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Lars Windhorst

28.11.2019 - 23:49 Uhr
Lars Windhorst |#291
26.02.2020 - 18:35 Uhr
Zitat von Alpenbombe

Zitat von The Revenant


Man muss fragen, ob die gesamte Klinsmannaktion zu Destabilisierung des Vereins bewusst geplant war um anschließend eigene Vortellungen durchdrücken zu können.


Das lässt sich natürlich nicht ganz ausschließen. Aber ich würde Lars Windhorst schon ein wenig mehr Professionalität zutrauen. Er hat ja schon recht glaubhaft versichert, dass ihn der Rücktritt von Klinsmann überrascht hat. Ich denke auch diese Veröffentlichung war mit ihm nicht abgestimmt. Wenn es dabei wirklich um seine Interessen gegangen wäre, dann hätte eine VEröffentlichung im unmittelbaren Vorfeld der Mitgliederversammlung wohl mehr Druck erzeugt. Windhorst hätte dann auch Zeit gehabt einen Alternativkandidaten an Land zu ziehen. So ist es ein inakzeptabler Rundumschlag, der nur der "Imagepflege" von Klinsmann dienen soll. Windhorst machte bisher nicht den Eindruck so vorzugehen.

Ich bin aber gespannt, ob und wie er sich zu der ganzen Thematik noch äußert....


Ich weiß jetzt gar nicht wann eure Mitgliederversammlung immer stattfindet, aber die Veröffentlichung folgte in der Woche nach der 0:5 Heimklatsche gegen einen Aufsteiger. Das spricht in meinen Augen auch für nen kalkulierten Vorgang. Vielleicht hat er nicht die Geduld um bis zur Mitgliederversammlung zu warten, oder will die Öffentliche Meinung weiter in eine Richtung lenken, weil er hofft wenn die sportliche Entwicklung so weiter geht der Druck auf die Hauptverantwortlichen zu groß wird.

Vielleicht denkt ihr ich verfalle da in Verschwörungstheorien, aber als Kölnfan und Mitglied sind wir erfahren darin wie Machtkampf im Präsidium, Wahl des Mitgliederrates medial begleitet ablaufen. Dabei dienen die Veröffentlichungen von Interna meist der zukünftigen Machtverteilung und seltener der Abarbeitung vergangener Kränkungen. Bei uns gab es ja die SMS von ex Präsident Spinner das Veh und oder Anfang gehen sollte...die wurde geleaked...bis heute will es keiner gewesen sein. Dann war spinner weg und Veh hatte wesentlich mehr macht.

Bei euch spricht auch vieles für Kalkül und meiner Meinung nach etwas weniger für die Rache eines gekränkten Narzissten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tibu87 am 26.02.2020 um 18:37 Uhr bearbeitet
Lars Windhorst |#292
26.02.2020 - 18:37 Uhr
Zitat von tibu87
Zitat von mc_berlin

Zitat von tibu87

Du meinst den Livestream am Tag nach seiner Demission und vor der Hertha PK? Oder gab es noch nen neuen Livestream?

Den hab ich tatsächlich gesehen, aber dieses Leak ist ja jetzt mit einigen Wochen Latenz also nicht aus dem Affekt...

Die Gretchenfrage ist in wie weit man davon ausgehen kann das Klinsmann rational gesteuert vorgeht. Was mich wie gesagt stutzig gemacht hat war die Bestätigung durch seine beiden Berater, von denen hat man bei seiner Demission ja wenig gehört, oder habe ich das nicht mitbekommen??

Diese Bestätigung lässt mich wie gesagt an einen kalkulierten Vorgang denken und da Tipp ich auf Windhorst!


Jap, genau den meinte ich.

Und nochmal. Was hat Windhorst davon? Über Drei Ecken an den Stühlen des bisherigen Managements zu sägen um sie dann auszutauschen macht doch keinen Sinn. Weder weiß er ob die Nachfolger es besser machen und im schlimmsten Fall steigt der Verein ab und hat einen herben wirtschaftlichen Schaden genommen anstelle des Wertanstiegs.

Oder in seiner Sprache: Die Low hanging fruits werden dann nicht mehr so low sein Lachend

Der Typ ist Investor, Geschäftsmann und hat kein fußballerisches Fachwissen. Wenn er auf Klinsmann jetzt nach all dem Tara um seine Person auf ihn hören soll, dann ja, dann würde das Verhalten Sinn machen. Das glaube ich aber nicht. Weil dann hätte er auch gar nicht erst mit dem Management zur Pressekonferenz antreten müssen. Warum dann die Mühe für ein Versteckspiel machen?

Ich bleib dabei: Das Ding ist von Klinsmann selbst, der das Ausmaß seiner ***** ie im Rahmen begriffen hatte, aber wegen seinem Ego mit der Aktion die Flucht nach vorne sucht.


Würde ja auch schon gesagt, dass andere Investoren im deutschen Fußball extra Vereine mit gering ausgeprägten Strukturen übernommen und alles from the scratch aufgebaut. Windhorst war ja nicht immer der erfolgreichste Investor. Er hat sich die Hertha wegen den Voraussetzungen, große Stadt, Stadium bestehende Strukturen ausgesucht...hat dann aber die vorhandenen Struktur falsch eingeschätzt, sieht jetzt aus Unternehmer Sicht, dass mit diesen Erfolg schwer möglich zu sein scheint und versucht etwas zu verändern.

Man fragt sich ja schon warum Klinsmann sich die Arbeit gemacht hat, dass alles aufzuschreiben. Für sich ja eher nicht...sieht ja absolut nach ner Bestandsaufnahme für den Investor aus. Und wenn an den Kritikpunkte wirklich einiges stimmt hat das gerade im Abstiegskampf noch richtig Sprengpotential und wird die Geschlossenheit die es für den Abstiegskampf braucht weiter erschweren.


Vermutlich auch weil Vereine mit ausgebauten Strukturen wie bspw. Bayern oder Dortmund wesentlich teurer einzukaufen sind und keine so große Gewinnspanne bieten. Wir haben eine Gewinnspanne die durchaus noch nicht ausgeschöpft ist (Stichwort schlafender Riese, Big City - und so weiter) aber auch das dazugehörige Risiko abzuschmieren. In der Hinsicht unterscheiden wir uns erst mal wenig von einem 1860 München, wenn man es vereinfacht betrachtet.

Das Windhorst die hier vorhandenen Strukturen unterschätzt hat und vielleicht etwas gutgläubig war zur Möglichkeit das ändern zu können kann durchaus sein. Deswegen würde ich ihn aber noch nicht als unerfolgreichen Investor bezeichnen (200 Millionen muss man erst mal einfach so haben können) und die Ausgangslage wäre (noch) für mich keine Grundlage um nach nicht mal einem Jahr die Leute los zu werden, die mich von dem Projekt überzeugt haben.

Das macht keinen Sinn. Was ich mir durchaus vorstellen kann, das man die geduckte Haltung bis zum Sommer durchzieht und hinter den Kulissen berät wie es weiter gehen soll. Da kann es durchaus sein, das im Sommer größere Änderungen kommen. Aber wie gesagt: Windhorst hat jetzt, in dieser Situation auch nichts davon, wenn der Verein sinngemäß wieder auf die Fresse bekommt.
Lars Windhorst |#293
26.02.2020 - 18:37 Uhr
@tibu87 hoffentlich hast du recht..
Lars Windhorst |#294
26.02.2020 - 18:52 Uhr
Habe danach gesucht was Windhorst zu dem Leak sagt...Die süddeutsche schreibt folgendes...
Ein Windhorst-Sprecher erklärte, dass man das Klinsmann-Dossier als "internen Vorgang" betrachte, den man "nicht öffentlich kommentieren" werde. Hertha BSC wiederum erklärte, dass "nahezu sämtliche (...) Vorwürfe und Behauptungen nicht der Wahrheit entsprechen". Auf Details wolle man nicht eingehen.


Liest sich auch nicht so als würde Tennor und Hertha Präsidium die selbe Sprache sprechen bzw. die selbe Kommunikationsstrategie verfolgen.
Lars Windhorst |#295
26.02.2020 - 19:57 Uhr
Zitat von tibu87
Habe danach gesucht was Windhorst zu dem Leak sagt...Die süddeutsche schreibt folgendes...
Ein Windhorst-Sprecher erklärte, dass man das Klinsmann-Dossier als "internen Vorgang" betrachte, den man "nicht öffentlich kommentieren" werde. Hertha BSC wiederum erklärte, dass "nahezu sämtliche (...) Vorwürfe und Behauptungen nicht der Wahrheit entsprechen". Auf Details wolle man nicht eingehen.


Liest sich auch nicht so als würde Tennor und Hertha Präsidium die selbe Sprache sprechen bzw. die selbe Kommunikationsstrategie verfolgen.


Für mich ist das genau das: Gemeinsame Sprache. Man wird sich nicht auf eine Schlammschlacht einlassen. Intern wird man sicherlich darüber reden - sollen ja 22 DIN-A-4 Seiten sein. Und ich gehe mal davon aus, dass nicht Alles Müll ist, was Klinsmann da so abgesondert hat. Man wird es also intern behandeln, so wie Windhorst das sagt.
Ich kenne das Dossier noch nicht - daher kann ich inhaltlich nichts sagen, aber man kann jetzt schon feststellen, dass dieser Vorgang extrem vereinsschädigend ist.
Mögliche Sponsoren werden sich erst einmal zurückhalten oder sogar abspringen
Neue Spieler und/oder Trainer werden die Finger von diesem Giftladen lassen
Spieler, die jetzt hier sind, werden überlegen, ob sie sich einen anderen Verein suchen
Mannschaft und Trainerteam haben den Kopf nicht mehr frei für den sportlichen Kampf
usw.
Wer hat ein Interesse an dieser Situation ? Doch höchstens Konkurrenten, aber die kommen wohl nicht in Frage als Urheber.
Im Verein wird das auch Folgen haben. Wir werden enger zusammen rücken, hoffentlich die Mannschaft sportlich auch. Und auch wenn es Punkte geben sollen, die in der Kritik richtig sind, insgesamt wird die Position der jetzigen Führung gestärkt. Es scheint aber nicht wahrscheinlich, dass Klinsmann das wollte.
Das Ganze scheint genauso ein Zeugnis von einem durchgeknallten Klinsmann zu geben wie schon sein Rücktritt.
Dieses Pamphlet nutzt wahrscheinlich keinem, schadet dem Verein, dem Investor und uns Fans. Danke Klinsmann.

•     •     •

Hertha for ever
Lars Windhorst |#296
26.02.2020 - 20:11 Uhr
Quelle: www.faz.net
der Winterpause mit der Hertha klären wollen, doch da sich die Sache nicht so entwickelte, wie er wollte, bat er am Vortag Hertha-Investor Lars Windhorst um ein Treffen. Das Gespräch vom 22. Januar entwickelte sich laut Klinsmann wie folgt:

Lars Windhorst ruft aus dem Büro von Hertha-Präsident Werner Gegenbauer an, stellt auf Lautsprecher und redet Klartext: „Herr Gegenbauer, ist es richtig, dass es keinen Börsengang ohne Klinsmann gibt?“ Er antwortet: „Richtig.“ „Herr Gegenbauer, ist es richtig, dass es keine 150 Millionen Aufstockung gibt ohne Klinsmann?“ Er antwortet: „Richtig.“ „Herr Gegenbauer, ist es richtig, dass wir Tesla und Amazon nur an Land ziehen können, wenn Klinsmann Trainer ist?“ Er antwortet: „Richtig.“ Also, sagt Lars zu ihm: „Können Sie den Deal jetzt zumachen in den nächsten sieben bis zehn Tagen?“ Er antwortet: „Machen wir.“ Was passiert in den folgenden Wochen? Gar nichts.
Man hätte sich also fast erpressen lassen. Hat wohl doch einfluss auf das sportliche. Das deckt sich mit meinen informationen dass preetz labbadia kontaktiert hat, der name aber für den Investor nicht groß genug war.
Lars Windhorst |#297
26.02.2020 - 20:18 Uhr
Zitat von Haula
Quelle: www.faz.net
der Winterpause mit der Hertha klären wollen, doch da sich die Sache nicht so entwickelte, wie er wollte, bat er am Vortag Hertha-Investor Lars Windhorst um ein Treffen. Das Gespräch vom 22. Januar entwickelte sich laut Klinsmann wie folgt:

Lars Windhorst ruft aus dem Büro von Hertha-Präsident Werner Gegenbauer an, stellt auf Lautsprecher und redet Klartext: „Herr Gegenbauer, ist es richtig, dass es keinen Börsengang ohne Klinsmann gibt?“ Er antwortet: „Richtig.“ „Herr Gegenbauer, ist es richtig, dass es keine 150 Millionen Aufstockung gibt ohne Klinsmann?“ Er antwortet: „Richtig.“ „Herr Gegenbauer, ist es richtig, dass wir Tesla und Amazon nur an Land ziehen können, wenn Klinsmann Trainer ist?“ Er antwortet: „Richtig.“ Also, sagt Lars zu ihm: „Können Sie den Deal jetzt zumachen in den nächsten sieben bis zehn Tagen?“ Er antwortet: „Machen wir.“ Was passiert in den folgenden Wochen? Gar nichts.
Man hätte sich also fast erpressen lassen. Hat wohl doch einfluss auf das sportliche. Das deckt sich mit meinen informationen dass preetz labbadia kontaktiert hat, der name aber für den Investor nicht groß genug war.


Stehe ich auf dem Schlauch?
Windhorst ruft aus dem Büro von Gegenbauer an.
Wen ruft er an, er spricht danach doch nur zu Gegenbauer?
Wird ja kaum.ein Gespräch zwischen den beiden gewesen sein und Klinsmann darf über den Lautsprecher zuhören. Das glaubt ja kein Mensch. Telefonkonferenz von vor 10 Jahren grins

•     •     •

Lass die Leute reden und lächle einfach mild
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht
Aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht!

Die Ärzte - Lasse Redn

Erste Liebe: Hertha BSC
Lokale Liebe: 1.FC Heidenheim 1846 & SSV Ulm 1846
Lars Windhorst |#298
26.02.2020 - 20:23 Uhr
Richtig, dass habe ich mir gerade auch so gedacht. augen-zuhaltengrins
Lars Windhorst |#299
26.02.2020 - 21:08 Uhr
Verstehe das so, dass Windhorst mit Gegenbauer im Präsidium saß und von dort dann Klinsmann angerufen haben. Fände ich jetzt vom Vorgang nicht sonderlich ungewöhnlich. Der Inhalt hingegen...naja. Gegenbauer wird halt wie der reinste Befehlsempfänger dargestellt der zu allem Ja und Amen sagt. Ich würde mal behaupten, dass das eine zumindest stark subjektive Gesprächswidergabe ist und Gegenbauer das höchstwahrscheinlich anders in Erinnerung hat.
Lars Windhorst |#300
26.02.2020 - 21:40 Uhr
Zitat von twietee
Verstehe das so, dass Windhorst mit Gegenbauer im Präsidium saß und von dort dann Klinsmann angerufen haben. Fände ich jetzt vom Vorgang nicht sonderlich ungewöhnlich. Der Inhalt hingegen...naja. Gegenbauer wird halt wie der reinste Befehlsempfänger dargestellt der zu allem Ja und Amen sagt. Ich würde mal behaupten, dass das eine zumindest stark subjektive Gesprächswidergabe ist und Gegenbauer das höchstwahrscheinlich anders in Erinnerung hat.



Das ist im zitierten Text einfach falsch wiedergegeben

Windhorst hat von seinem Londoner Büro aus Gegenbauer angerufen, Klinsmann hat bei Windhorst mitgehört.

Steht so in der Sportbild, sehr schwach von der FAZ.
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