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Max Eberl
Geburtsdatum 21.09.1973
Alter 52
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Sportvorstand
Akt. Verein FC Bayern München

Max Eberl [Sport-Vorstand]

26.02.2024 - 20:42 Uhr
Max Eberl [Sport-Vorstand] |#7131
30.05.2026 - 17:52 Uhr
Zitat von Fred-Perry
Zitat von Weckicrusher

Mich würde mal die Meinung von Kompany zu Eberl interessieren. Insbesondere, wenn man langfristig mit diesem Trainer etwas aufbauen möchte.

Dürfte top sein. Was sollte er denn auch an Eberl bemängeln.


Ist aber weder zu erwarten, dass er ihn öffentlich in die Pfanne haut noch dass er da groß auf den Sebigboss losgeht. Da wirst Du auf Zwischentöne achten müssen.

•     •     •

If we don’t explain science to the public, others will fill the gap with nonsense.
(Professor Carl Sagan)
Max Eberl [Sport-Vorstand] |#7132
30.05.2026 - 18:00 Uhr
Zitat von Weckicrusher

Mich würde mal die Meinung von Kompany zu Eberl interessieren. Insbesondere, wenn man langfristig mit diesem Trainer etwas aufbauen möchte.


Das ist tatsächlich eine extrem wichtige Frage, das Thema wurde hier ja auch schon diskutiert. Komisch, dass das öffentlich weitestgehend ausgeblendet wird, obwohl die Positionen, die Freund und Eberl bekleiden, extrem wichtig für einen Trainer sind. Nun ist Kompany natürlich auch ein sehr eloquenter und intelligenter Trainer, der sich im Zweifel auch auf sich allein gestellt richtig auszudrücken wüsste, aber wenn wir mal an die Zeit unter Tuchel oder - vor allem - auch Nagelsmann zurückdenken, liegen Welten zwischen den Außendarstellungen der jeweiligen sportlichen Führungen. Tuchel war zu diesem Zeitpunkt ja schon erfahrener, trotzdem wurde er häufig mit vielen Themen alleine gelassen und zuweilen auch von der eigenen Führung angeschossen, dementsprechend angefressen schien er auch. Nagelsmann wirft man ja gerne vor, dass er zu viel redet, was in Teilen sicherlich auch richtig ist, auf der anderen Seite aber auch ein Versäumnis seiner direkten Vorgesetzten war, die ständig unsichtbar waren, weswegen er die meisten Themen von sich aus moderieren musste, was für einen jüngeren Trainer mit wenig Topclub-Erfahrung sicherlich auch nicht allzu einfach war.

Diese Problematik ist nun komplett weggebrochen. Daher fand' ich es zuletzt auch ein bisschen billig, Eberl vorzuwerfen, er habe mit Tuchel verlängern wollen. Im Nachhinein leicht gesagt, aber seinerzeit war Eberl einer der wenigen im Verein, die zumindest versucht haben, dieses unrühmliche Tuchel-Ende abzuwenden und mit ihm bis zum Saisonfinale an einem Strang zu ziehen. Man kann über Tuchel ja sagen, was man will, aber der vereinsseitige Umgang mit ihm war eine absolute Katastrophe.

•     •     •

~ Aus jedem Ende blutet es, wir werden nicht gesund. Bitterkeit als Gleichgewicht, wir liegen auf dem Grund. ~

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Asphyx am 30.05.2026 um 18:05 Uhr bearbeitet
Max Eberl [Sport-Vorstand] |#7133
30.05.2026 - 18:09 Uhr
Zitat von MeinLieblingsFcB
Zitat von username

Zitat von Teec3

Zitat von Stoffler

Es ist schon deshalb absurd, weil Hoeneß und KHR selbst wissen müssten, wie wichtig Kontinuität auf dieser Position ist. Man wird keinen Sportvorstand finden, der alles richtig macht, aber auch schon so viel Erfahrung wie Eberl mitbringt. Und am Ende zählt bei einem Sportverein immer noch die sportliche Entwicklung. Hier hat Eberl alle Argumente auf seiner Seite. Nationales Double + CL-Halbfinale, die Mannschaft hat vielleicht den attraktivsten Fußball seit Ewigkeiten gespielt. Ich glaube auch nicht, dass es hinter den Kulissen zwischen Eberl und Freund nicht passt. Dann hätte es hier schon viel früher Gerüchte oder Berichte gegeben. Man muss professionell zusammenarbeiten und dann immer zu einem Ergebnis kommen hinter dem alle stehen können. Und das scheint ja immer der Fall gewesen zu sein.


Wen interessiert, ob der Sportvorstand etwas richtig macht? Es passt nur zwischen Hoeneß und Eberl nicht, weil Eberl sich nicht tagtäglich das okay am Tegernsee abholt. Die Schlaudraffs und Hashemians dieser Welt/Bundesliga nach dem intensiven Scouting bei Bayern Spielen von Uli nicht verpflichtet werden, sondern unbekannte Spieler wie Olise oder Diaz aus einer unbekannten Liga für viel Geld geholt werden und das ist das größte Übel von allem - es läuft trotzdem sportlich gut. Nicht ohne Grund greift Hoeneß am Pokalfinaltag den Sportvorstand an, undenkbar das der FCB einen Titel gewinnen kann und nicht Hoeneß als Macher gilt oder nicht im Mittelpunkt steht.

Wenn Eberl heute sagen würde, den Olise und den Kompany haben wir nur aufgrund des guten Ratschlags von Hoeneß geholt, wäre morgen die 60:40 eine 100:0 Debatte und der Vertrag wäre unterschrieben. So einfach ist die Rechnung beim FCB in 2026.

Ganz schön populistisch für nen Admin 😉


Ich finde es gut und Admin bedeutet ja nicht, dass man seine Meinung nicht äußern darf. Es bedeutet, wenn man als Admin kommentiert, dass man sich noch strenger als Vorbild an die Regeln halten sollte. Und ich denke auch, dass Eberl einfach zu wenig UH hofiert hat, weil er dafür gar keine zusätzliche Zeit und Kraft hat. Das ist ja auch zermürbend, wenn man nicht ganz ehrlich sein kann im Umgang mit Hoeneß, weil er diese Aufmerksamkeit braucht, um sich wohl zu fühlen. Allerdings muss ich sagen, dass ich Eberl mehr als allen anderen in der Führung vertraue, dass er die bestmöglichen Entscheidungen trifft. Christoph Freund hat kein Auge für Spieler auf unserem Niveau. Für Salzburg mag das gereicht haben, aber hier hat er noch nicht auf sich aufmerksam gemacht. Mit Kompany und Olise hat Eberl da schon mehr vorzuweisen. Und endlich ist auch Goretzka weg. Sane und Coman sind auch weg, die hier kaum performt haben außer natürlich mal in einzelnen Spielen. Aber das, was Olise, Kane und Diaz hier auf die Anzeigetafel gebracht haben, das gab es zuvor zuletzt von Lewandowski, Robben und Ribery. Und das rechne ich dem Hauptverantwortlichen Eberl sehr gerne positiv an. Da muss man eigentlich mit ihm verlängern. Und mir kann heute noch keiner erklären, warum wir das Geld für Woltemade hatten, aber Eberl dann nur noch leihen durfte. Das war wie eine heimtückische Falle, die ihm da gestellt wurde. Und natürlich wird auch Eberl Fehler machen, aber der Weg ist doch jetzt viel klarer und positiver. 60:40 ist wirklich so eine Quatsch. Ich habe sogar das Gefühl, dass wir auch ein bisschen mehr Glück haben durch Eberl. Die Absagen haben sogar zu besseren Lösungen geführt. Deswegen mache ich mir auch gar keine Gedanken über Gordon. Und als Stammspieler hätte ich mir sogar Sorgen gemacht bei dem Transfer. Aber so haben wir Diaz und wer dahinter auf der Bank sitzt, ist mir relativ egal, solange wir nicht zu viel Geld raushauen dafür und es dann wieder an anderen Stellen fehlt.

Hoeneß' Haltung zu Eberl und die einzelnen Player etwaiger machtinterner Spielchen sind anhand der öffentlichen Äußerungen und Medienberichte alles andere als eindeutig.

Seine Meinung kann man niemandem nehmen, aber da reinzuschneiden und - strukturell - zu erklären: "Es ist ganz einfach: Diese einflussreiche Einzelperson oder Gruppe ist wegen moralisch zu verurteilender Motive am sichtbaren, unerwünschten Ergebnis schuld" ist ein Musterbeispiel für Populismus. Dafür wurde das Wort erfunden.

Seine Meinung kann man niemandem nehmen, aber ich habe ja auch nicht durchblicken lassen, dass mich stört, wenn jemand seine Meinung äußert, sondern eher das Nachgeben der Versuchung von vereinfachenden Erklärungen mitsamt der Rolle im öffentlichen Diskurs.
Max Eberl [Sport-Vorstand] |#7134
30.05.2026 - 20:00 Uhr
Zitat von username
Zitat von MeinLieblingsFcB

Zitat von username

Zitat von Teec3

Zitat von Stoffler

Es ist schon deshalb absurd, weil Hoeneß und KHR selbst wissen müssten, wie wichtig Kontinuität auf dieser Position ist. Man wird keinen Sportvorstand finden, der alles richtig macht, aber auch schon so viel Erfahrung wie Eberl mitbringt. Und am Ende zählt bei einem Sportverein immer noch die sportliche Entwicklung. Hier hat Eberl alle Argumente auf seiner Seite. Nationales Double + CL-Halbfinale, die Mannschaft hat vielleicht den attraktivsten Fußball seit Ewigkeiten gespielt. Ich glaube auch nicht, dass es hinter den Kulissen zwischen Eberl und Freund nicht passt. Dann hätte es hier schon viel früher Gerüchte oder Berichte gegeben. Man muss professionell zusammenarbeiten und dann immer zu einem Ergebnis kommen hinter dem alle stehen können. Und das scheint ja immer der Fall gewesen zu sein.


Wen interessiert, ob der Sportvorstand etwas richtig macht? Es passt nur zwischen Hoeneß und Eberl nicht, weil Eberl sich nicht tagtäglich das okay am Tegernsee abholt. Die Schlaudraffs und Hashemians dieser Welt/Bundesliga nach dem intensiven Scouting bei Bayern Spielen von Uli nicht verpflichtet werden, sondern unbekannte Spieler wie Olise oder Diaz aus einer unbekannten Liga für viel Geld geholt werden und das ist das größte Übel von allem - es läuft trotzdem sportlich gut. Nicht ohne Grund greift Hoeneß am Pokalfinaltag den Sportvorstand an, undenkbar das der FCB einen Titel gewinnen kann und nicht Hoeneß als Macher gilt oder nicht im Mittelpunkt steht.

Wenn Eberl heute sagen würde, den Olise und den Kompany haben wir nur aufgrund des guten Ratschlags von Hoeneß geholt, wäre morgen die 60:40 eine 100:0 Debatte und der Vertrag wäre unterschrieben. So einfach ist die Rechnung beim FCB in 2026.

Ganz schön populistisch für nen Admin 😉


Ich finde es gut und Admin bedeutet ja nicht, dass man seine Meinung nicht äußern darf. Es bedeutet, wenn man als Admin kommentiert, dass man sich noch strenger als Vorbild an die Regeln halten sollte. Und ich denke auch, dass Eberl einfach zu wenig UH hofiert hat, weil er dafür gar keine zusätzliche Zeit und Kraft hat. Das ist ja auch zermürbend, wenn man nicht ganz ehrlich sein kann im Umgang mit Hoeneß, weil er diese Aufmerksamkeit braucht, um sich wohl zu fühlen. Allerdings muss ich sagen, dass ich Eberl mehr als allen anderen in der Führung vertraue, dass er die bestmöglichen Entscheidungen trifft. Christoph Freund hat kein Auge für Spieler auf unserem Niveau. Für Salzburg mag das gereicht haben, aber hier hat er noch nicht auf sich aufmerksam gemacht. Mit Kompany und Olise hat Eberl da schon mehr vorzuweisen. Und endlich ist auch Goretzka weg. Sane und Coman sind auch weg, die hier kaum performt haben außer natürlich mal in einzelnen Spielen. Aber das, was Olise, Kane und Diaz hier auf die Anzeigetafel gebracht haben, das gab es zuvor zuletzt von Lewandowski, Robben und Ribery. Und das rechne ich dem Hauptverantwortlichen Eberl sehr gerne positiv an. Da muss man eigentlich mit ihm verlängern. Und mir kann heute noch keiner erklären, warum wir das Geld für Woltemade hatten, aber Eberl dann nur noch leihen durfte. Das war wie eine heimtückische Falle, die ihm da gestellt wurde. Und natürlich wird auch Eberl Fehler machen, aber der Weg ist doch jetzt viel klarer und positiver. 60:40 ist wirklich so eine Quatsch. Ich habe sogar das Gefühl, dass wir auch ein bisschen mehr Glück haben durch Eberl. Die Absagen haben sogar zu besseren Lösungen geführt. Deswegen mache ich mir auch gar keine Gedanken über Gordon. Und als Stammspieler hätte ich mir sogar Sorgen gemacht bei dem Transfer. Aber so haben wir Diaz und wer dahinter auf der Bank sitzt, ist mir relativ egal, solange wir nicht zu viel Geld raushauen dafür und es dann wieder an anderen Stellen fehlt.

Hoeneß' Haltung zu Eberl und die einzelnen Player etwaiger machtinterner Spielchen sind anhand der öffentlichen Äußerungen und Medienberichte alles andere als eindeutig.

Seine Meinung kann man niemandem nehmen, aber da reinzuschneiden und - strukturell - zu erklären: "Es ist ganz einfach: Diese einflussreiche Einzelperson oder Gruppe ist wegen moralisch zu verurteilender Motive am sichtbaren, unerwünschten Ergebnis schuld" ist ein Musterbeispiel für Populismus. Dafür wurde das Wort erfunden.

Seine Meinung kann man niemandem nehmen, aber ich habe ja auch nicht durchblicken lassen, dass mich stört, wenn jemand seine Meinung äußert, sondern eher das Nachgeben der Versuchung von vereinfachenden Erklärungen mitsamt der Rolle im öffentlichen Diskurs.


Tatsächlich ist der Sachverhalt sicherlich wesentlich grauer, als von @Teec3 dargestellt, auch wenn Erklärungsversuche in Foren immer einfacher aussehen werden als die Realität. Das Beispiel Olise ist weit ander Realität vorbei, da Hoeneß vor kurzem diesen Transfer ganz klar Eberl zugeschrieben hat.
Über Personalien kann man immer streiten und gerade bei einem Funktionär, dessen Leistungen eben nicht zwei mal die Woche sichtbar werden, liegt viel im Verborgenen.
Was aber sicht-, hör- und lesbar ist, ist die Kommunikation der Personalie. Und da gibt Hoeneß wieder mal ein unfassbar schlechtes Bild ab mit seinen mittlerweile mindestens wöchentlichen Standmitteilungen zur Lage der Nation, der Welt und Eberl, teilweise sich selbst von einem Tag auf den anderen in der Tendenz widersprechend (Interview Spiegel - Sky). Zudem glaube ich nicht an Zufälle, dass diese Schlagzeilen ständig wichtige Spiele unserer Mannschaft umklammern.
Passend als Konsument finde ich eigentlich immer nur sein Interview mit Uli Köhler in Rottach-Egern während der Vorbereitung, wenn er unsere Transferthemen ausplaudert, so dass die Plettenbergs dieser Welt heulend vorm Fernseher sitzen. Da erfährt man zumindest stichhaltige Dinge.
Die ständige Kommentierung der Personalie Eberl hingegen bewirkt Dinge, sie macht was mit Eberl, mit dessen Wahrnehmung seiner Aufgaben, mit der Wahrnehmung der Außenwelt seiner selbst. Das muss nicht sein.
Max Eberl [Sport-Vorstand] |#7135
30.05.2026 - 21:34 Uhr
Zitat von Mirwurscht
Zitat von username

Zitat von MeinLieblingsFcB

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Zitat von Teec3

Zitat von Stoffler

Es ist schon deshalb absurd, weil Hoeneß und KHR selbst wissen müssten, wie wichtig Kontinuität auf dieser Position ist. Man wird keinen Sportvorstand finden, der alles richtig macht, aber auch schon so viel Erfahrung wie Eberl mitbringt. Und am Ende zählt bei einem Sportverein immer noch die sportliche Entwicklung. Hier hat Eberl alle Argumente auf seiner Seite. Nationales Double + CL-Halbfinale, die Mannschaft hat vielleicht den attraktivsten Fußball seit Ewigkeiten gespielt. Ich glaube auch nicht, dass es hinter den Kulissen zwischen Eberl und Freund nicht passt. Dann hätte es hier schon viel früher Gerüchte oder Berichte gegeben. Man muss professionell zusammenarbeiten und dann immer zu einem Ergebnis kommen hinter dem alle stehen können. Und das scheint ja immer der Fall gewesen zu sein.


Wen interessiert, ob der Sportvorstand etwas richtig macht? Es passt nur zwischen Hoeneß und Eberl nicht, weil Eberl sich nicht tagtäglich das okay am Tegernsee abholt. Die Schlaudraffs und Hashemians dieser Welt/Bundesliga nach dem intensiven Scouting bei Bayern Spielen von Uli nicht verpflichtet werden, sondern unbekannte Spieler wie Olise oder Diaz aus einer unbekannten Liga für viel Geld geholt werden und das ist das größte Übel von allem - es läuft trotzdem sportlich gut. Nicht ohne Grund greift Hoeneß am Pokalfinaltag den Sportvorstand an, undenkbar das der FCB einen Titel gewinnen kann und nicht Hoeneß als Macher gilt oder nicht im Mittelpunkt steht.

Wenn Eberl heute sagen würde, den Olise und den Kompany haben wir nur aufgrund des guten Ratschlags von Hoeneß geholt, wäre morgen die 60:40 eine 100:0 Debatte und der Vertrag wäre unterschrieben. So einfach ist die Rechnung beim FCB in 2026.

Ganz schön populistisch für nen Admin 😉


Ich finde es gut und Admin bedeutet ja nicht, dass man seine Meinung nicht äußern darf. Es bedeutet, wenn man als Admin kommentiert, dass man sich noch strenger als Vorbild an die Regeln halten sollte. Und ich denke auch, dass Eberl einfach zu wenig UH hofiert hat, weil er dafür gar keine zusätzliche Zeit und Kraft hat. Das ist ja auch zermürbend, wenn man nicht ganz ehrlich sein kann im Umgang mit Hoeneß, weil er diese Aufmerksamkeit braucht, um sich wohl zu fühlen. Allerdings muss ich sagen, dass ich Eberl mehr als allen anderen in der Führung vertraue, dass er die bestmöglichen Entscheidungen trifft. Christoph Freund hat kein Auge für Spieler auf unserem Niveau. Für Salzburg mag das gereicht haben, aber hier hat er noch nicht auf sich aufmerksam gemacht. Mit Kompany und Olise hat Eberl da schon mehr vorzuweisen. Und endlich ist auch Goretzka weg. Sane und Coman sind auch weg, die hier kaum performt haben außer natürlich mal in einzelnen Spielen. Aber das, was Olise, Kane und Diaz hier auf die Anzeigetafel gebracht haben, das gab es zuvor zuletzt von Lewandowski, Robben und Ribery. Und das rechne ich dem Hauptverantwortlichen Eberl sehr gerne positiv an. Da muss man eigentlich mit ihm verlängern. Und mir kann heute noch keiner erklären, warum wir das Geld für Woltemade hatten, aber Eberl dann nur noch leihen durfte. Das war wie eine heimtückische Falle, die ihm da gestellt wurde. Und natürlich wird auch Eberl Fehler machen, aber der Weg ist doch jetzt viel klarer und positiver. 60:40 ist wirklich so eine Quatsch. Ich habe sogar das Gefühl, dass wir auch ein bisschen mehr Glück haben durch Eberl. Die Absagen haben sogar zu besseren Lösungen geführt. Deswegen mache ich mir auch gar keine Gedanken über Gordon. Und als Stammspieler hätte ich mir sogar Sorgen gemacht bei dem Transfer. Aber so haben wir Diaz und wer dahinter auf der Bank sitzt, ist mir relativ egal, solange wir nicht zu viel Geld raushauen dafür und es dann wieder an anderen Stellen fehlt.

Hoeneß' Haltung zu Eberl und die einzelnen Player etwaiger machtinterner Spielchen sind anhand der öffentlichen Äußerungen und Medienberichte alles andere als eindeutig.

Seine Meinung kann man niemandem nehmen, aber da reinzuschneiden und - strukturell - zu erklären: "Es ist ganz einfach: Diese einflussreiche Einzelperson oder Gruppe ist wegen moralisch zu verurteilender Motive am sichtbaren, unerwünschten Ergebnis schuld" ist ein Musterbeispiel für Populismus. Dafür wurde das Wort erfunden.

Seine Meinung kann man niemandem nehmen, aber ich habe ja auch nicht durchblicken lassen, dass mich stört, wenn jemand seine Meinung äußert, sondern eher das Nachgeben der Versuchung von vereinfachenden Erklärungen mitsamt der Rolle im öffentlichen Diskurs.


Tatsächlich ist der Sachverhalt sicherlich wesentlich grauer, als von @Teec3 dargestellt, auch wenn Erklärungsversuche in Foren immer einfacher aussehen werden als die Realität. Das Beispiel Olise ist weit ander Realität vorbei, da Hoeneß vor kurzem diesen Transfer ganz klar Eberl zugeschrieben hat.
Über Personalien kann man immer streiten und gerade bei einem Funktionär, dessen Leistungen eben nicht zwei mal die Woche sichtbar werden, liegt viel im Verborgenen.
Was aber sicht-, hör- und lesbar ist, ist die Kommunikation der Personalie. Und da gibt Hoeneß wieder mal ein unfassbar schlechtes Bild ab mit seinen mittlerweile mindestens wöchentlichen Standmitteilungen zur Lage der Nation, der Welt und Eberl, teilweise sich selbst von einem Tag auf den anderen in der Tendenz widersprechend (Interview Spiegel - Sky). Zudem glaube ich nicht an Zufälle, dass diese Schlagzeilen ständig wichtige Spiele unserer Mannschaft umklammern.
Passend als Konsument finde ich eigentlich immer nur sein Interview mit Uli Köhler in Rottach-Egern während der Vorbereitung, wenn er unsere Transferthemen ausplaudert, so dass die Plettenbergs dieser Welt heulend vorm Fernseher sitzen. Da erfährt man zumindest stichhaltige Dinge.
Die ständige Kommentierung der Personalie Eberl hingegen bewirkt Dinge, sie macht was mit Eberl, mit dessen Wahrnehmung seiner Aufgaben, mit der Wahrnehmung der Außenwelt seiner selbst. Das muss nicht sein.


Ich persönlich weiß auch nicht, was es Hoeneß gibt, immer vor wichtigen Spielen die eigenen Leute öffentlich anzugreifen. Bei Tuchel vor Real Madrid, bei Eberl vorm Pokalfinale, die Geschichte mit Brazzo und Kahn vor dem letzten Bundesligaspiel zu machen und alles auszuplaudern, war auch völlig unnötig. Eigentlich machst du das nicht, wenn es dir um den Verein geht...

•     •     •

"Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod, den Steuern und einem neuen Innenverteidiger."

Benjamin Franklin
Max Eberl [Sport-Vorstand] |#7136
30.05.2026 - 22:27 Uhr
Zitat von Fred-Perry
Zitat von Weckicrusher

Mich würde mal die Meinung von Kompany zu Eberl interessieren. Insbesondere, wenn man langfristig mit diesem Trainer etwas aufbauen möchte.

Dürfte top sein. Was sollte er denn auch an Eberl bemängeln.


Sehe ich auch so. Eberl hat ihn mit großem Risiko für sich selbst geholt, das wird Kompany sicher beeindruckt haben. Der Kader wird stetig weiterentwickelt und die Änderungen dürften weitgehend den Vorstellungen von Kompany entsprechen. Wüsste nicht was es da negatives geben sollte.
Max Eberl [Sport-Vorstand] |#7137
30.05.2026 - 22:42 Uhr
Zitat von Riga2011
Zitat von Mirwurscht

Zitat von username

Zitat von MeinLieblingsFcB

Zitat von username

Zitat von Teec3

Zitat von Stoffler

Es ist schon deshalb absurd, weil Hoeneß und KHR selbst wissen müssten, wie wichtig Kontinuität auf dieser Position ist. Man wird keinen Sportvorstand finden, der alles richtig macht, aber auch schon so viel Erfahrung wie Eberl mitbringt. Und am Ende zählt bei einem Sportverein immer noch die sportliche Entwicklung. Hier hat Eberl alle Argumente auf seiner Seite. Nationales Double + CL-Halbfinale, die Mannschaft hat vielleicht den attraktivsten Fußball seit Ewigkeiten gespielt. Ich glaube auch nicht, dass es hinter den Kulissen zwischen Eberl und Freund nicht passt. Dann hätte es hier schon viel früher Gerüchte oder Berichte gegeben. Man muss professionell zusammenarbeiten und dann immer zu einem Ergebnis kommen hinter dem alle stehen können. Und das scheint ja immer der Fall gewesen zu sein.


Wen interessiert, ob der Sportvorstand etwas richtig macht? Es passt nur zwischen Hoeneß und Eberl nicht, weil Eberl sich nicht tagtäglich das okay am Tegernsee abholt. Die Schlaudraffs und Hashemians dieser Welt/Bundesliga nach dem intensiven Scouting bei Bayern Spielen von Uli nicht verpflichtet werden, sondern unbekannte Spieler wie Olise oder Diaz aus einer unbekannten Liga für viel Geld geholt werden und das ist das größte Übel von allem - es läuft trotzdem sportlich gut. Nicht ohne Grund greift Hoeneß am Pokalfinaltag den Sportvorstand an, undenkbar das der FCB einen Titel gewinnen kann und nicht Hoeneß als Macher gilt oder nicht im Mittelpunkt steht.

Wenn Eberl heute sagen würde, den Olise und den Kompany haben wir nur aufgrund des guten Ratschlags von Hoeneß geholt, wäre morgen die 60:40 eine 100:0 Debatte und der Vertrag wäre unterschrieben. So einfach ist die Rechnung beim FCB in 2026.

Ganz schön populistisch für nen Admin 😉


Ich finde es gut und Admin bedeutet ja nicht, dass man seine Meinung nicht äußern darf. Es bedeutet, wenn man als Admin kommentiert, dass man sich noch strenger als Vorbild an die Regeln halten sollte. Und ich denke auch, dass Eberl einfach zu wenig UH hofiert hat, weil er dafür gar keine zusätzliche Zeit und Kraft hat. Das ist ja auch zermürbend, wenn man nicht ganz ehrlich sein kann im Umgang mit Hoeneß, weil er diese Aufmerksamkeit braucht, um sich wohl zu fühlen. Allerdings muss ich sagen, dass ich Eberl mehr als allen anderen in der Führung vertraue, dass er die bestmöglichen Entscheidungen trifft. Christoph Freund hat kein Auge für Spieler auf unserem Niveau. Für Salzburg mag das gereicht haben, aber hier hat er noch nicht auf sich aufmerksam gemacht. Mit Kompany und Olise hat Eberl da schon mehr vorzuweisen. Und endlich ist auch Goretzka weg. Sane und Coman sind auch weg, die hier kaum performt haben außer natürlich mal in einzelnen Spielen. Aber das, was Olise, Kane und Diaz hier auf die Anzeigetafel gebracht haben, das gab es zuvor zuletzt von Lewandowski, Robben und Ribery. Und das rechne ich dem Hauptverantwortlichen Eberl sehr gerne positiv an. Da muss man eigentlich mit ihm verlängern. Und mir kann heute noch keiner erklären, warum wir das Geld für Woltemade hatten, aber Eberl dann nur noch leihen durfte. Das war wie eine heimtückische Falle, die ihm da gestellt wurde. Und natürlich wird auch Eberl Fehler machen, aber der Weg ist doch jetzt viel klarer und positiver. 60:40 ist wirklich so eine Quatsch. Ich habe sogar das Gefühl, dass wir auch ein bisschen mehr Glück haben durch Eberl. Die Absagen haben sogar zu besseren Lösungen geführt. Deswegen mache ich mir auch gar keine Gedanken über Gordon. Und als Stammspieler hätte ich mir sogar Sorgen gemacht bei dem Transfer. Aber so haben wir Diaz und wer dahinter auf der Bank sitzt, ist mir relativ egal, solange wir nicht zu viel Geld raushauen dafür und es dann wieder an anderen Stellen fehlt.

Hoeneß' Haltung zu Eberl und die einzelnen Player etwaiger machtinterner Spielchen sind anhand der öffentlichen Äußerungen und Medienberichte alles andere als eindeutig.

Seine Meinung kann man niemandem nehmen, aber da reinzuschneiden und - strukturell - zu erklären: "Es ist ganz einfach: Diese einflussreiche Einzelperson oder Gruppe ist wegen moralisch zu verurteilender Motive am sichtbaren, unerwünschten Ergebnis schuld" ist ein Musterbeispiel für Populismus. Dafür wurde das Wort erfunden.

Seine Meinung kann man niemandem nehmen, aber ich habe ja auch nicht durchblicken lassen, dass mich stört, wenn jemand seine Meinung äußert, sondern eher das Nachgeben der Versuchung von vereinfachenden Erklärungen mitsamt der Rolle im öffentlichen Diskurs.


Tatsächlich ist der Sachverhalt sicherlich wesentlich grauer, als von @Teec3 dargestellt, auch wenn Erklärungsversuche in Foren immer einfacher aussehen werden als die Realität. Das Beispiel Olise ist weit ander Realität vorbei, da Hoeneß vor kurzem diesen Transfer ganz klar Eberl zugeschrieben hat.
Über Personalien kann man immer streiten und gerade bei einem Funktionär, dessen Leistungen eben nicht zwei mal die Woche sichtbar werden, liegt viel im Verborgenen.
Was aber sicht-, hör- und lesbar ist, ist die Kommunikation der Personalie. Und da gibt Hoeneß wieder mal ein unfassbar schlechtes Bild ab mit seinen mittlerweile mindestens wöchentlichen Standmitteilungen zur Lage der Nation, der Welt und Eberl, teilweise sich selbst von einem Tag auf den anderen in der Tendenz widersprechend (Interview Spiegel - Sky). Zudem glaube ich nicht an Zufälle, dass diese Schlagzeilen ständig wichtige Spiele unserer Mannschaft umklammern.
Passend als Konsument finde ich eigentlich immer nur sein Interview mit Uli Köhler in Rottach-Egern während der Vorbereitung, wenn er unsere Transferthemen ausplaudert, so dass die Plettenbergs dieser Welt heulend vorm Fernseher sitzen. Da erfährt man zumindest stichhaltige Dinge.
Die ständige Kommentierung der Personalie Eberl hingegen bewirkt Dinge, sie macht was mit Eberl, mit dessen Wahrnehmung seiner Aufgaben, mit der Wahrnehmung der Außenwelt seiner selbst. Das muss nicht sein.


Ich persönlich weiß auch nicht, was es Hoeneß gibt, immer vor wichtigen Spielen die eigenen Leute öffentlich anzugreifen. Bei Tuchel vor Real Madrid, bei Eberl vorm Pokalfinale, die Geschichte mit Brazzo und Kahn vor dem letzten Bundesligaspiel zu machen und alles auszuplaudern, war auch völlig unnötig. Eigentlich machst du das nicht, wenn es dir um den Verein geht...


Man kann es auf der Sachebene nicht erklären. Es gibt absolut überhaupt gar keine sachliche Rechtfertigung dafür, vor wichtigen Spielen die eigenen Leute öffentlich anzugreifen. Es lässt sich tatsächlich nur auf der persönlichen, emotionalen Ebene von UH erklären. Dazu auch passend die regelmäßigen Sticheleien gegen Ex-Trainer und Ex-Funktionäre. Verschafft dem Club alles keinerlei Vorteile, aber offenbar ein gutes Gefühl für UH.
Max Eberl [Sport-Vorstand] |#7138
30.05.2026 - 22:57 Uhr
Zitat von Riga2011
Zitat von Mirwurscht

Zitat von username

Zitat von MeinLieblingsFcB

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Zitat von Teec3

Zitat von Stoffler

Es ist schon deshalb absurd, weil Hoeneß und KHR selbst wissen müssten, wie wichtig Kontinuität auf dieser Position ist. Man wird keinen Sportvorstand finden, der alles richtig macht, aber auch schon so viel Erfahrung wie Eberl mitbringt. Und am Ende zählt bei einem Sportverein immer noch die sportliche Entwicklung. Hier hat Eberl alle Argumente auf seiner Seite. Nationales Double + CL-Halbfinale, die Mannschaft hat vielleicht den attraktivsten Fußball seit Ewigkeiten gespielt. Ich glaube auch nicht, dass es hinter den Kulissen zwischen Eberl und Freund nicht passt. Dann hätte es hier schon viel früher Gerüchte oder Berichte gegeben. Man muss professionell zusammenarbeiten und dann immer zu einem Ergebnis kommen hinter dem alle stehen können. Und das scheint ja immer der Fall gewesen zu sein.


Wen interessiert, ob der Sportvorstand etwas richtig macht? Es passt nur zwischen Hoeneß und Eberl nicht, weil Eberl sich nicht tagtäglich das okay am Tegernsee abholt. Die Schlaudraffs und Hashemians dieser Welt/Bundesliga nach dem intensiven Scouting bei Bayern Spielen von Uli nicht verpflichtet werden, sondern unbekannte Spieler wie Olise oder Diaz aus einer unbekannten Liga für viel Geld geholt werden und das ist das größte Übel von allem - es läuft trotzdem sportlich gut. Nicht ohne Grund greift Hoeneß am Pokalfinaltag den Sportvorstand an, undenkbar das der FCB einen Titel gewinnen kann und nicht Hoeneß als Macher gilt oder nicht im Mittelpunkt steht.

Wenn Eberl heute sagen würde, den Olise und den Kompany haben wir nur aufgrund des guten Ratschlags von Hoeneß geholt, wäre morgen die 60:40 eine 100:0 Debatte und der Vertrag wäre unterschrieben. So einfach ist die Rechnung beim FCB in 2026.

Ganz schön populistisch für nen Admin 😉


Ich finde es gut und Admin bedeutet ja nicht, dass man seine Meinung nicht äußern darf. Es bedeutet, wenn man als Admin kommentiert, dass man sich noch strenger als Vorbild an die Regeln halten sollte. Und ich denke auch, dass Eberl einfach zu wenig UH hofiert hat, weil er dafür gar keine zusätzliche Zeit und Kraft hat. Das ist ja auch zermürbend, wenn man nicht ganz ehrlich sein kann im Umgang mit Hoeneß, weil er diese Aufmerksamkeit braucht, um sich wohl zu fühlen. Allerdings muss ich sagen, dass ich Eberl mehr als allen anderen in der Führung vertraue, dass er die bestmöglichen Entscheidungen trifft. Christoph Freund hat kein Auge für Spieler auf unserem Niveau. Für Salzburg mag das gereicht haben, aber hier hat er noch nicht auf sich aufmerksam gemacht. Mit Kompany und Olise hat Eberl da schon mehr vorzuweisen. Und endlich ist auch Goretzka weg. Sane und Coman sind auch weg, die hier kaum performt haben außer natürlich mal in einzelnen Spielen. Aber das, was Olise, Kane und Diaz hier auf die Anzeigetafel gebracht haben, das gab es zuvor zuletzt von Lewandowski, Robben und Ribery. Und das rechne ich dem Hauptverantwortlichen Eberl sehr gerne positiv an. Da muss man eigentlich mit ihm verlängern. Und mir kann heute noch keiner erklären, warum wir das Geld für Woltemade hatten, aber Eberl dann nur noch leihen durfte. Das war wie eine heimtückische Falle, die ihm da gestellt wurde. Und natürlich wird auch Eberl Fehler machen, aber der Weg ist doch jetzt viel klarer und positiver. 60:40 ist wirklich so eine Quatsch. Ich habe sogar das Gefühl, dass wir auch ein bisschen mehr Glück haben durch Eberl. Die Absagen haben sogar zu besseren Lösungen geführt. Deswegen mache ich mir auch gar keine Gedanken über Gordon. Und als Stammspieler hätte ich mir sogar Sorgen gemacht bei dem Transfer. Aber so haben wir Diaz und wer dahinter auf der Bank sitzt, ist mir relativ egal, solange wir nicht zu viel Geld raushauen dafür und es dann wieder an anderen Stellen fehlt.

Hoeneß' Haltung zu Eberl und die einzelnen Player etwaiger machtinterner Spielchen sind anhand der öffentlichen Äußerungen und Medienberichte alles andere als eindeutig.

Seine Meinung kann man niemandem nehmen, aber da reinzuschneiden und - strukturell - zu erklären: "Es ist ganz einfach: Diese einflussreiche Einzelperson oder Gruppe ist wegen moralisch zu verurteilender Motive am sichtbaren, unerwünschten Ergebnis schuld" ist ein Musterbeispiel für Populismus. Dafür wurde das Wort erfunden.

Seine Meinung kann man niemandem nehmen, aber ich habe ja auch nicht durchblicken lassen, dass mich stört, wenn jemand seine Meinung äußert, sondern eher das Nachgeben der Versuchung von vereinfachenden Erklärungen mitsamt der Rolle im öffentlichen Diskurs.


Tatsächlich ist der Sachverhalt sicherlich wesentlich grauer, als von @Teec3 dargestellt, auch wenn Erklärungsversuche in Foren immer einfacher aussehen werden als die Realität. Das Beispiel Olise ist weit ander Realität vorbei, da Hoeneß vor kurzem diesen Transfer ganz klar Eberl zugeschrieben hat.
Über Personalien kann man immer streiten und gerade bei einem Funktionär, dessen Leistungen eben nicht zwei mal die Woche sichtbar werden, liegt viel im Verborgenen.
Was aber sicht-, hör- und lesbar ist, ist die Kommunikation der Personalie. Und da gibt Hoeneß wieder mal ein unfassbar schlechtes Bild ab mit seinen mittlerweile mindestens wöchentlichen Standmitteilungen zur Lage der Nation, der Welt und Eberl, teilweise sich selbst von einem Tag auf den anderen in der Tendenz widersprechend (Interview Spiegel - Sky). Zudem glaube ich nicht an Zufälle, dass diese Schlagzeilen ständig wichtige Spiele unserer Mannschaft umklammern.
Passend als Konsument finde ich eigentlich immer nur sein Interview mit Uli Köhler in Rottach-Egern während der Vorbereitung, wenn er unsere Transferthemen ausplaudert, so dass die Plettenbergs dieser Welt heulend vorm Fernseher sitzen. Da erfährt man zumindest stichhaltige Dinge.
Die ständige Kommentierung der Personalie Eberl hingegen bewirkt Dinge, sie macht was mit Eberl, mit dessen Wahrnehmung seiner Aufgaben, mit der Wahrnehmung der Außenwelt seiner selbst. Das muss nicht sein.


Ich persönlich weiß auch nicht, was es Hoeneß gibt, immer vor wichtigen Spielen die eigenen Leute öffentlich anzugreifen. Bei Tuchel vor Real Madrid, bei Eberl vorm Pokalfinale, die Geschichte mit Brazzo und Kahn vor dem letzten Bundesligaspiel zu machen und alles auszuplaudern, war auch völlig unnötig. Eigentlich machst du das nicht, wenn es dir um den Verein geht...


Welche Möglichkeiten gibt es?
1. Er ist wirklich davon überrascht, dass es rund um wichtige Spiele veröffentlicht wird. Rechnet aber nicht damit zum Zeitpunkt seiner Befragung. Dann wäre er naiv. So nahm es ja Brazzo rund um das Finale an.
2. Es ist logisch, dass man ihn rund um wichtige Spiele befragt, er rechnet auch damit, dass die Medienlandschaft das natürlich dann auch entsprechend platziert. Er nimmt es aber billigend in Kauf. Er ist sich wichtiger als der Verein. Oder er ist dem gegenüber gleichgültig.
3. Es liegt eine Fehleinschätzung vor, dass es so wichtig für den Verein ist, was er sagt, dass er damit die richtigen Dinge anspricht. Laimer war ja auch so ein Thema vor dem PSG-Spiel.

Gibt es mehr Optionen?
Naivität. Gleichgültigkeit. Beides glaube ich nicht.
Überheblichkeit und Arroganz kämen aber wohl schon in Frage.

Zumindest liegt wohl auf jeden Fall eine gewisse Geltungssucht, sich nicht auch mal zurücknehmen zu können, zugrunde. Und ich unterstelle ihm wirklich zu glauben, für den Verein das Beste zu machen, bzw. zu glauben zu wissen, was für den Verein das Beste ist. So sehr, dass er auch vor sehr wichtigen Spielen Statements trifft, die Unruhe bringen. Also Narzissmus.

•     •     •

If we don’t explain science to the public, others will fill the gap with nonsense.
(Professor Carl Sagan)
Max Eberl [Sport-Vorstand] |#7139
30.05.2026 - 22:58 Uhr
Zitat von Daas1985
Zitat von Riga2011

Zitat von Mirwurscht

Zitat von username

Zitat von MeinLieblingsFcB

Zitat von username

Zitat von Teec3

Zitat von Stoffler

Es ist schon deshalb absurd, weil Hoeneß und KHR selbst wissen müssten, wie wichtig Kontinuität auf dieser Position ist. Man wird keinen Sportvorstand finden, der alles richtig macht, aber auch schon so viel Erfahrung wie Eberl mitbringt. Und am Ende zählt bei einem Sportverein immer noch die sportliche Entwicklung. Hier hat Eberl alle Argumente auf seiner Seite. Nationales Double + CL-Halbfinale, die Mannschaft hat vielleicht den attraktivsten Fußball seit Ewigkeiten gespielt. Ich glaube auch nicht, dass es hinter den Kulissen zwischen Eberl und Freund nicht passt. Dann hätte es hier schon viel früher Gerüchte oder Berichte gegeben. Man muss professionell zusammenarbeiten und dann immer zu einem Ergebnis kommen hinter dem alle stehen können. Und das scheint ja immer der Fall gewesen zu sein.


Wen interessiert, ob der Sportvorstand etwas richtig macht? Es passt nur zwischen Hoeneß und Eberl nicht, weil Eberl sich nicht tagtäglich das okay am Tegernsee abholt. Die Schlaudraffs und Hashemians dieser Welt/Bundesliga nach dem intensiven Scouting bei Bayern Spielen von Uli nicht verpflichtet werden, sondern unbekannte Spieler wie Olise oder Diaz aus einer unbekannten Liga für viel Geld geholt werden und das ist das größte Übel von allem - es läuft trotzdem sportlich gut. Nicht ohne Grund greift Hoeneß am Pokalfinaltag den Sportvorstand an, undenkbar das der FCB einen Titel gewinnen kann und nicht Hoeneß als Macher gilt oder nicht im Mittelpunkt steht.

Wenn Eberl heute sagen würde, den Olise und den Kompany haben wir nur aufgrund des guten Ratschlags von Hoeneß geholt, wäre morgen die 60:40 eine 100:0 Debatte und der Vertrag wäre unterschrieben. So einfach ist die Rechnung beim FCB in 2026.

Ganz schön populistisch für nen Admin 😉


Ich finde es gut und Admin bedeutet ja nicht, dass man seine Meinung nicht äußern darf. Es bedeutet, wenn man als Admin kommentiert, dass man sich noch strenger als Vorbild an die Regeln halten sollte. Und ich denke auch, dass Eberl einfach zu wenig UH hofiert hat, weil er dafür gar keine zusätzliche Zeit und Kraft hat. Das ist ja auch zermürbend, wenn man nicht ganz ehrlich sein kann im Umgang mit Hoeneß, weil er diese Aufmerksamkeit braucht, um sich wohl zu fühlen. Allerdings muss ich sagen, dass ich Eberl mehr als allen anderen in der Führung vertraue, dass er die bestmöglichen Entscheidungen trifft. Christoph Freund hat kein Auge für Spieler auf unserem Niveau. Für Salzburg mag das gereicht haben, aber hier hat er noch nicht auf sich aufmerksam gemacht. Mit Kompany und Olise hat Eberl da schon mehr vorzuweisen. Und endlich ist auch Goretzka weg. Sane und Coman sind auch weg, die hier kaum performt haben außer natürlich mal in einzelnen Spielen. Aber das, was Olise, Kane und Diaz hier auf die Anzeigetafel gebracht haben, das gab es zuvor zuletzt von Lewandowski, Robben und Ribery. Und das rechne ich dem Hauptverantwortlichen Eberl sehr gerne positiv an. Da muss man eigentlich mit ihm verlängern. Und mir kann heute noch keiner erklären, warum wir das Geld für Woltemade hatten, aber Eberl dann nur noch leihen durfte. Das war wie eine heimtückische Falle, die ihm da gestellt wurde. Und natürlich wird auch Eberl Fehler machen, aber der Weg ist doch jetzt viel klarer und positiver. 60:40 ist wirklich so eine Quatsch. Ich habe sogar das Gefühl, dass wir auch ein bisschen mehr Glück haben durch Eberl. Die Absagen haben sogar zu besseren Lösungen geführt. Deswegen mache ich mir auch gar keine Gedanken über Gordon. Und als Stammspieler hätte ich mir sogar Sorgen gemacht bei dem Transfer. Aber so haben wir Diaz und wer dahinter auf der Bank sitzt, ist mir relativ egal, solange wir nicht zu viel Geld raushauen dafür und es dann wieder an anderen Stellen fehlt.

Hoeneß' Haltung zu Eberl und die einzelnen Player etwaiger machtinterner Spielchen sind anhand der öffentlichen Äußerungen und Medienberichte alles andere als eindeutig.

Seine Meinung kann man niemandem nehmen, aber da reinzuschneiden und - strukturell - zu erklären: "Es ist ganz einfach: Diese einflussreiche Einzelperson oder Gruppe ist wegen moralisch zu verurteilender Motive am sichtbaren, unerwünschten Ergebnis schuld" ist ein Musterbeispiel für Populismus. Dafür wurde das Wort erfunden.

Seine Meinung kann man niemandem nehmen, aber ich habe ja auch nicht durchblicken lassen, dass mich stört, wenn jemand seine Meinung äußert, sondern eher das Nachgeben der Versuchung von vereinfachenden Erklärungen mitsamt der Rolle im öffentlichen Diskurs.


Tatsächlich ist der Sachverhalt sicherlich wesentlich grauer, als von @Teec3 dargestellt, auch wenn Erklärungsversuche in Foren immer einfacher aussehen werden als die Realität. Das Beispiel Olise ist weit ander Realität vorbei, da Hoeneß vor kurzem diesen Transfer ganz klar Eberl zugeschrieben hat.
Über Personalien kann man immer streiten und gerade bei einem Funktionär, dessen Leistungen eben nicht zwei mal die Woche sichtbar werden, liegt viel im Verborgenen.
Was aber sicht-, hör- und lesbar ist, ist die Kommunikation der Personalie. Und da gibt Hoeneß wieder mal ein unfassbar schlechtes Bild ab mit seinen mittlerweile mindestens wöchentlichen Standmitteilungen zur Lage der Nation, der Welt und Eberl, teilweise sich selbst von einem Tag auf den anderen in der Tendenz widersprechend (Interview Spiegel - Sky). Zudem glaube ich nicht an Zufälle, dass diese Schlagzeilen ständig wichtige Spiele unserer Mannschaft umklammern.
Passend als Konsument finde ich eigentlich immer nur sein Interview mit Uli Köhler in Rottach-Egern während der Vorbereitung, wenn er unsere Transferthemen ausplaudert, so dass die Plettenbergs dieser Welt heulend vorm Fernseher sitzen. Da erfährt man zumindest stichhaltige Dinge.
Die ständige Kommentierung der Personalie Eberl hingegen bewirkt Dinge, sie macht was mit Eberl, mit dessen Wahrnehmung seiner Aufgaben, mit der Wahrnehmung der Außenwelt seiner selbst. Das muss nicht sein.


Ich persönlich weiß auch nicht, was es Hoeneß gibt, immer vor wichtigen Spielen die eigenen Leute öffentlich anzugreifen. Bei Tuchel vor Real Madrid, bei Eberl vorm Pokalfinale, die Geschichte mit Brazzo und Kahn vor dem letzten Bundesligaspiel zu machen und alles auszuplaudern, war auch völlig unnötig. Eigentlich machst du das nicht, wenn es dir um den Verein geht...


Man kann es auf der Sachebene nicht erklären. Es gibt absolut überhaupt gar keine sachliche Rechtfertigung dafür, vor wichtigen Spielen die eigenen Leute öffentlich anzugreifen. Es lässt sich tatsächlich nur auf der persönlichen, emotionalen Ebene von UH erklären. Dazu auch passend die regelmäßigen Sticheleien gegen Ex-Trainer und Ex-Funktionäre. Verschafft dem Club alles keinerlei Vorteile, aber offenbar ein gutes Gefühl für UH.


Es ist ja nicht nur das Timing vor wichtigen Spielen, das ist ja auch nicht zufällig gewählt und er weiß genau was er da macht, ganz blöd ist er dann doch nicht.
Man muss ja nur an den vorletzten Sommer denken als er öffentlich weiteren Transfers ohne Verkäufe einen Riegel vorgeschoben hat.

Oder dann halt auch diesen Sommer als er sich grinsend in den Doppelpass setzt und öffentlich sowohl Eberl als auch Jackson eine mitgibt und versucht zu rechtfertigen, was für eine peinliche Posse er und Kalle bzgl. Wirtz veranstaltet haben.

Es ist einfach ein unermesslicher Geltungsdrang gepaar mit Narzissmus und altersbedingtem geistigen Abbau.
Max Eberl [Sport-Vorstand] |#7140
30.05.2026 - 23:11 Uhr
Ich glaube, dass die aktuelle Kritik an Max Eberl deutlich vielschichtiger ist, als es von außen oft dargestellt wird. Natürlich kann niemand von uns genau beurteilen, was intern vorgeht, aber es gibt zumindest einige Punkte, die erklären könnten, warum Hoeneß und andere Verantwortliche nicht mit allem zufrieden sind.

Ein Thema dürften die finanziellen Dimensionen der Vertragsverlängerungen sein. Sportlich ist es absolut nachvollziehbar, Spieler wie Musiala, Davies, Kimmich oder Upamecano langfristig binden zu wollen. Gleichzeitig sind diese Verhandlungen teilweise sehr teuer geworden sein. Gerade das Beispiel Upamecano zeigt, wie kompliziert die Gespräche offenbar waren. Die Verhandlungen zogen sich über Monate, zwischenzeitlich wurde sogar berichtet, dass Bayern sein Angebot zurückgezogen hatte. Am Ende mussten sich nicht nur Eberl und Freund, sondern offenbar auch Jan-Christian Dreesen und später sogar Uli Hoeneß persönlich einschalten, um die Verlängerung doch noch über die Bühne zu bringen. Dass bei einer einzelnen Vertragsverlängerung mehrere Führungspersonen eingreifen müssen, wird intern vermutlich nicht völlig unbeachtet geblieben sein. Könnt ihr euch noch an den letzten Sommer erinnern? Was war die Devise? Man möchte in Zukunft Gehaltskosten sparen....... Ergebnis bekannt.

Hinzu kommt, dass Eberl im vergangenen Jahr zunächst stark auf Xavi Simons gesetzt haben soll(um ehrlich zu sein hätte ich mir ihn auch gewünscht 😅). Wäre dieser Transfer zustande gekommen, hätte das wohl erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung von Karl gehabt, der sich unter Kompany mittlerweile festgespielt hat. Im Nachhinein ist man immer schlauer, aber solche Personalentscheidungen werden von Verantwortlichen wie Hoeneß sicherlich ebenfalls in die Gesamtbewertung einfließen.

Ein weiterer Aspekt könnte die Art sein, wie Eberl mit Kritik umgeht. Hoeneß hat öffentlich bereits angedeutet, dass Eberl Kritik teilweise stärker an sich heranlässt als andere Bayern-Verantwortliche früher. Gerade beim FC Bayern herrscht seit Jahrzehnten eine sehr direkte Diskussions- und Streitkultur. Hoeneß, Rummenigge, Dreesen oder auch ehemalige Verantwortliche wie Kahn und Salihamidžić waren regelmäßig Gegenstand öffentlicher Kritik und mussten intern wie extern Gegenwind aushalten. Wenn Hoeneß das Gefühl hat, dass Eberl mit dieser Kultur fremdelt oder Kritik zu persönlich nimmt, könnte das durchaus ein Punkt sein, der intern negativ bewertet wird.

Das bedeutet nicht, dass Eberl schlechte Arbeit leistet. Die Verpflichtung von Kompany, Transfers wie Olise und die Verlängerungen wichtiger Leistungsträger sprechen klar für ihn. Trotzdem kann ich nachvollziehen, dass die Führungsetage nicht nur die Ergebnisse betrachtet, sondern auch den Weg dorthin. Deshalb halte ich es für möglich, dass die aktuelle Skepsis gegenüber Eberl nicht auf einem einzelnen Thema beruht, sondern auf einer Kombination aus teuren Verhandlungen, strategischen Entscheidungen und unterschiedlichen Vorstellungen darüber, wie man beim FC Bayern mit Druck, Kritik und internen Konflikten umgeht.
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