FC Bayern München FC Bayern München
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Robert Lewandowski
Geburtsdatum 21.08.1988
Alter 38
Nat. Polen  Polen
Größe 1,86m
Vertrag bis 30.06.2028
Position Mittelstürmer
Fuß rechts
Akt. Verein Chicago Fire FC

Leistungsdaten: 25/26

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 54234
31143
1141
53-
31-
3--
11-

Robert Lewandowski

07.04.2015 - 12:53 Uhr
Robert Lewandowski |#27161
10.05.2022 - 08:57 Uhr
Zitat von Westfalian
Zitat von reflexion

Zitat von Becks84

Zitat von Westfalian

Wie sieht denn Deiner Meinung der Plan aus, von 1,5 MRD Verbindlichkeiten runter zu kommen?



Barca hatte vor Corona einen Umsatz von 840 Mio. D.h. Barca nimmt dir diese Verbindlichkeiten in 21 Monaten ein.
Ferner ist die Frage, ob in Spanien ein Markenwert bilanziert wird und ob dieser die wahren Gegebenheiten widerspiegelt. Insofern ist der Fair Market Value nicht unbedingt in der Bilanz wieder zu finden und eben doch positiv.
Man kann sich ja einen fiktiven Kaufpreis nehmen. Chelsea ging gerade für 3 Mrd. Euro über den Tisch. Ein FC Barcelona würde in einer Betrachtung ohne Verbindlichkeiten sicher deutlich (!) mehr erlösen. Dann ziehst halt die 1,5 Mrd. ab und du weißt, was die Banken hier finanzieren.

Und selbst wenn eine (vermutlich deutsche ( @reflexion hat die verschiedenen Ansätze angedeutet) zum Ergebnis käme die zahlen das nie zurück:
Was willst Du denn machen?
Gibt du denen kein Geld, gehen die pleite, in die 4. Liga und starten mir ihrer brutalen Marke von Neuem. Schuldenfrei.
Dein Geld kriegst Du nur zurück, wenn Barca weiter die Welle "Topclub" surft und o.g. Umsätze weiter stabil liefert. Also würde auch die dt. Bank sehr viel neues Geld mitmachen, bis halt ein endgültiger Kipppunkt erreicht ist.
Dieser ist allerdings deutlich später als bei jeder ordentlichen Unternehmensfinanzierung.


Man muss hier auch nochmal klar und deutlich anfügen, dass diese Obligationen meist verbrieft in Teilen am Markt herumkursieren und gehandelt werden. Um es verständlich auszudrücken, wenn ich und Becks heute 200 Mio an die deutsche Bank als Sparanlage geben, behalten die das auch nicht im Safe bis wir wieder kommen, genau funktioniert das Prinzip auch umgekehrt.

Sprich, solche Obligationen in Ausmaß von meheren hundert Millionen werden meistens Verbrieft und als Derivate am Markt gehandelt. Der Sinn dahinter ist ganz einfach die risikominimierung (Diversifikation) und im Umkehrschluss Investitionen systemisch besser zu ermöglichen.

Ein Milchmädchenbeispiel dazu:
- X braucht 200 Mio.
- Finanzinstitution Y gibt 200 Mio zu Konditionen.
- Y stückelt diese Obligation in 10.000 Teile und handelt sie am Markt.

Natürlich ist das alles ein wenig komplexer, aber prinzipiell läuft es häufig darauf hinaus. So können mehrere, auch nicht so liquide Individuen am "Erfolg" von X partizipieren, Y minimiert das Risiko durch Diversifikation etc.


Und nun? Was hat dies mir der Kreditwürdigkeit von Barca zu tun?

Einfacher ausgedrückt: würdest Du eine Barcaanleihe kaufen?


Das hat alles mit dem zu tun. Ja, ich würde bei entsprechenden Konditionen dieses Investment, wie auch so viele andere, sofort tätigen, sonst wäre es nicht so wie es ist.

Natürlich, eher als ein deutschen treasury bond. Aber gut, über was reden wir hier?


Aber gut, bei Goldman werden sowieso nur Nulpen arbeiten und die pfeifen halt einfach so mal über 500 Mio. raus, weils eh wurscht ist. Vor allem da es um die Kreditwürdigkeit von Barca dermaßen schlecht bestellt ist und kein Potenzial vorhanden ist bzw. ein rentables Investment.
Robert Lewandowski |#27162
10.05.2022 - 09:03 Uhr
Zitat von Westfalian
Zitat von reflexion

Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

Zitat von michael3110

Zitat von paolonolo

Zitat von dem0nhunter

Zitat von parras2017

Volker Struth der Berater von Upamecano hatte doch im letzten Jahr verkündet, dass es für Upamecano keinen Markt in Spanien gab, da Real Madrid und Barcelona die AK nicht bedienen konnten.

Jetzt 12 Monate später haut Barcelona Gelder raus, Halleluja!

Kann mir mal jemand erklären woher der "neue Reichtum" bei denen herkommt?

Die konnten teilweise Spieler nicht für den Spielbetrieb melden und dann holt man Torres etc.

Ich habe lieber einen Lewandowski noch 2022/ 2023 im Kader bevor man ihn jetzt verkauft und dann irgendwelche "Brazzo-like" Spieler holt, die gar nichts können.

Geht Lewandowski, so ist dies auch für einige Sponsoren sicherlich nicht förderlich und sportlich erst recht nicht


Gibt halt immer noch Banken die dumm genug sind denen Kredite zu geben. Barca hat neue Langzeitkredite aufgenommen, um die alten zu bezahlen.

Es ist eine ewige Schuldenspirale, die früher oder später mal knallt.


So wie mit dem Gerichtsvollzieher und dem Bernabeu oder?

Die Schuldenspirale in der EU und Dt. Knallt ja auch irgendwann oder?

Es wird immer jemanden geben der in Barca investiert, mach dir keine Sorge….


Mag sein, ändert aber nichts daran dass Barca hoffnungslos überschuldet ist und kein Interesse hat aktiven Schuldenabbau zu betreiben.


Wieso sollten sie das machen? So würden sie sich selbst limitieren und der laufende Betriebsaufwand könnte so oder so nicht mehr gedeckt werden. In erster Linie gehts darum, das Kerngeschäft on TOP zu halten, ansonsten ist man halt schnell insolvent und das hat mit laufenden "Schulden" bzw. FK nur bedingt was zu tun.

Der Fokus muss darauf liegen das operative Geschäft wieder dort hin zu führen, wo man laufende Mittel generiert und jedes Jahr ein enormes Wachstum hat. Ob man dann 20/40/80% über FK finanziert spielt keine Rolle. Sollte allerdings das laufende Geschäft (Erfolg etc.) nicht halten können, dann spielt es keine Rolle ob du 20/40/80% verschuldet bist, es frisst dich halt dann auf.

Diese Schuldengequatsche von Uli war schon immer auch ein Prango aller höchster Güte und jeder plappert das nach. Das hohe EK-Strukturen auch "Kosten" verursachen ist dem Herrn auch nich nicht ganz bewusst und bei zu konservativer Vernlagung (das berüchtigte "Festgeldkonto", wie er es immer genannt hat) ein Aufwandsfaktor.

Es verwundert nicht, dass man Karl Hopfner niemals solche Aussagen am laufenden Band tätigen sehen hat.


Zu aktivem Schuldenabbau gehört aber auch eine Restrukturierung der Schulden. Bedeutet Kurzfristverbindlichkeiten in Langfristverbindlichkeiten umzuschichten mit einer gewissen Sicherheit für Gläubiger und Schuldner, dass die vereinbarten Raten auch fliessen.

Bei Barca droht die Gefahr von Spekulationen über Hedgefonds, die Geld gewähren zu hohen nachteiligen Konditionen. Die ziehen im Zweifel auch ohne Rücksicht etwaige Garantien wie zB Spielerwerte.

Man muss kein Raketenwissenschaftler sein um zu verstehen, dass Barca grds nicht mehr ausgeben als einnehmen sollte um den Schuldendienst stemmen zu können. Nur sollte sie Einnahmen nicht mit der Verpfändung von zukünftigen Einnahmen generieren wie es bspw Hertha mit der Verpfändung von Vermarktungsrechten mit Infront gemacht hat. Man würde kurzfristigen Erfolg über langfristige negative Effekte kaufen.


Schon klar, aber das unterscheidet sie ja rein vom Profil her kaum von den Vereinen wie PSG, ManC, Chelsea, ManU und co. In aller erster Linie geht es darum, ein gesundes operatives Geschäft zu halten, ansonsten wird man auch mit einer reinen strukturellen Verschiebung hier nichts mehr reißen.

Bezogen auf den Vorposter, bzgl. eines forcierten Schuldenabbaus ist das halt nun mal unternehmerisch nicht die Priorität bei den aktuellen Marktgegebenheiten post COVID. Es macht für Barca sogar Sinn zu investieren und die betrieblichen Erträge somit wieder auf ein entsprechendes Niveau zu heben, in Anbetracht der betrieblichen Ausgaben. Ein forcierter "Schuldenabbau" bzw. eine Restruktierung in der Finanzierung wäre hier eher kontraproduktiv.


Barca möge sich als Folge daraus dann nicht überraschen lassen, wenn ein Geldgeber mit Verweis auf einen Kreditvertrag oder Ratenzahlung vor der Tür steht, um einen gerade fällig gewordenen Geldbetrag einzufreiben. Das kann bei dem Nicht Fokus auf kontraproduktive Maßnahmen schal mal vom Tisch fallen.


Ich glaube nicht, dass Finanzintermediär o.ä. X,Y oder Z was davon hat, Barca in die Insolvenz zu schicken bei offenenen Verbiendlichkeiten X, vor allem wenn man sich mal die laufende Finanzierungsstruktur von Barca ansieht.

Also hier muss man schon ein wenig pragmatisch die Sache beurteilen. Von dem ab, steht ja Barca nicht so schlecht da im Kerngeschäft, wir reden hier also nicht von einem NoName Verein, der kaum Fans hat, kein int. Ambitionen und beim Umsatz generell rückläufig ist. Grundsätzlich wird sich Barca, abseits von totalen Wirtschaftseinbrüchen immer Refinanzieren können, bei den vorliegenden Zahlen und Zahlungsströme so transformieren, dass sie auch diese bedienen können, was auch heißen kann, dass man A mit B finanziert und B dafür eine längere Laufzeit verpasst, was ja aus finanztechnischer Sicht absolut SInn macht und tagtäglich auf der Welt so gemacht wird.


Glaubst Du tatsächlich, dass Goldman Sachs bspw einem Zahlungsaufschub zustimmt ohne davon zu profitieren? Und dass es so einfach ist, Erträge zu erhöhen?

Barca ist kein Staat, bei dem ein Investor auf potentielle Steuereinnahmen zurück greifen kann, sondern ein Wirtschaftlichsunternehmen, dem ohne gravierende Änderungen die Insolvenz weiterhin drohen wird.


Ich glaube nicht, dass ist tagesgeschäft und wird auch so praktiziert. Wie oben geschrieben, ist es eben proftabel für die Finanziers.

Um deine Frage zu beantworten, z.B. Goldman Sachs wäre sehr dumm (Gott sei Dank sind sie das nicht), wenn sie das nicht machen würden. Von dem ab, ist es für GS möglich die Zahlungsströme zu transformieren und somit das eigene Risiko drastisch zu minimieren, was auch dort gemacht wird (klassisches hedging). Wenn ich mir die Finanzierung und Vermögensstruktur bei Barcelona ansehe und ja, dass wissen solche Kenner bei z.B. GS noch besser und haben auch deutlich besser Informationen zur Hand, dann wären sie dumm dieses Geschäft nicht zu nehmen.

Wir reden hier nicht vom 3. Liga Verein der kaum Potenzial im operativen Bereich hat um die Gegebenheiten zu decken, dass sieht bei Barca halt schon ganz anders aus. Auch wenn von heute auf morgen Bayern mit 500 Mio FK belastet werden würde, ist das kein Problem für Investoren (welcher Art auch immer), weil der operative Umsatz/Gewinn und das Potenzial dahinter relevant ist, nicht nur die Finanzierungsstruktur. Diese wird erst relevant, wenn sie den operativen Bereich nur mehr negativ tragen kann, was auch häufig kurz- bis mittelfristig in Insolvenzen mündet.


Hast Du Dir die Finanzzahlen von Barca mal genauer angesehen?

Wie glaubst Du wird Barca sich bei 100 Mio und 500 Mio Jahresverlust in 2019/2020 und 2020/2021 aus der Schuldenfalle befreien können? Die Bilanz fasst 450 Mio negatives EK und 1,5 Mrd Verbindlichkeiten.

Ich bin gespannt auf Deine Erklärung.


https://www.fcbarcelona.com/fcbarcelona/document/2021/10/17/aefc9921-bf56-406c-ae05-3581e1de2a12/MEM_CLUB_2020_21_ENG.pdf

Wie gesagt, die Erklärung in vereinfachter Form steht oben. Das Umsatzpotenzial liegt bei 20%+ unter Niveau, die erwarteten Gehaltskosten von 20/21 sollten in Zukunft durch den Wegfall von einigen "Kadergroßstücken" nicht mehr so ins Gewicht fallen, bei einer post COVID Wachstumsrate von 3-4% ohne das übliche Marktwachstum ist das innerhalb 5 Jahren durchfinanziert. Unter anderem sind da ja auch noch Wertminderung die außerordentlich und in der Höhe angefallen sind.

Wie gesagt, die betrieblichen Erträge sind deutlich im postiven Verhältnis exkl. Wachstumsprognosen. Es mag für die deutschsprachigen Leute hier ein wenig verwundern, aber die Philosophie ist halt eine Andere, abseits von gefestigten EK-Strukturen, die zwar das Ausfallsrisiko verringern, aber langfrisitg teuer sind.

Und den Terminus "Schuldenfalle" verstehe ich nicht.


Wie sieht denn Deiner Meinung der Plan aus, von 1,5 MRD Verbindlichkeiten runter zu kommen?

Nimmt man großzügig bemessen 160 Mio weniger Wertberichtigungen auf Spielerwerte und 140 Mio mehr Umsatz an (Potential 700 Mio statt 575), dann komme ich vereinfacht auf 300 Mio Mehrergebnis bei 500 Mio EUR Verlust.

Wie denkst Du wird Barca diese Lücke schliessen? Diese müssen durch Gehaltseinsparungen erfolgen. Messi ist weggefallen, aber es klafft immer noch eine gewaltige Lücke und dazu ist Auba gekommen. Barca muss insofern 200 Mio sonstige Aufwendungen einsparen um eine schwarze 0 zu schreiben. Die bedeutet, dass noch kein einziger EUR in die Tilgung von Verbindlichkeiten gesteckt werden kann.

Nou Camp will man für 500 Mio umbauen. Wo das Geld herkommen soll, keine Ahnung. Selbst wenn es einen Investor gibt, wird Barca das Stadion mieten müssen, was den Abfluss von Liquidität bedeutet. Und diese Liquidität ist Stand heute nicht vorhanden.


Warum soll man von 1,5 MRD (??) herunterkommen? Du gehst immer davon aus, dass man das FK abbauen muss, weghaben soll... Die relevante Frage ist, OB man sie im operativen Bereich bedienen kann. Oder glaubst du, dass 95% der Fianzinstitutionen, die FK-Quoten von 80%+ jeden Tag daran denken, wie sie die 80% auf 5% verringern können?

Das ist hier nicht die betriebswirtschafltiche Kernfrage auf die du hinaus willst. FK lässt sich immer, sofern aussreichend betriebliche Mittel laufend generiert werden transformieren. Salopp formuliert, kann ich die Verbindlichkeit A mit Laufzeit 3 jahre transofmieren in B mit Laufzeit 10 Jahre. Ob das nun Obligationenen, Kredite oder sonstige Instumente sind, spielt dabei keine Rolle.


Die Kernfrage ist, ob man den FK-Einsatz finanzieren kann und ja, dass können sie mehr als ausreichend. Ob man 80% FK hat, oder 10% FK spielt in der Finanzierungssicht kaum eine Rolle, wie auch abseits des Fußballs an Märkten tagein tagaus beobachtet werden kann und schon gar nicht ist die Maxime das man die Finanzierungsstruktur zu Gunsten des EK-Anteils ohne Hirn und Verstand auf einmal reduzieren müsse.


Als Gläubiger habe ich schon ein Interesse daran, mein geliehenes Geld irgendwann gemäß Vereinbarung wiederzubekommen.

Aber Barca wird zunächst das Thema haben, ein positives Jahresergebnis zu erzielen. Wie soll das den geschehen? Bei 1,5 Mrd Verbindlichkeiten fallen entsprechende Zinsen an. Diese Zinslast muss gestemmt werden. Und genau diese Zinslast kann Dir irgdwann die operativen Möglichkeiten nehmen, weil man den Schuldendienst bedienen muss anstatt zu investieren. Also wie stellst Du Dir das vor ? Du behauptest ja, dass das kein Probkem sei.


Der "Gläubiger" hat daran interesse, dass er in der Finanzierung ein Ivestment sieht und nicht auf gut Fraue Holle Geld mit ein paar Zinsen frei Haus ausgibt, denn die bekommt er ums doppelte in jedem anderen Markt. Auf der einen Seite hat das damit zu tun, dass die süberorportional steigenden Umsätze im Fußball das Risiko abdeckt, auf der anderen Seite müssen "Geldgeber" auch immer eine gewisse Struktur haben und könne nicht alles im Markt versenken und im privatsektor nichts mehr durchfinanzieren. Zusätzlich haben abseits von bluechips, wohl jeder individuelle Aktientitel ein weitaus höheres Risiko als der FC Barcelona, die Wachstumsraten im Fußball sind beaknnt, die Wachstumsrate beim FC Barcelona ist bekannt. Der FC Barcelona ist weder marode, noch strukturell ab Boden.

ca. 50% der FK-Quote sind langfristige Schulden, absolut konvertierbar und gut zu handeln. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind relativ hoch, aber können bedient werden bzw. im Notfall auch transformiert werden. Der Umsatz stieg im Vorjahr um über 20%, die Wachstumsraten prognostizieren laufend mehre % für die kommenden Jahre. Sollte nicht wieder 2 Jahre Totalausfälle kommen, was ja ein Ausnahmeseznario ist, sieht es hier absolut nit problematisch aus, da sind ganz andere Unternehmen in den Bach gegangen mit ähnlichen FK-Quoten während der Krise. Natürlich für solche Krisen kann eine starke EK-Quote besser sein, muss es aber nicht, im Schnitt und auch empirisch gesehen ist es teurer und die Kosten sind zu hoch.

Als Gläubiger habe ich schon ein Interesse daran, mein geliehenes Geld irgendwann gemäß Vereinbarung wiederzubekommen.


Bekommt ers denn nicht? Haftungspflichten bei Kapitalgesellschaften ein Begriff, ala Art Ausfallsrisiko, Verbierfungen etc. Auch wenn X die Finanzierung ausgibt, kann er das in diverse Titel verbriefen und am Markt weiterverkaufen, was auch tagtäglich passiert.

Wir reden hier nicht um einen privaten Kuhhandel, sondern um einen internationalen Markt. Da gibt nicht Bank X dem FC Barcelona 500 Millionen und sagt: "ja du, gibst mir das halt dann mit 1,8% p.a. zurück in den nächsten 30 Jahren, ok?".

EDIT: sorry für die tippfehler, ich bin unterwegs auf geschäftsreise und am Handy.


Lies Dir mal den Geschäftsbericht von Liverpool durch. Die haben die offene Forderungen aus dem Coutinho Transfer bereits mit Verlust an einen Dritten verkauft, weil sie wohl nicht mehr daran glauben, das Geld wieder zu sehen.

Vertrauen in die Finanzstärke eines europäischen Topclubs sieht anders aus.


Gut und Goldman gibt nen 500 Mio. Kredit. Es ist aber auch nichts ungewöhnliches, dass man offene Forderungen transformiert, entweder um Risiken zu minimieren, frühzeitiger an Geld zu kommen etc. Obs jetzt zwangsläufig nur auf das rausläuft wie du es beschreibst ist natürlich eine sehr einseitige Theorie.

Sie haben von einer der größten Investmentbanken der Welt liquide Mittel bekommen und bei aller liebe, deren Expertise zur Unternehmens- und Investmentbewertung traue ich deutlich mehr als einem Forderungsverkauf von LIV, der aus ganz verschiedenen Gründen (wie schon oben mehrmals erwähnt) durchgeführt wurde.

Ich habe jetzt den Bericht von LIV nicht zur Hand, aber gibt es zu dieser Position Details?
Robert Lewandowski |#27163
10.05.2022 - 09:21 Uhr
Könntet ihr die Feinheiten von Barcas finanzieller Situation im entsprechenden Thread diskutieren und nicht bei Lewandowski? - Letztlich ist in den letzten 2 Seiten der Spieler mit keinem Wort erwähnt, und so langsam wirkt mir das wie ne Themenverfehlung. (klar, der Kontext zur Barca-Diskussion ist Lewy, ich verstehe es).
Robert Lewandowski |#27164
10.05.2022 - 09:23 Uhr
Zitat von reflexion
Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

Zitat von Becks84

Zitat von Westfalian

Wie sieht denn Deiner Meinung der Plan aus, von 1,5 MRD Verbindlichkeiten runter zu kommen?



Barca hatte vor Corona einen Umsatz von 840 Mio. D.h. Barca nimmt dir diese Verbindlichkeiten in 21 Monaten ein.
Ferner ist die Frage, ob in Spanien ein Markenwert bilanziert wird und ob dieser die wahren Gegebenheiten widerspiegelt. Insofern ist der Fair Market Value nicht unbedingt in der Bilanz wieder zu finden und eben doch positiv.
Man kann sich ja einen fiktiven Kaufpreis nehmen. Chelsea ging gerade für 3 Mrd. Euro über den Tisch. Ein FC Barcelona würde in einer Betrachtung ohne Verbindlichkeiten sicher deutlich (!) mehr erlösen. Dann ziehst halt die 1,5 Mrd. ab und du weißt, was die Banken hier finanzieren.

Und selbst wenn eine (vermutlich deutsche ( @reflexion hat die verschiedenen Ansätze angedeutet) zum Ergebnis käme die zahlen das nie zurück:
Was willst Du denn machen?
Gibt du denen kein Geld, gehen die pleite, in die 4. Liga und starten mir ihrer brutalen Marke von Neuem. Schuldenfrei.
Dein Geld kriegst Du nur zurück, wenn Barca weiter die Welle "Topclub" surft und o.g. Umsätze weiter stabil liefert. Also würde auch die dt. Bank sehr viel neues Geld mitmachen, bis halt ein endgültiger Kipppunkt erreicht ist.
Dieser ist allerdings deutlich später als bei jeder ordentlichen Unternehmensfinanzierung.


Man muss hier auch nochmal klar und deutlich anfügen, dass diese Obligationen meist verbrieft in Teilen am Markt herumkursieren und gehandelt werden. Um es verständlich auszudrücken, wenn ich und Becks heute 200 Mio an die deutsche Bank als Sparanlage geben, behalten die das auch nicht im Safe bis wir wieder kommen, genau funktioniert das Prinzip auch umgekehrt.

Sprich, solche Obligationen in Ausmaß von meheren hundert Millionen werden meistens Verbrieft und als Derivate am Markt gehandelt. Der Sinn dahinter ist ganz einfach die risikominimierung (Diversifikation) und im Umkehrschluss Investitionen systemisch besser zu ermöglichen.

Ein Milchmädchenbeispiel dazu:
- X braucht 200 Mio.
- Finanzinstitution Y gibt 200 Mio zu Konditionen.
- Y stückelt diese Obligation in 10.000 Teile und handelt sie am Markt.

Natürlich ist das alles ein wenig komplexer, aber prinzipiell läuft es häufig darauf hinaus. So können mehrere, auch nicht so liquide Individuen am "Erfolg" von X partizipieren, Y minimiert das Risiko durch Diversifikation etc.


Und nun? Was hat dies mir der Kreditwürdigkeit von Barca zu tun?

Einfacher ausgedrückt: würdest Du eine Barcaanleihe kaufen?


Das hat alles mit dem zu tun. Ja, ich würde bei entsprechenden Konditionen dieses Investment, wie auch so viele andere, sofort tätigen, sonst wäre es nicht so wie es ist.

Natürlich, eher als ein deutschen treasury bond. Aber gut, über was reden wir hier?


Aber gut, bei Goldman werden sowieso nur Nulpen arbeiten und die pfeifen halt einfach so mal über 500 Mio. raus, weils eh wurscht ist. Vor allem da es um die Kreditwürdigkeit von Barca dermaßen schlecht bestellt ist und kein Potenzial vorhanden ist bzw. ein rentables Investment.


Eine negative Bewertung von Goldman Sachs habe ich nie vorgenommen. Das ist Deine Aussage…

Wenn Du eine Barca Anleihen kaufen würdest, dann hast Du eine andere Einschätzung der finanziellen Lage als ich. Das ist vollkommen ok, so ist die Welt mit verschiedenen Ansätzen.

Mein Punkt ist insofern nicht, dass GS schlechte Arbeit leistet, sondern vielmehr, dass Barca sich bewusst sein muss über die Konsequenzen solch eines Deals. 500 Mio EUR werden nicht ohne Grund in ein Unternehmen mit prekären finanzieller Lage gegeben. Sprich, GS wird daran entsprechend verdienen.

Mein Punkt ist vielmehr, dass Barca einen engen finanziellen Handlungsspielraum besitzt, denn irgendwann wird man 1,5 MRD als Gewinn erwirtschaften müssen um den Schuldenberg abzutragen. Alles andere wäre ein dramatischer Schuldenschnitt mit Verlusten auf Gläubigerseite.

Warum glaubst Du wohl, ist Barca eingeschränkt in Bezug auf die Lizensierung in Spanien und die damit verbundene Einschränkung bei den Spielergehältern? Die dürfen gerade nicht jeden kaufen, den sie wollen, weil sie sonst ihre Gehaltsgrenzen überschreiten.
Robert Lewandowski |#27165
10.05.2022 - 09:24 Uhr
Zitat von reflexion
Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

Zitat von michael3110

Zitat von paolonolo

Zitat von dem0nhunter

Zitat von parras2017

Volker Struth der Berater von Upamecano hatte doch im letzten Jahr verkündet, dass es für Upamecano keinen Markt in Spanien gab, da Real Madrid und Barcelona die AK nicht bedienen konnten.

Jetzt 12 Monate später haut Barcelona Gelder raus, Halleluja!

Kann mir mal jemand erklären woher der "neue Reichtum" bei denen herkommt?

Die konnten teilweise Spieler nicht für den Spielbetrieb melden und dann holt man Torres etc.

Ich habe lieber einen Lewandowski noch 2022/ 2023 im Kader bevor man ihn jetzt verkauft und dann irgendwelche "Brazzo-like" Spieler holt, die gar nichts können.

Geht Lewandowski, so ist dies auch für einige Sponsoren sicherlich nicht förderlich und sportlich erst recht nicht


Gibt halt immer noch Banken die dumm genug sind denen Kredite zu geben. Barca hat neue Langzeitkredite aufgenommen, um die alten zu bezahlen.

Es ist eine ewige Schuldenspirale, die früher oder später mal knallt.


So wie mit dem Gerichtsvollzieher und dem Bernabeu oder?

Die Schuldenspirale in der EU und Dt. Knallt ja auch irgendwann oder?

Es wird immer jemanden geben der in Barca investiert, mach dir keine Sorge….


Mag sein, ändert aber nichts daran dass Barca hoffnungslos überschuldet ist und kein Interesse hat aktiven Schuldenabbau zu betreiben.


Wieso sollten sie das machen? So würden sie sich selbst limitieren und der laufende Betriebsaufwand könnte so oder so nicht mehr gedeckt werden. In erster Linie gehts darum, das Kerngeschäft on TOP zu halten, ansonsten ist man halt schnell insolvent und das hat mit laufenden "Schulden" bzw. FK nur bedingt was zu tun.

Der Fokus muss darauf liegen das operative Geschäft wieder dort hin zu führen, wo man laufende Mittel generiert und jedes Jahr ein enormes Wachstum hat. Ob man dann 20/40/80% über FK finanziert spielt keine Rolle. Sollte allerdings das laufende Geschäft (Erfolg etc.) nicht halten können, dann spielt es keine Rolle ob du 20/40/80% verschuldet bist, es frisst dich halt dann auf.

Diese Schuldengequatsche von Uli war schon immer auch ein Prango aller höchster Güte und jeder plappert das nach. Das hohe EK-Strukturen auch "Kosten" verursachen ist dem Herrn auch nich nicht ganz bewusst und bei zu konservativer Vernlagung (das berüchtigte "Festgeldkonto", wie er es immer genannt hat) ein Aufwandsfaktor.

Es verwundert nicht, dass man Karl Hopfner niemals solche Aussagen am laufenden Band tätigen sehen hat.


Zu aktivem Schuldenabbau gehört aber auch eine Restrukturierung der Schulden. Bedeutet Kurzfristverbindlichkeiten in Langfristverbindlichkeiten umzuschichten mit einer gewissen Sicherheit für Gläubiger und Schuldner, dass die vereinbarten Raten auch fliessen.

Bei Barca droht die Gefahr von Spekulationen über Hedgefonds, die Geld gewähren zu hohen nachteiligen Konditionen. Die ziehen im Zweifel auch ohne Rücksicht etwaige Garantien wie zB Spielerwerte.

Man muss kein Raketenwissenschaftler sein um zu verstehen, dass Barca grds nicht mehr ausgeben als einnehmen sollte um den Schuldendienst stemmen zu können. Nur sollte sie Einnahmen nicht mit der Verpfändung von zukünftigen Einnahmen generieren wie es bspw Hertha mit der Verpfändung von Vermarktungsrechten mit Infront gemacht hat. Man würde kurzfristigen Erfolg über langfristige negative Effekte kaufen.


Schon klar, aber das unterscheidet sie ja rein vom Profil her kaum von den Vereinen wie PSG, ManC, Chelsea, ManU und co. In aller erster Linie geht es darum, ein gesundes operatives Geschäft zu halten, ansonsten wird man auch mit einer reinen strukturellen Verschiebung hier nichts mehr reißen.

Bezogen auf den Vorposter, bzgl. eines forcierten Schuldenabbaus ist das halt nun mal unternehmerisch nicht die Priorität bei den aktuellen Marktgegebenheiten post COVID. Es macht für Barca sogar Sinn zu investieren und die betrieblichen Erträge somit wieder auf ein entsprechendes Niveau zu heben, in Anbetracht der betrieblichen Ausgaben. Ein forcierter "Schuldenabbau" bzw. eine Restruktierung in der Finanzierung wäre hier eher kontraproduktiv.


Barca möge sich als Folge daraus dann nicht überraschen lassen, wenn ein Geldgeber mit Verweis auf einen Kreditvertrag oder Ratenzahlung vor der Tür steht, um einen gerade fällig gewordenen Geldbetrag einzufreiben. Das kann bei dem Nicht Fokus auf kontraproduktive Maßnahmen schal mal vom Tisch fallen.


Ich glaube nicht, dass Finanzintermediär o.ä. X,Y oder Z was davon hat, Barca in die Insolvenz zu schicken bei offenenen Verbiendlichkeiten X, vor allem wenn man sich mal die laufende Finanzierungsstruktur von Barca ansieht.

Also hier muss man schon ein wenig pragmatisch die Sache beurteilen. Von dem ab, steht ja Barca nicht so schlecht da im Kerngeschäft, wir reden hier also nicht von einem NoName Verein, der kaum Fans hat, kein int. Ambitionen und beim Umsatz generell rückläufig ist. Grundsätzlich wird sich Barca, abseits von totalen Wirtschaftseinbrüchen immer Refinanzieren können, bei den vorliegenden Zahlen und Zahlungsströme so transformieren, dass sie auch diese bedienen können, was auch heißen kann, dass man A mit B finanziert und B dafür eine längere Laufzeit verpasst, was ja aus finanztechnischer Sicht absolut SInn macht und tagtäglich auf der Welt so gemacht wird.


Glaubst Du tatsächlich, dass Goldman Sachs bspw einem Zahlungsaufschub zustimmt ohne davon zu profitieren? Und dass es so einfach ist, Erträge zu erhöhen?

Barca ist kein Staat, bei dem ein Investor auf potentielle Steuereinnahmen zurück greifen kann, sondern ein Wirtschaftlichsunternehmen, dem ohne gravierende Änderungen die Insolvenz weiterhin drohen wird.


Ich glaube nicht, dass ist tagesgeschäft und wird auch so praktiziert. Wie oben geschrieben, ist es eben proftabel für die Finanziers.

Um deine Frage zu beantworten, z.B. Goldman Sachs wäre sehr dumm (Gott sei Dank sind sie das nicht), wenn sie das nicht machen würden. Von dem ab, ist es für GS möglich die Zahlungsströme zu transformieren und somit das eigene Risiko drastisch zu minimieren, was auch dort gemacht wird (klassisches hedging). Wenn ich mir die Finanzierung und Vermögensstruktur bei Barcelona ansehe und ja, dass wissen solche Kenner bei z.B. GS noch besser und haben auch deutlich besser Informationen zur Hand, dann wären sie dumm dieses Geschäft nicht zu nehmen.

Wir reden hier nicht vom 3. Liga Verein der kaum Potenzial im operativen Bereich hat um die Gegebenheiten zu decken, dass sieht bei Barca halt schon ganz anders aus. Auch wenn von heute auf morgen Bayern mit 500 Mio FK belastet werden würde, ist das kein Problem für Investoren (welcher Art auch immer), weil der operative Umsatz/Gewinn und das Potenzial dahinter relevant ist, nicht nur die Finanzierungsstruktur. Diese wird erst relevant, wenn sie den operativen Bereich nur mehr negativ tragen kann, was auch häufig kurz- bis mittelfristig in Insolvenzen mündet.


Hast Du Dir die Finanzzahlen von Barca mal genauer angesehen?

Wie glaubst Du wird Barca sich bei 100 Mio und 500 Mio Jahresverlust in 2019/2020 und 2020/2021 aus der Schuldenfalle befreien können? Die Bilanz fasst 450 Mio negatives EK und 1,5 Mrd Verbindlichkeiten.

Ich bin gespannt auf Deine Erklärung.


https://www.fcbarcelona.com/fcbarcelona/document/2021/10/17/aefc9921-bf56-406c-ae05-3581e1de2a12/MEM_CLUB_2020_21_ENG.pdf

Wie gesagt, die Erklärung in vereinfachter Form steht oben. Das Umsatzpotenzial liegt bei 20%+ unter Niveau, die erwarteten Gehaltskosten von 20/21 sollten in Zukunft durch den Wegfall von einigen "Kadergroßstücken" nicht mehr so ins Gewicht fallen, bei einer post COVID Wachstumsrate von 3-4% ohne das übliche Marktwachstum ist das innerhalb 5 Jahren durchfinanziert. Unter anderem sind da ja auch noch Wertminderung die außerordentlich und in der Höhe angefallen sind.

Wie gesagt, die betrieblichen Erträge sind deutlich im postiven Verhältnis exkl. Wachstumsprognosen. Es mag für die deutschsprachigen Leute hier ein wenig verwundern, aber die Philosophie ist halt eine Andere, abseits von gefestigten EK-Strukturen, die zwar das Ausfallsrisiko verringern, aber langfrisitg teuer sind.

Und den Terminus "Schuldenfalle" verstehe ich nicht.


Wie sieht denn Deiner Meinung der Plan aus, von 1,5 MRD Verbindlichkeiten runter zu kommen?

Nimmt man großzügig bemessen 160 Mio weniger Wertberichtigungen auf Spielerwerte und 140 Mio mehr Umsatz an (Potential 700 Mio statt 575), dann komme ich vereinfacht auf 300 Mio Mehrergebnis bei 500 Mio EUR Verlust.

Wie denkst Du wird Barca diese Lücke schliessen? Diese müssen durch Gehaltseinsparungen erfolgen. Messi ist weggefallen, aber es klafft immer noch eine gewaltige Lücke und dazu ist Auba gekommen. Barca muss insofern 200 Mio sonstige Aufwendungen einsparen um eine schwarze 0 zu schreiben. Die bedeutet, dass noch kein einziger EUR in die Tilgung von Verbindlichkeiten gesteckt werden kann.

Nou Camp will man für 500 Mio umbauen. Wo das Geld herkommen soll, keine Ahnung. Selbst wenn es einen Investor gibt, wird Barca das Stadion mieten müssen, was den Abfluss von Liquidität bedeutet. Und diese Liquidität ist Stand heute nicht vorhanden.


Warum soll man von 1,5 MRD (??) herunterkommen? Du gehst immer davon aus, dass man das FK abbauen muss, weghaben soll... Die relevante Frage ist, OB man sie im operativen Bereich bedienen kann. Oder glaubst du, dass 95% der Fianzinstitutionen, die FK-Quoten von 80%+ jeden Tag daran denken, wie sie die 80% auf 5% verringern können?

Das ist hier nicht die betriebswirtschafltiche Kernfrage auf die du hinaus willst. FK lässt sich immer, sofern aussreichend betriebliche Mittel laufend generiert werden transformieren. Salopp formuliert, kann ich die Verbindlichkeit A mit Laufzeit 3 jahre transofmieren in B mit Laufzeit 10 Jahre. Ob das nun Obligationenen, Kredite oder sonstige Instumente sind, spielt dabei keine Rolle.


Die Kernfrage ist, ob man den FK-Einsatz finanzieren kann und ja, dass können sie mehr als ausreichend. Ob man 80% FK hat, oder 10% FK spielt in der Finanzierungssicht kaum eine Rolle, wie auch abseits des Fußballs an Märkten tagein tagaus beobachtet werden kann und schon gar nicht ist die Maxime das man die Finanzierungsstruktur zu Gunsten des EK-Anteils ohne Hirn und Verstand auf einmal reduzieren müsse.


Als Gläubiger habe ich schon ein Interesse daran, mein geliehenes Geld irgendwann gemäß Vereinbarung wiederzubekommen.

Aber Barca wird zunächst das Thema haben, ein positives Jahresergebnis zu erzielen. Wie soll das den geschehen? Bei 1,5 Mrd Verbindlichkeiten fallen entsprechende Zinsen an. Diese Zinslast muss gestemmt werden. Und genau diese Zinslast kann Dir irgdwann die operativen Möglichkeiten nehmen, weil man den Schuldendienst bedienen muss anstatt zu investieren. Also wie stellst Du Dir das vor ? Du behauptest ja, dass das kein Probkem sei.


Der "Gläubiger" hat daran interesse, dass er in der Finanzierung ein Ivestment sieht und nicht auf gut Fraue Holle Geld mit ein paar Zinsen frei Haus ausgibt, denn die bekommt er ums doppelte in jedem anderen Markt. Auf der einen Seite hat das damit zu tun, dass die süberorportional steigenden Umsätze im Fußball das Risiko abdeckt, auf der anderen Seite müssen "Geldgeber" auch immer eine gewisse Struktur haben und könne nicht alles im Markt versenken und im privatsektor nichts mehr durchfinanzieren. Zusätzlich haben abseits von bluechips, wohl jeder individuelle Aktientitel ein weitaus höheres Risiko als der FC Barcelona, die Wachstumsraten im Fußball sind beaknnt, die Wachstumsrate beim FC Barcelona ist bekannt. Der FC Barcelona ist weder marode, noch strukturell ab Boden.

ca. 50% der FK-Quote sind langfristige Schulden, absolut konvertierbar und gut zu handeln. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind relativ hoch, aber können bedient werden bzw. im Notfall auch transformiert werden. Der Umsatz stieg im Vorjahr um über 20%, die Wachstumsraten prognostizieren laufend mehre % für die kommenden Jahre. Sollte nicht wieder 2 Jahre Totalausfälle kommen, was ja ein Ausnahmeseznario ist, sieht es hier absolut nit problematisch aus, da sind ganz andere Unternehmen in den Bach gegangen mit ähnlichen FK-Quoten während der Krise. Natürlich für solche Krisen kann eine starke EK-Quote besser sein, muss es aber nicht, im Schnitt und auch empirisch gesehen ist es teurer und die Kosten sind zu hoch.

Als Gläubiger habe ich schon ein Interesse daran, mein geliehenes Geld irgendwann gemäß Vereinbarung wiederzubekommen.


Bekommt ers denn nicht? Haftungspflichten bei Kapitalgesellschaften ein Begriff, ala Art Ausfallsrisiko, Verbierfungen etc. Auch wenn X die Finanzierung ausgibt, kann er das in diverse Titel verbriefen und am Markt weiterverkaufen, was auch tagtäglich passiert.

Wir reden hier nicht um einen privaten Kuhhandel, sondern um einen internationalen Markt. Da gibt nicht Bank X dem FC Barcelona 500 Millionen und sagt: "ja du, gibst mir das halt dann mit 1,8% p.a. zurück in den nächsten 30 Jahren, ok?".

EDIT: sorry für die tippfehler, ich bin unterwegs auf geschäftsreise und am Handy.


Lies Dir mal den Geschäftsbericht von Liverpool durch. Die haben die offene Forderungen aus dem Coutinho Transfer bereits mit Verlust an einen Dritten verkauft, weil sie wohl nicht mehr daran glauben, das Geld wieder zu sehen.

Vertrauen in die Finanzstärke eines europäischen Topclubs sieht anders aus.


Gut und Goldman gibt nen 500 Mio. Kredit. Es ist aber auch nichts ungewöhnliches, dass man offene Forderungen transformiert, entweder um Risiken zu minimieren, frühzeitiger an Geld zu kommen etc. Obs jetzt zwangsläufig nur auf das rausläuft wie du es beschreibst ist natürlich eine sehr einseitige Theorie.

Sie haben von einer der größten Investmentbanken der Welt liquide Mittel bekommen und bei aller liebe, deren Expertise zur Unternehmens- und Investmentbewertung traue ich deutlich mehr als einem Forderungsverkauf von LIV, der aus ganz verschiedenen Gründen (wie schon oben mehrmals erwähnt) durchgeführt wurde.

Ich habe jetzt den Bericht von LIV nicht zur Hand, aber gibt es zu dieser Position Details?


Welche Gründe hatte denn Liverpool? Ich finde dazu nichts.
Robert Lewandowski |#27166
10.05.2022 - 09:24 Uhr
Zitat von reflexion
Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

Zitat von Westfalian

Zitat von reflexion

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Zitat von reflexion

Zitat von michael3110

Zitat von paolonolo

Zitat von dem0nhunter

Zitat von parras2017

Volker Struth der Berater von Upamecano hatte doch im letzten Jahr verkündet, dass es für Upamecano keinen Markt in Spanien gab, da Real Madrid und Barcelona die AK nicht bedienen konnten.

Jetzt 12 Monate später haut Barcelona Gelder raus, Halleluja!

Kann mir mal jemand erklären woher der "neue Reichtum" bei denen herkommt?

Die konnten teilweise Spieler nicht für den Spielbetrieb melden und dann holt man Torres etc.

Ich habe lieber einen Lewandowski noch 2022/ 2023 im Kader bevor man ihn jetzt verkauft und dann irgendwelche "Brazzo-like" Spieler holt, die gar nichts können.

Geht Lewandowski, so ist dies auch für einige Sponsoren sicherlich nicht förderlich und sportlich erst recht nicht


Gibt halt immer noch Banken die dumm genug sind denen Kredite zu geben. Barca hat neue Langzeitkredite aufgenommen, um die alten zu bezahlen.

Es ist eine ewige Schuldenspirale, die früher oder später mal knallt.


So wie mit dem Gerichtsvollzieher und dem Bernabeu oder?

Die Schuldenspirale in der EU und Dt. Knallt ja auch irgendwann oder?

Es wird immer jemanden geben der in Barca investiert, mach dir keine Sorge….


Mag sein, ändert aber nichts daran dass Barca hoffnungslos überschuldet ist und kein Interesse hat aktiven Schuldenabbau zu betreiben.


Wieso sollten sie das machen? So würden sie sich selbst limitieren und der laufende Betriebsaufwand könnte so oder so nicht mehr gedeckt werden. In erster Linie gehts darum, das Kerngeschäft on TOP zu halten, ansonsten ist man halt schnell insolvent und das hat mit laufenden "Schulden" bzw. FK nur bedingt was zu tun.

Der Fokus muss darauf liegen das operative Geschäft wieder dort hin zu führen, wo man laufende Mittel generiert und jedes Jahr ein enormes Wachstum hat. Ob man dann 20/40/80% über FK finanziert spielt keine Rolle. Sollte allerdings das laufende Geschäft (Erfolg etc.) nicht halten können, dann spielt es keine Rolle ob du 20/40/80% verschuldet bist, es frisst dich halt dann auf.

Diese Schuldengequatsche von Uli war schon immer auch ein Prango aller höchster Güte und jeder plappert das nach. Das hohe EK-Strukturen auch "Kosten" verursachen ist dem Herrn auch nich nicht ganz bewusst und bei zu konservativer Vernlagung (das berüchtigte "Festgeldkonto", wie er es immer genannt hat) ein Aufwandsfaktor.

Es verwundert nicht, dass man Karl Hopfner niemals solche Aussagen am laufenden Band tätigen sehen hat.


Zu aktivem Schuldenabbau gehört aber auch eine Restrukturierung der Schulden. Bedeutet Kurzfristverbindlichkeiten in Langfristverbindlichkeiten umzuschichten mit einer gewissen Sicherheit für Gläubiger und Schuldner, dass die vereinbarten Raten auch fliessen.

Bei Barca droht die Gefahr von Spekulationen über Hedgefonds, die Geld gewähren zu hohen nachteiligen Konditionen. Die ziehen im Zweifel auch ohne Rücksicht etwaige Garantien wie zB Spielerwerte.

Man muss kein Raketenwissenschaftler sein um zu verstehen, dass Barca grds nicht mehr ausgeben als einnehmen sollte um den Schuldendienst stemmen zu können. Nur sollte sie Einnahmen nicht mit der Verpfändung von zukünftigen Einnahmen generieren wie es bspw Hertha mit der Verpfändung von Vermarktungsrechten mit Infront gemacht hat. Man würde kurzfristigen Erfolg über langfristige negative Effekte kaufen.


Schon klar, aber das unterscheidet sie ja rein vom Profil her kaum von den Vereinen wie PSG, ManC, Chelsea, ManU und co. In aller erster Linie geht es darum, ein gesundes operatives Geschäft zu halten, ansonsten wird man auch mit einer reinen strukturellen Verschiebung hier nichts mehr reißen.

Bezogen auf den Vorposter, bzgl. eines forcierten Schuldenabbaus ist das halt nun mal unternehmerisch nicht die Priorität bei den aktuellen Marktgegebenheiten post COVID. Es macht für Barca sogar Sinn zu investieren und die betrieblichen Erträge somit wieder auf ein entsprechendes Niveau zu heben, in Anbetracht der betrieblichen Ausgaben. Ein forcierter "Schuldenabbau" bzw. eine Restruktierung in der Finanzierung wäre hier eher kontraproduktiv.


Barca möge sich als Folge daraus dann nicht überraschen lassen, wenn ein Geldgeber mit Verweis auf einen Kreditvertrag oder Ratenzahlung vor der Tür steht, um einen gerade fällig gewordenen Geldbetrag einzufreiben. Das kann bei dem Nicht Fokus auf kontraproduktive Maßnahmen schal mal vom Tisch fallen.


Ich glaube nicht, dass Finanzintermediär o.ä. X,Y oder Z was davon hat, Barca in die Insolvenz zu schicken bei offenenen Verbiendlichkeiten X, vor allem wenn man sich mal die laufende Finanzierungsstruktur von Barca ansieht.

Also hier muss man schon ein wenig pragmatisch die Sache beurteilen. Von dem ab, steht ja Barca nicht so schlecht da im Kerngeschäft, wir reden hier also nicht von einem NoName Verein, der kaum Fans hat, kein int. Ambitionen und beim Umsatz generell rückläufig ist. Grundsätzlich wird sich Barca, abseits von totalen Wirtschaftseinbrüchen immer Refinanzieren können, bei den vorliegenden Zahlen und Zahlungsströme so transformieren, dass sie auch diese bedienen können, was auch heißen kann, dass man A mit B finanziert und B dafür eine längere Laufzeit verpasst, was ja aus finanztechnischer Sicht absolut SInn macht und tagtäglich auf der Welt so gemacht wird.


Glaubst Du tatsächlich, dass Goldman Sachs bspw einem Zahlungsaufschub zustimmt ohne davon zu profitieren? Und dass es so einfach ist, Erträge zu erhöhen?

Barca ist kein Staat, bei dem ein Investor auf potentielle Steuereinnahmen zurück greifen kann, sondern ein Wirtschaftlichsunternehmen, dem ohne gravierende Änderungen die Insolvenz weiterhin drohen wird.


Ich glaube nicht, dass ist tagesgeschäft und wird auch so praktiziert. Wie oben geschrieben, ist es eben proftabel für die Finanziers.

Um deine Frage zu beantworten, z.B. Goldman Sachs wäre sehr dumm (Gott sei Dank sind sie das nicht), wenn sie das nicht machen würden. Von dem ab, ist es für GS möglich die Zahlungsströme zu transformieren und somit das eigene Risiko drastisch zu minimieren, was auch dort gemacht wird (klassisches hedging). Wenn ich mir die Finanzierung und Vermögensstruktur bei Barcelona ansehe und ja, dass wissen solche Kenner bei z.B. GS noch besser und haben auch deutlich besser Informationen zur Hand, dann wären sie dumm dieses Geschäft nicht zu nehmen.

Wir reden hier nicht vom 3. Liga Verein der kaum Potenzial im operativen Bereich hat um die Gegebenheiten zu decken, dass sieht bei Barca halt schon ganz anders aus. Auch wenn von heute auf morgen Bayern mit 500 Mio FK belastet werden würde, ist das kein Problem für Investoren (welcher Art auch immer), weil der operative Umsatz/Gewinn und das Potenzial dahinter relevant ist, nicht nur die Finanzierungsstruktur. Diese wird erst relevant, wenn sie den operativen Bereich nur mehr negativ tragen kann, was auch häufig kurz- bis mittelfristig in Insolvenzen mündet.


Hast Du Dir die Finanzzahlen von Barca mal genauer angesehen?

Wie glaubst Du wird Barca sich bei 100 Mio und 500 Mio Jahresverlust in 2019/2020 und 2020/2021 aus der Schuldenfalle befreien können? Die Bilanz fasst 450 Mio negatives EK und 1,5 Mrd Verbindlichkeiten.

Ich bin gespannt auf Deine Erklärung.


https://www.fcbarcelona.com/fcbarcelona/document/2021/10/17/aefc9921-bf56-406c-ae05-3581e1de2a12/MEM_CLUB_2020_21_ENG.pdf

Wie gesagt, die Erklärung in vereinfachter Form steht oben. Das Umsatzpotenzial liegt bei 20%+ unter Niveau, die erwarteten Gehaltskosten von 20/21 sollten in Zukunft durch den Wegfall von einigen "Kadergroßstücken" nicht mehr so ins Gewicht fallen, bei einer post COVID Wachstumsrate von 3-4% ohne das übliche Marktwachstum ist das innerhalb 5 Jahren durchfinanziert. Unter anderem sind da ja auch noch Wertminderung die außerordentlich und in der Höhe angefallen sind.

Wie gesagt, die betrieblichen Erträge sind deutlich im postiven Verhältnis exkl. Wachstumsprognosen. Es mag für die deutschsprachigen Leute hier ein wenig verwundern, aber die Philosophie ist halt eine Andere, abseits von gefestigten EK-Strukturen, die zwar das Ausfallsrisiko verringern, aber langfrisitg teuer sind.

Und den Terminus "Schuldenfalle" verstehe ich nicht.


Wie sieht denn Deiner Meinung der Plan aus, von 1,5 MRD Verbindlichkeiten runter zu kommen?

Nimmt man großzügig bemessen 160 Mio weniger Wertberichtigungen auf Spielerwerte und 140 Mio mehr Umsatz an (Potential 700 Mio statt 575), dann komme ich vereinfacht auf 300 Mio Mehrergebnis bei 500 Mio EUR Verlust.

Wie denkst Du wird Barca diese Lücke schliessen? Diese müssen durch Gehaltseinsparungen erfolgen. Messi ist weggefallen, aber es klafft immer noch eine gewaltige Lücke und dazu ist Auba gekommen. Barca muss insofern 200 Mio sonstige Aufwendungen einsparen um eine schwarze 0 zu schreiben. Die bedeutet, dass noch kein einziger EUR in die Tilgung von Verbindlichkeiten gesteckt werden kann.

Nou Camp will man für 500 Mio umbauen. Wo das Geld herkommen soll, keine Ahnung. Selbst wenn es einen Investor gibt, wird Barca das Stadion mieten müssen, was den Abfluss von Liquidität bedeutet. Und diese Liquidität ist Stand heute nicht vorhanden.


Warum soll man von 1,5 MRD (??) herunterkommen? Du gehst immer davon aus, dass man das FK abbauen muss, weghaben soll... Die relevante Frage ist, OB man sie im operativen Bereich bedienen kann. Oder glaubst du, dass 95% der Fianzinstitutionen, die FK-Quoten von 80%+ jeden Tag daran denken, wie sie die 80% auf 5% verringern können?

Das ist hier nicht die betriebswirtschafltiche Kernfrage auf die du hinaus willst. FK lässt sich immer, sofern aussreichend betriebliche Mittel laufend generiert werden transformieren. Salopp formuliert, kann ich die Verbindlichkeit A mit Laufzeit 3 jahre transofmieren in B mit Laufzeit 10 Jahre. Ob das nun Obligationenen, Kredite oder sonstige Instumente sind, spielt dabei keine Rolle.


Die Kernfrage ist, ob man den FK-Einsatz finanzieren kann und ja, dass können sie mehr als ausreichend. Ob man 80% FK hat, oder 10% FK spielt in der Finanzierungssicht kaum eine Rolle, wie auch abseits des Fußballs an Märkten tagein tagaus beobachtet werden kann und schon gar nicht ist die Maxime das man die Finanzierungsstruktur zu Gunsten des EK-Anteils ohne Hirn und Verstand auf einmal reduzieren müsse.


Als Gläubiger habe ich schon ein Interesse daran, mein geliehenes Geld irgendwann gemäß Vereinbarung wiederzubekommen.

Aber Barca wird zunächst das Thema haben, ein positives Jahresergebnis zu erzielen. Wie soll das den geschehen? Bei 1,5 Mrd Verbindlichkeiten fallen entsprechende Zinsen an. Diese Zinslast muss gestemmt werden. Und genau diese Zinslast kann Dir irgdwann die operativen Möglichkeiten nehmen, weil man den Schuldendienst bedienen muss anstatt zu investieren. Also wie stellst Du Dir das vor ? Du behauptest ja, dass das kein Probkem sei.


Der "Gläubiger" hat daran interesse, dass er in der Finanzierung ein Ivestment sieht und nicht auf gut Fraue Holle Geld mit ein paar Zinsen frei Haus ausgibt, denn die bekommt er ums doppelte in jedem anderen Markt. Auf der einen Seite hat das damit zu tun, dass die süberorportional steigenden Umsätze im Fußball das Risiko abdeckt, auf der anderen Seite müssen "Geldgeber" auch immer eine gewisse Struktur haben und könne nicht alles im Markt versenken und im privatsektor nichts mehr durchfinanzieren. Zusätzlich haben abseits von bluechips, wohl jeder individuelle Aktientitel ein weitaus höheres Risiko als der FC Barcelona, die Wachstumsraten im Fußball sind beaknnt, die Wachstumsrate beim FC Barcelona ist bekannt. Der FC Barcelona ist weder marode, noch strukturell ab Boden.

ca. 50% der FK-Quote sind langfristige Schulden, absolut konvertierbar und gut zu handeln. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind relativ hoch, aber können bedient werden bzw. im Notfall auch transformiert werden. Der Umsatz stieg im Vorjahr um über 20%, die Wachstumsraten prognostizieren laufend mehre % für die kommenden Jahre. Sollte nicht wieder 2 Jahre Totalausfälle kommen, was ja ein Ausnahmeseznario ist, sieht es hier absolut nit problematisch aus, da sind ganz andere Unternehmen in den Bach gegangen mit ähnlichen FK-Quoten während der Krise. Natürlich für solche Krisen kann eine starke EK-Quote besser sein, muss es aber nicht, im Schnitt und auch empirisch gesehen ist es teurer und die Kosten sind zu hoch.

Als Gläubiger habe ich schon ein Interesse daran, mein geliehenes Geld irgendwann gemäß Vereinbarung wiederzubekommen.


Bekommt ers denn nicht? Haftungspflichten bei Kapitalgesellschaften ein Begriff, ala Art Ausfallsrisiko, Verbierfungen etc. Auch wenn X die Finanzierung ausgibt, kann er das in diverse Titel verbriefen und am Markt weiterverkaufen, was auch tagtäglich passiert.

Wir reden hier nicht um einen privaten Kuhhandel, sondern um einen internationalen Markt. Da gibt nicht Bank X dem FC Barcelona 500 Millionen und sagt: "ja du, gibst mir das halt dann mit 1,8% p.a. zurück in den nächsten 30 Jahren, ok?".

EDIT: sorry für die tippfehler, ich bin unterwegs auf geschäftsreise und am Handy.


Lies Dir mal den Geschäftsbericht von Liverpool durch. Die haben die offene Forderungen aus dem Coutinho Transfer bereits mit Verlust an einen Dritten verkauft, weil sie wohl nicht mehr daran glauben, das Geld wieder zu sehen.

Vertrauen in die Finanzstärke eines europäischen Topclubs sieht anders aus.


Gut und Goldman gibt nen 500 Mio. Kredit. Es ist aber auch nichts ungewöhnliches, dass man offene Forderungen transformiert, entweder um Risiken zu minimieren, frühzeitiger an Geld zu kommen etc. Obs jetzt zwangsläufig nur auf das rausläuft wie du es beschreibst ist natürlich eine sehr einseitige Theorie.

Sie haben von einer der größten Investmentbanken der Welt liquide Mittel bekommen und bei aller liebe, deren Expertise zur Unternehmens- und Investmentbewertung traue ich deutlich mehr als einem Forderungsverkauf von LIV, der aus ganz verschiedenen Gründen (wie schon oben mehrmals erwähnt) durchgeführt wurde.

Ich habe jetzt den Bericht von LIV nicht zur Hand, aber gibt es zu dieser Position Details?


Welche Gründe hatte denn Liverpool? Ich finde dazu nichts.
Robert Lewandowski |#27167
10.05.2022 - 09:24 Uhr
Zitat von reflexion
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Zitat von paolonolo

Zitat von dem0nhunter

Zitat von parras2017

Volker Struth der Berater von Upamecano hatte doch im letzten Jahr verkündet, dass es für Upamecano keinen Markt in Spanien gab, da Real Madrid und Barcelona die AK nicht bedienen konnten.

Jetzt 12 Monate später haut Barcelona Gelder raus, Halleluja!

Kann mir mal jemand erklären woher der "neue Reichtum" bei denen herkommt?

Die konnten teilweise Spieler nicht für den Spielbetrieb melden und dann holt man Torres etc.

Ich habe lieber einen Lewandowski noch 2022/ 2023 im Kader bevor man ihn jetzt verkauft und dann irgendwelche "Brazzo-like" Spieler holt, die gar nichts können.

Geht Lewandowski, so ist dies auch für einige Sponsoren sicherlich nicht förderlich und sportlich erst recht nicht


Gibt halt immer noch Banken die dumm genug sind denen Kredite zu geben. Barca hat neue Langzeitkredite aufgenommen, um die alten zu bezahlen.

Es ist eine ewige Schuldenspirale, die früher oder später mal knallt.


So wie mit dem Gerichtsvollzieher und dem Bernabeu oder?

Die Schuldenspirale in der EU und Dt. Knallt ja auch irgendwann oder?

Es wird immer jemanden geben der in Barca investiert, mach dir keine Sorge….


Mag sein, ändert aber nichts daran dass Barca hoffnungslos überschuldet ist und kein Interesse hat aktiven Schuldenabbau zu betreiben.


Wieso sollten sie das machen? So würden sie sich selbst limitieren und der laufende Betriebsaufwand könnte so oder so nicht mehr gedeckt werden. In erster Linie gehts darum, das Kerngeschäft on TOP zu halten, ansonsten ist man halt schnell insolvent und das hat mit laufenden "Schulden" bzw. FK nur bedingt was zu tun.

Der Fokus muss darauf liegen das operative Geschäft wieder dort hin zu führen, wo man laufende Mittel generiert und jedes Jahr ein enormes Wachstum hat. Ob man dann 20/40/80% über FK finanziert spielt keine Rolle. Sollte allerdings das laufende Geschäft (Erfolg etc.) nicht halten können, dann spielt es keine Rolle ob du 20/40/80% verschuldet bist, es frisst dich halt dann auf.

Diese Schuldengequatsche von Uli war schon immer auch ein Prango aller höchster Güte und jeder plappert das nach. Das hohe EK-Strukturen auch "Kosten" verursachen ist dem Herrn auch nich nicht ganz bewusst und bei zu konservativer Vernlagung (das berüchtigte "Festgeldkonto", wie er es immer genannt hat) ein Aufwandsfaktor.

Es verwundert nicht, dass man Karl Hopfner niemals solche Aussagen am laufenden Band tätigen sehen hat.


Zu aktivem Schuldenabbau gehört aber auch eine Restrukturierung der Schulden. Bedeutet Kurzfristverbindlichkeiten in Langfristverbindlichkeiten umzuschichten mit einer gewissen Sicherheit für Gläubiger und Schuldner, dass die vereinbarten Raten auch fliessen.

Bei Barca droht die Gefahr von Spekulationen über Hedgefonds, die Geld gewähren zu hohen nachteiligen Konditionen. Die ziehen im Zweifel auch ohne Rücksicht etwaige Garantien wie zB Spielerwerte.

Man muss kein Raketenwissenschaftler sein um zu verstehen, dass Barca grds nicht mehr ausgeben als einnehmen sollte um den Schuldendienst stemmen zu können. Nur sollte sie Einnahmen nicht mit der Verpfändung von zukünftigen Einnahmen generieren wie es bspw Hertha mit der Verpfändung von Vermarktungsrechten mit Infront gemacht hat. Man würde kurzfristigen Erfolg über langfristige negative Effekte kaufen.


Schon klar, aber das unterscheidet sie ja rein vom Profil her kaum von den Vereinen wie PSG, ManC, Chelsea, ManU und co. In aller erster Linie geht es darum, ein gesundes operatives Geschäft zu halten, ansonsten wird man auch mit einer reinen strukturellen Verschiebung hier nichts mehr reißen.

Bezogen auf den Vorposter, bzgl. eines forcierten Schuldenabbaus ist das halt nun mal unternehmerisch nicht die Priorität bei den aktuellen Marktgegebenheiten post COVID. Es macht für Barca sogar Sinn zu investieren und die betrieblichen Erträge somit wieder auf ein entsprechendes Niveau zu heben, in Anbetracht der betrieblichen Ausgaben. Ein forcierter "Schuldenabbau" bzw. eine Restruktierung in der Finanzierung wäre hier eher kontraproduktiv.


Barca möge sich als Folge daraus dann nicht überraschen lassen, wenn ein Geldgeber mit Verweis auf einen Kreditvertrag oder Ratenzahlung vor der Tür steht, um einen gerade fällig gewordenen Geldbetrag einzufreiben. Das kann bei dem Nicht Fokus auf kontraproduktive Maßnahmen schal mal vom Tisch fallen.


Ich glaube nicht, dass Finanzintermediär o.ä. X,Y oder Z was davon hat, Barca in die Insolvenz zu schicken bei offenenen Verbiendlichkeiten X, vor allem wenn man sich mal die laufende Finanzierungsstruktur von Barca ansieht.

Also hier muss man schon ein wenig pragmatisch die Sache beurteilen. Von dem ab, steht ja Barca nicht so schlecht da im Kerngeschäft, wir reden hier also nicht von einem NoName Verein, der kaum Fans hat, kein int. Ambitionen und beim Umsatz generell rückläufig ist. Grundsätzlich wird sich Barca, abseits von totalen Wirtschaftseinbrüchen immer Refinanzieren können, bei den vorliegenden Zahlen und Zahlungsströme so transformieren, dass sie auch diese bedienen können, was auch heißen kann, dass man A mit B finanziert und B dafür eine längere Laufzeit verpasst, was ja aus finanztechnischer Sicht absolut SInn macht und tagtäglich auf der Welt so gemacht wird.


Glaubst Du tatsächlich, dass Goldman Sachs bspw einem Zahlungsaufschub zustimmt ohne davon zu profitieren? Und dass es so einfach ist, Erträge zu erhöhen?

Barca ist kein Staat, bei dem ein Investor auf potentielle Steuereinnahmen zurück greifen kann, sondern ein Wirtschaftlichsunternehmen, dem ohne gravierende Änderungen die Insolvenz weiterhin drohen wird.


Ich glaube nicht, dass ist tagesgeschäft und wird auch so praktiziert. Wie oben geschrieben, ist es eben proftabel für die Finanziers.

Um deine Frage zu beantworten, z.B. Goldman Sachs wäre sehr dumm (Gott sei Dank sind sie das nicht), wenn sie das nicht machen würden. Von dem ab, ist es für GS möglich die Zahlungsströme zu transformieren und somit das eigene Risiko drastisch zu minimieren, was auch dort gemacht wird (klassisches hedging). Wenn ich mir die Finanzierung und Vermögensstruktur bei Barcelona ansehe und ja, dass wissen solche Kenner bei z.B. GS noch besser und haben auch deutlich besser Informationen zur Hand, dann wären sie dumm dieses Geschäft nicht zu nehmen.

Wir reden hier nicht vom 3. Liga Verein der kaum Potenzial im operativen Bereich hat um die Gegebenheiten zu decken, dass sieht bei Barca halt schon ganz anders aus. Auch wenn von heute auf morgen Bayern mit 500 Mio FK belastet werden würde, ist das kein Problem für Investoren (welcher Art auch immer), weil der operative Umsatz/Gewinn und das Potenzial dahinter relevant ist, nicht nur die Finanzierungsstruktur. Diese wird erst relevant, wenn sie den operativen Bereich nur mehr negativ tragen kann, was auch häufig kurz- bis mittelfristig in Insolvenzen mündet.


Hast Du Dir die Finanzzahlen von Barca mal genauer angesehen?

Wie glaubst Du wird Barca sich bei 100 Mio und 500 Mio Jahresverlust in 2019/2020 und 2020/2021 aus der Schuldenfalle befreien können? Die Bilanz fasst 450 Mio negatives EK und 1,5 Mrd Verbindlichkeiten.

Ich bin gespannt auf Deine Erklärung.


https://www.fcbarcelona.com/fcbarcelona/document/2021/10/17/aefc9921-bf56-406c-ae05-3581e1de2a12/MEM_CLUB_2020_21_ENG.pdf

Wie gesagt, die Erklärung in vereinfachter Form steht oben. Das Umsatzpotenzial liegt bei 20%+ unter Niveau, die erwarteten Gehaltskosten von 20/21 sollten in Zukunft durch den Wegfall von einigen "Kadergroßstücken" nicht mehr so ins Gewicht fallen, bei einer post COVID Wachstumsrate von 3-4% ohne das übliche Marktwachstum ist das innerhalb 5 Jahren durchfinanziert. Unter anderem sind da ja auch noch Wertminderung die außerordentlich und in der Höhe angefallen sind.

Wie gesagt, die betrieblichen Erträge sind deutlich im postiven Verhältnis exkl. Wachstumsprognosen. Es mag für die deutschsprachigen Leute hier ein wenig verwundern, aber die Philosophie ist halt eine Andere, abseits von gefestigten EK-Strukturen, die zwar das Ausfallsrisiko verringern, aber langfrisitg teuer sind.

Und den Terminus "Schuldenfalle" verstehe ich nicht.


Wie sieht denn Deiner Meinung der Plan aus, von 1,5 MRD Verbindlichkeiten runter zu kommen?

Nimmt man großzügig bemessen 160 Mio weniger Wertberichtigungen auf Spielerwerte und 140 Mio mehr Umsatz an (Potential 700 Mio statt 575), dann komme ich vereinfacht auf 300 Mio Mehrergebnis bei 500 Mio EUR Verlust.

Wie denkst Du wird Barca diese Lücke schliessen? Diese müssen durch Gehaltseinsparungen erfolgen. Messi ist weggefallen, aber es klafft immer noch eine gewaltige Lücke und dazu ist Auba gekommen. Barca muss insofern 200 Mio sonstige Aufwendungen einsparen um eine schwarze 0 zu schreiben. Die bedeutet, dass noch kein einziger EUR in die Tilgung von Verbindlichkeiten gesteckt werden kann.

Nou Camp will man für 500 Mio umbauen. Wo das Geld herkommen soll, keine Ahnung. Selbst wenn es einen Investor gibt, wird Barca das Stadion mieten müssen, was den Abfluss von Liquidität bedeutet. Und diese Liquidität ist Stand heute nicht vorhanden.


Warum soll man von 1,5 MRD (??) herunterkommen? Du gehst immer davon aus, dass man das FK abbauen muss, weghaben soll... Die relevante Frage ist, OB man sie im operativen Bereich bedienen kann. Oder glaubst du, dass 95% der Fianzinstitutionen, die FK-Quoten von 80%+ jeden Tag daran denken, wie sie die 80% auf 5% verringern können?

Das ist hier nicht die betriebswirtschafltiche Kernfrage auf die du hinaus willst. FK lässt sich immer, sofern aussreichend betriebliche Mittel laufend generiert werden transformieren. Salopp formuliert, kann ich die Verbindlichkeit A mit Laufzeit 3 jahre transofmieren in B mit Laufzeit 10 Jahre. Ob das nun Obligationenen, Kredite oder sonstige Instumente sind, spielt dabei keine Rolle.


Die Kernfrage ist, ob man den FK-Einsatz finanzieren kann und ja, dass können sie mehr als ausreichend. Ob man 80% FK hat, oder 10% FK spielt in der Finanzierungssicht kaum eine Rolle, wie auch abseits des Fußballs an Märkten tagein tagaus beobachtet werden kann und schon gar nicht ist die Maxime das man die Finanzierungsstruktur zu Gunsten des EK-Anteils ohne Hirn und Verstand auf einmal reduzieren müsse.


Als Gläubiger habe ich schon ein Interesse daran, mein geliehenes Geld irgendwann gemäß Vereinbarung wiederzubekommen.

Aber Barca wird zunächst das Thema haben, ein positives Jahresergebnis zu erzielen. Wie soll das den geschehen? Bei 1,5 Mrd Verbindlichkeiten fallen entsprechende Zinsen an. Diese Zinslast muss gestemmt werden. Und genau diese Zinslast kann Dir irgdwann die operativen Möglichkeiten nehmen, weil man den Schuldendienst bedienen muss anstatt zu investieren. Also wie stellst Du Dir das vor ? Du behauptest ja, dass das kein Probkem sei.


Der "Gläubiger" hat daran interesse, dass er in der Finanzierung ein Ivestment sieht und nicht auf gut Fraue Holle Geld mit ein paar Zinsen frei Haus ausgibt, denn die bekommt er ums doppelte in jedem anderen Markt. Auf der einen Seite hat das damit zu tun, dass die süberorportional steigenden Umsätze im Fußball das Risiko abdeckt, auf der anderen Seite müssen "Geldgeber" auch immer eine gewisse Struktur haben und könne nicht alles im Markt versenken und im privatsektor nichts mehr durchfinanzieren. Zusätzlich haben abseits von bluechips, wohl jeder individuelle Aktientitel ein weitaus höheres Risiko als der FC Barcelona, die Wachstumsraten im Fußball sind beaknnt, die Wachstumsrate beim FC Barcelona ist bekannt. Der FC Barcelona ist weder marode, noch strukturell ab Boden.

ca. 50% der FK-Quote sind langfristige Schulden, absolut konvertierbar und gut zu handeln. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind relativ hoch, aber können bedient werden bzw. im Notfall auch transformiert werden. Der Umsatz stieg im Vorjahr um über 20%, die Wachstumsraten prognostizieren laufend mehre % für die kommenden Jahre. Sollte nicht wieder 2 Jahre Totalausfälle kommen, was ja ein Ausnahmeseznario ist, sieht es hier absolut nit problematisch aus, da sind ganz andere Unternehmen in den Bach gegangen mit ähnlichen FK-Quoten während der Krise. Natürlich für solche Krisen kann eine starke EK-Quote besser sein, muss es aber nicht, im Schnitt und auch empirisch gesehen ist es teurer und die Kosten sind zu hoch.

Als Gläubiger habe ich schon ein Interesse daran, mein geliehenes Geld irgendwann gemäß Vereinbarung wiederzubekommen.


Bekommt ers denn nicht? Haftungspflichten bei Kapitalgesellschaften ein Begriff, ala Art Ausfallsrisiko, Verbierfungen etc. Auch wenn X die Finanzierung ausgibt, kann er das in diverse Titel verbriefen und am Markt weiterverkaufen, was auch tagtäglich passiert.

Wir reden hier nicht um einen privaten Kuhhandel, sondern um einen internationalen Markt. Da gibt nicht Bank X dem FC Barcelona 500 Millionen und sagt: "ja du, gibst mir das halt dann mit 1,8% p.a. zurück in den nächsten 30 Jahren, ok?".

EDIT: sorry für die tippfehler, ich bin unterwegs auf geschäftsreise und am Handy.


Lies Dir mal den Geschäftsbericht von Liverpool durch. Die haben die offene Forderungen aus dem Coutinho Transfer bereits mit Verlust an einen Dritten verkauft, weil sie wohl nicht mehr daran glauben, das Geld wieder zu sehen.

Vertrauen in die Finanzstärke eines europäischen Topclubs sieht anders aus.


Gut und Goldman gibt nen 500 Mio. Kredit. Es ist aber auch nichts ungewöhnliches, dass man offene Forderungen transformiert, entweder um Risiken zu minimieren, frühzeitiger an Geld zu kommen etc. Obs jetzt zwangsläufig nur auf das rausläuft wie du es beschreibst ist natürlich eine sehr einseitige Theorie.

Sie haben von einer der größten Investmentbanken der Welt liquide Mittel bekommen und bei aller liebe, deren Expertise zur Unternehmens- und Investmentbewertung traue ich deutlich mehr als einem Forderungsverkauf von LIV, der aus ganz verschiedenen Gründen (wie schon oben mehrmals erwähnt) durchgeführt wurde.

Ich habe jetzt den Bericht von LIV nicht zur Hand, aber gibt es zu dieser Position Details?


Welche Gründe hatte denn Liverpool? Ich finde dazu nichts.
Robert Lewandowski |#27168
10.05.2022 - 09:30 Uhr
Zitat von Westfalian
Zitat von reflexion

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Zitat von michael3110

Zitat von paolonolo

Zitat von dem0nhunter

Zitat von parras2017

Volker Struth der Berater von Upamecano hatte doch im letzten Jahr verkündet, dass es für Upamecano keinen Markt in Spanien gab, da Real Madrid und Barcelona die AK nicht bedienen konnten.

Jetzt 12 Monate später haut Barcelona Gelder raus, Halleluja!

Kann mir mal jemand erklären woher der "neue Reichtum" bei denen herkommt?

Die konnten teilweise Spieler nicht für den Spielbetrieb melden und dann holt man Torres etc.

Ich habe lieber einen Lewandowski noch 2022/ 2023 im Kader bevor man ihn jetzt verkauft und dann irgendwelche "Brazzo-like" Spieler holt, die gar nichts können.

Geht Lewandowski, so ist dies auch für einige Sponsoren sicherlich nicht förderlich und sportlich erst recht nicht


Gibt halt immer noch Banken die dumm genug sind denen Kredite zu geben. Barca hat neue Langzeitkredite aufgenommen, um die alten zu bezahlen.

Es ist eine ewige Schuldenspirale, die früher oder später mal knallt.


So wie mit dem Gerichtsvollzieher und dem Bernabeu oder?

Die Schuldenspirale in der EU und Dt. Knallt ja auch irgendwann oder?

Es wird immer jemanden geben der in Barca investiert, mach dir keine Sorge….


Mag sein, ändert aber nichts daran dass Barca hoffnungslos überschuldet ist und kein Interesse hat aktiven Schuldenabbau zu betreiben.


Wieso sollten sie das machen? So würden sie sich selbst limitieren und der laufende Betriebsaufwand könnte so oder so nicht mehr gedeckt werden. In erster Linie gehts darum, das Kerngeschäft on TOP zu halten, ansonsten ist man halt schnell insolvent und das hat mit laufenden "Schulden" bzw. FK nur bedingt was zu tun.

Der Fokus muss darauf liegen das operative Geschäft wieder dort hin zu führen, wo man laufende Mittel generiert und jedes Jahr ein enormes Wachstum hat. Ob man dann 20/40/80% über FK finanziert spielt keine Rolle. Sollte allerdings das laufende Geschäft (Erfolg etc.) nicht halten können, dann spielt es keine Rolle ob du 20/40/80% verschuldet bist, es frisst dich halt dann auf.

Diese Schuldengequatsche von Uli war schon immer auch ein Prango aller höchster Güte und jeder plappert das nach. Das hohe EK-Strukturen auch "Kosten" verursachen ist dem Herrn auch nich nicht ganz bewusst und bei zu konservativer Vernlagung (das berüchtigte "Festgeldkonto", wie er es immer genannt hat) ein Aufwandsfaktor.

Es verwundert nicht, dass man Karl Hopfner niemals solche Aussagen am laufenden Band tätigen sehen hat.


Zu aktivem Schuldenabbau gehört aber auch eine Restrukturierung der Schulden. Bedeutet Kurzfristverbindlichkeiten in Langfristverbindlichkeiten umzuschichten mit einer gewissen Sicherheit für Gläubiger und Schuldner, dass die vereinbarten Raten auch fliessen.

Bei Barca droht die Gefahr von Spekulationen über Hedgefonds, die Geld gewähren zu hohen nachteiligen Konditionen. Die ziehen im Zweifel auch ohne Rücksicht etwaige Garantien wie zB Spielerwerte.

Man muss kein Raketenwissenschaftler sein um zu verstehen, dass Barca grds nicht mehr ausgeben als einnehmen sollte um den Schuldendienst stemmen zu können. Nur sollte sie Einnahmen nicht mit der Verpfändung von zukünftigen Einnahmen generieren wie es bspw Hertha mit der Verpfändung von Vermarktungsrechten mit Infront gemacht hat. Man würde kurzfristigen Erfolg über langfristige negative Effekte kaufen.


Schon klar, aber das unterscheidet sie ja rein vom Profil her kaum von den Vereinen wie PSG, ManC, Chelsea, ManU und co. In aller erster Linie geht es darum, ein gesundes operatives Geschäft zu halten, ansonsten wird man auch mit einer reinen strukturellen Verschiebung hier nichts mehr reißen.

Bezogen auf den Vorposter, bzgl. eines forcierten Schuldenabbaus ist das halt nun mal unternehmerisch nicht die Priorität bei den aktuellen Marktgegebenheiten post COVID. Es macht für Barca sogar Sinn zu investieren und die betrieblichen Erträge somit wieder auf ein entsprechendes Niveau zu heben, in Anbetracht der betrieblichen Ausgaben. Ein forcierter "Schuldenabbau" bzw. eine Restruktierung in der Finanzierung wäre hier eher kontraproduktiv.


Barca möge sich als Folge daraus dann nicht überraschen lassen, wenn ein Geldgeber mit Verweis auf einen Kreditvertrag oder Ratenzahlung vor der Tür steht, um einen gerade fällig gewordenen Geldbetrag einzufreiben. Das kann bei dem Nicht Fokus auf kontraproduktive Maßnahmen schal mal vom Tisch fallen.


Ich glaube nicht, dass Finanzintermediär o.ä. X,Y oder Z was davon hat, Barca in die Insolvenz zu schicken bei offenenen Verbiendlichkeiten X, vor allem wenn man sich mal die laufende Finanzierungsstruktur von Barca ansieht.

Also hier muss man schon ein wenig pragmatisch die Sache beurteilen. Von dem ab, steht ja Barca nicht so schlecht da im Kerngeschäft, wir reden hier also nicht von einem NoName Verein, der kaum Fans hat, kein int. Ambitionen und beim Umsatz generell rückläufig ist. Grundsätzlich wird sich Barca, abseits von totalen Wirtschaftseinbrüchen immer Refinanzieren können, bei den vorliegenden Zahlen und Zahlungsströme so transformieren, dass sie auch diese bedienen können, was auch heißen kann, dass man A mit B finanziert und B dafür eine längere Laufzeit verpasst, was ja aus finanztechnischer Sicht absolut SInn macht und tagtäglich auf der Welt so gemacht wird.


Glaubst Du tatsächlich, dass Goldman Sachs bspw einem Zahlungsaufschub zustimmt ohne davon zu profitieren? Und dass es so einfach ist, Erträge zu erhöhen?

Barca ist kein Staat, bei dem ein Investor auf potentielle Steuereinnahmen zurück greifen kann, sondern ein Wirtschaftlichsunternehmen, dem ohne gravierende Änderungen die Insolvenz weiterhin drohen wird.


Ich glaube nicht, dass ist tagesgeschäft und wird auch so praktiziert. Wie oben geschrieben, ist es eben proftabel für die Finanziers.

Um deine Frage zu beantworten, z.B. Goldman Sachs wäre sehr dumm (Gott sei Dank sind sie das nicht), wenn sie das nicht machen würden. Von dem ab, ist es für GS möglich die Zahlungsströme zu transformieren und somit das eigene Risiko drastisch zu minimieren, was auch dort gemacht wird (klassisches hedging). Wenn ich mir die Finanzierung und Vermögensstruktur bei Barcelona ansehe und ja, dass wissen solche Kenner bei z.B. GS noch besser und haben auch deutlich besser Informationen zur Hand, dann wären sie dumm dieses Geschäft nicht zu nehmen.

Wir reden hier nicht vom 3. Liga Verein der kaum Potenzial im operativen Bereich hat um die Gegebenheiten zu decken, dass sieht bei Barca halt schon ganz anders aus. Auch wenn von heute auf morgen Bayern mit 500 Mio FK belastet werden würde, ist das kein Problem für Investoren (welcher Art auch immer), weil der operative Umsatz/Gewinn und das Potenzial dahinter relevant ist, nicht nur die Finanzierungsstruktur. Diese wird erst relevant, wenn sie den operativen Bereich nur mehr negativ tragen kann, was auch häufig kurz- bis mittelfristig in Insolvenzen mündet.


Hast Du Dir die Finanzzahlen von Barca mal genauer angesehen?

Wie glaubst Du wird Barca sich bei 100 Mio und 500 Mio Jahresverlust in 2019/2020 und 2020/2021 aus der Schuldenfalle befreien können? Die Bilanz fasst 450 Mio negatives EK und 1,5 Mrd Verbindlichkeiten.

Ich bin gespannt auf Deine Erklärung.


https://www.fcbarcelona.com/fcbarcelona/document/2021/10/17/aefc9921-bf56-406c-ae05-3581e1de2a12/MEM_CLUB_2020_21_ENG.pdf

Wie gesagt, die Erklärung in vereinfachter Form steht oben. Das Umsatzpotenzial liegt bei 20%+ unter Niveau, die erwarteten Gehaltskosten von 20/21 sollten in Zukunft durch den Wegfall von einigen "Kadergroßstücken" nicht mehr so ins Gewicht fallen, bei einer post COVID Wachstumsrate von 3-4% ohne das übliche Marktwachstum ist das innerhalb 5 Jahren durchfinanziert. Unter anderem sind da ja auch noch Wertminderung die außerordentlich und in der Höhe angefallen sind.

Wie gesagt, die betrieblichen Erträge sind deutlich im postiven Verhältnis exkl. Wachstumsprognosen. Es mag für die deutschsprachigen Leute hier ein wenig verwundern, aber die Philosophie ist halt eine Andere, abseits von gefestigten EK-Strukturen, die zwar das Ausfallsrisiko verringern, aber langfrisitg teuer sind.

Und den Terminus "Schuldenfalle" verstehe ich nicht.


Wie sieht denn Deiner Meinung der Plan aus, von 1,5 MRD Verbindlichkeiten runter zu kommen?

Nimmt man großzügig bemessen 160 Mio weniger Wertberichtigungen auf Spielerwerte und 140 Mio mehr Umsatz an (Potential 700 Mio statt 575), dann komme ich vereinfacht auf 300 Mio Mehrergebnis bei 500 Mio EUR Verlust.

Wie denkst Du wird Barca diese Lücke schliessen? Diese müssen durch Gehaltseinsparungen erfolgen. Messi ist weggefallen, aber es klafft immer noch eine gewaltige Lücke und dazu ist Auba gekommen. Barca muss insofern 200 Mio sonstige Aufwendungen einsparen um eine schwarze 0 zu schreiben. Die bedeutet, dass noch kein einziger EUR in die Tilgung von Verbindlichkeiten gesteckt werden kann.

Nou Camp will man für 500 Mio umbauen. Wo das Geld herkommen soll, keine Ahnung. Selbst wenn es einen Investor gibt, wird Barca das Stadion mieten müssen, was den Abfluss von Liquidität bedeutet. Und diese Liquidität ist Stand heute nicht vorhanden.


Warum soll man von 1,5 MRD (??) herunterkommen? Du gehst immer davon aus, dass man das FK abbauen muss, weghaben soll... Die relevante Frage ist, OB man sie im operativen Bereich bedienen kann. Oder glaubst du, dass 95% der Fianzinstitutionen, die FK-Quoten von 80%+ jeden Tag daran denken, wie sie die 80% auf 5% verringern können?

Das ist hier nicht die betriebswirtschafltiche Kernfrage auf die du hinaus willst. FK lässt sich immer, sofern aussreichend betriebliche Mittel laufend generiert werden transformieren. Salopp formuliert, kann ich die Verbindlichkeit A mit Laufzeit 3 jahre transofmieren in B mit Laufzeit 10 Jahre. Ob das nun Obligationenen, Kredite oder sonstige Instumente sind, spielt dabei keine Rolle.


Die Kernfrage ist, ob man den FK-Einsatz finanzieren kann und ja, dass können sie mehr als ausreichend. Ob man 80% FK hat, oder 10% FK spielt in der Finanzierungssicht kaum eine Rolle, wie auch abseits des Fußballs an Märkten tagein tagaus beobachtet werden kann und schon gar nicht ist die Maxime das man die Finanzierungsstruktur zu Gunsten des EK-Anteils ohne Hirn und Verstand auf einmal reduzieren müsse.


Als Gläubiger habe ich schon ein Interesse daran, mein geliehenes Geld irgendwann gemäß Vereinbarung wiederzubekommen.

Aber Barca wird zunächst das Thema haben, ein positives Jahresergebnis zu erzielen. Wie soll das den geschehen? Bei 1,5 Mrd Verbindlichkeiten fallen entsprechende Zinsen an. Diese Zinslast muss gestemmt werden. Und genau diese Zinslast kann Dir irgdwann die operativen Möglichkeiten nehmen, weil man den Schuldendienst bedienen muss anstatt zu investieren. Also wie stellst Du Dir das vor ? Du behauptest ja, dass das kein Probkem sei.


Der "Gläubiger" hat daran interesse, dass er in der Finanzierung ein Ivestment sieht und nicht auf gut Fraue Holle Geld mit ein paar Zinsen frei Haus ausgibt, denn die bekommt er ums doppelte in jedem anderen Markt. Auf der einen Seite hat das damit zu tun, dass die süberorportional steigenden Umsätze im Fußball das Risiko abdeckt, auf der anderen Seite müssen "Geldgeber" auch immer eine gewisse Struktur haben und könne nicht alles im Markt versenken und im privatsektor nichts mehr durchfinanzieren. Zusätzlich haben abseits von bluechips, wohl jeder individuelle Aktientitel ein weitaus höheres Risiko als der FC Barcelona, die Wachstumsraten im Fußball sind beaknnt, die Wachstumsrate beim FC Barcelona ist bekannt. Der FC Barcelona ist weder marode, noch strukturell ab Boden.

ca. 50% der FK-Quote sind langfristige Schulden, absolut konvertierbar und gut zu handeln. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind relativ hoch, aber können bedient werden bzw. im Notfall auch transformiert werden. Der Umsatz stieg im Vorjahr um über 20%, die Wachstumsraten prognostizieren laufend mehre % für die kommenden Jahre. Sollte nicht wieder 2 Jahre Totalausfälle kommen, was ja ein Ausnahmeseznario ist, sieht es hier absolut nit problematisch aus, da sind ganz andere Unternehmen in den Bach gegangen mit ähnlichen FK-Quoten während der Krise. Natürlich für solche Krisen kann eine starke EK-Quote besser sein, muss es aber nicht, im Schnitt und auch empirisch gesehen ist es teurer und die Kosten sind zu hoch.

Als Gläubiger habe ich schon ein Interesse daran, mein geliehenes Geld irgendwann gemäß Vereinbarung wiederzubekommen.


Bekommt ers denn nicht? Haftungspflichten bei Kapitalgesellschaften ein Begriff, ala Art Ausfallsrisiko, Verbierfungen etc. Auch wenn X die Finanzierung ausgibt, kann er das in diverse Titel verbriefen und am Markt weiterverkaufen, was auch tagtäglich passiert.

Wir reden hier nicht um einen privaten Kuhhandel, sondern um einen internationalen Markt. Da gibt nicht Bank X dem FC Barcelona 500 Millionen und sagt: "ja du, gibst mir das halt dann mit 1,8% p.a. zurück in den nächsten 30 Jahren, ok?".

EDIT: sorry für die tippfehler, ich bin unterwegs auf geschäftsreise und am Handy.


Lies Dir mal den Geschäftsbericht von Liverpool durch. Die haben die offene Forderungen aus dem Coutinho Transfer bereits mit Verlust an einen Dritten verkauft, weil sie wohl nicht mehr daran glauben, das Geld wieder zu sehen.

Vertrauen in die Finanzstärke eines europäischen Topclubs sieht anders aus.


Gut und Goldman gibt nen 500 Mio. Kredit. Es ist aber auch nichts ungewöhnliches, dass man offene Forderungen transformiert, entweder um Risiken zu minimieren, frühzeitiger an Geld zu kommen etc. Obs jetzt zwangsläufig nur auf das rausläuft wie du es beschreibst ist natürlich eine sehr einseitige Theorie.

Sie haben von einer der größten Investmentbanken der Welt liquide Mittel bekommen und bei aller liebe, deren Expertise zur Unternehmens- und Investmentbewertung traue ich deutlich mehr als einem Forderungsverkauf von LIV, der aus ganz verschiedenen Gründen (wie schon oben mehrmals erwähnt) durchgeführt wurde.

Ich habe jetzt den Bericht von LIV nicht zur Hand, aber gibt es zu dieser Position Details?


Welche Gründe hatte denn Liverpool? Ich finde dazu nichts.


Ist bei Clubs (und allen Unternehmen) business as usual. Man kommt sofort zum Geld und verzichtet dafür auf einen kleinen Teil davon. Inter hat das im Sommer bei Lukaku/Chelsea ähnlich gemacht, um sofort Geld zu sehen und nicht die Ratenzahlung abwarten zu müssen.
Robert Lewandowski |#27169
10.05.2022 - 14:15 Uhr
Zitat von DocRock089
Könntet ihr die Feinheiten von Barcas finanzieller Situation im entsprechenden Thread diskutieren und nicht bei Lewandowski? - Letztlich ist in den letzten 2 Seiten der Spieler mit keinem Wort erwähnt, und so langsam wirkt mir das wie ne Themenverfehlung. (klar, der Kontext zur Barca-Diskussion ist Lewy, ich verstehe es).


Also sollte das mit den 40 Mio. Stimmen die Barca angeblich bietet, würde ich für das Geld Zirkzee zurückholen, Moukoko Eintüten und Kalajdzic verpflichten.

Einer von den 3 , wird schon Explodieren und 20-25Tore in der Bulli pro Jahr machen.

Zusätzlich könnte man auch mit 2 Spitzen agieren und hätte enormes Gehaltsgefüge frei gemacht….
Robert Lewandowski |#27170
10.05.2022 - 19:54 Uhr
Wollen viele User nicht hören, aber ggf. hat man schon den Lewi Ersatz in den eigenen Reihen.

1. Voraussetzung: Vertragsverlängerung mit Zirkzee und nochmalige 1 Jahresleihe

Sollte Lewi 2023 ablösefrei gehen, direkt Zirkzee zum Nachfolger machen.

Vergleicht man die Scorer von beiden mit 21 Jahren:

Lewi - polnische Liga: 30 Spiele, 14 Tore, 7 Assists
Zirkzee - belgische Liga: 32 Spiele, 15 Tore, 8 Assists

Im nun folgenden Jahr ist ersichtlich, ob sich Zirkzee weiter steigert. Stagniert er … kann man ihm 2023 auch noch einen gestandenen Stürmer zur Seite stellen.
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