| Geburtsdatum | 26.02.2003 |
|---|---|
| Alter | 23 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,84m |
| Vertrag bis | 30.06.2030 |
| Position | Offensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | FC Bayern München |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 24 | 5 | 6 | ||
![]() | Bundesliga | 15 | 3 | 4 | |
![]() | UEFA Champions League | 6 | 2 | 1 | |
![]() | DFB-Pokal | 3 | - | 1 | |
Jamal Musiala [10]
27.09.2020 - 17:06 Uhr
19.08.2026 - 13:30 Uhr
Zitat von Madferit
Auch in den Latenzen ohne Absence gibt es Dinge, die man im EEG ganz klar sehen kann. Daher vermutlich der Hinweis, dass man im Verein Bescheid wusste. Unwahrscheinlich, wenngleich nicht unmöglich, dass es in den 20ern erstmals auftritt, es würde mich aber überraschen, wenn das nicht schon recht lange bekannt wäre. Es gibt immunoligisch und psychisch begünstigende Faktoren, die die so genannte Anfallschwelle überschreiten und das Ereignis so auslösen können. Es gibt übrigens auch Medikamente, die die Anfallaschwelle senken können, unter anderem z.B. Antihistaminika. Das ist aber den behandelten Neurologen sehr sicher bekannt.
Auch in den Latenzen ohne Absence gibt es Dinge, die man im EEG ganz klar sehen kann. Daher vermutlich der Hinweis, dass man im Verein Bescheid wusste. Unwahrscheinlich, wenngleich nicht unmöglich, dass es in den 20ern erstmals auftritt, es würde mich aber überraschen, wenn das nicht schon recht lange bekannt wäre. Es gibt immunoligisch und psychisch begünstigende Faktoren, die die so genannte Anfallschwelle überschreiten und das Ereignis so auslösen können. Es gibt übrigens auch Medikamente, die die Anfallaschwelle senken können, unter anderem z.B. Antihistaminika. Das ist aber den behandelten Neurologen sehr sicher bekannt.
Dein Post habe ich nur stellvertretend genommen.
Ich kann zwar verstehen das es nun Spekulationen zu diesem Thema gibt, aber das ist doch alles nicht zielführend.
Die Ärzte und Musiala kennen die Diagnose schon länger und wir gehen davon aus dass er in guten Händen ist. Alles andere ist doch wirklich unwichtig.
Hoffentlich kommt er bald wieder voll Einsatzfähig zurück, bzw. hoffe ich für ihn dass das ganze keinen nennenswerten Einfluss auf seine Karriere hat und er, speziell im privaten, keine größeren gesundheitlichen Einschränkungen hat.
Gute Besserung!
19.08.2026 - 13:32 Uhr
Wie ichs heute Nacht schon gepostet habe: Es gibt hier zwei Ebenen. Die menschlich tragische Dimension für Jamal, die wohl allen sehr ans Herz geht. Ich fühle mich wie gesagt an Erfahrungen aus meinem Umfeld erinnert. Und dann gibt es da die sportliche Situation. Die Frage ist, wie schnell die Ärzte das in den Griff bekommen und vor allem: wie zuverlässig sie das in den Griff bekommen. Ich bin mir sehr unsicher, wann wir mit Jamal mit zu hundert Prozent planen können. Weil dieses mit ihm planen ja auch wieder Druck auslöst. Eigentlich müssen wir jetzt noch einen Offensivspieler holen, so hart das klingt. Weil diese Zusammenbrüche verunsichern und berühren ja alle in der Mannschaft. Dieser Situation dürfen wir auch den anderen in gesamten Mannschaftsumfeld nicht zumuten.
Ganz, ganz schwierige Lage. Mir tut Jamal sehr leid und ich bin froh, dass wir ihm jede Unterstützung zugesagt haben. Aber wir werden auch an uns, unsere Ziele und die Gefühle aller anderen im Verein, speziell eben der Mannschaft, denken müssen.
Ganz, ganz schwierige Lage. Mir tut Jamal sehr leid und ich bin froh, dass wir ihm jede Unterstützung zugesagt haben. Aber wir werden auch an uns, unsere Ziele und die Gefühle aller anderen im Verein, speziell eben der Mannschaft, denken müssen.
19.08.2026 - 13:33 Uhr
Zitat von Ondrasek
Obwohl in der Lizenzordnung dazu was steht, definiert jeder Verein den Medizincheck für sich selbst, da bin ich mir recht sicher.
Glaubt man Zeitungsberichten, so gab es auch schon Spieler die beim einen Team durch den Medi-check durchgefallen sind, den Test eines anderen Teams dann aber bestanden haben.
Man hörte dabei auch schon Gerüchte(!), dass es Vereine gab die bei der Interpretation der Ergebnisse des Medizinchecks "flexibel" waren. Waren die Konditionen der Verpflichtung eines Spielers besonders attraktiv, war angeblich der Zustand des Knies halb so wild für einen Profifussballer - und umgekehrt.
Zitat von Quincy2008
Ich hab mal aus Interesse vor ein paar Jahren gegoogelt, was alles zum Medizincheck der Bundesligavereine gehört. Hoffenheim hatte das online gestellt, für Bayern hatte ich es nicht gefunden. Aber ein EEG war damals nicht dabei. Wenn, dann müsste man es anlassbezogen gemacht haben.
Zitat von Madferit
Man wird vermutlich irgendwann schon vor 2026 ein EEG bei ihm gemacht haben. Wenn man diese EEGs vergleicht, dann weiss man, ob "es" schon früher da war. Es gibt da einen klaren Parameter, der in einem EEG auch ohne "Absence" immer sichtbar ist, wenn die Beeinträchtigung persistiert. Für das Auftreten der "Absence" bedarf es einer gewissen Schwelle, die auch einen Namen hat und die durch verschiedenste Faktoren erreicht werden kann. Natürlich gibt es für die Öffentlichkeit kein Recht darauf, diese Informationen zu erhalten.
Zitat von Quincy2008
Eine wichtige Sache fehlt da aber:
Absencen treten in der Kindheit häufig spontan auf und „verwachsen“ sich oftmals auch wieder, in der Regel alles nicht so wild.
Sie sind neuaufgetreten im Erwachsenenalter aber eine echte Rarität, haben dann oftmals eine Ursache (immunologischer, autoimmuner Art oder neurologisch-strukturell zum Beispiel, manchmal auch toxikologisch, aber dann würde man das Medikament einfach absetzen).
Entweder wird die Ursache dafür also nicht mitgeliefert, weil er das nicht will (verständlich) oder sie unbekannt ist (aber dann würde man ihn wohl nicht spielen lassen, nehme ich an) oder er hat einfach unheimlich Pech, dass er diese sehr seltene Form hat, dass es erst im Erwachsenenalter auftritt, oder er hat das schon lange, war bisher gut eingestellt und musste jetzt aus welchen Gründen auch immer das Medikament wechseln (und ist in der Zwischenzeit der Eindosierung nicht voll geschützt). Gerade letzterer Punkt ist in meinen Augen nicht so unwahrscheinlich und würde ja beruhigen, dass er damit schon auf höchstem Niveau gespielt hat.
Quintessenz bleibt aber: in der Regel medikamentös sehr gut behandelbar und der Abgesang mancher auf ihn kommt zu früh.
Zitat von Becks84
Hier sind die wichtigsten medizinischen Hintergründe zu Absencen:
* Symptomatik:
Absencen (früher auch "Petit Mal" genannt) sind kurze, plötzliche Bewusstseinspausen. Sie dauern meist nur wenige Sekunden (ca. 5 bis 20 Sekunden). Betroffene starren oft ins Leere, der Blick wird starr, und sie halten in ihrer aktuellen Handlung inne – etwa mitten in der Bewegung auf dem Spielfeld. Es kommt dabei nicht zu den typischen Krämpfen oder Stürzen, die man oft mit Epilepsie assoziiert.
* Ursache:
Es handelt sich um eine vorübergehende, synchrone elektrische Fehlentladung im Gehirn (die im Text erwähnte "neurologische Dysfunktion").
* Nachwirkung:
Sobald die kurze Entladung vorbei ist, ist die Person sofort wieder voll orientiert und kann nahtlos dort weitermachen, wo sie aufgehört hat. Oft fehlt lediglich die Erinnerung an diese wenigen Sekunden.
* Behandlung:
Die Prognose ist hervorragend. Durch moderne Antiepileptika lassen sich die elektrischen Impulse im Gehirn stabilisieren, wodurch die Absencen in den meisten Fällen vollständig unterdrückt werden können.
* Vereinbarkeit mit Hochleistungssport:
Physische Belastung an sich löst selten Absencen aus. Relevantere Trigger sind oft Schlafmangel oder extremer Stress. Ist der Patient medikamentös gut eingestellt, gibt es aus neurologischer Sicht keinen Grund, auf Leistungssport zu verzichten.
Hier sind die wichtigsten medizinischen Hintergründe zu Absencen:
* Symptomatik:
Absencen (früher auch "Petit Mal" genannt) sind kurze, plötzliche Bewusstseinspausen. Sie dauern meist nur wenige Sekunden (ca. 5 bis 20 Sekunden). Betroffene starren oft ins Leere, der Blick wird starr, und sie halten in ihrer aktuellen Handlung inne – etwa mitten in der Bewegung auf dem Spielfeld. Es kommt dabei nicht zu den typischen Krämpfen oder Stürzen, die man oft mit Epilepsie assoziiert.
* Ursache:
Es handelt sich um eine vorübergehende, synchrone elektrische Fehlentladung im Gehirn (die im Text erwähnte "neurologische Dysfunktion").
* Nachwirkung:
Sobald die kurze Entladung vorbei ist, ist die Person sofort wieder voll orientiert und kann nahtlos dort weitermachen, wo sie aufgehört hat. Oft fehlt lediglich die Erinnerung an diese wenigen Sekunden.
* Behandlung:
Die Prognose ist hervorragend. Durch moderne Antiepileptika lassen sich die elektrischen Impulse im Gehirn stabilisieren, wodurch die Absencen in den meisten Fällen vollständig unterdrückt werden können.
* Vereinbarkeit mit Hochleistungssport:
Physische Belastung an sich löst selten Absencen aus. Relevantere Trigger sind oft Schlafmangel oder extremer Stress. Ist der Patient medikamentös gut eingestellt, gibt es aus neurologischer Sicht keinen Grund, auf Leistungssport zu verzichten.
Eine wichtige Sache fehlt da aber:
Absencen treten in der Kindheit häufig spontan auf und „verwachsen“ sich oftmals auch wieder, in der Regel alles nicht so wild.
Sie sind neuaufgetreten im Erwachsenenalter aber eine echte Rarität, haben dann oftmals eine Ursache (immunologischer, autoimmuner Art oder neurologisch-strukturell zum Beispiel, manchmal auch toxikologisch, aber dann würde man das Medikament einfach absetzen).
Entweder wird die Ursache dafür also nicht mitgeliefert, weil er das nicht will (verständlich) oder sie unbekannt ist (aber dann würde man ihn wohl nicht spielen lassen, nehme ich an) oder er hat einfach unheimlich Pech, dass er diese sehr seltene Form hat, dass es erst im Erwachsenenalter auftritt, oder er hat das schon lange, war bisher gut eingestellt und musste jetzt aus welchen Gründen auch immer das Medikament wechseln (und ist in der Zwischenzeit der Eindosierung nicht voll geschützt). Gerade letzterer Punkt ist in meinen Augen nicht so unwahrscheinlich und würde ja beruhigen, dass er damit schon auf höchstem Niveau gespielt hat.
Quintessenz bleibt aber: in der Regel medikamentös sehr gut behandelbar und der Abgesang mancher auf ihn kommt zu früh.
Man wird vermutlich irgendwann schon vor 2026 ein EEG bei ihm gemacht haben. Wenn man diese EEGs vergleicht, dann weiss man, ob "es" schon früher da war. Es gibt da einen klaren Parameter, der in einem EEG auch ohne "Absence" immer sichtbar ist, wenn die Beeinträchtigung persistiert. Für das Auftreten der "Absence" bedarf es einer gewissen Schwelle, die auch einen Namen hat und die durch verschiedenste Faktoren erreicht werden kann. Natürlich gibt es für die Öffentlichkeit kein Recht darauf, diese Informationen zu erhalten.
Ich hab mal aus Interesse vor ein paar Jahren gegoogelt, was alles zum Medizincheck der Bundesligavereine gehört. Hoffenheim hatte das online gestellt, für Bayern hatte ich es nicht gefunden. Aber ein EEG war damals nicht dabei. Wenn, dann müsste man es anlassbezogen gemacht haben.
Zitat von Lizenzordnung
Nachweis der Sporttauglichkeit nach einer vorgeschriebenen ärztlichen Untersuchung auf orthopädischem und kardiologisch-internistischem Gebiet ... wobei der Nachweis der Sporttauglichkeit vom Club, vom beauftragten Arzt und vom Spieler gemeinsam zu unterzeichnen ist.
Nachweis der Sporttauglichkeit nach einer vorgeschriebenen ärztlichen Untersuchung auf orthopädischem und kardiologisch-internistischem Gebiet ... wobei der Nachweis der Sporttauglichkeit vom Club, vom beauftragten Arzt und vom Spieler gemeinsam zu unterzeichnen ist.
Obwohl in der Lizenzordnung dazu was steht, definiert jeder Verein den Medizincheck für sich selbst, da bin ich mir recht sicher.
Glaubt man Zeitungsberichten, so gab es auch schon Spieler die beim einen Team durch den Medi-check durchgefallen sind, den Test eines anderen Teams dann aber bestanden haben.
Man hörte dabei auch schon Gerüchte(!), dass es Vereine gab die bei der Interpretation der Ergebnisse des Medizinchecks "flexibel" waren. Waren die Konditionen der Verpflichtung eines Spielers besonders attraktiv, war angeblich der Zustand des Knies halb so wild für einen Profifussballer - und umgekehrt.
Warum auch nicht?
Schau auf Boniface bei Werder.
Den hätten die sonst niemals bekommen.
Risiko/Nutzen-Abwägung.
19.08.2026 - 13:53 Uhr
Wenn man angeblich laut Hoeneß schon so lange Bescheid wusste, wieso zeigt Musiala dann immer noch so starke Symptome? Er müsste dann ja bereits medikamentös eingestellt sein.
Oder von was für einem Zeitraum sprechen wir hier?
Oder von was für einem Zeitraum sprechen wir hier?
19.08.2026 - 13:55 Uhr
@Quincy2008 da lag ich mit meiner Bauchgefühl - Diagnose von neurologisch nach dem ersten Zusammenbruch ja doch ganz richtig. Ich hätte vielleicht doch Arzt werden sollen. Vielleicht habe ich ja ein Talent. 😅
So wie alle damit umgehen mache ich mir tatsächlich wenig Sorgen. Die bekommen das in den Griff.
Menschlich für musiala schwer, aber ich glaube er wird dieses "Familie Bayern" jetzt halt voll kennen lernen bzw. hat das schon mitbekommen.
So wie alle damit umgehen mache ich mir tatsächlich wenig Sorgen. Die bekommen das in den Griff.
Menschlich für musiala schwer, aber ich glaube er wird dieses "Familie Bayern" jetzt halt voll kennen lernen bzw. hat das schon mitbekommen.
19.08.2026 - 13:58 Uhr
Zitat von Becks84
Unterstellt man die Diagnose ist so korrekt und plausibel:
Deine Aussage ist doch Quatsch. Er war offenkundig nicht bewusstlos.
Ich finde die Symptomatik zwar auch irritierend, weil man denkt man hat schon alles gehört (und das wirklich noch nie) und ich inständig hoffe, dass hier wirklich alles so "klar" ist, wie dargestellt.
Aber bejaht man dies, dann ist sich alles gut.
Zitat von Peptastisch
Boah, typisch Profifußball. Sowas als „Ja, muss ich halt mit leben“ zu beschreiben ist dem kranken Leistungsdruck geschuldet.
Jeder andere Arbeitnehmer würde sich krankschreiben lassen und gesund werden, aber naja.
Fände es wirklich irritierend, wenn der jetzt so weiter spielt und jedes 2. Spiel auf dem Platz ohnmächtig werden würde.
Boah, typisch Profifußball. Sowas als „Ja, muss ich halt mit leben“ zu beschreiben ist dem kranken Leistungsdruck geschuldet.
Jeder andere Arbeitnehmer würde sich krankschreiben lassen und gesund werden, aber naja.
Fände es wirklich irritierend, wenn der jetzt so weiter spielt und jedes 2. Spiel auf dem Platz ohnmächtig werden würde.
Unterstellt man die Diagnose ist so korrekt und plausibel:
Deine Aussage ist doch Quatsch. Er war offenkundig nicht bewusstlos.
Ich finde die Symptomatik zwar auch irritierend, weil man denkt man hat schon alles gehört (und das wirklich noch nie) und ich inständig hoffe, dass hier wirklich alles so "klar" ist, wie dargestellt.
Aber bejaht man dies, dann ist sich alles gut.
Absencen = kurze Bewusstseinspause
Bedeutet eine Form der Bewusstseinsveränderung und er war im ersten Spiel auch mal kurz ganz raus, wenn ich das richtig gesehen habe.
Man sollte mMn jetzt einfach aufpassen und den Jungen aufgrund von Leistungsdruck nicht zu schnell wieder auf den Platz schicken. Du verbrennst ihn sonst.
Die Neurologen hatten ja ihr Go gegeben, aber lagen anscheinend falsch, wenn er jetzt in so kurzer Zeit 2x Absencen hatte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Peptastisch am 19.08.2026 um 13:59 Uhr bearbeitet
19.08.2026 - 14:02 Uhr
Zitat von GelsenHandy
Jeder normale Arbeitnehmer, der so eine "Erkrankung" im Erwachsenenalter bekommt, wäre doch froh, wenn er an seinem Arbeitsplatz eine medizinische Rundumversorgung hat.
Klar wäre es äußerst irritierend, wenn ihm das jetzt jedes Spiel passiert, aber ich denke es ist schon deutlich besser, wenn man die Medikation unter ständiger Aufsicht am Trainingsplatz einstellt als wenn man das zuhause aufm Sofa krankgeschrieben macht. Insofern ist mir der Tonfall in dem Beitrag deutlich zu negativ.
Zitat von Peptastisch
Boah, typisch Profifußball. Sowas als „Ja, muss ich halt mit leben“ zu beschreiben ist dem kranken Leistungsdruck geschuldet.
Jeder andere Arbeitnehmer würde sich krankschreiben lassen und gesund werden, aber naja.
Fände es wirklich irritierend, wenn der jetzt so weiter spielt und jedes 2. Spiel auf dem Platz ohnmächtig werden würde.
Boah, typisch Profifußball. Sowas als „Ja, muss ich halt mit leben“ zu beschreiben ist dem kranken Leistungsdruck geschuldet.
Jeder andere Arbeitnehmer würde sich krankschreiben lassen und gesund werden, aber naja.
Fände es wirklich irritierend, wenn der jetzt so weiter spielt und jedes 2. Spiel auf dem Platz ohnmächtig werden würde.
Jeder normale Arbeitnehmer, der so eine "Erkrankung" im Erwachsenenalter bekommt, wäre doch froh, wenn er an seinem Arbeitsplatz eine medizinische Rundumversorgung hat.
Klar wäre es äußerst irritierend, wenn ihm das jetzt jedes Spiel passiert, aber ich denke es ist schon deutlich besser, wenn man die Medikation unter ständiger Aufsicht am Trainingsplatz einstellt als wenn man das zuhause aufm Sofa krankgeschrieben macht. Insofern ist mir der Tonfall in dem Beitrag deutlich zu negativ.
Der Nachteil der Epilepsie Medikamente ist halt, dass diese verlangsamte u.a. Reaktionszeit hervorrufen können.
Hoffen wir mal, dass das jetzt einfach alles in die richtige Richtung geht, der Junge hat jetzt genug gelitten
19.08.2026 - 14:02 Uhr
Zitat von Peptastisch
Wenn man angeblich laut Hoeneß schon so lange Bescheid wusste, wieso zeigt Musiala dann immer noch so starke Symptome? Er müsste dann ja bereits medikamentös eingestellt sein.
Oder von was für einem Zeitraum sprechen wir hier?
Wenn man angeblich laut Hoeneß schon so lange Bescheid wusste, wieso zeigt Musiala dann immer noch so starke Symptome? Er müsste dann ja bereits medikamentös eingestellt sein.
Oder von was für einem Zeitraum sprechen wir hier?
Du kannst 15 Jahre keinen Anfall (trotz bekannten Absencen) haben und dann in vier Tagen zwei Anfälle und dann nie wieder einen bis zum letzten Atemzug. Die Absencen hingegen werden schon früher mal aufgefallen sein. Die zwei Ereignisse gegen Leipzig und Heidenheim würden für mich nicht mehr unter der Rubrik Absence laufen. Profifußballer müssen vermutlich öfter mal Medikamente einnehmen und die Substanzen, die die Schwelle runtersetzen, sind jedem Neurologen bekannt.
19.08.2026 - 14:12 Uhr
Zitat von Peptastisch
Wenn man angeblich laut Hoeneß schon so lange Bescheid wusste, wieso zeigt Musiala dann immer noch so starke Symptome? Er müsste dann ja bereits medikamentös eingestellt sein.
Oder von was für einem Zeitraum sprechen wir hier?
Wenn man angeblich laut Hoeneß schon so lange Bescheid wusste, wieso zeigt Musiala dann immer noch so starke Symptome? Er müsste dann ja bereits medikamentös eingestellt sein.
Oder von was für einem Zeitraum sprechen wir hier?
Zeitraum keine Ahnung, der Autounfall könnte (!) der Startpunkt gewesen sein, aber es ist Usus, dass man versucht, die Medikamente zu reduzieren, nachdem der Patient über eine längere Zeit keinen Anfall mehr hatte. Offensichtlich ist dieser Reduktions-/Auslassversuch in die Hose gegangen, so dass Musiala nach Leipzig wieder mit den Medikamenten begonnen hat und man davon ausging, dass er damit wieder anfallsfrei wird. Offensichtlich dauert es etwas länger, bis das Medikament wieder seinen gewohnten Spiegel hat, so dass man von dem 2. Anfall gegen Heidenheim nun überrascht wurde, aber weiterhin davon ausgeht, dass er anfallsfrei bleibt, solange er wieder seine ursprüngliche Dosis lang genug genommen hat und weiter nimmt. So lese ich das momentan.
19.08.2026 - 14:14 Uhr
Zitat von DrogbaforPresident
Sorry aber er hat von 18J bis 22J Auto fahren dürfen.
Was für mich ein Marker ist, dass er in der Zeitspanne keine Medikamente für Epilepsie genommen hat.
Zitat von GelsenHandy
Warum spekulierst du wild drauf los um dann nach der Hälfte deines Beitrags "jetzt kommt spekulation von mir" zu schreiben.
Was war das denn vorher bitte?
Warum spekulierst du wild drauf los um dann nach der Hälfte deines Beitrags "jetzt kommt spekulation von mir" zu schreiben.
Was war das denn vorher bitte?
Sorry aber er hat von 18J bis 22J Auto fahren dürfen.
Was für mich ein Marker ist, dass er in der Zeitspanne keine Medikamente für Epilepsie genommen hat.
Da liegst du falsch. Menschen mit Epilepsie nehmen nicht selten bis an ihr Lebensende Medikamente, so dass es zu keinem Vorfall mehr kommt. Liegt der letzte Anfall mehr als ein Jahr zurück, dürfen sie auch wieder Autofahren.
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