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Fussball in der Region

02.12.2014 - 12:51 Uhr
Fussball in der Region |#131
01.06.2024 - 17:44 Uhr
Ein sehr spannungsreicher letzter Spieltag durfte man heute in der Oberliga erleben. Villingen und Grossaspach lieferten sich ein Fernduell um die Meisterschaft und um den Aufstieg, bei dem sich mehrmals die Konstellation änderte, zeitweise war Villingen aufgestiegen, danach Grossaspach und am Schlusss gelang den Villingern mit dem Siegtreffer die endgültige Entscheidung. Da war Nägelkauen angesagt. Damit kommt es in der nächsten Saison zum Aufeinandertreffen mit dem SC II, dazu ein weiteres Derby mit dem Bahlinger SC. Drei südbadische Vertreter in der Regionalliga Süd Südwest könnte auch ein Novum sein. Denzlingen kam gegen den als Absteiger feststehenden OFV nicht über ein Remis hinaus und begleitet den Ortenauer Traditionsverein in die Verbandsliga.

Die Oberliga bleibt aber in der nächstenSpielzeit nicht ohne Villinger Mannschaft, durch den Aufstieg der Ersten wurde auch der Aufstieg der Zweiten aus der Verbandsliga ermöglicht. Zusammen mit dem Pokalsieg und der Teilnahme am DFB Pokal die perfekte Saison für Villingen, mehr geht nicht.

Morgen kann die Reserve von Sand im letzten Spiel im direkten Duell mit Stuttgart den Aufstieg der VFB Frauen in die Regionalliga verhindern.
Fussball in der Region |#132
01.06.2024 - 17:51 Uhr
Zitat von Schwarzwaldmarie
Ein sehr spannungsreicher letzter Spieltag durfte man heute in der Oberliga erleben. Villingen und Grossaspach lieferten sich ein Fernduell um die Meisterschaft und um den Aufstieg, bei dem sich mehrmals die Konstellation änderte, zeitweise war Villingen aufgestiegen, danach Grossaspach und am Schlusss gelang den Villingern mit dem Siegtreffer die endgültige Entscheidung. Da war Nägelkauen angesagt. Damit kommt es in der nächsten Saison zum Aufeinandertreffen mit dem SC II, dazu ein weiteres Derby mit dem Bahlinger SC. Drei südbadische Vertreter in der Regionalliga Süd Südwest könnte auch ein Novum sein. Denzlingen kam gegen den als Absteiger feststehenden OFV nicht über ein Remis hinaus und begleitet den Ortenauer Traditionsverein in die Verbandsliga.

Die Oberliga bleibt aber in der nächstenSpielzeit nicht ohne Villinger Mannschaft, durch den Aufstieg der Ersten wurde auch der Aufstieg der Zweiten aus der Verbandsliga ermöglicht. Zusammen mit dem Pokalsieg und der Teilnahme am DFB Pokal die perfekte Saison für Villingen, mehr geht nicht.

Morgen kann die Reserve von Sand im letzten Spiel im direkten Duell mit Stuttgart den Aufstieg der VFB Frauen in die Regionalliga verhindern.


Bei aller Freude über Villingen: ist schon tragisch mit Denzlingen und Offenburg. Was hat gerade letzterer für ein Potenzial… ok, haben sie schon seit Jahrzehnten…
Fussball in der Region |#133
01.06.2024 - 21:05 Uhr
Zitat von Scheurebe

Zitat von Schwarzwaldmarie

Ein sehr spannungsreicher letzter Spieltag durfte man heute in der Oberliga erleben. Villingen und Grossaspach lieferten sich ein Fernduell um die Meisterschaft und um den Aufstieg, bei dem sich mehrmals die Konstellation änderte, zeitweise war Villingen aufgestiegen, danach Grossaspach und am Schlusss gelang den Villingern mit dem Siegtreffer die endgültige Entscheidung. Da war Nägelkauen angesagt. Damit kommt es in der nächsten Saison zum Aufeinandertreffen mit dem SC II, dazu ein weiteres Derby mit dem Bahlinger SC. Drei südbadische Vertreter in der Regionalliga Süd Südwest könnte auch ein Novum sein. Denzlingen kam gegen den als Absteiger feststehenden OFV nicht über ein Remis hinaus und begleitet den Ortenauer Traditionsverein in die Verbandsliga.

Die Oberliga bleibt aber in der nächstenSpielzeit nicht ohne Villinger Mannschaft, durch den Aufstieg der Ersten wurde auch der Aufstieg der Zweiten aus der Verbandsliga ermöglicht. Zusammen mit dem Pokalsieg und der Teilnahme am DFB Pokal die perfekte Saison für Villingen, mehr geht nicht.

Morgen kann die Reserve von Sand im letzten Spiel im direkten Duell mit Stuttgart den Aufstieg der VFB Frauen in die Regionalliga verhindern.


Bei aller Freude über Villingen: ist schon tragisch mit Denzlingen und Offenburg. Was hat gerade letzterer für ein Potenzial… ok, haben sie schon seit Jahrzehnten…


Sehr gute Saison des FC 08 Villingen mit dem verdienten Aufstieg!
Mit Großaspach und Pforzheim aber auch die Mannschaft mit dem mutmaßlich größten Etat / Budget.

Offenburg war der Abstieg eigentlich schon seit Ende der Hinrunde klar das ist leider ein ziemlicher Fahrstuhl Verein für die Verbandsliga zu gut für die Oberliga zu schwach .
Und nächste Saison kommt mit dem TSV Singen eine Mannschaft in die VL mit klarem Anspruch Richtung Oberliga was sich dort auch im Etat bemerkbar macht ..
Eventuell noch eine finanzstarke zweite Mannschaft aus Singen das wird happig in Sachen Wiederaufstieg..

Denzlingen für mich überraschend der Abstieg
Guter Trainer und auch ein erfahrenes Team mit Spielern die Regionalliga und Oberliga erprobt sind ..
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BaechleSurfer am 01.06.2024 um 21:08 Uhr bearbeitet
Fussball in der Region |#134
04.06.2024 - 09:36 Uhr
Am Ende waren es kümmerliche 14 Punkte für den OFV, 3 Siege und 5 Unentschieden, der letztjährige Absteiger, der FFC, ebenso ein Kooperationspartner des Sportclubs, erreichte nur 18 Punkte, der gleiche Wert wie der SC in seiner denkwürdigen Abstiegssaison 2004/2005 erzielte. Da dachte man, eigentlich geht es nicht mehr schlechter, aber der OFV strafte einem Lügen. Zu allem Überfluss, waren die Gegner zu einem Grossteil Dorfvereine, deren Namen ausserhalb des Fussballs eher weniger bekannt sind. Mutschelbach, Hollenbach, Holzhausen, Essingen, Nöttingen, Oberachern. Das ist fast schon demütigend für solche Traditionsvereine wie den OFV oder den FFC.

Aber trotzdem ist deren sportliche Situation fast noch komfortabel zu nennen, im Vergleich zu einigen anderen südbadischen Traditionsvereinen, die unter den Top 10 der ehemaligen 1. Amateurliga Südbaden (bis 1978, des Jahres des Aufstiegs des SC in die 2. Liga)zu finden sind. Einige Beispiele von Nord nach Süd

FC Rastatt, zwei Mal Meister in Südbaden, derzeit Kreisliga A
SC Baden Baden, zwei Mal Meister, Kreisliga B, schafft aber den Aufstieg in Kreisliga A
FC Emmendingen, drei Mal Meister, 1 Jahr in der damals zweitklassigen Regionalliga Süd, derzeit in der Bezirksliga, kann aber den Aufstieg noch schaffen
FV Lörrach, steigt in die Landesliga ab
SV Schopfheim, Kreisliga A
FC Konstanz, 1 mal Meister, als SC Konstanz Wollmatingen Wiederabstieg in die Landesliga
SV Waldkirch, 2 mal Meister der Amateurliga Südbaden, damals drittklassig, nur die Bundesliga und die Regionalliga, ab 74 die 2.Bundesliga, waren darüber, hat den Wiederaufstieg in die Verbandsliga geschafft.

Man sieht, der FFC und der OFV sind keine Einzelfälle und befinden sich in guter bzw. eher in schlechter Gesellschaft. Die Gewissheit von früher, grössere Stadt, grösseres Einzugsgebiet bei Talenten, der Fussballverein spielt in einer höheren Liga, hat sich fast vollständig aufgelöst. Die Hoffenheimisierung setzt sich auch in den unteren Ligen fort und das schon seit einigen Jahren, einhergehend mit der Misswirtschaft bei einigen Traditionsvereinen

Im übrigen hat das auch einen Bezug zum SC, denn bekannntermassen profitiert er von den Kooperationen mit seinen Partnervereinen. Da stellt sich die Frage, in wieweit profitieren die Partnervereine ihrerseits von dieser Zusammenarbeit abseits der U Mannschaften.
Fussball in der Region |#135
04.06.2024 - 12:49 Uhr
Das Problem ist im höherklassigen Amateurfussball ist das Geld.
In Südbaden gibt es wenige finanzkräftige Firmen, die Geld in die Vereine stecken.

In den genannten Dorfvereinen stehen zahlungskräftige Sponsoren im Hintergrund, wodurch deutlich bessere Spieler verpflichtet werden können.

Beim OFV oder dem FFC werden nur geringe Gehälter bezahlt, meist weniger als die Hälfte im Oberligavergleich.

Ein weiteres Problem ist sicherlich auch der SC Freiburg, der alle möglichen Sponsoren für sich einnimmt. Das bekommt nicht nur der Amateurfussball zu spüren, sondern auch viele andere Sportarten.

Der OFV und der FFC sind Kooperationsvereine des SC. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass die Vereine für ihre Arbeit nicht finanziell entschädigt werden wie etwa durch Materialspenden (Bälle, Hütchen, Tore ...) oder Jugendtrainergehälter. Andere Profivereine überweisen ihren Kooperationsvereinen jährlich einen mittleren zweistelligen Tausenderbetrag, was den Vereinen überaus gut tut.

Ich denke, hier könnte der SC (als einziger Profiverein der Region) deutlich mehr seiner Verantwortung gerecht werden.
Fussball in der Region |#136
04.06.2024 - 14:01 Uhr
Zitat von Caligiuri40
Das Problem ist im höherklassigen Amateurfussball ist das Geld.

Der OFV und der FFC sind Kooperationsvereine des SC. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass die Vereine für ihre Arbeit nicht finanziell entschädigt werden wie etwa durch Materialspenden (Bälle, Hütchen, Tore ...) oder Jugendtrainergehälter. Andere Profivereine überweisen ihren Kooperationsvereinen jährlich einen mittleren zweistelligen Tausenderbetrag, was den Vereinen überaus gut tut.

Ich denke, hier könnte der SC (als einziger Profiverein der Region) deutlich mehr seiner Verantwortung gerecht werden.


Speziell zu diesem Punkt gebe ich dir durchaus recht.
Der SV Oberachern hatte beim SC Freiburg angefragt, ob diese ihnen etwas entgegenkommen könnten bei der 50:50 Verteilung der Einnahmen in der ersten Runde des DFB Pokal. Der SC hat vollkommen abgeblockt. Das wäre eine schöne Geste gewesen, zumal der SC die Euroleague-Gelder hatte und auch ein Heimspiel (keine Reisestrapazen).

•     •     •

* * * * *

Wie seit über 100 Jahren, wird es bleiben bis zum Tod, unser Verein der FC Bayern, in den Farben weiß und rot.

Fan: FC Bayern München

Sympathien: HSV, São Paulo FC, FFC Freiburg (erster und einziger deutscher Meister aus Freiburg)
Fussball in der Region |#137
04.06.2024 - 14:33 Uhr
Zitat von Guardian
Zitat von Caligiuri40

Das Problem ist im höherklassigen Amateurfussball ist das Geld.

Der OFV und der FFC sind Kooperationsvereine des SC. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass die Vereine für ihre Arbeit nicht finanziell entschädigt werden wie etwa durch Materialspenden (Bälle, Hütchen, Tore ...) oder Jugendtrainergehälter. Andere Profivereine überweisen ihren Kooperationsvereinen jährlich einen mittleren zweistelligen Tausenderbetrag, was den Vereinen überaus gut tut.

Ich denke, hier könnte der SC (als einziger Profiverein der Region) deutlich mehr seiner Verantwortung gerecht werden.


Speziell zu diesem Punkt gebe ich dir durchaus recht.
Der SV Oberachern hatte beim SC Freiburg angefragt, ob diese ihnen etwas entgegenkommen könnten bei der 50:50 Verteilung der Einnahmen in der ersten Runde des DFB Pokal. Der SC hat vollkommen abgeblockt. Das wäre eine schöne Geste gewesen, zumal der SC die Euroleague-Gelder hatte und auch ein Heimspiel (keine Reisestrapazen).

Warum hätte der SC auf die Eintrittsgelder verzichtet sollen? Da geht es um eine sechsstelligen Summe. Wer solch eine Summe einfach verschenken würde gehört sofort entlassen. Außerdem hat man das Stadion gestellt, dabei entstehen mit Sicherheit auch Kosten im Bereich 20.000-30.000.
Wie genau die Kooperation mit den Partnervereinen aussieht, weiß ich nicht. Möglicherweise könnte man da mehr unterstützen. Aber alleine die Aktion Spende statt Kalender hat doch dazu geführt, dass hundert Amateurvereine mit Toren und Trikots ausgestattet wurden.
Fussball in der Region |#138
04.06.2024 - 15:34 Uhr
Zitat von freiburg1904
Zitat von Guardian

Zitat von Caligiuri40

Das Problem ist im höherklassigen Amateurfussball ist das Geld.

Der OFV und der FFC sind Kooperationsvereine des SC. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass die Vereine für ihre Arbeit nicht finanziell entschädigt werden wie etwa durch Materialspenden (Bälle, Hütchen, Tore ...) oder Jugendtrainergehälter. Andere Profivereine überweisen ihren Kooperationsvereinen jährlich einen mittleren zweistelligen Tausenderbetrag, was den Vereinen überaus gut tut.

Ich denke, hier könnte der SC (als einziger Profiverein der Region) deutlich mehr seiner Verantwortung gerecht werden.


Speziell zu diesem Punkt gebe ich dir durchaus recht.
Der SV Oberachern hatte beim SC Freiburg angefragt, ob diese ihnen etwas entgegenkommen könnten bei der 50:50 Verteilung der Einnahmen in der ersten Runde des DFB Pokal. Der SC hat vollkommen abgeblockt. Das wäre eine schöne Geste gewesen, zumal der SC die Euroleague-Gelder hatte und auch ein Heimspiel (keine Reisestrapazen).

Warum hätte der SC auf die Eintrittsgelder verzichtet sollen? Da geht es um eine sechsstelligen Summe. Wer solch eine Summe einfach verschenken würde gehört sofort entlassen. Außerdem hat man das Stadion gestellt, dabei entstehen mit Sicherheit auch Kosten im Bereich 20.000-30.000.
Wie genau die Kooperation mit den Partnervereinen aussieht, weiß ich nicht. Möglicherweise könnte man da mehr unterstützen. Aber alleine die Aktion Spende statt Kalender hat doch dazu geführt, dass hundert Amateurvereine mit Toren und Trikots ausgestattet wurden.


Es ging nicht um ein kompletter Verzicht sondern um ein entgegenkommen. Ich wette, Oberachern wäre schon mit einer 40:60 Aufteilung zufrieden gewesen.

Es geht auch anders (auch wenn der FC Bayern finanziell nochmal in einer anderen Liga spielt).

•     •     •

* * * * *

Wie seit über 100 Jahren, wird es bleiben bis zum Tod, unser Verein der FC Bayern, in den Farben weiß und rot.

Fan: FC Bayern München

Sympathien: HSV, São Paulo FC, FFC Freiburg (erster und einziger deutscher Meister aus Freiburg)
Fussball in der Region |#139
04.06.2024 - 16:49 Uhr
Zitat von freiburg1904
Zitat von Guardian

Zitat von Caligiuri40

Das Problem ist im höherklassigen Amateurfussball ist das Geld.

Der OFV und der FFC sind Kooperationsvereine des SC. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass die Vereine für ihre Arbeit nicht finanziell entschädigt werden wie etwa durch Materialspenden (Bälle, Hütchen, Tore ...) oder Jugendtrainergehälter. Andere Profivereine überweisen ihren Kooperationsvereinen jährlich einen mittleren zweistelligen Tausenderbetrag, was den Vereinen überaus gut tut.

Ich denke, hier könnte der SC (als einziger Profiverein der Region) deutlich mehr seiner Verantwortung gerecht werden.


Speziell zu diesem Punkt gebe ich dir durchaus recht.
Der SV Oberachern hatte beim SC Freiburg angefragt, ob diese ihnen etwas entgegenkommen könnten bei der 50:50 Verteilung der Einnahmen in der ersten Runde des DFB Pokal. Der SC hat vollkommen abgeblockt. Das wäre eine schöne Geste gewesen, zumal der SC die Euroleague-Gelder hatte und auch ein Heimspiel (keine Reisestrapazen).

Warum hätte der SC auf die Eintrittsgelder verzichtet sollen? Da geht es um eine sechsstelligen Summe. Wer solch eine Summe einfach verschenken würde gehört sofort entlassen. Außerdem hat man das Stadion gestellt, dabei entstehen mit Sicherheit auch Kosten im Bereich 20.000-30.000.
Wie genau die Kooperation mit den Partnervereinen aussieht, weiß ich nicht. Möglicherweise könnte man da mehr unterstützen. Aber alleine die Aktion Spende statt Kalender hat doch dazu geführt, dass hundert Amateurvereine mit Toren und Trikots ausgestattet wurden.


Naja, das Stadion hat die Stadt gestellt. Der SC ist schließlich noch Eigentümer des Dreisamstadions.
Oberachern kam dem SC auch entgegen, wie zum Beispiel mit der Benutzung der Heimkabine. Ich finde, da hätte man finanziell dann etwas entgegenkommen können.

Es stimmt, der SC hat mit dem Verzicht der Mitglieder auf den Kalender viele Minitore an Amateurvereine „gespendet“ unter der Bedingung, dass hierfür auch Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.
Fussball in der Region |#140
04.06.2024 - 17:14 Uhr
Zitat von Caligiuri40
Zitat von freiburg1904

Zitat von Guardian

Zitat von Caligiuri40

Das Problem ist im höherklassigen Amateurfussball ist das Geld.

Der OFV und der FFC sind Kooperationsvereine des SC. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass die Vereine für ihre Arbeit nicht finanziell entschädigt werden wie etwa durch Materialspenden (Bälle, Hütchen, Tore ...) oder Jugendtrainergehälter. Andere Profivereine überweisen ihren Kooperationsvereinen jährlich einen mittleren zweistelligen Tausenderbetrag, was den Vereinen überaus gut tut.

Ich denke, hier könnte der SC (als einziger Profiverein der Region) deutlich mehr seiner Verantwortung gerecht werden.


Speziell zu diesem Punkt gebe ich dir durchaus recht.
Der SV Oberachern hatte beim SC Freiburg angefragt, ob diese ihnen etwas entgegenkommen könnten bei der 50:50 Verteilung der Einnahmen in der ersten Runde des DFB Pokal. Der SC hat vollkommen abgeblockt. Das wäre eine schöne Geste gewesen, zumal der SC die Euroleague-Gelder hatte und auch ein Heimspiel (keine Reisestrapazen).

Warum hätte der SC auf die Eintrittsgelder verzichtet sollen? Da geht es um eine sechsstelligen Summe. Wer solch eine Summe einfach verschenken würde gehört sofort entlassen. Außerdem hat man das Stadion gestellt, dabei entstehen mit Sicherheit auch Kosten im Bereich 20.000-30.000.
Wie genau die Kooperation mit den Partnervereinen aussieht, weiß ich nicht. Möglicherweise könnte man da mehr unterstützen. Aber alleine die Aktion Spende statt Kalender hat doch dazu geführt, dass hundert Amateurvereine mit Toren und Trikots ausgestattet wurden.


Naja, das Stadion hat die Stadt gestellt. Der SC ist schließlich noch Eigentümer des Dreisamstadions.
Oberachern kam dem SC auch entgegen, wie zum Beispiel mit der Benutzung der Heimkabine. Ich finde, da hätte man finanziell dann etwas entgegenkommen können.

Es stimmt, der SC hat mit dem Verzicht der Mitglieder auf den Kalender viele Minitore an Amateurvereine „gespendet“ unter der Bedingung, dass hierfür auch Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.


Eben, die Pacht zahlt der SC. Nicht Oberachern. Und bei der ganzen Organisation würde ich mal behaupten hat der SC sehr viel Unterstützung gegeben. Mal ganz davon abgesehen, dass für 90 Prozent der Einnahmen die SC Fans gesorgt haben. Umd zwar im Wissen, dass 45% der Einnahmen dem SC zustehen. Diesen Anteil zu verschenken wäre somit nicht nur Betrug am Fan sondern auch geschäftsschädigend.
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