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Quo Vadis Dynamo?

29.09.2019 - 16:08 Uhr
Quo Vadis Dynamo? |#321
03.11.2019 - 14:26 Uhr
Zitat von Biple
Ich wünsche mir einen gemeinsamen Auftritt von Minge mit dem kompletten Aufsichtsrat, wo klargestellt wird, dass Fielo bis mindestens zur Winterpause Trainer ist, auch wenn es bis dahin bei 9 Punkten bleibt.


Gnihihi...ugly
Quo Vadis Dynamo? |#322
03.11.2019 - 14:43 Uhr
Aus meiner Sicht ist das schon längst keine Frage des Systems mehr. Vielmehr ist es eine Frage der Grundhaltung, mit der die Mannschaft ins Spiel geschickt wird. Vor einiger Zeit wurde seitens der sportlichen Leitung die "attitude", die das Spiel der SGD charakterisieren sollte, festgelegt: Power, Leidenschaft, Dynamik, Aggressivität. Davon ist nichts, absolut nichts erkennbar. Das Mindset der Mannschaft ist auf unterstes Niveau herabgewirtschaftet. Damit werden wir weder mit 3er, 4er, 5er-Kette, noch mit 2 Angreifern ein Spiel für uns entscheiden können. Zu was die Mannschaft in der Lage ist , zeigt sie regelmäßig in Spielen, in denen es nicht auf die Ansprache des Trainers ankommt: Aue letzte Saison, Köln, Paderborn, Hertha. Die Beziehingsebene erkennt man in Spielen wie Ingolstadt, Sandhausen, Fürth, ... Der Mannschaft fehlt es völlig an Zielstrebigkeit und Überzeugung. Mit einem Coaching, dessen Mantra der Ballbesitz um des Ballbesitzwillens ist, werden wir zurecht als abgeschlagener Letztplatzierter die Saison beenden. Was wir aus meiner Sicht brauchen, ist ein Coaching, das den Spielern in jeder Sekunde bewusst macht, warum sie Fußball spielen: Tore erzielen und verhindern. Dieses Mindset ist - so glaube ich - den Spielern völlig abhanden gekommen.

•     •     •

Für sich selbst argumentieren, nicht gegen den anderen: die beste Voraussetzung dafür, dass es am Ende Gewinner gibt.
Jesper Juul
Quo Vadis Dynamo? |#323
03.11.2019 - 15:31 Uhr
Es fehlt an allen Ecken und Enden. Aber wie Cookie schon schrieb...deshalb gar nichts tun?! Halte ich auch nicht für richtig.

Die einzige Möglichkeit, die ich aktuell sehe: der AR muss seiner Kontrollfunktion nachkommen und Mingus entlassen. Wenn Minge klug ist, tritt er vorher noch selbst zurück und geht mit einem Funken Restwürde, der Vertrag läuft ohnehin am Ende der Saison aus.

Der neue Sportdirektor soll dann ohne Dynamo-Befangenheit in den nächsten Wochen beurteilen, ob Fiel tatsächlich (noch) der Richtige ist und/oder sich parallel schon nach Nachfolgekandidaten umgucken. Ganz ohne Walters Trainerliste. Und im Winter müssen wir wohl oder übel ein (kleines) finanzielles Risiko gehen. Natürlich ohne uns zu verschulden, aber was auf dem neuen ominösen Festgeldkonto der Bayern für ganz Arme ist muss raus gehauen werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ch19r53is am 03.11.2019 um 15:33 Uhr bearbeitet
Quo Vadis Dynamo? |#324
03.11.2019 - 15:38 Uhr
Das Problem ist doch, dass die Nachfolger nur noch schlechter sein werden...
Quo Vadis Dynamo? |#325
03.11.2019 - 15:38 Uhr
Da ich mir so langsam nun leider wirklich Gedanken mache, ob wir die Klasse halten, stellen sich mir folgende Fragen.

Haben die Spieler Koné, Jeremejeff, Stör, Taferner und Löwe überhaupt Verträge für die 2. und 3. Liga oder tatsächlich nur für Liga 2?

Das würde ja bedeuten, dass wir unsere Investitionen komplett in den Sand hauen und die genannten Spieler ablösefrei gehen könnten. Boar, hoffe das dieser Fall so nicht Eintritt, das würde ein langer Weg werden, sich davon zu erholen. augen-zuhalten
Quo Vadis Dynamo? |#326
03.11.2019 - 15:41 Uhr
Zitat von COtheBrain

Aus meiner Sicht ist das schon längst keine Frage des Systems mehr. Vielmehr ist es eine Frage der Grundhaltung, mit der die Mannschaft ins Spiel geschickt wird. Vor einiger Zeit wurde seitens der sportlichen Leitung die "attitude", die das Spiel der SGD charakterisieren sollte, festgelegt: Power, Leidenschaft, Dynamik, Aggressivität. Davon ist nichts, absolut nichts erkennbar. Das Mindset der Mannschaft ist auf unterstes Niveau herabgewirtschaftet. Damit werden wir weder mit 3er, 4er, 5er-Kette, noch mit 2 Angreifern ein Spiel für uns entscheiden können. Zu was die Mannschaft in der Lage ist , zeigt sie regelmäßig in Spielen, in denen es nicht auf die Ansprache des Trainers ankommt: Aue letzte Saison, Köln, Paderborn, Hertha. Die Beziehingsebene erkennt man in Spielen wie Ingolstadt, Sandhausen, Fürth, ... Der Mannschaft fehlt es völlig an Zielstrebigkeit und Überzeugung. Mit einem Coaching, dessen Mantra der Ballbesitz um des Ballbesitzwillens ist, werden wir zurecht als abgeschlagener Letztplatzierter die Saison beenden. Was wir aus meiner Sicht brauchen, ist ein Coaching, das den Spielern in jeder Sekunde bewusst macht, warum sie Fußball spielen: Tore erzielen und verhindern. Dieses Mindset ist - so glaube ich - den Spielern völlig abhanden gekommen.


Dem stimme ich grundlegend zu, möchte aber etwas ergänzen:
Das Grundlegende im Fußball ist, wie du es selber schreibst, das Erzielen von Toren und das Verhindern von selbigen. Unsere Grundlage ist aber nicht etwas das Erzielen und das Verhindern, sondern der Ballbesitz, die Spielkultur. Es wurde sich viel mehr Gedanken darüber gemacht, was in der Kamera und auf der Tribüne als attraktiv ankommt, als darüber Gedanken zu machen wie man die Saison über den Strichen beenden kann.

Aue hat definitiv keinen Über-Kader: Man beschränkt sich aber auf das grundlegende des Fußballs, ohne das man es verschnörkelt.

Man kann das sicherlich auch in Dresden machen, aber dann müsste man sich erneut mit der eigenen Rolle im Fußball auseinander setzen und das scheitert scheinbar. Man will spielbestimmend auftreten um wie vor ein paar Jahren den Gegner aus den Stadion zu fegen. Dabei wird immer das 5:1 gegen den heutigen Gegner bemüht. Das scheitert aber scheinbar nicht nur an den Verantwortlichen, welche Kreisel 2.0 versuchen, sondern auch bei einigen Fans die bei der aufkommenden Diskussion damals gemeint haben, dass man das lieber bis zum bitteren Ende durchziehen sollte, als wieder wie unter Walpurgis zu spielen.

Ich erinnere nochmals daran wie Ergebnisse von Fiél in der Jugend aussahen: Das was wir aktuell haben war mit Ansage.

Man hätte auch das Ruder mit dem Kader, dem Sportdirektor und dem Trainer durchaus rumreißen können. Dazu hätte man aber in den zurückliegenden Wochen anfangen müssen. Stattdessen verschenkt man die Länderspielpausen um weiterhin an der aktuellen Idee festzuhalten, weil man denkt, dass man als Tabellenletzter mit Hacke-Spitze-123 sich befreien kann. Das hat aber noch keiner geschafft.

Bis zum Jahresende wird es maximal noch ein Gehacke mit Wiesbaden geben wer die Rote Laterne über den Winter tragen darf. Im Winter kommt es dann darauf an ob man endlich ehrlich ist und erkennt, dass das alles bisher nur Murx war.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cookie_Monster am 03.11.2019 um 15:45 Uhr bearbeitet
Quo Vadis Dynamo? |#327
03.11.2019 - 15:43 Uhr
Zitat von Siggi_DD

Das Problem ist doch, dass die Nachfolger nur noch schlechter sein werden...


Die Befürchtung habe ich auch, aber wie gesagt...nichts tun ist keine Option. Wir können nicht sehenden Auges das komplette Projekt 2014 wieder einreißen wenn wir immer nur sagen "es wird eh nicht besser." Für's nichts tun haben wir schon unsere sportliche Führung (Achtung: rhetorisches Stilmittel der Übertreibung).

Wir müssen es wenigstens versuchen. Klar kann das komplett nach hinten los gehen, aber schlechter als Platz 18 geht's sowieso nicht. Also WIE wir absteigen ist doch dabei völlig egal. Aber so wäre zumindest die Mini-Chance da, dass wir es doch noch packen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ch19r53is am 03.11.2019 um 15:45 Uhr bearbeitet
Quo Vadis Dynamo? |#328
03.11.2019 - 15:59 Uhr
Eine mögliche Lösung sehe ich aktuell darin ALLES über den Haufen zu werfen, so wie es auch ein neuer Trainer machen würde. Kapitänsamt, Taktik, Aufstellung, Training...
Quo Vadis Dynamo? |#329
03.11.2019 - 16:06 Uhr
Zitat von Cookie_Monster
Eine mögliche Lösung sehe ich aktuell darin ALLES über den Haufen zu werfen, so wie es auch ein neuer Trainer machen würde. Kapitänsamt, Taktik, Aufstellung, Training...


Würde eine Einsicht des Trainers erfordern. Glaubst du daran? Er macht doch die gleichen Fehler immer wieder und wieder...
Quo Vadis Dynamo? |#330
03.11.2019 - 16:17 Uhr
Zitat von Siggi_DD
Zitat von Cookie_Monster

Eine mögliche Lösung sehe ich aktuell darin ALLES über den Haufen zu werfen, so wie es auch ein neuer Trainer machen würde. Kapitänsamt, Taktik, Aufstellung, Training...


Würde eine Einsicht des Trainers erfordern. Glaubst du daran? Er macht doch die gleichen Fehler immer wieder und wieder...


Nach wie vor ist für mich die Frage offen, wer denn genau das zu verantworten hat, dass wir es auf Biegen und Brechen anlegen mit Schönspielerei den Bock umwerfen zu wollen? Minge? Fiél?

Wie gesagt: Ich halte es für möglich, dass man mit der aktuellen Mannschaft und dem aktuellen Trainer/Sportdirektor-Gespann es schaffen kann. Das setzt aber voraus, dass alle so offen und ehrlich die Sache mal analysieren.
Aufgeben würde ich die Situation nicht. Ich sehe aber kein Patentrezept mit dem man sagen kann "So schaffen wir es zu 100%".

Denn eines sollte man nicht vergessen:

Minge + Walter bis 2020
Fiél und Co bis 2021
Walpurgis und Co bis 2021
+Den Nachfolger von Fiél
+Den Nachfolger von Minge
+Den Nachfolger von Walter
+Den ominösen dritten GF

Minge, Walter und Fiél zu entlassen heißt, dass wir finanziell ein genauso großes Risiko eingehen müssten, wie sie zu behalten, denn sind wir ehrlich: Die Liste derjenigen die in Dresden arbeiten wollen ist deutlich kürzer, als die Liste mit den Trainern die wirklich helfen. Und da haben wir noch nicht drüber gesprochen was die verdienen wollen.
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