Lars Windhorst
28.11.2019 - 23:49 Uhr
05.10.2022 - 17:14 Uhr
Zitat von Rhombus
Was lodert denn da? Das ist jetzt mal wieder etwas mediales Feuer, welches vor allem für Windhorst dramatisch ist, weil seine Geldgeber das sicherlich nur eingeschränkt lustig finden und weil es schwieriger für ihn werden dürfte, zukünftig noch Geldgeber zu finden. Hertha kann das doch lächelnd aussitzen und in drei Monaten ist das alles old news.
Neue Investoren wären in der Konstellation mit Tennor als Großinvestor ohnehin kaum zu finden. Aber auf der anderen Seite darf man nicht vergessen, dass Hertha die ganze Kohle vereinnahmt hat und damit trotz ausbleibenden sportlichen Erfolgs Enstchuldung betreiben konnte und es sicherlich in Coronazeiten auch hilfreich war, um nicht die Grätsche zu machen.
Zitat von eagle1978
Ok, dann spielen wir das mal weiter durch....
Wenn er sie wegen möglichen hohem Verlust beim Verkauf nicht verkauft - will man dann jahrelang dieses "lodernde Feuer" im bzw. um den gesamten Verein haben?!?
Und auf neue Investoren hoffen; sich zeitgleich auch "dank" klarer Statements vom Präsidenten zum Thema Investoren, eigentlich alle mit Sachverstand (den haben alle, sonst hätten sie dieses viele Geld nicht) wegzuhalten.... ich halte das alles für ein wirklich sehr fragiles Gebilde aktuell.....
Ok, dann spielen wir das mal weiter durch....
Wenn er sie wegen möglichen hohem Verlust beim Verkauf nicht verkauft - will man dann jahrelang dieses "lodernde Feuer" im bzw. um den gesamten Verein haben?!?
Und auf neue Investoren hoffen; sich zeitgleich auch "dank" klarer Statements vom Präsidenten zum Thema Investoren, eigentlich alle mit Sachverstand (den haben alle, sonst hätten sie dieses viele Geld nicht) wegzuhalten.... ich halte das alles für ein wirklich sehr fragiles Gebilde aktuell.....
Was lodert denn da? Das ist jetzt mal wieder etwas mediales Feuer, welches vor allem für Windhorst dramatisch ist, weil seine Geldgeber das sicherlich nur eingeschränkt lustig finden und weil es schwieriger für ihn werden dürfte, zukünftig noch Geldgeber zu finden. Hertha kann das doch lächelnd aussitzen und in drei Monaten ist das alles old news.
Neue Investoren wären in der Konstellation mit Tennor als Großinvestor ohnehin kaum zu finden. Aber auf der anderen Seite darf man nicht vergessen, dass Hertha die ganze Kohle vereinnahmt hat und damit trotz ausbleibenden sportlichen Erfolgs Enstchuldung betreiben konnte und es sicherlich in Coronazeiten auch hilfreich war, um nicht die Grätsche zu machen.
Was man nicht vergessen sollte, Tenor hat aktuell 3,5 Millarden Euro Kapital im Umlauf. Das Hertha Investment ist sicher nicht sein Prunckstück, geht aber am Ende unter. Heute 300 Millionen Euro verloren, morgen 500 Millionen Euro gewonnen.
05.10.2022 - 17:15 Uhr
Vielleicht mal bei Ryan Reynolds and MacElhenney nachfragen, ob die ihr Fussballengagement nicht nach Berlin erweitern wollen /s
05.10.2022 - 17:18 Uhr
Zitat von Fortunen-Herthaner
Klar ist das optimistisch, aber mE nicht realitätsfern.
Wenn ich mich jetzt in die Lage eines neuen Investors versetze, würde ich diese Möglichkeit nutzen und diese "überteuerten" Anteile zu einem guten Kurs erwerben. Natürlich mit dem Hintergrund, das jetzt gute Leute an den Hebeln sitzen (Bobic). Wenn ich mir gestern Frankfurt angeschaut habe und das dass Erbe von Bobic ist, dann kann sich doch ein Investor auch leicht ausmalen, das sowas hier in Berlin auch in 3-4 Jahren möglich ist.
Dann investiere ich noch ein wenig und in 5 Jahren ist Hertha Stammgast in der CL und die Anteile sind 1 Milliarde wert.
Klar ist das aus meiner Sicht optimistisch, aber genau so denken Investoren und ich halte es nicht für ausgeschlossen, das ein Global Player, für den ein Investment von sagen wir mal 250 Mio. nur Peanuts sind, sowas durchzieht. Mit der Gefahr, das die 250 Mio. vielleicht bei schlechtem Verlauf dann in 5 Jahren nur noch 200 Mio. wert sind. Aber mit der Hoffnung, das sie dann 1 Mrd. wert sind.
Just my 2 cents.
Zitat von Achtzehn95
Das halte ich für eine äußerst optimistische (um nicht zu sagen naive) Hoffnung auf einen "Global Player". Wer investiert schon gerne in einen "failed club".
"Seit 2019 investierte Hertha mit Windhorsts Millionen u.a. 175,8 Mio. Euro in 37 Spieler auf dem Transfermarkt – nur vier Klubs in Deutschland gaben in diesem Zeitraum mehr aus. In dieser Zeit gab es mit Ante Covic, dem unrühmlich aus dem Verein ausgeschiedenen Jürgen Klinsmann, Alexander Nouri, Bruno Labbadia, Pál Dárdai, Tayfun Korkut, Retter Felix Magath und seit Saisonbeginn Sandro Schwarz acht Trainer." (TM).
Warten wir mal ab, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Das halte ich für eine äußerst optimistische (um nicht zu sagen naive) Hoffnung auf einen "Global Player". Wer investiert schon gerne in einen "failed club".
"Seit 2019 investierte Hertha mit Windhorsts Millionen u.a. 175,8 Mio. Euro in 37 Spieler auf dem Transfermarkt – nur vier Klubs in Deutschland gaben in diesem Zeitraum mehr aus. In dieser Zeit gab es mit Ante Covic, dem unrühmlich aus dem Verein ausgeschiedenen Jürgen Klinsmann, Alexander Nouri, Bruno Labbadia, Pál Dárdai, Tayfun Korkut, Retter Felix Magath und seit Saisonbeginn Sandro Schwarz acht Trainer." (TM).
Warten wir mal ab, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Zitat von Fortunen-Herthaner
Selbst wenn Tennor jetzt die Hälfte der Anteile als Verlust abschreibt. Herhta wird jetzt bestimmt kein 190 Millionen Darlehen aufnehmen (ich denke schon, das Banken Hertha das Geld leihen würden, weil ja der Unternehmenswert als Sicherheit dienen kann) und dann jedes Jahr ungefähr 5 Millionen Zinsen zahlen.
Wieso sollte man das machen, wenn das einzige Druckmittel, das der derzeitige Investor hat der ist, das er nicht mehr investieren möchte als er schon gemacht hat.
Ich sehe das so:
Tennor muss einen neuen Investor finden und Hertha vorlegen. Wenn Hertha einverstanden ist, kann der neue Investor die Anteile übernehmen.
Die Aussage, das Hertha einen neuen Investor sucht, klingt für mich eher nach "klar helfen wir Tennor (sehr halbherzig) damit".
Meine Hoffnung ist, das ein Global Player die Anteile zu einem Schnäppchen-Preis übernimmt und dann nochmal richtig in den Verein investiert. Mit Tennor sehe ich da keine gemeinsame Zukunft mehr.
Selbst wenn Tennor jetzt die Hälfte der Anteile als Verlust abschreibt. Herhta wird jetzt bestimmt kein 190 Millionen Darlehen aufnehmen (ich denke schon, das Banken Hertha das Geld leihen würden, weil ja der Unternehmenswert als Sicherheit dienen kann) und dann jedes Jahr ungefähr 5 Millionen Zinsen zahlen.
Wieso sollte man das machen, wenn das einzige Druckmittel, das der derzeitige Investor hat der ist, das er nicht mehr investieren möchte als er schon gemacht hat.
Ich sehe das so:
Tennor muss einen neuen Investor finden und Hertha vorlegen. Wenn Hertha einverstanden ist, kann der neue Investor die Anteile übernehmen.
Die Aussage, das Hertha einen neuen Investor sucht, klingt für mich eher nach "klar helfen wir Tennor (sehr halbherzig) damit".
Meine Hoffnung ist, das ein Global Player die Anteile zu einem Schnäppchen-Preis übernimmt und dann nochmal richtig in den Verein investiert. Mit Tennor sehe ich da keine gemeinsame Zukunft mehr.
Klar ist das optimistisch, aber mE nicht realitätsfern.
Wenn ich mich jetzt in die Lage eines neuen Investors versetze, würde ich diese Möglichkeit nutzen und diese "überteuerten" Anteile zu einem guten Kurs erwerben. Natürlich mit dem Hintergrund, das jetzt gute Leute an den Hebeln sitzen (Bobic). Wenn ich mir gestern Frankfurt angeschaut habe und das dass Erbe von Bobic ist, dann kann sich doch ein Investor auch leicht ausmalen, das sowas hier in Berlin auch in 3-4 Jahren möglich ist.
Dann investiere ich noch ein wenig und in 5 Jahren ist Hertha Stammgast in der CL und die Anteile sind 1 Milliarde wert.
Klar ist das aus meiner Sicht optimistisch, aber genau so denken Investoren und ich halte es nicht für ausgeschlossen, das ein Global Player, für den ein Investment von sagen wir mal 250 Mio. nur Peanuts sind, sowas durchzieht. Mit der Gefahr, das die 250 Mio. vielleicht bei schlechtem Verlauf dann in 5 Jahren nur noch 200 Mio. wert sind. Aber mit der Hoffnung, das sie dann 1 Mrd. wert sind.
Just my 2 cents.
Na ja, Rekordmeister FC Bayern München besitzt die Fußballmannschaft mit dem höchsten gesamten Marktwert der 1. Fußball-Bundesliga - rund 879 Millionen Euro waren dies im September 2022. Scheint ein langer Weg, selbst Union har einen aktuell einen gering höheren als Hertha.
Investoren berücksichtigen in der Regel folgende Punkte:
eine vertraute Branche (Fussball?)
ein Vertrauen erweckendes Team (Hertha???)
eine Geschäftsidee mit großem Marktpotential (Potential ja, Idee???)
ein Proof of Concept ( ein Meilenstein, an dem die prinzipielle Durchführbarkeit eines Vorhabens belegt ist??)
eine renditeträchtige Geschäftsidee mit sinnvoller Exit-Strategie. (?)
Könnte schwierig werden.
05.10.2022 - 17:20 Uhr
Zitat von DonRoxy
Ich finde es schon irgendwie verwunderlich, dass einige immer noch in Windhorst den präzise kalkulierenden Investor sehen wollen, der einen langfristigen Plan verfolgt, denn quasi alles, was er in den letzten mehr als drei Jahren gesagt und getan hat, spricht doch ganz eindeutig dagegen.
Ich finde es schon irgendwie verwunderlich, dass einige immer noch in Windhorst den präzise kalkulierenden Investor sehen wollen, der einen langfristigen Plan verfolgt, denn quasi alles, was er in den letzten mehr als drei Jahren gesagt und getan hat, spricht doch ganz eindeutig dagegen.
Vieles, was er vor den drei Jahren gemacht hat, spricht auch dagegen. Wurde damals alles aufgelistet, auch von einzelnen Hertha-Anhängern, wurde aber doch von vielen Hertha-Fans beiseite gewischt.
Und in anderen Hertha-Foren rennt man ja Windhorst immer noch etwa so hinterher wie manche in einer Diktatur ihrem Führer und halten alles für Lügen, was über den heiligen Lars geredet wird.
Ich bin ja mal gespannt, ob er die Anteile los wird und zu welchem Preis.
Wir hatten vor 20 Jahren auch schon Octagon usw. als Investor und haben jahrelang daran knabbern müssen. Viel Erfolg oder Glück!
05.10.2022 - 17:26 Uhr
Zitat von GrafRuebezahl
Und in anderen Hertha-Foren rennt man ja Windhorst immer noch etwa so hinterher wie manche in einer Diktatur ihrem Führer und halten alles für Lügen, was über den heiligen Lars geredet wird.
Ich bin ja mal gespannt, ob er die Anteile los wird und zu welchem Preis.
Und in anderen Hertha-Foren rennt man ja Windhorst immer noch etwa so hinterher wie manche in einer Diktatur ihrem Führer und halten alles für Lügen, was über den heiligen Lars geredet wird.
Ich bin ja mal gespannt, ob er die Anteile los wird und zu welchem Preis.
Das halte ich für Quatsch.
Windhorst bzw. seine Firmen sind ja schon Konkurs gegangen, standen kürzlich dicht wieder vor einem solchen Verfahren.
Das sind ja Fakten.
Ich habe nirgends Huldigungen auf Lars W. vernommen, aber dh nicht, dass seine "Gegner" dann supidupi sind und mit allem Recht haben.
Man muss zB nicht zwingend einen aus LW und KB gut finden, man kann auch beiden gegenüber kritisch eingestellt sein.
05.10.2022 - 17:39 Uhr
Zitat von DrDeDre
Das halte ich für Quatsch.
Windhorst bzw. seine Firmen sind ja schon Konkurs gegangen, standen kürzlich dicht wieder vor einem solchen Verfahren.
Das sind ja Fakten.
Ich habe nirgends Huldigungen auf Lars W. vernommen, aber dh nicht, dass seine "Gegner" dann supidupi sind und mit allem Recht haben.
Man muss zB nicht zwingend einen aus LW und KB gut finden, man kann auch beiden gegenüber kritisch eingestellt sein.
Zitat von GrafRuebezahl
Und in anderen Hertha-Foren rennt man ja Windhorst immer noch etwa so hinterher wie manche in einer Diktatur ihrem Führer und halten alles für Lügen, was über den heiligen Lars geredet wird.
Ich bin ja mal gespannt, ob er die Anteile los wird und zu welchem Preis.
Und in anderen Hertha-Foren rennt man ja Windhorst immer noch etwa so hinterher wie manche in einer Diktatur ihrem Führer und halten alles für Lügen, was über den heiligen Lars geredet wird.
Ich bin ja mal gespannt, ob er die Anteile los wird und zu welchem Preis.
Das halte ich für Quatsch.
Windhorst bzw. seine Firmen sind ja schon Konkurs gegangen, standen kürzlich dicht wieder vor einem solchen Verfahren.
Das sind ja Fakten.
Ich habe nirgends Huldigungen auf Lars W. vernommen, aber dh nicht, dass seine "Gegner" dann supidupi sind und mit allem Recht haben.
Man muss zB nicht zwingend einen aus LW und KB gut finden, man kann auch beiden gegenüber kritisch eingestellt sein.
Ich hab auch keinen gesehen, der Windhorst oder Bernstein huldigt und irgendwem blind folgt. Aber die Art und Weise wie mit dieser Geschichte gerade umgegangen wird, das kann hier keiner gut finden, die ist absolut zu kritisieren..
Nichts ist bisher ein Fakt, wir mutmaßen auf Grundlage eines FT Artikels. Mag alles stimmen. Aber die Art und Weise, wie hier kommuniziert wird ist unterste Schublade.
Der Verein hätte mMn alles daran setzen müssen die Sache im stillen aufzuklären. Dann hätte man als Ergebnis immernoch Windhorst an den pranger stellen können, wenn es even bewiesen ist. Nun hat man das nicht getan und Windhorst versucht mit seinen Statements in den Medien jetzt seinen Namen rein zu waschen und Hertha dumm dastehen zu lassen… traurige Geschichte einfach nur.
05.10.2022 - 17:48 Uhr
Es ist richtig, dass aufgrund der 50+1 Regel, aber vor allem auch aufgrund der Bestimmungen einer GmbH & Co KGaA, die Peil Investment als Komplementär im operativen Geschäft nichts zu sagen hat.
Der komplementär hat eigentlich die Aufgabe, die Kommanditeinlage zu tätigen, in Höhe seiner Anteile und somit die Kapitaleinlage zu sichern.
Die 375 Mio sind also so gesehen kein invest, dass zusätzlich, wie bei einem Sponsor, zur Verfügung steht, sondern die Kapitaleinlage des Komplementäres Windhorst in Form der April Investment.
Hertha muss seine Verluste aus diesem Kapital und den Einnahmen speisen. Der komplementär haftet dann auch mit dieser Einlage, wenn Hertha mal zahlungsunfähig ist, er hat aber nicht die Pflicht weitere Summen beizusteuern oder kann haftend belangt werden, wenn Summen über diese Einlage hinausgehen.
Anders sieht es bei Gewinnen aus. Dem Kommanditist stehen dann Gewinne im Höhe seiner Anteile bzw. Seiner anteiligen Kapitaleinlage zu. Das heißt, sollte Hertha Gewinne machen, bekommt Peil Invest von jedem Euro, der als Gewinn verbucht wird, 66 Cent. Und das kann in Zukunft, wenn man nicht mehr auf den Investor zählen kann und aufgrund der schon verkauften Anteile wohl eher keinen großen Investor mehr bekommt, eine ziemliche Bürde sein.
Auch deshalb ist es im Interesse der Hertha, das die Anteile entweder an jemand anderen veräußert werden oder das man sie selber kaufen kann.
Windhorst hätte als Investor die Gewinne aus dem Jahresabschluss wahrscheinlich normalerweise nicht eingefordert, da er ja an einer Steigerung des Anteilswertes interessiert war, nun scheint dies aber eher nicht mehr der Fall zu sein.
Der komplementär hat eigentlich die Aufgabe, die Kommanditeinlage zu tätigen, in Höhe seiner Anteile und somit die Kapitaleinlage zu sichern.
Die 375 Mio sind also so gesehen kein invest, dass zusätzlich, wie bei einem Sponsor, zur Verfügung steht, sondern die Kapitaleinlage des Komplementäres Windhorst in Form der April Investment.
Hertha muss seine Verluste aus diesem Kapital und den Einnahmen speisen. Der komplementär haftet dann auch mit dieser Einlage, wenn Hertha mal zahlungsunfähig ist, er hat aber nicht die Pflicht weitere Summen beizusteuern oder kann haftend belangt werden, wenn Summen über diese Einlage hinausgehen.
Anders sieht es bei Gewinnen aus. Dem Kommanditist stehen dann Gewinne im Höhe seiner Anteile bzw. Seiner anteiligen Kapitaleinlage zu. Das heißt, sollte Hertha Gewinne machen, bekommt Peil Invest von jedem Euro, der als Gewinn verbucht wird, 66 Cent. Und das kann in Zukunft, wenn man nicht mehr auf den Investor zählen kann und aufgrund der schon verkauften Anteile wohl eher keinen großen Investor mehr bekommt, eine ziemliche Bürde sein.
Auch deshalb ist es im Interesse der Hertha, das die Anteile entweder an jemand anderen veräußert werden oder das man sie selber kaufen kann.
Windhorst hätte als Investor die Gewinne aus dem Jahresabschluss wahrscheinlich normalerweise nicht eingefordert, da er ja an einer Steigerung des Anteilswertes interessiert war, nun scheint dies aber eher nicht mehr der Fall zu sein.
05.10.2022 - 17:51 Uhr
Wann kann er Windhorst für seine Anteile die Transfair Rechte für Piatek Alderete, Toussart und Schwolow anbieten.
Für mich ist das alles nur noch Comedy Gold,
Für mich ist das alles nur noch Comedy Gold,
05.10.2022 - 17:54 Uhr
Zitat von Toto-BSC
Ich brauche mir nichts vorstellen. Bis jetzt wurde diesbzgl. noch nie etwas gesagt und in diesem Fall braeuchte LW wie gesagt ja gar nicht erst dem Verein anbieten, die Anteile zurueck zu kaufen. Hier basteln sich einige eine Scheinrealitaet und/oder spekulieren wild und versuchen darauf basierend zu diskutieren. Ich bleibe bei den oeffentlich bekannten Fakten.
Zitat von NOMHertha
Kennst Du das Vertragswerk mit Tennor und den § im Vertrag , unter welchen Rahmenbedigungen Anteile verkauft werden können?
Stell dir vor in dem Vertrag ist eine Klausel die es Tennor vorbehält seine Gesellschaftsanteile gegenüber dem Verein fällig zu stellen - terminlich fixiert und aus außergewöhnlichem Grund.
Kennst Du das Vertragswerk mit Tennor und den § im Vertrag , unter welchen Rahmenbedigungen Anteile verkauft werden können?
Stell dir vor in dem Vertrag ist eine Klausel die es Tennor vorbehält seine Gesellschaftsanteile gegenüber dem Verein fällig zu stellen - terminlich fixiert und aus außergewöhnlichem Grund.
Ich brauche mir nichts vorstellen. Bis jetzt wurde diesbzgl. noch nie etwas gesagt und in diesem Fall braeuchte LW wie gesagt ja gar nicht erst dem Verein anbieten, die Anteile zurueck zu kaufen. Hier basteln sich einige eine Scheinrealitaet und/oder spekulieren wild und versuchen darauf basierend zu diskutieren. Ich bleibe bei den oeffentlich bekannten Fakten.
05.10.2022 - 17:59 Uhr
Zitat von Fohlinho
Es ist richtig, dass aufgrund der 50+1 Regel, aber vor allem auch aufgrund der Bestimmungen einer GmbH & Co KGaA, die Peil Investment als Komplementär im operativen Geschäft nichts zu sagen hat.
Der komplementär hat eigentlich die Aufgabe, die Kommanditeinlage zu tätigen, in Höhe seiner Anteile und somit die Kapitaleinlage zu sichern.
Die 375 Mio sind also so gesehen kein invest, dass zusätzlich, wie bei einem Sponsor, zur Verfügung steht, sondern die Kapitaleinlage des Komplementäres Windhorst in Form der April Investment.
Hertha muss seine Verluste aus diesem Kapital und den Einnahmen speisen. Der komplementär haftet dann auch mit dieser Einlage, wenn Hertha mal zahlungsunfähig ist, er hat aber nicht die Pflicht weitere Summen beizusteuern oder kann haftend belangt werden, wenn Summen über diese Einlage hinausgehen.
Anders sieht es bei Gewinnen aus. Dem Kommanditist stehen dann Gewinne im Höhe seiner Anteile bzw. Seiner anteiligen Kapitaleinlage zu. Das heißt, sollte Hertha Gewinne machen, bekommt Peil Invest von jedem Euro, der als Gewinn verbucht wird, 66 Cent. Und das kann in Zukunft, wenn man nicht mehr auf den Investor zählen kann und aufgrund der schon verkauften Anteile wohl eher keinen großen Investor mehr bekommt, eine ziemliche Bürde sein.
Auch deshalb ist es im Interesse der Hertha, das die Anteile entweder an jemand anderen veräußert werden oder das man sie selber kaufen kann.
Windhorst hätte als Investor die Gewinne aus dem Jahresabschluss wahrscheinlich normalerweise nicht eingefordert, da er ja an einer Steigerung des Anteilswertes interessiert war, nun scheint dies aber eher nicht mehr der Fall zu sein.
Es ist richtig, dass aufgrund der 50+1 Regel, aber vor allem auch aufgrund der Bestimmungen einer GmbH & Co KGaA, die Peil Investment als Komplementär im operativen Geschäft nichts zu sagen hat.
Der komplementär hat eigentlich die Aufgabe, die Kommanditeinlage zu tätigen, in Höhe seiner Anteile und somit die Kapitaleinlage zu sichern.
Die 375 Mio sind also so gesehen kein invest, dass zusätzlich, wie bei einem Sponsor, zur Verfügung steht, sondern die Kapitaleinlage des Komplementäres Windhorst in Form der April Investment.
Hertha muss seine Verluste aus diesem Kapital und den Einnahmen speisen. Der komplementär haftet dann auch mit dieser Einlage, wenn Hertha mal zahlungsunfähig ist, er hat aber nicht die Pflicht weitere Summen beizusteuern oder kann haftend belangt werden, wenn Summen über diese Einlage hinausgehen.
Anders sieht es bei Gewinnen aus. Dem Kommanditist stehen dann Gewinne im Höhe seiner Anteile bzw. Seiner anteiligen Kapitaleinlage zu. Das heißt, sollte Hertha Gewinne machen, bekommt Peil Invest von jedem Euro, der als Gewinn verbucht wird, 66 Cent. Und das kann in Zukunft, wenn man nicht mehr auf den Investor zählen kann und aufgrund der schon verkauften Anteile wohl eher keinen großen Investor mehr bekommt, eine ziemliche Bürde sein.
Auch deshalb ist es im Interesse der Hertha, das die Anteile entweder an jemand anderen veräußert werden oder das man sie selber kaufen kann.
Windhorst hätte als Investor die Gewinne aus dem Jahresabschluss wahrscheinlich normalerweise nicht eingefordert, da er ja an einer Steigerung des Anteilswertes interessiert war, nun scheint dies aber eher nicht mehr der Fall zu sein.
Welche Gewinne? Wir machen nur Verluste. Sollte sich das mal ändern, kauft man eben einen Spieler mehr, anstatt Gewinne einzufahren. Oder sehe ich das falsch?
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