Finanzen
Zlatan9 hat den Thread in der Talkrunde ja indirekt angeregt.
Hier sein Post:
Zitat von Zlatan9:
Ich poste es mal hier, da man keinen Thread über Finanzen/gehalt etc. hat:
Die Zahlen, die heute in der SpoBi gemutmaßt werden, sind aber nicht uninteressant. Natürlich ist es der ASV und ich weiß nicht, wie genau die Daten sind, aber dennoch hat man einmal etwas Konkreteres:
- Der SCF zahlt von allen Teams in Liga 1 am wenigsten für das Gehalt. 13 Millionen bedeuten Rang 18 und das hinter der Konkurrenz aus Mainz und Nürnberg.
- Gemurmaßt wurde ja auch, dass mit dem Aufstieg der Gehaltsetat sprunghaft angestiegen ist. Teilweise stimmt das auch, da laut SpoBi man 6 Millionen mehr bezahlt. Damit bewegt man sich aber im Rahmen, da Mainz mehr ( 7 Millionen ) und Nürnberg weniger ( 4,5 Millionen) als der SCF zahlt. Das hängt mit Sicherheit auch damit zusammen, dass in Nürnberg viele junge Spieler spielen und nicht so hoch dotierte Verträge besitzen. Ian Mainz und Freiburg gibt es schon einige ehemalige Bundesligaspieler, die sich den Aufstieg versüßen lassen wollen.
Ist schon wahnsinnig wie hoch die Fernsehgelder in Spanien oder England sind, gegenüber der Bundesliga!
Das mag ja sein, aber ich ziehe die kollektive Vermarktung der Bundesliga der von Premier Legue und BBVA vor. Da bekommen die Zugpferde exorbitante Summen im Vergleich zum Rest und das sorgt langfristig für extreme Ungleichheit.
Hier mal ein dazu passender Artikel des britischen Guardian aus dem März 2010, der sicher nicht veraltet ist: http://www.guardian.co.uk/football/blog/2010/mar/28/barcelona-real-madrid-spain
Es geht in diesem sehr langen Text vor allem um die Steuererleichterungen ('Lex Beckham') für Fußball-Clubs und die einfache Möglichkeit für Investoren, Vereine zu übernehmen (vgl. 50+1-Regel in Dtl.), aber exemplarisch habe ich mal eine Stelle zu den Fernsehgeldern herauskopiert:
"The dominance is felt most on TV – and that is the crux of the issue, the precarious foundation upon which Spanish football is built. Unlike elsewhere – and even Italy is going collective – Spanish clubs negotiate individual television deals. "The lack of a centralised deal is the biggest problem we face," Tebas says. The reason is clear. Madrid and Barcelona will earn approximately €120m in rights each year until 2013. Last season's third-placed side, Sevilla earn around €20m; Valencia, currently third, make under €30m – less than Portsmouth. Right throughout the league, the imbalance is extraordinary. Competing is impossible.
The problem is the league are powerless to impose a collective deal, although they continue trying. Just as their plans – announced last week – to impose salary cuts and wage limits on clubs can only get the go-ahead if the clubs themselves, and Madrid and Barcelona in particular, agree to them."
Natürlich bäckt die Bundesliga selbst im Vergleich zu dem dort genannten 'kleinen' FC Portsmouth auch heute noch kleine Brötchen. Das liegt aber einfach an der enormen Zugkraft, die Barca, Real, Man United, Chelsea, Liverpool und Arsenal (das war's dann aber auch schon so gut wie, der Rest läuft halt so mit) WELTWEIT haben. Auch aufgrund des viel größeren englischen und spanischen Sprachraums.
Ich möchte diesbezüglich aber doch gerne mal daran erinnern, was in der vergangenen Saison mit Portsmouth passiert ist: Pleite gegangen.
Ich habe einige Vereine, die ich neben dem SC (und TeBe) auch sympathisch finde, in meiner Signatur, die ich auch seit Jahren als Sympathisant verfolge und die in den entsprechenden Ligen spielen. Die knabbern seit Jahren an diesen Umständen (weil sie eben nicht zu den 'Großen' gehören) und haben auch keine nennenswerten Erfolge vorzuweisen, trotz Fan-Potenzial, guter Jugendarbeit usw.
Die Schlussfolgerung (oder besser: These) des Artikels, dass in Spanien 'schottische Verhältnisse' drohen, halte ich für ein ernstes Szenerio. In Schottland wechseln sich seit 1985 (Meister damals: FC Aberdeen) die Rangers und Celtic als Meister ab, der Rest krebst irgendwie auch noch mit rum, damit die noch ein paar Gegner haben.
Die Folgen davon sieht man seit Jahren: Schottland stürzt in der 5-Jahres-Werung immer weiter ab, weil "Old Firm" allein keine Zugkraft mehr hat im Land und im Ausland, weil Rangers und Celtic im Ligabetrieb nicht gefordert werden und international dann gegen litauische Mannschaften rausfliegen, weil ihnen die sogenannte Wettkampfhärte fehlt.
Ein Eigenvermarktungs-System wie in Spanien oder in Teilen auch England mag dort aus genannten Gründen irgendwie funktionieren (obwohl auch das mittelfristig anzuzweifeln ist), für die Bundesliga ist das jetzige System - gerade aus Sicht eines Freiburg-Fans - das absolut beste. Die internationalen Erfolge (3. Platz 5-JW knapp hinter Eng und Spa) trotz weitaus geringerer TV-Erlöse geben dem eigentlich recht.
Edit: Sorry, dass das jetzt so lang wurde, aber dieser Satz (Uh, die Spanier und Engländer bekommen sooo viel mehr Geld durchs Fernsehen!) nervt mich schon seit Jahren. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Zum Beispiel: Schaut euch mal die Zerstückelung der Anstoßzeiten in der Premier League an. Dagegen sind in Deutschland (Initiative 15:30) die Leute vor einiger Zeit 'auf die Barrikaden' gegangen. Zu Recht und mit zumindest Teilerfolgen. Im Übrigen: Nix für ungut Gifri. Du hast das ja nur festgestellt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von a_northern_soul am 29.04.2011 um 01:08 Uhr bearbeitet Wir haben +14 Mio durch Transfereinnnahmen.
Ausgaben durch Transfers haben wir (über den Daumen gepeilt):
Lumb: circa 250.000
Dembele: circa 2.300.000
Santini: circa 400.000 (?)
Kruse (war noch letztes GJ): circa 750.000
Das sind 4,5 Millionen, Breit nannte gestern allerdings 6 Millionen bei den Transferausgaben, da drin sind dann wahrscheinlich noch die Zahlungen an die Spieler, die in der Winterpause gegangen worden sind.
- Dazu wurden 250.000 an die Achim Stocker Stiftung vergeben
- Dazu Renovierungs-/Sanierungsarbeiten im Stadion
Gehen wir mal von aus, dass dann insgesamt Kosten von circa 7 Mios entstanden sind. Breit ist ein absoluter Fachmann und wird das ein oder andere Milliönchen mit in dieses GJ genommen haben, nach Abzug von Steuern sind 5 Millionen also ein hervorragender Betrag und ich frage mich, was es hier zu meckern gibt?!
Der Transfer von Ömer war mit Sicherheit schon vor der Winterpause relativ klar, daher kann man dem Verein auch nicht vorwerfen unseriös gewirtschaftet zu haben, weil sie ohne die Cissé-Millionen mit Sicherheit auch nicht alle Transfers/Arbeiten durchgeführt hätten. Wenn denen was wichtig ist, dann eine mehr als solide Aufstellung der Finanzen, das ist nicht erst seit gestern klar.
Interessant waren gestern auch mal wieder die Ultras, die zugegebenermaßen ein Recht darauf haben, kritische Fragen zu stellen, aber ausnahmslos den Finger in die Wunder von Angelegenheiten zu legen, die nicht gut liefen und schon lange her sind (Yacine, Erster Machbarleitsstudie, etc.) zeugt dann nicht von Liebe zum Verein sondern von Provokation, auf die Keller dann leider auch, emotional wie er ist, angesprungen ist.
Ich verstehe manche User überhaupt nicht, die der Meinung sind, dass der Sport-Club Freiburg auf Grund der diesjährigen sportlichen Erfolge sein Erfolgskonzept verlassen soll.
Das Erfolgskonzept des Sport-Clubs basiert doch auf dem Konzept des Ausbildungsvereins, oder habe ich jetzt hier etwas verpasst? Sonst müsste ich doch meine Mitgliedschaft überdenken.
Sicherlich hat der Sport-Club inklusive Pokal, Fernseheinnahmen und Transfererlöse um die 15 Millionen € mehr Einnahmen vor Steuer.
Aber muss der Verein aus diesem Grund seine Gehaltspolitik überdenken und das gleiche Gehalt wie Gladbach, Bremen oder Frankfurt zahlen?
Hat der Verein das gleiche Back up inkl. Zuschauer als die o.g. Vereine? Und könnte sich der Verein drei Spieler leisten, die über eine Millionen € verdient? ( drei war jetzt einfach eine Zahl)
Ist es nicht sinnvoller für den Verein den jetzigen Weg zu gehen und wieder nach talentierten Spieler zu schauen bzw. auch erfahrene Spieler die eine positive neue Herausforderung suchen. Der Verein kann und darf nicht mit den Euros wedeln, da sonst der Sport-Club seine Identität und auch seine Philosophie verlieren würde.
Wäre es sinnvoll einem Makiadi, Rosenthal oder Calliguri aus Vereinsseite ein Gehalt von einer Größenordnung um 1 Millionen zu bezahlen und das vermutlich noch drei Jahre lang?
Unterscheidet sich nicht gerade der SC dadurch von anderen Vereinen wie Köln oder Hertha? Liegt hier nicht die Chance des Vereins?
Und das in der Bundesliga im Normallfall der Ober den Unter sticht, müsste eigentlich fast jeder wissen.
Ich freu mich über jedes Jahr Bundesliga und es wäre doch klasse, wenn der SC jedes Jahr wieder das eine oder andere Talent herausbringt bzw wieder scoutet, von mir aus auch gerne wieder aus Metz.
Ich finde einfach, dass manche von uns mal wieder die Augen öffnen sollte und sich mal die Vereine mit ihrem Back Up genauer anschauen sollte ( Mitglieder, Stadion, Wirschaftskraft der Region)
Zitat von rikku-mw:
Ich meine auch mal gelesen zu haben, dass die DFL diese Einnahmen zukünftig komplett anders verteilen will (auf alle Bundesligavereine), finde aber nix mehr. Vielleicht ist das dann ja auch ein Hirngespinnst bei mir.
Nochmal ich. Du meinst wohl diesen Artikel hier?
http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1404/News/dfl-veraendert-regelungen-zur-verteilung-der-tv-gelder-in-der-bundesliga-fuenfjahreswertung.html
Da geht es aber um die TV-Gelder aus dem nationalen Markt und nicht die Gelder aus der internationalen Vermarktung..
Nee, den mein ich nicht. War vor einigen Wochen/Monaten mal, aber ich hab nix gefunden. Von daher ist das wohl auch nicht der Fall, sonst würde der Kicker jetzt nicht sowas schreiben.
Zitat von stolzer_badener:
Zitat
"Sollte der Hamburger SV aus der Bundesliga absteigen, würde eine Summe von 1,641 Millionen Euro unter allen anderen in der Fünf-Jahres-Rangliste der UEFA geführten Bundesligaklubs (...) nach deren Punktekonto aufgeteilt (...)"
Mein Fehler, also würde der SC nur prozentual davon profitieren. Die 1,641 Mio. werden nicht zu 13 gleichen Teilen aufgeteilt, das hatte ich überlesen.
Wenn der HSV mit 21 Punkten 1,641 Mio kassieren würde und wir mit 5 Punkten diese 390k, dann wäre ein Punkt rund 78k wert, sollte der HSV berücksichtigt werden. Bleibt die Summe bei den 36,8 Mio Euro, die auf die Europateilnehmer der letzten 5 Jahre verteilt wird, dann ergibt sich ne Gesamtpunktzahl von 472 Punkten inkl. HSV. Sollte dieser absteigen, wären es dann noch 451 Punkte, womit dem SC dann 408k zustehen würden. Das heißt, im Bezug auf die Auslandsvermarktungsgelder, würde der Absteig des HSV dem SC nciht so viel mehr einbringen - gerade einmal 18.000 Euro. Wobei ich dazu sagen muss, die Zahlen dürften nicht ganz genau sein, aber um den Dreh.
Edit sagt, dass sie jetzt doch noch was gefunden hat und es doch kein Hirngespinnst war. Aber die Änderung erfolgt erst zur Saison 2015/16, weshalb das nix mit der anstehenden Verteilung zu tun hat. Von Gesamteinnahmen der Auslandsvermarktung wird ab dann weniger auf die Europateilnehmer der letzten 5 Jahre verteilt, sondern mehr an alle 18 Bundesligisten. Statt:
Zitat von fussball-geld.de:
Davon werden 27 Mio € an alle 18 Bundesligistin ausgeschüttet. Dabei erhält der Meister 2014 3,0 Mio €, Vizemeister 2,5 Mio €, der Dritte 2 Mio €, der Vierte bis Sechste 1, 5 Mio €. Alle anderen müssen sich mit lediglich 1,25 Mio, also 250.000 mehr als in der letzten Saison.
Werden dann auf folgendes aufgestockt:
Zitat von abendblatt.de:
Deshalb wird der Basisbetrag, der unter allen Vereinen aufgeteilt wird, für die Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 von 27 auf 45 Millionen Euro erhöht. Das bedeutet: Jeder Club erhält dann garantiert 2,5 Millionen Euro pro Saison aus der internationalen TV-Vermarktung.
http://www.abendblatt.de/sport/article125652051/Bundesliga-Clubs-erhalten-mehr-Geld-aus-Auslandsvermarktung.html
Gleichzeitig sinkt der Gesamtbetrag, der an die Europateilnehmer der letzten 5 Jahre ausgezahlt wird, von 36,8 Mio auf rund 20 Mio.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rikku-mw am 06.05.2014 um 13:42 Uhr bearbeitet Edit des Paten: Ab sofort gelten im Wünschethread Spieler mit einem Marktwert von bis zu 25 Millionen als realistisch, Spieler mit einem Marktwert von unter 2 Millionen Euro gelten als unrealistisch. Die Nichtbeachtung dieser Richtlinie zieht nach zweimaligem Fehlverhalten eine Sanktionierung nach sich.
Sorry für offtopic, aber *grins*.... 
Stand da nicht heute in der Blöd was, dass Reus ne AK von 25Mio hat? 
BTT: Der SC hat mit Sicherheit mittlerweile einige Mios auf dem Festgeldkonto. Und diese werfen mit Sicherheit auch ausreichend Zinsen ab. 100Mio halte ich allerdings etwas hochgegriffen für einen Neubau, auch 45.000 Plätze schießen wohl über das Ziel hinaus.
Ich habe mir mal den Spaß gemacht die Einwohnerzahlen der aktuellen BuLi-Standorte mit den jeweiligen Stadionkapazitäten zu vergleichen. Das ergibt folgendes Bild:
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/stadienq4h0udxcwj.png
So ganz aussagekräftig ist diese natürlich nicht, da einige Besonderheiten zu beachten wären:
- Bayern München hat natürlich eine ganz andere Fanschar als zB Freiburg. Besonders fällt dass aber auch im Fall Gladbach auf...
- Bei Hoffenheim habe ich mir erlaubt pauschal 250000 aus dem Einzugsbereich einzuberechnen. Ansonsten sprengt es mir die Grafik, wenn ich mit ~3500 Einwohnern rechne... 
- Generell ist der Einzugsbereich nicht beachtet. Im Falle von Freiburg wären das noch einmal ca. 250000 Leute für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
- Ich habe nicht zu allen Stadien die Ø-Auslastung gefunden. Sonst hätte ich diese noch eingebaut
Trotzdem finde ich, dass man schon einen gewissen Trend erkennen kann. Wir liegen schon jetzt ganz gut im Mittelfeld. Wenn man nun noch um zB 10000 Plätze aufstockt, sollte der Bedarf an neuen Plätzen eigentlich schon fast gedeckt sein. Natürlich sind hier auch noch andere Punkte ausschlaggebend wie zB die aktuell sehr schlechte Erreichbarkeit, Lizenzthemen oder die fehlenden Loungen.
Mit Sicherheit wird diese kleine Statistik nicht über Bau oder Nichtbau des Stadions entscheiden. Ganz uninteressant finde ich sie allerdings trotzdem nicht.
Bei Werbe und Zuschauereinnahmen ist Freiburg sehr weit vom Mittelfeld entfernt. Meines Wissens gibt es mehrere Klubs deren Logen mehr einbringen als das komplette Stadion des SCF.
Die Einnahmesituation durch das Stadion wurde erläutert als man diskutierte ob man am alten Standort einen Umbau finanzieren könnte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Marco1456 am 30.09.2014 um 10:04 Uhr bearbeitet Eigene gute Spieler sind, aufgrund der eigenen finanziellen Möglichkeiten, nicht lange zu halten (Kruse, Ginter). Gute neue Spieler sind verhältnismässig teuer (Mehmedi, Darida) oder Glücksgriffe (Cissé, Kruse). Als Finanzquellen hat man TV Einnahmen sowie den Erlös aus Spielerverkäufen. Wie Marco richtig gezeigt hat, schlagen Zuschauer- und Vermarktungserlöse (noch) nicht signifikant zu Buche.
Transfererlöse sind bei kurzer Verweildauer eines Spielers (1-3 Jahre) gering (z.B. Kruse, 1 Jahr, +2 Mio). Hohe Transfererlöse bei Spielerkäufen und kurzer Verweildauer bilden die Ausnahme und erfordern eine rasante Entwicklung eines zuvor wenig bekannten Talents (Cissé, 2 Jahre, +10,5 Mio). Hohe Erlöse bieten Eigengewächse nach schneller Entwicklung und Talent (Ginter, 2,5 Jahre Profi, 12 Mio - Ausbildungskosten). Moderate Erlöse bringen Eigengewächse nach "normaler" Entwicklung und Talent (Baumann, 5 Jahre Profi, 5,5 Mio - Ausbildungskosten).
Ein Verein, wie der SC, erwirtschaftet überlebensnotwendigen Einnahmen also dadurch, dass er
(a) auf dem Markt Schnäppchen ergattert, im Profibereich erfolgreich weiterentwickelt und wieder verkauft
(b) eigene Talente früh im Profibereich fördert und entwickelt, damit sie wieder verkauft werden können.
Eine dritte Option
(c) alle Einnahmen des Vereins werden in fertige gute Spieler investiert, um sich konstant für europäische Wettbewerbe qualifizieren und dadurch höhere Einnahmen generieren zu können,
ist unter den momentanen Gegebenheiten nicht bzw. nur durch eine Überschuldung realisierbar. Eine Verbesserung der Einnahmequellen Zuschauer und Vermarktung liesse sich über Option (c) nicht oder nur geringfügig (Vermarktung) oder über Investoren (Infrastruktur) erreichen.
Wir diskutieren hier Transferversagen und wünschen uns Spieler, die dem SC sofort weiterhelfen. Letzteres hat man mit der Verpflichtung von Darida und Mehmedi versucht. Darida wurde für 4 Mio fest verpflichtet und konnte nach ca. 6 Monaten weiterhelfen. Mehmedi wurde ausgeliehen und konnte ebenso nach 6 Monaten weiterhelfen. Als man sich seiner Qualität sicher war, wurde er für 4-6 Mio verpflichtet. Bei anderen (Pilar, Hanke, Dembélé, ...) hat dies nicht funktioniert. Neue Spieler wie Zulechner, Riether und Schahin konnten aus gesundheitlichen Gründen bislang nicht weiterhelfen. Spieler wie Frantz, Mitrovic und Torejon konnten nach 6 Spieltagen noch nicht oder nur bedingt in das Spielsystem integriert werden. Bürki und Kempf zeigen sich als Glücksgriffe/Schnäppchen. Zur Erinnerung, die beiden nun hochgelobten und vermissten Darida und Mehmedi (auch Klaus), konnten erst nach 6 Monaten überzeugen. Eigene Nachwuchsspieler wie Philipp, Stanko und Kerk werden integriert. Bei Philipp darf man eine Ginter-ähnliche Entwicklung erhoffen, bei Kerk und Stanko wird dies wohl länger dauern. Transfererlöse werden nicht komplett reinvestiert, um sich via Stadionneubau weitere Einnahmequellen (Zuschauer, Vermarktung) generieren zu können.
Man macht also genau das, was wirtschaftlich sinnvoll erscheint, um den Verein mittelfristig entwickeln und in der BL etablieren zu können. Dieses Vorgehen erfordert nun mal sportliche Kompromisse. Leistungsträger können nicht gehalten werden und teure Spieler können nur begrenzt verpflichtet werden. Letzteres aus den genannten finanziellen Gründen und um Platz für die Entwicklung von Nachwuchsspielern im Profibereich zu haben. Auch das Argument "ein Abstieg ist teurer als die Investition des Festgeldes in gute Spieler" ist nur ein kurzfristig "richtiger" Ansatz, mittelfristig führt dies zu einem Schicksal wie bei Aachen, Duisburg, Bochum, Bielefeld ... you name it.
Auch wenn wir alle lieber einen SC sehen würden, der konstant nicht um den Abstieg spielen müsste, so ist dies wirtschaftlich bis auf weiteres nicht denkbar. Die Diskussion um Transferversagen und ähnliches sollte daher unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten überdacht und neu geführt werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von lipuma am 30.09.2014 um 13:08 Uhr bearbeitet Der SC ist nicht mehr der kleine Mann, sondern hat Vereine wie den FCK, FCN oder auch Köln überholt bzw aufgeschlossen.
Von anderen Vereinen wie dem FCA oder Mainz (ich hoffe, dass ich den SC mit solchen Vereinen vergleichen darf) höre ich interessanterweise solche "gejammere" nicht.
Ich will hier sicherlich die Arbeit schlecht reden, sondern erwarte einfach ein größeres Selbstvertrauen und nicht gleich vorab "Ausreden".
die vereine welche du aufzählst versetzen mich persönlich ziemlich in erstaunen: k'lautern mag man sportlich überholt haben; vielleicht sogar vom etat her (wobei die mit ihrem stadion, bzw. der guten verbindung zum land (früher), sicherlich einige nachteil gegenüber dem sc gut machen können). mit nürnberg mag man ebenfalls auf augenhöhe sein...zumindest ist man seitens des sc's an beiden sportlich vorbei gezogen und hat wirtschaftlich aufgeschlossen..
aber mit köln? das kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen. die kölner haben in liga zwei alleine mehr zuschauer als der sc in liga eins. dazu dürften die sponsoring einnahmen sowie die merchandising einnahmen des fc deutlich über denen des sc liegen.
augsburg hat - wiederum - dank des stadions und eines gewissen herren im hintergrund, der kräftig starthilfe gegeben hat, in den vergangenen jahren mächtig aufgeholt. noch mag man auf augenhöhe sein, aber wenn sich bei uns nicht schleunigst etwas ändert, was vermarktungsmöglichkeiten angeht, dann werden die augsburger in wenigen jahren nicht mehr zu erreichen sein.
nun zu meinem lieblingsbeispiel: den mainzer. auch wenn ich den verein/die verantwortlichen nicht mag - die mainzer haben uns vorgemacht, wie es funktionieren kann. mehr oder weniger zeitgleich mit uns in liga1 angekommen, haben sie sich in den letzten 5,6 jahren prächtig entwickelt. begonnen hat es mit der überraschenden uefacupteilnahme, hohen spielerverkäufen (subotic etc) und dann kam das neue stadion..
wenn man sich nun anschaut, was die für einen kader zusammenstellen können, welche spieler - bzw. von welchen vereinen - verpflichtet wurden...bin mir relativ sicher, dass die uns schon abgehängt haben. ich erinnere nur mal kurz an den winter transfer ja-cheol koo. mal eben für 5+ aus wolfsburg geholt; vom gehalt her sicherlich 1mio+
wie gesagt, meines erachtens haben uns (auch) die mainzer überholt, wobei der vorsprung in den letzten beiden jahren wieder etwas geschmolzen sein könnte. ich sehe für mich auch parallelen in der entwicklung beider vereine: die überraschende el teinahme als startpunkt, hohe / regelmäßige einnahmen durch spielerverkäufe (subotic, schürrle, allagui, mülller etc vs. cisse, baumann, ginter) gleichzeitig aber auch die möglickeit das sportliche niveau durch kluge - gerne auch etwas kostspieligere - transfers zu festigen (bei uns jetzt mehmedi, darida, bürki)...
der nächste und entscheidende schritt ist dann das neue stadion, welches dem verein einfach deutlich mehr vermarktungsmöglichkeiten und somit 'garantierte' höhere einnahmen ermöglicht, mit deren hilfe man auch mal ein sportlich weniger erfolgreiches jahr auffangen kann; bzw. - wichtiger - mit deren hilfe es einem gelingen kann die spieler, die in den jahren zuvor noch für gutes geld verkauft werden mussten, etwas länger an den verein zu binden und gleichzeitig neue spieler dazu zu holen um so das sportliche ausgangsniveau stück um stück zu steigern.
mainz hat meines erachtens den zweiten schritt bereits hinter sich - und ist dem sc somit einen schritt voraus. das wiederherankommen des sc's ist meines erachtens lediglich der tatsache geschuldet, dass heidel 1,2 jahre nicht mehr ganz das glückliche händchen hatte, während es beim sc gelang die mannschaft 'kostengünstig' zu verstärken.
die grundsätzlichen voraussetzungen aber sprechen meines erachtens so lange für die mainzer, wie der sc noch an der dreisam kicken darf/muss/soll...erst mit einem neuen stadion kann meines erachtens im wahrsten sinne des wortes ein neues fundament gegossen werden, welches uns von der ausgangspostition wieder auf augenhöhe mit den mainzern (und augsburgern, um bei deinen beispielen zu bleiben) bringt. bis dahin muss sich der sc - um beim bild zu bleiben - stets aus der ersten etage kräftig strecken um den mainzern in etage zwei paroli bieten zu können. und auf dauer wird man sich von etage 1 aus eher den hals verrenken, als das man die mainzer überholen könnte...
wo ich dir trotz unterschiedlicher annahmen uneingeschränkt recht gebe, ist in deiner forderung, der sc möchte bitte selbstbewusster auftreten. auch beim 'ach-so-kleinen' sc darf man durchaus mal die brust rausdrücken und laut sagen: seht her, 6tes jahr in folge bundesliga - wir gehören hier mit recht zu den top 18 deutschlands und stehen bei der immer neuen frage nach den heißestens abstiegskandidaten eben nicht mehr unter die top2,3 sondern werden zurecht erst an 5ter, 6ter stelle genannt.
man sollte seitens des sc durchaus auch mal selbstbewusst das realistische ziel ausgeben sich weiter in der ersten liga zu etablieren; ziel muss es sein in 2,3,4 jahren auch mal mit dem gefühl in die saison zu gehen, dass man - bei normalem saisonverlauf - eben nicht bis spieltag 32 um den klassenerhalt bangen muss, sondern dass 45-50 punkte ein absolut realistisches ziel sind.
diese entwicklung hat meines erachtens in den letzten 2,3 jahren begonnen - ihre fortsetzung steht und fällt aber mit einem neuen stadion. dieses muss ohne wenn und aber kommen, und dies so schnell wie möglich und nicht erst in 5 jahren!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tt-gott am 30.09.2014 um 14:32 Uhr bearbeitet Zu MAINZ:
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wie-werden-anderswo-stadien-geplant-und-wie-teuer-sind-sie--94718992.html
ZUM SCF
http://www.scfreiburg.com/sites/default/files/3.%20Organisations-%2C%20Investitions-%20und%20Finanzierungskonzept-finanzielle%20Rahmenbedingungen%E2%80%8B.pdf
Interessant:
Kredithöhe der Gesellschaft in Mainz 32.5 Mio.
Die Pacht für Mainz beträgt in der 1 Liga 3.3 Millionen (mit MWS: 3.93), davon 1.6 Mio Tilgung.
In der 2 Liga 2.3 Mio (mit MWS 2.74), Grundtilgung 0.6 Mio.
Nach Finanzierungskonzept SCF:
Ursprüngliche Pachthöhe 1 Liga: 3.8 Mio (netto: das heißt ohne MWS), 2 Liga 2.5 Mio.
Durch die Rothauseinlage: 1 Liga 3.6 Mio, 2 Liga 2.3 Mio (netto),
Sehr interessant:
Dem Finanzierungskonzept ein Zinssatz INKLUSIVE BÜRGSCHAFTSPROVISION in Höhe von 3.5 Prozent zu Grunde gelegt. So viel dazu zur Subventionsdebatte.
Der Pachtberechnung liegen damit folgende Parameter zu Grunde : Zinssatz der öffentlichen Hand (aktuell etwa 3 % ), Abschreibungssatz (3.6 %), Bürgschaftsprovision (eben etwa 0.5 %) und Gesellschaftskosten, sowie die marktgerechte Verzinsung der Grundstückseinlage der Stadt.
Die Höhe der Pachtzahlung in der zweiten Liga beinhaltet Zinsdienst, Neben und Verwaltungskosten und nur eine kleinere Tilgung.
Beträgt die Einlage des SC zu Baubeginn nur 15 statt 20 Mio, beträgt der Kreditbedarf: 32.22 Mio Euro, also ähnlich wie in Mainz.
Nimmt man den 3.5 % Zinssatz beträgt der Zinsdienst anfänglich eben 1.1277 Mio für 1 und 2 Liga. Auch dies dürfte in Mainz ähnlich sein (eventuell dürfte Mainz eher einen höheren Zinssatz bezahlen, der Zinssatz für die öffentliche Hand ist stark zurück gegangen----- Vorteil für Freiburg).
Geht man davon aus dass die Abschreibungen zwecks Tilgung in der 1 Liga sich in Mainz und Freiburg ähnlich verhalten, dürfte die Verzinsung des Grundstücks die unterschiedlichen Pachtzahlungen in Liga 1 (Mainz 3.3) Freiburg (3.6) erklären. Die Kosten für den Erwerb des Grundstücks wurden in Mainz unter Infrastruktur verbucht.
Anhand des Ziensdienst in Höhe von 1.13 Mio betragen in Freiburg die Neben und Verwaltungskosten, sowie die Verzinsung des Grundstücks maximal 1.2 Mio Euro, da ja auch in der 2 Liga eine Tilgung, wenngleich vermutlich geringer als in Mainz, geleistet werden soll.
Ergo würde der SC im Vergleich zu Mainz in Zweitligazeiten kleinere Tilgungen tätigen, in Erstligazeiten ähnlich hohe Tilgungen.
Im Übrigen bin Ich der Meinung dass der SC erstens mehr als 15 Mio Einlage in das Stadion einbringen wird,
da der SC zumindest auch dieses Jahr wieder einen großen Überschuss erwirtschaften wird.
Zweitens wird das Stadion schneller abfinanziert werden, da weitere, zusätzliche Tilgungen in erfolgreichen Zeiten explizit erwähnt werden. Also nicht erst in 25 Jahren sondern vermutlich eher 10-15 Jahre, wenn man die Entwicklung der Fernsehgelder in Betracht zieht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rexalemanni am 13.02.2015 um 15:52 Uhr bearbeitet Da in diesem Forum jeder das machen sollte, was er am Besten kann, habe Ich mich mal 2 Stunden mit der Finanzsituation unseres SC befasst. Ich stehe leider unter Zeitdruck und bitte daher kleinere Fehler zu entschuldigen:
Als Quellen dienten mir die Berichte der Mitgliederversammlungen, fernsehgelder.de sowie Fussball-Geld.de
2007: Defizit von 1.1 Mio Euro
(Ich habe mal gemeint der SC hätte in der 2 Liga kein Defizit realisiert, dafür entschuldige Ich mich)
2008: Überschuss nach Steuern von 0.051 Mio Euro
2009 : keine Daten
2010:
Einnahmen 31 Mio Euro
davon: Fernsehgelder: 13.02 Mio
Sponsoring: 8 Mio
Zuschauer: 7 Mio
Transfers: 0.445 (transfermarkt.de)
Ausgaben:
davon: Personalaufwand Spielbetrieb 15.7
Transfers und Berater 0.8
Spielbetrieb 6
Leistungszentrum 3.2
Transfers (transfermarkt.de) 3.15
2011:
Einnahmen : 36.7 Mio
davon: Fernsehgelder: 17.4
Transfers: 0.21 (transfermarkt.de)
Zuschauer 8
Sponsoring 8 ( siehe oben)
Rest: 3.09
Ausgaben:
Personalaufwand Spielbetrieb 16.1
Transfers 1.45 (transfermarkt.de)
In den Jahren 2008- 2011 wurden insgesamt 1.5 Mio Euro Rücklagen gebildet
2012:
Einnahmen: 50 Mio
davon Transfers: 15.3 (transfermarkt.de)
Fernsehgelder: 16.2
Sponsoring: 9.6
Zuschauer 8
Rest: 2.2
Ausgaben: 43.75 (eigene Berechnung)
Personalaufwand Spielbetrieb: 18.2
Transfers: 3.5 (transfermarkt.de)
Es wurden 5 Mio Rücklagen gebildet: Macht mindestens 6.25 Mio Euro Gewinn vor Steuern
2013:
Einnahmen : 50
Transfers 0.2 (transfermarkt.de)
Fernsehgelder: über 25
Werbung 9.6 ( eigene Sch)
Zuschauer 8 (eigene Sch)
Rest 7
Ausgaben: 42.55 (eigene Berechnung)
Personal (Profis, Verwaltung, Mitarbeiter) 25
Spiebetrieb (eigene Schätzung): 8.33
Transfers 1.5 (transfermarkt.de)
Fußballschule+ Frauen: 5.8
Rest: 1.82 (eigene Schätzung)
Rücklagen: 5 Mio, Überschuss 6.2 Mio (nach Steuern)--- macht 7.75 vor Steuern und 9.05 (vor Steuern und ohne Transfers)
2014:
Einnahmen: 70
Transfers : 10.2 (transfermarkt.de)
Fernsehgelder:
UEFA (Fußball.geld.de) 5.15
Ausgaben 54 (eigene Berechnung)
Transfers : 6.93 (transfermarkt.de)
Überschuss : 12.8 macht 16 Mio vor Steuern !!!!
Rücklagen 5 Mio -- es wurden zudem Transfers "vorgebucht"
2015: (meine Prognose)
Einnahmen: 70 (Fuballgeld.de: 65)
Fernsehen Gesamt: 31.152
Fernsehen National 29.532 (Prämientopf) + 1.25 (Platzierungsgeld)
Fernsehen International 0.370335
Zuschauer: über 8 (siehe oben)
DFB Pokal 2.520 (siehe Fuballgeld.Geld.de)
Sponsoring über 9.6 (siehe oben)
Transfers (brutto) 18.6 (transfermarkt.de)
Rechnet man diese Posten zusammen kommt man auf 69.87 !!
Ausgaben: 53
Transfers: 12.35 (transfermarkt.de)
Personalaufwand: über 25 (siehe oben)
Spielbetrieb: etwa 8.33
Leistungszentrum+ Frauen 5.5 (keine Sanierung)
. Rest 2 (Schätzung siehe oben)
Macht einen Überschuss von circa 17 Mio vor Steuern oder 13.6 nach Steuern.
Allerdings können die Personalkosten durchaus höher ausfallen (Schätzung basiert auf 2013).
Andererseits wurden schon diverse Transfers "vorgebucht". Gewinn sollte eher noch höher ausfallen.
Wie schauts bei einem Abstieg aus:
In Liga 2 würden die Fernsehgelder 2015/2016 etwa wie folgend ausfallen:
Fernsehgelder national : 10.849 (Fußball.Geld.de)
Inlandprämie ohne Adidas und Hermes: 10.2
Fernsehgelder international: 1.178
Fernsehgelder insgesamt: ~ 12.03
Die Fernsehgelder schrumpfen im Vergleich zu 2013 also um 13 Mio Euro, im Vergleich zu 2015 um 18 Mio Euro.
Dies wäre ein erheblicher Einschnitt und müsste durch Einsparungen im Gehaltsbudget ausgeglichen werden.
Zudem würden die Zuschauereinnahmen um etwa die Hälfte sinken (von 8 auf 4 Mio):
Macht insgesamt einen Verlust von 17 Euro im Vergleich zu 2013, 22 Mio Euro im Vergleich zu 2015.
Da die Datenlage 2013 besser ist nehme Ich dieses Jahr als Basis für meine folgende Prognose:
Da im Jahr 2013 ein Gewinn von 9.03 vor Steuern und ohne Transfers realisiert wurde, liegt das Einsparvolumen bei 17-9 = 8 Mio Euro
Aufgrund meiner Daten schätze ich dass die Ausgaben Spielbetrieb etwa ein Drittel des Personalaufwandes darstellen. Folglich müssten sich die Ausgaben Spielbetrieb (Prämien...) um 2.6 Mio, die fixen Gehaltskosten um 5.3 Mio Euro verringern.
Dies bedeutet bei einem Brutto Durchschnittsgehalt über; 1 Mio Euro pro Spieler, dass 6 Spieler den Verein verlassen müssten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rexalemanni am 17.03.2015 um 15:01 Uhr bearbeitet


