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Sebastian Hoeneß
Geburtsdatum 12.05.1982
Alter 44
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein VfB Stuttgart

Sebastian Hoeneß [Ehemaliger]

27.07.2020 - 11:34 Uhr
Sebastian Hoeneß [Ehemaliger] |#1051
17.05.2022 - 15:58 Uhr
So, das war die einzig richtige Entscheidung meiner Meinung nach, die Gründe wurden von Rosen und hier im Forum schon ausgiebig dargelegt...

...9 Spiele ohne Sieg, das lag nicht nur an SH oder an den starken Gegenern, denn klar ist auch, dass man der Mannschaft - hier meine ich den Einzelnen - klar machen muss besser an sich zu arbeiten in der Vorbereitung , im Spiel (unnötige gelbe Karten) aber immer auch nach einem Spiel (Ruhephasen, Ernährung, Körperpflege), um Verletzungsanfälligkeiten zu vermeiden...

SH alles Gute ....und uns keinen Kohfeld oder Weinzierl...besser einen Jaissle oder Hütter, aber da glaube ich nicht dran ...also bleibt nur Spannung bis zur Entscheidung

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TSGEEE...OLEEE....OLEEEE
Sebastian Hoeneß [Ehemaliger] |#1052
17.05.2022 - 16:14 Uhr
Durch die vielen Entlassungen besteht zumindest kein Mangel an Alternativen. Da wird man schon einen passenden Nachfolger finden.

Die Entwicklung in der Rückrunde kam für mich aber überraschend, nachdem man nach 25 Spielen noch vierter war.
Sebastian Hoeneß [Ehemaliger] |#1053
17.05.2022 - 16:26 Uhr
SH alles Gute
Sebastian Hoeneß [Ehemaliger] |#1054
17.05.2022 - 16:45 Uhr
Zitat von Rorschach
Hoeneß ist nicht nur Opfer der Umstände

Nun ist es also amtlich. Hoffenheim trennt sich nach dem ernüchternden Saisonfinale vorzeitig von Sebastian Hoeneß. Die Gründe für die Entwicklung sind vielschichtig. Ein Kommentar von kicker-Redakteur Michael Pfeifer.


In diesem Kommentar wird in klarer Form das ganze Zeit unter SH aufgearbeitet.
Es mag nie den einen Grund geben, aber er war sicher ein wichtiger Baustein für die vielen verpassten Chancen für die Entwicklung der TSG inden letzten beiden Spielzeiten.
Es waren für mich verlorene Jahre mit viel zu viel Rück- statt Fortschritt in allen Bereichen.
Daher weine ich ihm sportlich/fachlich keine Träne hinterher .
Persönlich wünsche ich ihm selbstverständlich alles Gute und dass er eine neue Chance bei einem Klub bekommt, der zu ihm passt und der ihm die Möglichkeit zur Weiterentwicklung gibt.
Ideal wäre wohl die 2. Mannschaft eines Bundesligisten....

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Einmal Hoffe, immer Hoffe !!!

Sebastian Hoeneß [Ehemaliger] |#1055
17.05.2022 - 17:01 Uhr
Rein menschlich muss man sagen einer der sympathischsten Übungsleiter die wir je hatten und sicherlich auch (trotz seiner fehlenden Erfahrung im Profibereich) nicht der schlechteste, da hatten wir schon ganz andere Kandidaten. Trotzdem muss man sagen, dieser negativ Lauf am Ende + die immer wiederkehrenden Schwankungen und Ergebniskatastrophen waren dann vermutlich zu viel des Guten.

Ich wünsch ihm alles Gute, Häme oder sonstiges gibt es von mir nicht. Denke auch, dass man ihn irgendwann wieder in der Bundesliga als Trainer sehen wird (vielleicht ja schon früher als man denkt, könnte ihn mir gut in Augsburg vorstellen). Danke für die 2 Jahre, schade dass es nicht geklappt hat.
Sebastian Hoeneß [Ehemaliger] |#1056
17.05.2022 - 18:05 Uhr
Ich glaube, dass Anspruch und Wirklichkeit weit voneinander entfernt sind. Hoffenheim ist keine Top-4 Mannschaft und wird es vermutlich auch nie sein, dazu sind die finanziellen Mittel einfach zu überschaubar.

Sowohl Etat wie auch Marktwerte, zeigen das. Einen besseren Mann als Sebastian, den wirst du nur schwer bekommen. Schade drum..
Sebastian Hoeneß [Ehemaliger] |#1057
17.05.2022 - 18:21 Uhr
Zitat von black_crow
Ich glaube, dass Anspruch und Wirklichkeit weit voneinander entfernt sind. Hoffenheim ist keine Top-4 Mannschaft und wird es vermutlich auch nie sein, dazu sind die finanziellen Mittel einfach zu überschaubar.

Sowohl Etat wie auch Marktwerte, zeigen das. Einen besseren Mann als Sebastian, den wirst du nur schwer bekommen. Schade drum..


Platz 4-6 erwartet keiner.
Es ist jede Saison eigentlich die gleiche Konstellation tabellarisch:
Es gibt immer die Top 6 (Bayern, Dortmund, Leipzig, Leverkusen, Wolfsburg, Gladbach), von denen mindestens ein Team eine schwache Saison braucht, damit die restlichen Teams dahinter die Chance nutzen können.
Dieses Jahr hat das bei Freiburg, Köln und Union Berlin geklappt.

In Hoffenheim geht es auch viel um die Art des Fußballs. Die Spielweise unter Hoeneß war innerhalb der zwei Jahre nie auf dem Anspruch, den man in Hoffenheim sieht. Anspruchsvoller Offensiv-Fußball.

In der letzten Saison hat man es noch aufgrund der zahlreichen Covid-Ausfälle verziehen.
Allerdings kam in dieser Saison keinerlei spielerische Entwicklung hinzu. Lediglich Raum und Rutter haben Entwicklungsschritte gezeigt. Der Rest stagnierte oder war über die ganze Saison im Tief (Kramaric).

Wir sind durch eine Phase, in der wir in nahezu jedem Spiel zurücklagen und am Ende doch noch gewonnen haben da oben reingerutscht. Im Konjunktiv gesprochen, wenn man diese nicht gedreht hätte, würde es richtig düster aussehen.

Überzeugend war man in keinem dieser Spiele, aber der Fußball ist ein Ergebnissport. Da letztendlich seit März auch kein Sieg mehr eingefahren werden konnte, ist die Trennung in Summe die einzige konsequente Entscheidung.

Grundsätzlich hast du aber recht. Wir sind keine Top-4 Mannschaft. Nicht einmal eine Top-6 Mannschaft. Aber wenn man ankündigt, künftig dauerhaft um die Top-6 Platzierungen mitspielen zu wollen, muss man entweder fußballerisch/sportlich so auftreten oder an den qualitativ nicht dem Anspruch entsprechenden Stellen (Trainer/Kader) schrauben und investieren.
Sebastian Hoeneß [Ehemaliger] |#1058
17.05.2022 - 18:23 Uhr
Wirklich schade!
Aber in der Summe haben leider die negativen Aspekte überwogen.

Glaube auch, dass er als Trainer seinen Weg machen wird und wohl auch erfolgreich sein wird.

Alles gute!

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Selbstgebackene Kuchen runden die freundliche Familienatmosphäre ab. Im Spiel aber kippt die Stimmung. Während die Jugendlichen mit Fahnen um das Feld laufen und die Mannschaft anfeuern, dominieren um uns herum silberhaarige Männer das Geschehen, die lautstark den Schiedsrichter kritisieren. Die Beschimpfungen sind so derb und persönlich, dass man meinen könnte, der Referee trage die Schuld an 50 Jahren sportlichen Niedergang.
Quelle: schwatzgelb
Sebastian Hoeneß [Ehemaliger] |#1059
17.05.2022 - 19:04 Uhr
Zitat von Fitch
Wir sind durch eine Phase, in der wir in nahezu jedem Spiel zurücklagen und am Ende doch noch gewonnen haben da oben reingerutscht. Im Konjunktiv gesprochen, wenn man diese nicht gedreht hätte, würde es richtig düster aussehen.


Wäre es vielleicht nicht sogar besser gewesen nicht so viele Spiele zu drehen?
Hat das vielleicht dazu beigetragen, dass manche Spieler sich darauf ausgeruht hatten?
Frei nach dem Motto, stört ja nicht, wenn wir eins fangen, wir schießen ja eh noch zwei und dann werden die Zweikämpfe nicht mehr mit 100% geführt?
Das wird man leider nie erfahren ob es wirklich daran lag, aber es könnte bei manche schon so gewesen sein. Denn eigentlich wussten die Spieler in vielein Spielen was sie erwartet, aber rausgekommen ist dann doch oft das gegenteil.

Warten wir mal ab ob sich der Kader noch mehr verändert oder ob die Startaufstellung in der nächsten Saison ähnlich ist, wir aber weiterhin über das gleiche Diskutieren dürfen.
Sebastian Hoeneß [Ehemaliger] |#1060
17.05.2022 - 22:56 Uhr
Ein paar Worte zum Abschied möchte ich mir dann auch nicht nehmen lassen.

Ich hab es jetzt schon etliche Male geschrieben, der Trainer ist und war bei uns in den letzten Jahren nie der ausschlaggebende Faktor bzw. das größte Problem. Es war - mal mehr, mal weniger - die Einstellung und der Anspruch an die eigene Arbeit der Jungs auf dem Platz. Aber der Trainer ist halt derjenige, der in der Verantwortung steht. In welcher Branche ist es eigentlich noch so, dass der Verantwortliche wesentlich weniger Geld verdient, als seine "Untergebenen"? Naja, egal.

Eigentlich sind wir die Mannschaft, die bei einem Rückstand die Köpfe hängen lässt und den Ball sauber vor dem eigenen Strafraum hin- und herspielt. Nochmal alles nach vorne werfen? Nee, bringt eh nix. Die 8 Offensivkräfte auf dem Feld in Szene setzen? Hinterher verlieren wir noch mit zwei Toren unterschied, ist keine Option. Es steht Europa bzw. der Klassenerhalt auf dem Spiel! Egal, können wir am letzten Spieltag fix machen. Jungs, spielt nach einem eigenen Einwurf in der letzten Minute und in Höhe des gegnerischen Strafraums doch bitte nicht den einzigen Spieler an, der im Abseits steht! LOL, why???

Während sich mein zweites Ich, das ich nach den Semestern 1-6 ganz tief in den geistigen Kerker gesperrt habe, freudenstrahlend das TSG-Trikot überstreift, muss mein erstes Ich hier konstatieren, dass Hoeneß bei uns etwas freigesetzt hat, was wir so bisher nicht kannten. Auf einmal drehen wir Spiele komplett, holen dreckige drei Punkte, schießen viele Jokertore und kleben uns frühzeitig an die CL-Plätze. Klingt zu schön um wahr zu sein? Ja, tut es.

Am Ende sind wir trotz unserer erfreulichen Phase immer noch der Bundesligist, dessen Borderline-Persönlichkeitsstörung eigentlich professionell behandelt gehört.

Zitat von Prof. Dr. mxmlhr

Borderline-Patienten leiden unter Störungen der Affektregulation, also die Unfähigkeit ihre inneren gefühlsmäßigen Zustände zu kontrollieren. Dabei dominieren äußerst unangenehme Spannungszustände, die zuweilen als unerträglich empfunden werden. Um diesen Zustand zu verändern, entwickeln Borderline-Patienten bestimmte Strategien, wie Selbstverletzungen. Sie verletzen sich unter anderem dadurch, in dem sie komplett lächerliche Gegentore fangen oder sich vor beiden Toren wie die letzten Clowns aufführen. Doch auch wahnwitzige Ballverluste im Mittelfeld oder andere gefährliche Verhaltensweisen wie beispielsweise komplett wirkungslose und konterverursachende Standardstituationen oder dämliche Gelbsperren werden als Methoden zum Spannungsabbau eingesetzt.

Am Ende lässt sich vor allem eine Sache festhalten: Sebastian Hoeneß ist ein richtig schlechter Psychologe. Ob er auch ein schlechter Trainer ist, wird sich in den nächsten Jahren herausstellen. Wenn er einen Blick auf den Werdegang von Alfred Schreuder wirft, dürfte er jedenfalls keine Träne vergießen.

In diesem Sinne: Du warst einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Bleib so wie du bist und der nächste Job in der Bundesliga wird nicht lange auf sich warten lassen. Wenn du allerdings unbedingt an den nervösen Zuckungen während den Presseterminen arbeiten möchtest, dann bin ich dir nicht böse.

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ᕦ(ಠ_ಥ)ᕤ

Dieser Beitrag wurde zuletzt von mxmlhr am 17.05.2022 um 23:08 Uhr bearbeitet
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