| Geburtsdatum | 20.04.1978 |
|---|---|
| Alter | 48 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Sportvorstand |
| Akt. Verein | SC Freiburg |
Jochen Saier [Sport-Vorstand]
01.11.2012 - 14:56 Uhr
25.11.2024 - 19:04 Uhr
Wie im Transferwünsche Thread bereits angemerkt, würde ich die nächsten zwei Heimspiele noch abwarten, aber falls das in die Hose geht, sind die Punkte von @aletsch schon sehr valide.
Diese anfängliche Euphorie, scheint ein Stück weit verflogen. Auch weil eben nahezu immer die gleichen Leute spielen und so der joch gepriesene Konkurenzkampf eigentlich keiner zu sein scheint.
Das sind teilweise dann doch wieder die alten, Streichschen Muster.
Hatte tatsächlich gedacht, dass wir mehr junge Spieler sehen, die sich beweiwen dürfen.
Aber wie gesagt. Erstmal abwarten.
Diese anfängliche Euphorie, scheint ein Stück weit verflogen. Auch weil eben nahezu immer die gleichen Leute spielen und so der joch gepriesene Konkurenzkampf eigentlich keiner zu sein scheint.
Das sind teilweise dann doch wieder die alten, Streichschen Muster.
Hatte tatsächlich gedacht, dass wir mehr junge Spieler sehen, die sich beweiwen dürfen.
Aber wie gesagt. Erstmal abwarten.
25.11.2024 - 21:39 Uhr
Ich muss sagen, dass ich es schade finde, dass hier sehr viel schwarz-weiß diskutiert wird.
Saier und Hartenbach haben nicht alles falsch gemacht, auch nicht alles richtig. Man muss nicht für immer "kleine" Transfers tätigen und auch nicht die "Top-Transfers" machen.
Ebenso nicht zielführend ist es die beiden austauschen zu wollen, aber es ist wie ich finde, nach 3-4 alles in allem "nicht guten" Transferperioden Zeit, dass man die Transferstrategie ein wenig anpassen muss.
Ich will damit nicht sagen, dass man unbedingt 2 Regale nach oben schauen muss, aber man muss generell bereit sein, die ein oder andere Million mehr in die Transfers zu stecken, gerade wenns um die Offensive geht.
Natürlich soll man nichts überstürzen oder plötzlich alle Geldkonten für einen Spieler plündern und alles auf eine Karte setzen. Nur sollten die Zeichen klar auf Änderung stehen. Unser Kader wird alt (Gregerl, Höler, Philipp, Ginter, Günter, Grifo, Kübler, Höfler sind alle mindestens 30), im Sturm wird seit längerer Zeit nichts getan (außer ein Philipp-Transfer, den ich nicht so ganz verstanden habe).
Dabei haben wir so gute junge Spieler. Makengo, Schmidt, Ogbus, Weishaupt, Manzambi, Sturm, Wörner etc. bekommen nicht die Spielzeit, die sie bekommen sollten oder müssten. Auf manchen Positionen haben wir zwar eine Breite, aber keine Qualitative Tiefe.
Hartensaier müssen ihr denken, ihr Handeln ein bisschen überdenken, aber ein Rauswurf oder etwas dergleichen kommt nicht in Frage für mich.
Saier und Hartenbach haben nicht alles falsch gemacht, auch nicht alles richtig. Man muss nicht für immer "kleine" Transfers tätigen und auch nicht die "Top-Transfers" machen.
Ebenso nicht zielführend ist es die beiden austauschen zu wollen, aber es ist wie ich finde, nach 3-4 alles in allem "nicht guten" Transferperioden Zeit, dass man die Transferstrategie ein wenig anpassen muss.
Ich will damit nicht sagen, dass man unbedingt 2 Regale nach oben schauen muss, aber man muss generell bereit sein, die ein oder andere Million mehr in die Transfers zu stecken, gerade wenns um die Offensive geht.
Natürlich soll man nichts überstürzen oder plötzlich alle Geldkonten für einen Spieler plündern und alles auf eine Karte setzen. Nur sollten die Zeichen klar auf Änderung stehen. Unser Kader wird alt (Gregerl, Höler, Philipp, Ginter, Günter, Grifo, Kübler, Höfler sind alle mindestens 30), im Sturm wird seit längerer Zeit nichts getan (außer ein Philipp-Transfer, den ich nicht so ganz verstanden habe).
Dabei haben wir so gute junge Spieler. Makengo, Schmidt, Ogbus, Weishaupt, Manzambi, Sturm, Wörner etc. bekommen nicht die Spielzeit, die sie bekommen sollten oder müssten. Auf manchen Positionen haben wir zwar eine Breite, aber keine Qualitative Tiefe.
Hartensaier müssen ihr denken, ihr Handeln ein bisschen überdenken, aber ein Rauswurf oder etwas dergleichen kommt nicht in Frage für mich.
25.11.2024 - 22:16 Uhr
Zitat von aletsch
Auf der anderen Seite lebt der SC gerade von der Substanz vergangener Jahre. Grifo war ein Glücksfall, die Rückkehr von Ginter auch. Doan und Lienhart werden ohne Europapokal sicherlich überlegen, ob für ihre Karriere ein Wechsel zu einem ambitionierteren Verein besser wäre. Insgesamt ist der Kader des SC, meiner Meinung nach, zu alt und zu unausgewogen besetzt. Die immer wieder gelobte Breite des Kaders hat sich mittlerweile die zweite Halbserie in Folge als Täuschung herausgestellt. Ein breiter Kader bedeutet, dass ich die gleiche Position mit annähernd gleichwertigen Spielern mehrfach besetzt habe. Nicht, dass ich für jede Position mehrere Spieler habe, der Qualitätsunterschied aber so groß ist, dass ich mit den Ersatzleuten kaum noch Chancen auf Punkte habe und daher immer die gleichen 15 Spieler auf dem Feld stehen.
Auf der einen Seite will man auf junge Nachwuchsspieler setzten, was bei Röhl, Dinkci, Atubolu und mit Abstrichen Adamu auch gut läuft. Auf der anderen Seite gibt man aber Makengo, Rosenfelder, Sildillia und Weißhaupt keine echten Chancen, obwohl auf ihrer Postion aktuell kaum einer der alten Spieler wirklich überzeugt. Bei Rosenfelder kann das Belastungssteuerung sein, bei allen anderen auch Leistungsgründe haben. Aber da kommt dann die Kaderplanung ins Spiel. Wenn ich jungen Spielern nicht zutraue die alten zu verdrängen, muss ich mich von ihren verabschieden und andere zum Zug kommen lassen. Makengo, Sildillia und Weißhaupt sind schon an der Altersgrenze, wo man überhaupt von Talenten reden kann. Eigentlich sollten noch jüngere Spieler dahinter stehen und ihnen Druck machen. Genau der Druck fehlt aber offenbar im Kader des SC. Ogbus und Manzambi spielen keine Rolle mehr. Die Startelf ändert sich kaum und wenn doch, dann spielen halt die, die sonst eingewechselt wurden. Die Verlängerungen von Gulde, Kübler, Höfler und Höler lassen da nichts Gutes erwarten. Phillip hat sicher auch noch länger Vertrag.
Auf der anderen Seite lebt der SC gerade von der Substanz vergangener Jahre. Grifo war ein Glücksfall, die Rückkehr von Ginter auch. Doan und Lienhart werden ohne Europapokal sicherlich überlegen, ob für ihre Karriere ein Wechsel zu einem ambitionierteren Verein besser wäre. Insgesamt ist der Kader des SC, meiner Meinung nach, zu alt und zu unausgewogen besetzt. Die immer wieder gelobte Breite des Kaders hat sich mittlerweile die zweite Halbserie in Folge als Täuschung herausgestellt. Ein breiter Kader bedeutet, dass ich die gleiche Position mit annähernd gleichwertigen Spielern mehrfach besetzt habe. Nicht, dass ich für jede Position mehrere Spieler habe, der Qualitätsunterschied aber so groß ist, dass ich mit den Ersatzleuten kaum noch Chancen auf Punkte habe und daher immer die gleichen 15 Spieler auf dem Feld stehen.
Auf der einen Seite will man auf junge Nachwuchsspieler setzten, was bei Röhl, Dinkci, Atubolu und mit Abstrichen Adamu auch gut läuft. Auf der anderen Seite gibt man aber Makengo, Rosenfelder, Sildillia und Weißhaupt keine echten Chancen, obwohl auf ihrer Postion aktuell kaum einer der alten Spieler wirklich überzeugt. Bei Rosenfelder kann das Belastungssteuerung sein, bei allen anderen auch Leistungsgründe haben. Aber da kommt dann die Kaderplanung ins Spiel. Wenn ich jungen Spielern nicht zutraue die alten zu verdrängen, muss ich mich von ihren verabschieden und andere zum Zug kommen lassen. Makengo, Sildillia und Weißhaupt sind schon an der Altersgrenze, wo man überhaupt von Talenten reden kann. Eigentlich sollten noch jüngere Spieler dahinter stehen und ihnen Druck machen. Genau der Druck fehlt aber offenbar im Kader des SC. Ogbus und Manzambi spielen keine Rolle mehr. Die Startelf ändert sich kaum und wenn doch, dann spielen halt die, die sonst eingewechselt wurden. Die Verlängerungen von Gulde, Kübler, Höfler und Höler lassen da nichts Gutes erwarten. Phillip hat sicher auch noch länger Vertrag.
Ein angenehm differenzierter Post. Danke dafür, auch wenn ich in einigen wesentlichen Punkten nicht übereinstimme, aber sehr anregend.
Ich gehe mit, dass wir von der Tendenz her einen Kader haben, der leicht zu alt in der Spitze ist.
Ginter (30)
Gulde (33)
Kübler (32)
Günter (31)
Höfler (34)
Grifo (31)
Höler (30)
Philip (30)
Gregoritsch (30)
Aber - und hier kommt der entscheidende Punkt - der Umbruch ist aus meiner Sicht doch bereits weitgehend gelungen. Letzte Jahr hätte ich das direkt unterschrieben. Und ich habe mehr als einmal davor gewarnt, was für ein großer Umbruch bevor steht. Nun aber....
Gulde spielt wenn dann nur eine Backup-Rolle, Höfler ist Joker, Philip spielt keine Rolle, Gregoritsch und Höler haben gerade das Nachsehen...
Damit bleiben Grifo (in der Form seines Lebens), ein sehr starker Ginter (der locker noch 2-3 Jahre im Tank hat) und ein sau starker Kübler sowie unser Kapitän Günter.
Das sind vier (!) Spieler um die 30. D.h. sie haben alle noch vermutlich 2-3 Jahre.
Bei allen vier haben wir übrigens bereits ein wirklich ordentlichen Jugendspieler aus dem eigenen Nest in der Hinterhand.
Makengo, Rosenfelder und Weißhaupt!
Atubolu (22)
Günter (31) / Makengo (23) - Ginter (30) - Lienhardt (28) - Kübler (31) / Rosenfelder (21)
Eggestein (27) / Osterhage (24)
Grifo (31) / Weißhaupt (23) - Röhl (22) - Doan (26) / Dinkci (22)
Adamu (23)
Durchschnittsalter um die 26 Jahre. Das ist - bei allem Verlaub - überhaupt nicht überaltert.
Torwart, def. Mittelfeld, Sturm, OM und ROM sind auf Jahre gut besetzt. Ebenso das Duo Rosenfelder + Lienhardt, selbst wenn Ginter abbauen sollte.
Also ja, wir hatten da ein Problem, aber ich sehe es bereits halb gelöst.
Dein Argument, dass Makengo, Weißhaupt und Sildillia an der Altersgrenze zum verlorenen Talent sind und Ogbus und Co. keine Rolle spielen teile ich nicht.
Wir dürfen schlicht nicht den Fehler machen, Makengo mit 23 mit Günter in seiner Prime zu vergleichen. Der Maßstab müsste Günter mit 23 sein. Dann macht man sich klar, wie weit die Talente eventuell bereits sind. Sie müssen eben nur die Geduld haben und weiter arbeiten.
Ein Weißhaupt, Makengo und Co. bringen alles mit um Mitte / Ende 20 wirklich gute Bundesligaspieler in ihrem Heimatverein zu sein, wenn sie weiter hart arbeiten, gesund bleiben und keinen Hirngespinsten hinterher rennen.
Damit finde ich die Kritik an der Talentauswahl auch etwas unglücklich. Du sagst selbst, was für ein Ausnahmeglück Grifo und Ginter waren. Aber dann erwarten, dass ein 23-jähriges Talent sie einfach so verdrängt.
Bereits heute haben wir NP18, Chico Höfler ersetzt. Mit Rosenfelder ein Talent um das uns alle beneiden. Mit Atubolu einen tollen Torhüter in super jungem Alter. Röhl hat verlängert - dagegen hätten vor kurzem alle gewettet.
Ich denke Philip wird vermutlich leider keine große Rolle spielen und über kurz oder lang gehen. Gulde irgendwann seine Karriere beenden. Chico hoffentlich während er seinen Trainerschein macht im letzten Jahr als Lehrling mehr oder weniger in den Staff rüber rutschen. Gregoritsch gehe ich - sollte er sich nicht durchsetzen von einem Wechsel aus. Höler würde ich sehr gerne halten und auch nach seiner Karriere im Verein sehen. Genau wie Güni und Ginter.
Also ja, da passiert noch einiges. Aber gehen wir mal davon aus ein Stürmer geht, Doan geht, Sildillia geht. Ein neuer Stürmer jung und gut kommt, eventuell ein OM, ein RV und ein Backup für Dinci oder Weißhaupt sticht dort.
Dann wäre der Umbruch bereits mehr oder weniger durch bis auf Grifo und Ginter.
Jede Mannschaft hat Zyklen. Auf dem Pike sind die Breite der Leistungsträger in ihrer Primezeit (27-29), das hatten wir die letzten Jahre. Nun erfolgen eben wieder ein, zwei Jahre Aufbau eines neuen Gerüsts. Trotzdem und trotz Trainerwechsel haben wir letztes Jahr und bisher auch um Europa mitgespielt... wenn das das schlimmste ist, was uns passiert... nunja.
Und ja, d.h. nicht, dass nicht auch unser Management hier und da ruhig noch einen Traumtransfer mehr hätte machen können. Aber ich bin sehr, sehr happy mit Atubolu, Dinkci, Rosenfelder, Weißhaupt, Makengo, Osterhage und Adamu für 1,5 Jahre "laue Transferphase".
25.11.2024 - 23:55 Uhr
Guter Beitrag, aber in einem zentralen Punkt bin ich anderer Ansicht: Nils Petersen haben wir bis heute nicht ersetzen können. Und ich habe derzeit auch wenig Hoffnung, dass dies zeitnah geschehen wird. Das ist leider die größte Baustelle in unserem Kader.
26.11.2024 - 07:27 Uhr
Zitat von Carle5
Guter Beitrag, aber in einem zentralen Punkt bin ich anderer Ansicht: Nils Petersen haben wir bis heute nicht ersetzen können. Und ich habe derzeit auch wenig Hoffnung, dass dies zeitnah geschehen wird. Das ist leider die größte Baustelle in unserem Kader.
Guter Beitrag, aber in einem zentralen Punkt bin ich anderer Ansicht: Nils Petersen haben wir bis heute nicht ersetzen können. Und ich habe derzeit auch wenig Hoffnung, dass dies zeitnah geschehen wird. Das ist leider die größte Baustelle in unserem Kader.
Petersen zu ersetzen wird schwer. Man hat es aber auch selbst ein wenig verschlafen.
Man hat Höler mit all seinen bekannten Schwächen, aber auch mit Stärken für die Mannschaft. Ein Adamu Wechsel wo man damals schon sagte das die Stärken denen von Höler ähneln machte eigentlich keinen Sinn. Außer man gibt Höler ab. Das Adamu so ein Spielertyp sei, hatte Hartenbach bei Verpflichtung angedeutet und die Stimmen aus Salzburg hier im Forum gingen in die gleiche Richtung.
Philipp als Notkauf, darüber wurde schon genug gesprochen. Zudem war er auch in seine besten Phase kein 9er.
Gregoritsch hat man mit Demirovic getauscht, Hat als einziger das Profil eines echten 9ers. ABER man konnte wissen, dass er im Laufe seiner Karriere, egal bei welchem Verein, sehr starke Schwankungen unterliegt. Man kann es auch so zusammenfassen, ein Drittel der Saison gut, zwei Drittel eher weniger und das seit Jahren. Egal ob Hamburg, Augsburg, Schalke und nun halt auch bei uns. Dazu das fehlende Tempo was auch bekannt war.
Und es ist nicht nur eine Frage des Geldes. Klar hat man wohl versucht "größer" zu denken was die Gerüchte um Betran/Gnonto und Co. angehen, aber man hat dabei sich eine blutige Nase geholt wie Saier auf der vorletzten JHV auch zugegeben hat. Kein Problem, da muss man auch nicht drauf rumreiten und jeder hier hat ja auch gefordert da mal was zu versuchen.
Das eigentliche Problem ist, dass man darüber hinaus die Hausaufgaben nicht gemacht hat. Ein Kleindienst jetzt in Gladbach, ein Hollerbach bei Union............es geht auch günstiger. Damals, jetzt natürlich nicht mehr.
Das sind jetzt nur zwei Beispiele. Man hat einfach versäumt rechtzeitig, vielleicht weil man zu lange bei Gnonto und Co. hängenblieb, da wirklich kreativ zu sein und das Notwendige zu tun.
26.11.2024 - 07:41 Uhr
Noch eine Ergänzung zu meinem vorherigen Beitrag.
Ich weigere mich aber, aufgrund der beschriebenen Probleme, hier jetzt zu fordern, dass man neue Leute benötigt.
Die Gesamtentwicklung des Vereins ist sehr gut. Das muss man anerkennen mit höchstem Respekt. Daran haben auch die sportlich Verantwortlichen um Saier und Hartenbach einen hohen Anteil.
Das entwickeln über Jahre, in kleinen Schritten, sorgt erst für die Nachhaltigkeit in der Tabellenregion.
Früher war man mal 3er, dann wieder Absteiger, dann 5er und wieder Absteiger. Ähnlich geht es auch anderen Vereinen nach einer überraschenden erfolgreichen Saison.
In den letzten Jahren hat man sich zu einer gestanden Mannschaft der Top 10 in der Bundesliga entwickelt. Die Tabellenregion ist 6-10 und nicht 13-18. Wenn es um Abstiegskandidaten vor der Saison geht, wird der SC nicht mehr genannt. Der Verein kann auch Spieler mal halten wie z. B. Lienhart, Grifo und Ginter und hat nicht jedes Jahr einen kompletten Umbruch. Dies ist in Summe eine enorme Entwicklung
Dies darf, bei allem Frust, nicht vergessen werden.
Ich weigere mich aber, aufgrund der beschriebenen Probleme, hier jetzt zu fordern, dass man neue Leute benötigt.
Die Gesamtentwicklung des Vereins ist sehr gut. Das muss man anerkennen mit höchstem Respekt. Daran haben auch die sportlich Verantwortlichen um Saier und Hartenbach einen hohen Anteil.
Das entwickeln über Jahre, in kleinen Schritten, sorgt erst für die Nachhaltigkeit in der Tabellenregion.
Früher war man mal 3er, dann wieder Absteiger, dann 5er und wieder Absteiger. Ähnlich geht es auch anderen Vereinen nach einer überraschenden erfolgreichen Saison.
In den letzten Jahren hat man sich zu einer gestanden Mannschaft der Top 10 in der Bundesliga entwickelt. Die Tabellenregion ist 6-10 und nicht 13-18. Wenn es um Abstiegskandidaten vor der Saison geht, wird der SC nicht mehr genannt. Der Verein kann auch Spieler mal halten wie z. B. Lienhart, Grifo und Ginter und hat nicht jedes Jahr einen kompletten Umbruch. Dies ist in Summe eine enorme Entwicklung
Dies darf, bei allem Frust, nicht vergessen werden.
26.11.2024 - 07:55 Uhr
Zitat von Carle5
Guter Beitrag, aber in einem zentralen Punkt bin ich anderer Ansicht: Nils Petersen haben wir bis heute nicht ersetzen können. Und ich habe derzeit auch wenig Hoffnung, dass dies zeitnah geschehen wird. Das ist leider die größte Baustelle in unserem Kader.
Guter Beitrag, aber in einem zentralen Punkt bin ich anderer Ansicht: Nils Petersen haben wir bis heute nicht ersetzen können. Und ich habe derzeit auch wenig Hoffnung, dass dies zeitnah geschehen wird. Das ist leider die größte Baustelle in unserem Kader.
Am Ende ist die Frage, wie wichtig der Ersatz hier ist? Die sportlich erfolgreichste Zeit des Vereins fiel genau in jene Zeit, in der Petersen keine großartige Rolle mehr spielte. Auch wenn es durchaus noch mehrere wichtige Tore gab.
Gleichzeitig muss man natürlich einfach festhalten, dass der Sturm die einzige Position ist, welche schlechter besetzt ist als vor ein paar Jahren.
Es fehlt nicht unbedingt ein Stürmer der überdurchschnittlich trifft, sondern einer der einfach seine Statistik mal im Ansatz erfüllt.
Sportlich Petersen identisch zu ersetzen ist unfassbar schwer. Nicht zu vergessen, dass solch ein Spieler wahrscheinlich maximal 1-2 Jahre bei uns bleiben würde. Und charakterlich ist Petersen wahrscheinlich garnicht zu ersetzen?
Für mich persönlich wird der nächste Gradmesser der Ersatz von Grifo. Bei ihm wird sich durchaus immer wieder auch im Spieltagssthread beschwert Aber wir Fans haben uns hier an ein Leistungsniveau gewöhnt, welches für unseren Club eher eine Ausnahme ist. Solch ein Spieler findest du nicht mal schnell.
Wie es ohne Grifo und eine Alternative ausschaut, durfte man insbesondere in der vergangenen Rückrunde beobachten bzw. eigentlich fast in jedem Spiel wo offensiv nichts geht. Und stand jetzt gibt es weder im Kader noch im Nachwuchs jemanden, der ihn auch nur im Ansatz ersetzen könnte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von _Badener_ am 26.11.2024 um 07:58 Uhr bearbeitet
26.11.2024 - 08:49 Uhr
Das mit dem Ersetzen von Petersen ist halt so ein Ding. In wie vielen Vereinen gab es denn in den letzten Jahren einen Stürmer bei dem das Tor ständig in der Luft lag? Petersen war doch der Stürmer der das gesamte Spiel lang nicht auftaucht und plötzlich aus dem Nichts Buden macht. Bei welchem Verein gab es den Stürmer bei dessen Einwechselung das Stadion laut wurde und man sofort das Gefühl hatte dass alles möglich ist?
Nils Petersen war eine Ausnahmeerscheinung. Wenn man den Anspruch hat ihn mit einem Transfer zu ersetzen kann man nur scheitern. Das wird bei Grifo übrigens auch so sein. Man muss aber die Rolle Stürmer besetzen und als solcher hat Gregoritsch zu Beginn eigentlich gut funktioniert. Nur leider kann er daran nicht mehr anknüpfen
Nils Petersen war eine Ausnahmeerscheinung. Wenn man den Anspruch hat ihn mit einem Transfer zu ersetzen kann man nur scheitern. Das wird bei Grifo übrigens auch so sein. Man muss aber die Rolle Stürmer besetzen und als solcher hat Gregoritsch zu Beginn eigentlich gut funktioniert. Nur leider kann er daran nicht mehr anknüpfen
26.11.2024 - 09:44 Uhr
Vieles für die eine wie auch die andere Perspektive wurde schon gesagt. Mir kommt bei der Bewertung der Verantwortlichen oft zu kurz, welch gute Arbeit mit Vertragsverlängerungen in den letzten Jahren gelungen ist. Letztes Jahr war es Lienhart, dieses Jahr Röhl, zwei Spieler die sicherlich auf der Liste bei größeren (und besser zahlenden) Vereinen stehen. Natürlich ist die Geschäft so, dass diese Spieler nicht trotz Verlängerung den Verein auch schnell wieder verlassen können. Aber die Tatsache, dass nicht mehr wie in der Vergangenheit bei Erfolg jeden Sommer wichtige Leistungsträger ersetzt werden müssen, ist eben auch Teil der Kaderplanung und da wurde in den letzten Jahren einfach ein super Job gemacht. Man denke nur mit Schrecken an den Sommer 2013, als 5 Leistungsträger teilweise dank Ausstiegsklausel unter Wert den Verein verließen. Das ist eben auch ein Resultat dessen, dass sich der SC in den letzten Jahren ein anderes Standing erarbeitet hat.
Zudem empfehle ich bei solchen Debatten immer einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen, um die Arbeit der Verantwortlichen zu beurteilen. In diesem Sommer wurden mit Dinkci und Osterhage zwei Spieler geholt (und zwar fest verpflichtet, nicht geliehen), die ohne große Anlaufschwierigkeiten bereits zum Stamm der Mannschaft gehören. Schaut man sich den Rest der Liga an, sehe ich nur wenige Vereine, die da eine bessere Bilanz haben. Zu nennen sind hier eigentlich nur Dortmund (Guirassy, Anton, Groß) und Augsburg (Giannoulis, Claude-Maurice, Wolf, Labrovic). Beim Rest der Liga sind es entweder ähnlich viele festverpflichtete Neuzugänge wie beim SC, die sich schon klar durchsetzen konnten oder die direkt eingeschlagenen Neuzugänge sind Leihen (Theate und Kristensen bei Frankfurt, Amoura in Wolfsburg, Simons in Leipzig, etc.). Ich möchte hier nicht das Fass um die Sinnhaftigkeit von Leihgeschäften aufmachen, aber die Treffsicherheit der Transfers steht aus meiner Sicht in diesem Sommer beim SC außer Frage. Das wird auch durch den zweiten Rank im Kicker Transfer Ranking deutlich.
Was von den meisten (auch zurecht aus meiner Sicht) kritisiert wird, ist der fehlende Abschlussstürmer, der weder im vergangen Sommer noch in diesem verpflichtet werden konnte. Dass ein Spieler mit ordentlich Qualität dem gesamten Offensivspiel des SC eine ganz andere Qualität geben könnte, ist glaube ich unbestritten. Ein solcher Transfer muss ob des finanziellen Risikos dann aber auch sitzen. Ein solcher Spieler kostet allein an Ablöse um die 15 Millionen Euro (Die man für Beltran oder Gnonto bereit war auszugeben). Dazu kommen noch Beraterkosten und das bereits angesprochene hohe Gehalt. Wir reden also über ein Paket von jenseits der 20 Millionen Euro. Grundsätzlich könnte sich der SC das sicherlich leisten, aber eben auch nur einmal. Angenommen, man holt einen Spieler für diese Summe und dieser kann sich nicht durchsetzen, blockiert man sich dadurch für folgende Transferperioden. Einerseits bezieht der Spieler ein hohes Gehalt, welches dann nicht für neue Spieler zur Verfügung steht (Wie es aktuell ein Gregoritsch tut, der sicherlich einer der besser verdienenden Spieler ist und dafür kaum etwas beisteuert). Andererseits sinkt der Marktwert des Spielers dann deutlich, sodass man nur noch einen Bruchteil des Transfererlös zurückbekommt, sollte man den Spieler wieder abgeben wollen. Daher kann ich verstehen, dass die Verantwortlichen wirklich nur zuschlagen, wenn sie sich absolut sicher sind, dass der Transfer funktionieren wird (auch wenn man das Risiko natürlich nie ausschließen kann).
Eigentlich könnte ich den Beitrag hier beenden, für diejenigen, die es interessiert noch ein mir sehr gut bekanntes Beispiel: Die Spurs verpflichteten 2019 den damaligen Rekordspieler Tanguy Ndombele für 62 Millionen Euro. Dieser konnte sich in zwei Saisons allerdings nicht durchsetzen, wurde anschließend drei Mal verliehen (wobei ein Teil des Gehaltes übernommen werden musste). Nach fünf Jahren lief der Vertrag aus und Ndombele ging ablösefrei zurück nach Frankreich. Der Transfer hat in Summe an die 100 Millionen Euro gekostet für letztlich keinen sportlichen Mehrwert. Die Summen sind beim SC sicherlich andere, aber das Prinzip, dass ein "großer" Transfer auch so richtig in die Hose gehen kann und massiv Geld verschlingt, lässt sich auf alle Vereine übertragen. Letztlich sind es doch solche Transfers, die bei Vereinen wie Schalke oder Hamburg zur sportlichen und finanziellen Misere beigetragen haben. Da bin ich durchaus froh, wenn in Freiburg etwas besonnener gehandelt wird, auch wenn ich einen (funktionierenden) Top Transfer im Sturm wie alle anderen hier mit Kusshand nehmen würde.
Zudem empfehle ich bei solchen Debatten immer einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen, um die Arbeit der Verantwortlichen zu beurteilen. In diesem Sommer wurden mit Dinkci und Osterhage zwei Spieler geholt (und zwar fest verpflichtet, nicht geliehen), die ohne große Anlaufschwierigkeiten bereits zum Stamm der Mannschaft gehören. Schaut man sich den Rest der Liga an, sehe ich nur wenige Vereine, die da eine bessere Bilanz haben. Zu nennen sind hier eigentlich nur Dortmund (Guirassy, Anton, Groß) und Augsburg (Giannoulis, Claude-Maurice, Wolf, Labrovic). Beim Rest der Liga sind es entweder ähnlich viele festverpflichtete Neuzugänge wie beim SC, die sich schon klar durchsetzen konnten oder die direkt eingeschlagenen Neuzugänge sind Leihen (Theate und Kristensen bei Frankfurt, Amoura in Wolfsburg, Simons in Leipzig, etc.). Ich möchte hier nicht das Fass um die Sinnhaftigkeit von Leihgeschäften aufmachen, aber die Treffsicherheit der Transfers steht aus meiner Sicht in diesem Sommer beim SC außer Frage. Das wird auch durch den zweiten Rank im Kicker Transfer Ranking deutlich.
Was von den meisten (auch zurecht aus meiner Sicht) kritisiert wird, ist der fehlende Abschlussstürmer, der weder im vergangen Sommer noch in diesem verpflichtet werden konnte. Dass ein Spieler mit ordentlich Qualität dem gesamten Offensivspiel des SC eine ganz andere Qualität geben könnte, ist glaube ich unbestritten. Ein solcher Transfer muss ob des finanziellen Risikos dann aber auch sitzen. Ein solcher Spieler kostet allein an Ablöse um die 15 Millionen Euro (Die man für Beltran oder Gnonto bereit war auszugeben). Dazu kommen noch Beraterkosten und das bereits angesprochene hohe Gehalt. Wir reden also über ein Paket von jenseits der 20 Millionen Euro. Grundsätzlich könnte sich der SC das sicherlich leisten, aber eben auch nur einmal. Angenommen, man holt einen Spieler für diese Summe und dieser kann sich nicht durchsetzen, blockiert man sich dadurch für folgende Transferperioden. Einerseits bezieht der Spieler ein hohes Gehalt, welches dann nicht für neue Spieler zur Verfügung steht (Wie es aktuell ein Gregoritsch tut, der sicherlich einer der besser verdienenden Spieler ist und dafür kaum etwas beisteuert). Andererseits sinkt der Marktwert des Spielers dann deutlich, sodass man nur noch einen Bruchteil des Transfererlös zurückbekommt, sollte man den Spieler wieder abgeben wollen. Daher kann ich verstehen, dass die Verantwortlichen wirklich nur zuschlagen, wenn sie sich absolut sicher sind, dass der Transfer funktionieren wird (auch wenn man das Risiko natürlich nie ausschließen kann).
Eigentlich könnte ich den Beitrag hier beenden, für diejenigen, die es interessiert noch ein mir sehr gut bekanntes Beispiel: Die Spurs verpflichteten 2019 den damaligen Rekordspieler Tanguy Ndombele für 62 Millionen Euro. Dieser konnte sich in zwei Saisons allerdings nicht durchsetzen, wurde anschließend drei Mal verliehen (wobei ein Teil des Gehaltes übernommen werden musste). Nach fünf Jahren lief der Vertrag aus und Ndombele ging ablösefrei zurück nach Frankreich. Der Transfer hat in Summe an die 100 Millionen Euro gekostet für letztlich keinen sportlichen Mehrwert. Die Summen sind beim SC sicherlich andere, aber das Prinzip, dass ein "großer" Transfer auch so richtig in die Hose gehen kann und massiv Geld verschlingt, lässt sich auf alle Vereine übertragen. Letztlich sind es doch solche Transfers, die bei Vereinen wie Schalke oder Hamburg zur sportlichen und finanziellen Misere beigetragen haben. Da bin ich durchaus froh, wenn in Freiburg etwas besonnener gehandelt wird, auch wenn ich einen (funktionierenden) Top Transfer im Sturm wie alle anderen hier mit Kusshand nehmen würde.
26.11.2024 - 10:10 Uhr
Stimme bei vielem zu, aber ich habe zuvor ja schon beschrieben, dass es auch billiger geht. Garantien gibt es nie. Man benötigt keinen Stürmer der 20 Tore garantiert, aber einer der das fast leere Tor trifft und zu den Mitspielern passt.
Zu den Mitspieler passt wäre einer der nicht nur rumsteht, sondern auch was mit der Kugel anfangen kann damit Kombinationen möglich sind, gerade mit Doan und Grifo, Röhl und Dinkci.
Höler hat sich über die Jahr schon verbessert bzgl. Technik, es ist nicht mehr wie am Anfang wo er kaum Bälle behaupten kann, aber Kombination-Spieler wird er nicht mehr. Bei Adamu flippert es ganz schön rum bei der Ballannahme.
Das sind Spieler für gewisse Aufgaben und diese hat Höler ja auch über die Jahre erfüllt. Lücken zumachen, wie oft hat er hinten rechts oder links geklärt weil er der erste war beim zurücklaufen usw. Freistöße gezogen welche oft zu Toren führten. Er war über einige Jahre der meistgefoulte Spieler der Liga. Für die Standard-Tore gibt es dann halt keinen Scorer.
Aber man benötigt nicht 2 Spieler dieser Sorte, sondern benötigt auch andere Qualitäten. Sowohl im Abschluss als auch spielerisch.
Höler/Petersen hatte ja auch einige Zeit funktioniert. Der eine läuft sie kaputt, der andere trifft nach Einwechslung. Dies geht uns halt auch ab, wir haben auch keine Torgefahr mehr bei Einwechslung.
Bei Gregoritsch ist es halt wie schon beschrieben, nicht konstant genüg über eine Saison.
Aber man muss auch wissen, welches System möchte ich spielen. Aufgrund der bekannten Schwächen, wie fehlendes Tempo, ist für Gregoritsch auch nicht jedes System geeignet. Ein Pressingspieler ist er jetzt auch nicht.
Ich hoffe halt wirklich, dass man sich da zusammensetzt mit dem Trainer und klar mal das Anforderungsprofil abklärt.
Torgefahr ist klar, aber reicht ein Gregoritsch (sofern die Form stimmt) oder benötigt man nicht nur einen für 16er sondern einen der zwar den Abschluss sucht, der aber auch mal einem Verteidiger übersprintet?
Was man halt auch überlegen muss, kann Gregoritsch konstanter werden? Es nutzt und ja nichts wenn dies jedes Jahr nur für eine gewisse Zeit reicht.
Im Sturm muss man überlegen, spätestens im Sommer (allerspätestens).
Höler oder Adamu
Gregoritsch ja oder doch anderer Spieler
Abgang von Philipp und Klarheit bei Kyrereh mit evtl. Leihe für Spielpraxis. Nach der langen Zeit kann man die ihm in Liga 1 fast nicht geben.
Kommt von Muslija noch mehr, oder reicht es nur zum Ergänzungsspieler? Auf außen wäre mir Weißhaupt als erste Alternative lieber für Grifo oder auch rechts.
Dieses Saison, oder bis Winter, würde ich, vorausgesetzt fit, wirklich Dinkci vorne in Sturm stellen und Röhl dahinter. Dinkci ist ja gelernter Stürmer.
Bei einem Doan Abgang sehe ich Dinkci dann diese Position übernehmen welche er in Heidenheim gespielt hat. Außer natürlich er bombt als Stürmer alles zusammen. Dann wäre wenigstens dieses Problem gelöst.
Aber klar, wenn Doan geht benötigen wir Neuzugänge und zwar auch mit einer bestimmten Qualität plus den Offensivspieler den man schon diese Saison wollte.
Zu den Mitspieler passt wäre einer der nicht nur rumsteht, sondern auch was mit der Kugel anfangen kann damit Kombinationen möglich sind, gerade mit Doan und Grifo, Röhl und Dinkci.
Höler hat sich über die Jahr schon verbessert bzgl. Technik, es ist nicht mehr wie am Anfang wo er kaum Bälle behaupten kann, aber Kombination-Spieler wird er nicht mehr. Bei Adamu flippert es ganz schön rum bei der Ballannahme.
Das sind Spieler für gewisse Aufgaben und diese hat Höler ja auch über die Jahre erfüllt. Lücken zumachen, wie oft hat er hinten rechts oder links geklärt weil er der erste war beim zurücklaufen usw. Freistöße gezogen welche oft zu Toren führten. Er war über einige Jahre der meistgefoulte Spieler der Liga. Für die Standard-Tore gibt es dann halt keinen Scorer.
Aber man benötigt nicht 2 Spieler dieser Sorte, sondern benötigt auch andere Qualitäten. Sowohl im Abschluss als auch spielerisch.
Höler/Petersen hatte ja auch einige Zeit funktioniert. Der eine läuft sie kaputt, der andere trifft nach Einwechslung. Dies geht uns halt auch ab, wir haben auch keine Torgefahr mehr bei Einwechslung.
Bei Gregoritsch ist es halt wie schon beschrieben, nicht konstant genüg über eine Saison.
Aber man muss auch wissen, welches System möchte ich spielen. Aufgrund der bekannten Schwächen, wie fehlendes Tempo, ist für Gregoritsch auch nicht jedes System geeignet. Ein Pressingspieler ist er jetzt auch nicht.
Ich hoffe halt wirklich, dass man sich da zusammensetzt mit dem Trainer und klar mal das Anforderungsprofil abklärt.
Torgefahr ist klar, aber reicht ein Gregoritsch (sofern die Form stimmt) oder benötigt man nicht nur einen für 16er sondern einen der zwar den Abschluss sucht, der aber auch mal einem Verteidiger übersprintet?
Was man halt auch überlegen muss, kann Gregoritsch konstanter werden? Es nutzt und ja nichts wenn dies jedes Jahr nur für eine gewisse Zeit reicht.
Im Sturm muss man überlegen, spätestens im Sommer (allerspätestens).
Höler oder Adamu
Gregoritsch ja oder doch anderer Spieler
Abgang von Philipp und Klarheit bei Kyrereh mit evtl. Leihe für Spielpraxis. Nach der langen Zeit kann man die ihm in Liga 1 fast nicht geben.
Kommt von Muslija noch mehr, oder reicht es nur zum Ergänzungsspieler? Auf außen wäre mir Weißhaupt als erste Alternative lieber für Grifo oder auch rechts.
Dieses Saison, oder bis Winter, würde ich, vorausgesetzt fit, wirklich Dinkci vorne in Sturm stellen und Röhl dahinter. Dinkci ist ja gelernter Stürmer.
Bei einem Doan Abgang sehe ich Dinkci dann diese Position übernehmen welche er in Heidenheim gespielt hat. Außer natürlich er bombt als Stürmer alles zusammen. Dann wäre wenigstens dieses Problem gelöst.
Aber klar, wenn Doan geht benötigen wir Neuzugänge und zwar auch mit einer bestimmten Qualität plus den Offensivspieler den man schon diese Saison wollte.
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