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Quo vadis, Hamburger SV?

12.12.2010 - 20:46 Uhr
Quo vadis, Hamburger SV? |#6391
15.12.2024 - 14:22 Uhr
Zitat von ApuNahasapeema
Bei einem Verein, der auf Platz drei stehend seinen Trainer entlassen hat, gibt es definitiv nicht zu wenig Leistungsprinzip. Das zeugt doch eher von einer ziemlichen Überschätzung der Leistungsfähigkeit des Kaders.

Da war Platz drei noch zu schlecht für den "besten Kader der Liga" und das sind quasi dieselben Spieler, die nun am liebsten nackt durch die Speicherstadt getrieben werden sollen.


Hat vielleicht einmal jemand darüber sinniert, dass bewusst (vom Gegner) oder unbewusst (Medien, eigene Fans) ein Narrativ erzeugt wurde, welches einen vollkommen negativen Effekt haben könnte?

Das wir den besten Kader haben wird in schönster Regelmäßigkeit durch Sportreporter während der Übertragungen, durch gegnerische Trainer kolportiert mit welchem Ergebnis? Das der Gegner immer in der Underdog-Rolle sein kann. Nichts verlieren, nur gewinnen kann. Und was macht das mit der HSV-Mannschaft? Überheblichkeit, falsche Selbstwahrnehmung, falscher spielerischer und taktischer Ansatz. Scheitern. An sich selbst zweifeln.

Ist es nicht vielleicht so, dass wir lediglich einen Kader Top 6-8 der Liga haben?

Im Einzelnen:

Torwart: Im Ligavergleich Durchschnitt.
AV: gehobener Durchschnitt.
IV: Mittelmaß
6: 1x Top 1x Mittelmaß
8: Mittelmaß
10: Nicht vorhanden.
Außenstürmer: Dompé bester LA, der Rest gehobener Durchschnitt
9: verletzt-bester 9er der Liga, BU gehobener Durchschnitt.

In der Breite haben wir zugelegt. In der Spitze haben wir nur sehr wenige Top-Spieler. MMn sind Bobby auf der 9 und Elfadli auf der 6 und Dompé auf LA das Beste, was die Liga zu bieten hat. Das sind drei, wovon einer die ganze Saison fehlt.

Daher sehe ich unseren HSV definitiv nicht als besten Kader der Liga an.

Vielmehr sind Bascho, Hadzikadunic, Heyer, Öztunali, Baka, Richter, Pherai und Meffo nicht als bundesligatauglich an. Und einige andere mit dem Potential dafür, joa.
Quo vadis, Hamburger SV? |#6392
15.12.2024 - 15:06 Uhr
Zitat von Marvin
Zitat von HSVlove

Ich sage es:

WOHLFÜHLOASE HAMBURG.
WOHLFÜHLOASE rund um HSV.
WOHLFÜHLOASE im Volkspark.


Für mich ist dieser Begriff ein Paradebeispiel für das Stammtischniveau, welches einen signifikanter Aspekt des Fußballs als Proletensport darstellt.

Wenn man diesen Begriff einmal ohne die negativen Emotionen, die dazu führen, dass jener überhaupt gebraucht wird, betrachtet, wird ziemlich zügig deutlich, wie sinnbefreit dieser ist.

Die überwiegende Mehrheit von Arbeitnehmern liefert bessere Leistungen ab, wenn sie sich in einem Arbeitsumfeld befinden, in dem sie sich emotional geborgen fühlen - und selbst für die Fälle, in denen dies nicht zutrifft, wird kaum jemand bessere Leistungen abliefern, wenn man Angst oder Sorge vor dem Arbeitsumfeld hat.

Nun sind Profisportlicher sicherlich keine regulären Arbeitnehmer - dennoch sind es Menschen, die in einem ähnlichen Maße anfällig sind für diverse Einflüsse rund um ihr Arbeitsumfeld. Der Begriff Wohlfühloase suggeriert, dass in Vereinen, in denen sportlicher Erfolg oder zumindest eine sportlich höhere Kontinuität als beim HSV stattfindet, ein Regime des Schreckens zu herrschen scheint, sodass die Spieler aufgrund von Angst vor Züchtigung zu Höchstleistungen angetrieben werden.

Ich gehe fest davon aus, dass die Spieler in Freiburg, Mainz, Mönchengladbach, Augsburg, St. Pauli oder Heidenheim gerne zur Arbeit gehen und dort grundsätzlich Spaß an dem haben, was sie tun. Wie kommt es also, dass dort mehr sportlicher Erfolg zu finden ist als beim HSV? Der Logik der Wohlfühloase nach müssten sich die dortigen Spieler sehr unwohl fühlen, sodass sie bessere Ergebnisse abliefern.

Herrscht eigentlich auch bei Hertha BSC, dem 1. FC Nürnberg oder dem FC Schalke 04 eine Wohlfühloase? Der mangelnde Erfolg würde diese These durchaus stützen. Existierte diese Wohlfühloase auch beim 1. FC Köln, weswegen die Geißböcke zum bereits siebten Mal aus der Bundesliga abgestiegen sind?

Natürlich, wir können als Anhänger des HSV auch weiterhin über die "bocklosen", "lustlosen" Schlaffis, die auf den Spielfeld stehen, schimpfen, wir können sie auch nach Spielen auspfeiffen, von den Tribünen aus beschimpfen. Wir können ihnen auch weiterhin die Tauglichkeit für die Ausübung des Sports absprechen. Vielleicht fordert man auch von ihnen ein, ihre Tikots abzugeben oder hält ihnen nach dem Spiel eine Standpauke. All diese emotionalen Ausbrüche haben immer an anderen Standorten zu einer Verbesserung beigetragen, wie das Beispiel Hertha BSC so eindringlich gezeigt hat.

Es ist durchaus möglich, dass die wachsende Anzahl an Spielern, die über die besondere Drucksituation, die sie beim HSV verspürt haben, durch die Bank weg gelogen hat, um sich selbst aus der Schusslinie zu nehmen. Meine Mutmaßung tendiert in eine andere Richtung - aber wahrscheinlich bin ich ohnehin ein Teil des Problems, da ich nicht genug schimpfe und auspfeiffe, wenn ich im Stadion bin oder über Spieler herziehe, wenn ich daheim im Bürostuhl oder auf dem Sofa sitze. Ich zahle immerhin pro Jahr mehr als 400 Euro für eine Dauerkarte - da hätt' ich doch eigentlich die Berechtigung, in den sozialen Medien mit verbalem Dreck um mich zu werfen, weil jemand, der besser in einer Profession ist als ich es jemals sein könnte, nicht den Erfolg erzielt, den ich mir als passiver Konsument wünsche.

Wer ernsthaft glaubt, dass noch mehr negativ konnotierte Reaktionen dazu beitragen, dass beim HSV nachhaltiger sportlicher Erfolg einkehrt, der muss der Logik halber auch daran glauben, dass in Heidenheim Frank Schmidt mit der Peitsche seine Spieler verfolgt oder Christian Streich in Freiburg täglich Backpfeiffen verteilt hat. Menschen, die tatsächlich glauben, dass sich Spieler beim HSV zu sehr wohlfühlen und deswegen das Arbeitsumfeld unangenehmer gestaltet werden muss, der wird auch noch in weiteren fünf bis zehn Jahren darüber rätseln, warum es diese doofen, doofen Spieler nicht schaffen, doch endlich aufzusteigen. Das kann doch nicht so schwer sein! Man muss es doch einfach nur machen, wie ein ehemaliger HSV-Trainer so überzeugend verkündet hat. Diese verdammten, überbezahlten Profispieler, die nicht besser spielen, obwohl ihnen doch so viele Menschen auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube sagen, wie scheiße sie wieder gespielt haben! Menno!


Danke für diesen Post!
Quo vadis, Hamburger SV? |#6393
15.12.2024 - 17:50 Uhr
Ich glaub auch, dass es in Hamburg für so einige Spieler eine "Wohlfühloase" ist und die sich sicher sind, dass nix passiert. Schonlau, Meffert, Jatta wären da an erster Stelle zu nennen. Mit Abstrichen noch weitere.

Richter/Öztunali/Pherai sind imho zudem das Synonym für die andere verfehlte Politik, dass man anderswo gescheiterte ehemalige Erstligaspieler nach Hamburg holt und glaubt, die hier wieder aufpäppeln zu können.

Ds was in der Vergangenheit wirklich funktioniert hat, war junge hungrige Spieler auf Leihbasis oder mit klarer Perspektive und Willem zur Weiterentwicklung zu holen: Mangala, Fein (solange er bei uns war), Onana, Vuskovic, van der Brempt.

Aber unseren eigenen Nachwuchsspielern (außer Balde und mit Abstrichen Stange) setzt man ständig diese Möchtegern-Erstligaspieler vor die Nase (Richter/Hefti/Hadzi/etc.), wo ist die Spielzeit eines Yalcinkaya, wo die eines IV Talentes anstatt der lahmen alten Herren bei uns?

Bei allem Verletzungspech, wieso spielt nicht ein Suhonen oder Poreba mehr als ein Richter?

Ein Suhonen kann ev. nur 90% des leisten, was ein Richter im Vollbesitz seiner Kräfte KÖNNTE, aber dem letztgenannten deshalb 16 Spiele Narrenfreiheit mit 50-60% Abrufung des Leistungspotentials zu gönnen, für mich nicht nur ein Fehler des Trainers, da steckt ev. mehr Kuntz dahinter, der diese Einsätze forciert. Wenigstens hat Polzin jetzt mal den Stecker gezogen. Ich hoffe da geht noch mehr.

Imho hat der HSV genau 2 Möglichkeiten aufzusteigen:

a) Richtig Kohle in die Hand zu nehmen und wenigstens harmonierende 1b Lösungen zu kaufen (und nicht 1c wie bis dato)

b) Wesentlich mehr auf die hungrigen Jungen mit ein paar Säulenspielern (Glatzel, Elfadli, Muheim) zu setzen, ein attraktiver Standort für die Verleihe von ErstligaTALENTEN zu sein, auch ohne KO wenn es sein muss.

Dieses Gewürge mit dem Kader der zu 50% aus mehrfach gescheiterten Aufsteigern besteht trau ich NICHTS zu. So Wie Schonlau stellen die sich seit Jahren nach dem Spiel hin und erzählen man müsse alles aufarbeiten und endlich mal anfangen zu arbeiten und zu leisten. Dazu hatten diese viel zu lange Zeit! Tut ihnen eine Gefallen und gebt ihnen eine Chance bei einem anderen Verein, macht Platz frei für neue/hungrige.
Quo vadis, Hamburger SV? |#6394
15.12.2024 - 20:22 Uhr
Zitat von valley_runner
Ich glaub auch, dass es in Hamburg für so einige Spieler eine "Wohlfühloase" ist und die sich sicher sind, dass nix passiert.


Das ist es ja!

Zumindest ist dies ein Teil der Wohlfühloase das schon lange beim HSV existiert, sich sicher sein das nix passiert! Jahrelang Spieler mitschleppen, durchschleppen ist des Vereins "hobby" geworden, somit wird auch von anderen (alternativen) Spielern womöglich ihr Weg gesperrt.

Sich in Sicherheit wiegen, a la wir sind gut, wir sind schön, es ist schön in HH, wir sind beim HSV gelandet, Trainingsgelände, Stadion, Volkspark, Alster, Hamburg nobel, schicki micki.

Dann ist und bleibt anscheinend für einige der HSV und HH die letzte Station, wieso nicht wenn es nach denen geht, ist ja auch schön beim HSV.

Zuviel Wohlfühleffekt- und Oase sprengen und absolute Leistungskultur alsbald implementieren muß die Devise heißen.

An dem Scheitern sind nur die Spieler selbst schuld, die sportliche Abteilung, das Paulanergarten Stammtisch Ammenmärchen und Narrativ Fans wird zu oft herbemüht, von Pseudo Hobbypsychologen, ma sagn.

LG
Ibrahim

•     •     •

HAMBURGER SV - ewig treue Liebe und Leidenschaft.

"Das Gesetz hat keine Macht, sondern es gibt das Gesetz der Macht!"





Quo vadis, Hamburger SV? |#6395
15.12.2024 - 21:05 Uhr
Zitat von HSVlove
Zitat von valley_runner

Ich glaub auch, dass es in Hamburg für so einige Spieler eine "Wohlfühloase" ist und die sich sicher sind, dass nix passiert.


Das ist es ja!

Zumindest ist dies ein Teil der Wohlfühloase das schon lange beim HSV existiert, sich sicher sein das nix passiert! Jahrelang Spieler mitschleppen, durchschleppen ist des Vereins "hobby" geworden, somit wird auch von anderen (alternativen) Spielern womöglich ihr Weg gesperrt.

Sich in Sicherheit wiegen, a la wir sind gut, wir sind schön, es ist schön in HH, wir sind beim HSV gelandet, Trainingsgelände, Stadion, Volkspark, Alster, Hamburg nobel, schicki micki.

Dann ist und bleibt anscheinend für einige der HSV und HH die letzte Station, wieso nicht wenn es nach denen geht, ist ja auch schön beim HSV.

Zuviel Wohlfühleffekt- und Oase sprengen und absolute Leistungskultur alsbald implementieren muß die Devise heißen.

An dem Scheitern sind nur die Spieler selbst schuld, die sportliche Abteilung, das Paulanergarten Stammtisch Ammenmärchen und Narrativ Fans wird zu oft herbemüht, von Pseudo Hobbypsychologen, ma sagn.

LG
Ibrahim


Moin Ibrahim, da du ja das Wort Wohlfühloase (sogar in groß Buchstaben) häufig erwähnen hast. Kannst du mir vielleicht das erklären, was genau du genau meinst? Fühlt z.B Holtby und Arp in Kiel so unwohl, deswegen steigt er mit überzeugenden Leistung in die Bundesliga auf? Ich verstehe diese Logik einfach nicht. Ich dachte, wenn man wohl fühlt, bringt man automatisch gute Leistungen.

Es lag vermutlich an Dino Herrmann, warum wir immer noch nicht aufsteigen. (schon Ewigkeit in Verein und so).

•     •     •

"Den Mutigen gehört die Welt": Tim "Papa" Walter

"I love this club maybe a little too much": Luka Vušković
Quo vadis, Hamburger SV? |#6396
15.12.2024 - 21:27 Uhr
Zitat von KristianK
Zitat von HSVlove

Zitat von valley_runner

Ich glaub auch, dass es in Hamburg für so einige Spieler eine "Wohlfühloase" ist und die sich sicher sind, dass nix passiert.


Das ist es ja!

Zumindest ist dies ein Teil der Wohlfühloase das schon lange beim HSV existiert, sich sicher sein das nix passiert! Jahrelang Spieler mitschleppen, durchschleppen ist des Vereins "hobby" geworden, somit wird auch von anderen (alternativen) Spielern womöglich ihr Weg gesperrt.

Sich in Sicherheit wiegen, a la wir sind gut, wir sind schön, es ist schön in HH, wir sind beim HSV gelandet, Trainingsgelände, Stadion, Volkspark, Alster, Hamburg nobel, schicki micki.

Dann ist und bleibt anscheinend für einige der HSV und HH die letzte Station, wieso nicht wenn es nach denen geht, ist ja auch schön beim HSV.

Zuviel Wohlfühleffekt- und Oase sprengen und absolute Leistungskultur alsbald implementieren muß die Devise heißen.

An dem Scheitern sind nur die Spieler selbst schuld, die sportliche Abteilung, das Paulanergarten Stammtisch Ammenmärchen und Narrativ Fans wird zu oft herbemüht, von Pseudo Hobbypsychologen, ma sagn.

LG
Ibrahim


Moin Ibrahim, da du ja das Wort Wohlfühloase (sogar in groß Buchstaben) häufig erwähnen hast. Kannst du mir vielleicht das erklären, was genau du genau meinst? Fühlt z.B Holtby und Arp in Kiel so unwohl, deswegen steigt er mit überzeugenden Leistung in die Bundesliga auf? Ich verstehe diese Logik einfach nicht. Ich dachte, wenn man wohl fühlt, bringt man automatisch gute Leistungen.

Es lag vermutlich an Dino Herrmann, warum wir immer noch nicht aufsteigen. (schon Ewigkeit in Verein und so).


Nö, ich habe es mehrmals schon ausgeschrieben, entweder verstehst du es oder nicht, oder du änderst umgehend deine Logik!

Wieviele Male soll ich es noch erklären?

Andere Spieler in anderen Vereinen, mitunter auch unsere ehemaligen steigen deswegen auf, weil dort LEISTUNGSPRINZIP herrscht.

Im Volkspark geht es den Spielern zu gut, man soll sie nicht scheuchen, Medizinballtraining etc., aber doch in die Pflicht nehmen, und jahrelang wie ein "Beamter" was aussitzen darf es nicht mehr geben.

Und von wegen, wenn man sich wohl fühlt in einer WOHLFÜHLOASE, bringt man automatisch gute Leistungen? MITNICHTEN! x- mal gesehen und erlebt.

Das größte Ammenmärchen ever!

Ich glaube ihr wollt das einfach nicht verstehen oder schaltet bewusst auf Durchzug bzw.malt euch die Welt so schön wie es euch gefällt.

Ganz einfach und auf Deutsch, beim HSV wird immer noch sehr viel auf der Spielerseite durchgewunken, sie haben NICHTS zu befürchten, deswegen können/dürfen sie performen nach belieben!

Das ist für mich auch eine Art der WOHLFÜHLOASE.

Werde dies immer wieder einwrfen, bis dies sich beim HSV ändert.

Ende der Diskussion.

LG
Ibrahim

•     •     •

HAMBURGER SV - ewig treue Liebe und Leidenschaft.

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Quo vadis, Hamburger SV? |#6397
15.12.2024 - 21:33 Uhr
Ich kann mir die Gedanken an eine Wohlfühloase nur dadurch erklären, dass man den Kader für eigentlich besser hält als er ist. "Weil sie sich so wohl fühlen, bringen sie weniger Leistung als sie könnten." Wir haben ja "den besten Kader der Liga." Das konnte man ja die letzten Jahre häufig lesen und hören. Das führt auch dazu, dass der Kopf des Trainers auf Platz drei stehend gefordert wird. Der neue Trainer muss sie ja nur härter anpacken und wir fliegen durch die Liga.

Ich sehe das nicht so. Unsere Achse DHF, Schonlau, Meffert, Muheim, Jatta ergänt um Dompe, Benes und Glatzel bestand auch in den letzten Jahren hauptsächlich aus *guten* Zweitligaspielern, aus denen Benes, Glatzel und zeitweise Dompe herausragen.

Mir fallen schlicht keine Beispiele von Spielern ein, die bevor sie zu uns kamen, brillierten und sich dann bei uns in die Hängematte der Wohlfühloase legen. Richter, Öztunali, Okugawa, Perrin waren alle auf dem absteigenden Ast, bevor sie zu uns kamen. Bei Hefti, Sahiti, Poreba, Hadzi kann ich es nicht beurteilen. Selke und Elfadli waren bei ihren vorherigen Clubs so gut wie sie es auch bei uns sind.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ApuNahasapeema am 15.12.2024 um 21:59 Uhr bearbeitet
Quo vadis, Hamburger SV? |#6398
15.12.2024 - 21:56 Uhr
Zitat von KristianK

Zitat von HSVlove

Zitat von valley_runner

Ich glaub auch, dass es in Hamburg für so einige Spieler eine "Wohlfühloase" ist und die sich sicher sind, dass nix passiert.


Das ist es ja!

Zumindest ist dies ein Teil der Wohlfühloase das schon lange beim HSV existiert, sich sicher sein das nix passiert! Jahrelang Spieler mitschleppen, durchschleppen ist des Vereins "hobby" geworden, somit wird auch von anderen (alternativen) Spielern womöglich ihr Weg gesperrt.

Sich in Sicherheit wiegen, a la wir sind gut, wir sind schön, es ist schön in HH, wir sind beim HSV gelandet, Trainingsgelände, Stadion, Volkspark, Alster, Hamburg nobel, schicki micki.

Dann ist und bleibt anscheinend für einige der HSV und HH die letzte Station, wieso nicht wenn es nach denen geht, ist ja auch schön beim HSV.

Zuviel Wohlfühleffekt- und Oase sprengen und absolute Leistungskultur alsbald implementieren muß die Devise heißen.

An dem Scheitern sind nur die Spieler selbst schuld, die sportliche Abteilung, das Paulanergarten Stammtisch Ammenmärchen und Narrativ Fans wird zu oft herbemüht, von Pseudo Hobbypsychologen, ma sagn.

LG
Ibrahim


Moin Ibrahim, da du ja das Wort Wohlfühloase (sogar in groß Buchstaben) häufig erwähnen hast. Kannst du mir vielleicht das erklären, was genau du genau meinst? Fühlt z.B Holtby und Arp in Kiel so unwohl, deswegen steigt er mit überzeugenden Leistung in die Bundesliga auf? Ich verstehe diese Logik einfach nicht. Ich dachte, wenn man wohl fühlt, bringt man automatisch gute Leistungen.

Es lag vermutlich an Dino Herrmann, warum wir immer noch nicht aufsteigen. (schon Ewigkeit in Verein und so).


Zumal ein Aufstieg eine Gehaltserhöhung inklusive Beruflicher Aufstieg verspricht.

Nein Ibra, das kann es nicht sein. Dieser Theorie kann ich nicht folgen.

Ich denke immer noch, im übrigen schon mindestens seit Netzer. Das ständig an ZUVIELEN stellschrauben gedreht wurde so dass es unmöglich wurde mal endlich in den nötigen Flow zu kommen um endlich aufzusteigen.

Angefangen damit das man es nicht geschafft hat V. Der Vaart und Petric zusammen auf den Rasen zu bringen.

Erst war V. der Vaart allein ging dann und Petric kam wer fehlt war v der Vaart. Petric ging und V. der Vaart kam zurück es fehlte V. der Vaart.
Könnt von mir aus auch andere spieler zusammenbringen die es hätte richten können sich an der Bundesliga Spitze zu etablieren.

Ebenso im AR oder im Vorstand. Genauso der Trainerposten. Baumgart eigentlich kein Schlechter, passt aber nicht zur Mannschaft. So zieht sich das komplett durch die Jahre und Positionen ein chaos.

Zieht sich auch durch die Mannschaft. Nach Zè und Jaro fehlte uns ein gscheiter 6er haben wir nicht hinbekommen. Bis dato nur Meffert verzeiht mir ein zweitliga-Kicker aber in Ordnung. Dann jahrelang kein guten 4er bis Bascho kam. Dann keine guten Außen. Wir sind ja gar stolz auf einen Spieler der sich die Beine regelmäßig verknotet, wie kann da der wunsch nach einem Aufstieg in die Erste entstehen.

Dompé " nein bloß nicht verlängern, defensive Gurke" was für'n Filmrolleyes

Ich hab in Hamburg etliche Altbauten renoviert wo scheinbar wirklich jeder Amateur/ Hobbybastler meinte er müsse dort hand anlegen. Kabrl quer durch die Küche verlegt, am Strom und Gas rumgefuscht. Tragende Wände eingerissen. Die Häuser wurden auf übelste ich sach mal nicht hergerichtet sondern eher hingerichtet.

Und genau das erinnert stark an den HSV.

Deshalb ist die Diskussion auch so schwierig weil der eine denkt es ist der Trainer, der nächste meint es ist der AR der nächste meint die Mannschaft sind alles Luschen. Oder ein anderes mal der Vorstand.

Du kriegst es einfach nicht gepackt denn manchmal ist es einfach nur der Trainer der nict gut ist. Ein Anderes mal verkackt es der Vorstand und der Trainer ist gut. Mal haben wir ein V.der vaart aber keinen Petric, und manchmal ein Petric aber kein v. der Vaart. Etc das Spiel können wir ständig weiter spielen.

Es ist wie eine Waschmaschine mit 4 verschiedenen Personen und 4 verschiedenen Maulschlüssel in Waage zu stellen und jeder dreht in eine andere Richtung. Was dabei herumkommt sieht man in den letzten 10-12 Jahren. Es wackelt gewaltig.

Quo-vadis ist doch offensichtlich.

•     •     •

Als ich fünf war, hat meine Mutter mir immer gesagt, dass es das Wichtigste im Leben sei, glücklich zu sein.
Als ich in die Schule kam, baten sie mich aufzuschreiben, was ich später einmal werden möchte. Ich schrieb auf: "glücklich"
Sie sagten mir, ich hätte die Frage nicht richtig verstanden, und ich antwortete ihnen, dass sie das Leben nicht richtig verstanden hätten.“
John Lennon

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Herr_Arminius am 15.12.2024 um 22:03 Uhr bearbeitet
Quo vadis, Hamburger SV? |#6399
15.12.2024 - 22:46 Uhr
Zum Thema „Wohlfühloase“:

Wenn ich Profi-Spieler es HSV wäre, bin bereit zu kämpfen, um Aufstieg und/ oder um meinen nächsten Vertrag (beim HSV oder woanders), dann würde es mich glaube ich ärgern, wenn ich mitbekomme, dass ein Spieler einen ungewöhnlich langen 5 Jahresvertrag bekommt.
Danach aber nicht in den Tritt kommt, dann trotzdem so viele Einsatzchancen erhält und ich als Konsequenz mir noch mehr den Allerwertesten aufreißen muss, um die HSV Ziele (und meinen nächsten 1-2 Jahresvertrag) zu erreichen.

Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr verkehrt ich so eine Vertragspolitik halte.
Ohne nachzuschauen behaupte ich mal, dass ist einmalig in Liga 1 und 2. Und das ja nicht ohne Grund.

Nur wir glauben, dass Motivations-/ Teambuildings-/ Leistungs-Rad neu erfinden zu müssen.

•     •     •

Gegen das „Wahrlügen“ in unserer Zeit !
(in Erinnerung an Hannah Arendt)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ahoi am 15.12.2024 um 22:52 Uhr bearbeitet
Quo vadis, Hamburger SV? |#6400
15.12.2024 - 23:05 Uhr
Ich supporte die Suche nach der Wohlfühloase natürlich auch komplett. Vielleicht ist es ja auch eine Fata Morgana, aber egal. Lasst uns gerne ein paar Jahre damit zubringen, Hokus Pokus zu suchen. Dann muss der zuständige Vorstand Sport in der Zeit nämlich auch nicht ganz konkret erklären, warum man im Sommer für 4 Mio Euro die Bank eines Zweitligisten verstärkt hat. Oder warum er hier alles anzündet, nachdem man beim jetzigen Tabellenführer gegen 12 Mann verloren hat.

Aber ne, lasst uns mal sinnfrei auf die Spieler eindreschen, die es offensichtlich nicht besser können (aber natürlich immer noch besser als die Knallerverpflichtungen unseres Sportvorstands).

Immerhin, das kommt jetzt alles nicht überraschend. Ein Blick auf den Betzenberg hätte genügt…
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