Markus Babbel [Trainer]
17.05.2010 - 15:27 Uhr
21.12.2010 - 19:39 Uhr
Antwort verschoben in den entsprechenden Thread.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von il_capitano am 21.12.2010 um 19:41 Uhr bearbeitet
21.12.2010 - 21:19 Uhr
Zitat von randberliner:
1. Wieder einmal weist du andere auf Dinge ("differenzieren...") hin die du selbst nicht einen Millimeter weit beherrscht.
2. Inwiefern hat Babbel jetzt genau die Kurve gekriegt? Er hat auch im letzten Spiel den Fehler gemacht und fälschlicherweise von Beginn an und bis Ultimo auf Lasogga zu setzen. Jeder konnte sehen das ein Stürmer wie Ramos in die Spitze gehörte - spätestens ab der roten Karte - nämlich jemand der weiter hinten spielt und mit dem Ball auch mal gehen kann... Lasogga hin in der Luft und hat Zero Effizienz bei der Arbeit nach hinten gehabt.
Einzige Entschuldigung: Rukavystya war fertig auf den Knochen.
3. Einzig richtig ist das es einiges zu verbessern gibt.
1. Wo äußere ich mich denn derart undifferenziert?! Gib mir doch mal bitte eine Fundstelle, anstatt Behauptungen in den Raum zu stellen - bei Deiner Netto-Online-Zeit von 70 h/ Woche, wäre es doch für Dich ein Leichtes! Und komm mir bitte nicht mit den ewigen und inzwischen ad acta gelegten Pante-Favre-Diskussionen... Zumal Du der Inbegriff von Ignoranz bist :cool ...
2. Vielleicht insofern, als dass das Team im Gegensatz zu vorher um einiges besser agiert hat und das gegen die ärgsten Konkurrenten? Der Aufwärtstrend war kein Selbstläufer und das rechne ich Babbel entsprechend positiv an. Dass Dir dabei seine Stürmerpräferenzen übel aufstoßen, ist ja vollkommen O.K., doch (so angreifbar viele Entscheidungen auch waren) diese Art Stürmer ist offenbar Babbels Ideal. Ungeachtet dessen schien es mir nicht gerade so, als wenn man gegen Augsburg an einer Aufstellung Ramos nicht herumkam, andernfalls hätte er sich wohl kaum mit dem warmen Bankplatz begnügen dürfen... Mal schauen, wie wir aus der Winterpause starten...
3. Danke, dass Du mich wiederholst :) . Allerdings solltest Du vllt. trotz der offenkundig zu Tage tretenden Problemzonen zumindest anerkennen, dass hier ein Aufwärtstrend zu erkennen war, aber naja, erwartungsgemäß willst Du ja lieber mit dem Kopf durch die Wand und alles negieren, was nicht durch einen gewissen Schweizer geprägt ist...
P.S.: Während Du Deine Ausdrucksschwächen im Laufe von (unglaublichen) 7.5xx Posts (binnen eines Jahres) in anerkennungswürdiger Weise verbessert hast, hapert es nach wie vor mit der Zeichensetzung :/... In diesem Sinne: 6, setzen! :cool
1. Wieder einmal weist du andere auf Dinge ("differenzieren...") hin die du selbst nicht einen Millimeter weit beherrscht.
2. Inwiefern hat Babbel jetzt genau die Kurve gekriegt? Er hat auch im letzten Spiel den Fehler gemacht und fälschlicherweise von Beginn an und bis Ultimo auf Lasogga zu setzen. Jeder konnte sehen das ein Stürmer wie Ramos in die Spitze gehörte - spätestens ab der roten Karte - nämlich jemand der weiter hinten spielt und mit dem Ball auch mal gehen kann... Lasogga hin in der Luft und hat Zero Effizienz bei der Arbeit nach hinten gehabt.
Einzige Entschuldigung: Rukavystya war fertig auf den Knochen.
3. Einzig richtig ist das es einiges zu verbessern gibt.
1. Wo äußere ich mich denn derart undifferenziert?! Gib mir doch mal bitte eine Fundstelle, anstatt Behauptungen in den Raum zu stellen - bei Deiner Netto-Online-Zeit von 70 h/ Woche, wäre es doch für Dich ein Leichtes! Und komm mir bitte nicht mit den ewigen und inzwischen ad acta gelegten Pante-Favre-Diskussionen... Zumal Du der Inbegriff von Ignoranz bist :cool ...
2. Vielleicht insofern, als dass das Team im Gegensatz zu vorher um einiges besser agiert hat und das gegen die ärgsten Konkurrenten? Der Aufwärtstrend war kein Selbstläufer und das rechne ich Babbel entsprechend positiv an. Dass Dir dabei seine Stürmerpräferenzen übel aufstoßen, ist ja vollkommen O.K., doch (so angreifbar viele Entscheidungen auch waren) diese Art Stürmer ist offenbar Babbels Ideal. Ungeachtet dessen schien es mir nicht gerade so, als wenn man gegen Augsburg an einer Aufstellung Ramos nicht herumkam, andernfalls hätte er sich wohl kaum mit dem warmen Bankplatz begnügen dürfen... Mal schauen, wie wir aus der Winterpause starten...
3. Danke, dass Du mich wiederholst :) . Allerdings solltest Du vllt. trotz der offenkundig zu Tage tretenden Problemzonen zumindest anerkennen, dass hier ein Aufwärtstrend zu erkennen war, aber naja, erwartungsgemäß willst Du ja lieber mit dem Kopf durch die Wand und alles negieren, was nicht durch einen gewissen Schweizer geprägt ist...
P.S.: Während Du Deine Ausdrucksschwächen im Laufe von (unglaublichen) 7.5xx Posts (binnen eines Jahres) in anerkennungswürdiger Weise verbessert hast, hapert es nach wie vor mit der Zeichensetzung :/... In diesem Sinne: 6, setzen! :cool
22.12.2010 - 11:06 Uhr
Danke für die Blumen. :) Dein fehlendes Selbsteinschätzungsvermögen ist leider genauso erschreckend wie eh und je (*). Wenn du irgendwann mal einen Job hast hoffe ich für dich, das dieser hauptsächlich mit Zeichensetzung zu tun hat, darin scheinst du ein wirklicher Experte zu sein. Deine Undifferenziertheit zeigst du doch stets darin, das du anders lautende Meinungen bei Reizthemen offensichtlich nicht tolerieren kannst. Komm einfach davon weg andere auf von dir angedichtete Defizite hinzuweisen. Das macht bei deiner Imperfektion keinen guten Eindruck.
Das eine spielende Spitze a la Ramos nach der roten Karte für einen statischen Stoßstürmer hätte kommen müssen, ist doch leicht verständlich. Auch wenn Babbels Präferenzen (... die für mich kein Hinderungsgrund sind meine Meinung zu äußern) dem widersprechen sollte klar sein, wo der Unterschied der Personalien liegt. Ramos (z.B. auch Djuricin) hat die Qualität weiter hinten und so in 'Unterzahl' wesentlich effizienter zu spielen als Babbels präferierter Stürmertyp. Dieser muss zwangsläufig weiter vorn spielen - weniger schnell, weniger ballsicher, soll tendenziell per Kopfball nachrückende Spieler bedienen oder selbst nach Flanke verwandeln. In der Verteidigung ist Lasogga so kaum einzuplanen, Ramos nicht viel mehr - aber eben mehr. Für mich ist sonnenklar welcher Spielertyp in 'Unterzahl' spielen sollte...
ps. Ich wiederhole dich nicht. Dort steht geschrieben: "Einzig richtig ist...". Das bezog sich natürlich auf deinen Post. Du verlangst doch ständig von anderen begreifendes Lesen (siehe *). :rolleyes
edit:
Um es mit deinen Worten zu sagen: 6 setzen! Schulnoten sind bei dir wohl eher angebracht als bei mir. :D
Das eine spielende Spitze a la Ramos nach der roten Karte für einen statischen Stoßstürmer hätte kommen müssen, ist doch leicht verständlich. Auch wenn Babbels Präferenzen (... die für mich kein Hinderungsgrund sind meine Meinung zu äußern) dem widersprechen sollte klar sein, wo der Unterschied der Personalien liegt. Ramos (z.B. auch Djuricin) hat die Qualität weiter hinten und so in 'Unterzahl' wesentlich effizienter zu spielen als Babbels präferierter Stürmertyp. Dieser muss zwangsläufig weiter vorn spielen - weniger schnell, weniger ballsicher, soll tendenziell per Kopfball nachrückende Spieler bedienen oder selbst nach Flanke verwandeln. In der Verteidigung ist Lasogga so kaum einzuplanen, Ramos nicht viel mehr - aber eben mehr. Für mich ist sonnenklar welcher Spielertyp in 'Unterzahl' spielen sollte...
ps. Ich wiederhole dich nicht. Dort steht geschrieben: "Einzig richtig ist...". Das bezog sich natürlich auf deinen Post. Du verlangst doch ständig von anderen begreifendes Lesen (siehe *). :rolleyes
edit:
Um es mit deinen Worten zu sagen: 6 setzen! Schulnoten sind bei dir wohl eher angebracht als bei mir. :D
Dieser Beitrag wurde zuletzt von randberliner am 22.12.2010 um 11:10 Uhr bearbeitet
26.12.2010 - 08:55 Uhr
Zitat
Babbel rechnet mit härterer Rückrunde
Im Mai ist Markus Babbel angetreten, um Hertha BSC zurück in die Bundesliga zu führen. Doch Hertha tat sich bisher streckenweise auffällig schwer. Zweifel am Gelingen der "Mission Wiederaufstieg" lässt Babbel im Gespräch mit Morgenpost Online aber nicht zu
(...)
Morgenpost Online: Mit welchen Worten haben Sie die Spieler in die freie Zeit verabschiedet?
Babbel: Ich habe ihnen gesagt, dass sie mal abschalten sollen. Aber auch, dass ich nicht hoffe, dass wieder um 7 Uhr gelaufen werden muss wie im Sommer.
Morgenpost Online: Für den Kampf gegen den Weihnachtsspeck haben Sie eigens Fitnesspläne verteilt.
Babbel: Ja. Ein bisschen was tun sollen die Jungs schon. Ein regenerativer und zwei etwas anspruchsvollere Läufe stehen auf dem Programm und auch ein wenig Gymnastik. Aus insgesamt 16 Übungen auf der Liste können die Spieler sich zehn nach ihrem Geschmack aussuchen.
Morgenpost Online: Nach einem halben Jahr bei Hertha und in Berlin – was hat Sie überrascht?
Babbel: Es gibt wohl nichts Extremeres als die Medienstadt Berlin mit sieben Tageszeitungen und dem daraus resultierenden Konkurrenzkampf. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt – dazwischen gibt es nichts, kein Grau, nur Schwarz oder Weiß. Und die Öffentlichkeit reagiert darauf entsprechend. Nach drei Niederlagen war ja nicht nur der Traum vom Aufstieg ausgeträumt, gefühlt waren wir zum zweiten Mal nacheinander abgestiegen. An so etwas musste ich mich erst gewöhnen.
(...)
Morgenpost Online: Wurmt es Sie, dass Paderborn und Co. in den folgenden Spielen nie mehr so gut spielen wie zuvor gegen Hertha?
Babbel: Ich kenne das nur so. Mit den Bayern oder Liverpool war es nicht anders. Glauben Sie mir, hätte ich gewettet, ich hätte viel Geld verdienen können. Für einen Sieg gegen uns gingen die Gegner über ihre Grenzen, aber sie konnten das nicht zweimal hintereinander. Dazu fehlt ihnen die Qualität. Körperlich und auch vom Kopf her brauchen sie mehr als eine Woche, sich zu erholen. Sie realisieren den Aufwand nicht, den sie betrieben haben, und denken stattdessen: Jetzt haben wir Hertha geschlagen, jetzt schlagen wir den nächsten Gegner erst recht. Und verlieren.
Morgenpost Online: Ihre Mannschaft musste erst lernen, gegenzuhalten.
Babbel: Ja, aber das war vom ersten Tag an klar. Ich habe immer gesagt, dass nicht die Qualität darüber entscheiden wird, ob wir aufsteigen…
Morgenpost Online: …sondern die Mentalität.
Babbel: So ist es. Und in der Krise ist die Mannschaft erst eng zusammengewachsen, indem sie erkannt hat: Nur gemeinsam schaffen wir es. Aus diesem Blickwinkel, wie die Mannschaft dem Druck Stand gehalten und gegen den Tabellenführer der Erwartungshaltung gerecht geworden ist, war Aue nicht nur ein klasse Spiel, sondern vielleicht sogar unser bestes. Ich glaube, dass die Mannschaft daraus viel Kraft und Überzeugung gezogen hat.
Morgenpost Online: Auch die Überzeugung, sich gegen nicht beeinflussbare Widerstände zu behaupten? Dieter Hoeneß hat es einst zum Thema gemacht, Michael Preetz stimmte ein, und auch Sie klagten häufig über Ungerechtigkeiten im Umgang mit Hertha BSC – die Hauptstadt als Standortnachteil?
Babbel: Ich habe in der Rückrunde der Abstiegssaison auch vieles für Blabla gehalten. Aber es waren nun erneut viele Spiele dabei, in denen wir benachteiligt wurden. Das reichte von jungen, unerfahrenen Schiedsrichtern bis hin zu solchen, die wie Herr Stark für Deutschland bei der WM gepfiffen haben. Ich sage nicht, dass wir bewusst benachteiligt werden. Aber es fällt auf, wie oft in Fifty-Fifty-Situationen gegen uns entschieden wird. Umso überraschter war ich, als es gegen Aue mal einen Elfmeter für uns gab. Ich hoffte, dass das der Beginn einer Trendwende war – und musste mich schon im folgenden Spiel in Augsburg wieder enttäuscht sehen.
Morgenpost Online: Stichwort Enttäuschung: Von welchen Spieler erwarten Sie sich in der Rückrunde eine Steigerung?
Babbel: Ich möchte niemand einzeln kritisieren. Sehr viele Spieler haben sehr gut, sehr intensiv trainiert und überraschend gute Leistungen gebracht.
Morgenpost Online: Über einen Rob Friend, der als so genannter Königstransfer verpflichtet wurde, wird trotzdem zu reden sein. Inzwischen spielt mit Pierre-Michel Lasogga auf seiner Position ein 19-Jähriger.
Babbel: Ja, aber ein stückweit ist das normal. Rob muss erst in die Rolle hineinwachsen, nachdem er in Gladbach kaum einmal über einen längeren Zeitraum hinweg durchgespielt hat. Er wird wieder kommen, er ist bei mir nicht unten durch. Er wird noch viele Tore für uns schießen. Außerdem ist Rob – genau wie viele andere Neue, ein Mijatovic, ein Aerts, ein Niemeyer oder ein Lell – einer der Typen, die dafür sorgen, dass die Mannschaft in der Krise nicht auseinander gebrochen ist; dass sich niemand hingestellt hat wie ein Frank Rost in Hamburg und gegen Mitspieler geschossen hat, während er der Größte, Beste, Tollste ist. So jemandem sage ich: Halte gegen Leverkusen drei Bälle mehr, dann gewinnt deine Mannschaft.
(...')
Morgenpost Online: Wie sehr stört es Sie, wenn viele Spieler im Kader noch immer kaum oder nur wenig Deutsch sprechen und verstehen?
Babbel: In meinen Augen ist das eine Katastrophe! Für mich ist es total unverständlich, dass einer mehrere Jahre in Deutschland lebt und nichts versteht. Ich habe damals in Liverpool auch ein Jahr gebraucht, bis ich wirklich gut Englisch konnte. Aber es hat mir gut getan. Die Jungs müssen doch wissen, was in der Kabine gesprochen wird – und erst recht auf dem Platz. Wenn es hektisch zugeht, kann ich nicht jedes Mal erst zur Zeichensprache greifen. Deshalb habe ich auch eingeführt, dass die Spieler so oft es geht Unterricht nehmen. Wer nicht erscheint, braucht dafür entweder eine Begründung, oder er muss Strafe zahlen.
(...)
Morgenpost Online: Wie viel Energie wollen, wie viel Zeit können Sie für die Planung der Saison 2011/12 investieren? Oder delegieren Sie das an andere Stellen, die Scouts und Manager Preetz?
Babbel: Wir haben das schon vor dieser Saison gemeinsam durchgezogen, und ich denke, wir haben es gut gemacht. Wir sind die Sachen schon früh und sehr intensiv angegangen, das werden wir erneut versuchen umzusetzen – unabhängig davon, für welche Liga. Wir sind so optimistisch und selbstbewusst zu sagen, dass wir für die Bundesliga planen.
Morgenpost Online: Tun Sie das mit dem aktuellen Hertha-Kader?
Babbel: Weitestgehend, ja. Wir werden das Gesicht der Mannschaft jedenfalls nicht noch einmal so radikal verändern wie vor dieser Saison, und das müssen wir auch nicht tun. Wir wollen mit dieser Mannschaft in die Bundesliga aufsteigen, weil wir von ihrem Potenzial überzeugt sind. Unabhängig davon schauen wir natürlich nach außen und nach innen, auf welchen Positionen wir uns verbessern, verstärken können oder müssen – und sei es nur, damit dort dann wieder Konkurrenzkampf herrscht und einer allein sich nicht zu sicher fühlen kann.
Morgenpost Online: Sie äußern sich zum Thema Bundesliga erstmals in ungewohnter Offenheit.
Babbel: Es ist ja auch ein Spagat. Einerseits müssen wir tagtäglich darauf hinweisen, welch brutal schwere Aufgabe vor uns liegt, und dass auf dieser unser ganzer Fokus zu ruhen hat. Gleichzeitig können wir natürlich nicht erst im Juni oder Juli die Planungen vorantreiben. Mein Ziel ist es immer, mit 95 Prozent der endgültigen Truppe zu starten. Auf einen wie Niemeyer wartet man dann gern. Aber jetzt feiern wir erst einmal Weihnachten, dann bereiten wir uns auf das vor, was vor uns liegt.
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1491045/Babbel-rechnet-mit-haerterer-Rueckrunde.html
Babbel rechnet mit härterer Rückrunde
Im Mai ist Markus Babbel angetreten, um Hertha BSC zurück in die Bundesliga zu führen. Doch Hertha tat sich bisher streckenweise auffällig schwer. Zweifel am Gelingen der "Mission Wiederaufstieg" lässt Babbel im Gespräch mit Morgenpost Online aber nicht zu
(...)
Morgenpost Online: Mit welchen Worten haben Sie die Spieler in die freie Zeit verabschiedet?
Babbel: Ich habe ihnen gesagt, dass sie mal abschalten sollen. Aber auch, dass ich nicht hoffe, dass wieder um 7 Uhr gelaufen werden muss wie im Sommer.
Morgenpost Online: Für den Kampf gegen den Weihnachtsspeck haben Sie eigens Fitnesspläne verteilt.
Babbel: Ja. Ein bisschen was tun sollen die Jungs schon. Ein regenerativer und zwei etwas anspruchsvollere Läufe stehen auf dem Programm und auch ein wenig Gymnastik. Aus insgesamt 16 Übungen auf der Liste können die Spieler sich zehn nach ihrem Geschmack aussuchen.
Morgenpost Online: Nach einem halben Jahr bei Hertha und in Berlin – was hat Sie überrascht?
Babbel: Es gibt wohl nichts Extremeres als die Medienstadt Berlin mit sieben Tageszeitungen und dem daraus resultierenden Konkurrenzkampf. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt – dazwischen gibt es nichts, kein Grau, nur Schwarz oder Weiß. Und die Öffentlichkeit reagiert darauf entsprechend. Nach drei Niederlagen war ja nicht nur der Traum vom Aufstieg ausgeträumt, gefühlt waren wir zum zweiten Mal nacheinander abgestiegen. An so etwas musste ich mich erst gewöhnen.
(...)
Morgenpost Online: Wurmt es Sie, dass Paderborn und Co. in den folgenden Spielen nie mehr so gut spielen wie zuvor gegen Hertha?
Babbel: Ich kenne das nur so. Mit den Bayern oder Liverpool war es nicht anders. Glauben Sie mir, hätte ich gewettet, ich hätte viel Geld verdienen können. Für einen Sieg gegen uns gingen die Gegner über ihre Grenzen, aber sie konnten das nicht zweimal hintereinander. Dazu fehlt ihnen die Qualität. Körperlich und auch vom Kopf her brauchen sie mehr als eine Woche, sich zu erholen. Sie realisieren den Aufwand nicht, den sie betrieben haben, und denken stattdessen: Jetzt haben wir Hertha geschlagen, jetzt schlagen wir den nächsten Gegner erst recht. Und verlieren.
Morgenpost Online: Ihre Mannschaft musste erst lernen, gegenzuhalten.
Babbel: Ja, aber das war vom ersten Tag an klar. Ich habe immer gesagt, dass nicht die Qualität darüber entscheiden wird, ob wir aufsteigen…
Morgenpost Online: …sondern die Mentalität.
Babbel: So ist es. Und in der Krise ist die Mannschaft erst eng zusammengewachsen, indem sie erkannt hat: Nur gemeinsam schaffen wir es. Aus diesem Blickwinkel, wie die Mannschaft dem Druck Stand gehalten und gegen den Tabellenführer der Erwartungshaltung gerecht geworden ist, war Aue nicht nur ein klasse Spiel, sondern vielleicht sogar unser bestes. Ich glaube, dass die Mannschaft daraus viel Kraft und Überzeugung gezogen hat.
Morgenpost Online: Auch die Überzeugung, sich gegen nicht beeinflussbare Widerstände zu behaupten? Dieter Hoeneß hat es einst zum Thema gemacht, Michael Preetz stimmte ein, und auch Sie klagten häufig über Ungerechtigkeiten im Umgang mit Hertha BSC – die Hauptstadt als Standortnachteil?
Babbel: Ich habe in der Rückrunde der Abstiegssaison auch vieles für Blabla gehalten. Aber es waren nun erneut viele Spiele dabei, in denen wir benachteiligt wurden. Das reichte von jungen, unerfahrenen Schiedsrichtern bis hin zu solchen, die wie Herr Stark für Deutschland bei der WM gepfiffen haben. Ich sage nicht, dass wir bewusst benachteiligt werden. Aber es fällt auf, wie oft in Fifty-Fifty-Situationen gegen uns entschieden wird. Umso überraschter war ich, als es gegen Aue mal einen Elfmeter für uns gab. Ich hoffte, dass das der Beginn einer Trendwende war – und musste mich schon im folgenden Spiel in Augsburg wieder enttäuscht sehen.
Morgenpost Online: Stichwort Enttäuschung: Von welchen Spieler erwarten Sie sich in der Rückrunde eine Steigerung?
Babbel: Ich möchte niemand einzeln kritisieren. Sehr viele Spieler haben sehr gut, sehr intensiv trainiert und überraschend gute Leistungen gebracht.
Morgenpost Online: Über einen Rob Friend, der als so genannter Königstransfer verpflichtet wurde, wird trotzdem zu reden sein. Inzwischen spielt mit Pierre-Michel Lasogga auf seiner Position ein 19-Jähriger.
Babbel: Ja, aber ein stückweit ist das normal. Rob muss erst in die Rolle hineinwachsen, nachdem er in Gladbach kaum einmal über einen längeren Zeitraum hinweg durchgespielt hat. Er wird wieder kommen, er ist bei mir nicht unten durch. Er wird noch viele Tore für uns schießen. Außerdem ist Rob – genau wie viele andere Neue, ein Mijatovic, ein Aerts, ein Niemeyer oder ein Lell – einer der Typen, die dafür sorgen, dass die Mannschaft in der Krise nicht auseinander gebrochen ist; dass sich niemand hingestellt hat wie ein Frank Rost in Hamburg und gegen Mitspieler geschossen hat, während er der Größte, Beste, Tollste ist. So jemandem sage ich: Halte gegen Leverkusen drei Bälle mehr, dann gewinnt deine Mannschaft.
(...')
Morgenpost Online: Wie sehr stört es Sie, wenn viele Spieler im Kader noch immer kaum oder nur wenig Deutsch sprechen und verstehen?
Babbel: In meinen Augen ist das eine Katastrophe! Für mich ist es total unverständlich, dass einer mehrere Jahre in Deutschland lebt und nichts versteht. Ich habe damals in Liverpool auch ein Jahr gebraucht, bis ich wirklich gut Englisch konnte. Aber es hat mir gut getan. Die Jungs müssen doch wissen, was in der Kabine gesprochen wird – und erst recht auf dem Platz. Wenn es hektisch zugeht, kann ich nicht jedes Mal erst zur Zeichensprache greifen. Deshalb habe ich auch eingeführt, dass die Spieler so oft es geht Unterricht nehmen. Wer nicht erscheint, braucht dafür entweder eine Begründung, oder er muss Strafe zahlen.
(...)
Morgenpost Online: Wie viel Energie wollen, wie viel Zeit können Sie für die Planung der Saison 2011/12 investieren? Oder delegieren Sie das an andere Stellen, die Scouts und Manager Preetz?
Babbel: Wir haben das schon vor dieser Saison gemeinsam durchgezogen, und ich denke, wir haben es gut gemacht. Wir sind die Sachen schon früh und sehr intensiv angegangen, das werden wir erneut versuchen umzusetzen – unabhängig davon, für welche Liga. Wir sind so optimistisch und selbstbewusst zu sagen, dass wir für die Bundesliga planen.
Morgenpost Online: Tun Sie das mit dem aktuellen Hertha-Kader?
Babbel: Weitestgehend, ja. Wir werden das Gesicht der Mannschaft jedenfalls nicht noch einmal so radikal verändern wie vor dieser Saison, und das müssen wir auch nicht tun. Wir wollen mit dieser Mannschaft in die Bundesliga aufsteigen, weil wir von ihrem Potenzial überzeugt sind. Unabhängig davon schauen wir natürlich nach außen und nach innen, auf welchen Positionen wir uns verbessern, verstärken können oder müssen – und sei es nur, damit dort dann wieder Konkurrenzkampf herrscht und einer allein sich nicht zu sicher fühlen kann.
Morgenpost Online: Sie äußern sich zum Thema Bundesliga erstmals in ungewohnter Offenheit.
Babbel: Es ist ja auch ein Spagat. Einerseits müssen wir tagtäglich darauf hinweisen, welch brutal schwere Aufgabe vor uns liegt, und dass auf dieser unser ganzer Fokus zu ruhen hat. Gleichzeitig können wir natürlich nicht erst im Juni oder Juli die Planungen vorantreiben. Mein Ziel ist es immer, mit 95 Prozent der endgültigen Truppe zu starten. Auf einen wie Niemeyer wartet man dann gern. Aber jetzt feiern wir erst einmal Weihnachten, dann bereiten wir uns auf das vor, was vor uns liegt.
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1491045/Babbel-rechnet-mit-haerterer-Rueckrunde.html
26.12.2010 - 09:36 Uhr
Dass er Interviews geben kann, wussten wir auch vorher. Ich finde seine Arbeit auch aus der Entfernung relativ gut. Allerdings sollte er über denken, ob es Sinn macht, Spieler auf irgendwelchen Positionen spielen zu lassen, die ihnen nicht angemessen sind. Das wurde hier zu Recht auch schon moniert.
Es wird jedenfalls hart, dass sieht er. Durchazs möglich, dass es ein Vierkampf wird, der tatsächlich erst am 34. Spieltag entschieden wird.
Es wird jedenfalls hart, dass sieht er. Durchazs möglich, dass es ein Vierkampf wird, der tatsächlich erst am 34. Spieltag entschieden wird.
30.12.2010 - 12:08 Uhr
Zitat
Heute wird Trainer Markus Babbel drei Spielern mitteilen, dass sie nicht dabei sind, wenn Hertha BSC am Sonntag ins Trainingslager nach Portugal reist. Mit von der Partie in Portimao werden die Youngster Marvin Knoll und Alfredo Morales (beide 20) sein. Nicht dabei sind Lennart Hartmann sowie und der zuletzt verletzte Sascha Bigalke
http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article1495674/Babbel-sortiert-Bigalke-Hartmann-und-Dardai-aus.html
Heute wird Trainer Markus Babbel drei Spielern mitteilen, dass sie nicht dabei sind, wenn Hertha BSC am Sonntag ins Trainingslager nach Portugal reist. Mit von der Partie in Portimao werden die Youngster Marvin Knoll und Alfredo Morales (beide 20) sein. Nicht dabei sind Lennart Hartmann sowie und der zuletzt verletzte Sascha Bigalke
http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article1495674/Babbel-sortiert-Bigalke-Hartmann-und-Dardai-aus.html
04.01.2011 - 14:43 Uhr
Zitat
Selbstmitleid, Härtefälle, Ehre
BABBEL: Jetzt hau’ ich dazwischen
Markus Babbel und seine Misson „Durchmarsch in die Bundesliga“. Im BILD-Interview sagt der Hertha-Trainer, mit welchen Methoden er in der Rückrunde den Aufstieg erzwingen will.
(...)
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2011/01/04/hertha-bsc-berlin/babbel-haut-dazwischen.html
Selbstmitleid, Härtefälle, Ehre
BABBEL: Jetzt hau’ ich dazwischen
Markus Babbel und seine Misson „Durchmarsch in die Bundesliga“. Im BILD-Interview sagt der Hertha-Trainer, mit welchen Methoden er in der Rückrunde den Aufstieg erzwingen will.
(...)
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2011/01/04/hertha-bsc-berlin/babbel-haut-dazwischen.html
04.01.2011 - 18:19 Uhr
Zitat von Donhelli:
Zitat
Selbstmitleid, Härtefälle, Ehre
BABBEL: Jetzt hau’ ich dazwischen
Markus Babbel und seine Misson „Durchmarsch in die Bundesliga“. Im BILD-Interview sagt der Hertha-Trainer, mit welchen Methoden er in der Rückrunde den Aufstieg erzwingen will.
(...)
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2011/01/04/hertha-bsc-berlin/babbel-haut-dazwischen.html
Mal wieder ein Interview der Marke "völlig überflüssig".
Lediglich die letzte Antwort überrascht ein wenig.
Zitat
Selbstmitleid, Härtefälle, Ehre
BABBEL: Jetzt hau’ ich dazwischen
Markus Babbel und seine Misson „Durchmarsch in die Bundesliga“. Im BILD-Interview sagt der Hertha-Trainer, mit welchen Methoden er in der Rückrunde den Aufstieg erzwingen will.
(...)
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2011/01/04/hertha-bsc-berlin/babbel-haut-dazwischen.html
Mal wieder ein Interview der Marke "völlig überflüssig".
Lediglich die letzte Antwort überrascht ein wenig.
16.01.2011 - 17:44 Uhr
Zitat
FUSSBALL: „Es ist eine große Heuchelei“
Herthas Trainer Markus Babbel spricht über Moral und den Rückrundenauftakt
Markus Babbel muss mit Hertha BSC in die Bundesliga aufsteigen. Beim Start am Montag in Oberhausen sollen die Weichen gestellt werden. Mit dem 38 Jahre alten Ex-Profi sprach Ronny Müller.
(...)
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11989695/62449/Herthas-Trainer-Markus-Babbel-spricht-ueber-Moral-und.html
Zitat
Babbel – Der Chef-Optimist von der Trainerbank
Die Reporter von Morgenpost Online treffen Menschen, die etwas bewegen. Treffpunkt ist ihre Lieblingsecke. Heute: ein Spaziergang mit Markus Babbel, dem Trainer von Hertha BSC, dem die Hilflosigkeit junger Spieler Sorgen bereitet.
(...)
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1512345/Babbel-Der-Chef-Optimist-von-der-Trainerbank.html
FUSSBALL: „Es ist eine große Heuchelei“
Herthas Trainer Markus Babbel spricht über Moral und den Rückrundenauftakt
Markus Babbel muss mit Hertha BSC in die Bundesliga aufsteigen. Beim Start am Montag in Oberhausen sollen die Weichen gestellt werden. Mit dem 38 Jahre alten Ex-Profi sprach Ronny Müller.
(...)
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11989695/62449/Herthas-Trainer-Markus-Babbel-spricht-ueber-Moral-und.html
Zitat
Babbel – Der Chef-Optimist von der Trainerbank
Die Reporter von Morgenpost Online treffen Menschen, die etwas bewegen. Treffpunkt ist ihre Lieblingsecke. Heute: ein Spaziergang mit Markus Babbel, dem Trainer von Hertha BSC, dem die Hilflosigkeit junger Spieler Sorgen bereitet.
(...)
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1512345/Babbel-Der-Chef-Optimist-von-der-Trainerbank.html
16.01.2011 - 18:06 Uhr
Zitat
Der Cottbuser Trainer Claus-Dieter Wollitz meinte sinngemäß, dass er aus dieser Hertha-Elf mehr herausgeholt hätte. War mehr drin?
Babbel: Ich kann mich nur auf meine Mannschaft konzentrieren, für andere Mannschaften habe ich nicht die Zeit. Wenn Wollitz das kann, ist das eine große Gabe. Hut ab.
:D
hätte zu gerne seine mimik bei dieser antwort gesehen.
Der Cottbuser Trainer Claus-Dieter Wollitz meinte sinngemäß, dass er aus dieser Hertha-Elf mehr herausgeholt hätte. War mehr drin?
Babbel: Ich kann mich nur auf meine Mannschaft konzentrieren, für andere Mannschaften habe ich nicht die Zeit. Wenn Wollitz das kann, ist das eine große Gabe. Hut ab.
:D
hätte zu gerne seine mimik bei dieser antwort gesehen.
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