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Michael Gregoritsch
Geburtsdatum 18.04.1994
Alter 32
Nat. Österreich  Österreich
Größe 1,93m
Vertrag bis 30.06.2027
Position Mittelstürmer
Fuß links
Akt. Verein FC Augsburg

Leistungsdaten: 25/26

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 3194
1763
1121
21-
1--

Michael Gregoritsch [11]

04.07.2017 - 19:57 Uhr
Zeige Ergebnisse 41-50 von 114.
Michael Gregoritsch [11] |#41
14.11.2019 - 19:36 Uhr
Zitat von Ceddi1887
Zitat von honky

Der Gregerl nimmt den Mund ziemlich voll, finde ich, dabei hat er wirklich keinen Grund dazu.

Zunächst war die personelle Situation beim FCA zu Beginn der Saison ja so, dass Alfred Finnbogason noch nicht zur Verfügung stand und auch Marco Richter nach der U23 EM noch Rückstand hatte. Damals wurde Gregoritsch ganz eindeutig gebraucht und er hat nicht geliefert.

Richter und Finnbogason kamen zurück und zeigen deutlich bessere Leistungen als Gregoritsch. Dazu kommt noch, dass man sich beim FCA entschieden hatte, mit Finnbogason und Niederlechner zu spielen. Da stellte sich schon die Frage, wohin mit Gregoritsch, wenn andere wie Richter und Niederlechner eindeutig besser performen?

Gregoritsch hat gegen den BVB, Union, Werder und Gladbach von Anfang an gespielt. Der Kicker benotete seine Leistungen mit 5,5, 4,5 4,5 und 5. Das sind nun wahrlich keine Empfehlungsschreiben für den Trainer. Was soll da eine gute Länderspielwoche schon bewirken? Man kann die Diskrepanz in seinen Leistungen auch ganz anders sehen, wenn man will, nämlich, dass sein Leistungswille auf die Nationalelf beschränkt ist. Gregoritsch sagt ja selber, dass er es kann. Warum hat er das bei seinen Einsätzen denn nicht gezeigt?

Gregoritsch überschätzt sich selbst. Er war schlicht und einfach zu schwach, um sich in die Mannschaft zu spielen. Dass er nicht mehr in der Startelf berücksichtigt wurde, liegt nicht am Trainer, sondern an ihm und seinen schwachen Leistungen.

Ob Gregoritsch im Winter weg ist, hängt auch davon ab, wie der Rest der Hinrunde verläuft. Es sind ja noch 6 Spiele, in denen noch einiges passieren kann. Finnbogason kann beispielsweise wieder verletzt von der Nationalmannschaft zurück kommen, dann wäre Gregoritsch In einem System 4-2-3-1 plötzlich wieder gefragt.

Lassen wir noch etwas Wasser Lech und Wertach hinunterlaufen, dann wird man nach Weihnachten weiter sehen.


Aber die schlechten Leistungen wundern euch doch nicht ernsthaft oder?!
Der Spieler war sich mit Bremen einig und ging von einem Wechsel aus. Das ist doch nichts Neues, das ein solcher Spieler dann nicht direkt voll bei der Sache ist.
Ich bin der Auffassung, dass ein gutes Management den Spieler wieder hätte motivieren können aber wenn man dem Spieler klar zeigt, dass man nicht auf ihn baut, darf man sich nicht wundern.

Wenn er zu schlecht für den FCA ist, stellt sich die Frage, warum man nicht die Angebote, die um die 10 Millionen Euro betragen haben sollen, angenommen hat?!

Der Fehler liegt doch eindeutig beim Management, dass sich hier von vorne bis hinten verzockt hat.

Dass er zu Beginn der Saison spielte, zeigt wohl deutlich, dass man sehr wohl mit ihm geplant hat. Nur was er da gegen den BvB, Bremen und Union geboten hat war einfach unterirdisch. Dass dann Spieler zum Zuge kommen, die das besser machen ist doch logisch. Mit welcher Begründung soll man bitte Niederlechner, Vargas oder Richter auf die Bank setzen und Gregoritsch aufstellen, der dann gemächlich übers Feld trabt und sich anmschließend wundert, dass er die Woche drauf nicht mehr spielen darf. Ich sehe da auch keinen Fehler des Managements, denn man hat ihm die Chance gegeben, er hat sie aber nicht genützt. Dann zu lamentieren ist extrem unsportlich, aber mit solchem Verhalten ist er ja auch schon beim HSV aufgefallen, da hat er sich ja auch nicht mit Ruhm bekleckert. Was man dem Management vllt. vorwerfen kann ist, dass sie Spieler verpflichten, die zuweilen zu Lustlosigkeit neigen, wenn es nicht nach ihrem Kopf geht. Das war bei Hinteregger so und jetzt bei Gregoritsch wieder. Läufts gut, loben sie den Verein über den Schellen König, läufts schlecht, machen sie immer wieder Stunk. Für mich wäre die Lehre daraus, dass das Management noch mehr auf den Charakter von Spielern schauen muss, es heißt für mich nicht, jeden Spieler sofort zu verkaufen, wenn er weg will, dann kann man gleich einpacken. Im Endeffekt kann man sich auch zu Tote verkaufen/kaufen. Man schaue mal die Transferüberschüsse der Mainzer die letzten Jahre an und das Resultat sieht nicht gerade berauschend aus. Da ist mir der Augsburger Weg lieber.
Michael Gregoritsch [11] |#42
14.11.2019 - 20:03 Uhr
Kann mir bitte mal ganz kurz jemand erklären, was hier grad los ist?
Weil normal ist das nicht.
Kann mir bitte mal kurz jemand sagen, bei welchem Verein wir hier eigentlich sind?
Weil der FCA ist das nicht.

Was da aktuell los ist, ist das absolute Worst Case Szenario.
Hinti hat sich weggeekelt. Jetzt will Gregerl weg. Zwei (ehemalige) Leistungsträger.

Hinti müssen wir hier mal ausklammern. Von ihm war das einfach opportunistisch.

Aber das mit Gregerl…


Und wer ist jetzt Schuld an der Situation?
Ich sag euch eins: Gregerl ist es nicht.

Wir haben den Kerl für seine offene Art gefeiert. Er war Publikumsliebling in seiner ersten Saison.
Er hat in der Offensive einen Alfred Finnbogason in den Schatten gestellt.
Und dann kam der Bruch. Dann kam der sportliche Misserfolg. Und der schuldige war schnell gefunden: Gregerl. Warum? Weil der nimmer so viel trifft wie im Jahr davor. KEINER hat mal drauf geschaut, dass er im Vorjahr überragend in Szene gesetzt wurde und eine ganz andere Position gespielt hat. Allen war egal, dass er in der letzten Saison kaum gute Zuspiele bekommen hat und immer nur im Schatten von Finnbogason rumschleichen durfte. Und dann ging es auf die Bank. Das ist aber ein Ort, wo so ein Spieler nicht hingehört.

Ja und dann kam Schmidt. Und damit war Gregerl raus. Er ist kein schneller Umschaltzehner. Er ist aber auch keine klassische 9 und er ist kein Außenbahnspieler. Schmidt hatte einfach keine Ahnung, wie er mit so einem Spieler umgehen muss. Kennt er nicht. Will er nicht. Kommt auf die Bank. Hat er seitdem eine faire Chance bekommen? Nicht eine einzige.
Es wird ein Oxford eingewechselt. Ein platter Niederlechner muss durchspielen. Ein Niederlechner, der seit ein paar Spielen nach seiner Form sucht hat eine Stammplatzgarantie... Nicht falsch verstehen. Ich mag Niederlechner. Aber was ich nicht mag, sind Trainer, die auf Teufel komm raus ihre Lieblinge spielen lassen. Und genau das macht Schmidt.
Niederlechner läuft wie blöd und ist überall auf dem Platz. Da gehört er aber nicht hin. Das ist n Stürmer. Vargas kann sich erlauben was er will. Riesentalent. Aber aktuell fällt er leichter als Neymar. Dafür gehört er langsam echt mal auf die Bank gesetzt, damit ein Hahn mal wieder Minuten bekommt. Lichtsteiner kann so schwach spielen wie er will. Frammi bekommt nicht mehr als Alibi Einsätze. Jedvaj darf über so viele Bälle hauen, wie er Lust hat. Jeff hat seinen Stammplatz auf der Bank.
Mit Alfred hätte Schmidt es sich auch schon fast verscherzt. Der hat sich aber dann zurück in die Startelf gemeckert. Ich vermute mal, dass da auch Reuter Druck gemacht hat.


Mir gefällt die Entwicklung nicht. Wenn sich nicht bald was tut, dann ist Jeff der nächste. Dann Hahn. Jensen wird das systematische ignorieren auch nicht mehr lange mitmachen. Es muss sich schnell was ändern. Sonst fliegt uns der Laden um die Ohren.

Wie geht man jetzt mit Gregerl um?
Man kann ihn nicht dafür bestrafen, dass er die Wahrheit gesagt hat. Der Umgang mit ihm war zuletzt nicht fair. Trotzdem ist er übers Ziel hinausgeschossen.
Es gibt nur eine Möglichkeit, wie der FCA sein Gesicht wahren kann: Geldstrafe, öffentliche Entschuldigung von Gregerl, Stammplatz für Gregerl.
Wenn er bis zum Winter nicht einen klaren Stammplatz hat, können wir ihn nicht halten. Weil er wird sich nicht alles gefallen lassen. Er hat sich immer korrekt verhalten. Und er wird jetzt dafür bestraft. Hinti hat sich weggeekelt und wurde für sein Verhalten belohnt. Da läuft was falsch. Intern muss sich der FCA (Reuter und Schmidt) bei Gregerl entschuldigen. Öffentlich muss sich Gregerl entschuldigen.
Wenn das nicht passiert, müssen wir ihn im Winter verkaufen. Gregerl muss spielen, wenn er weiter zur Nationalmannschaft gehören will. Und wenn sich abzeichnet, dass er beim FCA weiterhin keine faire Chance bekommt, dann muss er wechseln. Und dann wird er sich vermutlich auch wegstreiken. Und am Ende wird alle Welt Gregerl verstehen und der böse FCA hat dann ein gewaltiges Image Problem. Wir sind auf dem besten Weg, der neue HSV zu werden. Das familiäre Verhältnis beim FCA... Das glaubt uns keine Sau mehr. Und genau deshalb müssen wir Gregerl um jeden Preis halten und ihn wieder ins Team integrieren. Ohne Stammplatzgarantie und Gehaltserhöhung ist das aber kaum machbar. In jedem anderen Szenario verliert der FCA sein Gesicht. Und das ist viel teurer.

Es ist mittlerweile fast schon peinlich, FCA Fan zu sein. Was da abgeht... Das ist unter aller Sau.

Ich steh nach wie vor zu diesem Verein. Man kann sich nicht aussuchen, von wem man Fan ist. Aber ich bin sauer. Ich bin richtig sauer und ich bin enttäuscht.

Auch wenn es sportlich aktuell langsam bergauf zu gehen scheint... Was sich da abspielt kann ich nicht gutheißen. Bevor wir weiterhin alle weg ekeln, steig ich lieber in die zweite Liga ab. Das ist nicht mehr mein FCA.


Wutrede vorbei. Aber Wut ist noch da. Habe fertig.

•     •     •

Neunzehnhundertsieben
Michael Gregoritsch [11] |#43
14.11.2019 - 20:19 Uhr
@VivaAugusta das habe ich jetzt schon öfters gelesen hier: inwiefern hat Gregoritsch denn letzte Saison eine komplett andere Position gespielt als in seinem ersten Jahr? Bin ich da einfach zu blöd das zu erkennen? Den Großteil seiner Spiele hat er jeweils hinter den Spitzen gemacht. Ob das jetzt 10er, Halbstürmer oder offensiver Mittelfeldspieler heißt ist für mich erstmal zweitrangig.
Würde mich freuen wenn du oder gern auch jemand anderes darauf eingehen könnte smile Danke!
Michael Gregoritsch [11] |#44
14.11.2019 - 20:20 Uhr
Ach, was kommt mir das alles bekannt vor. Der Spieler gibt Interviews, dass er weg will, Anhänger anderer Vereine wissen so viel mehr über die interne Kommunikation bei uns als wir selbst, unserem Sportdirektor Reuter wird wieder mal alles Mögliche nachgesagt (verpokert sich, ist gierig, was weiss ich noch), den Trainer trifft ganz bestimmt eine Mitschuld, weil der Michael nicht auflaufen darf und der Trainer ja ein Blinder ist und dieser Max wollte ja auch mal weg, das rundet das Bild doch wohl ab...

Es nervt! Gregoritsch kann sich jeden Tag beim Trainer zeigen, keine Ahnung was er da anbietet. Auf dem Platz war es diese Spielzeit großteils zum Haareraufen, auch schon letzte Spielzeit teilweise unterirdisch. Die Konkurrenten machen es einfach besser, viele Fans hat er nicht mehr hinter sich. Wenn er also weg will soll man ihn nicht aufhalten. Zwischen dem FCA und dem künftigen Club wird eine wie auch immer angemessene Summe ausgehandelt und Tschüß. Ich sehe jedenfalls hundertmal lieber einen Vargas, Richter, Niederlechner rennen als einen Gregoritsch über den Platz schleichen. Nur bitte nicht wieder ein mediales Dauerthema wie im Sommer.

Michael Gregoritsch, an einem Max, der sich hier wieder voll reinhängt hättest Du Dir doch ein Beispiel nehmen können? Schade, dass es bei uns so endet.
Michael Gregoritsch [11] |#45
14.11.2019 - 20:30 Uhr
Zitat von VivaAugusta

Kann mir bitte mal ganz kurz jemand erklären, was hier grad los ist?
Weil normal ist das nicht.
Kann mir bitte mal kurz jemand sagen, bei welchem Verein wir hier eigentlich sind?
Weil der FCA ist das nicht.

Was da aktuell los ist, ist das absolute Worst Case Szenario.
Hinti hat sich weggeekelt. Jetzt will Gregerl weg. Zwei (ehemalige) Leistungsträger.

Hinti müssen wir hier mal ausklammern. Von ihm war das einfach opportunistisch.

Aber das mit Gregerl…


Und wer ist jetzt Schuld an der Situation?
Ich sag euch eins: Gregerl ist es nicht.

Wir haben den Kerl für seine offene Art gefeiert. Er war Publikumsliebling in seiner ersten Saison.
Er hat in der Offensive einen Alfred Finnbogason in den Schatten gestellt.
Und dann kam der Bruch. Dann kam der sportliche Misserfolg. Und der schuldige war schnell gefunden: Gregerl. Warum? Weil der nimmer so viel trifft wie im Jahr davor. KEINER hat mal drauf geschaut, dass er im Vorjahr überragend in Szene gesetzt wurde und eine ganz andere Position gespielt hat. Allen war egal, dass er in der letzten Saison kaum gute Zuspiele bekommen hat und immer nur im Schatten von Finnbogason rumschleichen durfte. Und dann ging es auf die Bank. Das ist aber ein Ort, wo so ein Spieler nicht hingehört.

Ja und dann kam Schmidt. Und damit war Gregerl raus. Er ist kein schneller Umschaltzehner. Er ist aber auch keine klassische 9 und er ist kein Außenbahnspieler. Schmidt hatte einfach keine Ahnung, wie er mit so einem Spieler umgehen muss. Kennt er nicht. Will er nicht. Kommt auf die Bank. Hat er seitdem eine faire Chance bekommen? Nicht eine einzige.
Es wird ein Oxford eingewechselt. Ein platter Niederlechner muss durchspielen. Ein Niederlechner, der seit ein paar Spielen nach seiner Form sucht hat eine Stammplatzgarantie... Nicht falsch verstehen. Ich mag Niederlechner. Aber was ich nicht mag, sind Trainer, die auf Teufel komm raus ihre Lieblinge spielen lassen. Und genau das macht Schmidt.
Niederlechner läuft wie blöd und ist überall auf dem Platz. Da gehört er aber nicht hin. Das ist n Stürmer. Vargas kann sich erlauben was er will. Riesentalent. Aber aktuell fällt er leichter als Neymar. Dafür gehört er langsam echt mal auf die Bank gesetzt, damit ein Hahn mal wieder Minuten bekommt. Lichtsteiner kann so schwach spielen wie er will. Frammi bekommt nicht mehr als Alibi Einsätze. Jedvaj darf über so viele Bälle hauen, wie er Lust hat. Jeff hat seinen Stammplatz auf der Bank.
Mit Alfred hätte Schmidt es sich auch schon fast verscherzt. Der hat sich aber dann zurück in die Startelf gemeckert. Ich vermute mal, dass da auch Reuter Druck gemacht hat.


Mir gefällt die Entwicklung nicht. Wenn sich nicht bald was tut, dann ist Jeff der nächste. Dann Hahn. Jensen wird das systematische ignorieren auch nicht mehr lange mitmachen. Es muss sich schnell was ändern. Sonst fliegt uns der Laden um die Ohren.

Wie geht man jetzt mit Gregerl um?
Man kann ihn nicht dafür bestrafen, dass er die Wahrheit gesagt hat. Der Umgang mit ihm war zuletzt nicht fair. Trotzdem ist er übers Ziel hinausgeschossen.
Es gibt nur eine Möglichkeit, wie der FCA sein Gesicht wahren kann: Geldstrafe, öffentliche Entschuldigung von Gregerl, Stammplatz für Gregerl.
Wenn er bis zum Winter nicht einen klaren Stammplatz hat, können wir ihn nicht halten. Weil er wird sich nicht alles gefallen lassen. Er hat sich immer korrekt verhalten. Und er wird jetzt dafür bestraft. Hinti hat sich weggeekelt und wurde für sein Verhalten belohnt. Da läuft was falsch. Intern muss sich der FCA (Reuter und Schmidt) bei Gregerl entschuldigen. Öffentlich muss sich Gregerl entschuldigen.
Wenn das nicht passiert, müssen wir ihn im Winter verkaufen. Gregerl muss spielen, wenn er weiter zur Nationalmannschaft gehören will. Und wenn sich abzeichnet, dass er beim FCA weiterhin keine faire Chance bekommt, dann muss er wechseln. Und dann wird er sich vermutlich auch wegstreiken. Und am Ende wird alle Welt Gregerl verstehen und der böse FCA hat dann ein gewaltiges Image Problem. Wir sind auf dem besten Weg, der neue HSV zu werden. Das familiäre Verhältnis beim FCA... Das glaubt uns keine Sau mehr. Und genau deshalb müssen wir Gregerl um jeden Preis halten und ihn wieder ins Team integrieren. Ohne Stammplatzgarantie und Gehaltserhöhung ist das aber kaum machbar. In jedem anderen Szenario verliert der FCA sein Gesicht. Und das ist viel teurer.

Es ist mittlerweile fast schon peinlich, FCA Fan zu sein. Was da abgeht... Das ist unter aller Sau.

Ich steh nach wie vor zu diesem Verein. Man kann sich nicht aussuchen, von wem man Fan ist. Aber ich bin sauer. Ich bin richtig sauer und ich bin enttäuscht.

Auch wenn es sportlich aktuell langsam bergauf zu gehen scheint... Was sich da abspielt kann ich nicht gutheißen. Bevor wir weiterhin alle weg ekeln, steig ich lieber in die zweite Liga ab. Das ist nicht mehr mein FCA.


Wutrede vorbei. Aber Wut ist noch da. Habe fertig.

Ich verstehe dich ehrlich gesagt überhaupt nichts . Bei leistung wird man aufgestellt. Gregerl liefert nicht, er ist war und wird immer nur ein abschlussspieler bleiben. Auch schon letztes jahr lief er teilweise so lustlos rum dass man schirr narrisch wurde. Er hat einen vertrag unterschrieben. Dort steht nichts von stammplatzgarantie. Hätte er ihn gelesen hätte er vielleicht nicht so lange unterschrieben.
Reuter kann man den vorwurf machen nicht weitsichtig genug zu denken. Seit dem baba transfer hofft man immer auf renditen die vielleicht nicht immer realistisch sind, weswegen man auch fast jeden spieler gleich mit einem 4 oder fünf jahres vertrag ausstattet. Aus meiner sicht sogar richtig. Allerdings muss man einfach auch mal realistisch bleiben. Gregerl ist ein solider bundesligasspieler, mehr nicht. In einem funktionierenden team kann er funktionieren. In einem nicht funktionierenden team funktioniert er am wenigsten. Man muss als kleiner verein auch spieler verkaufen. So bleibt man auf dem markt attraktiv. Ja das hat reuter verpasst und davon leidet die aussendarstellung. Für spieler die aber mimosen sind und beim kleinsten wiederstand heulen wie ein dreijähriges mädchen kann weder reuter hofmann oder hans sarpei was

•     •     •

------Mölders-Boba----
Werner-Thurk-Hahn
----------Baier---------
Bellinghausen-Möhrle-Klavan-Verheagh
------------------Manninger---------------------------

Dieser Beitrag wurde zuletzt von FcAugsburg07 am 14.11.2019 um 20:33 Uhr bearbeitet
Michael Gregoritsch [11] |#46
14.11.2019 - 21:04 Uhr
Ganz ehrlich? Der Junge hat es nicht verdient eingesetzt zu werden, weil er seine gute Leistung der Vergangenheit nicht mehr hat abrufen können. Aber das große Problem dabei war einfach seine Körperhaltung, seine fehlende Laufbereitschaft und dass er einfach schnell „kaputt“ wirkte. Auch wenn es nicht läuft, kann ich wenigstens meinen Allerwertesten aufreißen. Das hat bei ihm gefehlt! Bei Max ist es auch nicht so gelaufen, aber zumindest war der Einsatz und der Wille da, etwas auf dem Platz zu bewegen. Gregerl darf gerne den Abflug machen!
Michael Gregoritsch [11] |#47
14.11.2019 - 21:35 Uhr
Zitat von VivaAugusta
Zitat von basswas

@VivaAugusta das habe ich jetzt schon öfters gelesen hier: inwiefern hat Gregoritsch denn letzte Saison eine komplett andere Position gespielt als in seinem ersten Jahr? Bin ich da einfach zu blöd das zu erkennen? Den Großteil seiner Spiele hat er jeweils hinter den Spitzen gemacht. Ob das jetzt 10er, Halbstürmer oder offensiver Mittelfeldspieler heißt ist für mich erstmal zweitrangig.
Würde mich freuen wenn du oder gern auch jemand anderes darauf eingehen könnte smile Danke!



Das ist schnell erklärt. Es gibt einen großen Unterschied zwischen der Position auf dem Papier und der taktischen Position im Spiel. 10, 8, 9 oder irgendwas auf den Halbpositionen dazwischen... Auf dem Papier macht das keinen großen Unterschied. Auf dem Platz aber schon. Da kann man auch nicht mehr einfach so ne Nummer vergeben. Gregerl war der Mann hinter der Spitze. Auch wenn er als einziger Stürmer aufgestellt war, war er eigentlich der Mann dahinter. Er hat davon gelebt, dass er aus der Tiefe kommen konnte. Er ist kein Strafraumspieler wie Alfred. Und er ist kein 10er, der das Spiel lenkt. Er spielt dazwischen. Ball prallen lassen, laufen, Ball wieder bekommen, abschließen. Das ist in der Offensive sein Spiel. So durfte er in seinem überragenden Jahr spielen. Danach war er auf einmal taktisch der zweite Stürmer oder der 10er. Er musste plötzlich das Spiel machen. Oder er konnte nicht mehr aus der Tiefe kommen. Und das hat es ihm erschwert. Als es dann ins ZM ging, hatte das gar nichts mehr mit seinem Spiel zu tun. Er ist eine herausragende Hängende Spitze. Vielleicht sogar die beste in der Liga. Aber er ist nicht so flexibel, dass er woanders agieren könnte.


Die Einschätzung teile ich, genauso wie die, daß Martin Schmid mit Gregerl nicht wirklich umgehen bzw. ihm keine adäquate taktische Position verschaffen kann. NUR: Wir sind nicht wirklich in der Position, unser Spiel nun auf Gregoritsch zuzuschneiden. Ich hatte mich schon direkt bei seinem Wechsel vom HSV gefragt, wie man ihn denn bei uns eigentlich einbauen will... 1.2 Saisons hat das dank Manuel Baum und seinen taktischen Fähigkeiten super funktioniert. Aber als er unter Druck geraten ist, musste auch er umstellen.

MG kann ein wirklich guter Spieler sein, aber er ist keiner, auf den das Spiel einer Mannschaft komplett zugeschnitten werden (wie z.B. ein Kruse bei Bremen letzte Saison) oder für den man die notwendige taktische Position so ohne weiteres schaffen kann - dafür ist er nicht zuletzt zu sehr ein "Schön-Wetter-Spieler". Und genau das ist jetzt das Dilemma. Man hat die Situation vor der Saison falsch eingeschätzt, und das liegt neben dem Kaderplaner mMn auch am Trainer - der ja für das taktische Konzept verantwortlich zeichnet (MS hatte ihn in der Vorbereitung ja als Schlüsselspieler bezeichnet).

Stefan Reuter muss sich mMn vorwerfen lassen, mit seiner Transferpolitik gegen die "Regeln des Marktes anstinken" zu wollen. Ich bin da emotional voll bei ihm, leider ist das aber noch in den seltesten Fällen gut gegangen. Dennoch nervt mich das Gehabe der Herren Profis zunehmend. Nach einer guten Saison wird wie selbstverständlich von einer Bringschuld des Arbeitgebers ausgegangen und ohne jegliche Rücksicht ausschließlich der eigene Vorteil gesucht. Kommt man damit nicht durch wird Theater veranstaltet oder sein Engagement runtergefahren und rumgestänkert. Leider sind sie aber letztlich oft in der Position dazu, so Ihren Willen durchzudrücken (siehe hierzu auch das Interview von Julian Nagelsmann kürzlich).

Bei allem "Mein FCA, Familie, etc." sollte man aber nicht vergessen, daß sich in 9 Jahren Bundesliga (was für eine Leistung, gerade wenn man sich die Ausgangsposition nochmals vor Augen führt!) der Markt aber auch seine Position darin verändert. Diese Spieler und auch die entstandenen Begehrlichkeiten hatten wir so bzw. in dieser Breite bisher nicht. Da sollten/ müssen alle aus Ihren Fehlern noch lernen....
Michael Gregoritsch [11] |#48
14.11.2019 - 21:36 Uhr
Ich denke ich stimme mit den meisten hier überein wenn ich sage, Aussagen wie diese von Gregoritsch hier gehen überhaupt nicht. Deswegen möchte ich seine Aussagen mal ein bisschen analysieren:

1. Ein generelles Problem im modernen Fußball. Der Spieler hat einen Vertrag unterschrieben, der nunmal bindend ist. Wenn Gregoritsch weg will respektive ein anderer Verein (Bremen?) ihn haben will, müssen sie dem Club eine Entschädigung bezahlen für den Ausfall. Und diese Entschädigung legt einzig und allein der abgebende Verein fest, also in dem Fall Augsburg und Herr Reuter. Gregoritsch war für uns auch als erfahrener Mentalitätsspieler und Knipser extrem wichtig. Dementsprechend teuer die Entschädigung. Da als Spieler sich darüber zu beschweren, dass der Club zu viel Geld für ihn wollte finde ich lächerlich und unwürdig. Gerade vor dem Hintergrund, dass er dem HSV noch vorgeworfen hat, ihn zu billig an Augsburg verkauft zu haben ("Für 5mio hätte ich mich nicht gehen lassen!").

2. Ich fand es schon im Sommer unmöglich, wie offen Gregoritsch Vater und auch Bremen die Gerüchte kommentiert und angeheizt haben. Solche Deals gehören in abhörsichere Hinterzimmer, aus denen man rauskommt, wenn man ein Ergebnis hat. Gregerl hat sich offenbar Hoffnungen gemacht, die am Ende nicht befriedigt wurden. Seinem Zorn darüber hat er mit seiner lustlosen Spielweise am Anfang sowie über seinen Vater doch schon genug Luft gemacht. Jetzt, da er die Quittung für seine Einstellung bekommt (Bank), die Schuld bei Augsburg zu suchen und der Vereinsführung vorzuwerfen, seine Karriere ruinieren zu wollen, ist schlichtweg frech.

3. Stichwort Zorn. Wenn Gregerl auf jemanden wütend sein kann, dann ja wohl auf Bremen. Die haben Woche für Woche betont wie gern sie Gregerl haben wollen. Das er der absolute Wunschspieler für Kohfeld sei. Und dann auf einmal hieß es kein Geld da, sorry, bleib in Augsburg. Ja was glauben die denn? Das wenn Bremen anklopft und Kohfeld den Spieler haben will, dass Augsburg dann von einem schon nicht allzu teuren Preis nochmal um 5 Millionen € abrückt? Als da zu lesen war, Bremen sei bereit eine Summe zwischen 7 und 8 Millionen zu bezahlen musste ich schon fast lachen. Meinen die ernsthaft, wir hätten was zu verschenken.

4. Und da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt, dem Preis. Gregoritsch hat in 70 Bundesligaspielen 25 Scorerpunkte für den FCA gemacht (19 Tore, 6 Vorlagen). Darf ich daran erinnern das beispielsweise ein Joelinton im Sommer für über 50 Millionen zu Newcastle gewchselt ist. Jemand, der aus 28 Spielen 13 Scorer vorweisen kann, also eine ähnliche Quote wie Gregerl. Gewiss, ich fordere hier nicht, dass Bremen 50 Mille auf den Tisch legen muss. Aber für Gregerl 15-20 Millionen zu fordern ist bei einem so überhitzten Transfermarkt wie aktuell das mindeste. Und auch wenn Gregerl jetzt in der übrigens noch laufenden Halbserie bisher noch nicht auf maximale Einsatzzeiten gekommen ist (und auch mit solchen Leistungen nicht kommen wird), bin ich absolut dagegen dem Spieler jetzt nachzugeben und ihn für unter 10mio herzuschenken.

5. Nächster Punkt, Einstellung. Er hat gesagt, er hat sich korrekt verhalten und wäre zum Lohn nicht verkauft worden, im Gegensatz zu Hinteregger. Ist das so? Nun nochmal, nur weil der FCA ein Transferangebot eines direkten Konkurrenten nicht annimmt heißt das zum einen noch lange nicht, dass man gar kein Angebot annimmt und grundsätzlich immer zu hohe Preise fordert. Zum anderen kann man sich auch inkorrekt verhalten ohne wie Hinteregger zu maulen. Stichwort Leistung. Er hat ganz klar in Spielen wie gegen Dortmund oder Union gezeigt, dass er keinen Bock mehr hat, für den FCA zu spielen. Lieber hänge ich mich wie Hinti rein und spreche neben dem Platz Probleme an anstatt die Schnauze zu halten und mein Team in den Spielen in die Scheisse zu reiten. Außerdem, will er dem FCA drohen, indem er sagt es gäbe Möglichkeiten aus Augsburg wegzukommen, siehe Hinti? Fordert er jetzt Spieler ernsthaft zum Streik auf, weil er weiß, dass einige verdiente Spieler (Jeff, Hahn) im Moment auf der Bank sitzen? Das was er macht sieht doch stark nach Revolte anzetteln aus, und ganz ehrlich, da kommt es mir hoch. Andere für seine Zweckmäßigkeit zu instrumentalisieren, geht gar nicht und damit gefährdet er den gesamten Verein.

Ich kann nachvollziehen, dass Gregerl unzufrieden ist. Aber was er macht geht einfach nicht. Würden solche Aussagen von Jeff kommen, sähe es anders aus, denn er hat noch nicht einmal die Chance bekommen, sich zu zeigen. Aber Gregerl hat schlecht gespielt. Und dass er jetzt, nachdem es doch in vier Spielen ohne ihn ganz gut lief, nicht der Trainer auf einmal neunzig Minuten auf ihn setzt, sollte selbst für unseren Superösi nicht ganz überraschend kommen. Er spricht jetzt halt das aus, was er im Sommer über seinen Papa mitteilen ließ. Und seine Aussagen stimmen einfach nicht und sind nicht fair. Schmid durfte gehen, Danso ebenfalls. Dass man sein Tafelsilber nicht einfach so verscherbelt ist normal, gerade wenn das Angebot vom direkten Konkurrenten kommt.
Klar ist auch. Im Winter müssen Spieler verkauft werden. Denn mit 34 Spielern ist unser Aufgebot auch einfach zu groß. Gerade im Mittelfeld. Hoffen wir mal das Gregerl mit seinen Aussagen keinen Erfolg hat, und und die Mannschaft nicht gespalten wird. Ruhe wäre so wichtig in der aktuellen Situation
Michael Gregoritsch [11] |#49
15.11.2019 - 08:38 Uhr
Zitat von Thommy_S

Wir haben ja bereits bei Stafilydis gesehen wie wenig sinnvoll es ist einen wechselwilligen Spieler zu halten um ihn dann später Ablösefrei ziehen lassen zu müssen.

Der Querverweis auf Stafy, der in diesem Zusammenhang (dann geht der Spieler ablösefrei) immer wieder auftaucht, halte ich für völlig falsch. 2 Jahre vor Vertragsende ließ man ihn nicht ziehen, weil der HSV nicht bereit war die geforderte Ablöse zu zahlen. Die Frage ist doch zum einen, ob Stafy überhaupt hat verlängern wollen. Ich behaupte NEIN, Er wollte sich die Situation beim FCA weiter anschauen und konnte ja immer noch reagieren. Ein Jahr später wiederum kam es zu keinem Verkauf, da er schwerer verletzt war und auch da stellt sich die Frage, ob er überhaupt verlängern wollte, um hinter Max weiter die Nr. 2 zu sein. Auch da behaupte ich NEIN, das wollte er natürlich nicht. Die einzige Möglichkeit wäre es also gewesen, ihn 2017 günstiger an den HSV abzugeben. Ob der gute Stafy jetzt bei Hoffenheim glücklicher ist, wage ich zu bezeifeln, außer dass er vermutlich dort monatiich etwas mehr auf sein Konto gebucht bekommt.
Auch dass man mit Ji nicht verlängert hat finde ich richtig. Denn mal ehrlich, wer bitte vermisst beim FCA Ji? Ich auf alle Fälle nicht. Und dass man nur deshalb verlängert um anschließend mit ihm Geld durch einen Weiterverkauf zu machen (denn als Spieler setzt man ja sportlich nicht auf unbedingt auf ihn), also so blöd sind die Spieler auch nicht. Dann lieber noch ein Jahr dort bleiben, anschließend vom neuen Verein ein Handgeld mitnehmen und gut ist.
Bei Koo stellt sich die Situation wiederum etwas komlexer dar. Vermutlich wollte man ihn schon halten, aber zum einen kann man finanziell sicher nicht mit einem Scheichclub mithalten und zum anderen konnte man einen 30-jährigen auch nicht mit einem Langzeitvertrag ausstatten. Da kann man dann wenig machen und Koo hat sich eben eher für die finanzielle Seite denn die sportliche entschieden, auch das ist legitim.

Stafy, Gregoritsch, Max, es stellt sich im Endeffekt schon die Frage, ob Reuter etwas zu hoch pokert. Hinteregger wurde zwangweise im Endeffekt zu günstig, um nicht zu sagen zu billlig, abgegeben. Die Frage ist auf der anderen Seite, was ist der Spieler UNS wert, das muss ja nicht unbedingt mit einem allgmeinen Marktwert zusammen passen. Dass Spieler auch den FCA "normal" verlassen können, sieht man an Jonny oder Danso.

Bei Gregoritsch muss ich sagen, weiß ich auch nicht wie man agieren soll. Läßt man ihn jetzt ziehen, ist das kein gutes Signal, läßt man ihn gerade nicht ziehen, dass hat man vermutlich "das Problem mit dem faulen Apfel im Korb". Schwierige Situatution also, da beneide ich Reuter nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von trenk am 15.11.2019 um 08:41 Uhr bearbeitet
Michael Gregoritsch [11] |#50
15.11.2019 - 08:49 Uhr
Ich hatte und habe überhaupt kein Verständnis für die beiden Österreicher, die es schaffen den FCA zu einem Zirkusverein zu machen.

Mir persönlich haben bereits deren Antrittsreden bei uns nicht gefallen. Hier wird ja oft unfeines Nachtreten reklamiert – zu den Aussagen von Hinteregger und Gregoritsch in Richtung ihrer alten Vereine las ich da nichts, im Gegenteil wurde das noch erfreut zur Kenntnis genommen. Klar war mir aber damals schon, dass es den eigenen Verein einmal genau so treffen wird, wenn den Herren irgendetwas nicht genehm sein sollte. Denn der Charakter ändert sich nicht und dass immer eitel Sonnenschein herrscht ist eher unwahrscheinlich.

Gregoritsch hat in seiner ersten Saison bei uns geliefert – ohne Frage und aber auch selbst betont, wie sehr er von Trainer Manuel Baum profitiert habe (ebenso wie Philipp Max). Bleibt die Frage, warum beide in der zweiten Saison unter demselben Trainer deutlich abfielen. Wobei man Max niemals den Einsatzwillen absprechen konnte – Gregoritsch schon. Sollte es nicht Lustlosigkeit sein, so sollte er doch mal daran arbeiten (vllt. mit einem Psychologen), dass er nicht immer in ein Loch fällt, das ihn offenbar total blockiert, wenn es nicht so läuft, wie er sich das vorstellt (auf dem Platz) und natürlich auch abseits.

Wie hier schon ausgeführt wurde, gibt es für jede Position in der Mannschaft mindestens zwei Spieler. Je breiter und qualitativ hochwertiger der Kader besetzt ist, desto wahrscheinlicher wird es, dass der eine oder andere über längere Zeit nicht spielen kann oder nur eingewechselt wird.

In der Tat haben wir da offenbar – auf unserem Niveau – nun ähnliche Probleme wie der FCB. Wie der Thomas Müller, nach dem ja wirklich kein Hahn mehr krähte, der ohne großen Aufschrei aus der Nationalmannschaft verbannt wurde, plötzlich wie Phoenix aus der Asche zum Superstar des FCB emporstieg, da staunt man nur. Man braucht eben eine gute Lobby – nur ob das dem Verein hilft?

Jeff ist ein erstklassiger Verteidiger und wäre sicher auch bei Schmidt gesetzt – aber er ist verletzungsanfällig und nicht zuletzt das machte es erforderlich, dass noch ein weiterer Innenverteidiger verpflichtet wurde. Danso ließ man ziehen, weil dieser genau so unzufrieden war, nicht am Stammpersonal vorbei zu kommen. Nun hat man mit Jedvaj und Udokhai zwei IVs mit Ambitionen. Glaubt jemand, die setzen sich klaglos auf die Bank, nur weil ein Konkurrent wieder fit ist? Das kann man mit Nachwuchskräften machen wie Framberger, die einfach froh und glücklich sind, wenn sie mal zum Einsatz kommen.

Aber zurück zu ‚Gregerl‘. Er hat doch gespielt in den ersten Partien der Saison. Und wenn ich mich richtig entsinne mehr oder weniger unterirdisch. Ähnlich wie bei Özil, spielt bei ihm die Körpersprache eine ganz maßgebliche Rolle (daher auch die Idee mit einer psychologischen Unterstützung) Mit dieser ist er ein schlechtes Vorbild für die restliche Mannschaft. So etwas steckt an, setzt sich fort. Nicht nachsetzen, entnervt schauen… das zersetzt den Teamgeist und ist vermutlich mit ein Grund, warum man einen anderen vorzieht, wenn man zwei gleichwertige hat.

Außerdem, wenn stimmt, was hier dargelegt wurde, dass MG ein super Spieler sei, wenn er exakt die Position spielen kann, die ihm liegt, dann geht das sowieso in die falsche Richtung, denn dann ist man für jeden Gegner superleicht auszurechnen. Das kann man für Messi machen. Für MG bliebe dann die Feststellung, dass er einen guten Schuss hat und ansonsten ziemlich limitiert ist. Leider schätzt er sich aber offenbar ganz anders ein, fühlt sich für Höheres berufen und ist sich für die Drecksarbeit bei Vereinen im Abstiegskampf zu schade. Das ist schade.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von monterey am 15.11.2019 um 08:50 Uhr bearbeitet
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