FC Bayern München FC Bayern München
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Robert Lewandowski
Geburtsdatum 21.08.1988
Alter 38
Nat. Polen  Polen
Größe 1,86m
Vertrag bis 30.06.2028
Position Mittelstürmer
Fuß rechts
Akt. Verein Chicago Fire FC

Leistungsdaten: 25/26

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 54234
31143
1141
53-
31-
3--
11-

Robert Lewandowski

07.04.2015 - 12:53 Uhr
Robert Lewandowski |#28381
29.05.2022 - 19:53 Uhr
Zitat von DeFlamingo
Zitat von Benrush

Zitat von lerby

Zitat von Struga10

Robert Lewandowski on his future: "It depends on several factors - I think my situation is clear and it makes no sense to talk about it. It's difficult to say that I will play for Bayern next season" [

https://twitter.com/iMiaSanMia/status/1530913648536846341

So viel zur Wertschätzung

Ist natürlich 'ne EinbahnstraßeUnschuldigschief


Ich meine ist Lewandowski jetzt so tödlich beleidigt weil man sich mit zum einzigen Zeitpunkt, zu dem er zu haben war, mit Haaland beschäftigt war? Gerade er muss doch wissen wie das Geschäft läuft und einsehen, dass man bei einem fast 34 Jährigen auch an die Zukunft denkt als Verein.


Genau deswegen, weil er bald 34 ist, muss er ja jetzt reagieren.

Es ist ihm nun klar, dass quasi jeden Tag von Brazzo der Anruf reinkommen kann, er möge sich doch bitte einen neuen Verein suchen, da ein Nachfolger gefunden wurde.

Dass Lewandowski nicht bis 2023 warten möchte, falls Brazzo nicht in der Lage ist, einen Nachfolger zeitnah zu finden, weil er dann auf die 35 zusteuert und es seine eigene Verhandlungsposition schwächt, ist wohl logisch. Oder soll er sich nun auch noch dafür bedanken, aussortiert zu werden, in dem er brav drauf wartet, bis der Verein alles geregelt hat?

Brazzo hat den Stein ins Rollen gebracht und sonst niemand.
Das hat auch nichts mit "Lewandowski ist beleidigt" zu tun. Es geht um seine Karriere, sein Einkommen. Da kann er nun schlecht Rücksicht nehmen, weil Brazzo sich mal wieder wie ein Amateur verhält.




Ist doch in dieser Branche vollkommen normal das sich jede Partei doppelt und dreifach in jede Richtung absichert, Pläne schmiedet und sowieso jede Menge Eisen im Feuer hat. Da handeln doch alle Beteiligten gleich und Lewandowski kann weder überrascht sein noch braucht er da vorgeben beleidigt zu sein. Der Verein tut das was jeder Verein, Spieler, und Spielerberater mehr oder weniger am laufenden Band tut. Darin sehe ich nun nichts besonderes und bin viel mehr der Meinung das man unsere Verantwortlichen eher allesamt in Frage stellen müsste wenn sie es bei Haaland nicht zumindest versucht hätten. Da braucht die Lewandowski Seite auch nicht zwingend was gesteckt zu bekommen, das sagt ihnen eigentlich schon der Menschenverstand das ein Haaland interessant für uns ist.

Ganz davon ab das er natürlich nicht warten möchte bis sein aktueller Zukunftsplan mit Barca (soviel zum Thema Vorsorge treffen) in Rauch aufgeht aber das hat er jetzt eben auch nicht selber in der Hand. Er hat bereits alles gesagt was er sagen wollte und alles andere muss jetzt der Verein entscheiden. Rücksicht braucht und kann er auch nicht, weil es nicht seine Entscheidung ist.

Insgesamt finde ich nicht das man sich da wie ein Amateur verhalten hat. Die Laufzeit des bestehenden Vertrags und das Alter des Spielers laufen nunmal auf einen Interessenskonflikt zwischen Verein und Spieler hinaus.

•     •     •

"Siehst du die Mittellinie? Kommst du drüber, macht es aua! Hier drüben aua, da drüben gut!"
Jens Jeremies zu Patrick Viera im Spiel Fc Bayern vs Arsenal
Robert Lewandowski |#28382
29.05.2022 - 21:24 Uhr
Vorab schonmal sorry für den vermutlich lang werdenden Post.

ich bin großer Lewandowski Befürworter und würde es einfach unglaublich schade finden, wenn er uns verlässt. Er ist auf seinem Niveau unbestreitbar in der Weltklasse unterwegs und für mich einer der besten, wenn nicht sogar der beste, Fußballer den ich persönlich im Trikot des FC Bayern miterlebt hab. Seine Tore und die unglaublich surreale Torquote in allen Wettbewerben suchen in der Liga und im Verein seines Gleichen und werden so schnell nicht mehr erreicht werden. Da ich Gerd Müller nie live erlebt habe, ist Lewi für mich mit Abstand der beste Stürmer beim FC Bayern den ich bestaunen durfte. Das wird und kann man auch gar nicht ersetzen. Einen Weltfussballer zu ersetzen ist ein Unding. Das hat Real nicht auf Anhieb geschafft, das hat Barca schon gar nicht geschafft. Auch andere davor und danach werden das nicht ohne Qualitätsverlust hinbekommen. Wir schon gar nicht.

Nun ist es so, dass er offensichtlich seine Zelte bei uns abbrechen will. Ich bin froh, dass ich nicht in der Haut der Entscheidungsträger stecke, um mich um diese Personalie bemühen zu müssen. Auf der einen Seite steht die sportliche Power, die zweifelsfrei und ohne jegliches drumherum Reden unbestreitbar ist. Zusätzlich und hauptsächlich ist da auch der bis 2023 von ihm selbst (!) unterschriebene und gültige Arbeitsvertrag. Auf der anderen Seite steht einerseits die einmalige Möglichkeit einer finanziellen Entschädigung und andererseits der Wunsch des Spielers. Beides abzuwägen ist ungemein schwer, da wir als Verein in erster Linie nicht für das individuell bestmögliche Paket des Spielers zuständig sind, sondern die eigenen sportlichen und finanziellen Aspekte des Vereins abzuwägen haben.

Unabhängig davon stehen wir nun vor der Situation, dieses Problem zu lösen und als Fußballverein (der am offenen sportlichen Wettbewerb teilnimmt) die bestmögliche Entscheidung bezüglich der gegenwärtigen und kurz- und langfristigen Folgen eines Für und Wider abzuwägen.

Die Hauptaugenmerke der aktuellen Diskussion (sowohl hier auf TM, als auch in der weiteren Öffentlichkeit) liegen dabei auf der oben skizzierten Problemstellung und auch auf der (mE überhaupt nicht zielführenden) „wer ist schuld“-Frage. Um Letzteres soll es nachfolgend auch gehen

Haben wir es auch selbst verbockt, in dieser Situation zu sein? Haben wir durch unbedachte öffentliche Aussagen, durch kuriose Planungen, öffentliches Flirten mit Alternativen, unvorteilhaftes Zeitmanagement etc. pp. selbst heraufbeschworen? Ja, klar. Die Antwort auf alle Fragen ist „ja“. ABER: ist die Geschichte schwarz und weiß? Gehört zu solchen Verträgen und Geschäftsbeziehungen nur eine Partei? Ist nur die andere Partei in der Verantwortung diese Beziehung fruchtbar zu gestalten? Nein, genau so klar. Wir als Verein haben uns die letzten Monate mit der Personalie „Lewandowski“ nicht mit Ruhm bekleckert. Jedoch muss man nicht so tun, als ob es ausschließlich unsere fehlende „Wertschätzung“ war. Dieser Begriff bzw. eigentlich die aktuelle Verwendung wenn es um Verträge bei Profifußballern geht sorgt bei mir eh nur für Würgereize und Ekelgefühle. All die Jahre, seitdem er bei uns ist, gibt und gab es jedes Jahr Hinweise, Gerüchte, verifizierte Aussagen und Koketterien von der Seite des Spielers und Beraters. Sich jetzt hinzustellen und so zu tun, als ob wir uns zu wenig um ihn bemüht haben, mit anderen „Bräuten geflirtet“ haben… ist bei dieser Vorgeschichte eine reinste Frechheit und mE ein gezieltes Framing, sich selbst (bzw. dem eigenen Schützling) die moralische Absolution zu erteilen. Zu einer fruchtbaren, auf Vertrauen und echter Wertschätzung beruhenden (Geschäfts-)Beziehung gehören immer beide Parteien. Ich hab schon erwähnt, ich bin großer Freund des Sportlers Lewandowski. Aber auch er und seine Entourage haben all die Jahre keinen Hehl daraus gemacht, uns nur so viel Wertschätzung entgegenzubringen, wie sie dem eigenen Profil nützen.

Folgend ein paar Auszüge ausschließlich von den TM-News und nur bis 2017. Weitere Quellen und Zeiträume sind nicht berücksichtigt und demnach ist das auch keine vollständige Auflistung.
Am 19.01.2022 redet Lewandowski noch selbst davon „keinen Stress“ bei der Verlängerung machen zu wollen. Er „muss ruhig bleiben“, denn über „alles andere will (er) nicht nachdenken“. Ein paar Monate später ist er aber beleidigt, dass keiner mit ihm Spricht - was wohlbemerkt alle Verantwortlichen unisono bestreiten.
Außerdem haben wir bereits letzten Sommer (2021) klar kommuniziert, dass wir mit ihm in den Saisons 21/22 und 22/23 planen. Die Botschaft, mit ihm arbeiten zu wollen, ist also schon längere Zeit klar öffentlich kommuniziert gewesen und keine verpasste Chance oder gar fehlende Wertschätzung.
Spulen wir in den November 2020 zurück. Da deutet Lewandowski schon an, dass er „sich derzeit alle Optionen für die Zeit nach seinem Vertragsende offen“ hält. Er erwähnt selbst, dass sein Vertrag 2023 endet und nicht weiß, was danach kommt. Ein möglicher Wechsel NACH Vertragsende ist also schon vor zwei Jahren eine mögliche Option für ihn. Das dieser Wechselwunsch auf einmal und ganz plötzlich nur durch uns verschuldet ist diesen Sommer ist also nur die halbe Wahrheit.
Wie er es selbst mit Verträgen und der Zukunftsgestaltung hält, deutete sein ehemaliger Berater an. Im Interview erzählt er: „Zwei Wochen vor der Bestätigung des Transfers sagte ich (zu den Bayern Bossen), dass er (Lewi) seine Meinung änderte und zu Real geht“. Schon vor seinem Bayernwechsel war die Sehnsucht nach Spanien kein Geheimnis. Nicht wir haben ihn dazu gebracht dahin zu wollen, dieses Ziel ist schon immer auf der Prioliste. Was durchaus ok und vollkommen legitim ist.
Im Septemer 2019 sprach Perez öffentlich über Lewi: „Wir haben uns mehrere Jahre um Lewandowski bemüht und es klappte nicht, denn er hat keine Klausel und sie verkaufen ihn nicht.“. Solch ein Vorgehen, also die Verhandlungen mit dem anderen Verein starten zu wollen, ist in der Regel erst der zweite Schritt nachdem man beim Spieler resp. dessen Berater eine grundsätzliche Wechselabsicht ausgelotet hat. Untermauert wird das durch den Bericht aus dem Mai des gleichen Jahres. „Bereits im vergangenen Sommer drängte Lewandowski einmal mehr auf seinen Abschied vom deutschen Rekordmeister, wobei vor allem Real Madrid als mögliches Ziel galt“. Hier sogar noch explizierter formuliert, dass die Wechselabsicht VON Lewi ausging. Im gleichen Artikel wird erwähnt, dass Bayern ursprünglich „nur“ bis 2022 verlängern wollte und RL „eine nicht näher beschriebene andere zeitliche Dimension vor“schwebte. Bekanntlich läuft der Vertrag aber bis 2023, was bedeutet, dass wir ihm bei den anstehenden Verhandlungen bezüglich der Laufzeit sogar entgegengekommen sind.
Alle Jahre wieder ist auch im August 2018 der Fall: „Lange wurde in diesem Sommer über einen Abgang von Robert Lewandowski vom FC Bayern München spekuliert, Berater Pinhas Zahavi suchte laut Medien intensiv nach einem neuen Verein. Im Interview mit der „Sport Bild“ verriet der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft nun, dass er kurz vor einem Wechsel stand. Deswegen habe ich an Abschied gedacht.“ Berater Zahavi suchte daher einen neuen Verein: „Das war mit Pini abgesprochen. „Ich hatte Angebote von anderen Mannschaften und habe mich damit befasst.““ Sogar im Mai 2018 äußert sich Zahavi öffentlich, dass „die Verantwortlichen des FC Bayern (…) darüber Bescheid“ wissen. „Robert fühlt, dass er eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht“, so Zahavi weiter. Auch da ging es schon um einen Wechsel. Und da war man meilenweit und Jahre davon entfernt, mit anderen Stürmern zu verhandeln. Auch Sky und Mr. Not true schrieben im Februar 2018 über Spekulationen um einen Abgang von Robert Lewandowski. Damals hieß es, Lewandowski “möchte den deutschen Rekordmeister im kommenden Sommer verlassen.“
Selbst vor 5 Jahren (!) 2017 geisterten schon Gerüchte herum, dass "dieser sich eine neue Herausforderung durchaus nochmal vorstellen kann.“.

Lange Rede kurzer Sinn: Lewandowski und seine Berater kokettieren schon seit jeher, jedes Jahr mehrfach aufs Neue, dass ein Wechsel im Rahmen des Möglichen ist. Jedes Jahr aufs Neue tauchten direkte und indirekte Zitate in den Medien auf, dass Lewandowski wechseln will. Das ist per se nicht verboten und keine Überraschung. Wechsel und Transfers gehören zum alltäglichen Fußballgeschäft dazu. Dass man aber auf einmal öffentlich damit ankommt, dass „fehlende Wertschätzung“ im Spiel ist vom Verein, ist nichts weiter als ein riesengroßes „mimimi“ und gezielte PR. In keinem Jahr davor haben wir uns um Haaland oder sonst einen Stürmer bemüht, trotzdem gab es JEDES (!) Jahr Meldungen, dass Lewi gehen will. Wir haben andauern öffentlich gesagt, dass wir ihn behalten wollen, dass wir fest mit ihm planen. Wir haben seine Verträge verlängert, ihm mehr Geld geboten. Haben bei Vertragslaufzeiten zu seinen Gunsten verhandelt. Aber trotzdem kam und kommt jedes Jahr das öffentliche Statement, dass er wechseln will. Das ist alles, aber nur keine Wertschätzung. Sorry Robert Lewandowski, das ist zu billig, was dein Berater in den letzten Wochen in sämtlichen Interviews zum Besten gegeben hat. Das ist nicht nur billig, das ist auch eine riesengroße Verarschung und auch irgendwie eine Respektlosigkeit gegenüber den Fans. Wenn jemand beleidigt sein sollte wegen öffentlicher „Brautschau“, dann nicht der Spieler, sondern der Verein.
Hat der Verein Fehler gemacht? Ja. Hat Lewandowski das auch? Ja.

Warum das ganze? Nicht um RL schlecht dastehen zu lassen. Nicht um den Verein aus der Schusslinie zu ziehen. Die ganze Geschichte ist nicht schwarz/weiß. Wer sich hier hinstellt und nur und ausschließlich dem FC Bayern und den Verantwortlichen ans Bein pi***n will, tut das nur aus verletztem Ego oder Sonstigem. Der Spieler will nicht weg weil wir es verbockt haben, sondern er will weg weil das schon IMMER sein Karriereweg war. Das wurde über all die Jahre weg von ihm und seinen Beratern öffentlich mehr oder weniger offen kommuniziert. Dieses ständige schuldzuweisen von allen Seiten nervt. Das man die Diskussion um den Wechsel nun so von beiden Seiten führt, ist beschämend genug. Das sich das zu einer Art Rosenkrieg entwickelt ist sowohl für den Spieler als auch für den Verein kein Ruhmesblatt. Es würden alle gut daran tun, es auf das zu reduzieren was es ist: der Spieler will wechseln. Es ist schlimm genug, dass sich Berater und Verein wie im Kindergarten aufführen und ständig mit Beschuldigungen und halbgaren Ausreden ankommen. Der Text ist aber schon viel zu lang, weshalb es an dieser Stelle auch genug ist, obwohl ich das noch stundenlang ausführen könnte grins

•     •     •

"...die Summen, die die festlegen, sind ja an Willkürlichkeit nicht zu überbieten"
Michael Reschke über die Marktwerte auf TM
Robert Lewandowski |#28383
29.05.2022 - 21:28 Uhr
Zitat von Franken-Maradona
Zitat von DeFlamingo

Zitat von Benrush

Zitat von lerby

Zitat von Struga10

Robert Lewandowski on his future: "It depends on several factors - I think my situation is clear and it makes no sense to talk about it. It's difficult to say that I will play for Bayern next season" [

https://twitter.com/iMiaSanMia/status/1530913648536846341

So viel zur Wertschätzung

Ist natürlich 'ne EinbahnstraßeUnschuldigschief


Ich meine ist Lewandowski jetzt so tödlich beleidigt weil man sich mit zum einzigen Zeitpunkt, zu dem er zu haben war, mit Haaland beschäftigt war? Gerade er muss doch wissen wie das Geschäft läuft und einsehen, dass man bei einem fast 34 Jährigen auch an die Zukunft denkt als Verein.


Genau deswegen, weil er bald 34 ist, muss er ja jetzt reagieren.

Es ist ihm nun klar, dass quasi jeden Tag von Brazzo der Anruf reinkommen kann, er möge sich doch bitte einen neuen Verein suchen, da ein Nachfolger gefunden wurde.

Dass Lewandowski nicht bis 2023 warten möchte, falls Brazzo nicht in der Lage ist, einen Nachfolger zeitnah zu finden, weil er dann auf die 35 zusteuert und es seine eigene Verhandlungsposition schwächt, ist wohl logisch. Oder soll er sich nun auch noch dafür bedanken, aussortiert zu werden, in dem er brav drauf wartet, bis der Verein alles geregelt hat?

Brazzo hat den Stein ins Rollen gebracht und sonst niemand.
Das hat auch nichts mit "Lewandowski ist beleidigt" zu tun. Es geht um seine Karriere, sein Einkommen. Da kann er nun schlecht Rücksicht nehmen, weil Brazzo sich mal wieder wie ein Amateur verhält.




Ist doch in dieser Branche vollkommen normal das sich jede Partei doppelt und dreifach in jede Richtung absichert, Pläne schmiedet und sowieso jede Menge Eisen im Feuer hat. Da handeln doch alle Beteiligten gleich und Lewandowski kann weder überrascht sein noch braucht er da vorgeben beleidigt zu sein. Der Verein tut das was jeder Verein, Spieler, und Spielerberater mehr oder weniger am laufenden Band tut. Darin sehe ich nun nichts besonderes und bin viel mehr der Meinung das man unsere Verantwortlichen eher allesamt in Frage stellen müsste wenn sie es bei Haaland nicht zumindest versucht hätten. Da braucht die Lewandowski Seite auch nicht zwingend was gesteckt zu bekommen, das sagt ihnen eigentlich schon der Menschenverstand das ein Haaland interessant für uns ist.

Ganz davon ab das er natürlich nicht warten möchte bis sein aktueller Zukunftsplan mit Barca (soviel zum Thema Vorsorge treffen) in Rauch aufgeht aber das hat er jetzt eben auch nicht selber in der Hand. Er hat bereits alles gesagt was er sagen wollte und alles andere muss jetzt der Verein entscheiden. Rücksicht braucht und kann er auch nicht, weil es nicht seine Entscheidung ist.

Insgesamt finde ich nicht das man sich da wie ein Amateur verhalten hat. Die Laufzeit des bestehenden Vertrags und das Alter des Spielers laufen nunmal auf einen Interessenskonflikt zwischen Verein und Spieler hinaus.


Wobei man schon sehr früh hätte transparenter kommunizieren können, statt einfach immer weiter zu warten. Bayern hatte hier eine relativ starke Verhandlungsposition, weil Lewandowski nächstes Jahr in einem Alter ist, das die Chancen auf einen fetten Vertrag geringer werden lässt - hat man damals mit Zahavi gut verhandelt und natürlich teuer bezahlt. Natürlich kann man das als Druckmittel nutzen, und einfach abwarten, während der Spieler immer nervöser wird, weil er entweder verlängern oder jetzt wechseln möchte. Aber wenn man ihn dann ohne jegliche Kommunikation einfach stehen lässt, braucht man halt auch nicht erwarten, dass er am Ende doch verhältnismäßig günstig verlängert. Da hätte man besser früh gesagt, dass man sehr interessiert an einer Verlängerung ist, ggf auch unter Nennung der groben Zahlen. Stattdessen hat Lewandowski ja erst über die Medien vom vermeintlichen Interesse an einer VVL erfahren und der FCB hat erst danach tatsächlich (mediengetrieben) ein solches bekundet.
Robert Lewandowski |#28384
29.05.2022 - 21:43 Uhr
Zitat von Overhead7
Zitat von Quincy2008

Zitat von Overhead7

Zitat von DeFlamingo

Zitat von Benrush

Zitat von lerby

Zitat von Struga10

Robert Lewandowski on his future: "It depends on several factors - I think my situation is clear and it makes no sense to talk about it. It's difficult to say that I will play for Bayern next season" [

https://twitter.com/iMiaSanMia/status/1530913648536846341

So viel zur Wertschätzung

Ist natürlich 'ne EinbahnstraßeUnschuldigschief


Ich meine ist Lewandowski jetzt so tödlich beleidigt weil man sich mit zum einzigen Zeitpunkt, zu dem er zu haben war, mit Haaland beschäftigt war? Gerade er muss doch wissen wie das Geschäft läuft und einsehen, dass man bei einem fast 34 Jährigen auch an die Zukunft denkt als Verein.


Genau deswegen, weil er bald 34 ist, muss er ja jetzt reagieren.

Es ist ihm nun klar, dass quasi jeden Tag von Brazzo der Anruf reinkommen kann, er möge sich doch bitte einen neuen Verein suchen, da ein Nachfolger gefunden wurde.

Dass Lewandowski nicht bis 2023 warten möchte, falls Brazzo nicht in der Lage ist, einen Nachfolger zeitnah zu finden, weil er dann auf die 35 zusteuert und es seine eigene Verhandlungsposition schwächt, ist wohl logisch. Oder soll er sich nun auch noch dafür bedanken, aussortiert zu werden, in dem er brav drauf wartet, bis der Verein alles geregelt hat?

Brazzo hat den Stein ins Rollen gebracht und sonst niemand.
Das hat auch nichts mit "Lewandowski ist beleidigt" zu tun. Es geht um seine Karriere, sein Einkommen. Da kann er nun schlecht Rücksicht nehmen, weil Brazzo sich mal wieder wie ein Amateur verhält.


Selten so einen Schwach***n gelesen!

Der Verein darf also nicht einmal mehr nach einem Nachfolger suchen, der vielleicht hinter einem aufgebaut wird? Benzema hätte ja dann bereits damals nach der Verkündung von Jovic, aber spätestens nach den Mbappé-Gerüchten, das Weite suchen müssen.

Warum sollte Bayern wollen, dass ein Anruf rein kommt? Jeder im Verein möchte Lewandowski behalten! Dazu hat er Vertrag bis 2023, daher muss der Verein überhaupt keine Rechenschaft ablegen.

Aber Hauptsache Brazzo hat für alles die Schuld!


Weil die Welt einfach nicht so einseitig ist.
Bayern muss sich mit Haaland beschäftigen, wenn der auf den Markt kommt.
Genauso muss sich Lewandowski aber auch um seine Zukunft kümmern. Wenn jetzt Benzema kommt und sagt: ich hab mich nach den Mbappe-Gerüchten umorientiert, ich will zu Juve, dann hat Real das Problem analog.


Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre. Hat er nicht, weil er den Verein für wichtiger hielt. Ganz im Gegenteil, er hätte sich sogar noch gefreut.

Genau dies sollte man von einem langjährigen Spieler (zumindest meiner Meinung nach) auch erwarten dürfen.


Oder er hat bis zum CL-Finale stillgehalten.
Oder es wurde mit ihm anders kommuniziert.
Oder, oder, oder.
Ich glaube, Dankbarkeit in diesem Geschäft zu erwarten führt zu Enttäuschungen.

Lewa will gehen - wir könnten ihn ja auch aus Dankbarkeit für viele Jahre tolle Leistungen gehen lassen. Kann man ja auch so rum sehen. Ist ja keine Einbahnstraße mit der Dankbarkeit.

Meinetwegen soll Lewa gehen - wenn wir jetzt den jüngeren Mane kriegen statt Lewa und dabei noch Millionen zusätzlich machen ist das für den Verein doch ein guter Deal.

•     •     •

If we don’t explain science to the public, others will fill the gap with nonsense.
(Professor Carl Sagan)
Robert Lewandowski |#28385
30.05.2022 - 07:20 Uhr
Zitat von Quincy2008
Zitat von Overhead7

Zitat von Quincy2008

Zitat von Overhead7

Zitat von DeFlamingo

Zitat von Benrush

Zitat von lerby

Zitat von Struga10

Robert Lewandowski on his future: "It depends on several factors - I think my situation is clear and it makes no sense to talk about it. It's difficult to say that I will play for Bayern next season" [

https://twitter.com/iMiaSanMia/status/1530913648536846341

So viel zur Wertschätzung

Ist natürlich 'ne EinbahnstraßeUnschuldigschief


Ich meine ist Lewandowski jetzt so tödlich beleidigt weil man sich mit zum einzigen Zeitpunkt, zu dem er zu haben war, mit Haaland beschäftigt war? Gerade er muss doch wissen wie das Geschäft läuft und einsehen, dass man bei einem fast 34 Jährigen auch an die Zukunft denkt als Verein.


Genau deswegen, weil er bald 34 ist, muss er ja jetzt reagieren.

Es ist ihm nun klar, dass quasi jeden Tag von Brazzo der Anruf reinkommen kann, er möge sich doch bitte einen neuen Verein suchen, da ein Nachfolger gefunden wurde.

Dass Lewandowski nicht bis 2023 warten möchte, falls Brazzo nicht in der Lage ist, einen Nachfolger zeitnah zu finden, weil er dann auf die 35 zusteuert und es seine eigene Verhandlungsposition schwächt, ist wohl logisch. Oder soll er sich nun auch noch dafür bedanken, aussortiert zu werden, in dem er brav drauf wartet, bis der Verein alles geregelt hat?

Brazzo hat den Stein ins Rollen gebracht und sonst niemand.
Das hat auch nichts mit "Lewandowski ist beleidigt" zu tun. Es geht um seine Karriere, sein Einkommen. Da kann er nun schlecht Rücksicht nehmen, weil Brazzo sich mal wieder wie ein Amateur verhält.


Selten so einen Schwach***n gelesen!

Der Verein darf also nicht einmal mehr nach einem Nachfolger suchen, der vielleicht hinter einem aufgebaut wird? Benzema hätte ja dann bereits damals nach der Verkündung von Jovic, aber spätestens nach den Mbappé-Gerüchten, das Weite suchen müssen.

Warum sollte Bayern wollen, dass ein Anruf rein kommt? Jeder im Verein möchte Lewandowski behalten! Dazu hat er Vertrag bis 2023, daher muss der Verein überhaupt keine Rechenschaft ablegen.

Aber Hauptsache Brazzo hat für alles die Schuld!


Weil die Welt einfach nicht so einseitig ist.
Bayern muss sich mit Haaland beschäftigen, wenn der auf den Markt kommt.
Genauso muss sich Lewandowski aber auch um seine Zukunft kümmern. Wenn jetzt Benzema kommt und sagt: ich hab mich nach den Mbappe-Gerüchten umorientiert, ich will zu Juve, dann hat Real das Problem analog.


Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre. Hat er nicht, weil er den Verein für wichtiger hielt. Ganz im Gegenteil, er hätte sich sogar noch gefreut.

Genau dies sollte man von einem langjährigen Spieler (zumindest meiner Meinung nach) auch erwarten dürfen.


Oder er hat bis zum CL-Finale stillgehalten.
Oder es wurde mit ihm anders kommuniziert.
Oder, oder, oder.
Ich glaube, Dankbarkeit in diesem Geschäft zu erwarten führt zu Enttäuschungen.

Lewa will gehen - wir könnten ihn ja auch aus Dankbarkeit für viele Jahre tolle Leistungen gehen lassen. Kann man ja auch so rum sehen. Ist ja keine Einbahnstraße mit der Dankbarkeit.

Meinetwegen soll Lewa gehen - wenn wir jetzt den jüngeren Mane kriegen statt Lewa und dabei noch Millionen zusätzlich machen ist das für den Verein doch ein guter Deal.

Bei einem Ausflug ins Barca-Forum liest man genau das Gegenteil. Die könnten es nicht verstehen, wenn Barca mehr für Lewy ausgibt, als wir für Mané zahlen (sollte er denn kommen).
Kann mir das mal jemand erklären, wie Barca sich die Ablöse + Gehalt für Lewandowski eigentlich leisten will? Man liest ja immer wieder, dass es hinten und vorne nicht reicht. Ist da wirklich nichts zu machen mit einem FdJ-Swap-Deal oder sowas?

•     •     •

Meine Teams:
Fußball: FC Bayern, FC Arsenal, AC Milan
American Football: Chicago Bears

"Was kann denn Uli dafür, dass die anderen sich nicht mit ihm einigen können?" - 25.01.2020
Robert Lewandowski |#28386
30.05.2022 - 08:16 Uhr
Zitat von ct157
Vorab schonmal sorry für den vermutlich lang werdenden Post.

ich bin großer Lewandowski Befürworter und würde es einfach unglaublich schade finden, wenn er uns verlässt. Er ist auf seinem Niveau unbestreitbar in der Weltklasse unterwegs und für mich einer der besten, wenn nicht sogar der beste, Fußballer den ich persönlich im Trikot des FC Bayern miterlebt hab. Seine Tore und die unglaublich surreale Torquote in allen Wettbewerben suchen in der Liga und im Verein seines Gleichen und werden so schnell nicht mehr erreicht werden. Da ich Gerd Müller nie live erlebt habe, ist Lewi für mich mit Abstand der beste Stürmer beim FC Bayern den ich bestaunen durfte. Das wird und kann man auch gar nicht ersetzen. Einen Weltfussballer zu ersetzen ist ein Unding. Das hat Real nicht auf Anhieb geschafft, das hat Barca schon gar nicht geschafft. Auch andere davor und danach werden das nicht ohne Qualitätsverlust hinbekommen. Wir schon gar nicht.

Nun ist es so, dass er offensichtlich seine Zelte bei uns abbrechen will. Ich bin froh, dass ich nicht in der Haut der Entscheidungsträger stecke, um mich um diese Personalie bemühen zu müssen. Auf der einen Seite steht die sportliche Power, die zweifelsfrei und ohne jegliches drumherum Reden unbestreitbar ist. Zusätzlich und hauptsächlich ist da auch der bis 2023 von ihm selbst (!) unterschriebene und gültige Arbeitsvertrag. Auf der anderen Seite steht einerseits die einmalige Möglichkeit einer finanziellen Entschädigung und andererseits der Wunsch des Spielers. Beides abzuwägen ist ungemein schwer, da wir als Verein in erster Linie nicht für das individuell bestmögliche Paket des Spielers zuständig sind, sondern die eigenen sportlichen und finanziellen Aspekte des Vereins abzuwägen haben.

Unabhängig davon stehen wir nun vor der Situation, dieses Problem zu lösen und als Fußballverein (der am offenen sportlichen Wettbewerb teilnimmt) die bestmögliche Entscheidung bezüglich der gegenwärtigen und kurz- und langfristigen Folgen eines Für und Wider abzuwägen.

Die Hauptaugenmerke der aktuellen Diskussion (sowohl hier auf TM, als auch in der weiteren Öffentlichkeit) liegen dabei auf der oben skizzierten Problemstellung und auch auf der (mE überhaupt nicht zielführenden) „wer ist schuld“-Frage. Um Letzteres soll es nachfolgend auch gehen

Haben wir es auch selbst verbockt, in dieser Situation zu sein? Haben wir durch unbedachte öffentliche Aussagen, durch kuriose Planungen, öffentliches Flirten mit Alternativen, unvorteilhaftes Zeitmanagement etc. pp. selbst heraufbeschworen? Ja, klar. Die Antwort auf alle Fragen ist „ja“. ABER: ist die Geschichte schwarz und weiß? Gehört zu solchen Verträgen und Geschäftsbeziehungen nur eine Partei? Ist nur die andere Partei in der Verantwortung diese Beziehung fruchtbar zu gestalten? Nein, genau so klar. Wir als Verein haben uns die letzten Monate mit der Personalie „Lewandowski“ nicht mit Ruhm bekleckert. Jedoch muss man nicht so tun, als ob es ausschließlich unsere fehlende „Wertschätzung“ war. Dieser Begriff bzw. eigentlich die aktuelle Verwendung wenn es um Verträge bei Profifußballern geht sorgt bei mir eh nur für Würgereize und Ekelgefühle. All die Jahre, seitdem er bei uns ist, gibt und gab es jedes Jahr Hinweise, Gerüchte, verifizierte Aussagen und Koketterien von der Seite des Spielers und Beraters. Sich jetzt hinzustellen und so zu tun, als ob wir uns zu wenig um ihn bemüht haben, mit anderen „Bräuten geflirtet“ haben… ist bei dieser Vorgeschichte eine reinste Frechheit und mE ein gezieltes Framing, sich selbst (bzw. dem eigenen Schützling) die moralische Absolution zu erteilen. Zu einer fruchtbaren, auf Vertrauen und echter Wertschätzung beruhenden (Geschäfts-)Beziehung gehören immer beide Parteien. Ich hab schon erwähnt, ich bin großer Freund des Sportlers Lewandowski. Aber auch er und seine Entourage haben all die Jahre keinen Hehl daraus gemacht, uns nur so viel Wertschätzung entgegenzubringen, wie sie dem eigenen Profil nützen.

Folgend ein paar Auszüge ausschließlich von den TM-News und nur bis 2017. Weitere Quellen und Zeiträume sind nicht berücksichtigt und demnach ist das auch keine vollständige Auflistung.
Am 19.01.2022 redet Lewandowski noch selbst davon „keinen Stress“ bei der Verlängerung machen zu wollen. Er „muss ruhig bleiben“, denn über „alles andere will (er) nicht nachdenken“. Ein paar Monate später ist er aber beleidigt, dass keiner mit ihm Spricht - was wohlbemerkt alle Verantwortlichen unisono bestreiten.
Außerdem haben wir bereits letzten Sommer (2021) klar kommuniziert, dass wir mit ihm in den Saisons 21/22 und 22/23 planen. Die Botschaft, mit ihm arbeiten zu wollen, ist also schon längere Zeit klar öffentlich kommuniziert gewesen und keine verpasste Chance oder gar fehlende Wertschätzung.
Spulen wir in den November 2020 zurück. Da deutet Lewandowski schon an, dass er „sich derzeit alle Optionen für die Zeit nach seinem Vertragsende offen“ hält. Er erwähnt selbst, dass sein Vertrag 2023 endet und nicht weiß, was danach kommt. Ein möglicher Wechsel NACH Vertragsende ist also schon vor zwei Jahren eine mögliche Option für ihn. Das dieser Wechselwunsch auf einmal und ganz plötzlich nur durch uns verschuldet ist diesen Sommer ist also nur die halbe Wahrheit.
Wie er es selbst mit Verträgen und der Zukunftsgestaltung hält, deutete sein ehemaliger Berater an. Im Interview erzählt er: „Zwei Wochen vor der Bestätigung des Transfers sagte ich (zu den Bayern Bossen), dass er (Lewi) seine Meinung änderte und zu Real geht“. Schon vor seinem Bayernwechsel war die Sehnsucht nach Spanien kein Geheimnis. Nicht wir haben ihn dazu gebracht dahin zu wollen, dieses Ziel ist schon immer auf der Prioliste. Was durchaus ok und vollkommen legitim ist.
Im Septemer 2019 sprach Perez öffentlich über Lewi: „Wir haben uns mehrere Jahre um Lewandowski bemüht und es klappte nicht, denn er hat keine Klausel und sie verkaufen ihn nicht.“. Solch ein Vorgehen, also die Verhandlungen mit dem anderen Verein starten zu wollen, ist in der Regel erst der zweite Schritt nachdem man beim Spieler resp. dessen Berater eine grundsätzliche Wechselabsicht ausgelotet hat. Untermauert wird das durch den Bericht aus dem Mai des gleichen Jahres. „Bereits im vergangenen Sommer drängte Lewandowski einmal mehr auf seinen Abschied vom deutschen Rekordmeister, wobei vor allem Real Madrid als mögliches Ziel galt“. Hier sogar noch explizierter formuliert, dass die Wechselabsicht VON Lewi ausging. Im gleichen Artikel wird erwähnt, dass Bayern ursprünglich „nur“ bis 2022 verlängern wollte und RL „eine nicht näher beschriebene andere zeitliche Dimension vor“schwebte. Bekanntlich läuft der Vertrag aber bis 2023, was bedeutet, dass wir ihm bei den anstehenden Verhandlungen bezüglich der Laufzeit sogar entgegengekommen sind.
Alle Jahre wieder ist auch im August 2018 der Fall: „Lange wurde in diesem Sommer über einen Abgang von Robert Lewandowski vom FC Bayern München spekuliert, Berater Pinhas Zahavi suchte laut Medien intensiv nach einem neuen Verein. Im Interview mit der „Sport Bild“ verriet der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft nun, dass er kurz vor einem Wechsel stand. Deswegen habe ich an Abschied gedacht.“ Berater Zahavi suchte daher einen neuen Verein: „Das war mit Pini abgesprochen. „Ich hatte Angebote von anderen Mannschaften und habe mich damit befasst.““ Sogar im Mai 2018 äußert sich Zahavi öffentlich, dass „die Verantwortlichen des FC Bayern (…) darüber Bescheid“ wissen. „Robert fühlt, dass er eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht“, so Zahavi weiter. Auch da ging es schon um einen Wechsel. Und da war man meilenweit und Jahre davon entfernt, mit anderen Stürmern zu verhandeln. Auch Sky und Mr. Not true schrieben im Februar 2018 über Spekulationen um einen Abgang von Robert Lewandowski. Damals hieß es, Lewandowski “möchte den deutschen Rekordmeister im kommenden Sommer verlassen.“
Selbst vor 5 Jahren (!) 2017 geisterten schon Gerüchte herum, dass "dieser sich eine neue Herausforderung durchaus nochmal vorstellen kann.“.

Lange Rede kurzer Sinn: Lewandowski und seine Berater kokettieren schon seit jeher, jedes Jahr mehrfach aufs Neue, dass ein Wechsel im Rahmen des Möglichen ist. Jedes Jahr aufs Neue tauchten direkte und indirekte Zitate in den Medien auf, dass Lewandowski wechseln will. Das ist per se nicht verboten und keine Überraschung. Wechsel und Transfers gehören zum alltäglichen Fußballgeschäft dazu. Dass man aber auf einmal öffentlich damit ankommt, dass „fehlende Wertschätzung“ im Spiel ist vom Verein, ist nichts weiter als ein riesengroßes „mimimi“ und gezielte PR. In keinem Jahr davor haben wir uns um Haaland oder sonst einen Stürmer bemüht, trotzdem gab es JEDES (!) Jahr Meldungen, dass Lewi gehen will. Wir haben andauern öffentlich gesagt, dass wir ihn behalten wollen, dass wir fest mit ihm planen. Wir haben seine Verträge verlängert, ihm mehr Geld geboten. Haben bei Vertragslaufzeiten zu seinen Gunsten verhandelt. Aber trotzdem kam und kommt jedes Jahr das öffentliche Statement, dass er wechseln will. Das ist alles, aber nur keine Wertschätzung. Sorry Robert Lewandowski, das ist zu billig, was dein Berater in den letzten Wochen in sämtlichen Interviews zum Besten gegeben hat. Das ist nicht nur billig, das ist auch eine riesengroße Verarschung und auch irgendwie eine Respektlosigkeit gegenüber den Fans. Wenn jemand beleidigt sein sollte wegen öffentlicher „Brautschau“, dann nicht der Spieler, sondern der Verein.
Hat der Verein Fehler gemacht? Ja. Hat Lewandowski das auch? Ja.

Warum das ganze? Nicht um RL schlecht dastehen zu lassen. Nicht um den Verein aus der Schusslinie zu ziehen. Die ganze Geschichte ist nicht schwarz/weiß. Wer sich hier hinstellt und nur und ausschließlich dem FC Bayern und den Verantwortlichen ans Bein pi***n will, tut das nur aus verletztem Ego oder Sonstigem. Der Spieler will nicht weg weil wir es verbockt haben, sondern er will weg weil das schon IMMER sein Karriereweg war. Das wurde über all die Jahre weg von ihm und seinen Beratern öffentlich mehr oder weniger offen kommuniziert. Dieses ständige schuldzuweisen von allen Seiten nervt. Das man die Diskussion um den Wechsel nun so von beiden Seiten führt, ist beschämend genug. Das sich das zu einer Art Rosenkrieg entwickelt ist sowohl für den Spieler als auch für den Verein kein Ruhmesblatt. Es würden alle gut daran tun, es auf das zu reduzieren was es ist: der Spieler will wechseln. Es ist schlimm genug, dass sich Berater und Verein wie im Kindergarten aufführen und ständig mit Beschuldigungen und halbgaren Ausreden ankommen. Der Text ist aber schon viel zu lang, weshalb es an dieser Stelle auch genug ist, obwohl ich das noch stundenlang ausführen könnte grins


Spitzenbeitrag, würde ich bewerten, wenn ich denn könnte smile

Unterschreibe ich zu 100%.

Du verdeutlichst mit alten Berichten genau das, was ich mir schon lange denke: Der Zahavi ist das allerletzte und wenn ich an der Säbener das Regiment führen würde, hätte der dort Hausverbot, so wie Raiola eine ganze Zeit bei Real Madrid.

Man muss sich sicher nicht alles gefallen lassen. Ebenso auch die Thematik um Alaba war an Frechheit schon kaum mehr zu toppen, aber er treibt es eben immer weiter.

Ich hoffe, dass er zu Barcelona geht, es dort nicht läuft (siehe Messi) und dazu irgendwann der große Knall kommt und die zahlungsunfähig werden. Denn alles, was derzeit an finanziellen Mitteln generiert wird, hält doch nur diese Blase am laufen und er kann dann schauen, wo er noch drei Jahre groß finanziert wird.

50 Mio für den Weltfußballer als Einmalzahlung (zur Not soll er es doch selbst bezahlen) und Adieu.
Robert Lewandowski |#28387
30.05.2022 - 09:26 Uhr
Zitat von FlowCash86
Zitat von Quincy2008

Zitat von Overhead7

Zitat von Quincy2008

Zitat von Overhead7

Zitat von DeFlamingo

Zitat von Benrush

Zitat von lerby

Zitat von Struga10

Robert Lewandowski on his future: "It depends on several factors - I think my situation is clear and it makes no sense to talk about it. It's difficult to say that I will play for Bayern next season" [

https://twitter.com/iMiaSanMia/status/1530913648536846341

So viel zur Wertschätzung

Ist natürlich 'ne EinbahnstraßeUnschuldigschief


Ich meine ist Lewandowski jetzt so tödlich beleidigt weil man sich mit zum einzigen Zeitpunkt, zu dem er zu haben war, mit Haaland beschäftigt war? Gerade er muss doch wissen wie das Geschäft läuft und einsehen, dass man bei einem fast 34 Jährigen auch an die Zukunft denkt als Verein.


Genau deswegen, weil er bald 34 ist, muss er ja jetzt reagieren.

Es ist ihm nun klar, dass quasi jeden Tag von Brazzo der Anruf reinkommen kann, er möge sich doch bitte einen neuen Verein suchen, da ein Nachfolger gefunden wurde.

Dass Lewandowski nicht bis 2023 warten möchte, falls Brazzo nicht in der Lage ist, einen Nachfolger zeitnah zu finden, weil er dann auf die 35 zusteuert und es seine eigene Verhandlungsposition schwächt, ist wohl logisch. Oder soll er sich nun auch noch dafür bedanken, aussortiert zu werden, in dem er brav drauf wartet, bis der Verein alles geregelt hat?

Brazzo hat den Stein ins Rollen gebracht und sonst niemand.
Das hat auch nichts mit "Lewandowski ist beleidigt" zu tun. Es geht um seine Karriere, sein Einkommen. Da kann er nun schlecht Rücksicht nehmen, weil Brazzo sich mal wieder wie ein Amateur verhält.


Selten so einen Schwach***n gelesen!

Der Verein darf also nicht einmal mehr nach einem Nachfolger suchen, der vielleicht hinter einem aufgebaut wird? Benzema hätte ja dann bereits damals nach der Verkündung von Jovic, aber spätestens nach den Mbappé-Gerüchten, das Weite suchen müssen.

Warum sollte Bayern wollen, dass ein Anruf rein kommt? Jeder im Verein möchte Lewandowski behalten! Dazu hat er Vertrag bis 2023, daher muss der Verein überhaupt keine Rechenschaft ablegen.

Aber Hauptsache Brazzo hat für alles die Schuld!


Weil die Welt einfach nicht so einseitig ist.
Bayern muss sich mit Haaland beschäftigen, wenn der auf den Markt kommt.
Genauso muss sich Lewandowski aber auch um seine Zukunft kümmern. Wenn jetzt Benzema kommt und sagt: ich hab mich nach den Mbappe-Gerüchten umorientiert, ich will zu Juve, dann hat Real das Problem analog.


Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre. Hat er nicht, weil er den Verein für wichtiger hielt. Ganz im Gegenteil, er hätte sich sogar noch gefreut.

Genau dies sollte man von einem langjährigen Spieler (zumindest meiner Meinung nach) auch erwarten dürfen.


Oder er hat bis zum CL-Finale stillgehalten.
Oder es wurde mit ihm anders kommuniziert.
Oder, oder, oder.
Ich glaube, Dankbarkeit in diesem Geschäft zu erwarten führt zu Enttäuschungen.

Lewa will gehen - wir könnten ihn ja auch aus Dankbarkeit für viele Jahre tolle Leistungen gehen lassen. Kann man ja auch so rum sehen. Ist ja keine Einbahnstraße mit der Dankbarkeit.

Meinetwegen soll Lewa gehen - wenn wir jetzt den jüngeren Mane kriegen statt Lewa und dabei noch Millionen zusätzlich machen ist das für den Verein doch ein guter Deal.

Bei einem Ausflug ins Barca-Forum liest man genau das Gegenteil. Die könnten es nicht verstehen, wenn Barca mehr für Lewy ausgibt, als wir für Mané zahlen (sollte er denn kommen).
Kann mir das mal jemand erklären, wie Barca sich die Ablöse + Gehalt für Lewandowski eigentlich leisten will? Man liest ja immer wieder, dass es hinten und vorne nicht reicht. Ist da wirklich nichts zu machen mit einem FdJ-Swap-Deal oder sowas?


Ist das jetzt wirklich das Gegenteil?
Mané (drei Jahre jünger) für Lewa und dann die Ablösen und Gehälter - da fährt Bayern am besten. Barca könnte sich ja auch Richtung Mané orientieren und zehn Mio mehr zahlen als wir. Die scheinen einen speziellen Plan mit Lewa zu haben! Mané und Aubameyang sind sich halt auch ähnlicher als Mané und Lewa.

Kann Mané eigentlich gut deutsch? War ja zwei Jahre in Salzburg, das könnte die Eingewöhnung erleichtern…

•     •     •

If we don’t explain science to the public, others will fill the gap with nonsense.
(Professor Carl Sagan)
Robert Lewandowski |#28388
30.05.2022 - 09:42 Uhr
Zitat von ct157
Vorab schonmal sorry für den vermutlich lang werdenden Post.

ich bin großer Lewandowski Befürworter und würde es einfach unglaublich schade finden, wenn er uns verlässt. Er ist auf seinem Niveau unbestreitbar in der Weltklasse unterwegs und für mich einer der besten, wenn nicht sogar der beste, Fußballer den ich persönlich im Trikot des FC Bayern miterlebt hab. Seine Tore und die unglaublich surreale Torquote in allen Wettbewerben suchen in der Liga und im Verein seines Gleichen und werden so schnell nicht mehr erreicht werden. Da ich Gerd Müller nie live erlebt habe, ist Lewi für mich mit Abstand der beste Stürmer beim FC Bayern den ich bestaunen durfte. Das wird und kann man auch gar nicht ersetzen. Einen Weltfussballer zu ersetzen ist ein Unding. Das hat Real nicht auf Anhieb geschafft, das hat Barca schon gar nicht geschafft. Auch andere davor und danach werden das nicht ohne Qualitätsverlust hinbekommen. Wir schon gar nicht.

Nun ist es so, dass er offensichtlich seine Zelte bei uns abbrechen will. Ich bin froh, dass ich nicht in der Haut der Entscheidungsträger stecke, um mich um diese Personalie bemühen zu müssen. Auf der einen Seite steht die sportliche Power, die zweifelsfrei und ohne jegliches drumherum Reden unbestreitbar ist. Zusätzlich und hauptsächlich ist da auch der bis 2023 von ihm selbst (!) unterschriebene und gültige Arbeitsvertrag. Auf der anderen Seite steht einerseits die einmalige Möglichkeit einer finanziellen Entschädigung und andererseits der Wunsch des Spielers. Beides abzuwägen ist ungemein schwer, da wir als Verein in erster Linie nicht für das individuell bestmögliche Paket des Spielers zuständig sind, sondern die eigenen sportlichen und finanziellen Aspekte des Vereins abzuwägen haben.

Unabhängig davon stehen wir nun vor der Situation, dieses Problem zu lösen und als Fußballverein (der am offenen sportlichen Wettbewerb teilnimmt) die bestmögliche Entscheidung bezüglich der gegenwärtigen und kurz- und langfristigen Folgen eines Für und Wider abzuwägen.

Die Hauptaugenmerke der aktuellen Diskussion (sowohl hier auf TM, als auch in der weiteren Öffentlichkeit) liegen dabei auf der oben skizzierten Problemstellung und auch auf der (mE überhaupt nicht zielführenden) „wer ist schuld“-Frage. Um Letzteres soll es nachfolgend auch gehen

Haben wir es auch selbst verbockt, in dieser Situation zu sein? Haben wir durch unbedachte öffentliche Aussagen, durch kuriose Planungen, öffentliches Flirten mit Alternativen, unvorteilhaftes Zeitmanagement etc. pp. selbst heraufbeschworen? Ja, klar. Die Antwort auf alle Fragen ist „ja“. ABER: ist die Geschichte schwarz und weiß? Gehört zu solchen Verträgen und Geschäftsbeziehungen nur eine Partei? Ist nur die andere Partei in der Verantwortung diese Beziehung fruchtbar zu gestalten? Nein, genau so klar. Wir als Verein haben uns die letzten Monate mit der Personalie „Lewandowski“ nicht mit Ruhm bekleckert. Jedoch muss man nicht so tun, als ob es ausschließlich unsere fehlende „Wertschätzung“ war. Dieser Begriff bzw. eigentlich die aktuelle Verwendung wenn es um Verträge bei Profifußballern geht sorgt bei mir eh nur für Würgereize und Ekelgefühle. All die Jahre, seitdem er bei uns ist, gibt und gab es jedes Jahr Hinweise, Gerüchte, verifizierte Aussagen und Koketterien von der Seite des Spielers und Beraters. Sich jetzt hinzustellen und so zu tun, als ob wir uns zu wenig um ihn bemüht haben, mit anderen „Bräuten geflirtet“ haben… ist bei dieser Vorgeschichte eine reinste Frechheit und mE ein gezieltes Framing, sich selbst (bzw. dem eigenen Schützling) die moralische Absolution zu erteilen. Zu einer fruchtbaren, auf Vertrauen und echter Wertschätzung beruhenden (Geschäfts-)Beziehung gehören immer beide Parteien. Ich hab schon erwähnt, ich bin großer Freund des Sportlers Lewandowski. Aber auch er und seine Entourage haben all die Jahre keinen Hehl daraus gemacht, uns nur so viel Wertschätzung entgegenzubringen, wie sie dem eigenen Profil nützen.

Folgend ein paar Auszüge ausschließlich von den TM-News und nur bis 2017. Weitere Quellen und Zeiträume sind nicht berücksichtigt und demnach ist das auch keine vollständige Auflistung.
Am 19.01.2022 redet Lewandowski noch selbst davon „keinen Stress“ bei der Verlängerung machen zu wollen. Er „muss ruhig bleiben“, denn über „alles andere will (er) nicht nachdenken“. Ein paar Monate später ist er aber beleidigt, dass keiner mit ihm Spricht - was wohlbemerkt alle Verantwortlichen unisono bestreiten.
Außerdem haben wir bereits letzten Sommer (2021) klar kommuniziert, dass wir mit ihm in den Saisons 21/22 und 22/23 planen. Die Botschaft, mit ihm arbeiten zu wollen, ist also schon längere Zeit klar öffentlich kommuniziert gewesen und keine verpasste Chance oder gar fehlende Wertschätzung.
Spulen wir in den November 2020 zurück. Da deutet Lewandowski schon an, dass er „sich derzeit alle Optionen für die Zeit nach seinem Vertragsende offen“ hält. Er erwähnt selbst, dass sein Vertrag 2023 endet und nicht weiß, was danach kommt. Ein möglicher Wechsel NACH Vertragsende ist also schon vor zwei Jahren eine mögliche Option für ihn. Das dieser Wechselwunsch auf einmal und ganz plötzlich nur durch uns verschuldet ist diesen Sommer ist also nur die halbe Wahrheit.
Wie er es selbst mit Verträgen und der Zukunftsgestaltung hält, deutete sein ehemaliger Berater an. Im Interview erzählt er: „Zwei Wochen vor der Bestätigung des Transfers sagte ich (zu den Bayern Bossen), dass er (Lewi) seine Meinung änderte und zu Real geht“. Schon vor seinem Bayernwechsel war die Sehnsucht nach Spanien kein Geheimnis. Nicht wir haben ihn dazu gebracht dahin zu wollen, dieses Ziel ist schon immer auf der Prioliste. Was durchaus ok und vollkommen legitim ist.
Im Septemer 2019 sprach Perez öffentlich über Lewi: „Wir haben uns mehrere Jahre um Lewandowski bemüht und es klappte nicht, denn er hat keine Klausel und sie verkaufen ihn nicht.“. Solch ein Vorgehen, also die Verhandlungen mit dem anderen Verein starten zu wollen, ist in der Regel erst der zweite Schritt nachdem man beim Spieler resp. dessen Berater eine grundsätzliche Wechselabsicht ausgelotet hat. Untermauert wird das durch den Bericht aus dem Mai des gleichen Jahres. „Bereits im vergangenen Sommer drängte Lewandowski einmal mehr auf seinen Abschied vom deutschen Rekordmeister, wobei vor allem Real Madrid als mögliches Ziel galt“. Hier sogar noch explizierter formuliert, dass die Wechselabsicht VON Lewi ausging. Im gleichen Artikel wird erwähnt, dass Bayern ursprünglich „nur“ bis 2022 verlängern wollte und RL „eine nicht näher beschriebene andere zeitliche Dimension vor“schwebte. Bekanntlich läuft der Vertrag aber bis 2023, was bedeutet, dass wir ihm bei den anstehenden Verhandlungen bezüglich der Laufzeit sogar entgegengekommen sind.
Alle Jahre wieder ist auch im August 2018 der Fall: „Lange wurde in diesem Sommer über einen Abgang von Robert Lewandowski vom FC Bayern München spekuliert, Berater Pinhas Zahavi suchte laut Medien intensiv nach einem neuen Verein. Im Interview mit der „Sport Bild“ verriet der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft nun, dass er kurz vor einem Wechsel stand. Deswegen habe ich an Abschied gedacht.“ Berater Zahavi suchte daher einen neuen Verein: „Das war mit Pini abgesprochen. „Ich hatte Angebote von anderen Mannschaften und habe mich damit befasst.““ Sogar im Mai 2018 äußert sich Zahavi öffentlich, dass „die Verantwortlichen des FC Bayern (…) darüber Bescheid“ wissen. „Robert fühlt, dass er eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht“, so Zahavi weiter. Auch da ging es schon um einen Wechsel. Und da war man meilenweit und Jahre davon entfernt, mit anderen Stürmern zu verhandeln. Auch Sky und Mr. Not true schrieben im Februar 2018 über Spekulationen um einen Abgang von Robert Lewandowski. Damals hieß es, Lewandowski “möchte den deutschen Rekordmeister im kommenden Sommer verlassen.“
Selbst vor 5 Jahren (!) 2017 geisterten schon Gerüchte herum, dass "dieser sich eine neue Herausforderung durchaus nochmal vorstellen kann.“.

Lange Rede kurzer Sinn: Lewandowski und seine Berater kokettieren schon seit jeher, jedes Jahr mehrfach aufs Neue, dass ein Wechsel im Rahmen des Möglichen ist. Jedes Jahr aufs Neue tauchten direkte und indirekte Zitate in den Medien auf, dass Lewandowski wechseln will. Das ist per se nicht verboten und keine Überraschung. Wechsel und Transfers gehören zum alltäglichen Fußballgeschäft dazu. Dass man aber auf einmal öffentlich damit ankommt, dass „fehlende Wertschätzung“ im Spiel ist vom Verein, ist nichts weiter als ein riesengroßes „mimimi“ und gezielte PR. In keinem Jahr davor haben wir uns um Haaland oder sonst einen Stürmer bemüht, trotzdem gab es JEDES (!) Jahr Meldungen, dass Lewi gehen will. Wir haben andauern öffentlich gesagt, dass wir ihn behalten wollen, dass wir fest mit ihm planen. Wir haben seine Verträge verlängert, ihm mehr Geld geboten. Haben bei Vertragslaufzeiten zu seinen Gunsten verhandelt. Aber trotzdem kam und kommt jedes Jahr das öffentliche Statement, dass er wechseln will. Das ist alles, aber nur keine Wertschätzung. Sorry Robert Lewandowski, das ist zu billig, was dein Berater in den letzten Wochen in sämtlichen Interviews zum Besten gegeben hat. Das ist nicht nur billig, das ist auch eine riesengroße Verarschung und auch irgendwie eine Respektlosigkeit gegenüber den Fans. Wenn jemand beleidigt sein sollte wegen öffentlicher „Brautschau“, dann nicht der Spieler, sondern der Verein.
Hat der Verein Fehler gemacht? Ja. Hat Lewandowski das auch? Ja.

Warum das ganze? Nicht um RL schlecht dastehen zu lassen. Nicht um den Verein aus der Schusslinie zu ziehen. Die ganze Geschichte ist nicht schwarz/weiß. Wer sich hier hinstellt und nur und ausschließlich dem FC Bayern und den Verantwortlichen ans Bein pi***n will, tut das nur aus verletztem Ego oder Sonstigem. Der Spieler will nicht weg weil wir es verbockt haben, sondern er will weg weil das schon IMMER sein Karriereweg war. Das wurde über all die Jahre weg von ihm und seinen Beratern öffentlich mehr oder weniger offen kommuniziert. Dieses ständige schuldzuweisen von allen Seiten nervt. Das man die Diskussion um den Wechsel nun so von beiden Seiten führt, ist beschämend genug. Das sich das zu einer Art Rosenkrieg entwickelt ist sowohl für den Spieler als auch für den Verein kein Ruhmesblatt. Es würden alle gut daran tun, es auf das zu reduzieren was es ist: der Spieler will wechseln. Es ist schlimm genug, dass sich Berater und Verein wie im Kindergarten aufführen und ständig mit Beschuldigungen und halbgaren Ausreden ankommen. Der Text ist aber schon viel zu lang, weshalb es an dieser Stelle auch genug ist, obwohl ich das noch stundenlang ausführen könnte grins


Es gibt nur ein Problem.

Die Mehrheit wird deinen Beitrag nicht lesen und sich mit dem Thema nicht eingehend beschäftig, weil es zu anstregend ist.
Es ist viel einfacher die billigen Provokationen von Zahavi zu glauben und genau das ist der Grund warum diese Strategie funktioniert.
Robert Lewandowski |#28389
30.05.2022 - 09:53 Uhr
Zitat von ct157
Vorab schonmal sorry für den vermutlich lang werdenden Post.

ich bin großer Lewandowski Befürworter und würde es einfach unglaublich schade finden, wenn er uns verlässt. Er ist auf seinem Niveau unbestreitbar in der Weltklasse unterwegs und für mich einer der besten, wenn nicht sogar der beste, Fußballer den ich persönlich im Trikot des FC Bayern miterlebt hab. Seine Tore und die unglaublich surreale Torquote in allen Wettbewerben suchen in der Liga und im Verein seines Gleichen und werden so schnell nicht mehr erreicht werden. Da ich Gerd Müller nie live erlebt habe, ist Lewi für mich mit Abstand der beste Stürmer beim FC Bayern den ich bestaunen durfte. Das wird und kann man auch gar nicht ersetzen. Einen Weltfussballer zu ersetzen ist ein Unding. Das hat Real nicht auf Anhieb geschafft, das hat Barca schon gar nicht geschafft. Auch andere davor und danach werden das nicht ohne Qualitätsverlust hinbekommen. Wir schon gar nicht.

Nun ist es so, dass er offensichtlich seine Zelte bei uns abbrechen will. Ich bin froh, dass ich nicht in der Haut der Entscheidungsträger stecke, um mich um diese Personalie bemühen zu müssen. Auf der einen Seite steht die sportliche Power, die zweifelsfrei und ohne jegliches drumherum Reden unbestreitbar ist. Zusätzlich und hauptsächlich ist da auch der bis 2023 von ihm selbst (!) unterschriebene und gültige Arbeitsvertrag. Auf der anderen Seite steht einerseits die einmalige Möglichkeit einer finanziellen Entschädigung und andererseits der Wunsch des Spielers. Beides abzuwägen ist ungemein schwer, da wir als Verein in erster Linie nicht für das individuell bestmögliche Paket des Spielers zuständig sind, sondern die eigenen sportlichen und finanziellen Aspekte des Vereins abzuwägen haben.

Unabhängig davon stehen wir nun vor der Situation, dieses Problem zu lösen und als Fußballverein (der am offenen sportlichen Wettbewerb teilnimmt) die bestmögliche Entscheidung bezüglich der gegenwärtigen und kurz- und langfristigen Folgen eines Für und Wider abzuwägen.

Die Hauptaugenmerke der aktuellen Diskussion (sowohl hier auf TM, als auch in der weiteren Öffentlichkeit) liegen dabei auf der oben skizzierten Problemstellung und auch auf der (mE überhaupt nicht zielführenden) „wer ist schuld“-Frage. Um Letzteres soll es nachfolgend auch gehen

Haben wir es auch selbst verbockt, in dieser Situation zu sein? Haben wir durch unbedachte öffentliche Aussagen, durch kuriose Planungen, öffentliches Flirten mit Alternativen, unvorteilhaftes Zeitmanagement etc. pp. selbst heraufbeschworen? Ja, klar. Die Antwort auf alle Fragen ist „ja“. ABER: ist die Geschichte schwarz und weiß? Gehört zu solchen Verträgen und Geschäftsbeziehungen nur eine Partei? Ist nur die andere Partei in der Verantwortung diese Beziehung fruchtbar zu gestalten? Nein, genau so klar. Wir als Verein haben uns die letzten Monate mit der Personalie „Lewandowski“ nicht mit Ruhm bekleckert. Jedoch muss man nicht so tun, als ob es ausschließlich unsere fehlende „Wertschätzung“ war. Dieser Begriff bzw. eigentlich die aktuelle Verwendung wenn es um Verträge bei Profifußballern geht sorgt bei mir eh nur für Würgereize und Ekelgefühle. All die Jahre, seitdem er bei uns ist, gibt und gab es jedes Jahr Hinweise, Gerüchte, verifizierte Aussagen und Koketterien von der Seite des Spielers und Beraters. Sich jetzt hinzustellen und so zu tun, als ob wir uns zu wenig um ihn bemüht haben, mit anderen „Bräuten geflirtet“ haben… ist bei dieser Vorgeschichte eine reinste Frechheit und mE ein gezieltes Framing, sich selbst (bzw. dem eigenen Schützling) die moralische Absolution zu erteilen. Zu einer fruchtbaren, auf Vertrauen und echter Wertschätzung beruhenden (Geschäfts-)Beziehung gehören immer beide Parteien. Ich hab schon erwähnt, ich bin großer Freund des Sportlers Lewandowski. Aber auch er und seine Entourage haben all die Jahre keinen Hehl daraus gemacht, uns nur so viel Wertschätzung entgegenzubringen, wie sie dem eigenen Profil nützen.

Folgend ein paar Auszüge ausschließlich von den TM-News und nur bis 2017. Weitere Quellen und Zeiträume sind nicht berücksichtigt und demnach ist das auch keine vollständige Auflistung.
Am 19.01.2022 redet Lewandowski noch selbst davon „keinen Stress“ bei der Verlängerung machen zu wollen. Er „muss ruhig bleiben“, denn über „alles andere will (er) nicht nachdenken“. Ein paar Monate später ist er aber beleidigt, dass keiner mit ihm Spricht - was wohlbemerkt alle Verantwortlichen unisono bestreiten.
Außerdem haben wir bereits letzten Sommer (2021) klar kommuniziert, dass wir mit ihm in den Saisons 21/22 und 22/23 planen. Die Botschaft, mit ihm arbeiten zu wollen, ist also schon längere Zeit klar öffentlich kommuniziert gewesen und keine verpasste Chance oder gar fehlende Wertschätzung.
Spulen wir in den November 2020 zurück. Da deutet Lewandowski schon an, dass er „sich derzeit alle Optionen für die Zeit nach seinem Vertragsende offen“ hält. Er erwähnt selbst, dass sein Vertrag 2023 endet und nicht weiß, was danach kommt. Ein möglicher Wechsel NACH Vertragsende ist also schon vor zwei Jahren eine mögliche Option für ihn. Das dieser Wechselwunsch auf einmal und ganz plötzlich nur durch uns verschuldet ist diesen Sommer ist also nur die halbe Wahrheit.
Wie er es selbst mit Verträgen und der Zukunftsgestaltung hält, deutete sein ehemaliger Berater an. Im Interview erzählt er: „Zwei Wochen vor der Bestätigung des Transfers sagte ich (zu den Bayern Bossen), dass er (Lewi) seine Meinung änderte und zu Real geht“. Schon vor seinem Bayernwechsel war die Sehnsucht nach Spanien kein Geheimnis. Nicht wir haben ihn dazu gebracht dahin zu wollen, dieses Ziel ist schon immer auf der Prioliste. Was durchaus ok und vollkommen legitim ist.
Im Septemer 2019 sprach Perez öffentlich über Lewi: „Wir haben uns mehrere Jahre um Lewandowski bemüht und es klappte nicht, denn er hat keine Klausel und sie verkaufen ihn nicht.“. Solch ein Vorgehen, also die Verhandlungen mit dem anderen Verein starten zu wollen, ist in der Regel erst der zweite Schritt nachdem man beim Spieler resp. dessen Berater eine grundsätzliche Wechselabsicht ausgelotet hat. Untermauert wird das durch den Bericht aus dem Mai des gleichen Jahres. „Bereits im vergangenen Sommer drängte Lewandowski einmal mehr auf seinen Abschied vom deutschen Rekordmeister, wobei vor allem Real Madrid als mögliches Ziel galt“. Hier sogar noch explizierter formuliert, dass die Wechselabsicht VON Lewi ausging. Im gleichen Artikel wird erwähnt, dass Bayern ursprünglich „nur“ bis 2022 verlängern wollte und RL „eine nicht näher beschriebene andere zeitliche Dimension vor“schwebte. Bekanntlich läuft der Vertrag aber bis 2023, was bedeutet, dass wir ihm bei den anstehenden Verhandlungen bezüglich der Laufzeit sogar entgegengekommen sind.
Alle Jahre wieder ist auch im August 2018 der Fall: „Lange wurde in diesem Sommer über einen Abgang von Robert Lewandowski vom FC Bayern München spekuliert, Berater Pinhas Zahavi suchte laut Medien intensiv nach einem neuen Verein. Im Interview mit der „Sport Bild“ verriet der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft nun, dass er kurz vor einem Wechsel stand. Deswegen habe ich an Abschied gedacht.“ Berater Zahavi suchte daher einen neuen Verein: „Das war mit Pini abgesprochen. „Ich hatte Angebote von anderen Mannschaften und habe mich damit befasst.““ Sogar im Mai 2018 äußert sich Zahavi öffentlich, dass „die Verantwortlichen des FC Bayern (…) darüber Bescheid“ wissen. „Robert fühlt, dass er eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht“, so Zahavi weiter. Auch da ging es schon um einen Wechsel. Und da war man meilenweit und Jahre davon entfernt, mit anderen Stürmern zu verhandeln. Auch Sky und Mr. Not true schrieben im Februar 2018 über Spekulationen um einen Abgang von Robert Lewandowski. Damals hieß es, Lewandowski “möchte den deutschen Rekordmeister im kommenden Sommer verlassen.“
Selbst vor 5 Jahren (!) 2017 geisterten schon Gerüchte herum, dass "dieser sich eine neue Herausforderung durchaus nochmal vorstellen kann.“.

Lange Rede kurzer Sinn: Lewandowski und seine Berater kokettieren schon seit jeher, jedes Jahr mehrfach aufs Neue, dass ein Wechsel im Rahmen des Möglichen ist. Jedes Jahr aufs Neue tauchten direkte und indirekte Zitate in den Medien auf, dass Lewandowski wechseln will. Das ist per se nicht verboten und keine Überraschung. Wechsel und Transfers gehören zum alltäglichen Fußballgeschäft dazu. Dass man aber auf einmal öffentlich damit ankommt, dass „fehlende Wertschätzung“ im Spiel ist vom Verein, ist nichts weiter als ein riesengroßes „mimimi“ und gezielte PR. In keinem Jahr davor haben wir uns um Haaland oder sonst einen Stürmer bemüht, trotzdem gab es JEDES (!) Jahr Meldungen, dass Lewi gehen will. Wir haben andauern öffentlich gesagt, dass wir ihn behalten wollen, dass wir fest mit ihm planen. Wir haben seine Verträge verlängert, ihm mehr Geld geboten. Haben bei Vertragslaufzeiten zu seinen Gunsten verhandelt. Aber trotzdem kam und kommt jedes Jahr das öffentliche Statement, dass er wechseln will. Das ist alles, aber nur keine Wertschätzung. Sorry Robert Lewandowski, das ist zu billig, was dein Berater in den letzten Wochen in sämtlichen Interviews zum Besten gegeben hat. Das ist nicht nur billig, das ist auch eine riesengroße Verarschung und auch irgendwie eine Respektlosigkeit gegenüber den Fans. Wenn jemand beleidigt sein sollte wegen öffentlicher „Brautschau“, dann nicht der Spieler, sondern der Verein.
Hat der Verein Fehler gemacht? Ja. Hat Lewandowski das auch? Ja.

Warum das ganze? Nicht um RL schlecht dastehen zu lassen. Nicht um den Verein aus der Schusslinie zu ziehen. Die ganze Geschichte ist nicht schwarz/weiß. Wer sich hier hinstellt und nur und ausschließlich dem FC Bayern und den Verantwortlichen ans Bein pi***n will, tut das nur aus verletztem Ego oder Sonstigem. Der Spieler will nicht weg weil wir es verbockt haben, sondern er will weg weil das schon IMMER sein Karriereweg war. Das wurde über all die Jahre weg von ihm und seinen Beratern öffentlich mehr oder weniger offen kommuniziert. Dieses ständige schuldzuweisen von allen Seiten nervt. Das man die Diskussion um den Wechsel nun so von beiden Seiten führt, ist beschämend genug. Das sich das zu einer Art Rosenkrieg entwickelt ist sowohl für den Spieler als auch für den Verein kein Ruhmesblatt. Es würden alle gut daran tun, es auf das zu reduzieren was es ist: der Spieler will wechseln. Es ist schlimm genug, dass sich Berater und Verein wie im Kindergarten aufführen und ständig mit Beschuldigungen und halbgaren Ausreden ankommen. Der Text ist aber schon viel zu lang, weshalb es an dieser Stelle auch genug ist, obwohl ich das noch stundenlang ausführen könnte grins


Toller Beitrag und schade, dass du nicht noch die Kurve zu ner für dich sinnvollen lösung gekommen bist, dass hätte mich noch interessiert... Vllt kannst du das ja noch ergänzen smile

•     •     •

Vor jedem System steht der Wille der Spieler das Gewollte umzusetzen.
Bayern - Barca 4:0 - Ich war live dabei

Robert Lewandowski |#28390
30.05.2022 - 10:19 Uhr
Zitat von Quincy2008

Kann Mané eigentlich gut deutsch? War ja zwei Jahre in Salzburg, das könnte die Eingewöhnung erleichtern…


Er sollte das wichtigste verstehen. Hier ein paar interessante Aussagen von ihm:

https://sportbild.bild.de/fussball/premier-league/premierleague/sadio-mane-liverpool-star-interview-55096284.sport.html

"Ich verrate Ihnen was: Selbst in der Kabine sprechen wir viel Deutsch. Mit Emre Can, Karius und Joel Matip, der ja bei Schalke in der Bundesliga spielte. Genauso mit Firmino, denn sein Deutsch, das er bei Hoffenheim lernte, ist derzeit noch besser als sein Englisch. Liverpool ist tatsächlich ein bisschen ein deutscher Klub geworden.“

Darin bestätigt er auch, dass wir schon vor vielen Jahren an einem Transfer von ihm interessiert waren.

Zum Thema RL9: Die beste Lösung für alle wäre wir lassen RL nach Spanien für eine Ablöse, die wir 1zu1 in Mané investieren. Es bringt nichts einen Spieler zu halten der unbedingt weg will und ein Transfer von Mané würde uns ggf. auch die Türen für eine Gnabry-Verlängerung öffnen.

Früher oder später hätten wir sowieso eine Lösung für die Post-Lewandowski-Ära finden müssen. Wir haben auch schon vor Lewandowski die CL gewonnen und sind auch schon oft genug mit Lewandowski ausgeschieden, da mache ich mir jetzt keine große Angst, dass wir ohne ihn nicht mehr Wettbewerbsfähig sind, sofern wir eben eine gute Alternative verpflichten.

Wenn wir die Mittelstürmer-Position mit einem "Winger" wie Mané besetzen und auf ein klassisches 4-2-3-1 zurück gehen, könnte Gnabry nicht nur wieder auf seine bevorzugte Winger-Position zurück, sondern auch mit Sané / Mané zwischen den 3 offensiven Positionen rotieren.

Für das Gehaltsgefüge ist es wahrsch. auch am besten wenn die 25-30 von RL wegfallen und alle Winger knapp 20 bekommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCBenny am 30.05.2022 um 10:32 Uhr bearbeitet
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