Stadion Teil 5
12.07.2012 - 16:58 Uhr
31.07.2013 - 08:31 Uhr
Zitat von ortenau_ksc:
Zitat von alteherren:
Zitat von Kane009:
Zitat von alteherren:
Zitat von Kane009:
Wenn ich mir die knapp 60 Mio Differenz vom Standort Untere Hub und Wildpark so anschaue, komme ich angesichts von erwarteten Mehreinnahmen von 1 Mio pro Jahr an der Autobahn auf einen Zeitraum von 60 (ohne Zinsen) bis weit über 100 Jahren (mit Zinsen), nach denen sich die Mehrkosten amortisiert haben.
Ähm... ja...
Nochmal für alle Mathe-Freaks hier im Forum: nach letztem Stand zahlt der KSC statt der vereinbarten ca. 250,000 EUR (abhängig von den Zuschauerzahlen) nur 150,000 EUR Miete pro Saison, und selbst das in der Vergangenheit aufgrund chronisch klammer Kassen anscheinend nicht regelmäßig.
Ein neues Stadion, und wäre es auch noch so bescheiden, würde eine Miete von 2-2,5 Mio pro Saison bedeuten (in der 2. Liga). Das wären also 1,85 bis 2,35 Mio pro Jahr mehr als bislang.
Der KSC kalkuliert diese Saison mit sehr optimistischen 18,000 Zuschauern im Schnitt, also etwas über 300,000 pro Saison. Lasst uns mal einen Moment überschnappen und von einem Zuschauerschnitt von 25,000 in einem neuen Stadion träumen. Das wären aufs Jahr gesehen dann 425,000 verkaufte Eintrittskarten. Angesichts der Mehraufwendungen für die Miete müsste also jede Karte im Schnitt 4-5 EUR teurer werden. Das ist natürlich utopisch, aber vielleicht kommen ja genug Business-Kasper, die mit ihren Logen die Erhöhung des durchschnittlichen Kartenpreises um diese Summe ermöglichen. Zu diesem Zeitpunkt hat der KSC natürlich noch keinen Cent mehr in der Tasche.
Ich persönlich glaube ja nicht daran, dass jetzt plötzlich die Investoren Schlange stehen, sobald die Stadt dem KSC ein neues Stadion hinstellt. Das Produkt (der Fussball) muss attraktiv sein, um ein positives Werbeumfeld zu schaffen. Ob man allerdings mit deutlich erhöhten Kosten noch so viel in die Mannschaft investieren kann wie zur Zeit, das ist meines Erachtens mehr als fraglich. Also wird das Produkt schlechter, zudem droht dem KSC ein Schicksal wie der Alemannia aus Aachen.
Und dass irgendwer dem KSC 1 Mio pro Jahr (eine Summe, von der mancher Europapokalteilnehmer der Bundesliga träumt) für die Namensrechte des Stadions rüberschieben würde (und das ganze natürlich mindestens mal 10 Jahre lang), wenn die Schüssel nur an der Autobahn läge, das glaube ich auch erst, wenn's in der BNN steht ;)
wenn es nach dir gehen würde, wäre es das beste der verein ksc, löst seine fussballabteilung auf!!
und ein mathe-freak, bist du bestimmt nicht :rolleyes
blub
Erstaunlich, wie viele Rechtschreib- bzw. Interpunktionsfehler man in drei dürren Zeilen ohne jeglichen Gehalt fabrizieren kann. Ist "blub" Deine Unterschrift?
ist das alles was du drauf hast? :D :D :D
Ich bin jedenfalls der Meinung, dass kane hier hin und wieder ziemlichen Unsinn schreibt, dieses Mal sieht das aber - wie gesagt, alles ausgehend vom meinem Standpunkt - ganz, ganz anders aus. Ich kann absolut unterschreiben, was er schrieb und in solch einer Art und Weise darauf zu reagieren ist mMn ziemlich unwürdig.
Kane kann einem tierisch auf die Nüße gehen,keine Frage.
In der Stadionfrage allerdings hat er mich schon früher überzeugt und mitbewirkt das ich meine Meinung geändert habe.
Liegt natürlich auch an den Dingen hier in NRW (Aachen und Duisburg).
Letztlich finde ich,reicht ein umgebauter WILDPARK.
Kompletter Neubau löst in mir mittlerweile eher Panikgefühle aus und die würden nur verschwinden wenn mir konkret belastbare Zahlen vorgelegt werden was die tatsächlichen Kosten betrifft,die Finanzierung und auch den angeblichen Mehrertrag durch bessere Vermarktungsmöglichkeiten.
Zitat von alteherren:
Zitat von Kane009:
Zitat von alteherren:
Zitat von Kane009:
Wenn ich mir die knapp 60 Mio Differenz vom Standort Untere Hub und Wildpark so anschaue, komme ich angesichts von erwarteten Mehreinnahmen von 1 Mio pro Jahr an der Autobahn auf einen Zeitraum von 60 (ohne Zinsen) bis weit über 100 Jahren (mit Zinsen), nach denen sich die Mehrkosten amortisiert haben.
Ähm... ja...
Nochmal für alle Mathe-Freaks hier im Forum: nach letztem Stand zahlt der KSC statt der vereinbarten ca. 250,000 EUR (abhängig von den Zuschauerzahlen) nur 150,000 EUR Miete pro Saison, und selbst das in der Vergangenheit aufgrund chronisch klammer Kassen anscheinend nicht regelmäßig.
Ein neues Stadion, und wäre es auch noch so bescheiden, würde eine Miete von 2-2,5 Mio pro Saison bedeuten (in der 2. Liga). Das wären also 1,85 bis 2,35 Mio pro Jahr mehr als bislang.
Der KSC kalkuliert diese Saison mit sehr optimistischen 18,000 Zuschauern im Schnitt, also etwas über 300,000 pro Saison. Lasst uns mal einen Moment überschnappen und von einem Zuschauerschnitt von 25,000 in einem neuen Stadion träumen. Das wären aufs Jahr gesehen dann 425,000 verkaufte Eintrittskarten. Angesichts der Mehraufwendungen für die Miete müsste also jede Karte im Schnitt 4-5 EUR teurer werden. Das ist natürlich utopisch, aber vielleicht kommen ja genug Business-Kasper, die mit ihren Logen die Erhöhung des durchschnittlichen Kartenpreises um diese Summe ermöglichen. Zu diesem Zeitpunkt hat der KSC natürlich noch keinen Cent mehr in der Tasche.
Ich persönlich glaube ja nicht daran, dass jetzt plötzlich die Investoren Schlange stehen, sobald die Stadt dem KSC ein neues Stadion hinstellt. Das Produkt (der Fussball) muss attraktiv sein, um ein positives Werbeumfeld zu schaffen. Ob man allerdings mit deutlich erhöhten Kosten noch so viel in die Mannschaft investieren kann wie zur Zeit, das ist meines Erachtens mehr als fraglich. Also wird das Produkt schlechter, zudem droht dem KSC ein Schicksal wie der Alemannia aus Aachen.
Und dass irgendwer dem KSC 1 Mio pro Jahr (eine Summe, von der mancher Europapokalteilnehmer der Bundesliga träumt) für die Namensrechte des Stadions rüberschieben würde (und das ganze natürlich mindestens mal 10 Jahre lang), wenn die Schüssel nur an der Autobahn läge, das glaube ich auch erst, wenn's in der BNN steht ;)
wenn es nach dir gehen würde, wäre es das beste der verein ksc, löst seine fussballabteilung auf!!
und ein mathe-freak, bist du bestimmt nicht :rolleyes
blub
Erstaunlich, wie viele Rechtschreib- bzw. Interpunktionsfehler man in drei dürren Zeilen ohne jeglichen Gehalt fabrizieren kann. Ist "blub" Deine Unterschrift?
ist das alles was du drauf hast? :D :D :D
Ich bin jedenfalls der Meinung, dass kane hier hin und wieder ziemlichen Unsinn schreibt, dieses Mal sieht das aber - wie gesagt, alles ausgehend vom meinem Standpunkt - ganz, ganz anders aus. Ich kann absolut unterschreiben, was er schrieb und in solch einer Art und Weise darauf zu reagieren ist mMn ziemlich unwürdig.
Kane kann einem tierisch auf die Nüße gehen,keine Frage.
In der Stadionfrage allerdings hat er mich schon früher überzeugt und mitbewirkt das ich meine Meinung geändert habe.
Liegt natürlich auch an den Dingen hier in NRW (Aachen und Duisburg).
Letztlich finde ich,reicht ein umgebauter WILDPARK.
Kompletter Neubau löst in mir mittlerweile eher Panikgefühle aus und die würden nur verschwinden wenn mir konkret belastbare Zahlen vorgelegt werden was die tatsächlichen Kosten betrifft,die Finanzierung und auch den angeblichen Mehrertrag durch bessere Vermarktungsmöglichkeiten.
31.07.2013 - 08:42 Uhr
Quelle: www.bnn.de
Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | SPORT | 31.07.2013
Metzger lobt Mentrup
Karlsruhe (da). Paul Metzger, bis September 2010 Präsident des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC, hat sich im Zuge der aufgelebten Debatte um einen Stadionneubau zu Wort gemeldet. In einem offenen Brief begrüßte der frühere Oberbürgermeister Brettens das Vorgehen des Karlsruher OB Frank Mentrup, „die verschiedenen Standortüberlegungen ergebnisoffen mit der interessierten Bürgerschaft“ zu diskutieren, „um danach das jahrelang angestaute Problem möglichst bald und positiv zu lösen“.
Metzger, beim KSC Vorgänger des Amtsinhabers Ingo Wellenreuther, nutzt den Anlass des jüngst vorgestellten städtischen „Faktenchecks“, um an sein eigenes Wirken bei der Suche nach einer Lösung mit der Stadt zu erinnern. Unter anderem schreibt er: „Die mit der Stadt fixierten, weiterführenden Gespräche wurden nach meinem erzwungenen Rücktritt als KSC-Präsident vom nachfolgenden Präsidium negiert. Gefordert wird seither wieder ein Standort in Autobahnnähe. Ob der KSC seine anderslautende Standort-Entscheidung revidiert hat, ist mir nicht bekannt.“
Während sich Metzger schon vor seiner KSC-Präsidentschaft als Befürworter eines Stadionneubaus an der Autobahn zu profilieren suchte und später auf die nun laut „Faktencheck“ kostengünstigste Lösung eines Umbaus im Wildpark umschwenkte, beharrt Wellenreuther auf einen Neubau an der Autobahn.
..... na da kann sich Herr Mentrup aber freuen über so qualifiziertes Lob.
Metzger lobt Mentrup
Karlsruhe (da). Paul Metzger, bis September 2010 Präsident des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC, hat sich im Zuge der aufgelebten Debatte um einen Stadionneubau zu Wort gemeldet. In einem offenen Brief begrüßte der frühere Oberbürgermeister Brettens das Vorgehen des Karlsruher OB Frank Mentrup, „die verschiedenen Standortüberlegungen ergebnisoffen mit der interessierten Bürgerschaft“ zu diskutieren, „um danach das jahrelang angestaute Problem möglichst bald und positiv zu lösen“.
Metzger, beim KSC Vorgänger des Amtsinhabers Ingo Wellenreuther, nutzt den Anlass des jüngst vorgestellten städtischen „Faktenchecks“, um an sein eigenes Wirken bei der Suche nach einer Lösung mit der Stadt zu erinnern. Unter anderem schreibt er: „Die mit der Stadt fixierten, weiterführenden Gespräche wurden nach meinem erzwungenen Rücktritt als KSC-Präsident vom nachfolgenden Präsidium negiert. Gefordert wird seither wieder ein Standort in Autobahnnähe. Ob der KSC seine anderslautende Standort-Entscheidung revidiert hat, ist mir nicht bekannt.“
Während sich Metzger schon vor seiner KSC-Präsidentschaft als Befürworter eines Stadionneubaus an der Autobahn zu profilieren suchte und später auf die nun laut „Faktencheck“ kostengünstigste Lösung eines Umbaus im Wildpark umschwenkte, beharrt Wellenreuther auf einen Neubau an der Autobahn.
31.07.2013 - 09:52 Uhr
Ich glaub das war weniger als Lob gemeint, sondern das typische "Seht her, ich war garnicht soo schlimm" nachgetrete.
31.07.2013 - 10:46 Uhr
Stadionumbau-Stadionneubau i kanns nicht mehr hören. Wichtiger wären 3 punkte in ingolstadt und die sind allemal realistischer wie ein Stadionneubau.
31.07.2013 - 12:10 Uhr
Zitat von Scrapmaster:
Zitat von ortenau_ksc:
Zitat von alteherren:
Zitat von Kane009:
Zitat von alteherren:
Zitat von Kane009:
Wenn ich mir die knapp 60 Mio Differenz vom Standort Untere Hub und Wildpark so anschaue, komme ich angesichts von erwarteten Mehreinnahmen von 1 Mio pro Jahr an der Autobahn auf einen Zeitraum von 60 (ohne Zinsen) bis weit über 100 Jahren (mit Zinsen), nach denen sich die Mehrkosten amortisiert haben.
Ähm... ja...
Nochmal für alle Mathe-Freaks hier im Forum: nach letztem Stand zahlt der KSC statt der vereinbarten ca. 250,000 EUR (abhängig von den Zuschauerzahlen) nur 150,000 EUR Miete pro Saison, und selbst das in der Vergangenheit aufgrund chronisch klammer Kassen anscheinend nicht regelmäßig.
Ein neues Stadion, und wäre es auch noch so bescheiden, würde eine Miete von 2-2,5 Mio pro Saison bedeuten (in der 2. Liga). Das wären also 1,85 bis 2,35 Mio pro Jahr mehr als bislang.
Der KSC kalkuliert diese Saison mit sehr optimistischen 18,000 Zuschauern im Schnitt, also etwas über 300,000 pro Saison. Lasst uns mal einen Moment überschnappen und von einem Zuschauerschnitt von 25,000 in einem neuen Stadion träumen. Das wären aufs Jahr gesehen dann 425,000 verkaufte Eintrittskarten. Angesichts der Mehraufwendungen für die Miete müsste also jede Karte im Schnitt 4-5 EUR teurer werden. Das ist natürlich utopisch, aber vielleicht kommen ja genug Business-Kasper, die mit ihren Logen die Erhöhung des durchschnittlichen Kartenpreises um diese Summe ermöglichen. Zu diesem Zeitpunkt hat der KSC natürlich noch keinen Cent mehr in der Tasche.
Ich persönlich glaube ja nicht daran, dass jetzt plötzlich die Investoren Schlange stehen, sobald die Stadt dem KSC ein neues Stadion hinstellt. Das Produkt (der Fussball) muss attraktiv sein, um ein positives Werbeumfeld zu schaffen. Ob man allerdings mit deutlich erhöhten Kosten noch so viel in die Mannschaft investieren kann wie zur Zeit, das ist meines Erachtens mehr als fraglich. Also wird das Produkt schlechter, zudem droht dem KSC ein Schicksal wie der Alemannia aus Aachen.
Und dass irgendwer dem KSC 1 Mio pro Jahr (eine Summe, von der mancher Europapokalteilnehmer der Bundesliga träumt) für die Namensrechte des Stadions rüberschieben würde (und das ganze natürlich mindestens mal 10 Jahre lang), wenn die Schüssel nur an der Autobahn läge, das glaube ich auch erst, wenn's in der BNN steht ;)
wenn es nach dir gehen würde, wäre es das beste der verein ksc, löst seine fussballabteilung auf!!
und ein mathe-freak, bist du bestimmt nicht :rolleyes
blub
Erstaunlich, wie viele Rechtschreib- bzw. Interpunktionsfehler man in drei dürren Zeilen ohne jeglichen Gehalt fabrizieren kann. Ist "blub" Deine Unterschrift?
ist das alles was du drauf hast? :D :D :D
Ich bin jedenfalls der Meinung, dass kane hier hin und wieder ziemlichen Unsinn schreibt, dieses Mal sieht das aber - wie gesagt, alles ausgehend vom meinem Standpunkt - ganz, ganz anders aus. Ich kann absolut unterschreiben, was er schrieb und in solch einer Art und Weise darauf zu reagieren ist mMn ziemlich unwürdig.
Also wenn ich mir die Eintrittspreise der Erst- und Zweitligisten mit neuen Stadien anschaue sind 4-5 € mehr pro Eintrittskarte ja relativ wenig. Wenn man bedenkt das man z.B. in Stuttgart auf der Gegengerade ziehmlich in der Ecke schon 50,- € für einen Sitzplatz bezahlt. (Bei uns 39,- € Haupttribüne)
In Hoffenheim kostet ein Sitzplatz für Gästefans auch schon 35,- €, das sind schon mal 20,- € mehr als bei uns für ein Dach über dem Kopf. Jetzt zieht mal 5,- € für die 2.Liga ab hätten wir eine Preissteigerung (Stehplätze mal ausgenommen) von mindestens 6,- bis 15,- € je Ticket bei einer Steigerung um 5000 Sitzplatzzuschauer und nur 6,-€ reden wir von Mehreinnahmen alleine aus dem Ticketverkauf von mindensten 3,8 Mio € pro Saison. Jetzt kann sich jeder ausrechnen was bei 2,5 Mio € Stadionmiete für den KSC zuzüglich Mehreinnahmen durch Catering, Logen, etc. übrig bleibt. ;)
danke scrapmaster
war schon kurz davor ausführlich stellung zu nehmen.
aber du hast das wesentliche (stadionmiete) auf den punkt gebracht. selbst wenn ich ohne steigerung der zuschauer rechne, jedoch selbstverständlich mit den, dem wettbewerb entsprechenden eintrittspreisen, geht ein wesentlicher mehrertrag einher.zusätzliche mehrerlöse im catering, mehr logen, vermarktung des stadionsnahmen und weitere werbung am stadion mit dem richtigen standort, ergeben ohne übertreibung mehreinnahmen im bereich von 2-3 millionen p.a.
man kann natürlich sich auch insolvent rechnen. dann wie gesagt, sollte sich der ksc vom spielebetrieb abmelden. den das wäre ja dann früher oder später eh die folge.
geldausgeben bedingt immer risiken. aber geldausgeben zum richtigen zeitpunkt und am richtigen ort, minimiert eventuelle risiken massiv.
oh, doch so lange, dabei habe ich noch nicht mal angefangen mich der mathematik zu widmen.
@ ortenau: unwürdig ist es, andere menschen als knöchernder alter opa im rollstuhl zu bezeichen, die frischluft zufuhr fürs gehirn fehlt, weil ihn der zivi nicht an die frische luft schiebt!!! obwohl ich mir eher 2 statt einen zivi leisten könnte! :)
Zitat von ortenau_ksc:
Zitat von alteherren:
Zitat von Kane009:
Zitat von alteherren:
Zitat von Kane009:
Wenn ich mir die knapp 60 Mio Differenz vom Standort Untere Hub und Wildpark so anschaue, komme ich angesichts von erwarteten Mehreinnahmen von 1 Mio pro Jahr an der Autobahn auf einen Zeitraum von 60 (ohne Zinsen) bis weit über 100 Jahren (mit Zinsen), nach denen sich die Mehrkosten amortisiert haben.
Ähm... ja...
Nochmal für alle Mathe-Freaks hier im Forum: nach letztem Stand zahlt der KSC statt der vereinbarten ca. 250,000 EUR (abhängig von den Zuschauerzahlen) nur 150,000 EUR Miete pro Saison, und selbst das in der Vergangenheit aufgrund chronisch klammer Kassen anscheinend nicht regelmäßig.
Ein neues Stadion, und wäre es auch noch so bescheiden, würde eine Miete von 2-2,5 Mio pro Saison bedeuten (in der 2. Liga). Das wären also 1,85 bis 2,35 Mio pro Jahr mehr als bislang.
Der KSC kalkuliert diese Saison mit sehr optimistischen 18,000 Zuschauern im Schnitt, also etwas über 300,000 pro Saison. Lasst uns mal einen Moment überschnappen und von einem Zuschauerschnitt von 25,000 in einem neuen Stadion träumen. Das wären aufs Jahr gesehen dann 425,000 verkaufte Eintrittskarten. Angesichts der Mehraufwendungen für die Miete müsste also jede Karte im Schnitt 4-5 EUR teurer werden. Das ist natürlich utopisch, aber vielleicht kommen ja genug Business-Kasper, die mit ihren Logen die Erhöhung des durchschnittlichen Kartenpreises um diese Summe ermöglichen. Zu diesem Zeitpunkt hat der KSC natürlich noch keinen Cent mehr in der Tasche.
Ich persönlich glaube ja nicht daran, dass jetzt plötzlich die Investoren Schlange stehen, sobald die Stadt dem KSC ein neues Stadion hinstellt. Das Produkt (der Fussball) muss attraktiv sein, um ein positives Werbeumfeld zu schaffen. Ob man allerdings mit deutlich erhöhten Kosten noch so viel in die Mannschaft investieren kann wie zur Zeit, das ist meines Erachtens mehr als fraglich. Also wird das Produkt schlechter, zudem droht dem KSC ein Schicksal wie der Alemannia aus Aachen.
Und dass irgendwer dem KSC 1 Mio pro Jahr (eine Summe, von der mancher Europapokalteilnehmer der Bundesliga träumt) für die Namensrechte des Stadions rüberschieben würde (und das ganze natürlich mindestens mal 10 Jahre lang), wenn die Schüssel nur an der Autobahn läge, das glaube ich auch erst, wenn's in der BNN steht ;)
wenn es nach dir gehen würde, wäre es das beste der verein ksc, löst seine fussballabteilung auf!!
und ein mathe-freak, bist du bestimmt nicht :rolleyes
blub
Erstaunlich, wie viele Rechtschreib- bzw. Interpunktionsfehler man in drei dürren Zeilen ohne jeglichen Gehalt fabrizieren kann. Ist "blub" Deine Unterschrift?
ist das alles was du drauf hast? :D :D :D
Ich bin jedenfalls der Meinung, dass kane hier hin und wieder ziemlichen Unsinn schreibt, dieses Mal sieht das aber - wie gesagt, alles ausgehend vom meinem Standpunkt - ganz, ganz anders aus. Ich kann absolut unterschreiben, was er schrieb und in solch einer Art und Weise darauf zu reagieren ist mMn ziemlich unwürdig.
Also wenn ich mir die Eintrittspreise der Erst- und Zweitligisten mit neuen Stadien anschaue sind 4-5 € mehr pro Eintrittskarte ja relativ wenig. Wenn man bedenkt das man z.B. in Stuttgart auf der Gegengerade ziehmlich in der Ecke schon 50,- € für einen Sitzplatz bezahlt. (Bei uns 39,- € Haupttribüne)
In Hoffenheim kostet ein Sitzplatz für Gästefans auch schon 35,- €, das sind schon mal 20,- € mehr als bei uns für ein Dach über dem Kopf. Jetzt zieht mal 5,- € für die 2.Liga ab hätten wir eine Preissteigerung (Stehplätze mal ausgenommen) von mindestens 6,- bis 15,- € je Ticket bei einer Steigerung um 5000 Sitzplatzzuschauer und nur 6,-€ reden wir von Mehreinnahmen alleine aus dem Ticketverkauf von mindensten 3,8 Mio € pro Saison. Jetzt kann sich jeder ausrechnen was bei 2,5 Mio € Stadionmiete für den KSC zuzüglich Mehreinnahmen durch Catering, Logen, etc. übrig bleibt. ;)
danke scrapmaster
war schon kurz davor ausführlich stellung zu nehmen.
aber du hast das wesentliche (stadionmiete) auf den punkt gebracht. selbst wenn ich ohne steigerung der zuschauer rechne, jedoch selbstverständlich mit den, dem wettbewerb entsprechenden eintrittspreisen, geht ein wesentlicher mehrertrag einher.zusätzliche mehrerlöse im catering, mehr logen, vermarktung des stadionsnahmen und weitere werbung am stadion mit dem richtigen standort, ergeben ohne übertreibung mehreinnahmen im bereich von 2-3 millionen p.a.
man kann natürlich sich auch insolvent rechnen. dann wie gesagt, sollte sich der ksc vom spielebetrieb abmelden. den das wäre ja dann früher oder später eh die folge.
geldausgeben bedingt immer risiken. aber geldausgeben zum richtigen zeitpunkt und am richtigen ort, minimiert eventuelle risiken massiv.
oh, doch so lange, dabei habe ich noch nicht mal angefangen mich der mathematik zu widmen.
@ ortenau: unwürdig ist es, andere menschen als knöchernder alter opa im rollstuhl zu bezeichen, die frischluft zufuhr fürs gehirn fehlt, weil ihn der zivi nicht an die frische luft schiebt!!! obwohl ich mir eher 2 statt einen zivi leisten könnte! :)
31.07.2013 - 12:13 Uhr
Zitat von Gelbfiesler49:
Stadionumbau-Stadionneubau i kanns nicht mehr hören. Wichtiger wären 3 punkte in ingolstadt und die sind allemal realistischer wie ein Stadionneubau.
haha wärs andersrum bräuchten wir über das stadion gar nicht mehr reden :D :D :D
Stadionumbau-Stadionneubau i kanns nicht mehr hören. Wichtiger wären 3 punkte in ingolstadt und die sind allemal realistischer wie ein Stadionneubau.
haha wärs andersrum bräuchten wir über das stadion gar nicht mehr reden :D :D :D
31.07.2013 - 13:04 Uhr
Zitat von alteherren:
@ ortenau: unwürdig ist es, andere menschen als knöchernder alter opa im rollstuhl zu bezeichen, die frischluft zufuhr fürs gehirn fehlt, weil ihn der zivi nicht an die frische luft schiebt!!! obwohl ich mir eher 2 statt einen zivi leisten könnte! :)
Aha.
Hä?
Wie auch immer, es ist egal. Der Gelbfiesler hats richtig gesagt, dieses Thema ist nicht gerade das Wichtigste zumal es eh auf einen Umbau hinauslaufen wird.
@ ortenau: unwürdig ist es, andere menschen als knöchernder alter opa im rollstuhl zu bezeichen, die frischluft zufuhr fürs gehirn fehlt, weil ihn der zivi nicht an die frische luft schiebt!!! obwohl ich mir eher 2 statt einen zivi leisten könnte! :)
Aha.
Hä?
Wie auch immer, es ist egal. Der Gelbfiesler hats richtig gesagt, dieses Thema ist nicht gerade das Wichtigste zumal es eh auf einen Umbau hinauslaufen wird.
31.07.2013 - 13:15 Uhr
Zitat von Gelbfiesler49:
Stadionumbau-Stadionneubau i kanns nicht mehr hören. Wichtiger wären 3 punkte in ingolstadt und die sind allemal realistischer wie ein Stadionneubau.
warum liest du dann den STADION-thread und wartest nicht auf den ST-Thread? :rolleyes
Stadionumbau-Stadionneubau i kanns nicht mehr hören. Wichtiger wären 3 punkte in ingolstadt und die sind allemal realistischer wie ein Stadionneubau.
warum liest du dann den STADION-thread und wartest nicht auf den ST-Thread? :rolleyes
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Racegunner am 31.07.2013 um 13:16 Uhr bearbeitet
31.07.2013 - 13:18 Uhr
Zitat von ortenau_ksc:
Zitat von alteherren:
@ ortenau: unwürdig ist es, andere menschen als knöchernder alter opa im rollstuhl zu bezeichen, die frischluft zufuhr fürs gehirn fehlt, weil ihn der zivi nicht an die frische luft schiebt!!! obwohl ich mir eher 2 statt einen zivi leisten könnte! :)
Aha.
Hä?
Wie auch immer, es ist egal. Der Gelbfiesler hats richtig gesagt, dieses Thema ist nicht gerade das Wichtigste zumal es eh auf einen Umbau hinauslaufen wird.
Wir können ja dann auch alle anderen Threads bis auf den STT schließen oder jeder schreibt einfach in dem Themen-Thread der ihn interessiert. :rolleyes
-- zu langsan, Danke Racegunner :)
Zitat von alteherren:
@ ortenau: unwürdig ist es, andere menschen als knöchernder alter opa im rollstuhl zu bezeichen, die frischluft zufuhr fürs gehirn fehlt, weil ihn der zivi nicht an die frische luft schiebt!!! obwohl ich mir eher 2 statt einen zivi leisten könnte! :)
Aha.
Hä?
Wie auch immer, es ist egal. Der Gelbfiesler hats richtig gesagt, dieses Thema ist nicht gerade das Wichtigste zumal es eh auf einen Umbau hinauslaufen wird.
Wir können ja dann auch alle anderen Threads bis auf den STT schließen oder jeder schreibt einfach in dem Themen-Thread der ihn interessiert. :rolleyes
-- zu langsan, Danke Racegunner :)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Scrapmaster am 31.07.2013 um 13:19 Uhr bearbeitet
31.07.2013 - 15:57 Uhr
Presseinformation
Saison 2013/2014
Nr. 107/2013
Karlsruhe, 31. Juli 2013
Stadionfrage: KSC offen für jeden Standort
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
nach der Durchführung einer Bürgerinformation durch die Stadt Karlsruhe zur Frage eines neuen Stadions am 25. Juli verdeutlicht der KSC seine Rolle bei der Suche nach einem Standort und der Umsetzung des Projektes und stellt seinen Standpunkt in der Stadionfrage klar.
Die Stadt unter der Führung von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hat die Initiative übernommen, um als zukünftiger Bauherr eines neuen Stadions die Standortfrage zu klären. Der KSC soll auch zukünftig Pächter des Stadions sein.
„Mit dieser Rollenverteilung können wir gut leben“, verdeutlicht das Präsidium des KSC aus Ingo Wellenreuther, Georg Schattling und Günter Pilarsky und stellt klar, dass der Verein als zukünftiger Nutzer und Pächter auf der einen Seite eine beratende Rolle bei der Stadionfrage einnimmt. Zugleich stellt das Präsidium klar, dass auf der anderen Seite für den Verein bei der Ermittlung von zukünftigen Einnahmen aus dem Stadionbetrieb das auschlaggebend ist, was der Verein selbst ermittelt. „Das ist das Kerngeschäft eines Profifußballvereins. Hier sind wir mit unseren Fachleuten zu anderen Ergebnissen gekommen, als das, was bei der Bürgerinformation am 25. Juli präsentiert wurde“, betont das Präsidium. Eine möglichst treffsichere Prognose der Einnahmen aus Ticketverkäufen, Werbemaßnahmen und Vermarktung des Stadionnamens wird in Abhängigkeit vom Standort von besonderer Bedeutung sein, wenn es um die Frage geht, welche Pachthöhe der Verein sich verantwortlich leisten kann, ohne in Schieflage zu geraten.
In der Rolle des zukünftigen Nutzers sieht sich der KSC auch dafür verantwortlich, die Stadt Karlsruhe bei Fragen zu unterstützen, die die Abläufe für die Nutzung des Stadions und des Trainingsgeländes betreffen. „Grundsätzlich kann der KSC mit einem neuen Stadion an jedem der drei jetzt untersuchten Standorte in die Zukunft gehen, auch im Wildpark“, betont das Präsidium. „Allerdings sehen wir bei einem Neubau am Wildpark große Fragen weiterhin ungeklärt.“ Als Beispiele werden insbesondere folgende Sachverhalte genannt:
- Bei einem Neubau im Wildpark sind mit ca. 3 Mio. EUR weniger Einnahmen pro Jahr im Vergleich zu einem Neubau an der Autobahn zu rechnen. Diese Einnahmeverluste ergeben sich zum einen aus erheblichen Mindereinnahmen bei der Vermarktung des Stadionnamens. Zum anderen sind die so genannten Hospitality-Einnahmen im Business-Bereich wesentlich niedriger als bei einem Stadion an der Autobahn.
- Bei einem Umbau des Wildparkstadions muss mit Einnahmeverlusten des Vereins von ca. 3 Mio. EUR jährlich während der Bauzeit gerechnet werden. „Es stellt sich die Frage, wer hier dem Verein einen Ausgleich leistet“, so das Präsidium.
- Ein Neubau im Wildpark führt aufgrund der für Bus- oder VIP-Parkplätze benötigten Flächen zum Verlust von 2 der 5 vorhandenen Trainingsplätze, wodurch das Liga- und das Jugendtraining sowie der Spielbetrieb der Amateur- und Jugendmannschaften unmöglich würden und das 3-Sterne-Nachwuchsleistungszentrum gefährdet wäre. „Ungeklärt ist daher, wo dem Verein ein neues Trainingsgelände zur Verfügung gestellt werden könnte“, erklärt das Präsidium.
- Bei den vorgestellten Planungen für einen Neubau im Wildpark fehlen ca. 2.000 von insgesamt 5.000 benötigten PKW-Stellplätzen. “Wenn das bisherige, nicht mehr gewünschte und ökologisch unverträgliche ‚wilde Parken‘ im Wald nach einem Neubau nicht fortgesetzt werden soll, müsste auch hierfür eine Lösung gefunden werden“, so das Präsidium weiter.
- Für den Standort Wildpark hat die Polizei Ende Juli 2013 schriftlich umfangreiche und gravierende Sicherheitsbedenken auch im Falle eines Stadionneubaus dargestellt, da dort unter anderem eine konsequente Fantrennung nicht möglich sein würde. „Gerade bei den wichtigen Sicherheitsfragen dürfen zum Schutz unserer Fans und Gäste keine Abstriche gemacht werden“, betont das Präsidium.
Nachdem in den bisherigen öffentlichen Foren bislang nur die Fragen der Sicherheit und der Verkehrserschließung vertieft erörtert wurden, regt der KSC an, dass bei den weiteren relevanten Fragestellungen, der öffentlich-rechtlichen Umsetzung, der Vermarktung und der Investitionskosten, eine öffentliche Anhörung mit Fachleuten von beiden Seiten durchgeführt wird.
„Der KSC würde lieber heute als morgen in einem neuen Stadion spielen. Das wäre für den Verein ein elementarer Schritt nach vorne. Es muss auf jeden Fall etwas passieren“, stellt das Präsidium klar. „Aber wir stehen für den Verein in der Verantwortung und dürfen nicht die Augen vor ungelösten Problemen verschließen, die anschließend allein auf den Verein zukämen.“
Saison 2013/2014
Nr. 107/2013
Karlsruhe, 31. Juli 2013
Stadionfrage: KSC offen für jeden Standort
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
nach der Durchführung einer Bürgerinformation durch die Stadt Karlsruhe zur Frage eines neuen Stadions am 25. Juli verdeutlicht der KSC seine Rolle bei der Suche nach einem Standort und der Umsetzung des Projektes und stellt seinen Standpunkt in der Stadionfrage klar.
Die Stadt unter der Führung von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hat die Initiative übernommen, um als zukünftiger Bauherr eines neuen Stadions die Standortfrage zu klären. Der KSC soll auch zukünftig Pächter des Stadions sein.
„Mit dieser Rollenverteilung können wir gut leben“, verdeutlicht das Präsidium des KSC aus Ingo Wellenreuther, Georg Schattling und Günter Pilarsky und stellt klar, dass der Verein als zukünftiger Nutzer und Pächter auf der einen Seite eine beratende Rolle bei der Stadionfrage einnimmt. Zugleich stellt das Präsidium klar, dass auf der anderen Seite für den Verein bei der Ermittlung von zukünftigen Einnahmen aus dem Stadionbetrieb das auschlaggebend ist, was der Verein selbst ermittelt. „Das ist das Kerngeschäft eines Profifußballvereins. Hier sind wir mit unseren Fachleuten zu anderen Ergebnissen gekommen, als das, was bei der Bürgerinformation am 25. Juli präsentiert wurde“, betont das Präsidium. Eine möglichst treffsichere Prognose der Einnahmen aus Ticketverkäufen, Werbemaßnahmen und Vermarktung des Stadionnamens wird in Abhängigkeit vom Standort von besonderer Bedeutung sein, wenn es um die Frage geht, welche Pachthöhe der Verein sich verantwortlich leisten kann, ohne in Schieflage zu geraten.
In der Rolle des zukünftigen Nutzers sieht sich der KSC auch dafür verantwortlich, die Stadt Karlsruhe bei Fragen zu unterstützen, die die Abläufe für die Nutzung des Stadions und des Trainingsgeländes betreffen. „Grundsätzlich kann der KSC mit einem neuen Stadion an jedem der drei jetzt untersuchten Standorte in die Zukunft gehen, auch im Wildpark“, betont das Präsidium. „Allerdings sehen wir bei einem Neubau am Wildpark große Fragen weiterhin ungeklärt.“ Als Beispiele werden insbesondere folgende Sachverhalte genannt:
- Bei einem Neubau im Wildpark sind mit ca. 3 Mio. EUR weniger Einnahmen pro Jahr im Vergleich zu einem Neubau an der Autobahn zu rechnen. Diese Einnahmeverluste ergeben sich zum einen aus erheblichen Mindereinnahmen bei der Vermarktung des Stadionnamens. Zum anderen sind die so genannten Hospitality-Einnahmen im Business-Bereich wesentlich niedriger als bei einem Stadion an der Autobahn.
- Bei einem Umbau des Wildparkstadions muss mit Einnahmeverlusten des Vereins von ca. 3 Mio. EUR jährlich während der Bauzeit gerechnet werden. „Es stellt sich die Frage, wer hier dem Verein einen Ausgleich leistet“, so das Präsidium.
- Ein Neubau im Wildpark führt aufgrund der für Bus- oder VIP-Parkplätze benötigten Flächen zum Verlust von 2 der 5 vorhandenen Trainingsplätze, wodurch das Liga- und das Jugendtraining sowie der Spielbetrieb der Amateur- und Jugendmannschaften unmöglich würden und das 3-Sterne-Nachwuchsleistungszentrum gefährdet wäre. „Ungeklärt ist daher, wo dem Verein ein neues Trainingsgelände zur Verfügung gestellt werden könnte“, erklärt das Präsidium.
- Bei den vorgestellten Planungen für einen Neubau im Wildpark fehlen ca. 2.000 von insgesamt 5.000 benötigten PKW-Stellplätzen. “Wenn das bisherige, nicht mehr gewünschte und ökologisch unverträgliche ‚wilde Parken‘ im Wald nach einem Neubau nicht fortgesetzt werden soll, müsste auch hierfür eine Lösung gefunden werden“, so das Präsidium weiter.
- Für den Standort Wildpark hat die Polizei Ende Juli 2013 schriftlich umfangreiche und gravierende Sicherheitsbedenken auch im Falle eines Stadionneubaus dargestellt, da dort unter anderem eine konsequente Fantrennung nicht möglich sein würde. „Gerade bei den wichtigen Sicherheitsfragen dürfen zum Schutz unserer Fans und Gäste keine Abstriche gemacht werden“, betont das Präsidium.
Nachdem in den bisherigen öffentlichen Foren bislang nur die Fragen der Sicherheit und der Verkehrserschließung vertieft erörtert wurden, regt der KSC an, dass bei den weiteren relevanten Fragestellungen, der öffentlich-rechtlichen Umsetzung, der Vermarktung und der Investitionskosten, eine öffentliche Anhörung mit Fachleuten von beiden Seiten durchgeführt wird.
„Der KSC würde lieber heute als morgen in einem neuen Stadion spielen. Das wäre für den Verein ein elementarer Schritt nach vorne. Es muss auf jeden Fall etwas passieren“, stellt das Präsidium klar. „Aber wir stehen für den Verein in der Verantwortung und dürfen nicht die Augen vor ungelösten Problemen verschließen, die anschließend allein auf den Verein zukämen.“
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