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Ehemalige Herthaner

19.05.2011 - 19:37 Uhr
Ehemalige Herthaner |#9751
21.05.2025 - 15:04 Uhr
Zitat von Herthin0
Zitat von Herthafreak

Quelle: www.sport.de
Ex-Herthaner vor Bundesliga-Rückkehr?
Medien: Köln und HSV im Transfer-Duell
Ich finde das hat man damals als er noch hier war, schon deutlich gesehen dass Jordan mega Potenzial hat zu einem kompletten BL IV. Wieder so ein Fall wo er hier nicht genug Perspektive / Wertschätzung bekommen hat, woanders hinzieht und da voll einschlägt. Jetzt auch noch ablösefrei, echt ein Jammer.


Er war nun 3 Jahre bei einem gehobeneren, aber nichtmal Spitzenteam in Belgien. Klar hat er zwischendurch auch mal international gespielt, aber das tun Derick Luckassen und Ivan Sunjic mit Pafos aus Zypern ebenso. Die sind sogar Meister geworden.

Und dass er dann ein kompletter Bundesliga-IV sein soll muss er auch erstmal beweisen, wenn es am Ende erstmal "nur" für einen Aufsteiger reicht. Wenn er eine gute Saison spielt, dann bin ich bei dir, aber die Voraussetzungen sind noch nicht so eindeutig gegeben dafür.


Schön für Jordan wenn es klappen sollte. Ich gehe auch davon aus das er mindestens mithalten kann mit den Verteidigern die aktuell bei Köln und HSV spielen. Wie die dann in der Bundesliga performen hängt dann aber auch daran wie das ganze Team die Performance übertragen kann.

Zum anderen Part das man ihm nicht genug Wertschätzung/Perspektive bei uns gegeben gegeben hat... Also meines Wissens hat er die Spiele gespielt wo er spielfähig war. Das große Manko war halt einfach seine Verletzungsanfälligkeit bei uns, wodurch er nie lange am Stück spielen konnte und häufig erstmal wieder reinkommen musste.

Wenn er das abstellt (was ja in Belgien so aussieht) bekommt der abnehmende Verein in der Bundesliga mit Sicherheit einen vernünftigen Verteidiger zum adäquaten Preis.
Ehemalige Herthaner |#9752
22.05.2025 - 19:53 Uhr
Selbst Guardiola gratuliert: Reiß hinterlässt Spuren bei ManCity

Interessanter Artikel zu unserem Ex-Akademie-Trainer

Zitat von Kicker

Die Krönung der Saison fiel aus, aber den Erfolg einer Spielzeit in Titeln zu bemessen, war noch nie die Sache von Oliver Reiß. Er versteht sich als Spieler-Entwickler, immer schon, 17 Jahre lang als Trainer im Nachwuchs von Hertha BSC, seit dem vergangenen Sommer in der Akademie von Manchester City, wo er die U 18 anleitet. Sein Team hat in der regulären Saison der Nord-Staffel der U 18 Premier League die Gegner in Grund und Boden gespielt, 24 Spiele, nur eins verloren, 21 Siege in Folge, 90 Tore. Pep Guardiola, der Cheftrainer der Profis von ManCity, hat diesen 42-jährigen Deutschen vor ein paar Wochen mit wenigen Sätzen aus dem Schatten ins Licht geschoben.

"Ich bin sehr stolz", hat Guardiola über Reiß und dessen Staff, zu dem als Co-Trainer auch Irlands Ex-Nationalspieler Richard Dunne zählt, gesagt. "Ich gratuliere ihm für die unglaubliche Arbeit. Ich denke, dass die Spieler viel besser sind, als sie es vielleicht vor einer, zwei oder drei Saisons waren. Sie entwickeln viele Dinge, die notwendig sind, um auf höchstem Niveau mithalten zu können. Sie machen einen unglaublichen Job."

....

"Als ich zu Manchester City kam, dachte ich am Anfang: 'War es die richtige Entscheidung?'", sagte Reiß den Manchester Evening News im vergangenen Jahr: "Sie erwarteten eine Menge von mir. Am Anfang gab es Herausforderungen, auch die Sprache und die Anpassung an die neue Kultur."

Landsmann Krücken gab vor Jahresfrist den Anstoß
Es war vieles neu und ungleich wuchtiger als bei Hertha BSC, wo ihn im vergangenen Frühsommer der neue Cheftrainer Cristian Fiel gern als Co-Trainer an seiner Seite gehabt hätte. Auch der FC Bayern und der RSC Anderlecht lockten, aber gegen die Sogkraft von ManCity konnte Hertha nichts machen und sonst auch niemand. Es war für den in Berlin-Reinickendorf aufgewachsenen Reiß ein Once-in-a-lifetime-Moment.

Thomas Krücken, Academy Director bei Manchester City und von 2007 bis 2010 bei Hertha als pädagogischer Leiter und U-17-Coach tätig, hatte Reiß den Anstoß gegeben. Der durchlief ein mehrstufiges Assessment-Center und bekam den Zuschlag für den Job. Jetzt liegt ein pickepackevolles, intensives Premieren-Jahr hinter ihm. Neben der schieren Größe und Top-Infrastruktur der Akademie ist die Ausbildung im athletischen Bereich in England noch etwas detaillierter als in Deutschland, auch bei den Spielerprofilen und -charakteren gibt es feine Unterschiede und womöglich weniger Heterogenität als im Hertha-Nachwuchs.

Reiß' Credo: Nicht alle Steine aus dem Weg räumen
Reiß versucht sich an einem Spagat aus Challenge und Support. Schon im Mai 2024 - noch als U-19-Trainer von Hertha - hatte er in einem rbb-Interview die Thematik skizziert und über die Talente gesagt: "Sie wollen nicht mehr einfach nur kicken, sondern mehr Ideen und Lösungen mit an die Hand bekommen. Da muss man gut aufpassen, weil dieser Trend auch gefährlich ist und dazu führen kann, dass die Jungs ihre Selbstständigkeit verlieren. Bei Widerständen geht der Blick dann direkt nach draußen zum Trainer in der Hoffnung, dass der schon wissen wird, was zu tun ist. Das beißt sich mit einer nachhaltigen Entwicklung."

Seinen Spielern Hilfestellungen zu geben und ihnen trotzdem nicht alle Steine aus dem Weg zu räumen, sondern manche bewusst im Weg liegenzulassen, um die Resilienz der Talente zu fördern - das ist der schmale Grat, auf dem sich Reiß bewegt.

Der Sprung in den Profi-Bereich ist in seinem Hinterkopf
Die Familie ist in Berlin-Kreuzberg wohnen geblieben, eines seiner beiden Kinder ist schulpflichtig, Reiß pendelt. Er wird jetzt vier Wochen seinen Akku aufladen und dann mit der U 18 von Manchester City in seine zweite Saison gehen, die kaum weniger intensiv als die erste werden dürfte.

Der Sprung in den Profi-Bereich ist eine Stufe, die er irgendwann vermutlich nehmen will und wird, aber er ist keiner, der Karrierepläne schmiedet. Sein vor zwölf Monaten geäußerter Satz, er habe seine "Pro-Lizenz nicht gemacht, um ewig im Akademiebereich zu bleiben", hat ziemlich sicher unverändert Gültigkeit. Aber fürs Erste ist für den Mann, der in Berlin Talente wie Ibrahim Maza, Pascal Klemens und Linus Gechter formte und aus Krückens Sicht "alle Facetten der Spieler-Entwicklung abdeckt", in Manchester noch einiges zu tun. Gegen einen Titel mit seiner U 18 würde sich Oliver Reiß im zweiten Jahr nicht wehren, aber im Kern, das weiß er und dafür arbeitet er, geht es um mehr.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Geronimo1000 am 22.05.2025 um 19:58 Uhr bearbeitet
Ehemalige Herthaner |#9753
22.05.2025 - 22:51 Uhr
Unterschrieben: Sandro Wagner übernimmt in der Bundesliga
Er soll Trainer beim FC Augsburg werden
Ehemalige Herthaner |#9754
23.05.2025 - 07:22 Uhr
Die komplette Saisonplanung muss über den Haufen geworfen werden. Geplante Transfers wie die von Liam Delap (22/Ipswich Town), Matheus Cunha (25/Wolverhampton Wanderers) und Victor Osimhen (26/SSC Neapel, zur Leihe bei Galatasaray) fallen laut dem ‚Mirror‘ ziemlich sicher ins Wasser.
Zitat von Pal1975
Cunha wechselt für 72 Millionen von den Wolves zu Manchester United. Haben wir da vielleicht auch noch einige Prozent mit drin?

•     •     •

Ehemalige Herthaner |#9755
23.05.2025 - 07:42 Uhr
Bjørkan ist im Europa League Team of the Season gelandet.
Ehemalige Herthaner |#9756
23.05.2025 - 09:14 Uhr
Zitat von Geronimo1000
Selbst Guardiola gratuliert: Reiß hinterlässt Spuren bei ManCity

Interessanter Artikel zu unserem Ex-Akademie-Trainer

Zitat von Kicker

Die Krönung der Saison fiel aus, aber den Erfolg einer Spielzeit in Titeln zu bemessen, war noch nie die Sache von Oliver Reiß. Er versteht sich als Spieler-Entwickler, immer schon, 17 Jahre lang als Trainer im Nachwuchs von Hertha BSC, seit dem vergangenen Sommer in der Akademie von Manchester City, wo er die U 18 anleitet. Sein Team hat in der regulären Saison der Nord-Staffel der U 18 Premier League die Gegner in Grund und Boden gespielt, 24 Spiele, nur eins verloren, 21 Siege in Folge, 90 Tore. Pep Guardiola, der Cheftrainer der Profis von ManCity, hat diesen 42-jährigen Deutschen vor ein paar Wochen mit wenigen Sätzen aus dem Schatten ins Licht geschoben.

"Ich bin sehr stolz", hat Guardiola über Reiß und dessen Staff, zu dem als Co-Trainer auch Irlands Ex-Nationalspieler Richard Dunne zählt, gesagt. "Ich gratuliere ihm für die unglaubliche Arbeit. Ich denke, dass die Spieler viel besser sind, als sie es vielleicht vor einer, zwei oder drei Saisons waren. Sie entwickeln viele Dinge, die notwendig sind, um auf höchstem Niveau mithalten zu können. Sie machen einen unglaublichen Job."

....

"Als ich zu Manchester City kam, dachte ich am Anfang: 'War es die richtige Entscheidung?'", sagte Reiß den Manchester Evening News im vergangenen Jahr: "Sie erwarteten eine Menge von mir. Am Anfang gab es Herausforderungen, auch die Sprache und die Anpassung an die neue Kultur."

Landsmann Krücken gab vor Jahresfrist den Anstoß
Es war vieles neu und ungleich wuchtiger als bei Hertha BSC, wo ihn im vergangenen Frühsommer der neue Cheftrainer Cristian Fiel gern als Co-Trainer an seiner Seite gehabt hätte. Auch der FC Bayern und der RSC Anderlecht lockten, aber gegen die Sogkraft von ManCity konnte Hertha nichts machen und sonst auch niemand. Es war für den in Berlin-Reinickendorf aufgewachsenen Reiß ein Once-in-a-lifetime-Moment.

Thomas Krücken, Academy Director bei Manchester City und von 2007 bis 2010 bei Hertha als pädagogischer Leiter und U-17-Coach tätig, hatte Reiß den Anstoß gegeben. Der durchlief ein mehrstufiges Assessment-Center und bekam den Zuschlag für den Job. Jetzt liegt ein pickepackevolles, intensives Premieren-Jahr hinter ihm. Neben der schieren Größe und Top-Infrastruktur der Akademie ist die Ausbildung im athletischen Bereich in England noch etwas detaillierter als in Deutschland, auch bei den Spielerprofilen und -charakteren gibt es feine Unterschiede und womöglich weniger Heterogenität als im Hertha-Nachwuchs.

Reiß' Credo: Nicht alle Steine aus dem Weg räumen
Reiß versucht sich an einem Spagat aus Challenge und Support. Schon im Mai 2024 - noch als U-19-Trainer von Hertha - hatte er in einem rbb-Interview die Thematik skizziert und über die Talente gesagt: "Sie wollen nicht mehr einfach nur kicken, sondern mehr Ideen und Lösungen mit an die Hand bekommen. Da muss man gut aufpassen, weil dieser Trend auch gefährlich ist und dazu führen kann, dass die Jungs ihre Selbstständigkeit verlieren. Bei Widerständen geht der Blick dann direkt nach draußen zum Trainer in der Hoffnung, dass der schon wissen wird, was zu tun ist. Das beißt sich mit einer nachhaltigen Entwicklung."

Seinen Spielern Hilfestellungen zu geben und ihnen trotzdem nicht alle Steine aus dem Weg zu räumen, sondern manche bewusst im Weg liegenzulassen, um die Resilienz der Talente zu fördern - das ist der schmale Grat, auf dem sich Reiß bewegt.

Der Sprung in den Profi-Bereich ist in seinem Hinterkopf
Die Familie ist in Berlin-Kreuzberg wohnen geblieben, eines seiner beiden Kinder ist schulpflichtig, Reiß pendelt. Er wird jetzt vier Wochen seinen Akku aufladen und dann mit der U 18 von Manchester City in seine zweite Saison gehen, die kaum weniger intensiv als die erste werden dürfte.

Der Sprung in den Profi-Bereich ist eine Stufe, die er irgendwann vermutlich nehmen will und wird, aber er ist keiner, der Karrierepläne schmiedet. Sein vor zwölf Monaten geäußerter Satz, er habe seine "Pro-Lizenz nicht gemacht, um ewig im Akademiebereich zu bleiben", hat ziemlich sicher unverändert Gültigkeit. Aber fürs Erste ist für den Mann, der in Berlin Talente wie Ibrahim Maza, Pascal Klemens und Linus Gechter formte und aus Krückens Sicht "alle Facetten der Spieler-Entwicklung abdeckt", in Manchester noch einiges zu tun. Gegen einen Titel mit seiner U 18 würde sich Oliver Reiß im zweiten Jahr nicht wehren, aber im Kern, das weiß er und dafür arbeitet er, geht es um mehr.


Vielleicht kann man ja den Kontakt zu Reiß ja nutzen und Man City den einen oder anderen abwerben, die vielleicht nicht zu den ganz großen gehören, aber für uns durchaus noch lukrativ wären.

Ich finde schon, dass man da auch weiterhin ein Auge darauf halten sollte, auch mal bei anderen Top Clubs in Europa junge Spieler abzuwerben, die den großen Durchbruch nicht schaffen aufgrund der Konkurrenz und die man Ablösefrei oder zu kleinen Kursen bekommen kann.

Ein Ibrahim war vielleicht nicht ganz so gut wie man es sich von ihm erhofft hat.
Ehemalige Herthaner |#9757
23.05.2025 - 14:01 Uhr
Zitat von Pal1975
Zitat von Geronimo1000

Selbst Guardiola gratuliert: Reiß hinterlässt Spuren bei ManCity

Interessanter Artikel zu unserem Ex-Akademie-Trainer

Zitat von Kicker

Die Krönung der Saison fiel aus, aber den Erfolg einer Spielzeit in Titeln zu bemessen, war noch nie die Sache von Oliver Reiß. Er versteht sich als Spieler-Entwickler, immer schon, 17 Jahre lang als Trainer im Nachwuchs von Hertha BSC, seit dem vergangenen Sommer in der Akademie von Manchester City, wo er die U 18 anleitet. Sein Team hat in der regulären Saison der Nord-Staffel der U 18 Premier League die Gegner in Grund und Boden gespielt, 24 Spiele, nur eins verloren, 21 Siege in Folge, 90 Tore. Pep Guardiola, der Cheftrainer der Profis von ManCity, hat diesen 42-jährigen Deutschen vor ein paar Wochen mit wenigen Sätzen aus dem Schatten ins Licht geschoben.

"Ich bin sehr stolz", hat Guardiola über Reiß und dessen Staff, zu dem als Co-Trainer auch Irlands Ex-Nationalspieler Richard Dunne zählt, gesagt. "Ich gratuliere ihm für die unglaubliche Arbeit. Ich denke, dass die Spieler viel besser sind, als sie es vielleicht vor einer, zwei oder drei Saisons waren. Sie entwickeln viele Dinge, die notwendig sind, um auf höchstem Niveau mithalten zu können. Sie machen einen unglaublichen Job."

....

"Als ich zu Manchester City kam, dachte ich am Anfang: 'War es die richtige Entscheidung?'", sagte Reiß den Manchester Evening News im vergangenen Jahr: "Sie erwarteten eine Menge von mir. Am Anfang gab es Herausforderungen, auch die Sprache und die Anpassung an die neue Kultur."

Landsmann Krücken gab vor Jahresfrist den Anstoß
Es war vieles neu und ungleich wuchtiger als bei Hertha BSC, wo ihn im vergangenen Frühsommer der neue Cheftrainer Cristian Fiel gern als Co-Trainer an seiner Seite gehabt hätte. Auch der FC Bayern und der RSC Anderlecht lockten, aber gegen die Sogkraft von ManCity konnte Hertha nichts machen und sonst auch niemand. Es war für den in Berlin-Reinickendorf aufgewachsenen Reiß ein Once-in-a-lifetime-Moment.

Thomas Krücken, Academy Director bei Manchester City und von 2007 bis 2010 bei Hertha als pädagogischer Leiter und U-17-Coach tätig, hatte Reiß den Anstoß gegeben. Der durchlief ein mehrstufiges Assessment-Center und bekam den Zuschlag für den Job. Jetzt liegt ein pickepackevolles, intensives Premieren-Jahr hinter ihm. Neben der schieren Größe und Top-Infrastruktur der Akademie ist die Ausbildung im athletischen Bereich in England noch etwas detaillierter als in Deutschland, auch bei den Spielerprofilen und -charakteren gibt es feine Unterschiede und womöglich weniger Heterogenität als im Hertha-Nachwuchs.

Reiß' Credo: Nicht alle Steine aus dem Weg räumen
Reiß versucht sich an einem Spagat aus Challenge und Support. Schon im Mai 2024 - noch als U-19-Trainer von Hertha - hatte er in einem rbb-Interview die Thematik skizziert und über die Talente gesagt: "Sie wollen nicht mehr einfach nur kicken, sondern mehr Ideen und Lösungen mit an die Hand bekommen. Da muss man gut aufpassen, weil dieser Trend auch gefährlich ist und dazu führen kann, dass die Jungs ihre Selbstständigkeit verlieren. Bei Widerständen geht der Blick dann direkt nach draußen zum Trainer in der Hoffnung, dass der schon wissen wird, was zu tun ist. Das beißt sich mit einer nachhaltigen Entwicklung."

Seinen Spielern Hilfestellungen zu geben und ihnen trotzdem nicht alle Steine aus dem Weg zu räumen, sondern manche bewusst im Weg liegenzulassen, um die Resilienz der Talente zu fördern - das ist der schmale Grat, auf dem sich Reiß bewegt.

Der Sprung in den Profi-Bereich ist in seinem Hinterkopf
Die Familie ist in Berlin-Kreuzberg wohnen geblieben, eines seiner beiden Kinder ist schulpflichtig, Reiß pendelt. Er wird jetzt vier Wochen seinen Akku aufladen und dann mit der U 18 von Manchester City in seine zweite Saison gehen, die kaum weniger intensiv als die erste werden dürfte.

Der Sprung in den Profi-Bereich ist eine Stufe, die er irgendwann vermutlich nehmen will und wird, aber er ist keiner, der Karrierepläne schmiedet. Sein vor zwölf Monaten geäußerter Satz, er habe seine "Pro-Lizenz nicht gemacht, um ewig im Akademiebereich zu bleiben", hat ziemlich sicher unverändert Gültigkeit. Aber fürs Erste ist für den Mann, der in Berlin Talente wie Ibrahim Maza, Pascal Klemens und Linus Gechter formte und aus Krückens Sicht "alle Facetten der Spieler-Entwicklung abdeckt", in Manchester noch einiges zu tun. Gegen einen Titel mit seiner U 18 würde sich Oliver Reiß im zweiten Jahr nicht wehren, aber im Kern, das weiß er und dafür arbeitet er, geht es um mehr.


Vielleicht kann man ja den Kontakt zu Reiß ja nutzen und Man City den einen oder anderen abwerben, die vielleicht nicht zu den ganz großen gehören, aber für uns durchaus noch lukrativ wären.

Ich finde schon, dass man da auch weiterhin ein Auge darauf halten sollte, auch mal bei anderen Top Clubs in Europa junge Spieler abzuwerben, die den großen Durchbruch nicht schaffen aufgrund der Konkurrenz und die man Ablösefrei oder zu kleinen Kursen bekommen kann.

Ein Ibrahim war vielleicht nicht ganz so gut wie man es sich von ihm erhofft hat.


Gerne auch den größten Talenten direkt in der ersten Elf an den Männerfußball heranführen, wenn es für ManCitys erste Elf noch nicht reicht. Leihen von Toptalenten (ganz vereinzelt) fände ich nicht schlecht. Natürlich muss man dabei die eigenen Nachwuchskicker im Auge behalten und diese nicht komplett verschrecken bzw. deren Zukunft verbauen.

•     •     •

Endlich eine tatsächliche finanzielle Konsolidierung mit reduzierten Saisonzielen!
*Wunschaufstellung 2026/2027*

Grönning
Brekalo - Gouram - Adewumi
Sessa - Lum
Pedersen/Zeefuik - Kolbe - Gechter - Eitschberger
Gersbeck
Ehemalige Herthaner |#9758
23.05.2025 - 14:22 Uhr
Zitat von Zidane1892
...

Gerne auch den größten Talenten direkt in der ersten Elf an den Männerfußball heranführen, wenn es für ManCitys erste Elf noch nicht reicht. Leihen von Toptalenten (ganz vereinzelt) fände ich nicht schlecht. Natürlich muss man dabei die eigenen Nachwuchskicker im Auge behalten und diese nicht komplett verschrecken bzw. deren Zukunft verbauen.


Da wäre ich klar dagegen. Ich habe keine Lust das Hertha zum Farmteam irgendeines Scheichklubs wird. Talente aus deren Akademien holen, wenn klar ist das es nicht reicht, ok, aber das was du da vorschlägst, auf keinen Fall.

•     •     •

Bekämpfe Angst mit Wissen,
Wut mit Vernunft,
Verwirrung mit Wissenschaft und
Unschuld mit Wahrheit
Ehemalige Herthaner |#9759
23.05.2025 - 14:47 Uhr
Zitat von Starslayer
Zitat von Zidane1892

...

Gerne auch den größten Talenten direkt in der ersten Elf an den Männerfußball heranführen, wenn es für ManCitys erste Elf noch nicht reicht. Leihen von Toptalenten (ganz vereinzelt) fände ich nicht schlecht. Natürlich muss man dabei die eigenen Nachwuchskicker im Auge behalten und diese nicht komplett verschrecken bzw. deren Zukunft verbauen.


Da wäre ich klar dagegen. Ich habe keine Lust das Hertha zum Farmteam irgendeines Scheichklubs wird. Talente aus deren Akademien holen, wenn klar ist das es nicht reicht, ok, aber das was du da vorschlägst, auf keinen Fall.


Ich möchte auch nicht, dass es Ausmaße annimmt, wie bspw. Hoffenheim Spieler an Elversberg abgibt. Aber wenn man pro Saison einen Top-Spieler bekommt, der einen günstig eine Kaderstelle voll macht und zusätzlich noch sportlich weiterhelfen kann, dann gerne.

Kann ja auch jeder unterschiedlicher Auffassung sein, aber im Profi-Fußball mit Moral zu kommen, ist realitätsfern. Geld stinkt immer.

•     •     •

Endlich eine tatsächliche finanzielle Konsolidierung mit reduzierten Saisonzielen!
*Wunschaufstellung 2026/2027*

Grönning
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Sessa - Lum
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Gersbeck
Ehemalige Herthaner |#9760
23.05.2025 - 16:15 Uhr
Mahlsdorfs Trainer Karsten Heine im Interview: „Auf Gartenarbeit habe ich wenig Lust“
Karsten Heine hat als Sechsjähriger begonnen, Fußball zu spielen. Heute ist er 70 und immer noch Trainer. Heine erzählt vor dem Berliner Pokalfinale, was ihn nach wie vor antreibt und erinnert sich an kuriose Geschichten beim 1. FC Union und Hertha BSC.
Zitat von tagesspiegel
(....)
Wenn Sie sagen, dass Sie auch mal Geschichten von früher erzählen: Welche wäre denn die, die Ihnen als Erstes einfällt?
Das hängt immer von der Situation ab. Bei Union ist es natürlich das letzte Spiel 1988 in Karl-Marx-Stadt mit dem kaum noch für möglich gehaltenen Klassenerhalt. Wenn ich alte Unioner treffe, kommen die da immer noch darauf zurück.

Und bei Hertha?
Da gab es Anfang der Neunziger auch eine wilde Zeit, bis hin zum Lizenzentzug 1995. Über ein Gnadengesuch, so hieß das, glaube ich, ist Hertha überhaupt nur in der Zweiten Liga geblieben. Da haben wir die halbe Nacht gewartet, ob es weitergeht.

Werden Sie inzwischen öfter auf Hertha oder auf Union angesprochen?
Das hält sich die Waage. Bei Union habe ich lange gespielt, bei Hertha war ich lange Trainer. Ich habe das mal ausgerechnet: Bei Union waren es insgesamt 20 Jahre, bei Hertha 14 oder 15. Beides hat mich geprägt. Deshalb gönne ich auch beiden Vereinen alles Glück der Welt.
(....)
Sie waren der vierte Trainer in einer Saison, an deren Ende Hertha sang- und klanglos abgestiegen ist. Woran hat es gehapert?
Im Verein haben sie damals einfach zu schnell die Nerven verloren. Nach der Entlassung von Werner Fuchs kam Pal Csernai, der mit Bayern München Meister und Pokalsieger geworden war. Von ihm habe ich brutal viel gelernt. Csernai hat mich als Scout eingesetzt. Einmal sind wir zusammen zu einem Spiel nach Jena gefahren, im 500er-Mercedes des Managers.

Es war Winter, Temperaturen um null Grad, und auf dem Rückweg hat es auch noch geschneit. Weil die Wischanlage eingefroren war, musste ich anhalten und die Scheibe frei wischen. Und was hat Pal Csernai gemacht, der Mann mit dem Seidenschal, der immer als arrogant galt? Hat kurz auf den Manager geschimpft, ist ausgestiegen und hat geholfen. Ich sage heute noch: Mit Csernai wäre Hertha nicht abgestiegen. Aber mit dem Vorstand und der Mannschaft hat es nicht gepasst.

Nach ihm kam Peter Neururer.
Ihm eilte der Ruf voraus, nur ein Motivator und Schaumschläger zu sein. Aber der hat richtig Ahnung von Fußball, das hast du sofort gemerkt. Leider haben wir zusammen kein einziges Spiel gewonnen. Trotzdem bin ich nach der Saison gefragt worden, ob ich den Posten des Cheftrainers übernehmen wolle. Aber da habe ich erst mal abgelehnt.

Warum?
Hertha wollte sofort wieder aufsteigen. Dafür habe ich die Voraussetzungen nicht gesehen. Das war mir alles zu wirr, zu unstrukturiert.

1994 sind Sie doch Cheftrainer geworden. Im September 1995 haben Sie die bis heute jüngste Startelf von Hertha BSC aufgestellt, Durchschnittsalter 22,8 Jahre. Im Grunde haben Sie den Berliner Weg erfunden.

Wer weiß, wo das hingeführt hätte, wenn man diesen Weg kontinuierlich weiter gegangen wäre? Aber da hat der Verein mal wieder zu schnell die Geduld verloren. Vor einem Spiel in Unterhaching – das werde ich nie vergessen – hat unser Manager Carl-Heinz Rühl zu mir gesagt: „Herr Heine, glauben Sie mir, mit dieser Mannschaft ist nicht mehr möglich.“ Und trotzdem haben sie mich in der Winterpause entlassen.

Diese Ungeduld gab es im Fußball also auch schon immer?
Bei Hertha sowieso. Bevor die Ufa eingestiegen ist und Dieter Hoeneß als Manager kam, hat der Verein viele Spieler geholt, von denen man sich den schnellen Erfolg erhoffte, die aber eigentlich schon über ihren Zenit hinaus waren. Ich war immer skeptisch, ob da noch die Gier vorhanden ist, wenn es mal wehtut. In Berlin sind viele Spieler gescheitert, die hier einfach nicht zurechtgekommen sind. Warum auch immer.

Wie blicken Sie auf die vielen Trainerentlassungen in dieser Saison, vor allem in der Zweiten Liga: Wird es immer wilder?
Der schnelle Erfolg steht über allem. Auch wenn ich nicht in allen Fällen die Hintergründe kenne, wundern tut’s mich nicht.

Überzogene Erwartungen sind für Trainer das größte Übel?
Paris Saint-Germain ist doch das beste Beispiel. Die hatten mit Neymar, Messi und Mbappé die besten Spieler der Welt. Meister sind sie in Frankreich immer geworden. Aber das, weshalb sie so eine Mannschaft für so viel Geld zusammengestellt haben, das haben sie nie gewonnen.

Die Champions League.
Also was ist entscheidend? Die Mannschaft, nicht die besten Einzelspieler.
(....)

Gutes Interview mit Karsten Heine

•     •     •

Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

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