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Marktwertanalyse - 1. Mannschaft

17.07.2010 - 09:54 Uhr
Marktwertanalyse - 1. Mannschaft |#271
23.12.2021 - 08:17 Uhr
Es wird doch von uns keiner aktuell mit dem VFB tauschen möchten. Sie haben zwar mit 186 Mio gegen 142 Mio einen um 30 % höheren Marktwert, dafür hat der SC mit 29 gegenüber 17 70 % mehr Punkte. Wenn heute die Saison abgebrochen würde, hoffentlich schlägt Omi Kron doch nicht so heftig zu, spielt der SC in der Champions League, während sich der VFB mit seinem hübschen Kader in der Relegation abmühen müsste, um sich dem Status der Fahrstuhlmannschaft zu erwehren.

Wie der legendäre Adi Preissler schon sagte "Entscheidend ist auf dem Platz"

Und die Tabelle lügt nie.
Marktwertanalyse - 1. Mannschaft |#272
23.12.2021 - 09:12 Uhr
Als VfB ler würde man jetzt entgegnen: das verlerzungspech, die schiri Entscheidungen... Finde es allerdings bemerkenswert, daß sowohl Silas als auch Sasa - der offensichtlich verletzungsanfällig ist - und auch mangala ohne jede bzw minimale marktwerveränderung durch die Hinrunde gekommen sind. Mavropanos von 6 auf 17 ist mir auch unerklärlich. Ja, guter verteidiger, aber + ca 180 %...? Lienhart ist da im Vergleich schon nochmal besser und erfahrener, sowohl in der BuLi als auch in der N11. Auch bei sosa muss man sich wundern, dass er aufgewertet wurde aber seis drum, die Wahrheit liegt auf dem Platz und die Marktwerte spiegeln ja nicht das Leistungsvermögen wieder.
Was unsere Spieler betrifft bin ich mehr oder weniger dabei was die Marktwerte betrifft, auch wenn ich die teils deutlichen abwertungen von Sallai und demi - gerade wenn ich sie mit den VfB Spielern Vergleiche - nicht wirklich verstehe.
Marktwertanalyse - 1. Mannschaft |#273
23.12.2021 - 09:21 Uhr
Zitat von Soyen
Text


Wow, also wenn das mal nicht eine ordentliche Antwort warLachend

Glaube in jedem fanlager finden sich 2-3 Fans die immer sagen es ist zu wenig Lachend
Danke für eure Arbeit stark
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zlatan9 am 23.12.2021 um 14:29 Uhr bearbeitet
Marktwertanalyse - 1. Mannschaft |#274
23.12.2021 - 10:11 Uhr
Es sind doch die immer gleichen Diskussionen und das in jedem Vereinsforum. Jedes Fanlager fühlt sich da benachteiligt und stellt dann irgendwelche Quervergleiche zu anderen Spielern/Vereinen dar. Und selbst schaut man die Spiele seines Vereins ja viel häufiger und auch viel intensiver als die von anderen Vereinen. Ich könnte niemals ein faires Urteil zwischen zum Beispiel Lienhart und Mavropanos fällen, weil ich da natürlich eine SC-Brille auf habe und viel mehr Spiele von Lienhart intensiv gesehen habe als von Mavropanos.
Weshalb hier zum Teil so unverschämt reagiert wird und da sogar Lobbyarbeit (gut, das war kein SC-User) unterstellt wird, ist keineswegs nachvollziehbar. Zumal diese Marktwerte ja als Anhaltspunkte für uns Fans da sind und ja überhaupt keine Relevanz auf den tatsächlichen Markt haben. Der SC wird immer den Wert seiner Spieler selbst bestimmen bei Transferverhandlungen/Vertragsverhandlungen mit AKs. Ich weiß nicht, ob einige Fans das vielleicht vergessen, wenn sie sich so darüber empören.
Ich habe riesigen Respekt vor der Arbeit der Transfermarkt-Jungs und finde auch insgesamt die Martkwerte unfassbar gut getroffen. Die hängen da unfassbar viel Zeit rein, die meisten davon vermutlich freiwillig ohne Bezahlung mit dem Willen für uns Fans eine Plattform zu präsentieren mit möglichst fairen Marktwerten. Wenn dann aber jedes Mal und in jedem Forum zum Teil unverschämte Beiträge mit harten Unterstellungen kommen, dann finde ich das echt beschämend! Daher einfach mal danke hier stellvertretend an @Soyen , für mich macht ihr hier einen riesen Job!
Wie schwer so eine Marktwerteinstufung ist, zeigt doch das Beispiel Demirovic so gut. Das erste Viertel der letzten Saison überhaupt gar keine Rolle gespielt, dann eine überragende halbe Saison gespielt. Da wurden dann die Stimmen hier schon wieder laut man müsse in ihn jedem Fall auf ein Level von Kalajdzic werten, er hätte bessere Scorer/Minute-Werte und was weiß ich. Jetzt ein halbes Jahr später würde Demirovic nicht mal für fünf Millionen einen Abnehmer finden. Theoretisch müsste man ja jede Woche Marktwerte ändern, um das möglichst genau zu haben.

Was immer dieses Gejammer mit dem VfB soll, weiß ich auch nicht. Ja, ich bin auch riesiger SC-Fan und als geborener Freiburger mag ich die Schwaben auch nicht, aber warum man da jetzt jedes Mal zum Teil so dumme Theorien kommen, dass irgendwelche VfB-Fans die Werte ihrer Spieler unrealistisch in die Höhe treiben, keine Ahnung. Soyen hat ja aufgezeigt, dass sie in der Vergangenheit Recht hatten im Vergleich zu einigen jammernden Usern hier, die González und Kobel als viel zu hoch eingestuft hatten, die dann aber für genau das Geld auch wirklich gingen.

Mich würde mal die Meinung einiger Kritiker hier interessieren: bei welchem Spieler unseres Kaders ist der aktuelle Marktwert für einige Vereine ein absoluter No-Brainer den Spieler im Sommer für das Geld zu holen?

Für mich alles super getroffen. Marktwerte bedeuten ja eben nicht, wie viel Wert der Spieler für unser Team hat. Der beste Spieler der Welt (Lewandowski) hat einen geringeren Marktwert als ein Ersatzspieler (Musiala).
Marktwertanalyse - 1. Mannschaft |#275
23.12.2021 - 11:09 Uhr
Beim SC haben wir ja auch das Alleinstellungsmerkmal, dass Spieler hier in einem gewachsenen Team Leistungen bringen, die sie anderswo wahrscheinlich nicht bringen können. Viele ehemalige des SC, die hier groß auftrumpfen, können das bei anderen Vereinen, in anderen Strukturen nicht bestätigen. Beste Beispiele sind Grifo oder Philipp. Von Ginter wird man sich in Dortmund auch mehr erhofft haben. Den ehemaligen Freiburger, der anderswo durchgestartet ist, gibt es, aber er ist jetzt eher nicht die Regel. Meist kicken sie gut mit, sind aber nicht die Leistungsträger, die hohe Ablösen rechtfertigen. Wie z.B. Caligiuri, Riether, Mehmedi, Waldschmidt oder Schmid. Das liegt sicher auch an der Struktur in Freiburg, die Teamplayer fördert, Individualisten und klassische Leader jedoch eher nicht. Söyüncü ist da eine Ausnahme, Cisse auch, vielleicht auch Nico Schlotterbeck. Wie viele ehemalige SC Spieler spielen denn als Leistungsträger in der CL?
Das soll keine Wertung der Arbeit beim SC sein, denn offensichtlich ist dieses Modell für unseren Club das Erfolgsrezept! Dennoch habe ich den Eindruck, dass bei Streich die einzelnen Spieler durch die Einbindung ins Team mehr leisten können, als anderswo. Und das zeigt sich dann auch in den Ablösen, die eben oftmals unter dem eigentlichen Marktwert liegen.
Das ist nur eine These, vielleicht hat jemand ja Daten die dem widersprechen oder es bestätigen. Auf jeden Fall ein interessantes Thema
Marktwertanalyse - 1. Mannschaft |#276
23.12.2021 - 11:56 Uhr
Zitat von Soyen

... gekürzt ...
Lobbyarbeit sehe ich hier nun jedenfalls anhand der objektiven Zahlen nicht, vielleicht kannst du dich präzisieren, damit ich es verstehe? smile


Wow, also zunächst einmal ein großes Dankeschön für diesen Beitrag und Respekt für die Arbeit, die ganz offensichtlich doch dahinter steckt. Teil einer guten Diskussionskultur ist es auch zugegeben, wenn man danebenlag, und das war bei mir offensichtlich der Fall.

Im Falle der SC-Spieler hast du umfassend und präzise dargelegt, dass die Marktwerte in der Vergangenheit mit den Ablösesummen übereinstimmten und damit einen unwiderlegbaren Punkt gebracht. Tatsächlich finde ich die Marktwerte des SCF auch gar nicht so schlecht, schließlich steht man in der Bundesliga auf einem sauberen Platz im Mittelfeld, hat einen höheren Durchschnitts-MW als beispielsweise der VfB und historisch gesehen ist das, wo wir uns aktuell befinden sowieso ganz große Klasse.
Ich finde allerdings weiterhin, dass SC-Spieler systematisch unterschätzt werden, aber in weiteren Beiträgen kamen einige Besonderheiten dieser Spieler auch bereits zur Sprache: funktionieren nur im Breisgau-System gut (Grifo, Philipp), werden eh nie wechseln (Günter, Höfler (?)) oder generieren dann eben doch nicht die ganz großen Ablösesummen (Koch, Waldschmidt). Wenn euer Anspruch ist, den Markt abzubilden: ok, vermutlich tut ihr das tatsächlich ganz gut, aus oben genannten Gründen.
Die Frage, die sich nun auftut ist natürlich: unterschätzt also der Markt systematisch SC-Spieler oder spielen diese vielleicht systematisch in Freiburg deutlich über ihrem eigentlichen Niveau?

Und, umgekehrt mit neidvollem Blick auf den rivalisierenden Konkurrenten: überschätzt der Markt systematisch VfB-Spieler oder spielen diese aktuell alle in Stuttgart deutlich unter ihrem Niveau.

Bevor ich mich in theoretischen Ausführungen darüber ergieße, nehme ich ein weiteres deiner Argumente an und zwar, dass ein halbes Bundesligajahr eben wie eine Schwalbe noch keinen Sommer macht. Ich werde den weiteren Saisonverlauf gespannt verfolgen und meine Hypothesen überprüfen.

Mein Eindruck ist eben schon, dass in der Öffentlichkeit da häufig mit zweierlei Maß gemessen wird und bspw. die Leistungen und die Bedeutung von Nicolas Höfler seit Jahren unterschätzt wird, wohingegen andere Spieler marktwerttechnisch aber explodieren (und ihm nach jahrelanger Unterschätzung - auch hier im Forum - nun das Alter vorzuwerfen ist irgendwie konsequent, aber auch bitter). Aber ich muss zugeben, das ist ganz offensichtlich nicht euer Fehler. Der VfB vernichtet schließlich auch Unmengen an Geld von seinen Anteilsverkäufen und da wäre es ja auch verwunderlich, wenn sich dieses Geld nicht irgendwo im Marktwert wiederfinden würde. Umgekehrt gibt es ja noch den sportlichen Erfolg und da sieht es für uns beim Sportclub ja auch im direkten Vergleich hervorragend aus.

Sorry im Übrigen für das Wort Lobbyarbeit, Fanbrille und Ärger über den medial übermächtigen VfB veranlassten mich zu dieser Spitzfindigkeit.

@littenweiler: diskutieren dann "jammern" zu nennen muss aber auch nicht sein.
Marktwertanalyse - 1. Mannschaft |#277
23.12.2021 - 13:47 Uhr
@Soyen : Danke für die ausführliche Antwort. Ich habe mich wohl (wieder augen-zuhalten ) etwas unglücklich ausgedrückt. Es war nicht als Kritik in Punkto Einsatz gemeint, falls das so rüberkam, sondern eher als Unverständnis meinerseits wie die Werte zustande kommen.

Wie du schon richtig bemerkst, ist es oft so, dass Fans aus den jeweiligen Lagern dazu tendieren ihre eigenen Spieler höher zu bewerten. Da schließe ich mich selsbt mit ein. Letztlich verstehe ich es dennoch so, dass ein Konsens für die Marktwertsetzung zugrunde gelegt wird. Oder bin ich da etwa falsch informiert?

Ein Konsens ist immer eine Abwägung der Argumente. Du hast einige gebracht, die ich genauso unterschreiben würde. Beispielsweise, dass eine Halbserie nicht so viel zählen kann wie eine ganze Runde. Im Endeffekt ist es aber auch so, dass Spieler, die in "kleinen" Vereinen spielen tendenziell weniger an Transfererlöse einbringen, als wenn sie bei größeren Vereinen spielen. Der Vergleich zu Philipp Max hinkt also insofern, dass er vom FC-Augsburg wechselte, das ebenfalls ein tendenziell kleinerer Verein ist. Zusätzlich dazu kam der Wechsel in der Saison 20/21 Zustande, also zu Corona-Zeiten.

Man könnte es aber auch als richtig bewerten, dass Spieler von kleineren Vereinen weniger Marktwert haben, weil eben der Faktor Vereinsgröße auch in der Realität eine Rolle spielt. Der Fehler in der Argumentation bei Max liegt m.E. darin Marktwerte mit tatsächlichen Transfererlösen zu verwechseln. In meiner Eisnchätzung kommt bei TM so etwas wie eine unverbindliche Preisempfehlung bei raus und kein richtiger Transferwert. Das diese Werte dennoch nahe am letztlichen Verkaufswert liegen spricht aber sicher dafür, dass der Konsens die Realität schon irgendwo abbildet.

Dennoch muss man doch festhalten, dass Marktpreise, unabhängig davon worum es beim Produkt letztlich geht, eine Frage der Verhältnismäßigkeit der Verhandlungspositionen derer ist, die sich an der Transaktion beteiligen. Ein Beispiel: Der SC verkaufte Philipp an den BVB für 20 Mio. 2 Jahre später verkauft der BVB den Maxi für den selben Preis an Dynamo Moskau obwohl Maxi in der BVB-Zeit ca. 14% seines Marktwertes einbußte. Letztlich hat der BVB den Maxi also 14% teuerer Verkauft als wir. Da spielen jetzt natürlich viele Dinge mit rein (Vertragskonstellation zum jeweiligen Zeitpunkt etc.), was aber bei Maxi nicht sonderlich ins Gewicht gefallen sein durfte. Meine Einschätzung: Der BVB hätte nicht das Geld bekommen, wenn er nicht der BVB gewesen wäre...

Genau diese Sache spiegelt sich m.E. auch hier in der Marktwertfestsetzung wieder. Das ist nichts anderes als ein annähernd realistisches Abbild der tatsächlichen Verhandlungsverhältnisse. Aber Marktwerte sind immer subjektiv. Heute will der Bäcker 3€ für ein Brot, morgen die Armbanduhr. Was etwas wert ist, ist also letztlich immer subjektiv.

In Bezug auf Ortega und Flekken verstehe ich die Argumentation total, aber hierbei nehmen wir ja auch nur ein Halbjahr in Betracht. Bei Spielern die 28 bzw. 29. Jahre alt sind, sollte i.d.R. klar sein was man bekommt. Künftige Leistungen sind bei Ihnen deutlich einfacher auszumalen als bei jüngeren Spielern. Das Argument mann könnte nicht in die Zukunft blicken und es daher auch nicht bewerten, fällt aber bei jungen spieler im Fall VFB z. B. auf einmal extrem positiv ins Gewicht. Dort wird aufgrund des jungen alters einfach ein höherer Marktwert angesetzt, obwohl man ja bei jungen Spielern zwangsläufig einen deutlich kürzeren Zeitraum zur Bezifferung dessen hat und einen deutlich längeren abschätzen muss = deutlich höheres Risiko. Das sind in meiner Einschätzung die Tücken, die das dann auch als "willkürlich" erscheinen lassen.

Es kommen auch andere Dinge hinzu. Bei Sané und Sallai war der Vergleich sicher gewagt, aber jeder Spieler kann nur so viel und so gut Spielen, wei es sein Körper und es die Umstände erlauben. Ich würde mich freuen wenn man für den Marktwertverfall bei verpassten Spielminuten irgendein Standardmaß hätte. Den gibt es aber, sofern ich es richtig verstanden habe, nicht. Das könnte z. B. etwas sein, wie für jede verpasste Spielminute sinkt der Marktwert unabhängig vom Grund um 0,001%. Dann hätte jeder denselben Verlust anhand eines Standardmaßes unabhängig von der Vereinszugeörigkeit und unabhängig vom Grund. Wenn es den nicht gibt, ist man zwangsläufig bei "Experteneinschätzungen", die zwar nicht unbedingt falsch sein müssen, aber immer auch eine subjektive gewichtung verschiedener Argumente darstellen. Manche Argumente bleiben aber auch da einfach weg, weil man sie selbst auch als Experte überhaupt erst kennen muss. Es findet sich nämlich immer irgendwas, warum irgendwie, irgendwo nochmal etwas anders hätte sein können/müssen und daher anders bewertet werden müssen/können (z. B. die Leistungen können schlecht sein, weil es private Probleme im Umfeld gibt, die aber temoprärer Natur sind. Für den einen könnte es ein Grund sein den Marktwert nicht zu ändern. Wenn er aber nichts davon weiß, wird der eben gesenkt). Das meinte ich dann auch mit "Gutdünken". Ein Anteil "Gutdünken" ist also unvermeidbar. Dabei ist das Korrektiv auch relativ egal.

Ich kenne mich aber zugegebenermaßen mit der Marktwertanalyse und den Prozessen nicht so gut aus, als das ich mich hier als großer kenner und Kritiker eurer Arbeit hervortun möchte. Es ist also auch ein rein subjektiver Eindruck, ohne das intensiv verfolgt zu haben. Insofern kann es auch einfach sein, dass ich mich in meinem "SC-Fanboytum" als Fan eines kleinen vereins in der Rolle des Underdogs mich in meiner Identifikation mit meinem Verein fröhne. Das bitte ich mir im Fall unstimmiger Argumentation zu gewähren smile

Bei dem Vorwurf des "VFB-Fanboys" hat das sicher auch etwas mit demselben zu tun.

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05.12.2021 - BMG-SCF - 0:6 - No Freiburg - No Party!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von FANatic19 am 23.12.2021 um 13:49 Uhr bearbeitet
Marktwertanalyse - 1. Mannschaft |#278
23.12.2021 - 14:46 Uhr
Erstmal Danke für deine Mühen zwinker
Zitat von Soyen
Zu den AV´s hat mein Vorposter und Markierer schon alles gesagt. Da gibt es schlechte Signale aus den Referenztransfers, bei denen wir mit Max auch richtig auf die Nase gefallen sind.
Das war eine der Anpassungen der letzten Jahre die mir am meisten missfallen hat. Max wechselte bei einem MW von 15 Mio für 8 Mio und die AV der Bundesliga wurden alle abgewertet während Max erstmal gleich blieb und bei seinem nächsten Update sogar auf 16 Mio aufgewertet wurde. Ich sehe schon, dass ihr da nicht direkt zuständig seid, weil die Analyse länderspezifisch ist, aber sowas muss doch besser zu lösen sein.

Zum Vergleich mit dem VfB stimme ich dir größtenteils zu. Das Alter spielt da schon eine große Rolle. Ich habe deinen Beispiele jetzt nicht alle überprüft, aber bin mir nicht ganz sicher ob du absichtlich 2 Jahre Restlaufzeit nicht als mitigierenden Faktor gezählt hast. Zumindest bei Freiburg war das wohl bei Waldschmidt und Schwolow der Fall.
Ein Spieler der mit beim Vergleich mit dem VfB auffällt ist Borna Sosa. Warum wurde der jetzt nochmal deutlich aufgewertet? Seine Leistung aus der Vorsaison konnte er doch bisher nicht bestätigen. Klar fehlen da auch wichtige Mitspieler. Aber +4Mio? Oder habe ich das als eher beiläufiger Betrachter des VfB falsch im Kopf?
Marktwertanalyse - 1. Mannschaft |#279
23.12.2021 - 15:28 Uhr
@FANatic19 ich kann deinem Beitrag in vielen Dingen zustimmen, Subjektivität wird es in der MWA immer geben müssen, solange Algorithmen nicht in der Lage sind, bessere Ergebnisse zu liefern.

Wenn die Stahlkraft / das Prestige des jeweiligen Clubs die Nachfrage für den Spieler betrifft, kann man in meinen Augen schon davon ausgehen, diesen Wert als im Spieler mindestens mittelfristig internalisiert anzusehen. Bei uns gilt der Standard, dass Ablösesummen mittelfristig im Dreijahresvertragskontext erzielbar sein sollen - in der MW-Definition gibt es einen spannende Erhebung, was die Bereinigungsparameter von 1-Jahresverrtägen betrifft, die im Mittel etwa bei 50 % Abweichung liegen, aber eine hohe Volatilität aufweisen, weswegen man im Einzelfall nicht zwingend darauf zurückgreifen kann.
Die Mittelfristigkeit zielt auf das Thema der Reproduzierbarkeit ab. Das bedeutet, dass der Transfer von M.Phillip nach Moskau möglicherweise auch im Blick auf die Käuferseite als nicht reproduzierbar eingestuft werden kann, da diese Vereine den Ruf haben, teilweise unverhältnismäßig viel zu bezahlen. Selbiges ist nun auch bei J.Cordoba passiert, die Summe passt nicht in den Kontext des gesamten Marktgeschehens, daher würden wir davon sprechen, dass nach subjektiver Einschätzung hier zu viel gezahlt wurde, da die Summe eine zu hohe Diskrepanz zum Rest aufweist.

Potenzial vs. Leistungen von ca. Ü24-Spielern, die erst erbracht werden müssen, sind m.E. zwei unterschiedliche Dinge, da letzteres erst nach Eintreffen die Zahlungsbereitschaft betrifft, während Potenzial bei Talenten die Nachfrage sofort beeinflusst. Bei Flekken/Ortega geht es den Interessenten ja primär um den Nachweis, ob das Niveau gehalten werden kann, während es bei Talenten eher darum geht, dass in Zukunft möglicherweise exponentielle Entwicklungen zu erwarten sind. Beide Sachverhalte werden nach den Auswertungen der transferphasen anders nachgefragt, wir befinden uns in einem Maktumfeld, das weiterhin recht Risikoaffin ist, was Talente betrifft, aber eher zurückhaltend, wenn es sich um Spieler handelt, die des Alters wegen eine gewisse Grenze überschritten haben und die Fantasie, wohin es gehen kann, stark geschrumpft ist. Natürlich wird es auch immer Ausnahmen geben, da auch im Alter teilweise noch exponentielle Entwicklungen vollzogen werden, das ist aber eben eher selten anzutreffen.

Bei deinem Vorschlag zu Standardisierung kann ich nur allgemein auf die Algorithmen verweisen, das wird von anderen Seiten wie CIES versucht, aber einen Ausfall nur anhand von quantitativen Daten zu beurteilen entspricht nicht der Realität, da jeder Ausfall unterschiedlich wahrgenommen werden kann. Selbst bei gleicher Ausfalldauer gilt es zwischen unterschiedlichen Zeitpunkten zu differenzieren, inmitten einer Saision wiegt dieser möglicherweise schwerer, da Einsatzzeiten und damit die Nachweise betroffen sein können. Weiter muss man auch hier nach Mustern suchen, gilt ein Spieler als nicht verletzungsanfällig, wird die Verletzung keinen/einen anderen Impact haben als bei einem Glasknochen. Ebenso kann man über Folgeschäden/Anfälligkeiten aufgrund von Instabilität diskutieren, auch das muss ggf. gewichtet werden. Ich sage nicht, dass wir das besser machen, aber eine Formel kann das auch noch nicht zur genüge abbilden.

Zu Max: ja, wir wollen keinesfalls den Transferpreis ermitteln, sondern den um Sonderfaktoren bereinigten Wert. Da man bei Max jedoch fernab der Wechselzusage keine weiteren größeren Komponenten identifizieren konnte, die seine Ablöse so immens gedrückt hätten, muss die Begründung in der Fehlbewertung seines MWs gesucht werden.
Dass von Augsburger Seite schlecht verhandelt wurde, steht wohl trotzdem außer Frage. Und trotzdem bekommt man zusammengenommen nicht umhin, dass 15 Mio. MW und 8 Mio. Ablöse nicht alleine in der Verhandlungsposition zu suchen sind, da diese Differenzen bei kleineren Clubs sonst auch nicht häufiger auftreten. Einen gewissen Puffer zur Interpretation (natürlich subjektiv) hat man natürlich immer, aber wir sehen bei den Transfers so viele Muster, dass eine Regelmäßigkeit erkennbar ist.


Zitat von Chris0129

Erstmal Danke für deine Mühen zwinker
Zitat von Soyen

Zu den AV´s hat mein Vorposter und Markierer schon alles gesagt. Da gibt es schlechte Signale aus den Referenztransfers, bei denen wir mit Max auch richtig auf die Nase gefallen sind.
Das war eine der Anpassungen der letzten Jahre die mir am meisten missfallen hat. Max wechselte bei einem MW von 15 Mio für 8 Mio und die AV der Bundesliga wurden alle abgewertet während Max erstmal gleich blieb und bei seinem nächsten Update sogar auf 16 Mio aufgewertet wurde. Ich sehe schon, dass ihr da nicht direkt zuständig seid, weil die Analyse länderspezifisch ist, aber sowas muss doch besser zu lösen sein.

Zum Vergleich mit dem VfB stimme ich dir größtenteils zu. Das Alter spielt da schon eine große Rolle. Ich habe deinen Beispiele jetzt nicht alle überprüft, aber bin mir nicht ganz sicher ob du absichtlich 2 Jahre Restlaufzeit nicht als mitigierenden Faktor gezählt hast. Zumindest bei Freiburg war das wohl bei Waldschmidt und Schwolow der Fall.
Ein Spieler der mit beim Vergleich mit dem VfB auffällt ist Borna Sosa. Warum wurde der jetzt nochmal deutlich aufgewertet? Seine Leistung aus der Vorsaison konnte er doch bisher nicht bestätigen. Klar fehlen da auch wichtige Mitspieler. Aber +4Mio? Oder habe ich das als eher beiläufiger Betrachter des VfB falsch im Kopf?


Du kannst mir glauben, dass mich das auch geärgert hat Am liebsten hätten wir ihn noch in der Bundesliga angepasst.
2 Jahre Restlaufzeit sind nach der 2.Regression von Warhorstl unter den Leitlinien recht marginal, daher geht es unserer Aufassung erst ab 1,5 Jahren Restlaufzeit mit einem messbaren Effekt los.

Borna Sosa hat das Interesse von potenten Clubs auf sich gelenkt, auch die Bayern sind immer wieder mal im Gespräch, insofern folgen wir hier der Spur des Marktes. Seine Anlagen scheinen überproportional gefragt zu sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Soyen am 23.12.2021 um 15:36 Uhr bearbeitet
Marktwertanalyse - 1. Mannschaft |#280
24.12.2021 - 01:07 Uhr
@Soyen : Danke nochmal für die Mühen darauf einzugehen. Puh! Das ist doch deutlich komplizierter als ich es mir zunächst vorgestellt habe.

Ich gehe also davon aus, dass man Marktwerte immer so ansetzt, als hätte jeder Spieler erstmal einen 3-Jahresvertrag. Das liegt daran, dass man bei kürzeren Verträgen eine zu große Schwankung in der mittleren Abweichung vom Mittel hat (Standardabweichung). Man kann sich also nicht wirklich etwas ansetzen, wo man zuversichtlich ist, dass es auch passt. Ist das richtig?

Es soll auch darum gehen Marktwerte so ansetzen zu können, damit sie wiederholt richtig liegen im Sinne dessen, dass auch derselbe Betrag in der Breite von käufern potenziell bezahlt werden würde. Richtig? Dann ist es aber genau das was ich meinte: Ein Konsens. Man fragt möglichst viele: Was zahlst du? Alle geben irgendein Preis rein, den sie möglichst differenziert und reflektiert für realistisch halten und die Fanbrille wird dadurch ausgeglichen, dass möglichst viele damit einverstanden sind.

Maxi und BVB ist nicht also nicht reproduzierbar, weil es eben nur einmal Lok Moskau gibt, der diesen Preis zahlt. Aber, ist das nicht genau das, was es unmöglich macht das was man hier auf TM herausbekommt als Marktwert zu bezeichnen? Ein Preis ist immer Verhandlungssache. So wie Lok und BVB oder PSV und Augsburg sich über einen Preis einig wurden, wird man sich hier doch auch über einen Preis einig. Nur mit dem Unterschied: Wir sind halt nicht die richtigen Verhandler und verhandeln über etwas, was wir nicht besitzen. Dadurch ist es quasi ein Preis, über den sich Leute einig werden, die letztlich nichts mit dem tatsächlichen Wert zu tun haben, außer, dass sie sie (je nach Vereinszugehörigkeit) mehr oder weniger mögen.

Ob nun man selbst daneben lag oder die Verhandler. Hmm... Das ist m. E. müßig, ja vielleicht auch unsinnig zu diskutieren. Schließlich ist der Marktwert immer das was bezahlt wurde und nicht das was man als Unbeteiligter glaubte bekommen zu könen aufgrund von was auch immer. Stimmt es, kann man seine Einschätzung vielleicht feiern, lag man selbst zu hoch denkt man an Vereinsbrillen bei der Einschätzung, lag es zu niedrig denkt man an Vereinsbrille bei der Einschätzung. Bei einem niedrigeren Preis, schlecht verhandelt, kann man nicht sagen, und gut verhandelt bei höherem auch nicht, weil man ja selbst nicht dabei ist. Diesen Urteil sollte man sich also nicht wirklich anmaßen, egal wieviel Statistik und Gehirnjogging dahinter steckt den Wert hier zu beziffern.

Das Thema Potenzial ist auch so etwas. Klar beeinflusst Potenzial die Nachfrage, aber genauso das spielerische Niveau. Der Witz ist ja, dass zweites im jüngeren alter zu einer höherschätzung von ersters führt. Ob das Niveau gehalten werden kann haben die Spieler ja in der Regel im höheren Alter bereits nachgewiesen in jüngeren dafür nicht. Das liegt in der Tatsache begründet, dass jüngere einfach weniger gespielt haben und ältere mehr. Das Alter verzerrt also unrichtigerweise den jeweiligen Wert. Ob Potenzial oder Konstanz ist dan Wurscht, es müsste raus! Aber nimmt man den Altersfaktor raus? Für mich ist es simple: tatsächliche sportliche Entwicklung, und nicht potenzielle. Sonst begibt man sich in die Perspektive eines allumfassenden Sportdirektors der potenziell überall auf der Welt sein kann, dessen Denkweise und Bedingungen sowie Bedürfnisse und Umstände einem überhaupt nicht bekannt sind und versucht daraus irgendeine spekulative Schlussfolgerung zu ziehen, mit wie viel jemand auf eine entsprechende Entwicklung oder Konstanz zu wetten bereit wäre. Das hat die Anmutung der Vorhersage von potenzieller Börsenspekulationen ohne zu wissen wie, wer und wo die Broker sind, indem man den Zeitpunkt und Branche des Börsengangs eines Unternehmens zugrundelegt.

Mit dem Thema tatsächlicher Entwicklung und tatsächlicher Leistung kann man m. E. vieles realistischer abdecken. Dabei dürfen aber nicht nur grobe Leistungsdaten von TM eine Rolle spielen. Laufleistung, Zweikampfwerte, Passwerte, Fehlerquoten, entscheidende Pässe, entscheidende Zweikämpfe, entscheidende Fehler, entscheidende Tore, entscheidende Saves uvm. wären m.E. zu berücksichtigen. Die Entwicklung von allem müsste betrachtet und als Gesamtentwicklung dargestellt werden.

Im Fall Flekken sieht man dann sicher auch in den Daten, dass eine Entwicklung hingelegt wurde, die keiner so vorhergesehen hat, außer die wirklichen Experten im Scouting und im Umfeld des SC. Dese Enwicklung würde sich dann auch in den Marktwertsprüngen wiederspiegeln. Ich würde daher empfehlen sich bei den Einschätzungen zu über 90% auf eine solche Entwicklungskurve aufgrund vergangener Leistungen zu stützen. Daraus lässt sich auch eine mögliche potenzielle Entwicklung dann deutlich besser abschätzen (the trend is your friend) und berücksichtigen. Steigt die leistung exponenziell an spiegelt der Marktwert die Lernkurve des Spielers wieder, bleibt sie konstant spiegelt sie die Konstanz wieder, knickt sie ab ist ein Leistungsverfall zugrundeliegend. Die Gründe sind dann unerheblich, und genau da muss man ja eigentlich hin, wenn man Objektivität möchte. Die unabhängigen Variablen aus der Formel rauslassen.Das müsste aber parallel zu allen Spielen und für alle Spieler andauernd laufen und gleichzeitig zugegeben werden, dass die "soft Skills" nicht berücksichtig wurden, die ja beispielsweise im Training und neben dem Platz eine große Rolle für den tatsächlichen Wert eines Spielers darstellen können.

Die Variablen "Risikoaffinität des Marktes" oder "Fantasie des Käufers" kann man dann evtl. als Spekulative Faktoren irgendwo noch als Spielchen dazugeben, weil sie eigentlich nie genau sein können. Den "Markt" gibt es schlussendlich halt nicht. Er entsteht immer neu, bei jedem Deal. Heute redet BVB mit LOK , Maxi 20 Mio, morgen redet BVB mit Erzgebirge Aue Maxi 500tsd. Was spiegelt jetzt "den Markt"?

Damit sind wir bei "Jeder Spieler hat eigentlich seinen eigenen Markt". Je größer der Markt für einen Spieler, umso höher der Marktwert.

Wovon hängt das ab? Leistung ist sicher eins, aber auch Position. Außenverteidiger sind vielleicht gerade rar gesäht, also sind gute AV,s deutlich teurer als möglicherweise gute LA oder RA, weil die gibt es vielleicht aktuell im Überfluss. Dann gibt es aber den Faktor Vermarktbarkeit. Da ist ein AV oft deutlich schlechter gestellt als ein LA oder RA. Einfach aufgrund der Position. Es gibt wenig AV´s die Weltstars wurden, LA oder RA sind einfach aufgrund der deutlich wahrscheinlicheren Torbeteiligung mehr im Fokus. Dort spielt die Musik für die Medien, nicht die Xte Grätsche hinten rechts, zum nächsten Einwurf, aus dem wieder nix wird. Dann ist auch der Faktor Zeitpunkt interessant. Laufen alle Verträge von AV´s zum selben Zeitpunkt aus, sind die AV´s sicher nicht die teuersten. Inwiefern werden diese Themen alle in die Entwicklung des MW berücksichtigt?

Bei der verpassten Spielzeit ist klar, dass der Zeitpunkt einer Verletzung eine Rolle spielt. Dass ein Ausfall unterschiedlich wahrgenommen wird ist dadurch auch klar. Aber genau deswegen darf die Wahrnehmung keine Rolle spielen, sondern die Tatsachen. Die Tatsache ist, einer verpasst Spiele und der andere nicht. Der eine verliert deswegen, der andere nicht. Es ist leicht zu erklären, und bedarf keiner Rechtfertigung alá "habe ich anders wahrgenommen." Was ich absolut mitgehe ist, dass man häufigkeit der Verletzung ebenfalls berücksichtigen müsste, aber wie kann man das besser machen, als mit verpasster Spielzeit? Man könnte die spiele zeitlich betrachtet über dieselben relativen Abstände über das ganze Jahr verteilen und dadurch halt die verpassten Spielminuten von dem tatsächlichen Zeitpunkt des Ausfallgrundes abkoppeln.

Dann ist die Frage der Verletzungsfolgen. Wieso sollten Verletzungsfolgen sich nicht in verpasster Spielzeit niederschlagen und dadurch abgebildet werden?

Bei Max sehe ich den Faktor Corona nicht berücksichtigt. Außerdem ist eine Wechselzusage möglicherweise auch mit er groben Richtlinie eines "akzeptablen" angebotes mündlich erfolgt. Woher nimmt man sich die Sicherheit alles über den Transfer zu wissen, was überhaupt gewusst werden kann? Das es nicht in den Medien war, ist möglicherweise im Fall Max ein Fingerzeig in Richtung schlechter Spionagearbeit der Medien.

Ich stelle mal die Frage was gewesen wäre wenn man tatsächlich die von mir angedachten Parameter zugrunde gelegt hätte. Günni und Max lägen dann m.E. nicht so weit auseinander, weil nicht nur Tore/Vorlagen/Alter reinzählen sondern einfach Dinge, die man nicht ohne Weiteres beobachten und festhalten kann. Dann wäre das mit 8 Mio vermutlich nicht so sehr überraschend gewesen, weil vllt. 10 angesetzt gewesen wären und am Ende Corona und Wechselzusage 2 weniger gerechtfertigen.

Egal wie mann es nun macht, es ist keine einfache Angelegenheit, und ich bin nicht undankbar einen solchen Wert zu haben. Ich kann aber angesichts der Komplexität der zugrundeliegenden Überlegungen und gleichzeitig des damit verbundenen ständigen Rechtfertigungszwangs verstehen wieso man auf die Idee kommt erstmal "Fanbrille" und "Lobbyarbeit" dahinter zu sehen. Und wenn wir uns wirklich ehrlich sind, ist Lobbyarbeit bei Marktwertfestlegung völlig normal. Es kommt nur im Deckmantel des Marketing darher...zwinker

•     •     •

05.12.2021 - BMG-SCF - 0:6 - No Freiburg - No Party!
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