21.01.2012 - 10:56 Uhr
Zitat von il_capitano:
Zitat von HerthaFanTh:
So z.B. wird ein Veganer nie selbst feststellen/einsehen das seine Lebensweise keinesfalls eine Gesunde ist
Warum auch, stimmt ja nicht. ;)
Na ja, ich glaube ich muss dir jetzt nicht die Sache mit dem Energieverbrauch des menschlichen Körpers und dem Bedarfsausgleich durch die Aufgenomme Nahrung erklären oder? ;)
Zitat von HerthaFanTh:
So z.B. wird ein Veganer nie selbst feststellen/einsehen das seine Lebensweise keinesfalls eine Gesunde ist
Warum auch, stimmt ja nicht. ;)
Na ja, ich glaube ich muss dir jetzt nicht die Sache mit dem Energieverbrauch des menschlichen Körpers und dem Bedarfsausgleich durch die Aufgenomme Nahrung erklären oder? ;)
21.01.2012 - 11:03 Uhr
Zitat von HerthaFanTh:
Zitat von il_capitano:
Zitat von HerthaFanTh:
So z.B. wird ein Veganer nie selbst feststellen/einsehen das seine Lebensweise keinesfalls eine Gesunde ist
Warum auch, stimmt ja nicht. ;)
Na ja, ich glaube ich muss dir jetzt nicht die Sache mit dem Energieverbrauch des menschlichen Körpers und dem Bedarfsausgleich durch die Aufgenomme Nahrung erklären oder? ;)
Nein, aber ich dir hoffentlich auch nicht, dass all die notwendigen Stoffe, die der Körper braucht, eben nicht nur in Fleisch vorhanden sind und der Fleischkonsum hingegen so viele Krankheiten verursacht, dass es das aufwiegen würde wenn es nicht so wäre. ;)
Zitat von il_capitano:
Zitat von HerthaFanTh:
So z.B. wird ein Veganer nie selbst feststellen/einsehen das seine Lebensweise keinesfalls eine Gesunde ist
Warum auch, stimmt ja nicht. ;)
Na ja, ich glaube ich muss dir jetzt nicht die Sache mit dem Energieverbrauch des menschlichen Körpers und dem Bedarfsausgleich durch die Aufgenomme Nahrung erklären oder? ;)
Nein, aber ich dir hoffentlich auch nicht, dass all die notwendigen Stoffe, die der Körper braucht, eben nicht nur in Fleisch vorhanden sind und der Fleischkonsum hingegen so viele Krankheiten verursacht, dass es das aufwiegen würde wenn es nicht so wäre. ;)
21.01.2012 - 11:33 Uhr
Warum ist man Veganer/Vegetarier und wie lebt man seine Lebenseinstellung?
In den 14 Jahren als dies meine Lebenseinstellung und Ernährung war habe ich nie versucht Jemanden zu bekehren. Das war absolut meine persönliche Weltanschauung. Mittlerweile wird der nicht Konsum von Tieren genauso zur Schau gestellt wie das iPhone. Es geht nicht mehr eine Lebenseinstellung, sondern ist ein trendiges Modeaccessoire, wie der wöchentliche Besuch im Fitnessstudio und im Solarium. Begründet wird sie mit Thesen wie Tierhaltung, gesunde Ernährung usw.
Jeder soll sein Ding machen und nicht versuchen andere zu missionieren. Gesund sind beide Lebensweisen. Lustig finde ich persönlich nur, dass die Hardcore Fanatiker die vom gesunder Lebensweise sprechen, bei Diskussionen eine Zigarette rauchen...
In den 14 Jahren als dies meine Lebenseinstellung und Ernährung war habe ich nie versucht Jemanden zu bekehren. Das war absolut meine persönliche Weltanschauung. Mittlerweile wird der nicht Konsum von Tieren genauso zur Schau gestellt wie das iPhone. Es geht nicht mehr eine Lebenseinstellung, sondern ist ein trendiges Modeaccessoire, wie der wöchentliche Besuch im Fitnessstudio und im Solarium. Begründet wird sie mit Thesen wie Tierhaltung, gesunde Ernährung usw.
Jeder soll sein Ding machen und nicht versuchen andere zu missionieren. Gesund sind beide Lebensweisen. Lustig finde ich persönlich nur, dass die Hardcore Fanatiker die vom gesunder Lebensweise sprechen, bei Diskussionen eine Zigarette rauchen...
21.01.2012 - 12:19 Uhr
Zitat von HerthaFanTh:
Das alles ist leider eine Diskussion die gerade Veganer/Vegetarier doch schon seit gefühlten ewigkeiten mit "Fleischfressern" führen! Die Standpunkte sind stets die selben und jeder bleibt auf seinen bestehen.
Wobei ich das Gefühl habe, dass es so ein typisches "Internet-Fetz-Thema" ist, im "real life" kenne ich solche Diskussionen überhaupt nicht. Mich hat ja lustigerweise ausgerechnet mein Metzger zum Veganer gemacht (und eine Laktoseintoleranz), nicht weil er so übel drauf wäre, im Gegenteil, ein Biobauer der Black-Angus-Rinder züchtet. Diese Filets wo es ab 80€ das Kilo losgeht und die jeden Cent wert sind. Total glückliche Viecher, soweit ich das beurteilen kann, aber mein Weib hat dort ihr Pony stehen und so sieht man die halt auch aufwachsen. Und so ein Angus-Kalb ist schon derb niedlich, hat seinen eigenen Charakter und natürlich Namen, irgendwann brachte ich es einfach nicht mehr übers Herz sowas zu essen.
Aber irgendwelche Diskussionen mit Freunden oder Bekannten hatte ich nie, nichtmal wenn ich gelegentlich für Freunde koche, da kommt eher die Frage, "ist das echt vegan?" Und mir würde auch im Traum nicht einfallen, irgendjemanden vollzutexten, weil er gern seinen Burger bei McDonalds verdrückt. Das muß jeder mit sich selbst ausmachen.
Zitat von HerthaFanTh:
So z.B. wird ein Veganer nie selbst feststellen/einsehen das seine Lebensweise keinesfalls eine Gesunde ist
Das ist auch schlichtweg falsch. Und ich sehe das keineswegs ideologisch, vegane Ernährung deckt sich praktisch von allein mit der Vorgabe der Ernährungspyramide, wenn überhaupt, muß man auf Vitamin B12 achten, gibt aber genug pflanzliche Quellen. Nun kann man sich auch mit Kartoffelchips vegan ernähren - falsche Ernährung geht mit jeder "Philosophie", aber man braucht definitiv keine Tierprodukte um sich gesund zu ernähren. Da sitzt die Lobby der Fleisch/- und Milchindustrie dahinter, es ist z.B. ein Treppenwitz, dass ausgerechnet der Calziumräuber Milch als ebensolcher Lieferant beworben wird. Osteoporose ist z.B. in Ländern ohne Laktase-Enzym kein Problem. Und selbst im absoluten Leistungssport gibt es inzwischen zig Gegenbeispiele, z.B. Arnold Wiegand, der 5-fach Ironman (in 61h) absolviert oder Patrik Baboumian, der "stärkste Mann Deutschlands". Eine Bekannte von mir läuft auch Ultramarathon, aber letztlich hat sowas wenig zu sagen, die älteste Frau der Welt, hat bis zu ihrem 117.ten Lebensjahr geraucht ;-)
Wichtiger finde ich da schon das persönliche Wohlbefinden und ich ernähre mich definitiv gesünder, seitdem ich auf Tierprodukte verzichte, fühlbar, sichtbar und sogar schmeckbar.
Zitat von HerthaFanTh:
ebenso werden sich die "Fleischfresser" weder von solchen Filmen noch von irgendwelchen anderen Dingen nicht davon abbringen lassen dies weiter zu tun.
Logisch, welcher Raucher läßt sich schon davon abbringen zu rauchen, obwohl nun jedes Kind um die Folgen weiß? Und da geht es um die eigene Gesundheit, nicht um diffuse moralische Skrupel. "Eingefleischte" Gewohnheiten lassen sich sicher nicht mal eben ablegen, zumal wenn sie überwiegend gesellschaftlicher und kultureller Konsens sind. Die Aufklärung wie z.B. "Food Inc." finde ich dennoch wichtig, beim Gen-Fraß hat es ja z.B. eine kritische Einstellung hervorgebracht. Und wenn man sich Umfragen anschaut, wie z.B. grad beim Antibiotikaskandel bei Geflügel, will die Mehrheit durchaus Bio-Produkte und artgerechte Haltung, wenn nicht gar kompletten Verzicht. Bei den Delfinen nicht anders, wie die Aufdrucke auf Thunfischdosen zeigen.
Letztlich ist es aber ein langer Prozeß und ich stand auch wie der Ochs vorm Berg, nach dem Motto, was soll ich denn jetzt überhaupt noch essen? Nun bin ich ein ziemlich versierter Koch und es fiel mir nicht schwer zu switchen, aber man kann von niemanden verlangen rein aus ethischen Gründen auf 90% des Supermarktangebotes und 95% des Restaurant/Imbiss-Angebotes zu verzichten. Insofern finde ich auch Leute wie Attila Hildmann klasse, nicht über irgendwelche Moralkeulen zu kommen, sondern einfach Alternativen aufzeigen. Bewußtsein erzeugen. Zumindest ich habe kein Problem damit, wenn jemand auf den Verzehr von Säugetieren nicht verzichten will, muß jeder selbst wissen, aber mit den Zuständen der Massentierhaltung habe ich ein Problem und das hatte ich auch schon als Omnivore.
Zitat von HerthaFanTh:
Wer von uns macht sich denn z.B. Gedanken darum was der(die)jenige der (die) die neu gekaufte 200 Euro Jacke, Hose usw. die Made in China, Taiwan, Bangladesh oder Turkey sind, gefertigt/genäht hat von dem Preis den wir bezahlen wirklich bekommt?
Selbstverständlich tue ich das. Nur hat beides nur bedingt miteinander zu tun. Auf die Wurststulle zu verzichten ist simpel, eine neue Weltwirtschaftsordnung ist naturgemäß etwas schwieriger zu etablieren. Dennoch macht ein Unrecht das andere ja nicht besser. Hier gilt klar, nach bestem Wissen und Gewissen.
Zitat von HerthaFanTh:
Sollte man sich gerade bei dem Beispiel dann nicht auch genauso verhalten wie es manch ein "Fleischfresser" nach solchen Dokus getan hat und auf eine Vegetarische/Vegane Ernährung umgestiegen ist? Sollten wir dann nicht alle lieber Kartoffelsäcke als Kleidung tragen?
Hast Du nicht eben bestritten, dass irgendein Fleischesser sein Verhalten nach so einer Doku ändert? ;)
Aber Du siehst das viel zu schwarz, neulich gab es wieder Krawall, weil bei KiK und anderen Discountern die Kontrollen auf unhaltbare Zustände bei Zulieferern offensichtlich zu lax gehandhabt wurden. Die Firmen beteuerten natürlich ihre Unschuld, aber sie unterliegen nun der öffentlichen Kontrolle. Selbst Apple hat Zulieferer rausgekickt, die sich nicht an internationale Mindeststandards halten. Also ich sehe da eindeutig eine positive Entwicklung, vom Billigheimer bis zum Edelhersteller.
Zitat von HerthaFanTh:
Ein anderes Beispiel sind die in Indien von Kinderhänden gefertigten Fussbälle. Jeder von uns sieht es und weiß es, nur wer stellt aufgrund dieses Wissens das Fussballspielen ein?
Um Kinderarbeit einzuschränken, beauftragen einige Sportartikelkonzerne nur noch Firmen, die ihre Arbeiter zentral in großen Fabrikhallen unter kontrollierten Arbeitsbedingungen beschäftigen (siehe Fairer Handel).
http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball_%28Sportger%C3%A4t%29
Liegt an jederman selbst, ob er seinen Hersteller dazu befragt. Ich würde es übrigens tun, bin aber nicht mehr in dem Alter, wo man Fußbälle kauft. Aber letztlich, landet man bei dieser Frage wieder bei der Unrechtsproblematik, ein Unrecht wird nicht besser, weil es noch anderes Unrecht gibt.
LG
Das alles ist leider eine Diskussion die gerade Veganer/Vegetarier doch schon seit gefühlten ewigkeiten mit "Fleischfressern" führen! Die Standpunkte sind stets die selben und jeder bleibt auf seinen bestehen.
Wobei ich das Gefühl habe, dass es so ein typisches "Internet-Fetz-Thema" ist, im "real life" kenne ich solche Diskussionen überhaupt nicht. Mich hat ja lustigerweise ausgerechnet mein Metzger zum Veganer gemacht (und eine Laktoseintoleranz), nicht weil er so übel drauf wäre, im Gegenteil, ein Biobauer der Black-Angus-Rinder züchtet. Diese Filets wo es ab 80€ das Kilo losgeht und die jeden Cent wert sind. Total glückliche Viecher, soweit ich das beurteilen kann, aber mein Weib hat dort ihr Pony stehen und so sieht man die halt auch aufwachsen. Und so ein Angus-Kalb ist schon derb niedlich, hat seinen eigenen Charakter und natürlich Namen, irgendwann brachte ich es einfach nicht mehr übers Herz sowas zu essen.
Aber irgendwelche Diskussionen mit Freunden oder Bekannten hatte ich nie, nichtmal wenn ich gelegentlich für Freunde koche, da kommt eher die Frage, "ist das echt vegan?" Und mir würde auch im Traum nicht einfallen, irgendjemanden vollzutexten, weil er gern seinen Burger bei McDonalds verdrückt. Das muß jeder mit sich selbst ausmachen.
Zitat von HerthaFanTh:
So z.B. wird ein Veganer nie selbst feststellen/einsehen das seine Lebensweise keinesfalls eine Gesunde ist
Das ist auch schlichtweg falsch. Und ich sehe das keineswegs ideologisch, vegane Ernährung deckt sich praktisch von allein mit der Vorgabe der Ernährungspyramide, wenn überhaupt, muß man auf Vitamin B12 achten, gibt aber genug pflanzliche Quellen. Nun kann man sich auch mit Kartoffelchips vegan ernähren - falsche Ernährung geht mit jeder "Philosophie", aber man braucht definitiv keine Tierprodukte um sich gesund zu ernähren. Da sitzt die Lobby der Fleisch/- und Milchindustrie dahinter, es ist z.B. ein Treppenwitz, dass ausgerechnet der Calziumräuber Milch als ebensolcher Lieferant beworben wird. Osteoporose ist z.B. in Ländern ohne Laktase-Enzym kein Problem. Und selbst im absoluten Leistungssport gibt es inzwischen zig Gegenbeispiele, z.B. Arnold Wiegand, der 5-fach Ironman (in 61h) absolviert oder Patrik Baboumian, der "stärkste Mann Deutschlands". Eine Bekannte von mir läuft auch Ultramarathon, aber letztlich hat sowas wenig zu sagen, die älteste Frau der Welt, hat bis zu ihrem 117.ten Lebensjahr geraucht ;-)
Wichtiger finde ich da schon das persönliche Wohlbefinden und ich ernähre mich definitiv gesünder, seitdem ich auf Tierprodukte verzichte, fühlbar, sichtbar und sogar schmeckbar.
Zitat von HerthaFanTh:
ebenso werden sich die "Fleischfresser" weder von solchen Filmen noch von irgendwelchen anderen Dingen nicht davon abbringen lassen dies weiter zu tun.
Logisch, welcher Raucher läßt sich schon davon abbringen zu rauchen, obwohl nun jedes Kind um die Folgen weiß? Und da geht es um die eigene Gesundheit, nicht um diffuse moralische Skrupel. "Eingefleischte" Gewohnheiten lassen sich sicher nicht mal eben ablegen, zumal wenn sie überwiegend gesellschaftlicher und kultureller Konsens sind. Die Aufklärung wie z.B. "Food Inc." finde ich dennoch wichtig, beim Gen-Fraß hat es ja z.B. eine kritische Einstellung hervorgebracht. Und wenn man sich Umfragen anschaut, wie z.B. grad beim Antibiotikaskandel bei Geflügel, will die Mehrheit durchaus Bio-Produkte und artgerechte Haltung, wenn nicht gar kompletten Verzicht. Bei den Delfinen nicht anders, wie die Aufdrucke auf Thunfischdosen zeigen.
Letztlich ist es aber ein langer Prozeß und ich stand auch wie der Ochs vorm Berg, nach dem Motto, was soll ich denn jetzt überhaupt noch essen? Nun bin ich ein ziemlich versierter Koch und es fiel mir nicht schwer zu switchen, aber man kann von niemanden verlangen rein aus ethischen Gründen auf 90% des Supermarktangebotes und 95% des Restaurant/Imbiss-Angebotes zu verzichten. Insofern finde ich auch Leute wie Attila Hildmann klasse, nicht über irgendwelche Moralkeulen zu kommen, sondern einfach Alternativen aufzeigen. Bewußtsein erzeugen. Zumindest ich habe kein Problem damit, wenn jemand auf den Verzehr von Säugetieren nicht verzichten will, muß jeder selbst wissen, aber mit den Zuständen der Massentierhaltung habe ich ein Problem und das hatte ich auch schon als Omnivore.
Zitat von HerthaFanTh:
Wer von uns macht sich denn z.B. Gedanken darum was der(die)jenige der (die) die neu gekaufte 200 Euro Jacke, Hose usw. die Made in China, Taiwan, Bangladesh oder Turkey sind, gefertigt/genäht hat von dem Preis den wir bezahlen wirklich bekommt?
Selbstverständlich tue ich das. Nur hat beides nur bedingt miteinander zu tun. Auf die Wurststulle zu verzichten ist simpel, eine neue Weltwirtschaftsordnung ist naturgemäß etwas schwieriger zu etablieren. Dennoch macht ein Unrecht das andere ja nicht besser. Hier gilt klar, nach bestem Wissen und Gewissen.
Zitat von HerthaFanTh:
Sollte man sich gerade bei dem Beispiel dann nicht auch genauso verhalten wie es manch ein "Fleischfresser" nach solchen Dokus getan hat und auf eine Vegetarische/Vegane Ernährung umgestiegen ist? Sollten wir dann nicht alle lieber Kartoffelsäcke als Kleidung tragen?
Hast Du nicht eben bestritten, dass irgendein Fleischesser sein Verhalten nach so einer Doku ändert? ;)
Aber Du siehst das viel zu schwarz, neulich gab es wieder Krawall, weil bei KiK und anderen Discountern die Kontrollen auf unhaltbare Zustände bei Zulieferern offensichtlich zu lax gehandhabt wurden. Die Firmen beteuerten natürlich ihre Unschuld, aber sie unterliegen nun der öffentlichen Kontrolle. Selbst Apple hat Zulieferer rausgekickt, die sich nicht an internationale Mindeststandards halten. Also ich sehe da eindeutig eine positive Entwicklung, vom Billigheimer bis zum Edelhersteller.
Zitat von HerthaFanTh:
Ein anderes Beispiel sind die in Indien von Kinderhänden gefertigten Fussbälle. Jeder von uns sieht es und weiß es, nur wer stellt aufgrund dieses Wissens das Fussballspielen ein?
Um Kinderarbeit einzuschränken, beauftragen einige Sportartikelkonzerne nur noch Firmen, die ihre Arbeiter zentral in großen Fabrikhallen unter kontrollierten Arbeitsbedingungen beschäftigen (siehe Fairer Handel).
http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball_%28Sportger%C3%A4t%29
Liegt an jederman selbst, ob er seinen Hersteller dazu befragt. Ich würde es übrigens tun, bin aber nicht mehr in dem Alter, wo man Fußbälle kauft. Aber letztlich, landet man bei dieser Frage wieder bei der Unrechtsproblematik, ein Unrecht wird nicht besser, weil es noch anderes Unrecht gibt.
LG
21.01.2012 - 12:26 Uhr
Mal ein anderes Thema.
Hat jemand den Durchblick oder kann mir einen Link nennen der Durchblick verschafft was sich alles im Sommer des Jahres bei Fernseh- und Radioempfang ändert?
Bisher laufen meine Radio´s über Kabel Deutschland analog oder die Geräte Antenne. Mein Fernseher empfängt ebenfalls über Kabel Deutschland analog und der Computer über DVB-T.
Kann ich alles so beibehalten oder wird in der bisherigen Installation ein Gerät nichts mehr empfangen?
Hat jemand den Durchblick oder kann mir einen Link nennen der Durchblick verschafft was sich alles im Sommer des Jahres bei Fernseh- und Radioempfang ändert?
Bisher laufen meine Radio´s über Kabel Deutschland analog oder die Geräte Antenne. Mein Fernseher empfängt ebenfalls über Kabel Deutschland analog und der Computer über DVB-T.
Kann ich alles so beibehalten oder wird in der bisherigen Installation ein Gerät nichts mehr empfangen?
21.01.2012 - 13:07 Uhr
Zitat von adailton:
Mal ein anderes Thema.
Hat jemand den Durchblick oder kann mir einen Link nennen der Durchblick verschafft was sich alles im Sommer des Jahres bei Fernseh- und Radioempfang ändert?
Bisher laufen meine Radio´s über Kabel Deutschland analog oder die Geräte Antenne. Mein Fernseher empfängt ebenfalls über Kabel Deutschland analog und der Computer über DVB-T.
Kann ich alles so beibehalten oder wird in der bisherigen Installation ein Gerät nichts mehr empfangen?
Also soweit ich weiß wird beim TV nur der analoge SAT Empfang nichtmehr möglich sein. Analoges Radio wird noch ewig nutzbar sein und DVB-t ist ja eh digital. Von daher dürfte alles problemlos weiter nutzbar sein.
Mal ein anderes Thema.
Hat jemand den Durchblick oder kann mir einen Link nennen der Durchblick verschafft was sich alles im Sommer des Jahres bei Fernseh- und Radioempfang ändert?
Bisher laufen meine Radio´s über Kabel Deutschland analog oder die Geräte Antenne. Mein Fernseher empfängt ebenfalls über Kabel Deutschland analog und der Computer über DVB-T.
Kann ich alles so beibehalten oder wird in der bisherigen Installation ein Gerät nichts mehr empfangen?
Also soweit ich weiß wird beim TV nur der analoge SAT Empfang nichtmehr möglich sein. Analoges Radio wird noch ewig nutzbar sein und DVB-t ist ja eh digital. Von daher dürfte alles problemlos weiter nutzbar sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BSC_49 am 21.01.2012 um 13:09 Uhr bearbeitet
21.01.2012 - 13:11 Uhr
@bones: wunderbarer Beitrag!
21.01.2012 - 14:40 Uhr
@ bones
Als erstes muss ich capitano zustimmen, klasse geschrieben und für einen absoluten "Fleischfresser" auch mal eine ganz andere Seite der ganzen Sache!
Nur ging es mir eben um die Tatsache das es wohl den ein oder anderen gibt der ausschließlich aufgrund dieses/solcher Film(e) zum nachdenken/umdenken bewegt wird oder wurde.
Das ist dann eben das was mich an dieser ganzen Problematik stört und mich dann zu besagten Vergleichen bringt.
Als Vegetarier/Veganer zu leben das ist doch nichts was man von heute auf morgen durch irgendwelche Dokus oder Filme wird, sondern viel mehr eine Lebenseinstellung oder nicht?
Als erstes muss ich capitano zustimmen, klasse geschrieben und für einen absoluten "Fleischfresser" auch mal eine ganz andere Seite der ganzen Sache!
Nur ging es mir eben um die Tatsache das es wohl den ein oder anderen gibt der ausschließlich aufgrund dieses/solcher Film(e) zum nachdenken/umdenken bewegt wird oder wurde.
Das ist dann eben das was mich an dieser ganzen Problematik stört und mich dann zu besagten Vergleichen bringt.
Als Vegetarier/Veganer zu leben das ist doch nichts was man von heute auf morgen durch irgendwelche Dokus oder Filme wird, sondern viel mehr eine Lebenseinstellung oder nicht?
21.01.2012 - 15:25 Uhr
Zitat von HerthaFanTh:
Nur ging es mir eben um die Tatsache das es wohl den ein oder anderen gibt der ausschließlich aufgrund dieses/solcher Film(e) zum nachdenken/umdenken bewegt wird oder wurde. Das ist dann eben das was mich an dieser ganzen Problematik stört und mich dann zu besagten Vergleichen bringt.Als Vegetarier/Veganer zu leben das ist doch nichts was man von heute auf morgen durch irgendwelche Dokus oder Filme wird, sondern viel mehr eine Lebenseinstellung oder nicht?
Ja, gehe ich völlig konform mit. Das ist ein Prozeß. So eine Doku kann nie mehr als ein Mosaiksteinchen sein. Persönlich hätte ich mir auch 1000 Dokus anschauen können, ohne persönlichen Kontakt zu meinem Steak, wäre da vielleicht nie Empathie erwachsen. Nichtdestotrotz schadet es aber auch nix die Zustände zu kennen, auch wenn man vielleicht sagt, mir egal, ist ja nur dafür gezüchtet. Wie gesagt, die moralische Konsequenz muß jeder mit sich selbst ausmachen. Insofern würde ich auch nie mit nem Zeigefinger kommen, sondern lieber ein Ciabatta mit Bruschetta reichen.
Von meiner Seite aber genug zu dem Thema, jetzt heißt es: Hertha gucken :D
LG
Nur ging es mir eben um die Tatsache das es wohl den ein oder anderen gibt der ausschließlich aufgrund dieses/solcher Film(e) zum nachdenken/umdenken bewegt wird oder wurde. Das ist dann eben das was mich an dieser ganzen Problematik stört und mich dann zu besagten Vergleichen bringt.Als Vegetarier/Veganer zu leben das ist doch nichts was man von heute auf morgen durch irgendwelche Dokus oder Filme wird, sondern viel mehr eine Lebenseinstellung oder nicht?
Ja, gehe ich völlig konform mit. Das ist ein Prozeß. So eine Doku kann nie mehr als ein Mosaiksteinchen sein. Persönlich hätte ich mir auch 1000 Dokus anschauen können, ohne persönlichen Kontakt zu meinem Steak, wäre da vielleicht nie Empathie erwachsen. Nichtdestotrotz schadet es aber auch nix die Zustände zu kennen, auch wenn man vielleicht sagt, mir egal, ist ja nur dafür gezüchtet. Wie gesagt, die moralische Konsequenz muß jeder mit sich selbst ausmachen. Insofern würde ich auch nie mit nem Zeigefinger kommen, sondern lieber ein Ciabatta mit Bruschetta reichen.
Von meiner Seite aber genug zu dem Thema, jetzt heißt es: Hertha gucken :D
LG
23.01.2012 - 16:02 Uhr
mal ne Frage, nicht dass es wichtig wäre, aber warum kann ich, ~1500 posts, Beiträge bewerten und z.b. Randberliner mit ~8000 nicht? hängt das mit der Zugehörigkeitsdauer zusammen?
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