| Geburtsdatum | 20.06.1995 |
|---|---|
| Alter | 31 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,87m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Torwart |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | Hertha BSC |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 4 | 5 | 1 | ||
![]() | 2. Bundesliga | 3 | 4 | 1 | |
![]() | DFB-Pokal | 1 | 1 | - | |
Marius Gersbeck [35]
20.12.2013 - 13:55 Uhr
29.09.2023 - 12:26 Uhr
Zitat von Atzenfratze
Und wo hat sie betont, "dass es sich hier um ein Verbrechen handelt, das normalerweise mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft wird"?
Ich verstehe deine Ansicht prinzipiell und auch die eines jeden anderen, der Gersbeck suspendiert haben möchte und der mit Herthas Kommunikation in dem Fall nicht zufrieden ist. Es wäre trotzdem wünschenswert, bei den Fakten zu bleiben und kein Framing weder in die eine noch in die andere Richtung zu betreiben. Das sollte doch nicht zu viel verlangt sein
Eine Universallösung für solche Vorfälle gibt es schlicht und ergreifend nicht.
Zitat von ColeWorld
Die Richterin hat die Diversion begründet. Daraus aber seitens des Vereins abzuleiten, dass geringe Schuld vorlag, ist ziemlich beschönigend. Sie hat nicht ohne Grund hervorgehoben, dass es dennoch ein Verbrechen ist.
Zitat von Atzenfratze
Wenn du die Richterin schon zitierst, dann doch bitte vollständig und vor allem korrekt.
Quelle: www.bz-berlin.de
Die Richterin betonte: „Natürlich geht es hier um ein Verbrechen, das bis zu fünf Jahre Haft vorsieht.“
Aber: „Voraussetzungen für eine Diversion sind, dass man Verantwortung übernimmt. Schuldmindernd ist die Schuldeinsicht, das ungetrübte Vorleben des 28-jährigen Angeklagten, die bereits erfolgte, großzügige Wiedergutmachung beim Opfer und auch die gewisse Provokation durch das Opfer.“ Vor der folgenschweren Attacke von Gersbeck soll es zu einem Wortgefecht gekommen sein.
Schließlich sagte die Richterin zu Gersbeck: „Sie sind bereits suspendiert worden. Ich glaube, dass allein der Eindruck dieses Gerichtsverfahrens Sie davon abhalten wird, erneut so etwas zu tun. Und die Zahlung der Geldbuße ist Strafe ebenso.“
Aber: „Voraussetzungen für eine Diversion sind, dass man Verantwortung übernimmt. Schuldmindernd ist die Schuldeinsicht, das ungetrübte Vorleben des 28-jährigen Angeklagten, die bereits erfolgte, großzügige Wiedergutmachung beim Opfer und auch die gewisse Provokation durch das Opfer.“ Vor der folgenschweren Attacke von Gersbeck soll es zu einem Wortgefecht gekommen sein.
Schließlich sagte die Richterin zu Gersbeck: „Sie sind bereits suspendiert worden. Ich glaube, dass allein der Eindruck dieses Gerichtsverfahrens Sie davon abhalten wird, erneut so etwas zu tun. Und die Zahlung der Geldbuße ist Strafe ebenso.“
Zitat von ColeWorld
Selbst die Richterin hat die Schuld nicht als gering eingestuft und nochmal klar betont, dass es sich hier um ein Verbrechen handelt, dass normalerweise mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft wird. Und Hertha zieht diese Beschönigung der Dinge ernsthaft durch und will die Fans für dumm verkaufen
Selbst die Richterin hat die Schuld nicht als gering eingestuft und nochmal klar betont, dass es sich hier um ein Verbrechen handelt, dass normalerweise mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft wird. Und Hertha zieht diese Beschönigung der Dinge ernsthaft durch und will die Fans für dumm verkaufen

Wenn du die Richterin schon zitierst, dann doch bitte vollständig und vor allem korrekt.

Die Richterin hat die Diversion begründet. Daraus aber seitens des Vereins abzuleiten, dass geringe Schuld vorlag, ist ziemlich beschönigend. Sie hat nicht ohne Grund hervorgehoben, dass es dennoch ein Verbrechen ist.
Und wo hat sie betont, "dass es sich hier um ein Verbrechen handelt, das normalerweise mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft wird"?
Ich verstehe deine Ansicht prinzipiell und auch die eines jeden anderen, der Gersbeck suspendiert haben möchte und der mit Herthas Kommunikation in dem Fall nicht zufrieden ist. Es wäre trotzdem wünschenswert, bei den Fakten zu bleiben und kein Framing weder in die eine noch in die andere Richtung zu betreiben. Das sollte doch nicht zu viel verlangt sein
Eine Universallösung für solche Vorfälle gibt es schlicht und ergreifend nicht.„Natürlich geht es hier um ein Verbrechen, das bis zu fünf Jahre Haft vorsieht.“
29.09.2023 - 12:35 Uhr
Zitat von Donhelli
Ich erinnere an Änis Ben-Hatira vs.Mitchell Weiser aus 2016
Quelle: www.spiegel.de
Demnach sei Ben-Hatira im hinteren Teil des Teambusses nach Diskussionen über das Zustandekommen des Unentschiedens gegenüber Weiser handgreiflich geworden.
Hertha BSC bestätigte den Vorfall auf seiner Homepage. Der Hauptstadtklub "hat darauf sofort reagiert und die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Denn Fairness, Anstand, Respekt und Teamgeist gehören bei uns zu den wichtigsten Grundsätzen im Verein", heißt es in der Erklärung. Die Verantwortlichen, die vorne im Bus saßen, hätten von der Rangelei erst nach Ankunft in Berlin erfahren.
Den Vorfall habe Ben-Hatira dann am Sonntag selbst gebeichtet. Der 27-Jährige habe sich zwar bei Weiser entschuldigt, dennoch entschied der Klub, dass Ben-Hatira keine Zukunft mehr in Berlin besitze.
Hertha BSC bestätigte den Vorfall auf seiner Homepage. Der Hauptstadtklub "hat darauf sofort reagiert und die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Denn Fairness, Anstand, Respekt und Teamgeist gehören bei uns zu den wichtigsten Grundsätzen im Verein", heißt es in der Erklärung. Die Verantwortlichen, die vorne im Bus saßen, hätten von der Rangelei erst nach Ankunft in Berlin erfahren.
Den Vorfall habe Ben-Hatira dann am Sonntag selbst gebeichtet. Der 27-Jährige habe sich zwar bei Weiser entschuldigt, dennoch entschied der Klub, dass Ben-Hatira keine Zukunft mehr in Berlin besitze.
Zitat von Dicksen_Paule
Das Problem an der Sache - oder ein Problem - ist doch folgendes:
Wäre Herthas Reaktion und Verhalten genauso abgelaufen, wenn es nicht Gersbeck sondern z.B. Maolida gewesen wäre? Ich kann es mir nicht wirklich vorstellen.
Das Problem an der Sache - oder ein Problem - ist doch folgendes:
Wäre Herthas Reaktion und Verhalten genauso abgelaufen, wenn es nicht Gersbeck sondern z.B. Maolida gewesen wäre? Ich kann es mir nicht wirklich vorstellen.
Ich erinnere an Änis Ben-Hatira vs.Mitchell Weiser aus 2016

Waren damals halt durch die Bank andere Verantwortlichte, die damalige Reaktion lässt sich daher schlecht als Vergleich ranziehen.
29.09.2023 - 12:49 Uhr
Zitat von bschuss
Waren damals halt durch die Bank andere Verantwortlichte, die damalige Reaktion lässt sich daher schlecht als Vergleich ranziehen.
Unabhängig davon, wie ich zu dem Fall Gersbeck stehe, stimmt das nicht so ganz, Dardai war damals wie heute als Trainer dabei, und bei Ben-Hatira hieß es vonwegen“ Böser Trainer gegen armes kleines Kind und dass er keine Gesellschaft kennt, wo es unter dem Teppich gekehrt wird“ während er einen Gersbeck „schon noch bräuchte, auch das ist die Wahrheit“. Zitat von Donhelli
Ich erinnere an Änis Ben-Hatira vs.Mitchell Weiser aus 2016
Quelle: www.spiegel.de
Demnach sei Ben-Hatira im hinteren Teil des Teambusses nach Diskussionen über das Zustandekommen des Unentschiedens gegenüber Weiser handgreiflich geworden.
Hertha BSC bestätigte den Vorfall auf seiner Homepage. Der Hauptstadtklub "hat darauf sofort reagiert und die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Denn Fairness, Anstand, Respekt und Teamgeist gehören bei uns zu den wichtigsten Grundsätzen im Verein", heißt es in der Erklärung. Die Verantwortlichen, die vorne im Bus saßen, hätten von der Rangelei erst nach Ankunft in Berlin erfahren.
Den Vorfall habe Ben-Hatira dann am Sonntag selbst gebeichtet. Der 27-Jährige habe sich zwar bei Weiser entschuldigt, dennoch entschied der Klub, dass Ben-Hatira keine Zukunft mehr in Berlin besitze.
Hertha BSC bestätigte den Vorfall auf seiner Homepage. Der Hauptstadtklub "hat darauf sofort reagiert und die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Denn Fairness, Anstand, Respekt und Teamgeist gehören bei uns zu den wichtigsten Grundsätzen im Verein", heißt es in der Erklärung. Die Verantwortlichen, die vorne im Bus saßen, hätten von der Rangelei erst nach Ankunft in Berlin erfahren.
Den Vorfall habe Ben-Hatira dann am Sonntag selbst gebeichtet. Der 27-Jährige habe sich zwar bei Weiser entschuldigt, dennoch entschied der Klub, dass Ben-Hatira keine Zukunft mehr in Berlin besitze.
Zitat von Dicksen_Paule
Das Problem an der Sache - oder ein Problem - ist doch folgendes:
Wäre Herthas Reaktion und Verhalten genauso abgelaufen, wenn es nicht Gersbeck sondern z.B. Maolida gewesen wäre? Ich kann es mir nicht wirklich vorstellen.
Das Problem an der Sache - oder ein Problem - ist doch folgendes:
Wäre Herthas Reaktion und Verhalten genauso abgelaufen, wenn es nicht Gersbeck sondern z.B. Maolida gewesen wäre? Ich kann es mir nicht wirklich vorstellen.
Ich erinnere an Änis Ben-Hatira vs.Mitchell Weiser aus 2016

Waren damals halt durch die Bank andere Verantwortlichte, die damalige Reaktion lässt sich daher schlecht als Vergleich ranziehen.
29.09.2023 - 13:03 Uhr
Schön zu lesen, dass der Club mehr und mehr Richtige Entscheidungen trifft
29.09.2023 - 13:12 Uhr
Zitat von ColeWorld
Die Richterin hat die Diversion begründet. Daraus aber seitens des Vereins abzuleiten, dass geringe Schuld vorlag, ist ziemlich beschönigend. Sie hat nicht ohne Grund hervorgehoben, dass es dennoch ein Verbrechen ist.
Zitat von Atzenfratze
Wenn du die Richterin schon zitierst, dann doch bitte vollständig und vor allem korrekt.
Quelle: www.bz-berlin.de
Die Richterin betonte: „Natürlich geht es hier um ein Verbrechen, das bis zu fünf Jahre Haft vorsieht.“
Aber: „Voraussetzungen für eine Diversion sind, dass man Verantwortung übernimmt. Schuldmindernd ist die Schuldeinsicht, das ungetrübte Vorleben des 28-jährigen Angeklagten, die bereits erfolgte, großzügige Wiedergutmachung beim Opfer und auch die gewisse Provokation durch das Opfer.“ Vor der folgenschweren Attacke von Gersbeck soll es zu einem Wortgefecht gekommen sein.
Schließlich sagte die Richterin zu Gersbeck: „Sie sind bereits suspendiert worden. Ich glaube, dass allein der Eindruck dieses Gerichtsverfahrens Sie davon abhalten wird, erneut so etwas zu tun. Und die Zahlung der Geldbuße ist Strafe ebenso.“
Aber: „Voraussetzungen für eine Diversion sind, dass man Verantwortung übernimmt. Schuldmindernd ist die Schuldeinsicht, das ungetrübte Vorleben des 28-jährigen Angeklagten, die bereits erfolgte, großzügige Wiedergutmachung beim Opfer und auch die gewisse Provokation durch das Opfer.“ Vor der folgenschweren Attacke von Gersbeck soll es zu einem Wortgefecht gekommen sein.
Schließlich sagte die Richterin zu Gersbeck: „Sie sind bereits suspendiert worden. Ich glaube, dass allein der Eindruck dieses Gerichtsverfahrens Sie davon abhalten wird, erneut so etwas zu tun. Und die Zahlung der Geldbuße ist Strafe ebenso.“
Zitat von ColeWorld
Selbst die Richterin hat die Schuld nicht als gering eingestuft und nochmal klar betont, dass es sich hier um ein Verbrechen handelt, dass normalerweise mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft wird. Und Hertha zieht diese Beschönigung der Dinge ernsthaft durch und will die Fans für dumm verkaufen
Selbst die Richterin hat die Schuld nicht als gering eingestuft und nochmal klar betont, dass es sich hier um ein Verbrechen handelt, dass normalerweise mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft wird. Und Hertha zieht diese Beschönigung der Dinge ernsthaft durch und will die Fans für dumm verkaufen

Wenn du die Richterin schon zitierst, dann doch bitte vollständig und vor allem korrekt.

Die Richterin hat die Diversion begründet. Daraus aber seitens des Vereins abzuleiten, dass geringe Schuld vorlag, ist ziemlich beschönigend. Sie hat nicht ohne Grund hervorgehoben, dass es dennoch ein Verbrechen ist.
Die Art des Deliktes hat zwar absolut nichts mit der Schwere der Schuld zu tun, aber ja, lass dich hier weiter aus.
Ich hoffe Gersbeck wird gekündigt, aus diversen Gründen, aber am schönsten wäre dann das dieser Thread hier geschlossen werden kann.
29.09.2023 - 15:25 Uhr
Na ich bin mal gespannt. Meiner Meinung nach ist er mit dem Deal zwar einer Verurteilung aus dem Weg gegangen, aber unschuldig ist er eindeutig nicht. Das die ihn in Österreich nun nicht 5 Jahre in dem Bunker sperren ist wahrscheinlich für niemanden überraschend, aber "nur" 40000 € in die Staatskasse und eine nette und vielleicht auch ehrlich gemeinte Entschuldigung sind dann doch irgendwie wenig. Aber nun gut, damit ist der Fall nun abgeschlossen.
Probem für Hertha ist nun erstmal, das sie keine Begründung für eine Kündigung haben, da der Stafprozess ja nun ohne echtes Urteil zuende gegangen ist. Und wenn man den Vertrag hätte kündigen wollen, hätte man diese gebraucht. So bekommen die das beim Arbeitsgericht niemals durch, also wird halt begnadigt, was soll man sonst tun.
Ich frage mich nur was das nun für Ernst und Kwasigroch bedeutet. Ich sag ganz ehrlich, ich hab Gersbeck nicht vermisst und da er von allen Torhütern der teuerste sein dürfte, hätte ich auch gegen eine Kündigung wegen dem Prozess nichts gehabt. Muss nun Ernst seinen Platz räumen? Er hat bisher gute Leistungen gezeigt, das wäre nicht gerecht. Ich sehe das schon wieder kommen, wir haben ein großes Talent, mit Vertrag hier und dem verbauen wir nun wieder klassisch die Perspektive. Das ist der wahre Berliner Weg, den gehen wir schon seit Jahren. Achso, natürlich heulen wir mal wieder rum, dass keines der Talente hier bleiben will, woran das nur immer liegt...
Probem für Hertha ist nun erstmal, das sie keine Begründung für eine Kündigung haben, da der Stafprozess ja nun ohne echtes Urteil zuende gegangen ist. Und wenn man den Vertrag hätte kündigen wollen, hätte man diese gebraucht. So bekommen die das beim Arbeitsgericht niemals durch, also wird halt begnadigt, was soll man sonst tun.
Ich frage mich nur was das nun für Ernst und Kwasigroch bedeutet. Ich sag ganz ehrlich, ich hab Gersbeck nicht vermisst und da er von allen Torhütern der teuerste sein dürfte, hätte ich auch gegen eine Kündigung wegen dem Prozess nichts gehabt. Muss nun Ernst seinen Platz räumen? Er hat bisher gute Leistungen gezeigt, das wäre nicht gerecht. Ich sehe das schon wieder kommen, wir haben ein großes Talent, mit Vertrag hier und dem verbauen wir nun wieder klassisch die Perspektive. Das ist der wahre Berliner Weg, den gehen wir schon seit Jahren. Achso, natürlich heulen wir mal wieder rum, dass keines der Talente hier bleiben will, woran das nur immer liegt...
29.09.2023 - 15:32 Uhr
Zitat von Starslayer
Na ich bin mal gespannt. Meiner Meinung nach ist er mit dem Deal zwar einer Verurteilung aus dem Weg gegangen, aber unschuldig ist er eindeutig nicht. Das die ihn in Österreich nun nicht 5 Jahre in dem Bunker sperren ist wahrscheinlich für niemanden überraschend, aber "nur" 40000 € in die Staatskasse und eine nette und vielleicht auch ehrlich gemeinte Entschuldigung sind dann doch irgendwie wenig. Aber nun gut, damit ist der Fall nun abgeschlossen.
Probem für Hertha ist nun erstmal, das sie keine Begründung für eine Kündigung haben, da der Stafprozess ja nun ohne echtes Urteil zuende gegangen ist. Und wenn man den Vertrag hätte kündigen wollen, hätte man diese gebraucht. So bekommen die das beim Arbeitsgericht niemals durch, also wird halt begnadigt, was soll man sonst tun.
Ich frage mich nur was das nun für Ernst und Kwasigroch bedeutet. Ich sag ganz ehrlich, ich hab Gersbeck nicht vermisst und da er von allen Torhütern der teuerste sein dürfte, hätte ich auch gegen eine Kündigung wegen dem Prozess nichts gehabt. Muss nun Ernst seinen Platz räumen? Er hat bisher gute Leistungen gezeigt, das wäre nicht gerecht. Ich sehe das schon wieder kommen, wir haben ein großes Talent, mit Vertrag hier und dem verbauen wir nun wieder klassisch die Perspektive. Das ist der wahre Berliner Weg, den gehen wir schon seit Jahren. Achso, natürlich heulen wir mal wieder rum, dass keines der Talente hier bleiben will, woran das nur immer liegt...
Na ich bin mal gespannt. Meiner Meinung nach ist er mit dem Deal zwar einer Verurteilung aus dem Weg gegangen, aber unschuldig ist er eindeutig nicht. Das die ihn in Österreich nun nicht 5 Jahre in dem Bunker sperren ist wahrscheinlich für niemanden überraschend, aber "nur" 40000 € in die Staatskasse und eine nette und vielleicht auch ehrlich gemeinte Entschuldigung sind dann doch irgendwie wenig. Aber nun gut, damit ist der Fall nun abgeschlossen.
Probem für Hertha ist nun erstmal, das sie keine Begründung für eine Kündigung haben, da der Stafprozess ja nun ohne echtes Urteil zuende gegangen ist. Und wenn man den Vertrag hätte kündigen wollen, hätte man diese gebraucht. So bekommen die das beim Arbeitsgericht niemals durch, also wird halt begnadigt, was soll man sonst tun.
Ich frage mich nur was das nun für Ernst und Kwasigroch bedeutet. Ich sag ganz ehrlich, ich hab Gersbeck nicht vermisst und da er von allen Torhütern der teuerste sein dürfte, hätte ich auch gegen eine Kündigung wegen dem Prozess nichts gehabt. Muss nun Ernst seinen Platz räumen? Er hat bisher gute Leistungen gezeigt, das wäre nicht gerecht. Ich sehe das schon wieder kommen, wir haben ein großes Talent, mit Vertrag hier und dem verbauen wir nun wieder klassisch die Perspektive. Das ist der wahre Berliner Weg, den gehen wir schon seit Jahren. Achso, natürlich heulen wir mal wieder rum, dass keines der Talente hier bleiben will, woran das nur immer liegt...
Das Weglassen der Zahlung an das Opfer haste sicherlich unabsichtlich weggelassen
Es gibt bezüglich Ernst keinerlei Indikation hier einen Wechsel vorzunehmen, aber wenn man was zum Aufregen sucht findet sich das. Vor allem wenn man dann wieder den Teufel an die Wand malen kann, dass die Talente das Weite suchen.
29.09.2023 - 16:32 Uhr
Zitat von ColeWorld
Die Richterin hat die Diversion begründet. Daraus aber seitens des Vereins abzuleiten, dass geringe Schuld vorlag, ist ziemlich beschönigend. Sie hat nicht ohne Grund hervorgehoben, dass es dennoch ein Verbrechen ist.
Zitat von Atzenfratze
Wenn du die Richterin schon zitierst, dann doch bitte vollständig und vor allem korrekt.
Quelle: www.bz-berlin.de
Die Richterin betonte: „Natürlich geht es hier um ein Verbrechen, das bis zu fünf Jahre Haft vorsieht.“
Aber: „Voraussetzungen für eine Diversion sind, dass man Verantwortung übernimmt. Schuldmindernd ist die Schuldeinsicht, das ungetrübte Vorleben des 28-jährigen Angeklagten, die bereits erfolgte, großzügige Wiedergutmachung beim Opfer und auch die gewisse Provokation durch das Opfer.“ Vor der folgenschweren Attacke von Gersbeck soll es zu einem Wortgefecht gekommen sein.
Schließlich sagte die Richterin zu Gersbeck: „Sie sind bereits suspendiert worden. Ich glaube, dass allein der Eindruck dieses Gerichtsverfahrens Sie davon abhalten wird, erneut so etwas zu tun. Und die Zahlung der Geldbuße ist Strafe ebenso.“
Aber: „Voraussetzungen für eine Diversion sind, dass man Verantwortung übernimmt. Schuldmindernd ist die Schuldeinsicht, das ungetrübte Vorleben des 28-jährigen Angeklagten, die bereits erfolgte, großzügige Wiedergutmachung beim Opfer und auch die gewisse Provokation durch das Opfer.“ Vor der folgenschweren Attacke von Gersbeck soll es zu einem Wortgefecht gekommen sein.
Schließlich sagte die Richterin zu Gersbeck: „Sie sind bereits suspendiert worden. Ich glaube, dass allein der Eindruck dieses Gerichtsverfahrens Sie davon abhalten wird, erneut so etwas zu tun. Und die Zahlung der Geldbuße ist Strafe ebenso.“
Zitat von ColeWorld
Selbst die Richterin hat die Schuld nicht als gering eingestuft und nochmal klar betont, dass es sich hier um ein Verbrechen handelt, dass normalerweise mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft wird. Und Hertha zieht diese Beschönigung der Dinge ernsthaft durch und will die Fans für dumm verkaufen
Selbst die Richterin hat die Schuld nicht als gering eingestuft und nochmal klar betont, dass es sich hier um ein Verbrechen handelt, dass normalerweise mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft wird. Und Hertha zieht diese Beschönigung der Dinge ernsthaft durch und will die Fans für dumm verkaufen

Wenn du die Richterin schon zitierst, dann doch bitte vollständig und vor allem korrekt.

Die Richterin hat die Diversion begründet. Daraus aber seitens des Vereins abzuleiten, dass geringe Schuld vorlag, ist ziemlich beschönigend. Sie hat nicht ohne Grund hervorgehoben, dass es dennoch ein Verbrechen ist.
Das Wort „normalerweise“ ist bei deinem vorigen Beitrag völlig falsch. „Kann“ wäre der korrekte Ausdruck, wenn die Schwere der Schuld vorgelegen hätte, hat sie aber anscheinend nicht. Der Grund für die Nicht-Verurteilung gegen Zahlung einer Geldbuße fällt bei deinem Beitrag einfach unter den Tisch. Das Gericht hat da sicherlich das ganze Szenario in Betracht gezogen
29.09.2023 - 16:46 Uhr
Keine Ahnung was in dem Fall gut oder schlecht ist. Wie ein User schrieb, hier gibt es im Grunde nur Verlierer. Man kann nur hoffen, dass es keine Spaltung innerhalb der Mannschaft und im Verein passiert. MG muss sich dann auch mal gegenüber der Öffentlichkeit zeigen und Flagge bekennen und sich entschuldigen. Da muss es seitens des Vereins auflagen für ihn geben. Ihn nur einfach so wieder in den Kader zulassen, wäre wirklich sehr schwach vom Verein und der Führungsriege.
Es gab in der Vergangenheit immer wieder mal Entgleisungen von Spielern, wo der Verein dennoch zum Spieler hielt und man danach noch über Jahre zusammenarbeitete und Erfolg hatte. Diese Spieler sind nun kein Vergleich mit MG, aber die Taten die so der ein oder andere Spieler nachfolgend vollzog, stehen der Sache um MG absolut in nix nach.
Ich erinnere da an Gascoigne, der sich mal mal mit jemand prügelte und eine Anzeige bekam, zahlte Strafe und blieb im Verein. Dann die Geschichte um Ribery und der Sexgeschichte mit den Minderjährigen. Bayern hielt zu ihm und der Erfolg war bekannt.
Was ich damit sagen will ist, dass man hier jetzt die kommenden Tagen seitens des Vereins und MG eine vernünftige Kommunikation an den Tag legen muss, der Verein, der zum Spieler gehalten hat, ihm Auflagen erteilen. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass MG ohne weitere internen Strafen und Auflagen einfach so wieder mitmischen kann, nachdem Motto "kannst machen was de willst".
Es gab in der Vergangenheit immer wieder mal Entgleisungen von Spielern, wo der Verein dennoch zum Spieler hielt und man danach noch über Jahre zusammenarbeitete und Erfolg hatte. Diese Spieler sind nun kein Vergleich mit MG, aber die Taten die so der ein oder andere Spieler nachfolgend vollzog, stehen der Sache um MG absolut in nix nach.
Ich erinnere da an Gascoigne, der sich mal mal mit jemand prügelte und eine Anzeige bekam, zahlte Strafe und blieb im Verein. Dann die Geschichte um Ribery und der Sexgeschichte mit den Minderjährigen. Bayern hielt zu ihm und der Erfolg war bekannt.
Was ich damit sagen will ist, dass man hier jetzt die kommenden Tagen seitens des Vereins und MG eine vernünftige Kommunikation an den Tag legen muss, der Verein, der zum Spieler gehalten hat, ihm Auflagen erteilen. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass MG ohne weitere internen Strafen und Auflagen einfach so wieder mitmischen kann, nachdem Motto "kannst machen was de willst".
29.09.2023 - 17:23 Uhr
Also jetzt mal ehrlich, der hat den zusammen getreten und dann kein Verurteilung, Entschuldigung tut mir leid 40000 Euronen in die Portokasse, er soll dem geschädigten eine sechsstellige Summe gegeben haben, das stinkt doch alles!
Ab in die Boxabteilung oder weg!!!
Ab in die Boxabteilung oder weg!!!
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