Lucien Favre [Trainer]
12.03.2014 - 14:53 Uhr
15.04.2014 - 13:10 Uhr
Nicht jeder Kritiker fordert Favre's Kopf! ;)
Heute in der BILD auf Seite 1
Kahn erklärt , was Pep Falsch macht !
Er sieht manches auch/halt kritisch --- aber deswegen muß man doch nicht gleich des Trainer's Kopf fordern! :)
Dies sollten einige sehr vehement auftretende Pro-Favre Befürworter auch mal bedenken! :cool
Heute in der BILD auf Seite 1
Kahn erklärt , was Pep Falsch macht !
Er sieht manches auch/halt kritisch --- aber deswegen muß man doch nicht gleich des Trainer's Kopf fordern! :)
Dies sollten einige sehr vehement auftretende Pro-Favre Befürworter auch mal bedenken! :cool
15.04.2014 - 13:13 Uhr
Zitat von Kning:
Ich bleibe dabei, das aufgrund der Schwächephasen von Wolfsburg, Schalke,Leverkusen in dieser Saison mehr drin gewesen wäre. Dazu gehört auch Mut zum Risiko. Und das geht dem Trainer vollends ab.
Dies würde bedeuten, dass Borussia sich keine Schwächephasen erlauben darf. Wenn schon Mannschaften wie Schalke, Dortmund, Leverkusen oder Wolfsburg mit ihren weitaus besser aufgestellten Kadern schwächeln, wie vermessen ist es dann davon auszugehen, dass Borussia von so etwas verschohnt bleibt?
Und in welcher Beziehung sollte Favre mutiger sein um die Schwächephasen der anderen nutzen zu können? Würde dies nicht u.U. auch die Gefahr einer eigenen Schwächephase erhöhen?
Ich bleibe dabei, das aufgrund der Schwächephasen von Wolfsburg, Schalke,Leverkusen in dieser Saison mehr drin gewesen wäre. Dazu gehört auch Mut zum Risiko. Und das geht dem Trainer vollends ab.
Dies würde bedeuten, dass Borussia sich keine Schwächephasen erlauben darf. Wenn schon Mannschaften wie Schalke, Dortmund, Leverkusen oder Wolfsburg mit ihren weitaus besser aufgestellten Kadern schwächeln, wie vermessen ist es dann davon auszugehen, dass Borussia von so etwas verschohnt bleibt?
Und in welcher Beziehung sollte Favre mutiger sein um die Schwächephasen der anderen nutzen zu können? Würde dies nicht u.U. auch die Gefahr einer eigenen Schwächephase erhöhen?
15.04.2014 - 13:13 Uhr
Zitat von DaddyMack:
Zitat von franko1904:
Einziger Pro den ich erkenne sind die Plazierungen. Nachhaltiges Arbeiten kann ich leider von Favre nicht erkennen; oder zumindest in dem Maß wie ich es mir wünschen würde.
Ok, dass kann ich im Grunde nachvollziehen. Wichtig für eine Diskussion wäre für mich nun zu wissen, was für dich persönlich eine nachhaltige Entwicklung darstellt. Möglicherweise gehen User ja auch von völlig unterschiedlichen Bedeutungen der Begrifflichkeiten aus und reden so ungewollt aneinander vorbei.
Für mich ist die Entwicklung des Vereins unter Favre und der derzeitigen Führung nicht nur tabellarisch, sondern auch von der Mannschaftsstärke, Taktik und Anspruchsdenken schon nachhaltig. Jetzt bereits im 3. Jahr, was mMn im Fußball bereits eine Ewigkeit darstellt.
Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass bspw. nicht genügend Spieler aus der Jugendakademie den Sprung in die 1. Mannschaft schaffen. Persönlich kann man es so sehen, aber wie wichtig ist dies im Verhältnis zu den anderen Bereichen?
Und ist es auch ein Erfolg, wenn Jugendspieler in anderen Vereinen Fuß fassen und Borussia dadurch Geld einnimmt?
Es ist immer wichtig die Ausgangslage, das Begriffsverständnis und die Erwartungen abzugelichen, bevor man in eine fruchtbare Diskussion gehen kann. Dies passiert hier jedoch nie, somit artet ein Meinungsaustausch häufig in unsachliches Gebasche aus, selbst wenn dies zu Anfang gar nicht beabsichtigt war.
Im Grunde sehe ich das genauso. Darüber hinaus muss man auch die Frage stellen, ob es gerade bei unserer momentanen Entwicklung (und auch Tabellensituation) nicht auch deutlich schwieriger wird, den Sprung in den Profikader zu schaffen. Favre ist sicherlich in gewisser Weise ein Perfektionist und Pragmatiker. Momentan muss er z.B. Xhaka wieder auf die Bank beordern, damit die Defensive stabiler ist und mit weniger schönem Fußball dennoch bessere Ergebnisse erzielt werden. Und genau aus diesem Pragmatismus heraus tut er sich auch schwer, z.B. die Startelf zu verändern, wenn er nicht unbedingt muss. Und vor diesem Hintergrund erscheint es dann nur logisch, dass junge Talente wie Dahoud kaum oder gar nicht berücksichtigt werden. Ob das richtig ist oder nicht sei mal dahingestellt. Letztlich wird Favre aber an seinen Ergebnissen, seinen Erfolgen und der Tabelle gemessen. Ich möchte nicht wissen, was hier los wäre, wenn er Kurt oder Dahoud spielen ließe, wir dadurch Punkte verlieren und nicht ins internationale Geschäft kommen...
Zitat von franko1904:
Einziger Pro den ich erkenne sind die Plazierungen. Nachhaltiges Arbeiten kann ich leider von Favre nicht erkennen; oder zumindest in dem Maß wie ich es mir wünschen würde.
Ok, dass kann ich im Grunde nachvollziehen. Wichtig für eine Diskussion wäre für mich nun zu wissen, was für dich persönlich eine nachhaltige Entwicklung darstellt. Möglicherweise gehen User ja auch von völlig unterschiedlichen Bedeutungen der Begrifflichkeiten aus und reden so ungewollt aneinander vorbei.
Für mich ist die Entwicklung des Vereins unter Favre und der derzeitigen Führung nicht nur tabellarisch, sondern auch von der Mannschaftsstärke, Taktik und Anspruchsdenken schon nachhaltig. Jetzt bereits im 3. Jahr, was mMn im Fußball bereits eine Ewigkeit darstellt.
Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass bspw. nicht genügend Spieler aus der Jugendakademie den Sprung in die 1. Mannschaft schaffen. Persönlich kann man es so sehen, aber wie wichtig ist dies im Verhältnis zu den anderen Bereichen?
Und ist es auch ein Erfolg, wenn Jugendspieler in anderen Vereinen Fuß fassen und Borussia dadurch Geld einnimmt?
Es ist immer wichtig die Ausgangslage, das Begriffsverständnis und die Erwartungen abzugelichen, bevor man in eine fruchtbare Diskussion gehen kann. Dies passiert hier jedoch nie, somit artet ein Meinungsaustausch häufig in unsachliches Gebasche aus, selbst wenn dies zu Anfang gar nicht beabsichtigt war.
Im Grunde sehe ich das genauso. Darüber hinaus muss man auch die Frage stellen, ob es gerade bei unserer momentanen Entwicklung (und auch Tabellensituation) nicht auch deutlich schwieriger wird, den Sprung in den Profikader zu schaffen. Favre ist sicherlich in gewisser Weise ein Perfektionist und Pragmatiker. Momentan muss er z.B. Xhaka wieder auf die Bank beordern, damit die Defensive stabiler ist und mit weniger schönem Fußball dennoch bessere Ergebnisse erzielt werden. Und genau aus diesem Pragmatismus heraus tut er sich auch schwer, z.B. die Startelf zu verändern, wenn er nicht unbedingt muss. Und vor diesem Hintergrund erscheint es dann nur logisch, dass junge Talente wie Dahoud kaum oder gar nicht berücksichtigt werden. Ob das richtig ist oder nicht sei mal dahingestellt. Letztlich wird Favre aber an seinen Ergebnissen, seinen Erfolgen und der Tabelle gemessen. Ich möchte nicht wissen, was hier los wäre, wenn er Kurt oder Dahoud spielen ließe, wir dadurch Punkte verlieren und nicht ins internationale Geschäft kommen...
15.04.2014 - 13:17 Uhr
Natürlich muss man immer schauen was es noch zu verbessern gibt, und Favre gilt ja als jemand der nie zu Frieden ist. Und es wird ihm genau wie allen hier klar gewesen sein, dass wir mit dem Ballbesitzfussball auch Probleme kommen werden. Er selbst hat ja gesagt, dass man da aber durch müsse, wenn man nach oben will. Und das will man ja.
Natürlich braucht man da auch ein Plan B. Aber die Verbesserungsvorschläge, insbesondere Luuk und mehr Flanken, waren mMn nicht zu Ende gedacht und hätten uns sogar unflexibler gemacht, auch wenn das auf den ersten Blick schwierig zu sehen ist. Aber das hatten wir ja zu Genüge.
Favre wählte andere Plan b. Im Spiel selbst stellte sich das so dar, dass wir die Gegner etwas kommen liessen, und selber versuchten zu kontern. Bei Rückstand kam sogar Luuk früher rein, ausser gegen die Bayern und Leverkusen, wobei das verständlich ist, da Luuk langsam ist, und man gegen die Bayern selbst bei Rückstand eher über Konter kommt. Auch hatten wir z.B. gegen Hannover und sonst als wir in Rückstand lagen mehr Flanken drin als sonst. Natürlich nicht so viele, wie die meisten das sehen wollten, aber das hat eben seine Gründe.
Dazu sollte man auch erkannt haben, dass unser Team mMn offensichtlich sehr von Siegen abhängig ist und leicht zu verunsichern ist. Diese Siegesserie in der Hinrunde war genau so auch eine Sache des Selbstvertrauens wie die Sieglosserie in der Rückrunde auch eine Sache des fehlenden Selbstvertrauens war. Manchmal kann ein Start mit Bayern, Hannover auswärts und Leverkusen bei schlechtem Verlauf auch das Selbstvertrauen etwas kippen...
Deshalb hat Favre nun ja wieder umgestellt. Weniger Ballbesitz, weniger abkippende 6er, mehr lange Bälle von den IV, vorne riskanter und schneller, aber dafür mit zwei defensiven 6er die absichern, und so wieder auf Balleroberung und auf Konter aus. Aber wenn man in Rückstand gerät muss man ja wieder das Spiel machen...
Natürlich braucht man da auch ein Plan B. Aber die Verbesserungsvorschläge, insbesondere Luuk und mehr Flanken, waren mMn nicht zu Ende gedacht und hätten uns sogar unflexibler gemacht, auch wenn das auf den ersten Blick schwierig zu sehen ist. Aber das hatten wir ja zu Genüge.
Favre wählte andere Plan b. Im Spiel selbst stellte sich das so dar, dass wir die Gegner etwas kommen liessen, und selber versuchten zu kontern. Bei Rückstand kam sogar Luuk früher rein, ausser gegen die Bayern und Leverkusen, wobei das verständlich ist, da Luuk langsam ist, und man gegen die Bayern selbst bei Rückstand eher über Konter kommt. Auch hatten wir z.B. gegen Hannover und sonst als wir in Rückstand lagen mehr Flanken drin als sonst. Natürlich nicht so viele, wie die meisten das sehen wollten, aber das hat eben seine Gründe.
Dazu sollte man auch erkannt haben, dass unser Team mMn offensichtlich sehr von Siegen abhängig ist und leicht zu verunsichern ist. Diese Siegesserie in der Hinrunde war genau so auch eine Sache des Selbstvertrauens wie die Sieglosserie in der Rückrunde auch eine Sache des fehlenden Selbstvertrauens war. Manchmal kann ein Start mit Bayern, Hannover auswärts und Leverkusen bei schlechtem Verlauf auch das Selbstvertrauen etwas kippen...
Deshalb hat Favre nun ja wieder umgestellt. Weniger Ballbesitz, weniger abkippende 6er, mehr lange Bälle von den IV, vorne riskanter und schneller, aber dafür mit zwei defensiven 6er die absichern, und so wieder auf Balleroberung und auf Konter aus. Aber wenn man in Rückstand gerät muss man ja wieder das Spiel machen...
15.04.2014 - 13:21 Uhr
Zitat von altborusse:
Nicht jeder Kritiker fordert Favre's Kopf! ;)
Heute in der BILD auf Seite 1
Kahn erklärt , was Pep Falsch macht !
Er sieht manches auch/halt kritisch --- aber deswegen muß man doch nicht gleich des Trainer's Kopf fordern! :)
Dies sollten einige sehr vehement auftretende Pro-Favre Befürworter auch mal bedenken! :cool
Hat auch nie jemand behauptet dass jeder Kritiker Favres Kopf fordert... ;)
Nicht jeder Kritiker fordert Favre's Kopf! ;)
Heute in der BILD auf Seite 1
Kahn erklärt , was Pep Falsch macht !
Er sieht manches auch/halt kritisch --- aber deswegen muß man doch nicht gleich des Trainer's Kopf fordern! :)
Dies sollten einige sehr vehement auftretende Pro-Favre Befürworter auch mal bedenken! :cool
Hat auch nie jemand behauptet dass jeder Kritiker Favres Kopf fordert... ;)
15.04.2014 - 14:04 Uhr
Ich muss ja ehrlich sagen, dass Favres Beleidigung (so empfinde ich es halt) wenigstens der Diskussionskultur hier im Forum echt gut getan hat. Seit langer Zeit komme ich wieder gerne hier hin und bin nicht schon nach dem Lesen des dritten Posts auf Krawall gebürstet, weil die Pro- und Contra-Fraktion sich wieder mit Stuhl bewerfen... ;)
Offensichtlich hat jeder einfach mal innegehalten und sachlich analysiert. Das dabei viele verschiedene Standpunkte herauskommen ist klar. Dass diese dann aber so sachlich und gut diskutiert werden, ist in letzter Zeit echt was erfrischend Neues.
Ich persönlich entspanne mich immer, wenn ich die Entwicklung sehe. Wir sind in allen Bereichen vom Fahrstuhl-Team zum EL-Aspiranten geworden. Und es gibt keine Grund vor einem Absturz Angst zu haben. Geht die Entwicklung so weiter, können wir in 3-5 Jahren vielleicht S04, BVB und LEV angreifen. Dies alles zeigt mir, dass wir im Sportlichen Bereich (Schulnote) gut aufgestellt sind. Und so, wie sich die Verantwortlichen geben sieht die mittel- bis langfristige Planung so aus, sehr gut zu werden. Aber alles mit kalkulierten Rückschlägen und möglichst wenig Risiko. Denn sonst findet man sich da wieder, wo jetzt der VfB oder HSV stecken. Unten.
Sorry, wollte eigentlich nur eine Zeile Lob an alle und eine Zeile OT loswerden, aber planen war noch nie so mein Ding.
Offensichtlich hat jeder einfach mal innegehalten und sachlich analysiert. Das dabei viele verschiedene Standpunkte herauskommen ist klar. Dass diese dann aber so sachlich und gut diskutiert werden, ist in letzter Zeit echt was erfrischend Neues.
Ich persönlich entspanne mich immer, wenn ich die Entwicklung sehe. Wir sind in allen Bereichen vom Fahrstuhl-Team zum EL-Aspiranten geworden. Und es gibt keine Grund vor einem Absturz Angst zu haben. Geht die Entwicklung so weiter, können wir in 3-5 Jahren vielleicht S04, BVB und LEV angreifen. Dies alles zeigt mir, dass wir im Sportlichen Bereich (Schulnote) gut aufgestellt sind. Und so, wie sich die Verantwortlichen geben sieht die mittel- bis langfristige Planung so aus, sehr gut zu werden. Aber alles mit kalkulierten Rückschlägen und möglichst wenig Risiko. Denn sonst findet man sich da wieder, wo jetzt der VfB oder HSV stecken. Unten.
Sorry, wollte eigentlich nur eine Zeile Lob an alle und eine Zeile OT loswerden, aber planen war noch nie so mein Ding.
15.04.2014 - 15:05 Uhr
Zitat von DaddyMack:
Zitat von Kning:
Ich bleibe dabei, das aufgrund der Schwächephasen von Wolfsburg, Schalke,Leverkusen in dieser Saison mehr drin gewesen wäre. Dazu gehört auch Mut zum Risiko. Und das geht dem Trainer vollends ab.
Dies würde bedeuten, dass Borussia sich keine Schwächephasen erlauben darf. Wenn schon Mannschaften wie Schalke, Dortmund, Leverkusen oder Wolfsburg mit ihren weitaus besser aufgestellten Kadern schwächeln, wie vermessen ist es dann davon auszugehen, dass Borussia von so etwas verschohnt bleibt?
Und in welcher Beziehung sollte Favre mutiger sein um die Schwächephasen der anderen nutzen zu können? Würde dies nicht u.U. auch die Gefahr einer eigenen Schwächephase erhöhen?
Nimmt man alleine die 8 verschenkten Punkte gegen WOB, Bremen, Hoffenheim, Braunschweig stehen wir doch genau da, und das warn alles Spiele wo wir es in den letzten Minuten vergeigt haben. Dann stimmt auch trotz der spielerische Schwächephase in der Rückrunde auch die Punkterechnung wieder, ohne dass Favre "Mut zum Risiko" beweist.
Was genau soll das überhaupt bedeuten? Zwanghaft Spieler einwechseln die in der zweiten Reihe stehen, weil sie ja vielleicht wider allen Erwartens den Gegner in Grund und Boden spielen könnten? Hat Favre nicht am Samstag Mut zum Risiko aufs Feld gebracht mit seinen Wechseln?
Zitat von Kning:
Ich bleibe dabei, das aufgrund der Schwächephasen von Wolfsburg, Schalke,Leverkusen in dieser Saison mehr drin gewesen wäre. Dazu gehört auch Mut zum Risiko. Und das geht dem Trainer vollends ab.
Dies würde bedeuten, dass Borussia sich keine Schwächephasen erlauben darf. Wenn schon Mannschaften wie Schalke, Dortmund, Leverkusen oder Wolfsburg mit ihren weitaus besser aufgestellten Kadern schwächeln, wie vermessen ist es dann davon auszugehen, dass Borussia von so etwas verschohnt bleibt?
Und in welcher Beziehung sollte Favre mutiger sein um die Schwächephasen der anderen nutzen zu können? Würde dies nicht u.U. auch die Gefahr einer eigenen Schwächephase erhöhen?
Nimmt man alleine die 8 verschenkten Punkte gegen WOB, Bremen, Hoffenheim, Braunschweig stehen wir doch genau da, und das warn alles Spiele wo wir es in den letzten Minuten vergeigt haben. Dann stimmt auch trotz der spielerische Schwächephase in der Rückrunde auch die Punkterechnung wieder, ohne dass Favre "Mut zum Risiko" beweist.
Was genau soll das überhaupt bedeuten? Zwanghaft Spieler einwechseln die in der zweiten Reihe stehen, weil sie ja vielleicht wider allen Erwartens den Gegner in Grund und Boden spielen könnten? Hat Favre nicht am Samstag Mut zum Risiko aufs Feld gebracht mit seinen Wechseln?
15.04.2014 - 15:37 Uhr
Zitat von Snellius:
Zitat von DaddyMack:
Zitat von Kning:
Ich bleibe dabei, das aufgrund der Schwächephasen von Wolfsburg, Schalke,Leverkusen in dieser Saison mehr drin gewesen wäre. Dazu gehört auch Mut zum Risiko. Und das geht dem Trainer vollends ab.
Dies würde bedeuten, dass Borussia sich keine Schwächephasen erlauben darf. Wenn schon Mannschaften wie Schalke, Dortmund, Leverkusen oder Wolfsburg mit ihren weitaus besser aufgestellten Kadern schwächeln, wie vermessen ist es dann davon auszugehen, dass Borussia von so etwas verschohnt bleibt?
Und in welcher Beziehung sollte Favre mutiger sein um die Schwächephasen der anderen nutzen zu können? Würde dies nicht u.U. auch die Gefahr einer eigenen Schwächephase erhöhen?
Nimmt man alleine die 8 verschenkten Punkte gegen WOB, Bremen, Hoffenheim, Braunschweig stehen wir doch genau da, und das warn alles Spiele wo wir es in den letzten Minuten vergeigt haben. Dann stimmt auch trotz der spielerische Schwächephase in der Rückrunde auch die Punkterechnung wieder, ohne dass Favre "Mut zum Risiko" beweist.
Was genau soll das überhaupt bedeuten? Zwanghaft Spieler einwechseln die in der zweiten Reihe stehen, weil sie ja vielleicht wider allen Erwartens den Gegner in Grund und Boden spielen könnten? Hat Favre nicht am Samstag Mut zum Risiko aufs Feld gebracht mit seinen Wechseln?
Hätte, wenn und aber bringt uns nichts. In der Hinrunde hatten wir ne Menge Glück, würde auch keiner als Argument zählen lassen. Zwei Dinge lassen sich nunmal nicht weg diskutieren:
1. Die Punkteausbeute in der Rückrunde ist allenfalls durchschnittlich und nicht in dem Rahmen der Möglichkeiten des Kaders. Außerdem werden die Punkte, die wir dann mal holen, vor allem durch individuelle Aktionen erspielt. In der Hinrunde war deutlich mehr ein Team zu sehen. Frage stellt sich, warum das so ist. Die Frage muss an den Trainer gerichtet werden.
2. In der dritten kompletten Favresaison in Folge sehen wir nun ein Abbauen in der Rückrunde. Auch hier stellt sich die Frage, warum das so ist. Die Frage muss an den Trainer gerichtet werden.
Zitat von DaddyMack:
Zitat von Kning:
Ich bleibe dabei, das aufgrund der Schwächephasen von Wolfsburg, Schalke,Leverkusen in dieser Saison mehr drin gewesen wäre. Dazu gehört auch Mut zum Risiko. Und das geht dem Trainer vollends ab.
Dies würde bedeuten, dass Borussia sich keine Schwächephasen erlauben darf. Wenn schon Mannschaften wie Schalke, Dortmund, Leverkusen oder Wolfsburg mit ihren weitaus besser aufgestellten Kadern schwächeln, wie vermessen ist es dann davon auszugehen, dass Borussia von so etwas verschohnt bleibt?
Und in welcher Beziehung sollte Favre mutiger sein um die Schwächephasen der anderen nutzen zu können? Würde dies nicht u.U. auch die Gefahr einer eigenen Schwächephase erhöhen?
Nimmt man alleine die 8 verschenkten Punkte gegen WOB, Bremen, Hoffenheim, Braunschweig stehen wir doch genau da, und das warn alles Spiele wo wir es in den letzten Minuten vergeigt haben. Dann stimmt auch trotz der spielerische Schwächephase in der Rückrunde auch die Punkterechnung wieder, ohne dass Favre "Mut zum Risiko" beweist.
Was genau soll das überhaupt bedeuten? Zwanghaft Spieler einwechseln die in der zweiten Reihe stehen, weil sie ja vielleicht wider allen Erwartens den Gegner in Grund und Boden spielen könnten? Hat Favre nicht am Samstag Mut zum Risiko aufs Feld gebracht mit seinen Wechseln?
Hätte, wenn und aber bringt uns nichts. In der Hinrunde hatten wir ne Menge Glück, würde auch keiner als Argument zählen lassen. Zwei Dinge lassen sich nunmal nicht weg diskutieren:
1. Die Punkteausbeute in der Rückrunde ist allenfalls durchschnittlich und nicht in dem Rahmen der Möglichkeiten des Kaders. Außerdem werden die Punkte, die wir dann mal holen, vor allem durch individuelle Aktionen erspielt. In der Hinrunde war deutlich mehr ein Team zu sehen. Frage stellt sich, warum das so ist. Die Frage muss an den Trainer gerichtet werden.
2. In der dritten kompletten Favresaison in Folge sehen wir nun ein Abbauen in der Rückrunde. Auch hier stellt sich die Frage, warum das so ist. Die Frage muss an den Trainer gerichtet werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bergzwo am 15.04.2014 um 15:44 Uhr bearbeitet
15.04.2014 - 16:13 Uhr
Zitat von bergzwo:
Zitat von Snellius:
Zitat von DaddyMack:
Zitat von Kning:
Ich bleibe dabei, das aufgrund der Schwächephasen von Wolfsburg, Schalke,Leverkusen in dieser Saison mehr drin gewesen wäre. Dazu gehört auch Mut zum Risiko. Und das geht dem Trainer vollends ab.
Dies würde bedeuten, dass Borussia sich keine Schwächephasen erlauben darf. Wenn schon Mannschaften wie Schalke, Dortmund, Leverkusen oder Wolfsburg mit ihren weitaus besser aufgestellten Kadern schwächeln, wie vermessen ist es dann davon auszugehen, dass Borussia von so etwas verschohnt bleibt?
Und in welcher Beziehung sollte Favre mutiger sein um die Schwächephasen der anderen nutzen zu können? Würde dies nicht u.U. auch die Gefahr einer eigenen Schwächephase erhöhen?
Nimmt man alleine die 8 verschenkten Punkte gegen WOB, Bremen, Hoffenheim, Braunschweig stehen wir doch genau da, und das warn alles Spiele wo wir es in den letzten Minuten vergeigt haben. Dann stimmt auch trotz der spielerische Schwächephase in der Rückrunde auch die Punkterechnung wieder, ohne dass Favre "Mut zum Risiko" beweist.
Was genau soll das überhaupt bedeuten? Zwanghaft Spieler einwechseln die in der zweiten Reihe stehen, weil sie ja vielleicht wider allen Erwartens den Gegner in Grund und Boden spielen könnten? Hat Favre nicht am Samstag Mut zum Risiko aufs Feld gebracht mit seinen Wechseln?
Hätte, wenn und aber bringt uns nichts. In der Hinrunde hatten wir ne Menge Glück, würde auch keiner als Argument zählen lassen. Zwei Dinge lassen sich nunmal nicht weg diskutieren:
1. Die Punkteausbeute in der Rückrunde ist allenfalls durchschnittlich und nicht in dem Rahmen der Möglichkeiten des Kaders. Außerdem werden die Punkte, die wir dann mal holen, vor allem durch individuelle Aktionen erspielt. In der Hinrunde war deutlich mehr ein Team zu sehen. Frage stellt sich, warum das so ist. Die Frage muss an den Trainer gerichtet werden.
2. In der dritten kompletten Favresaison in Folge sehen wir nun ein Abbauen in der Rückrunde. Auch hier stellt sich die Frage, warum das so ist. Die Frage muss an den Trainer gerichtet werden.
Natürlich bringt hätte, wäre, wenn nichts. Deswegen halte ich nix von so Aussagen wie : Der Trainer muss mehr Mut beweisen usw.
Wie ist denn für Dich eine adäquate Punktausbeute? Die 16 Punkte bisher sind wie Du sagst nicht zufriedenstellend für die RR bisher - aber es sind ja noch 4 Spiele zu spielen und da können wir durchaus noch in einen zufriedenstellenden Bereich kommen (meiner Meinung nach - ich würde da so 25 Punkte als Messlatte setzen). Und hier kann man denke ich schonmal über die Spiele nachdenken, wo in den Schlussminuten Punkte hergegeben wurden - ändert sich dann Deine Meinung über die Punkteausbeute und dann wird über die Art und Weise gesprochen? Natürlich hätte ich wie (fast) jeder hier gerne beides. Viele Punkte und guten Fuppes. Haben wir über Phasen der Saison ja auch erleben dürfen, und entsprechend hoch liegt der Anspruch.
Ich bin mir sicher, dass man sich intern genau anschaut und analysiert wo evtl. der Grund liegt für den Abbau in der Rückrunde der letzten 3 Jahre. Ob man da allerdings tatsächlich rational etwas entdecken kann wage ich zu bezweifeln. Vielleicht ist das auch eher was Psychologie. Je länger die Saison dauert desto aussagekräftiger die Tabelle, und desto geneigter ist man auch als Spieler sich evtl. auszumalen was alles möglich wäre, und verliert dabei die Konzentration auf nur das eine schwerste aller Spiele, nämlich das nächste...
Zitat von Snellius:
Zitat von DaddyMack:
Zitat von Kning:
Ich bleibe dabei, das aufgrund der Schwächephasen von Wolfsburg, Schalke,Leverkusen in dieser Saison mehr drin gewesen wäre. Dazu gehört auch Mut zum Risiko. Und das geht dem Trainer vollends ab.
Dies würde bedeuten, dass Borussia sich keine Schwächephasen erlauben darf. Wenn schon Mannschaften wie Schalke, Dortmund, Leverkusen oder Wolfsburg mit ihren weitaus besser aufgestellten Kadern schwächeln, wie vermessen ist es dann davon auszugehen, dass Borussia von so etwas verschohnt bleibt?
Und in welcher Beziehung sollte Favre mutiger sein um die Schwächephasen der anderen nutzen zu können? Würde dies nicht u.U. auch die Gefahr einer eigenen Schwächephase erhöhen?
Nimmt man alleine die 8 verschenkten Punkte gegen WOB, Bremen, Hoffenheim, Braunschweig stehen wir doch genau da, und das warn alles Spiele wo wir es in den letzten Minuten vergeigt haben. Dann stimmt auch trotz der spielerische Schwächephase in der Rückrunde auch die Punkterechnung wieder, ohne dass Favre "Mut zum Risiko" beweist.
Was genau soll das überhaupt bedeuten? Zwanghaft Spieler einwechseln die in der zweiten Reihe stehen, weil sie ja vielleicht wider allen Erwartens den Gegner in Grund und Boden spielen könnten? Hat Favre nicht am Samstag Mut zum Risiko aufs Feld gebracht mit seinen Wechseln?
Hätte, wenn und aber bringt uns nichts. In der Hinrunde hatten wir ne Menge Glück, würde auch keiner als Argument zählen lassen. Zwei Dinge lassen sich nunmal nicht weg diskutieren:
1. Die Punkteausbeute in der Rückrunde ist allenfalls durchschnittlich und nicht in dem Rahmen der Möglichkeiten des Kaders. Außerdem werden die Punkte, die wir dann mal holen, vor allem durch individuelle Aktionen erspielt. In der Hinrunde war deutlich mehr ein Team zu sehen. Frage stellt sich, warum das so ist. Die Frage muss an den Trainer gerichtet werden.
2. In der dritten kompletten Favresaison in Folge sehen wir nun ein Abbauen in der Rückrunde. Auch hier stellt sich die Frage, warum das so ist. Die Frage muss an den Trainer gerichtet werden.
Natürlich bringt hätte, wäre, wenn nichts. Deswegen halte ich nix von so Aussagen wie : Der Trainer muss mehr Mut beweisen usw.
Wie ist denn für Dich eine adäquate Punktausbeute? Die 16 Punkte bisher sind wie Du sagst nicht zufriedenstellend für die RR bisher - aber es sind ja noch 4 Spiele zu spielen und da können wir durchaus noch in einen zufriedenstellenden Bereich kommen (meiner Meinung nach - ich würde da so 25 Punkte als Messlatte setzen). Und hier kann man denke ich schonmal über die Spiele nachdenken, wo in den Schlussminuten Punkte hergegeben wurden - ändert sich dann Deine Meinung über die Punkteausbeute und dann wird über die Art und Weise gesprochen? Natürlich hätte ich wie (fast) jeder hier gerne beides. Viele Punkte und guten Fuppes. Haben wir über Phasen der Saison ja auch erleben dürfen, und entsprechend hoch liegt der Anspruch.
Ich bin mir sicher, dass man sich intern genau anschaut und analysiert wo evtl. der Grund liegt für den Abbau in der Rückrunde der letzten 3 Jahre. Ob man da allerdings tatsächlich rational etwas entdecken kann wage ich zu bezweifeln. Vielleicht ist das auch eher was Psychologie. Je länger die Saison dauert desto aussagekräftiger die Tabelle, und desto geneigter ist man auch als Spieler sich evtl. auszumalen was alles möglich wäre, und verliert dabei die Konzentration auf nur das eine schwerste aller Spiele, nämlich das nächste...
15.04.2014 - 16:18 Uhr
Zitat von bergzwo:
Hätte, wenn und aber bringt uns nichts. In der Hinrunde hatten wir ne Menge Glück, würde auch keiner als Argument zählen lassen. Zwei Dinge lassen sich nunmal nicht weg diskutieren:
1. Die Punkteausbeute in der Rückrunde ist allenfalls durchschnittlich und nicht in dem Rahmen der Möglichkeiten des Kaders. Außerdem werden die Punkte, die wir dann mal holen, vor allem durch individuelle Aktionen erspielt. In der Hinrunde war deutlich mehr ein Team zu sehen. Frage stellt sich, warum das so ist. Die Frage muss an den Trainer gerichtet werden.
2. In der dritten kompletten Favresaison in Folge sehen wir nun ein Abbauen in der Rückrunde. Auch hier stellt sich die Frage, warum das so ist. Die Frage muss an den Trainer gerichtet werden.
Diese Frage kann man zwar dem Trainer stellen, aber besser wäre es, man stellt sie einem Statistiker:
http://de.wikipedia.org/wiki/Regression_zur_Mitte
Hätte, wenn und aber bringt uns nichts. In der Hinrunde hatten wir ne Menge Glück, würde auch keiner als Argument zählen lassen. Zwei Dinge lassen sich nunmal nicht weg diskutieren:
1. Die Punkteausbeute in der Rückrunde ist allenfalls durchschnittlich und nicht in dem Rahmen der Möglichkeiten des Kaders. Außerdem werden die Punkte, die wir dann mal holen, vor allem durch individuelle Aktionen erspielt. In der Hinrunde war deutlich mehr ein Team zu sehen. Frage stellt sich, warum das so ist. Die Frage muss an den Trainer gerichtet werden.
2. In der dritten kompletten Favresaison in Folge sehen wir nun ein Abbauen in der Rückrunde. Auch hier stellt sich die Frage, warum das so ist. Die Frage muss an den Trainer gerichtet werden.
Diese Frage kann man zwar dem Trainer stellen, aber besser wäre es, man stellt sie einem Statistiker:
http://de.wikipedia.org/wiki/Regression_zur_Mitte
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