Regionalliga Südwest
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SV Waldhof Mannheim |#1
05.05.2014 - 18:03 Uhr
Waldhof Mannheim - Regionalliga. Aus den ruhmreichen Zeiten wurden düstere, graue und schmerzhafte für die Fans, Spieler (soweit noch vorhanden) und Verantwortliche. Wie furios war doch die Zeit in den 90ern? Der Abstieg 90´aus der Bundesliga, glücklos den Wiederaufstieg verpasst und letzlich 97 in die Regionalliga. Hier sollte die Story enden, sollte man meinen. Doch die Waldhof Buben schafften es immer wieder ihre Anhänger mit tollem Fußball und dem Waldhof - Mythos staunen zu lassen. In der Zwischenzeit kam einiges zusammen. Der Bau des Carl-Benz Stadions mit 27.000 Zuschauern brachte den ruhmreichen Verein aus Mannheim mehr in Probleme hinein, als es den erhofften Segen verschaffte. Krisen innerhalb des Präsidiums waren an der Tagesordnung und als wär das noch nicht genug kam auch noch Pech dazu.
Die nächste Hiobsbotschaft folgte zugleich im Jahre 2003. Mit dem Abstieg aus der zweiten Bundesliga und dem Lizenzentzug musste der Verein, der immer wieder um Existenz und um den Profifußball kämpfen musste, den Gang in die Regionalliga antreten. Regional klingt schon sehr demotivierend und von Besserung war lange keine Spur. Ganze fünf Jahre konnte sich der Waldhof dort halten ... bevor der erneute Lizenzentzug von der DFL bevorstand. Soll man sauer, enttäuscht, traurig, wütend, frustriert auf sich selbst oder auf die DFL sein. Jene DFL die den Hoffenheim Wahnsinn in keinster Weise unterbunden hatte, die immer wieder die VfL Millionen in Wolfsburg zulässt und die wahrscheinlich auch in Zukunft den sogenannten Verein "Red Bull Leipzig" in die zweite Liga aufsteigen. Wenn Fußball zur Werbung, wenn Vereine zu Kapitalgesellschaften werden, was ist dann Fußball?
Der SVW musste also noch einmal gezwungenermaßen absteigen. Für uns alle hieß das Oberliga. Wie demütigend für einen Verein, der in ganz Deutschland sein Unwesen getrieben hat, der in keinem guten Fußballbuch fehlen darf, der uns alle so lange immer wieder auf´s neue Freude bereitet hat. Erfolg und Tradition war schon immer strittig und zwiespaltig. Wer könnte sich einen HSV in Liga zwei vorstellen? Möglicherweise sogar in der vierten Liga. RW Essen, Alemmania Aachen und eben unserer SVW, wo sind sie geblieben die ruhmreichen Zeiten? Soll Tradition auf Kosten von Kommerz gehen?
Auch in der Oberliga konnte der SV Waldhof kein Stück auf Konsolidierung oder Sanierung gehen, sondern ging weiter unter, bis endlich in der Saison 10/11 etwas Hoffnung aufkeimte. In einem schnellen, tollen Auftritt gegen Illertissen (5;1) tütete unser Verein den Aufstieg ein und besorgte ganz nebenbei einen überragenden Zuschauerrekord. Über 19.000 Menschen sahen das Spiel, das uns Hoffnung schenkte. Erstmals seit langer Zeit war die Begeisterung der Mannheimer, die Freude am rollenden Ball, die unglaubliche Unterstützung und der Mythos vom Waldhof wieder zu spüren. Uns lag der Ball im Blut, der Fußball, die Tradition alles war in unserer Seele verankert. Nach der Euphorie, kam - mal wieder - die Ernüchterung. Es bewegte sich nichts. Gut, wenigstens kein erneuter Abstieg, aber welche Ansprüche muss sich denn ein solcher Verein stellen? Stabil in der 4. und 5. Liga zu spielen? Ein Trainer nach dem anderen verzweifelte. Ob Morales, Hein, Menze, Conrad, Prad, Hollich oder jetzt Kocak. Nicht nur die finanziell düstere Lage verhinderte die sportlichen Erfolge, sondern auch die eigenen Fans. Die eigenen Fans, die immer loyal, treu, hingebungsvoll für den Verein gearbeitet haben. Diejenigen, die der Manschaft immer wieder auf´s neue, in Mannheim, Worms, Frankfurt, Mainz oder sonst wo, den Rücken gestärkt haben und bedingungslos unterstützt haben. Auch in der Zwischenzeit war es niemand geringeres, als Ditmar Hopp, der dem Waldhof mitgerettet hat. Vor dem totalen Untergang. Dies danken ihm viele Fans noch heute nach. Es sind wie immer nur wenige, die mit Gesängen wie "Ditmar Hopp, Ditmar Hopp, wir scheißen auf dein Geld und machen aus der SAP den größten Puff der Welt" auffallen. Wahrscheinlich sind es die gleichen, die immer wieder in der Zeitung stehen. Wenn Offenbach kommt, sind diese Chaoten nicht wegen dem Waldhof, sondern wegen dem OFC da. Wo gibt´s denn sowas? Ditmar Hopp, ein sehr engagierter Mann in der Region Rhein-Neckar wollte aus dem Mannheimer Traditionsverein also ein Projekt starten, das dem nach Hoffenheimer Art ähneln würde. Die Mitglieder haben abgelehnt. Mit seinem Privatvermögen im Rücken hätte er uns Millionen beschafft. Für Kader, Stadion, Infrastruktur, schlichtweg alles. Man mag ja verstehen, dass man seinen Stolz hat, als ehemaliges Bundesliga Mitglied, aber schaut doch bitte mal nach England. Festungen aus Tradition und Emotionen, wie Manchester United oder FC Liverpool haben alle Investoren. Man mag Hoffenheim hassen, auch ich tue das, aber Fakt ist, wir spielen gegen die zweite Manschaft. Ist das die Möglichkeit. Ein Verein, deren ehemalige Spieler Kohler, Sebert, Walter oder Siffling hießen spielt gegen die Amateure eines künstlichen Vereins. Und so begab sich die Geschichte, dass man zum hundertjährigen Jubiläum keine gute Bilanz ziehen kann. Ganze sieben Jahre später sieht nichts besser aus. Kein Geld, kein Erfolg. Ich liebe diesen Verein von ganzem Herzen, aber er tut mir mit jeder Niederlage so weh und all mählich HAB ICH DIE SCHNAUZE VOLL. Ich denke ich sprechen hier vielleicht vielen Fans aus der Seele.
SV Waldhof Mannheim |#2
04.06.2018 - 19:05 Uhr
Vorab der Hinweis, dass ich keinem der letztendlich betroffenen Vereine nahestehe.

Die Entscheidung ist für mich absolut nachvollziehbar! Die Commerzbank hat den Betrag vor Ablauf der Ausschlussfrist erhalten. Es ist bekannt, dass seitens der Banken unterschiedlich gearbeitet wird. Einige Kreditinstitute buchen zur Mittagszeit eingegangene Beträge auf die Konten der Empfänger, bei anderen geschieht dies im Verlaufe des weiteren Tages.

Was ich allerdings vermisse ist die scheinbar schlechte Kommunikation zwischen dem KFC und dem DFB.
In solch brisanter Situation greife ich doch mal 1 oder 2 Stunden vor Ablauf der Frist zum Telefonhörer und stelle die Frage, ob ein Geldeingang erfolgt ist bzw. ob der Betrag angewiesen wurde. Im nächsten Schritt hätte man sicherlich auch die Bank zuschalten können bzw. müssen. In dieser Situation hätte das Buchen des Betrages unverzüglich erfolgen können und alle Diskussionen, Gerüchte und das Hoffen und Bangen hätte es nie gegeben! Hat auch niemand gebraucht!
SV Waldhof Mannheim |#3
05.06.2018 - 07:51 Uhr
Zitat von viol2001
Vorab der Hinweis, dass ich keinem der letztendlich betroffenen Vereine nahestehe.

Die Entscheidung ist für mich absolut nachvollziehbar! Die Commerzbank hat den Betrag vor Ablauf der Ausschlussfrist erhalten. Es ist bekannt, dass seitens der Banken unterschiedlich gearbeitet wird. Einige Kreditinstitute buchen zur Mittagszeit eingegangene Beträge auf die Konten der Empfänger, bei anderen geschieht dies im Verlaufe des weiteren Tages.

Was ich allerdings vermisse ist die scheinbar schlechte Kommunikation zwischen dem KFC und dem DFB.
In solch brisanter Situation greife ich doch mal 1 oder 2 Stunden vor Ablauf der Frist zum Telefonhörer und stelle die Frage, ob ein Geldeingang erfolgt ist bzw. ob der Betrag angewiesen wurde. Im nächsten Schritt hätte man sicherlich auch die Bank zuschalten können bzw. müssen. In dieser Situation hätte das Buchen des Betrages unverzüglich erfolgen können und alle Diskussionen, Gerüchte und das Hoffen und Bangen hätte es nie gegeben! Hat auch niemand gebraucht!


Von mir vorab der Hinweis:
Es handelt sich sowohl bei Waldhof wie auch beim KFC Uerdingen (Pokalsieger in den 80-ern, EP-Teilnehmer) um zwei Traditionsvereine die für mich eigentlich in die Dritte Liga "gehören".

Ich habe den Livestream gestern aufmerksam verfolgt und bin - nach der Darstellung des Sachverhaltes durch Dr Rainer Koch - von meiner ursprünglichen Ansicht (keine Lizenz für Krefeld) - abgekommen. Das Geld ist rechtzeitig bei der Commerzbank eingegangen. Lediglich die Wertstellung ist nicht mehr rechtzeitig erfolgt.

Was das Thema Kommunikation betrifft: Schau' Dir den Stream noch einmal an. Dr. Koch stellt darin klar, dass es der DFB war, der Krefeld darüber verständigt hat, dass das Geld zwar bei der Commerzbank eingegangen sei, die Wertstellung aber nicht mehr rechtzeitig bis 15:30 Uhr erfolgen würde - sondern erst zum nächsten Tag. Daraufhin hat Uerdingen eine zweite - dieses mal aber Blitzüberweisung (die höhere Gebühren verursacht, aber das nur am Rande) getätigt. Und die wäre fast - was die Wertstellung - betrifft sogar noch rechtzeitig verbucht worden. Am Ende erfolgte diese um 15:50 Uhr (statt: 15:30 Uhr).

Man kann jetzt natürlich noch trefflich darüber streiten, warum die Krefelder nicht schon bei der ersten Überweisung auf Nummer sicher gegangen sind. Aber Fakt ist: Das Geld ist schon durch den ersten Ü-vorgang rechtzeitig (und zwar am frühen morgen) bei der Bank des DFB eingegangen. Wenn dort wegen interner Abläufe hinsichtlich der Wertstellung auf dem Konto des DFB ein Problem entsteht, dann würde ich das in diesem Fall auch nicht dem Verein anlasten.

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🤍🩵TSV 1860 München: DM: 1966🤍🩵
Pokalsieger: 1942,1964,1996 (HP), 2020 (LP)
💙🤍1. FC Magdeburg: EP-Sieger: 08. Mai 1974 💙🤍
DDR-Meister: 1972,1974,1975
Pokalsieger: 7x, LP-Sieger: 11x, Drittligameister: 2018, 2022
SV Waldhof Mannheim |#4
05.03.2019 - 18:52 Uhr
Wie der SV Waldhof am gestrigen Montag bekannt gab, stellt der DFB erneut eine Sondergenehmigung zur Nutzung der Otto-Siffling-Tribüne (OST) als so genannte „Fantribüne“ aus. Diese Genehmigung gilt, wie schon gegen die Offenbacher Kickers, nur für ein Spiel – das nächste Heimspiel gegen den 1.FC Saarbrücken. Was sich auf den ersten Blick erfreulich anhört, wirft bei uns stattdessen einige Fragen auf.

Zur Situation: Die vom Verein beschlossene Maßnahme zur Schließung der OST als Fantribüne fand letztendlich ihren Platz in den Auflagen des DFB. Eine Freigabe der Fantribüne wurde dabei in Aussicht gestellt, wenn der SVW in Abstimmung mit der Stadt und der Polizei ein neues Sicherheitskonzept erarbeitet.

Paradoxerweise wurde ein paar Wochen später beim Spiel gegen die Offenbacher Kickers die OST – aus Sicherheitsgründen – als Fantribüne zugelassen. Somit war die OST schon hier ein Teil des Spieltags-Sicherheitskonzepts, ohne dass die vom DFB geforderten, neuen Sicherheitsmaßnahmen ausgearbeitet wurden. Dies verdeutlicht, dass auch die Verantwortlichen und Sicherheitsbehörden es bevorzugen, wenn die Fanszene wieder vereint hinter dem Tor steht.

Zwischenzeitlich wurde das geforderte Konzept in Zusammenarbeit mit der Stadt und der Polizei erstellt und abgenommen. Die Freigabe des Konzeptes durch den DFB steht indes noch aus und wurde auch beim Spiel gegen den FSV Frankfurt trotz Anraten der Sicherheitsbehörden nicht erteilt. Konsequenz: Das Sicherheitskonzept konnte nicht in die Praxis umgesetzt werden.

Mit welcher Begründung setzt sich der DFB bei sicherheitsrelevanten Themen über die Empfehlung der entsprechenden Experten hinweg? Wieso sollte der DFB das letzte Wort über etwas haben, bei dem er nicht die Verantwortung innehat? Die Verantwortung für Sicherheit und störungsfreien Ablauf der Spiele tragen der SVW als Veranstalter, die Stadt als Stadioninhaber und die Polizei in ihrer Funktion. Der DFB wird im Zweifel bei erneuten Verfehlungen wieder Strafen aussprechen und keine Schuld bei sich in der verzögerten Freigabe des neuen Konzeptes suchen.

Umso verwunderter nehmen wir die oben erwähnte Sondergenehmigung für das Spiel gegen den 1.FC Saarbrücken nun zur Kenntnis. Es stellt sich die Frage, ob die aktuelle Sperrung als Fanbereich wirklich noch eine Frage der Sicherheit ist. Zwangsläufig schleicht sich der Begriff Willkür in die Gedanken zu diesem Vorgang ein.

Niemand will, dass sich solche Geschehnisse wie gegen Uerdingen wiederholen. Dafür engagieren sich alle Beteiligten, von Verein über die Stadt bis zu Fans und PRO Waldhof. Auch wenn wir nicht mit allen Maßnahmen einverstanden sind, die Grundlagen sind geschaffen. Jetzt fehlt nur noch die praktische Umsetzung.

Daher appelliert PRO Waldhof e.V. an den DFB, seine Entscheidung nicht weiter zu verzögern, dem Sicherheitskonzept zuzustimmen und die OST wieder dauerhaft als Fantribüne freizugeben!

Quelle: ProWaldhof e.V.

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United we stand - loyal till the end!
SV Waldhof Mannheim |#5
25.03.2019 - 08:10 Uhr
Zitat von Sciller
Was für eine tolle Woche für den Waldhof. Sieg gegen Steinbach, Sieg gegen den DFB, Sieg gegen den VfB II - und auch die Konkurrenz spielt mit. Saarbrücken und Offenbach teilen sich die Punkte.

Vor ein paar Wochen waren vielleicht noch ein paar Zweifel da, aber jetzt bin ich mir sicher: Dieses Jahr ist der Aufstieg fällig! stark


Saarbrücken hat zwar noch ein Spiel in der Hinterhand. Aber selbst wenn die Saarländer diese Partie gewinnen sollten, dann würde der Rückstand - genau wie der vom FC Homburg - auf den Ligaprimus immer noch satte 10 Punkte betragen. Und dabei sind die drei Zähler die man vor Gericht erstritten hat (der DFB geht ja voraussichtlich in Berufung), noch nicht einmal berücksichtigt.

Man kann es drehen und wenden wie man will: Der Waldhof-Express in Richtung Dritte Liga ist in dieser Saison nicht mehr aufzuhalten. Es ist ja kein Geheimnis, dass ich lieber den OFC auf dem Platz der Sonne sehen würde, aber auch Mannheim hat sich nach dem Pech in den letzten Jahren und mit dieser großen Fanbasis den Aufstieg verdient.

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Pokalsieger: 1942,1964,1996 (HP), 2020 (LP)
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DDR-Meister: 1972,1974,1975
Pokalsieger: 7x, LP-Sieger: 11x, Drittligameister: 2018, 2022
SV Waldhof Mannheim |#6
25.04.2019 - 11:47 Uhr
Es ist vollbracht! Endlich, nach langen 16 Jahren ist der SV Waldhof Mannheim zurück im Profifussball.

2003 stieg man aus der 2. Bundesliga ab, danach folgten düstere Jahre – Lizenzentzug, Abstieg in die Oberliga – Aufstieg in die Regionalliga und erneuter Lizenzentzug in der Saison 2010/2011 und Abstieg in die Oberliga. Der direkte Aufstieg mit einem bisher nicht gebrochenen Oberliga Zuschauerrekord von 18.313 Zuschauern war für mich persönlich eines der Highlights der letzten Jahre.

Als 2013/2014 Kenan Kocak als Trainer verpflichtet wurde, ging es sportlich wieder bergauf – so wurde ein Jahr später mit Hanno Ballitsch und Michael Fink zwei ehemalige Bundesligakicker verpflichtet, die das Grundgerüst für einen Aufstieg bilden sollten. Und tatsächlich wurde man in dieser Saison überraschend Meister, verlor aber die Aufstiegsrelegation gegen die Spielfreunde Lotte.

Kocak zog es 2016 nach Sandhausen und mit Gerd Dais wurde ein Urgestein der Region Cheftrainer. Auch wurde im September des Jahres die Ausgliederung der Profimannschaft beschlossen, möglich machte dies Bernd Beetz, der das Stammkapital beisteuerte. Die Mannschaft war auch weiterhin sportlich erfolgreich und sicherte sich Platz 2. Die erneute Relegation wurde dramatisch im Elfmeterschießen verloren – was für mich persönlich der bisher schwerste Moment als Waldhof Fan war.

Die Saison 2017/2018 begann sportlich durchwachsen, weswegen Gerd Dais als Trainer entlassen wurde und Michael Fink als Interimstrainer übernahm. Im Januar 2018 übernahm dann Bernhard Trares als Cheftrainer und Benjamin Sachs wurde sein Co-Trainer. Mit dem neuen Trainer erreichte man tatsächlich zum dritten Mal in Folge die Aufstiegsrelegation, welche gegen Uerdingen erneut verloren ging. Das Relegationsrückspiel war ein weiterer schwarzer Tag der Waldhof Historie, da das Spiel 10 Minuten vor Ende aufgrund von Ausschreitungen abgebrochen werden musste.

Der DFB brummte den Waldhof einen 9 Punkte Abzug, sowie die Schließung der Fantribüne aufs Auge. Der Waldhof wäre aber nicht der Waldhof, wenn er nicht weiterkämpfen würde. Gegen den Punkteabzug ging man juristisch vor und auch sportlich wollte man wieder ganz vorne dabei sein. Und so kam es dann auch. Neue Spieler wie Sulejmani oder Kern setzen vor allem offensiv Akzente und begeistern eine komplette Region.

Die letzten Jahre waren für mich als Waldhof Fan eine totale Achterbahnfahrt. Auf sportliche und finanzielle Rückschläge keimte neue Hoffnung, nach jeder Relegation und der damit verbundene Hoffnung auf den Aufstieg, folgte erneute Enttäuschung.

An dieser Stelle kann ich eigentlich nur noch Danke sagen. Danke Bernd Beetz, ohne die finanzielle Seite der sportliche Erfolg so nicht möglich gewesen wäre. Danke Bernhard Trares, Benjamin Sachs und Jochen Kientz, die Väter des sportlichen Erfolges. Danke an die Mannschaft, vor allem diejenigen die schon die letzten Relegationen mitgemacht haben und sich nicht haben unterkriegen lassen. Und auch danke an alle Fans, die den Waldhof die letzten Jahre so treu unterstützt haben.

Egal ob Oberliga oder 1. Bundesliga – United we stand loyal till the end!

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