auf dem Platz. Dabei war Darmstadt vor nicht zu langer Zeit vielleicht wie kein anderes deutsches Profiteam in der Lage, den Fußballplatz für den Gegner extrem eng zu machen.
Profifußball ist letztlich auch in Darmstadt – Achtung Phrase – ein Ergebnissport und die waren unter dem Strich miserabel, ja inakzeptabel. Dafür trägt – hier fand ich Fritsch’ Aussage auch absoluten Quark – natürlich der Trainer Frings wesentliche Verantwortung. Ein Mall Patzer weniger und ohne die bisher einzige statistisch relevante Saisonhandlung von Rosi würde die Lage vielleicht ganz anders bewertet. Wenige Sekunden bzw. Augenblicke können also in diesem Geschäft unheimlich große Wirkung entfalten. Frings‘ hatte also zumindest zum Ende hin wie Napoleon es ausgedrückt hätte zu allem Überfluss auch „kein Fortune“ mehr.
Er hat aber auch tatsächlich Fehler gemacht und nicht wenige davon waren seiner Erfahrung geschuldet eben Anfängerfehler. Co Müller war dann offenbar auch nicht der Typ im Hintergrund, der dies richten konnte. Vielleicht – ich spinne mal ganz bewusst – hätte man Frings auch ins 2. Glied zurücknehmen können (siehe Nemeth in Dresden), weil im die Rolle als Chef (noch) eine Nummer zu groß ist. Thomas Schaaf, der seine Trainerkarriere sicher nicht mit dem Hannover Desaster beenden möchte, wäre vielleicht eine gewagte Option gewesen, um gesichtswahrend unter neuen Vorzeichen den Karren aus dem Dreck zu ziehen.
Ich wünsche Frings alles Gute und werde seinen Weg weiter verfolgen. Auch wenn er vielleicht eine Weile daran zu knabbern haben wird, dürfte Darmstadt für ihn eine wertvolle Erfahrung darstellen. Aus der muss er nun aber auch die richtigen Schlüsse ziehen. Dann kann es mit der erfolgreichen Trainerkarriere noch etwas werden.
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