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Finanzen

02.12.2019 - 16:18 Uhr
Finanzen |#1861
16.06.2020 - 12:14 Uhr
Zitat von Newtrial
Interessant finde ich, dass vor Corona die Lücke von 11 Mio € zur Lizenzerteilung durch Investoren getilgt werden sollte. Da war aber m.W. noch nicht von einem Schuldenschnitt die Rede. Jetzt geht es aber genau darum - und in 10%-Tilgungsangebot lag/ liegt seitens des FCK auf dem Tisch. Selbst wenn wir von Gesamtverbindlichkeiten in Höhe von 24 Mio € sprechen, wären die Aufwendungen für "Investitionen in die Vergangenheit" nun also deutlich niedriger als VOR der Krise. Wir reden beim letzten Angebot dann von 2,4 Mio €, nicht von 11 Mio €. Das sollte durchaus machbar sein. So verstehe ich @running-man


Ja eben.
11 Millionen wollten die neuen Investoren wohl vor Corona zur Tilgung der Altlast aufbringen.
10% von 24 Millionen sind 2,4 Millionen. Für die neuen Investoren wohl voll stemmbar,
wenn man sie beim Wort VOR CORONA nimmt.
Jetzt dreht man an der Prozentzahl bis man in Richtung ihr äußerstes Angebot VOR CORONA,
sprich 11 Millionen kommt und ist dann fast bei: richtig, 50%.
Finanzen |#1862
16.06.2020 - 12:17 Uhr
Zitat von Callavera
Zitat von Newtrial

Interessant finde ich, dass vor Corona die Lücke von 11 Mio € zur Lizenzerteilung durch Investoren getilgt werden sollte. Da war aber m.W. noch nicht von einem Schuldenschnitt die Rede. Jetzt geht es aber genau darum - und in 10%-Tilgungsangebot lag/ liegt seitens des FCK auf dem Tisch. Selbst wenn wir von Gesamtverbindlichkeiten in Höhe von 24 Mio € sprechen, wären die Aufwendungen für "Investitionen in die Vergangenheit" nun also deutlich niedriger als VOR der Krise. Wir reden beim letzten Angebot dann von 2,4 Mio €, nicht von 11 Mio €. Das sollte durchaus machbar sein. So verstehe ich @running-man


Ja eben.
11 Millionen wollten die neuen Investoren wohl vor Corona zur Tilgung der Altlast aufbringen.
10% von 24 Millionen sind 2,4 Millionen. Für die neuen Investoren wohl voll stemmbar,
wenn man sie beim Wort VOR CORONA nimmt.

Danke, dass Du es mir nochmal erklärt hast. augen-zuhalten Ach nee, waren doch eher User wie @Klingenstaedter @running-man und @Dicksen_Paule daumen-hoch

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502 Bad Gateway
nginx
Finanzen |#1863
16.06.2020 - 12:18 Uhr
Vielleicht sollte man nicht davon ausgehen, dass die 11 Mio. noch immer für die Altlastentilgung von Seiten der/des Investoren(-s) zur Verfügung stehen. Die Situation hat sich ja mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch auf deren/dessen finanzielle Leistungsfähigkeit ausgewirkt.

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Durlacher, achso
Finanzen |#1864
16.06.2020 - 12:19 Uhr
@Newtrial

Findest du das jetzt irgendwie witzig?
Reagiere dich an jemandem anderen ab.
Ist mir jetzt zu dumm.
Ich habe dich weder angegriffen, noch sonstwas.
Verstehe deinen Ton überhaupt nicht.
Finanzen |#1865
16.06.2020 - 12:22 Uhr
Zitat von Callavera

11 Millionen wollten die neuen Investoren wohl vor Corona zur Tilgung der Altlast aufbringen.

Die 11 Mio wären dazu dagewesen die Lizenz zu erhalten. Und den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.
Dazu wäre nur ein geringer Teil an Tilgung, die der DFB den verschuldeten Vereinen vorschreibt, nötig gewesen. Vor allem geht es darum nachzuweisen, daß du nicht während der Saison pleite gehst und deine Spieler nicht mehr bezahlen kannst.
Die 11 Mio sind eine ganz andere Schublade. Da steht "Ligabetrieb 2020/2021" drauf.
Das jetzt ist die Schublade "Gesamtkonsolidierung".

Was für die eine Schublade angedacht war kann man nicht einfach in die andere Schublade packen. Da sollte man diejenigen, die das Geld geben schon mal fragen. Nicht wahr?

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"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 16.06.2020 um 12:27 Uhr bearbeitet
Finanzen |#1866
16.06.2020 - 12:39 Uhr
Newtrial,

man darf nicht vergessen, dass der Zeitpunkt jetzt eine erhebliche Rolle spielt.

Nach der Einreichung der Insolvenzunterlagen wird auf der Basis der eingereichten aktuellen Unterlagen
( letzte Bilanz, BWA bis zum Tag der Einreichung, Kontenstände )ein Gutachten erstellt, was als Basis auch
für die Beurteilung des Fortgangs der Verhandlungen dient. Hier kann dann später genau festgestellt
werden welcher Finanzstatus für welchen Vorschlag maßgebend war. Deshalb ist der FCK jetzt im Plan-
insolvenzverfahren schon mehr gebunden, als bei einer außergerichtlichen Einigung.

Eine weitere Gefahr besteht für die handelnden Personen meiner Ansicht nach in einem Übergang in das
Regelinsolvenzverfahren. Nach Außen versucht man von Seiten des FCK natürlich die Gefahr der
Regelinsolvenz herunterzuspielen, für mich deutet einiges daraufhin, dass das Planinsolvenzverfahren
kippt ( Becca, neuer unbekannter Großinvestor, Weichel ganz wichtig, Widerherstellung der Finanzkraft,
die seit Jahren nachweislich nicht da ist ). Dann geht es um Haftungsfragen.

Wenn man die letzten Tage, Wochen aufmerksam verfolgt hat, und das haben wir denk ich alle, habe zumin-
dest ich das Gefühl, dass die Zuversicht eines Durchbringens der Planinsolvenz zumindest bei SOV und
Eichelbaum gelitten hat.

Ich will damit sagen, vom FCK kann zur Verbesserung des Gläubigerangebots kaum noch etwas an
Quote kommen und je nachdem wie sich Weichel verhält, kann der mit der Miethöhe von 3,2 Mios.
jede Fortführungsprognose unmöglich machen. Auf den ersten Blick ist das Planinsolvenzverfahren
zu diesem Zeitpunkt der geeignete Fluchtweg, aber der kann auch ganz schnell zur Sackgasse werden.
Finanzen |#1867
16.06.2020 - 12:54 Uhr
Zitat von pulder


...

Ich will damit sagen, vom FCK kann zur Verbesserung des Gläubigerangebots kaum noch etwas an
Quote kommen und je nachdem wie sich Weichel verhält, kann der mit der Miethöhe von 3,2 Mios.
jede Fortführungsprognose unmöglich machen. Auf den ersten Blick ist das Planinsolvenzverfahren
zu diesem Zeitpunkt der geeignete Fluchtweg, aber der kann auch ganz schnell zur Sackgasse werden.


Ich habe im Rahmen des Insolvenzplanes wenig Angst vor QLB. Denen wird man leicht vorrechnen können, dass der Plan für Sie mehr enthält als eine Regelinsolvenz. Und damit gilt deren Zustimmung dann als erteilt (extrem verkürzte Darstellung). Und von Herrn Becca wird möglicherweise ein guter Insolvenzverwalter sogar noch Geld holen (Stichwort "inkongruente Sicherung").

Wer mir Sorge macht, ist Herr Weichel. Der dürfte tatsächlich die Macht haben, den FCK und auch einen Insolvenzverwalter (egal, ob Plan oder Regel) vor die Alternative zu stellen: 3,2 Mio € per anno oder Abschied vom Betzenberg. Und derartige z.T. fast "trumpartig" anmutende Züge ("ich fordere zum Wohle meiner Stadt" in Kombination mit "denn sie wissen nicht, was sie tun" sehe ich bei ihm gelegentlich (guckst Du hier: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/kaiserslautern-fck-insolvenz-stadionpacht-100.html ).

Gruß aus der Pfalz
Finanzen |#1868
16.06.2020 - 12:56 Uhr
Nur gibt es zu einem späteren Zeitpunkt gar nicht mehr die Möglichkeit einer Planinsolvenz. Dann geht es direkt in die Regelinsolvenz.

Man kann lang und breit darüber schwadronieren wie gut oder schlecht wer auch immer die Chancen nun einschätzt. Wer aber glaubt, dass es eine bessere Alternative zu diesem Schritt hier und jetzt gegeben hätte, der liegt aus meiner persönlichen Sicht leider völlig daneben. Niemand hat gestern behauptet, dass das ein Selbstläufer wird und aus meiner Sicht hat auch niemand gestern die Risiken heruntergespielt. Was man gewünscht hat, ist eine positive Herangehensweise aller an diese Geschichte, damit es gelingen kann. Und eben nicht das ewige pällzer Gekriddel warum des alles doch net so gud is.
Finanzen |#1869
16.06.2020 - 13:02 Uhr
Zitat von running-man
Wer mir Sorge macht, ist Herr Weichel. Der dürfte tatsächlich die Macht haben, den FCK und auch einen Insolvenzverwalter (egal, ob Plan oder Regel) vor die Alternative zu stellen: 3,2 Mio € per anno oder Abschied vom Betzenberg.

Weichel ist eine "lame duck" ohne Mehrheit im Stadtrat. Natürlich kann er sich quer stellen. Er will ja nicht mehr gewählt werden. Aber seine Fraktion wird ihn dann einfangen müssen, wenn die Stadt KL nicht bald mit einem CDU Bürgermeister an der Spitze regiert werden soll.
Was ich ihm zutraue, nachdem er mit Becca auf den falschen Gaul gesetzt und sich mit dem Kaiserkarree für das er die Rücklagen der Stadiongesellschaft anfassen müsste lächerlich gemacht hat, ist, daß er mit dem Motto "nach mir die Sintflut" handeln möchte.
Aber wie gesagt: er hat erstens da keine Mehrheit und zweitens will seine Partei sicher nicht mit ihm untergehen.

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"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)
Finanzen |#1870
16.06.2020 - 13:13 Uhr
Also Weichel sagt ja auch klar, dass der FCK weiter im Stadion spielen muss und alles andere absolut nicht wünschenswert sei. Der wird die Planinsolvenz nicht scheitern lassen, vielmehr will er für die Stadt dabei das beste Ergebnis rausholen. Und deshalb will er mit einer 3,2 Mio Bemessung da ins Rennen gehen - und nicht mit 625.000 €. Das erscheint mir relativ transparent und auch nachvollziehbar. Ich hatte in der PK jetzt auch nicht den Eindruck, dass SOV an dieser Stelle die tiefsten Sorgenfalten kriegt. Außerdem sehe ich es wie @Roon_Bub - die Planinsolvenz scheitern zu lassen, wird er kommunalpolitisch keinesfalls durchsetzen können. Und auch da müsste dann ja eigentlich das Obstruktionsverbot ins Spiel kommen, da die Stadt bei einer Regelinsolvenz mit ziemlich exakt 0 € "bedient" würde.

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