| Geburtsdatum | 21.08.1988 |
|---|---|
| Alter | 38 |
| Nat. |
Polen |
| Größe | 1,86m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Chicago Fire FC |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 55 | 23 | 4 | ||
![]() | LaLiga | 31 | 14 | 3 | |
![]() | UEFA Champions League | 11 | 4 | 1 | |
![]() | MLS | 6 | 3 | - | |
![]() | Leagues Cup | 3 | 1 | - | |
![]() | Copa del Rey | 3 | - | - | |
![]() | Supercopa | 1 | 1 | - | |
Robert Lewandowski
07.04.2015 - 12:53 Uhr
03.03.2018 - 15:06 Uhr
RL ist ein Top-Stürmer - 171 Tore in 249 Bundesligaspielen ist eine Quote, die weiland nur Gerd Müller schaffte. In Polen gilt RL als der beste Spieler in der Fußballgeschichte des Landes - es gibt weltweit wahrscheinlich keinen Spitzenverein, der nicht zumindest einmal über eine Lewandowski-Verpflichtung nachgedacht hat.
RL zeigt auch, dass man Weltkarrieren in der Jugendzeit nur ungenau abschätzen kann - er galt bei verschiedenen Warschauer Clubs schon als gescheitert (Rausschmiss bei Legia!), musste nach einer eigenen längeren Verletzungspause (und den Tod seines Vaters) durch seine Schwester nachdrücklich ermuntert werden, an seinen Karriereweg zu glauben. Dann kam Cezary Kucharski, der auch viele mentale Weichen bei RL stellte, und RL wurde letzten Endes zu einem Ausnahmestürmer, dem wir nicht nur viele, sondern auch ungemein wichtige Tore zu verdanken haben.
Was bedeutet der Beraterwechsel nun hin zu Pini Zahavi? Zahavi ist keiner, der dafür engagiert wurde, beim Huawei-Exklusivvertrag eine Erhöhung von 3€-50 per annum auszuhandeln. Zahavi ist einer der großen Dealer des internationalen Fußballs. Er war wohl einer der Hintermänner des 222-Mill.€-Transfers von Neymar an die Seine, zog damals auch die Fäden, dass Abramowitsch und Chelsea zusammenkamen. Für ihn gilt die Devise "klotzen und nicht kleckern" - nun eben auch beratend an der Seite von RL. Die Überlegung, was für Lewandowski "klotzen" bedeuten könnte, stelle ich einfach mal unbeantwortet in den Raum. Es scheint jedoch sicher, dass RL seine Überlegungen und das daraus resultierende Wohlbefinden nicht dauerhaft mit dem des FCB (resp. dem der Bundesliga) synchronisiert hat.
Was bedeutet es für uns als Fans, dass das von uns heißgeliebte Fußballspiel derzeit mehr als je zuvor zu einer Arena der wirtschaftlichen Potenzen gemacht wird? Können wir (als Fans) nicht jeden Transfer dieser "Reisenden des Weltfußballs" lediglich mit einem freundlich-oberflächlichen Abschiedsgruß quittieren, insbesondere dann, wenn sich der Spieler nie wirklich mit dem Verein (inkl. seiner individuellen Philosophie) identifiziert hat? Nicht falsch verstehen: Das zielt nicht zwingend auf RL ab, sondern umschreibt eher die Karriereplanung eines Neymars, von dem man nach kurzer Paris-Zeit bereits hört, dass er nun mit einem schnellen Wechsel zu Real Madrid liebäugelt. Unvorstellbar sind für uns in diesem Zusammenhang wirklich frühere Fußballzeiten der "regionalen Prägung eines Vereins": Deutschland wurde 1954 Fußball-Weltmeister mit fünf Spielern vom FCK (Horst Eckel, Werner Kohlmeyer, Ottmar Walter, Fritz Walter und Werner Liebrich), die alle in der Pfalz geboren wurden und niemals für einen anderen Verein in der höchsten Spielklasse angetreten waren! Sicherlich ist diese romantisierende Sichtweise im heutigen Leistungs- und Erfolgs-orientierten Millionen-Geschäft des Fußballs nicht nur überholt, sondern komplett obsolet. Nichtsdestotrotz dürstet meine Fanseele nach Lokalmatadoren - womit ich nicht zwingend Spieler mit bayerischer Provenienz meine, sondern vereinstreue Spieler mit einem Mia-san-Mia im Herzen. Für mich ein tolles Beispiel im internationalen Spitzenfußbal ist hier Lionel Messi, der in der Zeit zwischen Kindheit und Adoleszenz mit seiner Familie aus Rosario nach Katalonien kam - um dann in den letzten 12 Jahren den dortigen Fußball maßgeblich zu prägen.
Für mich erlebt der internationale Spitzenfußball gegenwärtig eine explosive Erweiterung seines Vorstellungs- und Handlungshorizonts. Durch die rezenten Entwicklungen können in Paris, Manchester, Barcelona und auch Madrid die Träume über die ideale Mannschaft der Zukunft beflügelt werden - doch was bedeutet das für die Bundesliga und auch unseren FCB?
Ich bin hier ganz bei KHR, der seit längerer Zeit schon vorgibt, dass es dem internationalen Fußball gelingen muss, eine homogen denkende wirtschaftliche Interessengemeinschaft zu werden, statt sich (am Ende des Tages
) als eine Instanz pseudomoralischer Werte und Urteile zu inszenieren. Zumindest auf seinem höchsten Niveau benötigt der Fußball klare und international verbindliche Regeln (das bedeutet, dass sie auch juristisch durchsetzbar sind), die Spielern, Vereinen und Fans langfristig frustrierende Situationen wie die Dortmunder Transferdramen ersparen. Dass der bestehende Rahmen zunehmend häufig ignoriert und gebrochen wird, nützt am Ende nicht einmal jenen Vereinen (und auch Spielern), die sich im einen oder anderen Fall durchsetzen.
Der Wechsel zu Pinhas Zahavi gibt meinem Gefühl Robustheit, dass es spätestens im Sommer enervierende Diskussionen um/mit RL geben wird. Lewandowski wird im Sommer 30 Jahre alt und begründet somit auch nicht das Bayern-Sturmkonzept der kommenden fünf Jahre neu. Seine gegenwärtige sportliche Kompensation würde jedoch eine Reihe von richtigen Entscheidungen unserer Verantwortlichen verlangen.
RL zeigt auch, dass man Weltkarrieren in der Jugendzeit nur ungenau abschätzen kann - er galt bei verschiedenen Warschauer Clubs schon als gescheitert (Rausschmiss bei Legia!), musste nach einer eigenen längeren Verletzungspause (und den Tod seines Vaters) durch seine Schwester nachdrücklich ermuntert werden, an seinen Karriereweg zu glauben. Dann kam Cezary Kucharski, der auch viele mentale Weichen bei RL stellte, und RL wurde letzten Endes zu einem Ausnahmestürmer, dem wir nicht nur viele, sondern auch ungemein wichtige Tore zu verdanken haben.
Was bedeutet der Beraterwechsel nun hin zu Pini Zahavi? Zahavi ist keiner, der dafür engagiert wurde, beim Huawei-Exklusivvertrag eine Erhöhung von 3€-50 per annum auszuhandeln. Zahavi ist einer der großen Dealer des internationalen Fußballs. Er war wohl einer der Hintermänner des 222-Mill.€-Transfers von Neymar an die Seine, zog damals auch die Fäden, dass Abramowitsch und Chelsea zusammenkamen. Für ihn gilt die Devise "klotzen und nicht kleckern" - nun eben auch beratend an der Seite von RL. Die Überlegung, was für Lewandowski "klotzen" bedeuten könnte, stelle ich einfach mal unbeantwortet in den Raum. Es scheint jedoch sicher, dass RL seine Überlegungen und das daraus resultierende Wohlbefinden nicht dauerhaft mit dem des FCB (resp. dem der Bundesliga) synchronisiert hat.
Was bedeutet es für uns als Fans, dass das von uns heißgeliebte Fußballspiel derzeit mehr als je zuvor zu einer Arena der wirtschaftlichen Potenzen gemacht wird? Können wir (als Fans) nicht jeden Transfer dieser "Reisenden des Weltfußballs" lediglich mit einem freundlich-oberflächlichen Abschiedsgruß quittieren, insbesondere dann, wenn sich der Spieler nie wirklich mit dem Verein (inkl. seiner individuellen Philosophie) identifiziert hat? Nicht falsch verstehen: Das zielt nicht zwingend auf RL ab, sondern umschreibt eher die Karriereplanung eines Neymars, von dem man nach kurzer Paris-Zeit bereits hört, dass er nun mit einem schnellen Wechsel zu Real Madrid liebäugelt. Unvorstellbar sind für uns in diesem Zusammenhang wirklich frühere Fußballzeiten der "regionalen Prägung eines Vereins": Deutschland wurde 1954 Fußball-Weltmeister mit fünf Spielern vom FCK (Horst Eckel, Werner Kohlmeyer, Ottmar Walter, Fritz Walter und Werner Liebrich), die alle in der Pfalz geboren wurden und niemals für einen anderen Verein in der höchsten Spielklasse angetreten waren! Sicherlich ist diese romantisierende Sichtweise im heutigen Leistungs- und Erfolgs-orientierten Millionen-Geschäft des Fußballs nicht nur überholt, sondern komplett obsolet. Nichtsdestotrotz dürstet meine Fanseele nach Lokalmatadoren - womit ich nicht zwingend Spieler mit bayerischer Provenienz meine, sondern vereinstreue Spieler mit einem Mia-san-Mia im Herzen. Für mich ein tolles Beispiel im internationalen Spitzenfußbal ist hier Lionel Messi, der in der Zeit zwischen Kindheit und Adoleszenz mit seiner Familie aus Rosario nach Katalonien kam - um dann in den letzten 12 Jahren den dortigen Fußball maßgeblich zu prägen.
Für mich erlebt der internationale Spitzenfußball gegenwärtig eine explosive Erweiterung seines Vorstellungs- und Handlungshorizonts. Durch die rezenten Entwicklungen können in Paris, Manchester, Barcelona und auch Madrid die Träume über die ideale Mannschaft der Zukunft beflügelt werden - doch was bedeutet das für die Bundesliga und auch unseren FCB?
Ich bin hier ganz bei KHR, der seit längerer Zeit schon vorgibt, dass es dem internationalen Fußball gelingen muss, eine homogen denkende wirtschaftliche Interessengemeinschaft zu werden, statt sich (am Ende des Tages
) als eine Instanz pseudomoralischer Werte und Urteile zu inszenieren. Zumindest auf seinem höchsten Niveau benötigt der Fußball klare und international verbindliche Regeln (das bedeutet, dass sie auch juristisch durchsetzbar sind), die Spielern, Vereinen und Fans langfristig frustrierende Situationen wie die Dortmunder Transferdramen ersparen. Dass der bestehende Rahmen zunehmend häufig ignoriert und gebrochen wird, nützt am Ende nicht einmal jenen Vereinen (und auch Spielern), die sich im einen oder anderen Fall durchsetzen. Der Wechsel zu Pinhas Zahavi gibt meinem Gefühl Robustheit, dass es spätestens im Sommer enervierende Diskussionen um/mit RL geben wird. Lewandowski wird im Sommer 30 Jahre alt und begründet somit auch nicht das Bayern-Sturmkonzept der kommenden fünf Jahre neu. Seine gegenwärtige sportliche Kompensation würde jedoch eine Reihe von richtigen Entscheidungen unserer Verantwortlichen verlangen.
04.03.2018 - 00:34 Uhr
Zitat von John_Galt
RL ist ein Top-Stürmer - 171 Tore in 249 Bundesligaspielen ist eine Quote, die weiland nur Gerd Müller schaffte. In Polen gilt RL als der beste Spieler in der Fußballgeschichte des Landes - es gibt weltweit wahrscheinlich keinen Spitzenverein, der nicht zumindest einmal über eine Lewandowski-Verpflichtung nachgedacht hat.
RL zeigt auch, dass man Weltkarrieren in der Jugendzeit nur ungenau abschätzen kann - er galt bei verschiedenen Warschauer Clubs schon als gescheitert (Rausschmiss bei Legia!), musste nach einer eigenen längeren Verletzungspause (und den Tod seines Vaters) durch seine Schwester nachdrücklich ermuntert werden, an seinen Karriereweg zu glauben. Dann kam Cezary Kucharski, der auch viele mentale Weichen bei RL stellte, und RL wurde letzten Endes zu einem Ausnahmestürmer, dem wir nicht nur viele, sondern auch ungemein wichtige Tore zu verdanken haben.
Was bedeutet der Beraterwechsel nun hin zu Pini Zahavi? Zahavi ist keiner, der dafür engagiert wurde, beim Huawei-Exklusivvertrag eine Erhöhung von 3€-50 per annum auszuhandeln. Zahavi ist einer der großen Dealer des internationalen Fußballs. Er war wohl einer der Hintermänner des 222-Mill.€-Transfers von Neymar an die Seine, zog damals auch die Fäden, dass Abramowitsch und Chelsea zusammenkamen. Für ihn gilt die Devise "klotzen und nicht kleckern" - nun eben auch beratend an der Seite von RL. Die Überlegung, was für Lewandowski "klotzen" bedeuten könnte, stelle ich einfach mal unbeantwortet in den Raum. Es scheint jedoch sicher, dass RL seine Überlegungen und das daraus resultierende Wohlbefinden nicht dauerhaft mit dem des FCB (resp. dem der Bundesliga) synchronisiert hat.
Was bedeutet es für uns als Fans, dass das von uns heißgeliebte Fußballspiel derzeit mehr als je zuvor zu einer Arena der wirtschaftlichen Potenzen gemacht wird? Können wir (als Fans) nicht jeden Transfer dieser "Reisenden des Weltfußballs" lediglich mit einem freundlich-oberflächlichen Abschiedsgruß quittieren, insbesondere dann, wenn sich der Spieler nie wirklich mit dem Verein (inkl. seiner individuellen Philosophie) identifiziert hat? Nicht falsch verstehen: Das zielt nicht zwingend auf RL ab, sondern umschreibt eher die Karriereplanung eines Neymars, von dem man nach kurzer Paris-Zeit bereits hört, dass er nun mit einem schnellen Wechsel zu Real Madrid liebäugelt. Unvorstellbar sind für uns in diesem Zusammenhang wirklich frühere Fußballzeiten der "regionalen Prägung eines Vereins": Deutschland wurde 1954 Fußball-Weltmeister mit fünf Spielern vom FCK (Horst Eckel, Werner Kohlmeyer, Ottmar Walter, Fritz Walter und Werner Liebrich), die alle in der Pfalz geboren wurden und niemals für einen anderen Verein in der höchsten Spielklasse angetreten waren! Sicherlich ist diese romantisierende Sichtweise im heutigen Leistungs- und Erfolgs-orientierten Millionen-Geschäft des Fußballs nicht nur überholt, sondern komplett obsolet. Nichtsdestotrotz dürstet meine Fanseele nach Lokalmatadoren - womit ich nicht zwingend Spieler mit bayerischer Provenienz meine, sondern vereinstreue Spieler mit einem Mia-san-Mia im Herzen. Für mich ein tolles Beispiel im internationalen Spitzenfußbal ist hier Lionel Messi, der in der Zeit zwischen Kindheit und Adoleszenz mit seiner Familie aus Rosario nach Katalonien kam - um dann in den letzten 12 Jahren den dortigen Fußball maßgeblich zu prägen.
Für mich erlebt der internationale Spitzenfußball gegenwärtig eine explosive Erweiterung seines Vorstellungs- und Handlungshorizonts. Durch die rezenten Entwicklungen können in Paris, Manchester, Barcelona und auch Madrid die Träume über die ideale Mannschaft der Zukunft beflügelt werden - doch was bedeutet das für die Bundesliga und auch unseren FCB?
Ich bin hier ganz bei KHR, der seit längerer Zeit schon vorgibt, dass es dem internationalen Fußball gelingen muss, eine homogen denkende wirtschaftliche Interessengemeinschaft zu werden, statt sich (am Ende des Tages
) als eine Instanz pseudomoralischer Werte und Urteile zu inszenieren. Zumindest auf seinem höchsten Niveau benötigt der Fußball klare und international verbindliche Regeln (das bedeutet, dass sie auch juristisch durchsetzbar sind), die Spielern, Vereinen und Fans langfristig frustrierende Situationen wie die Dortmunder Transferdramen ersparen. Dass der bestehende Rahmen zunehmend häufig ignoriert und gebrochen wird, nützt am Ende nicht einmal jenen Vereinen (und auch Spielern), die sich im einen oder anderen Fall durchsetzen.
Der Wechsel zu Pinhas Zahavi gibt meinem Gefühl Robustheit, dass es spätestens im Sommer enervierende Diskussionen um/mit RL geben wird. Lewandowski wird im Sommer 30 Jahre alt und begründet somit auch nicht das Bayern-Sturmkonzept der kommenden fünf Jahre neu. Seine gegenwärtige sportliche Kompensation würde jedoch eine Reihe von richtigen Entscheidungen unserer Verantwortlichen verlangen.
RL ist ein Top-Stürmer - 171 Tore in 249 Bundesligaspielen ist eine Quote, die weiland nur Gerd Müller schaffte. In Polen gilt RL als der beste Spieler in der Fußballgeschichte des Landes - es gibt weltweit wahrscheinlich keinen Spitzenverein, der nicht zumindest einmal über eine Lewandowski-Verpflichtung nachgedacht hat.
RL zeigt auch, dass man Weltkarrieren in der Jugendzeit nur ungenau abschätzen kann - er galt bei verschiedenen Warschauer Clubs schon als gescheitert (Rausschmiss bei Legia!), musste nach einer eigenen längeren Verletzungspause (und den Tod seines Vaters) durch seine Schwester nachdrücklich ermuntert werden, an seinen Karriereweg zu glauben. Dann kam Cezary Kucharski, der auch viele mentale Weichen bei RL stellte, und RL wurde letzten Endes zu einem Ausnahmestürmer, dem wir nicht nur viele, sondern auch ungemein wichtige Tore zu verdanken haben.
Was bedeutet der Beraterwechsel nun hin zu Pini Zahavi? Zahavi ist keiner, der dafür engagiert wurde, beim Huawei-Exklusivvertrag eine Erhöhung von 3€-50 per annum auszuhandeln. Zahavi ist einer der großen Dealer des internationalen Fußballs. Er war wohl einer der Hintermänner des 222-Mill.€-Transfers von Neymar an die Seine, zog damals auch die Fäden, dass Abramowitsch und Chelsea zusammenkamen. Für ihn gilt die Devise "klotzen und nicht kleckern" - nun eben auch beratend an der Seite von RL. Die Überlegung, was für Lewandowski "klotzen" bedeuten könnte, stelle ich einfach mal unbeantwortet in den Raum. Es scheint jedoch sicher, dass RL seine Überlegungen und das daraus resultierende Wohlbefinden nicht dauerhaft mit dem des FCB (resp. dem der Bundesliga) synchronisiert hat.
Was bedeutet es für uns als Fans, dass das von uns heißgeliebte Fußballspiel derzeit mehr als je zuvor zu einer Arena der wirtschaftlichen Potenzen gemacht wird? Können wir (als Fans) nicht jeden Transfer dieser "Reisenden des Weltfußballs" lediglich mit einem freundlich-oberflächlichen Abschiedsgruß quittieren, insbesondere dann, wenn sich der Spieler nie wirklich mit dem Verein (inkl. seiner individuellen Philosophie) identifiziert hat? Nicht falsch verstehen: Das zielt nicht zwingend auf RL ab, sondern umschreibt eher die Karriereplanung eines Neymars, von dem man nach kurzer Paris-Zeit bereits hört, dass er nun mit einem schnellen Wechsel zu Real Madrid liebäugelt. Unvorstellbar sind für uns in diesem Zusammenhang wirklich frühere Fußballzeiten der "regionalen Prägung eines Vereins": Deutschland wurde 1954 Fußball-Weltmeister mit fünf Spielern vom FCK (Horst Eckel, Werner Kohlmeyer, Ottmar Walter, Fritz Walter und Werner Liebrich), die alle in der Pfalz geboren wurden und niemals für einen anderen Verein in der höchsten Spielklasse angetreten waren! Sicherlich ist diese romantisierende Sichtweise im heutigen Leistungs- und Erfolgs-orientierten Millionen-Geschäft des Fußballs nicht nur überholt, sondern komplett obsolet. Nichtsdestotrotz dürstet meine Fanseele nach Lokalmatadoren - womit ich nicht zwingend Spieler mit bayerischer Provenienz meine, sondern vereinstreue Spieler mit einem Mia-san-Mia im Herzen. Für mich ein tolles Beispiel im internationalen Spitzenfußbal ist hier Lionel Messi, der in der Zeit zwischen Kindheit und Adoleszenz mit seiner Familie aus Rosario nach Katalonien kam - um dann in den letzten 12 Jahren den dortigen Fußball maßgeblich zu prägen.
Für mich erlebt der internationale Spitzenfußball gegenwärtig eine explosive Erweiterung seines Vorstellungs- und Handlungshorizonts. Durch die rezenten Entwicklungen können in Paris, Manchester, Barcelona und auch Madrid die Träume über die ideale Mannschaft der Zukunft beflügelt werden - doch was bedeutet das für die Bundesliga und auch unseren FCB?
Ich bin hier ganz bei KHR, der seit längerer Zeit schon vorgibt, dass es dem internationalen Fußball gelingen muss, eine homogen denkende wirtschaftliche Interessengemeinschaft zu werden, statt sich (am Ende des Tages
) als eine Instanz pseudomoralischer Werte und Urteile zu inszenieren. Zumindest auf seinem höchsten Niveau benötigt der Fußball klare und international verbindliche Regeln (das bedeutet, dass sie auch juristisch durchsetzbar sind), die Spielern, Vereinen und Fans langfristig frustrierende Situationen wie die Dortmunder Transferdramen ersparen. Dass der bestehende Rahmen zunehmend häufig ignoriert und gebrochen wird, nützt am Ende nicht einmal jenen Vereinen (und auch Spielern), die sich im einen oder anderen Fall durchsetzen. Der Wechsel zu Pinhas Zahavi gibt meinem Gefühl Robustheit, dass es spätestens im Sommer enervierende Diskussionen um/mit RL geben wird. Lewandowski wird im Sommer 30 Jahre alt und begründet somit auch nicht das Bayern-Sturmkonzept der kommenden fünf Jahre neu. Seine gegenwärtige sportliche Kompensation würde jedoch eine Reihe von richtigen Entscheidungen unserer Verantwortlichen verlangen.
Guter Post ! Lewandowski hat eine Hammer Quote keine Frage . Aber was mir in den letzten Spielen jetzt auffiel war , dass Lewandowski zu viel verballert (Hertha) oder irgendwie mit dem Kopf nicht richtig dabei zu sein scheint (rein subjektiv natürlich ). Bei einem Verein wie Bayern kriegt jeder Stürmer mehr Torchancen (insbesondere in der BL ) , Lewandowski profitiert da auch von seinen Mitspielern . Ich denke mal , dass jeder Stürmer mit internationaler Klasse bei Bayern seine Buden macht , da die Qualitätsdichte des Kaders eben hoch ist . Was mir aber bei Lewandowski ein wenig missfällt , ist seine Ich-Bezogenheit (Kritik wegen verpasster Torjägerkanone) . Das Lewandowski auch einen Karriereplan hat dürfte wohl auch klar sein . Ein Wechsel im Sommer würde mich jetzt nicht groß überraschen, wenn der Rahmen stimmt (Ablöse).
04.03.2018 - 00:39 Uhr
Würde mich nicht wundern, wenn er nicht zu Real sondern zu PSG geht.
Neymar-----------Lewy----------------Mbappe
Cavani und Ney werden keine Freunde mehr - klar wer dann gehen muss.
Lewy ist toll aber Benz ist besser. Das weiß Real auch.
Neymar-----------Lewy----------------Mbappe
Cavani und Ney werden keine Freunde mehr - klar wer dann gehen muss.
Lewy ist toll aber Benz ist besser. Das weiß Real auch.
04.03.2018 - 23:41 Uhr
Bayern consider Robert Lewandowski not for sale and will not allow him to leave even if 100 million+ offers arrive (Kicker)
04.03.2018 - 23:43 Uhr
Zitat von raffaelo
Bayern consider Robert Lewandowski not for sale and will not allow him to leave even if 100 million+ offers arrive (Kicker)
Bayern consider Robert Lewandowski not for sale and will not allow him to leave even if 100 million+ offers arrive (Kicker)
war abzusehen
04.03.2018 - 23:45 Uhr
Zitat von raffaelo
Bayern consider Robert Lewandowski not for sale and will not allow him to leave even if 100 million+ offers arrive (Kicker)
Bayern consider Robert Lewandowski not for sale and will not allow him to leave even if 100 million+ offers arrive (Kicker)
So siehts aus.
Dauert aber bestimmt nicht lang, bis die ersten kommen und das als "Verhandlungsgeplänkel" abtun.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gkgyver84 am 04.03.2018 um 23:47 Uhr bearbeitet
04.03.2018 - 23:55 Uhr
Zitat von Gkgyver84
So siehts aus.
Dauert aber bestimmt nicht lang, bis die ersten kommen und das als "Verhandlungsgeplänkel" abtun.
Zitat von raffaelo
Bayern consider Robert Lewandowski not for sale and will not allow him to leave even if 100 million+ offers arrive (Kicker)
Bayern consider Robert Lewandowski not for sale and will not allow him to leave even if 100 million+ offers arrive (Kicker)
So siehts aus.
Dauert aber bestimmt nicht lang, bis die ersten kommen und das als "Verhandlungsgeplänkel" abtun.
Oder dass Lewa sich rausstreikt
05.03.2018 - 00:10 Uhr
Zitat von LucimarFerreira
Oder dass Lewa sich rausstreikt
Zitat von Gkgyver84
So siehts aus.
Dauert aber bestimmt nicht lang, bis die ersten kommen und das als "Verhandlungsgeplänkel" abtun.
Zitat von raffaelo
Bayern consider Robert Lewandowski not for sale and will not allow him to leave even if 100 million+ offers arrive (Kicker)
Bayern consider Robert Lewandowski not for sale and will not allow him to leave even if 100 million+ offers arrive (Kicker)
So siehts aus.
Dauert aber bestimmt nicht lang, bis die ersten kommen und das als "Verhandlungsgeplänkel" abtun.
Oder dass Lewa sich rausstreikt

Nicht mit uns. Nach Kimmich die nächste tolle Nachricht!
05.03.2018 - 00:14 Uhr
Zitat von LucimarFerreira
Oder dass Lewa sich rausstreikt
Zitat von Gkgyver84
So siehts aus.
Dauert aber bestimmt nicht lang, bis die ersten kommen und das als "Verhandlungsgeplänkel" abtun.
Zitat von raffaelo
Bayern consider Robert Lewandowski not for sale and will not allow him to leave even if 100 million+ offers arrive (Kicker)
Bayern consider Robert Lewandowski not for sale and will not allow him to leave even if 100 million+ offers arrive (Kicker)
So siehts aus.
Dauert aber bestimmt nicht lang, bis die ersten kommen und das als "Verhandlungsgeplänkel" abtun.
Oder dass Lewa sich rausstreikt

Bevor Lewy sich hier rausstreikt, verbringt der hier ein Jahr auf der Tribüne.
05.03.2018 - 01:15 Uhr
Die Kicker-Nachricht klingt toll. Auf hoffentlich noch viele Lewandowski-Jahre im Bayern-Dress!
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Polen









