Ehemalige Herthaner
19.05.2011 - 19:37 Uhr
18.06.2026 - 18:30 Uhr
Zitat von ColeWorld
Darida heute in der Startelf
Darida heute in der Startelf
Ganz überrascht über seine Stats diese Saison in der 1. Tschechischen Liga: 10 Tore und 6 Vorlagen 💪
20.06.2026 - 05:47 Uhr
Unser ehemaliger Edeltechniker Matheus Cunha stand gegen Haiti in der Startelf und hat einen Doppelpack erzielt.
23.06.2026 - 12:54 Uhr
Brooks ist zum Probetraining in Cottbus eingeladen...
Die Transferperiode von Cottbus ist bisher gar nicht so verkehrt, ab er das wäre dann doch schon ein Fehler.
Die Transferperiode von Cottbus ist bisher gar nicht so verkehrt, ab er das wäre dann doch schon ein Fehler.
23.06.2026 - 14:12 Uhr
Zitat von Feralus
Brooks ist zum Probetraining in Cottbus eingeladen...
Die Transferperiode von Cottbus ist bisher gar nicht so verkehrt, ab er das wäre dann doch schon ein Fehler.
Brooks ist zum Probetraining in Cottbus eingeladen...
Die Transferperiode von Cottbus ist bisher gar nicht so verkehrt, ab er das wäre dann doch schon ein Fehler.
Abwarten. Wäre doch typisch, wenn er dort fit bliebe und einen zweiten Frühling erleben würde
23.06.2026 - 15:51 Uhr
Man of the Match, 22.06.2026
Erling Haaland
Kylian Mbappé
Lionel Messi
und wer darf natürlich in der Namensauflistung nicht fehlen:
Ibrahim Maza 🤩
Erling Haaland
Kylian Mbappé
Lionel Messi
und wer darf natürlich in der Namensauflistung nicht fehlen:
Ibrahim Maza 🤩
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Exposure am 23.06.2026 um 15:51 Uhr bearbeitet
28.06.2026 - 08:38 Uhr
Quelle: Berliner Morgenpost
„Gottgegebenes Talent“
Wie der Berliner Ibrahim Maza für Algerien zum WM-Star wurde
Der Ehrenplatz im Wohnzimmer von Ibrahim Maza liegt genau neben seiner Playstation. Dort hat der Mittelfeldspieler von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen jedenfalls die kleine, ballförmige Trophäe aufgestellt, die ihm nach der Champions-League-Partie bei Benfica Lissabon im November als Spieler des Spiels verliehen worden war.
Künftig wird sich dort wohl ein weiterer Pokal mit besonderer Bedeutung finden. Denn der 20-Jährige trumpft bei der Fußball-Weltmeisterschaft mit Algerien auf
Wie der Berliner Ibrahim Maza für Algerien zum WM-Star wurde
Der Ehrenplatz im Wohnzimmer von Ibrahim Maza liegt genau neben seiner Playstation. Dort hat der Mittelfeldspieler von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen jedenfalls die kleine, ballförmige Trophäe aufgestellt, die ihm nach der Champions-League-Partie bei Benfica Lissabon im November als Spieler des Spiels verliehen worden war.
Künftig wird sich dort wohl ein weiterer Pokal mit besonderer Bedeutung finden. Denn der 20-Jährige trumpft bei der Fußball-Weltmeisterschaft mit Algerien auf
Zitat von Paul Gorgas
– und wurde nach dem zweiten Gruppenspiel gegen Jordanien (2:1) ebenfalls als Spieler des Spiels geehrt.
(....)
„Der Junge hat Fähigkeiten, die du teilweise nicht lernen kannst. Das ist auch ein gottgegebenes Talent“, sagt sein früherer Trainer Cristian Fiél im Gespräch mit dieser Redaktion über Maza. Bei Hertha BSC setzte Fiél ganz auf den Spielmacher aus dem eigenen Nachwuchs. Maza war in der Zweitligasaison 2024/25 Stammspieler beim Hauptstadtklub.
„Es war wirklich eine Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten“, erinnert sich Fiél. Unter ihm steht Maza immer in der Startelf. Denn der im Wedding aufgewachsene Kreativspieler hat besondere Fertigkeiten. „Da rede ich davon, den Ball in der Bewegung so mitzunehmen, dass er auf engstem Raum sofort vom Gegner wegkommt. Das ermöglicht dir in der Offensive immer wieder so viele Optionen. Dazu ist er unfassbar fleißig und will jeden Tag lernen“, beschreibt Fiél den Nationalspieler.
Mit dem Ball kann Maza dank leichtfüßiger Dribblings und wohltemperierter Pässe Abwehrreihen durchbrechen. Gegen den Ball führt „Ibo“ unerbittliche Zweikämpfe. „Er hat schnell gemerkt: Wenn ich auf höchstem Niveau spielen will, ist es unabdingbar, beides zu können. Dafür hat er auch immer hart gearbeitet und das dann umgesetzt“, erklärt Fiél.
Beides lernte Maza auch in den Fußballkäfigen im Wedding, wo der Sohn eines Algeriers und einer Vietnamesin aufwuchs. Der Bolzplatz aus Beton schult Technik und Kampfgeist, stärkt Spaß am Spiel und Ehrgeiz. „Ein Künstler, der nicht arbeitet, ist auf dem Feld nicht so viel wert“, sagte Maza zuletzt im vereinseigenen Interview.
Maza wuchs in Akademikerfamilie im Wedding auf
Während der Berliner Stadtteil, den viele Fußballkenner mit den Boateng-Brüdern verbinden, einen rauen Ruf hat, stammt Maza aus einer Akademikerfamilie. Der Vater ist Chefarzt, seine Mutter Leiterin einer Kindertagesstätte. Maza möchte bald ein Fernstudium aufnehmen. Früher wollte er Lehrer werden.
Mazas Vater förderte die Fußballkarriere – und forderte seinen Sohn. Er zeichnete Jugendspiele mit der Kamera auf, um sie auszuwerten, oder ließ den Sohn zusätzliche Einheiten absolvieren, auch mal auf dem Parkplatz im Hof. Auch zur WM in Amerika begleitete der Vater seinen Sohn. Neben der Arbeitsmoral lernte Maza in seinem Elternhaus Demut. Bei Hertha floss sein Profigehalt auf ein Sparkonto.
Wer Maza kennt, beschreibt ihn als bodenständig und allürenfrei. Das helfe dem Mittelfeldspieler, sich immer wieder leicht in neue Mannschaften zu integrieren. 2024 debütierte Maza nach mehreren Einsätzen in den U-Nationalmannschaften des DFB für Algeriens erste Auswahl. Auch wegen der in Deutschland großen Konkurrenz auf seiner Position im offensiven Mittelfeld entschied Maza sich, für das Heimatland seines Vaters aufzulaufen. Bei der WM ist Maza algerischer Stammspieler.
In Leverkusen spielt Maza im Mittelfeld jede Position
Nach neun Jahren im Trikot des Hauptstadtklubs folgte im Sommer 2025 Mazas Wechsel zu Leverkusen. Es war der passende Schritt, heißt es aus seinem Umfeld. Der in der Königsklasse vertretene Klub baut auf Maza und dem gelingt einmal mehr der Sprung aufs nächsthöhere Niveau.
„Er hat da seinen Stempel aufgedrückt und das bei einer Mannschaft, die Champions League spielt“, findet Fiél. Dabei spielt Maza im Leverkusener Mittelfeld auf so ziemlich jeder Position, auch auf der Sechs. Die Qualität seiner Auftritte leidet darunter nicht.
Auf 45 Millionen Euro wird Mazas Marktwert mittlerweile taxiert. Das belegt den steilen Aufstieg des Mittelfeldmanns, auf den Europas Topklubs längst aufmerksam geworden sind. Bayers Manager Simon Rolfes stellte jüngst im „Kicker“ klar, dass Maza in diesem Sommer unverkäuflich sei. (....)
– und wurde nach dem zweiten Gruppenspiel gegen Jordanien (2:1) ebenfalls als Spieler des Spiels geehrt.
(....)
„Der Junge hat Fähigkeiten, die du teilweise nicht lernen kannst. Das ist auch ein gottgegebenes Talent“, sagt sein früherer Trainer Cristian Fiél im Gespräch mit dieser Redaktion über Maza. Bei Hertha BSC setzte Fiél ganz auf den Spielmacher aus dem eigenen Nachwuchs. Maza war in der Zweitligasaison 2024/25 Stammspieler beim Hauptstadtklub.
„Es war wirklich eine Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten“, erinnert sich Fiél. Unter ihm steht Maza immer in der Startelf. Denn der im Wedding aufgewachsene Kreativspieler hat besondere Fertigkeiten. „Da rede ich davon, den Ball in der Bewegung so mitzunehmen, dass er auf engstem Raum sofort vom Gegner wegkommt. Das ermöglicht dir in der Offensive immer wieder so viele Optionen. Dazu ist er unfassbar fleißig und will jeden Tag lernen“, beschreibt Fiél den Nationalspieler.
Mit dem Ball kann Maza dank leichtfüßiger Dribblings und wohltemperierter Pässe Abwehrreihen durchbrechen. Gegen den Ball führt „Ibo“ unerbittliche Zweikämpfe. „Er hat schnell gemerkt: Wenn ich auf höchstem Niveau spielen will, ist es unabdingbar, beides zu können. Dafür hat er auch immer hart gearbeitet und das dann umgesetzt“, erklärt Fiél.
Beides lernte Maza auch in den Fußballkäfigen im Wedding, wo der Sohn eines Algeriers und einer Vietnamesin aufwuchs. Der Bolzplatz aus Beton schult Technik und Kampfgeist, stärkt Spaß am Spiel und Ehrgeiz. „Ein Künstler, der nicht arbeitet, ist auf dem Feld nicht so viel wert“, sagte Maza zuletzt im vereinseigenen Interview.
Maza wuchs in Akademikerfamilie im Wedding auf
Während der Berliner Stadtteil, den viele Fußballkenner mit den Boateng-Brüdern verbinden, einen rauen Ruf hat, stammt Maza aus einer Akademikerfamilie. Der Vater ist Chefarzt, seine Mutter Leiterin einer Kindertagesstätte. Maza möchte bald ein Fernstudium aufnehmen. Früher wollte er Lehrer werden.
Mazas Vater förderte die Fußballkarriere – und forderte seinen Sohn. Er zeichnete Jugendspiele mit der Kamera auf, um sie auszuwerten, oder ließ den Sohn zusätzliche Einheiten absolvieren, auch mal auf dem Parkplatz im Hof. Auch zur WM in Amerika begleitete der Vater seinen Sohn. Neben der Arbeitsmoral lernte Maza in seinem Elternhaus Demut. Bei Hertha floss sein Profigehalt auf ein Sparkonto.
Wer Maza kennt, beschreibt ihn als bodenständig und allürenfrei. Das helfe dem Mittelfeldspieler, sich immer wieder leicht in neue Mannschaften zu integrieren. 2024 debütierte Maza nach mehreren Einsätzen in den U-Nationalmannschaften des DFB für Algeriens erste Auswahl. Auch wegen der in Deutschland großen Konkurrenz auf seiner Position im offensiven Mittelfeld entschied Maza sich, für das Heimatland seines Vaters aufzulaufen. Bei der WM ist Maza algerischer Stammspieler.
In Leverkusen spielt Maza im Mittelfeld jede Position
Nach neun Jahren im Trikot des Hauptstadtklubs folgte im Sommer 2025 Mazas Wechsel zu Leverkusen. Es war der passende Schritt, heißt es aus seinem Umfeld. Der in der Königsklasse vertretene Klub baut auf Maza und dem gelingt einmal mehr der Sprung aufs nächsthöhere Niveau.
„Er hat da seinen Stempel aufgedrückt und das bei einer Mannschaft, die Champions League spielt“, findet Fiél. Dabei spielt Maza im Leverkusener Mittelfeld auf so ziemlich jeder Position, auch auf der Sechs. Die Qualität seiner Auftritte leidet darunter nicht.
Auf 45 Millionen Euro wird Mazas Marktwert mittlerweile taxiert. Das belegt den steilen Aufstieg des Mittelfeldmanns, auf den Europas Topklubs längst aufmerksam geworden sind. Bayers Manager Simon Rolfes stellte jüngst im „Kicker“ klar, dass Maza in diesem Sommer unverkäuflich sei. (....)
28.06.2026 - 09:52 Uhr
Zitat von Donhelli
Quelle: www.morgenpost.de
„Gottgegebenes Talent“
Wie der Berliner Ibrahim Maza für Algerien zum WM-Star wurde
Der Ehrenplatz im Wohnzimmer von Ibrahim Maza liegt genau neben seiner Playstation. Dort hat der Mittelfeldspieler von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen jedenfalls die kleine, ballförmige Trophäe aufgestellt, die ihm nach der Champions-League-Partie bei Benfica Lissabon im November als Spieler des Spiels verliehen worden war.
Künftig wird sich dort wohl ein weiterer Pokal mit besonderer Bedeutung finden. Denn der 20-Jährige trumpft bei der Fußball-Weltmeisterschaft mit Algerien a...
Wie der Berliner Ibrahim Maza für Algerien zum WM-Star wurde
Der Ehrenplatz im Wohnzimmer von Ibrahim Maza liegt genau neben seiner Playstation. Dort hat der Mittelfeldspieler von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen jedenfalls die kleine, ballförmige Trophäe aufgestellt, die ihm nach der Champions-League-Partie bei Benfica Lissabon im November als Spieler des Spiels verliehen worden war.
Künftig wird sich dort wohl ein weiterer Pokal mit besonderer Bedeutung finden. Denn der 20-Jährige trumpft bei der Fußball-Weltmeisterschaft mit Algerien a...
Zitat von Paul Gorgas
– und wurde nach dem zweiten Gruppenspiel gegen Jordanien (2:1) ebenfalls als Spieler des Spiels geehrt.
(....)
„Der Junge hat Fähigkeiten, die du teilweise nicht lernen kannst. Das ist auch ein gottgegebenes Talent“, sagt sein früherer Trainer Cristian Fiél im Gespräch mit dieser Redaktion über Maza. Bei Hertha BSC setzte Fiél ganz auf den Spielmacher aus dem eigenen Nachwuchs. Maza war in der Zweitligasaison 2024/25 Stammspieler beim Hauptstadtklub.
„Es war wirklich eine Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten“, erinnert sich Fiél. Unter ihm steht Maza immer in der Startelf. Denn der im Wedding aufgewachsene Kreativspieler hat besondere Fertigkeiten. „Da rede ich davon, den Ball in der Bewegung so mitzunehmen, dass er auf engstem Raum sofort vom Gegner wegkommt. Das ermöglicht dir in der Offensive immer wieder so viele Optionen. Dazu ist er unfassbar fleißig und will jeden Tag lernen“, beschreibt Fiél den Nationalspieler.
Mit dem Ball kann Maza dank leichtfüßiger Dribblings und wohltemperierter Pässe Abwehrreihen durchbrechen. Gegen den Ball führt „Ibo“ unerbittliche Zweikämpfe. „Er hat schnell gemerkt: Wenn ich auf höchstem Niveau spielen will, ist es unabdingbar, beides zu können. Dafür hat er auch immer hart gearbeitet und das dann umgesetzt“, erklärt Fiél.
Beides lernte Maza auch in den Fußballkäfigen im Wedding, wo der Sohn eines Algeriers und einer Vietnamesin aufwuchs. Der Bolzplatz aus Beton schult Technik und Kampfgeist, stärkt Spaß am Spiel und Ehrgeiz. „Ein Künstler, der nicht arbeitet, ist auf dem Feld nicht so viel wert“, sagte Maza zuletzt im vereinseigenen Interview.
Maza wuchs in Akademikerfamilie im Wedding auf
Während der Berliner Stadtteil, den viele Fußballkenner mit den Boateng-Brüdern verbinden, einen rauen Ruf hat, stammt Maza aus einer Akademikerfamilie. Der Vater ist Chefarzt, seine Mutter Leiterin einer Kindertagesstätte. Maza möchte bald ein Fernstudium aufnehmen. Früher wollte er Lehrer werden.
Mazas Vater förderte die Fußballkarriere – und forderte seinen Sohn. Er zeichnete Jugendspiele mit der Kamera auf, um sie auszuwerten, oder ließ den Sohn zusätzliche Einheiten absolvieren, auch mal auf dem Parkplatz im Hof. Auch zur WM in Amerika begleitete der Vater seinen Sohn. Neben der Arbeitsmoral lernte Maza in seinem Elternhaus Demut. Bei Hertha floss sein Profigehalt auf ein Sparkonto.
Wer Maza kennt, beschreibt ihn als bodenständig und allürenfrei. Das helfe dem Mittelfeldspieler, sich immer wieder leicht in neue Mannschaften zu integrieren. 2024 debütierte Maza nach mehreren Einsätzen in den U-Nationalmannschaften des DFB für Algeriens erste Auswahl. Auch wegen der in Deutschland großen Konkurrenz auf seiner Position im offensiven Mittelfeld entschied Maza sich, für das Heimatland seines Vaters aufzulaufen. Bei der WM ist Maza algerischer Stammspieler.
In Leverkusen spielt Maza im Mittelfeld jede Position
Nach neun Jahren im Trikot des Hauptstadtklubs folgte im Sommer 2025 Mazas Wechsel zu Leverkusen. Es war der passende Schritt, heißt es aus seinem Umfeld. Der in der Königsklasse vertretene Klub baut auf Maza und dem gelingt einmal mehr der Sprung aufs nächsthöhere Niveau.
„Er hat da seinen Stempel aufgedrückt und das bei einer Mannschaft, die Champions League spielt“, findet Fiél. Dabei spielt Maza im Leverkusener Mittelfeld auf so ziemlich jeder Position, auch auf der Sechs. Die Qualität seiner Auftritte leidet darunter nicht.
Auf 45 Millionen Euro wird Mazas Marktwert mittlerweile taxiert. Das belegt den steilen Aufstieg des Mittelfeldmanns, auf den Europas Topklubs längst aufmerksam geworden sind. Bayers Manager Simon Rolfes stellte jüngst im „Kicker“ klar, dass Maza in diesem Sommer unverkäuflich sei. (....)
– und wurde nach dem zweiten Gruppenspiel gegen Jordanien (2:1) ebenfalls als Spieler des Spiels geehrt.
(....)
„Der Junge hat Fähigkeiten, die du teilweise nicht lernen kannst. Das ist auch ein gottgegebenes Talent“, sagt sein früherer Trainer Cristian Fiél im Gespräch mit dieser Redaktion über Maza. Bei Hertha BSC setzte Fiél ganz auf den Spielmacher aus dem eigenen Nachwuchs. Maza war in der Zweitligasaison 2024/25 Stammspieler beim Hauptstadtklub.
„Es war wirklich eine Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten“, erinnert sich Fiél. Unter ihm steht Maza immer in der Startelf. Denn der im Wedding aufgewachsene Kreativspieler hat besondere Fertigkeiten. „Da rede ich davon, den Ball in der Bewegung so mitzunehmen, dass er auf engstem Raum sofort vom Gegner wegkommt. Das ermöglicht dir in der Offensive immer wieder so viele Optionen. Dazu ist er unfassbar fleißig und will jeden Tag lernen“, beschreibt Fiél den Nationalspieler.
Mit dem Ball kann Maza dank leichtfüßiger Dribblings und wohltemperierter Pässe Abwehrreihen durchbrechen. Gegen den Ball führt „Ibo“ unerbittliche Zweikämpfe. „Er hat schnell gemerkt: Wenn ich auf höchstem Niveau spielen will, ist es unabdingbar, beides zu können. Dafür hat er auch immer hart gearbeitet und das dann umgesetzt“, erklärt Fiél.
Beides lernte Maza auch in den Fußballkäfigen im Wedding, wo der Sohn eines Algeriers und einer Vietnamesin aufwuchs. Der Bolzplatz aus Beton schult Technik und Kampfgeist, stärkt Spaß am Spiel und Ehrgeiz. „Ein Künstler, der nicht arbeitet, ist auf dem Feld nicht so viel wert“, sagte Maza zuletzt im vereinseigenen Interview.
Maza wuchs in Akademikerfamilie im Wedding auf
Während der Berliner Stadtteil, den viele Fußballkenner mit den Boateng-Brüdern verbinden, einen rauen Ruf hat, stammt Maza aus einer Akademikerfamilie. Der Vater ist Chefarzt, seine Mutter Leiterin einer Kindertagesstätte. Maza möchte bald ein Fernstudium aufnehmen. Früher wollte er Lehrer werden.
Mazas Vater förderte die Fußballkarriere – und forderte seinen Sohn. Er zeichnete Jugendspiele mit der Kamera auf, um sie auszuwerten, oder ließ den Sohn zusätzliche Einheiten absolvieren, auch mal auf dem Parkplatz im Hof. Auch zur WM in Amerika begleitete der Vater seinen Sohn. Neben der Arbeitsmoral lernte Maza in seinem Elternhaus Demut. Bei Hertha floss sein Profigehalt auf ein Sparkonto.
Wer Maza kennt, beschreibt ihn als bodenständig und allürenfrei. Das helfe dem Mittelfeldspieler, sich immer wieder leicht in neue Mannschaften zu integrieren. 2024 debütierte Maza nach mehreren Einsätzen in den U-Nationalmannschaften des DFB für Algeriens erste Auswahl. Auch wegen der in Deutschland großen Konkurrenz auf seiner Position im offensiven Mittelfeld entschied Maza sich, für das Heimatland seines Vaters aufzulaufen. Bei der WM ist Maza algerischer Stammspieler.
In Leverkusen spielt Maza im Mittelfeld jede Position
Nach neun Jahren im Trikot des Hauptstadtklubs folgte im Sommer 2025 Mazas Wechsel zu Leverkusen. Es war der passende Schritt, heißt es aus seinem Umfeld. Der in der Königsklasse vertretene Klub baut auf Maza und dem gelingt einmal mehr der Sprung aufs nächsthöhere Niveau.
„Er hat da seinen Stempel aufgedrückt und das bei einer Mannschaft, die Champions League spielt“, findet Fiél. Dabei spielt Maza im Leverkusener Mittelfeld auf so ziemlich jeder Position, auch auf der Sechs. Die Qualität seiner Auftritte leidet darunter nicht.
Auf 45 Millionen Euro wird Mazas Marktwert mittlerweile taxiert. Das belegt den steilen Aufstieg des Mittelfeldmanns, auf den Europas Topklubs längst aufmerksam geworden sind. Bayers Manager Simon Rolfes stellte jüngst im „Kicker“ klar, dass Maza in diesem Sommer unverkäuflich sei. (....)
Von allen aktuell aktiven Spielern, ist er weltweit mein Lieblingsspieler. Dazu mit den gleichen Wurzeln, wie mein all times favourite.
Bei ihm geht eleganter Spielstil einher mit überragendem Spielverständnis und vor allem unnachgiebiger Arbeit. Dazu ist er maximal flexibel einsetzbar (nur die IV und das Tor traue ich ihm nicht zu) und neben dem Platz absolut bodenständig und sympathisch. Bin froh mir noch vor seinem Abgang ein Trikot mit seinem Namen bestellt zu haben. Er scheint auch noch die Hertha im Kopf zu haben, was einen als Fan doch immer freut.
28.06.2026 - 10:39 Uhr
Derrick Luckassen, der ein Jahr bei uns war, heute mit dem zwischenzeitlichen 1:1 gegen Kroatien bei der WM für Ghana.
28.06.2026 - 11:31 Uhr
Zitat von TSV1960Kastl
Derrick Luckassen, der ein Jahr bei uns war, heute mit dem zwischenzeitlichen 1:1 gegen Kroatien bei der WM für Ghana.
Derrick Luckassen, der ein Jahr bei uns war, heute mit dem zwischenzeitlichen 1:1 gegen Kroatien bei der WM für Ghana.
Er und Brian Brobbey sind auch das erste Brüderpaar in der Geschichte, dass für 2 verschiedene Länder bei einer WM trifft.
28.06.2026 - 13:58 Uhr
Quelle: Tagesspiegel
Von Hertha auf die große Bühne mit Brasilien: Matheus Cunha ist jetzt sogar wichtiger als Neymar
Anfang 2020 gab Hertha mehr Geld für neue Spieler aus als jeder andere Klub der Welt. Aber nur Matheus Cunha hat die Erwartungen erfüllt. Bei der WM zeigt er, was er kann.(.....)
Anfang 2020 gab Hertha mehr Geld für neue Spieler aus als jeder andere Klub der Welt. Aber nur Matheus Cunha hat die Erwartungen erfüllt. Bei der WM zeigt er, was er kann.(.....)
Zitat von Stefan Hermanns
(.....)
Und obwohl viele Leute mit etwas Abstand sogar zugeben mussten: Eigentlich hat Klinsmann mit vielem recht gehabt.
Das gilt ganz sicher für sein Urteil über den brasilianischen Offensivspieler Matheus Cunha, den Klinsmann im Januar 2020 für eine Ablöse von 18 Millionen Euro aus Leipzig verpflichten ließ. „Mega-Talent“, urteilte er in seinem Dossier und prophezeite Hertha mit dem damals 20-Jährigen eine „große Chance auf Mehrwert“.
Es war ein verrückter Winter, in dem Cunha nach Berlin wechselte. Zum einen, weil in jener Zeit erste Meldungen über ein neuartiges, in China entdecktes Virus aufploppten; zum anderen, weil Hertha, angetrieben von Klinsmann und seinem Ehrgeiz, mit dem Geld des Investors Lars Windhorst nur so um sich warf. 77 Millionen Euro gaben die Berliner in jenem Winter für vier neue Spieler aus – mehr als jeder andere Klub der Welt.
Von diesen vier Spielern hat nur Matheus Cunha die Erwartungen erfüllt. Der Pole Krzysztof Piatek, für 22 Millionen Euro verpflichtet, wurde doch nicht der neue Robert Lewandowski. Lucas Tousart, 25 Millionen Euro teuer, erwies sich als zu träge und schwerfällig für eine außergewöhnliche Karriere im Hochgeschwindigkeitsfußball der Jetzt-Zeit, und Santiago Ascacibar, zwölf Millionen Euro teuer, hat es entgegen Klinsmanns Vorhersage leider doch nicht mehr in die argentinische Nationalmannschaft geschafft.
Bei Matheus Cunha hat es auch etwas länger gedauert als gedacht, aber inzwischen ist er da angelangt, wo ihn viele schon immer erwartet haben: auf der größtmöglichen Bühne des Fußballs. An diesem Montag (19 Uhr MESZ, live im ZDF und bei Magenta TV) trifft er mit Brasilien im Sechzehntelfinale der WM auf Japan.
Cunha ist nicht nur Stammspieler im Team des Rekordweltmeisters. Er ist mit drei Treffern nach der Vorrunde auch zweitbester Torschütze der Seleção, hinter Vinicius Jr. (vier), dem Superstar von Real Madrid.
Bei Brasilien trägt er die „9“ auf dem Rücken, die klassische Nummer des Mittelstürmers. Verdient hätte Cunha sie eigentlich nicht, nachdem er bis zur WM gerade mal ein Tor in 23 Länderspielen erzielt hatte – den Ehrentreffer bei einer 1:4-Niederlage gegen den Erzrivalen Argentinien.
Bei der WM aber hat der Angreifer seine Trefferzahl für die Seleção nun schon vervierfacht. Beim 3:0 gegen Haiti traf er doppelt, gegen Schottland erzielte er den 3:0-Endstand. „Das ist einer der schönsten Tage meines Lebens. Ich war unglaublich stolz und hatte beinahe Tränen in den Augen“, sagte Cunha nach dem Spiel gegen Haiti. „Ich bin völlig überwältigt. Es fühlt sich an, als würde ich träumen.“
Cunha bestätigt jetzt das, was er bei Hertha vor sechs Jahren bereits angedeutet hat: dass er ein außergewöhnlicher Spieler sein kann. Bei den Berlinern funktionierte er auf Anhieb. In seinen ersten sieben Einsätzen war er an sechs Treffern (vier Tore, zwei Vorbereitungen) beteiligt. Auch menschlich war Cunha ein Gewinn, innerhalb des Teams beliebt und von Beginn an um Anschluss bemüht.
„Matheus hat etwas Besonderes“, hat Herthas damaliger Trainer Bruno Labbadia über ihn gesagt. „Er ist jemand der eine gegnerische Mannschaft beschäftigen kann, der Bälle fordert und ein gutes Tempo hat.“ Labbadias Nachfolger Pal Dardai schwärmte: „Was Cunha kann, können auf der ganzen Welt noch zehn andere Spieler.“ Deshalb sei er „für unsere Verhältnisse ein Genie“.
Seit einem Jahr spielt er für Manchester United
Der Brasilianer brachte Glanz in eine biedere Mannschaft, die sich in der Bundesliga zwischen Abstiegskampf und Mittelmaß bewegte. Und das nicht nur, weil er im Sommer 2021 bei den Olympischen Spielen in Tokio mit seinem Heimatland die Goldmedaille gewann. Kurz darauf verließ Cunha Berlin. Für Hertha war er inzwischen zu groß geworden.
Der Brasilianer ist einer von zwölf Ex-Herthanern, die bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika im Einsatz sind oder waren. Einige unerwartete Namen sind darunter, Derrick Luckassen zum Beispiel, der in der Saison 2018/19 als Leihspieler von der PSV Eindhoven vier Spiele für die Berliner bestritten hat. Oder Ivan Sunjic, den Trainer Dardai einst mit derben Worten („Verpiss dich!“) vom Trainingsplatz gejagt hat.
Cunha ist zweifellos der prominenteste Name. Vielleicht ist er sogar der beste Spieler, der im vergangenen Jahrzehnt für Hertha aufgelaufen ist. In anderthalb Jahren bestritt er 40 Pflichtspiele für die Berliner, erzielte dreizehn Tore und bereitete zehn vor. Sein Wechsel zu Atletico brachte Hertha 35 Millionen Euro ein und ist bis heute der Rekorderlös der Berliner.
In seiner Zeit bei Hertha, im Herbst 2020, ist Matheus Cunha erstmals für das brasilianische Nationalteam nominiert worden; debütiert hat er allerdings erst 13 Monate später, nachdem er bereits nach Madrid gewechselt war. Doch erst jetzt, nach zwei weiteren Wechseln – 2023 für 50 Millionen Euro zu den Wolverhampton Wanderers und im vergangenen Sommer für 74 Millionen Euro zu Manchester United – ist Cunha eine feste Größe in der Seleção.
(.....)
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Und obwohl viele Leute mit etwas Abstand sogar zugeben mussten: Eigentlich hat Klinsmann mit vielem recht gehabt.
Das gilt ganz sicher für sein Urteil über den brasilianischen Offensivspieler Matheus Cunha, den Klinsmann im Januar 2020 für eine Ablöse von 18 Millionen Euro aus Leipzig verpflichten ließ. „Mega-Talent“, urteilte er in seinem Dossier und prophezeite Hertha mit dem damals 20-Jährigen eine „große Chance auf Mehrwert“.
Es war ein verrückter Winter, in dem Cunha nach Berlin wechselte. Zum einen, weil in jener Zeit erste Meldungen über ein neuartiges, in China entdecktes Virus aufploppten; zum anderen, weil Hertha, angetrieben von Klinsmann und seinem Ehrgeiz, mit dem Geld des Investors Lars Windhorst nur so um sich warf. 77 Millionen Euro gaben die Berliner in jenem Winter für vier neue Spieler aus – mehr als jeder andere Klub der Welt.
Von diesen vier Spielern hat nur Matheus Cunha die Erwartungen erfüllt. Der Pole Krzysztof Piatek, für 22 Millionen Euro verpflichtet, wurde doch nicht der neue Robert Lewandowski. Lucas Tousart, 25 Millionen Euro teuer, erwies sich als zu träge und schwerfällig für eine außergewöhnliche Karriere im Hochgeschwindigkeitsfußball der Jetzt-Zeit, und Santiago Ascacibar, zwölf Millionen Euro teuer, hat es entgegen Klinsmanns Vorhersage leider doch nicht mehr in die argentinische Nationalmannschaft geschafft.
Bei Matheus Cunha hat es auch etwas länger gedauert als gedacht, aber inzwischen ist er da angelangt, wo ihn viele schon immer erwartet haben: auf der größtmöglichen Bühne des Fußballs. An diesem Montag (19 Uhr MESZ, live im ZDF und bei Magenta TV) trifft er mit Brasilien im Sechzehntelfinale der WM auf Japan.
Cunha ist nicht nur Stammspieler im Team des Rekordweltmeisters. Er ist mit drei Treffern nach der Vorrunde auch zweitbester Torschütze der Seleção, hinter Vinicius Jr. (vier), dem Superstar von Real Madrid.
Bei Brasilien trägt er die „9“ auf dem Rücken, die klassische Nummer des Mittelstürmers. Verdient hätte Cunha sie eigentlich nicht, nachdem er bis zur WM gerade mal ein Tor in 23 Länderspielen erzielt hatte – den Ehrentreffer bei einer 1:4-Niederlage gegen den Erzrivalen Argentinien.
Bei der WM aber hat der Angreifer seine Trefferzahl für die Seleção nun schon vervierfacht. Beim 3:0 gegen Haiti traf er doppelt, gegen Schottland erzielte er den 3:0-Endstand. „Das ist einer der schönsten Tage meines Lebens. Ich war unglaublich stolz und hatte beinahe Tränen in den Augen“, sagte Cunha nach dem Spiel gegen Haiti. „Ich bin völlig überwältigt. Es fühlt sich an, als würde ich träumen.“
Cunha bestätigt jetzt das, was er bei Hertha vor sechs Jahren bereits angedeutet hat: dass er ein außergewöhnlicher Spieler sein kann. Bei den Berlinern funktionierte er auf Anhieb. In seinen ersten sieben Einsätzen war er an sechs Treffern (vier Tore, zwei Vorbereitungen) beteiligt. Auch menschlich war Cunha ein Gewinn, innerhalb des Teams beliebt und von Beginn an um Anschluss bemüht.
„Matheus hat etwas Besonderes“, hat Herthas damaliger Trainer Bruno Labbadia über ihn gesagt. „Er ist jemand der eine gegnerische Mannschaft beschäftigen kann, der Bälle fordert und ein gutes Tempo hat.“ Labbadias Nachfolger Pal Dardai schwärmte: „Was Cunha kann, können auf der ganzen Welt noch zehn andere Spieler.“ Deshalb sei er „für unsere Verhältnisse ein Genie“.
Seit einem Jahr spielt er für Manchester United
Der Brasilianer brachte Glanz in eine biedere Mannschaft, die sich in der Bundesliga zwischen Abstiegskampf und Mittelmaß bewegte. Und das nicht nur, weil er im Sommer 2021 bei den Olympischen Spielen in Tokio mit seinem Heimatland die Goldmedaille gewann. Kurz darauf verließ Cunha Berlin. Für Hertha war er inzwischen zu groß geworden.
Der Brasilianer ist einer von zwölf Ex-Herthanern, die bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika im Einsatz sind oder waren. Einige unerwartete Namen sind darunter, Derrick Luckassen zum Beispiel, der in der Saison 2018/19 als Leihspieler von der PSV Eindhoven vier Spiele für die Berliner bestritten hat. Oder Ivan Sunjic, den Trainer Dardai einst mit derben Worten („Verpiss dich!“) vom Trainingsplatz gejagt hat.
Cunha ist zweifellos der prominenteste Name. Vielleicht ist er sogar der beste Spieler, der im vergangenen Jahrzehnt für Hertha aufgelaufen ist. In anderthalb Jahren bestritt er 40 Pflichtspiele für die Berliner, erzielte dreizehn Tore und bereitete zehn vor. Sein Wechsel zu Atletico brachte Hertha 35 Millionen Euro ein und ist bis heute der Rekorderlös der Berliner.
In seiner Zeit bei Hertha, im Herbst 2020, ist Matheus Cunha erstmals für das brasilianische Nationalteam nominiert worden; debütiert hat er allerdings erst 13 Monate später, nachdem er bereits nach Madrid gewechselt war. Doch erst jetzt, nach zwei weiteren Wechseln – 2023 für 50 Millionen Euro zu den Wolverhampton Wanderers und im vergangenen Sommer für 74 Millionen Euro zu Manchester United – ist Cunha eine feste Größe in der Seleção.
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