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Kaderschmiede 2018/2019

06.05.2018 - 08:22 Uhr
Kaderschmiede 2018/2019 |#751
24.12.2018 - 17:47 Uhr
Zitat von zniam
Zitat von dionysos05


Wue schnell so eine Stimmung sich dreht.


Würde mich doch mal interessieren woran du erkennst, dass sich die Stimmung dreht.


Na als sein Transfer bekannt gegeben wurde gab es einige Stimmen die meinten, dass sie hoffen, dass er als Perspektive geholt wurde, aber zunächst nicht bei den Profis spielen darf und nun gibt es einige Stimmen, die finden er sollte Einsatzzeiten auf dem Platz bei den Profis bekommen. Das meine ich mit „gedreht“. Kann man ja beides nachlesen.

@QuiteJokey: daumen-hoch Gut auf den Punkt gebracht. Guter Beitrag. Ich fände eine Leihe an Nürnberg ja super. Dann könnte er zudem sogar Buli-Erfahrung sammeln.
Kaderschmiede 2018/2019 |#752
25.12.2018 - 10:27 Uhr
Zitat von dionysos05
Zitat von zniam

Zitat von dionysos05


Wue schnell so eine Stimmung sich dreht.


Würde mich doch mal interessieren woran du erkennst, dass sich die Stimmung dreht.


Na als sein Transfer bekannt gegeben wurde gab es einige Stimmen die meinten, dass sie hoffen, dass er als Perspektive geholt wurde, aber zunächst nicht bei den Profis spielen darf und nun gibt es einige Stimmen, die finden er sollte Einsatzzeiten auf dem Platz bei den Profis bekommen. Das meine ich mit „gedreht“. Kann man ja beides nachlesen.


Bei 2 Beiträgen hat sich deiner Meinung nach die Stimmung gedreht.
Das ich es nicht verstehe, verstehst du sicher auch nicht. silent
Kaderschmiede 2018/2019 |#753
25.12.2018 - 14:28 Uhr
Zitat von zniam
Zitat von dionysos05

Zitat von zniam

Zitat von dionysos05


Wue schnell so eine Stimmung sich dreht.


Würde mich doch mal interessieren woran du erkennst, dass sich die Stimmung dreht.


Na als sein Transfer bekannt gegeben wurde gab es einige Stimmen die meinten, dass sie hoffen, dass er als Perspektive geholt wurde, aber zunächst nicht bei den Profis spielen darf und nun gibt es einige Stimmen, die finden er sollte Einsatzzeiten auf dem Platz bei den Profis bekommen. Das meine ich mit „gedreht“. Kann man ja beides nachlesen.


Bei 2 Beiträgen hat sich deiner Meinung nach die Stimmung gedreht.
Das ich es nicht verstehe, verstehst du sicher auch nicht. silent


Ich weiß gar nicht, warum du meine Aussage so aufbauscht. Habe ich den irgendwas geschrieben, was irgendwen in irgendeiner Weise diskreditiert? Ich glaube nicht. Auf gar keinen Fall war das meine Absicht. Und ob ich dich verstehe bzw. verstehe, warum du mich nicht verstehst... dann verstehe mich nicht und sei von mir aus auch der Meinung, dass ich Mist geschrieben habe oder mich blöd ausgedrückt habe. Alles gut. Ich wünsche dir schöne Feiertage.
Kaderschmiede 2018/2019 |#754
27.12.2018 - 18:52 Uhr
Keine Neuzugänge bei Mainz 05 im Winter geplant

In einem Interview mit „DAZN” stellte Rouven Schröder kürzlich klar, dem Kader voll und ganz zu vertrauen. „Es ist nichts geplant. Der Kader steht.”, so der Manager. Man habe einen guten Konkurrenzkampf im Team. „Wenn sich jemand verletzen sollte, werden wir reagieren.Im Winter schauen wir eher auf Abgänge.”
Kaderschmiede 2018/2019 |#755
28.12.2018 - 00:05 Uhr
Zitat von Mischa
Keine Neuzugänge bei Mainz 05 im Winter geplant

In einem Interview mit „DAZN” stellte Rouven Schröder kürzlich klar, dem Kader voll und ganz zu vertrauen. „Es ist nichts geplant. Der Kader steht.”, so der Manager. Man habe einen guten Konkurrenzkampf im Team. „Wenn sich jemand verletzen sollte, werden wir reagieren.Im Winter schauen wir eher auf Abgänge.”


Das wäre ja schon etwas fahrlässig. Ein guter Flügelspieler wäre mMn dringend benötigt, um variabler zu werden. Eventuell aber auch nur ein Smokescreen Schröders. Er wird sicher zumindest Augen und Ohren offen halten, wenn es ein gutes Angebot gibt.
Kaderschmiede 2018/2019 |#756
28.12.2018 - 00:29 Uhr
Wenn es um gute, finanziell wohl machbare Flügelspieler geht fällt mir der Name Florian Kainz ein. Da gibt es anscheinend gerade ein paar Interessenten u.a die Kölner.
Wenn ich ihn spielen gesehen habe, hat er mir meist echt gut gefallen.
Schneller, relativ zielstrebiger und auch dribbelstarker Spieler. Auffällig fand ich bei ihm auch gute Schüsse/Abschlüsse aus der Distanz. Spielt als Rechtsfuß gern Linksaußen und zieht dann eher nach Innen. Finde ich ja immer interessant, da das dem nachrückenden Außenverteidiger mehr Raum für Vorstöße und Flanken bietet. Er scheint auch charakterlich ein feiner Kerl zu sein. In einer der letzten Sendungen "Bohndesliga" auf Rocketbeans TV war sein ehemaliger Trainer Peter Hyballa zu Gast und lobte ihn in höchsten Tönen. Weiß natürlich nicht, ob solche Gedankenspiele bei Sandro und Rouven eine Rolle spielen. Fiel mir nur so ein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Flankenlauf am 28.12.2018 um 00:33 Uhr bearbeitet
Kaderschmiede 2018/2019 |#757
28.12.2018 - 02:23 Uhr
Kainz wäre für mich auch eine optimale Lösung für die Offensive. Er ist flexibel einsetzbar, im besten Fußballalter, spricht deutsch und hat noch bis 2020 Vertrag. Derzeit spielt er bei Bremen keine große Rolle, allerdings konnte er in der letzten Saison regelmäßig gute bis sehr gute Leistung abrufen. Woran es derzeit liegt, kann ich leider nicht genau sagen.
Eine Transferphase ohne mindestens einen Neuzugang für die Offensive kann ich mir nicht vorstellen. Schröder wird sicher alle Optionen prüfen. Sollte im Sommer nicht noch ein Spieler für die Außen kommen? Ich kann mich da an ein Gerücht erinnern, welches dann doch zum Ende der Transferphase scheiterte.
Ob das nun Spekulation war oder wirklich Informationen vorlagen, kann man natürlich nicht sagen.
Kaderschmiede 2018/2019 |#758
28.12.2018 - 20:54 Uhr
Die Hinrunde ist absolviert und es wird Zeit für eine erneute Analyse unserer Kaderzusammenstellung.

Wie ist die Ausgangslage für die Rückrunde?

Deutlich besser als im vergangenen Jahr. Mit 21 Punkten haben wir gleich vier Zähler mehr als im Vorjahr auf dem Konto und konnten uns so mit sieben Punkten vom Relegationsplatz und sogar zehn Zählern von den direkten Abstiegsplätzen absetzen. Das ist eine gute Basis für die zweite Halbserie. Allerdings ist trotzdem Vorsicht geboten. Gleich im ersten Spiel der Rückrunde geht es zum aktuellen 16. der Tabelle nach Stuttgart. Anschließend trifft man mit Nürnberg (18.) und Augsburg (15.) auf zwei weitere Kellerkinder der Liga. Diese Spiele könnten von daher ausschlaggebend dafür sein, ob wir nochmal unten reinrutschen oder uns endgültig absetzen können.

Wie lief die Hinrunde?

Sehr ordentlich muss man sagen. Nicht nur punktemäßig schaut es in den letzten Wochen für unser Team gut aus, auch leistungstechnisch passte es. Nach einem guten Saisonstart folgte gerade offensiv eine Dursttrecke von sechs Spielen ohne Sieg und fünf Spielen ohne Tor. Seit dem neunten Spieltag trafen wir aber immer. Offensiv konnte man sich, gerade was Ballaktionen im letzten Drittel und das Herausspielen von Chancen angeht deutlich verbessern. Der Ertrag an Treffern ist jedoch noch ausbaufähig.
Mit der Mittelfeldraute scheint man nun ein gutes System gefunden, um in der Zentrale die nötigen Ballgewinne und Umschaltsituationen einzufahren. Das System bietet zudem den Vorteil in der Defensivbewegung recht simple auf ein 4-3-1-2 zu stellen, ohne große Systembrüche zu erfahren.
Das Team und auch das Trainerteam haben ihre Philosophie gefunden und finden neben dem Umschalt- und Konterspiel auch spielerische Lösungen. Eine Weiterentwicklung zu den beiden Vorjahren ist ganz klar zu erkennen.

Was kann sich in der Rückrunde verbessern?

Neben der Effizienz im Verwerten von Torchancen sollte natürlich immer ein Fokus auf das Agieren im letzten Drittel des Gegners liegen. Trotz der Leistungssteigerung der letzten Wochen kann man sich nie genug Chancen herausspielen. Gerade die Partien gegen tiefstehender Gegner wie Düsseldorf und Hannover zeigen, dass man noch mehr Kreativität entwickeln und Tempo in die Aktionen bringen muss, um durchschlagskräftiger zu werden. Das Spiel in Freiburg zeigte jedoch, welche Vermögen auch in solchen Partien in unserem Kader steckt.
Aus den Spielen gegen Gladbach, Leipzig, Frankfurt und Hoffenheim muss man zudem die Erkenntnis ziehen, dass unsere Defensive gegen kombinationssichere schnelle Offensivreihen zu oft die Ordnung und Konzentration verlor und so ärgerliche Tore aus Umschaltsituationen nach einfachen Ballverlusten hinnehmen musste.

Einzelbewertung der Spieler:



Tor:

Rene Adler (0 Spiele):
Nach Knorpelschaden Ende letzten Spielzeit aktuell noch nicht im Teamtraining. Die Rückkehr auf dem Trainingsplatz strebt er frühestens Ende Januar an. Wenn Müller und Zentner ihre Leistungen bestätigen dürfte es so schwer werden noch einmal zwischen den Pfosten zu stehen. Sein Vertrag läuft aus. Er selbst kündigte im Facebook-Chat vor ein paar Wochen quasi bereits an, dass dieser auch nicht verlängert wird.

Finn Dahmen (0 Spiele):
Einmal in der Bundesliga auf der Bank. In der U23 hat er als Kapitän kein leichtes Halbjahr hinter sich. Ein paar kleiner Wackler waren sicherlich dabei, gehört aber dennoch ganz klar zu Leistungsträgern im Team und spielte immerhin sieben Mal zu Null. Der Lohn: im Dezember debütierte er in der U20 Nationalmannschaft, kommt dort bislang auf drei Einsätze.

Jannik Huth (0 Spiele):
Im offenen Dreikampf im Sommer konnte er sich nicht gegen Müller und Zentner durchsetzen. Da auch Müller nun wieder fit ist, winkt zur Rückrunde wieder der Tribünenplatz. Im Sommer erhob er den Anspruch Spielpraxis sammeln zu wollen. Daher wird er wohl einen Wechsel anvisieren. Da man auch Dahmen langfristig eine bessere Perspektive bieten muss, dürfte der Verein dem entsprechen. Ob dies schon im Winter der Fall sein wird, bleibt abzuwarten und hängt wohl auch mit dem Vertrauen in Dahmen sowie dem Zeitplan der Adler-Reha zusammen.

Florian Müller (9 Spiele): Als Nummer eins in die Saison gestartet konnte er diese Rolle mit, bis auf das Gladbach-Spiel, starken Leistungen rechtfertigten. Dann zwang ihn eine Verletzung schließlich doch zu einer längeren Zwangspause, die ihn unter anderem auch mehrfach um das Debüt in der U21-DFB-Elf brachte. Zum Rückrundenauftakt dürfte er wieder voll im Saft stehen. Da auch sein Vertreter zu glänzen wusste, dürfte es jedoch einen offenen Zweikampf um dem Platz im Kasten geben.

Robin Zentner (10 Spiele):
Einer der Gewinner der vergangenen Saison wusste auch in dieser Hinrunde mit einer abermaligen Leistungssteigerung zu überzeugen. Einzig gegen Hoffenheim mit, letztlich folgenlosen, Wacklern. Davor rettete er nicht manchen Punkt, konnte sein Strafraumverhalten deutlich verbessern. Auf der Linie und bei seinen Paraden ist er ohnehin sehr stark. Er bewegt sich aktuell auf Augenhöhe mit Müller, vielleicht entscheidet abermals (d.h.) wie im Sommer das Momentum der letzten Wochen. Dies könnte dann diesem für Zentner sprechen.

Abwehr:

Aaron (17 Spiele, 2 Torvorlagen):
Unser teuerster Neuzugang hat noch Luft nach oben. Die individuell vorhandene Klasse ließ er noch zu selten aufblitzen. Nach vorne hin war er mitunter gut unterwegs hat eine gute Pass- und Flankenquote. Die Einbindung ins Offensivspiel passt. Er muss sich noch etwas an das Tempo und die Körperlichkeit der Bundesliga gewöhnnen, dann dürfte er defensiv sicherer stehen auch offensiv noch an Effizienz zulegen können.

Stefan Bell (18 Spiele):
Eine durchwachsene Hinrunde unseres Ersatzkapitäns. Neben starken Spiele, wie zum Beispiel gegen Dortmund, Stuttgart oder in Leverkusen, folgten in anderen Begegnungen teils größere Böcke. Vor allem in den Auswärtspartien gegen Gladbach, Leipzig und Hoffenheim gab er keine gute Figur ab. Hier gilt es vor allem dann am Stellungsspiel zu feilen, wenn er gegen tempomäßig überlegene Stürmer agieren muss. Ansonsten sehe ich Fortschritte im Spielaufbau und den Vorstößen, da passt auch die Abstimmung mit seinem Nebenmann.


Daniel Brosinski (17 Spiele, 1 Tor, 5 Torvorlagen):
Endlich wieder auf der rechten Verteidigerposition unterwegs. Das tut ihm sichtlich gut, auch offensiv tritt er so mehr in Erscheinung. Bis auf eine Leistungsdelle mit der Hinrunde mit guten Leistungen. Top-Vorlagengeber und gute Standards. Eine feste Größe im Team, die auch neben dem Platz eine wichtige Rolle für unseren Verein spielt.

Niko Bungert (3 Spiele):
Unser Kapitän konnte endlich wieder über einige Monate recht konstant trainieren und eine gesamte Vorbereitung absolvieren. Der Lohn waren gleich drei Einsätze zu Saisonbeginn. Gegen Nürnberg (Einwechslung) und Augsburg (Startelf) wusste er dabei defensiv durchaus zu überzeugen. Danach plagte ihn Wadenprobleme. Zu Länderspielpause Mitte November feierte er dann sein Testspielcomeback. Seitdem schaffte er es jedoch lediglich einmal (ohne Einsatz) in den Kader. Zu groß ist die Konkurrenz für ihn auf seiner Position. Sein Vertrag im Sommer läuft aus. Eine Rolle als Führungsspieler in der U23 oder ein Job im Staff könnte für alle Seiten eine interessante Lösung sein, um eine Identifikationsfigur in den eigenen Reihen zu halten.

Gaetan Bussmann (2 Spiele, 1 Torvorlage):
Einer schwierigen sportlichen Situation sieht sich auch unser Linksverteidiger ausgesetzt. An Platzhirsch Aaron kommt er nicht vorbei. Bei seinen beiden Einsätzen waren die Defizite in Sachen Tempo und dem Offensivspiel zu erkennen. Seit dem elften Spieltag zudem ohne Platz im Spieltagskader. Charakterlich jedoch ein super Typ, der im Training vollen Einsatz gibt und sich stets in die Dienste der Mannschaft stellt. Vorstellbar ist somit, dass man mit ihm als Backup auch in die Rückrunde geht. Dann läuft der Vertrag aus. Eine Verlängerung ist aktuell schwer vorstellbar.

Giulio Donati (1 Spiel):
Im Sommer strebte er einen Abgang an, wurde aber nicht fündig. Anfangs komplett außen vor, schaffte er es letztlich immerhin doch sechs Mal in den Kader. Dabei sprang allerdings nur ein Einsatz von 31 Minuten raus. Zuletzt wieder gar nicht im Spieltagskader. Die Ausgangslage dürfte sich daher nicht geändert haben. Der Vertrag läuft aus. Medien berichten, dass man einen Abnehmer sucht. Das macht für alle Seiten Sinn.


Ahmet Gürleyen (1 Spiel):
Bei seinem Bundesligadebüt am dritten Spieltag beinahe sogar mit einem eigenen Treffer. Zumindest konnte er jedoch andeuten, dass er die physischen Voraussetzungen als Innenverteidiger in der Bundesliga mitbringt. Er wird behutsam aufgebaut.

Alexander Hack (4 Spiele):
Nachdem einer unseren Helden des Endspurts 17/18 den Saisonstart wegen eine Fußbruchs verpasste, kämpfte er sich Ende Oktober zurück in den Kader und zeigte bei den Auftritten gegen Dortmund, in Hoffen und im Pokal gegen Augsburg gute Leistung. So empfiehlt er sich für mehr und könnte auch mal eine Alternative auf der rechten Zentralposition in der Defensivreihe sein.

Phillipp Mwene (7 Spiele, 1 Tor):
Die anfangs prognostizierte Anlaufzeit brauchte der Neuzugang aus der zweiten Liga nicht wirklich. Bei seinem Bundesligadebüt gegen Wolfsburg und auch den beiden folgenden Startelfeinsätzen wusste er mit seiner Übersicht und feinen Technik sowie dem Offensivdrang durchaus zu überzeugen. Auch defensiv hat er sich im Vergleich zu Lautrer-Zeiten verbessert. Für ihn spricht auch seine positionelle Variabilität. Er kann sowohl als RV, RM als auch auf der rechten ZM-Position in der Raute auflaufen. Nach seiner Verletzungspause dürfte er nun zur Rückrunde weitere Einsätze in Angriff nehmen.

Moussa Niakhate (18 Spiele):
Guter Griff von unserem Sportvorstand, konnte die Lücke von Abdou Diallo fast nahtlos schließen. Gegen Aue und Nürnberg wirkte er noch etwas unkonzentriert bzw. nicht abgeklärt genug in kniffligen Situation. Seitdem agiert er jedoch absolut auf Bundesliganiveau. Stark in den Zweikämpfen, eine gute Übersicht im Passspiel und Spielaufbau. Ganz klar ein Rückhalt in unserer Defensivmannschaft.

Mittelfeld:

Ridle Baku (11 Spiele, 1 Torvorlage):
Der Shootingstar der letzten Saison ging als Stammspieler in die Runde und knüpfte an seine guten Leistungen im Vorjahr nahtlos an. Die Absicherung von Kunde tut ihm sichtlich gut. Als Box-to-Box-Spieler kann er so auch sein Offensivspiel gut in Geltung setzen. Er ist extrem passsicher und hat eine gute Übersicht für die Räume. Auch nach seiner längeren Verletzungspause kam er bei den kurzen Auftritten gegen Frankfurt und Hoffenheim gut zurück. So erhöht er den Konkurrenzkampf in der Zentrale.

Leandro Barreiro Martins (0 Spiele):
Einmal stand er ohne Einsatz im Bundesligakader. In der U19 aber mit bärenstarken Auftritten. Als Leader führt er dort die Mannschaft. Auch in der A-Nationalelf von Luxemburg wusste er zu überzeugen. Ihm gehört mit großer Wahrscheinlichkeit die Zukunft in unserem Verein. Es braucht noch etwas Geduld, vielleicht bietet jedoch bereits die Rückrunde Gelegenheit für sein Debüt im Oberhaus.

Jean-Paul Boetius (15 Spiele, 1 Tor, 2 Torvorlagen):
Die Skepsis im Fanlager war groß bei dieser Verpflichtung. Dies wusste er jedoch schnell zu widerlegen. Nicht immer trifft er die richtige Entscheidung im Passspiel, ab und an auch unclever in der Zweikampfführung. Immer wieder aber mit guten Ballstafeten im letzten Drittel. Technisch gut veranlagt, gutes Tempo und extrem dynamisch unterwegs. Dazu mit großem Laufaufwand, lässt sich auch mal tief fallen, um den Spielaufbau von hinten zu verstärken. Auch die Flexibilität, als Zehner in der Raute oder auf den Flügeln agieren zu können, ist ein Pluspunkt.

Jean-Philipp Gbamin (17 Spiele, 2 Tore):
Er kann seine Rolle als Führungsspieler noch nicht komplett ausfüllen. Fällt bisweilen zu oft hinter seinen Kollegen in der Zentrale in Sachen Passschärfe und Zweikampfverhalten ab. Immerhin konnte er sich mit zwei Distanztoren etwas Mut für eigene Abschlussaktionen holen. Er muss insgesamt aber noch zulegen. Seine Anlagen sollten dies auch hergeben.

Gerrit Holtmann (2 Spiele):
Das war ganz Gewiss nicht seine Hinrunde. Das bezieht sich weniger auf die Leistungen als auf den Verletzungsverlauf. Eine komplizierte Fußverletzung zwang ihn zu einer langen Pause. Zuvor hat er sich mit einer durchaus ansehnlichen Vorbereitung in den beiden ersten Pflichtspielen in die Startelf gespielt. So ist er seit ein paar Wochen zwar wieder im Teamtraining, stand seit Ende August aber nicht mehr im Kader der ersten Mannschaft. Im November sammelte er immerhin Spielpraxis in der U23. Zur Rückrunde muss er neu angreifen. Sein enormes Tempo könnte ihn als Konterspieler interessant machen.

Pierre Kunde Malong (17 Spiele):
Ein Neuzugang der voll eingeschlagen hat. Als Abräumer vor der Viererkette mit zahlreichen Ballgewinnen sehr wichtig. Seine Absicherung tut den Vordermännern sichtlich Dazu mit einem tollen Auge im Spielaufbau und den Umschaltmomenten sowie einem technisch guten Passspiel. Was zur Krönung noch fehlt, das sind die Scorerpunkte. In der Hinrunde hat er sich allerdings von 0 auf 100 von der Bank (zu Saisonstart) zum Führungsspieler in unserer Mittelfeldzentrale entwickelt.

Alexandru Maxim (14 Spiele, 3 Tore, 2 Torvorlagen):
Er ist (wieder einmal) ein wenig das Opfer des Systems. Mit der Umstellung auf zwei Spitzen und die Raute im Mittelfeld veränderte sich das Profil der Zentralspieler. Boetius interpretiert hier die Rolle als Zehner defensiver und dynamischer. Ansonsten allerdings sehe ich Maxim deutlich besser in unser Spiel integriert als im Vorjahr. Gute Leistungen in den Pokalspielen gegen Aue und Augsburg. Positiv gefällt mir auch seine Unterstützung von der Bank für das Team. Allerdings muss er mittelfristig mehr spielen, damit er seiner Rolle im Team gerecht werden kann.

Danny Latza (10 Spiele):
Er kam nach komplizierten Adduktorenproblemen bärenstark zurück. Ein wichtiger Akteur im Umschalten und somit Bindeglied zwischen Defensiv- und Offensivreihen. Er bringt unserem Mittelfeld die nötige Ruhe in den entscheidenden Situationen gute Entscheidungen zu treffen. Dazu immer wieder mit guten Schnittstellenpässen.

Karim Onisiwo (13 Spiele, 2 Tore):
Galt in Fankreisen im Sommer als Wackel- bzw. als Abgangskandidat. Hat sich mit einer guten Vorbereitung zumindest für den Trainer allerdings empfohlen. In dieser Runde fehlte er nur einmal (verletzungsbedingt!) im Kader und kommt immerhin auf fünf Startelfeinsätze, bei denen er gegen Augsburg und Leipzig zu überzeugen wusste. Ansonsten wirkte er jüngst dynamischer und spritziger in den Sprints, agiert zielstrebiger Richtung Tor. Der Trainer brachte ihn zuletzt vornehmlich in der Doppelspitze. Dabei erzielte er zwei Tore. Kann er diese Leistung bestätigen, dürfte der Verein die Option (so heißt es) auf eine Vertragsverlängerung ziehen.

Levin Öztunali (7 Spiele, 1 Torvorlage):
Für mich einer der Verliere der Hinrunde und so auch in gewisser Hinsicht ein Wackelkandidat. Nach gutem ersten Jahr 16/17 kommt er nicht wirklich aus dem Leistungstief. Er läuft sich zu oft fest, ist zu ungenau im Passspiel. Dazu findet sich in der Mittelfeldraute auch nicht wirklich Platz für ihn. Das Experiment in Leipzig auf der Acht missglückte (trotz Torvorlage). Von ihm muss deutlich mehr kommen.

Sturm:

Issah Abass (1 Spiel):
Als hochtalentierter junger Spieler wurde er am Deadline-Day noch in unsere Reihen geholt. Die versprochene Eingewöhnungszeit benötigt er, so kommt er aktuell nur auf einen Kurzeinsatz und eine weitere Nominierung für den Spieltagskader. Die Trainingsleistungen stimmen, trotzdem winken wohl nicht deutlich größere Spielanteile in absehbarer Zeit. Daher wäre eine Leihe eine vernünftige Lösung. Aus meiner Sicht muss diese aber zwingend innerhalb von Deutschland erfolgen, um den Eingewöhnungsprozess zu beschleunigen. Die zweite Liga wäre da sehr verlockend.

Emil Berggreen (0 Spiele):
Wieder einmal durch mehre Verletzungen bzw. operative Eingriffe an Einsätzen gehindert. Da sein Vertrag im Sommer anläuft muss man für ihn hoffen, dass er zeitig wieder eine Option für den Kader wird. Sein Bundesligaformat hat er in der vergangenen Spielzeit bewiesen, die Konstanz in der Verfügbarkeit könnte trotzdem zu einem Knackpunkt werden.

Jonathan Burkardt (4 Spiele):
Wie aus dem Nichts rutschte er zu Saisonbeginn gleich vier Mal in die Startelf. Dabei zeigte er die Anlagen für eine gute Karriere. In Sachen Physis hat er noch einen Aufholbedarf. Er wird weiter langsam aufgebaut und sammelt parallel bei der U19 wichtige Spielzeit.

Jean-Philippe Mateta (19 Spiele, 5 Tore, 2 Torvorlagen):
Ein sehr guter Neuzugang für unsere Offensiv. Seinen Torriecher hat er bereits unter Beweis gestellt. Mit 5 Treffern ist er unser bester Torschütze in der Bundesliga, abschlussstark mit Kopf und Fuß. Dazu ein unheimlicher Arbeiter für das Team, der die Bälle gut annimmt, ablegt oder weiterleiten kann. Für seine Körpergröße auch mit sehr guten technischen Fähigkeiten. Er lebt zudem die Stimmung im Stadion, lässt sich von den Fans animieren und animiert uns seinerseits. Der einzige Spieler, der in allen 19 Pflichtspielen auflief.

Robin Quaison (17 Spiele, 5 Tore, 3 Torvorlagen):
Endlich mit konstanten Leistungen und der nötigen Konsequenz im Abschluss. Wettbewerbsübergreifend ist er aktuell unser Top-Scorer. Die technischen Fähigkeiten waren unumstritten. Ebenso wertvoll sicherlich seine Tiefenläufe mit denen er wichtige Räume für seine Mitspieler zieht. In der Ballbehauptung hat er zugelegt, die Abstimmung bei Schnittstellenpässen sowohl als Passspieler als auch Empfänger deutlich verbessert. Weiter so!

Anthony Ujah (11 Spiele, 2 Tore):
Mit zwei Jokertoren zum Saisonstart hat er stark losgelegt. Außer gegen Wolfsburg und im Pokal in Augsburg blieb es aber der Jokerrolle. Diese nimmt er gut an, kommt jedoch nicht vollständig in den Rhythmus Insgesamt wirkt er allerdings fitter und spritziger als im Vorjahr. Im Verlaufe der Rückrunde wird er sicherlich noch das ein oder andere Mal gebraucht.


Was könnte sich am Kader verändern?

Rouven Schröder kündigte an, dass man keine Neuzugänge plane. Das ist ein klares Bekenntnis zum aktuellen Kader, das dieser sich so auch verdient hat. Gleichwohl wird er sicherlich die Augen offenhalten. Will flexibler sein und auch mal auf klassische Flügelspieler in der Offensive setzen, wäre eine Verstärkung hier nicht unvernünftig.
Ebenso interessant wäre ein junger Backup für die linke Verteidigung, der langsam aufgebaut und im Sommer die Konkurrenz auf Aaron erhöhen könnte.
Ansonsten dürfte tatsächlich einiges davon abhängen, wer den Club alles verlassen könnte. Eine Leihe von Abass im deutschsprachigen Raum macht durchaus Sinn, Donati dürfte den Club ebenfalls verlassen.
Kaderschmiede 2018/2019 |#759
04.01.2019 - 12:50 Uhr
Zugänge sind in der Winterpause im Gegensatz zum Vorjahr, als Anthony Ujah und Nigel de Jong kamen, nicht geplant. "Es spricht dafür, dass wir in der Hinserie ganz ordentlich gespielt und nicht das Gefühl haben, etwas feinjustieren zu müssen. Wir haben das Gefühl, die Gruppe steht", sagt Schwarz. Was Abgänge betrifft, "müssen wir schauen, wie es sich in den nächsten Tage entwickelt", betont der Trainer. Kandidaten sind Giulio Donati, Issah Abass und Emil Berggreen.
Das Kapitel Berggreen scheint sich als dem Ende zu nähern daumen-hoch.
Kaderschmiede 2018/2019 |#760
04.01.2019 - 12:54 Uhr
Zitat von Mischa
Zugänge sind in der Winterpause im Gegensatz zum Vorjahr, als Anthony Ujah und Nigel de Jong kamen, nicht geplant. "Es spricht dafür, dass wir in der Hinserie ganz ordentlich gespielt und nicht das Gefühl haben, etwas feinjustieren zu müssen. Wir haben das Gefühl, die Gruppe steht", sagt Schwarz. Was Abgänge betrifft, "müssen wir schauen, wie es sich in den nächsten Tage entwickelt", betont der Trainer. Kandidaten sind Giulio Donati, Issah Abass und Emil Berggreen.
Das Kapitel Berggreen scheint sich als dem Ende zu nähern daumen-hoch.


Wobei nicht auszuschliessen ist, dass er und Abass ausgeliehen werden, wovon ja schon die Rede war.

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