Finanzielle Situation / Aktie A2TR91
10.10.2019 - 15:14 Uhr
30.10.2020 - 08:29 Uhr
Nein, zu Bigalke kam keine Frage.
Für mich klang es schon sehr danach, dass man im Sommer die Personalkosten nochmal drastisch senken möchte, indem auslaufende Spielerverträge nicht verlängert werden und mehr Nachwuchsspieler in den Kader kommen. Dass damit aller Wahrscheinlichkeit nach der Anspruch vorne um den Aufstieg mitzuspielen dahin ist und es wohl eher ums sportliche Überleben in Liga 3 geht, ist dann auch klar.
Für mich klang es schon sehr danach, dass man im Sommer die Personalkosten nochmal drastisch senken möchte, indem auslaufende Spielerverträge nicht verlängert werden und mehr Nachwuchsspieler in den Kader kommen. Dass damit aller Wahrscheinlichkeit nach der Anspruch vorne um den Aufstieg mitzuspielen dahin ist und es wohl eher ums sportliche Überleben in Liga 3 geht, ist dann auch klar.
30.10.2020 - 09:29 Uhr
1,7 mio. ungedecktes Kapital... Das bedeutet, dass wir um das zu decken spätestens zur nächsten Saison Nico Mantl verkaufen müssen. Zum Glück haben wir dann noch den Steve.
So ist es halt, wenn auch die wenigen Zuschauereinnahmen ausbleiben, die Kosten durch die Tests steigen und nun auch das Derby ohne volles Haus stattfandt. Da fehlt dann halt doch ein 6-stelliger Betrag. Ich denke aber, dass wir durch Spieler wie Mantl, Marseiler und auch durch den Stadionkauf eine Möglichkeit haben, uns ggf. zu sanieren wenn es hart auf hart kommt. Aber das würde uns ja langfristig nicht viel helfen.
Der Kader ist riesig, viele Spieler ohne Perspektive, aber andererseits dadurch auch ein verändertes Verpflichtungsschema in den letzten Transferperioden: Es wurden viele Spieler für die U17 geholt.
Eigentlich haben wir nur noch eine Chance: Wir haben nun ein relativ junges Team auf dem Platz mit doch garnicht so wenig Potenzial, wenn sich da was über die Monate findet. Dieser Stamm muss sich leider zwingend finden. Gelingt das, so ist mit den 2-3 alten Haudegen wie Endres oder Stahl und dann den nun schon gereiften jugnen wie Stierlin oder Grauschopf was möglich. Wenn nicht, dann wird es wirklich eng. Es wird nun endgültig ein Langzeitprojekt mit einer einzigen Spielkarte: Nachwuchsspieler.
So ist es halt, wenn auch die wenigen Zuschauereinnahmen ausbleiben, die Kosten durch die Tests steigen und nun auch das Derby ohne volles Haus stattfandt. Da fehlt dann halt doch ein 6-stelliger Betrag. Ich denke aber, dass wir durch Spieler wie Mantl, Marseiler und auch durch den Stadionkauf eine Möglichkeit haben, uns ggf. zu sanieren wenn es hart auf hart kommt. Aber das würde uns ja langfristig nicht viel helfen.
Der Kader ist riesig, viele Spieler ohne Perspektive, aber andererseits dadurch auch ein verändertes Verpflichtungsschema in den letzten Transferperioden: Es wurden viele Spieler für die U17 geholt.
Eigentlich haben wir nur noch eine Chance: Wir haben nun ein relativ junges Team auf dem Platz mit doch garnicht so wenig Potenzial, wenn sich da was über die Monate findet. Dieser Stamm muss sich leider zwingend finden. Gelingt das, so ist mit den 2-3 alten Haudegen wie Endres oder Stahl und dann den nun schon gereiften jugnen wie Stierlin oder Grauschopf was möglich. Wenn nicht, dann wird es wirklich eng. Es wird nun endgültig ein Langzeitprojekt mit einer einzigen Spielkarte: Nachwuchsspieler.
09.02.2021 - 15:58 Uhr
Da mich - wie uns alle wahrscheinlich - die kürzlich bekannt gewordenen Lizenzauflagen beschäftigen, wollte ich den Thread hier mal wieder aus der Versenkung holen. Ich habe die letzte Stunde damit verbracht, Bilanzen der letzten zwei Jahre zu wälzen. Aber als Finanzdepp reicht da halt eine Stunde nicht, um das zu kapieren. Ich würde mich also freuen, wenn ein paar fachkundigere Leute hier etwas erläutern könnten (kann's aber natülich nachvollziehen, wenn die Lust darauf eher gering ist).
1. Wenn ich den Artikel https://www.merkur.de/sport/amateur-fussball/landkreis-muenchen/spvgg-
unterhaching-sichert-sich-mit-boersengang-etat-fuer-drei-jahre-12819637.html richtig verstehe, wurden außer an die AG 2,25 Mio Aktien zum Kurs von 8,10€ veräußert, was meiner Rechnung nach 18,225 Mio € in die Kassen gespült haben müsste. Wenn ich jetzt in den Jahresabschluss von letztem Juli schaue, dann steht da folgendes:
Meine Frage: Wie kommt man denn von dem Emissionspreis von 8,10€ auf den Anteil am Grundkapital von 1,00€ pro Aktie? Und was passiert mit dem übrigen flüssigen Kapital der AG aus dem Verkauf? Kann ich das bilanztechnisch neutral zur Finanzierung des Stadionkaufs als materiellen Wert verwenden? Kann ich das Handgeld eines vertragslosen Spielers bis zur Höhe seines Marktwerts bilanzneutral investieren? Falls ja, müsste es dann nicht möglich sein auf diese Art einen vertragslosen Spieler zu entsprechend geringerem Monatsgehalt zu verpflichten?
2. Schlimm sieht es für mich v.a. auch beim Jahresfehlbetrag aus. Da haben wir in den vergangenen zwei Jahren fast 12 Mio miese gemacht? Wie kann das sein? Durch die Auflösung von Kapitalrücklagen (--> aus Aktienverkäufen? Kommt da die Rechnung aus 1. ins Spiel? Könnten wir also noch einige Jahre lang diese Kapitalauflösung in der Größenordnung von 3 Mio durchziehen?)
3. Im Hinblick auf die Transfereinnahmen habe ich zu Steuern auf Transfereinnahmen folgendes zum Dembeleverkauf bei Dortmund gefunden.
Das müsste ja bei Adeyemi/Mantl analog gelten (Transfer ins Ausland). D.h. im Klartext die 5,x Mio stehen uns quasi in voller Höhe zur Verfügung, weil Steuern nur im Falle eines Gewinns in der Gesamtbilanz anfielen? Von dem Gewinn sind wir ja so weit weg wie von der 2.Liga.
Letzte Fragen, versprochen: Im Prinzip müssten auf den Konten der Spielvereinigung in den letzten 2,5 Jahren knapp 23 Mio Euro aus den Königstransfers und den Aktienemissionen eingegangen sein. Dagegen stehen 12 Mio + x (aus der laufenden Saison) als Verluste. Heißt das im Klartext, wir haben noch so ca. 8 Mio irgendwo rumliegen, mit denen man versuchen kann, den Karren aus dem Dreck zu ziehen? Und wie macht man das am besten, ohne gegen Lizenzauflagen zu verstoßen?
Sorry für die Planlosigkeit. Jetzt weiß ich wie sich AvL im Interview nach Spielende fühlen muss. Wie gesagt: vollstes Verständnis, wenn das hier einfach ignoriert wird.
1. Wenn ich den Artikel https://www.merkur.de/sport/amateur-fussball/landkreis-muenchen/spvgg-
unterhaching-sichert-sich-mit-boersengang-etat-fuer-drei-jahre-12819637.html richtig verstehe, wurden außer an die AG 2,25 Mio Aktien zum Kurs von 8,10€ veräußert, was meiner Rechnung nach 18,225 Mio € in die Kassen gespült haben müsste. Wenn ich jetzt in den Jahresabschluss von letztem Juli schaue, dann steht da folgendes:
DasGrundkapitalderGesellschaftbetrugzum1.Juli2019EUR3.545.635,00.Eswareingeteiltin3.545.635aufdenNamenlautendeStückaktienmiteinemrechnerischenAnteilamGrundkapitalvonjeEUR1,00.EshandeltsichumNamensaktien.ImRahmendesIPOwurdenimGeschäftsjahrweitere332.469Stückaktienausgegeben,ebenfallsmiteinemrechnerischenAnteilvonjeEUR1,00.ImRahmeneinerweiterenKapitalmaßnahmewurdenweitere32.780Stückaktienausgegeben,ebenfallsmiteinemrechnerischenAnteilvonjeEUR1,00.DasGrundkapitalzum30.Juni2020betrugsomitEUR3.910.884,00, eingeteiltin3.910.884Stückaktien.
Meine Frage: Wie kommt man denn von dem Emissionspreis von 8,10€ auf den Anteil am Grundkapital von 1,00€ pro Aktie? Und was passiert mit dem übrigen flüssigen Kapital der AG aus dem Verkauf? Kann ich das bilanztechnisch neutral zur Finanzierung des Stadionkaufs als materiellen Wert verwenden? Kann ich das Handgeld eines vertragslosen Spielers bis zur Höhe seines Marktwerts bilanzneutral investieren? Falls ja, müsste es dann nicht möglich sein auf diese Art einen vertragslosen Spieler zu entsprechend geringerem Monatsgehalt zu verpflichten?
2. Schlimm sieht es für mich v.a. auch beim Jahresfehlbetrag aus. Da haben wir in den vergangenen zwei Jahren fast 12 Mio miese gemacht? Wie kann das sein? Durch die Auflösung von Kapitalrücklagen (--> aus Aktienverkäufen? Kommt da die Rechnung aus 1. ins Spiel? Könnten wir also noch einige Jahre lang diese Kapitalauflösung in der Größenordnung von 3 Mio durchziehen?)
3. Im Hinblick auf die Transfereinnahmen habe ich zu Steuern auf Transfereinnahmen folgendes zum Dembeleverkauf bei Dortmund gefunden.
Dennoch kann man sich der Sache vorsichtig annähern. Eine besondere Fußballsteuer gibt es hierzulande nicht. Daher kommt nur eine Ertrag- und Umsatzsteuerbelastung in Betracht. Und in beiden Fällen schaut der Fiskus eher in die Röhre. Denn deutsche Umsatzsteuer fällt bei einem Spielertransfer ins Ausland generell nicht an. Geht es wie hier nach Barcelona, entsteht nur spanische Umsatzsteuer, die dann auch noch vom ankaufenden Verein übernommen werden muss. Dieser zieht die Steuer sogleich als Vorsteuer wieder ab – ein Nullsummenspiel. Einige Fallstricke können sich noch ergeben, wenn inländische Spielerberater involviert sind – in der Gesamtbetrachtung indes wohl eher zu vernachlässigen.
Das müsste ja bei Adeyemi/Mantl analog gelten (Transfer ins Ausland). D.h. im Klartext die 5,x Mio stehen uns quasi in voller Höhe zur Verfügung, weil Steuern nur im Falle eines Gewinns in der Gesamtbilanz anfielen? Von dem Gewinn sind wir ja so weit weg wie von der 2.Liga.
Letzte Fragen, versprochen: Im Prinzip müssten auf den Konten der Spielvereinigung in den letzten 2,5 Jahren knapp 23 Mio Euro aus den Königstransfers und den Aktienemissionen eingegangen sein. Dagegen stehen 12 Mio + x (aus der laufenden Saison) als Verluste. Heißt das im Klartext, wir haben noch so ca. 8 Mio irgendwo rumliegen, mit denen man versuchen kann, den Karren aus dem Dreck zu ziehen? Und wie macht man das am besten, ohne gegen Lizenzauflagen zu verstoßen?
Sorry für die Planlosigkeit. Jetzt weiß ich wie sich AvL im Interview nach Spielende fühlen muss. Wie gesagt: vollstes Verständnis, wenn das hier einfach ignoriert wird.
09.02.2021 - 16:36 Uhr
Mhh, nur ganz kursorisch: Nein, es wurden keine 2,25 Millionen Aktien zum Börsenpreis ausgegeben. So viele gab's ohnehin nie zu kaufen: Manni Schwabls 750.000 wurden mMn mit früheren Darlehen verrechnet, auch Kögl hat vorbörslich erworben - ich vermute mal (allerdings Laien-Einschätzung) günstiger, sonst hätte er ja nichts davon gehabt.
https://de.wikipedia.org/wiki/SpVgg_Unterhaching#GmbH_&_Co._KGaA
Ansonsten empfehle ich nochmal dieses Dokument: https://www.spvggunterhaching.de/assets/Brse/SpVgg-UHG-Emittentenbericht-1.7.19-31.12.19.pdf
Hier gibt's den Klartext:
"Durch den Börsengang im Juli 2019 wurden, nach der bereits im Vorjahr durchgeführten vorbörslichen Kapitalerhöhung, weitere 332.469 Aktien verkauft und TEUR 2.693 an Cash generiert."
Dieses Geld wurde fast vollständig in der Hinrunde 19 verbrannt, soweit ich das als Laie durchschaue, verbessert mich gerne. Allerdings flossen dabei zumindest Teile in den Abbau von Schulden.
"Das Eigenkapital zum Stichtag beträgt TEUR 2.277 und ist damit von TEUR 1.830 um TEUR 447 gestiegen. Dies ist auf den Börsengang, der das Eigenkapital um TEUR 2.693 erhöhte, zurückzuführen. Gegenläufig war der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.246. "
Die Brisanz der finanziellen Situation in kargen Worten:
"Gemäß der Liquiditätsplanung des Konzerns ergibt sich bis zum Ende der Saison 2020/21 eine Liquiditätsunterdeckung in Höhe von EUR 6,6 Mio. Die fehlende Liquidität kann u.a. durch eine weitere Platzierung von Aktien erfolgen. Weiterhin werden Transfererlöse als möglich angesehen. (...)
Unabhängig von den beschriebenen Maßnahmen hat sich ein Investor im Rahmen einer Patronatserklärung zur finanziellen Unterstützung der Gesellschaft bis zu einem Gesamtbetrag in Höhe von EUR 7,5 Mio. verpflichtet. Der Fortbestand des Unternehmens hängt somit insbesondere von der fristgerechten Zuführung finanzieller Mittel aus den geplanten Maßnahmen und der zugesagten Finanzierung ab." Corona kann in dieser Berechnung aus dem Frühjahr 20 eigentlich noch nicht eingepreist gewesen sein.
Aktuellere Zahlen gibt's hier. Aber da steig ich auf die Schnelle nicht durch.
https://www.spvggunterhaching.de/assets/Uploads/SpVgg-Unterhaching-Jahresabschluss-nebst-Lagebericht-und-Besttigungsvermerk.PDF
PS: Umsatzsteuer... Ja, kannst du vernachlässigen. Ist in jedem Betrieb so. Wo sie anfällt, wird sie mit der Umsatzsteuer auf eigene Einkäufe verrechnet. Davon ab werden Betriebseinnahmen erst steuerlich relevant, wo sie Betriebsausgaben übersteigen. Gerade im verarbeitenden Bereich käme man ja sonst auf keinen grünen Zweig, weil jedes fertige Produkt auf zuvor erworbenen Rohstoffen sowie bezahlter Arbeitskraft basiert und die Marge vergleichsweise klein ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/SpVgg_Unterhaching#GmbH_&_Co._KGaA
Ansonsten empfehle ich nochmal dieses Dokument: https://www.spvggunterhaching.de/assets/Brse/SpVgg-UHG-Emittentenbericht-1.7.19-31.12.19.pdf
Hier gibt's den Klartext:
"Durch den Börsengang im Juli 2019 wurden, nach der bereits im Vorjahr durchgeführten vorbörslichen Kapitalerhöhung, weitere 332.469 Aktien verkauft und TEUR 2.693 an Cash generiert."
Dieses Geld wurde fast vollständig in der Hinrunde 19 verbrannt, soweit ich das als Laie durchschaue, verbessert mich gerne. Allerdings flossen dabei zumindest Teile in den Abbau von Schulden.
"Das Eigenkapital zum Stichtag beträgt TEUR 2.277 und ist damit von TEUR 1.830 um TEUR 447 gestiegen. Dies ist auf den Börsengang, der das Eigenkapital um TEUR 2.693 erhöhte, zurückzuführen. Gegenläufig war der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.246. "
Die Brisanz der finanziellen Situation in kargen Worten:
"Gemäß der Liquiditätsplanung des Konzerns ergibt sich bis zum Ende der Saison 2020/21 eine Liquiditätsunterdeckung in Höhe von EUR 6,6 Mio. Die fehlende Liquidität kann u.a. durch eine weitere Platzierung von Aktien erfolgen. Weiterhin werden Transfererlöse als möglich angesehen. (...)
Unabhängig von den beschriebenen Maßnahmen hat sich ein Investor im Rahmen einer Patronatserklärung zur finanziellen Unterstützung der Gesellschaft bis zu einem Gesamtbetrag in Höhe von EUR 7,5 Mio. verpflichtet. Der Fortbestand des Unternehmens hängt somit insbesondere von der fristgerechten Zuführung finanzieller Mittel aus den geplanten Maßnahmen und der zugesagten Finanzierung ab." Corona kann in dieser Berechnung aus dem Frühjahr 20 eigentlich noch nicht eingepreist gewesen sein.
Aktuellere Zahlen gibt's hier. Aber da steig ich auf die Schnelle nicht durch.
https://www.spvggunterhaching.de/assets/Uploads/SpVgg-Unterhaching-Jahresabschluss-nebst-Lagebericht-und-Besttigungsvermerk.PDF
PS: Umsatzsteuer... Ja, kannst du vernachlässigen. Ist in jedem Betrieb so. Wo sie anfällt, wird sie mit der Umsatzsteuer auf eigene Einkäufe verrechnet. Davon ab werden Betriebseinnahmen erst steuerlich relevant, wo sie Betriebsausgaben übersteigen. Gerade im verarbeitenden Bereich käme man ja sonst auf keinen grünen Zweig, weil jedes fertige Produkt auf zuvor erworbenen Rohstoffen sowie bezahlter Arbeitskraft basiert und die Marge vergleichsweise klein ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von VorstadtFlo am 09.02.2021 um 16:44 Uhr bearbeitet
09.02.2021 - 16:45 Uhr
Irgendwie hat es da ein paar Links und Quellen zerfetzt. ich probier's nochmal.
https://www.spvggunterhaching.de/assets/Uploads/SpVgg-Unterhaching-Jahresabschluss-nebst-Lagebericht-und-Besttigungsvermerk.PDF Dort heißt es:
Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 1.Juli2019 EUR3.545.635,00. Es war eingeteilt in 3.545.635 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR1,00. Es handelt sich um Namensaktien. Im Rahmen des IPO wurden im Geschäftsjahr weitere 332.469 Stückaktien ausgegeben, ebenfalls mit einem rechnerischen Anteil von je EUR1,00. Im Rahmen einer weiteren Kapitalmaßnahme wurden weitere 32.780 Stückaktien ausgegeben, ebenfalls mit einem rechnerischen Anteil von je EUR1,00. Das Grundkapital zum30.Juni2020 betrug somit EUR3.910.884,00, eingeteilt in 3.910.884 Stückaktien.
Zitat von darlouhg
1. Wenn ich den Artikela target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://www.merkur.de/sport/amateur-fussball/landkreis-muenchen/spvgg-
unterhaching-sichert-sich-mit-boersengang-etat-fuer-drei-jahre-12819637.html richtig verstehe, wurden außer an die AG 2,25 Mio Aktien zum Kurs von 8,10€ veräußert, was meiner Rechnung nach 18,225 Mio € in die Kassen gespült haben müsste. Wenn ich jetzt in den Jahresabschluss von letztem Juli schaue, dann steht da folgendes:
1. Wenn ich den Artikela target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://www.merkur.de/sport/amateur-fussball/landkreis-muenchen/spvgg-
unterhaching-sichert-sich-mit-boersengang-etat-fuer-drei-jahre-12819637.html richtig verstehe, wurden außer an die AG 2,25 Mio Aktien zum Kurs von 8,10€ veräußert, was meiner Rechnung nach 18,225 Mio € in die Kassen gespült haben müsste. Wenn ich jetzt in den Jahresabschluss von letztem Juli schaue, dann steht da folgendes:
DasGrundkapitalderGesellschaftbetrugzum1.Juli2019EUR3.545.635,00.Eswareingeteiltin3.545.635aufdenNamenlautendeStückaktienmiteinemrechnerischenAnteilamGrundkapitalvonjeEUR1,00.EshandeltsichumNamensaktien.ImRahmendesIPOwurdenimGeschäftsjahrweitere332.469Stückaktienausgegeben,ebenfallsmiteinemrechnerischenAnteilvonjeEUR1,00.ImRahmeneinerweiterenKapitalmaßnahmewurdenweitere32.780Stückaktienausgegeben,ebenfallsmiteinemrechnerischenAnteilvonjeEUR1,00.DasGrundkapitalzum30.Juni2020betrugsomitEUR3.910.884,00, eingeteiltin3.910.884Stückaktien.
https://www.spvggunterhaching.de/assets/Uploads/SpVgg-Unterhaching-Jahresabschluss-nebst-Lagebericht-und-Besttigungsvermerk.PDF Dort heißt es:
Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 1.Juli2019 EUR3.545.635,00. Es war eingeteilt in 3.545.635 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR1,00. Es handelt sich um Namensaktien. Im Rahmen des IPO wurden im Geschäftsjahr weitere 332.469 Stückaktien ausgegeben, ebenfalls mit einem rechnerischen Anteil von je EUR1,00. Im Rahmen einer weiteren Kapitalmaßnahme wurden weitere 32.780 Stückaktien ausgegeben, ebenfalls mit einem rechnerischen Anteil von je EUR1,00. Das Grundkapital zum30.Juni2020 betrug somit EUR3.910.884,00, eingeteilt in 3.910.884 Stückaktien.
17.02.2021 - 15:13 Uhr
Die Haching Aktie vor eineinhalb Jahren toll und hoffnungsfroh gestartet ist mittlerweile bei 4,44Euro angelangt. Vor kurzem dachte ich mir noch hoffentlich reißt sie nicht die 5 Euro Marke nach unten. Und schon ist es soweit.
Angesichts dieser Entwicklung, welche ja eine Folge der sportlichen Entwicklung ist (gesetztes Ziel erstmal verfehlt. Der Aufstieg in die 2.Liga und Refinanzierung über die höheren Fernsehgelder) stellt sich schon die Frage ob die Gesellschaft nicht handeln sollte um die sportlichen und börslichen Niedergang zu stoppen.
Angesichts dieser Entwicklung, welche ja eine Folge der sportlichen Entwicklung ist (gesetztes Ziel erstmal verfehlt. Der Aufstieg in die 2.Liga und Refinanzierung über die höheren Fernsehgelder) stellt sich schon die Frage ob die Gesellschaft nicht handeln sollte um die sportlichen und börslichen Niedergang zu stoppen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RotBlauFan98 am 17.02.2021 um 15:14 Uhr bearbeitet
20.02.2021 - 13:58 Uhr
Am heutigen Samstag (20. 2. 21) hatte ich die Einladung zur virtuellen
"ordentlichen Hauptversammlung der SpVgg" im Briefkasten !
Der Termin ist Donnerstag, 11. März 2021, 11 Uhr
Anmeldeschluss ist Donnerstag, der 4. März 2021, 24 Uhr
"ordentlichen Hauptversammlung der SpVgg" im Briefkasten !
Der Termin ist Donnerstag, 11. März 2021, 11 Uhr
Anmeldeschluss ist Donnerstag, der 4. März 2021, 24 Uhr
22.02.2021 - 19:01 Uhr
Ausgelöst durch die Einladung zur nächsten HV habe ich heute mal wieder auf der Investorenseite geblättert.
Da würde ich sagen, dass einige Ziel erreicht wurden, andere aber überhaupt nicht. Dazu kommt der desatröse Kursverlauf der Aktie, mit fast 50% Wertverlust in 1,5 Jahren.
Der Aktienkurs bestätigt damit ziemlich deutlich diese Zielverfehlung.
Ich bin gespannt, ob es dazu auf der HV eine Stellungnahme gibt. In anderen AGs haben Vorstände schon für wesentlich weniger Verfehlungen ihren Hut nehmen müssen.
Wobei wir Aktionäre (und Fans, die Infos sind ja allen zugänglich) nicht sagen können wir hätten es nicht gewusst. Hier ein Auszug aus dem Wertpapier-Informationsblatt 2020:
Na, da wurden doch so ziemlich alle Diskussionsthemen hier im Forum bereits in weiser Vorraussicht als Risiko niedergeschrieben. Fast zum schmunzeln, wenn es nicht alles so traurig wäre.
... MIT DEM BÖRSENGANG KANN DIE SPVGG...
... den eingeschlagenen Weg in Richtung 2. Bundesliga – und damit in eine neue finanzielle Dimension – planungssicher fortsetzen.
... junge Talente noch intensiver für die eigene Profi-Mannschaft fördern und attraktive Transfers ohne wirtschaftlichen Zwang realisieren.
... die 1. Mannschaft gezielt verstärken, damit nicht nur der Aufstieg, sondern auch die Etablierung in der 2. Bundesliga gelingt.
... ihre Ziele mit einer zukunftsfähigen Struktur erreichen, ohne Schulden oder Abhängigkeit von einem Mäzen.
... den eingeschlagenen Weg in Richtung 2. Bundesliga – und damit in eine neue finanzielle Dimension – planungssicher fortsetzen.
... junge Talente noch intensiver für die eigene Profi-Mannschaft fördern und attraktive Transfers ohne wirtschaftlichen Zwang realisieren.
... die 1. Mannschaft gezielt verstärken, damit nicht nur der Aufstieg, sondern auch die Etablierung in der 2. Bundesliga gelingt.
... ihre Ziele mit einer zukunftsfähigen Struktur erreichen, ohne Schulden oder Abhängigkeit von einem Mäzen.
Da würde ich sagen, dass einige Ziel erreicht wurden, andere aber überhaupt nicht. Dazu kommt der desatröse Kursverlauf der Aktie, mit fast 50% Wertverlust in 1,5 Jahren.
Der Aktienkurs bestätigt damit ziemlich deutlich diese Zielverfehlung.
Ich bin gespannt, ob es dazu auf der HV eine Stellungnahme gibt. In anderen AGs haben Vorstände schon für wesentlich weniger Verfehlungen ihren Hut nehmen müssen.
Wobei wir Aktionäre (und Fans, die Infos sind ja allen zugänglich) nicht sagen können wir hätten es nicht gewusst. Hier ein Auszug aus dem Wertpapier-Informationsblatt 2020:
Außerdem kann keine Gewähr übernommen werden, dass der Kurs der Aktie steigen wird.
Es besteht das Risiko, dass die Spielvereinigung nicht in die 2. Bundesliga aufsteigt und in der 3. Liga verbleibt oder in die Regionalliga absteigt.
Das zu erwartende negative Betriebsergebnis der Spielvereinigung kann auch durch eine weitere Anpassung der Personalkostenstruktur nicht voll aufgefangen werden.
Es besteht zudem das Risiko, dass die Spielvereinigung über keinen qualitativen und spielstarken Spielerkader verfügt und/oder von keinem kompetenten Trainerstab geführt und betreut wird.
Es besteht das Risiko von Fehleinschätzungen sowohl hinsichtlich der bereits erfolgten als auch hinsichtlich möglicher zukünftiger Akquisitionen von Spielern.
Es besteht das Risiko, dass die Spielvereinigung nicht in die 2. Bundesliga aufsteigt und in der 3. Liga verbleibt oder in die Regionalliga absteigt.
Das zu erwartende negative Betriebsergebnis der Spielvereinigung kann auch durch eine weitere Anpassung der Personalkostenstruktur nicht voll aufgefangen werden.
Es besteht zudem das Risiko, dass die Spielvereinigung über keinen qualitativen und spielstarken Spielerkader verfügt und/oder von keinem kompetenten Trainerstab geführt und betreut wird.
Es besteht das Risiko von Fehleinschätzungen sowohl hinsichtlich der bereits erfolgten als auch hinsichtlich möglicher zukünftiger Akquisitionen von Spielern.
Na, da wurden doch so ziemlich alle Diskussionsthemen hier im Forum bereits in weiser Vorraussicht als Risiko niedergeschrieben. Fast zum schmunzeln, wenn es nicht alles so traurig wäre.
23.02.2021 - 00:28 Uhr
Haha, in der Tat - die Risiken haben wir sehr penibel in die Realität umgesetzt.
26.02.2021 - 11:31 Uhr
Ich bin auf die HV sehr gespannt. Allerdings hat die Situation so gut wie gar nichts mit der letzten HV zu tun. Damals waren alle gut gelaunt, man war an den Aufstiegsrängen dran und alles sah sehr rosig für die Zukunft aus. Nun eben das komplette Gegenteil, sportlich katastrophal, finanziell ebenso. Vielleicht ein kleiner Wermutstropfen: Man spart sich durch die virtuelle HV ein wenig Geld im Vergleich zu der Präsenz-HV.
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