Statistiken
08.05.2009 - 13:02 Uhr
02.01.2020 - 20:30 Uhr
Kicker hat Flekken auf Rang 8 bei den Keepern eingestuft im weiteren Kreis. Bei den Innenverteidigern sind Heintz und Koch im Blickfeld.
03.01.2020 - 15:37 Uhr
Zitat von Pichichi
Kicker hat Flekken auf Rang 8 bei den Keepern eingestuft im weiteren Kreis. Bei den Innenverteidigern sind Heintz und Koch im Blickfeld.
Kicker hat Flekken auf Rang 8 bei den Keepern eingestuft im weiteren Kreis. Bei den Innenverteidigern sind Heintz und Koch im Blickfeld.
Mit Schlotterbeck sind es sogar drei SC-IV im Blickfeld.
Wobei ich die Einordnung nicht verstehe. Heintz und Koch könnten locker im weiteren Kreis sein. IK oder WK natürlich nicht, da fehlen die regelmäßigen internationalen Einsätze, aber die Jungs im weiteren Kreis waren in der Hinserie sicherlich nicht besser als Heintz und Koch.
08.01.2020 - 10:57 Uhr
Bei den Außenverteidigern liegt Günter auf Rang 6 im weiteren Kreis. Schmid ist hierbei im Blickfeld, genauso wie Höfler im defensiven Mittelfeld.
Die Umfrage unter den Spielern hat den SC auch zur Überraschung der Hinserie ergeben, vor Gladbach. Unterhaltsamerweise wurde beim aktuell besten Trainer hinter Klopp und Guardiola noch Streich mit knapp 1,5 % als dritter Trainer in der Liste aufgenommen.
Die Umfrage unter den Spielern hat den SC auch zur Überraschung der Hinserie ergeben, vor Gladbach. Unterhaltsamerweise wurde beim aktuell besten Trainer hinter Klopp und Guardiola noch Streich mit knapp 1,5 % als dritter Trainer in der Liste aufgenommen.
08.01.2020 - 17:02 Uhr
Da ich meine Spielerei aus Post #160 (Anzahl Punkte pro Spieler; gewertet ab 45 Minuten Einsatz im Spiel) für die Vorsaison recht aufschlussreich fand, habe ich sie auch für die Hinserie 19/20 aufbereitet. Das Ergebnis:
Gondorf (2 Spiele, 3,00 Punkte im Schnitt)
Schwolow (7 / 2,00)
Lienhard (11 / 1,91)
Borello (4 / 1,75)
Sallai (4 / 1,75)
Schmid (16 / 1,63)
Höfler (16 / 1,56)
Petersen (16 / 1,56)
Günter (17 / 1,53)
Koch (17 / 1,53)
Frantz (2 / 1,50)
Grifo (6 / 1,50)
N. Schlotterbeck (4 / 1,50)
Heintz (14 / 1,43)
Höler (14 / 1,43)
Waldschmidt (5 / 1,40)
Abrashi (3 / 1,33)
Flekken (9 / 1,33)
Haberer (14 / 1,21)
Kübler (1 / 1,00)
Gulde (5 / 0,80)
Kwon (1 / 0,00)
Thiede (1 / 0,00)
Waren in der Saison 18/19 einige Auffälligkeiten abzulesen (z.B. Petersen deutlich besser als Niederlechner/Höler, Kübler deutlich besser als Stenzel), ist die Streuung diesmal geringer. Einzig auffällig vielleicht:
- Schwolow effektiver als Flekken
- Lienhard punktbester IV
- Höler gegenüber Vorsaison (0,77 Punkte) deutlich verbessert
- Haberer statistisch mit negativem Impact auf das SC-Spiel (persönliche 1,21 Punkte gegenüber SC-Schnitt von 1,53 Punkten) ... als Haberer-Fan hätte ich das genau andersrum vermutet
Gondorf (2 Spiele, 3,00 Punkte im Schnitt)
Schwolow (7 / 2,00)
Lienhard (11 / 1,91)
Borello (4 / 1,75)
Sallai (4 / 1,75)
Schmid (16 / 1,63)
Höfler (16 / 1,56)
Petersen (16 / 1,56)
Günter (17 / 1,53)
Koch (17 / 1,53)
Frantz (2 / 1,50)
Grifo (6 / 1,50)
N. Schlotterbeck (4 / 1,50)
Heintz (14 / 1,43)
Höler (14 / 1,43)
Waldschmidt (5 / 1,40)
Abrashi (3 / 1,33)
Flekken (9 / 1,33)
Haberer (14 / 1,21)
Kübler (1 / 1,00)
Gulde (5 / 0,80)
Kwon (1 / 0,00)
Thiede (1 / 0,00)
Waren in der Saison 18/19 einige Auffälligkeiten abzulesen (z.B. Petersen deutlich besser als Niederlechner/Höler, Kübler deutlich besser als Stenzel), ist die Streuung diesmal geringer. Einzig auffällig vielleicht:
- Schwolow effektiver als Flekken
- Lienhard punktbester IV
- Höler gegenüber Vorsaison (0,77 Punkte) deutlich verbessert
- Haberer statistisch mit negativem Impact auf das SC-Spiel (persönliche 1,21 Punkte gegenüber SC-Schnitt von 1,53 Punkten) ... als Haberer-Fan hätte ich das genau andersrum vermutet
08.01.2020 - 17:18 Uhr
Danke für die nette Spielerlei.
Ich denke, die Statistik könnte noch an Aussagekraft gewinnen, würde man die Punkte der Spieler pro Spiel noch ins Verhältnis setzen mit den Gesamtpunkten des jeweiligen Gegners/der jeweiligen Gegner. So könnte man sehen, ob nicht der eine "zufälligerweise" gegen leichtere Gegner gespielt hat und man hätte einen bereinigten Punkteschnitt, der weniger verzerrt wäre. Mathematisch sicherlich auch für Laien umsetzbar, für mich aber für den Moment deutlich zu viel Aufwand.
Ich denke, die Statistik könnte noch an Aussagekraft gewinnen, würde man die Punkte der Spieler pro Spiel noch ins Verhältnis setzen mit den Gesamtpunkten des jeweiligen Gegners/der jeweiligen Gegner. So könnte man sehen, ob nicht der eine "zufälligerweise" gegen leichtere Gegner gespielt hat und man hätte einen bereinigten Punkteschnitt, der weniger verzerrt wäre. Mathematisch sicherlich auch für Laien umsetzbar, für mich aber für den Moment deutlich zu viel Aufwand.
09.02.2020 - 09:39 Uhr
Ein sehr häufig gebrauchter Satz über den SC Freiburg lautet "Der SC Freiburg kann ein sehr ekliger Gegener sein" Der ekligste Gegener ist der SC Freiburg in dieser Saison wohl für die Kunden von Sportwetten. Es ist schon krass, wie sich die Zahlen bei Spielen gegen die 9 anderen Mannschaften aus den Top Ten und den Zahlen gegen die unteren 8 Mannschafte unterscheiden.
Gegen die 9 Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte incl. Wolfsburg und Frankfurt holte man aus 10 Spielen 18 Punkte, ein Schnitt von 1,8 Punkten pro Spiel
Gegen die 8 unteren Mannschaften kam man in 11 Spielen auf 14 Punkte, ein Schnitt von 1,27 Punkten.
Noch deutlicher ist der Unterschied bei dem Vergleich zwischen Aufsteigern und den Teilnehmern an den internationalen Wettbewerben. In den bisherigen 5 Spielen gegen die 3 Aufsteiger kam man auf 3 Punkten, ein Schnitt von 0,6 Punkten pro Spiel, gegen die international tätigen Vereine holte man in 7 Spielen 13 Punkte was ein Schnitt von stolzen 1,85 Punkten pro Spiel bedeutet.
Deshalb ist der SC Freiburg auch Favorit auf den Award am Saisonende für den "Besten Freund der Aufsteiger" Wer eine solche Bilanz gegen die Aufsteiger zustande bringt, ist normalerweise ein heißer Abstiegskandidat. Hoffentlich steigen in der nächsten Saison nur 2 Mannschaften aus der 2. Liga auf. Umgekehrtes lässt sich aber auch über die Bilanz gegen die international tätigen Mannschaften sagen.
Diese Zahlen unterstreichen die viel diskutierten unterschiedlichen Ergebnisse bei proaktiven oder eher reaktiven Spielweisen.
Alternativ kann sich auch der SC affine DFB Präsident dafür einsetzen, dass die DFL endlich den Auf- und Abstieg in die 1. Bundesliga abschafft und zwar sofort. In der DEL, der europäischen Basketball Euro League oder in den Profiligen in Nordamerika klappt es doch auch. Für die VFB und HSV Fans täte es mir aber schon etwas leid. Aufsteiger sind einfach nur lästig.
Noch ein paar weitere Zahlen nach dem 21. Spieltag. 6 Punkte gegen Mainz in einer Saison, zum ersten Mal in der 1. Bundesliga und auch mal wieder 6 Punkte gegen unsere Freunde aus Hoffenheim, nach 2010/2011 das zweite Mal. Über den Titel "Nr. 1 im Ländle" sollte in dieserSaison ausschließlich der direkte Vergleich entscheiden.
2 Gegentore weniger als einer der großen Meisterschaftsfavoriten (bis gestern), den BVB. Der BVB hat aber immer noch allerbeste Chancen auf die Deutsche Meisterschaft. Zwar nicht im Männerfußball, aber im Frauenhandball spricht alles für die schwarzgelben Westfalen. Aki Watzke wird das vermutlich aber nicht wirklich trösten.
Gegen die 9 Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte incl. Wolfsburg und Frankfurt holte man aus 10 Spielen 18 Punkte, ein Schnitt von 1,8 Punkten pro Spiel
Gegen die 8 unteren Mannschaften kam man in 11 Spielen auf 14 Punkte, ein Schnitt von 1,27 Punkten.
Noch deutlicher ist der Unterschied bei dem Vergleich zwischen Aufsteigern und den Teilnehmern an den internationalen Wettbewerben. In den bisherigen 5 Spielen gegen die 3 Aufsteiger kam man auf 3 Punkten, ein Schnitt von 0,6 Punkten pro Spiel, gegen die international tätigen Vereine holte man in 7 Spielen 13 Punkte was ein Schnitt von stolzen 1,85 Punkten pro Spiel bedeutet.
Deshalb ist der SC Freiburg auch Favorit auf den Award am Saisonende für den "Besten Freund der Aufsteiger" Wer eine solche Bilanz gegen die Aufsteiger zustande bringt, ist normalerweise ein heißer Abstiegskandidat. Hoffentlich steigen in der nächsten Saison nur 2 Mannschaften aus der 2. Liga auf. Umgekehrtes lässt sich aber auch über die Bilanz gegen die international tätigen Mannschaften sagen.
Diese Zahlen unterstreichen die viel diskutierten unterschiedlichen Ergebnisse bei proaktiven oder eher reaktiven Spielweisen.
Alternativ kann sich auch der SC affine DFB Präsident dafür einsetzen, dass die DFL endlich den Auf- und Abstieg in die 1. Bundesliga abschafft und zwar sofort. In der DEL, der europäischen Basketball Euro League oder in den Profiligen in Nordamerika klappt es doch auch. Für die VFB und HSV Fans täte es mir aber schon etwas leid. Aufsteiger sind einfach nur lästig.
Noch ein paar weitere Zahlen nach dem 21. Spieltag. 6 Punkte gegen Mainz in einer Saison, zum ersten Mal in der 1. Bundesliga und auch mal wieder 6 Punkte gegen unsere Freunde aus Hoffenheim, nach 2010/2011 das zweite Mal. Über den Titel "Nr. 1 im Ländle" sollte in dieserSaison ausschließlich der direkte Vergleich entscheiden.
2 Gegentore weniger als einer der großen Meisterschaftsfavoriten (bis gestern), den BVB. Der BVB hat aber immer noch allerbeste Chancen auf die Deutsche Meisterschaft. Zwar nicht im Männerfußball, aber im Frauenhandball spricht alles für die schwarzgelben Westfalen. Aki Watzke wird das vermutlich aber nicht wirklich trösten.
12.06.2020 - 15:07 Uhr
Da dieses Wochenende für den SC Freiburg ganz im Zeichen der Zahl 25 stehen könnte, siehe STT, hoffentlich das 25. Jokertor für Nils Petersen und das 250. Bundesligaspiel für Christian Streich, möchte ich daran erinnern, dass sich in diesem Jahr auch die famose Bundesligasaison 94/95 mit Platz 3 und 66 Punkten zum 25. mal jährt.
Um einmal zu verdeutlichen, wie überragend diese Punktzahl in der nun 57 jährigen Geschichte der Bundesliga zu bewerten sind, möchte ich die Spielzeiten aufführen, in denen diese Punktzahl zur Meisterschaft gereicht hätte. 66 Punkte in 34 Spielen bedeuten einen Schnitt von 1,9411 Punkte pro Spiel
Die erste Meisterschaft hätte es schon in der 2. Spielzeit 64/65 gegeben, als Bremen mit 56 Punkten aus 30 Spielen Meister wurde. Zwar gab es noch eine 16 er Liga, aber die 1,867 Punkte pro Spiel hätten den Bremern nicht gereicht.
Die nächste Meisterschaft hätte es schon 2 Jahre später 66/67 gegeben, als Eintracht Braunschweig mit der bisher nidrigsten Punktzahl, die zu einer Meisterschaft reichte, den Titel holte, 60 Punkte.
Auch die 1. Bundesligameisterschaft der Bayern in Saison 68/69 unter Branko Zebec blieb mit 64 Punkte unter den 66 Punkten des SCF aus 94/95.
Borussia Mönchengladbach müsste gleich 2 mal hintereinander 75/76 und 76/77 unter Udo Lattek auf den Meistertitel verzichten, ihnen genügten jeweils 61 Punkte für Tabellenplatz 1.
Für die einzige Meisterschaft von Franz Beckenbauer als Nachfolger von Erich Ribbeck während der Saison 1993/94 mit den Bayern genau 1 Spielzeit vor der Freiburger Referenz-Saison reichten ebenfalls läppische 61 Punkte. Wenn nur das Timing etwas besser gepasst hätte.
Auch beim wohl spannendsten Saisonsonfinale aller Zeiten 2000/2001, Meister der Herzen, Freistoß Patrick Anderson, blieb der Meister mit 63 Punkten unter den 66 Punkten.
In der bisher einzigen Mammutspielzeit 91/93 mit 20 Mannschaften hat der Meister, der VFB Stuttgart, mit 1,921 Punkten pro Spiel den erreichten Schnitt des SC Freiburg von 1,9411 nicht geschafft.
Außerdem gab es noch 2 Meister, 1968 der 1.FC Nürnberg und 1982 der HSV, die ebenfalls auf 66 Punkte kamen, aber dann doch noch die bessere Tordifferenz gegenüber dem SC Freiburg 94/95 aufweisen konnten.
So sind es immerhin 8 Spielzeiten aus jetzt 57, in denen die 66 Punkte zur deutschen Meisterschaft gereicht hätten.
Die Zeiten, als die Deutsche Meisterschaft noch unter 70 Punkten über die Ladentheke ging, sind aber schon seit einiger Zeit Geschichte, zuletzt 2002 mit 68 Punkten, seit 2011 müssen es mindestens 75 Punkte sein.
Eigentlich wäre diese Statistik auch eine mögliche Quizfrage gewesen, aber ohne nachzuschlagen, ist es sehr schwierig, solche Zahlen und vor allem Jahreszahlen zu erraten. Desweiteren habe ich auch darüber nachgedacht, eine neue Seite mit der Überschrift "Wussten Sie schon..." einzurichten, aber auf dieser aktuellen Seite sind solche Fakten auch ganz gut aufgehoben.
Um einmal zu verdeutlichen, wie überragend diese Punktzahl in der nun 57 jährigen Geschichte der Bundesliga zu bewerten sind, möchte ich die Spielzeiten aufführen, in denen diese Punktzahl zur Meisterschaft gereicht hätte. 66 Punkte in 34 Spielen bedeuten einen Schnitt von 1,9411 Punkte pro Spiel
Die erste Meisterschaft hätte es schon in der 2. Spielzeit 64/65 gegeben, als Bremen mit 56 Punkten aus 30 Spielen Meister wurde. Zwar gab es noch eine 16 er Liga, aber die 1,867 Punkte pro Spiel hätten den Bremern nicht gereicht.
Die nächste Meisterschaft hätte es schon 2 Jahre später 66/67 gegeben, als Eintracht Braunschweig mit der bisher nidrigsten Punktzahl, die zu einer Meisterschaft reichte, den Titel holte, 60 Punkte.
Auch die 1. Bundesligameisterschaft der Bayern in Saison 68/69 unter Branko Zebec blieb mit 64 Punkte unter den 66 Punkten des SCF aus 94/95.
Borussia Mönchengladbach müsste gleich 2 mal hintereinander 75/76 und 76/77 unter Udo Lattek auf den Meistertitel verzichten, ihnen genügten jeweils 61 Punkte für Tabellenplatz 1.
Für die einzige Meisterschaft von Franz Beckenbauer als Nachfolger von Erich Ribbeck während der Saison 1993/94 mit den Bayern genau 1 Spielzeit vor der Freiburger Referenz-Saison reichten ebenfalls läppische 61 Punkte. Wenn nur das Timing etwas besser gepasst hätte.
Auch beim wohl spannendsten Saisonsonfinale aller Zeiten 2000/2001, Meister der Herzen, Freistoß Patrick Anderson, blieb der Meister mit 63 Punkten unter den 66 Punkten.
In der bisher einzigen Mammutspielzeit 91/93 mit 20 Mannschaften hat der Meister, der VFB Stuttgart, mit 1,921 Punkten pro Spiel den erreichten Schnitt des SC Freiburg von 1,9411 nicht geschafft.
Außerdem gab es noch 2 Meister, 1968 der 1.FC Nürnberg und 1982 der HSV, die ebenfalls auf 66 Punkte kamen, aber dann doch noch die bessere Tordifferenz gegenüber dem SC Freiburg 94/95 aufweisen konnten.
So sind es immerhin 8 Spielzeiten aus jetzt 57, in denen die 66 Punkte zur deutschen Meisterschaft gereicht hätten.
Die Zeiten, als die Deutsche Meisterschaft noch unter 70 Punkten über die Ladentheke ging, sind aber schon seit einiger Zeit Geschichte, zuletzt 2002 mit 68 Punkten, seit 2011 müssen es mindestens 75 Punkte sein.
Eigentlich wäre diese Statistik auch eine mögliche Quizfrage gewesen, aber ohne nachzuschlagen, ist es sehr schwierig, solche Zahlen und vor allem Jahreszahlen zu erraten. Desweiteren habe ich auch darüber nachgedacht, eine neue Seite mit der Überschrift "Wussten Sie schon..." einzurichten, aber auf dieser aktuellen Seite sind solche Fakten auch ganz gut aufgehoben.
16.06.2020 - 09:01 Uhr
Ein weiteres Jubiläum, an das man sich eher nicht so gerne erinnert. Vor 5 Jahren ist der SC Freiburg zum letzten Mal abgestiegen und hat es schafft, mit einer bemerkenswert geringen Anzahl von Gegentoren, 47 und einer Tordifferenz von nur - 11 auf Platz 17 der Endtabelle zu landen. 8 Mannschaften kassierten mehr Gegentore und die Mainzer ebenfalls 47. Zum Vergleich, zwei Jahre später 16/17 auf Platz 7 und dem Erreichen der EL Quali standen 60 Gegentore zu Buche. Roman Bürki, der in dieser Saison für Freiburg im Tor stand, ist mit 1,38 Gegentore pro Spiel der Freiburger Bundesligatorwart mit der geringsten Gegentorquote pro Spiel.
Der Satz: "Der Angriff gewinnt Spiele, die Abwehr Meisterschaften" stimmt nicht immer. Noch krasser traf es auch 3 Mannschaften, die mit noch weniger Gegentoren den Gang in die 2 Liga antreten mußten. 2003/04 stieg Armina Bielefeld mit 46 Gegentoren ab und 06/07 reichte es für Gladbach mit nur 44 Gegentoren nur zu 26 Punkten und zu einem abgeschlagenen 18. Platz. Es gab schon einige Deutsche Meister, bei denen deren Torhüter öfters hinter sich greifen mußten.
Besonders krass ist allerdings der Fall des 1. FC Kaiserslautern im Jahr 1995/96. Mit 37 Gegentoren kassierte man ein Tor weniger als der Deutsche Meister in der gleichen Saison, der BVB und stieg trotzdem ab. 2 Jahre später wurden die Pfälzer mit 39 Gegentore sogar selbst Deutscher Meister.
Bayern München konnte 1973/74 mit der stolzen Zahl von 53 Gegentoren Deutscher Meister werden. Allerdings erzielten sie selbst auch 95 Tore.
Der Satz: "Der Angriff gewinnt Spiele, die Abwehr Meisterschaften" stimmt nicht immer. Noch krasser traf es auch 3 Mannschaften, die mit noch weniger Gegentoren den Gang in die 2 Liga antreten mußten. 2003/04 stieg Armina Bielefeld mit 46 Gegentoren ab und 06/07 reichte es für Gladbach mit nur 44 Gegentoren nur zu 26 Punkten und zu einem abgeschlagenen 18. Platz. Es gab schon einige Deutsche Meister, bei denen deren Torhüter öfters hinter sich greifen mußten.
Besonders krass ist allerdings der Fall des 1. FC Kaiserslautern im Jahr 1995/96. Mit 37 Gegentoren kassierte man ein Tor weniger als der Deutsche Meister in der gleichen Saison, der BVB und stieg trotzdem ab. 2 Jahre später wurden die Pfälzer mit 39 Gegentore sogar selbst Deutscher Meister.
Bayern München konnte 1973/74 mit der stolzen Zahl von 53 Gegentoren Deutscher Meister werden. Allerdings erzielten sie selbst auch 95 Tore.
29.06.2020 - 13:48 Uhr
Ende der Saison ... Zeit für Kaderplanung und Statistiken ...
Auch für die gerade abgelaufene Saison habe ich wie in Beitrag #160 den Punkteschnitt pro Spieler errechnet. Dabei habe ich wieder nur Spieler berücksichtigt, die bei dem Spiel mindestens 45 Minuten auf dem Platz gestanden haben.
Den Durchschnitt von 1.41 Punkten pro Spiel markiert diesmal Günter, der als Einziger bei allen 34 Spielen in der Wertung ist. Die Ergebnisse:
Gondorf (2 Spiele / 3.00 Punkte pro Spiel)
Lienhard (20 / 1,75)
Borello (4 / 1,75)
Waldschmidt (14 / 1,57)
Frantz (2 / 1,50)
Schlotterbeck N. (4 / 1,50)
Abrashi (8 / 1,50)
Flekken (10 / 1,50)
Heintz (27 / 1,48)
Sallai (15 / 1,47)
Schmid (31 / 1,45)
Schwolow (23 / 1,43)
Höfler (31 / 1,42)
Günter (34 / 1,41)
Koch (30 / 1,40)
Höler (28 / 1,36)
Petersen (26 / 1,35)
Kübler (3 / 1,33)
Grifo (20 / 1,25)
Haberer (21 / 1,00)
Gulde (16 / 1,00)
Keitel (3 / 1,00)
Kwon (7 / 0,86)
Thiede (1 / 0,00)
Mir ist aufgefallen:
1. Der SC konnte den Punkteschnitt von 1.06 Punkten auf stolze 1.41 Punkte heben.
2. SC personell konstanter als in der Vorsaison. Damals 8 Spieler mit 20 oder mehr gewerteten Spielen, diesmal 11 Spieler. Erfreulicherweise weniger Verletzungen, weniger Grund für leistungsbezogene Wechsel...
3. Nochmal Konstanz: Mit Schmid kam nur ein Zugang auf eine nennenswerte Anzahl gewerteter Spiel (31). Ansonsten: Kwon 7, Borello 4, Keitel 3, Thiede 1. D.h. mit Ausnahme Schmid hat quasi die Mannschaft der Vorsaison durchgespielt.
4. Lienhard erneut punktbester IV. Damals 1.29 Punkte im Schnitt bei allerdings nur 7 gewerteten Spielen. Diesmal starke 1.75 Punkte bei immerhin 20 Spielen. Nächste Saison dürfen es nach meinem Geschmack gerne 34 gewertete Spiele sein. Im Vergleich Gulde bei ähnlicher Spielanzahl mit schwachen 1.00 Punkten.
5. Zweiter Outperformer diese Saison Waldschmidt mit starken 1.57 Punkten.
6. Größte Steigerung bei Sallai (von 0.83 auf 1.47) und Höler (0.77 auf 1.36). Hier bestätigen die Zahlen das, was - zumindest nach meiner Meinung - auf dem Feld zu sehen war.
7. Haberer zum zweiten Mal in Folge mit Underperformance. Eine gewisse Stagnation nehme ich bei ihm leider tatsächlich wahr. Aber kein messbarer Mehrwert für die Mannschaft, das überrascht mich schon.
8. Captain Frantz nur mit 2 gewerteten Spielen. Hier hätte ich auf ein paar mehr getippt...
9. Petersen leider ein Opfer meiner Messmethode. Hätte ich die Punkte schon ab 30 Minuten (statt 45) Einsatzzeit gutgeschrieben, läge sein Wert vermutlich deutlich höher. Dank seiner eigenen Joker-Tore...
Auch für die gerade abgelaufene Saison habe ich wie in Beitrag #160 den Punkteschnitt pro Spieler errechnet. Dabei habe ich wieder nur Spieler berücksichtigt, die bei dem Spiel mindestens 45 Minuten auf dem Platz gestanden haben.
Den Durchschnitt von 1.41 Punkten pro Spiel markiert diesmal Günter, der als Einziger bei allen 34 Spielen in der Wertung ist. Die Ergebnisse:
Gondorf (2 Spiele / 3.00 Punkte pro Spiel)
Lienhard (20 / 1,75)
Borello (4 / 1,75)
Waldschmidt (14 / 1,57)
Frantz (2 / 1,50)
Schlotterbeck N. (4 / 1,50)
Abrashi (8 / 1,50)
Flekken (10 / 1,50)
Heintz (27 / 1,48)
Sallai (15 / 1,47)
Schmid (31 / 1,45)
Schwolow (23 / 1,43)
Höfler (31 / 1,42)
Günter (34 / 1,41)
Koch (30 / 1,40)
Höler (28 / 1,36)
Petersen (26 / 1,35)
Kübler (3 / 1,33)
Grifo (20 / 1,25)
Haberer (21 / 1,00)
Gulde (16 / 1,00)
Keitel (3 / 1,00)
Kwon (7 / 0,86)
Thiede (1 / 0,00)
Mir ist aufgefallen:
1. Der SC konnte den Punkteschnitt von 1.06 Punkten auf stolze 1.41 Punkte heben.
2. SC personell konstanter als in der Vorsaison. Damals 8 Spieler mit 20 oder mehr gewerteten Spielen, diesmal 11 Spieler. Erfreulicherweise weniger Verletzungen, weniger Grund für leistungsbezogene Wechsel...
3. Nochmal Konstanz: Mit Schmid kam nur ein Zugang auf eine nennenswerte Anzahl gewerteter Spiel (31). Ansonsten: Kwon 7, Borello 4, Keitel 3, Thiede 1. D.h. mit Ausnahme Schmid hat quasi die Mannschaft der Vorsaison durchgespielt.
4. Lienhard erneut punktbester IV. Damals 1.29 Punkte im Schnitt bei allerdings nur 7 gewerteten Spielen. Diesmal starke 1.75 Punkte bei immerhin 20 Spielen. Nächste Saison dürfen es nach meinem Geschmack gerne 34 gewertete Spiele sein. Im Vergleich Gulde bei ähnlicher Spielanzahl mit schwachen 1.00 Punkten.
5. Zweiter Outperformer diese Saison Waldschmidt mit starken 1.57 Punkten.
6. Größte Steigerung bei Sallai (von 0.83 auf 1.47) und Höler (0.77 auf 1.36). Hier bestätigen die Zahlen das, was - zumindest nach meiner Meinung - auf dem Feld zu sehen war.
7. Haberer zum zweiten Mal in Folge mit Underperformance. Eine gewisse Stagnation nehme ich bei ihm leider tatsächlich wahr. Aber kein messbarer Mehrwert für die Mannschaft, das überrascht mich schon.
8. Captain Frantz nur mit 2 gewerteten Spielen. Hier hätte ich auf ein paar mehr getippt...
9. Petersen leider ein Opfer meiner Messmethode. Hätte ich die Punkte schon ab 30 Minuten (statt 45) Einsatzzeit gutgeschrieben, läge sein Wert vermutlich deutlich höher. Dank seiner eigenen Joker-Tore...
01.07.2020 - 15:43 Uhr
Über das nächste Jubliläum sollte man nicht allzu viele Worte verlieren. Vor 15 Jahren beendete Volker Finke seine letzte Bundesligasaison mit dem SC Freiburg und der historisch schlechten Punktausbeute von 18 Punkten. Dabei blieb man nach den ersten 5 Spielen sogar ungeschlagen (1 Sieg und 4 Unentschieden). Desaströsen 11 Punkten aus der Vorrunde folgten noch desaströsere 7 Punkte aus der Rückrunde. 1/3 der gesamten Punktzahl erreichte man durch 2 Siege gegen den VFL Wolfsburg, ansonsten wäre man nur knapp am Tasmania Berlin Rekord von 1966 vorbeigeschrappt.
Diese 18 Punktesaison ereignete sich genau 10 Jahre nach der herausragenden 66 Punktespielzeit von 94/95. Mit dem Unterschied von 48 Punkten zwischen bester und schlechtester Saison bei nur einem einzigen Verein hält Volker Finke einen Rekord, der nur sehr schwer zu toppen sein wird.
Jürgen Klopp ließ einer 34 Punkte Saison 2006/07 bei Mainz 05 eine 81 Punkte Spielzeit 2011/12 beim BVB folgen und kam mit 47 Punkten Unterschied ganz knapp an diese Marke heran.
Übertroffen werden die 48 Punkte allerdings noch von Jupp Heynkes. Zu Beginn seiner Karriere 1982/83 in Gladbach mußte er sich einmal mit 40 Punkte zufrieden geben, genau 30Jahre später stellte er mit 91 Punkte bei den Bayern einen neuen Punkterekord auf und auch der Unterschied von 51 Punkte zu seiner schlechtesteten Spielzeit stellt einen neuen Rekord dar.
Berücksichtigt bei diesem Rechenspiel sind aber nur Spielzeiten, die von dem Trainer bei dem jeweiligen Verein komplett über die gesamten 34 Spieltage verantwortet wurden. Jupp Heynckes hatte bei seinem Comeback in Gladbach 2006/07 eine Phase von 12 Spielen ohne Sieg, bevor er dann zurückgetreten ist.
Um jetzt wieder den Bezug zur Aktualität zu finden. Christian Streich hat nun auch schon seine 8. Bundesligasaison beim SC Freiburg beendet. Der Unterschied zwischen bester und schlechtester Saison beläuft sich gerade einmal auf 17 Punkte, Platz 5 mit 51 Punkte 12/13 und der Abstieg zwei Jahre später mit 34 Punkten. Sowohl eine Saison mit 66 Punkten als auch eine Spielzeit mit nur 18 Punkten sind bei Christian Streich eher schwer vorstellbar, vielleicht doch eher noch die 66 Punkte.
Diese 18 Punktesaison ereignete sich genau 10 Jahre nach der herausragenden 66 Punktespielzeit von 94/95. Mit dem Unterschied von 48 Punkten zwischen bester und schlechtester Saison bei nur einem einzigen Verein hält Volker Finke einen Rekord, der nur sehr schwer zu toppen sein wird.
Jürgen Klopp ließ einer 34 Punkte Saison 2006/07 bei Mainz 05 eine 81 Punkte Spielzeit 2011/12 beim BVB folgen und kam mit 47 Punkten Unterschied ganz knapp an diese Marke heran.
Übertroffen werden die 48 Punkte allerdings noch von Jupp Heynkes. Zu Beginn seiner Karriere 1982/83 in Gladbach mußte er sich einmal mit 40 Punkte zufrieden geben, genau 30Jahre später stellte er mit 91 Punkte bei den Bayern einen neuen Punkterekord auf und auch der Unterschied von 51 Punkte zu seiner schlechtesteten Spielzeit stellt einen neuen Rekord dar.
Berücksichtigt bei diesem Rechenspiel sind aber nur Spielzeiten, die von dem Trainer bei dem jeweiligen Verein komplett über die gesamten 34 Spieltage verantwortet wurden. Jupp Heynckes hatte bei seinem Comeback in Gladbach 2006/07 eine Phase von 12 Spielen ohne Sieg, bevor er dann zurückgetreten ist.
Um jetzt wieder den Bezug zur Aktualität zu finden. Christian Streich hat nun auch schon seine 8. Bundesligasaison beim SC Freiburg beendet. Der Unterschied zwischen bester und schlechtester Saison beläuft sich gerade einmal auf 17 Punkte, Platz 5 mit 51 Punkte 12/13 und der Abstieg zwei Jahre später mit 34 Punkten. Sowohl eine Saison mit 66 Punkten als auch eine Spielzeit mit nur 18 Punkten sind bei Christian Streich eher schwer vorstellbar, vielleicht doch eher noch die 66 Punkte.
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