Presseartikel
23.02.2009 - 09:39 Uhr
24.07.2009 - 07:06 Uhr
Heute bei Hansa der Tag der Entscheidungen
http://www.nordkurier.de/index.php?objekt=nk.sport.deutschland-welt&id=563212
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24.07.2009 - 09:51 Uhr
Heute entscheidet sich Kampf ums Hansa-Tor
http://www.ostsee-zeitung.de/sport/fussball/hansa/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2497522
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Heute entscheidet sich Kampf ums Hansa-Tor
http://www.ostsee-zeitung.de/sport/fussball/hansa/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2497522
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24.07.2009 - 13:12 Uhr
Das Interview mit Frank Pagelsdorf in der OZ mit S. Fröbe
OZ: Herr Pageldsdorf, machen Sie Urlaub in Deutschland oder sind Sie dienstlich unterwegs?
FP: Beides. Die vergangene Woche habe ich damit verbracht, mir ein komplettes Team für die neue Saison zusammenzustellen. Der Bekannteste ist mein TW-Trainer Achim Hollerieth. Außerdem habe ich es geschafft mit Babak Ansari einen renommierten Sportmediziner zu verpflichten. Das war mir ganz wichtig, weil wir viele Spieler nach Europa schicken mussten, um sie operieren zu lassen.
OZ: Haben Sie sich auch auf dem Spielermarkt umgesehen?
FP: Ja, nachdem in der vergangenen Spielzeit ersmals in Dubai eine Profi-Saison gespielt wurde, darf in der neuen Saison jeder Verein 4 Ausländer verpflichten. Ich habe einen Brasilianer, Iraner, Ägypter und einen Spieler aus Ecuador verpflichtet.
OZ: Kann man die Bedingungen in Dubai mit denen in Deutschland vergleichen?
FP: Die Möglichkeiten, die wir bei Al Nasr haben, sind absolut bundesligareif. Alles was wir baruchen, haben wir direkt am Stadion. Wenn wir zweimal am Tag trainieren können die Spieler im Stadion essen und schlafen.
OZ: Wie sieht ihr Arbeitstag aus? Wird aufgrund der Hitze abends trainiert?
FP: Richtig. Bei Temperaturen von 40-45, teilweise 50 Grad, kann man vormittags nicht auf dem Platz trainieren. Die Einheiten finden meist um 20 Uhr statt. Vormittags arbeiten wir im Kraftraum.
OZ: Wie kommen Sie persönlich mit der Hitze klar?
FP: Schwierig ist es vorallem dann, wenn man gerade aus Deutschland kommt und am Flughafen geht die Tür auf- dann bekommt man erstmal einen Schock. Aber wenn man dort lebt, stellt man sich auf die extremen Temperaturen ein und hält sich vorwiegend in klimatisierten Räumen auf.
OZ: Sie scheinen sich wohlzufühlen.
FP: Mir gefällt es dort sehr gut, Dubai ist mittlerweile meine zweite Heimat geworden. Ich habe mir dort eine Wohnung gekauft, die leider erst 2011 fertig wird.
OZ: Das klingt als wollen Sie sich länger niederlassen.
FP: Ich lasse mir alle Optionen offen. Natürlich möchte ich irgendwann wieder in der Buli arbeiten. Aber Dubai ist im Moment meine Heimat, in Deu habe ich keinen Wohnsitz mehr.
OZ: Ihr Haus in Warnemünde...
FP: ...habe ich vermietet.
OZ: Was reizt Sie an der Arbeit am Persischen Golf?
FP: In Sachen Fußball steht Dubai noch ziemlich am Anfang. Es ist spannend zu erleben, wie sich das Land fußballerisch entwickelt. Natürlich gibt es Dinge, die noch nicht so funktionieren, aber man sieht, dass sich Dubai einiges vorgenommen hat. In vier, fünf Jahren wird der Fußball dort besser aufgestellt sein.
OZ: Wie groß ist das Interesse der Menschen am Fußball?
FP: Die Sportart Nummer 1 ist es nicht. Aber jeder ist an Fußball interessiert, es gibt Live-Übertragungen im TV. Die Zuschauerzahlen sind in der vergangenen Saison allerdings zurückgegangen, weil erstmals Eintrittsgelder verlangt wurden. Der Zuschauerschnitt lag bei 2000.
OZ: Haben Sie dort eine gewisse Prominenz, werden Sie auf der Straße erkannt?
FP: Nein, und das ist ein sehr angenehmer Nebeneffekt. Ich kann mich völlig frei bewegen.
OZ: Fehlt Ihnen der deutsche Fußball?
FP: Wenn das nicht so wäre, hätte ich irgendwas falsch gemacht. Der deutsche Fußball ist, was die Zuschauer in den Stadien angeht, weltweit Nummer 1. Das und alles was damit verbunden ist, vermisse ich.
OZ: Und außerdem?
FP:Was ich wirklich vermisse ist meine tägliche Zeitungslektüre, eine deutsche Tageszeitung- die gibt es meist erst mit 1 Woche Verspätung.
OZ: Das Leben in Dubai scheint Ihnen gut zu bekommen: Sie sind deutlich schlanker als zu Rostocker Zeiten.
FP: Ich habe 13 Kilo abgenommen, aber das ist erst der Anfang. Bis Dezember sollnen noch 10 Kilo runter, sodass ich unter 90 Kilo komme.
OZ: Wie haben Sie das geschafft?
Ich habe keinen festen Diät-Plan, achte aber auf meine Ernährung: Morgens Müsli, mittags eine Suppe, abends weißes Fleisch, sehr viel Fisch, Gemüse und Obst. Keine Kohlenhydrate. Außerdem mache ich am Tag 1,5 bis 2 Stunden Sport am Crosstrainer oder anderen Geräten.
OZ: Was war der Auslöser für Ihr Fitnessprogramm?
FP: Eine Wette mit meinem besten Freund und was noch wichtiger ist, ich habe es meiner Tochter Celine versprochen.
OZ: Wie lange haben Sie gebraucht, um die Entlassung bei Hansa zu verarbeiten?
FP: Da ich schon im Januar angefangen habe bei Al Nasr zu arbeiten, ging es relativ schnell. Durch die neue Aufgabe konnt ich mich ablenken.
OZ: Woran sind Sie damals gescheitert?
FP: Ich bin nicht gescheitert. Als ich den Verein verlassen habe, stand er in der Tabelle besser da als am Saisonende, auch punktemäßig. Es gab einfach in bestimmten Dingen unterschiedliche Auffassungen, da ist es besser, dass man sich trennt.
OZ: Gibt es Leute bei Hansa, denen Sie nicht mehr die Hand geben würden?
FP: Ja, die gibt es. Aber ich nenne keine Namen!
OZ: Könne Sie sich vorstellen, irgendwann zu Hansa zurückzukehren?
FP: Das ist natürlich auch von Personen abhängig. In der jetzigen Konstellation sicher nicht.
OZ: Verfolgen Sie die Entwicklung des Klubs?
FP: Durch Internet, Fernsehen und Telefonate bekommt man ein bisschen mit. Am meisten freue ich mich darüber, dass der Verein mit der verpflichtung von Andreas Zachhuber die richtige Entscheidung getroffen hat. Er ist genau der richtige Mann für Hansa-ein absoluter Fachmann, der das Umfeld bestens kennt.
OZ: Was ist in der nächsten Saison drin?
FP: Einerseits verstehe ich, dass man sich beim Saisonziel bedeckt hält. Andererseits habe ich mich gewundert, denn für einen Verein wie Hansa sollte es immer das Ziel sein, aufzusteigen.
OZ: Sie arbeiten jetzt in Dubai. Befürchten Sie nicht, dass Sie in der Branche in Vergessenheit geraten?
FP: Wenn man diese Entscheidung trifft, muss man wisseb, dass es tatsächlich so kommen kann. Aber die Buli ist und bleibt für mich immer das Ziel. Es gab Anfragen von Vereinen, aber ich fühle mich wohl in Dubai und werde meinen Vertrag bis 2010 definitiv erfüllen. Ich habe jetzt sechs Deutsche in mein Team geholt, für die ich eine gewisse Verantwortung empfinde.
OZ: Herr Pageldsdorf, machen Sie Urlaub in Deutschland oder sind Sie dienstlich unterwegs?
FP: Beides. Die vergangene Woche habe ich damit verbracht, mir ein komplettes Team für die neue Saison zusammenzustellen. Der Bekannteste ist mein TW-Trainer Achim Hollerieth. Außerdem habe ich es geschafft mit Babak Ansari einen renommierten Sportmediziner zu verpflichten. Das war mir ganz wichtig, weil wir viele Spieler nach Europa schicken mussten, um sie operieren zu lassen.
OZ: Haben Sie sich auch auf dem Spielermarkt umgesehen?
FP: Ja, nachdem in der vergangenen Spielzeit ersmals in Dubai eine Profi-Saison gespielt wurde, darf in der neuen Saison jeder Verein 4 Ausländer verpflichten. Ich habe einen Brasilianer, Iraner, Ägypter und einen Spieler aus Ecuador verpflichtet.
OZ: Kann man die Bedingungen in Dubai mit denen in Deutschland vergleichen?
FP: Die Möglichkeiten, die wir bei Al Nasr haben, sind absolut bundesligareif. Alles was wir baruchen, haben wir direkt am Stadion. Wenn wir zweimal am Tag trainieren können die Spieler im Stadion essen und schlafen.
OZ: Wie sieht ihr Arbeitstag aus? Wird aufgrund der Hitze abends trainiert?
FP: Richtig. Bei Temperaturen von 40-45, teilweise 50 Grad, kann man vormittags nicht auf dem Platz trainieren. Die Einheiten finden meist um 20 Uhr statt. Vormittags arbeiten wir im Kraftraum.
OZ: Wie kommen Sie persönlich mit der Hitze klar?
FP: Schwierig ist es vorallem dann, wenn man gerade aus Deutschland kommt und am Flughafen geht die Tür auf- dann bekommt man erstmal einen Schock. Aber wenn man dort lebt, stellt man sich auf die extremen Temperaturen ein und hält sich vorwiegend in klimatisierten Räumen auf.
OZ: Sie scheinen sich wohlzufühlen.
FP: Mir gefällt es dort sehr gut, Dubai ist mittlerweile meine zweite Heimat geworden. Ich habe mir dort eine Wohnung gekauft, die leider erst 2011 fertig wird.
OZ: Das klingt als wollen Sie sich länger niederlassen.
FP: Ich lasse mir alle Optionen offen. Natürlich möchte ich irgendwann wieder in der Buli arbeiten. Aber Dubai ist im Moment meine Heimat, in Deu habe ich keinen Wohnsitz mehr.
OZ: Ihr Haus in Warnemünde...
FP: ...habe ich vermietet.
OZ: Was reizt Sie an der Arbeit am Persischen Golf?
FP: In Sachen Fußball steht Dubai noch ziemlich am Anfang. Es ist spannend zu erleben, wie sich das Land fußballerisch entwickelt. Natürlich gibt es Dinge, die noch nicht so funktionieren, aber man sieht, dass sich Dubai einiges vorgenommen hat. In vier, fünf Jahren wird der Fußball dort besser aufgestellt sein.
OZ: Wie groß ist das Interesse der Menschen am Fußball?
FP: Die Sportart Nummer 1 ist es nicht. Aber jeder ist an Fußball interessiert, es gibt Live-Übertragungen im TV. Die Zuschauerzahlen sind in der vergangenen Saison allerdings zurückgegangen, weil erstmals Eintrittsgelder verlangt wurden. Der Zuschauerschnitt lag bei 2000.
OZ: Haben Sie dort eine gewisse Prominenz, werden Sie auf der Straße erkannt?
FP: Nein, und das ist ein sehr angenehmer Nebeneffekt. Ich kann mich völlig frei bewegen.
OZ: Fehlt Ihnen der deutsche Fußball?
FP: Wenn das nicht so wäre, hätte ich irgendwas falsch gemacht. Der deutsche Fußball ist, was die Zuschauer in den Stadien angeht, weltweit Nummer 1. Das und alles was damit verbunden ist, vermisse ich.
OZ: Und außerdem?
FP:Was ich wirklich vermisse ist meine tägliche Zeitungslektüre, eine deutsche Tageszeitung- die gibt es meist erst mit 1 Woche Verspätung.
OZ: Das Leben in Dubai scheint Ihnen gut zu bekommen: Sie sind deutlich schlanker als zu Rostocker Zeiten.
FP: Ich habe 13 Kilo abgenommen, aber das ist erst der Anfang. Bis Dezember sollnen noch 10 Kilo runter, sodass ich unter 90 Kilo komme.
OZ: Wie haben Sie das geschafft?
Ich habe keinen festen Diät-Plan, achte aber auf meine Ernährung: Morgens Müsli, mittags eine Suppe, abends weißes Fleisch, sehr viel Fisch, Gemüse und Obst. Keine Kohlenhydrate. Außerdem mache ich am Tag 1,5 bis 2 Stunden Sport am Crosstrainer oder anderen Geräten.
OZ: Was war der Auslöser für Ihr Fitnessprogramm?
FP: Eine Wette mit meinem besten Freund und was noch wichtiger ist, ich habe es meiner Tochter Celine versprochen.
OZ: Wie lange haben Sie gebraucht, um die Entlassung bei Hansa zu verarbeiten?
FP: Da ich schon im Januar angefangen habe bei Al Nasr zu arbeiten, ging es relativ schnell. Durch die neue Aufgabe konnt ich mich ablenken.
OZ: Woran sind Sie damals gescheitert?
FP: Ich bin nicht gescheitert. Als ich den Verein verlassen habe, stand er in der Tabelle besser da als am Saisonende, auch punktemäßig. Es gab einfach in bestimmten Dingen unterschiedliche Auffassungen, da ist es besser, dass man sich trennt.
OZ: Gibt es Leute bei Hansa, denen Sie nicht mehr die Hand geben würden?
FP: Ja, die gibt es. Aber ich nenne keine Namen!
OZ: Könne Sie sich vorstellen, irgendwann zu Hansa zurückzukehren?
FP: Das ist natürlich auch von Personen abhängig. In der jetzigen Konstellation sicher nicht.
OZ: Verfolgen Sie die Entwicklung des Klubs?
FP: Durch Internet, Fernsehen und Telefonate bekommt man ein bisschen mit. Am meisten freue ich mich darüber, dass der Verein mit der verpflichtung von Andreas Zachhuber die richtige Entscheidung getroffen hat. Er ist genau der richtige Mann für Hansa-ein absoluter Fachmann, der das Umfeld bestens kennt.
OZ: Was ist in der nächsten Saison drin?
FP: Einerseits verstehe ich, dass man sich beim Saisonziel bedeckt hält. Andererseits habe ich mich gewundert, denn für einen Verein wie Hansa sollte es immer das Ziel sein, aufzusteigen.
OZ: Sie arbeiten jetzt in Dubai. Befürchten Sie nicht, dass Sie in der Branche in Vergessenheit geraten?
FP: Wenn man diese Entscheidung trifft, muss man wisseb, dass es tatsächlich so kommen kann. Aber die Buli ist und bleibt für mich immer das Ziel. Es gab Anfragen von Vereinen, aber ich fühle mich wohl in Dubai und werde meinen Vertrag bis 2010 definitiv erfüllen. Ich habe jetzt sechs Deutsche in mein Team geholt, für die ich eine gewisse Verantwortung empfinde.
24.07.2009 - 13:27 Uhr
Danke dir Marcus. ;)
24.07.2009 - 14:11 Uhr
Walke neuer Torwart Nummer eins bei Hansa
http://www.ostsee-zeitung.de/sport/fussball/hansa/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2497885
http://www.ostsee-zeitung.de/sport/fussball/hansa/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2497885
24.07.2009 - 14:30 Uhr
24.07.2009 - 23:15 Uhr
26.07.2009 - 23:36 Uhr
27.07.2009 - 07:16 Uhr
15 000 Anhänger beim Fantag
http://www.svz.de/sport/regionalsport/artikeldetails/article/723/15-000-anhaenger-beim-fantag.html
Familientag mit 16000 Fans: Hansa steht wieder hoch im Kurs
http://www.ostsee-zeitung.de/lokal/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2500255
http://www.svz.de/sport/regionalsport/artikeldetails/article/723/15-000-anhaenger-beim-fantag.html
Familientag mit 16000 Fans: Hansa steht wieder hoch im Kurs
http://www.ostsee-zeitung.de/lokal/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2500255
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Knigge am 27.07.2009 um 07:22 Uhr bearbeitet
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