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SGD vs. §9a

14.03.2013 - 09:31 Uhr
SGD vs. §9a |#151
12.10.2013 - 16:04 Uhr
Das beste währe Feuer aus und Fussball schauen. :)
SGD vs. §9a |#152
12.10.2013 - 16:18 Uhr
Zitat von abcdefg1953:
wenn unser anwalt sagt die chanchen stehen 50 zu 50 sollten wir auch mal an unserer rechtsabteilung arbeiten. ich sehe die bei maximal 20 zu 80 und das ist wohl schon hoch gegriffen.

und ja ich würde in die kreisklasse gehen weil es mein verein ist. für guten fußball schauen hab ich sky


Und weil Du Sky hast und dort guten Fußball sehen kannst, ist Dir die Negativentwicklung Deines Vereins egal? Das ist für mich nicht nachvollziehbar und recht kindlich naiv.

Sollte es nicht anders herum sein, alles zu geben, dass eben gerade Dein Verein nach Vorne kommt. Dass mal wieder richtiger Spitzenfußball, so wie zwischen den 70-igern und 90-igern, in Dresden möglich wird. Dass sich jeder Gegner fürchtet in unser Stadion zu kommen, dass der Ball läuft und die Fehlpassrate gegen Null geht, dass es eine Nachwuchsarbeit gibt, die zu Talenten führt, die auch bei uns bleiben?
Das alles ist nicht Utopie, jeder kann das Seine dafür geben und einen entscheidendenden Anteil dabei haben auch die Fans.
Durch faires Verhalten, durch Support für die Mannschaft und für die Geschäftsleitung können sie Geschichte schreiben. Dresden hat ein riesiges Potential, es war schon immer eine Hochburg des Fußballs und diese Hochburg sollte man sich nicht durch ein paar Spinner, Hardliner, Pyromanen und Dummfische kaputt machen lassen.

•     •     •

Forrest Gump: "Mama hat immer gesagt Wunder geschehen an jedem Tag. Es gibt Leute die glauben nicht daran, aber es ist so."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 12.10.2013 um 16:19 Uhr bearbeitet
SGD vs. §9a |#153
12.10.2013 - 17:11 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53:
Dass sich jeder Gegner fürchtet in unser Stadion zu kommen, dass der Ball läuft und die Fehlpassrate gegen Null geht


Wer wünscht sich sowas als Fußballfan nicht? Aber ich erwarte von uns keinen Fußball wie es der FC Barcelona oder auch bald wie der FC Bayern München spielt, denn wir sind in der 2. Bundesliga und nicht erster Platz in der 1. Bundesliga. Hauptsache die Mannschaft kämpft und zeigt Leidenschaft. So wie z. B. gegen den VfR Aalen.

Zitat von SGD-Adlershof53:
dass es eine Nachwuchsarbeit gibt, die zu Talenten führt, die auch bei uns bleiben? Das alles ist nicht Utopie, jeder kann das Seine dafür geben und einen entscheidendenden Anteil dabei haben auch die Fans.


Meiner Meinung nach ist das Utopie. Bei Vereinen wie RB, die den 14-16-jährigen ein Gehalt fernab jeglicher Realität zahlen, kann und wird Dynamo einfach nicht mithalten können. ;-)

•     •     •

Traumtor_71 | abcdefg1953
SGD vs. §9a |#154
12.10.2013 - 18:03 Uhr
Zitat von Gossenboss:
Zitat von SGD-Adlershof53:
Dass sich jeder Gegner fürchtet in unser Stadion zu kommen, dass der Ball läuft und die Fehlpassrate gegen Null geht


Wer wünscht sich sowas als Fußballfan nicht? Aber ich erwarte von uns keinen Fußball wie es der FC Barcelona oder auch bald wie der FC Bayern München spielt, denn wir sind in der 2. Bundesliga und nicht erster Platz in der 1. Bundesliga. Hauptsache die Mannschaft kämpft und zeigt Leidenschaft. So wie z. B. gegen den VfR Aalen.

Zitat von SGD-Adlershof53:
dass es eine Nachwuchsarbeit gibt, die zu Talenten führt, die auch bei uns bleiben? Das alles ist nicht Utopie, jeder kann das Seine dafür geben und einen entscheidendenden Anteil dabei haben auch die Fans.


Meiner Meinung nach ist das Utopie. Bei Vereinen wie RB, die den 14-16-jährigen ein Gehalt fernab jeglicher Realität zahlen, kann und wird Dynamo einfach nicht mithalten können. ;-)


Das es schwer wird bestreitet keiner aber Geld verbrennen?
Der Anfang ist doch gemacht weiter so ohne Rauch und Gewalt.
SGD vs. §9a |#155
12.10.2013 - 19:43 Uhr
Die Diskussion um dieses Thema dreht ihre Kreise in den entlegenen Gassen des persönlichen Geschmacks. Ich persönlich glaube nicht, dass wir die Frage hinsichtlich der Klage dadurch hinreichend erörtern, dass wir zur chronologisch gesehen letzten Konsequenz gehen und dort Bewertungen anstellen über Eigenarten des Profi- oder Amateurfußballs - und ob es erstrebenswert ist, dass wir Kreisliga spielen oder in der Bundesliga, ist chronologisch gesehen die letzte Frage, die sich vor uns auftut.

Der Kernpunkt, der hier stets nur mehr oder minder stark gestriffen wird und die nächsten knapp drei Wochen dominiert, ist, welchen Argumenten wir glauben schenken sollten. Die Frage, die sich jeder für sich stellen muss, ist, was er angesichts der Kenntnis der Faktenlage und angesichts der juristischen Bewertungen über mögliche Zugeständnisse für den vernünftigsten Weg hält. Man kann dann ohne Weiteres zur Bewertung der Situation gemäß der Fanszene kommen. Man kann auch zur Bewertung Müllers kommen.
Welche Ansicht sich durchsetzt, ist jedoch abhängig von den vorgetragenen Argumenten. Von deren Stichhaltigkeit, meinetwegen auch vom rhetorischen Geschick. Dies wiederum macht es notwendig, sich zu erklären. Damit Dritte meine Argumentation verstehen, muss bspw. einer meiner gedanklich Verbündeten (wenn nicht ich selbst) argumentative Schwächen der Gegenseite offenlegen und Widersprüchliches zusammentragen, bis die Annahme des Streitpartners widerlegt ist.

Dafür anberaumt war eine Versammlung, ganz zu dem Zwecke, die schlagkräftigsten Argumente beider Seiten öffentlich vorzutragen und sich vor der Versammlung zu behaupten.
Müller bemüht einen Apparat von Sachverständigen und kommt damit dem Anspruch der Gewissenhaftigkeit in der Argumentation aufs Äußerste nach. Die Folgerung, die er sich zueigen gemacht hat, ist gestärkt durch die Mühlen der Gedankenwelt vieler Spezialisten hervorgetreten und von dieser Substanz schöpft der Weg Müllers seine ganze Kraft. Er musste dazu nicht einmal besonders geistreich sein. Er musste nur erkennen, dass er gut daran tut, Spezialisten in der Sache zu konsultieren.

Und dass von den Argumenten Müllers eine eigentümliche Mächtigkeit ausgeht, will ich annehmen. Überhaupt ist bisher überall da, wo sich der Gegensatz zu Müller auftut, ein laissez faire abzulesen und eben nicht zwingend der kritische Diskurs mit der Materie. Dass starke Gegenpositionen existieren, müssen wir annehmen, denn die Fanszene als Ganzes lehnt den Weg Müllers entschieden ab. Sie sieht in seiner Erklärung vor der Versammlung den gewievten Taktiker aufblitzen, der mit rhetorischen Geschick die zielführenden, ehrlichen aber vielleicht etwas hölzern vorgetragenen Argumente der Fanszene in der Luft zerreißt.
Das ist die beste Annahme, die wir treffen können. Zwei andere Annahmen sind, dass wir, die nicht zur aktiven Fanszene gehören, für diese nicht von Interesse sind. Ferner, dass keine Argumente existieren, die man ins Felde führen kann. Beides brauchen wir nicht annehmen.

Nehmen wir also an, dass die rhetorische Begabung Müllers abschreckend wirkte. Dann müssen wir uns folgende Fragen stellen: Ist's nicht Müller, der sich in einen Raum mit hunderten potentiellen Skeptikern betritt, die gemäß ihrer Vorliebe ganz unabhängig von den Argumenten schon wüssten, wem zu applaudieren haben? Ist's nicht Müller, der ohnehin alle Vollmachten auf sich vereinigt und diesen Schritt gar nicht notwendig hätte; der vielmehr dann, wenn ihm die Versammlung Unrecht bescheinigt, geschwächt hervorginge, wenn sie ihm jedoch Recht gäbe, gar nichts gewönne? Ist's nicht Müller, der der Argumentation der Fanszene nur zu folgen braucht, um sein tägliches Leben massiv zu vereinfachen? Wäre nun also Müller lediglich rhetorisch, nicht aber argumentativ überlegen, würde er nicht fürchten müssen, dass in den Köpfen der Zuhörerschaft die Fassade der Rhetorik nach einigen Tagen fällt, mithin nur die Substanz der Argumente übrig lässt und ihn er sich damit öffentlich als Dampfplauderer bloßstellt?
Warum also geht Müller in diese Versammlung, die angesichts des Verhaltens der Streitparteien sogar mit seinem Einverständnis, wenn nicht sogar auf sein Geheiß einberufen wird? Dafür kann es nur einen einzigen Grund geben: Die Kraft seiner Argumente.

Er macht es und er muss es nicht. Es schafft Transparenz und wirkt überzeugend. Es schafft Glaubwürdigkeit. Was ich bisher zu dieser Thematik gehört und gelesen habe, konnte ich nicht in Widerspruch bringen zu dem, was Müller meinte.
Aber ich bin empfänglich für das, was die Fanszene dazu zu sagen hat, wenn es über das Maß der Äußerungen der Fans von vor einem halben Jahr hinausgeht. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich nunmehr zu einem tiefgründigerem Urteil gekommen bin, als es vor einem halben Jahr der Fall gewesen ist und ich mag annehmen, dass es noch andere betrifft.
Wenn es also gute Argumente gibt, die gegen Müllers Standpunkt sprechen, dann würde ich darüber gerne nachdenken und abwägen.
Das einzige, was ich also möchte, ist, dass man die Argumente offenlegt, die zu dem vorgetragenen Standpunkt führen - um so mehr, wenn daraus eine Direktive abgeleitet wird ("Du sollst klagen!"). Meinetwegen auch mit Verweis, wenn Kurzfristigkeit und Unlust zur Darlegung im Wegen stehen würden.

Es ist legitim meinen Wunsch nach Transparenz nicht zu entsprechen. Dann muss man sich aber auch nicht wundern, wenn ich heftig widerspreche, wo sich die Gelegenheit dazu bietet. Und man muss sich nicht wundern, wenn andere mit einstimmen.

Was die Fanszene daraus macht, wenn Müller den gedanklich vorgetragenen Weg (wie wir sehen) ohne Gegenstimme, vielmehr mit der Bekräftigung vieler Fans in die Tat umsetzt, haben wir hier nicht zu erörtern. Es sollte auch nicht Gegenstand der Argumentation sein. Die Frage ist lediglich, wer vor den Augen und Ohren der Fanöffentlichkeit und den Interessierten die besseren Argumente hervorbringt.
Und das Spiel steht ungefähr 52:0 für Müller.
SGD vs. §9a |#156
12.10.2013 - 21:43 Uhr
Zitat von abcdefg1953:
wenn unser anwalt sagt die chanchen stehen 50 zu 50 sollten wir auch mal an unserer rechtsabteilung arbeiten. ich sehe die bei maximal 20 zu 80 und das ist wohl schon hoch gegriffen.

und ja ich würde in die kreisklasse gehen weil es mein verein ist. für guten fußball schauen hab ich sky


es kommt mir so vor als lese ich das statement eines russischen Oligarchs, der soeben die SGD gekauft hat.
"mir egal was die Fachleute sagen, nur meine Meinung zählt & wenn die falsch ist, Pech gehabt"



zudem wie denkst du stehen unsere Chancen: 80 zu 20, dass wir gewinnen
& nachdem was ich bisher von der GF lesen durfte: 80 zu 20, dass wir ganz konkret WAS gewinnen? oder gehst du schon davon aus, dass wir erwartungsgemß verlieren würden?

zum zweiten: was bringt dich zu dieser abweichenden Einschätzung abgesehen von deinem Bauch ?

machst du dir allerernsten überhaupt keine Gedanken darüber - vllt sagt dein Bauch ja morgen 30 zu 110, glaubst du ihm das auch?
wenn man hier offen diskutieren will, möchte ich von der 2. Fraktion etwas wirklich sachliches hören, dass mich auch überzeugen könnte abgesehen von dem Empfinden das es ungerecht zugeht....

p.s. Abbel sehr schön dargelegt!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von spassmagnet am 12.10.2013 um 22:01 Uhr bearbeitet
SGD vs. §9a |#157
13.10.2013 - 22:29 Uhr
Zitat von abcdefg1953:
wenn unser anwalt sagt die chanchen stehen 50 zu 50 sollten wir auch mal an unserer rechtsabteilung arbeiten. ich sehe die bei maximal 20 zu 80 und das ist wohl schon hoch gegriffen.

und ja ich würde in die kreisklasse gehen weil es mein verein ist. für guten fußball schauen hab ich sky


Leider wird nicht erkenntlich, was mit 20 : 80 gemeint ist :rolleyes

Die Bekannt- und Beliebtheit von Dynamo rührt von vielen mitreißenden und erfolgreichen Spielen, besonders im Europapokal her. Was willst du da mit Kreisklasse bzw. hätten wir damals Kreisklasse gespielt, wäre Dynamo heute mit Sicherheit nicht dein Verein. Diese egoistische Herangehensweise kann ich nicht nachvollziehen. Die übergroße Mehrheit der Fans will guten und erfolgreichen Fußball in Dresden sehen.


PS. Emotionen müssen nicht von Choreos ausgehen. Schau mal in die Gesichter, wenn ein Tor fällt, ein Spiel erfolgreich beendet bzw. der Abstieg abgewendet wird, oder der Aufstieg erkämpft wurde. Da sind Emotionen, aber pur.
SGD vs. §9a |#158
14.10.2013 - 10:23 Uhr
Ja, Emotionen müssen nicht von Choreo's ausgehen, es ist aber wünschenswert wenn diese nicht nur bei einem Sieg/einem Tor auftreten ;)

•     •     •

SG Dynamo & VFL Borussia
SGD vs. §9a |#159
14.10.2013 - 10:35 Uhr
Zitat von Sylvas:
Ja, Emotionen müssen nicht von Choreo's ausgehen, es ist aber wünschenswert wenn diese nicht nur bei einem Sieg/einem Tor auftreten ;)



Ich habe nichts gegen Choreos - gefällt mir. Aber wir müssen dafür nicht unendlich dankbar sein und im Gegenzug manche Kröte schlucken. Im Übrigen gab es Choreos nicht schon immer. Es ist zwar nicht mein Verdienst, dass ich bei fast allen EC-Heimspielen dabei sein konnte, aber da waren Stimmung und Emotionen von der ersten bis zur letzten Minute (ohne Capo). ;)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ratio am 14.10.2013 um 10:44 Uhr bearbeitet
SGD vs. §9a |#160
14.10.2013 - 10:51 Uhr
Zitat von Sylvas:
Ja, Emotionen müssen nicht von Choreo's ausgehen, es ist aber wünschenswert wenn diese nicht nur bei einem Sieg/einem Tor auftreten ;)


Da die Choreo ja ziemlich am Anfang passiert steht sie in keinem Zusammenhang mit der Stimmung während des restlichen Spieles, bzw. nur in einem sehr geringen.;)
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