Ehemalige Borussen Teil III
25.01.2012 - 07:18 Uhr
Bin mal so frei Pate ;)
da auch der Teil II vor der 100er Grenze steht - folgt hier halt Teil III
Alles zu unseren Ehemaligen, sei es Trainer, Spieler etc bitte hier posten
da auch der Teil II vor der 100er Grenze steht - folgt hier halt Teil III
Alles zu unseren Ehemaligen, sei es Trainer, Spieler etc bitte hier posten
29.01.2012 - 22:23 Uhr
Wie nennt sich die Doku über Loddar denn?
"Also ich würde es machen - Wie ich versuchte Bundesligatrainer zu werden"
"Hauptsache sie sehen alle gleich aus - Ich, Liliana und und ihre Klone"
"Elfmeterschießen - Wie ich den ersten Titel mit meinem neuen Arbeitgeber feiern durfte"
?
"Also ich würde es machen - Wie ich versuchte Bundesligatrainer zu werden"
"Hauptsache sie sehen alle gleich aus - Ich, Liliana und und ihre Klone"
"Elfmeterschießen - Wie ich den ersten Titel mit meinem neuen Arbeitgeber feiern durfte"
?
03.02.2012 - 17:04 Uhr
Es wird mal wieder Zeit, eine alte Institution auszugraben. Nämlich:
Was macht eigentlich.....? Allan Simonsens Ehemaligen-Rückblick!
... Taskin Calis?
Erste Frage. Wer ist das? Taskin Calis erregte vor einiger Zeit Aufmerksamkeit, als er aus unserer U19 in die Türkei wechselte, um Profi bei Gaziantepspor zu werden.
Der ein oder andere erinnert sich wohl noch an diesen Artikel:
http://fohlen-hautnah.de/fohlenstall/news-a-hintergruende/21290-taskin-calis-verlaesst-die-borussia-in-richtung-tuerkei
Der U19 Nationalspieler der Türkei wollte damals unbedingt in sein Heimatland wechseln. So konnte Borussia immerhin noch die stattliche Ablösesumme von 650.000 bis 700.000 Euro einstreichen.
Was ist nun aus dem Jungen geworden?
Schaut man sich sein Profil an, sieht man, dass er tatsächlich Profi geworden ist.
Er stand bei Gaziantepspors 1:0 Sieg gegen Antalyaspor am 041.01 diesen Jahres als RM in der Startaufstellung, wurde allerdings zur Halbzeit wieder ausgewechselt.
Dies ist sein erster und bisher einziger Auftritt in der ersten Mannschaft.
Für unsere Borussia spielte Calis 12 mal A-Jugendbundesliga (ohne Tor), 1 DFB Junioren-Vereinspokal-Spiel und 37 Mal in der B-Jugendbundesliga, bei 11 Torerfolgen.
Laut tm.de ist er immernoch U19 Nationalspieler der Türkei.
Sein Marktwert beträgt 250.000 Euro
Wo wir schon bei Spielern sind, die einen Profieinsatz hatten und zur Halbzeit runtermussten.
Was macht eigentlich...
....Tim Rubink?
Der in Dormagen geborene Rubink begann bei der TUS Germania Hackenbroich, schloss sich dann dem TSV Norf (kennt noch jemand Pinky und Brain? :D NORF!), um dann zu Bayer Dormagen zu gehen. 2002 entdeckte ihn dort unsere Borussia und nahm in unter Vertrag.
2006/07 durfte Rubink das erste mal bei den Profis trainieren.
Völlig überraschend debütierte Tim Rubink in der Saison 06/07 unter Jupp Heynckes im Spiel gegen Schalke 04 in der Startaufstellung, da der Trainer auf gleich 8 Spieler verzichten musste.
Allerdings war Rubink völlig verunsichert.
Nachdem in der 11. Minute Ze Antonio ein extrem blödes Gegentor gegen Keller unterlief, und auch Gustavo Varelo nach Vorarbeit Kuranyi in der 31. Minute traf, musste Rubink schon zur Halbzeit wieder herunter.
Es sollte sein einziges Bundesligaspiel bleiben.
Er spielte in dieser Saison 20 Mal in der A-Jugend-Bundesliga (4 Tore), und in der darauffolgenden 21 Mal in der Oberliga (1 Tor) für unsere Zweite. Nachdem er daraufhin noch 25 Spiele (1 Tor) in der Regionalliga bestreiten konnte, nachdem er mit unserer U23 aufgestiegen war, wechselte Rubink 09/10 in die Zweite Mannschaft von Bayer Leverkusen, wo mittlerweile Heynckes Cheftrainer war. Hier kam er in der ersten Saison 25 Mal ,allerdings auch nur in der zweiten Mannschaft, zum Einsatz.
In der folgenden Saison wechselte er zum SV Sandhausen, kam dort allerdings nicht über den Ergänzungsspieler hinaus. Nur 4 Einsätze in der 3.Liga, bei einer Ein- und einer Auswechselung schlagen zu Buche.
Rubink, mittlerweile zum Rechten Verteidiger umgeschult, wechselte Anfang dieser Saison dann zum Goslarer SC in die Niedersachsenliga, für den er in dieser Saison, mittlerweile 24-jährig, 14 Spiele bestritt. Die Statistik kann sich dabei sehen lassen.
Das Team spielte 2 Mal unentschieden, verlor einmal am Zweiten Spieltag und gewann 10 Mal.Es ist allerdings weder Tor noch Torvorlage von Rubink überliefert.
Heute Abend kommt noch ein bisschen mehr von mir.
Was macht eigentlich.....? Allan Simonsens Ehemaligen-Rückblick!
... Taskin Calis?
Erste Frage. Wer ist das? Taskin Calis erregte vor einiger Zeit Aufmerksamkeit, als er aus unserer U19 in die Türkei wechselte, um Profi bei Gaziantepspor zu werden.
Der ein oder andere erinnert sich wohl noch an diesen Artikel:
http://fohlen-hautnah.de/fohlenstall/news-a-hintergruende/21290-taskin-calis-verlaesst-die-borussia-in-richtung-tuerkei
Der U19 Nationalspieler der Türkei wollte damals unbedingt in sein Heimatland wechseln. So konnte Borussia immerhin noch die stattliche Ablösesumme von 650.000 bis 700.000 Euro einstreichen.
Was ist nun aus dem Jungen geworden?
Schaut man sich sein Profil an, sieht man, dass er tatsächlich Profi geworden ist.
Er stand bei Gaziantepspors 1:0 Sieg gegen Antalyaspor am 041.01 diesen Jahres als RM in der Startaufstellung, wurde allerdings zur Halbzeit wieder ausgewechselt.
Dies ist sein erster und bisher einziger Auftritt in der ersten Mannschaft.
Für unsere Borussia spielte Calis 12 mal A-Jugendbundesliga (ohne Tor), 1 DFB Junioren-Vereinspokal-Spiel und 37 Mal in der B-Jugendbundesliga, bei 11 Torerfolgen.
Laut tm.de ist er immernoch U19 Nationalspieler der Türkei.
Sein Marktwert beträgt 250.000 Euro
Wo wir schon bei Spielern sind, die einen Profieinsatz hatten und zur Halbzeit runtermussten.
Was macht eigentlich...
....Tim Rubink?
Der in Dormagen geborene Rubink begann bei der TUS Germania Hackenbroich, schloss sich dann dem TSV Norf (kennt noch jemand Pinky und Brain? :D NORF!), um dann zu Bayer Dormagen zu gehen. 2002 entdeckte ihn dort unsere Borussia und nahm in unter Vertrag.
2006/07 durfte Rubink das erste mal bei den Profis trainieren.
Völlig überraschend debütierte Tim Rubink in der Saison 06/07 unter Jupp Heynckes im Spiel gegen Schalke 04 in der Startaufstellung, da der Trainer auf gleich 8 Spieler verzichten musste.
Allerdings war Rubink völlig verunsichert.
Nachdem in der 11. Minute Ze Antonio ein extrem blödes Gegentor gegen Keller unterlief, und auch Gustavo Varelo nach Vorarbeit Kuranyi in der 31. Minute traf, musste Rubink schon zur Halbzeit wieder herunter.
Es sollte sein einziges Bundesligaspiel bleiben.
Er spielte in dieser Saison 20 Mal in der A-Jugend-Bundesliga (4 Tore), und in der darauffolgenden 21 Mal in der Oberliga (1 Tor) für unsere Zweite. Nachdem er daraufhin noch 25 Spiele (1 Tor) in der Regionalliga bestreiten konnte, nachdem er mit unserer U23 aufgestiegen war, wechselte Rubink 09/10 in die Zweite Mannschaft von Bayer Leverkusen, wo mittlerweile Heynckes Cheftrainer war. Hier kam er in der ersten Saison 25 Mal ,allerdings auch nur in der zweiten Mannschaft, zum Einsatz.
In der folgenden Saison wechselte er zum SV Sandhausen, kam dort allerdings nicht über den Ergänzungsspieler hinaus. Nur 4 Einsätze in der 3.Liga, bei einer Ein- und einer Auswechselung schlagen zu Buche.
Rubink, mittlerweile zum Rechten Verteidiger umgeschult, wechselte Anfang dieser Saison dann zum Goslarer SC in die Niedersachsenliga, für den er in dieser Saison, mittlerweile 24-jährig, 14 Spiele bestritt. Die Statistik kann sich dabei sehen lassen.
Das Team spielte 2 Mal unentschieden, verlor einmal am Zweiten Spieltag und gewann 10 Mal.Es ist allerdings weder Tor noch Torvorlage von Rubink überliefert.
Heute Abend kommt noch ein bisschen mehr von mir.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von AllanSimonsen am 03.02.2012 um 17:05 Uhr bearbeitet
11.05.2012 - 08:41 Uhr
Zitat von Dahlin:
Natürlich ist ein Netzer nicht mehr so in der Thematik, muss er aber auch nicht. Er hat rechtzeitig den Absprung geschafft und zieht sich dann auch eher auf Plattitüden zurück. Finde ich völlig legitim. Den Sachverstand spreche ich ihm aber nicht ab, das Interesse an den aktuellen Teams schon eher.
Das soll er auch gerne tun. Solange er sich auf allgemeine Fußballthemen beschränkt, ist ja auch alles gut. Nur sollte er sich aus dem operativen Geschäften bei Borussia raushalten, denn dazu benötigt man nicht nur allgemeinen Fußballsachverstand, sondern auch Insiderwissen.
Er kann sich nicht hinstellen, und fordern, dass Eberl Favres wünsche erfüllen soll, ohne en detail zu wissen, was da eigentlich zur Zeit abläuft.
Vielleicht will Eberl ja die Forderungen Favres erfüllen. Vielleicht ist die Finanzplanung nicht so wie sie sich alle wünschen. Aber wer soll das schon genau sagen, außer die handelnden Personen. Und zu denen gehört Netzer nicht.
Es wundert mich nur, dass Berti noch nicht aus seinem Loch gekrochen ist, und seinen aufgrund mangelnder Inteligenz, sprachlicher Versiertheit und verletzter persönlicher Eitelkeiten noch unqualifizierteren Senf dazu gegeben hat. Aber er wird schon seinen Kommentar abgeben, wenn der Erfolg mal wieder ein paar Spiele aussetzt.
Natürlich ist ein Netzer nicht mehr so in der Thematik, muss er aber auch nicht. Er hat rechtzeitig den Absprung geschafft und zieht sich dann auch eher auf Plattitüden zurück. Finde ich völlig legitim. Den Sachverstand spreche ich ihm aber nicht ab, das Interesse an den aktuellen Teams schon eher.
Das soll er auch gerne tun. Solange er sich auf allgemeine Fußballthemen beschränkt, ist ja auch alles gut. Nur sollte er sich aus dem operativen Geschäften bei Borussia raushalten, denn dazu benötigt man nicht nur allgemeinen Fußballsachverstand, sondern auch Insiderwissen.
Er kann sich nicht hinstellen, und fordern, dass Eberl Favres wünsche erfüllen soll, ohne en detail zu wissen, was da eigentlich zur Zeit abläuft.
Vielleicht will Eberl ja die Forderungen Favres erfüllen. Vielleicht ist die Finanzplanung nicht so wie sie sich alle wünschen. Aber wer soll das schon genau sagen, außer die handelnden Personen. Und zu denen gehört Netzer nicht.
Es wundert mich nur, dass Berti noch nicht aus seinem Loch gekrochen ist, und seinen aufgrund mangelnder Inteligenz, sprachlicher Versiertheit und verletzter persönlicher Eitelkeiten noch unqualifizierteren Senf dazu gegeben hat. Aber er wird schon seinen Kommentar abgeben, wenn der Erfolg mal wieder ein paar Spiele aussetzt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von pejuju1809 am 11.05.2012 um 08:46 Uhr bearbeitet
11.05.2012 - 10:41 Uhr
Quelle: www.derwesten.de
Dass sich Günter Netzer, der in seiner Karriere schon so einige Millionen verdient hat, immer noch an die Boulevardmedien verkauft, muss man nicht unbedingt nachvollziehen können. Warum stellt sich ein kluger Kopf freiwillig in eine Reihe mit Lästermäulern wie dem verstorbenen Max Merkel? Oder mit Mario Basler?
Hier (also hinter dem Link) ein, wie ich finde, recht passender Kommentar. Meine Mienung zu dem Thema: Ob der Günter gut Informiert ist oder nicht; ob jemand ihm die Fachkenntnis abstreitet oder aber zugesteht: Wenn es ihm wirklich um Borussia geht dabei, dann gibt es von ca. 1000 möglichen Wegen einen, den er als letztes wählen sollte: Meinungsmache über Bild & Co. Natürlich hat er das recht, sich dort zu äußern. Doch dann muss er auch damit leben, nicht ernst genommen zu werden. Insbesondere dann, wenn es eher unsachlich und hetzerisch als konstruktiv herübergebracht wird. Ich denke ihm stünden alle Wege offen, sich aktiv bei Borussia einzubringen. Wenn er deies ablehnt oder gar ausschließt, dann muss er sich fragen lassen, wie sehr es ihm bei seinen Äußerungen wirklich um Borussia und nicht doch auch um Selbstdarstellung geht.
Aber das ist nur meine Meinung, ich nehme das generell nicht so ersnt und finde dem Günter seine Kommentare immer recht unterhaltsam :)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nordborusse am 11.05.2012 um 10:43 Uhr bearbeitet
09.11.2012 - 13:06 Uhr
Zitat von franko1904:
Zitat von Ultra-BMG:
Der mittlerweile königsblaue Roman läuft jetzt wohl erstmals mit dem Adler auf der Brust herum.
Wollte er nicht für ein anderes Land spielen?
Unfassbar, dass der Löw den einläd!
Zitat von Romen Neustädter am 29.09.2011:
„Ich habe vor drei Wochen einen Anruf vom ukrainischen Teammanager bekommen und er hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen kann, für die Ukraine zu spielen. Ich habe ihm gesagt, dass ich gerne kommen würde, wenn eine Einladung kommt“, so Neustädter bei fohlen-hautnah.
Herzensangelegenheit
Der lang aufgeschossene Mittelfeldspieler, der in dieser Saison alle bisherigen sieben Bundesliga-Partien für Gladbach über die volle Distanz absolvierte nannte folgenden Beweggrund: „Ich bin in der Ukraine geboren und habe dort vier Jahre gelebt. Mein verstorbener Opa wollte immer, dass ich für mein Land spiele. Mein Geburtsland liegt mir am Herzen.“
Ich kann garnicht so viel essen, wie ich kotzen könnte.
Hat der Typ keine Ehre, oder ist ihm auf einmal sein Opa egal?
Zitat von Ultra-BMG:
Der mittlerweile königsblaue Roman läuft jetzt wohl erstmals mit dem Adler auf der Brust herum.
Wollte er nicht für ein anderes Land spielen?
Unfassbar, dass der Löw den einläd!
Zitat von Romen Neustädter am 29.09.2011:
„Ich habe vor drei Wochen einen Anruf vom ukrainischen Teammanager bekommen und er hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen kann, für die Ukraine zu spielen. Ich habe ihm gesagt, dass ich gerne kommen würde, wenn eine Einladung kommt“, so Neustädter bei fohlen-hautnah.
Herzensangelegenheit
Der lang aufgeschossene Mittelfeldspieler, der in dieser Saison alle bisherigen sieben Bundesliga-Partien für Gladbach über die volle Distanz absolvierte nannte folgenden Beweggrund: „Ich bin in der Ukraine geboren und habe dort vier Jahre gelebt. Mein verstorbener Opa wollte immer, dass ich für mein Land spiele. Mein Geburtsland liegt mir am Herzen.“
Ich kann garnicht so viel essen, wie ich kotzen könnte.
Hat der Typ keine Ehre, oder ist ihm auf einmal sein Opa egal?
06.12.2012 - 12:11 Uhr
Und was machen eigentlich die Jungs unserer IIten, die im Sommer gegangen sind?
Christopher Mandiangu (Duisburg II/Regionalliga West):
18 Spiele , 1 Tor, 1 Vorlage, 4 Ein-, 10 Auswechselungen
Durchwachsene Leistungen, guter Fussballer, aber phlegmatisch.
Marcel Podszus (VfB Speldorf/Oberliga Niederrhein):
1 Spiel, fällt mit Kniescheibenbruch bis Februar 2013 aus. Fraglich ob er mit jetzt 36 noch weiter macht.
Avdo Iljazovic,ST (wieder zurück beim SV Rott/Landesliga Mittelrhein):
Finde keine Daten.
Joachim Ball (Torwart):
Vereinslos
Eric Schaaf ,LV,(Fortuna Köln):
15 Einsätze in der Regionalliga, 7 Mal rein, 5 Mal vorzeitig raus.
Jochen Schumacher (Wuppertaler SV):
Als RV 11 Einsätze, 1 Tor, 4 mal Ein-, 1 Mal ausgewechselt.
Tim Heubach (FSV Frankfurt):
Als Back-Up IV geholt, profitierte er von der Verletzung eines Stamminnenverteidigers. Hielt sich mit phantastischen Leistungen in der Mannschaft.
15 Spiele, 1 Tor, 1 Vorlage, 1 Auswechselung, 2 DFB Pokalspiele.
Marktwert auf 400.000€ gestiegen.
Dennis Dowidat (Preußen Münster, Liga 3):
8 Spiele, 3 Einwechselungen, 4 Auswechselungen, 1 Mal DFB Pokal
Kevin Breuer (VfR Fischeln, Oberliga Niederrhein):
Als OM 9 Spiele, 3 Tore, 1 Einwechselung, 5 Auswechselungen.Dennoch Abstiegskampf.
Frederic Löhe (Babelsberg 03/3.Liga):
20 Spiele, 26 Gegentore, 8 Mal zu null. Platz 13.
Fabian Bäcker (Kickers Offenbach, 3. Liga, Trainer Arie van Lent):
10 Spiele, kein Tor, keine Vorlage, 6 Mal Eingewechselt, 2 Mal ausgewechselt. 5 Mal im Kader ohne Einsatz.
Christopher Mandiangu (Duisburg II/Regionalliga West):
18 Spiele , 1 Tor, 1 Vorlage, 4 Ein-, 10 Auswechselungen
Durchwachsene Leistungen, guter Fussballer, aber phlegmatisch.
Marcel Podszus (VfB Speldorf/Oberliga Niederrhein):
1 Spiel, fällt mit Kniescheibenbruch bis Februar 2013 aus. Fraglich ob er mit jetzt 36 noch weiter macht.
Avdo Iljazovic,ST (wieder zurück beim SV Rott/Landesliga Mittelrhein):
Finde keine Daten.
Joachim Ball (Torwart):
Vereinslos
Eric Schaaf ,LV,(Fortuna Köln):
15 Einsätze in der Regionalliga, 7 Mal rein, 5 Mal vorzeitig raus.
Jochen Schumacher (Wuppertaler SV):
Als RV 11 Einsätze, 1 Tor, 4 mal Ein-, 1 Mal ausgewechselt.
Tim Heubach (FSV Frankfurt):
Als Back-Up IV geholt, profitierte er von der Verletzung eines Stamminnenverteidigers. Hielt sich mit phantastischen Leistungen in der Mannschaft.
15 Spiele, 1 Tor, 1 Vorlage, 1 Auswechselung, 2 DFB Pokalspiele.
Marktwert auf 400.000€ gestiegen.
Dennis Dowidat (Preußen Münster, Liga 3):
8 Spiele, 3 Einwechselungen, 4 Auswechselungen, 1 Mal DFB Pokal
Kevin Breuer (VfR Fischeln, Oberliga Niederrhein):
Als OM 9 Spiele, 3 Tore, 1 Einwechselung, 5 Auswechselungen.Dennoch Abstiegskampf.
Frederic Löhe (Babelsberg 03/3.Liga):
20 Spiele, 26 Gegentore, 8 Mal zu null. Platz 13.
Fabian Bäcker (Kickers Offenbach, 3. Liga, Trainer Arie van Lent):
10 Spiele, kein Tor, keine Vorlage, 6 Mal Eingewechselt, 2 Mal ausgewechselt. 5 Mal im Kader ohne Einsatz.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von AllanSimonsen am 06.12.2012 um 12:14 Uhr bearbeitet
28.03.2013 - 20:04 Uhr
Wird mal wieder Zeit für meine Kolumne.
Was macht eigentlich....
Thomas Herbst?
Thomas Herbst genoss seine Fussballerische Ausbildung bei Bayern München, für die er im Angriff mit nur 17 Jahren auf 2 Profieinsätze kam, für insgesamt 35 Minuten, bei einem Sieg gegen Bielefeld (Einwechselung für Del´Haye), und einer Niederlage gegen Bochum (für D. Hoeneß) in der Saison 1981/82.
Er wechselte zu Eintracht Braunschweig in die 2.te Liga, wo er in 17 Spielen auf 3 Tore kam.
2 erzielte er als Doppelpack in einem Spiel gegen Schalke 04, das 3:3 endete.
1983 wechselte er zu unserer Borussia,wurde zum Verteidiger umgeschult und konnte hier in 43 Spielen 1 Mal treffen.
In der Saison 1986/87 schloss er sich für 1 Jahr dem SV Darmstadt an (22 Spiele, 4 Tore), kam aber direkt nach der Saison wieder zurück.
1987-88 bestritt er noch einmal 22 Spiele, kein Tor für uns.
Er kam also auf 65 Einsätze, außerdem spielte er sechsmal im DFB Pokal, und 9 Mal im UEFA Pokal, wo ihm 3 Tore gelangen.
Der Borussenfan denkt bei Herbst meist an eines: Pokahalbfinale gegen Bayern, in München 1985. Herbst kommt in der Verlängerung in die Partie, es steht 0:0.
Dieter Hoeneß (für den er ja einmal eingewechselt wurde), begeht eine Schwalbe und erhält dennoch einen Elfmeter.
Später sagte er, er habe Zitat
einen Luftzug gespürt. Dieser kam von Herbst.
Herbst dazu: Zitat
"Lächerlich. Der Ball war überhaupt nicht in der Nähe, wir haben uns nicht berührt, da war gar nichts. das hat er einfach sehr vlever gemacht, das ist heute noch ärgerlich, aber deswegen immernoch nicht zu ändern."
Aus randalierte Herbst in den Katakomben nach dem Spiel und trat ein Loch in eine Toilettentür.
1995 bis 1999 war er bei Hertha 03 Zehlendorf. Er begründete dies als "Flucht", da er zur 1988 zur Bundeswehr hätte gehen müssen. Bis 1997 ist er dort Spieler, dann wechselt er auf die Trainerbank.
Am Ende der Saison stieg er allerdings mit dem Verein aus der Oberliga ab.
Daraufhin fing er wieder an, als Spielertrainer beim Aufstieg zu helfen.
Nachdem die Mannschaft allerdings nur 9ter wurde, verließ er den Verein.
Von 1979 bis 1983 bestritt Herbst viele Spiele für die Deutschen U-Nationalmannschaft. (U-16 (3Spiele,kein Tor), U18 (16/8), U19 (6/0), U21 (6/2)).
Mit der U19 Nationalmannschaft wurde er Weltmeister, mit der U18 Europameister.
Nach seiner Entlassung bei Zehlendorf war er 6 Jahre lang Trainer bei Türkiyemspor Berlin, von 2000 bis 2006.
2007 wechselte er aufgrund dieser Erfahrung mit türkisch-stämmigen Spielern zum damaligen Team Berlin Ankaraspor Kulübü 07, einem Farmteam des türkischen Erstligisten Ankaraspor BB, hervorgegangen aus dem fast insolventen Berliner AK.
Nachdem Ankara aber nach nur einer Saison die finanziele Zusammenarbeit aufkündigte (nachdem man 5 Spieler dorhin abgegeben hatte), verließ Herbst den Verein, wie praktisch die komplette 1. Mannschaft.
Der inzwischen wieder in Berliner Athletikklub umbenante Verein konnte mit einer aus A-Jugendlichen bestehenden Mannschaft den Klassenerhalten dennoch schaffen.
(wir erinnern uns jetzt nocheinmal an Hoffenheim im DFB Pokal.....)
2007-2008 betreute Herbst wieder Türkiyemspor Berlin, bis er für 2 Jahre Tennis Borussia Berlin übernahm.
Seit 2010 ist er Trainer bei BFC Victoria Berlin, mit denen er in die Oberliga aufstieg.
Dort steht er in der aktuellen Saison wieder auf Platz 1 mit 5 Punkten Vorsprung, daher ist die Chance groß, dass Herbst nächste Saison in der Regionalliga trainiert.
Im März 2013 wurde bekannt gegeben, dass zur Spielzeit 2013/14 eine Fusion mit dem LFC Berlin geplant ist. Der neue Verein würde unter dem Namen FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof e. V. antreten, die bisherigen Spielstätten beider Vereine beibehalten und sich auch weiter auf deren Erfolge beziehen.
Herbst spielte beim Abschiedsspiel für Uwe Kamps mit, und ist auch Teilzeitmitglied der Weisweiler-11.
Herbst: Zitat
Das war eine schöne Zeit, ich denke gerne an die Atmosphäre im Bökelberg zurück.
Anbei noch ein Spielerfoto.
Damals: http://2.static-hood.de/img1/big/2974/29741381.jpg
Heute: http://www.tagesspiegel.de/images/herbst/6294594/1-format1.jpg
Was macht eigentlich....
Thomas Herbst?
Thomas Herbst genoss seine Fussballerische Ausbildung bei Bayern München, für die er im Angriff mit nur 17 Jahren auf 2 Profieinsätze kam, für insgesamt 35 Minuten, bei einem Sieg gegen Bielefeld (Einwechselung für Del´Haye), und einer Niederlage gegen Bochum (für D. Hoeneß) in der Saison 1981/82.
Er wechselte zu Eintracht Braunschweig in die 2.te Liga, wo er in 17 Spielen auf 3 Tore kam.
2 erzielte er als Doppelpack in einem Spiel gegen Schalke 04, das 3:3 endete.
1983 wechselte er zu unserer Borussia,wurde zum Verteidiger umgeschult und konnte hier in 43 Spielen 1 Mal treffen.
In der Saison 1986/87 schloss er sich für 1 Jahr dem SV Darmstadt an (22 Spiele, 4 Tore), kam aber direkt nach der Saison wieder zurück.
1987-88 bestritt er noch einmal 22 Spiele, kein Tor für uns.
Er kam also auf 65 Einsätze, außerdem spielte er sechsmal im DFB Pokal, und 9 Mal im UEFA Pokal, wo ihm 3 Tore gelangen.
Der Borussenfan denkt bei Herbst meist an eines: Pokahalbfinale gegen Bayern, in München 1985. Herbst kommt in der Verlängerung in die Partie, es steht 0:0.
Dieter Hoeneß (für den er ja einmal eingewechselt wurde), begeht eine Schwalbe und erhält dennoch einen Elfmeter.
Später sagte er, er habe Zitat
einen Luftzug gespürt. Dieser kam von Herbst.
Herbst dazu: Zitat
"Lächerlich. Der Ball war überhaupt nicht in der Nähe, wir haben uns nicht berührt, da war gar nichts. das hat er einfach sehr vlever gemacht, das ist heute noch ärgerlich, aber deswegen immernoch nicht zu ändern."
Aus randalierte Herbst in den Katakomben nach dem Spiel und trat ein Loch in eine Toilettentür.
1995 bis 1999 war er bei Hertha 03 Zehlendorf. Er begründete dies als "Flucht", da er zur 1988 zur Bundeswehr hätte gehen müssen. Bis 1997 ist er dort Spieler, dann wechselt er auf die Trainerbank.
Am Ende der Saison stieg er allerdings mit dem Verein aus der Oberliga ab.
Daraufhin fing er wieder an, als Spielertrainer beim Aufstieg zu helfen.
Nachdem die Mannschaft allerdings nur 9ter wurde, verließ er den Verein.
Von 1979 bis 1983 bestritt Herbst viele Spiele für die Deutschen U-Nationalmannschaft. (U-16 (3Spiele,kein Tor), U18 (16/8), U19 (6/0), U21 (6/2)).
Mit der U19 Nationalmannschaft wurde er Weltmeister, mit der U18 Europameister.
Nach seiner Entlassung bei Zehlendorf war er 6 Jahre lang Trainer bei Türkiyemspor Berlin, von 2000 bis 2006.
2007 wechselte er aufgrund dieser Erfahrung mit türkisch-stämmigen Spielern zum damaligen Team Berlin Ankaraspor Kulübü 07, einem Farmteam des türkischen Erstligisten Ankaraspor BB, hervorgegangen aus dem fast insolventen Berliner AK.
Nachdem Ankara aber nach nur einer Saison die finanziele Zusammenarbeit aufkündigte (nachdem man 5 Spieler dorhin abgegeben hatte), verließ Herbst den Verein, wie praktisch die komplette 1. Mannschaft.
Der inzwischen wieder in Berliner Athletikklub umbenante Verein konnte mit einer aus A-Jugendlichen bestehenden Mannschaft den Klassenerhalten dennoch schaffen.
(wir erinnern uns jetzt nocheinmal an Hoffenheim im DFB Pokal.....)
2007-2008 betreute Herbst wieder Türkiyemspor Berlin, bis er für 2 Jahre Tennis Borussia Berlin übernahm.
Seit 2010 ist er Trainer bei BFC Victoria Berlin, mit denen er in die Oberliga aufstieg.
Dort steht er in der aktuellen Saison wieder auf Platz 1 mit 5 Punkten Vorsprung, daher ist die Chance groß, dass Herbst nächste Saison in der Regionalliga trainiert.
Im März 2013 wurde bekannt gegeben, dass zur Spielzeit 2013/14 eine Fusion mit dem LFC Berlin geplant ist. Der neue Verein würde unter dem Namen FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof e. V. antreten, die bisherigen Spielstätten beider Vereine beibehalten und sich auch weiter auf deren Erfolge beziehen.
Herbst spielte beim Abschiedsspiel für Uwe Kamps mit, und ist auch Teilzeitmitglied der Weisweiler-11.
Herbst: Zitat
Das war eine schöne Zeit, ich denke gerne an die Atmosphäre im Bökelberg zurück.
Anbei noch ein Spielerfoto.
Damals: http://2.static-hood.de/img1/big/2974/29741381.jpg
Heute: http://www.tagesspiegel.de/images/herbst/6294594/1-format1.jpg
28.03.2013 - 21:00 Uhr
Außerdem hatte am 18. Januar jemand ganz besonderes Geburtstag und wurde 86 Jahre alt.
Rudi Schlott, legendärer Assistent von Hennes Weisweiler von 1967 bis 1972.
Rudolf "Rudi" Schlott ist gebürtiger Danziger, und ist seit jeher ein Verfechter des schnellen Kombinationsspiels.
Zitat
"Ich bin und war kein Anhänger des kampfbetonten Spiels, habe immer das schnelle Kombinationsspiel bevorzugt." ,so seine Devise.
Zitat von Schlott:
Ich erinnere mich an eine Mannschaftssitzung. Wir hatten zwar schlecht gespielt, aber gewonnen. Günter Netzer meinte, wir sollten in Zukunft eher so spielen wie die Bayern. Hennes Weisweiler schaute mich an und meinte: "Du sitzt so ruhig da hinten, sag doch auch mal was."
Und ich entgegnete nur: Nein, so wie die Bayern spielen, das passt nicht zu uns.
Hauptberuflich eigentlich Mathematik- und Sportlehrer, feilte Schlott zusammen mit Weisweiler immer weiter an dem uns eigenen Spielstil, der Fohlenelf in die Herzen sovieler Menschen spielte.
Vormittags Lehrer in Solingen, nachmittags die lange Fahrt nach Mönchengladbach,um hier die Mannschaft zu formen, und das fünf Jahre lang.
Sonderurlaub gab es nur zu sehr besonderen Anlässen wie unsere internationalen Freundschaftsreisen mit Spielen in Israel (als erste deutsche Mannschaft), oder ins aufstrebende, fussballbegeisterte Japan.
Jupp Heynckes: Zitat
Rudi war ein ganz wichtiger Bestandteil unseres Teams. Er war mehr als die rechte Hand von Hennes Weisweiler. Er war ein sehr guter Pädagoge und konnte immer gut zwischen den Spielern und dem Trainer vermitteln. Außerdem hatte er einen gewinnbringenden Humor.
Zur Saison 1972/73 wollte Schlott selbst größere Verantwortung übernehmen. Und so lockte Oskar Maaß, der damalige Präsident des FC, Schlott als Cheftrainer nach Köln.
Dort trug sich die schöne Anekdote zu im Training:
Hannes Löhr kam im harten Training aus der Puste und flachste: "Herr Schlott, ich bin kapott."
Der Trainer: "Das ist nichts Neues!"
Schlott führte in seiner ersten Saison die Kölner auf Platz 2 und trag gleich fünf Mal auf den VfL und seinen Ziehvater.
2 Mal in der Bundesliga ( 2:5 Niederlage und 3:1 Sieg), zweimal im UEFA Cup Achtelfinale (0:0 und 0:5 für den VfL, wir scheiteren im Finale an Liverpool) und im DFB Pokal Endspiel....was da passierte, muss man ja nun wohl nicht erwähnen. ;)
In seiner Zweiten Saison wurde Schlott nach 7 Spieltagen wegen "anhaltender Erfolglosigkeit" entlassen und zog sich aus dem Profifussball zurück.
Von 1974 bis 1976 coachte er noch den zweitklassigen DJK Gütersloh, bei dem es allerdings alles andere als gut lief. (Platz 14 und Platz 19, was Abstieg bedeutete, zusammen mit dem Spandauer SV und der SpVgg Erkenschwick und dem 1.FC Mülheim)
Daraufhin zog sich Schlott ganz aus dem Fussballgeschäft zurück, und blieb Sportlehrer.
Der älteste seiner Drei Söhne folgte im Beruf dem Vater.
Schlott genießt seinen Lebensabend. Und schaut natürlich viel Fussball.
Seine Bilanz als Kölner Trainer (von Wiki):
17 Siege - 13 Unentschieden - 11 Niederlagen
47 Punkte aus 41 Spielen
1,15 Punkte pro Spiel
Foto: http://i.ebayimg.com/t/Koenig-Fussball-1972-73-Bild-91-Trainer-Rudi-Schlott-1-FC-Koeln-/00/s/NjQwWDQ4MA==/$(KGrHqNHJCUE9rDJQrfhBPdCyJBT!Q~~60_35.JPG
Rudi Schlott, legendärer Assistent von Hennes Weisweiler von 1967 bis 1972.
Rudolf "Rudi" Schlott ist gebürtiger Danziger, und ist seit jeher ein Verfechter des schnellen Kombinationsspiels.
Zitat
"Ich bin und war kein Anhänger des kampfbetonten Spiels, habe immer das schnelle Kombinationsspiel bevorzugt." ,so seine Devise.
Zitat von Schlott:
Ich erinnere mich an eine Mannschaftssitzung. Wir hatten zwar schlecht gespielt, aber gewonnen. Günter Netzer meinte, wir sollten in Zukunft eher so spielen wie die Bayern. Hennes Weisweiler schaute mich an und meinte: "Du sitzt so ruhig da hinten, sag doch auch mal was."
Und ich entgegnete nur: Nein, so wie die Bayern spielen, das passt nicht zu uns.
Hauptberuflich eigentlich Mathematik- und Sportlehrer, feilte Schlott zusammen mit Weisweiler immer weiter an dem uns eigenen Spielstil, der Fohlenelf in die Herzen sovieler Menschen spielte.
Vormittags Lehrer in Solingen, nachmittags die lange Fahrt nach Mönchengladbach,um hier die Mannschaft zu formen, und das fünf Jahre lang.
Sonderurlaub gab es nur zu sehr besonderen Anlässen wie unsere internationalen Freundschaftsreisen mit Spielen in Israel (als erste deutsche Mannschaft), oder ins aufstrebende, fussballbegeisterte Japan.
Jupp Heynckes: Zitat
Rudi war ein ganz wichtiger Bestandteil unseres Teams. Er war mehr als die rechte Hand von Hennes Weisweiler. Er war ein sehr guter Pädagoge und konnte immer gut zwischen den Spielern und dem Trainer vermitteln. Außerdem hatte er einen gewinnbringenden Humor.
Zur Saison 1972/73 wollte Schlott selbst größere Verantwortung übernehmen. Und so lockte Oskar Maaß, der damalige Präsident des FC, Schlott als Cheftrainer nach Köln.
Dort trug sich die schöne Anekdote zu im Training:
Hannes Löhr kam im harten Training aus der Puste und flachste: "Herr Schlott, ich bin kapott."
Der Trainer: "Das ist nichts Neues!"
Schlott führte in seiner ersten Saison die Kölner auf Platz 2 und trag gleich fünf Mal auf den VfL und seinen Ziehvater.
2 Mal in der Bundesliga ( 2:5 Niederlage und 3:1 Sieg), zweimal im UEFA Cup Achtelfinale (0:0 und 0:5 für den VfL, wir scheiteren im Finale an Liverpool) und im DFB Pokal Endspiel....was da passierte, muss man ja nun wohl nicht erwähnen. ;)
In seiner Zweiten Saison wurde Schlott nach 7 Spieltagen wegen "anhaltender Erfolglosigkeit" entlassen und zog sich aus dem Profifussball zurück.
Von 1974 bis 1976 coachte er noch den zweitklassigen DJK Gütersloh, bei dem es allerdings alles andere als gut lief. (Platz 14 und Platz 19, was Abstieg bedeutete, zusammen mit dem Spandauer SV und der SpVgg Erkenschwick und dem 1.FC Mülheim)
Daraufhin zog sich Schlott ganz aus dem Fussballgeschäft zurück, und blieb Sportlehrer.
Der älteste seiner Drei Söhne folgte im Beruf dem Vater.
Schlott genießt seinen Lebensabend. Und schaut natürlich viel Fussball.
Seine Bilanz als Kölner Trainer (von Wiki):
17 Siege - 13 Unentschieden - 11 Niederlagen
47 Punkte aus 41 Spielen
1,15 Punkte pro Spiel
Foto: http://i.ebayimg.com/t/Koenig-Fussball-1972-73-Bild-91-Trainer-Rudi-Schlott-1-FC-Koeln-/00/s/NjQwWDQ4MA==/$(KGrHqNHJCUE9rDJQrfhBPdCyJBT!Q~~60_35.JPG
Dieser Beitrag wurde zuletzt von AllanSimonsen am 28.03.2013 um 21:13 Uhr bearbeitet
29.03.2013 - 16:31 Uhr
Was macht eigentlich....
Andreas Bluhm?
Bluhm kam mit 17 Jahren vom SC Freiburg zu uns. Der Juniorennationalspieler im Mittelfeld wurde von Jürgen Gelsdorf, nachdem man sein Talent erkannt hatte, schnell auf die Ersatzbank der Profis gesetzt.
Leider verletzte er sich aber mehrfach schwer, so dass es zweieinhalb Jahre dauerte, bis er zu seinem
Debut kam.
Am 8. März 1994 kam er beim 1:0 Sieg gegen Leverkusen erstmals zum Einsatz. Allerdings reichte es nur zu sechs Spielen für Borussias Erste Mannschaft. Ein solcher Jungspund hatte es in einer erfolgreichen Mannschaft um Effenberg sehr schwer.
"Ich war oft im Kader aber es hat eben nur zu sechs Spielen in zwei Jahren gereicht" so Bluhm.
1995 kündigte er deshalb seinen Vertrag hier eigenmächtig, so dass er am 1. Juli 1995 arbeitslos war.
Grund zur Freude hatte er dennoch: Am gleichen Tag heiratete er seine Freundin. Die hatte er ausgerechnet beim Kauf seines ersten eigenen Bettes im Geschäft kennengelernt.
Ein Angebot von Hannover 96, dass er in den Flitterwochen bekam, musste er ablehnen, da die Vereine sich
nicht auf eine Ablöse einigen konnten, die trotz der Vertragsauflösung gezahlt werden musste (warum, keine Ahnung, Quelle: Fohlenecho).
Bluhm wechselte deswegen zu Alemannia Aachen in die Regionalliga.Hier bestritt er 115 Spiele, bei 14 Toren und 1 Vorlage (nach tm.de)
Nachdem er mit diesen nach 4 Jahren in die 2.Liga aufstieg, wechselte er zum FC Augsburg (26 Spiele, 1 Tor).
Seine Karriere lies er ausgerechnet in Neuseeland ausklingen, unter dem Trainer Wynton Rufer bei den Auckland Kingz (später Auckland
Knights, jetzt aufgelöst).
Bluhms erste von zwei Töchter wurde dort geboren, wodurch sie automatisch Neuseeländerin ist.
Während der Zeit in Aachen kam in Bluhm das Gefühl auf "zur Ruhe kommen zu wollen".
1996 wandelte sich sein Leben. Nach eigener Aussage: "Ich habe damals Gott kennengelernt und wurde Christ. Als ich aus Neusseeland zurück kam,war ich fit und noch jung genug. Doch ich hatte den Eindruck, Gott wollte mir sagen, ich abe noch etwas anderes mit dir vor."
2001 machte er seinen Trainerschein (B-Lizenz), das Arbeitsamt unterstütze ihn mit dreijährigen Ausbildung zum Physiotherapeuten.
Eigentlich wollte Bluhm, der als Ex-Profi natürlich weiß, worauf es ankommt, zurück nach Freiburg.
Aber er blieb in Mönchengladbach hängen.
Seit September 2005 arbeitet Andreas Bluhm für die medicoreha Borussia GmbH, der Rehaklinik Borussias und betreut die U23.
Ab 2007 ist er als Sportphysiotherapeut offizieller Bestandteil des Teams für den Profikader.
Bluhm heute: "Vielleicht wäre alles anders gelaufen, wenn ich meinen Vertrag nicht einfach gekündigt hätte, aber das ist heute okay für mich. Jesus hat mich verändert, meine Zeit als Fussballer ist lange vorbei. Früher war ich noch anders drauf, und das war auch nicht immer gut für mich."
Kleine Anekdote:
Eines Nacht schlich er sich als Jugendspieler in den Bökelberginnenraum, um dort einen Glückspfennig vor dem Tor zu vergrabene.
Sein Wunsch: Irgendwann möchte ich noch mehr mit Fussballern, mit den Spielern auf dem Platz arbeiten."
Andreas Bluhm damals: http://i.ebayimg.com/t/Andreas-Bluhm-Bor-M-Gladbach-1994-95-TOP-AK-23642-/00/s/NDAwWDI4NA==/$(KGrHqF,!lEE83kdy,!ZBPolvzKRSQ~~60_35.JPG
und heute: http://torfabrik.de/fileadmin/Wortlos-Bildergalerie/Profiabteilung/Saison_2010_2011/100714-P-Teamportraits/100714-P-70-Andreas-Bluhm.jpg
Andreas Bluhm?
Bluhm kam mit 17 Jahren vom SC Freiburg zu uns. Der Juniorennationalspieler im Mittelfeld wurde von Jürgen Gelsdorf, nachdem man sein Talent erkannt hatte, schnell auf die Ersatzbank der Profis gesetzt.
Leider verletzte er sich aber mehrfach schwer, so dass es zweieinhalb Jahre dauerte, bis er zu seinem
Debut kam.
Am 8. März 1994 kam er beim 1:0 Sieg gegen Leverkusen erstmals zum Einsatz. Allerdings reichte es nur zu sechs Spielen für Borussias Erste Mannschaft. Ein solcher Jungspund hatte es in einer erfolgreichen Mannschaft um Effenberg sehr schwer.
"Ich war oft im Kader aber es hat eben nur zu sechs Spielen in zwei Jahren gereicht" so Bluhm.
1995 kündigte er deshalb seinen Vertrag hier eigenmächtig, so dass er am 1. Juli 1995 arbeitslos war.
Grund zur Freude hatte er dennoch: Am gleichen Tag heiratete er seine Freundin. Die hatte er ausgerechnet beim Kauf seines ersten eigenen Bettes im Geschäft kennengelernt.
Ein Angebot von Hannover 96, dass er in den Flitterwochen bekam, musste er ablehnen, da die Vereine sich
nicht auf eine Ablöse einigen konnten, die trotz der Vertragsauflösung gezahlt werden musste (warum, keine Ahnung, Quelle: Fohlenecho).
Bluhm wechselte deswegen zu Alemannia Aachen in die Regionalliga.Hier bestritt er 115 Spiele, bei 14 Toren und 1 Vorlage (nach tm.de)
Nachdem er mit diesen nach 4 Jahren in die 2.Liga aufstieg, wechselte er zum FC Augsburg (26 Spiele, 1 Tor).
Seine Karriere lies er ausgerechnet in Neuseeland ausklingen, unter dem Trainer Wynton Rufer bei den Auckland Kingz (später Auckland
Knights, jetzt aufgelöst).
Bluhms erste von zwei Töchter wurde dort geboren, wodurch sie automatisch Neuseeländerin ist.
Während der Zeit in Aachen kam in Bluhm das Gefühl auf "zur Ruhe kommen zu wollen".
1996 wandelte sich sein Leben. Nach eigener Aussage: "Ich habe damals Gott kennengelernt und wurde Christ. Als ich aus Neusseeland zurück kam,war ich fit und noch jung genug. Doch ich hatte den Eindruck, Gott wollte mir sagen, ich abe noch etwas anderes mit dir vor."
2001 machte er seinen Trainerschein (B-Lizenz), das Arbeitsamt unterstütze ihn mit dreijährigen Ausbildung zum Physiotherapeuten.
Eigentlich wollte Bluhm, der als Ex-Profi natürlich weiß, worauf es ankommt, zurück nach Freiburg.
Aber er blieb in Mönchengladbach hängen.
Seit September 2005 arbeitet Andreas Bluhm für die medicoreha Borussia GmbH, der Rehaklinik Borussias und betreut die U23.
Ab 2007 ist er als Sportphysiotherapeut offizieller Bestandteil des Teams für den Profikader.
Bluhm heute: "Vielleicht wäre alles anders gelaufen, wenn ich meinen Vertrag nicht einfach gekündigt hätte, aber das ist heute okay für mich. Jesus hat mich verändert, meine Zeit als Fussballer ist lange vorbei. Früher war ich noch anders drauf, und das war auch nicht immer gut für mich."
Kleine Anekdote:
Eines Nacht schlich er sich als Jugendspieler in den Bökelberginnenraum, um dort einen Glückspfennig vor dem Tor zu vergrabene.
Sein Wunsch: Irgendwann möchte ich noch mehr mit Fussballern, mit den Spielern auf dem Platz arbeiten."
Andreas Bluhm damals: http://i.ebayimg.com/t/Andreas-Bluhm-Bor-M-Gladbach-1994-95-TOP-AK-23642-/00/s/NDAwWDI4NA==/$(KGrHqF,!lEE83kdy,!ZBPolvzKRSQ~~60_35.JPG
und heute: http://torfabrik.de/fileadmin/Wortlos-Bildergalerie/Profiabteilung/Saison_2010_2011/100714-P-Teamportraits/100714-P-70-Andreas-Bluhm.jpg
Dieser Beitrag wurde zuletzt von AllanSimonsen am 29.03.2013 um 16:33 Uhr bearbeitet
29.03.2013 - 19:54 Uhr
Was macht eigentlich Hans Göbbels?
Wer? Hans Göbbels bestritt für die Borussia über 200 Spiele (!) in den Jahren von 1950 bis 1962.
Damals noch als Vertragsspieler, zusammen mit Legenden wie Willy Wicken, Albert Brülls oder
Karl-Heinz "Kaschi" Mühlhausen (zu den Drei später mehr), in einer Zeit, in der Fussball-
Deutschland auf einen kleinen Klub am Niederrhein aufmerksam wurde.
Der erste Sieg über Köln 1955, der Aufstieg in die Oberliga 1958, der Pokalsieg 1960, Göbbels
war dabei.
Er wechselte mit 14 Jahren zur Borussia. Nach je einem Jahr B- und A- Jugend erhält er
1954 seinen Profivertrag und ist 1958 der einzige Neuzugang, und debütiert mit 18
in der Oberliga West.
Mit Abstand der Jüngste im Team, trifft er im ersten Spiel ins Tor. Borussia gewinnt gegen Bochum
4:2.
Göbbels: "Ich war Mittelläufer. Heute würde man defensives Mittelfeld sagen."
Die Aufstellung damals: Torwart, 2 Verteidiger, 2 Außenläufer, 1 Mittelläufer, 5 Stürmer.
Göbbels weiter: "Die meisten anderen Spieler waren schon über 30. Willy Wicken war neben mir
mit 26 der jüngste. Anfangs musste ich erstmal meine Ohren aufsperrren und meinen Platz
finden."
Göbbels wird in der nächsten Saison Stammspieler und trifft beim ersten Sieg gegen Köln zum
Führungstreffer.
Im nächsten Jahr 1956 muss er, verletzt durch eine Rippenfellentzündung hilflos zusehen,
wie die Borussia aus der Oberliga in die 2.Liga absteigt.
Mit dem kopfballstarken Göbbels gelingt aber im nächsten Jahr wieder der direkte Wiederaufstieg.
1960 wird Borussia Pokalsieger. Man setzt sich gegen Aachen,Dortmund, Hamburg, Köln und
Karlsruhe durch und wird am 5. Oktober 1960 Pokalsieger.
"Wir waren krasse Außenseiter" so Göbbels. "Doch auf einmal waren wir in aller Munde. Einen Tag
später sind wir im offenen Wagen durch Mönchengladbach zum Rathaus gefahren, wurden vom Bürgermeister
empfangen und durften uns in das goldene Buch der Stadt eintragen. 150.000 Menschen waren auf den Beinen."
Durch den Titelgewinn konnte Borussia, als erst fünfter deutscher Klub (nach Dortmund, RW Essen,
Schalke und Frankfurt) am Europapokal teilnehmen.
Göbbels trifft mit dem VfL auf die Glasgow Rangers. Das Hinspiel geht in Düsseldorf
mit 0:3 verloren.
Die staunenden Kicker aus Gladbach lernen eine ganz neue Welt kennen.
Das Rückspiel im Ibrox Stadium wird zu eine Erlebenis. Vor 50.000 Zuschauern geht Borussia baden.
"Das Spiel in Glasgow hätte eigentlich gar nicht angepfiffen werden dürfen. Der Platz
stand knöcheltief unter Wasser." erinnert sich Göbbels.
Borussia unterliegt, nachdem es zur Halbzeit schon 0:5 stand, 0:8.
Nach der Partie allerdings bilden die schottischen Spieler ein Spalier und zollen den Borussen
klatschend Beifall, nachdem diese bis zur letzten Minute nicht aufgaben und tapfer nach vorne spielten.
Unter stehendne Ovationen der Zuschauer verlassen traurige Borussen, Arm in Arm mit den Schotten,
das Spielfeld.
2 Jahre später verlässt Göbbels nach Differenzen mit Weisweilers Vorgänger Fritz Langner (auch hier später mehr)
die Borussia, und wechselt nach Vertragsauflösung nach Venlo. Hier bestreitet er nochmal 26 Spiele (kein Tor).
"Die Umstände meiner Trennung waren sicherlich tragisch. Ich hatte kurz zuvor noch mit Borussia
verlängert. Wenn ich gewusst hätte, dass Trainer Langner kurze Zeit später zu Schalke wechselt,
wäre ich geblieben."
Im Anschluss an das einjährige Gastspiel in den Niederlanden ließ er seine Karriere als Spielertrainer
beim Hückelhovener Verein VfJ Ratheim ausklingen.
1968 tritt er nach seinem Karriereende Borussias Alten Herren bei, für die er bis 1996 (!) spielt.
Im Alter von 60 Jahren hört er endgültig mit Fussball auf, bedingt durch eine Meniskusverletzung.
Mittlerweile seit mehr als 12 Jahren Rentner, der vorher als Großhandelskaufmann eine Verwaltungsabteilung bei
Coca-Cola leitete, besucht Göbbels JEDES Heimspiel des VfL.
"Der VfL ist immer mein Verein geblieben."
Sein Sohn Ingo Göbbels kickte in den Achtzigern zusammen mit Effenberg in der A-Jugend, allerdings blieb ihm eine
Karriere wie die seines Vaters verwehrt.
Eine Sache bedauert Göbbels:
"Manchmal habe ich mir gewünscht, dass der Trubel um Fußball zu meiner Zeit auch schon so groß gewesen wäre."
P.S. Mit dem gleichnamigen Bruder von Joseph Goebbels ist Hans Göbbels natürlich nicht verwandt.
P.P.S Hans Göbbels feierteam 7.03. Geburtstag und wurde 77 Jahre alt. Glückwunsch!
Anbei einige Auszüge aus seinem Geburtstagsinterview von 2011 auf dem Gladbach HP:
"Hans Göbbels: Ich feiere nur im kleinen Kreis der Familie. Ich habe im vergangenen Jahr ein neues Kniegelenk bekommen
und immer noch starke Probleme damit. Daher werde ich eine Woche nach meinen Geburtstag erneut operiert.
Können Sie sich dann überhaupt noch Spiele im BORUSSIA-PARK anschauen?
Hans Göbbels: Ja klar, mein alter Freund Heinz de Lange holt mich vor jedem Heimspiel mit dem Auto ab
und wir fahren dann ins Stadion. Ich war auch vor zwei Wochen beim ersten Heimsieg der Saison gegen Schalke dabei.
Das war ein tolles Spiel, die Mannschaft hat gut gespielt und gekämpft, so muss es weiter gehen.
...
Damals gab es bei weitem noch nicht so viel Geld wie heute, das kann man gar nicht vergleichen.
Wir hatten alle neben dem Fußball noch einen normalen Job. Ich war kaufmännischer Angestellter
und wir haben erst ganz normal gearbeitet und dann an drei bis vier Tagen die Woche abends noch trainiert.
Aber besser als wir sind die heute auch nicht… "
Foto:
http://www.borussia.de/typo3temp/GB/1960er_Pokalhelden_e_d68290bfbc.jpg
Auf dem Foto ganz Rechts, mit den anderen aus der Mannschaft von 1960. 3 sind erkrankt, 3 leider verstorben.
Bericht zum Bild:http://www.borussia.de/de/aktuelles-termine/news/borussia-news/news-detailansicht.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=588&cHash=65815357e4
Wer? Hans Göbbels bestritt für die Borussia über 200 Spiele (!) in den Jahren von 1950 bis 1962.
Damals noch als Vertragsspieler, zusammen mit Legenden wie Willy Wicken, Albert Brülls oder
Karl-Heinz "Kaschi" Mühlhausen (zu den Drei später mehr), in einer Zeit, in der Fussball-
Deutschland auf einen kleinen Klub am Niederrhein aufmerksam wurde.
Der erste Sieg über Köln 1955, der Aufstieg in die Oberliga 1958, der Pokalsieg 1960, Göbbels
war dabei.
Er wechselte mit 14 Jahren zur Borussia. Nach je einem Jahr B- und A- Jugend erhält er
1954 seinen Profivertrag und ist 1958 der einzige Neuzugang, und debütiert mit 18
in der Oberliga West.
Mit Abstand der Jüngste im Team, trifft er im ersten Spiel ins Tor. Borussia gewinnt gegen Bochum
4:2.
Göbbels: "Ich war Mittelläufer. Heute würde man defensives Mittelfeld sagen."
Die Aufstellung damals: Torwart, 2 Verteidiger, 2 Außenläufer, 1 Mittelläufer, 5 Stürmer.
Göbbels weiter: "Die meisten anderen Spieler waren schon über 30. Willy Wicken war neben mir
mit 26 der jüngste. Anfangs musste ich erstmal meine Ohren aufsperrren und meinen Platz
finden."
Göbbels wird in der nächsten Saison Stammspieler und trifft beim ersten Sieg gegen Köln zum
Führungstreffer.
Im nächsten Jahr 1956 muss er, verletzt durch eine Rippenfellentzündung hilflos zusehen,
wie die Borussia aus der Oberliga in die 2.Liga absteigt.
Mit dem kopfballstarken Göbbels gelingt aber im nächsten Jahr wieder der direkte Wiederaufstieg.
1960 wird Borussia Pokalsieger. Man setzt sich gegen Aachen,Dortmund, Hamburg, Köln und
Karlsruhe durch und wird am 5. Oktober 1960 Pokalsieger.
"Wir waren krasse Außenseiter" so Göbbels. "Doch auf einmal waren wir in aller Munde. Einen Tag
später sind wir im offenen Wagen durch Mönchengladbach zum Rathaus gefahren, wurden vom Bürgermeister
empfangen und durften uns in das goldene Buch der Stadt eintragen. 150.000 Menschen waren auf den Beinen."
Durch den Titelgewinn konnte Borussia, als erst fünfter deutscher Klub (nach Dortmund, RW Essen,
Schalke und Frankfurt) am Europapokal teilnehmen.
Göbbels trifft mit dem VfL auf die Glasgow Rangers. Das Hinspiel geht in Düsseldorf
mit 0:3 verloren.
Die staunenden Kicker aus Gladbach lernen eine ganz neue Welt kennen.
Das Rückspiel im Ibrox Stadium wird zu eine Erlebenis. Vor 50.000 Zuschauern geht Borussia baden.
"Das Spiel in Glasgow hätte eigentlich gar nicht angepfiffen werden dürfen. Der Platz
stand knöcheltief unter Wasser." erinnert sich Göbbels.
Borussia unterliegt, nachdem es zur Halbzeit schon 0:5 stand, 0:8.
Nach der Partie allerdings bilden die schottischen Spieler ein Spalier und zollen den Borussen
klatschend Beifall, nachdem diese bis zur letzten Minute nicht aufgaben und tapfer nach vorne spielten.
Unter stehendne Ovationen der Zuschauer verlassen traurige Borussen, Arm in Arm mit den Schotten,
das Spielfeld.
2 Jahre später verlässt Göbbels nach Differenzen mit Weisweilers Vorgänger Fritz Langner (auch hier später mehr)
die Borussia, und wechselt nach Vertragsauflösung nach Venlo. Hier bestreitet er nochmal 26 Spiele (kein Tor).
"Die Umstände meiner Trennung waren sicherlich tragisch. Ich hatte kurz zuvor noch mit Borussia
verlängert. Wenn ich gewusst hätte, dass Trainer Langner kurze Zeit später zu Schalke wechselt,
wäre ich geblieben."
Im Anschluss an das einjährige Gastspiel in den Niederlanden ließ er seine Karriere als Spielertrainer
beim Hückelhovener Verein VfJ Ratheim ausklingen.
1968 tritt er nach seinem Karriereende Borussias Alten Herren bei, für die er bis 1996 (!) spielt.
Im Alter von 60 Jahren hört er endgültig mit Fussball auf, bedingt durch eine Meniskusverletzung.
Mittlerweile seit mehr als 12 Jahren Rentner, der vorher als Großhandelskaufmann eine Verwaltungsabteilung bei
Coca-Cola leitete, besucht Göbbels JEDES Heimspiel des VfL.
"Der VfL ist immer mein Verein geblieben."
Sein Sohn Ingo Göbbels kickte in den Achtzigern zusammen mit Effenberg in der A-Jugend, allerdings blieb ihm eine
Karriere wie die seines Vaters verwehrt.
Eine Sache bedauert Göbbels:
"Manchmal habe ich mir gewünscht, dass der Trubel um Fußball zu meiner Zeit auch schon so groß gewesen wäre."
P.S. Mit dem gleichnamigen Bruder von Joseph Goebbels ist Hans Göbbels natürlich nicht verwandt.
P.P.S Hans Göbbels feierteam 7.03. Geburtstag und wurde 77 Jahre alt. Glückwunsch!
Anbei einige Auszüge aus seinem Geburtstagsinterview von 2011 auf dem Gladbach HP:
"Hans Göbbels: Ich feiere nur im kleinen Kreis der Familie. Ich habe im vergangenen Jahr ein neues Kniegelenk bekommen
und immer noch starke Probleme damit. Daher werde ich eine Woche nach meinen Geburtstag erneut operiert.
Können Sie sich dann überhaupt noch Spiele im BORUSSIA-PARK anschauen?
Hans Göbbels: Ja klar, mein alter Freund Heinz de Lange holt mich vor jedem Heimspiel mit dem Auto ab
und wir fahren dann ins Stadion. Ich war auch vor zwei Wochen beim ersten Heimsieg der Saison gegen Schalke dabei.
Das war ein tolles Spiel, die Mannschaft hat gut gespielt und gekämpft, so muss es weiter gehen.
...
Damals gab es bei weitem noch nicht so viel Geld wie heute, das kann man gar nicht vergleichen.
Wir hatten alle neben dem Fußball noch einen normalen Job. Ich war kaufmännischer Angestellter
und wir haben erst ganz normal gearbeitet und dann an drei bis vier Tagen die Woche abends noch trainiert.
Aber besser als wir sind die heute auch nicht… "
Foto:
http://www.borussia.de/typo3temp/GB/1960er_Pokalhelden_e_d68290bfbc.jpg
Auf dem Foto ganz Rechts, mit den anderen aus der Mannschaft von 1960. 3 sind erkrankt, 3 leider verstorben.
Bericht zum Bild:http://www.borussia.de/de/aktuelles-termine/news/borussia-news/news-detailansicht.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=588&cHash=65815357e4
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