Nationalmannschaft Deutschland
13.01.2014 - 08:59 Uhr
24.07.2026 - 14:51 Uhr
Zitat von Troglauer
Wenn jetzt noch Neuendorf und Rettig die Geige einpacken, ist das Glück fast perfekt.
Wenn jetzt noch Neuendorf und Rettig die Geige einpacken, ist das Glück fast perfekt.
Mertesacker kommt ja für Rettig....
24.07.2026 - 15:00 Uhr
Zitat von Olivarius
Mertesacker kommt ja für Rettig....
Zitat von Troglauer
Wenn jetzt noch Neuendorf und Rettig die Geige einpacken, ist das Glück fast perfekt.
Wenn jetzt noch Neuendorf und Rettig die Geige einpacken, ist das Glück fast perfekt.
Mertesacker kommt ja für Rettig....
Schlimm genug, dass der *Kerl* noch ein halbes Jahr an seinem Stuhl klebt. Aber die 350 Tsd. Euro will der große Kritiker des Kommerzes dann doch noch gerne mitnehmen.
Patenendit: Beleidigung entfernt
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ivo_Ilicevic am 24.07.2026 um 23:12 Uhr bearbeitet
24.07.2026 - 16:53 Uhr
Zitat von Thisisit
Klare Vision, Klare Vorstellungen und das ganze gepaart mit einer Kommunikationsfähigkeit, wie sie kaum ein anderer Trainer hat.
Er will nicht nur Trainer sein, sondern wirklich an die Strukturen ran.
BTW ist auch Mertesacker ab Januar 2027 beim DFB. Er wird dort Geschäftsführer.
Ich hab nach den Knapp 1 Stunde 15 PK wieder richtig Bock auf die Nationalelf und bin gespannt wer da das erste mal berufen wird. Vor Allem aber wie Klopp spielen lassen will.
Klare Vision, Klare Vorstellungen und das ganze gepaart mit einer Kommunikationsfähigkeit, wie sie kaum ein anderer Trainer hat.
Er will nicht nur Trainer sein, sondern wirklich an die Strukturen ran.
BTW ist auch Mertesacker ab Januar 2027 beim DFB. Er wird dort Geschäftsführer.
Ich hab nach den Knapp 1 Stunde 15 PK wieder richtig Bock auf die Nationalelf und bin gespannt wer da das erste mal berufen wird. Vor Allem aber wie Klopp spielen lassen will.
Habs mir gerade reblive angeschaut und mir geht es tatsächlich auch so.
Ich bin zum ersten Mal seit Jahren wieder richtig gespannt auf die Länderspiele.
Man muss aber auch sagen, dass Klopp einer der wenigen (wenn nicht sogar der einzige) ist, der sich eine solche PK zum Antritt leisten kann.
Egal wo er gearbeitet hat, er hat die Erwartungen mit seiner Vorstellung immer übertroffen und kann es sich daher auch leisten den Medien direkt mal eine klare Grenze zu setzten.
Aber klar ist auch, dass er sich dauerhaft an der Entwicklung wird messen lassen müssen. Ich bin davon überzeugt, dass er von den Medien und den Fans mehr Kredit erhält als seine Vorgänger, alleine schon weil ja komplett klar ist, dass es ein kompletter Neuanfang werde wird (neben der Notwendigkeit ist das natürlich auch ein sehr cleverer Schachzug das immer wieder zu erwähnen!).
Egal, ich bin gespannt auf die kommende Saison, obwohl in der 2. Liga als auch in der Nationalmannschaft.
24.07.2026 - 17:18 Uhr
Man wird schon Ende des Jahres erahnen können, wohin die Reise geht. Im September kann er sich einen persönlichen Eindruck vom Status quo verschaffen und muss die 2-3 längst überfälligen Nominierungen tätigen. Danach muss es einen radikalen Schnitt geben und System und Stammpersonal definiert werden. Das muss dann in der zweiten Länderspielpause auf dem Feld zu erkennen sein.
Führt er denselben Unsinn wie seine Vorgänger fort, sollte man im Winter wieder die Reißlinie ziehen.
Führt er denselben Unsinn wie seine Vorgänger fort, sollte man im Winter wieder die Reißlinie ziehen.
24.07.2026 - 17:45 Uhr
Zitat von BarcaKL
Man wird schon Ende des Jahres erahnen können, wohin die Reise geht. Im September kann er sich einen persönlichen Eindruck vom Status quo verschaffen und muss die 2-3 längst überfälligen Nominierungen tätigen. Danach muss es einen radikalen Schnitt geben und System und Stammpersonal definiert werden....
Man wird schon Ende des Jahres erahnen können, wohin die Reise geht. Im September kann er sich einen persönlichen Eindruck vom Status quo verschaffen und muss die 2-3 längst überfälligen Nominierungen tätigen. Danach muss es einen radikalen Schnitt geben und System und Stammpersonal definiert werden....
Klopp wird nicht solange warten! Er macht es anders als andere. Er fängt im Kopf und in der Motivation an und da werden einige schon raus sein. Er will Leidenschaft und das verändert alles. Wir fordern das auch, 110 statt 100 % habe ich auf der Betze Brennt gelesen und auch im Interview gehört, aber wir leben es nicht so vor. Das ist ein grosser Unterschied!
24.07.2026 - 23:03 Uhr
Jetzt ist er also da. Und ja, man kann ihm schwer absprechen, dass er mit seiner Art Spieler erreicht – vermutlich ziemlich unabhängig davon, welche Taktik oder Formation am Ende auf dem Zettel steht. Großer Name, beeindruckende Vita, natürliche Autorität. Das funktioniert.
Was mir allerdings ordentlich aufstößt, sind seine Tiraden gegen die „bösen“ Medien und Experten – zu denen er vor ein paar Tagen selbst noch gezählt hat. Jetzt konstruiert er plötzlich so eine Art „Dolchstoßlegende“, nach dem Motto: „den Julian“ habe man medial unfair behandelt. Den Thomas und den anderen Dings natürlich gleich mit. Praktisch. Er selbst hat natürlich keinen Anteil daran – obwohl er noch vor Kurzem zur Halbwertszeit von „Julian“ ein süffisantes „noch“ eingestreut hat. Ist ja auch erst ein paar Tage her.
Danach dann der Rückzieher: Im Interview geschniegelt zu Kreuze gekrochen, bloß nicht „die Sache“ stören oder Abläufe beschädigen. War ja nur bei Magenta – gucken eh kaum Leute. Drittliga-Assis und Randsport-Enthusiasten. Und jetzt plötzlich die große Moralkeule: Bloß nichts mehr schreiben, was „der Sache“ schaden könnte. Das ist schon ziemlich bequem. Erst mit dem Streichholz spielen, dann den Feuerwehrmann geben. Und sich direkt in Position bringen, um jede Kritik prophylaktisch als unzulässig abzuräumen.
Vielleicht erinnern sich ja noch ein paar „alte Hasen“ daran, dass es neben den „10 lustigsten Klopp-Interviews“ auch eine lange Liste an Ausrastern vor Kameras und an der Seitenlinie gibt. Aber klar, alles im Dienste „der Sache“. Immer.
Für mich bleibt das ein Blender, der zuverlässig Wasser predigt und Wein säuft. Und nebenbei wirklich alles mitnimmt, was sich vermarkten lässt – da wirkt selbst amerikanisches Sportmarketing fast zurückhaltend. Die wandelnde Litfaßsäule des deutschen Fußballs. Sportlich erfolgreich, keine Frage – das muss man ihm lassen. Aber dieses Dauer-Inszenieren gepaart mit moralischer Überhöhung ist schon schwer zu ertragen.
Vielleicht kommt ja noch ein weiterer Sponsor aus dem DFB-Dunstkreis dazu. Klopp bei Zalando, warum nicht. VW ist ja gesetzt – und wenn die jetzt auf Rüstung umschwenken, steht er halt morgen als Drohnenpilot da. Treffsicher wie mein bester Stürmer. Haha! (Insert Kloppo-Gebiss und Lache) 👍
Was mir allerdings ordentlich aufstößt, sind seine Tiraden gegen die „bösen“ Medien und Experten – zu denen er vor ein paar Tagen selbst noch gezählt hat. Jetzt konstruiert er plötzlich so eine Art „Dolchstoßlegende“, nach dem Motto: „den Julian“ habe man medial unfair behandelt. Den Thomas und den anderen Dings natürlich gleich mit. Praktisch. Er selbst hat natürlich keinen Anteil daran – obwohl er noch vor Kurzem zur Halbwertszeit von „Julian“ ein süffisantes „noch“ eingestreut hat. Ist ja auch erst ein paar Tage her.
Danach dann der Rückzieher: Im Interview geschniegelt zu Kreuze gekrochen, bloß nicht „die Sache“ stören oder Abläufe beschädigen. War ja nur bei Magenta – gucken eh kaum Leute. Drittliga-Assis und Randsport-Enthusiasten. Und jetzt plötzlich die große Moralkeule: Bloß nichts mehr schreiben, was „der Sache“ schaden könnte. Das ist schon ziemlich bequem. Erst mit dem Streichholz spielen, dann den Feuerwehrmann geben. Und sich direkt in Position bringen, um jede Kritik prophylaktisch als unzulässig abzuräumen.
Vielleicht erinnern sich ja noch ein paar „alte Hasen“ daran, dass es neben den „10 lustigsten Klopp-Interviews“ auch eine lange Liste an Ausrastern vor Kameras und an der Seitenlinie gibt. Aber klar, alles im Dienste „der Sache“. Immer.
Für mich bleibt das ein Blender, der zuverlässig Wasser predigt und Wein säuft. Und nebenbei wirklich alles mitnimmt, was sich vermarkten lässt – da wirkt selbst amerikanisches Sportmarketing fast zurückhaltend. Die wandelnde Litfaßsäule des deutschen Fußballs. Sportlich erfolgreich, keine Frage – das muss man ihm lassen. Aber dieses Dauer-Inszenieren gepaart mit moralischer Überhöhung ist schon schwer zu ertragen.
Vielleicht kommt ja noch ein weiterer Sponsor aus dem DFB-Dunstkreis dazu. Klopp bei Zalando, warum nicht. VW ist ja gesetzt – und wenn die jetzt auf Rüstung umschwenken, steht er halt morgen als Drohnenpilot da. Treffsicher wie mein bester Stürmer. Haha! (Insert Kloppo-Gebiss und Lache) 👍
24.07.2026 - 23:17 Uhr
Abschnitt Nummer eins stimme ich vollkommen zu, den Rest fasse ich zusammen unter "weiss perfekt wie die Medien ticken".
Ja, nicht alles gefällt mir an ihm, aber ich denke diese Art von Menschenfänger ecken natürlicherweise hier und da mal an. Einen einzigen solchen Menschen könnte ich mal etwas enger kennenlernen; nicht alle Entscheidungen dieser Person konnte ich nachvollziehen, aber der Erfolg gab ihm Recht.
Ja, nicht alles gefällt mir an ihm, aber ich denke diese Art von Menschenfänger ecken natürlicherweise hier und da mal an. Einen einzigen solchen Menschen könnte ich mal etwas enger kennenlernen; nicht alle Entscheidungen dieser Person konnte ich nachvollziehen, aber der Erfolg gab ihm Recht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HerrMannelig am 24.07.2026 um 23:18 Uhr bearbeitet
25.07.2026 - 06:57 Uhr
Ob Klopp Nationaltrainer kann wird man erst noch sehen.
Ich traue ihm zumindest zu, ähnlich wie Tuchel bei England ein topmotiviertes Team auf den Platz zu bekommen, bei dem jeder Spieler auf der Position spielt, auf der er am wertvollsten ist, was dann zum.Beispiel bedeuted, dass Wirtz, Havertz und Musiala nicht alle gleichzeitig spielen können. So entsteht dann auch ein Konkurrenzkampf auf dieser Position, ist einer nicht in Form spielt der andere.
Es wird hoffentlich endlich wieder nach Leistung aufgestellt und nicht nach Namen. Das war der größte Fehler von Nagelsmann. Dadurch war dieser auch nicht gezwungen neue Spieler zu beobachten und ggf. einzubauen. Das erwarte ich von Klopp.
Was Taktik, Mentalitär, Matchglück, usw. betrifft wird man sehen. Und auch Klopp kann sich keinen Rodri oder Bellingham aus dem Ärmel zaubern. Aber vielleicht findet er andere, die Nagelsmann übersehen hat.
Ich freue mich auf den Neustart und werde sicher wieder öfters einschalten.
Ich traue ihm zumindest zu, ähnlich wie Tuchel bei England ein topmotiviertes Team auf den Platz zu bekommen, bei dem jeder Spieler auf der Position spielt, auf der er am wertvollsten ist, was dann zum.Beispiel bedeuted, dass Wirtz, Havertz und Musiala nicht alle gleichzeitig spielen können. So entsteht dann auch ein Konkurrenzkampf auf dieser Position, ist einer nicht in Form spielt der andere.
Es wird hoffentlich endlich wieder nach Leistung aufgestellt und nicht nach Namen. Das war der größte Fehler von Nagelsmann. Dadurch war dieser auch nicht gezwungen neue Spieler zu beobachten und ggf. einzubauen. Das erwarte ich von Klopp.
Was Taktik, Mentalitär, Matchglück, usw. betrifft wird man sehen. Und auch Klopp kann sich keinen Rodri oder Bellingham aus dem Ärmel zaubern. Aber vielleicht findet er andere, die Nagelsmann übersehen hat.
Ich freue mich auf den Neustart und werde sicher wieder öfters einschalten.
25.07.2026 - 08:24 Uhr
Meiner Meinung nach ist Jürgen Klopp eine durchaus gelungene Personalie. Die Medienlandschaft ist (soweit ich das überblicke) durchweg begeistert und man kann schon von einem kleinen Hype um den neuen Bundestrainer sprechen. Das hat zumindest das Potenzial eine gewisse Euphorie auszulösen. Der Unterschied zu Nagelsmann ist da wie Tag und Nacht. Nagelsmann war schon mit sehr jungen Jahren (für einen Trainer) in einer führenden Position und galt so ein bisschen als Wundertrainer. In Hoffenheim und Leipzig hat er beachtliche Ergebnisse erzielt. Beim großen FCB hatte man aber dann auch schon teilweise das Gefühl, dass es alles eine Nummer zu groß für ihn ist (zumindest noch).
Fragwürdige Personalentscheidungen sowie ein teilweise „pampiges“ Verhalten vor den Medien haben ihn jetzt auch nicht unbedingt zum großen Sympathieträger gemacht. Als junger Trainer muss und will man sich natürlich beweisen und allen zeigen, was man drauf hat. Das wirkte dann immer mal wieder etwas überdreht und zu viel. Für viele Medien ist es dann eben auch ne gewisse Steilvorlage dann bei Misserfolg die Retourkutsche folgen zu lassen. Klopp ist da halt einfach anders. Der hat schon so viel erlebt und muss niemanden mehr etwas beweisen. Unabhängig wie man zu unseren Freunden aus Rheinhessen steht, wirkt es dann doch irgendwo sympathisch, wenn ein Trainer gefragt wird, was sein größter Erfolg war nicht vom Double mit dem BVB oder Champions League mit Liverpool spricht, sondern stolz vom Aufstieg mit Mainz 05.
Klopp kennt die Medien in- und auswendig und auch die Medien wissen, wenn sie mitspielen dann bekommen sie legendäre Momente. Man stelle sich vor, Nagelsmann hätte etwas ähnliches gesagt wie Klopp gestern in Richtung " wenn es gegen meine Familie geht, bin ich weg". Da hätte es lautes Gelächter im Saal gegeben. Wenn gewisse Medien allerdings nicht mitspielen, dann bekommen andere diese Momente. Magenta war auch durch Klopp einer der großen Gewinner der WM. Auch aussagekräftig war während der WM das die absoluten Stars des heutigen Fußballs wie Mbappé, Messi und Co. alle bei Klopp vorbei sind um ihn zu begrüßen. Das zeigt doch seinen internationalen Stellenwert, Ich kann mir auch kaum vorstellen, das Klopp Entscheidungen derart dubios kommuniziert wie Nagelsmann. Ob er wirklich den Erfolg haben wird wie in Liverpool oder dem BVB weiß man nicht. Allerdings hört man bezüglich Klopp immer wieder viel Lob im zwischenmenschlichen Bereich. Das kann auch für ein Turnier wie die EM oder WM besonders wichtig sein, diese Kräfte zu bündeln und dann alles herauszuhauen. Dann ist es auch nicht komplett unmöglich das man „überlegenere“ Nationen wie Frankreich oder Spanien in einem Spiel besiegt. Klopp hat einfach auch den Rückhalt um gewisse Strukturen und Prozesse längerfristig zu ändern. Ich gehe stark davon aus, dass es einige neue Gesichter in der Nationalmannschaft geben wird. Womöglich nicht direkt gegen Holland, aber Klopp sagt sowas nicht, um dann die üblichen Verdächtigen wieder zu nominieren. Man sollte nicht davon ausgehen, dass Klopp kommt und wir besiegen wieder regelmäßig die großen Nationen. Allerdings gehe ich durchaus davon aus, dass wir deutlich leidenschaftlicher zu Werke gehen werden als unter Nagelsmann.
Fragwürdige Personalentscheidungen sowie ein teilweise „pampiges“ Verhalten vor den Medien haben ihn jetzt auch nicht unbedingt zum großen Sympathieträger gemacht. Als junger Trainer muss und will man sich natürlich beweisen und allen zeigen, was man drauf hat. Das wirkte dann immer mal wieder etwas überdreht und zu viel. Für viele Medien ist es dann eben auch ne gewisse Steilvorlage dann bei Misserfolg die Retourkutsche folgen zu lassen. Klopp ist da halt einfach anders. Der hat schon so viel erlebt und muss niemanden mehr etwas beweisen. Unabhängig wie man zu unseren Freunden aus Rheinhessen steht, wirkt es dann doch irgendwo sympathisch, wenn ein Trainer gefragt wird, was sein größter Erfolg war nicht vom Double mit dem BVB oder Champions League mit Liverpool spricht, sondern stolz vom Aufstieg mit Mainz 05.
Klopp kennt die Medien in- und auswendig und auch die Medien wissen, wenn sie mitspielen dann bekommen sie legendäre Momente. Man stelle sich vor, Nagelsmann hätte etwas ähnliches gesagt wie Klopp gestern in Richtung " wenn es gegen meine Familie geht, bin ich weg". Da hätte es lautes Gelächter im Saal gegeben. Wenn gewisse Medien allerdings nicht mitspielen, dann bekommen andere diese Momente. Magenta war auch durch Klopp einer der großen Gewinner der WM. Auch aussagekräftig war während der WM das die absoluten Stars des heutigen Fußballs wie Mbappé, Messi und Co. alle bei Klopp vorbei sind um ihn zu begrüßen. Das zeigt doch seinen internationalen Stellenwert, Ich kann mir auch kaum vorstellen, das Klopp Entscheidungen derart dubios kommuniziert wie Nagelsmann. Ob er wirklich den Erfolg haben wird wie in Liverpool oder dem BVB weiß man nicht. Allerdings hört man bezüglich Klopp immer wieder viel Lob im zwischenmenschlichen Bereich. Das kann auch für ein Turnier wie die EM oder WM besonders wichtig sein, diese Kräfte zu bündeln und dann alles herauszuhauen. Dann ist es auch nicht komplett unmöglich das man „überlegenere“ Nationen wie Frankreich oder Spanien in einem Spiel besiegt. Klopp hat einfach auch den Rückhalt um gewisse Strukturen und Prozesse längerfristig zu ändern. Ich gehe stark davon aus, dass es einige neue Gesichter in der Nationalmannschaft geben wird. Womöglich nicht direkt gegen Holland, aber Klopp sagt sowas nicht, um dann die üblichen Verdächtigen wieder zu nominieren. Man sollte nicht davon ausgehen, dass Klopp kommt und wir besiegen wieder regelmäßig die großen Nationen. Allerdings gehe ich durchaus davon aus, dass wir deutlich leidenschaftlicher zu Werke gehen werden als unter Nagelsmann.
25.07.2026 - 08:46 Uhr
Zitat von 442Head
Jetzt ist er also da. Und ja, man kann ihm schwer absprechen, dass er mit seiner Art Spieler erreicht – vermutlich ziemlich unabhängig davon, welche Taktik oder Formation am Ende auf dem Zettel steht. Großer Name, beeindruckende Vita, natürliche Autorität. Das funktioniert.
Was mir allerdings ordentlich aufstößt, sind seine Tiraden gegen die „bösen“ Medien und Experten – zu denen er vor ein paar Tagen selbst noch gezählt hat. Jetzt konstruiert er plötzlich so eine Art „Dolchstoßlegende“, nach dem Motto: „den Julian“ habe man medial unfair behandelt. Den Thomas und den anderen Dings natürlich gleich mit. Praktisch. Er selbst hat natürlich keinen Anteil daran – obwohl er noch vor Kurzem zur Halbwertszeit von „Julian“ ein süffisantes „noch“ eingestreut hat. Ist ja auch erst ein paar Tage her.
Danach dann der Rückzieher: Im Interview geschniegelt zu Kreuze gekrochen, bloß nicht „die Sache“ stören oder Abläufe beschädigen. War ja nur bei Magenta – gucken eh kaum Leute. Drittliga-Assis und Randsport-Enthusiasten. Und jetzt plötzlich die große Moralkeule: Bloß nichts mehr schreiben, was „der Sache“ schaden könnte. Das ist schon ziemlich bequem. Erst mit dem Streichholz spielen, dann den Feuerwehrmann geben. Und sich direkt in Position bringen, um jede Kritik prophylaktisch als unzulässig abzuräumen.
Vielleicht erinnern sich ja noch ein paar „alte Hasen“ daran, dass es neben den „10 lustigsten Klopp-Interviews“ auch eine lange Liste an Ausrastern vor Kameras und an der Seitenlinie gibt. Aber klar, alles im Dienste „der Sache“. Immer.
Für mich bleibt das ein Blender, der zuverlässig Wasser predigt und Wein säuft. Und nebenbei wirklich alles mitnimmt, was sich vermarkten lässt – da wirkt selbst amerikanisches Sportmarketing fast zurückhaltend. Die wandelnde Litfaßsäule des deutschen Fußballs. Sportlich erfolgreich, keine Frage – das muss man ihm lassen. Aber dieses Dauer-Inszenieren gepaart mit moralischer Überhöhung ist schon schwer zu ertragen.
Vielleicht kommt ja noch ein weiterer Sponsor aus dem DFB-Dunstkreis dazu. Klopp bei Zalando, warum nicht. VW ist ja gesetzt – und wenn die jetzt auf Rüstung umschwenken, steht er halt morgen als Drohnenpilot da. Treffsicher wie mein bester Stürmer. Haha! (Insert Kloppo-Gebiss und Lache) 👍
Jetzt ist er also da. Und ja, man kann ihm schwer absprechen, dass er mit seiner Art Spieler erreicht – vermutlich ziemlich unabhängig davon, welche Taktik oder Formation am Ende auf dem Zettel steht. Großer Name, beeindruckende Vita, natürliche Autorität. Das funktioniert.
Was mir allerdings ordentlich aufstößt, sind seine Tiraden gegen die „bösen“ Medien und Experten – zu denen er vor ein paar Tagen selbst noch gezählt hat. Jetzt konstruiert er plötzlich so eine Art „Dolchstoßlegende“, nach dem Motto: „den Julian“ habe man medial unfair behandelt. Den Thomas und den anderen Dings natürlich gleich mit. Praktisch. Er selbst hat natürlich keinen Anteil daran – obwohl er noch vor Kurzem zur Halbwertszeit von „Julian“ ein süffisantes „noch“ eingestreut hat. Ist ja auch erst ein paar Tage her.
Danach dann der Rückzieher: Im Interview geschniegelt zu Kreuze gekrochen, bloß nicht „die Sache“ stören oder Abläufe beschädigen. War ja nur bei Magenta – gucken eh kaum Leute. Drittliga-Assis und Randsport-Enthusiasten. Und jetzt plötzlich die große Moralkeule: Bloß nichts mehr schreiben, was „der Sache“ schaden könnte. Das ist schon ziemlich bequem. Erst mit dem Streichholz spielen, dann den Feuerwehrmann geben. Und sich direkt in Position bringen, um jede Kritik prophylaktisch als unzulässig abzuräumen.
Vielleicht erinnern sich ja noch ein paar „alte Hasen“ daran, dass es neben den „10 lustigsten Klopp-Interviews“ auch eine lange Liste an Ausrastern vor Kameras und an der Seitenlinie gibt. Aber klar, alles im Dienste „der Sache“. Immer.
Für mich bleibt das ein Blender, der zuverlässig Wasser predigt und Wein säuft. Und nebenbei wirklich alles mitnimmt, was sich vermarkten lässt – da wirkt selbst amerikanisches Sportmarketing fast zurückhaltend. Die wandelnde Litfaßsäule des deutschen Fußballs. Sportlich erfolgreich, keine Frage – das muss man ihm lassen. Aber dieses Dauer-Inszenieren gepaart mit moralischer Überhöhung ist schon schwer zu ertragen.
Vielleicht kommt ja noch ein weiterer Sponsor aus dem DFB-Dunstkreis dazu. Klopp bei Zalando, warum nicht. VW ist ja gesetzt – und wenn die jetzt auf Rüstung umschwenken, steht er halt morgen als Drohnenpilot da. Treffsicher wie mein bester Stürmer. Haha! (Insert Kloppo-Gebiss und Lache) 👍
Ist ja fast schon eine Kolumne
Jeder darf seine Meinung haben und die sei dir selbstverständlich auch gegönnt, du bringst Argumente und das ist hier ja tatsächlich nicht üblich - leider.
Ich persönlich sehe die Sache allerdings sehr differenziert. Natürlich ist Klopp eine Person (Persönlichkeit), die polarisieren kann. Ihn darf man sympathisch finden oder auch nicht.
Allerdings sehe ich seine Kritik an den Medien komplett anders. Der Kern seiner Aussagen ist doch, dass Medienvertreter und auch "Fans" nicht aus jeder Aussage von irgendjemandem versuchen sollten, denjenigen einen Strick zu drehen, sondern erstmal den Sinn dahinter zu verstehen. Aber klar, liest sich natürlich nicht so spannend. Er will übrigens, anders als von dir behauptet, keine Kritik abbügeln, im Gegenteil. Er sieht Kritik, wenn sie denn sachlich begründet ist, als Fortschrittsaspekt, um sich und andere verbessern zu können. Nur wird Kritik eben sehr gerne unsachlich ausgeführt und das war bei Nagelsmann offensichtlich nicht gerade in geringem Umfang der Fall, so fair muss man sein.
Und wann hatte unsachliche Kritik jemals einen positiven Aspekt? Richtig, nie.
Und ja, er hat in der Vergangenheit aus Emotionen heraus nicht selten Dinge gesagt, die vielleicht etwas grenzwertig waren. Das war jedoch (zumindest in meiner Erinnerung) immer aus dem von Ehrgeiz getriebenen Momenten der Fall und falls etwas drüber war hat er sich auch entschuldigt. Übrigens ein Gut, welches heutzutage leider auch nicht mehr allzu präsent ist.
Darüber hinaus hat er meines Wissens niemals eine andere Person unsachlich kritisiert oder bloßgestellt oder sonst etwas. Genau darauf zielte ja sein Klarstellung ab.
Bzgl. Werbung kann man natürlich auch zu ihm stehen wie man will. Mir persönlich ist sowas völlig egal, soll er doch für sonst welche Firmen Markengesicht sein, das beeinträchtigt seine eigentliche Arbeit ja nicht. Bei dem allseits beliebten Thomas Müller hört man solche Kritik ja auch nicht, obwohl er für Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen wirbt (Finanzen, Rasenpflege, Lebensmittel, Telekommunikation, Kleidung etc.). Bei anderen (etwa Toni Kroos) ist es nicht anders. Also warum dann mit zweierlei Maß messen?
Seine eigentliche Arbeit, nämlich im sportlichen Bereich, ist doch im Grunde die einzig wichtige.
Ich bin mit sicher, dass es auch kurzfristig einen Umbruch geben wird. Nicht zwingend erfolgreich, aber deutlich ersichtlich. Genau das, was wir brauchen. Ob er in seiner Amtszeit auch Zählbares aufweisen kann ist natürlich fraglich, viel wichtiger sind aber die Änderungen an der Basis, die deutlich länger Zeit benötigen.
Lassen wir uns mal überraschen.
Achja, ihn als Blender zu bezeichnen finde ich schon reichlich übertrieben. Man mag nicht alles nachvollziehen was er sagt oder macht, man mag ihn aus romantischer Sicht verteufeln, aber aus meiner Sicht steht er zu dem was er sagt. Menschen ändern sich, entwickeln sich weiter und so auch Meinungen, Standpunkte, Interessen und Sichtweisen. So geht es ihm und so geht es ganz sicher auch uns allen. Was vor 15 Jahren gesagt wurde muss heute nicht auch noch stimmen, von daher sollte man hier und da auch nochmal über das ein oder andere neu nachdenken.
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