| Geburtsdatum | 22.11.1976 |
|---|---|
| Alter | 49 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Torsten Frings [Trainer]
27.12.2016 - 16:12 Uhr
04.11.2017 - 11:55 Uhr
Zitat von bassman
Zitat von kallinski
Überdenke bitte deine Wortwahl, @kallinski.
Ich kann nicht erkennen, was daran ekelhaftes "rumgebashe" sein soll. Dass Frings auf die Fragen von Journalisten antwortet, ist nicht zu kritisieren. Allerdings muss man auch nicht auf jede Frage antworten, die aus dem Mund der Journalisten kommt. Denn längst nicht alle Fragen sind sonderlich sinnvoll. Die Situation in Bremen tut für den SV Darmstadt 98 nichts zur Sache.
Zitat von sv98holle
Exakt sv98holle, dieses inszenierte rumgebashe (in verschiedenen Unterforen) wie es seit ein paar Tagen hier von einer Hand voll Usern zelebriert wird, ist kaum noch zu ertragen ... ekelhaft.
Exakt sv98holle, dieses inszenierte rumgebashe (in verschiedenen Unterforen) wie es seit ein paar Tagen hier von einer Hand voll Usern zelebriert wird, ist kaum noch zu ertragen ... ekelhaft.
Überdenke bitte deine Wortwahl, @kallinski.
Ich kann nicht erkennen, was daran ekelhaftes "rumgebashe" sein soll. Dass Frings auf die Fragen von Journalisten antwortet, ist nicht zu kritisieren. Allerdings muss man auch nicht auf jede Frage antworten, die aus dem Mund der Journalisten kommt. Denn längst nicht alle Fragen sind sonderlich sinnvoll. Die Situation in Bremen tut für den SV Darmstadt 98 nichts zur Sache.
Wo steht denn, dass ich @matti55 meine??
Es gibt hier auf TM nur eine Hand voll Leute, deren Meinung ich quasi ohne Gegenwehr respektiere, und da gehört matti55 definitiv mit dazu.
Mir geht es um die (subtile) Stimmungsmache, die hier seit dem letzten Spiel von manchen Usern praktiziert wird, wie bereits erwähnt auch in anderen Unterforen. Da wird einem ohne Diskussionsansatz immer und immer wieder die persönliche Meinungen als Fakt und bis zum Erbrechen aufs Auge gedrückt, so dass man an der Sinnhaftigkeit der freien Meinungssäuerung zu zweifeln beginnen könnte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kallinski am 04.11.2017 um 12:04 Uhr bearbeitet
05.11.2017 - 11:35 Uhr
Frings hat ein ähnliches Problem wie Zvonimir Soldo bei Köln damals. Beide sind mMn. den Schritt vom "Spieler" zum "Trainer " nicht abschließend gegangen. Was damit gemeint ist: Beide haben als Trainer den Fußball an die Mannschaft weitergegeben, den sie als Spieler praktiziert haben.
Frings war nie de filigranste und auch nie der "spielintelligenteste" Spieler. Er war ein zweikampfstarker Mann mit einem großen Aktionsradius. Und so wirkt der Fußball bei Darmstadt momentan. Kampf, rennen, drauf, pressen. Aber euer Spiel wirkt oft unstrukturiert und mehr auf Zufall gemünzt.
Dazu kommt, dass es bessere und ausgeglichenere Kader in der zweiten Liga gibt, mMn. zumindest. Ihr habt einige gute Spieler, aber kaum jemand (wenn überhaupt) der als herausstechender Fixpunkt euer Spiel antreibt, bzw. das Spiel gestaltet. Hinzu kommen zu viele Fragezeichen, die sich in der Liga nachhaltig beweisen müssen, oder zeigen müssen, dass sie auch oben in der Liga mithalten können.
Diese Kombination aus fehlendem know-how an der Seitenlinie und dem (eventuellen) falschen einschätzens des Kaders bringt dann leider ein durchschnittliches Ergebnis.
Frings war als Pusher der richtige Mann für die letzte Rückrunde. Das er eine Mannschaft neu aufstellen kann und mit ihr Erfolg haben kann, dass hat er noch nicht bewiesen, auch bei Darmstadt nicht. Ob er es kann darf zumindest angezweifelt werden.
Die Qualität im Kader reicht mMn. für die obere Tabellenhälfte (ob jetzt etwas besser oder schlechter sei mal dahingestellt), da in der Liga andere Mannschaften mit ähnlicher oder höherer Qualität spielen und eingespielter sind. Ob man mit Frings, sowohl als Trainer, als auch in der Zusammenstellung des Kaders mal darüber hinaus kommt, bezweifel ich.
Frings war nie de filigranste und auch nie der "spielintelligenteste" Spieler. Er war ein zweikampfstarker Mann mit einem großen Aktionsradius. Und so wirkt der Fußball bei Darmstadt momentan. Kampf, rennen, drauf, pressen. Aber euer Spiel wirkt oft unstrukturiert und mehr auf Zufall gemünzt.
Dazu kommt, dass es bessere und ausgeglichenere Kader in der zweiten Liga gibt, mMn. zumindest. Ihr habt einige gute Spieler, aber kaum jemand (wenn überhaupt) der als herausstechender Fixpunkt euer Spiel antreibt, bzw. das Spiel gestaltet. Hinzu kommen zu viele Fragezeichen, die sich in der Liga nachhaltig beweisen müssen, oder zeigen müssen, dass sie auch oben in der Liga mithalten können.
Diese Kombination aus fehlendem know-how an der Seitenlinie und dem (eventuellen) falschen einschätzens des Kaders bringt dann leider ein durchschnittliches Ergebnis.
Frings war als Pusher der richtige Mann für die letzte Rückrunde. Das er eine Mannschaft neu aufstellen kann und mit ihr Erfolg haben kann, dass hat er noch nicht bewiesen, auch bei Darmstadt nicht. Ob er es kann darf zumindest angezweifelt werden.
Die Qualität im Kader reicht mMn. für die obere Tabellenhälfte (ob jetzt etwas besser oder schlechter sei mal dahingestellt), da in der Liga andere Mannschaften mit ähnlicher oder höherer Qualität spielen und eingespielter sind. Ob man mit Frings, sowohl als Trainer, als auch in der Zusammenstellung des Kaders mal darüber hinaus kommt, bezweifel ich.
06.11.2017 - 12:35 Uhr
Zitat von kallinski
Mir geht es um die (subtile) Stimmungsmache, die hier seit dem letzten Spiel von manchen Usern praktiziert wird, wie bereits erwähnt auch in anderen Unterforen. Da wird einem ohne Diskussionsansatz immer und immer wieder die persönliche Meinungen als Fakt und bis zum Erbrechen aufs Auge gedrückt, so dass man an der Sinnhaftigkeit der freien Meinungssäuerung zu zweifeln beginnen könnte.
Mir geht es um die (subtile) Stimmungsmache, die hier seit dem letzten Spiel von manchen Usern praktiziert wird, wie bereits erwähnt auch in anderen Unterforen. Da wird einem ohne Diskussionsansatz immer und immer wieder die persönliche Meinungen als Fakt und bis zum Erbrechen aufs Auge gedrückt, so dass man an der Sinnhaftigkeit der freien Meinungssäuerung zu zweifeln beginnen könnte.
kallinski, ich bin da inhaltlich bei dir, und freue mich, dass mal etwas in diese Richtung kommt.
Ich muss allerdings anmerken, dass es am Ende etwas zu weit geht: "so dass man an der Sinnhaftigkeit der freien Meinungssäuerung zu zweifeln beginnen könnte."
Ich bin selbst Frings-Unterstützer und habe es mittlerweile aufgegeben, mich hier darüber zu äußern. Die Front ist zu groß und verhärtet, da habe ich nicht genügend Zeit, mich allein entgegenzustellen. Das finde ich auch ziemlich unschön, dass man da durch das globale Stimmungsbild abgedrängt wird. Denn ich sehe es auch so, dass hier oftmals Meinungen fälschlicherweise als harte Fakten dargestellt werden.
Obwohl mir das weh tut, würde ich die freie Meinungsäußerung aber nicht in Frage stellen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAbleiben am 06.11.2017 um 12:55 Uhr bearbeitet
06.11.2017 - 18:31 Uhr
Letztendlich helfen jedem Trainer nur Resultate.
Man merkt zum Teil schon, dass sich zwei Lager gebildet haben, wie sie Frings einschätzen. Dabei spielt es noch nicht mal eine Rolle, wie lange man schon die 98er beobachtet/unterstützt. Es sind dann wirklich subtile Einschätzungen. Wie letztens im Echo schön gemustert, gibt es nun mal immer diese Dauerpessimisten, sowie Daueroptimisten und die Menschen dazwischen, die realistisch bleiben und vielleicht doch nur die aktuelle "Formkrise" (ja ist es!) ankreiden. Natürlich muss man auch hart genug sein, um zuzugeben, dass die 98er bisher in keiner Partie wirklich den Gegner in 90 (!) Minuten in Griff hatte. Ein Konzept ist derweil unerkennbar. Darin sehe ich eher keine Meinung, sondern eine Tatsache (kein Bashing!). Da bleibt jetzt nur abzuwarten, wie sich die Situation in den nächsten Wochen entwickelt.
Die unterschiedlichen Meinungen von Foristen und Fans in der Region haben sich schlagartig schon sehr rasant entwickelt, beflügelt von der Situation, dass man gefühlt seit 10 Jahren immer nur als Underdog auftrat und jetzt selbst in vielen Spielen als Favorit gesehen wird. Ähnlich wie die Spieler auf dem Platz kommen auch viele Fans (unabhängig davon wie lange man dabei ist) noch nicht mit der neuen Herausforderung so ganz zurecht. Ich denke auch, dass sich dieser Trend über die ganze Saison hinweg ziehen wird und Spieler sowie Fans erst zur nächsten Saison auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Bis dahin wird es gerade unter den Fans diese zwei Lager geben. Ob man das jetzt kritisieren möchte oder nicht.... Die Grundprinzipien ändern sich nicht - Es gab schon Zeiten da wurde die Mannschaft Woche für Woche ausgepfiffen und das sage ich als jemand, der es gerade mal auf 5 Heimspiele etwa in der Saison schafft. Im Hinblick darauf, dass Darmstadt noch nicht zum Establishment zählt in den Profiligen wird dadurch umso mehr die Fanszene gespalten, anders als bei Klubs wie Düsseldorf, Kaiserslautern oder Karlsruhe, wo der Erfolg in den oberen Ligen eine Grunderwartungshaltung ist. Beispiel am Wochenende: Das Team von Trainer Funkel wurde zur 1.Halbzeit gegen Heidenheim etwas heftiger kritisiert, mit Pfiffen zum Teil. Das ist bei den etablierten Vereinen Gang und Gäbe, wenn die Leistung enttäuschend verläuft, selbst wenn nur in einem Spiel.
Für den gesamten Verein bleibt es weiterhin eine Findungsphase, in der Torsten Frings hoffentlich der Situation gerecht wird.
Man merkt zum Teil schon, dass sich zwei Lager gebildet haben, wie sie Frings einschätzen. Dabei spielt es noch nicht mal eine Rolle, wie lange man schon die 98er beobachtet/unterstützt. Es sind dann wirklich subtile Einschätzungen. Wie letztens im Echo schön gemustert, gibt es nun mal immer diese Dauerpessimisten, sowie Daueroptimisten und die Menschen dazwischen, die realistisch bleiben und vielleicht doch nur die aktuelle "Formkrise" (ja ist es!) ankreiden. Natürlich muss man auch hart genug sein, um zuzugeben, dass die 98er bisher in keiner Partie wirklich den Gegner in 90 (!) Minuten in Griff hatte. Ein Konzept ist derweil unerkennbar. Darin sehe ich eher keine Meinung, sondern eine Tatsache (kein Bashing!). Da bleibt jetzt nur abzuwarten, wie sich die Situation in den nächsten Wochen entwickelt.
Die unterschiedlichen Meinungen von Foristen und Fans in der Region haben sich schlagartig schon sehr rasant entwickelt, beflügelt von der Situation, dass man gefühlt seit 10 Jahren immer nur als Underdog auftrat und jetzt selbst in vielen Spielen als Favorit gesehen wird. Ähnlich wie die Spieler auf dem Platz kommen auch viele Fans (unabhängig davon wie lange man dabei ist) noch nicht mit der neuen Herausforderung so ganz zurecht. Ich denke auch, dass sich dieser Trend über die ganze Saison hinweg ziehen wird und Spieler sowie Fans erst zur nächsten Saison auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Bis dahin wird es gerade unter den Fans diese zwei Lager geben. Ob man das jetzt kritisieren möchte oder nicht.... Die Grundprinzipien ändern sich nicht - Es gab schon Zeiten da wurde die Mannschaft Woche für Woche ausgepfiffen und das sage ich als jemand, der es gerade mal auf 5 Heimspiele etwa in der Saison schafft. Im Hinblick darauf, dass Darmstadt noch nicht zum Establishment zählt in den Profiligen wird dadurch umso mehr die Fanszene gespalten, anders als bei Klubs wie Düsseldorf, Kaiserslautern oder Karlsruhe, wo der Erfolg in den oberen Ligen eine Grunderwartungshaltung ist. Beispiel am Wochenende: Das Team von Trainer Funkel wurde zur 1.Halbzeit gegen Heidenheim etwas heftiger kritisiert, mit Pfiffen zum Teil. Das ist bei den etablierten Vereinen Gang und Gäbe, wenn die Leistung enttäuschend verläuft, selbst wenn nur in einem Spiel.
Für den gesamten Verein bleibt es weiterhin eine Findungsphase, in der Torsten Frings hoffentlich der Situation gerecht wird.
07.11.2017 - 06:28 Uhr
Zitat von Dieburger
Letztendlich helfen jedem Trainer nur Resultate.
Man merkt zum Teil schon, dass sich zwei Lager gebildet haben, wie sie Frings einschätzen. Dabei spielt es noch nicht mal eine Rolle, wie lange man schon die 98er beobachtet/unterstützt. Es sind dann wirklich subtile Einschätzungen. Wie letztens im Echo schön gemustert, gibt es nun mal immer diese Dauerpessimisten, sowie Daueroptimisten und die Menschen dazwischen, die realistisch bleiben und vielleicht doch nur die aktuelle "Formkrise" (ja ist es!) ankreiden. Natürlich muss man auch hart genug sein, um zuzugeben, dass die 98er bisher in keiner Partie wirklich den Gegner in 90 (!) Minuten in Griff hatte. Ein Konzept ist derweil unerkennbar. Darin sehe ich eher keine Meinung, sondern eine Tatsache (kein Bashing!). Da bleibt jetzt nur abzuwarten, wie sich die Situation in den nächsten Wochen entwickelt.
Die unterschiedlichen Meinungen von Foristen und Fans in der Region haben sich schlagartig schon sehr rasant entwickelt, beflügelt von der Situation, dass man gefühlt seit 10 Jahren immer nur als Underdog auftrat und jetzt selbst in vielen Spielen als Favorit gesehen wird. Ähnlich wie die Spieler auf dem Platz kommen auch viele Fans (unabhängig davon wie lange man dabei ist) noch nicht mit der neuen Herausforderung so ganz zurecht. Ich denke auch, dass sich dieser Trend über die ganze Saison hinweg ziehen wird und Spieler sowie Fans erst zur nächsten Saison auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Bis dahin wird es gerade unter den Fans diese zwei Lager geben. Ob man das jetzt kritisieren möchte oder nicht.... Die Grundprinzipien ändern sich nicht - Es gab schon Zeiten da wurde die Mannschaft Woche für Woche ausgepfiffen und das sage ich als jemand, der es gerade mal auf 5 Heimspiele etwa in der Saison schafft. Im Hinblick darauf, dass Darmstadt noch nicht zum Establishment zählt in den Profiligen wird dadurch umso mehr die Fanszene gespalten, anders als bei Klubs wie Düsseldorf, Kaiserslautern oder Karlsruhe, wo der Erfolg in den oberen Ligen eine Grunderwartungshaltung ist. Beispiel am Wochenende: Das Team von Trainer Funkel wurde zur 1.Halbzeit gegen Heidenheim etwas heftiger kritisiert, mit Pfiffen zum Teil. Das ist bei den etablierten Vereinen Gang und Gäbe, wenn die Leistung enttäuschend verläuft, selbst wenn nur in einem Spiel.
Für den gesamten Verein bleibt es weiterhin eine Findungsphase, in der Torsten Frings hoffentlich der Situation gerecht wird.
Letztendlich helfen jedem Trainer nur Resultate.
Man merkt zum Teil schon, dass sich zwei Lager gebildet haben, wie sie Frings einschätzen. Dabei spielt es noch nicht mal eine Rolle, wie lange man schon die 98er beobachtet/unterstützt. Es sind dann wirklich subtile Einschätzungen. Wie letztens im Echo schön gemustert, gibt es nun mal immer diese Dauerpessimisten, sowie Daueroptimisten und die Menschen dazwischen, die realistisch bleiben und vielleicht doch nur die aktuelle "Formkrise" (ja ist es!) ankreiden. Natürlich muss man auch hart genug sein, um zuzugeben, dass die 98er bisher in keiner Partie wirklich den Gegner in 90 (!) Minuten in Griff hatte. Ein Konzept ist derweil unerkennbar. Darin sehe ich eher keine Meinung, sondern eine Tatsache (kein Bashing!). Da bleibt jetzt nur abzuwarten, wie sich die Situation in den nächsten Wochen entwickelt.
Die unterschiedlichen Meinungen von Foristen und Fans in der Region haben sich schlagartig schon sehr rasant entwickelt, beflügelt von der Situation, dass man gefühlt seit 10 Jahren immer nur als Underdog auftrat und jetzt selbst in vielen Spielen als Favorit gesehen wird. Ähnlich wie die Spieler auf dem Platz kommen auch viele Fans (unabhängig davon wie lange man dabei ist) noch nicht mit der neuen Herausforderung so ganz zurecht. Ich denke auch, dass sich dieser Trend über die ganze Saison hinweg ziehen wird und Spieler sowie Fans erst zur nächsten Saison auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Bis dahin wird es gerade unter den Fans diese zwei Lager geben. Ob man das jetzt kritisieren möchte oder nicht.... Die Grundprinzipien ändern sich nicht - Es gab schon Zeiten da wurde die Mannschaft Woche für Woche ausgepfiffen und das sage ich als jemand, der es gerade mal auf 5 Heimspiele etwa in der Saison schafft. Im Hinblick darauf, dass Darmstadt noch nicht zum Establishment zählt in den Profiligen wird dadurch umso mehr die Fanszene gespalten, anders als bei Klubs wie Düsseldorf, Kaiserslautern oder Karlsruhe, wo der Erfolg in den oberen Ligen eine Grunderwartungshaltung ist. Beispiel am Wochenende: Das Team von Trainer Funkel wurde zur 1.Halbzeit gegen Heidenheim etwas heftiger kritisiert, mit Pfiffen zum Teil. Das ist bei den etablierten Vereinen Gang und Gäbe, wenn die Leistung enttäuschend verläuft, selbst wenn nur in einem Spiel.
Für den gesamten Verein bleibt es weiterhin eine Findungsphase, in der Torsten Frings hoffentlich der Situation gerecht wird.
Guter, versöhnlicher Beitrag zur Versachlichung. Ich finde mich darin wieder und vermute mal, dass es die meisten ebenfalls tun - auch wenn die Meinung zu Frings stark von meiner abweicht.
Das Thema Erwartungshaltung spielt eine ganz zentrale Rolle, das war ja schon am Saisonbeginn klar geworden.
Und in der Tat scheint mir darüber hinaus ist das Ausschlaggebende, dass vielen wohl die Entwicklung fehlt.
Dazu meine bescheidene, subjektive Meinung:
Ich sehe eine Entwicklung. Anfangs war Frings auf die Offensive fokussiert und gehe davon aus, dass er die Abwehr aufgrund ordentlicher Leistungen in der 1.Liga Rückrunde und konstanter Personallage nicht als große Baustelle gesehen hat. Und auch wenn es meist nicht über Spielwitz oder schnelles, vertikales Spiel ging - die Offensive hat auch viele Tore produziert.
Nach mehreren Spielen mit vielen Gegentoren hat Frings mMn erkannt, dass die Balance nicht stimmt und auf mehr Absicherung korrigiert. Auswirkungen sind für mich klar erkennbar, ich fand die Defensive zuletzt deutlich stabiler (wenn auch nicht perfekt). Braunschweig ist bis zum Abtropfer trotz langem Anrennen nicht zu nennenswerten Chancen gekommen.
Darunter hat logischerweise die Offensive gelitten, es wurden auch weniger Tore erzielt. Aber ich denke, dass der Grundstein da ist, dass sich die Mannschaft Stück für Stück weiter an eine bessere Balance heranarbeitet.
Viele sind natürlich der Meinung, dass sowas nicht >10 Spiele dauern darf. Da gestehe ich zu, dass die Unerfahrenheit von Frings diese Lernphase ggf. verlängert hat. Aber ich persönlich gestehe ihm das absolut zu. Den extremen Trainer-Taktikfuchs wie einen Tedesco bekommen wir aber nicht (und wenn, dann ist er bislang unbekannt und wechselt schnell in die erste Liga).
Frings ist für mich ein hoch motivierter, loyaler Typ und kann mitreißen.
Einige denken, dass die Mannschaft zu wenig Einsatz zeigt. Da bin ich anderer Meinung. Gerade der vielgescholtetne KG ist für mich immer bis in die Haarspitzen motiviert. Denke eher, dass einige Spieler ihre Rolle nicht ganz kennen / hinbekommen haben und nicht ganz wussten, wohin. Aber in dem Punkt sehe ich eine Entwicklung (auch wenn sie nicht besonders schnell geht).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAbleiben am 07.11.2017 um 06:29 Uhr bearbeitet
10.11.2017 - 22:59 Uhr
Zitat von Tafelberg
aus HR
Frings vermisst Knockout-Qualitäten +++
Lilien-Trainer Torsten Frings ist weiter von der sportlichen Qualität seiner Mannschaft überzeugt. Trotz sieben sieglosen Spielen in Folge ist von Resignation beim SV Darmstadt 98 noch nichts zu spüren. Was fehlt, sind Punkte und Kaltschnäuzigkeit: "Wir spielen teilweise richtig guten Fußball", sagte Frings am Donnerstag. "Wir schaffen es nur im entscheidenden Moment nicht, ein Spiel für uns zu entscheiden." Im Heimspiel am nächsten Freitag (18.30 Uhr) gegen den SV Sandhausen soll der Knoten endlich platzen und eine Belohnung her. "Sie haben immer den Ehrgeiz, gewinnen zu wollen. Im Kopf sind die Jungs top."
aus HR
Frings vermisst Knockout-Qualitäten +++
Lilien-Trainer Torsten Frings ist weiter von der sportlichen Qualität seiner Mannschaft überzeugt. Trotz sieben sieglosen Spielen in Folge ist von Resignation beim SV Darmstadt 98 noch nichts zu spüren. Was fehlt, sind Punkte und Kaltschnäuzigkeit: "Wir spielen teilweise richtig guten Fußball", sagte Frings am Donnerstag. "Wir schaffen es nur im entscheidenden Moment nicht, ein Spiel für uns zu entscheiden." Im Heimspiel am nächsten Freitag (18.30 Uhr) gegen den SV Sandhausen soll der Knoten endlich platzen und eine Belohnung her. "Sie haben immer den Ehrgeiz, gewinnen zu wollen. Im Kopf sind die Jungs top."
Leider kann ich diese und jene Aussagen nicht nachvollziehen. Wir sind an unseren herausgespielten Torszenen gemessen sogar sehr kaltschnäuzig und hatten meist das Glück auf unserer Seite.
Gegen Braunschweig standen wir allerdings in der 2.Halbzeit hinten ziemlich sicher. Darauf lässt sich aufbauen. Auch wenn der Fehler von Mall nicht sein darf, so ist das Unentschieden trotzdem leistungsgerecht gewesen, gerade deshalb, da es die Mannschaft nicht schafft nach Führung aufs nächste Tor zu gehen. Das sind keine Bundesligisten mehr gegen die wir spielen und die jeden Fehler gnadenlos bestrafen. Da darf man auch mal mutiger selbst das Zepter in die Hand nehmen, anstatt den Gegner aufzubauen.
Auch mir fehlt etwas die Selbstreflektion im Team, so leid es mir tut. Ich habe letztens mal bei Wehen vorbeigeschaut und muss sagen, dass was unsere Mithessen bieten, ist schön anzusehen. Nach einem etwas enttäuschendem Spiel zeigt sich Rehm sofort selbstkritisch und möchte von der Mannschaft mehr Tempo sehen. Das misse ich etwas hier in Darmstadt momentan.
Das was Darmstadt im letzten Saisondrittel der abgelaufenen Saison geboten hatte, war natürlich um Welten besser als jetzt, gegen wohlgemerkt andere Kaliber, in einer Situation, wo es "nur" noch um die Ehre des Vereins ging. Das hat Frings natürlich wunderbar hinbekommen, ähnlich wie Walpurgis in Ingolstadt. Die neue Rolle ist aber dagegen weiterhin unangenehm auszuführen für die Lilien.
Ich verfolge den Fußball schon als kleines Kind von der Kreisklasse bis zur Championsleague, habe fast jedes große Stadion in Deutschland gesehen und erlebt - Im großen und ganzen dürfen wir uns nicht einreden lassen, dass uns fehlendes Matchglück fehlt oder dass wir guten Fußball spielen. Da habe ich nämlich den Fußball anders kennengelernt.
Kein Bashing, nur Kritik!
17.11.2017 - 20:52 Uhr
Ich hatte heute wirklich ein gutes Gefühl und glaubte an einen engagierten Auftritt unserer Truppe. Leider musste man sich heute einer der schlimmsten Spiele ansehen der letzten Jahre am Bölle.
Frings schafft es nicht die Fehler abzustellen, das beginnend schon bei der Startaufstellung. Wiederholt, muss Frings seine Fehler beheben und früh wechseln. Es entsteht keinerlei klare Linie. Erschreckend waren heute viele frustrierende Szenen anzublicken, die ich jetzt nicht näher erläutern möchte.
Nach wie vor bin ich der Meinung, dass Frings nach Darmstadt menschlich passt. Doch vielleicht muss man sich eingestehen, dass die menschliche Komponente über die fachlichen Qualitäten im taktischen Bereich hinweg getäuscht haben.
Ich hatte echt das Gefühl, dass es mit Frings was wird nachdem wir uns so würdevoll von der Bundesliga verabschiedet haben. Aber die Rolle des Underdogs lag uns einfach besser.
Zeit hatten wir genug, um uns immer wieder auf den Gegner einzustellen. Das Pokal-Aus war leider auch kein Zufall.
Vielleicht sieht ja noch jemand Hoffnung hier in dem Forum und ich übersehe nur etwas. Doch leider bin ich ehrlich gesagt spätestens jetzt sehr skeptisch, dass Frings noch den Bock umstoßen kann. Wir sind zurzeit die schlechteste Zweitligamannschaft, das ist Fakt, gemessen an der Form. Tendenziell geht es weiter nach unten.
Ob ein Trainerwechsel die Lösung ist? Keine Ahnung! Ich vermute, dass jemand, der taktisch vorgeht auch erst sein Konzept zur Rückrunde vermitteln kann. Bis dahin (Winterpause) könnte man es noch mit Frings versuchen und vielleicht macht sich noch eine wundersame Entwicklung bemerkbar.
Es ist wirklich schwer und ich würde jetzt ungern in der Haut von Fritsch stecken wollen. Die Vertragsverlängerung kam definitiv zu früh, wobei auch ich mich über die vorzeitige Vertragsverlängerung mehr gefreut als schwarz gesehen habe.
Frings schafft es nicht die Fehler abzustellen, das beginnend schon bei der Startaufstellung. Wiederholt, muss Frings seine Fehler beheben und früh wechseln. Es entsteht keinerlei klare Linie. Erschreckend waren heute viele frustrierende Szenen anzublicken, die ich jetzt nicht näher erläutern möchte.
Nach wie vor bin ich der Meinung, dass Frings nach Darmstadt menschlich passt. Doch vielleicht muss man sich eingestehen, dass die menschliche Komponente über die fachlichen Qualitäten im taktischen Bereich hinweg getäuscht haben.
Ich hatte echt das Gefühl, dass es mit Frings was wird nachdem wir uns so würdevoll von der Bundesliga verabschiedet haben. Aber die Rolle des Underdogs lag uns einfach besser.
Zeit hatten wir genug, um uns immer wieder auf den Gegner einzustellen. Das Pokal-Aus war leider auch kein Zufall.
Vielleicht sieht ja noch jemand Hoffnung hier in dem Forum und ich übersehe nur etwas. Doch leider bin ich ehrlich gesagt spätestens jetzt sehr skeptisch, dass Frings noch den Bock umstoßen kann. Wir sind zurzeit die schlechteste Zweitligamannschaft, das ist Fakt, gemessen an der Form. Tendenziell geht es weiter nach unten.
Ob ein Trainerwechsel die Lösung ist? Keine Ahnung! Ich vermute, dass jemand, der taktisch vorgeht auch erst sein Konzept zur Rückrunde vermitteln kann. Bis dahin (Winterpause) könnte man es noch mit Frings versuchen und vielleicht macht sich noch eine wundersame Entwicklung bemerkbar.
Es ist wirklich schwer und ich würde jetzt ungern in der Haut von Fritsch stecken wollen. Die Vertragsverlängerung kam definitiv zu früh, wobei auch ich mich über die vorzeitige Vertragsverlängerung mehr gefreut als schwarz gesehen habe.
17.11.2017 - 20:52 Uhr
Torsten F., du bekommst kurz nach deinem Geburtstag noch dein Abschiedsspiel bei Union Berlin...
(0:2 oder 0:3).
Der neue Trainer (vielleicht erst mal Ramon B. oder Co. Müller) kann dann beim Heimspiel gegen Regensburg anfangen, hat auch noch ein paar Tage vorher Zeit.
Vielleicht sollte man jetzt Bezjak noch mal blockieren und dann alle "Spieler-Karten" neu mischen!
Mehr ist nicht zu sagen.
Im Präsidium haben es inzwischen Viele erkannt, dass es nicht mehr geht.
Immerhin.
(0:2 oder 0:3).
Der neue Trainer (vielleicht erst mal Ramon B. oder Co. Müller) kann dann beim Heimspiel gegen Regensburg anfangen, hat auch noch ein paar Tage vorher Zeit.
Vielleicht sollte man jetzt Bezjak noch mal blockieren und dann alle "Spieler-Karten" neu mischen!
Mehr ist nicht zu sagen.
Im Präsidium haben es inzwischen Viele erkannt, dass es nicht mehr geht.
Immerhin.
18.11.2017 - 00:12 Uhr
Es reicht, das Maß ist voll. Der SV Darmstadt 98 ist drauf und dran, alle Erfolge der vergangenen Jahre zu verspielen. Und deshalb führt kein Weg mehr an einer Entlassung von Trainer Torsten Frings vorbei.
Ein solcher Schritt wird für meinen Geschmack oftmals vorschnell vollzogen. Und eigentlich schätze ich Vereinsführungen, die den vermeintlichen Gesetzen des Profifußballs nicht so schnell nachgeben. Aber wenn eine Mannschaft von Spieltag zu Spieltag immer schwächere Leistungen auf den Rasen bringt, nach fast abgeschlossener Halbserie immer noch kein funktionierendes Spielsystem erkennbar ist und Spieler, die eben noch in der Startelf standen, sich plötzlich auf der Tribüne wiederfinden, weil der Trainer bis heute keine Struktur in sein Team bringen konnte, dann stimmt etwas nicht. Erschwerend kommt hinzu, dass der Übungsleiter einzelne Spieler konsequent links liegen lässt – obwohl sie eine hervorragende Vorbereitung gespielt haben.
Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken. Und das ist bei den Lilien derzeit der Fall. Was das Team bei der Heimniederlage gegen den SV Sandhausen abgeliefert hat, kann man nur noch als Spiel gegen den Trainer interpretieren. Allen öffentlichen Beteuerungen zum Trotz muss es intern ziemlich brodeln. Die Unzufriedenheit und der Frust der Spieler sind förmlich mit Händen zu greifen.
Den Woche für Woche gebetsmühlenartig wiederholten Geschichten davon, wie gut man trainiert habe, wie gut man die Fehler erkannt habe und sie abstellen werde, kann man auch als wohlwollender Beobachter längst keinen Glauben mehr schenken.
Der SV Darmstadt 98 hat einen großen Kader mit einer breiten Mischung aus erfahrenen und gestandenen Profis wie Aytac Sulu, Hamit Altintop oder Kevin Großkreutz auf der einen und jungen, hungrigen Perspektivspielern wie Marvin Mehlem oder Jamie McLaren auf der anderen Seite. Dass diese Truppe – nimmt man nur die zurückliegenden sieben Spieltage – Tabellenletzter der zweiten Liga ist, spricht Bände.
Mag den Lilien von Außenstehenden auch eine Favoritenrolle im Unterhaus angedichtet worden sein, so verlangt kein realistischer Anhänger des SV 98 den sofortigen Wiederaufstieg in die Bundesliga. Die allermeisten Fans und auch die Vereinsführung haben nach wie vor das Ziel, den Verein im Profifußball zu etablieren. Und auf den Rängen wären wohl alle zufrieden, wenn die Mannschaft kämpft und sich am Saisonende im sicheren Tabellenmittelfeld einreihen würde.
Doch selbst diese bescheidenen Ziele sind, so leid es mir tut, mit Trainer-Novize Torsten Frings an der Seitenlinie massiv bedroht. Es war gut, dass man ihm Zeit gegeben hat zu lernen. Es ist schade, dass er offensichtlich nichts gelernt hat. Deshalb muss das Experiment beendet werden. Jetzt. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Ein solcher Schritt wird für meinen Geschmack oftmals vorschnell vollzogen. Und eigentlich schätze ich Vereinsführungen, die den vermeintlichen Gesetzen des Profifußballs nicht so schnell nachgeben. Aber wenn eine Mannschaft von Spieltag zu Spieltag immer schwächere Leistungen auf den Rasen bringt, nach fast abgeschlossener Halbserie immer noch kein funktionierendes Spielsystem erkennbar ist und Spieler, die eben noch in der Startelf standen, sich plötzlich auf der Tribüne wiederfinden, weil der Trainer bis heute keine Struktur in sein Team bringen konnte, dann stimmt etwas nicht. Erschwerend kommt hinzu, dass der Übungsleiter einzelne Spieler konsequent links liegen lässt – obwohl sie eine hervorragende Vorbereitung gespielt haben.
Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken. Und das ist bei den Lilien derzeit der Fall. Was das Team bei der Heimniederlage gegen den SV Sandhausen abgeliefert hat, kann man nur noch als Spiel gegen den Trainer interpretieren. Allen öffentlichen Beteuerungen zum Trotz muss es intern ziemlich brodeln. Die Unzufriedenheit und der Frust der Spieler sind förmlich mit Händen zu greifen.
Den Woche für Woche gebetsmühlenartig wiederholten Geschichten davon, wie gut man trainiert habe, wie gut man die Fehler erkannt habe und sie abstellen werde, kann man auch als wohlwollender Beobachter längst keinen Glauben mehr schenken.
Der SV Darmstadt 98 hat einen großen Kader mit einer breiten Mischung aus erfahrenen und gestandenen Profis wie Aytac Sulu, Hamit Altintop oder Kevin Großkreutz auf der einen und jungen, hungrigen Perspektivspielern wie Marvin Mehlem oder Jamie McLaren auf der anderen Seite. Dass diese Truppe – nimmt man nur die zurückliegenden sieben Spieltage – Tabellenletzter der zweiten Liga ist, spricht Bände.
Mag den Lilien von Außenstehenden auch eine Favoritenrolle im Unterhaus angedichtet worden sein, so verlangt kein realistischer Anhänger des SV 98 den sofortigen Wiederaufstieg in die Bundesliga. Die allermeisten Fans und auch die Vereinsführung haben nach wie vor das Ziel, den Verein im Profifußball zu etablieren. Und auf den Rängen wären wohl alle zufrieden, wenn die Mannschaft kämpft und sich am Saisonende im sicheren Tabellenmittelfeld einreihen würde.
Doch selbst diese bescheidenen Ziele sind, so leid es mir tut, mit Trainer-Novize Torsten Frings an der Seitenlinie massiv bedroht. Es war gut, dass man ihm Zeit gegeben hat zu lernen. Es ist schade, dass er offensichtlich nichts gelernt hat. Deshalb muss das Experiment beendet werden. Jetzt. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
18.11.2017 - 11:31 Uhr
Zitat von keesvk
Sowjetunion - Stalin
Kambodscha - Pol Pot
Nordkorea - der fette Psycho
Zaire- Mugabe
Hollywood - Weinstein
Nicht alles, was assoziierbar ist, taugt als Muster für die Zukunft. Aber Scherz beiseite, das ist nicht darmstadtspezifisch. Die Mentalität, vergangene Zeiten zu verklären liegt wohl im Sicherheitsbedürfniss des Menschen.
Schuster für seinen destruktiven Hinterwäldlerfussball zu feiern war für den deutschen Fußball ein Armutszeugnis. Total lustig und irgendwie ironisch, dass Vereine wie Sandhausen die Art zu spielen einschließlich des Lamentierens, Schauspielerns und Zeitschindens kopieren. Es wäre übrigens in Anbetracht dessen, was man so auf der Darmstädter Haupttribüne hört nicht verwunderlich, wenn die Rückkehr dieser Lichtgestalt ernsthaft erwogen würde.
Wie gesagt, nach allen Regelmässigkeiten des Geschäfts ist nur noch fraglich, wann der Trainer geht und wer für ihn kommt.
Tatsächlich zahlt Darmstadt den Preis für seine Naivität. Es gibt kein Korrektiv für den Trainer, der ohne eine belastbare Strategie von Spiel zu Spiel eiert, mit einem teuren, zu großen Kader, den er nicht zu nutzen versteht. Die Mannschaft hat er nach der letzten Länderspielpause verloren, als er die Verlierer des internen Chaosspiels zu Gewinnern stilisiert hat und das Leistungsprinzip ad absurdum führte.
Und noch Mal für die Darmstädter Fußballfreunde: Stumpfsinnige Zurschaustellung körperlicher Fitness und Zweikampfführung sind im erfolgreichen Profifußball Sekundärtugenden. Im günstigsten Fall kannst du so überleben. Mehr nicht.
Dass sich der Sandhauser Trainer feixend in die Pressekonferenz setzt und strahlend erklärt, seine nicht besonders abgefeimte Taktik sei voll aufgegangen, muss einem jeden Lilienfreund die Schamesröte ins Gesicht getrieben haben. Zumal die lächerliche Wechselreaktion auf Sandhausens Spiel von Frings das eigene Spiel nicht einen Deut besser gemacht hat.
Tickticktickticktick...
Sowjetunion - Stalin
Kambodscha - Pol Pot
Nordkorea - der fette Psycho
Zaire- Mugabe
Hollywood - Weinstein
Nicht alles, was assoziierbar ist, taugt als Muster für die Zukunft. Aber Scherz beiseite, das ist nicht darmstadtspezifisch. Die Mentalität, vergangene Zeiten zu verklären liegt wohl im Sicherheitsbedürfniss des Menschen.
Schuster für seinen destruktiven Hinterwäldlerfussball zu feiern war für den deutschen Fußball ein Armutszeugnis. Total lustig und irgendwie ironisch, dass Vereine wie Sandhausen die Art zu spielen einschließlich des Lamentierens, Schauspielerns und Zeitschindens kopieren. Es wäre übrigens in Anbetracht dessen, was man so auf der Darmstädter Haupttribüne hört nicht verwunderlich, wenn die Rückkehr dieser Lichtgestalt ernsthaft erwogen würde.
Wie gesagt, nach allen Regelmässigkeiten des Geschäfts ist nur noch fraglich, wann der Trainer geht und wer für ihn kommt.
Tatsächlich zahlt Darmstadt den Preis für seine Naivität. Es gibt kein Korrektiv für den Trainer, der ohne eine belastbare Strategie von Spiel zu Spiel eiert, mit einem teuren, zu großen Kader, den er nicht zu nutzen versteht. Die Mannschaft hat er nach der letzten Länderspielpause verloren, als er die Verlierer des internen Chaosspiels zu Gewinnern stilisiert hat und das Leistungsprinzip ad absurdum führte.
Und noch Mal für die Darmstädter Fußballfreunde: Stumpfsinnige Zurschaustellung körperlicher Fitness und Zweikampfführung sind im erfolgreichen Profifußball Sekundärtugenden. Im günstigsten Fall kannst du so überleben. Mehr nicht.
Dass sich der Sandhauser Trainer feixend in die Pressekonferenz setzt und strahlend erklärt, seine nicht besonders abgefeimte Taktik sei voll aufgegangen, muss einem jeden Lilienfreund die Schamesröte ins Gesicht getrieben haben. Zumal die lächerliche Wechselreaktion auf Sandhausens Spiel von Frings das eigene Spiel nicht einen Deut besser gemacht hat.
Tickticktickticktick...
Langer Text, habe aber aufgehört zu lesen als du Dirk Schuster auf "destruktiven Hinterwäldlerfussball" reduziert hast. Das ist doch echt lächerlich. Der Mann wurde zurecht zum Trainer des Jahres gewählt, es gab Assoziationen zur taktischen Spielweise von Athletico und du schreibst was von Hinterwäldlerfussball.
Davon abgesehen, ob Dirk Schuster noch einmal so durchstarten kann, das steht in den Sternen. In der aktuellen Mannschaft würde er sicher zwei, drei Spielertypen vermissen.
Mit TF sehe ich nach dem Spiel gestern aber kein Vorankommen mehr. Und seit gestern hat er zwei Spieler mehr gegen sich.
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