| Geburtsdatum | 21.09.1973 |
|---|---|
| Alter | 52 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Sportvorstand |
| Akt. Verein | FC Bayern München |
Max Eberl [Sportdirektor]
11.05.2016 - 10:01 Uhr
24.05.2017 - 18:04 Uhr
eberl jetzt bei 90.1 im radio-interview.
24.05.2017 - 18:16 Uhr
Hrgota hätte ich auch verkauft. Ihn musste man nun wirklich nicht unbedingt behalten. Rupp und Zimmermann zu Geld machen wäre schwierig gewesen. Zimmermann haben wir angeboten, ihn wollte absolut keiner und er musste zur U23, jetzt ist er bei Stuttgart Leistungsträger. Für Mlapa haben wir noch ne Million kassiert, das war ok.
Die Ausstiegsklauseln sehe ich auch der Höhe nach nicht so kritisch. Ja, die von Dante war etwas niedrig, aber daraus hat Eberl gelernt, vor allem was die Stufung der Klauseln angeht. Die von Herrmann und Drmic sind aberwitzig hoch und werden nie gezogen, die von Xhaka war auch vollkommen ok.
Generell muss man sehen, dass die 3 Trainer, die wir in nicht einmal 2 Jahren jetzt hatten, auch auf dem Transfermarkt ihre Spuren hinterlassen haben, insofern, dass man plötzlich mit Spielern nicht mehr planen konnte, die vorher gesetzt waren oder umgekehrt. Favre war kein großer Fan von Spielerverkäufen. Er war geradezu panisch, wenn auch nur ein Backup verkauft werden sollte. Nordtveit wollte er auf keinen Fall verkaufen, aber Nordtveit wollte auch nicht mehr verlängern, weil er kaum noch spielte. Am Ende kam Schubert, plötzlich war Nordtveit gesetzt und alle fragten sich: "Wieso haben wir nicht früher verlängert?" - ähnliches bei Dahoud. Ein Jahr verletzt und dann, als er den Durchbruch schaffte, wollte er woanders hin. Dahoud war aber eine spezielle Geschichte, die Klausel bei ihm hat so einigen Bauchschmerzen bereitet, aber er wäre sonst 2014 woanders hingegangen und Favre hätte - das war eine reelle Gefahr - die Brocken hingeworfen.
Was Korb anging: Auch den hätte man verkaufen können, wenn nicht gar müssen. War eine Option. Schubert legte sein Veto ein, drei Monate später war er Geschichte. Hecking hat ihm keine Chance gegeben.
Tendenziell finde ich, machen wir häufig den Fehler, Spielern zu viele Chancen einzuräumen, bis sie irgendwann am Markt "verbrannt" sind. Auf der anderen Seite brauchen manche Spieler auch mehr als 1 Jahr, um anzukommen. Younes hätte man mehr Chancen geben müssen, wie man jetzt sieht. Für den hat man auch eine Ablöse generiert, wo man damals sagte "passt".
Die Ausstiegsklauseln sehe ich auch der Höhe nach nicht so kritisch. Ja, die von Dante war etwas niedrig, aber daraus hat Eberl gelernt, vor allem was die Stufung der Klauseln angeht. Die von Herrmann und Drmic sind aberwitzig hoch und werden nie gezogen, die von Xhaka war auch vollkommen ok.
Generell muss man sehen, dass die 3 Trainer, die wir in nicht einmal 2 Jahren jetzt hatten, auch auf dem Transfermarkt ihre Spuren hinterlassen haben, insofern, dass man plötzlich mit Spielern nicht mehr planen konnte, die vorher gesetzt waren oder umgekehrt. Favre war kein großer Fan von Spielerverkäufen. Er war geradezu panisch, wenn auch nur ein Backup verkauft werden sollte. Nordtveit wollte er auf keinen Fall verkaufen, aber Nordtveit wollte auch nicht mehr verlängern, weil er kaum noch spielte. Am Ende kam Schubert, plötzlich war Nordtveit gesetzt und alle fragten sich: "Wieso haben wir nicht früher verlängert?" - ähnliches bei Dahoud. Ein Jahr verletzt und dann, als er den Durchbruch schaffte, wollte er woanders hin. Dahoud war aber eine spezielle Geschichte, die Klausel bei ihm hat so einigen Bauchschmerzen bereitet, aber er wäre sonst 2014 woanders hingegangen und Favre hätte - das war eine reelle Gefahr - die Brocken hingeworfen.
Was Korb anging: Auch den hätte man verkaufen können, wenn nicht gar müssen. War eine Option. Schubert legte sein Veto ein, drei Monate später war er Geschichte. Hecking hat ihm keine Chance gegeben.
Tendenziell finde ich, machen wir häufig den Fehler, Spielern zu viele Chancen einzuräumen, bis sie irgendwann am Markt "verbrannt" sind. Auf der anderen Seite brauchen manche Spieler auch mehr als 1 Jahr, um anzukommen. Younes hätte man mehr Chancen geben müssen, wie man jetzt sieht. Für den hat man auch eine Ablöse generiert, wo man damals sagte "passt".
Dieser Beitrag wurde zuletzt von WindomEarle am 24.05.2017 um 18:20 Uhr bearbeitet
24.05.2017 - 18:17 Uhr
Zitat von WindomEarle
Letztlich heißt das Wort ja nun einmal "Ablösesumme" und das verstehen viele gar nicht, aber es ist wörtlich zu nehmen. Es wird immer etwas abgelöst, nämlich die entgangene, nach dem Vertrag eigentlich vereinbarte Spielzeit. Der Verein kommt nicht mehr in den Genuß von Hahns außergewöhnlichen Fähigkeiten für ein weiteres, eigentlich fest vereinbartes Jahr und hierfür ist er zu "entschädigen".
Damit ist einer der wertbildenden Faktoren für eine Ablöse schon identifiziert, eigentlich sogar der maßgebliche: Die noch offene Vertragslaufzeit. Wenn er noch 3 Jahre Vertrag hat, werden 3 Jahre entgangene Spielzeit abgelöst und das wird dann eben teuer.
Natürlich ist ein weiterer maßgeblicher Faktor die eingeschätzte Qualität des Spielers. Wie gut war er in der Vergangenheit, wie gut in der jüngeren Vergangenheit, was traut man ihm noch zu? Das muss natürlich in Relation zu der Vertragslaufzeit stehen, d.h. wenn man sagt, Hahn wäre mit einem Jahr Restvertrag 10 Mio. wert, dann wäre er bei 2 Jahren etwa 15-20 Millionen wert. Wäre das realistisch? Nach den jüngsten Leistungen wohl kaum. Auch hier gilt natürlich: Feste Regeln für eine Ablösesumme gibt es nicht, gezahlt wird, was der Spieler den Parteien wert ist.
Das wäre dann der letzte Baustein. Wieviele Interessenten gibt es am Markt für Hahn? 2 - nämlich Bremen und Hertha - wären schon einmal gut. Das stärkt die Verhandlungsposition dahingehend, dass der interessierte Verein nicht irgendeinen niedrigen Preis bieten kann, den wir auf Gedeih und Verderb annehmen müssen, weil wir sonst Angst haben müssten, den Spieler nicht mehr loszuwerden. Zu der entgangenen Ablöse käme dann noch das Gehalt. Ein Spekulieren auf die Winterpause ist möglich, aber sehr riskant, viele Clubs haben dann keinen Bedarf mehr für einen Hahn und zahlen wollen sie dann natürlich noch weniger (s.o.). Ich denke, mit 5 Mio., vielleicht noch ein paar Boni bei Gefallen des Spielers, läge man schon ganz gut. Diese "Boni", d.h. etwa Zuzahlungen, wenn der Spieler einschlägt, werden von uns gerne vereinbart, sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf und sie sind der Königsweg. Sie minimieren das Risiko für den einkaufenden Verein und gleichzeitig lindern sie den Schmerz beim verkaufenden Verein, wenn der Spieler voll einschlägt.
Was Eberls Verkäufertalent angeht, finde ich es fast unmöglich zu bewerten. Wenn man uns Leistungsträger weggekauft hat, für die man bei freier Verhandlung Unsummen kassiert hätte, dann hatten die eigentlich immer eine Klausel (Reus, Kruse, Dante, Xhaka, Dahoud) oder der Vertrag lief aus (Nordtveit, Neustädter). Richtig frei verhandelt haben wir meistens Ladenhüter mit geringer Restvertragslaufzeit, die zuletzt nicht mehr viel gerissen haben (Mlapa, de Jong, eben Hahn). Da ist die Verhandlungssituation auch eine ganz andere. Allzu untalentiert kann Eberl aber nicht sein, er hat Newcastle für de Jong eine Leihgebühr von 1,5 Mio. für ein halbes Jahr aus den Rippen geleiert.
Letztlich heißt das Wort ja nun einmal "Ablösesumme" und das verstehen viele gar nicht, aber es ist wörtlich zu nehmen. Es wird immer etwas abgelöst, nämlich die entgangene, nach dem Vertrag eigentlich vereinbarte Spielzeit. Der Verein kommt nicht mehr in den Genuß von Hahns außergewöhnlichen Fähigkeiten für ein weiteres, eigentlich fest vereinbartes Jahr und hierfür ist er zu "entschädigen".
Damit ist einer der wertbildenden Faktoren für eine Ablöse schon identifiziert, eigentlich sogar der maßgebliche: Die noch offene Vertragslaufzeit. Wenn er noch 3 Jahre Vertrag hat, werden 3 Jahre entgangene Spielzeit abgelöst und das wird dann eben teuer.
Natürlich ist ein weiterer maßgeblicher Faktor die eingeschätzte Qualität des Spielers. Wie gut war er in der Vergangenheit, wie gut in der jüngeren Vergangenheit, was traut man ihm noch zu? Das muss natürlich in Relation zu der Vertragslaufzeit stehen, d.h. wenn man sagt, Hahn wäre mit einem Jahr Restvertrag 10 Mio. wert, dann wäre er bei 2 Jahren etwa 15-20 Millionen wert. Wäre das realistisch? Nach den jüngsten Leistungen wohl kaum. Auch hier gilt natürlich: Feste Regeln für eine Ablösesumme gibt es nicht, gezahlt wird, was der Spieler den Parteien wert ist.
Das wäre dann der letzte Baustein. Wieviele Interessenten gibt es am Markt für Hahn? 2 - nämlich Bremen und Hertha - wären schon einmal gut. Das stärkt die Verhandlungsposition dahingehend, dass der interessierte Verein nicht irgendeinen niedrigen Preis bieten kann, den wir auf Gedeih und Verderb annehmen müssen, weil wir sonst Angst haben müssten, den Spieler nicht mehr loszuwerden. Zu der entgangenen Ablöse käme dann noch das Gehalt. Ein Spekulieren auf die Winterpause ist möglich, aber sehr riskant, viele Clubs haben dann keinen Bedarf mehr für einen Hahn und zahlen wollen sie dann natürlich noch weniger (s.o.). Ich denke, mit 5 Mio., vielleicht noch ein paar Boni bei Gefallen des Spielers, läge man schon ganz gut. Diese "Boni", d.h. etwa Zuzahlungen, wenn der Spieler einschlägt, werden von uns gerne vereinbart, sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf und sie sind der Königsweg. Sie minimieren das Risiko für den einkaufenden Verein und gleichzeitig lindern sie den Schmerz beim verkaufenden Verein, wenn der Spieler voll einschlägt.
Was Eberls Verkäufertalent angeht, finde ich es fast unmöglich zu bewerten. Wenn man uns Leistungsträger weggekauft hat, für die man bei freier Verhandlung Unsummen kassiert hätte, dann hatten die eigentlich immer eine Klausel (Reus, Kruse, Dante, Xhaka, Dahoud) oder der Vertrag lief aus (Nordtveit, Neustädter). Richtig frei verhandelt haben wir meistens Ladenhüter mit geringer Restvertragslaufzeit, die zuletzt nicht mehr viel gerissen haben (Mlapa, de Jong, eben Hahn). Da ist die Verhandlungssituation auch eine ganz andere. Allzu untalentiert kann Eberl aber nicht sein, er hat Newcastle für de Jong eine Leihgebühr von 1,5 Mio. für ein halbes Jahr aus den Rippen geleiert.

Als weiteren Baustein der Ablöse würde ich noch das mediale Standing eines Spielers sehen.
Beim Wechsel von James von Monaco nach Real war z.B auch seine unfassbare Beliebtheit in Lateinamerika, besonders in Kolumbien ein Thema. Sowas sorgt für einen höheren Bekanntheitsgrad des Vereins und natürlich auch für Trikotverkäufe.
Wobei man natürlich sagen muss, dass das dann eher nur auf die wirklichen Stars zutrifft und nicht auf den Durchschnittsprofi wie Andre Hahn.
24.05.2017 - 18:19 Uhr
Zitat von effe2007
Ich bezweifel, dass es bei Dahoud eine AK gab. Fast alle Medien berichten von Bonuszahlungen und die wären untypisch, hätte er eine gehabt.
Vertragslaufzeit von nur noch 1 Jahr und ein Spieler der nur zum BVB möchte dämpfen da die Ablösesumme erheblich.
Bei Terodde, nun, der hat es geschafft mit 2 versch. Clubs 2 x hintereinander Torschützenkönig zu werden. Gut, "nur" 2. Liga, aber beeindruckend finde ich das durchaus. Mit 29 Jahre wird es hier sicherlich einige geben die ihn für "zu alt" abstempeln würden, aber soweit ich mich erinnere war Hanke doch auch in dem Alter und über 30 noch sehr wertvoll für uns. Für mich würde es sogar Sinn machen, einen reiferen Stürmer zu holen und hinter ihm dann den Villalba hoch zu ziehen. Das könnte der dritte Transfer werden den Eberl angekündigt hat.
Zitat von Mallorca-Jens
Zum Verkaufstalent eines Managers gehört allerdings auch, sich das Heft des Handelns durch zuvor getroffene Vereinabrungen nicht aus der Hand nehmen zu lassen - bspw. durch zu niedrige Ausstiegsklauseln oder der Tatsache, dass man sich oftmals erst zu spät (und dann ablösefrei) von Spielern trennt. Ich habe nichts gegen Ausstiegsklauseln, aber sie sollten zumindest abschreckende Wirkung haben, wie gerade bei Terodde gesehen. Eberls Ausstiegsklauseln sind oftmals nicht nachzuvollziehen.
Ich hab's die Tage schon mal gepostet. Mainz hat in den letzten 6 Jahren für seine Abgänge fast genauso viel Geld kassiert wie wir - und die hatten nicht mal Xkaka, Reus, ter Stegen, Dahoud, Kruse...
Hätte man für einen Hrgota nicht irgendwann Geld bekommen können, für Nordtveit, für Rupp, Mlapa, Zimmermann?...alle ablösefrei, weil alle so lange geblieben sind, bis ihr Vertrag auslief. Jemanden wie Korb hätte ich längst verkauft, spätestens als Elvedi kam. Korb hatte damals nen ordentlichen Marktwert, und heute?
Mir soll das egal sein...aber man kann nicht immer sagen, dass man kein Geld für einen Neuzugang xy kein Geld hat, wenn man auf der anderen Seite nicht wirklich darum bemüht ist, Abgänge zu Bestpreisen abzugeben.
Zum Verkaufstalent eines Managers gehört allerdings auch, sich das Heft des Handelns durch zuvor getroffene Vereinabrungen nicht aus der Hand nehmen zu lassen - bspw. durch zu niedrige Ausstiegsklauseln oder der Tatsache, dass man sich oftmals erst zu spät (und dann ablösefrei) von Spielern trennt. Ich habe nichts gegen Ausstiegsklauseln, aber sie sollten zumindest abschreckende Wirkung haben, wie gerade bei Terodde gesehen. Eberls Ausstiegsklauseln sind oftmals nicht nachzuvollziehen.
Ich hab's die Tage schon mal gepostet. Mainz hat in den letzten 6 Jahren für seine Abgänge fast genauso viel Geld kassiert wie wir - und die hatten nicht mal Xkaka, Reus, ter Stegen, Dahoud, Kruse...
Hätte man für einen Hrgota nicht irgendwann Geld bekommen können, für Nordtveit, für Rupp, Mlapa, Zimmermann?...alle ablösefrei, weil alle so lange geblieben sind, bis ihr Vertrag auslief. Jemanden wie Korb hätte ich längst verkauft, spätestens als Elvedi kam. Korb hatte damals nen ordentlichen Marktwert, und heute?
Mir soll das egal sein...aber man kann nicht immer sagen, dass man kein Geld für einen Neuzugang xy kein Geld hat, wenn man auf der anderen Seite nicht wirklich darum bemüht ist, Abgänge zu Bestpreisen abzugeben.
Ich bezweifel, dass es bei Dahoud eine AK gab. Fast alle Medien berichten von Bonuszahlungen und die wären untypisch, hätte er eine gehabt.
Vertragslaufzeit von nur noch 1 Jahr und ein Spieler der nur zum BVB möchte dämpfen da die Ablösesumme erheblich.
Bei Terodde, nun, der hat es geschafft mit 2 versch. Clubs 2 x hintereinander Torschützenkönig zu werden. Gut, "nur" 2. Liga, aber beeindruckend finde ich das durchaus. Mit 29 Jahre wird es hier sicherlich einige geben die ihn für "zu alt" abstempeln würden, aber soweit ich mich erinnere war Hanke doch auch in dem Alter und über 30 noch sehr wertvoll für uns. Für mich würde es sogar Sinn machen, einen reiferen Stürmer zu holen und hinter ihm dann den Villalba hoch zu ziehen. Das könnte der dritte Transfer werden den Eberl angekündigt hat.
Terodde wäre super gewesen - aber eben nur zu den Konditionen, zu denen er vor 12 Monaten nach Stuttgart gewechselt ist. 1,5 Mio Gehalt, 3 Mio Ablöse hätte man bedenkenlos machen können. Jetzt macht das keinen Sinn mehr. Bedenkt man, dass letzten Sommer einige gute Stürmer auf dem Markt waren, die für unter 3 Mio gewechselt und überall eingeschlagen sind (Wagner, Burgstaller, Torodde), und wir jetzt verzweifelt suchen...
Ausstiegsklausel und Nachzahlungen stehen doch in keinem Widerspruch? Schalke verdiente ja bspw. auch mit, als Draxler nach Paris wechselte, obwohl er Schalke damals per Ak verlassen hatte
24.05.2017 - 18:25 Uhr
So verzweifelt suchen wir nicht, glaub mir. Nicht verzweifelt genug, um für Terodde 6 Mio. und 2,5 Mio. Gehalt zu zahlen, damit er sich auf die Bank setzt.
Ich glaube auch nicht, dass Terodde so gefeiert worden wäre im vergangenen Jahr, wie man ihm jetzt nachweint. Es hatte schon einen Grund, dass er innerhalb der zweiten Liga wechselte. Bei uns hätte man gesagt: "Terodde? Als Tabellenvierter? Seid ihr bescheuert?"
Ich glaube auch nicht, dass Terodde so gefeiert worden wäre im vergangenen Jahr, wie man ihm jetzt nachweint. Es hatte schon einen Grund, dass er innerhalb der zweiten Liga wechselte. Bei uns hätte man gesagt: "Terodde? Als Tabellenvierter? Seid ihr bescheuert?"
24.05.2017 - 18:32 Uhr
zakaria und grifo lt. eberl "sehr interessant".
klang im kontext schon sehr konkret, er wollte aber nicht zuviel verraten.
für die IV suchen wir einen neuen christensen.
im allgemeinen sehr interessantes und plausibles interview.
klang im kontext schon sehr konkret, er wollte aber nicht zuviel verraten.
für die IV suchen wir einen neuen christensen.
im allgemeinen sehr interessantes und plausibles interview.
24.05.2017 - 18:37 Uhr
Zitat von Mallorca-Jens
Terodde wäre super gewesen - aber eben nur zu den Konditionen, zu denen er vor 12 Monaten nach Stuttgart gewechselt ist. 1,5 Mio Gehalt, 3 Mio Ablöse hätte man bedenkenlos machen können. Jetzt macht das keinen Sinn mehr. Bedenkt man, dass letzten Sommer einige gute Stürmer auf dem Markt waren, die für unter 3 Mio gewechselt und überall eingeschlagen sind (Wagner, Burgstaller, Torodde), und wir jetzt verzweifelt suchen...
Ausstiegsklausel und Nachzahlungen stehen doch in keinem Widerspruch? Schalke verdiente ja bspw. auch mit, als Draxler nach Paris wechselte, obwohl er Schalke damals per Ak verlassen hatte
Zitat von effe2007
Ich bezweifel, dass es bei Dahoud eine AK gab. Fast alle Medien berichten von Bonuszahlungen und die wären untypisch, hätte er eine gehabt.
Vertragslaufzeit von nur noch 1 Jahr und ein Spieler der nur zum BVB möchte dämpfen da die Ablösesumme erheblich.
Bei Terodde, nun, der hat es geschafft mit 2 versch. Clubs 2 x hintereinander Torschützenkönig zu werden. Gut, "nur" 2. Liga, aber beeindruckend finde ich das durchaus. Mit 29 Jahre wird es hier sicherlich einige geben die ihn für "zu alt" abstempeln würden, aber soweit ich mich erinnere war Hanke doch auch in dem Alter und über 30 noch sehr wertvoll für uns. Für mich würde es sogar Sinn machen, einen reiferen Stürmer zu holen und hinter ihm dann den Villalba hoch zu ziehen. Das könnte der dritte Transfer werden den Eberl angekündigt hat.
Zitat von Mallorca-Jens
Zum Verkaufstalent eines Managers gehört allerdings auch, sich das Heft des Handelns durch zuvor getroffene Vereinabrungen nicht aus der Hand nehmen zu lassen - bspw. durch zu niedrige Ausstiegsklauseln oder der Tatsache, dass man sich oftmals erst zu spät (und dann ablösefrei) von Spielern trennt. Ich habe nichts gegen Ausstiegsklauseln, aber sie sollten zumindest abschreckende Wirkung haben, wie gerade bei Terodde gesehen. Eberls Ausstiegsklauseln sind oftmals nicht nachzuvollziehen.
Ich hab's die Tage schon mal gepostet. Mainz hat in den letzten 6 Jahren für seine Abgänge fast genauso viel Geld kassiert wie wir - und die hatten nicht mal Xkaka, Reus, ter Stegen, Dahoud, Kruse...
Hätte man für einen Hrgota nicht irgendwann Geld bekommen können, für Nordtveit, für Rupp, Mlapa, Zimmermann?...alle ablösefrei, weil alle so lange geblieben sind, bis ihr Vertrag auslief. Jemanden wie Korb hätte ich längst verkauft, spätestens als Elvedi kam. Korb hatte damals nen ordentlichen Marktwert, und heute?
Mir soll das egal sein...aber man kann nicht immer sagen, dass man kein Geld für einen Neuzugang xy kein Geld hat, wenn man auf der anderen Seite nicht wirklich darum bemüht ist, Abgänge zu Bestpreisen abzugeben.
Zum Verkaufstalent eines Managers gehört allerdings auch, sich das Heft des Handelns durch zuvor getroffene Vereinabrungen nicht aus der Hand nehmen zu lassen - bspw. durch zu niedrige Ausstiegsklauseln oder der Tatsache, dass man sich oftmals erst zu spät (und dann ablösefrei) von Spielern trennt. Ich habe nichts gegen Ausstiegsklauseln, aber sie sollten zumindest abschreckende Wirkung haben, wie gerade bei Terodde gesehen. Eberls Ausstiegsklauseln sind oftmals nicht nachzuvollziehen.
Ich hab's die Tage schon mal gepostet. Mainz hat in den letzten 6 Jahren für seine Abgänge fast genauso viel Geld kassiert wie wir - und die hatten nicht mal Xkaka, Reus, ter Stegen, Dahoud, Kruse...
Hätte man für einen Hrgota nicht irgendwann Geld bekommen können, für Nordtveit, für Rupp, Mlapa, Zimmermann?...alle ablösefrei, weil alle so lange geblieben sind, bis ihr Vertrag auslief. Jemanden wie Korb hätte ich längst verkauft, spätestens als Elvedi kam. Korb hatte damals nen ordentlichen Marktwert, und heute?
Mir soll das egal sein...aber man kann nicht immer sagen, dass man kein Geld für einen Neuzugang xy kein Geld hat, wenn man auf der anderen Seite nicht wirklich darum bemüht ist, Abgänge zu Bestpreisen abzugeben.
Ich bezweifel, dass es bei Dahoud eine AK gab. Fast alle Medien berichten von Bonuszahlungen und die wären untypisch, hätte er eine gehabt.
Vertragslaufzeit von nur noch 1 Jahr und ein Spieler der nur zum BVB möchte dämpfen da die Ablösesumme erheblich.
Bei Terodde, nun, der hat es geschafft mit 2 versch. Clubs 2 x hintereinander Torschützenkönig zu werden. Gut, "nur" 2. Liga, aber beeindruckend finde ich das durchaus. Mit 29 Jahre wird es hier sicherlich einige geben die ihn für "zu alt" abstempeln würden, aber soweit ich mich erinnere war Hanke doch auch in dem Alter und über 30 noch sehr wertvoll für uns. Für mich würde es sogar Sinn machen, einen reiferen Stürmer zu holen und hinter ihm dann den Villalba hoch zu ziehen. Das könnte der dritte Transfer werden den Eberl angekündigt hat.
Terodde wäre super gewesen - aber eben nur zu den Konditionen, zu denen er vor 12 Monaten nach Stuttgart gewechselt ist. 1,5 Mio Gehalt, 3 Mio Ablöse hätte man bedenkenlos machen können. Jetzt macht das keinen Sinn mehr. Bedenkt man, dass letzten Sommer einige gute Stürmer auf dem Markt waren, die für unter 3 Mio gewechselt und überall eingeschlagen sind (Wagner, Burgstaller, Torodde), und wir jetzt verzweifelt suchen...
Ausstiegsklausel und Nachzahlungen stehen doch in keinem Widerspruch? Schalke verdiente ja bspw. auch mit, als Draxler nach Paris wechselte, obwohl er Schalke damals per Ak verlassen hatte
Naja, die AK bei Draxler ist bei weitem nicht erreicht worden.
http://m.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1608/News/vfl-wolfsburg-ausstiegsklausel-julian-draxler-110-millionen.html
Von daher war Sedan ein freier Verkauf, in dem eben diese Bonis vereinbart wurden. Münzt man das jetzt auf Dahoud um, wäre dann die AK Summe ebenfalls nicht erreicht worden und man hätte sich dann auf die Bonis vereinbart.
Ob Terodde schon abgeschrieben ist, weiß nicht, die BILD berichtet zwar darüber, aber ob das glaubwürdig ist, mal schauen. 3 Mio Gehalt haben bei uns einige, das würde sicherlich nicht unseren gehaltsrahmen sprengen und die Ablöse von 6 Mio sicherlich auch nicht. Gut finde ich schon mal, dass sich in der Richtung etwas bewegt, weil Hahn und Drmic diese Saison zumindest für mich ein totalausfall waren.
24.05.2017 - 19:39 Uhr
@ RauteImHerzen
Denke mal du hast das selbst geschnitzte Staffelholz von User Falstaff1984 übernommen, drum möchte ich dann dir Antworten. Da sich nach meiner Ansicht eindeutige Diskussionsfelder herauskristallisiert haben, möchte ich der Einfachheit halber meine Argumentation dementsprechend zusammenfassen.
Die von User Falstaff1984 eingeführte Begrifflichkeit der Garantie lassen wir einfach sein, denn selbst für den Nichtabstieg gäbe es eine solche nicht.
Dass Saisonziele überbewertet oder überflüssig sind, finde ich nicht. Ganz im Gegenteil, es sollte immer einen Anhaltspunkt geben auf den eine Planung ausgerichtet werden kann. Womit dann auch gleich ein Mess- und Vergleichsspunkt zur Verfügung steht, anhand dessen die erbrachte Leistung beurteilen werden kann. Was anderes ist, inwieweit das Ziel nach außen kommuniziert wird.
Bei der Zielerreichung ist für mich die Ganzheitlichkeit sehr entscheidend, ein allumfassendes und zielgerichtetes Hinwirken. Dafür sollte ein Ziel hinreichend konkret sein um auch gezielt von allen Beteiligten angestrebt zu werden. Die Einstelligkeit war lange genug ausreichend konkret, ist es aber mittlerweile nicht mehr, weil wir jetzt nicht mehr den Nichtabstieg als Minimalziel haben, sondern wir Europa als ein für alle erkennbar konkretes Ziel realistisch anzuvisieren können.
Wenn ich für meinen Teil unsere Investitionen mit einem Tabellenplatz in Verbindung bringe, dann wäre es der sechste Platz. Ganzheitlichkeit bedeutet dann, der ganze Verein lebt die Zielsetzung in allen Belangen vor und mit. Genau daran fehlt es mir, weil auch das Ziel nicht genügend konkret ist. Jetzt kann man der Meinung sein, ja intern ist das ja auch so, und genau das ist ja nicht ganzheitlich, und nicht transparent für was unser Verein ja neben redlich stehen möchte.
Das unser Vereinsführung nicht glücklich mit Platz neun ist, glaube ich gern. Weil wie du schreibst, lediglich das Minimalziel erreicht wurde, heißt das eigentliche Ziel das geplant und anvisiert wurde, ist ein anderes.
Angenommen wir werden dreimal hintereinander Neunter, dann sind wir unglücklich haben aber unser Minimalziel erreicht und sind mit Sicherheit unzufrieden, weil wir dann wieder froh sein werden danach wieder Einstellig zu sein. Was ich damit verdeutlichen will, ein Ziel bzw. ein Zielbereich sollte so definiert werden, dass das Erreichen realistisch ist und mindestens genauso wichtig erfolgsorientiert. Mal kurz gedanklich in den persönlichen Bereich wechseln, warum sollte ich mir einen Zielbereich abstecken, in dem das Minimalziel mich nicht glücklich bzw. unzufrieden und mittelfristig erfolglos macht?
Jetzt kann vielleicht der ein oder andere nachvollziehen, warum ich Eberls Resümee bezüglich unserer Saison, nicht nachvollziehen kann.
Wie du schreibst, unser Kader ist besser als mittelmäßig.
Ich gehe mal davon aus, dass du kein regelmäßiger Besucher des Forums bist, denn dann hättest du lesen können, dass ich ausdrücklich nicht mehr Invest fordere. Ansonsten wäre deine Gegenargumentation die auf einer Unterstellung basiert, mal vorsichtig formuliert, gedankenlos. Also ich wäre mit einer der Letzten, der Hochrisikoinvestitionen fordert und die Reserven heraushauen will.
Wieso traust du unserer Vereinsführung es nicht zu, es besser als die Anderen zu machen, das ist ein glatter Ausspruch des Misstrauens.
Wenn wir hier ernsthaft weiter diskutieren wollen, solltest du mir nachfolgende Frage beantworten.
Was ist im Sinne des von dir geschriebenen, eine große Investition?
Für mein Empfinden haben wir jetzt zweimal ziemlich groß investiert. Wobei dann für mich die Kriterien, große Investition und schlechte Platzierung erfüllt sind um sich in dem Szenario wiederzufinden vor dem hier immer wieder gewarnt wird. Sicherlich im Moment eher eine Zerrung als ein Beinbruch, aber eben doch schmerzhaft genug.
Dazu noch:
Auch wenn ich mich wiederhole, so empfinde ich diese zum Teil auch hämischen Fingerzeige auf den derzeitigen oder auch zukünftigen Misserfolg der Konkurrenz als absolut untaugliches Argument. Weil wir daran unsere eigene Leistung nicht qualifizieren können.
Über eine Saison gesehen hat Erfolg oder Misserfolg unserer Konkurrenz natürlich Auswirkungen auf die Beurteilung unseres Erfolgs, aber nicht auf die Beurteilung unserer Leistung. Und wenn ich mich an der Konkurrenz orientieren möchte, dann doch an der die erfolgreicher war.
Denke mal du hast das selbst geschnitzte Staffelholz von User Falstaff1984 übernommen, drum möchte ich dann dir Antworten. Da sich nach meiner Ansicht eindeutige Diskussionsfelder herauskristallisiert haben, möchte ich der Einfachheit halber meine Argumentation dementsprechend zusammenfassen.
Die von User Falstaff1984 eingeführte Begrifflichkeit der Garantie lassen wir einfach sein, denn selbst für den Nichtabstieg gäbe es eine solche nicht.
Dass Saisonziele überbewertet oder überflüssig sind, finde ich nicht. Ganz im Gegenteil, es sollte immer einen Anhaltspunkt geben auf den eine Planung ausgerichtet werden kann. Womit dann auch gleich ein Mess- und Vergleichsspunkt zur Verfügung steht, anhand dessen die erbrachte Leistung beurteilen werden kann. Was anderes ist, inwieweit das Ziel nach außen kommuniziert wird.
Bei der Zielerreichung ist für mich die Ganzheitlichkeit sehr entscheidend, ein allumfassendes und zielgerichtetes Hinwirken. Dafür sollte ein Ziel hinreichend konkret sein um auch gezielt von allen Beteiligten angestrebt zu werden. Die Einstelligkeit war lange genug ausreichend konkret, ist es aber mittlerweile nicht mehr, weil wir jetzt nicht mehr den Nichtabstieg als Minimalziel haben, sondern wir Europa als ein für alle erkennbar konkretes Ziel realistisch anzuvisieren können.
Wenn ich für meinen Teil unsere Investitionen mit einem Tabellenplatz in Verbindung bringe, dann wäre es der sechste Platz. Ganzheitlichkeit bedeutet dann, der ganze Verein lebt die Zielsetzung in allen Belangen vor und mit. Genau daran fehlt es mir, weil auch das Ziel nicht genügend konkret ist. Jetzt kann man der Meinung sein, ja intern ist das ja auch so, und genau das ist ja nicht ganzheitlich, und nicht transparent für was unser Verein ja neben redlich stehen möchte.
Das unser Vereinsführung nicht glücklich mit Platz neun ist, glaube ich gern. Weil wie du schreibst, lediglich das Minimalziel erreicht wurde, heißt das eigentliche Ziel das geplant und anvisiert wurde, ist ein anderes.
Angenommen wir werden dreimal hintereinander Neunter, dann sind wir unglücklich haben aber unser Minimalziel erreicht und sind mit Sicherheit unzufrieden, weil wir dann wieder froh sein werden danach wieder Einstellig zu sein. Was ich damit verdeutlichen will, ein Ziel bzw. ein Zielbereich sollte so definiert werden, dass das Erreichen realistisch ist und mindestens genauso wichtig erfolgsorientiert. Mal kurz gedanklich in den persönlichen Bereich wechseln, warum sollte ich mir einen Zielbereich abstecken, in dem das Minimalziel mich nicht glücklich bzw. unzufrieden und mittelfristig erfolglos macht?
Jetzt kann vielleicht der ein oder andere nachvollziehen, warum ich Eberls Resümee bezüglich unserer Saison, nicht nachvollziehen kann.
Wie du schreibst, unser Kader ist besser als mittelmäßig.
Ich gehe mal davon aus, dass du kein regelmäßiger Besucher des Forums bist, denn dann hättest du lesen können, dass ich ausdrücklich nicht mehr Invest fordere. Ansonsten wäre deine Gegenargumentation die auf einer Unterstellung basiert, mal vorsichtig formuliert, gedankenlos. Also ich wäre mit einer der Letzten, der Hochrisikoinvestitionen fordert und die Reserven heraushauen will.
Wieso traust du unserer Vereinsführung es nicht zu, es besser als die Anderen zu machen, das ist ein glatter Ausspruch des Misstrauens.
Wenn wir hier ernsthaft weiter diskutieren wollen, solltest du mir nachfolgende Frage beantworten.
Was ist im Sinne des von dir geschriebenen, eine große Investition?
Für mein Empfinden haben wir jetzt zweimal ziemlich groß investiert. Wobei dann für mich die Kriterien, große Investition und schlechte Platzierung erfüllt sind um sich in dem Szenario wiederzufinden vor dem hier immer wieder gewarnt wird. Sicherlich im Moment eher eine Zerrung als ein Beinbruch, aber eben doch schmerzhaft genug.
Dazu noch:
Zitat von RauteImHerzen
Und statt Köln und Hertha zu fragen (Antwort von dort: Wenn man einen Kader für Platz 9-12 hat, kann man eben auch mal nach oben auf Platz 5 oder 6 pendeln), sollten wir mal bei Hamburg, Schalke oder Wolfsburg nachfragen, ob Millioneninvestitionen Erfolg garantieren.
Oder mal Eberl fragen. Und mal mit den Garantien aufhören, garantiert ist der Tod. Und statt Köln und Hertha zu fragen (Antwort von dort: Wenn man einen Kader für Platz 9-12 hat, kann man eben auch mal nach oben auf Platz 5 oder 6 pendeln), sollten wir mal bei Hamburg, Schalke oder Wolfsburg nachfragen, ob Millioneninvestitionen Erfolg garantieren.
Zitat von RauteImHerzen
Und damit zur Frage, wie wir es nach Europa geschafft haben: Mit Ausdauer, Aufbau eines Kaders (der deutlich über die Qualität, die wir in den 90ern und 00ern hatten, hinausgeht), und Geduld, auch mal Rückschläge zu verkraften, ohne gleich zu versuchen, den Erfolg mit Gewalt (Hochrisikoinvestitionen) zu erzwingen.
Kokolores, das war ein Zusammenkommen glücklicher Umstände, die einen Quantensprung ermöglichten. Sicher, von langer Hand geplant, so funktioniert Legendenbildung. Und damit zur Frage, wie wir es nach Europa geschafft haben: Mit Ausdauer, Aufbau eines Kaders (der deutlich über die Qualität, die wir in den 90ern und 00ern hatten, hinausgeht), und Geduld, auch mal Rückschläge zu verkraften, ohne gleich zu versuchen, den Erfolg mit Gewalt (Hochrisikoinvestitionen) zu erzwingen.
Auch wenn ich mich wiederhole, so empfinde ich diese zum Teil auch hämischen Fingerzeige auf den derzeitigen oder auch zukünftigen Misserfolg der Konkurrenz als absolut untaugliches Argument. Weil wir daran unsere eigene Leistung nicht qualifizieren können.
Über eine Saison gesehen hat Erfolg oder Misserfolg unserer Konkurrenz natürlich Auswirkungen auf die Beurteilung unseres Erfolgs, aber nicht auf die Beurteilung unserer Leistung. Und wenn ich mich an der Konkurrenz orientieren möchte, dann doch an der die erfolgreicher war.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Oskar01 am 24.05.2017 um 19:51 Uhr bearbeitet
24.05.2017 - 20:05 Uhr
Ich habe nicht alles aus dem Gespräch drin, aber ich denke das ist das Wichtigste.
Max Eberl war bei Radio 90,1 zu Gast und hat u.a. über die abgelaufene Saison, mögliche Transfers, die Fans und das Talentscouting gesprochen.
Max Eberl im Gespräch: das Saisonfazit
Max Eberl war bei Radio 90,1 zu Gast und hat u.a. über die abgelaufene Saison, mögliche Transfers, die Fans und das Talentscouting gesprochen.
Max Eberl im Gespräch: das Saisonfazit
24.05.2017 - 20:13 Uhr
Zitat von Xsice
Ich habe nicht alles aus dem Gespräch drin, aber ich denke das ist das Wichtigste.
Max Eberl war bei Radio 90,1 zu Gast und hat u.a. über die abgelaufene Saison, mögliche Transfers, die Fans und das Talentscouting gesprochen.
Max Eberl im Gespräch: das Saisonfazit
Ich habe nicht alles aus dem Gespräch drin, aber ich denke das ist das Wichtigste.
Max Eberl war bei Radio 90,1 zu Gast und hat u.a. über die abgelaufene Saison, mögliche Transfers, die Fans und das Talentscouting gesprochen.
Max Eberl im Gespräch: das Saisonfazit
das Zitat von Eberl ist bedenklich.
... Die „Einstelligkeit“ bleibt außergewöhnlich und ist nicht selbstverständlich ...
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