| Geburtsdatum | 21.11.1963 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | PSV Eindhoven |
Peter Bosz [Trainer]
06.06.2017 - 13:06 Uhr
18.09.2017 - 00:18 Uhr
Zitat von t3lly
Er schafft es mit wenigen Worten noch weniger zu sagen. Absolut langweilig seine PKs. Nett Ist er dennoch.
Zitat von Fibonacci1123
Mir gefällt seine Art sehr gut, wie er sich auf Pressekonferenzen gibt. Scharfsinnig, ruhig und sympathisch:
https://www.youtube.com/watch?v=XTo6sfENdYs
Mir gefällt seine Art sehr gut, wie er sich auf Pressekonferenzen gibt. Scharfsinnig, ruhig und sympathisch:
https://www.youtube.com/watch?v=XTo6sfENdYs
Er schafft es mit wenigen Worten noch weniger zu sagen. Absolut langweilig seine PKs. Nett Ist er dennoch.
Jo so ehrlich muss man sein. Allerdings ist man beim BVB auch sehr verwöhnt durch den Entertainer Klopp und Tuchel der gerne lang umschrieben hat. Allerdings wenn man sich die Bayern seit jetzt über 4 Jahren anschaut, dann kann man mit Bosz noch glücklich schätzen, bei Pep war es schon nicht viel, aber Ancelottis PKs sind wirklich ein absoluter Witz. Bosz kann ja wenigstens deutsch und kann sich ausdrücken, auch wenn er nicht groß rumlabert.
18.09.2017 - 00:32 Uhr
bosz ist die beste entscheidung seit klopp. er ist sehr sachlich, arbeitet akribisch und ist kein selbstdarsteller.
sein vorgänger war nur am jammern und lamentieren bzw hat ausreden gesucht wenn irgendwas nicht geklappt hat.
er scheint auch sehr gut bei der mannschaft anzukommen, die abwehr steht in der liga sehr gut, in der CL waren es krasse individuelle fehler und schlechte schiri leistungen die das schlechte ergebnis verursacht haben.
ohne eine sichere defensive wird man niemals erfolg haben, selbst wenn man weltklasse offensivleute hat
sein vorgänger war nur am jammern und lamentieren bzw hat ausreden gesucht wenn irgendwas nicht geklappt hat.
er scheint auch sehr gut bei der mannschaft anzukommen, die abwehr steht in der liga sehr gut, in der CL waren es krasse individuelle fehler und schlechte schiri leistungen die das schlechte ergebnis verursacht haben.
ohne eine sichere defensive wird man niemals erfolg haben, selbst wenn man weltklasse offensivleute hat
18.09.2017 - 00:33 Uhr
Ich muss sagen ,mir gefällt Peter Bosz. Find ihn sehr sympathisch und höre ihm im Gegensatz zu Klopp und Tuchel gerne zu. Er hat schon so eine Teddybär Aura irgendwie. Nimmt sich nicht zu wichtig. Sehr angenehmer Mensch.
Gruss ein Bayern Fan
Gruss ein Bayern Fan
Dieser Beitrag wurde zuletzt von jedenZlotywert am 18.09.2017 um 00:36 Uhr bearbeitet
18.09.2017 - 09:10 Uhr
Zitat von Borussenpower1
Die einen übertreiben ins positive, die anderen ins negative. Wenn sich allerdings jemand so offensichtlich nicht mehr für den Verein freuen kann, da er a) irgendwelche Personen nicht mag oder b) einem anderen nachweint ist das wirklich schwer zu ertragen. Wie das Duracell-Häschen, einmal aufgezogen und anscheinend ohne eigenen Willen das immerselbe von sich gebend.
Schade dass der BVB heute gewonnen hat, was?
Zitat von Tarkleigh
Ihr müsst euch echt mal entscheiden, Leute, entweder es ist noch zu früh für Beurteilungen oder eben nicht. Aber nicht auf die Kürze der Zeit hinweisen, wenn es schlecht läuft, und dann bei jedem Sieg groß reinrufen, wie geil Bosz verglichen zu Tuchel ist.
Ich freu mich ja auch, aber ich würde die Euphorie mal etwas zurückfahren, gerade nach der Lehrstunde in London.
Ihr müsst euch echt mal entscheiden, Leute, entweder es ist noch zu früh für Beurteilungen oder eben nicht. Aber nicht auf die Kürze der Zeit hinweisen, wenn es schlecht läuft, und dann bei jedem Sieg groß reinrufen, wie geil Bosz verglichen zu Tuchel ist.
Ich freu mich ja auch, aber ich würde die Euphorie mal etwas zurückfahren, gerade nach der Lehrstunde in London.
Die einen übertreiben ins positive, die anderen ins negative. Wenn sich allerdings jemand so offensichtlich nicht mehr für den Verein freuen kann, da er a) irgendwelche Personen nicht mag oder b) einem anderen nachweint ist das wirklich schwer zu ertragen. Wie das Duracell-Häschen, einmal aufgezogen und anscheinend ohne eigenen Willen das immerselbe von sich gebend.
Schade dass der BVB heute gewonnen hat, was?
Meinst du mich? Ich habe mich jedenfalls gestern gefreut, besonders über das Jule-Comeback und Aubas Doppelpack. Kannst ja gerne mal im Spieltags-Thread nachsehen, wo ich übrigens auch immer an einen Sieg gegen Köln geglaubt habe.
Ich habe auch niemals auch nur ein böses Wort gegen Bosz verloren (außer vielleicht dass seine PKs langweilig sind), einfach weil es für eine sportliche Betrachtung noch zu früh ist und ich ihn von der Art her durchaus sympathisch finde. Jetzt eine Kampagne gegen ihn zu führen wäre auch hochgradig sinnlos, denn erstens kann er nichts dafür, dass Aki ne Mimose ist, und zweitens wurde Tuchel nicht aus sportlichen Gründen entlassen.
Mich nervt nur die Doppelmoral und die Undankbarkeit gegenüber unseres Ex-Trainers, weil einige User offenbar irgendjemandem zu beweisen haben, dass Tuchel ja voll die Flasche und Bosz Gott ist, auch wenn ein solcher Vergleich stand jetzt gar nicht möglich ist - auch wenn sich TT sicher nicht verstecken müsste.
Zitat von Chitown
Bin da bei dir, allerdings nicht bei der vermeintlichen Lehrstunde in London. Das war keine Lehrstunde, Pochettino wurde an die Wand genagelt in Halbzeit 1, er selber meinte nach dem Spiel dass es so nicht geplant war und er auch nicht zufrieden war bisauf das Ergebnis. In London waren es brutale individuelle Schnitzer in den wenigen Momenten in Halbzeit 1 und sonst nix anderes. Halbzeit 2 bewerte ich nicht, nach dem nicht gegebenen 2-2 und dem direkten 3-1 war der Stecker komplett gezogen.
Aus meiner Sicht wird aus dem Spiel gegen Tottenham auch viel zu viel negatives abgeleitet, von auscoachen und Lehrstunde wird da geredet, total übertrieben und mindestens 45 Minuten nichtmal annähernd an der Realität dran.
Zitat von Tarkleigh
Ihr müsst euch echt mal entscheiden, Leute, entweder es ist noch zu früh für Beurteilungen oder eben nicht. Aber nicht auf die Kürze der Zeit hinweisen, wenn es schlecht läuft, und dann bei jedem Sieg groß reinrufen, wie geil Bosz verglichen zu Tuchel ist.
Ich freu mich ja auch, aber ich würde die Euphorie mal etwas zurückfahren, gerade nach der Lehrstunde in London.
Ihr müsst euch echt mal entscheiden, Leute, entweder es ist noch zu früh für Beurteilungen oder eben nicht. Aber nicht auf die Kürze der Zeit hinweisen, wenn es schlecht läuft, und dann bei jedem Sieg groß reinrufen, wie geil Bosz verglichen zu Tuchel ist.
Ich freu mich ja auch, aber ich würde die Euphorie mal etwas zurückfahren, gerade nach der Lehrstunde in London.
Bin da bei dir, allerdings nicht bei der vermeintlichen Lehrstunde in London. Das war keine Lehrstunde, Pochettino wurde an die Wand genagelt in Halbzeit 1, er selber meinte nach dem Spiel dass es so nicht geplant war und er auch nicht zufrieden war bisauf das Ergebnis. In London waren es brutale individuelle Schnitzer in den wenigen Momenten in Halbzeit 1 und sonst nix anderes. Halbzeit 2 bewerte ich nicht, nach dem nicht gegebenen 2-2 und dem direkten 3-1 war der Stecker komplett gezogen.
Aus meiner Sicht wird aus dem Spiel gegen Tottenham auch viel zu viel negatives abgeleitet, von auscoachen und Lehrstunde wird da geredet, total übertrieben und mindestens 45 Minuten nichtmal annähernd an der Realität dran.
Ah, ich meinte eine Lehrstunde für uns, die Fans, nicht für Bosz. Das Forum hier ist doch völlig bipolar in letzter Zeit, entweder werden wir Triple-Sieger oder wir steigen ab, das ist schlimmer als bei den Blauen drüben. Am Wochenende haben noch einige hier die neue Mega-Defensive gehypt und dann gab es zwei Tore in fünfzehn Minuten
Was Bosz angeht, war ich mir Mittwochs gar nicht sicher, ob Tottenham bewusst so spielt oder sich nur so reindrücken ließ - offenbar letzteres, wie du sagst. Daher würde ich auch ihm keinen Vorwurf machen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tarkleigh am 18.09.2017 um 09:11 Uhr bearbeitet
18.09.2017 - 10:44 Uhr
@Tarkleigh
such mir bitte die kommentare raus, wo hier geschrieben wird (die ernst gemeinten) man wird triple-sieger.
es gibt halt leute die sind euphorischer, leute die etwas pessimistischer sind. es ist ganz normal für ein forum, das es einige unterschiedliche charaktere und meinungen gibt. einzig bremer_hesse alias thomas tuchel himself, tanzt etwas aus der reihe (manchmal)
ich fand nachdem totteham spiel die kritik an bosz etwas heftig. uns wurde das reguläre 2:2 genommen, bis dahin war die mannschaft gut eingestellt (auch wenn nicht perfekt), man spielte eine gute 1. HZ (2 Fehler 2 Tore).... auch wenn die taktik auch reinspielt, man hat in 45min 2 chancen zugelassen und bekommt ein reguläres tor aberkannt nach der pause. dann brachen alle dämme.
in der bundesliga spielt man nie gegen fallobst, gerad dort war vor der saison der größte kritikpunkt an bosz-system: er kennt die liga nicht, sein system bekommt gerade gegen 90% der gegner (also alle bis auf bayern und ein zweites team) große probleme.... tatsächlich bewahrheitet sich das NICHT. in freiburg lies man punkte liegen, chancen waren vorhanden, 93. min der elfer, aberkanntes weiterspielen auba (tor).... das war einfach kein spielglück.
seine art und weise, in PKs, bei interviews ist zudem wirklich grandios. er gibt nichts preis, da beißen die reporter ständig auf granit. diese ruhige ausstrahlung hilft uns nach den turbulenten TT zeiten doch stark.
such mir bitte die kommentare raus, wo hier geschrieben wird (die ernst gemeinten) man wird triple-sieger.
es gibt halt leute die sind euphorischer, leute die etwas pessimistischer sind. es ist ganz normal für ein forum, das es einige unterschiedliche charaktere und meinungen gibt. einzig bremer_hesse alias thomas tuchel himself, tanzt etwas aus der reihe (manchmal)
ich fand nachdem totteham spiel die kritik an bosz etwas heftig. uns wurde das reguläre 2:2 genommen, bis dahin war die mannschaft gut eingestellt (auch wenn nicht perfekt), man spielte eine gute 1. HZ (2 Fehler 2 Tore).... auch wenn die taktik auch reinspielt, man hat in 45min 2 chancen zugelassen und bekommt ein reguläres tor aberkannt nach der pause. dann brachen alle dämme.
in der bundesliga spielt man nie gegen fallobst, gerad dort war vor der saison der größte kritikpunkt an bosz-system: er kennt die liga nicht, sein system bekommt gerade gegen 90% der gegner (also alle bis auf bayern und ein zweites team) große probleme.... tatsächlich bewahrheitet sich das NICHT. in freiburg lies man punkte liegen, chancen waren vorhanden, 93. min der elfer, aberkanntes weiterspielen auba (tor).... das war einfach kein spielglück.
seine art und weise, in PKs, bei interviews ist zudem wirklich grandios. er gibt nichts preis, da beißen die reporter ständig auf granit. diese ruhige ausstrahlung hilft uns nach den turbulenten TT zeiten doch stark.
18.09.2017 - 10:50 Uhr
Zitat von Chitown
Jo so ehrlich muss man sein. Allerdings ist man beim BVB auch sehr verwöhnt durch den Entertainer Klopp und Tuchel der gerne lang umschrieben hat. Allerdings wenn man sich die Bayern seit jetzt über 4 Jahren anschaut, dann kann man mit Bosz noch glücklich schätzen, bei Pep war es schon nicht viel, aber Ancelottis PKs sind wirklich ein absoluter Witz. Bosz kann ja wenigstens deutsch und kann sich ausdrücken, auch wenn er nicht groß rumlabert.
Zitat von t3lly
Er schafft es mit wenigen Worten noch weniger zu sagen. Absolut langweilig seine PKs. Nett Ist er dennoch.
Zitat von Fibonacci1123
Mir gefällt seine Art sehr gut, wie er sich auf Pressekonferenzen gibt. Scharfsinnig, ruhig und sympathisch:
https://www.youtube.com/watch?v=XTo6sfENdYs
Mir gefällt seine Art sehr gut, wie er sich auf Pressekonferenzen gibt. Scharfsinnig, ruhig und sympathisch:
https://www.youtube.com/watch?v=XTo6sfENdYs
Er schafft es mit wenigen Worten noch weniger zu sagen. Absolut langweilig seine PKs. Nett Ist er dennoch.
Jo so ehrlich muss man sein. Allerdings ist man beim BVB auch sehr verwöhnt durch den Entertainer Klopp und Tuchel der gerne lang umschrieben hat. Allerdings wenn man sich die Bayern seit jetzt über 4 Jahren anschaut, dann kann man mit Bosz noch glücklich schätzen, bei Pep war es schon nicht viel, aber Ancelottis PKs sind wirklich ein absoluter Witz. Bosz kann ja wenigstens deutsch und kann sich ausdrücken, auch wenn er nicht groß rumlabert.
Wenn man Unterhaltung will, dann kann man Netflix schauen. Warum sollten unterhaltsame PKs ein Argument für einen Trainer sein? Nach einem 5:0 Sieg ist doch völlig schnuppe was der Trainer sagt. Das wichtigste Statement war auf dem Platz.
18.09.2017 - 12:45 Uhr
Den emotionalen Beitrag von "KiwiDenny" habe ich ebenso emotional gewertet, weil ich nach der Niederlage gegen Tottenham die Leistung gegen die (wenn auch verunsicherten) Kölner schön ziemlich begeisternd fand.
Ich kann aber auch die warnenden Stimmen einiger User verstehen, v.a. wenn sie nicht (wie von manchen) völlig überzogen sind.
Die Geister scheiden sich wohl momentan daran, ob man so früh in der Saison schon Prognosen wagen kann oder nicht und ob die Niederlage gegen Tottenham ausschließlich individuellen Fehlern oder doch auch zum Teil der BVB-Spielanlage gegen eine derartig konterstarke Mannschaft geschuldet war.
Nach vier Spieltagen der BL trotz des auch von Bosz kritisierten 0:0 gegen 10 Freiburger noch kein Gegentor bekommen zu haben und Spitzenreiter zu sein - das ist durchaus eine Ansage und Anlass zu großer Freude. Die Spiele gegen BMG (6. Spieltag), RBL (8. Spieltag), FCB (11. Spieltag), Schalke (13. Spieltag), Leverkusen (14. Spieltag) und Hoffenheim (17. Spieltag), also die vermeintlich schwersten, stehen aber noch aus und liegen mehrheitlich in der zweiten Hälfte der Hinrunde.
Das Pokalspiel bot keine Bewertungsgrundlage. Pflichtsieg.
Die schwierigste Aufgabe bisher, nämlich das CL-Spiel gegen Tottenham, wurde leider nicht positiv gelöst. Ich gehöre auch zu denjenigen, die das nicht ausschließlich auf individuelle Fehler zurückführen, zumal Tottenham noch einige Kontermöglichkeiten mehr hatte, diese allerdings nicht erfolgreich abschließen konnte.
Wenn Bosz aus dem Spiel gegen Tottenham Konsequenzen für die Spiele gegen sehr starke, gleichwertige oder sogar überlegene Gegner zieht, dann werden meine mittelschweren Bedenken zerstreut.
Gegen solche Mannschaften heißt das mMn konkret:
- Hohes Pressing und Gegenpressing, ja, aber kein extrem hohes Pressing, das bei schnellen, technisch sauber ausgeführten Kontern nahezu völlig auf die Außenverteidiger verzichtet.
- Weit vorgeschobenes Mittelfeld im hohen Pressing, ja, aber nicht so weit, dass bei Kontern fast nur noch der 6er (eingeschränkt) und die beiden IV verteidigen können.
- Sollte das immer noch nicht reichen, Plan B = Umstellung auf schnelles Umschalt- und Konterspiel aus der eigenen gesicherten Hälfte (denn dazu hat der BVB auch die geeigneten Spieler).
Anders formuliert: Gegen leicht oder stark unterlegene Gegner ist das extrem hohe Pressing sehr geeignet, den Gegner einzuschnüren und auch Entmutigung und Nervosität beim Gegner hervorzurufen sowie dadurch äußerst erfolgreich abzuschneiden. Gegen Mannschaften, die sich wegen ihrer technischen Stärke, mannschaftlichen Geschlossenheit und einer eigenen durchsetzbaren Spielidee gegen den BVB berechtigt Erfolgschancen "ausrechnen" können, sieht das aber anders aus. Gegen den FCB oder Real Madrid, aber auch gegen RBL usw. so zu spielen wie gegen die bisherigen BL-Gegner ist mMn ziemlich risikoreich.
Ich kann aber auch die warnenden Stimmen einiger User verstehen, v.a. wenn sie nicht (wie von manchen) völlig überzogen sind.
Die Geister scheiden sich wohl momentan daran, ob man so früh in der Saison schon Prognosen wagen kann oder nicht und ob die Niederlage gegen Tottenham ausschließlich individuellen Fehlern oder doch auch zum Teil der BVB-Spielanlage gegen eine derartig konterstarke Mannschaft geschuldet war.
Nach vier Spieltagen der BL trotz des auch von Bosz kritisierten 0:0 gegen 10 Freiburger noch kein Gegentor bekommen zu haben und Spitzenreiter zu sein - das ist durchaus eine Ansage und Anlass zu großer Freude. Die Spiele gegen BMG (6. Spieltag), RBL (8. Spieltag), FCB (11. Spieltag), Schalke (13. Spieltag), Leverkusen (14. Spieltag) und Hoffenheim (17. Spieltag), also die vermeintlich schwersten, stehen aber noch aus und liegen mehrheitlich in der zweiten Hälfte der Hinrunde.
Das Pokalspiel bot keine Bewertungsgrundlage. Pflichtsieg.
Die schwierigste Aufgabe bisher, nämlich das CL-Spiel gegen Tottenham, wurde leider nicht positiv gelöst. Ich gehöre auch zu denjenigen, die das nicht ausschließlich auf individuelle Fehler zurückführen, zumal Tottenham noch einige Kontermöglichkeiten mehr hatte, diese allerdings nicht erfolgreich abschließen konnte.
Wenn Bosz aus dem Spiel gegen Tottenham Konsequenzen für die Spiele gegen sehr starke, gleichwertige oder sogar überlegene Gegner zieht, dann werden meine mittelschweren Bedenken zerstreut.
Gegen solche Mannschaften heißt das mMn konkret:
- Hohes Pressing und Gegenpressing, ja, aber kein extrem hohes Pressing, das bei schnellen, technisch sauber ausgeführten Kontern nahezu völlig auf die Außenverteidiger verzichtet.
- Weit vorgeschobenes Mittelfeld im hohen Pressing, ja, aber nicht so weit, dass bei Kontern fast nur noch der 6er (eingeschränkt) und die beiden IV verteidigen können.
- Sollte das immer noch nicht reichen, Plan B = Umstellung auf schnelles Umschalt- und Konterspiel aus der eigenen gesicherten Hälfte (denn dazu hat der BVB auch die geeigneten Spieler).
Anders formuliert: Gegen leicht oder stark unterlegene Gegner ist das extrem hohe Pressing sehr geeignet, den Gegner einzuschnüren und auch Entmutigung und Nervosität beim Gegner hervorzurufen sowie dadurch äußerst erfolgreich abzuschneiden. Gegen Mannschaften, die sich wegen ihrer technischen Stärke, mannschaftlichen Geschlossenheit und einer eigenen durchsetzbaren Spielidee gegen den BVB berechtigt Erfolgschancen "ausrechnen" können, sieht das aber anders aus. Gegen den FCB oder Real Madrid, aber auch gegen RBL usw. so zu spielen wie gegen die bisherigen BL-Gegner ist mMn ziemlich risikoreich.
18.09.2017 - 13:08 Uhr
Zitat von arche
Anders formuliert: Gegen leicht oder stark unterlegene Gegner ist das extrem hohe Pressing sehr geeignet, den Gegner einzuschnüren und auch Entmutigung und Nervosität beim Gegner hervorzurufen sowie dadurch äußerst erfolgreich abzuschneiden. Gegen Mannschaften, die sich wegen ihrer technischen Stärke, mannschaftlichen Geschlossenheit und einer eigenen durchsetzbaren Spielidee gegen den BVB berechtigt Erfolgschancen "ausrechnen" können, sieht das aber anders aus. Gegen den FCB oder Real Madrid, aber auch gegen RBL usw. so zu spielen wie gegen die bisherigen BL-Gegner ist mMn ziemlich risikoreich.
Anders formuliert: Gegen leicht oder stark unterlegene Gegner ist das extrem hohe Pressing sehr geeignet, den Gegner einzuschnüren und auch Entmutigung und Nervosität beim Gegner hervorzurufen sowie dadurch äußerst erfolgreich abzuschneiden. Gegen Mannschaften, die sich wegen ihrer technischen Stärke, mannschaftlichen Geschlossenheit und einer eigenen durchsetzbaren Spielidee gegen den BVB berechtigt Erfolgschancen "ausrechnen" können, sieht das aber anders aus. Gegen den FCB oder Real Madrid, aber auch gegen RBL usw. so zu spielen wie gegen die bisherigen BL-Gegner ist mMn ziemlich risikoreich.
Mit anderen Worten: Spiele gegen starke Gegner sind schwerer zu gewinnen als Spiele gegen vermeintlich schwächere? Gilt das jetzt exklusiv für Bosz' fußballerischen Ansatz?
Prognosen interessieren ohnehin hoffentlich größtenteils nur Fans und beeinflussen den Arbeitsalltag der Trainer und der Mannschaft nicht zu sehr. Ich wünsche mir wirklich, dass man einzelne Momentaufnahmen intern auch einfach mal genießen kann, ohne sie ständig zu relativieren (Glück, schwacher Gegner, usw.) oder an eher schwächere Spiele erinnert zu werden. Wegen einer Niederlage gegen einen starken Gegner (Tottenham) hinterfragt man hoffentlich in erster Linie die individuellen Aussetzer, die zu einem unglücklichen Spielverlauf beigetragen haben und nicht den spielerischen Ansatz, der über weite Strecken hervorragend aufgegangen ist (gewissermaßen bis zum mentalen Knick nach dem 2:2) und mit dem die Spieler sich sichtlich wohl fühlen.
Gegen starke Gegner muss man eben die eigenen PS auf die Straße bringen, um erfolgreich zu sein. Unabhängig davon, ob man Mannschaften wie Tottenham oder Real vorne zustellt und das Spiel dominiert oder den Bus im eigenen Sechzehner parkt. Ganz abgesehen davon, dass ich eine tief stehende Defensive gegen solch spielstarke Gegner nicht zwangsweise für erfolgsversprechender halte, als wenn man bedingungslos in die eigenen Stärke und fußballerische Identität vertraut und die spielerische Herangehensweise wählt, die in erster Linie der eigenen Mannschaft liegt und die eigenen Stärken in den Vordergrund rückt!
18.09.2017 - 13:31 Uhr
Zitat von tobi1909bvb
Mit anderen Worten: Spiele gegen starke Gegner sind schwerer zu gewinnen als Spiele gegen vermeintlich schwächere? Gilt das jetzt exklusiv für Bosz' fußballerischen Ansatz?
Prognosen interessieren ohnehin hoffentlich größtenteils nur Fans und beeinflussen den Arbeitsalltag der Trainer und der Mannschaft nicht zu sehr. Ich wünsche mir wirklich, dass man einzelne Momentaufnahmen intern auch einfach mal genießen kann, ohne sie ständig zu relativieren (Glück, schwacher Gegner, usw.) oder an eher schwächere Spiele erinnert zu werden. Wegen einer Niederlage gegen einen starken Gegner (Tottenham) hinterfragt man hoffentlich in erster Linie die individuellen Aussetzer, die zu einem unglücklichen Spielverlauf beigetragen haben und nicht den spielerischen Ansatz, der über weite Strecken hervorragend aufgegangen ist (gewissermaßen bis zum mentalen Knick nach dem 2:2) und mit dem die Spieler sich sichtlich wohl fühlen.
Gegen starke Gegner muss man eben die eigenen PS auf die Straße bringen, um erfolgreich zu sein. Unabhängig davon, ob man Mannschaften wie Tottenham oder Real vorne zustellt und das Spiel dominiert oder den Bus im eigenen Sechzehner parkt. Ganz abgesehen davon, dass ich eine tief stehende Defensive gegen solch spielstarke Gegner nicht zwangsweise für erfolgsversprechender halte, als wenn man bedingungslos in die eigenen Stärke und fußballerische Identität vertraut und die spielerische Herangehensweise wählt, die in erster Linie der eigenen Mannschaft liegt und die eigenen Stärken in den Vordergrund rückt!
Zitat von arche
Anders formuliert: Gegen leicht oder stark unterlegene Gegner ist das extrem hohe Pressing sehr geeignet, den Gegner einzuschnüren und auch Entmutigung und Nervosität beim Gegner hervorzurufen sowie dadurch äußerst erfolgreich abzuschneiden. Gegen Mannschaften, die sich wegen ihrer technischen Stärke, mannschaftlichen Geschlossenheit und einer eigenen durchsetzbaren Spielidee gegen den BVB berechtigt Erfolgschancen "ausrechnen" können, sieht das aber anders aus. Gegen den FCB oder Real Madrid, aber auch gegen RBL usw. so zu spielen wie gegen die bisherigen BL-Gegner ist mMn ziemlich risikoreich.
Anders formuliert: Gegen leicht oder stark unterlegene Gegner ist das extrem hohe Pressing sehr geeignet, den Gegner einzuschnüren und auch Entmutigung und Nervosität beim Gegner hervorzurufen sowie dadurch äußerst erfolgreich abzuschneiden. Gegen Mannschaften, die sich wegen ihrer technischen Stärke, mannschaftlichen Geschlossenheit und einer eigenen durchsetzbaren Spielidee gegen den BVB berechtigt Erfolgschancen "ausrechnen" können, sieht das aber anders aus. Gegen den FCB oder Real Madrid, aber auch gegen RBL usw. so zu spielen wie gegen die bisherigen BL-Gegner ist mMn ziemlich risikoreich.
Mit anderen Worten: Spiele gegen starke Gegner sind schwerer zu gewinnen als Spiele gegen vermeintlich schwächere? Gilt das jetzt exklusiv für Bosz' fußballerischen Ansatz?
Prognosen interessieren ohnehin hoffentlich größtenteils nur Fans und beeinflussen den Arbeitsalltag der Trainer und der Mannschaft nicht zu sehr. Ich wünsche mir wirklich, dass man einzelne Momentaufnahmen intern auch einfach mal genießen kann, ohne sie ständig zu relativieren (Glück, schwacher Gegner, usw.) oder an eher schwächere Spiele erinnert zu werden. Wegen einer Niederlage gegen einen starken Gegner (Tottenham) hinterfragt man hoffentlich in erster Linie die individuellen Aussetzer, die zu einem unglücklichen Spielverlauf beigetragen haben und nicht den spielerischen Ansatz, der über weite Strecken hervorragend aufgegangen ist (gewissermaßen bis zum mentalen Knick nach dem 2:2) und mit dem die Spieler sich sichtlich wohl fühlen.
Gegen starke Gegner muss man eben die eigenen PS auf die Straße bringen, um erfolgreich zu sein. Unabhängig davon, ob man Mannschaften wie Tottenham oder Real vorne zustellt und das Spiel dominiert oder den Bus im eigenen Sechzehner parkt. Ganz abgesehen davon, dass ich eine tief stehende Defensive gegen solch spielstarke Gegner nicht zwangsweise für erfolgsversprechender halte, als wenn man bedingungslos in die eigenen Stärke und fußballerische Identität vertraut und die spielerische Herangehensweise wählt, die in erster Linie der eigenen Mannschaft liegt und die eigenen Stärken in den Vordergrund rückt!
In der BL werden bis auf die Bayern, fast alle Mannschaften die " Park den Bus vor dem Tor "Variante auswählen, die eine Mannschaft extrem, die andere die Light Version. Hier gilt es Geduldig zu bleiben und wie gegen Hertha und Köln das Führungstor zu schießen. Falls man mit offenem Visier gegen uns Antritt kann das sehr böse enden, da wir meiner Meinung nach, eine unberechenbare und qualitativ hervorragende Offensive besitzen
18.09.2017 - 13:59 Uhr
Zitat von tobi1909bvb
Mit anderen Worten: Spiele gegen starke Gegner sind schwerer zu gewinnen als Spiele gegen vermeintlich schwächere? Gilt das jetzt exklusiv für Bosz' fußballerischen Ansatz?
Prognosen interessieren ohnehin hoffentlich größtenteils nur Fans und beeinflussen den Arbeitsalltag der Trainer und der Mannschaft nicht zu sehr. Ich wünsche mir wirklich, dass man einzelne Momentaufnahmen intern auch einfach mal genießen kann, ohne sie ständig zu relativieren (Glück, schwacher Gegner, usw.) oder an eher schwächere Spiele erinnert zu werden. Wegen einer Niederlage gegen einen starken Gegner (Tottenham) hinterfragt man hoffentlich in erster Linie die individuellen Aussetzer, die zu einem unglücklichen Spielverlauf beigetragen haben und nicht den spielerischen Ansatz, der über weite Strecken hervorragend aufgegangen ist (gewissermaßen bis zum mentalen Knick nach dem 2:2) und mit dem die Spieler sich sichtlich wohl fühlen.
Gegen starke Gegner muss man eben die eigenen PS auf die Straße bringen, um erfolgreich zu sein. Unabhängig davon, ob man Mannschaften wie Tottenham oder Real vorne zustellt und das Spiel dominiert oder den Bus im eigenen Sechzehner parkt. Ganz abgesehen davon, dass ich eine tief stehende Defensive gegen solch spielstarke Gegner nicht zwangsweise für erfolgsversprechender halte, als wenn man bedingungslos in die eigenen Stärke und fußballerische Identität vertraut und die spielerische Herangehensweise wählt, die in erster Linie der eigenen Mannschaft liegt und die eigenen Stärken in den Vordergrund rückt!
Zitat von arche
Anders formuliert: Gegen leicht oder stark unterlegene Gegner ist das extrem hohe Pressing sehr geeignet, den Gegner einzuschnüren und auch Entmutigung und Nervosität beim Gegner hervorzurufen sowie dadurch äußerst erfolgreich abzuschneiden. Gegen Mannschaften, die sich wegen ihrer technischen Stärke, mannschaftlichen Geschlossenheit und einer eigenen durchsetzbaren Spielidee gegen den BVB berechtigt Erfolgschancen "ausrechnen" können, sieht das aber anders aus. Gegen den FCB oder Real Madrid, aber auch gegen RBL usw. so zu spielen wie gegen die bisherigen BL-Gegner ist mMn ziemlich risikoreich.
Anders formuliert: Gegen leicht oder stark unterlegene Gegner ist das extrem hohe Pressing sehr geeignet, den Gegner einzuschnüren und auch Entmutigung und Nervosität beim Gegner hervorzurufen sowie dadurch äußerst erfolgreich abzuschneiden. Gegen Mannschaften, die sich wegen ihrer technischen Stärke, mannschaftlichen Geschlossenheit und einer eigenen durchsetzbaren Spielidee gegen den BVB berechtigt Erfolgschancen "ausrechnen" können, sieht das aber anders aus. Gegen den FCB oder Real Madrid, aber auch gegen RBL usw. so zu spielen wie gegen die bisherigen BL-Gegner ist mMn ziemlich risikoreich.
Mit anderen Worten: Spiele gegen starke Gegner sind schwerer zu gewinnen als Spiele gegen vermeintlich schwächere? Gilt das jetzt exklusiv für Bosz' fußballerischen Ansatz?
Prognosen interessieren ohnehin hoffentlich größtenteils nur Fans und beeinflussen den Arbeitsalltag der Trainer und der Mannschaft nicht zu sehr. Ich wünsche mir wirklich, dass man einzelne Momentaufnahmen intern auch einfach mal genießen kann, ohne sie ständig zu relativieren (Glück, schwacher Gegner, usw.) oder an eher schwächere Spiele erinnert zu werden. Wegen einer Niederlage gegen einen starken Gegner (Tottenham) hinterfragt man hoffentlich in erster Linie die individuellen Aussetzer, die zu einem unglücklichen Spielverlauf beigetragen haben und nicht den spielerischen Ansatz, der über weite Strecken hervorragend aufgegangen ist (gewissermaßen bis zum mentalen Knick nach dem 2:2) und mit dem die Spieler sich sichtlich wohl fühlen.
Gegen starke Gegner muss man eben die eigenen PS auf die Straße bringen, um erfolgreich zu sein. Unabhängig davon, ob man Mannschaften wie Tottenham oder Real vorne zustellt und das Spiel dominiert oder den Bus im eigenen Sechzehner parkt. Ganz abgesehen davon, dass ich eine tief stehende Defensive gegen solch spielstarke Gegner nicht zwangsweise für erfolgsversprechender halte, als wenn man bedingungslos in die eigenen Stärke und fußballerische Identität vertraut und die spielerische Herangehensweise wählt, die in erster Linie der eigenen Mannschaft liegt und die eigenen Stärken in den Vordergrund rückt!
Ok, man kann selbstverständlich, wie du es versuchst, Fußball mit allgemein fast immer gültigen Sätzen garnieren wie: "Spiele gegen starke Gegner sind schwerer zu gewinnen als Spiele gegen vermeintlich schwächere". Nur ist in einem Diskussionsforum solch ein Satz nur eines, nämlich inhaltsleer, weil es hier doch wohl zumindest um den Versuch geht, ein bisschen tiefer "in die Materie vorzudringen". Oder nicht?
Deine indirekt formulierte Unterstellung, ich könne Erfolge nicht genießen, steht in völligem Widerspruch zu dem, was ich in meinem Beitrag geschrieben habe.
Ansonsten beziehst du einfach begründungslos die Position, das der BVB gegen Tottenham nur wegen individueller Fehler verloren habe.
Einziger Hinweis von dir, mit dem ich etwas anfangen kann, ist die Bemerkung, eine tief stehende Defensive sei nicht zwangsweise Erfolg versprechender. Darin sehe ich durchaus auch ein Problem bei meinem Vorschlag. Nur, was tun, wenn das hohe Totalpressing nicht (hinreichend) funktioniert, selbst wenn sich die Mannschaft, wie du behauptest, damit wohlfühlt? Einfach weiterpressen, auch wenn Kontertore fallen?
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