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Markus Anfang
Geburtsdatum 12.06.1974
Alter 52
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Markus Anfang [ehemaliger Trainer]

10.06.2022 - 10:07 Uhr
Markus Anfang [ehemaliger Trainer] |#651
06.03.2024 - 17:41 Uhr
Zitat von jupiter36742
Zitat von Realo_1953

Zitat von Psammetich

Wenn es ernst gemeint ist, ist es zumindest optimistisch, Anfang könne seine bekannten Schwächen doch noch abstellen. Und wenn man einfach nur dachte, man müsse mit so einer Erklärung medial beruhigen, hätte man lieber den Mund gehalten.


Sehe ich genauso. Den Satz "Darüber hinaus ist es die klare Intention mit dem aktuellen Trainerteam langfristig sowie ligaunabhängig gemeinsam den Weg in die Zukunft zu gehen. " hätte ich ersatzlos weggelassen.

Die Formulierung
„Markus Anfang, sein Team und die Mannschaft haben unser volles Vertrauen. Wir alle sind der festen Überzeugung mit ihm als Cheftrainer weiterhin erfolgreich zusammenzuarbeiten und unser großes Ziel, am Ende der Saison aufzusteigen, schaffen zu können. Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass es entgegen anderslautenden Medienberichten zu keinem Zeitpunkt im Raum stand, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden oder Fristen zu stellen. Ein Ultimatum gab und gibt es nicht ..."
hätte vollkommen gereicht. Eine Verlängerung mit Anfang im Falle eines Nichtaufstiegs würde ich für einen Fehler halten.

Das klare Bekenntnis für den Trainer, das Trainerteam und die Mannschaft, auch dass man bereit ist, langfristig mit dem Trainerteam zusammenzuarbeiten und zwar ligaunabhängig, finde ich vollkommen richtig. Das stimmt mich optimistisch, dass wir bei Dynamo doch aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben, gute Trainer in schwierigen Phasen einfach zu entlassen. Ich denke da z.B. an Klaus Sammer, Reinhard Häfner, Christoph Franke, Ralf Loose, Uwe Neuhaus und Markus Kauczinski.
Wir müssen langfristig denken und brauchen keinen Aktionismus.
Und ich denke, das nimmt auch etwas den Druck von Mannschaft und Trainer und stärkt das gegenseitige Vertrauen. Eine sehr gute Entscheidung. Ich stehe voll dahinter und hoffe, auch die Mehrheit unserer Mitglieder und Fans.


Die langfristigen Versuche hatten wir z.B. mit Fiel und Capretti, wo man sehr lange zugesehen hat, statt zu handeln. Es ist nun mal ein schwieriges Geschäft, eine Mannschaft nicht nur sportlich, sondern auch psychologisch zu führen. Wenn da einmal der Wurm drin ist, musst du den Trainer tauschen. Zumindest von Außen scheint bei uns im Team einiges nicht zu stimmen. Eine verschworene Einheit tritt ganz anders auf als wir zuletzt.
Markus Anfang [ehemaliger Trainer] |#652
06.03.2024 - 17:50 Uhr
Zitat von dynamo66
Zitat von jupiter36742

Zitat von Realo_1953

Zitat von Psammetich

Wenn es ernst gemeint ist, ist es zumindest optimistisch, Anfang könne seine bekannten Schwächen doch noch abstellen. Und wenn man einfach nur dachte, man müsse mit so einer Erklärung medial beruhigen, hätte man lieber den Mund gehalten.


Sehe ich genauso. Den Satz "Darüber hinaus ist es die klare Intention mit dem aktuellen Trainerteam langfristig sowie ligaunabhängig gemeinsam den Weg in die Zukunft zu gehen. " hätte ich ersatzlos weggelassen.

Die Formulierung
„Markus Anfang, sein Team und die Mannschaft haben unser volles Vertrauen. Wir alle sind der festen Überzeugung mit ihm als Cheftrainer weiterhin erfolgreich zusammenzuarbeiten und unser großes Ziel, am Ende der Saison aufzusteigen, schaffen zu können. Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass es entgegen anderslautenden Medienberichten zu keinem Zeitpunkt im Raum stand, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden oder Fristen zu stellen. Ein Ultimatum gab und gibt es nicht ..."
hätte vollkommen gereicht. Eine Verlängerung mit Anfang im Falle eines Nichtaufstiegs würde ich für einen Fehler halten.

Das klare Bekenntnis für den Trainer, das Trainerteam und die Mannschaft, auch dass man bereit ist, langfristig mit dem Trainerteam zusammenzuarbeiten und zwar ligaunabhängig, finde ich vollkommen richtig. Das stimmt mich optimistisch, dass wir bei Dynamo doch aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben, gute Trainer in schwierigen Phasen einfach zu entlassen. Ich denke da z.B. an Klaus Sammer, Reinhard Häfner, Christoph Franke, Ralf Loose, Uwe Neuhaus und Markus Kauczinski.
Wir müssen langfristig denken und brauchen keinen Aktionismus.
Und ich denke, das nimmt auch etwas den Druck von Mannschaft und Trainer und stärkt das gegenseitige Vertrauen. Eine sehr gute Entscheidung. Ich stehe voll dahinter und hoffe, auch die Mehrheit unserer Mitglieder und Fans.


Die langfristigen Versuche hatten wir z.B. mit Fiel und Capretti, wo man sehr lange zugesehen hat, statt zu handeln. Es ist nun mal ein schwieriges Geschäft, eine Mannschaft nicht nur sportlich, sondern auch psychologisch zu führen. Wenn da einmal der Wurm drin ist, musst du den Trainer tauschen. Zumindest von Außen scheint bei uns im Team einiges nicht zu stimmen. Eine verschworene Einheit tritt ganz anders auf als wir zuletzt.


Langfristig? Fiel hatte 29 Spiele und Capretti 12. Also...
Markus Anfang [ehemaliger Trainer] |#653
06.03.2024 - 18:01 Uhr
Zitat von jupiter36742
Das klare Bekenntnis für den Trainer, das Trainerteam und die Mannschaft, auch dass man bereit ist, langfristig mit dem Trainerteam zusammenzuarbeiten und zwar ligaunabhängig, finde ich vollkommen richtig. Das stimmt mich optimistisch, dass wir bei Dynamo doch aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben, gute Trainer in schwierigen Phasen einfach zu entlassen. Ich denke da z.B. an Klaus Sammer, Reinhard Häfner, Christoph Franke, Ralf Loose, Uwe Neuhaus und Markus Kauczinski.

Das sind jetzt aber ziemlich verschiedene Situationen und Zeiträume in einen Topf geworfen. Franke z.B. war vier Jahre da, also wohl deutlich länger als der Durchschnitt in den oberen Ligen, und hatte eine Serie von zwölf Spielen ohne Sieg, als er dann doch gehen musste.
Markus Anfang [ehemaliger Trainer] |#654
06.03.2024 - 18:06 Uhr
Zitat von jupiter36742
Zitat von Realo_1953

Zitat von Psammetich

Wenn es ernst gemeint ist, ist es zumindest optimistisch, Anfang könne seine bekannten Schwächen doch noch abstellen. Und wenn man einfach nur dachte, man müsse mit so einer Erklärung medial beruhigen, hätte man lieber den Mund gehalten.


Sehe ich genauso. Den Satz "Darüber hinaus ist es die klare Intention mit dem aktuellen Trainerteam langfristig sowie ligaunabhängig gemeinsam den Weg in die Zukunft zu gehen. " hätte ich ersatzlos weggelassen.

Die Formulierung
„Markus Anfang, sein Team und die Mannschaft haben unser volles Vertrauen. Wir alle sind der festen Überzeugung mit ihm als Cheftrainer weiterhin erfolgreich zusammenzuarbeiten und unser großes Ziel, am Ende der Saison aufzusteigen, schaffen zu können. Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass es entgegen anderslautenden Medienberichten zu keinem Zeitpunkt im Raum stand, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden oder Fristen zu stellen. Ein Ultimatum gab und gibt es nicht ..."
hätte vollkommen gereicht. Eine Verlängerung mit Anfang im Falle eines Nichtaufstiegs würde ich für einen Fehler halten.

Das klare Bekenntnis für den Trainer, das Trainerteam und die Mannschaft, auch dass man bereit ist, langfristig mit dem Trainerteam zusammenzuarbeiten und zwar ligaunabhängig, finde ich vollkommen richtig. Das stimmt mich optimistisch, dass wir bei Dynamo doch aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben, gute Trainer in schwierigen Phasen einfach zu entlassen. Ich denke da z.B. an Klaus Sammer, Reinhard Häfner, Christoph Franke, Ralf Loose, Uwe Neuhaus und Markus Kauczinski.
Wir müssen langfristig denken und brauchen keinen Aktionismus.
Und ich denke, das nimmt auch etwas den Druck von Mannschaft und Trainer und stärkt das gegenseitige Vertrauen. Eine sehr gute Entscheidung. Ich stehe voll dahinter und hoffe, auch die Mehrheit unserer Mitglieder und Fans.


Ja,richtig..wir müssen langfristig denken! Mal an einen Trainer festhalten, auch wenn es mal nicht rund läuft.
Stichwort Kontinuität...
Aber sollte MA aus den nächsten beiden Spielen keine vier Punkte holen ist er nicht mehr zu halten.
Wenn am Ende noch Platz 4 ( Pokal ) gefährdet ist,möchte ich gar nicht daran denken,was hier und im Stadion los ist....
Markus Anfang [ehemaliger Trainer] |#655
06.03.2024 - 18:58 Uhr
Mit welchem Trainer haben wir tatsächlich das Tal von einem Hoch, in die Krise und wieder zurück geschafft?

Ich kann mich ehrlich gesagt, an keinem einzigen erinnern, oder berichtigt mich am besten.

Am besten wird der neue Spieltagsfred erstellt und dann dort weiter diskutiert. Da wir ab Freitag von Platz 1 Grüße versenden werden.

•     •     •

Zitat von Mathias Sammer: Das nächste Spiel ist immer das nächste.
Markus Anfang [ehemaliger Trainer] |#656
06.03.2024 - 20:12 Uhr
Zitat von Createanick
Mit welchem Trainer haben wir tatsächlich das Tal von einem Hoch, in die Krise und wieder zurück geschafft?

Ich kann mich ehrlich gesagt, an keinem einzigen erinnern, oder berichtigt mich am besten.

Am besten wird der neue Spieltagsfred erstellt und dann dort weiter diskutiert. Da wir ab Freitag von Platz 1 Grüße versenden werden.


Jawoll!
Das muss unsere Einstellung sein!
Markus Anfang [ehemaliger Trainer] |#657
06.03.2024 - 20:15 Uhr
Ich gehe mal davon aus, dass MA sich das nicht mehr lange antut und er selber das Handtuch wirft. Deshalb kommt vom Aufsichtsrat so ein dämliches Statement, dass der Trainer bleibt, egal wie die Saison beendet wird.
Wie will man dem zahlenden Fan auf der Mitgliederversammlung erklären, dass der Trainer unantastbar ist auch wenn man einen Riesenvorsprung verspielt hat und diese Saison nicht aufgestiegen ist. Obwohl man den teuersten Kader der Liga hatte.
Gilt dann das Leistungsprinzip nicht mehr?
Der Aufsichtsrat wird doch außerdem von den Ultras gesteuert und die sagen was zu tun ist. Nicht umsonst sind bei der Mitgliederversammlung viele Ultras dabei, damit "ihre" Kandidaten in den Aufsichtsrat kommen.
Mitgliedergeführt kann ja ganz toll sein, aber wenn man nur eine, nämlich die eigene Meinung durchsetzt und das mit aller Macht dann geht es schief. Den Ultras ist es doch egal in welcher Liga Dynamo kickt. Am besten gleich in die vierte, da können sie sich mit anderen Ost-Hools jedes Wochenende rumprügeln, so wie letzte Woche in Zwickau.
Und wenn ich dann lese wer hier alles gewünscht wird als Trainer. Es spricht sich doch rum, wie chaotisch es bei uns zugehen kann. Und die Trainer und mögliche Sportdirektoren sind doch alle vernetzt miteinander, die wissen schon was bei uns abgeht. Da haben einige keine Lust drauf.
Markus Anfang [ehemaliger Trainer] |#658
06.03.2024 - 21:00 Uhr
Zitat von Mikrobi
Ich gehe mal davon aus, dass MA sich das nicht mehr lange antut und er selber das Handtuch wirft. Deshalb kommt vom Aufsichtsrat so ein dämliches Statement, dass der Trainer bleibt, egal wie die Saison beendet wird.
Wie will man dem zahlenden Fan auf der Mitgliederversammlung erklären, dass der Trainer unantastbar ist auch wenn man einen Riesenvorsprung verspielt hat und diese Saison nicht aufgestiegen ist. Obwohl man den teuersten Kader der Liga hatte.
Gilt dann das Leistungsprinzip nicht mehr?
Der Aufsichtsrat wird doch außerdem von den Ultras gesteuert und die sagen was zu tun ist. Nicht umsonst sind bei der Mitgliederversammlung viele Ultras dabei, damit "ihre" Kandidaten in den Aufsichtsrat kommen.
Mitgliedergeführt kann ja ganz toll sein, aber wenn man nur eine, nämlich die eigene Meinung durchsetzt und das mit aller Macht dann geht es schief. Den Ultras ist es doch egal in welcher Liga Dynamo kickt. Am besten gleich in die vierte, da können sie sich mit anderen Ost-Hools jedes Wochenende rumprügeln, so wie letzte Woche in Zwickau.
Und wenn ich dann lese wer hier alles gewünscht wird als Trainer. Es spricht sich doch rum, wie chaotisch es bei uns zugehen kann. Und die Trainer und mögliche Sportdirektoren sind doch alle vernetzt miteinander, die wissen schon was bei uns abgeht. Da haben einige keine Lust drauf.


Naja. Als Chaos würde ich das noch lange nicht bezeichnen, was soll dann der Zustand in den 90ern gewesen sein?
Die Vereinführung sieht, wie viele von uns auch, das Saisonziel so langsam in Gefahr.
Das kann, nein das muss zu Maßnahmen führen.
Ob das alles richtig ist , darüber wird die Zeit ihr Urteil fällen. Kann auch alles falsch gewesen sein.
Wie gesagt, den Trainer zu feuern ist immer der einfachste und bequemste Weg. Nun versuchen wir halt mal was anderes. Das andere hatten wir schon genug, war auch eher so semi.
Manchmal hat man das Gefühl, einige laufen hier erst zur Höchstform auf, wenn es mal Schei**e läuft. Manche Vereine schmeißen den Trainer raus und er darf noch bis Saisonende bleiben und gewinnt dann keinen Titel...oder vielleicht doch die ChampionsLeague. Ist das nicht auch Chaos?
Markus Anfang [ehemaliger Trainer] |#659
06.03.2024 - 22:40 Uhr
Zitat von omanyd-saxony
Zitat von Createanick

Mit welchem Trainer haben wir tatsächlich das Tal von einem Hoch, in die Krise und wieder zurück geschafft?

Ich kann mich ehrlich gesagt, an keinem einzigen erinnern, oder berichtigt mich am besten.

Am besten wird der neue Spieltagsfred erstellt und dann dort weiter diskutiert. Da wir ab Freitag von Platz 1 Grüße versenden werden.


Jawoll!
Das muss unsere Einstellung sein!


Sehr zu Diensten.
Markus Anfang [ehemaliger Trainer] |#660
07.03.2024 - 00:24 Uhr
Zitat von dynamo66
Zitat von jupiter36742

Zitat von Realo_1953

Zitat von Psammetich

Wenn es ernst gemeint ist, ist es zumindest optimistisch, Anfang könne seine bekannten Schwächen doch noch abstellen. Und wenn man einfach nur dachte, man müsse mit so einer Erklärung medial beruhigen, hätte man lieber den Mund gehalten.


Sehe ich genauso. Den Satz "Darüber hinaus ist es die klare Intention mit dem aktuellen Trainerteam langfristig sowie ligaunabhängig gemeinsam den Weg in die Zukunft zu gehen. " hätte ich ersatzlos weggelassen.

Die Formulierung
„Markus Anfang, sein Team und die Mannschaft haben unser volles Vertrauen. Wir alle sind der festen Überzeugung mit ihm als Cheftrainer weiterhin erfolgreich zusammenzuarbeiten und unser großes Ziel, am Ende der Saison aufzusteigen, schaffen zu können. Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass es entgegen anderslautenden Medienberichten zu keinem Zeitpunkt im Raum stand, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden oder Fristen zu stellen. Ein Ultimatum gab und gibt es nicht ..."
hätte vollkommen gereicht. Eine Verlängerung mit Anfang im Falle eines Nichtaufstiegs würde ich für einen Fehler halten.

Das klare Bekenntnis für den Trainer, das Trainerteam und die Mannschaft, auch dass man bereit ist, langfristig mit dem Trainerteam zusammenzuarbeiten und zwar ligaunabhängig, finde ich vollkommen richtig. Das stimmt mich optimistisch, dass wir bei Dynamo doch aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben, gute Trainer in schwierigen Phasen einfach zu entlassen. Ich denke da z.B. an Klaus Sammer, Reinhard Häfner, Christoph Franke, Ralf Loose, Uwe Neuhaus und Markus Kauczinski.
Wir müssen langfristig denken und brauchen keinen Aktionismus.
Und ich denke, das nimmt auch etwas den Druck von Mannschaft und Trainer und stärkt das gegenseitige Vertrauen. Eine sehr gute Entscheidung. Ich stehe voll dahinter und hoffe, auch die Mehrheit unserer Mitglieder und Fans.


Die langfristigen Versuche hatten wir z.B. mit Fiel und Capretti, wo man sehr lange zugesehen hat, statt zu handeln. Es ist nun mal ein schwieriges Geschäft, eine Mannschaft nicht nur sportlich, sondern auch psychologisch zu führen. Wenn da einmal der Wurm drin ist, musst du den Trainer tauschen. Zumindest von Außen scheint bei uns im Team einiges nicht zu stimmen. Eine verschworene Einheit tritt ganz anders auf als wir zuletzt.

Ich weiß nicht, was du unter langfristig verstehst. Fiel war eine Notlösung, der nach der völlig sinnlosen Entlassung von Neuhaus, für dessen Nachfolger Walpurgis ins kalte Wasser geworfen wurde. Und Fiel war dann gerade mal knapp über ein Jahr im Amt. Was soll da langfristig gewesen sein? Nach einer langfristig Lösung sah es zunächst bei der Zusammenarbeit mit Neuhaus aus und immerhin durfte er auch über drei Jahre auf dem Schleudersitz bleiben, die zweitlängste Amtszeit nach Christoph Franke in der Nachwendezeit. Das hätte eine langfristige Lösung werden können.
Und Capretti war eine Art Feuerwehrmann, obwohl er ziemlich unerfahren war und noch nie eine Zweitligamannschaft trainiert hatte. Wieso man ausgerechnet auf ihn kam, bleibt ein Rätsel. Da war erst recht nichts langfristiges erkennbar. Er sollte eine völlig verunsicherte Mannschaft ohne System wieder auf Kurs bringen. Wobei der große Fehler schon bei der ebenfalls sinnlosen Entlassung von Kauczinski lag. Sein Nachfolger Schmidt zehrte anfangs noch von der guten Arbeit seines Vorgängers und übernahm ein gut funktionierendes Team. Er selbst schaffte es dann jedoch nicht, nach dem Aufstieg aus einem für mich guten Zweitligakader eine zweitligareife Mannschaft mit einem funktionierenden Spielsystem zu formen. Unter Schmidt wurde ständig experimentiert und gewechselt. Ein System und eine Stammformation wurden nie gefunden.
Und das bei uns derzeit der Wurm drin ist, stimmt. Dass wir keine verschworene Einheit sind, das stimmt jedoch so nicht. Man muss da zwischen den Auftritten zu Hause und auswärts unterscheiden. Die letzten zwei Heimspiele gegen Essen und Lübeck waren sehr gut. Das Spiel gegen Essen war für mich der beste Auftritt der gesamten Saison. In den Heimspielen davor gegen Dortmund und Sandhausen hat sich die Mannschaft selbst geschlagen. Warum das bei den letzten drei Auswärtsspielen in Ingolstadt, Aue und Halle ganz anders aussah, ist die Frage.

•     •     •

Für mich steht immer das eigentliche Fussballspiel, sowie die langfristige Entwicklung der Mannschaft, der einzelnen Spieler und des Vereins im Mittelpunkt und im legendären "Dresdner Kreisel" sehe ich ein ideales Beispiel für attraktiven Fußball.
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