| Geburtsdatum | 21.09.1973 |
|---|---|
| Alter | 52 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Sportvorstand |
| Akt. Verein | FC Bayern München |
Max Eberl [Sportdirektor]
11.05.2016 - 10:01 Uhr
30.05.2021 - 12:15 Uhr
Zitat von denis_zaki
Max Eberl hat im Interview in der AZ zu vielem Stellung bezogen, und einen Ausblick gegeben.
Er bestätigt, dass intern über alle Themen gesprochen wird, das was aber an die Öffentlichkeit dringt nur ein Teil des Ganzen ist.
Dann spricht er über den sportlichen Erfolg, aber auch Werte, die im Einklang dazu stehen müssen: Haltung, Respekt, Nachhaltigkeit, Menschlichkeit. Alles dem Erfolg unterzuordnen und damit aktionistisch zu handeln wäre falsch. Durch diese Werte sei man erst dort wo man ist, und ist für Trainer interessant geworden.
Eberl spricht davon, dass es immer um Qualität geht, die Rose zweifelsohne hat. Jetzt werden Stimmen laut, dass er hätte anders handeln müssen, es könne ihm aber niemand beweisen, dass es mit einem anderen Trainer besser gelaufen wäre. Eberl wird seine Person und Werte des Vereins nicht für den sportlichen Erfolg verkaufen. Es war allen bewusst gewesen, dass die Entscheidung von Rose problematisch werden könnte, aber eine so extreme Abneigung habe man nicht erwartet.
Er ist sich sicher: mit diesem Trainer hatte man die größte Chance Europa zu erreichen. Eberl deutet aber gleichzeitig an, dass Rose hätte auch entlassen werden können - es gibt keine Nibelungentreue. Das Spiel auf Schalke war damals sehr wichtig, und das wusste der Trainer auch.
Analyse der Saison: zu viele Gegentore bekommen, zu viele Führungen hergeschenkt, keine Konstanz, keine Balance, dazu Themen rund um den Verein, die für Unruhe gesorgt haben, die mentale Herausforderung der Champions League, fehlende Fans. Das alles hat nicht gereicht um das Top-Niveau zu erreichen.
Der Kader wird sich im Sommer verändern. Es werden vielleicht viele junge Spieler geholt werden, um einen Aufbau zu leisten. Damit kann die Erwartungshaltung der letzten Jahre nicht gleich bleiben. Es wird ein Schritt zurückgehen müssen, man etwas Neues aufbauen um dann wieder erfolgreich zu sein.
Durch den finanziellen Verlust in 2020 muss man den Gürtel nun enger schnallen. Es muss auch um die Existenz des Vereins, der finanziellen Stabilisierung gehen.
Das alles sei die Chance für die eigene Jugend. Aufs NLZ angesprochen, sagte er dann auch noch, dass es nicht möglich sei innerhalb von zwei, drei Jahren Ergebnisse des neuen NLZ zu sehen. Das Niveau der Talente müsse sich dem qualitativ starken Profi-Kader erst anpassen.
Wieso Adi Hütter? Er verkörpert Struktur, offensiven Fußball, Tore, aber auch gutes Verteidigen. Er kennt Ballbesitz-Fußball, als auch Aktivität im Spiel. Auf all seinen Stationen hat er nachgewiesen, dass er Mannschaften aufbauen und weiterentwickeln kann.
https://www.aachener-zeitung.de/sport/fussball/borussia-moenchengladbach/ich-werde-meine-werte-nicht-fuer-sportlichen-erfolg-verkaufen_aid-58606165
Nachtrag: weil es gerade diskutiert wird. Eberl würde bei einer Entscheidung nicht lügen, sondern sie immer sofort kommunizieren. Das habe auch mit Respekt und Haltung zu tun, weil es würde so oder so irgendwann Gerüchte und berechtigte Fragen von Beratern und Medien geben (für mich klang das auch nach Kritik an Rose).
Max Eberl hat im Interview in der AZ zu vielem Stellung bezogen, und einen Ausblick gegeben.
Er bestätigt, dass intern über alle Themen gesprochen wird, das was aber an die Öffentlichkeit dringt nur ein Teil des Ganzen ist.
Dann spricht er über den sportlichen Erfolg, aber auch Werte, die im Einklang dazu stehen müssen: Haltung, Respekt, Nachhaltigkeit, Menschlichkeit. Alles dem Erfolg unterzuordnen und damit aktionistisch zu handeln wäre falsch. Durch diese Werte sei man erst dort wo man ist, und ist für Trainer interessant geworden.
Eberl spricht davon, dass es immer um Qualität geht, die Rose zweifelsohne hat. Jetzt werden Stimmen laut, dass er hätte anders handeln müssen, es könne ihm aber niemand beweisen, dass es mit einem anderen Trainer besser gelaufen wäre. Eberl wird seine Person und Werte des Vereins nicht für den sportlichen Erfolg verkaufen. Es war allen bewusst gewesen, dass die Entscheidung von Rose problematisch werden könnte, aber eine so extreme Abneigung habe man nicht erwartet.
Er ist sich sicher: mit diesem Trainer hatte man die größte Chance Europa zu erreichen. Eberl deutet aber gleichzeitig an, dass Rose hätte auch entlassen werden können - es gibt keine Nibelungentreue. Das Spiel auf Schalke war damals sehr wichtig, und das wusste der Trainer auch.
Analyse der Saison: zu viele Gegentore bekommen, zu viele Führungen hergeschenkt, keine Konstanz, keine Balance, dazu Themen rund um den Verein, die für Unruhe gesorgt haben, die mentale Herausforderung der Champions League, fehlende Fans. Das alles hat nicht gereicht um das Top-Niveau zu erreichen.
Der Kader wird sich im Sommer verändern. Es werden vielleicht viele junge Spieler geholt werden, um einen Aufbau zu leisten. Damit kann die Erwartungshaltung der letzten Jahre nicht gleich bleiben. Es wird ein Schritt zurückgehen müssen, man etwas Neues aufbauen um dann wieder erfolgreich zu sein.
Durch den finanziellen Verlust in 2020 muss man den Gürtel nun enger schnallen. Es muss auch um die Existenz des Vereins, der finanziellen Stabilisierung gehen.
Das alles sei die Chance für die eigene Jugend. Aufs NLZ angesprochen, sagte er dann auch noch, dass es nicht möglich sei innerhalb von zwei, drei Jahren Ergebnisse des neuen NLZ zu sehen. Das Niveau der Talente müsse sich dem qualitativ starken Profi-Kader erst anpassen.
Wieso Adi Hütter? Er verkörpert Struktur, offensiven Fußball, Tore, aber auch gutes Verteidigen. Er kennt Ballbesitz-Fußball, als auch Aktivität im Spiel. Auf all seinen Stationen hat er nachgewiesen, dass er Mannschaften aufbauen und weiterentwickeln kann.
https://www.aachener-zeitung.de/sport/fussball/borussia-moenchengladbach/ich-werde-meine-werte-nicht-fuer-sportlichen-erfolg-verkaufen_aid-58606165
Nachtrag: weil es gerade diskutiert wird. Eberl würde bei einer Entscheidung nicht lügen, sondern sie immer sofort kommunizieren. Das habe auch mit Respekt und Haltung zu tun, weil es würde so oder so irgendwann Gerüchte und berechtigte Fragen von Beratern und Medien geben (für mich klang das auch nach Kritik an Rose).
Ein sehr gutes Interview wie ich finde. Danke für die Zusammenfassung. Ich denke über einzelne Punkte wie interne Aufarbeitung der Saison oder die „Rose-Frage“ müssen wir uns nicht nochmal unterhalten. Hier hat jeder eine andere Meinung und die wurden hier schon häufig diskutiert. Die Wahrheit wird wahrscheinlich irgendwo in der Mitte liegen.
Was ich nicht ganz verstehe ist die Transferstrategie in der kommenden Transferphase. Es wird offen gesagt, dass man viele junge Spieler verpflichten und einen Neuanfang mit neuem Trainer haben möchte. Hierzu müsste man dann die Erwartungshaltung der letzten Jahre dämpfen und einen Schritt in der Entwicklung zurückgehen. So weit so gut. Ich denke viele Vereine (außer vielleicht die Englischen) werden einen ähnlichen Weg nach Corona einschlagen.
Gleichzeitig wird aber auch gesagt dass man die Ergebnisse des NLZ nicht in den ersten 2-3 Jahren sehen wird, weil man sich in der Talententwicklung an das gehobene Niveau des Kaders anpassen muss.
Was denn jetzt? Ich dachte man will extra diesen Schritt zurück machen um junge Talente besser ins Team integrieren zu können, damit man nicht mehr so viel Geld für Externe ausgeben muss (Das, denke ich, ist zumindest der Gedanke dahinter. Man geht ja nicht aus Spaß einen Schritt zurück, sondern es wird finanzielle Gründe haben). Aber trotzdem muss man in der nächsten Zeit nicht auf neue Talente aus der eigenen Jugend hoffen, weil dafür das Niveau des Kaders zu hoch sein wird. Ist das nicht ein Widerspruch in sich oder habe ich das falsch verstanden?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FohlenShop am 30.05.2021 um 12:18 Uhr bearbeitet
30.05.2021 - 13:43 Uhr
Zitat von effe2007
Mal abgesehen davon, dass mir bei den Erfolgen der letzten 10 Jahre der Favre viel zu kurz kommt, kann man damit doch unmöglich jegliche Fehlentscheidung damit argumentieren, dass alles halb so wild sei.
Zitat von Hexer
Zwischen dem 10-jährigen Artikel und heute liegen sechs internationale Teilnahmen, davon dreimal CL, erreicht mit vier Trainern. Dazu zwei achte und zwei neunte Plätze.
Ein wahrhaft katastrophales Ergebnis für einen Verein, der in den vielen Jahren zuvor zur grauen Maus mutiert war, ein sich wiederholender Abstiegskampf inkl. zweier Abstiege.
Ja, auch ich war vergangen Samstag um 17:20 enttäuscht, die Conference-League hätte das zumindest für mich anders aussehen lassen.
Im Endeffekt ist die Saison 20/21 nicht so verlaufen, wie ich es mir erhofft hatte.
Bei dem was aber jetzt wieder so teilweise abgelassen wird könnte man meinen, die Borussia hätte eine noch schlechtere Entwicklung genommen als Schalke oder Werder.
Erwartbar war, dass die üblichen User aus den Löchern gekrochen kommen, die sie nur zu Zeiten verlassen, in denen der sportliche Erfolg ausbleibt. Und die sich dann in Scharen neu anmeldenden User, wo man aber nach kurzer Zeit schnell merkt: „Der war doch schonmal da, nur mit einem anderen Namen.“
Zum Glück liest man diese dann die Arbeit der Borussia und Eberl insbesondere vernichtenden Beiträge nicht so oft, denn sobald der Erfolg wieder einkehrt verschwinden diese User dann auch schnell wieder in ihren Löchern oder die Accounts komplett; die Zeiten des sportlichen Erfolges werden dann immer zu sehr harten und frustrierenden Momenten in diesen Kreisen.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass das Ergebnis der Saison 20/21 alles in allem enttäuschend ist und der Versuch der Mission Rose nicht den erhofften Erfolg gebracht hat. Das ist schade und ernüchternd, der achte Platz nichts zum feiern, aber auch ganz sicher nicht die Katastrophe, zu der er teilweise gemacht wird.
Der Weg der Borussia ging in den letzten 10 Jahren, trotz des einen oder anderen Rückschlags, trotz der einen oder anderen IM NACHHINEIN VIELLEICHT falschen Entscheidung, im Endeffekt immer weiter nach oben. Und mit nach oben meine ich nicht eine immer bessere Platzierung, denn da gibt es weiterhin finanzielle Grenzen, die die Borussia wohl nie wird knacken können.
Mit nach oben meine ich, dass wir mittlerweile konstant um Europa mitspielen, etablierte Konkurrenten weit abschüttelt haben, viel Neid erfahren.
Und ja, dieser konstante Erfolg misst sich auch darin, dass bereits ein achter Platz mittlerweile als Misserfolg betrachtet wird.
Nachdem sich die Enttäuschung des Saisonfinales bei mir mittlerweile gelegt hat, bin ich inzwischen wieder in freudiger Erwartung der Saison 21/22, denn ich weiß, dass mich unsere Verantwortlichen nicht enttäuschen werden.
Da ich weiß, wie sich die Borussia in den letzten 10 Jahren entwickelt hat, und wie sie dies getan hat, bin ich mir sicher, dass dieser Weg noch nicht zu Ende ist.
Zumal die Verantwortlichen hierfür weiterhin an Bord sind.
Bis dahin muss man halt weiter die polemischen, faktenverdrehenden und widersprüchlichen Beiträge, die dann auch schnell mal beleidigend werden, ertragen.
Spätestens mit den ersten Erfolgen 21/22 werden diese Stimmen - bis zur nächsten Krise - wieder frustriert verstummen, natürlich nur, um sich erneut zu wappnen und den nächsten Misserfolg herbeizusehnen.
Und bevor hier wieder der Ansatz greift, Kritik oder andere Meinungen sind in der Causa Eberl nicht erwünscht, da kann ich nur sagen: Unsinn!
Kritik ist immer erwünscht und andere Meinungen notwendig.
Allerdings halte ich es da wie Jan Böhmermann und zitiere: „Es wäre ganz gut, wenn die Meinungen auch ein bisschen Wurzeln in Fakten schlagen würden.“
Zwischen dem 10-jährigen Artikel und heute liegen sechs internationale Teilnahmen, davon dreimal CL, erreicht mit vier Trainern. Dazu zwei achte und zwei neunte Plätze.
Ein wahrhaft katastrophales Ergebnis für einen Verein, der in den vielen Jahren zuvor zur grauen Maus mutiert war, ein sich wiederholender Abstiegskampf inkl. zweier Abstiege.
Ja, auch ich war vergangen Samstag um 17:20 enttäuscht, die Conference-League hätte das zumindest für mich anders aussehen lassen.
Im Endeffekt ist die Saison 20/21 nicht so verlaufen, wie ich es mir erhofft hatte.
Bei dem was aber jetzt wieder so teilweise abgelassen wird könnte man meinen, die Borussia hätte eine noch schlechtere Entwicklung genommen als Schalke oder Werder.
Erwartbar war, dass die üblichen User aus den Löchern gekrochen kommen, die sie nur zu Zeiten verlassen, in denen der sportliche Erfolg ausbleibt. Und die sich dann in Scharen neu anmeldenden User, wo man aber nach kurzer Zeit schnell merkt: „Der war doch schonmal da, nur mit einem anderen Namen.“
Zum Glück liest man diese dann die Arbeit der Borussia und Eberl insbesondere vernichtenden Beiträge nicht so oft, denn sobald der Erfolg wieder einkehrt verschwinden diese User dann auch schnell wieder in ihren Löchern oder die Accounts komplett; die Zeiten des sportlichen Erfolges werden dann immer zu sehr harten und frustrierenden Momenten in diesen Kreisen.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass das Ergebnis der Saison 20/21 alles in allem enttäuschend ist und der Versuch der Mission Rose nicht den erhofften Erfolg gebracht hat. Das ist schade und ernüchternd, der achte Platz nichts zum feiern, aber auch ganz sicher nicht die Katastrophe, zu der er teilweise gemacht wird.
Der Weg der Borussia ging in den letzten 10 Jahren, trotz des einen oder anderen Rückschlags, trotz der einen oder anderen IM NACHHINEIN VIELLEICHT falschen Entscheidung, im Endeffekt immer weiter nach oben. Und mit nach oben meine ich nicht eine immer bessere Platzierung, denn da gibt es weiterhin finanzielle Grenzen, die die Borussia wohl nie wird knacken können.
Mit nach oben meine ich, dass wir mittlerweile konstant um Europa mitspielen, etablierte Konkurrenten weit abschüttelt haben, viel Neid erfahren.
Und ja, dieser konstante Erfolg misst sich auch darin, dass bereits ein achter Platz mittlerweile als Misserfolg betrachtet wird.
Nachdem sich die Enttäuschung des Saisonfinales bei mir mittlerweile gelegt hat, bin ich inzwischen wieder in freudiger Erwartung der Saison 21/22, denn ich weiß, dass mich unsere Verantwortlichen nicht enttäuschen werden.
Da ich weiß, wie sich die Borussia in den letzten 10 Jahren entwickelt hat, und wie sie dies getan hat, bin ich mir sicher, dass dieser Weg noch nicht zu Ende ist.
Zumal die Verantwortlichen hierfür weiterhin an Bord sind.
Bis dahin muss man halt weiter die polemischen, faktenverdrehenden und widersprüchlichen Beiträge, die dann auch schnell mal beleidigend werden, ertragen.
Spätestens mit den ersten Erfolgen 21/22 werden diese Stimmen - bis zur nächsten Krise - wieder frustriert verstummen, natürlich nur, um sich erneut zu wappnen und den nächsten Misserfolg herbeizusehnen.
Und bevor hier wieder der Ansatz greift, Kritik oder andere Meinungen sind in der Causa Eberl nicht erwünscht, da kann ich nur sagen: Unsinn!
Kritik ist immer erwünscht und andere Meinungen notwendig.
Allerdings halte ich es da wie Jan Böhmermann und zitiere: „Es wäre ganz gut, wenn die Meinungen auch ein bisschen Wurzeln in Fakten schlagen würden.“
Mal abgesehen davon, dass mir bei den Erfolgen der letzten 10 Jahre der Favre viel zu kurz kommt, kann man damit doch unmöglich jegliche Fehlentscheidung damit argumentieren, dass alles halb so wild sei.
a) Das mit Favre liest man jetzt zum xten Male. Natürlich hatte er einen großen Anteil am Erfolg der letzten 10 Jahre. Aber auch Favre konnte nur mit dem Spielermaterial arbeiten, welches Eberl ihm zur Verfügung gestellt hat.
Genauso wie die drei Trainer nach Favre.
Und auch die haben es geschafft, sich für die CL/EL zu qualifizieren.
b) Das alles halb so wild ist, hat niemand gesagt. Ich auch nicht. Aber ein achter rang ist auch keine Vollkatastrophe.
c) Das im Laufe der Saison eine Fehlentscheidung getroffen wurde, wurde bislang nicht bewiesen und kann auch nicht bewiesen werden.
Du solltest hier strikt darauf achten, dass Eberl DEINER MEINUNG NACH eine Fehlentscheidung getroffen hat; Deine darstellung stellt dies als Fakt dar, was es aber nicht ist.
Zitat von effe2007
Das sind/waren nämlich die Probleme von Werder, HSV und Schalke, man saß auf dem Polster der Erfolge und erntete dann das Geschehene.
Das sind/waren nämlich die Probleme von Werder, HSV und Schalke, man saß auf dem Polster der Erfolge und erntete dann das Geschehene.
Was wir ernten werden, das wird man erst in der Zukunft sehen. Wenn Du hier also unterstellst, dass die Borussia den gleichen Weg gehen wird, dann bitte ich um Zurverfügungstellung Deiner Glaskugel.
Im Übrigen vergleichst Du Äpfel mit Birnen.
Zumindest Schalke und HSV ist nicht darauf zurückzuführen, dass man auf dem Polster seiner Erfolge saß. Deren Untergang liegt daran begründet, dass man die Erfolge mit Geldern erkauft hat (oder versucht zu erkaufen), die man schlicht nicht hatte. Dazu gesellten sich dann Kurzschlussentscheidungen mit der rekordverdächtigen Demissionen von unzähligen Trainern.
Die Borussia/Eberl praktiziert genau das Gegenteil. Langsamer Anstieg des Erfolges mit einer grundsoliden Finanzierung gepaart mit einer Personalkonstanz.
Eberl/ der Borussia hier Fehlentscheidungen mit dem Verweis auf Schalke bzw. den HSV vorzuwerfen ist anhand der tatsächlichen Ergebnisse (Fakten!!!) ein Treppenwitz!
Zitat von effe2007
Zumal ich bei einigen Usern sogar schon denke, dass es noch nicht einmal zu einer Fehlentscheidung kam, nach deren Ansicht.
Zumal ich bei einigen Usern sogar schon denke, dass es noch nicht einmal zu einer Fehlentscheidung kam, nach deren Ansicht.
Korrekt. Clever analysiert!
Zitat von effe2007
Das mit deinem „aus den Löchern gekrochen kommen“ finde ich nicht gut, damit tust du einigen Usern unrecht und nimmst denen das Echt zur Meinungsäußerung.
Das mit deinem „aus den Löchern gekrochen kommen“ finde ich nicht gut, damit tust du einigen Usern unrecht und nimmst denen das Echt zur Meinungsäußerung.
Wer mich kennt, weiß wen ich meinte. Und da ist das "aus den Löchern gekrochen" absolut angemessen. Und das Recht zur Meinungsäußerung habe ich wohl niemandem genommen. Wie könnte ich das auch?
Effe, bei solchen Unterstellungen rate ich Dir dringendst vorher zu überlegen, bevor Du auf "speichern" klickst.
Zitat von effe2007
Ich gehöre ja eher zu den Vielpostern, fühle mich da jetzt nicht angesprochen, aber generell trittst du damit einigen auf die Füße. Die meisten trauen sich schon garnicht, überhaupt Kritik an Eberl zu äußern, weil man gewiss entsprechend sich Contras einfängt. Aber genau das ist der Punkt, wo Eberl den Druck weg hat im Gegensatz zu seinen Kollegen. Eberl kennt das Gefühl der Kritik schon garnicht mehr, da ist bei uns eine Situation mit Denkmal und Kritiklosigkeit, die genau von denen geschaffen wird, welche eben keine Kritik an Eberl zulassen wollen.
Ich gehöre ja eher zu den Vielpostern, fühle mich da jetzt nicht angesprochen, aber generell trittst du damit einigen auf die Füße. Die meisten trauen sich schon garnicht, überhaupt Kritik an Eberl zu äußern, weil man gewiss entsprechend sich Contras einfängt. Aber genau das ist der Punkt, wo Eberl den Druck weg hat im Gegensatz zu seinen Kollegen. Eberl kennt das Gefühl der Kritik schon garnicht mehr, da ist bei uns eine Situation mit Denkmal und Kritiklosigkeit, die genau von denen geschaffen wird, welche eben keine Kritik an Eberl zulassen wollen.
Das ist so dermaßen albern, dass jedes weiter Wort hierzu überflüssig ist.
Zitat von effe2007
Eberl rechtfertigt die aufkommende Kritik damit, dass er ohne AK Rose nicht bekommen hätte. Dabei ist doch den meisten diese AK Schnuppe. Jeder hier weiß, dass AK‘s alltäglich sind und dass Rose das Recht hatte, diese zu ziehen.
Eberl rechtfertigt die aufkommende Kritik damit, dass er ohne AK Rose nicht bekommen hätte. Dabei ist doch den meisten diese AK Schnuppe. Jeder hier weiß, dass AK‘s alltäglich sind und dass Rose das Recht hatte, diese zu ziehen.
Aus welchem Forum ziehst Du diese Erkenntnis. Hier bei TM.de war es doch so, dass Eberl gerade diese AK vorgeworfen wurde.
Zitat von effe2007
Um das geht es mir doch garnicht. Auch dass er zum BVB geht ist mir egal, letztlich ist mir selbst Rose egal. Es geht um die Schönrednerei die auch das FPMG anprangerte und um eine IM NACHHINEIN festzustellende Analyse, dass es zumindest aus meiner Sicht ein Fehler war, am Trainer festzuhalten, noch schlimmer, ihm eine Jobgarantie zu geben, egal was kommt.
Um das geht es mir doch garnicht. Auch dass er zum BVB geht ist mir egal, letztlich ist mir selbst Rose egal. Es geht um die Schönrednerei die auch das FPMG anprangerte und um eine IM NACHHINEIN festzustellende Analyse, dass es zumindest aus meiner Sicht ein Fehler war, am Trainer festzuhalten, noch schlimmer, ihm eine Jobgarantie zu geben, egal was kommt.
Schön, dass Du hier das "NACHHINEIN" erwähnst. Im Nachhinein ist nämlich jeder schlauer. Dummerweise kann aber auch heut nicht geklärt werden, ob es mit einem anderen Trainer (mit welchem eigentlich?) besser gelaufen wäre.
Und das mit der Jobgarantie klingt im aktuellen IV der AZ doch ein wenig anders...
Zitat von effe2007
Fußball ist Ergebnissport/Leistungssport und ohne Leistung, sollte weder ein Spieler spielen dürfen oder ein Trainer an der Seitenlinie stehen.
Fußball ist Ergebnissport/Leistungssport und ohne Leistung, sollte weder ein Spieler spielen dürfen oder ein Trainer an der Seitenlinie stehen.
Vollkommen richtig, aber was soll uns das jetzt sagen? Woran machst Du Ergebnis und Leistung konkret fest?
Zitat von effe2007
Werder hat das festklammern jetzt mit dem Abstieg bezahlt und die Kölner, Bielefeld, Mainz, FCA und Bayer haben durch nicht festklammern ihre Ziele noch erreicht.
Werder hat das festklammern jetzt mit dem Abstieg bezahlt und die Kölner, Bielefeld, Mainz, FCA und Bayer haben durch nicht festklammern ihre Ziele noch erreicht.
Und Schalke hat sogar fünfmal reagiert. Haben die auch ihr Ziel erreicht?
Hat der Trainerwechsel beim HSV zum Ziel geführt?
Frankfurt hatte eine ganz schlechte Phase in der Hinrunde, hat an Hütter festgehalten und stand dann irgendwann auf einem CL-Platz.
Effe, es gibt genügend Beispiele, bei denen ein Trainerwechsel funktioniert hat. Und genügend Beispiele, bei denen er nichts gebracht hat. Was fehlt ist die Gewissheit, ob ein Trainerwechsel (nochmal, wer hätte es denn sein sollen) uns zum Ziel geführt hätte.
Zitat von effe2007
Zum Thema Ergebniskrise, diese 29 (?) Punkte die man nach Führung abgab. Nun, es gab da mal einen Tedesco, der hat eine ganze Saison versucht, so schnell wie möglich in Führung zu gehen um dann in den kontermodus zu schalten. Damit wurde er mit Schalke Vizemeister. Nicht schön anzusehen, aber erfolgreich war er damit. Auch das ist Sache vom Trainer, eine Einstellungssache wie der Trainer das Team einstellt.
Zum Thema Ergebniskrise, diese 29 (?) Punkte die man nach Führung abgab. Nun, es gab da mal einen Tedesco, der hat eine ganze Saison versucht, so schnell wie möglich in Führung zu gehen um dann in den kontermodus zu schalten. Damit wurde er mit Schalke Vizemeister. Nicht schön anzusehen, aber erfolgreich war er damit. Auch das ist Sache vom Trainer, eine Einstellungssache wie der Trainer das Team einstellt.
Da hast Du Recht. Ich weiß jetzt nur nicht, was Eberl hiermit zu tun hat...
Oder hat in Wahrheit der Max die Mannschaft trainiert???
Zitat von effe2007
Wenn/wäre/hätte ein Interimstrainer mehr raus geholt ist mit nichts zu belegen, wir kennen nur das Ergebnis mit dem Festhalten am Trainer und da ist das Ergebnis nicht zufrieden stellend, für mich zumindest. Die Kölner z.b. haben es riskiert, nur wer riskiert kann gewinnen, wer nichts riskiert hat schon verloren.
Wenn/wäre/hätte ein Interimstrainer mehr raus geholt ist mit nichts zu belegen, wir kennen nur das Ergebnis mit dem Festhalten am Trainer und da ist das Ergebnis nicht zufrieden stellend, für mich zumindest. Die Kölner z.b. haben es riskiert, nur wer riskiert kann gewinnen, wer nichts riskiert hat schon verloren.
Das meiste hatten wir ja schon. Aber: Wer riskiert, kann gewinnen, aber auch eine ganze Menge verlieren. Ist eben wie beim Pokern...
Ein Risiko geht man aber in der Regel nur dann ein, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht oder einigermaßen verzweifelt ist.
Waren wir das?
Zitat von effe2007
Das Festhalten am Trainer war m.E. ein großer Fehler. Eine Mitte gab es nicht, man hätte auch sagen können ok, Rose bleibt und man schaut, was sich ergibt und man kann ja später dann immer noch reagieren. Nicht einmal den Mittelweg nahm man, man sagte „Rose bleibt, egal was kommt“.
Das Festhalten am Trainer war m.E. ein großer Fehler. Eine Mitte gab es nicht, man hätte auch sagen können ok, Rose bleibt und man schaut, was sich ergibt und man kann ja später dann immer noch reagieren. Nicht einmal den Mittelweg nahm man, man sagte „Rose bleibt, egal was kommt“.
Welchen Mittelweg denn? Es hatte sich doch nach den sieben sieglosen Spielen wieder gebessert. Hätte man nach dem 3-0 gegen Schalke reagieren sollen? Oder nach dem 2-2 Gegen Hertha bei 80 Minuten in Unterzahl? Oder nach dem 4-0 gegen Frankfurt? Oder nach dem 5-0 gegen Bielefeld?
Am Ende hätte uns ein Sieg gegen Stuttgart fast noch in die EL gebracht. Ich weiß, ist nicht passiert. Aber direkt nach dem Stuttgarter Ausgleich hatte Lazaro die 100%ige Chance zur neuerlichen Führung. Manchmal liegt es halt an wenigen Augenblicken, an wenigen Zentimetern; da hilft dann auch kein neuer Trainer.
Zitat von effe2007
DAS ist für mich ein no-go. Da hätte ich gerne von Eberl eine klare Aussage hören wollen.
DAS ist für mich ein no-go. Da hätte ich gerne von Eberl eine klare Aussage hören wollen.
Ich denke, Eberl hat einige klare Aussagen in/für die Öffentlichkeit getroffen. Nur halt nicht die, die Du hören mochtest!
Welche Aussagen er intern getroffen hat weiß ich nicht. Du?
30.05.2021 - 13:52 Uhr
Danke, @Hexer ! Und Respekt, dass du dir die Mühe machst, solche Beiträge in der Form zu sezieren. Wäre mir persönlich viel zu anstrengend bei manch einem User.
30.05.2021 - 14:01 Uhr
"Jetzt werden Stimmen laut, dass er hätte anders handeln müssen, es könne ihm aber niemand beweisen, dass es mit einem anderen Trainer besser gelaufen wäre"
Letztlich eine Nullaussage, mit der man jegliche Kritik wegbuegeln kann. Bei keiner einzigen Entscheidung kann man Entscheidungsträgern beweisen, dass es anders besser gelaufen wäre. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten beim Fussball. Beweise hat eh niemand für irgendetwas, da keiner den Fluxkompensator besitzt.
Letztlich eine Nullaussage, mit der man jegliche Kritik wegbuegeln kann. Bei keiner einzigen Entscheidung kann man Entscheidungsträgern beweisen, dass es anders besser gelaufen wäre. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten beim Fussball. Beweise hat eh niemand für irgendetwas, da keiner den Fluxkompensator besitzt.
30.05.2021 - 14:44 Uhr
Zitat von Lumby
"Jetzt werden Stimmen laut, dass er hätte anders handeln müssen, es könne ihm aber niemand beweisen, dass es mit einem anderen Trainer besser gelaufen wäre"
Letztlich eine Nullaussage, mit der man jegliche Kritik wegbuegeln kann. Bei keiner einzigen Entscheidung kann man Entscheidungsträgern beweisen, dass es anders besser gelaufen wäre. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten beim Fussball. Beweise hat eh niemand für irgendetwas, da keiner den Fluxkompensator besitzt.
"Jetzt werden Stimmen laut, dass er hätte anders handeln müssen, es könne ihm aber niemand beweisen, dass es mit einem anderen Trainer besser gelaufen wäre"
Letztlich eine Nullaussage, mit der man jegliche Kritik wegbuegeln kann. Bei keiner einzigen Entscheidung kann man Entscheidungsträgern beweisen, dass es anders besser gelaufen wäre. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten beim Fussball. Beweise hat eh niemand für irgendetwas, da keiner den Fluxkompensator besitzt.
Das ist keine Null-Aussage, das ist einfach schlichtweg die Wahrheit. Hinterher ist man immer schlauer, aber Eberl muss die Entscheidung vorher treffen und da ist es nun Mal zutreffend, dass keiner weiß, ob es mit einem neuen Trainer besser gelaufen wäre
30.05.2021 - 14:54 Uhr
Zitat von Falcon77
Das ist keine Null-Aussage, das ist einfach schlichtweg die Wahrheit. Hinterher ist man immer schlauer, aber Eberl muss die Entscheidung vorher treffen und da ist es nun Mal zutreffend, dass keiner weiß, ob es mit einem neuen Trainer besser gelaufen wäre
Zitat von Lumby
"Jetzt werden Stimmen laut, dass er hätte anders handeln müssen, es könne ihm aber niemand beweisen, dass es mit einem anderen Trainer besser gelaufen wäre"
Letztlich eine Nullaussage, mit der man jegliche Kritik wegbuegeln kann. Bei keiner einzigen Entscheidung kann man Entscheidungsträgern beweisen, dass es anders besser gelaufen wäre. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten beim Fussball. Beweise hat eh niemand für irgendetwas, da keiner den Fluxkompensator besitzt.
"Jetzt werden Stimmen laut, dass er hätte anders handeln müssen, es könne ihm aber niemand beweisen, dass es mit einem anderen Trainer besser gelaufen wäre"
Letztlich eine Nullaussage, mit der man jegliche Kritik wegbuegeln kann. Bei keiner einzigen Entscheidung kann man Entscheidungsträgern beweisen, dass es anders besser gelaufen wäre. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten beim Fussball. Beweise hat eh niemand für irgendetwas, da keiner den Fluxkompensator besitzt.
Das ist keine Null-Aussage, das ist einfach schlichtweg die Wahrheit. Hinterher ist man immer schlauer, aber Eberl muss die Entscheidung vorher treffen und da ist es nun Mal zutreffend, dass keiner weiß, ob es mit einem neuen Trainer besser gelaufen wäre
Höchstwahrscheinlich hätte eine Interimslösung einen höheren Punkteschnitt erreicht, ansonsten zeig mir die Trainer mit einem schwächeren Punkteschnitt von 1,0x bei uns. Es gab seit Eberl das Zepter schwingt immer eine positive Wirkung nach einem Wechsel auf dem Trainerposten wenn man die Tendenz zugrunde legt.
Es ist immer eine Wahrscheinlichkeitsrechnung und in dem Fall ist die Wahrscheinlichkeit nunmal sehr sehr hoch auch wenn du das vielleicht nicht wahrhaben willst.
30.05.2021 - 15:10 Uhr
Zitat von Falcon77
Das ist keine Null-Aussage, das ist einfach schlichtweg die Wahrheit. Hinterher ist man immer schlauer, aber Eberl muss die Entscheidung vorher treffen und da ist es nun Mal zutreffend, dass keiner weiß, ob es mit einem neuen Trainer besser gelaufen wäre
Zitat von Lumby
"Jetzt werden Stimmen laut, dass er hätte anders handeln müssen, es könne ihm aber niemand beweisen, dass es mit einem anderen Trainer besser gelaufen wäre"
Letztlich eine Nullaussage, mit der man jegliche Kritik wegbuegeln kann. Bei keiner einzigen Entscheidung kann man Entscheidungsträgern beweisen, dass es anders besser gelaufen wäre. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten beim Fussball. Beweise hat eh niemand für irgendetwas, da keiner den Fluxkompensator besitzt.
"Jetzt werden Stimmen laut, dass er hätte anders handeln müssen, es könne ihm aber niemand beweisen, dass es mit einem anderen Trainer besser gelaufen wäre"
Letztlich eine Nullaussage, mit der man jegliche Kritik wegbuegeln kann. Bei keiner einzigen Entscheidung kann man Entscheidungsträgern beweisen, dass es anders besser gelaufen wäre. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten beim Fussball. Beweise hat eh niemand für irgendetwas, da keiner den Fluxkompensator besitzt.
Das ist keine Null-Aussage, das ist einfach schlichtweg die Wahrheit. Hinterher ist man immer schlauer, aber Eberl muss die Entscheidung vorher treffen und da ist es nun Mal zutreffend, dass keiner weiß, ob es mit einem neuen Trainer besser gelaufen wäre
Demnach hat Werder Bremen auch alles richtig gemacht, denn man weiß ja nicht ob ein anderer Trainer es besser gemacht hätte. Auch bei Schalke wissen wir auch nicht was wäre wenn die sich in Vergangenheit irgendwie anders entschieden hätten, also scheinen die dortigen Verantwortlichen in den letzten Jahren ja auch alles richtig gemacht zu haben, bzw. man kann ja niemandem einen Vorwurf machen, denn "nur" hinterher ist man schlauer.
Also ich denke dass nicht wenige gesagt haben dass es sinnvoll wäre Rose vorzeitig zu beurlauben. Bei seinem Punkteschnitt seit dem Köln-Spiel gibt es nichts schönzureden. Ich glaube nicht dass seit Frontzeck ein Trainer von uns so einen schlechten Punkteschnitt hatte wie Rose seit dem Spiel gegen Köln. Dazu kommt noch dass wir auch in der Hinrunde spielerisch kaum überzeugt haben.
Mal im Ernst, wir konnten den Kader nach der letzten Saison beisammen halten während direkte Konkurrenten Leistungsträger verloren haben. Und dann werden wir 8.
Tut mir Leid, aber die Ziele wurden nicht nur verfehlt (bei einem 7. Platz hätte man die Ziele auch verfehlt). Stattdessen ist das Abschneiden und die Leistung auf Platz (gemessen an den Möglichkeiten) eine für alle Beteiligte riesige Enttäuschung gewesen.
30.05.2021 - 15:42 Uhr
Zitat von franko1904
Ja genau weil es ja erst mit der offiziellen Verkündung bei der Mannschaft ankommt ? Manche User scheinen wirklich jeden Schmarrn zu glauben. Peinlich Peinlich.
Zitat von BMGK1900
Danke, wollte eben auch was zu der gewagten These schreiben. Um gegen Dieter nach zutreten, greift scheinbar der ein oder andere User zu den beliebten Fake News... Peinlich....
Zitat von Benno1900VfL
Das stimmt doch gar nicht?! Die Verkündung war Anfang April 2019 nach dem Fortuna-Spiel, da war man 5., 2 Punkte hinter Platz 4. Und man blieb 5.
- Verkündung
- Tabelle
Wie kommst du denn bitte zu deiner Aussage!?
Zitat von franko1904
Sehe ich etwas anders denn du unterschlägst die "Lame Duck" Hecking. Da verspielte man den quasi sicheren CL Platz nach Verkündung des Aus für Hecking. Zum Zeitpunkt der Verkündung lag man 11 Punkte vorm 5. Platz.
Situation nicht gleich wie bei Rose aber auch da folgte ein Absturz nachdem man das Aus des Trainers verkündete.
Zitat von Benno1900VfL
Ja, ist natürlich total mutig und gewagt, sich HINTERHER hier hinzustellen und das festzustellen. Chapeau.
Zudem: Am 32. Spieltag hat man die EL verspielt, am 34. den Loser-Cup. Klar hätte man für die letzten 2 Spiele den Trainer wechseln können, oder schon vorher. Aber man war ja scheinbar überzeugt davon, dass Rose es doch noch nach Europa schafft oder hatte keine vielversprechendere Alternative in der Hinterhand, oder oder oder...
MMn kann man solche Fehler machen, aber wichtig ist es, für die Zukunft daraus zu lernen. Welche Erfahrungen hatte Max da denn bisher?
- gerade noch rechtzeitig Frontzeck entlassen und damit zufälligerweise noch eine Ära langfristig positiv geprägt
- bei Schubert erst gar nicht so weit kommen lassen
Tja, auch wenn viele Kritiker hier immer schreiben, dass Eberl zu lange an Frontzeck festgehalten habe, FAKTISCH stimmt das einfach nicht. FAKTISCH hat man Frontzeck gerade rechtzeitig entlassen, hat noch die Relegation erreicht, die Klasse gehalten und sich dann immer mehr an die internationalen Plätze angenähert. Daher kann man das lange Festhalten an Frontzeck eigentlich nicht mal wirklich als Fehler, sondern eher als Schuss vor den Bug sehen, bei dem es gerade noch gut ausging.
Bei Schubert hingegen hat man bereits nach ca. einer Halbrunde die Reissleine gezogen, ich behaupte mal, dass hier im Vergleich zur Frontzeck-Entlassung ein Lerneffekt stattgefunden hat.
Nun ging es aber nicht um den Klassenerhalt, sondern um Europa. Da braucht es vermutlich fähigere Trainer, als einen Feuerwehrmann, der die irgendwie den Klassenerhalt retten soll.
Ist in die Hose gegangen, kann passieren. Hauptsache, Eberl lernt daraus. Und meiner Meinung nach hat Eberl aus den gröbsten Fehlern seines Handelns stets gelernt. Daher muss man hier mal die Zukunft abwarten, wie es sich in einer vergleichbaren Situation verhalten würde.
Zitat von Oskar01
Kurz, es war eine falsche Entscheidung und der Fehler war diese nicht zu berichtigen!
Kurz, es war eine falsche Entscheidung und der Fehler war diese nicht zu berichtigen!
Ja, ist natürlich total mutig und gewagt, sich HINTERHER hier hinzustellen und das festzustellen. Chapeau.
Zudem: Am 32. Spieltag hat man die EL verspielt, am 34. den Loser-Cup. Klar hätte man für die letzten 2 Spiele den Trainer wechseln können, oder schon vorher. Aber man war ja scheinbar überzeugt davon, dass Rose es doch noch nach Europa schafft oder hatte keine vielversprechendere Alternative in der Hinterhand, oder oder oder...
MMn kann man solche Fehler machen, aber wichtig ist es, für die Zukunft daraus zu lernen. Welche Erfahrungen hatte Max da denn bisher?
- gerade noch rechtzeitig Frontzeck entlassen und damit zufälligerweise noch eine Ära langfristig positiv geprägt
- bei Schubert erst gar nicht so weit kommen lassen
Tja, auch wenn viele Kritiker hier immer schreiben, dass Eberl zu lange an Frontzeck festgehalten habe, FAKTISCH stimmt das einfach nicht. FAKTISCH hat man Frontzeck gerade rechtzeitig entlassen, hat noch die Relegation erreicht, die Klasse gehalten und sich dann immer mehr an die internationalen Plätze angenähert. Daher kann man das lange Festhalten an Frontzeck eigentlich nicht mal wirklich als Fehler, sondern eher als Schuss vor den Bug sehen, bei dem es gerade noch gut ausging.
Bei Schubert hingegen hat man bereits nach ca. einer Halbrunde die Reissleine gezogen, ich behaupte mal, dass hier im Vergleich zur Frontzeck-Entlassung ein Lerneffekt stattgefunden hat.
Nun ging es aber nicht um den Klassenerhalt, sondern um Europa. Da braucht es vermutlich fähigere Trainer, als einen Feuerwehrmann, der die irgendwie den Klassenerhalt retten soll.
Ist in die Hose gegangen, kann passieren. Hauptsache, Eberl lernt daraus. Und meiner Meinung nach hat Eberl aus den gröbsten Fehlern seines Handelns stets gelernt. Daher muss man hier mal die Zukunft abwarten, wie es sich in einer vergleichbaren Situation verhalten würde.
Sehe ich etwas anders denn du unterschlägst die "Lame Duck" Hecking. Da verspielte man den quasi sicheren CL Platz nach Verkündung des Aus für Hecking. Zum Zeitpunkt der Verkündung lag man 11 Punkte vorm 5. Platz.
Situation nicht gleich wie bei Rose aber auch da folgte ein Absturz nachdem man das Aus des Trainers verkündete.
Das stimmt doch gar nicht?! Die Verkündung war Anfang April 2019 nach dem Fortuna-Spiel, da war man 5., 2 Punkte hinter Platz 4. Und man blieb 5.
- Verkündung
- Tabelle
Wie kommst du denn bitte zu deiner Aussage!?
Danke, wollte eben auch was zu der gewagten These schreiben. Um gegen Dieter nach zutreten, greift scheinbar der ein oder andere User zu den beliebten Fake News... Peinlich....
Ja genau weil es ja erst mit der offiziellen Verkündung bei der Mannschaft ankommt ? Manche User scheinen wirklich jeden Schmarrn zu glauben. Peinlich Peinlich.
Zitat von Sportbuzzer
"Nach vielen Spekulationen in den letzten Monaten sind seit dieser Woche Fakten geschaffen worden. Ich stelle mich im Sommer einer neuen Herausforderung in Gladbach", sagte Rose, der einen Vertrag über drei Jahre beim Bundesliga-Klub unterzeichnet hat.
"Nach vielen Spekulationen in den letzten Monaten sind seit dieser Woche Fakten geschaffen worden. Ich stelle mich im Sommer einer neuen Herausforderung in Gladbach", sagte Rose, der einen Vertrag über drei Jahre beim Bundesliga-Klub unterzeichnet hat.
Ok, dein Zitat ist vom 10.4., da war man auch schon lange nicht mehr 4. sondern bereits 5.
Passt auch nicht zu deiner Behauptung, dass man bei der Verkündung von Heckings Aus noch 4. mit 11 Punkten Vorspung auf den 5. war.
Ich frage nochmal: Wie kommst du zu der Aussage, dass man bei der Verkündung von Heckings Aus 4. mit 11 Punkten Vorsprung war? Wann soll diese Verkündung gewesen sein?
30.05.2021 - 15:44 Uhr
Zitat von zerocool76
Höchstwahrscheinlich hätte eine Interimslösung einen höheren Punkteschnitt erreicht, ansonsten zeig mir die Trainer mit einem schwächeren Punkteschnitt von 1,0x bei uns. Es gab seit Eberl das Zepter schwingt immer eine positive Wirkung nach einem Wechsel auf dem Trainerposten wenn man die Tendenz zugrunde legt.
Es ist immer eine Wahrscheinlichkeitsrechnung und in dem Fall ist die Wahrscheinlichkeit nunmal sehr sehr hoch auch wenn du das vielleicht nicht wahrhaben willst.
Zitat von Falcon77
Das ist keine Null-Aussage, das ist einfach schlichtweg die Wahrheit. Hinterher ist man immer schlauer, aber Eberl muss die Entscheidung vorher treffen und da ist es nun Mal zutreffend, dass keiner weiß, ob es mit einem neuen Trainer besser gelaufen wäre
Zitat von Lumby
"Jetzt werden Stimmen laut, dass er hätte anders handeln müssen, es könne ihm aber niemand beweisen, dass es mit einem anderen Trainer besser gelaufen wäre"
Letztlich eine Nullaussage, mit der man jegliche Kritik wegbuegeln kann. Bei keiner einzigen Entscheidung kann man Entscheidungsträgern beweisen, dass es anders besser gelaufen wäre. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten beim Fussball. Beweise hat eh niemand für irgendetwas, da keiner den Fluxkompensator besitzt.
"Jetzt werden Stimmen laut, dass er hätte anders handeln müssen, es könne ihm aber niemand beweisen, dass es mit einem anderen Trainer besser gelaufen wäre"
Letztlich eine Nullaussage, mit der man jegliche Kritik wegbuegeln kann. Bei keiner einzigen Entscheidung kann man Entscheidungsträgern beweisen, dass es anders besser gelaufen wäre. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten beim Fussball. Beweise hat eh niemand für irgendetwas, da keiner den Fluxkompensator besitzt.
Das ist keine Null-Aussage, das ist einfach schlichtweg die Wahrheit. Hinterher ist man immer schlauer, aber Eberl muss die Entscheidung vorher treffen und da ist es nun Mal zutreffend, dass keiner weiß, ob es mit einem neuen Trainer besser gelaufen wäre
Höchstwahrscheinlich hätte eine Interimslösung einen höheren Punkteschnitt erreicht, ansonsten zeig mir die Trainer mit einem schwächeren Punkteschnitt von 1,0x bei uns. Es gab seit Eberl das Zepter schwingt immer eine positive Wirkung nach einem Wechsel auf dem Trainerposten wenn man die Tendenz zugrunde legt.
Es ist immer eine Wahrscheinlichkeitsrechnung und in dem Fall ist die Wahrscheinlichkeit nunmal sehr sehr hoch auch wenn du das vielleicht nicht wahrhaben willst.
Wann genau hätte Eberl Rose den beurlauben sollen? Direkt nach Wechselverkündung oder erst nach einer gewissen Anzahl an Niederlagen?
30.05.2021 - 15:54 Uhr
Leute, Leute... was ist denn das für eine schräge Diskussion???
Manchmal sorgen Trainerwechsel für eine Trendwende, manchmal nicht.
NIEMAND kann sagen, ob es besser mit einem anderen Trainer gelaufen wäre und was soll denn das Wahrscheinlichkeitsgeschwurbel? Statistisch gesehen bringen Trainerwechsel GAR NICHTS.
Das ist doch nur so eine Fechterei, bei der man nicht zusammen kommen kann.
Die einen sagen: wär besser gewesen und äußern lediglich ein Gefühl (und setzen sich auch ein bisschen der "Gefahr" aus, Besserwisser genannt zu werden, weil sie im Nachgang über Dinge urteilen, die im echten Leben nun mal ohne das Wissen darum, wie es ausgeht, geregelt werden müssen), andere sagen, hätte auch noch schlechter laufen können (inkl. ggf. -5 Millionen) und äußern ebenfalls nur ein Gefühl (und setzen sich der "Gefahr" aus, ein bisschen "betriebsblind" genannt zu werden, denn es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich vorzustellen, dass bei konsequentem Handeln in der Trainerfrage nach Köln vielleicht doch ein paar Punkte mehr herausgesprungen wären, egal wie das "gewirkt" hätte oder ob Eberl das jemals gemacht hätte).
Ich meine... ich verstehe beide Meinungen. Aber keiner muss jetzt so tun als wäre irgendwas klarer Fakt.
Macht doch nun keinen Glaubenskrieg daraus, lasst die jeweils andere Meinung zu. Das wär ein schöner erster Schritt, sich wieder gemeinsam hinter unserem Team zu versammeln. Denn Ihr seid alle in Wahrheit nicht beteiligt an einer relevanten "Fehleranalyse", sondern schreibt nur ein bisschen in einem Fussballforum herum - so wie ich auch.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag, geht ein bisschen raus und geniesst das Wetter.
Manchmal sorgen Trainerwechsel für eine Trendwende, manchmal nicht.
NIEMAND kann sagen, ob es besser mit einem anderen Trainer gelaufen wäre und was soll denn das Wahrscheinlichkeitsgeschwurbel? Statistisch gesehen bringen Trainerwechsel GAR NICHTS.
Das ist doch nur so eine Fechterei, bei der man nicht zusammen kommen kann.
Die einen sagen: wär besser gewesen und äußern lediglich ein Gefühl (und setzen sich auch ein bisschen der "Gefahr" aus, Besserwisser genannt zu werden, weil sie im Nachgang über Dinge urteilen, die im echten Leben nun mal ohne das Wissen darum, wie es ausgeht, geregelt werden müssen), andere sagen, hätte auch noch schlechter laufen können (inkl. ggf. -5 Millionen) und äußern ebenfalls nur ein Gefühl (und setzen sich der "Gefahr" aus, ein bisschen "betriebsblind" genannt zu werden, denn es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich vorzustellen, dass bei konsequentem Handeln in der Trainerfrage nach Köln vielleicht doch ein paar Punkte mehr herausgesprungen wären, egal wie das "gewirkt" hätte oder ob Eberl das jemals gemacht hätte).
Ich meine... ich verstehe beide Meinungen. Aber keiner muss jetzt so tun als wäre irgendwas klarer Fakt.
Macht doch nun keinen Glaubenskrieg daraus, lasst die jeweils andere Meinung zu. Das wär ein schöner erster Schritt, sich wieder gemeinsam hinter unserem Team zu versammeln. Denn Ihr seid alle in Wahrheit nicht beteiligt an einer relevanten "Fehleranalyse", sondern schreibt nur ein bisschen in einem Fussballforum herum - so wie ich auch.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag, geht ein bisschen raus und geniesst das Wetter.
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