| Geburtsdatum | 26.12.1960 |
|---|---|
| Alter | 65 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | VVV-Venlo U19 |
Ruud Kaiser zu Dynamo Dresden?
08.06.2008 - 14:40 Uhr
Quelle: www.sz-online.de
Sander bleibt ein Kandidat
Ein Kandidat bleibt Petrik Sander. Der gebürtige Quedlinburger hatte bereits bei Energie Cottbus Eduard Geyer beerbt. Nach seiner Entlassung im September 2007 sucht Sander einen neuen Verein. Gegenüber der SZ bestätigte er Kontakte zu Dynamo. Ein Stolperstein könnte neben der Finanzierung die Stelle des Co-Trainers sein. Minge hatte angekündigt, dass Jan Seifert dem Verein erhalten bleiben soll. Sander will jedoch weiter mit Thomas Hoßmang zusammenarbeiten. „So ist es jedenfalls geplant. Wir wollen die erfolgreiche Cottbuser Arbeit bei einem anderen Verein fortsetzen“, erklärte Hoßmang, der derzeit beim FC Lausitz Hoyerswerda kickt, der SZ. Ihn würde die Stelle bei Dynamo reizen. „Aber noch sind das alles Spekulationen.“
Ebenso wie die Verpflichtung eines Ausländers. Ausschließen wollte dies Minge am Freitag nicht. „Der neue Trainer muss sich in erster Linie mit unserem strategischen Konzept identifizieren. Das heißt nicht, dass er zwingend früher bei Dynamo gespielt haben muss. Allerdings sollte er die deutsche Sprache beherrschen.“ Niederländer können dies in der Regel. Und Ruud Kaiser hat dies bei einem Vortrag Ende April in der Dynamo-Geschäftsstelle auch schon bewiesen. Auf Einladung von Minge referierte der ehemalige Cheftrainer der holländischen U16- und U17-Nationalmannschaften über erfolgreiche Nachwuchsarbeit. „Es war eine gelungene Veranstaltung, die deutliche Impulse für die eigene Arbeit vermittelt hat“, lobte der Dynamo-Sportdirektor vor sechs Wochen den 47-Jährigen, der bis 2007 das Nachwuchszentrum des FC Chelsea geleitet hatte.
Lt. Gerüchteküche und einigen Insidern steht der Nachfolger von Ede Geyer in Form von Ruud Kaiser bereits fest. Morgen soll es wohl was Offizielles geben. Wäre sicher eine sehr gute Lösung. Sander ist definitiv aus dem Rennen.
Ein Kandidat bleibt Petrik Sander. Der gebürtige Quedlinburger hatte bereits bei Energie Cottbus Eduard Geyer beerbt. Nach seiner Entlassung im September 2007 sucht Sander einen neuen Verein. Gegenüber der SZ bestätigte er Kontakte zu Dynamo. Ein Stolperstein könnte neben der Finanzierung die Stelle des Co-Trainers sein. Minge hatte angekündigt, dass Jan Seifert dem Verein erhalten bleiben soll. Sander will jedoch weiter mit Thomas Hoßmang zusammenarbeiten. „So ist es jedenfalls geplant. Wir wollen die erfolgreiche Cottbuser Arbeit bei einem anderen Verein fortsetzen“, erklärte Hoßmang, der derzeit beim FC Lausitz Hoyerswerda kickt, der SZ. Ihn würde die Stelle bei Dynamo reizen. „Aber noch sind das alles Spekulationen.“
Ebenso wie die Verpflichtung eines Ausländers. Ausschließen wollte dies Minge am Freitag nicht. „Der neue Trainer muss sich in erster Linie mit unserem strategischen Konzept identifizieren. Das heißt nicht, dass er zwingend früher bei Dynamo gespielt haben muss. Allerdings sollte er die deutsche Sprache beherrschen.“ Niederländer können dies in der Regel. Und Ruud Kaiser hat dies bei einem Vortrag Ende April in der Dynamo-Geschäftsstelle auch schon bewiesen. Auf Einladung von Minge referierte der ehemalige Cheftrainer der holländischen U16- und U17-Nationalmannschaften über erfolgreiche Nachwuchsarbeit. „Es war eine gelungene Veranstaltung, die deutliche Impulse für die eigene Arbeit vermittelt hat“, lobte der Dynamo-Sportdirektor vor sechs Wochen den 47-Jährigen, der bis 2007 das Nachwuchszentrum des FC Chelsea geleitet hatte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Horster_Schwabe am 11.06.2008 um 13:57 Uhr bearbeitet Zeige Ergebnisse 1-6 von 6.
08.06.2008 - 17:47 Uhr
Wäre eine gute Sache,wenn es für Dynamo finanzierbar ist.
10.06.2008 - 06:58 Uhr
Trainersuche soll diese Woche ein Ende haben
Der neue Dynamo-Coach soll noch in dieser Woche präsentiert werden. Das ist das Ziel des sportlichen Geschäftsführers Ralf Minge. Noch laufen die letzten Gespräche im Vorstand der Schwarz-Gelben. Minge bekräftigte, dass der neue Trainer nicht unbedingt aus der Region kommen müsse, er sollte sich lediglich mit dem Konzept der Schwarz-Gelben identifizieren.
Der neue Dynamo-Coach soll noch in dieser Woche präsentiert werden. Das ist das Ziel des sportlichen Geschäftsführers Ralf Minge. Noch laufen die letzten Gespräche im Vorstand der Schwarz-Gelben. Minge bekräftigte, dass der neue Trainer nicht unbedingt aus der Region kommen müsse, er sollte sich lediglich mit dem Konzept der Schwarz-Gelben identifizieren.
10.06.2008 - 09:59 Uhr
Wäre bestimmt eine gute Alternative für Dynamo. Aber das Problem ist ja auch immer die Finanzierung. Ruud Kaiser dürfte kaum sonderlich günstig sein, daher halte ich es doch eher für unwahrscheinlich.
10.06.2008 - 10:51 Uhr
11.06.2008 - 06:39 Uhr
Ein Holländer in Dresden
Das Rätselraten um die T-Frage ist beendet. Heute Mittag präsentiert Fußball-Drittligist Dynamo Dresden Ruud Kaiser als neuen Cheftrainer. Der 47-Jährige, den die SZ bereits am vergangenen Sonnabend und zuerst zum möglichen Nachfolger von Eduard Geyer ernannt hatte, ist nach Cor Pot der zweite Holländer, der die Gelb-Schwarzen betreut.
Bestätigen wollte die Verpflichtung des ehemaligen Leiters der Nachwuchsabteilung des FC Chelsea London niemand von der Dynamo-Vereinsspitze. Sportdirektor Ralf Minge verriet am gestrigen späten Nachmittag lediglich, dass „Ruud Kaiser eine Option ist. Es sind noch drei Kandidaten im Rennen. Aber die Entscheidung könnte rasch fallen.“ Um 19.17 Uhr verschickte Dynamo die Einladung zur Pressekonferenz. Die Tinte muss im Rekordtempo getrocknet sein.
Bisher den Nachwuchs betreut
Ruud Kaiser betritt mit seiner neuen Stelle absolutes Neuland. Der einstige Linksaußen von Ajax Amsterdam war bisher ausschließlich im Nachwuchs beschäftigt und sammelte weder als Spieler noch als Trainer Erfahrungen in Deutschland (siehe Infobox). Minges Wunschkandidat ist er aber offensichtlich schon länger. Am 5.April sah Kaiser im Harbig-Stadion den 2:1-Sieg gegen Kickers Emden. Hätte Dynamo die Partie nicht in den letzten drei Minuten gedreht und stattdessen die dritte Niederlage in Folge kassiert –womöglich wäre Kaiser längst im Amt.
Am 18. April hielt er in der Dynamo-Geschäftsstelle einen Vortrag zum Thema „Der Weg zum Erfolg – Entwicklung einer professionellen Nachwuchsakademie.“ Mit großem Erfolg. „Das war sehr beeindruckend“, meinte Minge gestern.
Matthias Maucksch fehlte bei diesem Termin. Seine Tochter hatte Geburtstag. Sonst hätte der bisherige Trainer von Dynamos Landesliga-Mannschaft seinen künftigen Chef kennengelernt. „Bisher gab es noch kein Gespräch mit ihm“, sagte der Ex-Verteidiger gestern. Maucksch, der mit Dynamo zwei DDR-Meistertitel feierte, hatte sich selbst Hoffnungen auf den Cheftrainer-Stuhl gemacht. „Mich hätte die Aufgabe gereizt. Grundsätzlich sollte man immer nach dem Maximum streben“, sagte Maucksch, der heute 39 wird. „Aber ich bin nicht verbittert, wenn ich nun als Co-Trainer unter Ruud Kaiser arbeite. Auch darin sehe ich eine Wertschätzung meiner Arbeit. Und sicher kann ich auch von seinem Erfahrungsschatz profitieren.“ Geyers Assistent Jan Seifert würde demzufolge wieder die zweite Mannschaft übernehmen.
Kaiser war bis Anfang Mai 2007 Direktor der Nachwuchsabteilung sowie Trainer der A-Junioren beim FC Chelsea, dem Klub von Russlands Öl-Milliardär Roman Abramowitsch. Als die Londoner innerhalb weniger Tage Champions League und englische Meisterschaft verspielten, suchte der damalige Chefcoach José Mourinho einen Sündenbock. Kaiser musste gehen. Kein Junior habe den Sprung in den Profi-Kader geschafft, lautete die Begründung. Was aber nicht weiter verwunderte. Schließlich war dies beim FC Chelsea, der Jahr für Jahr Millionen für Stars ausgibt, zuletzt John Terry gelungen. 1998.
Kaiser ist der zweite Holländer in Diensten von Dynamo. Cor Pot wurde am 4. März 2000 als Sportdirektor vorgestellt, nur sechs Tage später übernahm er das Traineramt von Colin Bell. Den Abstieg in die Viertklassigkeit konnte Pot nicht mehr verhindern. Nach einem Jahr musste er wieder gehen – vor allem, weil seine Neuverpflichtungen nicht einschlugen. Da muss sein Landsmann Kaiser nun ein glücklicheres Händchen beweisen.
Das Rätselraten um die T-Frage ist beendet. Heute Mittag präsentiert Fußball-Drittligist Dynamo Dresden Ruud Kaiser als neuen Cheftrainer. Der 47-Jährige, den die SZ bereits am vergangenen Sonnabend und zuerst zum möglichen Nachfolger von Eduard Geyer ernannt hatte, ist nach Cor Pot der zweite Holländer, der die Gelb-Schwarzen betreut.
Bestätigen wollte die Verpflichtung des ehemaligen Leiters der Nachwuchsabteilung des FC Chelsea London niemand von der Dynamo-Vereinsspitze. Sportdirektor Ralf Minge verriet am gestrigen späten Nachmittag lediglich, dass „Ruud Kaiser eine Option ist. Es sind noch drei Kandidaten im Rennen. Aber die Entscheidung könnte rasch fallen.“ Um 19.17 Uhr verschickte Dynamo die Einladung zur Pressekonferenz. Die Tinte muss im Rekordtempo getrocknet sein.
Bisher den Nachwuchs betreut
Ruud Kaiser betritt mit seiner neuen Stelle absolutes Neuland. Der einstige Linksaußen von Ajax Amsterdam war bisher ausschließlich im Nachwuchs beschäftigt und sammelte weder als Spieler noch als Trainer Erfahrungen in Deutschland (siehe Infobox). Minges Wunschkandidat ist er aber offensichtlich schon länger. Am 5.April sah Kaiser im Harbig-Stadion den 2:1-Sieg gegen Kickers Emden. Hätte Dynamo die Partie nicht in den letzten drei Minuten gedreht und stattdessen die dritte Niederlage in Folge kassiert –womöglich wäre Kaiser längst im Amt.
Am 18. April hielt er in der Dynamo-Geschäftsstelle einen Vortrag zum Thema „Der Weg zum Erfolg – Entwicklung einer professionellen Nachwuchsakademie.“ Mit großem Erfolg. „Das war sehr beeindruckend“, meinte Minge gestern.
Matthias Maucksch fehlte bei diesem Termin. Seine Tochter hatte Geburtstag. Sonst hätte der bisherige Trainer von Dynamos Landesliga-Mannschaft seinen künftigen Chef kennengelernt. „Bisher gab es noch kein Gespräch mit ihm“, sagte der Ex-Verteidiger gestern. Maucksch, der mit Dynamo zwei DDR-Meistertitel feierte, hatte sich selbst Hoffnungen auf den Cheftrainer-Stuhl gemacht. „Mich hätte die Aufgabe gereizt. Grundsätzlich sollte man immer nach dem Maximum streben“, sagte Maucksch, der heute 39 wird. „Aber ich bin nicht verbittert, wenn ich nun als Co-Trainer unter Ruud Kaiser arbeite. Auch darin sehe ich eine Wertschätzung meiner Arbeit. Und sicher kann ich auch von seinem Erfahrungsschatz profitieren.“ Geyers Assistent Jan Seifert würde demzufolge wieder die zweite Mannschaft übernehmen.
Kaiser war bis Anfang Mai 2007 Direktor der Nachwuchsabteilung sowie Trainer der A-Junioren beim FC Chelsea, dem Klub von Russlands Öl-Milliardär Roman Abramowitsch. Als die Londoner innerhalb weniger Tage Champions League und englische Meisterschaft verspielten, suchte der damalige Chefcoach José Mourinho einen Sündenbock. Kaiser musste gehen. Kein Junior habe den Sprung in den Profi-Kader geschafft, lautete die Begründung. Was aber nicht weiter verwunderte. Schließlich war dies beim FC Chelsea, der Jahr für Jahr Millionen für Stars ausgibt, zuletzt John Terry gelungen. 1998.
Kaiser ist der zweite Holländer in Diensten von Dynamo. Cor Pot wurde am 4. März 2000 als Sportdirektor vorgestellt, nur sechs Tage später übernahm er das Traineramt von Colin Bell. Den Abstieg in die Viertklassigkeit konnte Pot nicht mehr verhindern. Nach einem Jahr musste er wieder gehen – vor allem, weil seine Neuverpflichtungen nicht einschlugen. Da muss sein Landsmann Kaiser nun ein glücklicheres Händchen beweisen.
11.06.2008 - 12:54 Uhr
Ruud Kaiser wird neuer Trainer von Dynamo Dresden. Der 47-jährige Holländer spielte in seiner aktiven Zeit u.a. in Amsterdam, Antwerpen, Coventry und Nizza. Als Trainer war er später im Nachwuchsbereich beim niederländischen Verband tätig, betreute dort u.a. die B-Junioren-Auswahl, mit der er Vize-Europameister wurde und bei der Weltmeisterschaft den dritten Platz holte. Vor zwei Jahren holte ihn Chelsea London als A-Junioren-Coach. Der dritte Platz in der FA Academy League reichte der Führung des diesjährigen Champions-League-Finalisten nicht aus, Ruud Kaiser wurde beurlaubt. Als ausgewiesener Experte im Nachwuchsbereich referierte er in diesem Jahr bereits im Dresdner Leistungszentrum. Mit seinen Qualifikationen passt er perfekt ins sportliche Konzept, dass den Nachwuchs in den kommenden Jahren bei Dynamo Dresden in den Vordergrund stellen soll.
http://www.dynamo-dresden.de/
http://www.dynamo-dresden.de/
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