| Geburtsdatum | 13.06.1963 |
|---|---|
| Alter | 63 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Karriereende |
Jos Luhukay [Trainer]
11.04.2019 - 09:21 Uhr
12.06.2020 - 13:52 Uhr
Zitat von sao-paulo
Mit dem Alter wird man wunderlich (Rotation, Auswechslungen) und starrsinnig (Rundumschläge).
Für mich haben sich die Warnsignale aus Stuttgart und Sheffield leider bestätigt.
Charakter ja, aber im Vergleich zu Lienen nicht annähernd so charismatisch..
Mit dem Alter wird man wunderlich (Rotation, Auswechslungen) und starrsinnig (Rundumschläge).
Für mich haben sich die Warnsignale aus Stuttgart und Sheffield leider bestätigt.
Charakter ja, aber im Vergleich zu Lienen nicht annähernd so charismatisch..
Im Grunde muß man sich einfach nur vor Augen halten, daß Luhukay mittlerweile über ein Jahr da ist: Da spricht dann die Tatsache, daß er nach seinem Punkteschnitt der schlechteste Trainer seit den 80er Jahren ist (Interims-Meggle mal ausgenommen), doch Bände...
...andererseits hat er halt auch eine Ruine von Kader übernommen - schwer zu sagen, wo seine Verantwortung anfängt und was schlicht auf die miese Personalplanung und teils auch schlechten Transfers zurückzuführen ist.
Zur Zeit paßt bei uns nur sehr wenig zusammen!
15.06.2020 - 10:31 Uhr
Wie andernorts gesagt, glaube ich, daß man das "Drama" um JL und Veerman nicht so hängen sollte. Was aber mal wieder ein wirklich typischer "Jos" war, sind dessen öffentliche Kommentare rund um den Elfer:
1. Es gibt KEINE festgelegte Elferschützenreihenfolge.
2. Ein Stürmer muß die Verantwortung übernehmen und den Elfer schießen wollen.
3. Ich bin nicht böse, daß Dimi geschossen und verschossen hat.
4. Ich war böse mit Henk, daß er den Elfer nicht unbedingt schießen wollte, nachdem Dimi zuvor schon einmal verschossen hatte...
Ja, was denn nun? Schießt, wer sich gut fühlt oder müssen seine Spieler antizipieren, wen er gerade aus irgendwelchen Gründen für "dran" hält? Hätte er mit Dimi geschimpft, wenn Veerman verschossen hätte? Hätte er mit Henk geschimpft, wenn Dimi getroffen hätte?
Logisch sind die Aussagen schlichtweg inkompatibel. Psychologisch jedoch durchaus nachzuvollziehen: Luhukay wußte - wie jeder andere auch - das ein drittes Tor den Sack zugemacht hätte und er hat sicherlich registriert, daß Veerman nicht gerade freundlich ihm gegenüber agiert hat, nachdem er sein Tor erzielen konnte. Veerman bot sich für einen kleinen Entlastungswutausbruch mithin an, zumal dessen Leistung in HZ 1 ansonsten auch eher dürftig war.
Indes: Ob mangelnde Selbstkontrolle wirklich ein Signum guter Trainer ist?
1. Es gibt KEINE festgelegte Elferschützenreihenfolge.
2. Ein Stürmer muß die Verantwortung übernehmen und den Elfer schießen wollen.
3. Ich bin nicht böse, daß Dimi geschossen und verschossen hat.
4. Ich war böse mit Henk, daß er den Elfer nicht unbedingt schießen wollte, nachdem Dimi zuvor schon einmal verschossen hatte...
Ja, was denn nun? Schießt, wer sich gut fühlt oder müssen seine Spieler antizipieren, wen er gerade aus irgendwelchen Gründen für "dran" hält? Hätte er mit Dimi geschimpft, wenn Veerman verschossen hätte? Hätte er mit Henk geschimpft, wenn Dimi getroffen hätte?
Logisch sind die Aussagen schlichtweg inkompatibel. Psychologisch jedoch durchaus nachzuvollziehen: Luhukay wußte - wie jeder andere auch - das ein drittes Tor den Sack zugemacht hätte und er hat sicherlich registriert, daß Veerman nicht gerade freundlich ihm gegenüber agiert hat, nachdem er sein Tor erzielen konnte. Veerman bot sich für einen kleinen Entlastungswutausbruch mithin an, zumal dessen Leistung in HZ 1 ansonsten auch eher dürftig war.
Indes: Ob mangelnde Selbstkontrolle wirklich ein Signum guter Trainer ist?
15.06.2020 - 16:14 Uhr
No clue-hukay (!)
Sagt eigentlich alles aus..
Bin für Entlassung nach Sieg.
Sagt eigentlich alles aus..
Bin für Entlassung nach Sieg.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von sao-paulo am 15.06.2020 um 16:15 Uhr bearbeitet
16.06.2020 - 01:41 Uhr
Die Frage die ich mir halt Stelle ist wie man dann weiter verfahren sollte.
Man müsste jetzt wieder komplett alles umkrempeln bzw. Müsste Bornemann wohl einiges an bisher getaner Scouting und Transferarbeit wieder Verwerfen um nicht wieder das Dilemma zu haben zuSaisonbeginn mit einem Kader darzustehen der nicht auf das Spielsystem des Trainers passt.
Andererseits wüsste ich auch nach wie vor immer noch nicht wen man statt Luhukay holen sollte.
Klar Schulle wird hier immer gerne genannt, nur frage ich mich wie gut diese Idee ist bzw. wie groß Schultz' Interesse daran ist.
16.06.2020 - 10:02 Uhr
Quelle: stpauli24.mopo.de
Es war der Aufreger des Aue-Spiels: Trainer Jos Luhukay faltete seinen Stürmer Henk Veerman in der Halbzeitpause auf dem Platz zusammen, weil der sich nicht den Ball für einen Elfmeter geschnappt hatte. Alle bekamen es mit – und wunderten sich. Auch Aues Spieler Sören Gonther, der lange Jahre als Kapitän für den FC St. Pauli aufgelaufen ist. „Ich habe das aus nächster Nähe mitbekommen“, berichtet Gonther fassungslos: „Der Trainer hat seinen Spieler angegriffen, dass er keine Verantwortung übernimmt und immer nur einen auf guter Kumpel macht. Ich dachte für einen Moment, dass wir 2:0 führen würden und nicht St. Pauli, was nach dem Spielverlauf eigentlich normal gewesen wäre. Sowas habe ich noch nie erlebt.“
Für mich unbegreiflich, wenn das so stattgefunden hat. Vor allem, wenn man Spielstand und seine Aussagen in der Pressekonferenz betrachtet.
16.06.2020 - 10:04 Uhr
Zitat von LAV1910
Die Frage die ich mir halt Stelle ist wie man dann weiter verfahren sollte.
Man müsste jetzt wieder komplett alles umkrempeln bzw. Müsste Bornemann wohl einiges an bisher getaner Scouting und Transferarbeit wieder Verwerfen um nicht wieder das Dilemma zu haben zuSaisonbeginn mit einem Kader darzustehen der nicht auf das Spielsystem des Trainers passt.
Andererseits wüsste ich auch nach wie vor immer noch nicht wen man statt Luhukay holen sollte.
Klar Schulle wird hier immer gerne genannt, nur frage ich mich wie gut diese Idee ist bzw. wie groß Schultz' Interesse daran ist.
Die Frage die ich mir halt Stelle ist wie man dann weiter verfahren sollte.
Man müsste jetzt wieder komplett alles umkrempeln bzw. Müsste Bornemann wohl einiges an bisher getaner Scouting und Transferarbeit wieder Verwerfen um nicht wieder das Dilemma zu haben zuSaisonbeginn mit einem Kader darzustehen der nicht auf das Spielsystem des Trainers passt.
Andererseits wüsste ich auch nach wie vor immer noch nicht wen man statt Luhukay holen sollte.
Klar Schulle wird hier immer gerne genannt, nur frage ich mich wie gut diese Idee ist bzw. wie groß Schultz' Interesse daran ist.
Das eigentliche Problem ist doch, daß es in den letzten Jahren keinerlei konsistente Vorstellung davon gab, wie wir Fußball spielen wollen, so daß man den Kader auch unabhängig vom Trainer entsprechend aufstellen könnte.
Heißt natürlich nicht, daß der gar nichts zu sagen hätte - nur, mit einer einheitlichen Kadergestaltung, zu der man im Zweifelsfall den passenden Trainer sucht, wäre man nicht ganz so abhängig von dessen Vorstellungen... Union, Regensburg, Aue zeigen ja, daß gerade in Liga 2 hier ein echter Vorteil zu erzielen ist (Heidenheim, Paderborn seit Liga 3 wären auch noch Beispiele dafür, die freilich den Streßtest einer Trainerentlassung noch bestehen müssen, ebenso wie die ungeliebten Hoffenheimer oder Leipziger).
16.06.2020 - 13:01 Uhr
Zitat von LAV1910
Die Frage die ich mir halt Stelle ist wie man dann weiter verfahren sollte.
Man müsste jetzt wieder komplett alles umkrempeln bzw. Müsste Bornemann wohl einiges an bisher getaner Scouting und Transferarbeit wieder Verwerfen um nicht wieder das Dilemma zu haben zuSaisonbeginn mit einem Kader darzustehen der nicht auf das Spielsystem des Trainers passt.
Andererseits wüsste ich auch nach wie vor immer noch nicht wen man statt Luhukay holen sollte.
Klar Schulle wird hier immer gerne genannt, nur frage ich mich wie gut diese Idee ist bzw. wie groß Schultz' Interesse daran ist.
Die Frage die ich mir halt Stelle ist wie man dann weiter verfahren sollte.
Man müsste jetzt wieder komplett alles umkrempeln bzw. Müsste Bornemann wohl einiges an bisher getaner Scouting und Transferarbeit wieder Verwerfen um nicht wieder das Dilemma zu haben zuSaisonbeginn mit einem Kader darzustehen der nicht auf das Spielsystem des Trainers passt.
Andererseits wüsste ich auch nach wie vor immer noch nicht wen man statt Luhukay holen sollte.
Klar Schulle wird hier immer gerne genannt, nur frage ich mich wie gut diese Idee ist bzw. wie groß Schultz' Interesse daran ist.
Was braucht man bitte bei uns umkrempeln? Ein System oder eine Kaderplanungsstrategie ist absolut null erkennbar.
Ich will mit Schulle als neuen Trainer dieses Vereins in die Saison 20/21 gehen, er ist die beste Alternative für den Cheftrainerposten, mit Abstand!
16.06.2020 - 14:45 Uhr
Zitat von 1910erFCSP
Was braucht man bitte bei uns umkrempeln? Ein System oder eine Kaderplanungsstrategie ist absolut null erkennbar.
Ich will mit Schulle als neuen Trainer dieses Vereins in die Saison 20/21 gehen, er ist die beste Alternative für den Cheftrainerposten, mit Abstand!
Was braucht man bitte bei uns umkrempeln? Ein System oder eine Kaderplanungsstrategie ist absolut null erkennbar.
Ich will mit Schulle als neuen Trainer dieses Vereins in die Saison 20/21 gehen, er ist die beste Alternative für den Cheftrainerposten, mit Abstand!
Die Kaderzusammenstellung und -strategie ist soweit mir bekannt doch vor allem die Baustelle von Herrn Bornemann, oder etwa nicht? Also wäre hier der notwendige Umbruch unabhängig vom Trainer durchzuführen.
Die ganzen Trainerwechsel der letzten Jahre haben uns zwar nicht wirklich gut getan, aber das ändert ja Nichts an der Frage ob Luhukay der für uns geeignete Trainer ist. Und das ist er meiner Meinung nach nicht!
Schon beim Verhalten gegenüber Spielern wie Knoll und Veerman (was uns im Zweifelsfall Engagement und damit Punkte kostet oder zu vermeidbaren und unerwünschten Abgängen führt) ist meiner Meinung nach das erträgliche Maß überschritten.
Was nun aber überhaupt nicht funktioniert, ist mit einer Mannschaft unter ständig neuen Zusammensetzungen ständig geänderte Taktiken zu spielen OHNE das man vorher ein System, ein Gerüst etabliert, an das sich jeder der Spieler ständig orientieren kann.
Und das hat einzig und allein der Cheftrainer zu verantworten.
Ob Schulle der Richtige ist, entzieht sich meiner Kenntnis, aber zumindest im Jugendbereich ist er offensichtlich ein erfolgreicher Trainer. Da das aktuelle Präsidium den Capitano vergrault hat und Bruns sicher noch etwas in Freiburg bleiben möchte, ist er vermutlich die interessanteste Alternative mit St.Pauli-Hintergrund.
Ohne St.Pauli-Erfahrung, nur als Idee: Ich würde auch einen Tim Walter nehmen, weiß aber auch nicht, woran der beim VfB gescheitert ist.
Jedenfalls gaube ich nicht mehr, das es sich lohnt an Luhukay festzuhalten, da er sowieso über kurz oder lang von selbst geht oder gegangen wird. Und dann wäre es schön, wenn Knoll und Veerman zu diesem Zeitpunkt noch Lust haben für uns zu spielen...
16.06.2020 - 16:10 Uhr
Zitat von 1910erFCSP
Was braucht man bitte bei uns umkrempeln? Ein System oder eine Kaderplanungsstrategie ist absolut null erkennbar.
Ich will mit Schulle als neuen Trainer dieses Vereins in die Saison 20/21 gehen, er ist die beste Alternative für den Cheftrainerposten, mit Abstand!
Zitat von LAV1910
Die Frage die ich mir halt Stelle ist wie man dann weiter verfahren sollte.
Man müsste jetzt wieder komplett alles umkrempeln bzw. Müsste Bornemann wohl einiges an bisher getaner Scouting und Transferarbeit wieder Verwerfen um nicht wieder das Dilemma zu haben zuSaisonbeginn mit einem Kader darzustehen der nicht auf das Spielsystem des Trainers passt.
Andererseits wüsste ich auch nach wie vor immer noch nicht wen man statt Luhukay holen sollte.
Klar Schulle wird hier immer gerne genannt, nur frage ich mich wie gut diese Idee ist bzw. wie groß Schultz' Interesse daran ist.
Die Frage die ich mir halt Stelle ist wie man dann weiter verfahren sollte.
Man müsste jetzt wieder komplett alles umkrempeln bzw. Müsste Bornemann wohl einiges an bisher getaner Scouting und Transferarbeit wieder Verwerfen um nicht wieder das Dilemma zu haben zuSaisonbeginn mit einem Kader darzustehen der nicht auf das Spielsystem des Trainers passt.
Andererseits wüsste ich auch nach wie vor immer noch nicht wen man statt Luhukay holen sollte.
Klar Schulle wird hier immer gerne genannt, nur frage ich mich wie gut diese Idee ist bzw. wie groß Schultz' Interesse daran ist.
Was braucht man bitte bei uns umkrempeln? Ein System oder eine Kaderplanungsstrategie ist absolut null erkennbar.
Ich will mit Schulle als neuen Trainer dieses Vereins in die Saison 20/21 gehen, er ist die beste Alternative für den Cheftrainerposten, mit Abstand!
Wenn die aktuelle Kaderplanungsstrategie so leicht einsehbar wäre,dass wir stand jetzt genau wüssten was Phase ist, würden die verantwortlichen in dem Punkt eine Menge falsch machen. Der Punkt ist halt der dass sich Bornemann aktuell sicher nicht bis zum Saisonschluss die Snne auf den Bauch scheinen lässt und dann in den paar Wochen bis es weiter geht eine komplette Kaderplanung mitsamt Transfers durchrödelt. Große Teile dieser Arbeit laufen stand jetzt schon und werden mit Sicherheit unter Einbezug von Luhukays Spielphilosophie geschehen. Wenn wir jetzt also schon wieder ohne Not den Trainer absägen und dann nur auf einen Trainer zurückgreifen können dessen Philosophie wieder eine völlig andere ist, dann haben wir mal wieder einen halbfertigen Kader der irgendwie trotz diverser Ausbaufähigkeiten trotzdem nicht zum jeweiligen Coach passt.
Was Schulle angeht: Ich habe die große Sorge, dass man ihn ähnlich wie Meggle, oder Janßen zu früh als Cheftrainer setzt und damit sein ganzes Potential verheizt. Schultz hat immerhin noch nie eine 1. Mannschaft als Cheftrainer geführt und jetzt in einer Situatoin wie der jetzigen mit sportlicher Krise, internen Unruhen und bevorstehendem Kaderumbruch asu der imGrunde gefordert ist, kontinuierlich gen Top 25 des Landes zu tendieren... Das ist eine verdammt große Menge an Druck und das ist eine Aufgabe die Erfahrung benötigt.
Ich meine würden wir jetzt in Absteigen würde ich dir zustimmen dann kann Luhukay gerne gehen und wir könnten dort einen soliden Neustart mit Schultz starten und müssten sowieso erstmal sämtliche Anforderungen und Ziele neu strukturieren.
Dazu kommt halt dass ich Luhukay auch aus sportlicher Sicht keine Vorwürfe machen kann.
Aus menschlicher Sicht habe ich und vermutlich wir alle einfach nicht genug Einblick um wirklich einschätzen zu können wie das Verhältnis zwischen JL und den Spielern tatsächlich ist und um ehrlich zu sein, wird da in manchen Punkten von vielen Fans und vor allem von MOPO und Bild (Für die Luhukays Attittüde natürlich ein gefundenes Fressen ist) auch wirklich ein bisschen zu viel hineininterpretiert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LAV1910 am 16.06.2020 um 16:11 Uhr bearbeitet
17.06.2020 - 10:35 Uhr
Bornemann ist ja noch nicht soo lange da... das Problem war / ist, daß wir auch in puncto SpoDi wenig Kontinuität hatten bzw. die Herren lieber auf einen bestimmten Trainer als auf eine bestimmte Spielphilosophie gesetzt haben.
Wenn man in fünf Jahren vier verschiedene Arten des Fußballspielens etablieren will und Jahr für Jahr zur gerade aktuellen Vorgabe passende Spieler sucht, dann kommt am Ende ein Kader heraus, wie wir ihn haben.
Deshalb halte ich den Umbruch auch eher für eine Chance für uns - und wer sagt denn, daß man offensiven Fußball mit schnellen Aktionen nach Ballgewinn nur unter Luhukay spielen kann? Da gibt es sicherlich noch ein paar Trainer, die für diese Art des Fußballs stehen (gehört heutzutage halt mit zum Scouting, daß man auch die Laufbahn junger Trainer verfolgt, welche einen ähnlichen Ansatz pflegen wie man ihn selbst auch sehen will (und wofür man dann auch den Kader zusammenstellt).
Das ist es, was ich für den Verein wünsche: Eine konsistente Kaderplanung in Bezug auf eine Art des Fußballspielens, die möglichst bei allen Leistungsmannschaften implementiert wird. Welcher dazu passende Trainer die Profis betreut, ist demgegenüber zweitrangig. Ob er eine St. Pauli - Vergangenheit hat oder nicht, halte ich hingegen für überhaupt kein Kriterium.
@LAV1910
Ich denke schon, daß man Luhukay auch sportlich vorwerfen kann, über keine konsistente Linie zu verfügen. Das gilt sowohl für die Spielanlage (schaue Dir mal die Partien aus der HR an - ganz anderer Ansatz) als auch für die Zusammensetzung der S11. Wir betreiben kein Schach, wo es den Figuren egal ist, ob sie heute zum Einsatz kommen oder nicht. Mannschaften brauchen ein Gerüst und ein solches haben wir unter Luhukay nicht mehr wirklich. Man sieht es ja auch daran, daß wir stets eine Zeit brauchen, bis wir uns in der aktuellen Zusammenstellung im tagesaktuellen System zurecht gefunden haben (im Schach nennt man Luhukays Vorgehen "Einweg-Eröffnung" - ex und hopp, sozusagen).
In Bezug auf die Mannschaftsführung glaube ich schon, daß man auch von außen betrachtet festhalten kann, daß JL problematisch ist. Ich erinnere nur an die Kommentare Avevors & Co. zu Luhukays Brandrede, von denen damals schon viele nach dem Motto ausfielen, daß es letztlich egal ist, was der Trainer öffentlich so von sich gibt. Mal abgesehen davon, daß es geradezu aberwitzig ist, eine Mannschaft öffentlich (!) schlecht zu reden, bevor es auch nur ein einziges Punktspiel gegeben hat!
Ich erinnere daran, daß es zwar normal ist, wenn Spieler mit weniger Spielpraxis wegwollen, wir aber in dieser Saison doch eine Menge davon haben: Buchtmann, Ziereis, Diamantakos und selbst Veerman scheint sich ja doch die Angebote für ihn im Winter angeschaut zu haben (sonst hätte man ihm wohl kaum sagen müssen, daß er bleiben muß). Interessanter Weise fast alles Spieler, die Leistungsträger hätten sein können und von Beginn an mit Luhukay aneinandergeraten sind. Daß andere Spieler wie beispielsweise Knoll ihm sicherlich keine Träne nachweinen würden, wissen wir auch.
Letztlich fällt es auch in die Verantwortung des Trainers, daß die Mannschaft dermaßen verunsichert ist - ich sehe auch hier wenig Konsistentes beim Trainer: Mal Hau-drauf, mal Kuschelkurs. Mal sagt er, es gehe einzig nach Leistung, mal muß man auch jemanden ein schlechteres Spiel zu billigen. Schwierig... ich glaube nicht, daß die Spieler tatsächlich wissen, woran sie bei sind, geschweige denn, daß es ihm gelingen würde, der Mannschaft den Rückhalt zu geben, den sie offenkundig in der aktuellen sportlichen Situation braucht.
Ob man es mit Luhukay weiter versuchen soll? Schwierige Frage, zumal unter den gegebenen Umständen. Womöglich ist es sinniger, jetzt die Reißleine zu ziehen - andererseits kann ich mir gut vorstellen, daß Luhukay durchaus Erfolg haben könnte, wenn er "seine" Mannschaft bekommt und es von vornherein einigermaßen läuft. Dann macht es nämlich deutlich mehr Sinn, Reibungspunkte zu setzen und Zufriedenheit vorzubeugen.
Keine Ahnung, wie gut er sich die Mannschaft eigentlich vor Vertragsunterzeichnung angeschaut hat oder was ihm Göttlich an Mitteln versprochen hatte, um bei uns mit der Absicht anzufangen, in zwei Jahren aufzusteigen. Für mich wirkt Luhukay fast die gesamte Saison über frustiert, zudem verfügt er auch nicht über die Selbstkontrolle, um dies nicht an das Team heranzulassen. Hinzu kommt eine, zumindest nach außen geradezu nachdrücklich vorgetragene, Selbstherrlichkeit und Kritikunfähigkeit, die ihn jedenfalls eine Menge Sympathien und Glaubwürdigkeit kostet.
Und auch hier: Wenn man nicht einmal die Größe hat zuzugeben, daß der Zoff mit Veerman eine Affekthandlung war, sondern diesen vor der Mannschaft noch einmal wiederholt und auch noch öffentlich behauptet, man hätte recht, obwohl seinem Standpunkt jegliche logische Konsistenz abgeht, dann spricht dies doch ziemlich für einen handfesten Narzissmus seinerseits. Jedenfalls spricht es sehr deutlich gegen seine charakterliche Eignung, eine Mannschaft zu führen.
Bekanntlich sehe ich den Trainer nicht als Alleinschuldigen an der aktuellen Situation (im Nachhinein erscheint Göttlichs Entscheidung als Kardinalfehler, Lienen wegzuloben und das letztlich mit den zur Verfügung gestellten Mitteln ziemlich erfolgreiche Duo Lienen / Janßen auseinander zu reißen). Aber er trägt sicherlich auch eine Mitschuld daran, da muß ich shakes Recht geben: Die Mannschaft spielt unter ihren Möglichkeiten - individuell, taktisch, von ihrem gesamten Gefüge her - und es ist eher so, daß Luhukay einiges dazu beigetragen hat, als daß er sich dagegen gestemmt hätte.
Unter anderen Vorzeichen mag er seine zweifelsohne vorhandenen Fähigkeiten besser einbringen können, weshalb ich es auch nicht per se tragisch fände, wenn er noch eine Chance bekäme. Aber wenn nicht - nun, dann würde ich ihm sicherlich auch keine Träne nachweinen. Mittelfristig hängt das Wohl des Vereins eh nicht an einer Personalie.
Wenn man in fünf Jahren vier verschiedene Arten des Fußballspielens etablieren will und Jahr für Jahr zur gerade aktuellen Vorgabe passende Spieler sucht, dann kommt am Ende ein Kader heraus, wie wir ihn haben.
Deshalb halte ich den Umbruch auch eher für eine Chance für uns - und wer sagt denn, daß man offensiven Fußball mit schnellen Aktionen nach Ballgewinn nur unter Luhukay spielen kann? Da gibt es sicherlich noch ein paar Trainer, die für diese Art des Fußballs stehen (gehört heutzutage halt mit zum Scouting, daß man auch die Laufbahn junger Trainer verfolgt, welche einen ähnlichen Ansatz pflegen wie man ihn selbst auch sehen will (und wofür man dann auch den Kader zusammenstellt).
Das ist es, was ich für den Verein wünsche: Eine konsistente Kaderplanung in Bezug auf eine Art des Fußballspielens, die möglichst bei allen Leistungsmannschaften implementiert wird. Welcher dazu passende Trainer die Profis betreut, ist demgegenüber zweitrangig. Ob er eine St. Pauli - Vergangenheit hat oder nicht, halte ich hingegen für überhaupt kein Kriterium.
@LAV1910
Ich denke schon, daß man Luhukay auch sportlich vorwerfen kann, über keine konsistente Linie zu verfügen. Das gilt sowohl für die Spielanlage (schaue Dir mal die Partien aus der HR an - ganz anderer Ansatz) als auch für die Zusammensetzung der S11. Wir betreiben kein Schach, wo es den Figuren egal ist, ob sie heute zum Einsatz kommen oder nicht. Mannschaften brauchen ein Gerüst und ein solches haben wir unter Luhukay nicht mehr wirklich. Man sieht es ja auch daran, daß wir stets eine Zeit brauchen, bis wir uns in der aktuellen Zusammenstellung im tagesaktuellen System zurecht gefunden haben (im Schach nennt man Luhukays Vorgehen "Einweg-Eröffnung" - ex und hopp, sozusagen).
In Bezug auf die Mannschaftsführung glaube ich schon, daß man auch von außen betrachtet festhalten kann, daß JL problematisch ist. Ich erinnere nur an die Kommentare Avevors & Co. zu Luhukays Brandrede, von denen damals schon viele nach dem Motto ausfielen, daß es letztlich egal ist, was der Trainer öffentlich so von sich gibt. Mal abgesehen davon, daß es geradezu aberwitzig ist, eine Mannschaft öffentlich (!) schlecht zu reden, bevor es auch nur ein einziges Punktspiel gegeben hat!
Ich erinnere daran, daß es zwar normal ist, wenn Spieler mit weniger Spielpraxis wegwollen, wir aber in dieser Saison doch eine Menge davon haben: Buchtmann, Ziereis, Diamantakos und selbst Veerman scheint sich ja doch die Angebote für ihn im Winter angeschaut zu haben (sonst hätte man ihm wohl kaum sagen müssen, daß er bleiben muß). Interessanter Weise fast alles Spieler, die Leistungsträger hätten sein können und von Beginn an mit Luhukay aneinandergeraten sind. Daß andere Spieler wie beispielsweise Knoll ihm sicherlich keine Träne nachweinen würden, wissen wir auch.
Letztlich fällt es auch in die Verantwortung des Trainers, daß die Mannschaft dermaßen verunsichert ist - ich sehe auch hier wenig Konsistentes beim Trainer: Mal Hau-drauf, mal Kuschelkurs. Mal sagt er, es gehe einzig nach Leistung, mal muß man auch jemanden ein schlechteres Spiel zu billigen. Schwierig... ich glaube nicht, daß die Spieler tatsächlich wissen, woran sie bei sind, geschweige denn, daß es ihm gelingen würde, der Mannschaft den Rückhalt zu geben, den sie offenkundig in der aktuellen sportlichen Situation braucht.
Ob man es mit Luhukay weiter versuchen soll? Schwierige Frage, zumal unter den gegebenen Umständen. Womöglich ist es sinniger, jetzt die Reißleine zu ziehen - andererseits kann ich mir gut vorstellen, daß Luhukay durchaus Erfolg haben könnte, wenn er "seine" Mannschaft bekommt und es von vornherein einigermaßen läuft. Dann macht es nämlich deutlich mehr Sinn, Reibungspunkte zu setzen und Zufriedenheit vorzubeugen.
Keine Ahnung, wie gut er sich die Mannschaft eigentlich vor Vertragsunterzeichnung angeschaut hat oder was ihm Göttlich an Mitteln versprochen hatte, um bei uns mit der Absicht anzufangen, in zwei Jahren aufzusteigen. Für mich wirkt Luhukay fast die gesamte Saison über frustiert, zudem verfügt er auch nicht über die Selbstkontrolle, um dies nicht an das Team heranzulassen. Hinzu kommt eine, zumindest nach außen geradezu nachdrücklich vorgetragene, Selbstherrlichkeit und Kritikunfähigkeit, die ihn jedenfalls eine Menge Sympathien und Glaubwürdigkeit kostet.
Und auch hier: Wenn man nicht einmal die Größe hat zuzugeben, daß der Zoff mit Veerman eine Affekthandlung war, sondern diesen vor der Mannschaft noch einmal wiederholt und auch noch öffentlich behauptet, man hätte recht, obwohl seinem Standpunkt jegliche logische Konsistenz abgeht, dann spricht dies doch ziemlich für einen handfesten Narzissmus seinerseits. Jedenfalls spricht es sehr deutlich gegen seine charakterliche Eignung, eine Mannschaft zu führen.
Bekanntlich sehe ich den Trainer nicht als Alleinschuldigen an der aktuellen Situation (im Nachhinein erscheint Göttlichs Entscheidung als Kardinalfehler, Lienen wegzuloben und das letztlich mit den zur Verfügung gestellten Mitteln ziemlich erfolgreiche Duo Lienen / Janßen auseinander zu reißen). Aber er trägt sicherlich auch eine Mitschuld daran, da muß ich shakes Recht geben: Die Mannschaft spielt unter ihren Möglichkeiten - individuell, taktisch, von ihrem gesamten Gefüge her - und es ist eher so, daß Luhukay einiges dazu beigetragen hat, als daß er sich dagegen gestemmt hätte.
Unter anderen Vorzeichen mag er seine zweifelsohne vorhandenen Fähigkeiten besser einbringen können, weshalb ich es auch nicht per se tragisch fände, wenn er noch eine Chance bekäme. Aber wenn nicht - nun, dann würde ich ihm sicherlich auch keine Träne nachweinen. Mittelfristig hängt das Wohl des Vereins eh nicht an einer Personalie.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von NoNeedToArgue am 17.06.2020 um 10:39 Uhr bearbeitet
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