Ehemalige des SC
15.09.2006 - 17:29 Uhr
09.02.2012 - 16:38 Uhr
Naja, ob eine Kündigung Dembeles konsequent wäre, darüber lässt sich streiten. Das darf der Verein aus wirtschaftlichen Gründen ja nicht machen - damit die Ablösesumme von über 2 Mio Euro in den Sand zu setzen, das kann sich der Verein nicht leisten. Und darf er sich nicht leisten!
Ich verstehe auch nicht, warum der Verein mit Abdessadki nicht einfach das Gleiche gemacht hat wie mit den anderen Fünfen; es sei denn, das war doch noch nicht die volle Wahrheit.
Der Verein gibt in jedem Fall ein sehr schlechtes Bild ab. Schade, das hätte nicht sein müssen.
Ich verstehe auch nicht, warum der Verein mit Abdessadki nicht einfach das Gleiche gemacht hat wie mit den anderen Fünfen; es sei denn, das war doch noch nicht die volle Wahrheit.
Der Verein gibt in jedem Fall ein sehr schlechtes Bild ab. Schade, das hätte nicht sein müssen.
09.02.2012 - 16:59 Uhr
Zitat von Marco1456:
Abdessadki fordert Rehabilitierung, aber bringt die Flasche zum Gerichtstermin mit?
Was ist daran falsch? Er gesteht ja ein, diese Flasche mitgenommen zu haben. Jetzt ist die Frage, ob es verhältnismäßig ist deswegen fristlos gekündigt zu werden.
Zitat von Marco1456:
Könnte Abdessadki nachweisen, dass er beim Hotel nach der Rechnung gefragt hat, dann wäre er aus der Sache raus, sofern er auch gemeldet hat, dass er die Flasche aus dem Zimmer von Butscher und Schmid geholt hat. Normalerweise bekommt man beim Auschecken einen Wisch mit, weil die Firmen ihn verlangen, da oft berechtigt oder auch nicht die Minibar oder kostenpflichtige Kanäle abgerechnet wurden. Um Streitfälle zu vermeiden lässt man sofort an der Rezeption die Rechnung durch den Gast überprüfen.
Der Vergleich mit einem normalen Hotelbesuch bei einer Geschäftsreise, wo man alle Quittungen sammelt, hinkt doch. Es ist doch was anderes, wenn man mit einer Mannschaft in einem Hotel eincheckt.
Zitat von Marco1456:
Hatte Abdessadki ein Angebot zum Beispiel aus Ingolstadt vorliegen, dann ist nicht nachvollziehbar weshalb er es nicht annahm. Es klingt beinahe als wollte der Anwalt neben der Rücknahme der Kündigung auch noch eine Entschädigung, weil man aufgrund der Rufschädigung noch keinen Verein fand.
Ich finde es schon nachvollziehbar, dass er das Angebot nicht angenommen hat. Der Wechsel von einem Bundesligisten zu einem abstiegsgefährdeten Zweitligisten ist schon ein ziemlicher Abstieg. Er selbst geht ja von seiner Unschuld bzw. von einer Lapalie aus. Dass kein Verein Interesse gehabt hätte, ist dadurch natürlich widerlegt. Aber es ist sicherlich schon so, dass potentere Vereine durch diese Geschichte abgeschreckt sind.
Ich weiß nicht, wie du zu der Intepretation kommst, dass hier irgendjemand ne Entschädigung fordert. Er will lediglich, dass die fristlose Kündigung zurückgenommen wird. Für die zukünftige Vereinssuche ist das schon entscheidend.
Dann noch ein paar Worte zu dem Standpunkt vom SC: Ich versteh gar nicht, warum hier so vehement von einer Rufschädigung gesprochen wird. Hätte man diese dämliche Rechnung von 75 Eur bezahlt, dann hätte die Öffentlichkeit wahrscheinlich niemal von der Geschichte erfahren und auch für das Hotel wäre die Sache wohl gegessen gewesen. Intern hätte man ja dann mit dem Spieler klären können, dass solche Aktionen nicht erwünscht sind. Man selbst hat doch maßgeblich dazu beigetragen, dass daraus überhaupt erst so eine große Story wurde.
Den Hinweis zum Fall Adrian Mutu find ich im Übrigen total belanglos, sofern er tatsächlich vom SC-Anwalt getätigt wurde. Dass einige Vereine auf der Welt bereit waren, Fehltritte zu verzeihen, tut doch überhaupt nichts zur Sache.
Ich will hier weder Partei für den einen, noch für den andren ergreifen. Ich versuche nur, die Fakten aus dem Artikel vernünftig zu bewerten. Natürlich kenne ich nicht alle Details. Aber da die Verhandlung ja öffentlich war und weder von ominösen Blueray-Playern oder Hotelverwüstungen die Rede war, finde ich eine fristlosen Kündigung mit der momentanen, öffentlich bekannten Faktenlage einfach unverhältnismäßig.
Abdessadki fordert Rehabilitierung, aber bringt die Flasche zum Gerichtstermin mit?
Was ist daran falsch? Er gesteht ja ein, diese Flasche mitgenommen zu haben. Jetzt ist die Frage, ob es verhältnismäßig ist deswegen fristlos gekündigt zu werden.
Zitat von Marco1456:
Könnte Abdessadki nachweisen, dass er beim Hotel nach der Rechnung gefragt hat, dann wäre er aus der Sache raus, sofern er auch gemeldet hat, dass er die Flasche aus dem Zimmer von Butscher und Schmid geholt hat. Normalerweise bekommt man beim Auschecken einen Wisch mit, weil die Firmen ihn verlangen, da oft berechtigt oder auch nicht die Minibar oder kostenpflichtige Kanäle abgerechnet wurden. Um Streitfälle zu vermeiden lässt man sofort an der Rezeption die Rechnung durch den Gast überprüfen.
Der Vergleich mit einem normalen Hotelbesuch bei einer Geschäftsreise, wo man alle Quittungen sammelt, hinkt doch. Es ist doch was anderes, wenn man mit einer Mannschaft in einem Hotel eincheckt.
Zitat von Marco1456:
Hatte Abdessadki ein Angebot zum Beispiel aus Ingolstadt vorliegen, dann ist nicht nachvollziehbar weshalb er es nicht annahm. Es klingt beinahe als wollte der Anwalt neben der Rücknahme der Kündigung auch noch eine Entschädigung, weil man aufgrund der Rufschädigung noch keinen Verein fand.
Ich finde es schon nachvollziehbar, dass er das Angebot nicht angenommen hat. Der Wechsel von einem Bundesligisten zu einem abstiegsgefährdeten Zweitligisten ist schon ein ziemlicher Abstieg. Er selbst geht ja von seiner Unschuld bzw. von einer Lapalie aus. Dass kein Verein Interesse gehabt hätte, ist dadurch natürlich widerlegt. Aber es ist sicherlich schon so, dass potentere Vereine durch diese Geschichte abgeschreckt sind.
Ich weiß nicht, wie du zu der Intepretation kommst, dass hier irgendjemand ne Entschädigung fordert. Er will lediglich, dass die fristlose Kündigung zurückgenommen wird. Für die zukünftige Vereinssuche ist das schon entscheidend.
Dann noch ein paar Worte zu dem Standpunkt vom SC: Ich versteh gar nicht, warum hier so vehement von einer Rufschädigung gesprochen wird. Hätte man diese dämliche Rechnung von 75 Eur bezahlt, dann hätte die Öffentlichkeit wahrscheinlich niemal von der Geschichte erfahren und auch für das Hotel wäre die Sache wohl gegessen gewesen. Intern hätte man ja dann mit dem Spieler klären können, dass solche Aktionen nicht erwünscht sind. Man selbst hat doch maßgeblich dazu beigetragen, dass daraus überhaupt erst so eine große Story wurde.
Den Hinweis zum Fall Adrian Mutu find ich im Übrigen total belanglos, sofern er tatsächlich vom SC-Anwalt getätigt wurde. Dass einige Vereine auf der Welt bereit waren, Fehltritte zu verzeihen, tut doch überhaupt nichts zur Sache.
Ich will hier weder Partei für den einen, noch für den andren ergreifen. Ich versuche nur, die Fakten aus dem Artikel vernünftig zu bewerten. Natürlich kenne ich nicht alle Details. Aber da die Verhandlung ja öffentlich war und weder von ominösen Blueray-Playern oder Hotelverwüstungen die Rede war, finde ich eine fristlosen Kündigung mit der momentanen, öffentlich bekannten Faktenlage einfach unverhältnismäßig.
09.02.2012 - 17:24 Uhr
Zitat von Phantom1:
Ich finde es schon nachvollziehbar, dass er das Angebot nicht angenommen hat. Der Wechsel von einem Bundesligisten zu einem abstiegsgefährdeten Zweitligisten ist schon ein ziemlicher Abstieg.
In Ingolstadt plant mit potenter Unterstützung einen recht baldigen Aufstieg in die erste Liga
http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/560731/artikel_audi-will-mit-dem-fci-in-die-bundesliga.html
Es wäre gut möglich, dass Abdessadki nur ein halbes Jahr erste Liga verliert, da auch Freiburg nächstes Jahr zweitklassig ist.
Zitat von Phantom1:
Dann noch ein paar Worte zu dem Standpunkt vom SC: Ich versteh gar nicht, warum hier so vehement von einer Rufschädigung gesprochen wird. Hätte man diese dämliche Rechnung von 75 Eur bezahlt, dann hätte die Öffentlichkeit wahrscheinlich niemal von der Geschichte erfahren und auch für das Hotel wäre die Sache wohl gegessen gewesen.
Der SCF hat auf die Berichte aus Köln reagiert und nicht das Thema in die Medien gebracht.
Zitat von Phantom1:
Ich will hier weder Partei für den einen, noch für den andren ergreifen. Ich versuche nur, die Fakten aus dem Artikel vernünftig zu bewerten. Natürlich kenne ich nicht alle Details. Aber da die Verhandlung ja öffentlich war und weder von ominösen Blueray-Playern oder Hotelverwüstungen die Rede war, finde ich eine fristlosen Kündigung mit der momentanen, öffentlich bekannten Faktenlage einfach unverhältnismäßig.
Unverhältnismäßig wäre es mMn wenn es das erste Vergehen wäre. Aber Abdessadki hat sich bereits eine Riesenbock geleistet.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.sc-freiburg-profi-yacine-abdessadki-geldbusse-statt-vorstrafe.c7c8f96c-d859-48b7-977c-dd6f13c4a7f1.html
Ich finde es schon nachvollziehbar, dass er das Angebot nicht angenommen hat. Der Wechsel von einem Bundesligisten zu einem abstiegsgefährdeten Zweitligisten ist schon ein ziemlicher Abstieg.
In Ingolstadt plant mit potenter Unterstützung einen recht baldigen Aufstieg in die erste Liga
http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/560731/artikel_audi-will-mit-dem-fci-in-die-bundesliga.html
Es wäre gut möglich, dass Abdessadki nur ein halbes Jahr erste Liga verliert, da auch Freiburg nächstes Jahr zweitklassig ist.
Zitat von Phantom1:
Dann noch ein paar Worte zu dem Standpunkt vom SC: Ich versteh gar nicht, warum hier so vehement von einer Rufschädigung gesprochen wird. Hätte man diese dämliche Rechnung von 75 Eur bezahlt, dann hätte die Öffentlichkeit wahrscheinlich niemal von der Geschichte erfahren und auch für das Hotel wäre die Sache wohl gegessen gewesen.
Der SCF hat auf die Berichte aus Köln reagiert und nicht das Thema in die Medien gebracht.
Zitat von Phantom1:
Ich will hier weder Partei für den einen, noch für den andren ergreifen. Ich versuche nur, die Fakten aus dem Artikel vernünftig zu bewerten. Natürlich kenne ich nicht alle Details. Aber da die Verhandlung ja öffentlich war und weder von ominösen Blueray-Playern oder Hotelverwüstungen die Rede war, finde ich eine fristlosen Kündigung mit der momentanen, öffentlich bekannten Faktenlage einfach unverhältnismäßig.
Unverhältnismäßig wäre es mMn wenn es das erste Vergehen wäre. Aber Abdessadki hat sich bereits eine Riesenbock geleistet.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.sc-freiburg-profi-yacine-abdessadki-geldbusse-statt-vorstrafe.c7c8f96c-d859-48b7-977c-dd6f13c4a7f1.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Marco1456 am 09.02.2012 um 17:25 Uhr bearbeitet
09.02.2012 - 18:01 Uhr
Zitat von Marco1456:
In Ingolstadt plant mit potenter Unterstützung einen recht baldigen Aufstieg in die erste Liga
http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/560731/artikel_audi-will-mit-dem-fci-in-die-bundesliga.html
Es wäre gut möglich, dass Abdessadki nur ein halbes Jahr erste Liga verliert, da auch Freiburg nächstes Jahr zweitklassig ist.
Es ist aber genauso gut möglich und mMn auch nicht unwahrscheinlich, dass Ingoldstadt nächste Saison erstmal dritte Liga spielt. Abdessadki ist nun ja auch schon 31.
Zitat von Marco1456:
Unverhältnismäßig wäre es mMn wenn es das erste Vergehen wäre. Aber Abdessadki hat sich bereits eine Riesenbock geleistet.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.sc-freiburg-profi-yacine-abdessadki-geldbusse-statt-vorstrafe.c7c8f96c-d859-48b7-977c-dd6f13c4a7f1.html
Wenn wir schon aus juristischer Perspektive argumentieren, dann muss man sagen, dass Abdessadki damals freigesprochen wurde bzw. um es anders zu formulieren, dass seine Schuld nicht nachgewiesen werden konnte. Bußgeld musste er wegen Falschaussagen zahlen. Abgesehen davon, hatte der Fall nichts mit dem SC Freiburg zu tun. Deswegen darf die Sache auch kein Mitgrund für eine fristlose Kündigung sein.
In Ingolstadt plant mit potenter Unterstützung einen recht baldigen Aufstieg in die erste Liga
http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/560731/artikel_audi-will-mit-dem-fci-in-die-bundesliga.html
Es wäre gut möglich, dass Abdessadki nur ein halbes Jahr erste Liga verliert, da auch Freiburg nächstes Jahr zweitklassig ist.
Es ist aber genauso gut möglich und mMn auch nicht unwahrscheinlich, dass Ingoldstadt nächste Saison erstmal dritte Liga spielt. Abdessadki ist nun ja auch schon 31.
Zitat von Marco1456:
Unverhältnismäßig wäre es mMn wenn es das erste Vergehen wäre. Aber Abdessadki hat sich bereits eine Riesenbock geleistet.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.sc-freiburg-profi-yacine-abdessadki-geldbusse-statt-vorstrafe.c7c8f96c-d859-48b7-977c-dd6f13c4a7f1.html
Wenn wir schon aus juristischer Perspektive argumentieren, dann muss man sagen, dass Abdessadki damals freigesprochen wurde bzw. um es anders zu formulieren, dass seine Schuld nicht nachgewiesen werden konnte. Bußgeld musste er wegen Falschaussagen zahlen. Abgesehen davon, hatte der Fall nichts mit dem SC Freiburg zu tun. Deswegen darf die Sache auch kein Mitgrund für eine fristlose Kündigung sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Phantom1 am 09.02.2012 um 18:02 Uhr bearbeitet
09.02.2012 - 18:31 Uhr
yacine wurde NICHT freigesprochen! wenn man schon interpretieren will, dann ist die zahlung einer geldbuße ja eher ein schuldeingeständnis, als ein freispruch. und btw: selbst wenn es "nur" die falschaussage war - das wirft nicht wirklich ein gutes licht auf yacine..mal abgesehen davon, dass ne falschaussage keinesfalls ein kavaliersdelikt ist...
nun wirds lustig: die sache damals hatte nix mit dem sc zu tun? ein spieler des sc steht im verdacht ein auto verschoben zu haben - und das hat nix mit dem arbeitgeber zu tun? schlechter ruf - mögliche sponsoreneinbußen? (um mal nur das offensichtlichste zu nennen)
also bitte...
zum aktuellen fall werd ich mich nicht groß äußern - hier wird (besser: KANN) es auf beiden seiten nur verlierer geben..und ich hoffe, dass man die sache realtiv geräuschlos hinter sich bringen kann...
nun wirds lustig: die sache damals hatte nix mit dem sc zu tun? ein spieler des sc steht im verdacht ein auto verschoben zu haben - und das hat nix mit dem arbeitgeber zu tun? schlechter ruf - mögliche sponsoreneinbußen? (um mal nur das offensichtlichste zu nennen)
also bitte...
zum aktuellen fall werd ich mich nicht groß äußern - hier wird (besser: KANN) es auf beiden seiten nur verlierer geben..und ich hoffe, dass man die sache realtiv geräuschlos hinter sich bringen kann...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tt-gott am 09.02.2012 um 18:33 Uhr bearbeitet
09.02.2012 - 18:37 Uhr
Zitat von Phantom1:
Zitat von Marco1456:
Könnte Abdessadki nachweisen, dass er beim Hotel nach der Rechnung gefragt hat, dann wäre er aus der Sache raus, sofern er auch gemeldet hat, dass er die Flasche aus dem Zimmer von Butscher und Schmid geholt hat. Normalerweise bekommt man beim Auschecken einen Wisch mit, weil die Firmen ihn verlangen, da oft berechtigt oder auch nicht die Minibar oder kostenpflichtige Kanäle abgerechnet wurden. Um Streitfälle zu vermeiden lässt man sofort an der Rezeption die Rechnung durch den Gast überprüfen.
Der Vergleich mit einem normalen Hotelbesuch bei einer Geschäftsreise, wo man alle Quittungen sammelt, hinkt doch. Es ist doch was anderes, wenn man mit einer Mannschaft in einem Hotel eincheckt.
Ich finde nun nicht, dass der Vergelich hinkt. Wo ist denn der Unterschied von einem Profiteam (Arbeitgeber) mit seinen Spieler (Angestellten), die in einem Hotel übernachten und ein Unternehmen, welches mit meheren Mitarbeiter wegen was auch immer in einem Hotel für eine Geschäftsreise unterkommt?
Aber ich kann nun nicht verstehen, sollte dieses ganze Trara wegen der Seife entstanden sein, dann herzlichen Glückwunsch. Was ist mit den Gerüchten um Blu-Ray-Player und Verwüstung? Frag mich, ob man sich die Geschichte vorher auch angehört hat und alles überprüft hat oder gleich mit der Keule herumgeschwungen hat. Sollte man von ausgehen bei Juristen, aber wer weiß...
Zitat von Marco1456:
Könnte Abdessadki nachweisen, dass er beim Hotel nach der Rechnung gefragt hat, dann wäre er aus der Sache raus, sofern er auch gemeldet hat, dass er die Flasche aus dem Zimmer von Butscher und Schmid geholt hat. Normalerweise bekommt man beim Auschecken einen Wisch mit, weil die Firmen ihn verlangen, da oft berechtigt oder auch nicht die Minibar oder kostenpflichtige Kanäle abgerechnet wurden. Um Streitfälle zu vermeiden lässt man sofort an der Rezeption die Rechnung durch den Gast überprüfen.
Der Vergleich mit einem normalen Hotelbesuch bei einer Geschäftsreise, wo man alle Quittungen sammelt, hinkt doch. Es ist doch was anderes, wenn man mit einer Mannschaft in einem Hotel eincheckt.
Ich finde nun nicht, dass der Vergelich hinkt. Wo ist denn der Unterschied von einem Profiteam (Arbeitgeber) mit seinen Spieler (Angestellten), die in einem Hotel übernachten und ein Unternehmen, welches mit meheren Mitarbeiter wegen was auch immer in einem Hotel für eine Geschäftsreise unterkommt?
Aber ich kann nun nicht verstehen, sollte dieses ganze Trara wegen der Seife entstanden sein, dann herzlichen Glückwunsch. Was ist mit den Gerüchten um Blu-Ray-Player und Verwüstung? Frag mich, ob man sich die Geschichte vorher auch angehört hat und alles überprüft hat oder gleich mit der Keule herumgeschwungen hat. Sollte man von ausgehen bei Juristen, aber wer weiß...
09.02.2012 - 18:58 Uhr
Zitat von Phantom1:
Wenn wir schon aus juristischer Perspektive argumentieren, dann muss man sagen, dass Abdessadki damals freigesprochen wurde bzw. um es anders zu formulieren, dass seine Schuld nicht nachgewiesen werden konnte. Bußgeld musste er wegen Falschaussagen zahlen. Abgesehen davon, hatte der Fall nichts mit dem SC Freiburg zu tun. Deswegen darf die Sache auch kein Mitgrund für eine fristlose Kündigung sein.
Dieser Fall ging durch alle Medien, da Abdessadki Spieler des SCF ist. Finde einen Bericht, indem diese Verbindung von Abdessadki und SCF nicht erwähnt wird. Die Verdienstmöglichkeiten durch den Fussball sind dank der öffentlichen Aufmerksamkeit so hoch. Ein Profi hat gegenüber seinem Verein eine gewisse Verantwortung Imageschäden zu vermeiden. Möglicherweise ist dies gar vertraglich geregelt. Dufner sollte eigentlich wissen wie man Verträge gestaltet oder wann er eine Kündigung, sofern er daran beteiligt war, aussprechen kann.
Wenn wir schon aus juristischer Perspektive argumentieren, dann muss man sagen, dass Abdessadki damals freigesprochen wurde bzw. um es anders zu formulieren, dass seine Schuld nicht nachgewiesen werden konnte. Bußgeld musste er wegen Falschaussagen zahlen. Abgesehen davon, hatte der Fall nichts mit dem SC Freiburg zu tun. Deswegen darf die Sache auch kein Mitgrund für eine fristlose Kündigung sein.
Dieser Fall ging durch alle Medien, da Abdessadki Spieler des SCF ist. Finde einen Bericht, indem diese Verbindung von Abdessadki und SCF nicht erwähnt wird. Die Verdienstmöglichkeiten durch den Fussball sind dank der öffentlichen Aufmerksamkeit so hoch. Ein Profi hat gegenüber seinem Verein eine gewisse Verantwortung Imageschäden zu vermeiden. Möglicherweise ist dies gar vertraglich geregelt. Dufner sollte eigentlich wissen wie man Verträge gestaltet oder wann er eine Kündigung, sofern er daran beteiligt war, aussprechen kann.
09.02.2012 - 19:11 Uhr
Zitat von tt-gott:
yacine wurde NICHT freigesprochen! wenn man schon interpretieren will, dann ist die zahlung einer geldbuße ja eher ein schuldeingeständnis, als ein freispruch. und btw: selbst wenn es "nur" die falschaussage war - das wirft nicht wirklich ein gutes licht auf yacine..mal abgesehen davon, dass ne falschaussage keinesfalls ein kavaliersdelikt ist...
nun wirds lustig: die sache damals hatte nix mit dem sc zu tun? ein spieler des sc steht im verdacht ein auto verschoben zu haben - und das hat nix mit dem arbeitgeber zu tun? schlechter ruf - mögliche sponsoreneinbußen? (um mal nur das offensichtlichste zu nennen)
also bitte...
zum aktuellen fall werd ich mich nicht groß äußern - hier wird (besser: KANN) es auf beiden seiten nur verlierer geben..und ich hoffe, dass man die sache realtiv geräuschlos hinter sich bringen kann...
Du musst meinen Beitrag schon richtig lesen. Wörter wie Kavaliersdelikt habe ich in diesem Zusammenhang nicht verwendet. Und wie man das Ergbnis der damaligen Gerichtsverhandlung nun nennen will, ist letztlich egal. Fakt ist, dass das Verfahren eingestellt wurde, weil die Schuld nicht nachgewiesen wurde. Und ich spreche hier nur aus juristischer Sicht (soweit mir das als Nicht-Jurist überhaupt erlauben darf). Und nochmal zur Richtigstellung. Es waren Falschangaben (in welcher Form auch immer) bei Polizei und Versicherung. Keine Falschaussagen vor Gericht. Was ich natürlich auch nicht gutheiße.
Inhaltlich hatte das Verfahren nichts mit dem Sc Freiburg zu tun. Bzw. Der Verein hat in der Sache an sich keine Rolle gespielt. Ob du das nun lustig findest, bleibt dir überlassen. Worauf ich damit hinauswollte ist lediglich, dass diese Angelegenheit (unter Berücksichtigung der Verfahrenseinstellung) bei der Beurteilung zur fristlosen Kündigung in einer völlig anderen Angelegenheit mit andren Beteiligten aus meiner bescheidenen Sicht absolut keine Rolle spielen darf.
Zitat von Fukurokuju:
Ich finde nun nicht, dass der Vergleich hinkt. Wo ist denn der Unterschied von einem Profiteam (Arbeitgeber) mit seinen Spieler (Angestellten), die in einem Hotel übernachten und ein Unternehmen, welches mit meheren Mitarbeiter wegen was auch immer in einem Hotel für eine Geschäftsreise unterkommt?
Ich habe lediglich angenommen, dass die Zahlungsmodalitäten wohl unterschiedlich sind, als wenn man jetzt als Einzelperson auscheckt. Oftmals wird ja zu Beginn ein Abdruck von der Kreditkarte gemacht und am Ende alle offenen Posten abgeglichen. Wenn jetzt ein Verein die komplette Buchung für die Mannschaft und Betreuerstab in einem Hotel übernimmt, dann weiß ich nicht, ob am Ende jeder Spieler seinen Sprudel aus der Minibar beim Auschecken einzeln und selbst bezahlt. Aber ihr könnt natürlich Recht haben.
yacine wurde NICHT freigesprochen! wenn man schon interpretieren will, dann ist die zahlung einer geldbuße ja eher ein schuldeingeständnis, als ein freispruch. und btw: selbst wenn es "nur" die falschaussage war - das wirft nicht wirklich ein gutes licht auf yacine..mal abgesehen davon, dass ne falschaussage keinesfalls ein kavaliersdelikt ist...
nun wirds lustig: die sache damals hatte nix mit dem sc zu tun? ein spieler des sc steht im verdacht ein auto verschoben zu haben - und das hat nix mit dem arbeitgeber zu tun? schlechter ruf - mögliche sponsoreneinbußen? (um mal nur das offensichtlichste zu nennen)
also bitte...
zum aktuellen fall werd ich mich nicht groß äußern - hier wird (besser: KANN) es auf beiden seiten nur verlierer geben..und ich hoffe, dass man die sache realtiv geräuschlos hinter sich bringen kann...
Du musst meinen Beitrag schon richtig lesen. Wörter wie Kavaliersdelikt habe ich in diesem Zusammenhang nicht verwendet. Und wie man das Ergbnis der damaligen Gerichtsverhandlung nun nennen will, ist letztlich egal. Fakt ist, dass das Verfahren eingestellt wurde, weil die Schuld nicht nachgewiesen wurde. Und ich spreche hier nur aus juristischer Sicht (soweit mir das als Nicht-Jurist überhaupt erlauben darf). Und nochmal zur Richtigstellung. Es waren Falschangaben (in welcher Form auch immer) bei Polizei und Versicherung. Keine Falschaussagen vor Gericht. Was ich natürlich auch nicht gutheiße.
Inhaltlich hatte das Verfahren nichts mit dem Sc Freiburg zu tun. Bzw. Der Verein hat in der Sache an sich keine Rolle gespielt. Ob du das nun lustig findest, bleibt dir überlassen. Worauf ich damit hinauswollte ist lediglich, dass diese Angelegenheit (unter Berücksichtigung der Verfahrenseinstellung) bei der Beurteilung zur fristlosen Kündigung in einer völlig anderen Angelegenheit mit andren Beteiligten aus meiner bescheidenen Sicht absolut keine Rolle spielen darf.
Zitat von Fukurokuju:
Ich finde nun nicht, dass der Vergleich hinkt. Wo ist denn der Unterschied von einem Profiteam (Arbeitgeber) mit seinen Spieler (Angestellten), die in einem Hotel übernachten und ein Unternehmen, welches mit meheren Mitarbeiter wegen was auch immer in einem Hotel für eine Geschäftsreise unterkommt?
Ich habe lediglich angenommen, dass die Zahlungsmodalitäten wohl unterschiedlich sind, als wenn man jetzt als Einzelperson auscheckt. Oftmals wird ja zu Beginn ein Abdruck von der Kreditkarte gemacht und am Ende alle offenen Posten abgeglichen. Wenn jetzt ein Verein die komplette Buchung für die Mannschaft und Betreuerstab in einem Hotel übernimmt, dann weiß ich nicht, ob am Ende jeder Spieler seinen Sprudel aus der Minibar beim Auschecken einzeln und selbst bezahlt. Aber ihr könnt natürlich Recht haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Phantom1 am 09.02.2012 um 19:20 Uhr bearbeitet
09.02.2012 - 19:25 Uhr
@phantom:
ich habe nicht behauptet, dass du von einem kavaliersdelikt sprachst.. mir ging es darum, dass eben falschangaben (nicht falschaussagen, da hast du mich richtiger weise korrigiert - danke dafür) kein kavaliersdelikt sind, welche man übersehen kann/darf.
dass das verfahren inhaltlich nix mit dem sc zu tun hatte ist korrekt - dann musst du dich im ersten beitrag aber auch so ausdrücken. denn das verfahren hat eben dennoch mit dem sc zu tun, inwiefern/warum, hab ich oben versucht dar zu legen..
so weit von mir zu dem topic.
ich habe nicht behauptet, dass du von einem kavaliersdelikt sprachst.. mir ging es darum, dass eben falschangaben (nicht falschaussagen, da hast du mich richtiger weise korrigiert - danke dafür) kein kavaliersdelikt sind, welche man übersehen kann/darf.
dass das verfahren inhaltlich nix mit dem sc zu tun hatte ist korrekt - dann musst du dich im ersten beitrag aber auch so ausdrücken. denn das verfahren hat eben dennoch mit dem sc zu tun, inwiefern/warum, hab ich oben versucht dar zu legen..
so weit von mir zu dem topic.
09.02.2012 - 19:29 Uhr
Zitat von Phantom1:
Ich habe lediglich angenommen, dass die Zahlungsmodalitäten wohl unterschiedlich sind, als wenn man jetzt als Einzelperson auscheckt. Oftmals wird ja zu Beginn ein Abdruck von der Kreditkarte gemacht und am Ende alle offenen Posten abgeglichen. Wenn jetzt ein Verein die komplette Buchung für die Mannschaft und Betreuerstab in einem Hotel übernimmt, dann weiß ich nicht, ob am Ende jeder Spieler seinen Sprudel aus der Minibar einzeln und selbst bezahlt. Aber ihr könnt natürlich Recht haben.
Es kann ja sein, dass nur ein Verantwortlicher des SCF die Rechnung entgegen nahm. Nach der Kontrolle durch das Hotelpersonal kamen weitere Posten hinzu, die per Fax oder Post mitgeteilt wurden. Wenn Abdessadki sich an der Rezeption gemeldet hat und die offenen Beträge begleichen wollte, dann sollte es dafür Zeugen geben. Allerdings wäre genau diese Zeugen, wahrscheinlich dafür verantwortlich, dass dem Verein die Flaschen in Rechnung gestellt wurden.
Wer hat den Kölner Boulevard informiert?
Die SCF-Spieler sicherlich nicht. Nicht nur der SCF und der Spieler machen eine sehr unglückliche Figur, sondern auch das Hotel. Sind die Einkaufspreise für die Flaschen so hoch oder verkauft man diese zu dem Preis? Kosten vier Flaschen 75€ wie im Artikel beschrieben oder kostet eine Flasche 15€ wie als Bildunterschrift bei der Photoserie vermerkt. Kann die BZ oder das Hotel nicht rechnen?
Dass man einem prestigeträchtigen Kunden einen Skandal anhängt wegen 60 bzw 75€ Einkaufs- oder Weiterverkaufswert ist sehr ungewöhnlich.
Den Artikel mit der Verwüstung und dem Entwenden des Bluray-Players hat der express entfernt.
Ob dies nach Intervention durch den SCF, das Hotel oder den Anwalt des Spielers geschehen ist oder ob der express seine Artikel nach einer Weile, die recht kurz wäre, löscht kann man nicht nachvollziehen.
Saublöde Geschichte....
Dass der Vertrag von Abdessadki bis 2013 läuft verwundert etwas. In anderen Fällen war es so dass der Ex-Arbeitgeber das Gehalt weiterhin überwies bis eine vergleichbar angemessene Stelle gefunden wird bzw. überwies eine Abfindung. Zumindest finanziell lag demnach ein passendes Angebot vor.
Ich habe lediglich angenommen, dass die Zahlungsmodalitäten wohl unterschiedlich sind, als wenn man jetzt als Einzelperson auscheckt. Oftmals wird ja zu Beginn ein Abdruck von der Kreditkarte gemacht und am Ende alle offenen Posten abgeglichen. Wenn jetzt ein Verein die komplette Buchung für die Mannschaft und Betreuerstab in einem Hotel übernimmt, dann weiß ich nicht, ob am Ende jeder Spieler seinen Sprudel aus der Minibar einzeln und selbst bezahlt. Aber ihr könnt natürlich Recht haben.
Es kann ja sein, dass nur ein Verantwortlicher des SCF die Rechnung entgegen nahm. Nach der Kontrolle durch das Hotelpersonal kamen weitere Posten hinzu, die per Fax oder Post mitgeteilt wurden. Wenn Abdessadki sich an der Rezeption gemeldet hat und die offenen Beträge begleichen wollte, dann sollte es dafür Zeugen geben. Allerdings wäre genau diese Zeugen, wahrscheinlich dafür verantwortlich, dass dem Verein die Flaschen in Rechnung gestellt wurden.
Wer hat den Kölner Boulevard informiert?
Die SCF-Spieler sicherlich nicht. Nicht nur der SCF und der Spieler machen eine sehr unglückliche Figur, sondern auch das Hotel. Sind die Einkaufspreise für die Flaschen so hoch oder verkauft man diese zu dem Preis? Kosten vier Flaschen 75€ wie im Artikel beschrieben oder kostet eine Flasche 15€ wie als Bildunterschrift bei der Photoserie vermerkt. Kann die BZ oder das Hotel nicht rechnen?
Dass man einem prestigeträchtigen Kunden einen Skandal anhängt wegen 60 bzw 75€ Einkaufs- oder Weiterverkaufswert ist sehr ungewöhnlich.
Den Artikel mit der Verwüstung und dem Entwenden des Bluray-Players hat der express entfernt.
Ob dies nach Intervention durch den SCF, das Hotel oder den Anwalt des Spielers geschehen ist oder ob der express seine Artikel nach einer Weile, die recht kurz wäre, löscht kann man nicht nachvollziehen.
Saublöde Geschichte....
Dass der Vertrag von Abdessadki bis 2013 läuft verwundert etwas. In anderen Fällen war es so dass der Ex-Arbeitgeber das Gehalt weiterhin überwies bis eine vergleichbar angemessene Stelle gefunden wird bzw. überwies eine Abfindung. Zumindest finanziell lag demnach ein passendes Angebot vor.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Marco1456 am 09.02.2012 um 19:47 Uhr bearbeitet
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