Borussia Dortmund Borussia Dortmund
deadline-day banner
Julien Duranville
Geburtsdatum 05.05.2006
Alter 20
Nat. Belgien  Belgien
Größe 1,73m
Vertrag bis 30.06.2031
Position Linksaußen
Fuß rechts
Akt. Verein Olympique Lyon

Leistungsdaten: 26/27

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 1--
1--

Julien Duranville [16]

26.01.2023 - 14:28 Uhr
Julien Duranville [16] |#1461
28.06.2026 - 16:43 Uhr
Zitat von Bulham
Zitat von 3-Ecken-Elfer

Zitat von Bulham

Ich bin verwundert, dass wir nach der Posse um Cherki nun ein großes Talent für kleines Geld nach Lyon verkaufen. Würde mich nicht wundern, wenn er dort durchstartet und wir dann in 2-3 Jahren blöd aus der Wäsche gucken, während Lyon uns vor knapp einem Jahr bereits öffentlich komplett bloßgestellt hat.

Was genau verwundert dich da und was hat Cherki bei diesem Thema zu suchen?

Duranville wurde verpflichtet, als ein großes Talent, welches aber bereits einige Verletzungsthematiken mitbrachte, es also ein Risiko gab, was womöglich andere Interessenten abgeschreckt hat.

Jetzt war es in der Folge so, dass diese Verletztungsthematik auch beim BVB immer wieder auftauchte, sodass im Grund nicht wirklich seriös mit ihm geplant werden konnte, er nicht die erwarteten Entwicklungsschritte gehen konnte. Das war übrigens auch bei der Leihe der Fall, sodass sehr wahrscheinlich die Skepsis größer geworden ist, man das Risiko eben nicht mehr weiter tragen wollte, in dem man ihn wieder verleiht, sondern ihn nun abgibt, die Ablöse wieder erhält und eine Weiterverkaufsbeteiligung. Geht er also doch noch durch die Decke, profitiert man finanziell davon, ärgert sich womöglich, aber eher nur bei jenen, die dann erzählen werden, dass das auch beim BVB so gelaufen wäre.

Als Fan, Außenstehender hat man immer leicht Reden, schließlich trägt man das Risiko nicht selbst, steht nicht in Verantwortung. Entsprechend ist das hier einfach nachvollziehbar, dass man ihn jetzt abgibt, ihn in eine Umgebung überlässt, die aufgrund der Sprache und den Erwartungen und Anforderungen günstiger für ihn sein dürften, denn eines darf und sollte man nicht vergessen, wenn du ins Ausland gehst, die Sprache nicht sprichst, und dann immer wieder Verletzungen kommen, Rückfälle dich belasten, dann ist das eben nicht einfach, sodass ein neues Umfeld für ihn persönlich besser sein kann.

Der BVB ist wirtschaftlich nicht zu Schaden gekommen und der Spieler kann seine Karriere woanders gestalten. Sehe ich das Problem nicht wirklich, außer man ist Hellseher, weiß, dass er jetzt frei von Verletzungen explodiert und macht deshalb dem Verein Vorwürfe.

Talent hat er, das weiß der BVB auch, aber man hat ihn jetzt einige Zeit begleiten können, weiß also, was Stand der Dinge ist, weiß das Risiko einzuschätzen und traf deshalb diese nachvollziehbare Entscheidung. Das ist eigentlich als Fan gut zu akzeptieren, finde ich.


Mich verwundert es, dass wir einen so talentierten Spieler ausgerechnet nach Lyon für Peanuts verkaufen. Warum ausgerechnet nach Lyon? Weil die uns vor einem Jahr im Poker um Cherki haben wie die letzten ***** en aussehen lassen, inklusive eines üblen öffentlichen Auftretens des Eigentümers in unsere Richtung. Ich würde dem Verein nicht mal den Dreck unter meinen Fingernägeln verkaufen.

Dass Duranville verletzungsanfällig ist, ist klar. Er hat allerdings auch kaum Chancen bei uns bekommen als er fit war. Vor weniger als einem Jahr debütierte er noch in der Nationalmannschaft und halt als Riesentalent und jetzt soll das alles weg sein und er wechselt für einen Preis, für den man nicht mal Zweitligatalente bekommt. Das ist schon ganz abenteuerlich.

Gleichzeitig war die öffentliche Demontage von Kovac Ende letzten Jahres auch nicht gerade wertschöpfend. Meiner Meinung nach hat der BVB bei Duranville auf ganzer Linie versagt.

Also erwartest du, dass der Verein nachtragend, quasi wie ein bockiges Kind agieren soll, evtl., weil du das so machen würdest bzw. gerne hättest, dass der Verein so agiert?

Profifußball heißt nicht umsonst so, denn dort hat man sich professionell zu verhalten, und das sollte man auch so machen, wenn das in der Vergangenheit mal ein anderer Verein möglicherweise, ist ja nur berichtet worden aber mWn nicht bewiesen, mal so gemacht hat. Zudem ist ja Textor nicht mehr bei Lyon aktiv, was nochmal um so mehr dafür spricht, sich professionell zu begegnen.

Zu Duranville: Hast du dir denn mal selbst die Frage gestellt, warum er kaum Chancen bekommen hat? Offiziell fit sein und fit genug und in Form, um sportlich eine Verstärkung bzw. reale Option zu sein, sind zwei paar Schuhe.

Zudem muss man einfach auch sagen, dass Duranville nicht (wirklich) ins Spielkonzept von Kovac passt, weil er eigentlich ein eher klassischer Flügelspieler ist und auf engen Räumen im Halbfeld, wo jeder Ballverlust gefährlich sein kann, nicht ideal eingesetzt, eigentlich eher gar nicht.

Wenn man sich im Verein also entscheidet, dass Duranville hier für beide Seiten nicht am richtigen Ort ist, dann ergibt ein Wechsel einfach Sinn und Lyon ist, trotz der möglicherweise existierenden Vorgeschichte, ein guter Ort für Spieler und Talente dieser Art, gerade eben weil Moreira kürzlich erst zu Leverkusen gewechselt ist und man nicht weiß, wie Fofana nach seiner schweren Verletzung eingeplant werden kann, auch wenn er schon einige Kurzeinsätze hatte.

Was hättest du denn als sportlich Verantwortlicher gemacht?

Hättest du Kovac gezwungen auf ein anderes System umzustellen und Duranville dann als Flügelspieler zu bringen?

Hättest du ihn erneut verliehen, oder was ist jetzt die Folge deiner Kritik, also dein Plan, der hätte umgesetzt werden sollen bzw. müssen?

•     •     •

Loriot: "In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten suchen nach Schuldigen.

Dieter Hallervorden: "Das größte Problem in der Geschichte der Menschheit ist, dass die Leute, die die Wahrheit kennen, den Mund nicht aufmachen. Und diejenigen, die von nichts eine Ahnung haben, bekommt man einfach nicht zum Schweigen."

"Sei Kind, wann immer Du kannst, und nur erwachsen, wenn Du musst"
Julien Duranville [16] |#1462
28.06.2026 - 16:49 Uhr
Zitat von UnderratedCritic

Und wieder verklärst du Situation. Duranville kam unter Terzic und nicht unter Kovac. Kovac ist sein dritter Trainer beim BVB. Dazu gab es noch U-19 Trainer und Trainer in der Regionalliga und Trainer in Basel. Er hatte eine ganze Rückrunde, um sich bei einem Verein wie Basel nachhaltig zu empfehlen. Auch da hat er überhaupt nicht überzeugt. Er war einfach nicht gut genug. Welche Argumente bringt er, um beim BVB Einsätze zu bekommen? Chancen hatte er während seiner verletzungsfreien Zeit bekommen, Chancen hatte er in der U19 und in der zweiten Mannschaft. Und wenn der BVB so doof ist, weil er ja von Tedesco eingeladen wurde und für Belgien gut genug war, warum wurde kein zweites Mal eingeladen? Hätte er dort alle umgehauen, wäre Belgien ja ziemlich dämlich, um auf ihn danach komplett zu verzichten?

Und by the way, Eichhorn hat keine durchschnittliche Saison gespielt. Er hat teilweise Leistungen gezeigt, die Duranville nicht einmal in der Regionalliga zeigen konnte. Mit 16 Jahren der überragende Mittelfeldspieler bei der Hertha in der zweiten Liga zu sein - ja, da ist er Duranville einiges voraus.

Duranville muss sein Talent erst einmal in ein Output verwandeln. Ansonsten wird er höchstens ein guter Spieler, bei einem ambitionierten Verein wie Lyon, aber nicht mehr höher.


Wo habe ich behauptet, dass Duranville unter Kovac zum BVB kam?
Und seit wann bewerten wir Spieler auf Basis von einem halben Jahr, insbesondere wenn sie vorher aufgrund von Verletzungen länger ausgefallen sind?
Welche Chancen hat Duranville während seiner (kurzen) verletzungsfreien Zeit bekommen? Er ist ein Flügelspieler und Kovac spielt ohne derartige Spieler. Herzlichen Glückwunsch.

Warum wurde Duranville kein zweites Mal zur Nationalmannschaft eingeladen? Vielleicht weil er beim BVB keine Chance bekommen hat, da Kovac, wie gesagt, ohne Flügelspieler spielt? Vielleicht auch, weil Tedesco seinen Job verloren hat. Wer weiß.

Du sagst, dass Eichhorn teilweise Leistungen gezeigt hat, die Duranville nicht mal in der Regionalliga gezeigt hat. Das stimmt. Allerdings hat Duranville auch Leistungen in der Bundesliga oder in der Champions League gezeigt, die Eichhorn nicht mal in der zweiten Liga gezeigt hat. Zumal Eichhorn für mich kein bisschen der überragende Spieler bei Hertha war. Und wir reden hier von einem mittelmäßigen Zweitligisten.

Um das Talent in ein Output zu verwandeln, brauchst du Qualität und ein Umfeld, das dir die Möglichkeit dazu gibt. Bei ersterem sind wir offensichtlich unterschiedlicher Meinung. Bei Zweiterem sollten sich unsere Meinung eigentlich nicht unterscheiden. Und genau den Punkt kritisierte ich.
Julien Duranville [16] |#1463
28.06.2026 - 16:54 Uhr
Zitat von Bulham
Zitat von UnderratedCritic

Zitat von Bulham

Zitat von 3-Ecken-Elfer

Zitat von Bulham

Ich bin verwundert, dass wir nach der Posse um Cherki nun ein großes Talent für kleines Geld nach Lyon verkaufen. Würde mich nicht wundern, wenn er dort durchstartet und wir dann in 2-3 Jahren blöd aus der Wäsche gucken, während Lyon uns vor knapp einem Jahr bereits öffentlich komplett bloßgestellt hat.

Was genau verwundert dich da und was hat Cherki bei diesem Thema zu suchen?

Duranville wurde verpflichtet, als ein großes Talent, welches aber bereits einige Verletzungsthematiken mitbrachte, es also ein Risiko gab, was womöglich andere Interessenten abgeschreckt hat.

Jetzt war es in der Folge so, dass diese Verletztungsthematik auch beim BVB immer wieder auftauchte, sodass im Grund nicht wirklich seriös mit ihm geplant werden konnte, er nicht die erwarteten Entwicklungsschritte gehen konnte. Das war übrigens auch bei der Leihe der Fall, sodass sehr wahrscheinlich die Skepsis größer geworden ist, man das Risiko eben nicht mehr weiter tragen wollte, in dem man ihn wieder verleiht, sondern ihn nun abgibt, die Ablöse wieder erhält und eine Weiterverkaufsbeteiligung. Geht er also doch noch durch die Decke, profitiert man finanziell davon, ärgert sich womöglich, aber eher nur bei jenen, die dann erzählen werden, dass das auch beim BVB so gelaufen wäre.

Als Fan, Außenstehender hat man immer leicht Reden, schließlich trägt man das Risiko nicht selbst, steht nicht in Verantwortung. Entsprechend ist das hier einfach nachvollziehbar, dass man ihn jetzt abgibt, ihn in eine Umgebung überlässt, die aufgrund der Sprache und den Erwartungen und Anforderungen günstiger für ihn sein dürften, denn eines darf und sollte man nicht vergessen, wenn du ins Ausland gehst, die Sprache nicht sprichst, und dann immer wieder Verletzungen kommen, Rückfälle dich belasten, dann ist das eben nicht einfach, sodass ein neues Umfeld für ihn persönlich besser sein kann.

Der BVB ist wirtschaftlich nicht zu Schaden gekommen und der Spieler kann seine Karriere woanders gestalten. Sehe ich das Problem nicht wirklich, außer man ist Hellseher, weiß, dass er jetzt frei von Verletzungen explodiert und macht deshalb dem Verein Vorwürfe.

Talent hat er, das weiß der BVB auch, aber man hat ihn jetzt einige Zeit begleiten können, weiß also, was Stand der Dinge ist, weiß das Risiko einzuschätzen und traf deshalb diese nachvollziehbare Entscheidung. Das ist eigentlich als Fan gut zu akzeptieren, finde ich.


Mich verwundert es, dass wir einen so talentierten Spieler ausgerechnet nach Lyon für Peanuts verkaufen. Warum ausgerechnet nach Lyon? Weil die uns vor einem Jahr im Poker um Cherki haben wie die letzten ***** en aussehen lassen, inklusive eines üblen öffentlichen Auftretens des Eigentümers in unsere Richtung. Ich würde dem Verein nicht mal den Dreck unter meinen Fingernägeln verkaufen.

Dass Duranville verletzungsanfällig ist, ist klar. Er hat allerdings auch kaum Chancen bei uns bekommen als er fit war. Vor weniger als einem Jahr debütierte er noch in der Nationalmannschaft und halt als Riesentalent und jetzt soll das alles weg sein und er wechselt für einen Preis, für den man nicht mal Zweitligatalente bekommt. Das ist schon ganz abenteuerlich.

Gleichzeitig war die öffentliche Demontage von Kovac Ende letzten Jahres auch nicht gerade wertschöpfend. Meiner Meinung nach hat der BVB bei Duranville auf ganzer Linie versagt.


Vielleicht sollte man endlich anfangen zu verstehen, dass es wesentlich mehr dazu gehört im Profifußball als irgendwelche schönen Twitter-Tricks zu präsentieren.
Ich kann ja verstehen, dass er feuchte Träume auslöst, aber mehr als das gab es bisher nicht.
Diese Verklärung der Ist-Situation finde ich schon schlimm. Diese gab es auch bei Mor, Brunner, Moukoko und andere Spieler, bei denen der BVB "versagt" hat.


Diese Verklärung gab es auch bei Merino, Gomez und Isak, bei denen der BVB versagt hat. Es gibt für beide Seiten genügend Beispiele.

Es kommt schon nicht von ungefähr, dass es einige Experten gibt, die in ihm ein Ausnahmetalent erkennen. Natürlich muss dann der Kopf auch mitspielen, damit er daraus etwas macht. Trotzdem finde ich es sehr schade, dass man einen jungen, derart talentierten Spieler so günstig ziehen lässt. Dass es auch anders geht, sehen wir übrigens gerade in unserem Kader. Fabio Silva konnte nämlich auch weder bei den Wolves, noch in seiner ersten Leihe überzeugen. Trotzdem haben sie ihn nicht direkt für Kleingeld verkauft, sondern über weitere Leihen eine Lösung gefunden.
Ich finde, dass der BVB bei diesem Transfer einiges falsch macht. Ob es am Ende auch wirklich so ist, wird man natürlich erst in ein paar Jahren sehen.

Ja, es gab die Entwicklungen der von dir genannten Spieler, aber man hatte auch das Talent erkannt, denn deshalb wurden sie ja auch ursprünglich verpflichtet, nur verläuft eine Entwicklung von Talenten bzw. Spielern allgemein nicht linear, nicht automatisch, wie das womöglich in einem Computerspiel der Fall ist, denn das hängt einfach von so vielen Faktoren ab, sodass man überhaupt nicht wissen kann, ob diese Spieler sich so entwickelt hätten, wären sie geblieben und hätte man sie eingesetzt, denn nur weil ein Spieler bei Verein A funktioniert, muss das nicht auch bei Verein B der Fall sein.

Oftmals brauchen solche Talente auch ein gewisse Umgebung, aber eben auch Erfahrungen, um daraus lernend den Schritt zu gehen, der vorher nicht möglich war.

Wer erwartet, man holt einfach Talente, lässt sie spielen und die entwickeln sich alle, und das überall, der ist schon ein wenig naiv unterwegs. Du musst eben auch am richtigen Ort sein, einen Verein und Trainer haben, der dich als Talent auch einsetzt, es sich leisten kann, weil das Gefüge funktioniert, man nicht so unter Druck steht, zwingend Ergebnisse zu benötigen.

Zudem war es ja meiner Erinnerung nach auch nicht so, als hätten Merino, Isak und Gomez direkt nach dem Wechsel sofort funktioniert und sie wären förmlich explodiert. Sie waren dann einfach nur an einem passenderen Ort, in einer Mannschaft, wo sie qua ihrem damaligen Leistungsniveau eher gut aufgehoben waren und wo der Druck auf die Spieler und Trainer nicht so groß war, wenn sie mal nicht gut spielten, sie deshalb weiter Spielzeit bekamen.

Retroperspektiv ist es zudem immer leichter, von Fehlern zu sprechen. Jeder Trainer würde nach Spielende gewisse Dinger gerne anders machen, wenn er das Spiel nochmal bestreiten bzw. vorbereiten könnte. Du hast aber eben nur einen Versuch.

Sollte also Duranville bei Lyon funktionieren, dann bedeutet das nicht, dass ein Abgang deshalb ein Fehler war, weil niemand mit Gewissheit sagen kann, ob das hier auch der Fall gewesen wäre.

•     •     •

Loriot: "In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten suchen nach Schuldigen.

Dieter Hallervorden: "Das größte Problem in der Geschichte der Menschheit ist, dass die Leute, die die Wahrheit kennen, den Mund nicht aufmachen. Und diejenigen, die von nichts eine Ahnung haben, bekommt man einfach nicht zum Schweigen."

"Sei Kind, wann immer Du kannst, und nur erwachsen, wenn Du musst"
Julien Duranville [16] |#1464
28.06.2026 - 16:55 Uhr
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Zitat von Bulham

Zitat von 3-Ecken-Elfer

Zitat von Bulham

Ich bin verwundert, dass wir nach der Posse um Cherki nun ein großes Talent für kleines Geld nach Lyon verkaufen. Würde mich nicht wundern, wenn er dort durchstartet und wir dann in 2-3 Jahren blöd aus der Wäsche gucken, während Lyon uns vor knapp einem Jahr bereits öffentlich komplett bloßgestellt hat.

Was genau verwundert dich da und was hat Cherki bei diesem Thema zu suchen?

Duranville wurde verpflichtet, als ein großes Talent, welches aber bereits einige Verletzungsthematiken mitbrachte, es also ein Risiko gab, was womöglich andere Interessenten abgeschreckt hat.

Jetzt war es in der Folge so, dass diese Verletztungsthematik auch beim BVB immer wieder auftauchte, sodass im Grund nicht wirklich seriös mit ihm geplant werden konnte, er nicht die erwarteten Entwicklungsschritte gehen konnte. Das war übrigens auch bei der Leihe der Fall, sodass sehr wahrscheinlich die Skepsis größer geworden ist, man das Risiko eben nicht mehr weiter tragen wollte, in dem man ihn wieder verleiht, sondern ihn nun abgibt, die Ablöse wieder erhält und eine Weiterverkaufsbeteiligung. Geht er also doch noch durch die Decke, profitiert man finanziell davon, ärgert sich womöglich, aber eher nur bei jenen, die dann erzählen werden, dass das auch beim BVB so gelaufen wäre.

Als Fan, Außenstehender hat man immer leicht Reden, schließlich trägt man das Risiko nicht selbst, steht nicht in Verantwortung. Entsprechend ist das hier einfach nachvollziehbar, dass man ihn jetzt abgibt, ihn in eine Umgebung überlässt, die aufgrund der Sprache und den Erwartungen und Anforderungen günstiger für ihn sein dürften, denn eines darf und sollte man nicht vergessen, wenn du ins Ausland gehst, die Sprache nicht sprichst, und dann immer wieder Verletzungen kommen, Rückfälle dich belasten, dann ist das eben nicht einfach, sodass ein neues Umfeld für ihn persönlich besser sein kann.

Der BVB ist wirtschaftlich nicht zu Schaden gekommen und der Spieler kann seine Karriere woanders gestalten. Sehe ich das Problem nicht wirklich, außer man ist Hellseher, weiß, dass er jetzt frei von Verletzungen explodiert und macht deshalb dem Verein Vorwürfe.

Talent hat er, das weiß der BVB auch, aber man hat ihn jetzt einige Zeit begleiten können, weiß also, was Stand der Dinge ist, weiß das Risiko einzuschätzen und traf deshalb diese nachvollziehbare Entscheidung. Das ist eigentlich als Fan gut zu akzeptieren, finde ich.


Mich verwundert es, dass wir einen so talentierten Spieler ausgerechnet nach Lyon für Peanuts verkaufen. Warum ausgerechnet nach Lyon? Weil die uns vor einem Jahr im Poker um Cherki haben wie die letzten ***** en aussehen lassen, inklusive eines üblen öffentlichen Auftretens des Eigentümers in unsere Richtung. Ich würde dem Verein nicht mal den Dreck unter meinen Fingernägeln verkaufen.

Dass Duranville verletzungsanfällig ist, ist klar. Er hat allerdings auch kaum Chancen bei uns bekommen als er fit war. Vor weniger als einem Jahr debütierte er noch in der Nationalmannschaft und halt als Riesentalent und jetzt soll das alles weg sein und er wechselt für einen Preis, für den man nicht mal Zweitligatalente bekommt. Das ist schon ganz abenteuerlich.

Gleichzeitig war die öffentliche Demontage von Kovac Ende letzten Jahres auch nicht gerade wertschöpfend. Meiner Meinung nach hat der BVB bei Duranville auf ganzer Linie versagt.

Also erwartest du, dass der Verein nachtragend, quasi wie ein bockiges Kind agieren soll, evtl., weil du das so machen würdest bzw. gerne hättest, dass der Verein so agiert?

Profifußball heißt nicht umsonst so, denn dort hat man sich professionell zu verhalten, und das sollte man auch so machen, wenn das in der Vergangenheit mal ein anderer Verein möglicherweise, ist ja nur berichtet worden aber mWn nicht bewiesen, mal so gemacht hat. Zudem ist ja Textor nicht mehr bei Lyon aktiv, was nochmal um so mehr dafür spricht, sich professionell zu begegnen.

Zu Duranville: Hast du dir denn mal selbst die Frage gestellt, warum er kaum Chancen bekommen hat? Offiziell fit sein und fit genug und in Form, um sportlich eine Verstärkung bzw. reale Option zu sein, sind zwei paar Schuhe.

Zudem muss man einfach auch sagen, dass Duranville nicht (wirklich) ins Spielkonzept von Kovac passt, weil er eigentlich ein eher klassischer Flügelspieler ist und auf engen Räumen im Halbfeld, wo jeder Ballverlust gefährlich sein kann, nicht ideal eingesetzt, eigentlich eher gar nicht.

Wenn man sich im Verein also entscheidet, dass Duranville hier für beide Seiten nicht am richtigen Ort ist, dann ergibt ein Wechsel einfach Sinn und Lyon ist, trotz der möglicherweise existierenden Vorgeschichte, ein guter Ort für Spieler und Talente dieser Art, gerade eben weil Moreira kürzlich erst zu Leverkusen gewechselt ist und man nicht weiß, wie Fofana nach seiner schweren Verletzung eingeplant werden kann, auch wenn er schon einige Kurzeinsätze hatte.

Was hättest du denn als sportlich Verantwortlicher gemacht?

Hättest du Kovac gezwungen auf ein anderes System umzustellen und Duranville dann als Flügelspieler zu bringen?

Hättest du ihn erneut verliehen, oder was ist jetzt die Folge deiner Kritik, also dein Plan, der hätte umgesetzt werden sollen bzw. müssen?


Zum ersten Abschnitt: Ja, ich hätte ihn nicht zu Lyon verkauft bzw. nur bei einem außergewöhnlichem Angebot. Es geht im Business auch um Standing und der BVB zeigt hier meiner Meinung nach, dass man solche Spielchen ohne Konsequenzen mit sich machen lässt.

Zum letzten Punkt: Ich hätte ihn erneut verliehen. Kovac hat zwar angedeutet, dass auch das Spielsystem ggf. ändern könnte, aber so richtig glaube ich nicht dran. Ich hätte Duranville eher erneut verliehen, analog zu der Leihe nach Basel. Wenn er dort noch ein Jahr gespielt hätte und verletzungsfrei geblieben wäre, könnte man einen viel besseren Blick darauf bekommen, was in ihm steckt.

Den Rest deines Kommentars habe ich hoffentlich in anderen Einträgen beantwortet.
Julien Duranville [16] |#1465
28.06.2026 - 17:10 Uhr
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Zitat von Bulham

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von Bulham

Zitat von 3-Ecken-Elfer

Zitat von Bulham

Ich bin verwundert, dass wir nach der Posse um Cherki nun ein großes Talent für kleines Geld nach Lyon verkaufen. Würde mich nicht wundern, wenn er dort durchstartet und wir dann in 2-3 Jahren blöd aus der Wäsche gucken, während Lyon uns vor knapp einem Jahr bereits öffentlich komplett bloßgestellt hat.

Was genau verwundert dich da und was hat Cherki bei diesem Thema zu suchen?

Duranville wurde verpflichtet, als ein großes Talent, welches aber bereits einige Verletzungsthematiken mitbrachte, es also ein Risiko gab, was womöglich andere Interessenten abgeschreckt hat.

Jetzt war es in der Folge so, dass diese Verletztungsthematik auch beim BVB immer wieder auftauchte, sodass im Grund nicht wirklich seriös mit ihm geplant werden konnte, er nicht die erwarteten Entwicklungsschritte gehen konnte. Das war übrigens auch bei der Leihe der Fall, sodass sehr wahrscheinlich die Skepsis größer geworden ist, man das Risiko eben nicht mehr weiter tragen wollte, in dem man ihn wieder verleiht, sondern ihn nun abgibt, die Ablöse wieder erhält und eine Weiterverkaufsbeteiligung. Geht er also doch noch durch die Decke, profitiert man finanziell davon, ärgert sich womöglich, aber eher nur bei jenen, die dann erzählen werden, dass das auch beim BVB so gelaufen wäre.

Als Fan, Außenstehender hat man immer leicht Reden, schließlich trägt man das Risiko nicht selbst, steht nicht in Verantwortung. Entsprechend ist das hier einfach nachvollziehbar, dass man ihn jetzt abgibt, ihn in eine Umgebung überlässt, die aufgrund der Sprache und den Erwartungen und Anforderungen günstiger für ihn sein dürften, denn eines darf und sollte man nicht vergessen, wenn du ins Ausland gehst, die Sprache nicht sprichst, und dann immer wieder Verletzungen kommen, Rückfälle dich belasten, dann ist das eben nicht einfach, sodass ein neues Umfeld für ihn persönlich besser sein kann.

Der BVB ist wirtschaftlich nicht zu Schaden gekommen und der Spieler kann seine Karriere woanders gestalten. Sehe ich das Problem nicht wirklich, außer man ist Hellseher, weiß, dass er jetzt frei von Verletzungen explodiert und macht deshalb dem Verein Vorwürfe.

Talent hat er, das weiß der BVB auch, aber man hat ihn jetzt einige Zeit begleiten können, weiß also, was Stand der Dinge ist, weiß das Risiko einzuschätzen und traf deshalb diese nachvollziehbare Entscheidung. Das ist eigentlich als Fan gut zu akzeptieren, finde ich.


Mich verwundert es, dass wir einen so talentierten Spieler ausgerechnet nach Lyon für Peanuts verkaufen. Warum ausgerechnet nach Lyon? Weil die uns vor einem Jahr im Poker um Cherki haben wie die letzten ***** en aussehen lassen, inklusive eines üblen öffentlichen Auftretens des Eigentümers in unsere Richtung. Ich würde dem Verein nicht mal den Dreck unter meinen Fingernägeln verkaufen.

Dass Duranville verletzungsanfällig ist, ist klar. Er hat allerdings auch kaum Chancen bei uns bekommen als er fit war. Vor weniger als einem Jahr debütierte er noch in der Nationalmannschaft und halt als Riesentalent und jetzt soll das alles weg sein und er wechselt für einen Preis, für den man nicht mal Zweitligatalente bekommt. Das ist schon ganz abenteuerlich.

Gleichzeitig war die öffentliche Demontage von Kovac Ende letzten Jahres auch nicht gerade wertschöpfend. Meiner Meinung nach hat der BVB bei Duranville auf ganzer Linie versagt.


Vielleicht sollte man endlich anfangen zu verstehen, dass es wesentlich mehr dazu gehört im Profifußball als irgendwelche schönen Twitter-Tricks zu präsentieren.
Ich kann ja verstehen, dass er feuchte Träume auslöst, aber mehr als das gab es bisher nicht.
Diese Verklärung der Ist-Situation finde ich schon schlimm. Diese gab es auch bei Mor, Brunner, Moukoko und andere Spieler, bei denen der BVB "versagt" hat.


Diese Verklärung gab es auch bei Merino, Gomez und Isak, bei denen der BVB versagt hat. Es gibt für beide Seiten genügend Beispiele.

Es kommt schon nicht von ungefähr, dass es einige Experten gibt, die in ihm ein Ausnahmetalent erkennen. Natürlich muss dann der Kopf auch mitspielen, damit er daraus etwas macht. Trotzdem finde ich es sehr schade, dass man einen jungen, derart talentierten Spieler so günstig ziehen lässt. Dass es auch anders geht, sehen wir übrigens gerade in unserem Kader. Fabio Silva konnte nämlich auch weder bei den Wolves, noch in seiner ersten Leihe überzeugen. Trotzdem haben sie ihn nicht direkt für Kleingeld verkauft, sondern über weitere Leihen eine Lösung gefunden.
Ich finde, dass der BVB bei diesem Transfer einiges falsch macht. Ob es am Ende auch wirklich so ist, wird man natürlich erst in ein paar Jahren sehen.

Ja, es gab die Entwicklungen der von dir genannten Spieler, aber man hatte auch das Talent erkannt, denn deshalb wurden sie ja auch ursprünglich verpflichtet, nur verläuft eine Entwicklung von Talenten bzw. Spielern allgemein nicht linear, nicht automatisch, wie das womöglich in einem Computerspiel der Fall ist, denn das hängt einfach von so vielen Faktoren ab, sodass man überhaupt nicht wissen kann, ob diese Spieler sich so entwickelt hätten, wären sie geblieben und hätte man sie eingesetzt, denn nur weil ein Spieler bei Verein A funktioniert, muss das nicht auch bei Verein B der Fall sein.

Oftmals brauchen solche Talente auch ein gewisse Umgebung, aber eben auch Erfahrungen, um daraus lernend den Schritt zu gehen, der vorher nicht möglich war.

Wer erwartet, man holt einfach Talente, lässt sie spielen und die entwickeln sich alle, und das überall, der ist schon ein wenig naiv unterwegs. Du musst eben auch am richtigen Ort sein, einen Verein und Trainer haben, der dich als Talent auch einsetzt, es sich leisten kann, weil das Gefüge funktioniert, man nicht so unter Druck steht, zwingend Ergebnisse zu benötigen.

Zudem war es ja meiner Erinnerung nach auch nicht so, als hätten Merino, Isak und Gomez direkt nach dem Wechsel sofort funktioniert und sie wären förmlich explodiert. Sie waren dann einfach nur an einem passenderen Ort, in einer Mannschaft, wo sie qua ihrem damaligen Leistungsniveau eher gut aufgehoben waren und wo der Druck auf die Spieler und Trainer nicht so groß war, wenn sie mal nicht gut spielten, sie deshalb weiter Spielzeit bekamen.

Retroperspektiv ist es zudem immer leichter, von Fehlern zu sprechen. Jeder Trainer würde nach Spielende gewisse Dinger gerne anders machen, wenn er das Spiel nochmal bestreiten bzw. vorbereiten könnte. Du hast aber eben nur einen Versuch.

Sollte also Duranville bei Lyon funktionieren, dann bedeutet das nicht, dass ein Abgang deshalb ein Fehler war, weil niemand mit Gewissheit sagen kann, ob das hier auch der Fall gewesen wäre.


Alles, was du hier geschrieben hast, kann ich nur unterschreiben.
Meine Antwort bezog sich auf den von mir zitieren plumpen Vergleich von Duranville mit anderen beim BVB gescheiterten Talenten, die es woanders auch nicht gepackt haben. Es geht nämlich auch anders, wie Isak und Co es gezeigt haben. Man kann bei Duranville nicht sagen, in welche Richtung seine Karriere gehen wird, solange man keine Glaskugel hat. Man kann nur das bisher gezeigte bewerten und dafür finde ich die bisher genannten Zahlen viel zu gering.
Gleichzeitig haben wir mit Lyon in der nahen Vergangenheit schlechte Erfahrungen beim Cherki Deal gemacht. Das hätte für mich persönlich noch einen zusätzlichen Aufschlag für Lyon führen müssen.
Julien Duranville [16] |#1466
28.06.2026 - 17:26 Uhr
Zitat von Bulham
Zitat von 3-Ecken-Elfer

Zitat von Bulham

Zitat von 3-Ecken-Elfer

Zitat von Bulham

Ich bin verwundert, dass wir nach der Posse um Cherki nun ein großes Talent für kleines Geld nach Lyon verkaufen. Würde mich nicht wundern, wenn er dort durchstartet und wir dann in 2-3 Jahren blöd aus der Wäsche gucken, während Lyon uns vor knapp einem Jahr bereits öffentlich komplett bloßgestellt hat.

Was genau verwundert dich da und was hat Cherki bei diesem Thema zu suchen?

Duranville wurde verpflichtet, als ein großes Talent, welches aber bereits einige Verletzungsthematiken mitbrachte, es also ein Risiko gab, was womöglich andere Interessenten abgeschreckt hat.

Jetzt war es in der Folge so, dass diese Verletztungsthematik auch beim BVB immer wieder auftauchte, sodass im Grund nicht wirklich seriös mit ihm geplant werden konnte, er nicht die erwarteten Entwicklungsschritte gehen konnte. Das war übrigens auch bei der Leihe der Fall, sodass sehr wahrscheinlich die Skepsis größer geworden ist, man das Risiko eben nicht mehr weiter tragen wollte, in dem man ihn wieder verleiht, sondern ihn nun abgibt, die Ablöse wieder erhält und eine Weiterverkaufsbeteiligung. Geht er also doch noch durch die Decke, profitiert man finanziell davon, ärgert sich womöglich, aber eher nur bei jenen, die dann erzählen werden, dass das auch beim BVB so gelaufen wäre.

Als Fan, Außenstehender hat man immer leicht Reden, schließlich trägt man das Risiko nicht selbst, steht nicht in Verantwortung. Entsprechend ist das hier einfach nachvollziehbar, dass man ihn jetzt abgibt, ihn in eine Umgebung überlässt, die aufgrund der Sprache und den Erwartungen und Anforderungen günstiger für ihn sein dürften, denn eines darf und sollte man nicht vergessen, wenn du ins Ausland gehst, die Sprache nicht sprichst, und dann immer wieder Verletzungen kommen, Rückfälle dich belasten, dann ist das eben nicht einfach, sodass ein neues Umfeld für ihn persönlich besser sein kann.

Der BVB ist wirtschaftlich nicht zu Schaden gekommen und der Spieler kann seine Karriere woanders gestalten. Sehe ich das Problem nicht wirklich, außer man ist Hellseher, weiß, dass er jetzt frei von Verletzungen explodiert und macht deshalb dem Verein Vorwürfe.

Talent hat er, das weiß der BVB auch, aber man hat ihn jetzt einige Zeit begleiten können, weiß also, was Stand der Dinge ist, weiß das Risiko einzuschätzen und traf deshalb diese nachvollziehbare Entscheidung. Das ist eigentlich als Fan gut zu akzeptieren, finde ich.


Mich verwundert es, dass wir einen so talentierten Spieler ausgerechnet nach Lyon für Peanuts verkaufen. Warum ausgerechnet nach Lyon? Weil die uns vor einem Jahr im Poker um Cherki haben wie die letzten ***** en aussehen lassen, inklusive eines üblen öffentlichen Auftretens des Eigentümers in unsere Richtung. Ich würde dem Verein nicht mal den Dreck unter meinen Fingernägeln verkaufen.

Dass Duranville verletzungsanfällig ist, ist klar. Er hat allerdings auch kaum Chancen bei uns bekommen als er fit war. Vor weniger als einem Jahr debütierte er noch in der Nationalmannschaft und halt als Riesentalent und jetzt soll das alles weg sein und er wechselt für einen Preis, für den man nicht mal Zweitligatalente bekommt. Das ist schon ganz abenteuerlich.

Gleichzeitig war die öffentliche Demontage von Kovac Ende letzten Jahres auch nicht gerade wertschöpfend. Meiner Meinung nach hat der BVB bei Duranville auf ganzer Linie versagt.

Also erwartest du, dass der Verein nachtragend, quasi wie ein bockiges Kind agieren soll, evtl., weil du das so machen würdest bzw. gerne hättest, dass der Verein so agiert?

Profifußball heißt nicht umsonst so, denn dort hat man sich professionell zu verhalten, und das sollte man auch so machen, wenn das in der Vergangenheit mal ein anderer Verein möglicherweise, ist ja nur berichtet worden aber mWn nicht bewiesen, mal so gemacht hat. Zudem ist ja Textor nicht mehr bei Lyon aktiv, was nochmal um so mehr dafür spricht, sich professionell zu begegnen.

Zu Duranville: Hast du dir denn mal selbst die Frage gestellt, warum er kaum Chancen bekommen hat? Offiziell fit sein und fit genug und in Form, um sportlich eine Verstärkung bzw. reale Option zu sein, sind zwei paar Schuhe.

Zudem muss man einfach auch sagen, dass Duranville nicht (wirklich) ins Spielkonzept von Kovac passt, weil er eigentlich ein eher klassischer Flügelspieler ist und auf engen Räumen im Halbfeld, wo jeder Ballverlust gefährlich sein kann, nicht ideal eingesetzt, eigentlich eher gar nicht.

Wenn man sich im Verein also entscheidet, dass Duranville hier für beide Seiten nicht am richtigen Ort ist, dann ergibt ein Wechsel einfach Sinn und Lyon ist, trotz der möglicherweise existierenden Vorgeschichte, ein guter Ort für Spieler und Talente dieser Art, gerade eben weil Moreira kürzlich erst zu Leverkusen gewechselt ist und man nicht weiß, wie Fofana nach seiner schweren Verletzung eingeplant werden kann, auch wenn er schon einige Kurzeinsätze hatte.

Was hättest du denn als sportlich Verantwortlicher gemacht?

Hättest du Kovac gezwungen auf ein anderes System umzustellen und Duranville dann als Flügelspieler zu bringen?

Hättest du ihn erneut verliehen, oder was ist jetzt die Folge deiner Kritik, also dein Plan, der hätte umgesetzt werden sollen bzw. müssen?


Zum ersten Abschnitt: Ja, ich hätte ihn nicht zu Lyon verkauft bzw. nur bei einem außergewöhnlichem Angebot. Es geht im Business auch um Standing und der BVB zeigt hier meiner Meinung nach, dass man solche Spielchen ohne Konsequenzen mit sich machen lässt.

Zum letzten Punkt: Ich hätte ihn erneut verliehen. Kovac hat zwar angedeutet, dass auch das Spielsystem ggf. ändern könnte, aber so richtig glaube ich nicht dran. Ich hätte Duranville eher erneut verliehen, analog zu der Leihe nach Basel. Wenn er dort noch ein Jahr gespielt hätte und verletzungsfrei geblieben wäre, könnte man einen viel besseren Blick darauf bekommen, was in ihm steckt.

Den Rest deines Kommentars habe ich hoffentlich in anderen Einträgen beantwortet.

Genau, es gibt so etwas wie Standing bzw. Außendarstellung, weshalb ich mich eher darüber wundere, dass du so eindimensional unterwegs bist, als wäre es ein Fakt, was berichtet wurde. Du lässt gar nicht zu, dass dem nicht so war, dass man seitens des BVBs genau weiß, wie es wirklich war und es deshalb keinen Grund gibt, nicht weiterhin professionell umzugehen und Transfers abzuwickeln.

Ich meine mich zu erinnern, dass der Transfer von Cherki eigentlich bereits in trockenen Tüchern war, bis man sich beim BVB anders entschied. Erst in einer späteren Transferperiode kam es zu den Gerüchten und Vorkommnissen rund um Textor. Ich meine, er soll eine SMS oder sonstige Nachricht verschickt haben, dass er nicht an den BVB verkaufen werde. Möglicherweise war das einfach nur dem geschuldet, dass der vorher quasi feststehende Wechsel dann doch nicht zustande kam und er fand es dreist oder wie auch immer, dass man seitens dem BVB erneut anfragte.

Wir werden die Wahrheit nicht erfahren. Was wir aber wissen, ist, dass Textor dort nicht mehr tätig ist, sodass mir nicht ganz klar ist, warum du einen ganzen Verein dafür in Sippenhaft nehmen möchtest, quasi auf Lebenszeit, nur weil in der Vergangenheit mal ein "Mitarbeiter" vermeintlich oder sogar faktisch unprofessionell war. Das würde ich als unprofessionell bezeichnen, wenn jetzt diesen Verein quasi auf die Black List setzen würde. Ein Verein ist bekanntlich mehr als ein Trainer, Spieler, Verantwortlicher etc., oder etwa nicht?

Wenn Duranville dort seine passende neue Heimat sieht, der BVB kommuniziert hat, dass er ohne Duranville plant bzw. ihm keine Steine in den Weg legen würde, dann wüsste ich nicht, warum man nicht mit Lyon verhandeln und eine Übereinkunft treffen können sollte.

Man bekommt die gezahlte Ablöse wieder und hat die Chancen sogar noch auf etwas mehr Geld, kann einen Platz im Kader mit einem Spieler, evtl. sogar mit einem "eigenen" Talent besetzen, dem man eher zutraut, sich einen Platz zu erkämpfen und zu erspielen, weil er womöglich besser ins Konzept passt.

Wie ich über das Konzept von Kovac denke, ist ja evtl. bekannt, aber wenn der Verein das mitträgt, dann muss er auch konsequent handeln und sollte sich nicht urplötzlich etwas ändern, passt ein Duranville einfach nicht rein, Talent hin oder her.

Ginge es nach mir, wäre jemand anders Trainer, man würde eine andere Spielphilosophie verfolgen, die wieder Flügelspieler benötigt, sodass Duranville dann ein anderer Fall wäre, aber die Verletzungsthematik dennoch nicht verschwinden würde, denn ein Spieler, so gut oder talentiert er auch sein möge, mit dem man seriös nicht planen kann, ist eben keine gute (Kader-)Option.

•     •     •

Loriot: "In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten suchen nach Schuldigen.

Dieter Hallervorden: "Das größte Problem in der Geschichte der Menschheit ist, dass die Leute, die die Wahrheit kennen, den Mund nicht aufmachen. Und diejenigen, die von nichts eine Ahnung haben, bekommt man einfach nicht zum Schweigen."

"Sei Kind, wann immer Du kannst, und nur erwachsen, wenn Du musst"
Julien Duranville [16] |#1467
28.06.2026 - 17:36 Uhr
Zu der Sache um Lyon kann man auch einfach anmerken dass hier nicht mehr John Textor und Sebastian Kehl verhandeln. Da hat man die Führung mittlerweile komplett ausgetauscht.

Und am Ende ist es doch wohl für den BVB schlauer wenn man den Frieden annimmt mit den neuen Personalien auf beiden Seiten.
Julien Duranville [16] |#1468
28.06.2026 - 19:56 Uhr
Zitat von Bulham

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von Bulham

Zitat von 3-Ecken-Elfer

Zitat von Bulham

Ich bin verwundert, dass wir nach der Posse um Cherki nun ein großes Talent für kleines Geld nach Lyon verkaufen. Würde mich nicht wundern, wenn er dort durchstartet und wir dann in 2-3 Jahren blöd aus der Wäsche gucken, während Lyon uns vor knapp einem Jahr bereits öffentlich komplett bloßgestellt hat.

Was genau verwundert dich da und was hat Cherki bei diesem Thema zu suchen?

Duranville wurde verpflichtet, als ein großes Talent, welches aber bereits einige Verletzungsthematiken mitbrachte, es also ein Risiko gab, was womöglich andere Interessenten abgeschreckt hat.

Jetzt war es in der Folge so, dass diese Verletztungsthematik auch beim BVB immer wieder auftauchte, sodass im Grund nicht wirklich seriös mit ihm geplant werden konnte, er nicht die erwarteten Entwicklungsschritte gehen konnte. Das war übrigens auch bei der Leihe der Fall, sodass sehr wahrscheinlich die Skepsis größer geworden ist, man das Risiko eben nicht mehr weiter tragen wollte, in dem man ihn wieder verleiht, sondern ihn nun abgibt, die Ablöse wieder erhält und eine Weiterverkaufsbeteiligung. Geht er also doch noch durch die Decke, profitiert man finanziell davon, ärgert sich womöglich, aber eher nur bei jenen, die dann erzählen werden, dass das auch beim BVB so gelaufen wäre.

Als Fan, Außenstehender hat man immer leicht Reden, schließlich trägt man das Risiko nicht selbst, steht nicht in Verantwortung. Entsprechend ist das hier einfach nachvollziehbar, dass man ihn jetzt abgibt, ihn in eine Umgebung überlässt, die aufgrund der Sprache und den Erwartungen und Anforderungen günstiger für ihn sein dürften, denn eines darf und sollte man nicht vergessen, wenn du ins Ausland gehst, die Sprache nicht sprichst, und dann immer wieder Verletzungen kommen, Rückfälle dich belasten, dann ist das eben nicht einfach, sodass ein neues Umfeld für ihn persönlich besser sein kann.

Der BVB ist wirtschaftlich nicht zu Schaden gekommen und der Spieler kann seine Karriere woanders gestalten. Sehe ich das Problem nicht wirklich, außer man ist Hellseher, weiß, dass er jetzt frei von Verletzungen explodiert und macht deshalb dem Verein Vorwürfe.

Talent hat er, das weiß der BVB auch, aber man hat ihn jetzt einige Zeit begleiten können, weiß also, was Stand der Dinge ist, weiß das Risiko einzuschätzen und traf deshalb diese nachvollziehbare Entscheidung. Das ist eigentlich als Fan gut zu akzeptieren, finde ich.


Mich verwundert es, dass wir einen so talentierten Spieler ausgerechnet nach Lyon für Peanuts verkaufen. Warum ausgerechnet nach Lyon? Weil die uns vor einem Jahr im Poker um Cherki haben wie die letzten ***** en aussehen lassen, inklusive eines üblen öffentlichen Auftretens des Eigentümers in unsere Richtung. Ich würde dem Verein nicht mal den Dreck unter meinen Fingernägeln verkaufen.

Dass Duranville verletzungsanfällig ist, ist klar. Er hat allerdings auch kaum Chancen bei uns bekommen als er fit war. Vor weniger als einem Jahr debütierte er noch in der Nationalmannschaft und halt als Riesentalent und jetzt soll das alles weg sein und er wechselt für einen Preis, für den man nicht mal Zweitligatalente bekommt. Das ist schon ganz abenteuerlich.

Gleichzeitig war die öffentliche Demontage von Kovac Ende letzten Jahres auch nicht gerade wertschöpfend. Meiner Meinung nach hat der BVB bei Duranville auf ganzer Linie versagt.


Vielleicht sollte man endlich anfangen zu verstehen, dass es wesentlich mehr dazu gehört im Profifußball als irgendwelche schönen Twitter-Tricks zu präsentieren.
Ich kann ja verstehen, dass er feuchte Träume auslöst, aber mehr als das gab es bisher nicht.
Diese Verklärung der Ist-Situation finde ich schon schlimm. Diese gab es auch bei Mor, Brunner, Moukoko und andere Spieler, bei denen der BVB "versagt" hat.


Diese Verklärung gab es auch bei Merino, Gomez und Isak, bei denen der BVB versagt hat. Es gibt für beide Seiten genügend Beispiele.

Es kommt schon nicht von ungefähr, dass es einige Experten gibt, die in ihm ein Ausnahmetalent erkennen. Natürlich muss dann der Kopf auch mitspielen, damit er daraus etwas macht. Trotzdem finde ich es sehr schade, dass man einen jungen, derart talentierten Spieler so günstig ziehen lässt. Dass es auch anders geht, sehen wir übrigens gerade in unserem Kader. Fabio Silva konnte nämlich auch weder bei den Wolves, noch in seiner ersten Leihe überzeugen. Trotzdem haben sie ihn nicht direkt für Kleingeld verkauft, sondern über weitere Leihen eine Lösung gefunden.
Ich finde, dass der BVB bei diesem Transfer einiges falsch macht. Ob es am Ende auch wirklich so ist, wird man natürlich erst in ein paar Jahren sehen.


Merino ist 30 Jahre alt, da kannst du genauso Timm, Tanko oder But als Beispiel nehmen.
Merino wurde bei Tuchel teilweise als IV eingesetzt, er konnte mit ihm wenig anfangen und auch bei Newcastle kam er nicht zum Zug. Das hat bei ihm etwas gedauert.
Und Isak hatte Haaland vor sich.
Du findest bei jedem Verein Beispiele und Gegenbeispiele. Das ist völlig normal. Aber der BVB hat in der Vergangenheit so viele Spieler rausgebracht und in der jungen Vergangenheit die richtigen Spieler ziehen lassen, dass ich deinen Standpunkt überhaupt nicht nachvollziehen kann. Es ist bezeichnend, dass die Beispiele aus der Steinzeit kommen.

Auch deine ganze Argumentation ist für mich ziemlich strange um ehrlich zu sein, weil du Duranville komplett frei von jeder Verantwortung nimmst. Gerade wenn ich in Basel die Chance habe, endlich aufzublühen und mein überragendes Talent zeigen kann, dann falle ich auf oder hebe mich ab. Tut er aber nicht. Das hat Sancho ohne Spielpraxis und Training beim BVB auch punktuell geschafft. Wenn ich Talent habe, dann zeigt es sich. Da sind nicht immer die anderen Schuld.

Welche Experten sagen, er hätte ein Ausnahmetalent? Die Fußballexperten, die so ein Ausnahmetalent für wenig Geld eher nach Lyon ziehen lassen als selbst zu verpflichten?

Und noch wilder wird es in Bezug auf die Nationalmannschaft. Erst sagst du, er wäre aufgrund seines Talents eingeladen und dann kein zweites Mal, weil er beim BVB keine Rolle spielte.
Er spielte schon vor der Nominierung keine Rolle. Im Umkehrschluss bedeutet es, er wurde nur aufgrund seines Talents nominiert. Aber wenn sein Talent (Der Nominierungsgrund) dort so extrem aufgefallen wäre, wo war dann die zweite Einladung? Die wenigen Einsätze können es nicht sein, denn es gab sie auch vor nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UnderratedCritic am 28.06.2026 um 19:57 Uhr bearbeitet
Julien Duranville [16] |#1469
28.06.2026 - 22:44 Uhr
Zitat von UnderratedCritic


Merino ist 30 Jahre alt, da kannst du genauso Timm, Tanko oder But als Beispiel nehmen.
Merino wurde bei Tuchel teilweise als IV eingesetzt, er konnte mit ihm wenig anfangen und auch bei Newcastle kam er nicht zum Zug. Das hat bei ihm etwas gedauert.
Und Isak hatte Haaland vor sich.
Du findest bei jedem Verein Beispiele und Gegenbeispiele. Das ist völlig normal. Aber der BVB hat in der Vergangenheit so viele Spieler rausgebracht und in der jungen Vergangenheit die richtigen Spieler ziehen lassen, dass ich deinen Standpunkt überhaupt nicht nachvollziehen kann. Es ist bezeichnend, dass die Beispiele aus der Steinzeit kommen.

Auch deine ganze Argumentation ist für mich ziemlich strange um ehrlich zu sein, weil du Duranville komplett frei von jeder Verantwortung nimmst. Gerade wenn ich in Basel die Chance habe, endlich aufzublühen und mein überragendes Talent zeigen kann, dann falle ich auf oder hebe mich ab. Tut er aber nicht. Das hat Sancho ohne Spielpraxis und Training beim BVB auch punktuell geschafft. Wenn ich Talent habe, dann zeigt es sich. Da sind nicht immer die anderen Schuld.

Welche Experten sagen, er hätte ein Ausnahmetalent? Die Fußballexperten, die so ein Ausnahmetalent für wenig Geld eher nach Lyon ziehen lassen als selbst zu verpflichten?

Und noch wilder wird es in Bezug auf die Nationalmannschaft. Erst sagst du, er wäre aufgrund seines Talents eingeladen und dann kein zweites Mal, weil er beim BVB keine Rolle spielte.
Er spielte schon vor der Nominierung keine Rolle. Im Umkehrschluss bedeutet es, er wurde nur aufgrund seines Talents nominiert. Aber wenn sein Talent (Der Nominierungsgrund) dort so extrem aufgefallen wäre, wo war dann die zweite Einladung? Die wenigen Einsätze können es nicht sein, denn es gab sie auch vor nicht.


Es tut mir leid, aber ich komme mit deinem Schreibstil nicht zurecht. Ich weiß nicht, ob es an deinen Übertreibungen, Unterstellungen oder auch teilweise Unkenntnis liegt, aber ich müsste eigentlich jeden Satz ausklamüsern, damit man den Inhalt rauspickt, über den man sich unterhalten kann.

Du monierst meine Beispiele, nennst aber selbst einen Brunner (0 Bundesligaspiele) oder einen Mor (kam gefühlt als Stürmer Nr. 7), um zu zeigen, dass es Spieler gab, die sich beim BVB nicht durchsetzen und auch woanders floppten. Ich zeige dir Gegenbeispiele und dann passt es auch nicht. Im nächsten Satz schreibst du aber, dass es normal ist, dass es in beide Richtungen gehen kann. Was denn nun?
"Aber der BVB hat in der Vergangenheit so viele Spieler rausgebracht und in der jungen Vergangenheit die richtigen Spieler ziehen lassen, dass ich deinen Standpunkt überhaupt nicht nachvollziehen kann." Das ist logisch, dass der BVB mehr Spieler rausbringt als "falsche Leute" ziehen lässt. Der BVB ist ein Ausbildungsverein und wenn es jemand beim BVB nicht packt, dann geht's für ihn mit der Karriere erstmal soweit bergab, dass der Weg in die Spitze weit wird. Du kannst die gleiche Aussage auch für Leipzig, Leverkusen, Stuttgart, Frankfurt etc. aufstellen. Da wirst du bei jedem Ausbildungsverein einen Volltreffer landen. Es ändert trotzdem nichts daran, dass man auch punktuell immer wieder falsch liegen kann. Und hier verkauft man gerade einen sehr talentierten Spieler für Peanuts.


Hier noch ein Link bezüglich deiner Frage nach den Experten, die Duranville als Ausnahmetalent sehen:

https://www.spox.com/fussball/listen/vincent-kompany-sieht-julien-duranville-vom-bvb-als-ballon-d-or-gewinner-naechster-versuch-bei-dortmunds-bestem-leumund-ftr/6804150#cs4572dbfcf1f3afc3
Julien Duranville [16] |#1470
28.06.2026 - 22:56 Uhr
Zitat von 3-Ecken-Elfer

Genau, es gibt so etwas wie Standing bzw. Außendarstellung, weshalb ich mich eher darüber wundere, dass du so eindimensional unterwegs bist, als wäre es ein Fakt, was berichtet wurde. Du lässt gar nicht zu, dass dem nicht so war, dass man seitens des BVBs genau weiß, wie es wirklich war und es deshalb keinen Grund gibt, nicht weiterhin professionell umzugehen und Transfers abzuwickeln.

Ich meine mich zu erinnern, dass der Transfer von Cherki eigentlich bereits in trockenen Tüchern war, bis man sich beim BVB anders entschied. Erst in einer späteren Transferperiode kam es zu den Gerüchten und Vorkommnissen rund um Textor. Ich meine, er soll eine SMS oder sonstige Nachricht verschickt haben, dass er nicht an den BVB verkaufen werde. Möglicherweise war das einfach nur dem geschuldet, dass der vorher quasi feststehende Wechsel dann doch nicht zustande kam und er fand es dreist oder wie auch immer, dass man seitens dem BVB erneut anfragte.

Wir werden die Wahrheit nicht erfahren. Was wir aber wissen, ist, dass Textor dort nicht mehr tätig ist, sodass mir nicht ganz klar ist, warum du einen ganzen Verein dafür in Sippenhaft nehmen möchtest, quasi auf Lebenszeit, nur weil in der Vergangenheit mal ein "Mitarbeiter" vermeintlich oder sogar faktisch unprofessionell war. Das würde ich als unprofessionell bezeichnen, wenn jetzt diesen Verein quasi auf die Black List setzen würde. Ein Verein ist bekanntlich mehr als ein Trainer, Spieler, Verantwortlicher etc., oder etwa nicht?

Wenn Duranville dort seine passende neue Heimat sieht, der BVB kommuniziert hat, dass er ohne Duranville plant bzw. ihm keine Steine in den Weg legen würde, dann wüsste ich nicht, warum man nicht mit Lyon verhandeln und eine Übereinkunft treffen können sollte.

Man bekommt die gezahlte Ablöse wieder und hat die Chancen sogar noch auf etwas mehr Geld, kann einen Platz im Kader mit einem Spieler, evtl. sogar mit einem "eigenen" Talent besetzen, dem man eher zutraut, sich einen Platz zu erkämpfen und zu erspielen, weil er womöglich besser ins Konzept passt.

Wie ich über das Konzept von Kovac denke, ist ja evtl. bekannt, aber wenn der Verein das mitträgt, dann muss er auch konsequent handeln und sollte sich nicht urplötzlich etwas ändern, passt ein Duranville einfach nicht rein, Talent hin oder her.

Ginge es nach mir, wäre jemand anders Trainer, man würde eine andere Spielphilosophie verfolgen, die wieder Flügelspieler benötigt, sodass Duranville dann ein anderer Fall wäre, aber die Verletzungsthematik dennoch nicht verschwinden würde, denn ein Spieler, so gut oder talentiert er auch sein möge, mit dem man seriös nicht planen kann, ist eben keine gute (Kader-)Option.


Kehl hatte sich damals recht klar zu den Verhandlungen positioniert und es hieß, dass es eine Vereinbarung zwischen Cherki und Textor gab, laut der Cherki bei einer bestimmten Summe hätte Lyon verlassen können. Wenn die Berichte nicht gestimmt haben, dann hat Kehl Textor verleumdet und hätte dafür seinen Job verlieren müssen.
Es fällt mir schwer zu glauben, dass Kehl da gelogen hatte, vor allem auch weil Textor nie die Vereinbarung dementiert hatte, sondern sich einfach nur quer gestellt hat.

Das sind meiner Meinung nach Sachen, über die man bei den darauf folgenden Verhandlungen spricht. Selbst wenn Textor nicht mehr an Bord ist, er hat ja im Namen von Olympique Lyon verhandelt. Man kann ja nicht einfach einer Person den schwarzen Peter zuschieben und danach als Verein so tun, als wäre nichts passiert. Das lädt meiner Meinung nach zum nachahmen ein.

Zum Rest: wie gesagt, ich finde, dass die Ablösesumme Duranvilles Potential nicht annähernd widerspiegelt und bin daher verwundert, dass man ihn unter diesen Bedingungen und unter der Vorgeschichte, die man mit Cherki hatte, zu Lyon ziehen lässt. Es stimmt zwar, dass er unter Kovac wohl keine Rolle mehr spielen wird, allerdings hätte ich ihn lieber noch für ein weiteres Jahr verliehen, um zu schauen, ob regelmäßige Spielpraxis bei ihm nicht doch zum Durchbruch führt. Und wer weiß, ob bei uns in einem Jahr immer noch Kovac auf der Bank sitzt.
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.