| Geburtsdatum | 29.10.1983 |
|---|---|
| Alter | 42 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | SV Wehen Wiesbaden |
Ex-Cheftrainer: Daniel Scherning
18.08.2022 - 10:40 Uhr
08.11.2022 - 07:50 Uhr
Zitat von Ugolini
Ich fand Prietl gar nicht so schlecht...bis auf den Eklatanten Fehler.
Lepinijca ist für mich Offensiv aber einfach zu schlecht.
Keine Ahnung, warum er der Art in Schockstarre verfällt, wenn er den Ball hat.
Er spielt ausschließlich nur Bälle von max. 5 Meter zum Mitspieler.
Ich hatte ja große Hoffnungen aber aus meiner Sicht, hat er unser DM-Problem auch nicht gelöst.
Vielleicht benötigt er auch einfach noch mehr Zeit und eine vernünftige Vorbereitung.
Zitat von Frido22
Wir sind aber nicht in der Position, Spielern Spielpraxis zu verschaffen. Dafür ist die Lage viel zu erst. Aus meiner Sicht ist Prietl nach seiner Coronaerkrankung nie wieder der alte geworden, so sehr man sich das und vor allem ihm wünschen würde. Lepjinica hat zudem mehr Spielpraxis und das in Summe besser gemacht.
Zitat von TG-DSC-Arminia
Bei der Prietl Geschichte bin ich auch nicht der Meinung, dass Scherning da großartig einen Fehler macht .
Vasiliadis hätte man diese Saison wohl auch gegen die meisten von uns eintauschen können um es Mal ein bisschen zu Überspitzen.
Lepinjica war bislang solide aber auch nicht mehr.
Und das zweier Mittelfeld aus Consbruch und Ratsche wäre meiner Meinung nach zu zweikampfschwach gewesen.
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit Prietl auf 100% nicht da unten stehen würden und das ein Prietl auf 100% der entscheidende Faktor werden muss um da unten raus zu kommen. Und wenn er es im Training auf dem gleichen Niveau macht wie Lepinjica muss er spielen, denn die Spielpraxis braucht er einfach.
Zitat von Tribun Daniel
was ist das denn jetzt für ein Niveau ?
Ich glaube kein Trainer auf der Welt kann hellsehen wer eine tote Karte bekommt und wer nicht. Zudem kann über diese "gelb rote" gestritten werden. Zudem kann er nicht im Vorfeld wissen wer einen Fehlpass spielt.
Zudem bist du bei den Trainingseinheiten nicht anwesend um so etwas beurteilen zu können.
Zitat von Frido22
Mutig war seine Aufstellung, aber leider hat er aus meiner Sicht zwei große Fehler gemacht...einen Prietl und Lasme für Lepinjica und Cronsbruch zu bringen war fatal...Lasme wegen der roten Karte und Prietl für die Anteile bei den ersten beiden Gegentoren. War Cronsbruch angeschlagen? Im Nachhinein ist man natürlich schlauer, aber für mich war das Risiko zu groß. Wann haben Prietl/Lasme zuletzt ein gutes Spiel gemacht? Cronsbruch war in den letzten Wochen unser bester.
Mutig war seine Aufstellung, aber leider hat er aus meiner Sicht zwei große Fehler gemacht...einen Prietl und Lasme für Lepinjica und Cronsbruch zu bringen war fatal...Lasme wegen der roten Karte und Prietl für die Anteile bei den ersten beiden Gegentoren. War Cronsbruch angeschlagen? Im Nachhinein ist man natürlich schlauer, aber für mich war das Risiko zu groß. Wann haben Prietl/Lasme zuletzt ein gutes Spiel gemacht? Cronsbruch war in den letzten Wochen unser bester.
was ist das denn jetzt für ein Niveau ?
Ich glaube kein Trainer auf der Welt kann hellsehen wer eine tote Karte bekommt und wer nicht. Zudem kann über diese "gelb rote" gestritten werden. Zudem kann er nicht im Vorfeld wissen wer einen Fehlpass spielt.
Zudem bist du bei den Trainingseinheiten nicht anwesend um so etwas beurteilen zu können.
Bei der Prietl Geschichte bin ich auch nicht der Meinung, dass Scherning da großartig einen Fehler macht .
Vasiliadis hätte man diese Saison wohl auch gegen die meisten von uns eintauschen können um es Mal ein bisschen zu Überspitzen.
Lepinjica war bislang solide aber auch nicht mehr.
Und das zweier Mittelfeld aus Consbruch und Ratsche wäre meiner Meinung nach zu zweikampfschwach gewesen.
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit Prietl auf 100% nicht da unten stehen würden und das ein Prietl auf 100% der entscheidende Faktor werden muss um da unten raus zu kommen. Und wenn er es im Training auf dem gleichen Niveau macht wie Lepinjica muss er spielen, denn die Spielpraxis braucht er einfach.
Wir sind aber nicht in der Position, Spielern Spielpraxis zu verschaffen. Dafür ist die Lage viel zu erst. Aus meiner Sicht ist Prietl nach seiner Coronaerkrankung nie wieder der alte geworden, so sehr man sich das und vor allem ihm wünschen würde. Lepjinica hat zudem mehr Spielpraxis und das in Summe besser gemacht.
Ich fand Prietl gar nicht so schlecht...bis auf den Eklatanten Fehler.
Lepinijca ist für mich Offensiv aber einfach zu schlecht.
Keine Ahnung, warum er der Art in Schockstarre verfällt, wenn er den Ball hat.
Er spielt ausschließlich nur Bälle von max. 5 Meter zum Mitspieler.
Ich hatte ja große Hoffnungen aber aus meiner Sicht, hat er unser DM-Problem auch nicht gelöst.
Vielleicht benötigt er auch einfach noch mehr Zeit und eine vernünftige Vorbereitung.
Prietl hat bislang nicht überzeugen können, was auch an mangelnder Spielpraxis liegen kann.
Lepinjica bringt zwar wenig offensive Aktionen, macht dafür aber den Job als 6er sehr ordentlich.
Consbruch ist wesentlich ballsicherer und hat eine bessere Spieleröffnung, ist jedoch nicht so kopfball- und zweikampfstark.
Die Doppel-6 würde ich mit Letzteren besetzen. Im 4-3-3 Lepinjica auf die 6. Dann wird es aber wieder schwierig für Consbruch, weil man mit Ratsche, Okugawa, Vasiliadis und ihm 4 Leute für die beiden Positionen hat.
08.11.2022 - 10:14 Uhr
Zitat von Arminia-Horst
Prietl hat bislang nicht überzeugen können, was auch an mangelnder Spielpraxis liegen kann.
Prietl hat bislang nicht überzeugen können, was auch an mangelnder Spielpraxis liegen kann.
Für mich liegt es nicht an mangelnder Spielpraxis sondern an mangelnder Klasse. Prietl hat absolut kein Zweitliganiveau mehr. Langsam im Kopf und in den Beinen. Und das ging schon vor seiner Corona-Infektion los. Die Mär vom "Stabilisator" hält sich immer noch in einigen Köpfen.
Man kann seine Entwicklung auf Busquets projezieren, der ist auch über seinem Zenit und hat es nicht erkannt, nur halt noch mal 5 Klassen höher.
Ich hoffe, Scherning erkennt das auch bald.
13.11.2022 - 15:41 Uhr
Respekt an Daniel Scherning. Ich habe meinen Abgesang an ihn ja schon vor ein Spielen begonnen und war mir sicher, dass er zur Winterpause gehen muss - fast unabhängig von den Ergebnissen aus den letzten drei Spielen.
Zu desaströs war der Fußball, zu wenig Spielidee erkennbar.
Aber ich muss zugegeben - er hat das Bielefelder Motto "stur, hartnäckig, kämpferisch" vorgelebt und das ist genau das, was man hier sehen will. Und die Art und Weise der letzten Spiele hat gezeigt, dass er die Mannschaft erreicht. Wenn das Team ihn hätte loswerden wollen, dann wäre es in dieser Woche ein Leichtes gewesen, ihn durch entsprechende Nicht-Leistungen loszuwerden.
Schade, dass in Nürnberg nicht noch der Ausgleich gefallen ist. Sonst wären sie noch von Platz 11 auf 16 gestürzt und wir hätten tatsächlich noch die Abstiegsplätze verlassen. Das wäre doch sehr "der Club is a Depp like" gewesen. Nun geht´s nach der Winterpause am 29.1 also direkt mit einem Heimspiel gegen den Tabellenletzten Sandhausen weiter, wo man dann das untere Mittelfeld in Angriff nehmen muss. Dann geht´s weiter zum direkten Abstiegsduell nach Regenburg und dann Zuhause gegen Hansa. Also dieses Mal muss man zum Start direkt da sein und im Vergleich zur verkorksten Hinrunde direkt die Punkte ziehen, damit man sich möglichst früh rauskämpfen kann.
Zu desaströs war der Fußball, zu wenig Spielidee erkennbar.
Aber ich muss zugegeben - er hat das Bielefelder Motto "stur, hartnäckig, kämpferisch" vorgelebt und das ist genau das, was man hier sehen will. Und die Art und Weise der letzten Spiele hat gezeigt, dass er die Mannschaft erreicht. Wenn das Team ihn hätte loswerden wollen, dann wäre es in dieser Woche ein Leichtes gewesen, ihn durch entsprechende Nicht-Leistungen loszuwerden.
Schade, dass in Nürnberg nicht noch der Ausgleich gefallen ist. Sonst wären sie noch von Platz 11 auf 16 gestürzt und wir hätten tatsächlich noch die Abstiegsplätze verlassen. Das wäre doch sehr "der Club is a Depp like" gewesen. Nun geht´s nach der Winterpause am 29.1 also direkt mit einem Heimspiel gegen den Tabellenletzten Sandhausen weiter, wo man dann das untere Mittelfeld in Angriff nehmen muss. Dann geht´s weiter zum direkten Abstiegsduell nach Regenburg und dann Zuhause gegen Hansa. Also dieses Mal muss man zum Start direkt da sein und im Vergleich zur verkorksten Hinrunde direkt die Punkte ziehen, damit man sich möglichst früh rauskämpfen kann.
13.11.2022 - 16:53 Uhr
@studti Die Fragen musste ich mir zum Glück nie stellen.
Mir war im Prinzip von Beginn an klar, dass Scherning hier vorab einen etwas holprigeren Beginn haben dürfte.
Denn eine derart konfuse und verunsicherte Mannschaft ohne jegliches System und insbesondere Selbstvertrauen wieder in die Spur zu bekommen geht nunmal nicht von heute auf morgen. Und schon garnicht ohne das Risiko, dass das ein oder andere auch mal daneben gehen kann.
So gesehen hat er es für mich von Beginn an dann doch recht gut hinbekommen, denn was zuvor in vielerlei Hinsicht in Summe vor die Wand gefahren wurde entbehrt für mich jedwedem Verständnis. Aber dafür konnte Daniel Scherning jedoch nichts. Jetzt haben wir die - lange - Winterpause und so die Möglichkeit das ein oder andere in der Mannschaft (hoffentlich und dann bitte zeitnah) punktuell zu ergänzen und korrigieren. Damit Scherne auch die Möglichkeit hat mit einem ergänzten Kader in die Vorbereitung gehen zu können.
Und nur daran werde ich ihn letztlich messen wollen, wobei ich aktuell das gute Gefühl habe in der Rückrunde geht dann noch was.
Denn Stand jetzt hat er für mich absolut geliefert.
Mir war im Prinzip von Beginn an klar, dass Scherning hier vorab einen etwas holprigeren Beginn haben dürfte.
Denn eine derart konfuse und verunsicherte Mannschaft ohne jegliches System und insbesondere Selbstvertrauen wieder in die Spur zu bekommen geht nunmal nicht von heute auf morgen. Und schon garnicht ohne das Risiko, dass das ein oder andere auch mal daneben gehen kann.
So gesehen hat er es für mich von Beginn an dann doch recht gut hinbekommen, denn was zuvor in vielerlei Hinsicht in Summe vor die Wand gefahren wurde entbehrt für mich jedwedem Verständnis. Aber dafür konnte Daniel Scherning jedoch nichts. Jetzt haben wir die - lange - Winterpause und so die Möglichkeit das ein oder andere in der Mannschaft (hoffentlich und dann bitte zeitnah) punktuell zu ergänzen und korrigieren. Damit Scherne auch die Möglichkeit hat mit einem ergänzten Kader in die Vorbereitung gehen zu können.
Und nur daran werde ich ihn letztlich messen wollen, wobei ich aktuell das gute Gefühl habe in der Rückrunde geht dann noch was.
Denn Stand jetzt hat er für mich absolut geliefert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wilhelm2704 am 13.11.2022 um 17:03 Uhr bearbeitet
13.11.2022 - 18:45 Uhr
Ich finde mittlerweile, dass er Arminia "lebt".
seine Körpersprache, seine "Seitenlinienaktionen" scheinen auf die mannschaft übergesprungen zu sein.
Am Ende fand ich übrigen ein schönes Bild, wie seine beiden Töchter auf den Platz zu ihm gelaufen sind und ihm in den Armen lagen.
Das sollten viele mal als denkanstoß nehmen, dass es sich um Menschen und nicht um Maschinen handelt.
Wie schon aufgezählt, die ersten 3 Spiele haben es in der RR in sich. Punktet er da, könnte er einen guten Grundstein legen.
seine Körpersprache, seine "Seitenlinienaktionen" scheinen auf die mannschaft übergesprungen zu sein.
Am Ende fand ich übrigen ein schönes Bild, wie seine beiden Töchter auf den Platz zu ihm gelaufen sind und ihm in den Armen lagen.
Das sollten viele mal als denkanstoß nehmen, dass es sich um Menschen und nicht um Maschinen handelt.
Wie schon aufgezählt, die ersten 3 Spiele haben es in der RR in sich. Punktet er da, könnte er einen guten Grundstein legen.
14.11.2022 - 10:14 Uhr
Auch von mir großen Respekt (ich hatte ebenfalls fest mit einen Abschied zur Winterpause gerechnet)! Der Druck war immens und er hat es gemeinsam mit dem Team hinbekommen es wieder einigermaßen in der korrekten Bahnen zu lenken.
Gleichzeitig hat man gesehen, dass wir viel individuelle Klasse im Kader haben. Und aus meiner Sicht muss vor allem dort angeknüpft werden: Wir benötigen mehr Dominanz im Spiel. Das war auch gestern wieder nicht so optimal wenn man sich allein die Ballbesitzverteilung anschaut. Ich hoffe einfach, dass wir in dieser langen Pause daran arbeiten, konstant unsere (definitiv vorhandene) Qualität auf den Rasen zu bringen. Dann sind wir hoffentlich sehr schnell aus dem gröbsten Schlamassel raus.
Was schade ist, dass wir erst ab dem 1. Januar neue Spieler hinzuholen können. Die lange Pause kann dann nicht wirklich helfen um neue Spieler (z.B. für das defensive Mittelfeld) zu integrieren.
Gleichzeitig hat man gesehen, dass wir viel individuelle Klasse im Kader haben. Und aus meiner Sicht muss vor allem dort angeknüpft werden: Wir benötigen mehr Dominanz im Spiel. Das war auch gestern wieder nicht so optimal wenn man sich allein die Ballbesitzverteilung anschaut. Ich hoffe einfach, dass wir in dieser langen Pause daran arbeiten, konstant unsere (definitiv vorhandene) Qualität auf den Rasen zu bringen. Dann sind wir hoffentlich sehr schnell aus dem gröbsten Schlamassel raus.
Was schade ist, dass wir erst ab dem 1. Januar neue Spieler hinzuholen können. Die lange Pause kann dann nicht wirklich helfen um neue Spieler (z.B. für das defensive Mittelfeld) zu integrieren.
14.11.2022 - 10:29 Uhr
Zitat von RuebeKauf
Auch von mir großen Respekt (ich hatte ebenfalls fest mit einen Abschied zur Winterpause gerechnet)! Der Druck war immens und er hat es gemeinsam mit dem Team hinbekommen es wieder einigermaßen in der korrekten Bahnen zu lenken.
Gleichzeitig hat man gesehen, dass wir viel individuelle Klasse im Kader haben. Und aus meiner Sicht muss vor allem dort angeknüpft werden: Wir benötigen mehr Dominanz im Spiel. Das war auch gestern wieder nicht so optimal wenn man sich allein die Ballbesitzverteilung anschaut. Ich hoffe einfach, dass wir in dieser langen Pause daran arbeiten, konstant unsere (definitiv vorhandene) Qualität auf den Rasen zu bringen. Dann sind wir hoffentlich sehr schnell aus dem gröbsten Schlamassel raus.
Was schade ist, dass wir erst ab dem 1. Januar neue Spieler hinzuholen können. Die lange Pause kann dann nicht wirklich helfen um neue Spieler (z.B. für das defensive Mittelfeld) zu integrieren.
Auch von mir großen Respekt (ich hatte ebenfalls fest mit einen Abschied zur Winterpause gerechnet)! Der Druck war immens und er hat es gemeinsam mit dem Team hinbekommen es wieder einigermaßen in der korrekten Bahnen zu lenken.
Gleichzeitig hat man gesehen, dass wir viel individuelle Klasse im Kader haben. Und aus meiner Sicht muss vor allem dort angeknüpft werden: Wir benötigen mehr Dominanz im Spiel. Das war auch gestern wieder nicht so optimal wenn man sich allein die Ballbesitzverteilung anschaut. Ich hoffe einfach, dass wir in dieser langen Pause daran arbeiten, konstant unsere (definitiv vorhandene) Qualität auf den Rasen zu bringen. Dann sind wir hoffentlich sehr schnell aus dem gröbsten Schlamassel raus.
Was schade ist, dass wir erst ab dem 1. Januar neue Spieler hinzuholen können. Die lange Pause kann dann nicht wirklich helfen um neue Spieler (z.B. für das defensive Mittelfeld) zu integrieren.
Ich würde den Zustand der Mannschaft nicht an dem Ballbesitz gestern festmachen wollen. Magdeburg hatte (soweit ich weiß) gegen jedes Team ausser gegen den HSV um die 60% Ballbesitz und sind hier DAS Topteam der Liga. Von daher habe ich genau so ein Spiel wie gestern erwartet.
Was wir mittlerweile aber deutlich besser machen als noch zu Beginn der Scherning-Zeit ist wie wir unseren Ballbesitz nutzen. Wir lassen den Ball deutlich häufiger am Boden und kombinieren uns nach vorne anstatt mit langen Bällen zu operieren. Und das war gestern auch wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Dass wir nicht innerhalb von ein paar Wochen von einem disfunktionalen Team zu einem dominaten Spielstil kommen, dürfte klar sein, aber die Entwicklung geht in die richtige Richtung.
Im Winter wird das Team hoffentlich noch gezielt ergänzt und wir spielen eine gefestigte Rückrunde.
So sähe meine Startelf gegen Sandhausen aus, wenn auf den Positionen nachgebessert wird wo ich die größten Probleme sehe:
------------------Fraisl----------------------
Klünter--Ramos--Andrade--Oczipka
----------------neuer DM------------------
---------Okugawa--Consbruch---------
----Neuer RA----------------Hack--------
-------------------Serra---------------------
14.11.2022 - 11:57 Uhr
@Thor1911 Danke für die Einordnung hinsichtlich des Ballbesitzes vom FCM!
Definitiv sollte keiner von uns erwarten, dass von einen Tag auf den anderen alles besser läuft und funktioniert. Ich hoffe nur, dass sich der positive Trend aus den letzten Spielen fortsetzt. Die von Dir angesprochenen Schwachstellen im Kader sehe ich ebenso
.
Definitiv sollte keiner von uns erwarten, dass von einen Tag auf den anderen alles besser läuft und funktioniert. Ich hoffe nur, dass sich der positive Trend aus den letzten Spielen fortsetzt. Die von Dir angesprochenen Schwachstellen im Kader sehe ich ebenso
.
19.11.2022 - 15:36 Uhr
Arminias Trainer über die Winterpause, die WM auf dem heimischen Sofa und sein Familienleben
Bei Daniel Scherning „geht‘s auch mal um Zöpfe und Malen“
Von Dirk Schuster und Marc Kracht
Bei Daniel Scherning „geht‘s auch mal um Zöpfe und Malen“
Von Dirk Schuster und Marc Kracht
Zitat von WB
(...)
Manuel Prietl zeigte im letzten Heimspiel gegen Magdeburg eine starke Leistung. Kann er in der Rückrunde wieder eine Stütze des Teams werden?
(...) Es gab Momente, in denen ich mit ihm nicht ganz zufrieden war und ihm das auch gesagt habe. Ich finde, dass er gegen Magdeburg eine sehr ordentliche Leistung abgeliefert hat. Er hat gezeigt, wie wichtig er für die Mannschaft sein kann. Er ist in Top-Verfassung jemand, der uns helfen kann.
Klingt nicht, als stünde er in Bielefeld auf dem Abstellgleis.
Scherning: Das habe ich auch nicht gesagt. Jeder hat die Chance, sich in diese Mannschaft reinzuspielen. Das ist ein verbindlicher Satz von mir, das meine ich so. Da gibt es auch Beispiele von Jungs, die das geschafft haben. Christian Gebauer, der eigentlich im Sommer schon abgeschrieben war. Der sich aber durch gute Trainings- und Testspielleistungen in eine Position gebracht hat, in der er bestmöglich vorbereitet war. Dann kam dieser Moment und er hat zugepackt. Jomaine Consbruch ist lange dran geblieben, hat sehr gut trainiert, immer gedrückt, Und dann kommt ein zeitpunkt, wo du als Trainer im Zentrum was verändern willst und der Junge hat es genutzt.
(...)
Scherning: Wir (Fabi Klos und Scherning, Anm. Juan-Lede) kennen uns schon lange. Wir sprechen viel miteinander, seine Meinung ist mir wichtig – wie die der anderen Führungsspieler auch.
(...)
Und wenn ich sehe, wie er da mitfiebert, zeigt ja auch, wie er den Verein lebt und sich auch mit solchen Situationen identifizieren kann. Er ist ein wichtiger Ansprechpartner für mich als Kapitän. Aber ein Kapitän ist nie ein Kapitän der Startformation, sondern ein Kapitän des gesamten Kaders.
Es stört Sie demnach nicht, wenn jemand neben Ihnen von der Bank aufspringt und gewissermaßen in die Rolle eines weiteren Co-Trainer schlüpft?
Scherning: Man sollte schon erkennen, wer der Cheftrainer ist – und das erkennt man, glaube ich. Dennoch will ich auch eine gewisse Energie von der Bank haben und das lebt Fabi beispielhaft vor.
(...)
Ihr Vorgänger Uli Forte hatte vor Kurzem in einem Interview die Zusammenarbeit innerhalb des Trainerteams kritisiert. Funktioniert es bei Ihnen besser?
Scherning: Dieses Interview kann ich nicht bewerten, weil ich nicht dabei war. Ich habe am 18. August meine Arbeit begonnen. Die drei Monate bisher waren für mich wichtig, um alle aus dem Team kennenzulernen und um zu wissen, wer sich wie in welchen Situationen verhält. Das werden wir analysieren. Es geht nicht nur um den Kader, sondern auch um den Staff. Was war gut? Was war weniger gut? Und welche Schlüsse muss man daraus ziehen.
Fehlt Ihnen ein persönlicher Ansprechpartner beziehungsweise Vertrauensmann an Ihrer Seite bei Arminia?
Scherning: Ein Ansprechpartner fehlt mir nicht. Natürlich gibt es bei mir enge Vertraute, mit denen ich lange zusammengearbeitet habe und ein sehr enges Verhältnis besteht. Aber ich habe auch zu meinem Staff ein vertrauensvolles Verhältnis und weiß, mit wem ich wann über was reden kann.
Zu Ihrem Vertrag hat Arminia bisher keine Laufzeit bekanntgegeben. Müssen Sie im Winter mit dem DSC über Ihre Zukunft verhandeln?
Scherning: Nein, das ist jetzt wirklich nicht mein Thema und mit Blick über die laufende Saison hinaus auch nicht notwendig.
(...)
Scherning: Wir haben ein sehr gutes Verhältnis, weil wir uns schon lange kennen. (...) Das ist eine Basis, die es wahrscheinlich woanders so zwischen Cheftrainer und Geschäftsführer Sport nicht gibt. Wir schätzen uns – sowohl fachlich als auch menschlich. Er ist dennoch mein Vorgesetzter und wir gehen nicht alle zwei Tage zusammen Kaffee trinken. Das muss auch nicht sein, die Distanz muss es auch geben.
(...)
Lassen Sie sich von Ihren Spielern duzen?
Scherning: Ja. Es gab in Osnabrück Spieler, die ‚Sie‘ gesagt haben – meist sind das dann die jüngeren Spieler - und welche, die mich geduzt haben. Und das ist bei Arminia genauso. Das kann jeder machen, wie er möchte. Ich habe keine Probleme mit dem ‚Du‘, weil sich Autorität für mich nicht über die Anrede definiert. So weit weg bin ich alterstechnisch von einigen Spielern ja auch nicht, so dass mich Fabian Klos oder Marc Heider in Osnabrück siezen müssten.
(...)
Werden Sie an Ihrem Wohnort Paderborn auch selbst häufiger auf die Gegenwart bei Arminia angesprochen?
Scherning: Ja, allerdings nie negativ. Ich bin allerdings auch selten in Paderborn unterwegs. Die Begegnungen, die ich habe, sind alle positiv. Die Menschen freuen sich eher für mich, dass ich bei einem tollen Verein Cheftrainer bin. Bei aller Rivalität ist auch viel Respekt für Arminia dabei.
(...)
Scherning: Ich habe ein Studium in BWL und Sportmanagement abgeschlossen. Bei mir war es ja aber so: Eine Tür ging als Spieler zu und nach der Reha ging sofort die Tür als Trainer auf – bei Arminia damals durch Detlev Dammeier. Ich hatte sofort Lust auf die Aufgabe, habe Vertrauen gespürt.
(...)
(...)
Manuel Prietl zeigte im letzten Heimspiel gegen Magdeburg eine starke Leistung. Kann er in der Rückrunde wieder eine Stütze des Teams werden?
(...) Es gab Momente, in denen ich mit ihm nicht ganz zufrieden war und ihm das auch gesagt habe. Ich finde, dass er gegen Magdeburg eine sehr ordentliche Leistung abgeliefert hat. Er hat gezeigt, wie wichtig er für die Mannschaft sein kann. Er ist in Top-Verfassung jemand, der uns helfen kann.
Klingt nicht, als stünde er in Bielefeld auf dem Abstellgleis.
Scherning: Das habe ich auch nicht gesagt. Jeder hat die Chance, sich in diese Mannschaft reinzuspielen. Das ist ein verbindlicher Satz von mir, das meine ich so. Da gibt es auch Beispiele von Jungs, die das geschafft haben. Christian Gebauer, der eigentlich im Sommer schon abgeschrieben war. Der sich aber durch gute Trainings- und Testspielleistungen in eine Position gebracht hat, in der er bestmöglich vorbereitet war. Dann kam dieser Moment und er hat zugepackt. Jomaine Consbruch ist lange dran geblieben, hat sehr gut trainiert, immer gedrückt, Und dann kommt ein zeitpunkt, wo du als Trainer im Zentrum was verändern willst und der Junge hat es genutzt.
(...)
Scherning: Wir (Fabi Klos und Scherning, Anm. Juan-Lede) kennen uns schon lange. Wir sprechen viel miteinander, seine Meinung ist mir wichtig – wie die der anderen Führungsspieler auch.
(...)
Und wenn ich sehe, wie er da mitfiebert, zeigt ja auch, wie er den Verein lebt und sich auch mit solchen Situationen identifizieren kann. Er ist ein wichtiger Ansprechpartner für mich als Kapitän. Aber ein Kapitän ist nie ein Kapitän der Startformation, sondern ein Kapitän des gesamten Kaders.
Es stört Sie demnach nicht, wenn jemand neben Ihnen von der Bank aufspringt und gewissermaßen in die Rolle eines weiteren Co-Trainer schlüpft?
Scherning: Man sollte schon erkennen, wer der Cheftrainer ist – und das erkennt man, glaube ich. Dennoch will ich auch eine gewisse Energie von der Bank haben und das lebt Fabi beispielhaft vor.
(...)
Ihr Vorgänger Uli Forte hatte vor Kurzem in einem Interview die Zusammenarbeit innerhalb des Trainerteams kritisiert. Funktioniert es bei Ihnen besser?
Scherning: Dieses Interview kann ich nicht bewerten, weil ich nicht dabei war. Ich habe am 18. August meine Arbeit begonnen. Die drei Monate bisher waren für mich wichtig, um alle aus dem Team kennenzulernen und um zu wissen, wer sich wie in welchen Situationen verhält. Das werden wir analysieren. Es geht nicht nur um den Kader, sondern auch um den Staff. Was war gut? Was war weniger gut? Und welche Schlüsse muss man daraus ziehen.
Fehlt Ihnen ein persönlicher Ansprechpartner beziehungsweise Vertrauensmann an Ihrer Seite bei Arminia?
Scherning: Ein Ansprechpartner fehlt mir nicht. Natürlich gibt es bei mir enge Vertraute, mit denen ich lange zusammengearbeitet habe und ein sehr enges Verhältnis besteht. Aber ich habe auch zu meinem Staff ein vertrauensvolles Verhältnis und weiß, mit wem ich wann über was reden kann.
Zu Ihrem Vertrag hat Arminia bisher keine Laufzeit bekanntgegeben. Müssen Sie im Winter mit dem DSC über Ihre Zukunft verhandeln?
Scherning: Nein, das ist jetzt wirklich nicht mein Thema und mit Blick über die laufende Saison hinaus auch nicht notwendig.
(...)
Scherning: Wir haben ein sehr gutes Verhältnis, weil wir uns schon lange kennen. (...) Das ist eine Basis, die es wahrscheinlich woanders so zwischen Cheftrainer und Geschäftsführer Sport nicht gibt. Wir schätzen uns – sowohl fachlich als auch menschlich. Er ist dennoch mein Vorgesetzter und wir gehen nicht alle zwei Tage zusammen Kaffee trinken. Das muss auch nicht sein, die Distanz muss es auch geben.
(...)
Lassen Sie sich von Ihren Spielern duzen?
Scherning: Ja. Es gab in Osnabrück Spieler, die ‚Sie‘ gesagt haben – meist sind das dann die jüngeren Spieler - und welche, die mich geduzt haben. Und das ist bei Arminia genauso. Das kann jeder machen, wie er möchte. Ich habe keine Probleme mit dem ‚Du‘, weil sich Autorität für mich nicht über die Anrede definiert. So weit weg bin ich alterstechnisch von einigen Spielern ja auch nicht, so dass mich Fabian Klos oder Marc Heider in Osnabrück siezen müssten.
(...)
Werden Sie an Ihrem Wohnort Paderborn auch selbst häufiger auf die Gegenwart bei Arminia angesprochen?
Scherning: Ja, allerdings nie negativ. Ich bin allerdings auch selten in Paderborn unterwegs. Die Begegnungen, die ich habe, sind alle positiv. Die Menschen freuen sich eher für mich, dass ich bei einem tollen Verein Cheftrainer bin. Bei aller Rivalität ist auch viel Respekt für Arminia dabei.
(...)
Scherning: Ich habe ein Studium in BWL und Sportmanagement abgeschlossen. Bei mir war es ja aber so: Eine Tür ging als Spieler zu und nach der Reha ging sofort die Tür als Trainer auf – bei Arminia damals durch Detlev Dammeier. Ich hatte sofort Lust auf die Aufgabe, habe Vertrauen gespürt.
(...)
04.12.2022 - 18:59 Uhr
Der DSC-Coach hat seine Spieler und auch sich vorzeitig in den Urlaub geschickt
Arminia-Trainer Scherning: „Auch für mich war es intensiv“
Von Dirk Schuster
Arminia-Trainer Scherning: „Auch für mich war es intensiv“
Von Dirk Schuster
Zitat von WB
(...)
Trainer Daniel Scherning hat die Fußballprofis von Arminia Bielefeld für den überzeugenden 4:1 (1:1)-Testspielerfolg am Freitagnachmittag über den VfB Oldenburg sowie für ihre gute Arbeit während der vergangenen drei Trainingswochen belohnt und ihnen bereits ab Sonntag anstatt Montag frei gegeben.
(...)
Andere Teams hatten sich dagegen direkt in den Urlaub verabschiedet und werden eher wieder beginnen. Sie wählen somit einen anderen Weg, um die ungewöhnlich lange Winterpause zu überbrücken.
„Wir haben uns für diesen Weg entschieden, im Moment fühlt er sich gut an“, sagte Scherning. Letztlich werde es aber von den Resultaten in der Rückrunde abhängen, wie die öffentliche Bewertung über Arminias Winter-Fahrplan ausfällt.
(...)
Für Scherning werden mit Blick auf den zweiten Saisonteil dann insbesondere die „vier Wochen im Januar entscheidend sein“.
(...)
„Auch für mich war es intensiv, mit der einen Mannschaft in die Saison zu gehen und dann zu wechseln“, sagte er.
(...)
„Diese Monate“, so der Trainer, „waren von einer gewissen Intensität geprägt.“
(...)
Er wolle sich nun „natürlich auch erholen. Es wird aber immer wieder auch Phasen geben, in denen ich in Bielefeld sein werde und in denen ich auch mit Samir ein paar Dinge zu besprechen habe“, sagte der in Paderborn lebende Trainer.
(...)
Arminia plant sowohl Ab- als auch Zugänge. „Wir werden diese Phase gut nutzen“, erklärte Scherning, ohne ins Detail zu gehen, und sagte: „Und dann freue ich mich auch darauf, um die Weihnachtstage herum mit meiner Familie ein paar Tage wegzufahren.“
(...)
Trainer Daniel Scherning hat die Fußballprofis von Arminia Bielefeld für den überzeugenden 4:1 (1:1)-Testspielerfolg am Freitagnachmittag über den VfB Oldenburg sowie für ihre gute Arbeit während der vergangenen drei Trainingswochen belohnt und ihnen bereits ab Sonntag anstatt Montag frei gegeben.
(...)
Andere Teams hatten sich dagegen direkt in den Urlaub verabschiedet und werden eher wieder beginnen. Sie wählen somit einen anderen Weg, um die ungewöhnlich lange Winterpause zu überbrücken.
„Wir haben uns für diesen Weg entschieden, im Moment fühlt er sich gut an“, sagte Scherning. Letztlich werde es aber von den Resultaten in der Rückrunde abhängen, wie die öffentliche Bewertung über Arminias Winter-Fahrplan ausfällt.
(...)
Für Scherning werden mit Blick auf den zweiten Saisonteil dann insbesondere die „vier Wochen im Januar entscheidend sein“.
(...)
„Auch für mich war es intensiv, mit der einen Mannschaft in die Saison zu gehen und dann zu wechseln“, sagte er.
(...)
„Diese Monate“, so der Trainer, „waren von einer gewissen Intensität geprägt.“
(...)
Er wolle sich nun „natürlich auch erholen. Es wird aber immer wieder auch Phasen geben, in denen ich in Bielefeld sein werde und in denen ich auch mit Samir ein paar Dinge zu besprechen habe“, sagte der in Paderborn lebende Trainer.
(...)
Arminia plant sowohl Ab- als auch Zugänge. „Wir werden diese Phase gut nutzen“, erklärte Scherning, ohne ins Detail zu gehen, und sagte: „Und dann freue ich mich auch darauf, um die Weihnachtstage herum mit meiner Familie ein paar Tage wegzufahren.“
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