Ehemalige Herthaner
19.05.2011 - 19:37 Uhr
14.09.2011 - 23:31 Uhr
Zitat von crofanatik:
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, war doch der Beginn zwischen Favre und Joe suboptimal, da Joe häufiger auf der Bank saß (Grund war doch, das Joe lt. Favre nicht gerade der optimale IV war). Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit von Favre war Joe dann absoluter Stammspieler. Die Differenzen waren somit nur in der Anfangszeit, oder? Umso bemerkenswerter, das dann beide zueinander gefunden haben, anders kann ich mir die Äußerungen von Joe über Favre nicht erklären.
Sehr schön analysiert, danke. Das ist genau das, was sehr viele User hier seit langer Zeit zur Beziehung Simunic-Favre sagen. ;) Die haben sich verstanden - mit Anlaufschwierigkeiten. Wer nach diesem Interview noch was anderes behauptet... :) Aber egal - es wird sie weiterhin geben, die User, die sagen, Favre hätte Dauerkrach mit Simunic gehabt.
@angesprochene:
Keine Angst - Pantelic wird sich nie so über Favre äussern - der wusste halt besser, wie das mit dem Fussball und dem Tore schiessen funktioniert - und wollte sich nicht in irgendwelche Laufwege oder Konzepte eingliedern. Organisation ist sowieso überbewertet.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, war doch der Beginn zwischen Favre und Joe suboptimal, da Joe häufiger auf der Bank saß (Grund war doch, das Joe lt. Favre nicht gerade der optimale IV war). Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit von Favre war Joe dann absoluter Stammspieler. Die Differenzen waren somit nur in der Anfangszeit, oder? Umso bemerkenswerter, das dann beide zueinander gefunden haben, anders kann ich mir die Äußerungen von Joe über Favre nicht erklären.
Sehr schön analysiert, danke. Das ist genau das, was sehr viele User hier seit langer Zeit zur Beziehung Simunic-Favre sagen. ;) Die haben sich verstanden - mit Anlaufschwierigkeiten. Wer nach diesem Interview noch was anderes behauptet... :) Aber egal - es wird sie weiterhin geben, die User, die sagen, Favre hätte Dauerkrach mit Simunic gehabt.
@angesprochene:
Keine Angst - Pantelic wird sich nie so über Favre äussern - der wusste halt besser, wie das mit dem Fussball und dem Tore schiessen funktioniert - und wollte sich nicht in irgendwelche Laufwege oder Konzepte eingliedern. Organisation ist sowieso überbewertet.
15.09.2011 - 08:20 Uhr
Andersherum kann man sagen, dass gute Fußballer sich an das Konzept des Trainers anpassen können. Gladbach hat letztes Jahr deutlich gemacht, wie wichtig die Organisation auf dem Spielfeld ist. Hätten sich damals bei Hertha unter Favre alle dem so untergeordnet wie bei Gladbach letztes Jahr in der Rückrunde, wer weiß, vielleicht wären wir jetzt schon einmal Meister gewesen.
Aber alles Spekulatius...
Aber alles Spekulatius...
15.09.2011 - 11:30 Uhr
Zitat von Herthaner_85:
Das sehe ich anders, ein Spielertyp ist nunmal das was er ist. Sicher sollte sich jeder Spieler an gewisse Vorgaben des Trainers halten, aber es gilt nunmal die Stärken eines Spielers zu nutzen und man kann nicht jeden Spielertypen zu einen anderen umfunktionieren, denn nicht jeder ist polyvalent.
Wer sagt denn eigentlich, dass sich das gegenseitig ausschließt? Sich-nicht-unterordnen heißt seine Stärken einbringen, also heißt im Umkehrschluss sich-unterordnen, dass man seine Stärken nicht einbringen kann?
Dass das keinen Sinn ergibt, dafür ist Simunic ja das beste Beispiel - sofern es denn stimmt, dass der Trainer anfangs nicht viel mit ihm anfangen konnte aber nachdem er an sich arbeiten ließ er zu einer festen Größe wurde. Wie kann man denn da auch nur daran denken den Spieler aus der Pflicht zu nehmen?
Zitat
Lasogga passt zb auch nicht in unser aktuelles Konzept
Und auch Trainerfuchs Babbel schmeißt sein System nicht für ihn um. Wieder sitzt der Trainer am längeren Hebel. Und ebenso (!) wie unser ex-Stürmer spielt auch Lasogga immer mal wieder. Wobei es bei letzterem wohl eher an physischen Gegebenheiten liegt (er wird eben nie so flink und wendig wie ein Ramos sein) als an mentalen.
Das sehe ich anders, ein Spielertyp ist nunmal das was er ist. Sicher sollte sich jeder Spieler an gewisse Vorgaben des Trainers halten, aber es gilt nunmal die Stärken eines Spielers zu nutzen und man kann nicht jeden Spielertypen zu einen anderen umfunktionieren, denn nicht jeder ist polyvalent.
Wer sagt denn eigentlich, dass sich das gegenseitig ausschließt? Sich-nicht-unterordnen heißt seine Stärken einbringen, also heißt im Umkehrschluss sich-unterordnen, dass man seine Stärken nicht einbringen kann?
Dass das keinen Sinn ergibt, dafür ist Simunic ja das beste Beispiel - sofern es denn stimmt, dass der Trainer anfangs nicht viel mit ihm anfangen konnte aber nachdem er an sich arbeiten ließ er zu einer festen Größe wurde. Wie kann man denn da auch nur daran denken den Spieler aus der Pflicht zu nehmen?
Zitat
Lasogga passt zb auch nicht in unser aktuelles Konzept
Und auch Trainerfuchs Babbel schmeißt sein System nicht für ihn um. Wieder sitzt der Trainer am längeren Hebel. Und ebenso (!) wie unser ex-Stürmer spielt auch Lasogga immer mal wieder. Wobei es bei letzterem wohl eher an physischen Gegebenheiten liegt (er wird eben nie so flink und wendig wie ein Ramos sein) als an mentalen.
15.09.2011 - 11:36 Uhr
Zitat von Herthaner_85:
Das Simunic und Favre gewisse Differenzen hatten ist kein Geheimnis, aber das sie Dauerkrach hatten, kann mich nicht erinnern das hier jemals gelesen zu haben. Vielleicht zu lange her. :p
Gibt es Arbeitnehmer, die noch nie Differenzen mit ihrem Vorgesetzten hatten? Wenn man am Ende über den Vorgesetzten sagt, dass er kompetent und "ein guter Chef" war, können die Differenzen nicht so tragisch gewesen sein...
Oft genug wurden die Differenzen zwischne LF und Simunic so verkauft, als ob sie der Grund gewesen wären, dass Simunic abgegeben wurde - und das sollte spätestens mit diesen Aussagen widerlegt sein (war es zuvor schon, das Argument des finanziellen Drucks ist zu stark ;)).
Zitat von Herthaner_85:
Zum zweiten: Ein guter Trainer richtet sein Konzept auch ein wenig nach dem vorhandenen Spielermaterial. Aber grundsätzlich gebe ich dir da Recht, ein gutes Konzept bzw gute Organisation ist wichtig, davon war in der Abstiegssaison aber leider nichts mehr zu sehen. ;)
Diese Aussage liest man immer wieder. Ob es so stimmt, ist Ansichtssache. Das würde ja bedeuten, dass ein guter Trainer überall Erfolg hat - auch wenn zu wenig Qualität im Kader vorhanden ist... ist McLaren ein guter Trainer - oder ein schlechter, weil er mit dem Spielermaterial in Wolfsburg nicht zurecht kam? Oder ist der Manager schuld - der einen Trainer holte, diesem aber das benötigte Spielermaterial nicht zur Verfügung stellen wollte/konnte. Wollte - denn Geld wurde ja ausgegeben - für Spieler, die nicht ins Konzept passen (Diego).
Wenn ein Trainer Erfolge feiert, hat das immer bestimmte Gründe. Hitzfeld war erfolgreich, weil die Qualität in Dortmund und München sehr hoch war. Er war auch zuvor erfolgreich - mit einem Konzept - aber nicht mit Qualität. Je länger je unwichtiger wurde sein Konzept - er hatte mit der Zeit gar nicht mehr nötig, Automatismen in einem solch hohen Grad zu optimieren.
Du sprichst die Abstiegssaison an - wir werden uns nicht im Kreis drehen und keine Diskussion darüber führen, ob das "Huhn oder das Ei" zuerst war - dennoch: Im Sommer vor dieser Saison war der Qualitätsverlust massiv (-> finanzielle Lage). Mit Simunic ging Qualität für Geld - und dieses Geld konnte leider nicht reinvestiert werden. Bzw. ging es dann im Winter doch...
Ich sag: In der Hinrunde hätte Favre nicht weniger Punkte geholt als Funkel. In der Winterpause hätte es die selben Ausgaben gegeben - und was in der Rückrunde passiert wäre, weiss niemand. Im Normalfall wärs gleich schlecht verlaufen... Aber das tut jetzt wenig zur Sache.
Übrigens: In der Abstiegssaison hat man die selbe Organisation erkennen können, wie in der "fast-CL-Saison" - nur wurden die einzelnen Positionen mit Spielern besetzt, die weniger Qualität hatten. Die Gründe dafür sind bekannt - Transfers und Verletzungen. Aber so läuft das Geschäft.
Das Simunic und Favre gewisse Differenzen hatten ist kein Geheimnis, aber das sie Dauerkrach hatten, kann mich nicht erinnern das hier jemals gelesen zu haben. Vielleicht zu lange her. :p
Gibt es Arbeitnehmer, die noch nie Differenzen mit ihrem Vorgesetzten hatten? Wenn man am Ende über den Vorgesetzten sagt, dass er kompetent und "ein guter Chef" war, können die Differenzen nicht so tragisch gewesen sein...
Oft genug wurden die Differenzen zwischne LF und Simunic so verkauft, als ob sie der Grund gewesen wären, dass Simunic abgegeben wurde - und das sollte spätestens mit diesen Aussagen widerlegt sein (war es zuvor schon, das Argument des finanziellen Drucks ist zu stark ;)).
Zitat von Herthaner_85:
Zum zweiten: Ein guter Trainer richtet sein Konzept auch ein wenig nach dem vorhandenen Spielermaterial. Aber grundsätzlich gebe ich dir da Recht, ein gutes Konzept bzw gute Organisation ist wichtig, davon war in der Abstiegssaison aber leider nichts mehr zu sehen. ;)
Diese Aussage liest man immer wieder. Ob es so stimmt, ist Ansichtssache. Das würde ja bedeuten, dass ein guter Trainer überall Erfolg hat - auch wenn zu wenig Qualität im Kader vorhanden ist... ist McLaren ein guter Trainer - oder ein schlechter, weil er mit dem Spielermaterial in Wolfsburg nicht zurecht kam? Oder ist der Manager schuld - der einen Trainer holte, diesem aber das benötigte Spielermaterial nicht zur Verfügung stellen wollte/konnte. Wollte - denn Geld wurde ja ausgegeben - für Spieler, die nicht ins Konzept passen (Diego).
Wenn ein Trainer Erfolge feiert, hat das immer bestimmte Gründe. Hitzfeld war erfolgreich, weil die Qualität in Dortmund und München sehr hoch war. Er war auch zuvor erfolgreich - mit einem Konzept - aber nicht mit Qualität. Je länger je unwichtiger wurde sein Konzept - er hatte mit der Zeit gar nicht mehr nötig, Automatismen in einem solch hohen Grad zu optimieren.
Du sprichst die Abstiegssaison an - wir werden uns nicht im Kreis drehen und keine Diskussion darüber führen, ob das "Huhn oder das Ei" zuerst war - dennoch: Im Sommer vor dieser Saison war der Qualitätsverlust massiv (-> finanzielle Lage). Mit Simunic ging Qualität für Geld - und dieses Geld konnte leider nicht reinvestiert werden. Bzw. ging es dann im Winter doch...
Ich sag: In der Hinrunde hätte Favre nicht weniger Punkte geholt als Funkel. In der Winterpause hätte es die selben Ausgaben gegeben - und was in der Rückrunde passiert wäre, weiss niemand. Im Normalfall wärs gleich schlecht verlaufen... Aber das tut jetzt wenig zur Sache.
Übrigens: In der Abstiegssaison hat man die selbe Organisation erkennen können, wie in der "fast-CL-Saison" - nur wurden die einzelnen Positionen mit Spielern besetzt, die weniger Qualität hatten. Die Gründe dafür sind bekannt - Transfers und Verletzungen. Aber so läuft das Geschäft.
15.09.2011 - 11:43 Uhr
Aber, wenn es um die Organisation geht, um taktisches Verhalten bei und ohne Ballbesitz, ist es egal ob Du Pantelic, Ronolado oder Egon Müller heißt. Das hat ja nichts mit fußballerischen Fähigkeiten zu tun, sondern nur damit, ob Spieler xy sich so verhalten will oder nicht.
Ich bin mir sehr sicher, dass ein Hanke auch nicht 100% den Anforderungen eines Favres an einen Mittlestürmer genügt, aber er macht das bzw. versucht das zu machen, was Favre von ihm verlangt und genau deshalb ist Gladbach im Moment erfolgreich. Es gibt ein klares, dazu noch gutes, taktisches Konzept und die Spieler halten es ihren Möglichkeiten entsprechend bestmöglich ein. Schon hast du aus einem zu 99% sicheren Absteiger eine Mannschaft geformt, die um die Plätze 5-9 spielt.
Wenn man bedenkt, was wir in diesem überragenden Jahr noch für Spielermaterial im Vergleich zum heutigen Gladbach hatten, denk ich noch wehmütiger daran zurück, was in diesem Jahr möglich gewesen wäre, wenn es nicht 3-4 Spieler gegeben hätte, deren Ego größer war, als der Erfolg der Mannschaft und des Vereins.
Ich bin mir sehr sicher, dass ein Hanke auch nicht 100% den Anforderungen eines Favres an einen Mittlestürmer genügt, aber er macht das bzw. versucht das zu machen, was Favre von ihm verlangt und genau deshalb ist Gladbach im Moment erfolgreich. Es gibt ein klares, dazu noch gutes, taktisches Konzept und die Spieler halten es ihren Möglichkeiten entsprechend bestmöglich ein. Schon hast du aus einem zu 99% sicheren Absteiger eine Mannschaft geformt, die um die Plätze 5-9 spielt.
Wenn man bedenkt, was wir in diesem überragenden Jahr noch für Spielermaterial im Vergleich zum heutigen Gladbach hatten, denk ich noch wehmütiger daran zurück, was in diesem Jahr möglich gewesen wäre, wenn es nicht 3-4 Spieler gegeben hätte, deren Ego größer war, als der Erfolg der Mannschaft und des Vereins.
15.09.2011 - 13:12 Uhr
Mal auf ein Wort zu Simunic
Zitat
Komisch, wo der Favre doch den Simunic so böse aus Berlin vergrault hat.
Zur Erinnerung
Zitat von Morgenpost:
Joe Simunic ist von Trainer Favre enttäuscht
Herthas Innenverteidiger Joe Simunic erfuhr aus Zeitungen, dass Trainer Lucien Favre an den künftigen Leistungen des Spielers zweifelt.
Der Nationalspieler reagierte und besprach sich mit seinem Berater Gordon Stipic. Nach einigen Tagen entschieden sie gemeinsam, dass Simunic Berlin verlassen möchte. „Wir haben die Situation analysiert, in sportlicher und vor allem auch in menschlicher Hinsicht. Die Einschätzung von Favre hat uns in unserer Einschätzung bekräftigt. Das ist keine Basis für eine gute Zusammenarbeit. Joe muss weg“, sagte Stipic Morgenpost Online.
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1115546/Joe_Simunic_ist_von_Trainer_Favre_enttaeuscht.html
Da gab es schon einige Misstöne beim Abgang von Simunic... das er aber heute trotzdem die Qualität des Trainers hervorhebt, ist wohl vor allem der Erfahrung nach Favre geschuldet... und lässt sich eher mit Erkenntnis durch Erfahrung beschreiben... (hätte mich mal interessiert wie er damals über die fachlichen Eigenschaften des Coachs gesprochen hat)
Von daher hatten hier einige Diskussionen schon ihre Berechtigung...
Edit: Und das Favre mit seiner Einschätzung recht behalten sollte, zeigte die nahe Vergangenheit...
Zitat
Komisch, wo der Favre doch den Simunic so böse aus Berlin vergrault hat.
Zur Erinnerung
Zitat von Morgenpost:
Joe Simunic ist von Trainer Favre enttäuscht
Herthas Innenverteidiger Joe Simunic erfuhr aus Zeitungen, dass Trainer Lucien Favre an den künftigen Leistungen des Spielers zweifelt.
Der Nationalspieler reagierte und besprach sich mit seinem Berater Gordon Stipic. Nach einigen Tagen entschieden sie gemeinsam, dass Simunic Berlin verlassen möchte. „Wir haben die Situation analysiert, in sportlicher und vor allem auch in menschlicher Hinsicht. Die Einschätzung von Favre hat uns in unserer Einschätzung bekräftigt. Das ist keine Basis für eine gute Zusammenarbeit. Joe muss weg“, sagte Stipic Morgenpost Online.
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1115546/Joe_Simunic_ist_von_Trainer_Favre_enttaeuscht.html
Da gab es schon einige Misstöne beim Abgang von Simunic... das er aber heute trotzdem die Qualität des Trainers hervorhebt, ist wohl vor allem der Erfahrung nach Favre geschuldet... und lässt sich eher mit Erkenntnis durch Erfahrung beschreiben... (hätte mich mal interessiert wie er damals über die fachlichen Eigenschaften des Coachs gesprochen hat)
Von daher hatten hier einige Diskussionen schon ihre Berechtigung...
Edit: Und das Favre mit seiner Einschätzung recht behalten sollte, zeigte die nahe Vergangenheit...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von herthaforlife am 15.09.2011 um 13:21 Uhr bearbeitet
15.09.2011 - 13:21 Uhr
Naja die Aussage hat der Berater von Simunic getroffen.
Die sollte man nicht so hoch hängen wie die Aussage von Simunic selber.
Ich denke das wenn Simunic sagt :" Favre ist ein toller Trainer " ist da dann mehr drann,
als wenn sein Berater (der ja Geld sehen wird bei einem Wechsel) sagt : ".... Joe muss weg ".
Die sollte man nicht so hoch hängen wie die Aussage von Simunic selber.
Ich denke das wenn Simunic sagt :" Favre ist ein toller Trainer " ist da dann mehr drann,
als wenn sein Berater (der ja Geld sehen wird bei einem Wechsel) sagt : ".... Joe muss weg ".
15.09.2011 - 13:33 Uhr
Zitat von Kevinho123:
Naja die Aussage hat der Berater von Simunic getroffen.
Die sollte man nicht so hoch hängen wie die Aussage von Simunic selber.
Ich denke das wenn Simunic sagt :" Favre ist ein toller Trainer " ist da dann mehr drann,
als wenn sein Berater (der ja Geld sehen wird bei einem Wechsel) sagt : ".... Joe muss weg ".
Wenn der Berater von, wir haben uns besprochen redet... kann man davon ausgehen, dass er auch im Namen von Josip kommuniziert! Das Simunic die fachliche Kompetenz von Favre anerkennt (anerkennen muss) zeigt ja nicht zuletzt sein eigener Werdegang... Favre hatte in seiner Prognose mehr als recht!
Wenn jetzt eben Leute hier im Forum schreiben...
Zitat
Komisch, wo der Favre doch den Simunic so böse aus Berlin vergrault hat.
Dann steht das "Vergraulen" von damals für mich nicht im Widerspruch mit der Anerkennung von heute... denn es gab ja auch durchaus eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der gemeinsamen Zeit... am Ende blieb aber immer in der Art und Weise des Abgangs ein kleines Geschmäckle...
Naja die Aussage hat der Berater von Simunic getroffen.
Die sollte man nicht so hoch hängen wie die Aussage von Simunic selber.
Ich denke das wenn Simunic sagt :" Favre ist ein toller Trainer " ist da dann mehr drann,
als wenn sein Berater (der ja Geld sehen wird bei einem Wechsel) sagt : ".... Joe muss weg ".
Wenn der Berater von, wir haben uns besprochen redet... kann man davon ausgehen, dass er auch im Namen von Josip kommuniziert! Das Simunic die fachliche Kompetenz von Favre anerkennt (anerkennen muss) zeigt ja nicht zuletzt sein eigener Werdegang... Favre hatte in seiner Prognose mehr als recht!
Wenn jetzt eben Leute hier im Forum schreiben...
Zitat
Komisch, wo der Favre doch den Simunic so böse aus Berlin vergrault hat.
Dann steht das "Vergraulen" von damals für mich nicht im Widerspruch mit der Anerkennung von heute... denn es gab ja auch durchaus eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der gemeinsamen Zeit... am Ende blieb aber immer in der Art und Weise des Abgangs ein kleines Geschmäckle...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von herthaforlife am 15.09.2011 um 13:42 Uhr bearbeitet
15.09.2011 - 13:55 Uhr
Zitat von Exposure:
Aber, wenn es um die Organisation geht, um taktisches Verhalten bei und ohne Ballbesitz, ist es egal ob Du Pantelic, Ronolado oder Egon Müller heißt. Das hat ja nichts mit fußballerischen Fähigkeiten zu tun, sondern nur damit, ob Spieler xy sich so verhalten will oder nicht.
Das ist so - teilweise. Nur wird der qualitativ stärkere LV a) weniger Stellungsfehler begehen und b) mehr Zweikämpfe gewinnen. So ganz egal ist die individuelle Klasse vor allem gegen den Ball dann doch nicht. Natürlich - mit Ball ist es nochmals was völlig anderes. Aber auch da gibt es die, die passsicher sind und "richtig" spielen - und jene, die dennoch regelmässig falsche Entscheidungen treffen.
Zitat von Exposure:
Ich bin mir sehr sicher, dass ein Hanke auch nicht 100% den Anforderungen eines Favres an einen Mittlestürmer genügt, aber er macht das bzw. versucht das zu machen, was Favre von ihm verlangt und genau deshalb ist Gladbach im Moment erfolgreich. Es gibt ein klares, dazu noch gutes, taktisches Konzept und die Spieler halten es ihren Möglichkeiten entsprechend bestmöglich ein. Schon hast du aus einem zu 99% sicheren Absteiger eine Mannschaft geformt, die um die Plätze 5-9 spielt.
Schön formuliert - auch Pante hätte die Möglichkeit gehabt, sich einzugliedern - nur war das nicht in seinem Interesse. Bei Simunic war das anders.
Zitat von Exposure:
Wenn man bedenkt, was wir in diesem überragenden Jahr noch für Spielermaterial im Vergleich zum heutigen Gladbach hatten, denk ich noch wehmütiger daran zurück, was in diesem Jahr möglich gewesen wäre, wenn es nicht 3-4 Spieler gegeben hätte, deren Ego größer war, als der Erfolg der Mannschaft und des Vereins.
Das ist immer sone Sache - man wird es nie erfahren. Aber in die selbe Kategorie gehört "Arne-ich-will-nicht-RV-spielen" Friedrich. Erst das Ego - dann das Team ;).
Aber, wenn es um die Organisation geht, um taktisches Verhalten bei und ohne Ballbesitz, ist es egal ob Du Pantelic, Ronolado oder Egon Müller heißt. Das hat ja nichts mit fußballerischen Fähigkeiten zu tun, sondern nur damit, ob Spieler xy sich so verhalten will oder nicht.
Das ist so - teilweise. Nur wird der qualitativ stärkere LV a) weniger Stellungsfehler begehen und b) mehr Zweikämpfe gewinnen. So ganz egal ist die individuelle Klasse vor allem gegen den Ball dann doch nicht. Natürlich - mit Ball ist es nochmals was völlig anderes. Aber auch da gibt es die, die passsicher sind und "richtig" spielen - und jene, die dennoch regelmässig falsche Entscheidungen treffen.
Zitat von Exposure:
Ich bin mir sehr sicher, dass ein Hanke auch nicht 100% den Anforderungen eines Favres an einen Mittlestürmer genügt, aber er macht das bzw. versucht das zu machen, was Favre von ihm verlangt und genau deshalb ist Gladbach im Moment erfolgreich. Es gibt ein klares, dazu noch gutes, taktisches Konzept und die Spieler halten es ihren Möglichkeiten entsprechend bestmöglich ein. Schon hast du aus einem zu 99% sicheren Absteiger eine Mannschaft geformt, die um die Plätze 5-9 spielt.
Schön formuliert - auch Pante hätte die Möglichkeit gehabt, sich einzugliedern - nur war das nicht in seinem Interesse. Bei Simunic war das anders.
Zitat von Exposure:
Wenn man bedenkt, was wir in diesem überragenden Jahr noch für Spielermaterial im Vergleich zum heutigen Gladbach hatten, denk ich noch wehmütiger daran zurück, was in diesem Jahr möglich gewesen wäre, wenn es nicht 3-4 Spieler gegeben hätte, deren Ego größer war, als der Erfolg der Mannschaft und des Vereins.
Das ist immer sone Sache - man wird es nie erfahren. Aber in die selbe Kategorie gehört "Arne-ich-will-nicht-RV-spielen" Friedrich. Erst das Ego - dann das Team ;).
15.09.2011 - 13:58 Uhr
Zitat von Kevinho123:
Naja die Aussage hat der Berater von Simunic getroffen.
Die sollte man nicht so hoch hängen wie die Aussage von Simunic selber.
Ich denke das wenn Simunic sagt :" Favre ist ein toller Trainer " ist da dann mehr drann,
als wenn sein Berater (der ja Geld sehen wird bei einem Wechsel) sagt : ".... Joe muss weg ".
Das seh ich auch so. DENN: Es war nie die Frage, ob Joe weg musste, weil ihn Favre nicht mehr wollte. Joe musste primär aus finanziellen Gründen gehen. Ich bin sicher, dass Favre Simunic gerne gehalten hätte - aber das war leider nicht möglich. Für 1 Mio. EUR Gehalt pro Jahr hätte er sicher auch Pante gehalten - in Amsterdam wird er ja nicht mehr verdient haben - aber Pante wollte in Berlin bekanntlich nicht für 1 Mio. EUR spielen ;).
Naja die Aussage hat der Berater von Simunic getroffen.
Die sollte man nicht so hoch hängen wie die Aussage von Simunic selber.
Ich denke das wenn Simunic sagt :" Favre ist ein toller Trainer " ist da dann mehr drann,
als wenn sein Berater (der ja Geld sehen wird bei einem Wechsel) sagt : ".... Joe muss weg ".
Das seh ich auch so. DENN: Es war nie die Frage, ob Joe weg musste, weil ihn Favre nicht mehr wollte. Joe musste primär aus finanziellen Gründen gehen. Ich bin sicher, dass Favre Simunic gerne gehalten hätte - aber das war leider nicht möglich. Für 1 Mio. EUR Gehalt pro Jahr hätte er sicher auch Pante gehalten - in Amsterdam wird er ja nicht mehr verdient haben - aber Pante wollte in Berlin bekanntlich nicht für 1 Mio. EUR spielen ;).
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