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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#3941
17.10.2020 - 22:06 Uhr
Ich finde schon alleine die Aussage das ein Götze Transfer nicht geklappt hat weil er sich um ein Ersatz für die Innenverteidigung kümmern musste sagt doch alles aus!
Klar ein Bundesligamanager kann nicht zwei Transfers an einem Tag abschließen.
Michael Preetz |#3942
17.10.2020 - 22:09 Uhr
Zitat von Price
Der Mann ist einfach in mittelmäßiger Manager. Nicht gut und nicht katastrophal schlecht - Reines Mittelmaß. Verwundert es da wen, dass wir uns selber seit seiner Amtsübernahme im Mittelmaß befinden?

Preetz wird das selbst nie erkennen. Gegenbauer genau so wenig. Deren Vereinsführung erinnern mich an verrauchte ausgegilbte Vorhänge in einer Berliner Plattenbauwohnung.

Das einzige, was mir noch einen Hauch Optimismus lässt, ist dass Tennor hier nicht komplett machtlos ist.
Genau so ist es, ich denke bei einem Zweitligisten, die Anwärter auf die Buli sind, wäre er als Funktionär top aufgehoben, oder bei Teams wie Mainz, Köln die Jahr für Jahr happy wären in der Bundesliga spielen zu können.
Michael Preetz |#3943
17.10.2020 - 22:17 Uhr
Zitat von Prince_2013
Zitat von Price

Der Mann ist einfach in mittelmäßiger Manager. Nicht gut und nicht katastrophal schlecht - Reines Mittelmaß. Verwundert es da wen, dass wir uns selber seit seiner Amtsübernahme im Mittelmaß befinden?

Preetz wird das selbst nie erkennen. Gegenbauer genau so wenig. Deren Vereinsführung erinnern mich an verrauchte ausgegilbte Vorhänge in einer Berliner Plattenbauwohnung.

Das einzige, was mir noch einen Hauch Optimismus lässt, ist dass Tennor hier nicht komplett machtlos ist.
Genau so ist es, ich denke bei einem Zweitligisten, die Anwärter auf die Buli sind, wäre er als Funktionär top aufgehoben, oder bei Teams wie Mainz, Köln die Jahr für Jahr happy wären in der Bundesliga spielen zu können.


Wie oft sind wir unter Preetz abgestiegen?

•     •     •

*** Hertha Berliner Sport Club ***
Michael Preetz |#3944
17.10.2020 - 22:19 Uhr
Zitat von Price
Der Mann ist einfach in mittelmäßiger Manager. Nicht gut und nicht katastrophal schlecht - Reines Mittelmaß. Verwundert es da wen, dass wir uns selber seit seiner Amtsübernahme im Mittelmaß befinden?

Preetz wird das selbst nie erkennen. Gegenbauer genau so wenig. Deren Vereinsführung erinnern mich an verrauchte ausgegilbte Vorhänge in einer Berliner Plattenbauwohnung.

Das einzige, was mir noch einen Hauch Optimismus lässt, ist dass Tennor hier nicht komplett machtlos ist.


Der Mann gibt doch seit Jahren ein kümmerliches Gesamtbild ab. Der hat jegliches Charisma, Charme, Witz verloren..früher war er noch für den einen oder anderen Lacher gut, heute wirkt seine Mimik, die Bewegung seiner Augenbrauen so, als stünde er regelmäßig kurz vor nem Tränenausbruch! Richtig verlebt und nach übermäßigem Nikotinkonsum sieht er aus. Dazu muss man ihm mittlerweile ein katastrophales Zeugnis ausstellen bezüglich seiner Kader bzw. Trainerpolitik! Mit ihm an der Spitze rauschen wir Jahr für Jahr weiter ins Verderben. Und Gegenbauer wird dabei zuschauen...
Michael Preetz |#3945
17.10.2020 - 22:20 Uhr
Ein Manager, der mit wenig vorhandenen Mitteln oftmals mehr rausgeholt hat, als man erwarten konnte. Aber jetzt, wo doch andere Möglichkeiten vorhanden sind, kann man den Stil, den der Lange seit mehr als 1 Jahrzehnt fährt nicht weiter fahren. Das ist nicht böse gemeint und ich will ihn auch nicht hier rigoros vom Hof jagen, dafür hat er dann doch sehr viel dem Verein gegeben und insgesamt auf all die Jahre mehr richtig gemacht, als falsch, aber man sollte nun mal endlich zur Erkenntnis kommen, dass es an der Zeit ist jemand mit neuen Visionen ans Ruder zulassen. Kontinuität auf dieser Position ist sehr wichtig, aber es geht jetzt seit 2 Jahren nicht mehr vorwärts bei uns und das muss man Preetz ankreiden. Jahr für Jahr eine Übergangssaison als Ziel ausgeben kann gerade jetzt nach dem Einstieg von Tennor nicht mehr glaubhaft zu vermitteln sein. Aber gerade jetzt in Zeiten von Corona wird man da jetzt einen Teufel tun und den Langen absägen. Eine weitere verkorkste Saison wird man mit den ganzen schwierigen Umständen aufgrund von Corona begründen und Jahr für Jahr einfach so abschenken. Ich bin aber auch mal gespannt, was es intern für Möglichkeiten von Tennor gibt, um dann eventuell doch mal Druck auszuüben, weil lange werden sich das Gegurke die Herren um LW auch nicht angucken und sich fragen, was man mit dem Geld bitte macht?! Micha hat wohl nicht verstanden, dass er das Geld gezielt mit guten Transfers ausgeben soll, auch wenn es 20 oder 25 Mio Euro sind für einen Spieler, der uns aber weiterbringen. Die Transferphase hat man insgesamt gesehen völlig versemmelt, das kommt jetzt immer mehr zum Vorschein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kalla89 am 17.10.2020 um 22:28 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#3946
18.10.2020 - 03:07 Uhr
Zitat von Manifesto
Ich finde schon alleine die Aussage das ein Götze Transfer nicht geklappt hat weil er sich um ein Ersatz für die Innenverteidigung kümmern musste sagt doch alles aus!
Klar ein Bundesligamanager kann nicht zwei Transfers an einem Tag abschließen.


Wenn das stimmt, dann ist das an Lächerlichkeit und Unfähigkeit unserer Führungskräfte kaum noch zu überbieten.

Ohne Geld hat Preetz uns 2 Mal in die zweite Liga manövriert und 2 Mal fast .... Das ist seine Erfolgsbilanz.... Jetzt hat man im letzen Winter Transferfenster mehr Geld ausgegeben als jede andere Mannschaft weltweit im Profibereich, hatte die Taschen rechtzeitig voll für die neue Saison und die Problemstellen und Abgänge waren bekannt .... Das Ergebnis sieht man jetzt mehr als deutlich.

Die Vorbereitung und Spiele im Vorfeld waren sehr schlecht.

Sportlich sind wir in der ersten Runde aus dem DFB Pokal geflogen gegen Braunschweig....Aktuell stehen wir mit 3 Punkten da nach 4 Spielen und das heißt Abstiegskampf.

Aus den Möglichkeiten die man hat wird einfach viel zu wenig gemacht. Und diese miese Ausrede man hätte nicht die Spieler bekommen die man haben wollte zählt für mich nicht. Man hatte mehr als genug Zeit und anscheinend null vernünftige Alternativen. Andere Vereine haben sogar mit wenig Geld gute Verstärkungen bekommen. Zudem sah das alles mutlos und Ideenlos aus was man gemacht hat ... Passend zu der Art und Weise wie wir spielen.

Sorry aber nach den letzten beiden Transferphasen ist Preetz nicht mehr tragbar für den Verein. Zudem null positive Energie und null Aufbruchstimmung trotz mega Investor... Und den neuen großen und wichtigen Sponsoren wird man mit solchen Leuten auch sehr schwer gewinnen können.

Wir brauchen frischen Wind. Voll Profis.
Michael Preetz |#3947
18.10.2020 - 09:35 Uhr
Ich möchte auf eine Szene aufmerksam machen, die beispielhaft dafür steht, warum Preetz in seiner Außendarstellung so unangenehm rüberkommt:

In der Halbzeit zieht sich Dodi versehentlich ein falsches Trikot an und Preetz bemerkt es, sitzend auf der Bank. Statt zu ihm hinzugehen, darauf hinzuweisen und ihm ggf. paar aufmunternde Worte zuzusprechen, poltert er rum und keift Dodi an.

Keine Ahnung ob Dodi das überhaupt wahrgenommen hat, aber es ist eine so bezeichnende Reaktion auf eine Banalität... es ist erschreckend wie viel Recht Klinsmann mit seinen Aussagen hatte, etwa über Preetz' Verhalten auf der Bank (und was er da überhaupt zu suchen hat...?).

Es ist wirklich unglaublich, dass Klinsmanns Abgang zwar immer schwach bleiben wird, er uns aber sicherlich KEINEN Bärendienst erwiesen, sondern schonungslos in den Medien das angesprochen hat, was im Verein dank Preetz Art und Kommunikation schief läuft. Von diesen Aussagen, die ja größtenteils alle Richtung Preetz gingen, hat er sich nie richtig erholt. Und das ist auch gut so, nur die Art und Weise von Klinsmanns Rundumschlag hat Preetz vor einer in die Öffentlichkeit getragenen Analyse der "Vorwürfe" gerettet, intern ist er längst angezählt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jackyboy11 am 18.10.2020 um 09:37 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#3948
18.10.2020 - 10:23 Uhr
Es ist ein leichter Zeitpunkt abermals an Preetz Kritik zu üben, aber mit etwas Abstand zum Deadline Day kann man das sicherlich noch machen. Dazu kommt, dass man seit Wochen einen Labbadia in oft ziemlich angefressener Laune antrifft auf den PKs und es geunkt wurde, dass zwischen Preetz und Labbadia etwas vorgefallen zu sein scheint.

Erstmal allgemein zu Preetz, Kaderplanung, Transferphase:

Meine Kritik betrifft ein paar Punkte. Sowohl Preetz als auch das Forum hatte gedacht, dass wir dank Corona Schnäppchen holen können und die Vereine uns dankbar sind, dass Hertha BSC sie vor dem finanziellen Ruin bewahrt. Falsch gedacht. Es war ein schwieriger Transfersommer und keine Spur von Schnäppchen. Das konnte man im Nachhinein sicher erwarten, aber viele hatten gedacht, dass die Teams ihr Tafelsilber verkaufen (müssen). Aber die Vereine warten lieber noch ab und haben im Zweifel einen Spieler zu viel im Kader, als einen zu wenig. Ebenfalls naiv war zu glauben, dass kein Verein weiß, dass Hertha 50 Mios ausgeben kann/darf und sich prominent verstärken will. Allein beim Corodba Deal sah man schon, dass der FC uns "bluten" lassen wollte. Da uns Zeit und Optionen weg rannten, mussten wir dann zu einem überteuerten Preis kaufen. Cordoba halte ich trotzdem sportlich für eine gute Lösung.

Zweiter Punkt meiner Kritik. Eberl meinte, dass wir in einer Transferperiode 10 Jahre sportlich aufholen könnten. Wenn man das zum Maßstab nehmen wollte, ist Preetz krachend gescheitert. Mir war klar, dass wir nicht mit Transfers am letzten Tag des Transferfensters 10 Jahre aufholen können und die Truppe wie verwandelt durch den Oktober rauscht. Das ganze braucht dann doch seine Zeit, aber wir haben in diesem Transfersommer nichts aufgeholt. Wenn wir sportlich den Abstand verkürzt haben, dann durch den letzten Winter. Preetz wollte in diesem Sommer abermals bei den Großen anklopfen und dort Spieler weglocken. Er hat sich viele blutige Nasen gehört, was man so hört. Ich frage mich da schon, allein in Bezug auf die Kaderhierarchie: Warum will ich einen jungen Spieler verpflichten, der bei einem großen Club Mitläufer ist, bzw. dort keine Verantwortung übernehmen konnte/musste, obwohl bei uns seit Sommer ein Vakuum an erfahrenen und respektierten Spielern herrscht? Um den Schwenk zu Gladbach zu bekommen: Sie haben über eine gewisse Zeit immer Spieler verpflichtet, die auch schon Führungsaufgaben übernehmen mussten (Xhaka aus Basel z.B.). Sie konnten natürlich mit EL/CL locken, aber Gladbach hat nicht direkt 3 Regale über dem eigenen Level versucht einzukaufen. Diese Transferpolitik war zum Scheitern verurteilt. Man sah es an dem Kaugummi-Deal um Reine-Adelaide mit Lyon, die es uns im Winter bereits nicht leicht gemacht haben. Die Franzosen spielen dieses Jahr nicht international, aber sind uns trotzdem sportlich meilenweit voraus. Da hat der Spieler auch lange überlegt, ob Hertha der richtige Schritt ist. Das er nicht aus Frankreich weg wollte, war da für mich ein vorgeschobener Grund, weil wir grundsätzlich nicht attraktiv genug sind. Jetzt haben wir Guendouzi, der uns sportlich sicher helfen kann. Aber er scheint kein einfacher Charakter zu sein und hat sich bis zum letzten Tag einen attraktiveren Leihverein als Hertha vorgestellt. Man darf zumindest ein Fragezeichen dahinter setzen, ob er konstant stark bei uns sein wird. Es sind natürlich keine "Blinden" eingekauft worden, dennoch könnte es eine große Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit gegeben haben. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass wir etwas erfahrenere Spieler verpflichten bzw. dort das Augenmerkt drauf legen, um unsere sehr junge Mannschaft schnell stabilisieren zu können. Das kann auch mit sehr jungen Spielern geschehen, aber ich bin da skeptisch.

In Bezug auf die Kaderhierarchie möchte ich noch meinen Eindruck schildern. Derzeit hab ich das Gefühl, dass gerade unsere Einzelkünstler in der Offensive eine eigene Gruppe bilden und es intern zu Spannungen kommen könnte. Dadurch macht jeder auf dem Feld was er will und es kommt ein vogeldwilder Haufen zum Vorschein, der gerade in der Defensive nicht auf der Höhe zu sein scheint.

Zwischen Labbadia und Preetz muss es meiner Ansicht nach gekracht haben. Da haben sicher beide Seiten nicht zu 100 % Recht, trotzdem kann ich die Unzufriedenheit unseres Trainers nachvollziehen. Er wollte und will ein System durchbringen und brauchte dafür neue Spieler. Am besten so früh wie möglich in der Vorbereitung. Das hat nicht geklappt und darüber ist Labbadia verärgert. So verstehe ich sein Verhalten derzeit. Jetzt kann Preetz bis Winter nichts mehr daran ändern, aber der "Fehler" liegt eben im Sommer. Und ich bin nicht bereit zu glauben, dass wir keine sportlich attraktiven Spieler hätten herlotsen können, sondern es unbedingt die Transferziele sein mussten, die am Ende in der Verlosung waren. Was Labbadia bisweilen in den Aufstellungen veranstaltet, kann ich auch nicht nachvollziehen, aber er scheint vielleicht auch so seinem Unmut Luft machen zu wollen. Es wirkt manchmal ein wenig wie die "letzte Aufstellung" von Ancelotti in der CL bei Bayern, als man sich wirklich die Augen rieb. Bayern verlor sang- und klanglos und Ancelotti wurde daraufhin gechasst. Allein um die Kontinuität auf der Trainerposition wahren zu wollen, würde ich eine frühe Entlassung Labbadias sehr ärgerlich finden.

Preetz ist in meinen Augen schon lange nicht mehr der richtige Mann, weil er über das Stabilisieren eines Teams nicht hinausgekommen ist. Dennoch ist Gegenbauer der große Fürsprecher und man kann immer schön mit den Argumenten kommen, dass Preetz Stallgeruch mitbringt, uns durch schwere Krisen manövriert hat und man ja Kontinuität brauche zwinker Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass Preetz kurzfristig seinen Hut nehmen muss, wenn es sportlich bedrohlich wird oder auch Labbadia entlassen wird.

Es ist ein Cocktail aus vielen Zutaten, der uns einen miesen Start in die Saison beschert hat und wir können derzeit nur hoffen, dass wir schnell punkten und in ruhigere Fahrwasser kommen.

•     •     •

Fahne Pur! Hertha Pur! Zeigt es endlich!

Danke für alles Lucien und Harry!
Michael Preetz |#3949
18.10.2020 - 10:32 Uhr
Oh Rangnick, erlöse uns und werde Sportdirektor!!!
Michael Preetz |#3950
18.10.2020 - 10:43 Uhr
Man sollte Ralf Rangnick holen und Preetz aus der GmbH & Co KG verabschieden.
Rangnick hat auf seinen Stationen Hoffenheim & Leipzig über Jahre nachgewiesen, dass er von quasi Null einen erfolgreichen Club mit intelligenten Strukturen aufbauen kann. Mit ihm hätte man exakt den Typen, der das Preetz-Erbe in die richtigen Bahnen lenken kann und mehr aus der Hertha herausholt, als es Preetz realistisch zuzutrauen ist.
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