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Präsidium HSV e.V.

16.12.2014 - 17:37 Uhr
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Präsidium HSV e.V. |#41
20.01.2021 - 11:06 Uhr
Mich wundert das für alle Schulz der Schuldige ist!

Wer hier wenn blockiert können wir als aussenstehende gar nicht beurteilen. Weil wenn ich mir die Berichte von Mopo, Bild und HA so durchlese hat Jansen der Presse gesagt das Herr Schulz das macht aber ob das stimmt steht auf einem anderen Blatt.

Das Herr Jansen damit an die Presse gegangen ist macht ihn in der Amtsausübung untragbar und die Mitglieder müssten ihn das Vertrauen entziehen.


Das Herr Wettstein und Herr Jansen den HSV in eine KGaA umwandeln wollen und so noch weiter sich für Kühne zu öffnen sollte mittlerweile jeder Wissen der sich ein bisschen mit dem HSV beschäftigt. Schlimm das der SC auch der gleichen Meinung ist . Eigentlich wurde es immer strikt abgelehnt mehr als die 24,9% zu veräussern.

Am Ende gibt es wie immer nur einen Verlierer und das ist der HSV!!!
Und so lange in solchen Positionen Leute sitzen denen es nicht um den HSV geht sondern um sich selber egal ob Jansen oder Hoffmann wird dieser Verein nie mehr erfolgreich sein. Und jetzt sagt bitte nicht Tabellenführer in der zweiten Liga ist erfolgreich!

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Präsidium HSV e.V. |#42
20.01.2021 - 11:24 Uhr
Zitat von Steinii81
Mich wundert das für alle Schulz der Schuldige ist!

Wer hier wenn blockiert können wir als aussenstehende gar nicht beurteilen. Weil wenn ich mir die Berichte von Mopo, Bild und HA so durchlese hat Jansen der Presse gesagt das Herr Schulz das macht aber ob das stimmt steht auf einem anderen Blatt.

Das Herr Jansen damit an die Presse gegangen ist macht ihn in der Amtsausübung untragbar und die Mitglieder müssten ihn das Vertrauen entziehen.


Das Herr Wettstein und Herr Jansen den HSV in eine KGaA umwandeln wollen und so noch weiter sich für Kühne zu öffnen sollte mittlerweile jeder Wissen der sich ein bisschen mit dem HSV beschäftigt. Schlimm das der SC auch der gleichen Meinung ist . Eigentlich wurde es immer strikt abgelehnt mehr als die 24,9% zu veräussern.

Am Ende gibt es wie immer nur einen Verlierer und das ist der HSV!!!
Und so lange in solchen Positionen Leute sitzen denen es nicht um den HSV geht sondern um sich selber egal ob Jansen oder Hoffmann wird dieser Verein nie mehr erfolgreich sein. Und jetzt sagt bitte nicht Tabellenführer in der zweiten Liga ist erfolgreich!


Mir sind diese Intrigen zuwider und ich habe keine Ahnung wer mit wem küngelt oder wer genau welche Interessen hat aber Eines ist für mich klar :
Ohne Zustimmung der Mitglieder ist eine Umwandlung meines Wissens nach nicht möglich.
Da können Jansen, Wettstein oder Schulz so viele Interessen haben , wie sie möchten.
Auch Kühne kann mit dem Scheckbuch wedeln wie er will !
Ohne ein schlüssiges Konzept für die Zukunft, bzw wie diese Gelder verwendet werden soll, wird es von mir keine Zustimmung geben.
Auch wenn mir ein eventuelles Konzept Zusagen würde, müsste ich lange überlegen.
Noch zu frisch sind die Wunden, die die Geldverbrennung bei mir gerissen hat....
LG Taktikfuch

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DFB (1976) „Die Anatomie der Frau ist für Trikotwerbung nicht geeignet. Die Reklame verzerrt

Dragoslav Stepanovic auf die Frage, wie sein Vertrag aussieht: „Ich glaube, er ist DIN A4“

Steffen Freund: Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer sagte: "Komm Steffen, zieh deine Sachen aus, jetzt geht's los!"


Jan -Aage Fjörtoft : von Sex vor dem Spiel halte ich nix, da Bachirou Salou mein Zimmerpartner ist.
Präsidium HSV e.V. |#43
20.01.2021 - 11:46 Uhr
Zitat von Steinii81

Mich wundert das für alle Schulz der Schuldige ist!

Wer hier wenn blockiert können wir als aussenstehende gar nicht beurteilen. Weil wenn ich mir die Berichte von Mopo, Bild und HA so durchlese hat Jansen der Presse gesagt das Herr Schulz das macht aber ob das stimmt steht auf einem anderen Blatt.


Vor dem Hintergrund der Stellungnahme sämtlicher Gremien des HSV e.V. (aller außer dem Vorstand), namentlich:
- Ehrenrat
- Beirat
- Amateurvorstand
- Seniorenrat
- Abteilungsleitung Fördernde Mitglieder
- Rechnungsprüfer

,die Jansens Anschuldigungen untermauern, verwundert mich deine Sicht der Dinge.

Wir als aussenstehende können uns kein detailiertes Urteil erlauben. Aber die Mitglieder oben genannter Gremien traue ich das durchaus zu. Eine gremienübergreifende Stellungnahme dermaßen zu ignorieren... und das bekommt auch noch Wertungen .... "kopfschuettel"

Was mich von außen verstört ist, dass jemand der so offentsichtlich von allen Seiten im Verein Gegenwind bekommt, so verdroßen an seinem Posten hängt. Er wurde von einigen Mitgliedern gewählt, mit dem Auftrag für unseren HSV das "Beste" zu erreichen. Das sich Einzelne dann immer Aufschwingen und glauben, sie wären ein Kreuzritter - dass werde ich niemals verstehen. Natürlich darf man inhaltlich unterschiedliche Meinungen haben und diese auch kontrovers vertreten. Aber hier geht es ja gar nicht im Inhalte, sondern um Machtspiele, gekränkte Eitelkeiten und so weiter.

Und zur Gespensterdebatte möchte ich noch anmerken: Beim besten Willen kann ich nicht glauben, dass BH nochmal eine Chance bei der HSV Mitgliedschaft haben wird. Bei den "Traditionalisten" war er nach der 1. Amtszeit unten durch. Bei den "Realisten" war er nach der 2. Amtszeit unten durch. Jetzt supporten ihn höchstens noch die "Fatalisten".

Und zur Veräußerung weiterer Anteile sei gesagt, dass die Umwandlung in eine Komanditgesellschaft auf Aktien ein Weg ist, den man hier mal offen disktuieren sollte. In diesem Zusammenhang wäre es auch Interessant, warum man sich bei der Ausgliederung damals dagegen entschieden hatte. Ich würde eine solche Diskussion ohne den Namen Kühne begrüßen, denn private Großaktionäre wie Kühne sind für mich unerträglich.

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„Tomorrow my friend, tomorrow!“

Dieser Beitrag wurde zuletzt von JAY am 20.01.2021 um 12:10 Uhr bearbeitet
Präsidium HSV e.V. |#44
20.01.2021 - 12:39 Uhr
Ebenfalls aus Gründen der Vollständigkeit:

Im heutigen Bezahlartikel des Abendblatts wird eine Facebook-Statement von Thomas Schulz erwähnt, das wohl vom 19.01.21 - 21:57 Uhr datiert. Ich stelle es mal hier rein
Quelle:
Thomas Schulz, Stellungnahme auf Facebook
Liebe HSVer,
Liebe HSVerinnen
...
zu dem mit gestrigem Tag versendeten Schreiben des Ehrenrates an Mitglieder und Präsidium ist folgendes anzumerken:
...
Die in dem Schreiben an die Mitglieder enthaltenen Vorwürfe, die in der Behauptung gipfeln, meine Entscheidungen nicht zum Wohle des HSV zu treffen, sind substanzlos. Fakten, die diese Behauptung auch nur ansatzweise belegen könnten, werden in dem Schreiben an die Mitglieder bezeichnenderweise nicht benannt.
...
Die im Präsidium in den vergangenen Wochen getroffenen Entscheidungen dienen sehr wohl den Interessen des HSV. Der Umstand, dass einzelne Präsidiumsmitglieder mit der einen oder anderen Entscheidung nicht einverstanden sind, ist jedoch Konsequenz eines demokratischen Prozesses innerhalb eines aus mehreren Mitgliedern bestehenden Präsidiums. Daran haben sich alle Präsidiumsmitglieder zu halten.
...
Das in dem Schreiben an das Präsidium enthaltene Ansinnen, „dass Thomas Schulz sich in den Präsidiumssitzungen bis zur außerordentlichen Mitgliederversammlung der Stimme enthält, sofern bis dahin noch Präsidiumsbeschlüsse anstehen“ muss ich in aller Deutlichkeit zurückweisen. Als von den Mitgliedern gewähltes Präsidiumsmitglied werde ich meiner Verantwortung weiterhin nachkommen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass alle Präsidiumsmitglieder nicht nur für ihre getroffenen, sondern auch für nicht getroffene Entscheidungen juristisch persönlich haften.

Mit besten Grüßen

Thomas Schulz


Und damit keine Missverständnisse entstehen:

Meine zuletzt in diesem Thread verfassten Beiträge haben nix mit dem Abwahlantrag des Ehrenrats gegen Schulz zu tun.

Was ich damit zum Ausdruck bringen will, ist, dass ich überhaupt nicht einschätzen kann, ob die von Jansen und auch von anderen aufgestellten Behauptungen, die Gegenstand der medialen Berichterstattung (Bild, Abendblatt und MOPO) vom 12.01.21 waren, zugleich Gegenstand des gestellten Abwahlantrags sind. Um das einschätzen zu können, müsste man in die Vorgänge eingeweiht sein. Ich bin aber kein Insider und nehme auch nicht für mich in Anspruch als ein solcher gehalten zu werden. Ich betrachte die Vorgänge lediglich aus gut 200 km-Entfernung in der Eigenschaft eines aus Überzeugung agierenden Nichtmitglieds ohne über irgendwelche Verbindungen zu Funktionsträgern des HSV zu verfügen.

Bloße Hinweise auf irgendwelche Versammlungsteilnahmen oder halbgares Hintergrundwissen vermögen mich nicht zu beeindrucken, weil ähnliche Diskussionen zwischen selbsternannten "Besserfans" und "Normalos" schon vor Jahren geführt wurden ohne dass diese erfolgreich gewesen wären.

Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen aus der Fangemeinde, wie das Wirken der Funktionäre des HSV aus weiter Ferne empfunden wird, wenn jemand nicht über das hier ab und an eingeforderte Insiderwissen verfügt.

Meine Antwort darauf, ist ziemlich simpel: Einfach nur erbärmlich. Der HSV hat in der Vergangenheit eines zur Genüge belegt. Er ist nicht in der Lage - unter welcher Organisationsform auch immer - erfolgreich zu sein und zwar sowohl in sportlicher als auch in wirtschaftlicher Hinsicht.

Welchen Nutzen sollen neue Strukturen bringen, wenn das Miteinander nicht stimmt und diejenigen, die es richten könnten, sich in Zurückhaltung üben bzw. erst dann einschalten, wenn es viel zu spät ist?
Präsidium HSV e.V. |#45
20.01.2021 - 15:12 Uhr
Zitat von Steinii81

Aber ich denke die Entscheidungen in den letzten Jahren wurden alle mit Geschlossenheit gefällt deshalb waren sie nicht unbedingt richtig oder??

Sie haben in den ganzen Jahren nicht viele richtige Enscheidungen getroffen und traue ihnen auch Zukunft nicht zu die richtigen zu treffen.


Ich habe nicht das Gefühl, dass gerade Geschlossenheit der gemeinsame Nenner der Entscheidungen in den vergangenene Jahren war. Eher im Gegenteil.

Und ich weiß auch noch immer nicht, welche Verfehlungen du dem Ehrenrat, dem Beirat, dem Amateurvorstand, dem Seniorenrat, der Supporters oder gar der Rechnungsprüfer vorwirfst. Es hört sich eher so an, als würdest du über Entscheidungen des AG-Vorstands oder des Präsidiums sprechen. Und es würde mich erhlich gesagt wundern, wenn überhaupt viele Menschen in der Lage wären, die Arbeit der Gremien in den letzten Jahren überhaupt vernünftig beurteilen zu können.
Präsidium HSV e.V. |#46
21.01.2021 - 09:23 Uhr
Zitat von Ahoi

Das kann sein. Oder auch nicht. Bisher hab ich nur die Version von Jansen und Ehrenrat gehört . Schulz hat sich erst im Anschluß geäußert und das eher mit noch weniger konkreten Punkten, eher mit rechtlichen Aspekten.

Was ich sagen will, ich hab keine Ahnung was passiert ist und muss irgendwem vertrauen. Daher wäre es mir lieber, ich müsste jetzt nicht außerordentlich abstimmen.


Die Version vom Ehrenrat wird allerdings von allen 26 Mitgliedern der Gremien mitgetragen. Wenn 26 von 26 Leuten keine Möglichkeit der Zusammenarbeit mehr sehen, ist das sicherlich schon ein sehr deutliches Zeichen. Alleine die Tatsache, dass in der gemeinsamen Zusammenarbeit ein einzelnes Präsidiumsmitglied offenbar regelmäßig mit juristischem Beistand erscheint - was ist denn das noch für eine Basis?

Aber selbst wenn man die "Schuldfrage" unbedingt offen lassen möchte. Wenn keines der Gremien mehr mit Schulz kann, muss er doch trotzdem weg. Oder sollte man alternativ Jansen und die 26 Gremienmitglieder austauschen?

Recht gebe ich dir aber mit dem Hinweis auf das strukturelle Problem, wenn bei Präsidiumswahlen Teams gewählt werden, die dann - warum auch immer auseinander brechen. Das haben hier ja schon einige benannt, das sollte dringend geändert werden. Entweder werden alle Mitglieder einzeln ins Präsidium gewählt (dann läuft man allerdings Gefahr, dass die Mitglieder eine ahnliche Konstellation wie jetzt ebenfalls wählen, weil verschiedene Gruppierungen jeweils "ihren" Kandidaten reinbringen würden), oder verbliebene Präsidiumsmitglieder müssen von den Mitgliedern nach der Auflösung eines Teams neu bestätigt werden.
Präsidium HSV e.V. |#47
21.01.2021 - 11:47 Uhr
@princedenmark1953
Ich habe doch aber explizit von Beginn an das Präsidium ausgeklammert und ebenso explizit die 26 anderen Gremienmitglieder genannt (sonst wären es 29). Ich verstehe weiterhin nicht, wie die Aussage, dass diese 26 das mittragen falsch sein soll.

Da es um die Abwahl eines Präsidiumsmitglieds geht, liegt für mich auch auf der Hand, warum das Präsidium als einziges Gremium nicht unterschrieben hat. Es wäre auch ein wenig komisch, wenn auch im Namen von Schulz diese Stellungnahme unterschieben worden wäre, meinst du nicht? Welche Rolle Schäfer spielt, vermag ich nicht zu beurteilen. Deswegen habe ich diesbezüglich ja auch nichts behauptet.
Präsidium HSV e.V. |#48
21.01.2021 - 12:54 Uhr
Na ja, ganz so schwarz, wie du es malst, ist es dann auch wieder nicht. Ich kann mich nicht erinnern, dass in der Geschichte des HSV der Ehrenrat schon mal die Abwahl eines Mitglieds des Präsidiums beantragt hätte (ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren).

Bei der Frage "Wie konnte es dazu kommen?" ist in der Kausalkette sicherlich auch der Beirat zu nennen. Dieser muss sich selbst fragen wie es möglich war, sich dermaßen zu täuschen bzw. täuschen zu lassen. Beantworten kann ich das zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Im Berufsleben im Personalbereich kommt so etwas immer wieder mal vor, weshalb es so etwas wie eine Probezeit gibt. Richtigerweise fällt so etwas bei Wahlakten weg.

Zusammenfassend ist es im Nachhinein immer einfach zu behaupten, dass der Beirat das hätte sehen und verhindern müssen. Die Frage nach dem "Wie" wird dann meist schon noch weder gestellt, noch beantwortet. Immerhin fertigt der Beirat kein Psychogramm an oder führt einen Lügendetektor-Test durch.

Andererseits hat nicht der Beirat das aktuelle Präsidium bestimmt, sondern die Mitgliedschaft mit einem, meiner Erinnerung nach, äußerst knappen Votum. Und du kannst mir glauben, dass nicht Marcell Jansen Auslöser des aktuellen Problems ist, auch wenn das interessierte Kreise Glauben machen wollen. Es ist im Kreise der Gremien kein einziges Fehlverhalten Jansens im e.V. bekannt geworden, das Gegenteil ist der Fall. Bei anderen Personen innerhalb des Präsidiums sieht die Sachlage schon anders aus.

Und bevor Nachfragen dazu kommen: Nein! Ich werde die Gründe für die Erforderlichkeit der Abberufung Thomas Schulz´ hier nicht aufzählen. Der Ort hierfür ist einzig und allein eine aoMV. Und im Gegensatz zu anderen vertraue ich dem Verstand jedes einzelnen HSV-Mitglieds, sich nur von den dort getätigten Reden und Gegenreden leiten zu lassen, anstatt sich von dem Rauschen im Blätterwald (oder noch schlimmer: den sozialen Medien!) lenken zu lassen.
Präsidium HSV e.V. |#49
21.01.2021 - 13:13 Uhr
Zitat von Ahoi


Nein, das wollte ich nicht ausdrücken. ... also das mit „aoMV durch Gremien grundlos und reine Willkür.“

Ich komme da aus einer anderen HSV Zeit, wo Mitglieder durch Presse gesteuert und auch MVˋs taktisch benutzt wurden, um ihr gewünschtes Personal auf Ämter zu hieven - bis hin zu Streiks der gesamten Nordkurve gegen Bremen. Das war die hauen und stechen und Lagerzeit, die noch dazu öffentlich ausgetragen wurde, bis sich die jahrelange Unruhe runter aufs Feld übertragen hat. Ergebnis bekannt.


Ich denke diese Zeit haben wir alle noch sehr präsent vor Augen.
In der Zeit funktionierte aber eben der gesamte Verein nach dem Prinzip "Macht & Intrige". Und jeder der den Willen hatte den Verein zu verändern musste sich früher oder später darin einfinden.
Und vor allem Bernd Hoffmann ist da ein ganz wichtiger Treiber gewesen.

Umso wichtiger finde ich die Entwicklung seit der Freistellung Hoffmanns im vergangenen Jahr.
Das Thomas Schulz es eher "mit Bernd Hoffmann hält", um mal den Duktus unserer aktuellen Trainers zu nutzen, ist allseits bekannt. Auch das sein Verhalten seit der Freistellung Hoffmanns nicht in erster Linie erkennbar im Sinne des Vereins war konnte man in den Monaten sehr gut erkennen.
Jetzt also so eine geballte Initiative aus den Gremien um eine positive, auf den Verein fokussierte Situation zu schaffen finde ich beachtenswert.

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~~ If you want to achieve greatness stop asking for permission ~~
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Präsidium HSV e.V. |#50
21.01.2021 - 13:25 Uhr
Eigentlich wollte ich mich zukünftig aus der Vereinsmeierei heraus halten, denn ich musste leider feststellen, komplett auf das falsche Pferd gesetzt zu haben. Ok., Ertel & Co. waren das (aus meiner Sicht) größte Übel des HSV. Aber um sie ging es bei der Wahl von Hoffmann nicht und ich habe auch die Hoffnung, dass sie nicht mehr in Ämter beim HSV kommen werden.

Als Hoffmann angetreten war, hatte ich große Hoffnungen, dass er gelernt hat und die damals beste Wahl für den HSV wäre. Ich habe ihm ernsthaft abgenommen, dass er sich nicht mehr überall einmischen will, sofern gute Leute an Board sind, dass er sich sportlich heraus hält und vor allem, dass es ihm nicht um seine eigene Macht im Vorstand geht. Dazu gehörte auch sein Versprechen, dass er Präsident und AR wird, aber keinen Vorstandsposten anstrebt. Was ich damals schon keinem abgenommen habe, weder Hoffmann, noch den anderen beiden Präsidiumskandidaten aus dem Team Hoffmann, dass Schäfer und Schultz mehr sind, als nur Marionetten / Machtbeschaffer für Hoffmann. Das war für mich aber ok., da ein Präsidium auch vertrauensvoll zusammenarbeiten sollte und Hoffmann innerhalb des E.V`s immer noch ein ramponiertes Image hatte.

Soweit, so gut .... als Hoffmann dann doch auf den Vorstandsposten kam und dies dann auch noch über die Übergangsphase hinaus geschah, da war ich extrem enttäuscht, fühlte mich getäuscht und habe dies für einen wahnsinnig großen Fehler Hoffmanns gehalten. Hauptargument gegen Hoffmann war immer, dass es ihm nur um seine eigene Macht geht und das er nicht vertrauenswürdig sei. Das hat er mit diesem (vielleicht sogar von Anfang an geplanten) Schachzug eindrucksvoll untermauert und seine Kritiker komplett bestätigt. Dazu kam dann noch, dass er scheinbar wieder überall hineinregieren wollte, denn es kommt nicht von ungefähr, dass auch Boldt ganz klar Stellung gegen Hoffmann bezog. Das Schultz und Schäfer weiterhin alle Fäden dafür zogen (so es ihnen möglich war), um Hoffmann weiter zu stärken und zu halten, ist bekannt.

Am Ende war die Demission Hoffmanns einzig logische Konsequenz, zumindest, wenn man das Ziel hat, Kontinuität und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Verein langfristig zu etablieren. Das Schultz dann auch aus dem AR zurücktritt ist nur konsequent. Wenn er und Schäfer aber weiterhin alles dafür tun, um die hoffmannsche Linie durchzuziehen (ggf. gipfelnd in der Wegbereitung für eine dritte Amtszeit Hoffmanns), dann hätte auch der Rücktritt aus dem Präsidium erfolgen müssen.

Jansens Rolle kann ich nicht einschätzen. Kühne hin oder her .... da habe ich keine große Angst, denn ohne Großteil der Mitgliedschaft ist es gar nicht möglich, Kühne mehr Einfluß zu geben. Und da brauche ich die "Angstkarte" vor Kühne gar nicht zu bespielen, denn eine 3/4-Mehrheit der Mitglieder für weitere Anteilsverkäufe zu gewinnen, ist derzeit illusorisch. Es ist nur noch die letzte Patrone der hoffmannschen Strategie, um genug Mitglieder auf seiner Seite zu halten. Und ganz ehrlich, glaube ich den Aussagen und Versprechungen von Schäfer und Schultz, die als Marionetten Hoffmanns angetreten sind, nicht. Zumindest ist durch das Handeln ihres großen Bosses und ihre Unterstützung dessen, das letzte Stück Vertrauen in ihre Aufrichtigkeit zerstört worden.

Jansen hat bisher sehr eng und vertraut mit dem Vorstand zusammen gearbeitet. Die sportliche Leitung, die derzeit im Amt ist, macht vieles richtig, ist geräuschlos unterwegs und hat noch einiges an Entwicklungspotenzial. Es kommt auch nicht von ungefähr, dass sich ein Hrubesch hat einbinden lassen, nachdem Hoffmann weg war. Derzeit erscheint es so, dass alle Gremien vernünftig zusammen arbeiten und wenn man diesen Glauben schenken darf, gibt es zwei "Störschweine" dabei, die im Präsidium des e.V. sitzen und mit ihrer Machtfülle den eingeschlagenen Weg torpedieren wollen.

Jansen hat gesagt, dass ein Vorstandsposten nicht sein Ziel ist, auf das er hinarbeitet. Das ihm was anderes angedichtet wird, immer in Verbindung mit seiner angeblichen Nähe zu Kühne, ist mit welchen Fakten zu belegen? Jansen ist unabhängig und wirtschaftlich auf so einen Posten nicht angewiesen. Hoffmann hat hingegen mit tatkräftiger Unterstützung seiner beiden Präsidiumsfreunde einen Weg eingeschlagen, den er vorab als Spinnerei seiner Gegner abgetan hat. Daher sind Aussagen aus dieser "Ecke" für mich weniger glaubhaft, als die einheitliche Meinung aller anderen Gremien.

Das nun SC, Ehrenrat und all die Gremien aus dem e.V., die den Abwahlantrag gegen Schultz unterstützen, dies tun, weil sie den Weg für mehr Kühne-Vertraute im AR und Jansen frei machen wollen, halte ich für völligen Unsinn. Genau aus diesen Gruppen gab es immer starken Gegenwind beim Thema Kühne, Hoffmann etc. Das ausgerechnet Schäfer und Schultz aber nur hehre Ziele haben und es ihnen nur um den HSV geht, halte ich für unglaubwürdig. Ja, es geht ihnen vielleicht um den HSV, dann aber um den Hoffmannschen Sport Verein. Zumindest sind sie so angetreten und die "anderen" in den Gremien des Vereins scheinen es so zu sehen, dass sie diesen Weg weiter vorantreiben wollen.

Ich kann nur hoffen, dass die alten Geister nicht wieder beschworen werden, sondern der HSV mit seiner jetzigen Geschlossenheit (nach aussen) und sportlichen Ausrichtung weiter macht. Wird die seriöse Weiterarbeit der sportlichen Leitung gestört und gefährdet, dann ist dem HSV nicht mehr zu helfen. Das Votum gegen Hoffmann und seinem Weg war eindeutig und richtig. Somit sollte sein Weg (inkl. seiner Steigbügelhalter) auch konsequent verlassen werden und die neue Führung deutlich gestärkt werden.

Derzeit braucht der HSV nichts weniger, als diese Unruhe und Ränkespiele. Aber dafür sind wir bekannt, dass wir uns am liebsten selber ein Bein stellen. Wir müssen uns nicht wundern, wenn all diejenigen das Schiff verlassen, bzw. erst gar nicht anheuern, die gerne nachhaltig, im Team und seriös arbeiten wollen. Hrubesch ist bestes Beispiel und es kommt nicht von ungefähr, dass er sich das Recht einräumen lies, sofort gehen zu können, wenn es Theater gibt und das (aus seiner Sicht) erfolgversprechend zusammengesetzte Team wieder gesprengt wird.
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