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Lars Windhorst

28.11.2019 - 23:49 Uhr
Lars Windhorst |#91
23.11.2022 - 14:22 Uhr
Und Hertha? Der Klub besitzt ein zwar Vorkaufsrecht auf die Anteile, dürfte aber aufgrund der wirtschaftlichen Situation für einen Rückkauf nicht infrage kommen. Außerdem besitzt Hertha ein Veto-Recht. Sollte Windhorst seine Anteile an einen (weiteren) zwielichtigen Unternehmer verkaufen wollen, muss der Verein zustimmen. Es bleibt also spannend.
Zitat von HerthaFansince1989
Zitat von Gruenschnabel

Zitat von sxbxstxxn

Quelle: m.bild.de
Während des Spiels Marokko gegen Kroatien gab die Süddeutsche Zeitung eine Hammer-Meldung für Fußball-Deutschland bekannt: Unternehmer Lars Windhorst (46) hat einen Käufer für seine Anteile an Bundesligist Hertha BSC gefunden
Angeblich hat Windhorst einen Käufer gefunden... da bin ich ja mal gespannt...


Was mich interessieren würde, müssen wir jeden Käufer schlucken? Gibt es da ein Mitspracherecht? Hoffe das vor allem etwas seriöses am Ende bei heraus kommt.

So wie es scheint ist unser Vetorecht ein reines Vorkaufsrecht, d. h. Hertha müsste das Geld für den Kauf aufbringen ansonsten kann Windhorst an den Interessenten verkaufen. Da Hertha kein Geld hat, ist dieses Vorkaufsrecht ein recht stumpfes Schwert. Bin gespannt wer der Käufer sein wird.

Das Vetorecht ist ein Vetorecht, zudem gibt es ein Vorkaufsrecht. Das heisst Hertha müsste dem Verkauf zustimmen, sonst kann Windhorst nicht verkaufen.
Lars Windhorst |#92
23.11.2022 - 15:01 Uhr
Quelle: www.bild.de
Wie geht es jetzt weiter?

Nach BILD-Informationen ist noch nichts unterschrieben, auch die Vereinsführung soll noch nicht informiert worden sein. Hertha besitzt ein Vorkaufsrecht auf die Anteile. Das soll bei denselben Konditionen liegen, die ein potenzieller Käufer Windhorst bietet. Es ist allerdings fraglich, ob der Klub finanziell in der Lage ist, von diesem Recht Gebrauch zu machen.
lt. Bild soll der Käufer bis Morgen / Morgen bekannt gegeben werden. Hertha wurde NOCH NICHT infomiert...
Lars Windhorst |#93
23.11.2022 - 16:28 Uhr
(....)Zuletzt galt Robert Kraft, Eigentümer der NFL-Franchise New England Patriots und des MLS-Klubs New England Revolution, als interessiert, ebenso Philip Anschutz (u. a. Eigner der LA Galaxy und der Eisbären Berlin) und Mike Novogratz, der CEO von Galaxy Investment Partners.(....)
Mike Novogratz
https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Novogratz


Philip Anschutz


Robert Kraft

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#NoQuitInNY

Lars Windhorst |#94
24.11.2022 - 06:56 Uhr
777 Partners ist ein Investmentunternehmen, das seit seiner Gründung mit Finanzdienstleistern, Vermögens- und Dienstleistungsanbietern sowie Technologieunternehmen zusammenarbeitet. Private Investmentgesellschaft mit Sitz in den USA, gegründet von Steven W. Pasko und Josh Wander.
...
Derzeit investiert sie in sechs verschiedenen Bereichen: Luftfahrt, Versicherungen, Verbraucher- und Handelsfinanzierung, Prozessfinanzierung, Direktkredite sowie Medien und Unterhaltung. Investitionen in Fußballvereine fallen in diesen letzten Bereich.

Das Unternehmen ist Eigentümer von fünf Fußballvereinen. Seit 2021 hält sie 100 % der Anteile am italienischen Unternehmen Genua und erwarb 2018 Minderheitsanteile am spanischen Unternehmen Sevilla. Im Jahr 2022 erwarb die Gruppe 70 % der Anteile an Vasco da Gama sowie an der belgischen Standard de Liège und der französischen Red Star. Das Ziel der Gruppe ist es, mehr Fußballvereine in der ganzen Welt zu kaufen, wobei sie sich im Wesentlichen an den Beispielen der City-Gruppe und Red Bull orientiert.
Lars Windhorst |#95
24.11.2022 - 12:54 Uhr
Lars Windhorst findet Käufer für Hertha-Anteil: Investor 777 aus Miami
Nach den Dissonanzen zwischen Hertha BSC Berlin und dem Mehrheitseigner des Vereins, Lars Windhorst, kommt es nun zu einem Besitzerwechsel. Der umstrittene Investor hat einen Käufer für den 65 Prozent-Anteil an dem Fußballklub gefunden, für den er rund 375 Millionen Euro bezahlt hatte.
https://www.institutional-money.com/news/maerkte/headline/lars-windhorst-findet-kaeufer-fuer-hertha-anteil-investor-777-aus-miami-220259/


Denke auch, dass man das Unternehmen, was jedenfalls Entwicklung der jeweiligen Clubs seit dem Einstig von 777 angeht, noch gar nicht seriös bewerten kann. Alles noch relativ frisch aber klingt spannend und nach einer sehr viel größeren Reichweite angeht, was die sportliche, aber auch die wirtschaftliche Seite angeht. Bin wirklich gespannt und eigentlich auch positiv gestimmt was den Investor angeht. Dennoch muss man schauen, dass man nicht seine Seele Stückchen für Stückchen verscherbelt und am Ende ein M-City Dampfer wird.

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Lars Windhorst |#96
24.11.2022 - 13:38 Uhr
Dass der Verkauf an einem Veto von Hertha BSC scheitern wird, "halte ich für ausgeschlossen", hatte Lars Windhorst am Mittwoch beim Wirtschaftsgipfel der "Süddeutschen Zeitung" in Berlin gesagt - nachdem er zur Überraschung des Klubs öffentlich gemacht hatte, einen Käufer für seine Anteile an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA gefunden zu haben. Wenn die Vorzeichen nicht täuschen, dürfte Windhorst in diesem Punkt recht behalten. Auch wenn die offiziellen Gespräche - intern und mit Windhorst - bei dieser für den Klub weichenstellenden Entscheidung noch ausstehen: Dass Hertha grünes Licht gibt, gilt auch unter Klub-Insidern als nahezu sicher.
Lars Windhorst |#97
25.11.2022 - 09:12 Uhr
777 Partners will Windhorst-Anteile übernehmen: Hertha BSC soll Teil eines globalen Fußballnetzwerks werden
(.....)
Mit der Übernahme mehrerer Fußballklubs in verschiedenen Ländern folgt 777 Partners einer Strategie, die international vor allem durch den österreichischen Getränkeriesen Red Bull und die aus den Vereinigten Arabischen Emiraten alimentierte City Football Group bekannt ist. Allerdings deuten die ersten Erfahrungen und Äußerungen der Führungskräfte darauf hin, dass das US-Unternehmen auf eine andere Strategie setzt.
Während Red Bull und City ihren Klubs größtenteils ein einheitliches Erscheinungsbild verpasst und dabei wenig bis gar keine Rücksicht auf die Tradition der übernommenen Klubs genommen haben, ist dies bei 777 Partners bisher nicht zu erkennen.(.....)
Zitat von Tagesspoegel

Juan Arciniegas, der Verantwortliche für den Bereich Sport, Medien und Entertainment, stellte die Tradition der Vereine laut der britischen Anwaltskanzlei Norton Rose Fullbright sogar als wichtigen Grund für das Investment dar. Die Klubs hätten alle starke Identitäten und eine enge Verbindung zu ihren Fans, die weit über die sportliche Leistung hinausgingen. 777 Partners habe nicht vor, die Traditionen oder Identitäten der Vereine zu verändern.

Mit Don Dransfiel hat der Investor jedoch erst vor wenigen Monaten einen Mann eingestellt, der wesentlich am Aufbau des Netzwerks der City Football Group mit zwölf Klubs von Manchester bis Mumbai beteiligt war. Zudem ist Johannes Spors Global Sports Director von 777 Partners. Der 40-Jährige aus Heidelberg hat unter Ralf Rangnick bei der TSG Hoffenheim als Videoanalyst angefangen. Später hat er auch in Leipzig mit Rangnick zusammengearbeitet und war dort Chefscout. Personell bedient sich der Neueinsteiger im Fußballmarkt also durchaus bei Red Bull und City.

Bei den Klubs, an denen 777 Partners die Mehrheit hält, ist auch deutlich zu erkennen, dass das Unternehmen zumindest auf die sportlichen Entscheidungen eindeutig Einfluss nehmen möchte. In Genua kündigte Wander nach der Übernahme großspurig an: „Wir sind hier, um die Meisterschaft zu gewinnen.“ Am Ende der Saison stieg der älteste Fußballklub Italiens allerdings zum ersten Mal seit 15 Jahren in die Serie B ab.

In Sevilla gab es seit dem Einstieg der US-Amerikaner einige Meinungsverschiedenheiten zwischen den Aktionären. Bei Hertha ist der Einfluss des Investors satzungsgemäß sehr begrenzt, was letztlich auch ein Hauptgrund für die ständigen Auseinandersetzungen mit Windhorst war. 777 Partners hat das offenbar nicht abgeschreckt.

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Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Lars Windhorst |#98
25.11.2022 - 17:47 Uhr
Quelle: ift.tt
Hertha Berlin stimmt dem Verkauf von 64,7% der Mehrheitsbeteiligung an 777 Partners zu
Die Beteiligung der US-amerikanischen Private-Equity-Firma unterliegt der Genehmigung durch die DFL und den Clubvorstand.
Auch hier nochmal, damit dürfte Windhorst mehr oder weniger Geschichte sein…
Lars Windhorst |#99
25.11.2022 - 18:39 Uhr
777 Partners ist neuer Mehrheitseigner von Hertha BSC. Doch die amerikanische Finanzfirma investiert nicht nur in Fußballklubs, sondern auch groß in Airlines und Flugzeuge.
Hier ein Artikel aus der Luftverkehrsbranche zu dem Käufer von den Windhorst-Anteilen an der KGaA.
Lars Windhorst |#100
03.12.2022 - 10:43 Uhr
... nach einer echten Trennung sieht es gerade nicht aus. Wie das US-Portal „Bloomberg“ berichtet, soll der Investor im Rahmen des Deals mit 777 eine Beteiligung an der Fußball-Sparte des US-Unternehmens erhalten. ... Hertha gibt sich dem Vernehmen nach gegenüber einem Windhorst-Einstieg bei 777 entspannt.
Windhorst rudert!

Und hat wohl Schwierigkeiten die Mitarbeiter der Nobiskrug-Werft, die seine Tennor Holding vor einem Jahr übernahm, zu bezahlen.
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