Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Quelle: lzpd.polizei.nrw
Lichtblicke bei relevanten Sicherheitskennzahlen
Die Arbeitsbelastung bleibt trotz sinkender Kennzahlen hoch
Die Arbeitsbelastung bleibt trotz sinkender Kennzahlen hoch
Zitat von bschuss
Da ich weder mit ZIS noch mit C19 etwas anfangen kann und du schriebst KI-generiert: wäre es dir möglich, eine konkrete Quelle zu posten zum Verständnis bzw. hast du das geprüft? Sonst ist das leider eine Statistik, die völlig wertlos ist und auf deren Grundlage ich "falsch" oder "wahr" nicht bewerten würde.
Zitat von -I892-
Das ist leider falsch. Die Zahlen haben ich oben gepostet.
Wir hatten letzte Saison den Höchststand bei den Verletzten.
Vor C19 2,2 Mio Polizeistunden, jetzt 2,6 Mio. Auch hier letztes Jahr Höchststand.
Zitat von Atzenfratze
Die Zahl der Verletzten ist seit Jahren rückläufig und die Einsatzstunden der Polizei sind ebenfalls rückläufig.
Die Zahl der Verletzten ist seit Jahren rückläufig und die Einsatzstunden der Polizei sind ebenfalls rückläufig.
Das ist leider falsch. Die Zahlen haben ich oben gepostet.
Wir hatten letzte Saison den Höchststand bei den Verletzten.
Vor C19 2,2 Mio Polizeistunden, jetzt 2,6 Mio. Auch hier letztes Jahr Höchststand.
Da ich weder mit ZIS noch mit C19 etwas anfangen kann und du schriebst KI-generiert: wäre es dir möglich, eine konkrete Quelle zu posten zum Verständnis bzw. hast du das geprüft? Sonst ist das leider eine Statistik, die völlig wertlos ist und auf deren Grundlage ich "falsch" oder "wahr" nicht bewerten würde.
Man darf auch nicht die 15% mehr Zuschauenden vergessen. KI ist nach aktuellem Stand auch kein guter Berater.
So oder sind alle Zusammenhänge komplex genug, sodass man mit einfachen Schlussfolgerungen und polemischen Beiträgen (auf die sich eine Antwort nicht lohnt, siehe #3027) nicht weiterkommt.
Es gibt einfach kein Schwarz und Weiß, kein "schuld" und "nicht schuld".
Quelle: Berliner Morgenpost
Warum ein Mathematikstudent aus China glühender Fan von Hertha BSC wurde
Niyi Huang war noch nie in Deutschland. Trotzdem ist er leidenschaftlicher Anhänger des Hauptstadtklubs. Das führt zu kuriosen Umständen.
Niyi Huang war noch nie in Deutschland. Trotzdem ist er leidenschaftlicher Anhänger des Hauptstadtklubs. Das führt zu kuriosen Umständen.
Zitat von Paul Gorgas, Sport-Redakteur
Einfach so will er sich nicht verabschieden. Deshalb fängt Niyi Huang an zu singen. „Hertha BSC heißt unser Verein. Hertha BSC wird es immer sein“, erklingt es im Videotelefonat mit der Morgenpost plötzlich. Der Fangesang, der sonst zu Heimspielen des Berliner Fußball-Zweitligisten im Olympiastadion zu hören ist, schallt in diesem Moment durch das Zimmer eines Studentenwohnheims in Fuzhou. In China. Knapp 9000 Kilometer entfernt von Berlin.
„Ich habe die richtige Aussprache auf Deutsch gelernt“, erzählt Niyi stolz auf Englisch, wobei er „Deutsch“ tatsächlich deutsch ausspricht. Der 23-jährige Chinese ist leidenschaftlicher Fan von Hertha BSC. Dabei war er noch nie selbst bei einem Spiel dabei.
Die Partien des Hauptstadtklubs verfolgt Niyi im Internet. Inzwischen überträgt ein chinesischer Anbieter die Spiele der Zweiten Liga.
Hertha BSC: Niyi Huang guckt von China aus zu
Sieben Stunden ist Niyis Zeitzone der deutschen voraus. Das Spiel gegen den VfL Bochum, das am Samstag nach deutscher Zeit um 20.30 Uhr angepfiffen wird (Sky, RTL und im Liveticker auf morgenpost.de), beginnt für Niyi um 3.30 Uhr in der Nacht. „Es ist ein entscheidendes Spiel am Saisonende, daher werde ich ins Bett gehen und früh aufstehen, um es zu gucken“, kündigt er an.
Vor rund einem Jahr schaute sich der Masterstudent der Mathematik zum ersten Mal ein Hertha-Spiel an. Die Berliner verloren 0:2 in Regensburg. Eine Niederlage zu Beginn der Fanliebe. Dieses Schicksal teilt der Chinese mit Anhängern auf der ganzen Welt.
Es war Niyis jüngerer Bruder, der ihn mit seiner Fußballbegeisterung zu Hertha brachte. Von ihm erfuhr Niyi, dass der Verein aus Westend eine bewegte Historie hinter sich hat. „Mein Bruder hat mir erzählt, dass Hertha in der Bundesliga am Anfang des 21. Jahrhunderts sehr gut unterwegs war. Ich habe mich dann über unsere Geschichte eingelesen“, berichtet Niyi.
Zur gleichen Zeit gibt es auf Fußballplattformen in China einen regelrechten Hype um Herthas damaliges Toptalent Ibrahim Maza. Und Niyi findet weitere Querverbindungen. Etwa, dass mit Niko Kovac ein früherer Hertha-Profi Cheftrainer bei Borussia Dortmund ist. Der BVB ist ebenso wie Bayern München unter chinesischen Fußballfans sehr populär – im Gegensatz zu Hertha.
Geschätzt 50 Hertha-Fans in China
„Ich glaube, in China gibt es weniger als 50 Hertha-Fans“, schätzt Niyi. Der Mathestudent tut einiges dafür, dass es mehr werden. Jedenfalls im Rahmen seiner Möglichkeiten.
„Wenn ich auf dem Campus mein Hertha-Trikot anhabe, erzeugt das manchmal Verwirrung. ‚Welches Team ist das?‘, werde ich dann gefragt. Sie kennen Hertha nicht“, schildert Niyi, der inzwischen eine Antwort parat hat: „Ich sage dann immer: ‚Das ist Hertha BSC, du kannst es googeln. Es ist mein Lieblingsverein aus Deutschland.‘“
Fünf Trikots umfasst Niyis Sammlung inzwischen. Eins davon trug Palko Dardai in einem DFB-Pokalspiel, wie Niyi stolz erwähnt. Die Familie Dardai hat es ihm angetan. Vater Pal als Profi, Trainer und Vereinsikone mit seinen Söhnen Palko, Marton und Bence, die alle im ersten Team spielten. Das fasziniert Niyi.
(....)
Das Trikot von Palko Dardai ließ sich Niyi von einem chinesischen Freund in Berlin besorgen. Der schickte es in sein Heimatland. Dort arbeitet Niyi auch als Hilfslehrer. Im Hertha-Trikot hat er auch schon Mathe unterrichtet. Das zeigt unter anderem ein Video auf seinem Instagram-Kanal.
Soziale Medien, die in den USA und Europa Millionen von Nutzern haben, sind in China blockiert. Das macht es schwerer, an Informationen zu gelangen. Auf „Weibo“, einer chinesischen Social-Plattform, gibt es seit Herthas Abstieg 2023 keine Updates mehr zum Hauptstadtklub. Niyi ist dennoch auf Instagram aktiv. Dort kommt er immer wieder mit deutschen Hertha-Fans ins Gespräch.
Deutsche Besucher bei Niyi
So auch mit dem Reise-Content-Creator Dennis Tuczay, der seit 2023 mit seiner Freundin Teresa auf Reisen ist und seine Erlebnisse auf seinem Instagram-Kanal „Human Travel Stories“ festhält. Der Münchner ist selbst Hertha-Fan und besuchte Niyi in dessen Heimatstadt Wenzhou, um mit ihm das Pokal-Viertelfinale gegen den SC Freiburg zu schauen. Am sehr frühen Morgen sahen beide das 5:6 nach Elfmeterschießen in einer chinesischen Hotellobby. Alle Bars hatten bereits seit zwei Uhr geschlossen.
„Manchmal treten Fans aus Deutschland auf Instagram mit mir in Kontakt. Das macht mich immer sehr glücklich. Wir Hertha-Fans sind eine große Familie, egal, wo ich bin“, freut sich Niyi. Die Zweitklassigkeit lässt sich in Gemeinschaft leichter ertragen. „Egal, ob Bundesliga oder Zweite Bundesliga: Ich freue mich immer, Hertha-Spiele zu sehen“, stellt Niyi klar.
Mein großer Traum ist es, ein Heimspiel im Olympiastadion zu sehen.
Niyi Huang, Hertha-Fan aus China
Und dennoch bleibt da diese eine große Sehnsucht: „Mein großer Traum ist es, ein Heimspiel im Olympiastadion zu sehen. Ich sage anderen Hertha-Fans immer, dass ich eines Tages auf jeden Fall zu einem Spiel in Berlin gehe.“ Dafür braucht es allerdings die passende Gelegenheit, Geld und ein Visum. Ein Freund von Niyi war im Rahmen eines universitären Austauschs in Dresden. Womöglich führt Niyi so die Mathematik eines Tages ins Olympiastadion.
„Vielleicht komme ich in ein paar Jahren nach Deutschland. Dann ist das Erste, was ich mache, ein Hertha-Spiel zu besuchen“, kündigt Niyi an. Bis dahin erklingen die Hertha-Fangesänge weiter in seinem chinesischen Studentenwohnheim.
Einfach so will er sich nicht verabschieden. Deshalb fängt Niyi Huang an zu singen. „Hertha BSC heißt unser Verein. Hertha BSC wird es immer sein“, erklingt es im Videotelefonat mit der Morgenpost plötzlich. Der Fangesang, der sonst zu Heimspielen des Berliner Fußball-Zweitligisten im Olympiastadion zu hören ist, schallt in diesem Moment durch das Zimmer eines Studentenwohnheims in Fuzhou. In China. Knapp 9000 Kilometer entfernt von Berlin.
„Ich habe die richtige Aussprache auf Deutsch gelernt“, erzählt Niyi stolz auf Englisch, wobei er „Deutsch“ tatsächlich deutsch ausspricht. Der 23-jährige Chinese ist leidenschaftlicher Fan von Hertha BSC. Dabei war er noch nie selbst bei einem Spiel dabei.
Die Partien des Hauptstadtklubs verfolgt Niyi im Internet. Inzwischen überträgt ein chinesischer Anbieter die Spiele der Zweiten Liga.
Hertha BSC: Niyi Huang guckt von China aus zu
Sieben Stunden ist Niyis Zeitzone der deutschen voraus. Das Spiel gegen den VfL Bochum, das am Samstag nach deutscher Zeit um 20.30 Uhr angepfiffen wird (Sky, RTL und im Liveticker auf morgenpost.de), beginnt für Niyi um 3.30 Uhr in der Nacht. „Es ist ein entscheidendes Spiel am Saisonende, daher werde ich ins Bett gehen und früh aufstehen, um es zu gucken“, kündigt er an.
Vor rund einem Jahr schaute sich der Masterstudent der Mathematik zum ersten Mal ein Hertha-Spiel an. Die Berliner verloren 0:2 in Regensburg. Eine Niederlage zu Beginn der Fanliebe. Dieses Schicksal teilt der Chinese mit Anhängern auf der ganzen Welt.
Es war Niyis jüngerer Bruder, der ihn mit seiner Fußballbegeisterung zu Hertha brachte. Von ihm erfuhr Niyi, dass der Verein aus Westend eine bewegte Historie hinter sich hat. „Mein Bruder hat mir erzählt, dass Hertha in der Bundesliga am Anfang des 21. Jahrhunderts sehr gut unterwegs war. Ich habe mich dann über unsere Geschichte eingelesen“, berichtet Niyi.
Zur gleichen Zeit gibt es auf Fußballplattformen in China einen regelrechten Hype um Herthas damaliges Toptalent Ibrahim Maza. Und Niyi findet weitere Querverbindungen. Etwa, dass mit Niko Kovac ein früherer Hertha-Profi Cheftrainer bei Borussia Dortmund ist. Der BVB ist ebenso wie Bayern München unter chinesischen Fußballfans sehr populär – im Gegensatz zu Hertha.
Geschätzt 50 Hertha-Fans in China
„Ich glaube, in China gibt es weniger als 50 Hertha-Fans“, schätzt Niyi. Der Mathestudent tut einiges dafür, dass es mehr werden. Jedenfalls im Rahmen seiner Möglichkeiten.
„Wenn ich auf dem Campus mein Hertha-Trikot anhabe, erzeugt das manchmal Verwirrung. ‚Welches Team ist das?‘, werde ich dann gefragt. Sie kennen Hertha nicht“, schildert Niyi, der inzwischen eine Antwort parat hat: „Ich sage dann immer: ‚Das ist Hertha BSC, du kannst es googeln. Es ist mein Lieblingsverein aus Deutschland.‘“
Fünf Trikots umfasst Niyis Sammlung inzwischen. Eins davon trug Palko Dardai in einem DFB-Pokalspiel, wie Niyi stolz erwähnt. Die Familie Dardai hat es ihm angetan. Vater Pal als Profi, Trainer und Vereinsikone mit seinen Söhnen Palko, Marton und Bence, die alle im ersten Team spielten. Das fasziniert Niyi.
(....)
Das Trikot von Palko Dardai ließ sich Niyi von einem chinesischen Freund in Berlin besorgen. Der schickte es in sein Heimatland. Dort arbeitet Niyi auch als Hilfslehrer. Im Hertha-Trikot hat er auch schon Mathe unterrichtet. Das zeigt unter anderem ein Video auf seinem Instagram-Kanal.
Soziale Medien, die in den USA und Europa Millionen von Nutzern haben, sind in China blockiert. Das macht es schwerer, an Informationen zu gelangen. Auf „Weibo“, einer chinesischen Social-Plattform, gibt es seit Herthas Abstieg 2023 keine Updates mehr zum Hauptstadtklub. Niyi ist dennoch auf Instagram aktiv. Dort kommt er immer wieder mit deutschen Hertha-Fans ins Gespräch.
Deutsche Besucher bei Niyi
So auch mit dem Reise-Content-Creator Dennis Tuczay, der seit 2023 mit seiner Freundin Teresa auf Reisen ist und seine Erlebnisse auf seinem Instagram-Kanal „Human Travel Stories“ festhält. Der Münchner ist selbst Hertha-Fan und besuchte Niyi in dessen Heimatstadt Wenzhou, um mit ihm das Pokal-Viertelfinale gegen den SC Freiburg zu schauen. Am sehr frühen Morgen sahen beide das 5:6 nach Elfmeterschießen in einer chinesischen Hotellobby. Alle Bars hatten bereits seit zwei Uhr geschlossen.
„Manchmal treten Fans aus Deutschland auf Instagram mit mir in Kontakt. Das macht mich immer sehr glücklich. Wir Hertha-Fans sind eine große Familie, egal, wo ich bin“, freut sich Niyi. Die Zweitklassigkeit lässt sich in Gemeinschaft leichter ertragen. „Egal, ob Bundesliga oder Zweite Bundesliga: Ich freue mich immer, Hertha-Spiele zu sehen“, stellt Niyi klar.
Mein großer Traum ist es, ein Heimspiel im Olympiastadion zu sehen.
Niyi Huang, Hertha-Fan aus China
Und dennoch bleibt da diese eine große Sehnsucht: „Mein großer Traum ist es, ein Heimspiel im Olympiastadion zu sehen. Ich sage anderen Hertha-Fans immer, dass ich eines Tages auf jeden Fall zu einem Spiel in Berlin gehe.“ Dafür braucht es allerdings die passende Gelegenheit, Geld und ein Visum. Ein Freund von Niyi war im Rahmen eines universitären Austauschs in Dresden. Womöglich führt Niyi so die Mathematik eines Tages ins Olympiastadion.
„Vielleicht komme ich in ein paar Jahren nach Deutschland. Dann ist das Erste, was ich mache, ein Hertha-Spiel zu besuchen“, kündigt Niyi an. Bis dahin erklingen die Hertha-Fangesänge weiter in seinem chinesischen Studentenwohnheim.
Quelle: Tagesspiegel
Feuerwerkskörper und Jagdszenen im Stadion: Schwere Ausschreitungen beim Zweitliga-Spiel Dresden gegen Hertha
Zunächst beschießen sich die Fanlager mit Pyrotechnik, dann stürmen Dynamo-Anhänger in Richtung Gäste-Block. Die Polizei greift ein, eine Fahne brennt – am Ende gewinnt Hertha 1:0.
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Zunächst beschießen sich die Fanlager mit Pyrotechnik, dann stürmen Dynamo-Anhänger in Richtung Gäste-Block. Die Polizei greift ein, eine Fahne brennt – am Ende gewinnt Hertha 1:0.
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Zitat von Jörg Leopold
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Die aktuellen Feindseligkeiten zwischen beiden Fangruppen haben eine Vorgeschichte. Bereits vor dem Hinspiel am 1. November 2025 hatten die Dynamo-Ultras öffentlich gegen die Begrenzung des Gästekontingents protestiert und zur massenhaften Anreise nach Berlin aufgerufen
Eine nächtliche Aktion an der Hertha-Geschäftsstelle, bei der ein Vereinsgraffiti übersprüht wurde, sorgte damals für zusätzliche Spannungen. Die Berliner Fanszene reagierte während des Spiels im Olympiastadion mit einem großen Spruchband in der Ostkurve: „Ob Karten, Levi’s, Westfernsehen oder doch die DDR zurück: Irgendwas wollt ihr immer!“(....)
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Die aktuellen Feindseligkeiten zwischen beiden Fangruppen haben eine Vorgeschichte. Bereits vor dem Hinspiel am 1. November 2025 hatten die Dynamo-Ultras öffentlich gegen die Begrenzung des Gästekontingents protestiert und zur massenhaften Anreise nach Berlin aufgerufen
Eine nächtliche Aktion an der Hertha-Geschäftsstelle, bei der ein Vereinsgraffiti übersprüht wurde, sorgte damals für zusätzliche Spannungen. Die Berliner Fanszene reagierte während des Spiels im Olympiastadion mit einem großen Spruchband in der Ostkurve: „Ob Karten, Levi’s, Westfernsehen oder doch die DDR zurück: Irgendwas wollt ihr immer!“(....)
Quelle: Berliner Morgenpost
Meinung
Skandalspiel in Dresden
Fan-Krawalle: Hertha BSC hat schon längst einen Imageschaden
Die Ausschreitungen zwischen den Fanlagern stellen einen neuen Tiefpunkt dar. Doch ein Großteil der Beobachter übersehen einen entscheidenden Aspekt.
Ein Kommentar von Paul Gorgas, Sport-Redakteur
Skandalspiel in Dresden
Fan-Krawalle: Hertha BSC hat schon längst einen Imageschaden
Die Ausschreitungen zwischen den Fanlagern stellen einen neuen Tiefpunkt dar. Doch ein Großteil der Beobachter übersehen einen entscheidenden Aspekt.
Ein Kommentar von Paul Gorgas, Sport-Redakteur
Zitat von Paul Gorgas
Nach den schweren Fanausschreitungen im Zweitliga-Topspiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC (0:1) ist noch vieles unklar. Doch wer nun wessen Zaunfahne möglicherweise zuerst entwendet hat, ist eine müßige Diskussion. Denn der Imageschaden ist längst angerichtet – für den Berliner Fußball-Zweitligisten.
Bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit ist ein Teil seiner Fans in gewalttätige Auseinandersetzungen verwickelt. Beim Hinrundenspiel gegen Dresden im Olympiastadion, als es im Oberrang zu einer Konfrontation mit Dynamo-Anhängern kam. Beim Heimspiel gegen Schalke, als es schwerwiegende Zusammenstöße mit der Polizei gab. Und nun beim Skandalspiel in Dresden.
Herthas aktive Fanszene wehrt sich gegen pauschale Verurteilungen und kollektive Vorurteile durch Politik und Medien. Welche bewegenden Momente eine lebendige und vielfältige Fankultur erschaffen kann, bewies die Dresdner Choreografie in Gedenken an den kürzlich verstorbenen Hans-Jürgen Kreische.
Hertha BSC: Geschäftsführer Peter Görlich findet deutliche Worte
Aber Geschäftsführer Peter Görlich hat recht, wenn er sagt, dass ein Vorfall wie in Dresden ebenjene Pauschalisierungen verstärkt. Gerade der 59-Jährige hat sich in den vergangenen Monaten als Vermittler zwischen Verbänden, Politik und Herthas Fanszene präsentiert.
Es ist deshalb genauso richtig, dass der Manager nun Konsequenzen im Dialog mit den eigenen Fans in Aussicht stellt. Von einem „Krisenzustand“ sprach Görlich am Samstag. Den hat Hertha nun auch in der Außendarstellung erreicht.
Ein Gros der bundesweiten Beobachter scheint nach den Randalen in Dresden das Hauptaugenmerk noch auf die Verfehlungen der Dynamo-Fans zu legen und übersieht dabei, dass Herthas Anhänger gleichermaßen Pyrotechnik auf die Tribüne feuerten und sich Zugang zum Innenraum verschafften.
Dass vor allem Dresdens Anhang nun unter dem Brennglas auftaucht, ist seinem vorauseilenden Ruf als Krawallmacher geschuldet. Damit Herthas Ansehen in der öffentlichen Wahrnehmung keinen ähnlichen Weg einschlägt, muss sich nun dringend etwas ändern. Schaden hat das Image der Berliner längst genommen.
Nach den schweren Fanausschreitungen im Zweitliga-Topspiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC (0:1) ist noch vieles unklar. Doch wer nun wessen Zaunfahne möglicherweise zuerst entwendet hat, ist eine müßige Diskussion. Denn der Imageschaden ist längst angerichtet – für den Berliner Fußball-Zweitligisten.
Bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit ist ein Teil seiner Fans in gewalttätige Auseinandersetzungen verwickelt. Beim Hinrundenspiel gegen Dresden im Olympiastadion, als es im Oberrang zu einer Konfrontation mit Dynamo-Anhängern kam. Beim Heimspiel gegen Schalke, als es schwerwiegende Zusammenstöße mit der Polizei gab. Und nun beim Skandalspiel in Dresden.
Herthas aktive Fanszene wehrt sich gegen pauschale Verurteilungen und kollektive Vorurteile durch Politik und Medien. Welche bewegenden Momente eine lebendige und vielfältige Fankultur erschaffen kann, bewies die Dresdner Choreografie in Gedenken an den kürzlich verstorbenen Hans-Jürgen Kreische.
Hertha BSC: Geschäftsführer Peter Görlich findet deutliche Worte
Aber Geschäftsführer Peter Görlich hat recht, wenn er sagt, dass ein Vorfall wie in Dresden ebenjene Pauschalisierungen verstärkt. Gerade der 59-Jährige hat sich in den vergangenen Monaten als Vermittler zwischen Verbänden, Politik und Herthas Fanszene präsentiert.
Es ist deshalb genauso richtig, dass der Manager nun Konsequenzen im Dialog mit den eigenen Fans in Aussicht stellt. Von einem „Krisenzustand“ sprach Görlich am Samstag. Den hat Hertha nun auch in der Außendarstellung erreicht.
Ein Gros der bundesweiten Beobachter scheint nach den Randalen in Dresden das Hauptaugenmerk noch auf die Verfehlungen der Dynamo-Fans zu legen und übersieht dabei, dass Herthas Anhänger gleichermaßen Pyrotechnik auf die Tribüne feuerten und sich Zugang zum Innenraum verschafften.
Dass vor allem Dresdens Anhang nun unter dem Brennglas auftaucht, ist seinem vorauseilenden Ruf als Krawallmacher geschuldet. Damit Herthas Ansehen in der öffentlichen Wahrnehmung keinen ähnlichen Weg einschlägt, muss sich nun dringend etwas ändern. Schaden hat das Image der Berliner längst genommen.
Quelle: BILD
Mittlerweile gibt es klare Hinweise darauf, wie der Fahnen-Diebstahl im Berliner Block abgelaufen sein soll. Bilder zeigen, dass das Banner vom „Förderkreis Ostkurve e.V.“ ganz hinten im Gästebereich an der Betonmauer angebracht war.
Vielleicht werden ja diesmal doch ein paar Jungs zur Rechenschaft gezogen. Wie gesagt wichtig und richtig das dem Irrsinn endlich einmal mit aller Ernsthafthaftigkeit begegnet wird. Ich hoffe das unser Verein jetzt langsam dieses unterwürfige Verhalten weglässt und sich für die allgemeine Verantwortung entscheidet. Die Schande von Dresden. Beim Hochrisiko-Spiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC (0:1) kam es Samstagabend zu schweren Ausschreitungen. BILD liegt exklusiv der interne Polizeibericht zum Skandal-Spiel vor. Ein Fahnen-Klau durch Dresden-Ultras soll der Auslöser gewesen sein. Die Hertha-Fahne wurde später im Dynamo-Block verbrannt.
Mittlerweile gibt es klare Hinweise darauf, wie der Fahnen-Diebstahl im Berliner Block abgelaufen sein soll. Bilder zeigen, dass das Banner vom „Förderkreis Ostkurve e.V.“ ganz hinten im Gästebereich an der Betonmauer angebracht war. Mehrere Zeugen berichten BILD übereinstimmend, dass die Dynamo-Ultras vom Dach kamen und die Zaunfahne von hinten stahlen. Dafür nutzten sie die dichte Verneblung im Block, die die Hertha-Fans mit einer Pyroshow zu Beginn des Spiels selbst angerichtet hatten.
Auffälliger Ordner vor Hertha-Fahne
Unklar ist, welche Rolle dabei ein Ordner spielte. Auffällig: Als einzige Sicherheitskraft steht er mit orangefarbenem Leibchen vor Anpfiff der Partie direkt vor der später geklauten Fahne. Allerdings waren er und ein weiterer Kollege für den Gästeblock eingeteilt, sie wechselten ständig die Positionen.
Als Hertha-Fans den Klau bemerkten, eskalierte die Situation. Um 20.49 Uhr sammelten sich Gästefans oberhalb des S-Blocks zum R-Block (Heimfans). Gleichzeitig stiegen andere Hertha-Chaoten aus dem T-Block in den Innenraum.
Dynamo-Chaot schlägt Ordner mehrere Zähne locker
Folge: 100 Dynamo-Anhänger aus dem K-Block machten sich auf den Weg zu den Gästefans. Beide Lager beschossen sich mit Pyrotechnik. Es kam zu Schlägereien zwischen beiden Seiten und mit Ordnern. 24 Personen wurden dabei verletzt: Ein Ordner wurde von einem Dynamo-Fan mit Schlägen im Gesicht attackiert. Der Mann wurde mit mehreren gelockerten Zähnen schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. 13 weitere Personen wurden durch Pfefferspray der Polizei verletzt.
Um 21.05 Uhr hatte sich die Situation beruhigt. Hertha-Ultras hatten da schon die Blöcke S und T verlassen. Gegenüber Polizisten sollen sie gesagt haben, nach Hause fahren zu wollen. Grund: Sie konnten die geklaute Fahne nicht zurückerobern. Shuttle-Busse zum Gästeparkplatz wurden für 600 Gäste vorbereitet, die um 21.34 Uhr in die Busse stiegen. 50 Gästefans gingen zu Fuß.
Unterstützung von anderen Ultras
Insgesamt waren 717 Polizisten genau 101,35 Stunden im Einsatz. Dazu kamen 6 Dienstpferde, 4 Diensthunde, 2 Wasserwerfer und ein Hubschrauber.
Polizisten des Unterstützungskommandos (USK) Dachau aus Bayern laufen zwei Dynamo-Chaoten hinterher
Foto: Olaf Rentsch
Die Polizei zählte 31.414 Zuschauer. Dresden wurden 28.448 und Hertha 2936 Fans zugerechnet. Nach BILD-Infos erhielten beide Ultra-Lager Fan-Unterstützung von befreundeten Vereinen. 20 Ultras des FSV Zwickau unterstützten Dynamo-Anhänger und fünf aus Karlsruhe die Berliner. Fünf Hooligans des BFC Dynamo aus Berlin waren auch dabei.
16 „Störergruppen“ im Stadion
Unter den Dynamo-Zuschauern waren laut Polizei 350 gewaltbereite Fans (Kategorie B) und 80 gewaltsuchende Fans (Kategorie C). Bei Hertha waren es auch 350 in der Kat. B und sogar 100 in der Kat. C.
Die Polizei listet 16 „Störergruppen“ in ihrem Bericht auf. 7 davon gehören zu Hertha: Crew 08, Harlekins Berlin, Hauptstadtmafia 03, Hertha BSC Hooligans, Kaliber 030, Ragazzi della Curva, Young & Free. Zu Dynamo gehören 6: Bautzen Supporters, Devils Dynamo, Dresden-Ost, Dresden-West, OSL-Bande, Ultras Dynamo. Bei Karlsruhe waren es einige der Wild Boys 2004, bei Zwickau die Ultras Red Kaos, bei BFC Dynamo wurde nur Hooligans vermerkt.
Die Ermittlungsgruppe „Fahne“ (14 Beamte) wertet ab sofort mehr als 330 Gigabyte Videomaterial aus. Dresdens Polizeipräsident Lutz Rodig (62): „Aufgabe der gemeinsamen Ermittlungsgruppe ist es, die Abläufe der Ausschreitungen zu erhellen und die Tatverdächtigen für ihr Handeln zur Rechenschaft zu ziehen.“
Quelle: Berliner Morgenpost
Nach Eklat in Dresden: Herthas Fanszene äußert sich zu ersten Konsequenzen
Die Ausschreitungen beim Dresden-Spiel waren auch vor dem Duell gegen Kaiserslautern Thema. Was Herthas Ultras dazu sagten.
Vor allem die Ausschreitungen der beiden aktiven Fanszenen wurden thematisiert. Den Krawallen ging unter anderem ein Fahnenklau durch Dresdner Ultras voraus. Nun ziehen die treuen Anhänger der Alten Dame erste Konsequenzen aus den Vorkommnissen – oder zumindest aus der Entwendung der für sie so wichtigen Fahne.
Die Ausschreitungen beim Dresden-Spiel waren auch vor dem Duell gegen Kaiserslautern Thema. Was Herthas Ultras dazu sagten.
Vor allem die Ausschreitungen der beiden aktiven Fanszenen wurden thematisiert. Den Krawallen ging unter anderem ein Fahnenklau durch Dresdner Ultras voraus. Nun ziehen die treuen Anhänger der Alten Dame erste Konsequenzen aus den Vorkommnissen – oder zumindest aus der Entwendung der für sie so wichtigen Fahne.
Zitat von Jonas Stein
Nach Fahnenklau in Dresden: Ostkurve gibt Banner auf
Beim Heimspiel gegen Kaiserslautern suchte man das „Ostkurve Hertha BSC“-Banner vergeblich. Ein kleiner Teil davon war am vergangenen Samstagabend beim Auswärtsspiel in Dresden geklaut und anschließend verbrannt worden.
Zu den Vorkommnissen und den Folgen gab die aktive Fanszene nun ein erstes Statement ab.
Demnach markiere der Fahnenklau „einen der schwärzesten Tage unserer Geschichte als Fanszene“, hieß es. Der entwendete Doppelhalter mit dem Logo sei nicht nur ein einmaliges Choreoelement, sondern auch als Zaunfahne genutzt worden. Die Fahne habe stets die gesamte Kurve repräsentiert.
Der Verlust habe „auf eigenen Fehlern und letztlich unserem Versagen beruht“, teilten die Ultras aus Westend weiter mit.
Die aktive Fanszene des Vereins habe sich daher dafür entschieden, „die bekannte Fahne ,Ostkurve Hertha BSC' ab sofort nicht mehr über unserer Kurve" aufzuhängen.
Weitere Schlüsse würden intern gezogen. Die gewaltvollen Ausschreitungen oder das Abfeuern von Pyrotechnik auf andere Menschen wurden in dem Statement nicht erwähnt.
Nach Fahnenklau in Dresden: Ostkurve gibt Banner auf
Beim Heimspiel gegen Kaiserslautern suchte man das „Ostkurve Hertha BSC“-Banner vergeblich. Ein kleiner Teil davon war am vergangenen Samstagabend beim Auswärtsspiel in Dresden geklaut und anschließend verbrannt worden.
Zu den Vorkommnissen und den Folgen gab die aktive Fanszene nun ein erstes Statement ab.
Demnach markiere der Fahnenklau „einen der schwärzesten Tage unserer Geschichte als Fanszene“, hieß es. Der entwendete Doppelhalter mit dem Logo sei nicht nur ein einmaliges Choreoelement, sondern auch als Zaunfahne genutzt worden. Die Fahne habe stets die gesamte Kurve repräsentiert.
Der Verlust habe „auf eigenen Fehlern und letztlich unserem Versagen beruht“, teilten die Ultras aus Westend weiter mit.
Die aktive Fanszene des Vereins habe sich daher dafür entschieden, „die bekannte Fahne ,Ostkurve Hertha BSC' ab sofort nicht mehr über unserer Kurve" aufzuhängen.
Weitere Schlüsse würden intern gezogen. Die gewaltvollen Ausschreitungen oder das Abfeuern von Pyrotechnik auf andere Menschen wurden in dem Statement nicht erwähnt.
Quelle: MDR
Stadionverbote, Ausschluss, Polizeipräsenz - Dynamo Dresden reagiert auf Ausschreitungen
Nach den jüngsten Krawallen von Anhängern von Dynamo Dresden hat der Verein erste Maßnahmen beschlossen. Diese betreffen nicht nur die Randalierer, sondern auch den K-Block und das gesamte Harbig-Stadion.
Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat nach den schweren Ausschreitungen in den jüngsten beiden Punktspielen gegen Hertha BSC und in Nürnberg erste Maßnahmen ergriffen. Wie der Verein am Dienstag (14. April 2026) mitteilte, geht es dabei um Haus- und Stadionverbote, um Entzug der Mitgliedschaft, infrastrukturelle Veränderungen im Rudolf-Harbig-Stadion sowie um Ordnungsdienst- sowie Polizeipräsenz am K-Block. Nach den jüngsten Krawallen von Anhängern von Dynamo Dresden hat der Verein erste Maßnahmen beschlossen. Diese betreffen nicht nur die Randalierer, sondern auch den K-Block und das gesamte Harbig-Stadion.
Dynamo-Geschäftsführer Stephan Zimmermann erklärte in der Mitteilung, dass nach den schweren Krawallen im Spiel von Karsamstag (4. April 2026) gegen Hertha BSC nun "mit Hilfe der Polizei die entsprechenden Personen ermittelt werden, die erkennbar im Innenraum an den Auseinandersetzungen beteiligt waren." Diese Personen sollen neben der strafrechtlichen Verfolgung auch durch ein Stadionverbot sanktioniert werden. "Für uns gibt es hierbei kein Diskussionspotenzial", so Zimmermann.
Nach dem Auswärtsspiel am vergangenen Freitag (10. April 2026) in Nürnberg sei es zu Auseinandersetzungen mit Anhängern des FCN gekommen. Dabei habe es "eine große Anzahl an Feststellungen von Personendaten auf Dresdner Seite. Gegen die Personen wird die SG Dynamo Dresden schnellstmöglich ein Hausverbot für das Rudolf-Harbig-Stadion aussprechen", heißt es in der Mitteilung.
Dynamo-Präsident Ronny Rehn kündigte an, dass den ermittelten Personen zudem die Mitgliedschaft bei Dynamo Dresden entzogen werden soll. "Wer derartige Verfehlungen vorweist, kann nicht länger Teil unserer Sportgemeinschaft sein", so Rehn.
Infrastrukturell prüfe der Verein der Mitteilung zufolge Umbaumaßnahmen. Damit solle der Gästebereich weiter abgeschottet und sowohl vom Innenraum als auch von den anderen Tribünen stärker getrennt werden.
Zu spüren bekommen die Maßnahmen von Dynamo Dresden auch die Ultras, die sich im K-Block des Stadions versammeln. "So sollen zukünftig bei Hochrisikospielen Mitarbeiter des Ordnungsdienstes auch vor dem Bereich des K-Blocks den Innenraum absichern. Darüber hinaus werden Polizeikräfte direkt im Stadion positioniert. Nach Rücksprache mit der Polizei werden zudem ab sofort die Pufferbereiche im Heimbereich rund um den Gästeblock erweitert", heißt es in der Pressemitteilung.
Beim 0:1 der Dresdner gegen Hertha BSC hatten schwere Ausschreitungen für bundesweites Entsetzen gesorgt. Durch einen Platzsturm aus dem Dresdner K-Block musste die Partie rund eine halbe Stunde unterbrochen werden, die Partie stand sogar vor einem Abbruch. Zudem wurde in beiden Fanbereichen Pyrotechnik gezündet.
Quelle: Kicker
Als Konsequenz aus dem Skandalspiel in Dresden
Hertha droht Fans mit Stadionverboten
Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich hat im Zuge der Aufarbeitung der Krawalle des Dresden-Spiels Sanktionen in Aussicht gestellt und die aktive Fanszene in die Pflicht genommen.
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Hertha droht Fans mit Stadionverboten
Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich hat im Zuge der Aufarbeitung der Krawalle des Dresden-Spiels Sanktionen in Aussicht gestellt und die aktive Fanszene in die Pflicht genommen.
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Zitat von Steffen Rohr
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Görlich: "Ich scheue mich nicht, klare Grenzen zu setzen"
Den Austausch mit Herthas aktiver Fanszene nannte Görlich "sehr intensiv" und "sehr offen". Ihn habe "erschüttert, wie man in Dresden agiert hat, aber es ist jetzt nicht so, dass sich eine Gruppe vor der anderen in den Staub wirft", erklärte der Geschäftsführer in der FAZ. "Da fallen sehr klare und sehr deutliche Worte." Seit der Präsidentschaft des im Januar 2024 verstorbenen früheren Ultra-Frontmanns Kay Bernstein hat Herthas aktive Fanszene in den Klubgremien mehr Gewicht und Einfluss. "Ich sehe mich in einer Vermittlerrolle und scheue mich nicht, klare Grenzen zu setzen und klare Entscheidungen zu formulieren, auch wenn sie dem einen oder anderen in seiner Welt nicht gefallen", betonte Görlich. "Ja, da gibt es andere Erfahrungswerte, und ja, da gibt es andere Sichtweisen, aber wir haben uns eine Kultur erarbeitet, wo das bessere Argument zählt. Das sehe ich auch auf der Fanseite."
Görlich nimmt die Kurve in die Pflicht: "Die Fanszene muss sich die Frage stellen: Will man Sand oder will man Samen sein in den zukünftigen Strukturen? Vor dem Hintergrund der Betrachtung durch die Innenministerkonferenz und die Sportministerkonferenz waren diese Aktionen sicherlich nicht förderlich. Ich glaube, man kann nicht nur einfordern, sondern zum Einfordern gehört auch, dass wir uns an Regeln halten, die jedem ein schönes Stadionerlebnis ermöglichen. Das, was wir in Dresden gesehen haben, hat nichts mit einem schönen Stadionerlebnis zu tun." Bereits am Abend des Dresden-Spiels hatte Görlich unter dem Eindruck der Ausschreitungen gesagt: "Das ist natürlich Wasser auf die Mühlen der großen Kritiker, das ist uns bewusst. Uns gehen langsam die Argumente aus."
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Görlich: "Ich scheue mich nicht, klare Grenzen zu setzen"
Den Austausch mit Herthas aktiver Fanszene nannte Görlich "sehr intensiv" und "sehr offen". Ihn habe "erschüttert, wie man in Dresden agiert hat, aber es ist jetzt nicht so, dass sich eine Gruppe vor der anderen in den Staub wirft", erklärte der Geschäftsführer in der FAZ. "Da fallen sehr klare und sehr deutliche Worte." Seit der Präsidentschaft des im Januar 2024 verstorbenen früheren Ultra-Frontmanns Kay Bernstein hat Herthas aktive Fanszene in den Klubgremien mehr Gewicht und Einfluss. "Ich sehe mich in einer Vermittlerrolle und scheue mich nicht, klare Grenzen zu setzen und klare Entscheidungen zu formulieren, auch wenn sie dem einen oder anderen in seiner Welt nicht gefallen", betonte Görlich. "Ja, da gibt es andere Erfahrungswerte, und ja, da gibt es andere Sichtweisen, aber wir haben uns eine Kultur erarbeitet, wo das bessere Argument zählt. Das sehe ich auch auf der Fanseite."
Görlich nimmt die Kurve in die Pflicht: "Die Fanszene muss sich die Frage stellen: Will man Sand oder will man Samen sein in den zukünftigen Strukturen? Vor dem Hintergrund der Betrachtung durch die Innenministerkonferenz und die Sportministerkonferenz waren diese Aktionen sicherlich nicht förderlich. Ich glaube, man kann nicht nur einfordern, sondern zum Einfordern gehört auch, dass wir uns an Regeln halten, die jedem ein schönes Stadionerlebnis ermöglichen. Das, was wir in Dresden gesehen haben, hat nichts mit einem schönen Stadionerlebnis zu tun." Bereits am Abend des Dresden-Spiels hatte Görlich unter dem Eindruck der Ausschreitungen gesagt: "Das ist natürlich Wasser auf die Mühlen der großen Kritiker, das ist uns bewusst. Uns gehen langsam die Argumente aus."
Quelle: Kicker
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Gleich zwei Verfahren gegen Hertha BSC
Hertha BSC wurde derweil gleich in zwei Verfahren verurteilt. Einerseits zu 16.000 Euro für Vorkommnisse beim 1:0 in Kaiserslautern am 8. November 2025, als während der Partie zehn bengalische Feuer im Fanblock von Hertha BSC entzündet worden waren, und andererseits noch zu 50.000 Euro aufgrund der Ereignisse vom 17. Januar im Spiel gegen Schalke 04 (0:0). Da ging es mal nicht um Pyrotechnik, sondern um gewalttätige Auseinandersetzungen.
Gleich zwei Verfahren gegen Hertha BSC
Hertha BSC wurde derweil gleich in zwei Verfahren verurteilt. Einerseits zu 16.000 Euro für Vorkommnisse beim 1:0 in Kaiserslautern am 8. November 2025, als während der Partie zehn bengalische Feuer im Fanblock von Hertha BSC entzündet worden waren, und andererseits noch zu 50.000 Euro aufgrund der Ereignisse vom 17. Januar im Spiel gegen Schalke 04 (0:0). Da ging es mal nicht um Pyrotechnik, sondern um gewalttätige Auseinandersetzungen.
Zitat von drm
Laut Urteilsbegründung war es gegen 19 Uhr im Einlassbereich der Ostkurve zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern von Hertha BSC und der Polizei gekommen. "Teile der Anhängerschaft von Hertha hatten sich dabei vermummt und Handschuhe angezogen. Dabei wurden auch Absperrgitter und Metallmülleimer auf die Polizeibeamten geworfen, was auch dazu führte, dass die Sicherheitskräfte Pfefferspray einsetzten.
Insgesamt wurden dabei 31 Fans und 21 Polizeibeamte verletzt - dabei handelte es sich jedoch um leichte Augenverletzungen infolge des Pfeffersprays, die vom Sanitätsdienst behandelt wurden."
Insgesamt müssen die Berliner also 66.000 Euro zahlen.
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Laut Urteilsbegründung war es gegen 19 Uhr im Einlassbereich der Ostkurve zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern von Hertha BSC und der Polizei gekommen. "Teile der Anhängerschaft von Hertha hatten sich dabei vermummt und Handschuhe angezogen. Dabei wurden auch Absperrgitter und Metallmülleimer auf die Polizeibeamten geworfen, was auch dazu führte, dass die Sicherheitskräfte Pfefferspray einsetzten.
Insgesamt wurden dabei 31 Fans und 21 Polizeibeamte verletzt - dabei handelte es sich jedoch um leichte Augenverletzungen infolge des Pfeffersprays, die vom Sanitätsdienst behandelt wurden."
Insgesamt müssen die Berliner also 66.000 Euro zahlen.
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