| Geburtsdatum | 18.08.1997 |
|---|---|
| Alter | 29 |
| Nat. |
Portugal |
| Größe | 1,76m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Paris Saint-Germain Espoirs |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 24 | 1 | 1 | ||
![]() | Super League 1 | 11 | 1 | 1 | |
![]() | Europa League | 7 | - | - | |
![]() | Kypello Elladas | 3 | - | - | |
![]() | Super League Play-off | 3 | - | - | |
Renato Sanches
10.05.2016 - 12:20 Uhr
15.03.2017 - 19:00 Uhr
Zitat von username
Zitat von thenewkid
es geht nicht darum, nicht zu diskutieren & ne Gegenmeinung zu vertreten. Sondern darum, unsere Verantwortlichen nicht als Deppen dastehen zu lassen. Ihnen zuzutrauen, dass sie bspw. auch die Schwächen eines Khedira od. Müller sehen (und sie im Wissen darum trotzdem dem Trainer andienen). ich hab dazu keine user im Kopf, aber oft genug gibt's hier derart durchzogene Beiträge zu lesen.Zitat von Riga2011
Ernsthaft: Wenn man immer mit dem Totschlagargument kommt, dass es der Verein eh besser weiß, warum diskutieren wir hier eigentlich noch?
Ich denke, auch, dass wir dieses Totschlag-Argument mal streichen sollten. Es kann nämlich durchaus vorkommen, dass irgendein User mal irgendetwas besser weiß (schließlich sind wir ja im RL nicht nur Ober-Loser, die im Internet den Dicken markieren). Stattdessen bin ich also dafür, es mit dem Totschlag-Argument "Dann macht es doch selber, wenn ihr es so viel besser wisst!" zu ersetzen. Ach ne...wenn wir nicht alle Ober-Loser sind, haben wir ja vielleicht schon einen anderen, schönen Job (und zudem wohl auch nicht behauptet, dass wir _alles_ besser wissen/können). Mmh, was machen wir dann jetzt? Hat einer noch ein Totschlag-Argument?Ernsthaft: Wenn man immer mit dem Totschlagargument kommt, dass es der Verein eh besser weiß, warum diskutieren wir hier eigentlich noch?
So siehts aus. Das bei so vielen Menschen irgendeiner was besser wusste ist ja logisch. Hier werden unsere Verantwortlichen aber als die größten Blindschleichen hingestellt.
15.03.2017 - 19:02 Uhr
Zitat von username
es geht nicht darum, nicht zu diskutieren & ne Gegenmeinung zu vertreten. Sondern darum, unsere Verantwortlichen nicht als Deppen dastehen zu lassen. Ihnen zuzutrauen, dass sie bspw. auch die Schwächen eines Khedira od. Müller sehen (und sie im Wissen darum trotzdem dem Trainer andienen). ich hab dazu keine user im Kopf, aber oft genug gibt's hier derart durchzogene Beiträge zu lesen.
es geht nicht darum, nicht zu diskutieren & ne Gegenmeinung zu vertreten. Sondern darum, unsere Verantwortlichen nicht als Deppen dastehen zu lassen. Ihnen zuzutrauen, dass sie bspw. auch die Schwächen eines Khedira od. Müller sehen (und sie im Wissen darum trotzdem dem Trainer andienen). ich hab dazu keine user im Kopf, aber oft genug gibt's hier derart durchzogene Beiträge zu lesen.
Ich würde Ulis Zeugnis immer in drei Fächer aufteilen:
menschlich: 1
wirtschaftlich: 1*
sportlich: 4
Macht im Schnitt immer noch ein gute 2. Der Typ ist ein Genie, daran gibt es doch gar nix zu deuteln. Er hat den Verein in den späten Siebzigern gerettet. Und er hat es geschafft, den Verein trotz aller Widrigkeiten (weniger internationale Strahlkraft der BL, reiche Mäzene im Ausland, Bereitschaft zu deutliche unseriöserem Wirtschaften im Ausland) immer in den Top 8 zu halten und zu einem der umsatzstärksten Clubs zu machen. Ohne seinen Mut (Stadion) und sein Händchen fürs Netzwerken (von Magirus-Deutz bis Adidas, Audi und Allianz) wäre das unmöglich gewesen, da stünden wir heute maximal da, wo Gladbach steht. All das überwiegt alle Merkwürdigkeiten bei der sportlichen Einschätzung so haushoch, daß mir das vollkommen egal ist. Und dennoch glaube ich, daß er einer altmodischen Fußball-Denke verhaftet ist. Punkt. (Mein Lieblingsbeispiel ist da gar nicht Kroos, sondern die Nummer mit Lahm als Linksverteidiger. Irgendwer zuletzt einen Spitzenverein gesehen, der sich einen Rechtsfuß als Linksverteidiger gönnt?) Der denkt imho wirklich in diesen "Sturmbomben" und Mentalitätskategorien und hält den Rest für übertheoretisierten Blödsinn im Sinne von "Taktik ist überbewertet". Davon geht die Welt nicht unter, er hat ja scheinbar immer wieder Phasen, wo er kein Problem damit hat, andere machen zu lassen. Aktuell scheint er halt das Gefühl zu haben, er müsse nach seiner Abwesenheit die Zügel noch einmal richtig in die Hand nehmen. Mei, sein Lebenswerk. Aber so ein Forum lebt halt davon, daß man denkt, daß man es besser weiß.
(Kalle ist imho nur der halbwegs polyglotte Frontman, der gelegentlich mal den Impuls hat, Uli eins auszuwischen, weil Uli und Breitner ihn schon früher nicht ernstgenommen haben ("Rotbäckchen", Cognac vorm Spiel usw.).)
Sanches ist imho ein gigantischer Coup von Benfica und Sanches' Management. Der zweitgrößte Coup der letzten Jahre, nach Raiolas Coup mit Pogba. Die ham gemerkt, daß man Sanches als zweiten Pogba inszenieren kann, und das tiptop hinbekommen. Daß der dann tatsächlich noch "Goldenboy" wurde und zweimal "Man of the Match" bei der Euro war natürlich die Kirsche auf dem Hype-Kuchen. Ich wünsch ihm und uns ja, daß es klappt. Skeptisch bin ich aber doch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Trumoi am 15.03.2017 um 19:08 Uhr bearbeitet
15.03.2017 - 19:12 Uhr
Zitat von Benrush
Der Grat zwischen andienen und aufdrängen dürfte ziemlich dünn sein, zumindest gefühlt beim Trainer.
Der Grat zwischen andienen und aufdrängen dürfte ziemlich dünn sein, zumindest gefühlt beim Trainer.
Das ist halt der Drahtseilakt den man vollführen muss. Einerseits wollen hier ja viele, dass auch die sportliche Richtung "von oben" vorgegeben wird, aber andererseits auch nur dann wenn es einem bzw. dem Trainer passt.
Ich möchte bspw. nicht wissen wie viele "dumme" Ideen unsere Trainer so im Laufe der Zeit hatten und wie viele davon, auch dank KHR/UH, verhindert werden konnten, weil man entsprechende Korrektive im Verein hatte. Das sind dann aber eben auch Sachen die in aller Regel nie nach Außen dringen werden.
Man kann ja mal als Beispiel diese Geschichte nehmen wie das damals bei Aguero abgelaufen ist. Der wird erst von UH beobachtet und der ist sich unschlüssig und wendet sich entsprechend vernünftig an den damaligen Trainer der dann nach einem Spiel zum Schluss kommt, dass der Spieler Aguero nichts taugt und UH ihn mit solch einem Quatsch in Ruhe lassen soll.
Wie bewertet man jetzt sowas? War es nun gut, dass UH da dem Trainer nichts aufgedrängt hat oder sich nicht noch zusätzliche Einschätzungen holte oder war es eine schlechte Entscheidung und er hätte es völlig unabhängig vom Trainer weiterverfolgen sollen?
Wurden beim BVB Tuchel Talente wie Isak und vor allem Dembele aufgedrängt? Bei Dembele ist ja verbrieft, dass der BVB sich schon lange mit dem beschäftigte und völlig unabhängig von Tuchel an dem dran war.
Da hätte sich Tuchel sogar GEGEN den Spieler aussprechen müssen damit der nicht kommt. Das soll nicht heißen, dass Tuchel jetzt nicht die Qualität dieses Talents erkannt hätte, aber es war eben auch kein Trainer-Transfer, sondern eine Personalie die schon langfristig vom Verein angeschoben wurde.
Ein Beispiel bei uns für sowas wären Spieler wie Neuer oder Lewandowski. Sollte man in Zukunft darauf verzichten als _Verein_ völlig unabhängig vom Trainer solche Spieler einzutüten?
Hier wird immer viel davon geredet, dass der Trainer quasi alles entscheiden soll, aber aus meiner Sicht geht das etwas an der Realität vorbei und ich behaupte sogar, dass viele Trainer überhaupt nicht die alleinige Verantwortung dafür haben wollen, denn wo soll die Zeit dafür letztlich herkommen?
Bei Guardiola hieß es noch bei Barca, dass es ihm zuviel Verantwortung sei, er zu wenig Unterstützung erhalten habe und auch deswegen am Ende dort so ausgebrannt gewesen wäre, während bei uns am Ende schon wieder propagiert wurde, dass man angeblich Guardiolas Wünsche nicht ausreichend erfüllt hätte.
Man hat sich in der Vergangenheit gerne mal über den Trainermanager Magath lustig gemacht, aber mittlerweile kriegt man hier das Gefühl, dass unser Trainer genau diese Rolle erhalten sollte, sprich derjenige sein der die Richtung und das Personal bei jeder Frage vorgibt.
Der Meinung kann man ja meinetwegen sogar sein, aber ich bin schon erstaunt, dass dieses englische Modell plötzlich (zumindest indirekt) derart propagiert wird.
15.03.2017 - 19:13 Uhr
Zitat von username
Zitat von thenewkid
es geht nicht darum, nicht zu diskutieren & ne Gegenmeinung zu vertreten. Sondern darum, unsere Verantwortlichen nicht als Deppen dastehen zu lassen. Ihnen zuzutrauen, dass sie bspw. auch die Schwächen eines Khedira od. Müller sehen (und sie im Wissen darum trotzdem dem Trainer andienen). ich hab dazu keine user im Kopf, aber oft genug gibt's hier derart durchzogene Beiträge zu lesen.Zitat von Riga2011
Ernsthaft: Wenn man immer mit dem Totschlagargument kommt, dass es der Verein eh besser weiß, warum diskutieren wir hier eigentlich noch?
Ich denke, auch, dass wir dieses Totschlag-Argument mal streichen sollten. Es kann nämlich durchaus vorkommen, dass irgendein User mal irgendetwas besser weiß (schließlich sind wir ja im RL nicht nur Ober-Loser, die im Internet den Dicken markieren). Stattdessen bin ich also dafür, es mit dem Totschlag-Argument "Dann macht es doch selber, wenn ihr es so viel besser wisst!" zu ersetzen. Ach ne...wenn wir nicht alle Ober-Loser sind, haben wir ja vielleicht schon einen anderen, schönen Job (und zudem wohl auch nicht behauptet, dass wir _alles_ besser wissen/können). Mmh, was machen wir dann jetzt? Hat einer noch ein Totschlag-Argument?Ernsthaft: Wenn man immer mit dem Totschlagargument kommt, dass es der Verein eh besser weiß, warum diskutieren wir hier eigentlich noch?
Ja, alles richtig. Man sollte aber auch nicht "immer" "jedem", der in einem bestimmten Aspekt Kritik an UH&KHR übt, unterstellen, dass dieser denke, die beiden seien die bayrische Version von Dumm&Dümmer. Aus Glück und Zufall steht der FC Bayern ja nicht so gut da. Mich persönlich stören eigentlich immer wieder bestimmte, in der sportlichen Führung beheimatete Aspekte, die ich dann in der Folge auch immer wieder benenne. Damit spreche ich ihnen ja nicht allgemein die Kompetenzen ab oder dass sie den Verein dahin geführt haben, wo er heute steht. Ich hoffe und denke mal, diese Leistung erkennen selbst die größten "Motzkis" neidlos an.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von thenewkid am 15.03.2017 um 19:15 Uhr bearbeitet
15.03.2017 - 19:20 Uhr
Zitat von Trumoi
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Ich würde Ulis Zeugnis immer in drei Fächer aufteilen:
menschlich: 1
wirtschaftlich: 1*
sportlich: 4
Macht im Schnitt immer noch ein gute 2. Der Typ ist ein Genie, daran gibt es doch gar nix zu deuteln. Er hat den Verein in den späten Siebzigern gerettet. Und er hat es geschafft, den Verein trotz aller Widrigkeiten (weniger internationale Strahlkraft der BL, reiche Mäzene im Ausland, Bereitschaft zu deutliche unseriöserem Wirtschaften im Ausland) immer in den Top 8 zu halten und zu einem der umsatzstärksten Clubs zu machen. Ohne seinen Mut (Stadion) und sein Händchen fürs Netzwerken (von Magirus-Deutz bis Adidas, Audi und Allianz) wäre das unmöglich gewesen, da stünden wir heute maximal da, wo Gladbach steht. All das überwiegt alle Merkwürdigkeiten bei der sportlichen Einschätzung so haushoch, daß mir das vollkommen egal ist. Und dennoch glaube ich, daß er einer altmodischen Fußball-Denke verhaftet ist. Punkt. (Mein Lieblingsbeispiel ist da gar nicht Kroos, sondern die Nummer mit Lahm als Linksverteidiger. Irgendwer zuletzt einen Spitzenverein gesehen, der sich einen Rechtsfuß als Linksverteidiger gönnt?) Der denkt imho wirklich in diesen "Sturmbomben" und Mentalitätskategorien und hält den Rest für übertheoretisierten Blödsinn im Sinne von "Taktik ist überbewertet". Davon geht die Welt nicht unter, er hat ja scheinbar immer wieder Phasen, wo er kein Problem damit hat, andere machen zu lassen. Aktuell scheint er halt das Gefühl zu haben, er müsse nach seiner Abwesenheit die Zügel noch einmal richtig in die Hand nehmen. Mei, sein Lebenswerk. Aber so ein Forum lebt halt davon, daß man denkt, daß man es besser weiß.
(Kalle ist imho nur der halbwegs polyglotte Frontman, der gelegentlich mal den Impuls hat, Uli eins auszuwischen, weil Uli und Breitner ihn schon früher nicht ernstgenommen haben ("Rotbäckchen", Cognac vorm Spiel usw.).)
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Ich würde Ulis Zeugnis immer in drei Fächer aufteilen:
menschlich: 1
wirtschaftlich: 1*
sportlich: 4
Macht im Schnitt immer noch ein gute 2. Der Typ ist ein Genie, daran gibt es doch gar nix zu deuteln. Er hat den Verein in den späten Siebzigern gerettet. Und er hat es geschafft, den Verein trotz aller Widrigkeiten (weniger internationale Strahlkraft der BL, reiche Mäzene im Ausland, Bereitschaft zu deutliche unseriöserem Wirtschaften im Ausland) immer in den Top 8 zu halten und zu einem der umsatzstärksten Clubs zu machen. Ohne seinen Mut (Stadion) und sein Händchen fürs Netzwerken (von Magirus-Deutz bis Adidas, Audi und Allianz) wäre das unmöglich gewesen, da stünden wir heute maximal da, wo Gladbach steht. All das überwiegt alle Merkwürdigkeiten bei der sportlichen Einschätzung so haushoch, daß mir das vollkommen egal ist. Und dennoch glaube ich, daß er einer altmodischen Fußball-Denke verhaftet ist. Punkt. (Mein Lieblingsbeispiel ist da gar nicht Kroos, sondern die Nummer mit Lahm als Linksverteidiger. Irgendwer zuletzt einen Spitzenverein gesehen, der sich einen Rechtsfuß als Linksverteidiger gönnt?) Der denkt imho wirklich in diesen "Sturmbomben" und Mentalitätskategorien und hält den Rest für übertheoretisierten Blödsinn im Sinne von "Taktik ist überbewertet". Davon geht die Welt nicht unter, er hat ja scheinbar immer wieder Phasen, wo er kein Problem damit hat, andere machen zu lassen. Aktuell scheint er halt das Gefühl zu haben, er müsse nach seiner Abwesenheit die Zügel noch einmal richtig in die Hand nehmen. Mei, sein Lebenswerk. Aber so ein Forum lebt halt davon, daß man denkt, daß man es besser weiß.
(Kalle ist imho nur der halbwegs polyglotte Frontman, der gelegentlich mal den Impuls hat, Uli eins auszuwischen, weil Uli und Breitner ihn schon früher nicht ernstgenommen haben ("Rotbäckchen", Cognac vorm Spiel usw.).)
Würde dein sportliches Urteil wirklich der Realität entsprechend, dann fragt man sich schon wieso UH sich um einen Trainer wie Guardiola bemüht hat und nicht etwa die Schiene Mourinho fährt.
Schon Trainer wie Heynckes (in seiner ersten Amtszeit), Trappatoni, Rehhagel oder Hitzfeld passen ja überhaupt nicht zu deiner ganzen Einschätzung, genauso wie unzählige Spieler.
Dabei muss man UH sicherlich nicht zum fußballtaktischen Innovator reden, aber ich habe manchmal das Gefühl du redest da eher über eine UH-Karrikatur anstatt über den tatsächlichen UH und lässt dich evtl. auch davon blenden, dass er öffentlich viele Dinge sicherlich auch sehr vereinfacht widergibt.
Ich glaube eher, dass UH vielleicht in Sachen Fußballtheorie sicherlich nicht seine Bestnoten erzielen würde, aber er trotzdem ein gutes Gespür für Fußball und Entwicklungen in diesem insgesamt hat und das ist aus meiner Sicht für jemanden in seiner Position wichtiger als sagen zu können, ob nun das 4-4-2 oder das 4-2-3-1 das "hippe" System der nächsten zwei Jahre ist.
15.03.2017 - 19:22 Uhr
Zitat von Trumoi
Ich würde Ulis Zeugnis immer in drei Fächer aufteilen:
menschlich: 1
wirtschaftlich: 1*
sportlich: 4
Macht im Schnitt immer noch ein gute 2. Der Typ ist ein Genie, daran gibt es doch gar nix zu deuteln. Er hat den Verein in den späten Siebzigern gerettet. Und er hat es geschafft, den Verein trotz aller Widrigkeiten (weniger internationale Strahlkraft der BL, reiche Mäzene im Ausland, Bereitschaft zu deutliche unseriöserem Wirtschaften im Ausland) immer in den Top 8 zu halten und zu einem der umsatzstärksten Clubs zu machen. Ohne seinen Mut (Stadion) und sein Händchen fürs Netzwerken (von Magirus-Deutz bis Adidas, Audi und Allianz) wäre das unmöglich gewesen, da stünden wir heute maximal da, wo Gladbach steht. All das überwiegt alle Merkwürdigkeiten bei der sportlichen Einschätzung so haushoch, daß mir das vollkommen egal ist. Und dennoch glaube ich, daß er einer altmodischen Fußball-Denke verhaftet ist. Punkt. (Mein Lieblingsbeispiel ist da gar nicht Kroos, sondern die Nummer mit Lahm als Linksverteidiger. Irgendwer zuletzt einen Spitzenverein gesehen, der sich einen Rechtsfuß als Linksverteidiger gönnt?) Der denkt imho wirklich in diesen "Sturmbomben" und Mentalitätskategorien und hält den Rest für übertheoretisierten Blödsinn im Sinne von "Taktik ist überbewertet". Davon geht die Welt nicht unter, er hat ja scheinbar immer wieder Phasen, wo er kein Problem damit hat, andere machen zu lassen. Aktuell scheint er halt das Gefühl zu haben, er müsse nach seiner Abwesenheit die Zügel noch einmal richtig in die Hand nehmen. Mei, sein Lebenswerk. Aber so ein Forum lebt halt davon, daß man denkt, daß man es besser weiß.
(Kalle ist imho nur der halbwegs polyglotte Frontman, der gelegentlich mal den Impuls hat, Uli eins auszuwischen, weil Uli und Breitner ihn schon früher nicht ernstgenommen haben ("Rotbäckchen", Cognac vorm Spiel usw.).)
Sanches ist imho ein gigantischer Coup von Benfica und Sanches' Management. Der zweitgrößte Coup der letzten Jahre, nach Raiolas Coup mit Pogba. Die ham gemerkt, daß man Sanches als zweiten Pogba inszenieren kann, und das tiptop hinbekommen. Daß der dann tatsächlich noch "Goldenboy" wurde und zweimal "Man of the Match" bei der Euro war natürlich die Kirsche auf dem Hype-Kuchen. Ich wünsch ihm und uns ja, daß es klappt. Skeptisch bin ich aber doch.
Zitat von username
es geht nicht darum, nicht zu diskutieren & ne Gegenmeinung zu vertreten. Sondern darum, unsere Verantwortlichen nicht als Deppen dastehen zu lassen. Ihnen zuzutrauen, dass sie bspw. auch die Schwächen eines Khedira od. Müller sehen (und sie im Wissen darum trotzdem dem Trainer andienen). ich hab dazu keine user im Kopf, aber oft genug gibt's hier derart durchzogene Beiträge zu lesen.
es geht nicht darum, nicht zu diskutieren & ne Gegenmeinung zu vertreten. Sondern darum, unsere Verantwortlichen nicht als Deppen dastehen zu lassen. Ihnen zuzutrauen, dass sie bspw. auch die Schwächen eines Khedira od. Müller sehen (und sie im Wissen darum trotzdem dem Trainer andienen). ich hab dazu keine user im Kopf, aber oft genug gibt's hier derart durchzogene Beiträge zu lesen.
Ich würde Ulis Zeugnis immer in drei Fächer aufteilen:
menschlich: 1
wirtschaftlich: 1*
sportlich: 4
Macht im Schnitt immer noch ein gute 2. Der Typ ist ein Genie, daran gibt es doch gar nix zu deuteln. Er hat den Verein in den späten Siebzigern gerettet. Und er hat es geschafft, den Verein trotz aller Widrigkeiten (weniger internationale Strahlkraft der BL, reiche Mäzene im Ausland, Bereitschaft zu deutliche unseriöserem Wirtschaften im Ausland) immer in den Top 8 zu halten und zu einem der umsatzstärksten Clubs zu machen. Ohne seinen Mut (Stadion) und sein Händchen fürs Netzwerken (von Magirus-Deutz bis Adidas, Audi und Allianz) wäre das unmöglich gewesen, da stünden wir heute maximal da, wo Gladbach steht. All das überwiegt alle Merkwürdigkeiten bei der sportlichen Einschätzung so haushoch, daß mir das vollkommen egal ist. Und dennoch glaube ich, daß er einer altmodischen Fußball-Denke verhaftet ist. Punkt. (Mein Lieblingsbeispiel ist da gar nicht Kroos, sondern die Nummer mit Lahm als Linksverteidiger. Irgendwer zuletzt einen Spitzenverein gesehen, der sich einen Rechtsfuß als Linksverteidiger gönnt?) Der denkt imho wirklich in diesen "Sturmbomben" und Mentalitätskategorien und hält den Rest für übertheoretisierten Blödsinn im Sinne von "Taktik ist überbewertet". Davon geht die Welt nicht unter, er hat ja scheinbar immer wieder Phasen, wo er kein Problem damit hat, andere machen zu lassen. Aktuell scheint er halt das Gefühl zu haben, er müsse nach seiner Abwesenheit die Zügel noch einmal richtig in die Hand nehmen. Mei, sein Lebenswerk. Aber so ein Forum lebt halt davon, daß man denkt, daß man es besser weiß.
(Kalle ist imho nur der halbwegs polyglotte Frontman, der gelegentlich mal den Impuls hat, Uli eins auszuwischen, weil Uli und Breitner ihn schon früher nicht ernstgenommen haben ("Rotbäckchen", Cognac vorm Spiel usw.).)
Sanches ist imho ein gigantischer Coup von Benfica und Sanches' Management. Der zweitgrößte Coup der letzten Jahre, nach Raiolas Coup mit Pogba. Die ham gemerkt, daß man Sanches als zweiten Pogba inszenieren kann, und das tiptop hinbekommen. Daß der dann tatsächlich noch "Goldenboy" wurde und zweimal "Man of the Match" bei der Euro war natürlich die Kirsche auf dem Hype-Kuchen. Ich wünsch ihm und uns ja, daß es klappt. Skeptisch bin ich aber doch.
Zu deinem Punkt mit den Rechtsfüßen als LV, kommt drauf an wie du Spitzenverein definierst, aber bei Liverpool spielt sogar ein gelernter Mittelfeldspieler - der dazu noch Rechtsfuß ist - als LV, namentlich James Milner, ist aber natürlich nicht die Regel. Sonst geh ich d'accord.
15.03.2017 - 19:27 Uhr
Zitat von Trumoi
Der Typ ist ein Genie, daran gibt es doch gar nix zu deuteln. Er hat den Verein in den späten Siebzigern gerettet. Und er hat es geschafft, den Verein trotz aller Widrigkeiten (weniger internationale Strahlkraft der BL, reiche Mäzene im Ausland, Bereitschaft zu deutliche unseriöserem Wirtschaften im Ausland) immer in den Top 8 zu halten und zu einem der umsatzstärksten Clubs zu machen. Ohne seinen Mut (Stadion) und sein Händchen fürs Netzwerken (von Magirus-Deutz bis Adidas, Audi und Allianz) wäre das unmöglich gewesen, da stünden wir heute maximal da, wo Gladbach steht. All das überwiegt alle Merkwürdigkeiten bei der sportlichen Einschätzung so haushoch, daß mir das vollkommen egal ist. Und dennoch glaube ich, daß er einer altmodischen Fußball-Denke verhaftet ist. Punkt. (Mein Lieblingsbeispiel ist da gar nicht Kroos, sondern die Nummer mit Lahm als Linksverteidiger. Irgendwer zuletzt einen Spitzenverein gesehen, der sich einen Rechtsfuß als Linksverteidiger gönnt?) Der denkt imho wirklich in diesen "Sturmbomben" und Mentalitätskategorien und hält den Rest für übertheoretisierten Blödsinn im Sinne von "Taktik ist überbewertet".
bei der "Lahm besser auf links"-Sache ist's aber nicht so, dass das jeder Fachmann so beurteilt hat, wie LvG und (fast) alle danach. Der Typ ist ein Genie, daran gibt es doch gar nix zu deuteln. Er hat den Verein in den späten Siebzigern gerettet. Und er hat es geschafft, den Verein trotz aller Widrigkeiten (weniger internationale Strahlkraft der BL, reiche Mäzene im Ausland, Bereitschaft zu deutliche unseriöserem Wirtschaften im Ausland) immer in den Top 8 zu halten und zu einem der umsatzstärksten Clubs zu machen. Ohne seinen Mut (Stadion) und sein Händchen fürs Netzwerken (von Magirus-Deutz bis Adidas, Audi und Allianz) wäre das unmöglich gewesen, da stünden wir heute maximal da, wo Gladbach steht. All das überwiegt alle Merkwürdigkeiten bei der sportlichen Einschätzung so haushoch, daß mir das vollkommen egal ist. Und dennoch glaube ich, daß er einer altmodischen Fußball-Denke verhaftet ist. Punkt. (Mein Lieblingsbeispiel ist da gar nicht Kroos, sondern die Nummer mit Lahm als Linksverteidiger. Irgendwer zuletzt einen Spitzenverein gesehen, der sich einen Rechtsfuß als Linksverteidiger gönnt?) Der denkt imho wirklich in diesen "Sturmbomben" und Mentalitätskategorien und hält den Rest für übertheoretisierten Blödsinn im Sinne von "Taktik ist überbewertet".
- Hitzfeld II hatte Lahm, Jansen & Lell zur Verfügung. Er lässt bevorzugt mit Lell (RV) & Lahm (LV) spielen (-> Haupt-Referenz)
- Klinsmann hat die gleichen Leute zur Verfügung (Sagnol ab Frühjahr 2007 weg vom Fenster). Schickt Jansen nach nur einem FCB-Jahr vor der Saison weg & leiht stattdessen Oddo als Alternative zu Lell als RV aus (nicht ganz überzeugte Referenz)
15.03.2017 - 19:30 Uhr
Zitat von Leinad
Das ist halt der Drahtseilakt den man vollführen muss. Einerseits wollen hier ja viele, dass auch die sportliche Richtung "von oben" vorgegeben wird, aber andererseits auch nur dann wenn es einem bzw. dem Trainer passt.
Das ist halt der Drahtseilakt den man vollführen muss. Einerseits wollen hier ja viele, dass auch die sportliche Richtung "von oben" vorgegeben wird, aber andererseits auch nur dann wenn es einem bzw. dem Trainer passt.
Nee, man will, dass "von oben" eine konstante Message kommt und dann nach dieser Message auch Trainer und Spieler ausgewählt werden. Der Trainer stellt sich ja nicht selbst ein, sondern wird auch "von oben" verpflichtet, also passt im Optimalfall dann schon der Trainer zur entsprechenden Message.
Zitat von usernick
Man kann ja mal als Beispiel diese Geschichte nehmen wie das damals bei Aguero abgelaufen ist. Der wird erst von UH beobachtet und der ist sich unschlüssig und wendet sich entsprechend vernünftig an den damaligen Trainer der dann nach einem Spiel zum Schluss kommt, dass der Spieler Aguero nichts taugt und UH ihn mit solch einem Quatsch in Ruhe lassen soll.
Wie bewertet man jetzt sowas? War es nun gut, dass UH da dem Trainer nichts aufgedrängt hat oder sich nicht noch zusätzliche Einschätzungen holte oder war es eine schlechte Entscheidung und er hätte es völlig unabhängig vom Trainer weiterverfolgen sollen?
Man kann ja mal als Beispiel diese Geschichte nehmen wie das damals bei Aguero abgelaufen ist. Der wird erst von UH beobachtet und der ist sich unschlüssig und wendet sich entsprechend vernünftig an den damaligen Trainer der dann nach einem Spiel zum Schluss kommt, dass der Spieler Aguero nichts taugt und UH ihn mit solch einem Quatsch in Ruhe lassen soll.
Wie bewertet man jetzt sowas? War es nun gut, dass UH da dem Trainer nichts aufgedrängt hat oder sich nicht noch zusätzliche Einschätzungen holte oder war es eine schlechte Entscheidung und er hätte es völlig unabhängig vom Trainer weiterverfolgen sollen?
Ich denke, dass der Uli da primär ganz froh war, dass er keine Mondsummen für irgendeinen jungen Südamerikaner hinlegen musste und in Magath ein willkommenes Alibi fand
Ansonsten war das so natürlich richtig, wenn der Trainer sagt, dass er den Spieler nicht brauchen kann, weil er zu wenig läuft, dann ist das halt so, nur hat sich auch der Magath nicht selbst eingestellt und im Verein wusste jeder, was der für einen Fussball spielen lässt, dementsprechend musste man sich nicht wundern, dass der keinen filigranen Stürmer brauchen kann, sondern eben einen, der läuft.
Zitat von usernick
Ein Beispiel bei uns für sowas wären Spieler wie Neuer oder Lewandowski. Sollte man in Zukunft darauf verzichten als _Verein_ völlig unabhängig vom Trainer solche Spieler einzutüten?
Ein Beispiel bei uns für sowas wären Spieler wie Neuer oder Lewandowski. Sollte man in Zukunft darauf verzichten als _Verein_ völlig unabhängig vom Trainer solche Spieler einzutüten?
Du implizierst doch oben, dass es richtig war, dass man Kun nicht geholt hat, oder? Also musst du doch wie ich konsequent sein und sagen, dass letztlich der Trainer entscheidet, ob er einen Spieler braucht oder nicht, und wenn er keinen MS braucht, muss man natürlich auch einen Lewandowski nicht holen, selbst wenn der umsonst ist, seine Berater freiwillig den Rasen mähen und seine Frau die Ernährungsberatung für die ganze Mannschaft übernimmt. Ich weiß, du bist einer von dieser "der war grad günstig, den musste man holen"-Fraktion, aber wenn man es richtig anstellt, bekommst du quasi für jeden Mannschaftsteil in jeder Transferperiode einen Spieler, den du brauchen kannst für vergleichsweise kleines Geld, da muss man ja nicht jeden mitnehmen, der gerade möglich ist.
Zitat von usernick
Hier wird immer viel davon geredet, dass der Trainer quasi alles entscheiden soll, aber aus meiner Sicht geht das etwas an der Realität vorbei und ich behaupte sogar, dass viele Trainer überhaupt nicht die alleinige Verantwortung dafür haben wollen, denn wo soll die Zeit dafür letztlich herkommen?
Hier wird immer viel davon geredet, dass der Trainer quasi alles entscheiden soll, aber aus meiner Sicht geht das etwas an der Realität vorbei und ich behaupte sogar, dass viele Trainer überhaupt nicht die alleinige Verantwortung dafür haben wollen, denn wo soll die Zeit dafür letztlich herkommen?
Also du meinst, jeder Trainer wäre froh, wenn ihm ein Spieler hingestellt wird, den er gar nicht brauchen kann, nur weil ihm die Zeit fehlt, um zu sagen "den brauche ich nicht"? Ich glaube nicht, dass es ein Zeitproblem ist, für jede Transferperiode abzumachen, dass man beispielsweise einen IV, einen ZM und einen RA holt, und dass dann nicht am Ende ein RV, ein 10er und ein MS auf der Matte stehen, überspitzt formuliert. Es sagt ja keiner, dass der Trainer da in jedes Detail involviert sein muss, dafür fehlt natürlich die Zeit, aber jeder Trainer hat einen Plan für die kommende Saison, und dafür braucht man halt mal manche Spieler, oder man braucht sie nicht.
Zitat von usernick
Bei Guardiola hieß es noch bei Barca, dass es ihm zuviel Verantwortung sei, er zu wenig Unterstützung erhalten habe und auch deswegen am Ende dort so ausgebrannt gewesen wäre, während bei uns am Ende schon wieder propagiert wurde, dass man angeblich Guardiolas Wünsche nicht ausreichend erfüllt hätte.
Bei Guardiola hieß es noch bei Barca, dass es ihm zuviel Verantwortung sei, er zu wenig Unterstützung erhalten habe und auch deswegen am Ende dort so ausgebrannt gewesen wäre, während bei uns am Ende schon wieder propagiert wurde, dass man angeblich Guardiolas Wünsche nicht ausreichend erfüllt hätte.
Bei Barca ging es um die Öffentlichkeitsarbeit und den "Krieg" mit Mourinho und Madrid, er beklagte, dass sich von Barca niemand öffentlich an seine Seite stellte, das hatte nichts mit den Transfers zu tun.
Zitat von usernick
Man hat sich in der Vergangenheit gerne mal über den Trainermanager Magath lustig gemacht, aber mittlerweile kriegt man hier das Gefühl, dass unser Trainer genau diese Rolle erhalten sollte, sprich derjenige sein der die Richtung und das Personal bei jeder Frage vorgibt.
Der Meinung kann man ja meinetwegen sogar sein, aber ich bin schon erstaunt, dass dieses englische Modell plötzlich (zumindest indirekt) derart propagiert wird.
Man hat sich in der Vergangenheit gerne mal über den Trainermanager Magath lustig gemacht, aber mittlerweile kriegt man hier das Gefühl, dass unser Trainer genau diese Rolle erhalten sollte, sprich derjenige sein der die Richtung und das Personal bei jeder Frage vorgibt.
Der Meinung kann man ja meinetwegen sogar sein, aber ich bin schon erstaunt, dass dieses englische Modell plötzlich (zumindest indirekt) derart propagiert wird.
Ich bin vielmehr erstaunt, dass du es für so abwegig hältst, dass ein Trainer vor jeder Transferperiode angibt, welche Spieler er gerne hätte und dass es nicht andersherum läuft, also fiktiv so "übrigens, Pep, wir holen den Rode, ich weiß, du brauchst den nicht, aber der ist gerade ablösefrei, musst halt schauen, dass der alle drei Wochen mal spielt".
15.03.2017 - 19:39 Uhr
Da wird hier dauernd über einen passenden Alonso Ersatz diskutiert, dabei hat man ihn mit Sanches schon im eigenen Kader. Danke Kalle
Das ist doch Satire oder?
Das ist doch Satire oder?
15.03.2017 - 19:40 Uhr
Zitat von Leinad
Würde dein sportliches Urteil wirklich der Realität entsprechend, dann fragt man sich schon wieso UH sich um einen Trainer wie Guardiola bemüht hat und nicht etwa die Schiene Mourinho fährt.
Schon Trainer wie Heynckes (in seiner ersten Amtszeit), Trappatoni, Rehhagel oder Hitzfeld passen ja überhaupt nicht zu deiner ganzen Einschätzung, genauso wie unzählige Spieler.
Würde dein sportliches Urteil wirklich der Realität entsprechend, dann fragt man sich schon wieso UH sich um einen Trainer wie Guardiola bemüht hat und nicht etwa die Schiene Mourinho fährt.
Schon Trainer wie Heynckes (in seiner ersten Amtszeit), Trappatoni, Rehhagel oder Hitzfeld passen ja überhaupt nicht zu deiner ganzen Einschätzung, genauso wie unzählige Spieler.
Ach komm, als ob es jetzt eine originelle Spitzenleistung wäre, auf die Idee zu kommen, Guardiola zu verpflichten. Die langen ins oberste für sie erreichbare Prominenzfach. Daher ja das Best-of-Bundesliga, das 85 Prozent aller Transfers vor 2009 erklärt, und bei Heynckes, Rehhagel und Hitzfeld auch funktioniert, nur halt bei Trainern.
Wenn ich einen Topf suche, unlimitiert Schotter habe und dann den teuren kaufe, der die meisten positiven Bewertungen hat, hab ich am Ende vermutlich einen brauchbaren Topf. Damit bin ich aber noch lange kein herausragender Topf-Experte.
JEDER kann sportlich auf die Idee kommen, Lucio kaufen, JEDER kann sportlich auf die Idee kommen, Ballack zu kaufen, JEDER kann sportlich auf die Idee kommen, Gomez zu kaufen, JEDER kann sportlich auf die Idee kommen, Neuer zu kaufen. Willst Du mir jetzt erzählen, daß sei eine große Kunst? Also daß man richtig Ahnung braucht, um solche Diamanten auszubuddeln? Wenn man immer den auf den ersten Blick besten (und teuersten) Spieler holt, bekommt man am Ende auch eine Mannschaft, die alle zwei Jahre Meister wird. Das ist doch keine Kunst? Daß Geld zu verdienen, damit man sich das leisten kann, das ist die Kunst.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Trumoi am 15.03.2017 um 19:49 Uhr bearbeitet
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