Taktiktisch
10.08.2003 - 13:30 Uhr
12.08.2025 - 16:35 Uhr
Für mich steht fest, dass wir wieder zum 4-4-2 zurückmüssen, um wieder so etwas wie eine Struktur auf den Platz zu bekommen. Ohne ausgewiesene Schienenspieler mit entsprechender Qualität, brauchen wir es im 3-5-2 gar nicht erst weiter versuchen. Es bringt nichts sich auf den Außen immer mit irgendwelchen Notlösungen durchhangeln zu wollen.
Ernst stellt sich im Grunde von selbst auf, da es keine bessere Alternative zu ihm gibt.
Ähnlich sieht es für mich in der Abwehr aus. Zeefuik als Allround-Kampfsau kann man eh überall hinstellen und auf der LV hat er schon manch großes Spiel gemacht. Daneben sind Kolbe und Leistner aus Mangel an Alternativen für mich gesetzt. Als RV ist Gechter nicht ideal, aber das kleinste Übel.
Vor der Abwehr Jensen, der aus meiner Sicht noch viel zu wenig Beachtung bekommt.
Reese geht wieder auf ins linke Mittelfeld und rechts bekäme Eitschberger die nächste Chance, sich zu beweisen. Cuisance hingegen darf zunächst auf der Bank Platz nehmen und sich da wichtig fühlen.
Hinter den Spitzen Grönning und Kownacki, die sich ebenfalls wieder von allein aufstellen wirbelt Krattenmacher.
Das wäre die Startformation, mit der ich es probieren würde.
Ernst stellt sich im Grunde von selbst auf, da es keine bessere Alternative zu ihm gibt.
Ähnlich sieht es für mich in der Abwehr aus. Zeefuik als Allround-Kampfsau kann man eh überall hinstellen und auf der LV hat er schon manch großes Spiel gemacht. Daneben sind Kolbe und Leistner aus Mangel an Alternativen für mich gesetzt. Als RV ist Gechter nicht ideal, aber das kleinste Übel.
Vor der Abwehr Jensen, der aus meiner Sicht noch viel zu wenig Beachtung bekommt.
Reese geht wieder auf ins linke Mittelfeld und rechts bekäme Eitschberger die nächste Chance, sich zu beweisen. Cuisance hingegen darf zunächst auf der Bank Platz nehmen und sich da wichtig fühlen.
Hinter den Spitzen Grönning und Kownacki, die sich ebenfalls wieder von allein aufstellen wirbelt Krattenmacher.
Das wäre die Startformation, mit der ich es probieren würde.
12.08.2025 - 17:03 Uhr
Zitat von Waldmeister49
Für mich steht fest, dass wir wieder zum 4-4-2 zurückmüssen, um wieder so etwas wie eine Struktur auf den Platz zu bekommen. Ohne ausgewiesene Schienenspieler mit entsprechender Qualität, brauchen wir es im 3-5-2 gar nicht erst weiter versuchen. Es bringt nichts sich auf den Außen immer mit irgendwelchen Notlösungen durchhangeln zu wollen.
Ernst stellt sich im Grunde von selbst auf, da es keine bessere Alternative zu ihm gibt.
Ähnlich sieht es für mich in der Abwehr aus. Zeefuik als Allround-Kampfsau kann man eh überall hinstellen und auf der LV hat er schon manch großes Spiel gemacht. Daneben sind Kolbe und Leistner aus Mangel an Alternativen für mich gesetzt. Als RV ist Gechter nicht ideal, aber das kleinste Übel.
Vor der Abwehr Jensen, der aus meiner Sicht noch viel zu wenig Beachtung bekommt.
Reese geht wieder auf ins linke Mittelfeld und rechts bekäme Eitschberger die nächste Chance, sich zu beweisen. Cuisance hingegen darf zunächst auf der Bank Platz nehmen und sich da wichtig fühlen.
Hinter den Spitzen Grönning und Kownacki, die sich ebenfalls wieder von allein aufstellen wirbelt Krattenmacher.
Das wäre die Startformation, mit der ich es probieren würde.
Für mich steht fest, dass wir wieder zum 4-4-2 zurückmüssen, um wieder so etwas wie eine Struktur auf den Platz zu bekommen. Ohne ausgewiesene Schienenspieler mit entsprechender Qualität, brauchen wir es im 3-5-2 gar nicht erst weiter versuchen. Es bringt nichts sich auf den Außen immer mit irgendwelchen Notlösungen durchhangeln zu wollen.
Ernst stellt sich im Grunde von selbst auf, da es keine bessere Alternative zu ihm gibt.
Ähnlich sieht es für mich in der Abwehr aus. Zeefuik als Allround-Kampfsau kann man eh überall hinstellen und auf der LV hat er schon manch großes Spiel gemacht. Daneben sind Kolbe und Leistner aus Mangel an Alternativen für mich gesetzt. Als RV ist Gechter nicht ideal, aber das kleinste Übel.
Vor der Abwehr Jensen, der aus meiner Sicht noch viel zu wenig Beachtung bekommt.
Reese geht wieder auf ins linke Mittelfeld und rechts bekäme Eitschberger die nächste Chance, sich zu beweisen. Cuisance hingegen darf zunächst auf der Bank Platz nehmen und sich da wichtig fühlen.
Hinter den Spitzen Grönning und Kownacki, die sich ebenfalls wieder von allein aufstellen wirbelt Krattenmacher.
Das wäre die Startformation, mit der ich es probieren würde.
Ich würde es so ähnlich machen nur müsste man Zeefuik durch Hoffmann im Pokal ersetzen.
In der Liga könnte man dann Zeefuik oder Hoffmann als LV aufbieten oder Zeefuik geht nach rechts und Gechter ersetzt Leistner im Zentrum.
Eitschi geht ins Duell mit Winkler als RA. Der Rest sollte erstmal so stehen bleiben.
Das Wichtigste ist jetzt erstmal in die Erfolgsspur zu kommen, damit das Selbstvertrauen wächst.
Es sei denn BW schafft es tatsächlich noch 1-2 Außenverteidiger zu leihen, die uns sportlich weiterbringen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pal1975 am 12.08.2025 um 17:04 Uhr bearbeitet
12.08.2025 - 17:30 Uhr
Wir können mit Ball sowieso nichts, also können wir dann auch mit 4er Kette spielen. Dann kriegt Reese wenigstens die Bälle so, dass er unserem Spiel hilft. Leitl wird zu 95% nichts ändern, was nicht zwanghaft durch Sperren und Verletzungen geändert werden muss.
12.08.2025 - 17:31 Uhr
Zitat von Pal1975
Ich würde es so ähnlich machen nur müsste man Zeefuik durch Hoffmann im Pokal ersetzen.
In der Liga könnte man dann Zeefuik oder Hoffmann als LV aufbieten oder Zeefuik geht nach rechts und Gechter ersetzt Leistner im Zentrum.
Eitschi geht ins Duell mit Winkler als RA. Der Rest sollte erstmal so stehen bleiben.
Das Wichtigste ist jetzt erstmal in die Erfolgsspur zu kommen, damit das Selbstvertrauen wächst.
Es sei denn BW schafft es tatsächlich noch 1-2 Außenverteidiger zu leihen, die uns sportlich weiterbringen.
Zitat von Waldmeister49
Für mich steht fest, dass wir wieder zum 4-4-2 zurückmüssen, um wieder so etwas wie eine Struktur auf den Platz zu bekommen. Ohne ausgewiesene Schienenspieler mit entsprechender Qualität, brauchen wir es im 3-5-2 gar nicht erst weiter versuchen. Es bringt nichts sich auf den Außen immer mit irgendwelchen Notlösungen durchhangeln zu wollen.
Ernst stellt sich im Grunde von selbst auf, da es keine bessere Alternative zu ihm gibt.
Ähnlich sieht es für mich in der Abwehr aus. Zeefuik als Allround-Kampfsau kann man eh überall hinstellen und auf der LV hat er schon manch großes Spiel gemacht. Daneben sind Kolbe und Leistner aus Mangel an Alternativen für mich gesetzt. Als RV ist Gechter nicht ideal, aber das kleinste Übel.
Vor der Abwehr Jensen, der aus meiner Sicht noch viel zu wenig Beachtung bekommt.
Reese geht wieder auf ins linke Mittelfeld und rechts bekäme Eitschberger die nächste Chance, sich zu beweisen. Cuisance hingegen darf zunächst auf der Bank Platz nehmen und sich da wichtig fühlen.
Hinter den Spitzen Grönning und Kownacki, die sich ebenfalls wieder von allein aufstellen wirbelt Krattenmacher.
Das wäre die Startformation, mit der ich es probieren würde.
Für mich steht fest, dass wir wieder zum 4-4-2 zurückmüssen, um wieder so etwas wie eine Struktur auf den Platz zu bekommen. Ohne ausgewiesene Schienenspieler mit entsprechender Qualität, brauchen wir es im 3-5-2 gar nicht erst weiter versuchen. Es bringt nichts sich auf den Außen immer mit irgendwelchen Notlösungen durchhangeln zu wollen.
Ernst stellt sich im Grunde von selbst auf, da es keine bessere Alternative zu ihm gibt.
Ähnlich sieht es für mich in der Abwehr aus. Zeefuik als Allround-Kampfsau kann man eh überall hinstellen und auf der LV hat er schon manch großes Spiel gemacht. Daneben sind Kolbe und Leistner aus Mangel an Alternativen für mich gesetzt. Als RV ist Gechter nicht ideal, aber das kleinste Übel.
Vor der Abwehr Jensen, der aus meiner Sicht noch viel zu wenig Beachtung bekommt.
Reese geht wieder auf ins linke Mittelfeld und rechts bekäme Eitschberger die nächste Chance, sich zu beweisen. Cuisance hingegen darf zunächst auf der Bank Platz nehmen und sich da wichtig fühlen.
Hinter den Spitzen Grönning und Kownacki, die sich ebenfalls wieder von allein aufstellen wirbelt Krattenmacher.
Das wäre die Startformation, mit der ich es probieren würde.
Ich würde es so ähnlich machen nur müsste man Zeefuik durch Hoffmann im Pokal ersetzen.
In der Liga könnte man dann Zeefuik oder Hoffmann als LV aufbieten oder Zeefuik geht nach rechts und Gechter ersetzt Leistner im Zentrum.
Eitschi geht ins Duell mit Winkler als RA. Der Rest sollte erstmal so stehen bleiben.
Das Wichtigste ist jetzt erstmal in die Erfolgsspur zu kommen, damit das Selbstvertrauen wächst.
Es sei denn BW schafft es tatsächlich noch 1-2 Außenverteidiger zu leihen, die uns sportlich weiterbringen.
Verstehe ich nicht, wenn man dieses Personal nimmt, dann würde Leitl wahrscheinlich eher im 3-4-2-1/3-4-1-2 weiterspielen.
Gechter ist mein RV und Eitschi auch kein RF… 4er Kette mit Toni auch schwierig.
Im 4-2-3-1 wäre es dann eher: (Cuisance rein, Zeefuik rein//Toni raus)
Cuisance auf ZOM
Kratte auf RF
Eitschi auf RV
Gechter auf RIV
Zeefuik auf LV
Man könnte aber auch komplett offensiv aufstellen im 4-4-2:
Ernst - Eitschi Gechter Kolbe Zeefuik - Kratte Jensen Eichhorn Reese - Grönning Kownacki
-> fürs Pokalspiel muss man Zeefuik ersetzen, könnte Hofmann sicherlich… theoretisch kann Kolbe mit der Geschwindigkeit auch außen spielen. Hoffe nicht Winkler.
Aber ich geh zurück, dadurch dass Leitl Eichhorn als 6er sieht (deshalb suche er Vergleich mit Bobo) wird er Jensen und Eichhorn sicherlich nicht bringen, leider, er müsste ja erkennen das es besser ist einen Eichhorn abzusichern. Wobei ich denke das er noch weit weg ist von der Startelf (in Leitl seinen Augen)
17.08.2025 - 14:36 Uhr
Quelle: www.herthabsc.com
Um mal ein Beispiel zu nennen: Unser U19-Spiel gegen Leipzig (4:0) kommt unserer Idealvorstellung des eigenen Spiels schon sehr nahe.
Zitat von zizouBSC
Genau da liegt für mich der Knackpunkt: Hertha redet seit Jahren von „attraktivem Fußball“ und einer klaren Spielidee, aber ehrlich gesagt wirkt das Ganze ziemlich planlos. Eine echte Philosophie zieht sich durch den ganzen Verein, unabhängig davon, wer gerade Trainer ist - und so etwas sehe ich bei uns nicht.
Bestes Beispiel: das 4-3-3. Keiner weiß bis heute, wer das überhaupt entschieden hat. Preetz? Bobic? Bernstein? Irgendwer mit Berater im Hinterzimmer? Und vor allem: Woran wird eigentlich gemessen, ob das funktioniert? An der Jugend? An den Profis? Oder daran, ob man überhaupt mal eine Spielkultur entwickelt? Solange da keine klaren Antworten kommen, bleibt das alles nur leeres Gerede.
Dazu passt: Gespielt wurde das 4-3-3 ja fast nie. Schwarz hat es kurz probiert, Fíel etwas länger, aber ansonsten war man so getrieben von den Misserfolgen, dass die Trainer, die kurzfristig immer wieder einspringen mussten, komplett davon abgerückt sind. Leitl macht aktuell sein Ding - was ja völlig legitim ist, weil er dafür geholt wurde. Wenn er die Spieler für sein System nicht bekommt, ist das ein Fehler im Management, nicht beim Trainer.
Wenn man mal nach Ajax schaut, sieht man, wie so etwas eigentlich aussehen müsste. Da gibt es ein System und eine Idee, die seit Jahrzehnten durchgezogen wird. Spieler, Trainer, Transfers – alles wird dieser Linie untergeordnet. Deswegen weiß da jeder, wofür der Klub steht. Bei uns dagegen wirkt es, als hätte man irgendwann beschlossen, „4-3-3 ist modern, das machen wir jetzt“, ohne zu überlegen, ob man das überhaupt durchhalten kann.
Thomas Broich wäre für mich vielleicht einer gewesen, dem ich so ein Konzept wirklich zugetraut hätte. Aber leider hat es ihn bei uns ja auch nicht besonders lange gehalten.
Am Ende bleibt: Das Problem ist nicht, ob wir 4-3-3 oder 3-5-2 spielen. Das Problem ist, dass Hertha seit Jahren zwischen kurzfristigen Zielen, je nach Stimmungslage mal Aufstieg und mal Klassenerhalt und irgendwelchen mittelfristigen Floskeln hin- und herpendelt. Und solange da keine klare Linie erkennbar ist, werden wir auch weiter Spieler holen, die irgendwie gut klingen, aber am Ende nicht ins große Ganze passen.
Und das fällt für mich dann vornehmlich in den Verantwortungsbereich von Benni. Als Sportdirektor verantwortet er ja mehr als nur die Transfers, allerdings ist von außen betrachtet davon leider kaum was zu sehen.
Zitat von Moppy
Mir fehlt bei Benny die klare Ausrichtung. Für was comitted er sich denn jetzt? Das angestrebte 4-3-3, was man auch aus der Jugend spielt um die Spieler dort schneller und besser integrieren zu können? Die Fünferkette mit Schienenspielern. Wir kaufen gefühlt für nichts von beidem einen vernünftigen Kader. Der erste offensive Außenspieler, der mit Perspektive im Winter langfristig unterschrieben hat, haut ab, weil wir jetzt gar keine offensive Außen mehr spielen und er null Einsatzchancen sieht. Ich sag nicht, dass das ein oder andere besser ist. Aber wir müssen halt einen Weg gehen und mit Überzeugung dran bleiben und im Moment fehlt mir von Benny Weber genau das, die Kommunikation und klare Ausrichtung auf einen langfristigen Weg. Nur gute Namen und Einzelspieler zu holen bringt dich am Ende auch nicht weiter.
Mir fehlt bei Benny die klare Ausrichtung. Für was comitted er sich denn jetzt? Das angestrebte 4-3-3, was man auch aus der Jugend spielt um die Spieler dort schneller und besser integrieren zu können? Die Fünferkette mit Schienenspielern. Wir kaufen gefühlt für nichts von beidem einen vernünftigen Kader. Der erste offensive Außenspieler, der mit Perspektive im Winter langfristig unterschrieben hat, haut ab, weil wir jetzt gar keine offensive Außen mehr spielen und er null Einsatzchancen sieht. Ich sag nicht, dass das ein oder andere besser ist. Aber wir müssen halt einen Weg gehen und mit Überzeugung dran bleiben und im Moment fehlt mir von Benny Weber genau das, die Kommunikation und klare Ausrichtung auf einen langfristigen Weg. Nur gute Namen und Einzelspieler zu holen bringt dich am Ende auch nicht weiter.
Genau da liegt für mich der Knackpunkt: Hertha redet seit Jahren von „attraktivem Fußball“ und einer klaren Spielidee, aber ehrlich gesagt wirkt das Ganze ziemlich planlos. Eine echte Philosophie zieht sich durch den ganzen Verein, unabhängig davon, wer gerade Trainer ist - und so etwas sehe ich bei uns nicht.
Bestes Beispiel: das 4-3-3. Keiner weiß bis heute, wer das überhaupt entschieden hat. Preetz? Bobic? Bernstein? Irgendwer mit Berater im Hinterzimmer? Und vor allem: Woran wird eigentlich gemessen, ob das funktioniert? An der Jugend? An den Profis? Oder daran, ob man überhaupt mal eine Spielkultur entwickelt? Solange da keine klaren Antworten kommen, bleibt das alles nur leeres Gerede.
Dazu passt: Gespielt wurde das 4-3-3 ja fast nie. Schwarz hat es kurz probiert, Fíel etwas länger, aber ansonsten war man so getrieben von den Misserfolgen, dass die Trainer, die kurzfristig immer wieder einspringen mussten, komplett davon abgerückt sind. Leitl macht aktuell sein Ding - was ja völlig legitim ist, weil er dafür geholt wurde. Wenn er die Spieler für sein System nicht bekommt, ist das ein Fehler im Management, nicht beim Trainer.
Wenn man mal nach Ajax schaut, sieht man, wie so etwas eigentlich aussehen müsste. Da gibt es ein System und eine Idee, die seit Jahrzehnten durchgezogen wird. Spieler, Trainer, Transfers – alles wird dieser Linie untergeordnet. Deswegen weiß da jeder, wofür der Klub steht. Bei uns dagegen wirkt es, als hätte man irgendwann beschlossen, „4-3-3 ist modern, das machen wir jetzt“, ohne zu überlegen, ob man das überhaupt durchhalten kann.
Thomas Broich wäre für mich vielleicht einer gewesen, dem ich so ein Konzept wirklich zugetraut hätte. Aber leider hat es ihn bei uns ja auch nicht besonders lange gehalten.
Am Ende bleibt: Das Problem ist nicht, ob wir 4-3-3 oder 3-5-2 spielen. Das Problem ist, dass Hertha seit Jahren zwischen kurzfristigen Zielen, je nach Stimmungslage mal Aufstieg und mal Klassenerhalt und irgendwelchen mittelfristigen Floskeln hin- und herpendelt. Und solange da keine klare Linie erkennbar ist, werden wir auch weiter Spieler holen, die irgendwie gut klingen, aber am Ende nicht ins große Ganze passen.
Und das fällt für mich dann vornehmlich in den Verantwortungsbereich von Benni. Als Sportdirektor verantwortet er ja mehr als nur die Transfers, allerdings ist von außen betrachtet davon leider kaum was zu sehen.
Broich, Borst, Thiam , Fredi und Arne
Zitat von usernick
Im ersten Pflichtspiel als blau-weißer U19-Cheftrainer setzte Oliver Reiß zum Auftakt der A-Junioren-Bundesliga 2022/23 gegen RasenBallsport Leipzig
Im ersten Pflichtspiel als blau-weißer U19-Cheftrainer setzte Oliver Reiß zum Auftakt der A-Junioren-Bundesliga 2022/23 gegen RasenBallsport Leipzig
https://www.herthabsc.com/de/nachrichten/2022/08/u19-spielbericht-bscrbl-2223
Auf der HP finden sich noch die (vereinseigenen) Interviews mit denen , wo das alles erläutert wird
Pablo Thiam
Matthias Borst
Thomas Broich im Hertha OnAir-Podcasts
Broich im Gespräch mit herthabsc.com im Trainingslager in Polen
Das klingt natürlich alles prima und hat viele valide Punkte.
Richtig viel Taktik (auch verschiedene Systeme) hatten für mich in den letzten 15 Jahren auch nur
Favre und Luhukay trainiert bzw. entwickelt.
Babbel hatte zwar das "neue" 4-1-4-1 damals , Bruno hatte auch ein paar Taktiken und eine (für Hertha) neue Philosophie
Wie sagte Luhukay das mal ganz passend 2012
Zitat von Luhukay
....)
„Es wird dauern“, sagt Luhukay, der aber auch bei Rückschlägen nicht von seinem Offensivkonzept abweichen will.
„Wenn ich dann plötzlich auf Defensive umstelle, dauert das wieder Wochen, bis die Spieler umlernen, dabei hatten sie gerade Fortschritte gemacht.“
Wer dabei spielt, ist dem Trainer auch gar nicht so wichtig. Er wechselte in der Vorbereitung alle Spieler durch, statt eine Elf einzuspielen. Ob 4-4-2-, 4-2-3-1- oder 4-3-3-System sei ihm auch egal, das sei das Gleiche, nur ein Spieler stünde etwas höher oder tiefer.(....)
....)
„Es wird dauern“, sagt Luhukay, der aber auch bei Rückschlägen nicht von seinem Offensivkonzept abweichen will.
„Wenn ich dann plötzlich auf Defensive umstelle, dauert das wieder Wochen, bis die Spieler umlernen, dabei hatten sie gerade Fortschritte gemacht.“
Wer dabei spielt, ist dem Trainer auch gar nicht so wichtig. Er wechselte in der Vorbereitung alle Spieler durch, statt eine Elf einzuspielen. Ob 4-4-2-, 4-2-3-1- oder 4-3-3-System sei ihm auch egal, das sei das Gleiche, nur ein Spieler stünde etwas höher oder tiefer.(....)
Zitat von tagesspiegel
....)
Beobachter vergleichen Luhukays Training schon mit Lucien Favre
„Das Umschalten von Abwehr auf Angriff klappt bei uns schon richtig gut“, sagt Luhukay. Ohnehin ist der Trainer, obgleich Kind der niederländischen Fußballschule, kein Freund von endlosen Ballstaffetten. „Viel Ballbesitz allein bringt dir gar nichts ohne Effizienz“, sagt er. In Augsburg hätte er meist weniger Ballbesitz gehabt und trotzdem gute Resultate erzielt. Nun ist es aber absehbar, dass sich viele Zweitligamannschaften gegen Hertha zurückziehen und dem Favoriten den Ball überlassen werden. „Da brauchen wir auch Geduld, Ballsicherung und gepflegtes Kombinationsspiel“, sagt Luhukay, „aber wir müssen uns dabei durch Läufe Lücken und Räume erarbeiten.“
Bei Ballbesitz sollen die Spieler nicht auf einer Höhe stehen, sondern sich verteilen. „Je enger wir bei Ballbesitz zusammen stehen, desto besser kann der Gegner uns verteidigen“, sagt Luhukay. Gerade die zwei Stürmer sollen durch Pendelbewegungen immer wieder Verteidiger ins Mittelfeld locken und Lücken in die Abwehr reißen. Die Außenbahnspieler sollen die Flügelpositionen eher halten und nach drei Sekunden abspielen. „Wenn wir Räume schaffen in der Tiefe und der Breite, dann muss der Gegner sich verschieben", sagt Luhukay, "dann können wir Steilpässe oder Diagonalbälle in die entstehenden Schnittstellen spielen.“ Das sieht dann, wenn es klappt, nach sehr einfachen Spielzügen mit wenigen Pässen aus. „Total unkompliziert, aber sehr effizient“, schwärmt Luhukay. Auch durch die Mitte. „Viele glauben, das Zentrum sei am leichtesten für den Gegner zu verteidigen, aber wenn wir uns gut bewegen, werden wir viele Tore durch die Mitte erzielen“, verspricht er. Wenn sich ein Spieler mal nicht gut bewegt, dann rüffelt Luhukay ihn schon einmal mit Sprüchen wie: „Du stehst wie ein Pfosten still.“
Kundige Beobachter vergleichen ihn und sein Training schon mit Favre, Rangnick oder Tuchel. Ob die Spieler, von denen viele später dazukamen, das alles auf Anhieb verstehen? „Es wird dauern“, sagt Luhukay, der aber auch bei Rückschlägen nicht von seinem Offensivkonzept abweichen will. „Wenn ich dann plötzlich auf Defensive umstelle, dauert das wieder Wochen, bis die Spieler umlernen, dabei hatten sie gerade Fortschritte gemacht.“ Wer dabei spielt, ist dem Trainer auch gar nicht so wichtig. Er wechselte in der Vorbereitung alle Spieler durch, statt eine Elf einzuspielen. Ob 4-4-2-, 4-2-3-1- oder 4-3-3-System sei ihm auch egal, das sei das Gleiche, nur ein Spieler stünde etwas höher oder tiefer.
(...)
....)
Beobachter vergleichen Luhukays Training schon mit Lucien Favre
„Das Umschalten von Abwehr auf Angriff klappt bei uns schon richtig gut“, sagt Luhukay. Ohnehin ist der Trainer, obgleich Kind der niederländischen Fußballschule, kein Freund von endlosen Ballstaffetten. „Viel Ballbesitz allein bringt dir gar nichts ohne Effizienz“, sagt er. In Augsburg hätte er meist weniger Ballbesitz gehabt und trotzdem gute Resultate erzielt. Nun ist es aber absehbar, dass sich viele Zweitligamannschaften gegen Hertha zurückziehen und dem Favoriten den Ball überlassen werden. „Da brauchen wir auch Geduld, Ballsicherung und gepflegtes Kombinationsspiel“, sagt Luhukay, „aber wir müssen uns dabei durch Läufe Lücken und Räume erarbeiten.“
Bei Ballbesitz sollen die Spieler nicht auf einer Höhe stehen, sondern sich verteilen. „Je enger wir bei Ballbesitz zusammen stehen, desto besser kann der Gegner uns verteidigen“, sagt Luhukay. Gerade die zwei Stürmer sollen durch Pendelbewegungen immer wieder Verteidiger ins Mittelfeld locken und Lücken in die Abwehr reißen. Die Außenbahnspieler sollen die Flügelpositionen eher halten und nach drei Sekunden abspielen. „Wenn wir Räume schaffen in der Tiefe und der Breite, dann muss der Gegner sich verschieben", sagt Luhukay, "dann können wir Steilpässe oder Diagonalbälle in die entstehenden Schnittstellen spielen.“ Das sieht dann, wenn es klappt, nach sehr einfachen Spielzügen mit wenigen Pässen aus. „Total unkompliziert, aber sehr effizient“, schwärmt Luhukay. Auch durch die Mitte. „Viele glauben, das Zentrum sei am leichtesten für den Gegner zu verteidigen, aber wenn wir uns gut bewegen, werden wir viele Tore durch die Mitte erzielen“, verspricht er. Wenn sich ein Spieler mal nicht gut bewegt, dann rüffelt Luhukay ihn schon einmal mit Sprüchen wie: „Du stehst wie ein Pfosten still.“
Kundige Beobachter vergleichen ihn und sein Training schon mit Favre, Rangnick oder Tuchel. Ob die Spieler, von denen viele später dazukamen, das alles auf Anhieb verstehen? „Es wird dauern“, sagt Luhukay, der aber auch bei Rückschlägen nicht von seinem Offensivkonzept abweichen will. „Wenn ich dann plötzlich auf Defensive umstelle, dauert das wieder Wochen, bis die Spieler umlernen, dabei hatten sie gerade Fortschritte gemacht.“ Wer dabei spielt, ist dem Trainer auch gar nicht so wichtig. Er wechselte in der Vorbereitung alle Spieler durch, statt eine Elf einzuspielen. Ob 4-4-2-, 4-2-3-1- oder 4-3-3-System sei ihm auch egal, das sei das Gleiche, nur ein Spieler stünde etwas höher oder tiefer.
(...)
https://www.tagesspiegel.de/sport/so-wird-aufgestiegen-3532567.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 17.08.2025 um 14:54 Uhr bearbeitet
17.08.2025 - 17:15 Uhr
Zitat von Donhelli
Broich, Borst, Thiam , Fredi und Arne
https://www.herthabsc.com/de/nachrichten/2022/08/u19-spielbericht-bscrbl-2223
Auf der HP finden sich noch die (vereinseigenen) Interviews mit denen , wo das alles erläutert wird
Pablo Thiam
Matthias Borst
Thomas Broich im Hertha OnAir-Podcasts
Broich im Gespräch mit herthabsc.com im Trainingslager in Polen
Das klingt natürlich alles prima und hat viele valide Punkte.
Richtig viel Taktik (auch verschiedene Systeme) hatten für mich in den letzten 15 Jahren auch nur
Favre und Luhukay trainiert bzw. entwickelt.
Babbel hatte zwar das "neue" 4-1-4-1 damals , Bruno hatte auch ein paar Taktiken und eine (für Hertha) neue Philosophie
Wie sagte Luhukay das mal ganz passend 2012
https://www.tagesspiegel.de/sport/so-wird-aufgestiegen-3532567.html
Quelle: www.herthabsc.com
Um mal ein Beispiel zu nennen: Unser U19-Spiel gegen Leipzig (4:0) kommt unserer Idealvorstellung des eigenen Spiels schon sehr nahe.
Zitat von zizouBSC
Genau da liegt für mich der Knackpunkt: Hertha redet seit Jahren von „attraktivem Fußball“ und einer klaren Spielidee, aber ehrlich gesagt wirkt das Ganze ziemlich planlos. Eine echte Philosophie zieht sich durch den ganzen Verein, unabhängig davon, wer gerade Trainer ist - und so etwas sehe ich bei uns nicht.
Bestes Beispiel: das 4-3-3. Keiner weiß bis heute, wer das überhaupt entschieden hat. Preetz? Bobic? Bernstein? Irgendwer mit Berater im Hinterzimmer? Und vor allem: Woran wird eigentlich gemessen, ob das funktioniert? An der Jugend? An den Profis? Oder daran, ob man überhaupt mal eine Spielkultur entwickelt? Solange da keine klaren Antworten kommen, bleibt das alles nur leeres Gerede.
Dazu passt: Gespielt wurde das 4-3-3 ja fast nie. Schwarz hat es kurz probiert, Fíel etwas länger, aber ansonsten war man so getrieben von den Misserfolgen, dass die Trainer, die kurzfristig immer wieder einspringen mussten, komplett davon abgerückt sind. Leitl macht aktuell sein Ding - was ja völlig legitim ist, weil er dafür geholt wurde. Wenn er die Spieler für sein System nicht bekommt, ist das ein Fehler im Management, nicht beim Trainer.
Wenn man mal nach Ajax schaut, sieht man, wie so etwas eigentlich aussehen müsste. Da gibt es ein System und eine Idee, die seit Jahrzehnten durchgezogen wird. Spieler, Trainer, Transfers – alles wird dieser Linie untergeordnet. Deswegen weiß da jeder, wofür der Klub steht. Bei uns dagegen wirkt es, als hätte man irgendwann beschlossen, „4-3-3 ist modern, das machen wir jetzt“, ohne zu überlegen, ob man das überhaupt durchhalten kann.
Thomas Broich wäre für mich vielleicht einer gewesen, dem ich so ein Konzept wirklich zugetraut hätte. Aber leider hat es ihn bei uns ja auch nicht besonders lange gehalten.
Am Ende bleibt: Das Problem ist nicht, ob wir 4-3-3 oder 3-5-2 spielen. Das Problem ist, dass Hertha seit Jahren zwischen kurzfristigen Zielen, je nach Stimmungslage mal Aufstieg und mal Klassenerhalt und irgendwelchen mittelfristigen Floskeln hin- und herpendelt. Und solange da keine klare Linie erkennbar ist, werden wir auch weiter Spieler holen, die irgendwie gut klingen, aber am Ende nicht ins große Ganze passen.
Und das fällt für mich dann vornehmlich in den Verantwortungsbereich von Benni. Als Sportdirektor verantwortet er ja mehr als nur die Transfers, allerdings ist von außen betrachtet davon leider kaum was zu sehen.
Zitat von Moppy
Mir fehlt bei Benny die klare Ausrichtung. Für was comitted er sich denn jetzt? Das angestrebte 4-3-3, was man auch aus der Jugend spielt um die Spieler dort schneller und besser integrieren zu können? Die Fünferkette mit Schienenspielern. Wir kaufen gefühlt für nichts von beidem einen vernünftigen Kader. Der erste offensive Außenspieler, der mit Perspektive im Winter langfristig unterschrieben hat, haut ab, weil wir jetzt gar keine offensive Außen mehr spielen und er null Einsatzchancen sieht. Ich sag nicht, dass das ein oder andere besser ist. Aber wir müssen halt einen Weg gehen und mit Überzeugung dran bleiben und im Moment fehlt mir von Benny Weber genau das, die Kommunikation und klare Ausrichtung auf einen langfristigen Weg. Nur gute Namen und Einzelspieler zu holen bringt dich am Ende auch nicht weiter.
Mir fehlt bei Benny die klare Ausrichtung. Für was comitted er sich denn jetzt? Das angestrebte 4-3-3, was man auch aus der Jugend spielt um die Spieler dort schneller und besser integrieren zu können? Die Fünferkette mit Schienenspielern. Wir kaufen gefühlt für nichts von beidem einen vernünftigen Kader. Der erste offensive Außenspieler, der mit Perspektive im Winter langfristig unterschrieben hat, haut ab, weil wir jetzt gar keine offensive Außen mehr spielen und er null Einsatzchancen sieht. Ich sag nicht, dass das ein oder andere besser ist. Aber wir müssen halt einen Weg gehen und mit Überzeugung dran bleiben und im Moment fehlt mir von Benny Weber genau das, die Kommunikation und klare Ausrichtung auf einen langfristigen Weg. Nur gute Namen und Einzelspieler zu holen bringt dich am Ende auch nicht weiter.
Genau da liegt für mich der Knackpunkt: Hertha redet seit Jahren von „attraktivem Fußball“ und einer klaren Spielidee, aber ehrlich gesagt wirkt das Ganze ziemlich planlos. Eine echte Philosophie zieht sich durch den ganzen Verein, unabhängig davon, wer gerade Trainer ist - und so etwas sehe ich bei uns nicht.
Bestes Beispiel: das 4-3-3. Keiner weiß bis heute, wer das überhaupt entschieden hat. Preetz? Bobic? Bernstein? Irgendwer mit Berater im Hinterzimmer? Und vor allem: Woran wird eigentlich gemessen, ob das funktioniert? An der Jugend? An den Profis? Oder daran, ob man überhaupt mal eine Spielkultur entwickelt? Solange da keine klaren Antworten kommen, bleibt das alles nur leeres Gerede.
Dazu passt: Gespielt wurde das 4-3-3 ja fast nie. Schwarz hat es kurz probiert, Fíel etwas länger, aber ansonsten war man so getrieben von den Misserfolgen, dass die Trainer, die kurzfristig immer wieder einspringen mussten, komplett davon abgerückt sind. Leitl macht aktuell sein Ding - was ja völlig legitim ist, weil er dafür geholt wurde. Wenn er die Spieler für sein System nicht bekommt, ist das ein Fehler im Management, nicht beim Trainer.
Wenn man mal nach Ajax schaut, sieht man, wie so etwas eigentlich aussehen müsste. Da gibt es ein System und eine Idee, die seit Jahrzehnten durchgezogen wird. Spieler, Trainer, Transfers – alles wird dieser Linie untergeordnet. Deswegen weiß da jeder, wofür der Klub steht. Bei uns dagegen wirkt es, als hätte man irgendwann beschlossen, „4-3-3 ist modern, das machen wir jetzt“, ohne zu überlegen, ob man das überhaupt durchhalten kann.
Thomas Broich wäre für mich vielleicht einer gewesen, dem ich so ein Konzept wirklich zugetraut hätte. Aber leider hat es ihn bei uns ja auch nicht besonders lange gehalten.
Am Ende bleibt: Das Problem ist nicht, ob wir 4-3-3 oder 3-5-2 spielen. Das Problem ist, dass Hertha seit Jahren zwischen kurzfristigen Zielen, je nach Stimmungslage mal Aufstieg und mal Klassenerhalt und irgendwelchen mittelfristigen Floskeln hin- und herpendelt. Und solange da keine klare Linie erkennbar ist, werden wir auch weiter Spieler holen, die irgendwie gut klingen, aber am Ende nicht ins große Ganze passen.
Und das fällt für mich dann vornehmlich in den Verantwortungsbereich von Benni. Als Sportdirektor verantwortet er ja mehr als nur die Transfers, allerdings ist von außen betrachtet davon leider kaum was zu sehen.
Broich, Borst, Thiam , Fredi und Arne
Zitat von usernick
Im ersten Pflichtspiel als blau-weißer U19-Cheftrainer setzte Oliver Reiß zum Auftakt der A-Junioren-Bundesliga 2022/23 gegen RasenBallsport Leipzig
Im ersten Pflichtspiel als blau-weißer U19-Cheftrainer setzte Oliver Reiß zum Auftakt der A-Junioren-Bundesliga 2022/23 gegen RasenBallsport Leipzig
https://www.herthabsc.com/de/nachrichten/2022/08/u19-spielbericht-bscrbl-2223
Auf der HP finden sich noch die (vereinseigenen) Interviews mit denen , wo das alles erläutert wird
Pablo Thiam
Matthias Borst
Thomas Broich im Hertha OnAir-Podcasts
Broich im Gespräch mit herthabsc.com im Trainingslager in Polen
Das klingt natürlich alles prima und hat viele valide Punkte.
Richtig viel Taktik (auch verschiedene Systeme) hatten für mich in den letzten 15 Jahren auch nur
Favre und Luhukay trainiert bzw. entwickelt.
Babbel hatte zwar das "neue" 4-1-4-1 damals , Bruno hatte auch ein paar Taktiken und eine (für Hertha) neue Philosophie
Wie sagte Luhukay das mal ganz passend 2012
Zitat von Luhukay
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„Es wird dauern“, sagt Luhukay, der aber auch bei Rückschlägen nicht von seinem Offensivkonzept abweichen will.
„Wenn ich dann plötzlich auf Defensive umstelle, dauert das wieder Wochen, bis die Spieler umlernen, dabei hatten sie gerade Fortschritte gemacht.“
Wer dabei spielt, ist dem Trainer auch gar nicht so wichtig. Er wechselte in der Vorbereitung alle Spieler durch, statt eine Elf einzuspielen. Ob 4-4-2-, 4-2-3-1- oder 4-3-3-System sei ihm auch egal, das sei das Gleiche, nur ein Spieler stünde etwas höher oder tiefer.(....)
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„Es wird dauern“, sagt Luhukay, der aber auch bei Rückschlägen nicht von seinem Offensivkonzept abweichen will.
„Wenn ich dann plötzlich auf Defensive umstelle, dauert das wieder Wochen, bis die Spieler umlernen, dabei hatten sie gerade Fortschritte gemacht.“
Wer dabei spielt, ist dem Trainer auch gar nicht so wichtig. Er wechselte in der Vorbereitung alle Spieler durch, statt eine Elf einzuspielen. Ob 4-4-2-, 4-2-3-1- oder 4-3-3-System sei ihm auch egal, das sei das Gleiche, nur ein Spieler stünde etwas höher oder tiefer.(....)
Zitat von tagesspiegel
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Beobachter vergleichen Luhukays Training schon mit Lucien Favre
„Das Umschalten von Abwehr auf Angriff klappt bei uns schon richtig gut“, sagt Luhukay. Ohnehin ist der Trainer, obgleich Kind der niederländischen Fußballschule, kein Freund von endlosen Ballstaffetten. „Viel Ballbesitz allein bringt dir gar nichts ohne Effizienz“, sagt er. In Augsburg hätte er meist weniger Ballbesitz gehabt und trotzdem gute Resultate erzielt. Nun ist es aber absehbar, dass sich viele Zweitligamannschaften gegen Hertha zurückziehen und dem Favoriten den Ball überlassen werden. „Da brauchen wir auch Geduld, Ballsicherung und gepflegtes Kombinationsspiel“, sagt Luhukay, „aber wir müssen uns dabei durch Läufe Lücken und Räume erarbeiten.“
Bei Ballbesitz sollen die Spieler nicht auf einer Höhe stehen, sondern sich verteilen. „Je enger wir bei Ballbesitz zusammen stehen, desto besser kann der Gegner uns verteidigen“, sagt Luhukay. Gerade die zwei Stürmer sollen durch Pendelbewegungen immer wieder Verteidiger ins Mittelfeld locken und Lücken in die Abwehr reißen. Die Außenbahnspieler sollen die Flügelpositionen eher halten und nach drei Sekunden abspielen. „Wenn wir Räume schaffen in der Tiefe und der Breite, dann muss der Gegner sich verschieben", sagt Luhukay, "dann können wir Steilpässe oder Diagonalbälle in die entstehenden Schnittstellen spielen.“ Das sieht dann, wenn es klappt, nach sehr einfachen Spielzügen mit wenigen Pässen aus. „Total unkompliziert, aber sehr effizient“, schwärmt Luhukay. Auch durch die Mitte. „Viele glauben, das Zentrum sei am leichtesten für den Gegner zu verteidigen, aber wenn wir uns gut bewegen, werden wir viele Tore durch die Mitte erzielen“, verspricht er. Wenn sich ein Spieler mal nicht gut bewegt, dann rüffelt Luhukay ihn schon einmal mit Sprüchen wie: „Du stehst wie ein Pfosten still.“
Kundige Beobachter vergleichen ihn und sein Training schon mit Favre, Rangnick oder Tuchel. Ob die Spieler, von denen viele später dazukamen, das alles auf Anhieb verstehen? „Es wird dauern“, sagt Luhukay, der aber auch bei Rückschlägen nicht von seinem Offensivkonzept abweichen will. „Wenn ich dann plötzlich auf Defensive umstelle, dauert das wieder Wochen, bis die Spieler umlernen, dabei hatten sie gerade Fortschritte gemacht.“ Wer dabei spielt, ist dem Trainer auch gar nicht so wichtig. Er wechselte in der Vorbereitung alle Spieler durch, statt eine Elf einzuspielen. Ob 4-4-2-, 4-2-3-1- oder 4-3-3-System sei ihm auch egal, das sei das Gleiche, nur ein Spieler stünde etwas höher oder tiefer.
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Beobachter vergleichen Luhukays Training schon mit Lucien Favre
„Das Umschalten von Abwehr auf Angriff klappt bei uns schon richtig gut“, sagt Luhukay. Ohnehin ist der Trainer, obgleich Kind der niederländischen Fußballschule, kein Freund von endlosen Ballstaffetten. „Viel Ballbesitz allein bringt dir gar nichts ohne Effizienz“, sagt er. In Augsburg hätte er meist weniger Ballbesitz gehabt und trotzdem gute Resultate erzielt. Nun ist es aber absehbar, dass sich viele Zweitligamannschaften gegen Hertha zurückziehen und dem Favoriten den Ball überlassen werden. „Da brauchen wir auch Geduld, Ballsicherung und gepflegtes Kombinationsspiel“, sagt Luhukay, „aber wir müssen uns dabei durch Läufe Lücken und Räume erarbeiten.“
Bei Ballbesitz sollen die Spieler nicht auf einer Höhe stehen, sondern sich verteilen. „Je enger wir bei Ballbesitz zusammen stehen, desto besser kann der Gegner uns verteidigen“, sagt Luhukay. Gerade die zwei Stürmer sollen durch Pendelbewegungen immer wieder Verteidiger ins Mittelfeld locken und Lücken in die Abwehr reißen. Die Außenbahnspieler sollen die Flügelpositionen eher halten und nach drei Sekunden abspielen. „Wenn wir Räume schaffen in der Tiefe und der Breite, dann muss der Gegner sich verschieben", sagt Luhukay, "dann können wir Steilpässe oder Diagonalbälle in die entstehenden Schnittstellen spielen.“ Das sieht dann, wenn es klappt, nach sehr einfachen Spielzügen mit wenigen Pässen aus. „Total unkompliziert, aber sehr effizient“, schwärmt Luhukay. Auch durch die Mitte. „Viele glauben, das Zentrum sei am leichtesten für den Gegner zu verteidigen, aber wenn wir uns gut bewegen, werden wir viele Tore durch die Mitte erzielen“, verspricht er. Wenn sich ein Spieler mal nicht gut bewegt, dann rüffelt Luhukay ihn schon einmal mit Sprüchen wie: „Du stehst wie ein Pfosten still.“
Kundige Beobachter vergleichen ihn und sein Training schon mit Favre, Rangnick oder Tuchel. Ob die Spieler, von denen viele später dazukamen, das alles auf Anhieb verstehen? „Es wird dauern“, sagt Luhukay, der aber auch bei Rückschlägen nicht von seinem Offensivkonzept abweichen will. „Wenn ich dann plötzlich auf Defensive umstelle, dauert das wieder Wochen, bis die Spieler umlernen, dabei hatten sie gerade Fortschritte gemacht.“ Wer dabei spielt, ist dem Trainer auch gar nicht so wichtig. Er wechselte in der Vorbereitung alle Spieler durch, statt eine Elf einzuspielen. Ob 4-4-2-, 4-2-3-1- oder 4-3-3-System sei ihm auch egal, das sei das Gleiche, nur ein Spieler stünde etwas höher oder tiefer.
(...)
https://www.tagesspiegel.de/sport/so-wird-aufgestiegen-3532567.html
Eine Formation - denn es ist mehr Formation als System - ist aber eh nur der zweite Schritt. Denn diese dient dann dazu, die Spielidee umsetzten zu können.
Viel wichtiger ist also mM nach die Spielidee.
Will man hoch und intensiv pressen?
Will man eher im tiefen Blockt verteidigen und kontern?
Will man selbst viel den Ball haben oder nicht?
Ist Gegenpressing ein grundsätzlicherBestandteil des Spiels?
etc.
Und danach suche ich das Personal (Spieler und Trainer ) aus und lasse dementsprechend trainieren und spielen.
Zumahl eine Formation ja eh oft sehr fluide ist - ok vlt nicht bei uns unter Pal, Leitlund co - und mit und gegen den Ball komplett anders aussieht.
Selbst bei uns sogar, war Fiels 4-2-3-1 das System mit Ball, gegen den Ball war e ein 4-4-2, wo idR Maza in der fordersten Pressinglinie zu finden war.
Davon ab kann man eh diverse verschiedene Formationen spielen lassen, die sich aber trotzdem sehr ähneln, weil die Prinzipien dieselben sind. Gegenpressing oä kann man ja im 4-3-3 genauso effektiv spielen lassen, wie im 3-5-2.
Das 5-4-1 kann aktives Spiel mit dem Ball und hohesGegenpressing sein(Leverkusen unter Alonso zB), aber eben auch tiefes, passives Verteidigen und kontern (Wie bei uns gerade).
Deshalb, was will man für eine Spielidee haben?
Was sind die Prinzipien, die bei uns sichtbar sein sollen in nahezu allen Spielen, auf jeden Fall in den Heimspielen?
Mit welcher Fomation es der Trainer dann umsetzt, das ist dann nicht das entscheidene. Das hängt dann auch vom Personal ab, das man hat bzw. unbedingt spielen lassen will.
Nagelsmann zb wollte ja auch Wirtz und Musiala spielen lassen. Ds hat er hinbekommen, ohne seine Prinzipien zu verändern. Die Formation mit oder gegen den Ball hat er aber angepasst, um beide sinnvoll einbauen zu können in der N11.
17.08.2025 - 20:31 Uhr
Zitat von DrDeDre
Eine Formation - denn es ist mehr Formation als System - ist aber eh nur der zweite Schritt. Denn diese dient dann dazu, die Spielidee umsetzten zu können.
Viel wichtiger ist also mM nach die Spielidee.
Will man hoch und intensiv pressen?
Will man eher im tiefen Blockt verteidigen und kontern?
Will man selbst viel den Ball haben oder nicht?
Ist Gegenpressing ein grundsätzlicherBestandteil des Spiels?
etc.
Und danach suche ich das Personal (Spieler und Trainer ) aus und lasse dementsprechend trainieren und spielen.
Zumahl eine Formation ja eh oft sehr fluide ist - ok vlt nicht bei uns unter Pal, Leitlund co - und mit und gegen den Ball komplett anders aussieht.
Selbst bei uns sogar, war Fiels 4-2-3-1 das System mit Ball, gegen den Ball war e ein 4-4-2, wo idR Maza in der fordersten Pressinglinie zu finden war.
Davon ab kann man eh diverse verschiedene Formationen spielen lassen, die sich aber trotzdem sehr ähneln, weil die Prinzipien dieselben sind. Gegenpressing oä kann man ja im 4-3-3 genauso effektiv spielen lassen, wie im 3-5-2.
Das 5-4-1 kann aktives Spiel mit dem Ball und hohesGegenpressing sein(Leverkusen unter Alonso zB), aber eben auch tiefes, passives Verteidigen und kontern (Wie bei uns gerade).
Deshalb, was will man für eine Spielidee haben?
Was sind die Prinzipien, die bei uns sichtbar sein sollen in nahezu allen Spielen, auf jeden Fall in den Heimspielen?
Mit welcher Fomation es der Trainer dann umsetzt, das ist dann nicht das entscheidene. Das hängt dann auch vom Personal ab, das man hat bzw. unbedingt spielen lassen will.
Nagelsmann zb wollte ja auch Wirtz und Musiala spielen lassen. Ds hat er hinbekommen, ohne seine Prinzipien zu verändern. Die Formation mit oder gegen den Ball hat er aber angepasst, um beide sinnvoll einbauen zu können in der N11.
Eine Formation - denn es ist mehr Formation als System - ist aber eh nur der zweite Schritt. Denn diese dient dann dazu, die Spielidee umsetzten zu können.
Viel wichtiger ist also mM nach die Spielidee.
Will man hoch und intensiv pressen?
Will man eher im tiefen Blockt verteidigen und kontern?
Will man selbst viel den Ball haben oder nicht?
Ist Gegenpressing ein grundsätzlicherBestandteil des Spiels?
etc.
Und danach suche ich das Personal (Spieler und Trainer ) aus und lasse dementsprechend trainieren und spielen.
Zumahl eine Formation ja eh oft sehr fluide ist - ok vlt nicht bei uns unter Pal, Leitlund co - und mit und gegen den Ball komplett anders aussieht.
Selbst bei uns sogar, war Fiels 4-2-3-1 das System mit Ball, gegen den Ball war e ein 4-4-2, wo idR Maza in der fordersten Pressinglinie zu finden war.
Davon ab kann man eh diverse verschiedene Formationen spielen lassen, die sich aber trotzdem sehr ähneln, weil die Prinzipien dieselben sind. Gegenpressing oä kann man ja im 4-3-3 genauso effektiv spielen lassen, wie im 3-5-2.
Das 5-4-1 kann aktives Spiel mit dem Ball und hohesGegenpressing sein(Leverkusen unter Alonso zB), aber eben auch tiefes, passives Verteidigen und kontern (Wie bei uns gerade).
Deshalb, was will man für eine Spielidee haben?
Was sind die Prinzipien, die bei uns sichtbar sein sollen in nahezu allen Spielen, auf jeden Fall in den Heimspielen?
Mit welcher Fomation es der Trainer dann umsetzt, das ist dann nicht das entscheidene. Das hängt dann auch vom Personal ab, das man hat bzw. unbedingt spielen lassen will.
Nagelsmann zb wollte ja auch Wirtz und Musiala spielen lassen. Ds hat er hinbekommen, ohne seine Prinzipien zu verändern. Die Formation mit oder gegen den Ball hat er aber angepasst, um beide sinnvoll einbauen zu können in der N11.
Ich finde es für eine Kaderplanung schon elementar, ob man mit Vierer oder Fünferkette spielt, einfach besetzte Außen hat oder Flügelspieler braucht. Ich glaube auch weiterhin, dass Afri Akumu mit der 4-3-3 Perspektive im Winter verlängerte und nach der Umorientierung auf die Schienenspieler das Angebot von Köln annahm, weil er hier gerade keine Möglichkeit mehr sieht, dass er auf Spielzeit kommt, gerade im Profibereich. Zudem spielen wir in jeder Jugendmannschaft und bei den Bubis ein 4-3-3. Und ob es am Ende ein 4-3-3 offensiv oder defensiv ist, wäre mir am Ende auch erstmal Wurst. Das 4-3-3 Defensiv kannst du mit Doppel 6 auch quasi als 4-2-3-1 bezeichnen. Aber dass man doch bitte wenigstens bei der Vierer oder Fünferkette bleibt. Du brauchst jetzt ganz andere AV's. Toni Leistner bekommst du nur mit der Fünferkette verlängert, für die Viererkette, welche hoch aufrücken soll ist er nicht zu gebrauchen.
Deine anderen Fragen, da hast du Recht. Aber auch das sind ja keine Fragen, die man sich neu stellen muss. Auch das wird sehr Einheitlich der Jugend bereits beigebracht. Dort steht man hoch, erobert Bälle schnell zurück mit gutem Gegenpressing, es wird viel spielerisch gelöst, ohne dass es zwanghaft aufgezogen wird. Verweise da auch ganz gerne mal auf die Broich Zeit, wo man mit Karlsruhe im Austausch war, dies auch Videotechnisch festgehalten wurde und dort ganz klar von einem 2-3-2-3 Aufbau sprach. Diesen kannst du Grundformationsfrei auch mit mehreren Systemen generieren. Mir geht es am Ende auch nicht darum, WAS wir spielen sondern nur um die Sache, dass man solch eine Festlegung dann auch füttern muss. Mit entsprechendem Personal und einer Kontinuität.
18.08.2025 - 21:48 Uhr
Für mich ist die 3/5er Kette mit den Schienenspielern komplett gescheitert, weil man keinen einzigen vernünftigen Spieler dafür hat. Winkler/Eitschberger haben (noch) nicht dioe Qualität. Und Zeefuik/Karbownik sind für mich absolut keine Schienenspieler.
Berner hat mir in den wenigen Minuten deutlich besser gefallen, aber das sollte man jetzt auch nicht überbewerten.
Reese wird man auf der Position nicht einsetzen.
Ich würde mir obige Aufstellung mal wünschen. Ja Hoffmann auf LV, weil dort seine spielerischen Fähigkeiten gut zu gebrauchen wären. Zudem wäre er die defensive Absicherung für einen sehr offensiven Reese. Zudem kann man immer wieder mit 3er Kette situativ aufbauen, oder Hoffi kann auch etwas invers ins Zentrum rücken. Finde seine Profil zu spannend, um Ihn ganz abzugeben, das kann ich nur immer wieder betonen.
Mit Mittelfeldzentrum hat man dann natürlich die Wahl. Da kann dann auch ein Seguin rein. Aber bei unseren Material sollte es kein zweier Zentrum mehr geben. Dafür fehlt uns die komplette Körperlichkeit.
Dann müsste man wahrscheinlich noch einen RA holen, weil man sonst nur Winkler und Thorsteinson hat. Letzteren sollte man sogar versuchen abzugeben. Ebenso Sessa, aber der wird jetzt wohl wider ausfallen.
Zudem würde ich weiterhin nicht mit einem auslaufenden Vertrag bei Karbownik in die Saison gehen...
Berner hat mir in den wenigen Minuten deutlich besser gefallen, aber das sollte man jetzt auch nicht überbewerten.
Reese wird man auf der Position nicht einsetzen.
Ich würde mir obige Aufstellung mal wünschen. Ja Hoffmann auf LV, weil dort seine spielerischen Fähigkeiten gut zu gebrauchen wären. Zudem wäre er die defensive Absicherung für einen sehr offensiven Reese. Zudem kann man immer wieder mit 3er Kette situativ aufbauen, oder Hoffi kann auch etwas invers ins Zentrum rücken. Finde seine Profil zu spannend, um Ihn ganz abzugeben, das kann ich nur immer wieder betonen.
Mit Mittelfeldzentrum hat man dann natürlich die Wahl. Da kann dann auch ein Seguin rein. Aber bei unseren Material sollte es kein zweier Zentrum mehr geben. Dafür fehlt uns die komplette Körperlichkeit.
Dann müsste man wahrscheinlich noch einen RA holen, weil man sonst nur Winkler und Thorsteinson hat. Letzteren sollte man sogar versuchen abzugeben. Ebenso Sessa, aber der wird jetzt wohl wider ausfallen.
Zudem würde ich weiterhin nicht mit einem auslaufenden Vertrag bei Karbownik in die Saison gehen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von timidi1892 am 18.08.2025 um 21:49 Uhr bearbeitet
18.08.2025 - 21:54 Uhr
Wie meiner Meinung nach die nächste Startelf aussehen sollte mit den Eindrücken nach Münster:
Kownacki
Reese Cuisance Krattenmacher
Jensen Lum
Berner Kolbe Gechter Zeefuik
Ernst
Berner: Hat in den wenigen Minuten mehr gezeigt als ein Winkler je könnte. Man merkt, dass Berner ein LV ist, als er Reese den Ball schön vorlegt hatte. Wenn Berner nächstes Spiel nicht startet, bin ich mehr als sauer.
Lum Jensen: Ist mMn die beste Kombi um a) die Bälle zu verteilen und/oder zu treiben und b) Zweikämpfe zu bestreiten und auch zu gewinnen. Ich glaube auch, dass momentan ein Lum deutlich besser reinpasst als ein Eichhorn. Auf mittlere Sicht könnten wir ja mal Lum/Eichhorn auf der doppel 6 probieren.
Kolbe: Ist 10x besser als Dardai und das in jeder Kategorie.
Reese muss nach links, Krattenmacher nach rechts um Kownacki zu füttern. Mit Berner und Zeefuik hätte ich auch ein wenig Hoffnung, dass mindestens zum Teil brauchbare Bälle in die Mitte zu bekommen.
Falls Leitl seine (blöde) Dreierkette nicht lassen kann, dann so:
Reese Kownacki
Krattenmacher
Jensen Lum
Berner Kolbe Leistner Gechter Zeefuik
Ernst
Leistner nur so lange, bis ein Brooks zurückkommt.
Winkler kann man gerne abgeben, bei aller Liebe, das wird bei uns nichts mehr. Dardai muss genauso noch abgegeben werden.
Kownacki
Reese Cuisance Krattenmacher
Jensen Lum
Berner Kolbe Gechter Zeefuik
Ernst
Berner: Hat in den wenigen Minuten mehr gezeigt als ein Winkler je könnte. Man merkt, dass Berner ein LV ist, als er Reese den Ball schön vorlegt hatte. Wenn Berner nächstes Spiel nicht startet, bin ich mehr als sauer.
Lum Jensen: Ist mMn die beste Kombi um a) die Bälle zu verteilen und/oder zu treiben und b) Zweikämpfe zu bestreiten und auch zu gewinnen. Ich glaube auch, dass momentan ein Lum deutlich besser reinpasst als ein Eichhorn. Auf mittlere Sicht könnten wir ja mal Lum/Eichhorn auf der doppel 6 probieren.
Kolbe: Ist 10x besser als Dardai und das in jeder Kategorie.
Reese muss nach links, Krattenmacher nach rechts um Kownacki zu füttern. Mit Berner und Zeefuik hätte ich auch ein wenig Hoffnung, dass mindestens zum Teil brauchbare Bälle in die Mitte zu bekommen.
Falls Leitl seine (blöde) Dreierkette nicht lassen kann, dann so:
Reese Kownacki
Krattenmacher
Jensen Lum
Berner Kolbe Leistner Gechter Zeefuik
Ernst
Leistner nur so lange, bis ein Brooks zurückkommt.
Winkler kann man gerne abgeben, bei aller Liebe, das wird bei uns nichts mehr. Dardai muss genauso noch abgegeben werden.
18.08.2025 - 22:02 Uhr
Zitat von 361er
Berner: Hat in den wenigen Minuten mehr gezeigt als ein Winkler je könnte. Man merkt, dass Berner ein LV ist, als er Reese den Ball schön vorlegt hatte. Wenn Berner nächstes Spiel nicht startet, bin ich mehr als sauer.
Berner: Hat in den wenigen Minuten mehr gezeigt als ein Winkler je könnte. Man merkt, dass Berner ein LV ist, als er Reese den Ball schön vorlegt hatte. Wenn Berner nächstes Spiel nicht startet, bin ich mehr als sauer.
Berner ist gelernter Rechtsverteidiger.
Fand ihn an sich auch positiv, allerdings darf man nicht vergessen, dass er frisch ins Spiel kam, als alle anderen 21 Spieler gefühlt jeder schon 3 Krämpfe hatten. Da sollte man die Leistung nicht überbewerten. Zumal ich Eitschberger heute auch okay fand und Zeefuik auch wieder zurückkommt, da muss man ihn nicht gleich nach 8 Minuten Spielzeit für die Startelf fordern..
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